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Dokumentenidentifikation DE60127325T2 20.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001116628
Titel Verfahren zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückblickspiegels
Anmelder Kabushiki Kaisha Tokai Rika Denki Seisakusho, Aichi, JP
Erfinder Inagaki, Bunji, Niwa-gun, Aichi-ken, JP;
Teraoka, Fuminori, Niwa-gun, Aichi-ken, JP;
Iwasa, Hiroki, Niwa-gun, Aichi-ken, JP;
Iga, Kiyoharu, Niwa-gun, Aichi-ken, JP;
Yajima, Michiyasu, Niwa-gun, Aichi-ken, JP
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 60127325
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.01.2001
EP-Aktenzeichen 011005782
EP-Offenlegungsdatum 18.07.2001
EP date of grant 21.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.12.2007
IPC-Hauptklasse B60R 1/06(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B60R 1/062(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels, der, zum Beispiel, an einer Tür eines Fahrzeugs vorgesehen ist.

Beschreibung der verwandten Technik

EP 0433584A zeigt einen Kraftfahrzeugrückspiegel.

Wie in 7 gezeigt, weist zum Beispiel ein herkömmlicher Kraftfahrzeugrückspiegel 70 einen Türspiegelfuß 72 auf. Der Türspiegelfuß 72 ist an einer Tür eines Kraftfahrzeugs (nicht gezeigt) befestigt. Ein Fuß 74A einer Einklappeinheit 74 ist an dem Türspiegelfuß 72 befestigt. Die Einklappeinheit 74 weist einen Drehabschnitt 74B auf der Fahrzeugoberseite des Fußes 74A auf. Der Drehabschnitt 74B ist in Bezug auf den Fuß 74A drehbar. Eine Halterung 76 ist mit dem Fuß 74A verbunden. Ein Befestigungsabschnitt 78A einer Spiegelflächenverstelleinheit 78 ist an der Halterung 76 befestigt. Die Spiegelflächenverstelleinheit 78 weist eine Halteplatte 78B auf der Fahrzeugrückseite des Befestigungsabschnitts 78A auf. Ein Spiegel 80 zum Betrachten des Gebiets im wesentlichen auf der Rückseite eines Kraftfahrzeugs wird von der Halteplatte 78B gehalten. Die Halteplatte 78B kann in Bezug auf den Befestigungsabschnitt 78A geneigt werden. Eine Türspiegelabdeckung 82 ist an der Halterung 76 befestigt. Die Türspiegelabdeckung 82 bedeckt die Einklappeinheit 74, die Halterung 76, die Spiegelflächenverstelleinheit 78 und den Spiegel 80, um der Kraftfahrzeugspiegelanordnung 70 die Erscheinung einer Design-Fläche zu verleihen.

In genanntem Kraftfahrzeugspiegel 70 wird die Halteplatte 78B in Bezug auf den Befestigungsabschnitt 78A der Spiegelfächenverstelleinheit 78 geneigt und dadurch der Spiegelflächenwinkel des Spiegels 80 verstellt bzw. eingestellt. Ferner wird der Drehabschnitt 74B in Bezug auf den Fuß 74A der Einklappeinheit 74 so gedreht, daß die Türspiegelabdeckung 82 gemeinsam mit dem Drehabschnitt 74B gedreht wird. Auf diese Weise wird der Spiegel 80 eingeklappt oder ausgeklappt.

Wenn genannte Kraftfahrzeugspiegelanordnung 70 zusammengebaut wird, wird die Türspiegelabdeckung 82 als ein Zusammenbaubezugselement festgelegt. Danach wird die Türspiegelabdeckung 82 auf einer Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 angeordnet und in Bezug darauf positioniert. Der Befestigungsabschnitt 78A der Spiegelflächenverstelleinheit 78 wird an der Halterung 76 montiert, an der der Drehabschnitt 74B der Einklappeinheit 74 befestigt ist. Als nächstes wird die Halterung 76 im Inneren der Türspiegelabdeckung 82 montiert, die auf der Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 angeordnet ist. Mit auf der Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 angeordneter Türspiegelabdeckung 82 wird danach der Spiegel 80 an der Halteplatte 78B der Spiegelflächenverstelleinheit 78 montiert und wird der Türspiegelfuß 72 an dem Fuß 74A der Einklappeinheit 74 montiert.

