Die Erfindung betrifft eine Leistenbefestigungsvorrichtung nach dem
Oberbegriff von Anspruch 1 zur Befestigung einer Leiste, wie einer Seitenleiste,
an einer Fahrzeugkarosserie. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Leistenbefestigungsvorrichtung,
die zur Befestigung einer Seitenleiste geeignet ist, um einen Spalt zwischen einem
Rand einer Windschutzscheibe und einer senkrechten Wandung einer Fahrzeugkarosserie
angrenzend an eine Öffnung der Fahrzeugkarosserie, in der die Windschutzscheibe
befestigt ist, auszufüllen.
Eine Leistenbefestigungsvorrichtung der vorstehend genannten Art ist
aus US-A-5 353 571 bekannt. Bei dieser bekannten Leistenbefestigungsvorrichtung
sind keine Mittel zum Abdichten des Montagelochs der Fahrzeugkarosserie vorgesehen.
Eine Windschutzscheibenleiste zum Schließen des zwischen der
Windschutzscheibe und der Fahrzeugkarosserie vorhandenen Spalts ist der Form des
Spalts entsprechend länglich ausgebildet und muss über ihre gesamte Länge
sicher befestigt sein, um dem auf sie einwirkenden starken Winddruck widerstehen
zu können. Im allgemeinen ist in der senkrechten Karosseriewandung gegenüber
dem Rand der in der Karosserieöffnung zu befestigenden Windschutzscheibe eine
länglich ausgebildete Haltevorrichtung zur Befestigung einer Metallleiste über
einen vorgegebenen Bereich der senkrechten Karosseriewandung entlang des Spaltes
zwischen dem Windschutzscheibenrand und der Öffnung in der Karosserie mittels
eines Niets oder dergleichen befestigt. Danach wird eine Eingriffskante der Längsleiste
in diese Haltevorrichtung eingebracht und daran befestigt. Für die Haltevorrichtung
wird zur Verhinderung von Korrosion rostfreier Stahl, sogenanntes SUS-Material,
verwendet. Die Herstellungsprozesse, zum Beispiel zum Biegen und Pressen des rostfreien
Stahls in die dem Spalt entsprechende Form haben jedoch einen hohen Arbeits- und
Kostenaufwand erfordert.
Zur Lösung dieses Problems ist eine Leistenbefestigungsvorrichtung
entwickelt worden, mit der eine hochfeste Verbindung verschiedener Leisten einschließlich
der Windschutzscheibenleiste gewährleistet sowie eine Kostenreduzierung erreicht
werden soll, indem die Befestigungsvorgänge für einen Clip der Befestigungsvorrichtung
vereinfacht werden (japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 2000-142102).
Die vorstehende Leistenbefestigungsvorrichtung umfasst einen bekannten
Blindniet und einen Harzclip mit einem an einer Fahrzeugkarosserie zu befestigenden
Grundkörper und einem sich fortlaufend von dem Grundkörper erstreckenden
plattenförmigen Leistenhalter. Der Grundkörper des Clips weist ein Loch
zur Aufnahme eines hohlen Nietkörpers des Blindniets auf. Der Nietkörper
des Blindniets wird in das Loch des Grundkörpers und in ein Loch in der Fahrzeugkarosserie
eingeführt, worauf ein Dorn des Blindniets unter Einsatz eines Befestigungs-
oder Klemmwerkzeugs so stark gezogen wird, bis er abreißt, wodurch der Clip
fest an der Fahrzeugkarosserie gehalten ist. Der Leistenhalter des Clips weist ein
Klemmteil auf, um ein Eingriffsende der Leiste aufzunehmen und dazwischen festzuklemmen,
sowie eine Rastklinke, die die Funktion hat, ein Loslösen zu verhindern. Der
Clip ist außerdem mit einem Eingriffsteil ausgebildet, das, von der Einführrichtung
der Leiste aus betrachtet, von dem Klemmteil und der Rastklinke absteht, um in eine
Ausnehmung der Leiste einzugreifen. Das Eingriffsteil weist einen Schlitz auf, in
den der Rand der Leistenausnehmung eingreift, um die Leiste festzuhalten. Die Leiste
ist mit der Ausnehmung so ausgebildet, dass sie mit dem Eingriffsteil in Eingriff
gelangen kann. Indem die Leiste einfach so positioniert wird, dass die Ausnehmung
der Leiste gegenüber dem entsprechenden Eingriffsteil des Clips ausgerichtet
ist, sowie durch Bewegung der Leiste relativ zu dem Clip entlang der Wandung der
Fahrzeugkarosserie, wird somit das Eingriffsende der Leiste von dem Clip festgeklemmt,
und die Ausnehmung der Leiste gelangt mit dem entsprechenden Eingriffsteil des Clips
in Eingriff. Ohne Einsatz eines Werkzeugs kann somit eine gewünschte feste
Befestigung zur Halterung der Windschutzscheibenleiste geschaffen werden, mit der
die Leiste fest an der Fahrzeugkarosserie befestigt wird. Außerdem kann bei
Verwendung eines Blindnietsetzwerkzeugs der Clip problemlos angebracht werden, was
eine einfachere Kostensenkung ermöglicht.
