Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Maschine, die
speziell dafür entwickelt worden ist, Hosen faltenfrei zu bügeln, bevorzugt
jeansartige Hosen oder aus elastischen oder Sportstoffen hergestellte Hosen.
Bekanntlich ist es auf dem Gebiet der Hosenherstellung nötig,
die hergestellten Hosen zu bügeln und größenmäßig zu stabilisieren.
Insbesondere ist es zur Herstellung von Hosen ohne Falten oder "faltenfreien"
Hosen unbedingt notwendig, eine Mehrzahl von Bügelvorgängen auszuführen,
die sowohl in Abhängigkeit von dem Hosenstofftyp als auch von der Größe
und der zu erzielenden Größenstabilisierung durchgeführt werden müssen.
Gegenwärtig werden die vorstehend genannten Bearbeitungsschritte
hauptsächlich von Hand ausgeführt, und die auszuführenden Bearbeitungsvorgänge
müssen spezifisch von dem Bearbeiter ausgewählt werden, um das gewünschte
Ergebnis zu erreichen.
Es sollte offensichtlich sein, dass eine solche manuelle Verfahrensweise
außer dass sie zu ungleichmäßig bearbeiteten Kleidungsstücken
führt, ferner einen vergleichsweise hohen Arbeitsaufwand erfordert, der die
Endkosten der hergestellten Kleidungsstücke stark erhöht.
Eine automatische Bügelmaschine mit allen Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1 ist aus der US 6 052 916 A
bekannt.
Zusammenfassung der Erfindung
Dementsprechend besteht die Zielstellung der vorliegenden Erfindung
darin, die oben genannten Nachteile durch Bereitstellen einer automatischen Maschine
zu überwinden, die speziell zum Bügeln von Hosen ohne Falten, bevorzugt
von jeansartigen Hosen oder aus elastischen oder Sportstoffen hergestellten Hosen
entwickelt wurde, welche die Möglichkeit bietet, vollautomatisch eine automatische
Größenbestimmung der Hosen zu steuern, sowohl im Beckenbereich als auch
im Beinbereich des Nutzers, während nachfolgend die Größeneigenschaften
des Kleidungsstücks während des Bügelvorgangs kontrolliert werden.
Innerhalb des Rahmens der oben genannten Zielstellung besteht eine
Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine solche automatische Maschine
bereitzustellen, die vollautomatisch sehr viele verschiedene Hosenbearbeitungsvorgänge
ausführen kann.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine solche Hosenbügelmaschine bereitzustellen, die aufgrund ihrer speziell
entworfenen Konstruktion sehr zuverlässig und betriebssicher ist.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine solche automatische Hosenbügelmaschine bereitzustellen, die ausgehend
von einfach erhältlichen Elementen und Materialien in einfacher Weise hergestellt
werden kann und die außerdem von einem rein ökonomischen Standpunkt aus
betrachtet sehr wettbewerbsfähig ist.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das oben
genannte Ziel erreicht, und die Aufgaben, wie auch noch weitere Aufgaben, die nachstehend
noch offensichtlicher werden, werden gelöst durch eine automatische Maschine
zum faltenfreien Bügeln von Hosen, bevorzugt von jeansartigen Hosen oder aus
elastischen oder Sportstoffen hergestellten Hosen, mit den Merkmalen von Anspruch
1.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden im
Nachstehenden noch deutlicher werden anhand der folgenden detaillierten Offenbarung
einer bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsform einer
automatischen Bügelmaschine, die speziell zum Bügeln von Hosen ohne Falten,
bevorzugt von jeansartigen Hosen oder aus elastischen oder Sportstoffen hergestellten
Hosen entwickelt wurde, die anhand eines hinweisenden, aber nicht einschränkenden
Beispiels in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist, wobei:
1 ein schematischer Aufriss ist, der die automatische
Bügelmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;
2 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen automatischen
Bügelmaschine darstellt, die deutlich eine Blasstruktur derselben zeigt;
3 ein weiterer Aufriss ist, der die Blasstruktur darstellt,
mit der verschiedene Luftströme zu unterschiedlichen Betriebsanordnungen verteilt
werden;
4 eine schematische Draufsicht ist, welche die erfindungsgemäße
automatische Bügelmaschine darstellt und deutlich die Dämpf- und Heizschaltungen
zeigt;