Bei einem derartigen Verfahren zum Zusammenbau des Kraftfahrzeugspiegels 70, wie es oben beschrieben ist, muß jedoch die Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 so ausgebildet werden, daß sie mit der Form oder der Größe der Türspiegelabdeckung 82 perfekt übereinstimmt, da die Türspiegelabdeckung 82 auf der Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 angeordnet und in Bezug darauf positioniert wird. Das heißt, daß, wenn eine Türspiegelabdeckung 82 mit anderer Form oder Größe verwendet wird, eine Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 mit anderer Form oder Größe entsprechend erforderlich ist. Als Ergebnis bestand das Problem, daß eine Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 für jede Form oder Größe der Türspiegelabdeckung 82 (für jeden Kraftfahrzeugtyp) bereitgestellt werden muß, was zu hohen Kosten führt.

Wie oben beschrieben, wird bei auf der Türspiegelabdeckungsaufnahme 84 angeordneter Türspiegelabdeckung 82 nicht nur die Halterung 76 an der Türspiegelabdeckung 82 montiert, sondern wird auch der Spiegel 80 an der Spiegelflächenverstelleinheit 78 montiert, die an der Halterung 76 montiert ist, und wird der Türspiegelfuß 72 an der Einklappeinheit 74 montiert, die an der Halterung 76 montiert ist. Somit bestehen viele Möglichkeiten, daß die Türspiegelabdeckung 82 durch die Türspiegelabdeckungsaufnahme verkratzt wird. Es bestand auch das Problem, daß, da die Türspiegelabdeckung eine Komponente ist, deren Erscheinung designt ist, wenn Kratzer an der Türspiegelabdeckung 82 gebildet werden, die Türspiegelabdeckung 82 unbrauchbar wird, was zu einer geringen Produktionsausbeute führt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, e in Verfahren z um Zusammenbau einer Spiegelanordnung bereitzustellen, bei dem die Möglichkeit, daß eine Spiegelabdeckung während des Zusammenbaus der Spiegelanordnung beschädigt wird, im Vergleich mit herkömmlichen Fällen verringert werden kann.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Zusammenbau einer Spiegelanordnung bereitzustellen, das die Rationalisierung des Zusammenbauprozesses ermöglicht.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Zusammenbau einer Spiegelanordnung bereitzustellen, die mit geringeren Kosten zusammengebaut werden kann.

Die Anordnung umfaßt (A) einen Spiegel mit einer Rückfläche und einer Außenrandfläche, und (B) eine Spiegelabdeckung, die den Spiegel lagert, wobei die Spiegelabdeckung eines Schutzdeckels, der der Rückfläche des Spiegels gegenüberliegt, und einen Schutzrand aufweist, der die Außenrandfläche des Spiegels abdeckt.

Gemäß einem Aspekt eines Verfahrens im Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels gemäß der vorliegenden Erfindung, durch Merkmale von Anspruch 2 definiert, enthält der Kraftfahrzeugrückspiegel einen Spiegel mit einer Außenrandfläche und einer Rückfläche, eine Spiegelabdeckung mit einem Schutzdeckel zum Abdecken der Rückfläche des Spiegels und einen Schutzrand zum Abdecken der Außenrandfläche des Spiegels und eine Halterung mit gegenüberliegenden Flächen, wobei das Verfahren umfaßt: (a) Montieren des Schutzrandes an einer Fläche der Halterung, und (b) Montieren des Schutzdeckels von der Seite der anderen Fläche der Halterung an der anderen Fläche der Halterung.

Gemäß einem weiteren Aspekt eines Verfahrens zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels gemäß der vorliegenden Erfindung, wie sie durch die Merkmale von Anspruch 1 definiert ist, enthält der Kraftfahrzeugrückspiegel einen Spiegel mit einer Außenrandfläche und einer Rückfläche, eine Spiegelabdeckung zum Abdecken der Rückfläche und Außenrandflächen des Spiegels und eine Halterung mit gegenüberliegenden Flächen zur Aufnahme in der Spiegelabdeckung, wobei das Verfahren umfaßt: (a) Montieren des Spiegels an einer Fläche der Halterung, und (b) Montieren der Spiegelabdeckung an der anderen Fläche der Halterung von der Seite der anderen Fläche der Halterung.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht von Hauptteilen eines Kraftfahrzeugrückspiegels, der unter Verwendung eines Verfahrens zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels gemäß der vorliegenden Erfindung zusammengebaut ist.