Die vorstehende Leistenbefestigungsvorrichtung hat sich insofern als
zufriedenstellend herausgestellt, als die Leiste ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs
problemlos befestigt werden kann und eine ausreichende Festigkeit der Verbindung
nach Befestigungsvorgängen erreichbar ist. Bei dieser Leistenbefestigungsvorrichtung
ist der Eingriff der Rastklinken des Clips in Herausziehrichtung etwas weniger fest
ausgebildet, um einem Austausch und sonstigen die Leiste betreffenden Vorgängen
Rechnung zu tragen. Ein Entfernen der Leiste kann somit durch Herausziehen der Leiste
aus dem Clip senkrecht zur Windschutzscheibenfläche erfolgen. Es kann jedoch
auch erforderlich sein, eine festeren Eingriff der Rastklinken vorzusehen. In diesem
Fall wird die Leiste entfernt, indem die Klinken mit einem speziellen Werkzeug gelöst
werden, was zusätzlichen Zeit- und Kraftaufwand erfordert oder indem die Leiste
unter hohem Kraftaufwand herausgezogen wird. In letzterem Fall kann der Clip aufgrund
eines Bruchs der Rastklinken nicht mehr verwendet werden. Um zu einem späteren
Zeitpunkt eine Leiste wieder anbringen zu können, muss der gebrochene Clip
entfernt und ein neuer Clip befestigt werden. Da der gebrochene
Clip jedoch durch den Blindniet fest mit der Fahrzeugkarosserie verbunden ist, wie
vorstehend beschrieben, hat es sich als schwierig erwiesen, den Clip und den Niet
zu entfernen und einen neuen Clip zu anzubringen.
Öffentlich bekannte Dokumente zur vorliegenden Erfindung sind
das japanische Gebrauchsmuster mit der Offenlegungs-Nr. 52-86120, das japanische
Gebrauchsmuster mit der Offenlegungs-Nr. 59-188719 (japanisches Gebrauchsmuster
mit der Veröffentlichungs-Nr. 01-43291), das japanische Gebrauchsmuster mit
der Offenlegungs-Nr. 53-60218 (japanisches Gebrauchsmuster mit der Veröffentlichungs-Nr.
57-48654) und die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 08-61348. Bei der Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem japanischen Gebrauchsmuster mit der Offenlegungs-Nr. 52-86120 wird anstelle
des Bolzens zur Befestigung an einer Fahrzeugkarosserie ein Blindniet, der einen
mit zwei getrennten Flanschen ausgebildeten Nietkörper aufweist, an der Fahrzeugkarosserie
befestigt. Zwischen den beiden Flanschen ist an einem Schaft des Nietkörpers
ein Clip befestigt, in den eine Leiste eingreift. Während bei dieser Leistenbefestigungsvorrichtung
offenbart ist, dass der Clip auf den Schaft des an der Fahrzeugkarosserie befestigten
Nietkörpers gesetzt und daran montiert ist, ist der Ablösevorgang weder
in der Beschreibung erwähnt noch daraus entnehmbar. Außerdem ist damit
auch keine feste Montage an der Fahrzeugkarosserie beabsichtigt, wie bei der Seitenleiste
der Windschutzscheibe. Bei der in dem japanischen Gebrauchsmuster mit der Offenlegungs-Nr.
59-188719 (japanisches Gebrauchsmuster mit der Veröffentlichungs-Nr. 01-43291)
offenbarten Leistenbefestigungsvorrichtung ist ein Clip an einem an der Fahrzeugkarosserie
befestigten T-Bolzen angebracht, und die Befestigung einer Leiste an einer Fahrzeugkarosserie
erfolgt durch Eingriff der Leiste mit dem Clip. Diese Leistenbefestigungsvorrichtung
enthält keine Offenbarung des Inhalts, dass der Clip unter Verwendung eines
Blindniets an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Außerdem findet sich kein
Hinweis auf das Entfernen des Clips. Das japanische Gebrauchsmuster mit der Offenlegungs-Nr.
