Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bilderzeugungsgerät,
wie beispielsweise eine Kopiervorrichtung und einen Drucker, die bzw. der ein elektrographisches,
elektrostatisches oder ähnliches Aufzeichnungssystem verwendet.
Herkömmlich weist ein Bilderzeugungsgerät vom Übertragungstyp,
wie beispielsweise eine Kopiervorrichtung, ein Drucker, ein Faksimile oder dergleichen,
das eine elektrophotographisches Aufzeichnungssystem vom Übertragungstyp verwendet:
ein photoempfindliches Element als ein Bildtrageelement, das im Allgemeinen in der
Form einer drehbaren Trommel ist, eine Ladevorrichtung (Ladevorgang) zur einheitlichen
Ladung des photoempfindlichen Elements auf eine vorbestimmte Polarität und
einen Potentialpegel, eine Belichtungsvorrichtung (Belichtungsvorgang) als eine
Informationsschreibeinrichtung, zum Erzeugen eines latenten elektrostatischen Bilds
auf dem einheitlich geladenen photoempfindlichen Element, einer Entwicklungsvorrichtung
(Entwicklungsvorgang) zur Entwicklung eines auf dem photoempfindlichen Element erzeugten
latenten elektrostatischen Bilds in ein Tonerbild oder ein sichtbares Bild mit der
Verwendung von Toner, d.h. Entwickler, einer Übertragungsvorrichtung (Übertragungsvorgang)
zur Übertragung des Tonerbilds von der Oberfläche der photoempfindlichen
Trommel auf ein Übertragungsmedium, wie beispielsweise Papier, einer Reinigungsvorrichtung
(Reinigungsvorgang) zur Reinigung der Oberfläche des photoempfindlichen Elements
durch Entfernung des, jedoch nur in einer kleinen Menge, auf der photoempfindlichen
Trommel verbleibenden Toners nach dem Übertragungsvorgang, einer Fixiervorrichtung
(Fixiervorgang) zur Fixierung des Tonerbilds auf dem Übertragungsmedium und
dergleichen. Das photoempfindliche Element wird wiederholt elektrophotographischen
Vorgängen (Lade-, Belichtungs-, Entwickelungs-, Übertragungs- und Reinigungsvorgängen)
unterzogen, um ein Bild zu erzeugen.
Der Toner, der nach dem Übertragungsvorgang auf dem photoempfindlichen
Element verbleibt, wird von der Oberfläche des photoempfindlichen Elements
durch die Reinigungsvorrichtung entfernt. Der entfernte Toner wird durch die Reinigungsvorrichtung
gesammelt und verbleibt als Abfalltoner innerhalb der Reinigungsvorrichtung. Vom
Standpunkt des Umweltschutzes, wirkungsvoller Nutzung natürlicher Ressourcen
und dergleichen ist es wünschenswert, dass ein derartiger Abfalltoner nicht
erzeugt wird.
Somit wurde ein Bilderzeugungsgerät erfunden, in dem ein sogenannter
Abfalltoner, d.h. der Toner, der in der Reinigungsvorrichtung nach dem Übertragungsvorgang
zurück gewonnen wird, zur die Entwicklungsvorrichtung zurückgeführt
wird, um wieder verwendet zu werden.
Es wurde auch eine reinigerfreie Art von Bilderzeugungsgerät
erfunden, mit anderen Worten, ein Bilderzeugungsgerät, bei dem die Reinigungsvorrichtung
fehlt, und in dem der auf dem photoempfindlichen Element nach dem Übertragungsvorgang
verbleibende Toner in der Entwicklungsvorrichtung während des Entwicklungsvorgangs
entfernt wird, um wieder verwendet zu werden.
Genauer, der auf dem photoempfindlichen Element nach dem Übertragungsvorgang
verbleibende Toner oder Übertragungs-Resttoner wird unberührt auf dem
photoempfindlichen Element gelassen und den folgenden Bilderzeugungsvorgängen
unterzogen. Somit wird das photoempfindliche Element mit dem Übertragungs-Resttoner
geladen und belichtet, um ein elektrostatisches Bild zu erzeugen. Dann wird der
Übertragungs-Resttoner, d.h. der Toner, der auf dem photoempfindlichen Element
über die Bereiche (Nicht-Bild-Teile) vorhanden ist, die nicht mit Toner zu
entwickeln sind, in der Entwicklungsvorrichtung durch eine Nebelentfernungsvorspannung
(Differenz-Vback im Potentialniveau zwischen der an die Entwicklungsvorrichtung
angelegten Gleichspannung und der Oberflächenspannung auf der Oberfläche
des photoempfindlichen Elements) in dem Vorgang wieder gewonnen, in dem das latente
elektrostatische Bild entwickelt wird. Gemäß diesem Verfahren wird der
Übertragungs-Resttoner in der Entwicklungsvorrichtung wieder gewonnen und verwendet,
um das latente elektrostatische Bild während der folgenden Drehung des Bildtrageelements
zu entwickeln. Daher wird kein Toner verschwendet, wodurch die Menge von lästiger
Instandhaltungsarbeit verringert wird. Zusätzlich ist es bei einer Verringerung
der Bilderzeugungsgröße vorteilhaft reinigerlos zu sein.
a) Ein reinigerloses Bilderzeugungsgerät, wie beispielsweise das vorstehend
beschriebene, d.h. ein Bilderzeugungsgerät, in dem die auf dem photoempfindlichen
Element nach dem Übertragungsvorgang verbleibenden Tonerpartikel entfernt und
in der Entwicklungsvorrichtung durch die Nebelentfernungsvorspannung wieder gewonnen
werden, wenn das latente Bild auf dem photoempfindlichen Element durch die Entwicklungsvorrichtung
entwickelt wird, besitzt sein eigenes Problem. Das heißt, wenn eine Ladevorrichtung
vom Kontaktierungstyp, die die Oberfläche des photoempfindlichen Elements lädt,
indem sie in Kontakt mit der Oberfläche des photoempfindlichen Elements kommt,
als die Ladevorrichtung für ein derartiges reinigerloses Bilderzeugungsgerät
verwendet wird, haften einige der Übertragungs-Resttonerpartikel, insbesondere diese,
deren Polarität sich gegenüber ihrer normalen Polarität umgekehrt
hat, an der Ladevorrichtung vom Kontaktierungstyp, wobei sie sie auf ein unakzeptables
Niveau kontaminieren, wenn die Übertragungs-Resttonerpartikel die Ladestation,
d.h. den Kontakt-Walzenspalt zwischen dem photoempfindlichen Element und der Ladevorrichtung
vom Kontaktierungstyp passieren. Dies ergibt eine nicht zufrieden stellende Ladung
des photoempfindlichen Elements.
Genauer, Toner als Entwickler enthält gemischt Tonerpartikel,
deren Polarität gegenüber ihrer normalen Polarität umgekehrt wurde,
jedoch nur um eine kleine Menge. Weiterhin ist die Polarität einiger der Tonerpartikel
mit normaler Polarität umgekehrt oder ihr Potentialniveau ist durch Übertragungsvorspannung,
Trennungsentladung und dergleichen verringert.