2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Kraftfahrzeugrückspiegels von der Fahrzeugrückseite.

3 zeigt eine Unteransicht, wenn eine Halterung des Kraftfahrzeugrückspiegels auf einer Halterungsaufnahme angeordnet ist und eine Einklappeinheit und eine Spiegelflächenverstelleinheit an der Halterung montiert sind.

4 zeigt eine Unteransicht, wenn ein Schutzrand an der Halterung des Kraftfahrzeugrückspiegels montiert ist.

5 zeigt eine Unteransicht, wenn ein Spiegel an der Einklappeinheit des Kraftfahrzeugrückspiegels montiert ist und ein Türspiegelfuß an der Spiegelflächenverstelleinheit montiert ist.

6 zeigt eine Unteransicht, wenn die Halterung des Kraftfahrzeugrückspiegels aus der Halterungsaufnahme entfernt ist und eine Türspiegelabdeckung an der Halterung montiert ist.

7 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht eines herkömmlichen Kraftfahrzeugrückspiegels.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht von Hauptteilen eines Kraftfahrzeugrückspiegels 10 an der unter Verwendung eines Verfahrens zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels gemäß der vorliegenden Erfindung zusammengebaut wird. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Kraftfahrzeugrückspiegels 10 von der Fahrzeugrückseite.

Der Kraftfahrzeugrückspiegel 10 weist einen Türspiegelfuß 12 auf. Der Türspiegelfuß 12 wird zum Befestigen eines Spiegels 14 zum Betrachten des Gebiets im wesentlichen auf der Rückseite eines Kraftfahrzeugs an dem Kraftfahrzeug verwendet und wird an einer Tür des Kraftfahrzeugs (nicht gezeigt) befestigt.

Eine Einklappeinheit 16 ist auf der Fahrzeugoberseite des Türspiegelfußes 12 vorgesehen. Die Einklappeinheit 16 weist einen Fuß 18 auf ihrer Fahrzeugunterseite und einen Drehabschnitt 20a auf ihrer Fahrzeugoberseite auf. D er Fuß 18 wird an dem Türspiegelfuß 12d durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 22 (in der vorliegenden Ausführungsform drei Schrauben 22) so befestigt, daß die Einklappeinheit 16 von dem Türspiegelfuß 12 getragen wird. Der Drehabschnitt 20 ist in Bezug auf den Fuß 18 drehbar.

Eine plattenförmige Halterung 24 ist auf der Fahrzeugvorderseite der Einklappeinheit 16 vorgesehen. Die Halterung 24 wird an dem Drehabschnitt 20 der Einklappeinheit 16 durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 26 (in der vorliegenden Ausführungsform drei Schrauben 26) befestigt, um sie mit der Einklappeinheit 16 zu verbinden. An der Halterung 24 ist eine Vielzahl von Rastlöchern 28 (in der vorliegenden Ausführungsform vier Rastlöcher 28) ausgebildet. Wie später beschrieben wird, steht eine Vielzahl von Rastklinken 46 der Türspiegelabdeckung 38 mit jeweiligen Rastlöchern 28 in Eingriff.

An der Kraftfahrzeugrückseite der Halterung 24 ist eine Spiegelflächenverstelleinheit 30 vorgesehen. Die Spiegelflächenverstelleinheit 30 weist einen Befestigungsabschnitt 32 auf deren Kraftfahrzeugvorderseite und eine Halteplatte 34 auf deren Kraftfahrzeugrückseite auf. Der Befestigungsabschnitt 32 ist durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 36 (in der vorliegenden Ausführungsform vier Schrauben 36) an der Halterung 24 befestigt, so daß die Spiegelflächenverstelleinheit 30 an der Halterung 24 befestigt ist. Ein Spiegel 14 wird von der Halteplatte 34 gehalten. Die Halteplatte 34 kann in Bezug auf den Befestigungsabschnitt 32 geneigt werden.