53-60218 (japanisches Gebrauchsmuster mit der Veröffentlichungs-Nr. 57-48654)
offenbart ein Plattenverbindungselement zur Befestigung von Innen- und Außenblechen
einer Tür mit Hilfe eines Blindniets und die Befestigung eines Clips an einer
Fahrzeugkarosserie in Verbindung mit dem Befestigungsvorgang des Blindniets. Bei
diesem Verbindungselement wird eine Leiste zum Verdecken des Blindniets verwendet,
und das Verbindungselement ist nicht beispielsweise zur Befestigung einer Windschutzscheibenleiste
vorgesehen. Außerdem findet sich kein Hinweis auf das Entfernen des Clips.
Die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 08-61348 offenbart verschiedene Befestigungselemente,
bei denen ein Blindniet mit einer Harzkappe an einem Blech befestigt ist. Die Harzkappe
ist auch mit einem zweistufigen Flansch ausgebildet. Der Abstand zwischen den Flanschen
ist entsprechend bemessen, so dass die Harzkappe als ein Art Halterung dient, wenn
der Blindniet an dem Blech befestigt wird. Diese Veröffentlichung offenbart
jedoch nicht, dass ein Clip zur Befestigung einer Leiste an der Halterung angebracht
ist, noch enthält sie einen Hinweis auf das Entfernen des Clips.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Leistenbefestigungsvorrichtung
zu schaffen, mit der eine Leiste auch dann demontiert werden kann, wenn zur Befestigung
ausgesprochen hohe Kräfte erforderlich sind, bei der ein versehentlich beschädigter
Clip ohne Schwierigkeiten entfernt und durch einen neuen Clip ersetzt werden kann,
und eine Leiste leicht und schnell befestigt werden kann. Weiterhin ist es Aufgabe
der Erfindung, für das Montageloch der Fahrzeugkarosserie eine hohe Dichtwirkung
zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 gelöst, wobei die Haltemittel einen Blindniet
mit einem hohlen, rohrförmigen Nietkörper, dessen erster Flansch an seinem
einen Ende ausgebildet ist, sowie einen Dorn, der sich von dem anderen äußeren
Ende, das dem ersten Flansch entgegengesetzt ist, durch den Nietkörper über
den ersten Flansch hinaus erstreckt, umfassen, wobei der Nietkörper einen Schaft
aufweist, dessen daran ausgebildeter zweiter Flansch an einer Stelle angeordnet
ist, die in Richtung auf das äußere Ende des Nietkörpers von dem
ersten Flansch um einen vorgegebenen Abstand entfernt ist, der gleich oder größer
als die Dicke des Grundkörpers des Clips ist, wobei der Dorn gezogen werden
kann, um den Nietkörper an einer Fahrzeugkarosserie zu befestigen, während
der zweite Flansch in Anlage an der Fahrzeugkarosserie und der erste Flansch in
dem vorgegebenen Abstand zur Fahrzeugkarosserie gehalten wird; wobei die Ausnehmung
in dem Grundkörper den Schaft des Nietkörpers zwischen dem ersten und
dem zweiten Flansch des an der Fahrzeugkarosserie befestigten Nietkörpers aufnimmt.
Weiterhin kann gemäß der Erfindung der Schaft des Nietkörpers
von einer hohlen, rohrförmigen Harzkappe bedeckt sein, die sich von dem äußeren
Ende des Nietkörpers in Richtung auf den Flansch erstreckt, wobei die Harzkappe
so ausgebildet ist, dass der zweite Flansch an einer Stelle angeordnet ist, die
von dem ersten Flansch des Nietkörpers in Richtung auf das äußere
Ende des Nietkörpers um einen vorgegebenen Abstand entfernt ist, der gleich
oder größer als die Dicke des Grundkörpers des Clips ist, wobei der
Dorn gezogen werden kann, um den Nietkörper mit der Harzkappe an einer Fahrzeugkarosserie
zu befestigen, während der zweite Flansch der Harzkappe in Anlage an der Fahrzeugkarosserie
und der erste Flansch des Nietkörpers in dem vorgegebenen Abstand zur Fahrzeugkarosserie
gehalten wird; wobei die Ausnehmung in dem Grundkörper den Schaft des Nietkörpers
mit der Harzkappe zwischen dem ersten Flansch des Nietkörpers und dem zweiten
Flansch der Harzkappe aufnimmt.