5 ein weiterer Aufriss ist, der die erfindungsgemäße
automatische Bügelmaschine darstellt und deutlich die Dämpfschaltungen
zeigt;
6 in vergrößertem Maßstab ein Detail
der Trommelanordnung zum Überhitzen des Bearbeitungsdampfs zeigt;
7 eine schematische Vorderansicht ist, die eine Betriebsanordnung
zum Bearbeiten oder Bügeln von aus elastischen Geweben hergestellten Hosen
oder Kleidungsstücken zeigt, die der Bügelmaschine in vermischten Größen
zugeführt werden;
8 schematisch die in 7
dargestellte Anordnung anhand eines weiteren seitlichen Aufrisses zeigt;
9 eine Vorderansicht ist, die eine Betriebsanordnung
zum Bearbeiten oder Bügeln von Jeans zeigt, die in vermischten Größen
zugeführt werden;
10 schematisch die Anordnung von 9
anhand eines weiteren seitlichen Aufrisses zeigt;
11 eine Betriebsanordnung während eines Größenbemessungsvorgangs
zeigt, die mit einem elektrischen Sperrelement ausgestattet ist und an nach unterschiedlichen
Größen getrennten Hosen arbeitet;
12 ein seitlicher Aufriss ist, der die in
11 dargestellte Anordnung zeigt;
13 ein weiterer Aufriss ist, der eine Betriebsanordnung
zur Durchführung des Größenbemessungsvorgangs für Hosen zeigt,
die mit einem mechanischen Sperrelement ausgestattet ist und an nach unterschiedlichen
Größen getrennten Hosen arbeitet;
14 ein seitlicher Aufriss ist, der die Betriebsanordnung
von 13 zeigt;
15 die erwähnte Betriebsanordnung während
eines Straffungs- oder Zugvorgangs für Hosenbeine zeigt, welche mit einem elektrischen
Druckluftsensor ausgestattet ist;
16 ein weiterer seitlicher Aufriss ist, der die Betriebsanordnung
von 15 zeigt;
17 eine weitere Vorderansicht ist, welche die genannte
Betriebsanordnung während des Ziehens eines Hosenbeins zur korrekten Größenbemessung
der Hosen zeigt, welche mit einem elektro-pneumatischen Sperrelement ausgestattet
ist;
18 ein weiterer seitlicher Aufriss ist, der die Betriebsanordnung
von 17 zeigt;
19 eine schematische Vorderansicht der Betriebsanordnung
am Ende des Hosenbügel- oder Hosenbearbeitungsvorgangs vor dem Entfernen der
bearbeiteten oder gebügelten Hose ist;
20 eine Draufsicht ist, welche die Betriebsanordnung
in ihrer Betriebsposition zeigt, die in 19 dargestellt
ist;
21 ein weiterer seitlicher Aufriss ist, der die automatische
Bügelmaschine in der Position aus 19 darstellt;
22 eine Vorderansicht ist, die einen Betriebsschritt
zeigt, bei dem die entfernenden Greifer am Ende des Bügelvorgangs an dem Kleidungsstück
oder der Hose in Eingriff gebracht sind;
23 eine schematische Vorderansicht ist, die einen Entfernungsvorgang
zeigt, bei dem die Formbretter von dem gebügelten Kleidungsstück entfernt
werden;
24 eine schematische Draufsicht ist, die einen Entfernungsvorgang
zum Entfernen der Formbretter von den bearbeiteten oder gebügelten Kleidungsstücken
oder Hosen zeigt;
25 ein weiterer seitlicher Aufriss ist, der den Betriebsschritt
von 23 zeigt;
26 eine weitere Vorderansicht ist, die den Entfernungsvorgang
oder -schritt darstellt, bei dem das bearbeitete Kleidungsstück von den zugehörigen
Formbrettern entfernt wird;
27 eine Draufsicht ist, die den Formbrettabladeschritt
oder -vorgang zeigt;
28 ein seitlicher Aufriss ist, der den Abladeschritt
zeigt, bei dem das bearbeitete Kleidungsstück von den Formbrettern oder Formen
abgeladen wird; die
29, 30 und 31
drei mögliche Abläufe zum Ablegen des gebügelten oder bearbeiteten
Kleidungsstücks auf einem Ablade- oder Entfernungsband zeigen; und
32 eine schematische Draufsicht der automatischen Bügelmaschine
gemäß der vorliegenden Erfindung ist, bei der die Kleidungsstücke
während ihres Abladevorgangs dargestellt sind.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Unter Bezugnahme auf die Bezugszeichen der vorstehend genannten Figuren
umfasst die automatische Bügelmaschine, die speziell zum Bügeln von faltenfreien
Hosen, bevorzugt von jeansartigen Hosen oder aus elastischen oder
Sportstoffen hergestellten Hosen gemäß der vorliegenden Erfindung, die
allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet ist, ein Traggestell
2, das darauf drehbar ein Karussellelement 3 trägt, das mit
vier Betriebsanordnungen 4 zum Tragen der zu bearbeitenden oder zu bügelnden
Kleidungsstücke oder Hosen ausgestattet ist.