Eine Türspiegelabdeckung 38 ist an den Rändern des Spiegels 14, der Einklappeinheit 16, der Halterung 24 und der Spiegelflächenverstelleinheit 30 vorgesehen. Die Türspiegelabdeckung 38 ist hohl ausgebildet und weist einen Öffnungsabschnitt 38A auf, der in Richtung zur Kraftfahrzeugrückseite offen ist. Bei in dem Öffnungsabschnitt 38A angeordnetem Spiegel 14 werden der Spiegel 14, die Einklappeinheit 16, die Halterung 24 und die Spiegelflächenverstelleinheit 30 von der Türspiegelabdeckung 38 abgedeckt. Somit verleiht die Türspiegelabdeckung 38 dem Kraftfahrzeugrückspiegel 10 die Erscheinung einer Design-Fläche.

Die Türspiegelabdeckung 38 ist in einen Schutzdeckel 40 auf deren Kraftfahrzeugvorderseite und einen Schutzrand 42 auf deren Kraftfahrzeugrückseite unterteilt. Der Schutzdeckel 40 ist so in den Schutzrand 42 eingepaßt, daß die Türspiegelabdeckung 38 gebildet wird. Der Schutzrand 42 ist an der Halterung 24 auf dessen Kraftfahrzeugrückseite durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 44 (in der vorliegenden Ausführungsform drei Schrauben 44) befestigt. In dem Schutzdeckel 40 ist eine vorab festgelegte Anzahl von Rastklinken 46 (in der vorliegenden Ausführungsform vier Rastklinken 46) so ausgebildet, daß sie den oben erwähnten Rastlöchern 28 der Halterung 24 entsprechen. Jede Rastklinke 46 steht in Richtung der Kraftfahrzeugrückseite vor und ein Hakenabschnitt 46A ist an einem distalen Ende jeder Rastklinke 46 ausgebildet. Der Hakenabschnitt 46A ist durch Vergrößerung des Durchmessers des distalen Endes der Rastklinke 46 ausgebildet. Die Rastklinke 46 tritt mit dem Rastloch 28 an dem Hakenabschnitt 46A in Eingriff. Der Schutzdeckel 40 wird an die Halterung 24 montiert und der Schutzdeckel 40 wird in den Schutzrand 42 eingepaßt. Auf diese Weise wird die Türspiegelabdeckung 38 an der Halterung 24 montiert.

Als nächstes wird die Funktion der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. In dem Kraftfahrzeugrückspiegel 10 mit der oben beschriebenen Struktur wird die Halteplatte 34 der Spiegelflächenverstelleinheit 30 in Bezug auf den Befestigungsabschnitt 32 geneigt, so daß der Spiegelflächenwinkel des Spiegels 14 verstellt bzw. eingestellt wird. Der Drehabschnitt 20 wird in Bezug auf den Fuß 18 der Einklappeinheit 16 gedreht, so daß die Türspiegelabdeckung 38 gemeinsam mit dem Drehabschnitt 20 gedreht wird, wodurch der Spiegel 14 eingeklappt oder ausgeklappt wird.

Als nächstes wird die Prozedur des Zusammenbaus des Kraftfahrzeugrückspiegels 10 gemäß der vorliegenden Ausführungsform erläutert.

In einem ersten Schritt wird die Halterung 24 als ein Zusammenbaubezugselement festgelegt und auf der Halterungsaufnahme 48 angeordnet (was nachfolgend als eine erste Prozedur bezeichnet wird). An der Halterungsaufnahme 48 ist eine Anzahl von Vorsprüngen 50 (in der vorliegenden Ausführungsform drei Vorsprünge 50) ausgebildet. Jeweilige distale Enden der Vorsprünge 50 werden in die Rastlöcher 28 der Halterung 24 und ein Positionierloch 24A, das an der Halterung 24 ausgebildet ist, eingesetzt, damit sie mit einem der Vorsprünge 50 übereinstimmen. Auf diese Weise wird die Halterung 24 auf der Halterungsaufnahme 48 angeordnet und in Bezug dazu positioniert.