Gemäß dieser Leistenbefestigungsvorrichtung ist im Grundkörper
des Clips die Ausnehmung zur Aufnahme des Schaftes des Nietkörpers mit der
Harzkappe zwischen dem Flansch des Nietkörpers und dem Flansch der Harzkappe
angeordnet, wobei an dem Eingang der Ausnehmung eine Rastklinke vorgesehen ist.
Die Rastklinke ist außerdem so ausgebildet, dass sie den in der Ausnehmung
aufgenommenen Schaft des Nietkörpers daran hindert, die Ausnehmung zu verlassen.
Somit kann der Clip fest mit dem Niet verbunden werden. Ferner kann ohne Zuhilfenahme
eines Werkzeugs eine hochfeste Verbindung der Leiste wie auch ein einfacher Befestigungsvorgang
der Leiste gewährleistet werden. Außerdem kann die Leiste bei ihrer Entfernung
problemlos mit dem Clip von dem Niet gelöst werden, indem der Clip von dem
Schaft des Nietkörpers mit Kraft weggezogen wird. Wenn der Clip dabei nicht
bricht, kann er durch erneutes Aufsetzen seiner Ausnehmung auf den Schaft des Nietkörpers
befestigt werden, und es kann eine Leiste problemlos angebracht werden. Beim Entfernen
des Clips kann nur der Clip beschädigt werden, keinesfalls aber der Nietkörper
(oder die Harzkappe). Selbst wenn der Clip bricht, kann der an der Fahrzeugkarosserie
befestigte Nietkörper (und die Harzkappe) wieder verwendet werden, indem lediglich
ein neuer Clip eingesetzt wird, so dass der Befestigungsvorgang einfach und schnell
wiederholt werden kann. Eine Beschädigung des Befestigungsniets beim Entfernen
der Leiste ist somit ausgeschlossen, so dass Clip und Leiste leicht ausgebaut werden
können, und die Befestigung der neuen Leiste kann wieder problemlos erfolgen,
wobei der Befestigungsniet unverändert erhalten bleibt.
Erfindungsgemäß kann der Nietkörper des Blindniets
den vorstehenden Flansch als einen ersten Flansch aufweisen, wobei ein zweiter Flansch
an einer Stelle angeordnet ist, die von dem ersten Flansch in Richtung auf das äußere
Ende des Nietkörpers um einen vorgegebenen Abstand beabstandet ist, der gleich
oder größer als die Dicke des Grundkörpers des Clips ist. Der Dorn
kann gezogen werden, um den Nietkörper an einer Fahrzeugkarosserie zu befestigen,
während der zweite Flansch in Anlage an der Fahrzeugkarosserie und der erste
Flansch in dem vorgegebenen Abstand zur Fahrzeugkarosserie gehalten wird. Der Grundkörper
des Clips kann eine Ausnehmung zur Aufnahme des Schaftes des Nietkörpers zwischen
dem ersten und dem zweiten Flansch des an der Fahrzeugkarosserie befestigten Nietkörpers
aufweisen, sowie eine an einem Eingang der Ausnehmung angeordnete Rastklinke. Diese
Rastklinke kann so ausgestaltet sein, dass sie den Schaft des in der Ausnehmung
aufgenommenen Nietkörpers daran hindert, die Ausnehmung zu verlassen. Wie bei
der vorstehenden Erfindung können damit der Clip und die Leiste leicht demontiert
werden, und es kann eine neue Leiste wieder befestigt werden, wobei der Befestigungsniet
unverändert erhalten bleibt.
Weiterhin ist die Rastklinke vorzugsweise als ein an dem Eingang der
Ausnehmung gegenüberliegendes Rastklinkenpaar vorgesehen. In diesem Fall ist
eine der Rastklinken so ausgebildet, dass ihre Befestigungskraft geringer als die
der anderen Rastklinke und von geringerer Festigkeit als der des in der Ausnehmung
aufgenommenen Schaftes ist. Bei Bruch des Clips bricht somit die Rastklinke mit
der geringeren Befestigungskraft zuerst. Dadurch kann der Ablösevorgang auf
sichere und stabile Weise erfolgen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand
der Zeichnung erläutert. In 1 umfasst eine Leistenbefestigungsvorrichtung
1 einen Blindniet 2 und einen Clip 3. An dem Blindniet
2 ist eine Harzkappe 5 befestigt. Die Leistenbefestigungsvorrichtung
1 ist zur Befestigung einer Seitenleiste 9 geeignet, um den Spalt
zwischen einem Rand eines Windschutzes, wie einer Windschutzscheibe, und einer Wandung
7 einer Fahrzeugkarosserie 6 angrenzend an eine zur Befestigung
der Windschutzscheibe vorgesehene Öffnung in der Fahrzeugkarosserie auszufüllen.