Mit anderen Worten, der Übertragungs-Resttoner ist eine Mischung
aus Tonerpartikeln mit der normalen Polarität, Tonerpartikeln mit der umgekehrten
Polarität und Tonerpartikeln mit niedrigem Potentialniveau. Somit sind die
Tonerpartikel mit der umgekehrten Polarität und die Tonerpartikel mit niedrigem
Potentialniveau bleiben an der Ladevorrichtung vom Kontaktierungstyp haften, wenn
sie die Ladestation, d.h. den Kontakt-Walzenspalt zwischen dem photoempfindlichen
Element und der Ladevorrichtung vom Kontaktierungstyp passieren.
b) Um die Übertragungs-Resttonerpartikel auf dem photoempfindlichen Element
durch die Entwicklungsvorrichtung zu entfernen und zurück zu gewinnen, wenn
das latente Bild durch die Entwicklungsvorrichtung entwickelt wird, ist es notwendig,
dass die Polarität der Übertragungs-Resttonerpartikel auf dem photoempfindlichen
Element, die durch die Ladestation zu der Entwicklungsstation getragen werden, normal
und ihr Potential auch auf einem Niveau ist, das nicht für die Entwicklung
des latenten elektrostatischen Bilds auf dem photoempfindlichen Element hinderlich
ist. Die Übertragungs-Resttonerpartikel mit der umgekehrten Polarität
und die Tonerpartikel mit ungeeignetem Potentialniveau können nicht vom photoempfindlichen
Element entfernt werden und können auch nicht durch die Entwicklungsvorrichtung
wieder gewonnen werden, was zu einem nicht zufriedenstellenden Bild führt.
c) Die Haftung der Übertragungs-Resttonerpartikel auf der Ladevorrichtung
vom Kontakttyp, die in Paragraph a) beschrieben wurde, kann durch Laden des Übertragungs-Resttoners,
der die Mischung der Tonerpartikel mit der normalen Polarität, von Tonerpartikeln
mit der umgekehrten Polarität und den Tonerpartikeln mit einen nicht ausreichenden
Potentialpegel ist, auf ein hohes Potentialniveau der normalen Polarität verhindert
werden, so dass die Polaritäten der Übertragungs-Resttonerpartikel einheitlich
normal werden.
Nach einem Laden durch eine Einrichtung zur Steuerung des Potentialniveaus
der Übertragungs-Resttonerpartikel, um ihre Haftung an der Ladevorrichtung
vom Kontakttyp zu verhindert, ist jedoch der Potentialpegel der Übertragungs-Resttonerpartikel
höher als ein Potentialpegel, der für die Entwicklung des latenten elektrostatischen
Bilds auf der photoleitfähigen Trommel nicht hinderlich ist, was es für
sie schwierig macht, durch die Entwicklungsvorrichtung bei der Verarbeitung, bei
der das latente elektrostatische Bild durch die Entwicklungsvorrichtung entwickelt
wird, entfernt und wieder gewonnen zu werden. In dieser Situation überlappen
die auf der photoempfindlichen Trommel verbleibenden Tonerpartikel mit dem während
der folgenden Bilderzeugungsdrehung der photoempfindlichen Trommel gebildeten Bildteil
und als ein Ergebnis wird ein nicht zufriedenstellendes Bild hergestellt.
Mit der Diversifikation von Nutzererfordernissen, die in den letzten
Jahren auftraten, wurde es notwendig, fortwährend Bilder mit einer hohen Druckauflösung
zu drucken, beispielsweise photographische Bilder, ebenso wie Farbbilder zu erzeugen,
die eine Entwicklung einer Mehrzahl von Bildern in Schichten auf der photoempfindlichen
Trommel erfordern. Da die Menge von Übertragungs-Resttoner, die diese Vorgänge
pro Umdrehung des photoempfindlichen Elements erzeugen, viel größer als
die vor der vorstehend erwähnten Diversifikation erzeugte ist, wird das vorstehend
beschriebene Problem erschwert.
Die US 5,940,661 offenbart
eine Bilderzeugungsvorrichtung bzw. ein Bilderzeugungsgerät gemäß
dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bilderzeugungsgerät
zu schaffen, in dem die Übertragungs-Resttonerpartikel nicht auf dem Ladeelement
haften.
Es ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Bilderzeugungsgerät
zu schaffen, in dem die Übertragungs-Resttonerpartikel durch die Entwicklungseinrichtung
wiedergewonnen werden können.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden diese Aufgaben durch
ein Bilderzeugungsgerät gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 gelöst.
Weitere vorteilhafte Entwicklungen werden in den abhängigen Ansprüchen
dargelegt.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden bei Berücksichtigung der folgenden Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit der beigefügten
Zeichnung offensichtlicher werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
1 ist eine schematische Darstellung, die die allgemeine
Struktur des Bilderzeugungsgeräts in dem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt.
2 ist eine schematische Darstellung, die die flächigen
Strukturen der photoempfindlichen Trommel und einer Laderolle in dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt.
3 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen der Menge
der an die Tonerladungsmengesteuereinrichtung angelegten Ladung und der sich ergebenden
Menge der elektrischen Ladung des Übertragungs-Resttoners zeigt.
4 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen der Menge
der durch den Übertragungs-Resttoner gehaltenen elektrischen Ladung und der
Menge des Toners, der an der Laderolle haftet.
5 ist ein Graph, der die Beziehung zwischen der Menge
der durch den Toner gehaltenen elektrischen Ladung, nachdem der Toner die Laderolle
passiert, und dem an die Laderolle angelegten Spannungsniveau Vpp.
6 ist eine schematische perspektivische Ansicht einer
Vorrichtung zur Messung der Menge von triboelektrischer Ladung.
7 ist eine schematische Darstellung, die die allgemeine
Struktur des Bilderzeugungsgeräts im dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Im Folgenden werden die bevorzugten Ausführungsbeispiele der
vorliegenden Erfindung beschrieben werden.
Ausführungsbeispiel 1
Zuerst wird in diesem Ausführungsbeispiel das Bilderzeugungsgerät
(Bildaufzeichnungsgerät) beschrieben werden.
1 ist eine schematische Darstellung, die die allgemeine
Struktur eines der Bilderzeugungsgeräte gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt. Das Bilderzeugungsgerät in diesem Ausführungsbeispiel ist ein Laserstrahldrucker,
der einen elektrophotographischen Vorgang vom Übertragungstyp, ein Ladeverfahren
vom Kontakttyp, ein Entwicklungsverfahren vom Umkehrtyp und ein reinigerloses Reinigungsverfahren
verwendet. Die Größe des größten Papiers, das durch dieses Bilderzeugungsgerät
bewältigt werden kann, ist A3.
(1) Allgemeine Struktur eines Druckersa) Bildtrageelement
Eine Bezugszahl 1 bezeichnet ein elektrophotographisches
photoempfindliches Element in der Form einer drehbaren Trommel (die nachfolgend
als eine photoempfindliche Trommel bezeichnet werden kann). Diese photoempfindliche
Trommel 1 ist ein negativ ladbares, organisches, photoleitfähiges
Element (OPC). Sie besitzt einen Durchmesser von 50 mm und wird in der Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn, die durch eine Pfeilmarke angezeigt ist, um ihre Mittelachse,
durch die sie unterstützt wird, mit einer Prozessgeschwindigkeit von 100 mm/s
rotationsangetrieben.
Gemäß 2, die die flächigen
Strukturen der photoempfindlichen Trommel 1 zeigt, weist diese photoempfindliche
Trommel 1 einen Aluminiumzylinder 1a (elektrische leitfähiges
Basis- bzw. Grundelement) und drei Schichten auf: eine Grundschicht 1b,
eine photoelektrische Ladungserzeugungsschicht 1c und eine Ladungsübertragungsschicht
1d, die auf der Randfläche des Aluminiumzylinders in der aufgeführten
Reihenfolge aufgebracht sind. Die Grundschicht 1b ist auf der Randfläche
des Aluminiumzylinders 1a aufgebracht, um die Befestigung der oberen Schichten
auf dem Aluminiumzylinder zu verbessern.
b) Ladeeinrichtung
Mit einer Bezugszahl 2 ist ein Ladegerät (Einrichtung)
vom Kontakttyp wie eine Ladeeinrichtung zur einheitlichen Ladung der Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 bezeichnet. In diesem Ausführungsbeispiel
ist es eine Laderolle 2 (Ladeeinrichtung vom Rollentyp).