Wie in 3 im Detail gezeigt ist, wird als nächstes in einem zweiten Schritt der Drehabschnitt 20 der Einklappeinheit 16 an der Halterung 24 durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 26 befestigt (was jeweils nachfolgend als eine zweite Prozedur bezeichnet wird). Der Befestigungsabschnitt 32 der Spiegelflächenverstelleinheit 30 wird an der Halterung 24 durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 36 befestigt (was nachfolgend als eine dritte Prozedur bezeichnet wird).

Wie in 4 im Detail gezeigt ist, wird ferner der Schutzrand 42 an der Halterung 24 durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 44 befestigt (was jeweils nachfolgend als eine vierte Prozedur bezeichnet wird).

Wie in 5 im Detail gezeigt, wird der Spiegel 14 an die Halteplatte 34 der Spiegelflächenverstelleinheit 30 montiert, um dadurch gehalten zu werden (was nachfolgend als die fünfte Prozedur bezeichnet wird). Der Türspiegelfuß 12 wird an dem Fuß 18 der Einklappeinheit 16 durch eine vorab festgelegte Anzahl von Schrauben 22 befestigt (was nachfolgend als die sechste Prozedur bezeichnet wird).

Wie in 6 im Detail gezeigt, wird schließlich in einem dritten Prozeß die Halterung 24 aus der Halterungsaufnahme 48 genommen, danach jede Rastklinke 46 des Schutzdeckels 40 mit jedem Rastloch 28 der Halterung 24 an jedem Hakenabschnitt 46A in Eingriff gebracht, wodurch der Schutzdeckel 40 an der Halterung 24 montiert wird und der Schutzdeckel 40 in den Schutzrand 42 eingepaßt wird. Auf diese Weise wird die Türspiegelabdeckung 34 an der Halterung 24 montiert (was nachfolgend als siebte Prozedur bezeichnet wird).

Die Reihenfolge von der zweiten Prozedur zur sechsten Prozedur kann optional geändert werden.

Da die Halterung 24 eine Komponente ist, die von der Türspiegelabdeckung 38 abgedeckt wird, ist hier der Freiheitsgrad hinsichtlich Größe oder Gestalt der Halterung 24 anders als bei der Türspiegelabdeckung 38, die eine Komponente ist, deren Erscheinung designt ist, groß. Wenn die Halterung 24 als ein Zusammenbaubezugselement festgelegt wird und auf der Halterungsaufnahme 48 in der oben beschriebenen ersten Prozedur angeordnet wird, können somit in Bezug auf die Halterungsaufnahme 48 (d. h. die Rastlöcher 28 und das Positionierloch 24A) zu positionierenden Abschnitte der Halterung 24 einheitlich hergestellt werden. Als Ergebnis kann eine feste Halterungsaufnahme 48 immer verwendet werden. Dementsprechend ist es nicht notwendig, eine neue Halterungsaufnahme 48 für jeden Kraftfahrzeugtyp bereitzustellen, was zu einer Kostenreduzierung führt.

Da die Halterung 24 eine Komponente ist, die von der Türspiegelabdeckung 38 abgedeckt wird, kann ferner die Halterung 24 nicht unbrauchbar sein, selbst wenn die Halterung 24 durch die Halterungsaufnahme 48 verkratzt wird. Wie oben beschrieben, wird die Türspiegelabdeckung 38 an der Halterung 24 montiert, an die die Einklappeinheit 16, die Spiegelflächenverstelleinheit 30, der Türspiegelfuß 12 und der Spiegel 14 im letzten Prozeß (d. h. der siebten Prozedur in dem dritten Prozeß) montiert worden sind. Somit kann die Möglichkeit, daß die Türspiegelabdeckung 38 verkratzt wird, minimiert werden, wodurch die Möglichkeit, daß die Türspiegelabdeckung 38 unbrauchbar wird, reduziert werden kann. Als Ergebnis kann die Produktionsausbeute verbessert werden.

Die Türspiegelabdeckung 38 ist in dem Schutzdeckel 40 auf deren Fahrzeugvorderseite und den Schutzrand 42 auf deren Fahrzeugrückseite unterteilt. In dem zweiten Prozeß wird der Schutzrand 42 an die Halterung 24 montiert (die vierte Prozedur). Danach wird in dem dritten Prozeß der Schutzdeckel 40 an die Halterung 24 montiert. Auf diese Weise wird die Montage der Türspiegelabdeckung 38 an der Halterung 24 abgeschlossen (die siebte Prozedur). Wie oben beschrieben, kann die Türspiegelabdeckung 38 leicht an die Halterung 24 montiert werden. Fehler der Türspiegelabdeckung 38 aufgrund von Kratzern können weiter verringert werden und die Produktionsausbeute kann weiter verbessert werden.