In den 1 und 2
umfasst der Blindniet 2 einen Nietkörper 11 aus Metall mit
einem hohlen Schaft, an dessen einem Ende ein Flansch 10 ausgebildet ist,
und einen sich durch den Nietkörper 11 erstreckenden Metalldorn
13. Angrenzend an das dem Flansch 10 entgegengesetzte Ende des
Nietkörpers 11 weist der Dorn 13 einen Kopf 14 vergrößerten
Durchmessers auf. In einem Teil des Dorns 13 zwischen dem Kopf
14 und dem Flansch 10 ist auch ein Abschnitt 15 verringerten
Durchmessers vorgesehen, wobei der Abschnitt verringerten Durchmessers durch Einwirkung
einer hohen Zugkraft auf den Dorn abreißbar ist. Ausgehend von dem Flansch
10 ragt der Dorn 13 über den Nietkörper 11
hinaus. Dieser herausragende Abschnitt wird von einer Spannbacke in einem Mundstück
eines Klemmwerkzeugs (nicht dargestellt) gehalten. Obwohl nicht notwendig, sind
Abschnitte 17 und 18 verringerten Durchmessers in dem Nietkörper
11 ausgebildet, um abhängig von der jeweiligen Dicke eines Fahrzeugkarosserieblechs,
an dem der Nietkörper 11 befestigt ist, eine entsprechende Stauchverformung
zu bewirken. Wie bei herkömmlichen Blindnieten kann der Blindniet
2 einfach an der Fahrzeugkarosserie 7 oder dergleichen
befestigt werden. Zur Befestigung des Blindniets 2 direkt an der Fahrzeugkarosserie
wird der Nietkörper 11 von der Seite des Dornkopfes 14 eingeführt,
bis die Fläche des Flansches 10 an der Fläche anliegt, die ein
Montageloch der Fahrzeugkarosserie begrenzt. In diesem Zustand wird der freiliegende
Teil des Dorns 13 von dem Klemmwerkzeug gehalten und gezogen, bis der Abschnitt
15 verringerten Durchmessers des Dorns abreißt. Der Kopf des Dorns
14 verformt dabei einen Teil des Nietkörpers 11 und erweitert
seinen Durchmesser radial nach außen, wodurch der Blindniet 2 durch
diesen verformten Abschnitt erweiterten Durchmessers und den Flansch 10
an einem Montageteil, wie einem Blechteil, befestigt werden kann. Da ein solcher
Blindniet hinlänglich bekannt ist, erübrigt sich eine ausführlichere
Erläuterung hierzu.
Erfindungsgemäß ist die Harzkappe 5 zur Abdeckung
an dem Nietkörper 11 befestigt. In den 1
und 3 weist die Harzkappe 5 einen hohlen rohrförmigen
Schaft 19 auf, der sich von dem Kopf 14 in Richtung auf den Flansch
10 des Nietkörpers 11 erstreckt, sowie einen ersten Flansch
21, der als vorspringender Abschnitt radial nach außen ragt und zu
dem dem Flansch 10 benachbarten Ende der Harzkappe 5 in einem
vorgegebenen Abstand angeordnet ist, der größer als die Dicke des Grundkörpers
des Clips 3 ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich ein
leicht verdickter Schaft 22 von dem ersten Flansch 21. Zusätzlich
zu dem ersten Flansch 21 weist dieser Schaft 22 einen zweiten
Flansch 23 auf, dessen Durchmesser größer ist als der des Flansches
10 an dem Ende des Schaftes 22, das dem Flansch 10 des
Blindniets 2 benachbart ist. Der Schaft 19, der erweiterte Schaft
22, der erste Flansch 21 und der zweite Flansch 23 sind
insgesamt einstückig aus Kunststoff geformt. Der Schaft 19 der Harzkappe
5 ist vorzugsweise aus Weichplastik, damit der Schaft 19 bei der
Verformung des Nietkörpers 11 leicht verformt werden kann. Dadurch
wird das Montageloch der Fahrzeugkarosserie wirksam abgedichtet. Ferner ist der
Schaft 19 vorzugsweise als rohrförmiges Teil mit einem geschlossenen
Ende an einer dem Kopf 14 entsprechenden Stelle ausgebildet, so dass die
Außen- und Innenseiten der Fahrzeugkarosserie, an der die Kappe 5
befestigt ist, vollständig voneinander abgeschirmt sind. Der erweiterte Schaft
22 des Schaftes 19 ist zur Erzielung einer hohen Steifigkeit verdickt
ausgebildet. Bei der Befestigung des Blindniets kann sich der Schaft 22
somit weder verformen noch brechen, und der Clip 3 wird zuverlässig
gehalten, da er mit dem Schaft 22 in Eingriff ist. Wie vorstehend beschrieben,
deckt die Harzkappe 5 den Nietkörper 11 ab, um den abgedeckten
Teil vor Korrosion zu schützen. Wenn der Blindniet 2 an der Fahrzeugkarosserie
6 befestigt ist, liefert die Harzkappe 5 einen wesentlichen Beitrag
zur Abdichtung des Montagelochs der Fahrzeugkarosserie 6, indem sie das
Eindringen von Wasser oder dergleichen von der einen Seite (der Außenseite)
zur anderen Seite (der Innenseite) der Fahrzeugkarosserie verhindert. Der zweite
Flansch 23 dient als Führung für den Clip und verbessert gleichzeitig
die Dichtfähigkeit und den Korrosionsschutz.