Diese Laderolle 2 ist durch ein nichtveranschaulichtes Paar
von Lagern rotationsunterstützt, die die Längsendteile des metallischen
Kerns 2a unterstützen, und wird in Kontakt mit der Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 mittels einer vorbestimmten Menge von
durch ein Paar von Druckfedern 2e erzeugten Drucks gehalten. Sie wird durch
die Drehung der photoempfindlichen Trommel 1 gedreht. Der zwischen der
photoempfindlichen Trommel 1 und der Laderolle 2 durch Drücken
der Laderolle 2 auf die photoempfindliche Trommel 1 gebildete
Spalt bildet eine Ladestation a (Ladespalt).
Die Randfläche der photoempfindlichen Drehtrommel 1
wird auf eine vorbestimmte Polarität geladen und ein Potentialpegel als eine
Ladevorspannung, der vorbestimmte Bedingungen erfüllt, wird an den metallischen
Kern 2a der Laderolle 2 angelegt. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die an die Laderolle 2 angelegte Ladevorspannung eine. oszillierende
zusammengesetzte Spannung, die aus einer Gleichspannung (Vdc) und einer Wechselspannung
(Vac) zusammengesetzt ist.
Genauer, die Gleichspannung beträgt –500 V und die Wechselspannung
besitzt eine Frequenz von 1.000 Hz, 1.400 V Spitzenspannung und einen sinusförmigen
Signalverlauf. Beim Anlegen dieser oszillierenden zusammengesetzten Spannung wird
die Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 einheitlich auf –500
V geladen (dunkler Bereich-Potentialniveau Vd).
Die Laderolle 2 ist 320 mm lang und weist einen metallischen
Kern 2a (Unterstützungselement) und drei Schichten auf: eine untere
Schicht 2b, eine Zwischenschicht 2c und eine Oberflächenschicht
2d, die in Schichten auf der Randfläche des metallischen Kerns
2a in dieser Reihenfolge angeordnet sind, wie in 2
gezeigt, die schematisch die flächige Struktur der Laderolle 2 zeigt.
Die untere Schicht 2b ist eine Schicht aus geschäumtem Schwamm zur
Verringerung der Ladegeräusche und die Zwischenschicht 2c ist eine
elektrisch leitfähige Schicht zum Vereinheitlichen des elektrischen Gesamtwiderstands
der Laderolle 2. Die Oberflächenschicht 2d ist eine Schutzschicht
zur Verhinderung eines elektrischen Leckens, auch, wenn es Defekte gibt, wie beispielsweise
Stiftlöcher auf der photoempfindlichen Trommel 1.
Genauer, die Beschreibung der Laderolle 2 in diesem Ausführungsbeispiel
ist, wie folgt:
Metallischer Kern 2a: runde Edelstahl-Stange mit einem Durchmesser von
6 mm
Untere Schicht 2b: Geschäumter EPDM, innerhalb dessen Kohlenstoffpartikel
verteilt sind; besitzt ein spezifisches Gewicht von 0,5/cm2, einen Volumenwiderstand
von 102-109 &OHgr;cm, eine Dicke von 3,0 mm und eine Länge
von 320 mm
Zwischenschicht 2c: NBR, innerhalb dessen Kohlenstoffpartikel verteilt
sind und der einen Volumenwiderstand von 102-105 &OHgr;cm
und eine Dicke von 700 µm besitzt
Oberflächenschicht 2d: TOREGIN-Harz, d.h. ein Fluorverbindung innerhalb
der Zinnoxidpartikel und Kohlenstoffpartikel verteilt sind und die einen Volumenwiderstand
von 107-1010 &OHgr;cm, eine Oberflächenrauhigkeit von
1,5 µm (10 Punkte in JIS mittlerer Oberflächenrauhigkeit Ra) und eine
Dicke von 10 µm aufweist.
In 2 steht ein Referenzcode
2f für ein Laderollereinigungselement, das in diesem Ausführungsbeispiel
ein Teil einer flexiblen Reinigungsschicht ist. Diese Reinigungsschicht
2f ist parallel zur Längsrichtung der Laderolle 2 angeordnet,
die durch eines ihrer längeren Enden an einem Trageelement 2g befestigt
ist, das sich um einen vorbestimmten Abstand hin- und herbewegt. Die Seite der freien
Kante der Reinigungsschicht 2f ist in Kontakt mit der Laderolle
2 angeordnet, so dass ein Kontaktspalt gebildet ist. Wenn das Unterstützungselement
2g durch einen Antriebsmotor des Druckers durch ein Zahnradpaar veranlasst
wird, sich um einen vorbestimmten Abstand in seiner Längsrichtung hin- und
her zu bewegen, wird die Oberflächenschicht 2d der Laderolle
2 durch die Reinigungsschicht 2d gerieben. Als ein Ergebnis werden
die verunreinigende Substanzen (mikroskopische Tonerpartikel, Zusatzpartikel und
dergleichen), die an der Oberflächenschicht 2d der Laderolle
2 haften, entfernt.
c) Informationsschreibeeinrichtung
Eine Bezugszahl 3 bezeichnet eine Belichtungsvorrichtung
als eine Einrichtung zum Schreiben der Informationen zum Bilden eines latenten elektrostatischen
Bilds auf der Randfläche der geladenen Randfläche der photoempfindlichen
Trommel 1. In diesem Ausführungsbeispiel ist es ein Laserstrahlscanner
bzw. eine Laserstrahlabtasteinrichtung, die einen Halbleiterlaser verwendet. Sie
projiziert einen Abtastlaserstrahl L (Bildschreibestrahl), der mit Bilderzeugungssignalen
moduliert ist, die von einer nicht gezeigten Host- bzw. Leitvorrichtung, wie beispielsweise
einem Bildlesegerät, zu dem Drucker gesendet werden. auf eine Belichtungsposition
b. An der Belichtungsposition b wird die einheitlich geladene Randfläche der
photoempfindlichen Trommel 1 diesem Abtastlaserstrahl L ausgesetzt. Als
ein Ergebnis verringert sich das Potentialniveau der Randfläche der photoempfindlichen
Trommel 1 an den dem Laserstrahl L ausgesetzten Punkten. Demzufolge wird
ein latentes elektrostatisches Bild entsprechend den auf die geladene Randfläche
der photoempfindlichen Trommel geschriebenen Bilderzeugungsinformationen fortwährend
von dem führenden Ende auf der Randfläche der photoempfindlichen Trommel
1 gebildet.
d) Entwicklungseinrichtung
Eine Bezugszahl 4 bezeichnet ein Entwicklungsgerät (Entwicklungseinrichtung)
wie eine Entwicklungseinrichtung zur Entwicklung des latenten elektrostatischen
Bilds auf der photoempfindlichen Trommel 1 in ein sichtbares Bilds durch
Zufuhr von Entwickler (Toner) zum latenten elektrostatischen Bild auf der photoempfindlichen
Trommel 1. In diesem Ausführungsbeispiel ist es ein Entwicklungsgerät
vom Umkehrtyp, das ein Entwicklungsverfahren auf der Grundlage einer Zwei-Komponenten-Magnetbürste
verwendet.
Mit einem Bezugscode 4a und 4b sind ein Entwicklungseinrichtungsbehälter
bzw. eine nichtmagnetische Entwicklungshülse bezeichnet. Die Entwicklungshülse
4b ist drehbar durch den Entwicklungseinrichtungsbehälter
4a derart unterstützt, dass die Randfläche der Entwicklungshülse
4 teilweise dem Entwicklungseinrichtungsbehälter 4a ausgesetzt
ist. Ein Bezugscode 4c bezeichnet eine magnetische Rolle, die durch die
Entwicklungshülse 4b gesetzt ist und nicht drehbar darin befestigt
ist, 4d einen Entwicklerbeschichtungslamelle, 4e ein in dem Entwicklungseinrichtungsbehälter
4a enthaltener Zwei-Komponenten-Entwickler, 4f ein im oberen Teil
des Entwicklungseinrichtungsbehälters 4a angeordnetes Entwicklermischelement
und ein Bezugscode 4g bezeichnet einen Tonertrichter, in den eine Tonerzufuhr
gehalten wird.