Der Schutzdeckel 40 ist mit den Rastklinken 46 versehen und die Halterung 24 ist mit den Rastlöchern 28 versehen. Durch einfaches Ineingriffbringen der Rastklinken 46 mit den Rastlöchern 28 an den Hakenabschnitten 46A wird der Schutzdeckel 40 in den Schutzrand 42 eingepaßt, so daß die Türspiegelabdeckung 38 an der Halterung 24 montiert wird (die siebte Prozedur). Somit kann die Türspiegelabdeckung 38 leicht an der Halterung 24 montiert werden. Fehler der Türspiegelabdeckung 38 aufgrund von Kratzern können weiter reduziert werden und die Produktionsausbeute kann weiter verbessert werden.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Rastlöcher 28 an der Halterung 24 ausgebildet; die Rastlöcher können aber an wenigstens einem vom Schutzrand, von der Einklappeinheit und der Spiegelflächenverstelleinheit vorgesehen sein.

Außerdem ist in der vorliegenden Ausführungsform der Schutzdeckel 40 mit den Rastklinken 46 versehen und ist die Halterung 24 mit den Rastlöchern 28 versehen. Die Rastklinken können an mindestens einem von der Halterung, dem Schutzrand, der Einklappeinheit und der Spiegelflächenverstelleinheit vorgesehen sein. Die Rastlöcher können an der Schutzabdeckung vorgesehen sein.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Einklappeinheit 16, die Spiegelflächenverstelleinheit 30 und die Halterung 24 separate Komponenten; die Einklappeinheit, die Spiegelflächenverstelleinheit und die Halterung können aber zur Bildung einer einzigen Komponente integriert werden. Wenn die Einklappeinheit, die Spiegelflächenverstelleinheit und die Halterung zur Bildung einer einzigen Komponente integriert werden, können die zweite Prozedur zum Befestigen der Einklappeinheit 16 an der Halterung 24 und die dritte Prozedur zum Befestigen der Spiegelflächenverstelleinheit 30 an der Halterung 24 weggelassen werden.

In der vorliegenden Ausführungsform sind die Einklappeinheit 16 und der Türspiegelfuß 12 separate Komponenten; die Einklappeinheit und der Türspiegelfuß können aber zur Bildung einer einzigen Komponente integriert werden. Wenn die Einklappeinheit und der Türspiegelfuß zur Bildung einer einzigen Komponente integriert werden, kann die sechste Prozedur zum Befestigen des Türspiegelfußes 12 an der Einklappeinheit 16 weggelassen werden.

In dem oben beschriebenen Verfahren zum Zusammenbau des Kraftfahrzeugrückspiegels können Abschnitte der Halterung, die in Bezug auf die Halterungsaufnahme positioniert werden müssen, unabhängig von einem Kraftfahrzeugtyp einheitlich hergestellt werden. Somit kann immer eine feste Halterungsaufnahme verwendet werden, was zur Kostenreduzierung führt.

Selbst wenn die Halterung durch die Halterungsaufnahme verkratzt wird, kann die Halterung nicht unbrauchbar sein. Durch Montieren der Türspiegelabdeckung an der Halterung in dem letzten Prozeß können Fehler der Türspiegelabdeckung aufgrund von Kratzern reduziert werden, was zu einer Verbesserung der Produktionsausbeute führt. Die vorliegende Erfindung kann nicht nur bei einem Türspiegel, der aus der oben beschriebenen zweiteiligen Spiegelabdeckung gebildet ist, sondern auch bei einem Türspiegel verwendet werden, der aus einer einteiligen Spiegelabdeckung gebildet ist. Hier bezieht sich die einteilige Spiegelabdeckung auf eine Spiegelabdeckung, die eine einzige Komponente ist und die eine Rückfläche eines Spiegels und eine Außenrandfläche des Spiegels abdeckt. Die einteilige Spiegelabdeckung weist die Funktion eines Schutzrandes auf.