Unter Bezugnahme auf die 1,
3 und 4 wird nun der Kunststoffclip
3 beschrieben. Der Clip 3 umfasst einen an der Fahrzeugkarosserie
zu befestigenden plattenförmigen Grundkörper 25 sowie zwei Leistenhalter
26, die sich von dem plattenförmigen Grundkörper 25
in Richtung auf die beiden Seiten des Grundkörpers 25 unter Beibehaltung
der Plattenform fortlaufend erstrecken. Der Clip 3 ist insgesamt als etwa
rechteckiger plattenförmiger Körper ausgebildet. Der Grundkörper
25 hat eine Ausnehmung 27 zur Aufnahme des Schaftes
22 zwischen dem Flansch 10 des an der Fahrzeugkarosserie befestigten
Nietkörpers 11 und dem ersten Flansch 21 der Harzkappe
5 sowie zur Aufnahme des Schaftes des Nietkörpers 11 im Innern
des Schaftes 22, und ein an einem Eingang der Ausnehmung 27 angeordnetes
Rastklinkenpaar 29. Wie dargestellt, sind die beiden Rastklinken
29 so geformt, dass der Schaft 22 und der Schaft des Nietkörpers
in der Ausnehmung 27 aufgenommen werden können. Die beiden Rastklinken
29 sind auch so ausgebildet, dass sie den aufgenommenen Schaft
22 und den Nietkörperschaft daran hindern, aus der Ausnehmung
27 herauszutreten. Der Teil des Clips mit der Ausnehmung 27 und
den Rastklinken 29 ist dicker ausgebildet als der andere Teil des Grundkörpers
25, wodurch eine hohe Haltefestigkeit gewährleistet ist.
Die Leistenhalter 26 weisen jeweils ein U-förmiges Klemmteil
31 auf, um das Eingriffsende 30 der Leiste 9 darin aufzunehmen
und dazwischen festzuklemmen, wobei die Leiste parallel zu einer Ebene, in der sich
der Leistenhalter und der Grundkörper befinden, einzuführen ist, d.h.
in senkrechter Richtung nach 1 (bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel von oben), und das U-förmige Klemmteil 31
ist mit einer Rastklinke 33 ausgebildet, die in das eingeschobene Eingriffsende
30 der Leiste eingreift, damit sie sich nicht wieder herausbewegen kann.
Der obere Abschnitt der Rastklinke 30, d.h. der Leisteneinführabschnitt,
verjüngt sich nach außen, damit der Clip 3 leicht eingeführt
und von der Leiste 9 gehalten werden kann.
Gemäß der Erfindung ist ein Rastklinkenpaar 29
am Eingang der Ausnehmung 27 des Grundkörpers 25 vorgesehen,
wobei die beiden Rastklinken an dem Eingang der Ausnehmung einander gegenüber
liegen. Eine der Rastklinken weist eine geringere Haltekraft als die andere Rastklinke
auf. Außerdem ist die Rastklinke mit der geringeren Haltekraft von geringerer
Festigkeit als der des in der Ausnehmung aufgenommenen Schaftes 22 (und
des Schaftes des Nietkörpers 11). Beim Abnehmen des
Clips 3, auch bei gebrochenem Clip, wird zuerst die Rastklinke mit der
geringeren Festigkeit verformt oder abgebrochen, wodurch der Schaft nicht aus diesem
Abschnitt heraustreten kann. Auf diese Weise kann die Demontage des Clips zuverlässig
und sicher ausgeführt werden.