Der Zwei-Komponenten-Entwickler 4e innerhalb des Entwicklungseinrichtungsbehälters
4a ist eine Mischung eines Toner- und Magnetträgers und wird durch
das Entwicklermischelement 4f gemischt. In diesem Ausführungsbeispiel
beträgt der elektrische Widerstand des Magnetträgers ungefähr 1013
&OHgr;cm und sein Partikeldurchmesser beträgt ungefähr 40 µm. Der
Toner ist triboelektrisch auf die negative Polarität durch Reiben gegen den
Magnetträger geladen.
Die Entwicklungshülse 4b ist benachbart zur photoempfindlichen
Trommel 1 parallel zur photoempfindlichen Trommel 1 angeordnet,
so dass der kürzeste Abstand (S-DSpalt) zwischen den beiden 350 µm wird.
Dieser Teil, in dem der Abstand zwischen der Entwicklungshülse 4b
und der photoempfindlichen Trommel 1 der kleinste ist, bildet eine Entwicklungsstation
c. Die Entwicklungshülse 4b ist drehbar angesteuert, so dass die Drehrichtung
der Randfläche der Entwicklungshülse 4b in der Entwicklungsstation
c entgegengesetzt zur Richtung wird, in die sich die Randfläche der photoempfindlichen
Trommel 1 in der Entwicklungsstation c bewegt. Ein bestimmter Teil des
Zwei-Komponenten-Entwicklers 4e innerhalb des Entwicklungseinrichtungsbehälters
4a haftet an der Randfläche der Entwicklungshülse 4b,
wobei sie dort in der Form einer Magnetbürste gehalten wird, durch die Magnetkraft
der Magnetrolle 4c innerhalb der Entwicklungshülse 4b und
wird vorwärts geführt, während er in eine dünnere Schicht einer
vorbestimmten Dicke durch die Entwicklerbeschichtungslamelle 4d gebildet
wird, wenn die Entwicklungshülse 4b drehbar angetrieben wird. Wenn
der Entwickler 4e die Entwicklungsstation c erreicht, kommt er in Kontakt
mit der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 und reibt auf
eine korrekte Weise an der Randfläche der photoempfindlichen Trommel
1. An die Entwicklungshülse 4b wird eine vorbestimmte Entwicklungsvorspannung
von einer Energiequelle S2 angelegt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die
an die Entwicklungshülse 4b angelegte Entwicklungsvorspannung eine
oszillierende zusammengesetzte Spannung, zusammengesetzt aus einer Gleichspannung
(Vdc) und einer Wechselspannung (Vac). Genauer:
Gleichspannung: –350 V
Wechselspannung: 1.600 V
Der Toner innerhalb des Entwicklers, der in einer dünnen Schicht
auf die Randfläche der drehenden Entwicklungshülse 4b aufgebracht
ist und zur Entwicklungsstation c zugeführt ist, haftet an den ausgewählten
Punkten, entsprechend dem latenten elektrostatischen Bild auf der Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 durch das durch die Entwicklungsvorspannung
erzeugte elektrische Feld. Als ein Ergebnis wird das latente elektrostatische Bild
als ein Tonerbild entwickelt. In diesem Ausführungsbeispiel haftet der Toner
an den belichteten Punkten (Lichtpunkten) auf der Randfläche der photoempfindlichen
Trommel 1; mit anderen Worten, das latente elektrostatische Bild wird umgekehrt
entwickelt.
Die Menge der elektrischen Ladung, die den Toner nach einer Übertragung
auf die photoempfindliche Trommel 1 hält, beträgt –25
µC/g.
Nach einem Passieren der Entwicklungsstation c kehrt die dünne
Schicht des Entwicklers auf der Entwicklungshülse 4b zum Entwicklerbehälter
innerhalb des Entwicklungseinrichtungsbehälters zurück, wenn die Entwicklungshülse
4b gedreht wird.
Um die Tonerdichte innerhalb des Zwei-Komponenten-Entwicklers
4e innerhalb des Entwicklungseinrichtungsbehälters 4a innerhalb
eines vorbestimmten Bereichs zu behalten, wird die Tonerdichte innerhalb des Zwei-Komponenten-Entwicklers
4e innerhalb des Entwicklungseinrichtungsbehälters 4a beispielsweise
durch einen nicht gezeigten optischen Tonerdichtesensor erfasst, und der Tonertrichter
4g wird angesteuert, während er ansprechend auf die durch den Sensor
erfassten Informationen gesteuert wird, so dass der Toner innerhalb des Tonertrichters
zum Zwei-Komponenten-Entwickler 4e innerhalb des Entwicklungseinrichtungsbehälters
4a hinzugefügt wird. Nach dem Hinzufügen zum Zwei-Komponenten-Entwickler
4e wird der Toner durch das Mischelement 4f gemischt.
e) Übertragungseinrichtung und Fixiereinrichtung
Eine Bezugszahl 5 bezeichnet ein Übertragungsgerät,
das in diesem Ausführungsbeispiel eine Übertragungsrolle ist. Diese Übertragungsrolle
5 wird mit dem Anbringen einer vorbestimmten Menge von Druck in Kontakt
mit der photoempfindlichen Trommel 1 gehalten, wodurch ein Druckspalt,
d.h. eine Übertragungsstation d gebildet wird. Zu dieser Übertragungsstation
d wird ein Blatt eines Übertragungsmediums P (Blatt eines Übertragungsmediums
oder Aufzeichnungsmediums, auf das ein Bild zu übertragen ist) von einem nicht
veranschaulichten Blattzuführmechanismus mit einem vorbestimmten gesteuerten
Zeitablauf zugeführt.
Nach einer Zufuhr zur Übertragungsstation d passiert das Transfermedium
P zwischen der photoempfindlichen Trommel 1 und der Übertragungsrolle
5, wobei es zwischen sie gequetscht ist. Während das Übertragungsmedium
P sie passiert wird eine Übertragungsvorspannung von einer Energiequelle S3
an die Übertragungsrolle 5 angelegt. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Polarität der Übertragungsvorspannung positiv, was entgegengesetzt
zur Polarität ist, auf die der Toner normalerweise geladen wird, d.h. negative
Polarität, und das Potentialniveau beträgt +2 kV. Als ein Ergebnis wird
das Tonerbild auf der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1
elektrostatisch auf die Oberfläche des Übertragungsmediums P übertragen,
wobei fortwährend vom führenden Ende begonnen wird, wenn das Übertragungsmedium
P durch die Übertragungsstation d zugeführt wird, wobei des zwischen die
Übertragungsrolle 5 und die photoempfindlichen Trommel 1
gequetscht ist.
Nach einem Empfang des Tonerbilds, während die Übertragungsstation
d passiert wird, wird das Übertragungsmedium P von der Randfläche der
rotierenden photoempfindlichen Trommel 1 getrennt, wobei mit dem führenden
Ende begonnen wird, und wird zu einem Fixiergerät 6 zugeführt
(beispielsweise einem Fixiergerät von der Art einer thermischen Rolle), in
dem das Tonerbild auf dem Übertragungsmedium P fixiert wird. Danach wird das
Übertragungsmedium P als ein Druck oder eine Kopie ausgegeben.
(2) Reinigerloses System und Steuerung einer Tonerladung
Der Drucker in diesem Ausführungsbeispiel ist reinigerlos. Mit
anderen Worten, er ist nicht mit einem Reinigungsgerät ausgestattet, das dazu
bestimmt ist, eine kleine Menge von Tonerpartikeln zu entfernen, die auf der Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 nach der Übertragung des Tonerbilds
auf das Übertragungsmedium P verbleiben. Somit werden die auf der Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 nach der Übertragung des Tonerbilds
verbleibenden Tonerpartikel zur Entwicklungsstation c durch die Ladestation a und
die Belichtungsstation b transportiert, wenn die photoempfindliche Trommel
1 gedreht wird. In der Entwicklungsstation c werden die Übertragungs-Resttonerpartikel
durch das Entwicklungsgerät 4 in dem Vorgang wieder gewonnen, in dem
das latente elektrostatische Bild auf der Randfläche der photoempfindlichen
Trommel 1 durch das Entwicklungsgerät 4
entwickelt wird (reinigerloses System).