Die vorliegende Erfindung kann bei einem Türspiegel eingesetzt werden, der eine Spiegelabdeckung aufweist, die aus drei oder mehr Teilen gebildet ist.


Anspruch[de]
Verfahren zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels, wobei der Kraftfahrzeugrückspiegel einen Spiegel (14) mit einer Außenrandfläche und einer Rückfläche, eine Spiegelabdeckung (38) zum Abdecken der Rückfläche und der Außenrandflächen des Spiegels (14), eine Einklappeinheit (16) und eine Halterung (24) mit gegenüberliegenden Flächen zur Aufnahme in der Spiegelabdeckung (38) enthält, wobei das Verfahren umfaßt:

a) Plazieren der Halterung (24) auf einer Halterungsaufnahme (48),

b) Plazieren der Einklappeinheit (16) an der Halterung (24),

c) Montieren des Spiegels (14) an einer Fläche der Halterung (24),

d) Montieren der Einklappeinheit (16) an einen Türspiegelfuß (12),

e) Entfernen der Halterung (24) von der Halterungsaufnahme (48), und

f) nachdem a) bis e) durchgeführt sind, Montieren der Spiegelabdeckung (38), von der Seite der anderen Fläche der Halterung (24), an der Seite der anderen Fläche der Halterung (24).
Verfahren zum Zusammenbau eines Kraftfahrzeugrückspiegels, wobei der Kraftfahrzeugrückspiegel einen Spiegel (14) mit einer Außenrandfläche und einer Rückfläche, eine Spiegelabdeckung (38) zum Abdecken der Rückfläche und der Außenrandflächen des Spiegels (14), eine Einklappeinheit (16) und eine Halterung (24) mit gegenüberliegenden Flächen zur Aufnahme in der Spiegelabdeckung (38) enthält und wobei die Spiegelabdeckung (38) eine Schutzdeckel (40) zum Abdecken der Rückfläche des Spiegels (14) und einen Schutzrand (42) zum Abdecken der Außenrandfläche des Spiegels (14) aufweist, wobei das Verfahren umfaßt:

a) Plazieren der Halterung (24) auf einer Halterungsaufnahme (48),

b) Montieren der Einklappeinheit (16) an der Halterung (24),

c) Montieren des Spiegels (14) an einer Fläche der Halterung (24),

d) Montieren der Einklappeinheit (16) an einem Türspiegelfuß (12),

e) Entfernen der Halterung (24) von der Halterungsaufnahme (48), und

f) Montieren des Schutzrandes (42) an einer Fläche der Halterung (24),

g) nachdem a) bis f) durchgeführt worden sind, Montieren des Schutzdeckels (40), von der Seite der anderen Fläche der Halterung (24), an der Seite der anderen Fläche der Halterung (24).
Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einklappeinheit (16) einen Fuß (18) und einen Drehabschnitt (20) umfaßt, wobei in Schritt b) die Einklappeinheit (16) an der Halterung (24) über ihren Drehabschnitt (20) montiert wird und wobei in Schritt d) die Einklappeinheit (16) an dem Türspiegelfuß (12) über ihren Fuß (18) montiert wird. Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (24) auf der Halterungsaufnahme (48) vor Montieren des Spiegels (14) an der einen Fläche der Halterung (24) plaziert wird. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (24) auf der Halterungsaufnahme (48) vor Montieren des Schutzrandes (42) an der einen Fläche der Halterung (24) plaziert wird. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (24) von der Halterungsaufnahme (48) nach Montieren des Spiegels (14) entfernt wird. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (24) von der Halterungsaufnahme (48) nach Montieren des Schutzrandes (42) entfernt wird. Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (14) an der einen Fläche der Halterung (24) über eine Spiegelflächenverstelleinheit (30) montiert wird. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (14) an d er einen Fläche der Halterung (24) nach Montieren des Schutzrandes (42) montiert wird. Verfahren nach einen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (24) im wesentlichen horizontal auf der Halterungsaufnahme (48) vor Montieren des Spiegels (14) an der einen Fläche der Halterung (24) plaziert wird. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (24) im wesentlichen horizontal auf der Halterungsaufnahme (48) vor Montieren des Schirmrandes (42) an der einen Fläche der Halterung (24) plaziert wird.






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