Anhand der 1 und 6
wird nun ein Fall beschrieben, bei dem der Blindniet 2 mit der auf vorstehende
Weise beschriebenen befestigten Harzkappe 5 an der Fahrzeugkarosserie
6 befestigt wird und die Leiste 9 unter Verwendung des Clips
3 an der Fahrzeugkarosserie 6 befestigt wird. Der Blindniet
2 mit der daran befestigten Kappe 5 wird von dem Klemmwerkzeug
so gehalten, dass der freiliegende Abschnitt des Dorns 13 in ein Mundstück
des Klemmwerkzeugs (nicht dargestellt) eingeschoben wird, und zwar von dem äußeren
Ende bis zu dem Teil des freiliegenden Abschnitts, der an den Flansch
10 angrenzt. Danach wird der Blindniet 2 mit der aus dem Mundstück
des Klemmwerkzeugs herausragenden Kappe in das Montageloch in der Wandung
7 der Fahrzeugkarosserie 6 eingeführt, bis der Schaft
19 des ersten Flansches 21 der Kappe 5 an der Wandung
7 anliegt. Darauf wird das Klemmwerkzeug betätigt, das den Dorn
13 so stark zieht, dass der Abschnitt 15 verringerten Durchmessers
des Dorns 13 abreißt (in 2 dargestellt).
Der Kopf 14 erweiterten Durchmessers des Dorns 13 beaufschlagt
dadurch den Schaft des Nietkörpers 11 vom äußeren Ende bis
zum Flansch 10 des Schaftes mit einer Verformungskraft und erweitert dabei
den Durchmesser des Schaftes radial nach außen. Andererseits sind die beiden
Abschnitte 17 und 18 verringerten Durchmessers in dem Nietkörper
11 ausgebildet, und der erweiterte Schaft 22 zwischen dem ersten
Flansch 21 und dem zweiten Flansch 23 ist in dem verdickten Schaft
hoher Steifigkeit ausgebildet. Somit konzentriert sich die von dem Kopf
14ausgeübte Kraft auf der Seite des Kopfes 14 des Nietkörpers
1 ab dem ersten Flansch 21, wobei dieser Abschnitt verformt und
sein Durchmesser radial nach außen erweitert wird. Diese Verformung bewirkt
auch die Verformung des Kappenschaftes 19. Der Blindniet 2 mit
der Kappe 5 wird von dem verformten Schaft des Nietkörpers, dem Kappenschaft
19 und dem ersten Flansch 21 an der Fahrzeugkarosserie
6 befestigt. In diesem befestigten Zustand sitzt nicht nur der Abschnitt
erweiterten Durchmessers des Nietkörpers 11 sondern auch der Abschnitt
erweiterten Durchmessers des Kappenschaftes 19 eng in dem Montageloch der
Wandung 7 der Fahrzeugkarosserie und dichtet das Montageloch ab. Wenn der
Kappenschaft 19 aus Weichplastik geformt ist, können diese Abschnitte
erweiterten Durchmessers noch dichter an dem Montageloch anliegen. Dadurch ist Spielraum
zum Ausgleich einer leichten Verformung des Montagelochs geschaffen, so dass eine
verbesserte Dichtwirkung erzielt werden kann. Ferner ist der Kappenschaft
19 an seinem Ende geschlossen und schirmt dabei die Außenseite des
Blechteils von der Innenseite ab, so dass eine hohe Luft- und Wasserundurchlässigkeit
wie auch eine hohe Geräuschisolierung gewährleistet werden kann. Was die
Größe der Befestigungskraft angeht, so ist sie bei dem herkömmlichen
Blindniet nicht reduziert. Im Gegenteil, da der Durchmesser des Abschnitts erweiterten
Durchmessers durch den zusätzlichen Abschnitt erweiterten Durchmessers des
Kappenschaftes 19 größer wird als der des herkömmlichen
Blindniets, ergibt sich sogar eine erhöhte Befestigungskraft.
Der an der Wandung 7 der Fahrzeugkarosserie 6 befestigte
Blindniet 2 mit Kappe bildet mit dem an der Wandung der Fahrzeugkarosserie
anliegenden ersten Flansch 21 der Harzkappe 5, dem von dem ersten
Flansch zu dem zweiten Flansch 23 sich erstreckenden Schaft 22
und dem Flansch 10 des Nietkörpers 11 ein Eingriffsteil für
den Clip 3. Im allgemeinen werden mehrere (zum Beispiel fünf) Blindniete
2 in vorgegebenen Abständen senkrecht entlang einer Windschutzscheibe
34 an der Wandung der Fahrzeugkarosserie befestigt (6).