In diesem Ausführungsbeispiel wird die Entwicklungshülse
4b des Entwicklungsgeräts 4 gedreht, so dass sich ihre Randfläche
in der Richtung entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Randfläche der photoempfindlichen
Trommel 1 in der Entwicklungsstation c bewegt. Ein Drehen der Entwicklungshülse
4b in dieser Richtung ist bei einem Wiedergewinnen der Übertragungs-Resttonerpartikel
auf der photoempfindlichen Trommel 1 vorteilhaft.
Da die Übertragungs-Resttonerpartikel auf der photoempfindlichen
Trommel 1 durch die Belichtungsstation b getragen werden, wird die geladene
Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 durch die Übertragungs-Resttonerpartikel
belichtet. Da die Menge der Übertragungs-Resttonerpartikel klein ist, werden
die Auswirkungen ihrer Anwesenheit nicht sehr groß.
Wie vorstehend beschrieben, ist der Übertragungs-Resttoner jedoch
eine Mischung der normal geladenen Tonerpartikel, umgekehrt geladener Tonerpartikel
und von Tonerpartikeln mit einer nicht ausreichenden Lademenge. Unter diesen Tonerpartikeln
haften die umgekehrt geladenen Tonerpartikel und die Tonerpartikel mit einer nicht
ausreichenden Lademenge an der Laderolle 2, wenn sie die Ladestation a
passieren. Wenn die Laderolle 2 durch diese Tonerpartikel über ein
bestimmtes Niveau hinaus verunreinigt ist, kann sie die photoempfindliche Trommel
1 nicht richtig laden.
Weiterhin ist es, um die Übertragungs-Resttonerpartikel auf der
Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 durch das Entwicklungsgerät
4 wirkungsvoll in dem Vorgang zu entfernen, in dem das latente elektrostatische
Bild auf der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 durch das
Entwicklungsgerät 4 entwickelt wird, notwendig, dass die Polarität
der Übertragungs-Resttonerpartikel auf der photoempfindlichen Trommel
1, die zur Entwicklungsstation c transportiert werden, normal ist, und
auch, dass die Menge ihrer Ladung auf einem Niveau ist, das für die Entwicklung
des latenten elektrostatischen Bilds auf dem photoempfindlichen Element nicht hinderlich
ist. Die Tonerpartikel mit der umgekehrten Polarität und die Tonerpartikel
mit einem ungeeigneten Potentialniveau werden nicht von dem photoempfindlichen Element
entfernt und werden auch nicht durch das Entwicklungsgerät wiedergewonnen,
wodurch ein nicht zufrieden stellendes Bild bewirkt wird.
Somit ist in diesem Ausführungsbeispiel eine Einrichtung
7 zur Steuerung der Menge elektrischer Ladung des Toners (Entwickler),
um die Polaritäten aller Übertragungs-Resttonerpartikel negativ zu machen,
was normal ist, auf der abwärts liegenden Seite der Übertragungsstation
d und auf der aufwärts liegenden Seite der Ladestation a ausgedrückt durch
die Drehrichtung der photoempfindlichen Trommel 1 angeordnet.
In diesem Ausführungsbeispiel ist diese Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 ein Element in der Form einer Bürste mit einer geeigneten Menge
elektrischer Leitfähigkeit und ist derart angeordnet, dass ihre Bürstenposition
in Kontakt mit der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 bleibt.
Sie wird mit negativer Spannung von einer Energiequelle S4 versorgt. Ein Bezugszeichen
e bezeichnet eine Schnittstelle zwischen dem Bürstenteil der Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 und der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1. Die
Polaritäten aller Übertragungs-Resttonerpartikel auf der photoempfindlichen
Trommel 1 werden negativ gemacht, d.h. normal, wenn die die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 passieren.
Das Negativ- oder Normalmachen der Polaritäten aller Übertragungs-Resttonerpartikel
erhöht die Spiegelkräfte der Partikel im Hinblick auf die photoempfindliche
Trommel 1, wenn die Randfläche der photoempfindlichen Trommel
1 geladen wird, wobei dieser Übertragungs-Resttonerpartikel auf der
Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 in der Ladestation a,
die sich weiter abwärts befindet, anwesend sind. Als ein Ergebnis wird ein
Haften der Übertragungs-Resttonerpartikel an der Laderolle 2 verhindert.
Die Menge der für den vorstehend beschriebenen Zweck erforderlichen
Ladung der Übertragungs-Resttonerpartikel ist 2,2 mal die Menge der für
die Entwicklung des latenten elektrostatischen Bilds durch Toner benötigten
Ladung.
3 zeigt die Beziehung zwischen der an die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 angelegten Spannung und der Menge der Tonerladung nach dem Durchgang
des Toners durch die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7. Wenn die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 nicht mit Spannung versorgt wird, ist die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners
uneinheitlich, da der Übertragungs-Resttoner negativ geladene Tonerpartikel
aus Bildbereichen, positiv geladene Tonerpartikel aus Nicht-Bildbereichen und umgekehrt
geladene Tonerpartikel, d.h. die Tonerpartikel, deren Polarität aufgrund der
zur Bildübertragung angelegten positiven Spannung positiv wurde, enthält,
wie vorstehend beschrieben. Im Gegenteil wird, wenn die an die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 angelegte Spannung erhöht wird, die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners
erhöht, wenn er die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 passiert.
Die Zunahme hält an einem bestimmten Punkt oder Sättigungspunkt an. Die
Menge der Ladung des Toners, die in diesem Ausführungsbeispiel an diesem Sättigungspunkt
verwendet wurde, betrug –90 µC/g.
4 zeigt die Beziehung zwischen der Ladungsmenge des
Übertragungs-Resttoners und der Menge von Übertragungs-Resttoner, der
an der Laderolle 2 haftet. In 4 wird die Menge
von Übertragungs-Resttoner vor dem Eintritt des Übertragungs-Resttoners
in die Ladestation a durch 1 dargestellt. Es ist aus 4
ersichtlich, dass, wenn die Ladungsmenge des Übertragungs-Resttoners erhöht
wurde, die Menge des Übertragungs-Resttoners, der an der Laderolle
2 haftet, verringert wird. Während dieses Tests wurden Bilder mit
auf die Haftung des Übertragungs-Resttoners an der Laderolle 2 zurückführbaren
Defekten erzeugt, wenn die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners nicht
mehr als –55 µC/g betrug.
Somit ist es offensichtlich, dass es zur Verhinderung des Haftens
des Übertragungs-Resttoners an der Laderolle 2 zur Verhinderung der
Erzeugung von Bildern mit auf ungeeignete Ladung zurückführbaren Defekten
zwingend erforderlich ist, dass die Ladungsmenge des Übertragungs-Resttoners
nicht weniger als 2,2 mal die Menge der Tonerladung für eine latente Bildentwicklung
ist.
In diesem Ausführungsbeispiel wurde die an die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 anzulegende Spannung auf –800 V gesetzt und die Menge der Ladung
des Übertragungs-Resttoners nach seinem Passieren der Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 betrug –70 µC/g.
Als nächstes wird die Wiedergewinnung des Übertragungs-Resttoners
in dem Entwicklungsvorgang beschrieben werden.
Das Entwicklungsgerät 4 war wie vorstehend beschrieben
und das Bilderzeugungsgerät war von einem reinigerlosen Typ, in dem der Übertragungs-Resttoner
durch das Entwicklungsgerät 4 in dem Vorgang entfernt wurde, in dem
das latente elektrostatische Bild durch das Entwicklungsgerät 4 entwickelt
wird. Wie auch vorstehend beschrieben, betrug die Menge der Ladung des Toners, der
auf die photoempfindliche Trommel 1 übertragen wurde, in diesem Ausführungsbeispiel
–25 µC/g. In der nachstehenden Tabelle 1 ist die Beziehung zwischen
der Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners direkt vor einer Wiedergewinnung
durch das Entwicklungsgerät 4 und der Effizienz, mit der der Übertragungs-Resttoner
wieder gewonnen wurde, unter der Entwicklungsbedingung in diesem Ausführungsbeispiel
gegeben.