Wie in 2 deutlich gezeigt ist, ist im
Inneren des genannten Traggestells ein Gebläse 10 vorhanden, um Luft
in die verschiedenen Betriebsanordnungen zu blasen, wobei das Gebläse oder
die Blaseinheit an einen Diffusor 11 gekoppelt ist, der durch einen Stellschieber
12 mit jeder der Betriebsanordnungen 4 in Verbindung steht, damit
Druckluft in Abhängigkeit von den Bearbeitungsanforderungen passend verteilt
werden kann.
Der Stellschieber 12 wird insbesondere über eine eingestellte
Zeit elektro-pneumatisch betrieben und kann während der Drehbewegung des Karussells
3 in jede gewünschte Position gedreht werden, für einen oder
mehrere Schieber gleichzeitig.
Wie deutlich in 4 gezeigt, umfasst die
automatische Bügelmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung weiterhin
eine Mehrzahl von Dämpfanordnungen, die eine erste und eine zweite Dämpftrommel
15 bzw. 16 umfassen, die an die genannten Betriebsanordnungen
gekoppelt werden können.
Jede Dämpftrommel 15 und 16 ist dafür
ausgelegt, den von den Dampfkesseln, die unter Druck und bei einer sehr hohen Temperatur
arbeiten, erzeugten Dampf zu überhitzen.
Die vorstehend genannte Vorrichtung umfasst einen Behälter
20, der jede Trommel umgibt, an dem eine Abnahme- oder Zuführleitung
21 vorhanden ist, die sich in einen ersten Zweig 22 und einen
zweiten Zweig 23 teilt, wobei die Zweige jeweils von einem ersten Magnetventil
24 und einem zweiten Magnetventil 25 gesteuert werden, welche
die Verbindung mit einer ersten Schlange 26 und einer zweiten Schlange
27 steuern, die im Inneren der Hülle 20 angeordnet sind.
Die Vorrichtung ermöglicht, den in der Hülle oder dem Behälter
20 gehaltenen Dampf in einfacher Weise zu entnehmen, wobei der Dampf bei
einem Druck von ca. 5 atm und bei einer Temperatur von 150°C gehalten wird.
Somit wird der Dampf beim Öffnen eines der Magnetventile durch
die entsprechende Schlange transportiert, die mit einer Nutzerquelle auf atmosphärischem
Druck verbunden ist.
Somit wird der Dampf expandieren, und seine Temperatur wird sich auf
100°C verringern, entsprechend einem normalen Atmosphärendruck.
Danach wird der Dampf nach der Expansion in die zugehörige Schlange
geleitet, die im Inneren des genannten Tanks angeordnet ist, wo die Temperatur ca.
150°C beträgt.
Auf diese Weise wird der Dampf überhitzt zu einem variablen Volumen,
um so eine Temperatur nahe der des komprimierten Dampfs zu erreichen.
Durch die vorstehend genannte Lösung ist es möglich, überhitzten
Dampf zu erzeugen, ohne elektrische Überhitzer oder Gas- und Öl-Überhitzer
zu verwenden, welche eine sehr komplizierte Konstruktion bedingen würden.
Die vorliegende automatische Bügelmaschine umfasst außerdem
eine Rotationskopplung, allgemein mit dem Bezugszeichen 28 bezeichnet,
die einen Einlass für den Dampf und einen Auslass für das Kondensat bereitstellt.
Ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass jede
Betriebsanordnung speziell dafür entwickelt wurde, die ihr zugeführten
Kleidungsstücke in unterschiedlich programmierten Betriebsmodi zu bearbeiten.