Tabelle 1
Es wird gewünscht, dass die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners
auf der photoempfindlichen Trommel 1 direkt vor der Wiedergewinnung des
Übertragungs-Resttoners durch das Entwicklungsgerät 4 0,5 bis
1,8 mal die Menge der Tonerladung für die Bildentwicklung (–25 µC/g)
ist.
Wie vorstehend beschrieben, ist jedoch, wenn der Übertragungsresttoner
die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 passiert, um das Haften des Übertragungs-Resttoners
an der Laderolle 2 zu verhindern, diese durch die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 negativ geladen; genauer, sie ist auf –70 µC/g geladen. Um
diesen Übertragungs-Resttoner mit einer Ladung von –70 µC/g wirkungsvoll
durch das Entwicklungsgerät 4 wieder zu gewinnen,
muss die Ladung dieses Übertragungs-Resttoners verringert werden. Die Ladung
des Übertragungs-Resttoners wird in der Ladestation a verringert. Genauer,
wie vorstehend beschrieben, wird die Laderolle 2 mit einer Wechselspannung
mit einer Frequenz von 1.000 Hz und einer Spitzenspannung von 1.400 V versorgt,
und daher wird die Ladung des Übertragungs-Resttoners durch diese Wechselspannung
verringert. 5 zeigt die Beziehung zwischen dem Pegel
der an die Laderolle 2 angelegten Wechselspannung und der Menge der Ladung
des Übertragungs-Resttoners, nachdem der Übertragungs-Resttoner mit einer
Ladung von –70 µC/g die Ladestation a passiert hat, um seine Ladung
durch die Wechselspannung zu verringern. Mit anderen Worten, die Menge der Ladung,
die der Übertragungs-Resttoner nach seinem Passieren der Ladestation a haben
wird, kann durch die Wechselspannung angepasst oder entfernt werden und die Menge
der vom Übertragungs-Resttoner zu entfernenden Ladung kann durch Anpassung
der Menge der an die Laderolle 2 angelegten Wechselspannung angepasst werden.
In diesem Ausführungsbeispiel beträgt die an die Laderolle 2
angelegte Wechselspannung 1.400 V und die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners
nach seinem Passieren der Ladestation a betrug –30 µC/g. Im Entwicklungsvorgang
werden die Übertragungs-Resttonerpartikel auf der photoempfindlichen Trommel
1 auf den Bereichen, auf die Tonerpartikel vom Entwicklungsgerät
4 nicht zu übertragen sind, durch das Entwicklungsgerät
4 aufgrund des vorstehend beschriebenen Grunds wieder gewonnen.
Mit anderen Worten, die Polaritäten der triboelektrischen Ladungen
aller Übertragungs-Resttonerpartikel auf der photoempfindlichen Trommel
1 werden durch die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 negativ
gemacht, was normal ist, während die Übertragungs-Resttonerpartikel von
der Übertragungsstation d zur Ladestation a transportiert werden. Als ein Ergebnis
wird ein Haften der Übertragungs-Resttonerpartikel an der Laderolle
2, während die photoempfindliche Trommel 1 durch die Laderolle
2 auf ein vorbestimmtes Potentialniveau geladen wird, verhindert. Weiterhin
wird nach der Ladung des Übertragungs-Resttoners auf die negative Polarität,
oder die normale Polarität durch die Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners durch die Laderolle
2 angepasst, so dass der Übertragungs-Resttoner durch die an das Entwicklungsgerät
4 angelegte Entwicklungsvorspannung wirkungsvoll in dem Entwicklungsgerät
4 wieder gewonnen werden kann, um das latente elektrostatische Bild auf
der photoempfindlichen Trommel 1 zu entwickeln. Mit dieser Anordnung ist
es möglich, ein Bilderzeugungsgerät auszubilden, das keine Bilder mit
auf ungeeignetes Laden der photoempfindlichen Trommel 1 zurückführbaren
Defekten erzeugt, und ist dennoch in der Lage, die Verdienste eines reinigerlosen
Systems zu fördern.
Hier wird ein Verfahren zum Messen der Menge von Tonerladung beschrieben
werden. Die Menge der triboelektrischen Ladung des Toners kann beispielsweise auf
die folgende Weise gemessen werden (Wegblas-Verfahren). 6
zeigt eine schematische perspektivische Ansicht eines Beispiels für ein Messgerät
für eine triboelektrische Ladungsmenge. Der Entwickler (Toner allein oder Mischung
von Toner und Träger), dessen triboelektrische Ladungsmenge zu messen ist,
wird in einem Metallmessbehälter 82 mit einem elektrisch leitfähigen
Abschirmboden 83 angeordnet und der Behälter 82 ist mit einem
Metalldeckel 84 bedeckt. Dann wird das Gewicht der Gesamtheit des Messbehälters
82 einschließlich seiner Inhalte gemessen. Dieses Gewicht wird durch
W1 (g) dargestellt.
Als nächstes wird Toner durch Saugen von Luft durch den Messbehälter
82 und Herausblasen aus der Öffnung 87 unter der Verwendung
eines Sauggeräts 81 (zumindest der Teil des Sauggeräts
81, der in Kontakt mit dem Messbehälter 82 ist, ist aus elektrisch
isolierenden Material gebildet) für eine ausreichende Zeitdauer (ungefähr
eine Minute) mit einem Luftvolumenanpassventil 86, das derart angepasst
ist, dass der durch einen Unterdruckmesser 85 angezeigte Druck bei 2.450
Pa bleibt, entfernt. Während dieses Vorgangs wird das durch ein Elektrometer
anzeigte Potentialniveau direkt gelesen und der gelesene Wert wird durch V (Volt)
dargestellt. Durch eine Bezugszahl 88 ist ein Kondensator bezeichnet und
seine Kapazität ist durch C (µF) dargestellt. Nach dem Saugen wird das
Gewicht der Gesamtheit des Messbehälters 82 gemessen und das gemessene
Gewicht wird durch W2 (g) dargestellt. Dann kann die Menge T der triboelektrischen
Ladung des Toners innerhalb des Entwicklers aus der folgenden Gleichung berechnet
werden:
T (µC/g) = C × V/(W1 – W2).
Die Menge der Tonerladung während der Entwicklung wird durch
Anordnen des von der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 während
der Entwicklung gesammelten Toners in dem Messbehälter 82 gemessen.
Die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners nach seinem
Passieren durch die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 wird durch Anordnen
des von der Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 nach seinem
Passieren der Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 gesammelten Übertragungs-Resttoners in
dem Messbehälter 82 gemessen.
Die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners nach seinem
Passieren der Ladestation a wird durch Anordnen des von der Randfläche der
photoempfindlichen Trommel 1 nach seinem Passieren der Ladestation a in
dem Messbehälter 82 gesammelten Übertragungsresttoners gemessen.
Ausführungsbeispiel 2
Das Bilderzeugungsgerät (Drucker) in diesem Ausführungsbeispiel
ist in der Struktur dasselbe wie das in dem ersten Ausführungsbeispiel.
Die Menge der elektrischen Ladung des Entwicklers (Toners) verändert
sich ansprechend auf eine Umgebung und wird auch durch die physikalischen Eigenschaften
des Entwicklers beeinflusst. Daher wird in diesem Ausführungsbeispiel eine
Umgebung mit niedriger Feuchtigkeit, in der die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners
auf der photoempfindlichen Trommel 1 nach der Entwicklung –35 µC/g
beträgt, die größer ist als die in dem ersten Ausführungsbeispiel,
beschrieben werden.