Wie in 7 gezeigt ist, umfasst jede Betriebsanordnung
4 im Wesentlichen eine feststehende Vorderplatte 30, die gewöhnlich
aus einem Netzmaterial hergestellt ist und innenseitig des mit dem Bezugszeichen
C bezeichneten Futters des in Bearbeitung befindlichen Kleidungsstücks angeordnet
wird.
An dem Vorderabschnitt 30 ist ein äußeres Presselement
31 vorhanden, das von einem Zylinder 31a angetrieben wird und
zum straffen Halten des in Bearbeitung befindlichen Kleidungsstücks durch Aufliegen
auf diesem vorgesehen ist.
Auf einer Seite der Vorderplatte 30 sind ein Paar Beckenmodelle
oder Beckenformelemente angebracht, allgemein mit dem Bezugszeichen 32
bezeichnet, die um Gleitstücke 33 herum schwenkbar befestigt sind
und dafür ausgelegt sind, horizontal bewegt zu werden.
Die Gleitbewegung der Gleitstücke wird von einem Zusammenführ-Zahnriemen
34 ausgeführt, der die Gleitstücke derart verbindet, dass sie
entgegengesetzt verschoben werden, wobei der Riemen durch ein Passelement
35 mit einem Beckenabschnittdehnungszylinder 36 verbunden ist.
Jede der genannten Betriebsanordnungen umfasst ferner speziell entworfene
Mittel, die in Abhängigkeit von dem auszuführenden Vorgang
angetrieben werden.
Unter Bezugnahme auf zum Beispiel die 7
und 8 wird darin ein Dehnungs- oder Weitungsvorgang
für den Beckenabschnitt an elastischen Geweben mit vermischten Größen
durchgeführt.
Bei diesem Beckenabschnittdehnungsvorgang werden die Schablonen oder
Formbretter 32 voneinander weg bewegt, um auf die richtige Spannung gebracht
zu werden, indem der Zylinder 36 angetrieben wird.
Wenn der Hosenbeckenabschnitt auf die linke Schablone oder das linke
Formbrett 32 – in Hinblick auf die Zeichnung – durch Verteilen
der Kraft über die gesamte Oberfläche trifft, wird eine Drehbewegung um
einen Drehpunkt 37 erreicht, mit einem nachfolgenden Wirken zwischen dem
Verstärker 38, der von dem Formbrett 32 vorsteht, und einem
elektrischen Grenzschalter 39, der zum Arretieren der Bewegung zum Zylinder
36 vorgesehen ist, und zwar durch Steuern eines elektro-pneumatischen Ventils
40 zum Anhalten des Weitungs- oder Dehnungsvorgangs für den Beckenabschnitt.
Somit ist es möglich, die Betriebsanordnung automatisch an Kleidungsstücken
oder Hosen aus Elastikgewebe anzuwenden, die entsprechend auf die gewünschte
Größe gebracht werden, ohne das Gewebematerial zu beschädigen.
In einem Fall, bei dem der Dehnungsvorgang für den Beckenabschnitt
an Jeanskleidungsstücken angewendet wird, die in gemischten Größen
zugeführt werden, und – wie in den 9 und
10 dargestellt – der auf das Formbrett wirkende
Zylinder 36 funktional angetrieben wird, um seinerseits die erwähnten
Formbretter anzutreiben, die bevorzugt aus geformten und perforierten, gestreckten
Metallblechelementen hergestellt sind, wird unter dieser Bedingung dann, wenn ein
Formbrett oder eine Form auf ein Kleidungsstück trifft, die Betriebskraft auf
einen Druckluftsensor 41 übertragen, der einen Zugvorgang auslösen
wird, und zwar in Abhängigkeit von einem Druck, der über das Druckeinstellelement
42 eingestellt ist.
Danach wird ein zweiter Grenzschalter 43 ausgelöst,
um den Zylinder 36 zu arretieren, wobei diese arretierte Stellung während
des gesamten Arbeitszyklus bis zum Ende der Bügelschritte beibehalten wird.
Wenn der Dehnungsvorgang für den Beckenabschnitt an nach unterschiedlichen
Größen getrennten Kleidungsstücken oder Hosen ausgeführt wird,
wie in den 11 und 12 gezeigt,
so wird ein weiterer Grenzschalter 45 genutzt, der auf einem eingeteilten
Stab 46 angeordnet ist, wobei dieser dafür ausgelegt ist, gegen einen
Nocken 47 zu wirken, der funktional an den Dehnungszylinder 36
gekoppelt ist.
Bei einem Beckenabschnittdehnungsbefehl wird der Zylinder den Zug-
oder Straffungsvorgang für den Beckenabschnitt beginnen, wenn der Nocken
47 den Grenzschalter 45 für die Beckenabschnittdehnung erreicht,
wie an dem eingeteilten Stab 46 eingestellt ist.
Danach ist der Zylinder 36 durch das Ventil 40 arretiert,
und die arretierte Stellung wird während des gesamten Bearbeitungs- oder Arbeitszyklus
beibehalten.
Bei einem solchen Zustand werden der Gegendruckzylinder
41 und der zugehörige Sensor nicht bedient.
Auf der anderen Seite wird der einzelne Kolben 36 verwendet,
der durch Einstellen des Betrags für die Beckenabschnittdehnung mittels des
Gleitstücks, das den Grenzschalter 45 einschließt, gesteuert
wird.
In einem Fall, bei dem der Beckenabschnitt gleichzeitig mit einem
Größenbemessungsvorgang gedehnt wird, wird bei Anwenden auf getrennte
Größen ein Sperrklotz 50 bereitgestellt, der durch den Stellstab
46 passend positioniert werden kann und der ein alternatives Bearbeitungsverfahren
zu dem vorstehend offenbarten Verfahren darstellt.
Insbesondere kann der Klotz 50 passend positioniert werden,
indem ein kleines Rad 51 bedient wird.
Bei einem Beckenabschnittdehnungsbefehl wird der Dehnzylinder
36 angesteuert, um den Zugvorgang zu beginnen.
Wenn der Schlitten den Klotz 50 erreicht, der durch das Rad
51 und den eingeteilten Stab 46 passend positioniert ist, wird
er blockiert, indem die Anordnung während des gesamten Bearbeitungs- oder Arbeitszyklus
in dieser eingestellten Position gehalten wird.
Jede Betriebsanordnung umfasst außerdem eine Zug- oder Straffungsanordnung
für Hosenbeine, allgemein mit dem Bezugszeichen 60 bezeichnet, die
einen Betriebskolben 61 zum Einstellen der Verschiebung oder des Hubs und
zur Positionierung der Zug- oder Straffungsanordnung 60 umfasst, die gleitend
von einem vertikalen Zylinder 62 angetrieben werden kann.
Die Betriebsanordnung 60 umfasst weiter ein Paar Greifer
63, die von einem Greiferzylinder 64 angetrieben werden und die
Endabschnitte der Hosen in Eingriff nehmen.
Die Zylinder 64 werden von einem Schwenkstab 65
getragen, der einen Druckluftsensor 66 umfasst, welcher aus einem Sensorkolben
besteht, der an einem Schwenkstab befestigt ist und von einer Druckminderungseinheit
67 zum korrekten Ziehen der Hosenbeine gesteuert wird.
Außerdem sind ein Beinzug-Grenzschalter 68 und eine
Stellfeder 69 vorhanden, die auf dem Schwenkstab arbeiten.
Auf einen Befehl hin, den Hosenbein-Verlängerungsvorgang betreffend,
wird der Betriebszylinder 62 den Zug- oder Straffungsvorgang beginnen.
Wenn das Hosenbein den pendelnden Schlitten und den Stab
65 durch eine von dem Kolben 66 und der Untersetzungseinheit
67 gesteuerte Kraft betätigt, wird ein Verlängerungs-Grenzschalter
68 ausgelöst, um ein Ventil 99 des vertikalen Zylinders
64 zu steuern und den Zylinder während des gesamten Bearbeitungs-
oder Arbeitszyklus zu arretieren.
Wie in den 17 und 18
gezeigt ist, kann das Hosenbein durch Verwendung eines elektro-pneumatischen Sperrelements
korrekt gezogen oder gestrafft werden.
An diesem Ende ist ein senkrechter, eingeteilter Stab 70
an einem senkrechten Zylinder 62 vorhanden, und an dem eingeteilten Stab
70 ist ein elektrischer Grenzschalter 71 vorhanden.
Außerdem ist eine Mehrzahl von Nocken 72 zum Betreiben
des Sperrelements vorhanden.