Die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners sofort nach
seinem Passieren der Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 betrug –90
µC/g, wie vorstehend beschrieben. Daher haftete der Übertragungs-Resttoner
nicht an der Laderolle 2 in der Ladestation a und somit trat es nicht auf,
dass die photoempfindliche Trommel 1 nicht zufriedenstellend geladen wurde.
Andererseits betrug die Menge der Ladung des Übertragungs-Resttoners
nach seinem Passieren der Ladestation a –40 µC/g und somit war der Übertragungs-Resttoner
zufriedenstellend in dem Entwicklungsgerät 4 wiedergewonnen.
Ausführungsbeispiel 3
7 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. In 7 werden Komponenten und Teile, die identisch
denen in dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind, dieselben Bezugscodes wie die in 1 gegeben, so
dass eine Wiederholung derselben Beschreibungen weggelassen werden kann.
In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Bilderzeugungsgerät
mit einer Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 zur gleichmäßigen
Verteilung des Übertragungs-Resttoners (Restentwicklerbild) über die Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 versehen. Diese Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung
8 ist auf einer abwärts liegenden Seite der Übertragungsstation
d ausgedrückt durch die Drehrichtung der photoempfindlichen Trommel
1 angeordnet. Das Bilderzeugungsgerät ist auch mit der Toner(Entwickler)ladungsmengesteuereinrichtung
7 zum Negativmachen, d.h. Normalmachen der Polaritäten aller Übertragungs-Resttonerpartikel
versehen. Die Übertragungs-Resttonerladungssteuereinrichtung 7 ist
auf der abwärts liegenden Seite der Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung
8 und auf der aufwärts liegenden Seite der Ladestation a ausgedrückt
durch die Drehrichtung der photoempfindlichen Trommel 1.
Der Übertragungs-Resttoner reflektiert das Muster des während
der vorhergehenden Drehung der photoempfindlichen Trommel 1 gebildeten
Bilds, insbesondere, wenn die Menge des Übertragungs-Resttoners groß ist.
Jedoch ist mit der Ausbildung der Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung
8 der Übertragungs-Resttoner gleichmäßig über die Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 verteilt, mit anderen Worten, das Muster
wird verteilt, bevor es die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 nach dem
Verlassen der Übertragungsstation d erreicht. Daher tritt es nicht auf, dass
sich der Übertragungs-Resttoner auf bestimmten Teilen der Tonerladungsmengesteuereinrichtung
7 konzentriert. Ohne die Konzentration des Übertragungs-Resttoners
auf bestimmten Teilen der Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 wird die
Gesamtheit des Übertragungs-Resttoners immer zufriedenstellend auf die normale
Polarität geladen, wodurch daher ein Haften an der Laderolle 2 verhindert
wird. Demzufolge wird ein Geisterbild oder ein zum Übertragungs-Resttonermuster
rückverfolgbares Bild nicht erzeugt.
Ausführungsbeispiel 4
Die Struktur des Bilderzeugungsgeräts (Drucker) in diesem Ausführungsbeispiel
ist dieselbe wie die im dritten Ausführungsbeispiel.
Die Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 kann
mit Gleichspannung versorgt werden. Mit dem Anlegen von Gleichspannung
an die Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 wird der Übertragungs-Resttoner
zeitweise an die Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 angezogen.
Auch in diesem Fall gibt es jedoch eine Grenze für die Menge des Toners, der
durch die Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8, wie im vorhergehenden
Beispiel, gehalten werden kann. Nachdem die Menge des Übertragungs-Resttoners,
der an der Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 angezogen wird,
die Kapazität der Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung
8 erreicht, fällt daher der Übertragungs-Resttoner stufenweise
von der Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8, haftet an der
Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 und wird vorwärts
transportiert. Wenn jedoch der Übertragungs-Resttoner von der Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung
8 fällt, ist er gleichmäßig verteilt oder über die
Randfläche der photoempfindlichen Trommel 1 verteilt; mit anderen
Worten, die Verteilung des Übertragungs-Resttoners wird über die Randfläche
der photoempfindlichen Trommel 1 gleichmäßig.
In diesem Ausführungsbeispiel wurde eine Gleichspannung von –300
V an die Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 angelegt.
Zusammenstellungen
1) Obwohl die Übertragungs-Resttoner-Verteileinrichtung 8 und
die Tonerladungsmengesteuereinrichtung 7 in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
in der Form eines festen Elements in der Form einer Bürste waren, ist deren
Konfiguration optional; sie können in der Form einer Drehbürste, einer
elastischen Rolle, eines Elements in der Form eines Blatts oder dergleichen sein.
2) Das Bildtrageelement kann von einer Art sein, die mit einer ladungsinjizierbaren
Schicht mit einem Oberflächenwiderstand von 109-1014
&OHgr;cm versehen ist und in die Ladung direkt injiziert werden kann. Auch, wenn
ein Bildtrageelement nicht mit einer ladungsinjizierbaren Schicht versehen ist,
können Wirkungen ähnlich den vorstehend erwähnten Wirkungen so lange
erzielt werden, wie beispielsweise der elektrische Widerstand der Ladungsübertragungsschicht
des Bildtrageelements innerhalb des vorstehend beschriebenen Bereichs ist. Weiterhin
kann das Bildtrageelement ein photoempfindliches Element auf Basis amorphen Siliziums
sein, dessen Volumenwiderstand der Oberflächenschicht ungefähr 1013
&OHgr;m beträgt.
3) Das flexible Ladelement vom Kontakttyp kann sich vom vorstehend beschriebenen
sowohl in der Form als auch im Material unterscheiden; beispielsweise kann eine
Fellbürste, ein Fellteil, ein Gewebeteil oder dergleichen anstelle der Laderolle
verwendet werden. Weiterhin können verschiedene Materialien in Kombination
verwendet werden, so dass ein flexibles Ladeelement vom Kontakttyp mit höherer
Elastizität, elektrischer Leitfähigkeit, Oberflächeneigenschaft und
Dauerhaltbarkeit als das in den vorstehenden Ausführungsbeispielen verwendete
erhalten werden kann.
4) Der Signalverlauf der Wechselspannung (Wechselspannungskomponente oder Spannung,
die sich im Spannungswert periodisch verändert), die an das Ladeelement vom
Kontakttyp und das Entwicklungselement angelegt wird, um ein oszillierendes elektrisches
Feld zu erzeugen, ist optional; er kann sinusförmig, rechteckig, dreieckig
oder dergleichen sein. Er kann in der Form einer Rechteckwelle sein, die durch periodisches
Ein- und Ausschalten einer Gleichspannungsenergiequelle gebildet ist.
5) Die Belichtungseinrichtung als eine Einrichtung zum Schreiben der Bildinformationen
auf der geladenen Oberfläche der photoempfindlichen Trommel als ein Bildtrageelement
kann eine digitale Belichtungseinrichtung sein, die ein Feld von Lichtemittierenden
Elementen in einem Festkörper bzw. Halbleiter, wie beispielsweise einem Feld
von LEDs, anstelle der Belichtungseinrichtung auf der Grundlage des Abtastlaserstrahls
in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen verwendet. Es kann auch eine analoge
Belichtungseinrichtung sein, die eine Halogenlampe, eine fluoreszierende Lampe oder
dergleichen als eine Einrichtung zur Beleuchtung eines Originals verwendet. Im Wesentlichen
ist irgendeine Belichtungseinrichtung annehmbar, solange sie ein latentes elektrostatisches
Bild entsprechend den Bilderzeugungsinformationen bilden kann.
6) Das Bildtrageelement kann ein elektrostatisch aufzeichenbares dielektrisches
Element oder dergleichen sein. In dem Fall eines elektrostatisch aufzeichenbaren
dielektrischen Elements wird es einheitlich geladen und dann wird die Ladung darauf
ausgewählt unter der Verwendung einer Ladungsentfernungseinrichtung, wie beispielsweise
eines Ladungsentfernungsnadelkopfes, einer Elektronenkanone oder dergleichen entfernt,
um ein latentes elektrostatisches Bild entsprechend den Informationen eines beabsichtigten
Bilds zu schreiben.