Bei einem Hosenbeinverlängerungsbefehl beginnt der Zylinder
62 den Straffungsvorgang, und wenn die Nocken 72 an dem Grenzschalter
71 in Anlage kommen, der auf dem eingeteilten Stab angeordnet ist, wird
der Zylinder über das Ventil 99 arretiert, wobei diese arretierte
Stellung während des gesamten Arbeitszyklus beibehalten wird.
Die Maschine umfasst weiterhin eine Anordnung zum Entnehmen der bearbeiteten
Kleidungsstücke oder Hosen, wobei die Entnahmeanordnung allgemein mit dem Bezugszeichen
80 bezeichnet ist.
Insbesondere umfasst die Entnahme- oder Entfernungsanordnung ein Paar
Entnahmegreifer 81, die an beweglichen Armen 82 befestigt sind,
welche zu dem Bereich hin und von diesem weg bewegt werden können, in welchem
die genannten Betriebsanordnungen 4 angeordnet sind, und zwar durch eine
schräge Planführung 83, auf der sich ein Schlitten
84 bewegt, der eine senkrecht bewegliche Traganordnung 85 zum
Tragen der Arme 82 trägt.
Jeder Greifer 81 umfasst eine Tragplatte 90, auf
der ein Greiferhakenelement 91 beweglich befestigt ist, wobei das Greiferhakenelement
von einem Greiferzylinder 92 gedreht wird, um in Ausschnitten
32' einzugreifen, welche von dem Formbrett 32 definiert werden.
Außerdem ist ein weiterer Klotz 93 vorhanden, der den
Greifern ermöglicht, die Hosen in Gurthöhe zu halten.
Wie in den 19 bis 21
gezeigt ist, sind die Greifer hier in einer beabstandeten Stellung dargestellt und
werden derart bewegt, dass sie an den Formbrettern in Anlage kommen, wie in
22 gezeigt.
Wenn die Greifer 81 das Kleidungsstück oder die Hose
in Gurthöhe in Eingriff nehmen, wird dafür gesorgt, dass die Formbretter
32 weggezogen werden (23 bis 25),
wobei die Hosen durch die Greifer gestützt gehalten werden.
Die Greifer werden durch Betreiben eines Antriebszylinders, der die
Anordnung 85 trägt, nach unten bewegt, um das bearbeitete Kleidungsstück
auf einem Förderband 95 abzulegen, das kontinuierlich oder derart
angetrieben werden kann, dass für eine teilweise Überlappung der Kleidungsstücke
oder eine abwechselnde Überlappung gesorgt wird.
Die Kleidungsstücke werden, wenn automatisch bearbeitet, danach
aus der Maschine über ein Förderband 95 entfernt, das ermöglicht,
die Kleidungsstücke wie gewünscht anzuordnen.
Aus der vorstehenden Offenbarung sollte ersichtlich sein, dass die
Erfindung das gesetzte Ziel und die Aufgaben vollständig erreicht bzw. erfüllt.
Insbesondere ist die Tatsache hervorzuheben, dass eine automatische
Bügelmaschine bereitgestellt wird, die es ermöglicht, eine Vielzahl von
Kleidungsstücken oder Hosen durch unterschiedlich programmierbare Betriebsmodi
zu bearbeiten.
Somit wird es möglich sein, die gewünschte Größe
der Hosen sowohl im Beckenabschnitt als auch im Beinabschnitt derselben genau zu
kontrollieren, wobei gleichzeitig eine qualitative Größenkontrolle der
zu bügelnden Hosen bereitgestellt wird.
In diesem Zusammenhang sollte außerdem hervorgehoben werden,
dass die Bügel- und Einstellvorgänge mit der vorliegenden Anordnung auf
vollautomatische Weise durchgeführt werden können; und
da diese ein Transfer-Typ ist, ermöglicht sie eine Mehrzahl von Bearbeitungsstationen
gleichzeitig zu nutzen, bei denen es möglich ist, nacheinander herkömmliche
Bügelvorgänge mit überhitztem Dampf und Druckluftströmen auszuführen.
Die Erfindung steht, so wie sie offenbart ist, verschiedenen Modifikationen
und Varianten offen, die alle in den Schutzumfang der Erfindung fallen, wie er in
den Ansprüchen definiert wird.
Bei der Ausführung der Erfindung können die verwendeten
Materialien sowie die mögliche Größe und die möglichen Formen
in Abhängigkeit von den Anforderungen beliebig sein.