7) Die Auswahl des Verfahrens und der Einrichtung zur Entwicklung eines latenten
elektrostatischen Bilds unter der Verwendung von Toner ist optional. Das Verfahren
kann ein umgekehrtes Entwicklungsverfahren oder ein normales Entwicklungsverfahren
sein.
Allgemein gesagt, Verfahren zur Entwicklung eines latenten elektrostatischen
Bilds können grob in vier Kategorien aufgeteilt werden: ein Einzelkomponenten-Nichtkontakt-Entwicklungsverfahren,
ein Einzelkomponenten-Kontakt-Entwicklungsverfahren, ein Zweikomponenten-Kontakt-Entwicklungsverfahren
und ein Zweikomponenten-Nichtkontakt-Entwicklungsverfahren. In
einem Einzelkomponenten-Nichtkontakt-Entwicklungsverfahren wird ein nichtmagnetischer
Toner auf ein Element in der Form einer Hülse oder dergleichen zum Tragen und
Zuführen des Toners unter Verwendung einer Lamelle oder dergleichen beschichtet,
während magnetischer Toner auf ein Element zum Tragen und Zuführen des
Toners unter Verwendung von Magnetkraft beschichtet wird. In der Entwicklungsstation
wird der Toner von dem Entwicklertrageelement zu einem photoempfindlichen Element
übertragen, um das latente elektrostatische Bild auf dem photoempfindlichen
Element ohne Kontakt zwischen der Tonerschicht auf dem Entwicklertrageelement und
dem photoempfindlichen Element zu entwickeln. In einem Einzelkomponenten-Kontakt-Entwicklungsverfahren
ist die Schicht des auf ein Element zum Tragen und Zuführen von Entwickler
beschichteten Toners, wie vorstehend beschrieben, in Kontakt mit einem Bildtrageelement
angeordnet, um das latente elektrostatische Element auf dem Bildtrageelement zu
entwickeln. In einem Zweikomponenten-Kontakt-Entwicklungsverfahren wird Entwickler
(Zweikomponenten-Entwickler), der eine Mischung aus Toner und magnetischem Träger
ist, in einer Schicht auf einem Element zum Tragen und Zuführen von Entwickler
getragen und zugeführt unter der Verwendung von Magnetkraft und die Schicht
des Zweikomponenten-Entwicklers ist in Kontakt mit dem Bildtragelement angeordnet,
um das latente elektrostatische Bild auf dem Bildtrageelement zu entwickeln. In
einem Zweikomponenten-Nichtkontakt-Entwicklungsverfahren wird der vorstehend beschriebene
Zweikomponenten-Entwickler auf das Bildtrageelement ohne Kontakt zwischen der Schicht
des Zweikomponenten-Entwicklers und dem Bildtrageelement übertragen.
8) Die Auswahl der Übertragungseinrichtung ist nicht auf die Übertragungseinrichtung
in den vorstehenden Ausführungsbeispielen, die eine Übertragungsrolle
ist, beschränkt; eine Übertragungseinrichtung kann in der Form einer Lamelle,
eines Bands oder dergleichen sein. Weiterhin kann ein Verfahren zum Anlegen einer
Übertragungsvorspannung vom Kontakttyp sein, oder ein Nichtkontakt-Typ, der
eine Ladeeinrichtung vom Koronatyp verwendet.
9) Die vorliegende Erfindung ist nicht nur auf ein monochromes Bilderzeugungsgerät
anwendbar, sondern auch auf ein Bilderzeugungsgerät zum Bilden eines Mehrfarbbilds
und eines Vollfarbbilds durch einen Mehrschichtübertragungsvorgang oder dergleichen
unter Verwendung eines Zwischenübertragungselements, wie beispielsweise einer
Übertragungstrommel, eines Übertragungsbands oder dergleichen.
Wie vorstehend beschrieben, ist es erfindungsgemäß möglich,
ein reinigerloses Bilderzeugungsgerät auszubilden, in dem Übertragungs-Resttoner,
d.h. der auf dem Bildtrageelement nach einem Übertragungsvorgang verbleibende
Entwickler von dem Bildtrageelement entfernt wird, und wird durch ein Entwicklungsgerät
in dem Vorgang wiedergewonnen, in dem das latente elektrostatische Bild auf dem
Bildtrageelement durch das Entwicklungsgerät entwickelt wird, und das dadurch
gekennzeichnet ist, dass der Übertragungs-Resttoner daran gehindert wird, an
der Ladeeinrichtung zu haften, und wird wirkungsvoll durch die Entwicklungseinrichtung
wiedergewonnen, so dass nicht zufriedenstellende Ladung des Bildtrageelements und
die Erzeugung eines fehlerhaften Bilds nicht auftritt. Mit anderen Worten, es ist
möglich, ein reinigerloses Bilderzeugungsgerät auszubilden, das die Vorzüge
eines reinigerlosen Systems erhöht.
Während die Erfindung unter Bezugnahme auf die hier offenbarten
Strukturen beschrieben wurde, ist sie nicht auf die dargelegten Einzelheiten beschränkt,
und diese Anmeldung soll derartige Modifikationen oder Veränderungen abdecken,
die innerhalb des Zwecks der Verbesserungen oder des Schutzumfangs der folgenden
Ansprüche auftreten können.
Anspruch[de]
Bilderzeugungsgerät mit:
– einem Bildtrageelement (1) zum Tragen eines elektrostatischen
Bilds,
– einer Entwicklungseinrichtung (4) zur Entwicklung des elektrostatischen
Bilds auf dem Bildtrageelement mit elektrisch auf eine vorbestimmte Polarität
geladenem Toner,
– einer Übertragungseinrichtung (3) zur Übertragung des
Tonerbilds von dem Bildtrageelement auf ein Übertragungsmaterial (P),
– einer Tonerladeeinrichtung (7) zur elektrischen Ladung auf dem
Bildtrageelement verbleibenden Resttoners auf dieselbe Polarität wie die vorbestimmte
Polarität,
– einer Bildtrageelementladeeinrichtung (2) zur Kontaktierung mit
dem den durch die Tonerladeeinrichtung geladenen Toner tragenden Bildtrageelement,
um das Bildtrageelement auf dieselbe Polarität wie die vorbestimmte Polarität
zu laden,
wobei die Entwicklungseinrichtung (4) den auf dem Bildtrageelement (1)
verbleibenden Resttoner sammelt,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die Tonerladeeinrichtung ausgebildet ist, den Toner auf eine Lademenge
zu laden, die nicht weniger als 2,2 mal der während des Entwicklungsvorgangs
ist, – die Bildtrageelementladeeinrichtung wirkungsvoll ist,
eine Lademenge des Resttoners, der die Tonerladeeinrichtung passiert hat, auf 0,5
bis 1,8 mal der während des Entwicklungsvorgangs zu verringern.Gerät nach Anspruch 1, weiterhin mit einer elektrostatischen Bilderzeugungseinrichtung
(3) zur Erzeugung des elektrostatischen Bilds auf dem durch die Bildtrageelementladeeinrichtung
(2) elektrisch geladenen Bildtrageelement (1).Gerät nach Anspruch 1, wobei die Bildtrageelementladeeinrichtung
(2) eine Kontaktladeeinrichtung und eine Spannungsquelle (S1) zum Anlegen
einer oszillierenden Spannung an das Kontaktladeelement enthält.Gerät nach Anspruch 1, weiterhin mit einem Streuelement (8)
zum Streuen des Resttonerbilds, wobei das Streuelement im Hinblick auf eine Bewegungsrichtung
des Bildtrageelements (1) der Übertragungseinrichtung (5)
nachgeordnet und der Tonerladeeinrichtung (7) vorgeordnet ist.