Die Ausnehmung 27 wird an dem befestigten Blindniet 2 mit Harzkappe
angelegt und der Clip 3 dann einfach aufgeschoben. Die Ausnehmung nimmt
den Schaft 22 auf, und die Rastklinken 29 greifen in den Schaft
22 ein, um den Clip 3 an dem Niet zu befestigen. Wenn, wie in
1 dargestellt, das Eingriffsende 30 der Leiste
9 in die einzelnen Leistenhalter 26 einer Vielzahl von an der
Wandung 7 der Fahrzeugkarosserie befestigten Clips 3 von oben
eingeschoben ist, wird die Leiste 9 von jedem einzelnen Clip
3 gehalten und an der Fahrzeugkarosserie 6 befestigt. Ansonsten
können die Clips 3 auch schon vorher an der Leiste 9 befestigt
sein, wobei dann die Leiste 9 zusammen mit den Clips zur Befestigung auf
den Blindniet 2 aufgeschoben werden kann. In diesem Fall sind die einzelnen
Clips 3 an Stellen der Leiste 9 angebracht, die mit den vorgegebenen
Stellen der an der Fahrzeugkarosserie befestigten Blindniete 2 übereinstimmen.
Da die Befestigung des Clips auch von einem Leistenhersteller ausgeführt werden
kann, können auf diese Weise die Arbeitsvorgänge an der Fertigungslinie
von Fahrzeugen reduziert werden, und der Arbeits- und Zeitaufwand für die aufeinanderfolgende
Montage einer Vielzahl von Clips kann entfallen. Der Blindniet 2 und der
Clip 3 können jedoch gegeneinander ausgetauscht werden.
Wenn die Leiste 9 aus einem bestimmten Grund entfernt werden
muss, kann dies durch Herausziehen der Leiste 9 nach oben erreicht werden.
Wenn die Leiste 9 aus dem Clip 3 einfach herausgezogen werden
kann, kann der Clip 3 wieder verwendet werden. Es kann jedoch auch der
Fall eintreten, dass die Leiste 9 aufgrund zu hoher Haltefestigkeit des
Leistenhalters 26 des Clips 3 nicht aus dem Clip 3 herausgezogen
werden kann. In diesem Fall wird die Leiste 9 mit Kraft
nach oben gezogen, um den Clip 3 von dem Schaft 22 des festgeklemmten
Nietkörpers 11 mit Kappe loszulösen. Diese Loslösekraft
bewirkt eine auf die Rastklinken 29 des Clips 3 in Herausziehrichtung
wirkende Kraft, und durch die sich ergebende Verformung oder den Bruch einer der
Rastklinken 29 kann der Clip 3 dann entfernt werden. In diesem
Fall bricht lediglich der Clip 3, nicht aber die Leiste 9. Außerdem
bleibt der Befestigungsniet 2 mit Kappe unbeschädigt und fest an der
Fahrzeugkarosserie montiert. Dies ermöglicht die Wiederverwendung von Leiste
und Befestigungsniet. Das erneute Befestigen kann dann lediglich durch Bereitstellung
eines neuen Clips erfolgen.
Die 7 und 8
zeigen eine Leistenbefestigungsvorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Bei dieser Leistenbefestigungsvorrichtung wird der gleiche Clip
3 wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel verwendet. Der Unterschied
eines Blindniets 35 nach 7 besteht darin,
dass ein Nietkörper 37 zwei Flansche 38 und 39 aufweist
und keine Harzkappe vorgesehen ist. Der Blindniet 35 umfasst einen hohlen
rohrförmigen Nietkörper 37 mit einem ersten Flansch
38 an seinem eine Ende und einen Dorn 41 mit einem Kopf oder erweiterten
Ende, der sich von seinem dem ersten Flansch 38 entgegengesetzten Ende
durch den Nietkörper 37 über den ersten Flansch 38 hinaus
erstreckt. Ein Schaft 42 des Nietkörpers 37 ist mit einem
zweiten Flansch 39 ausgebildet, der in Richtung auf das äußere
Ende des Nietkörpers in einem vorgegebenen Abstand zu dem ersten Flansch
38 angeordnet ist, der größer als die Dicke des Grundkörpers
des Clips 3 ist.
Gemäß 8 ist der Blindniet
35 festgeklemmt und an der Wandung 7 der Fahrzeugkarosserie
6 unter Verwendung eines Klemmwerkzeugs so befestigt, dass die Fläche
des zweiten Flansches 39 an der Wandung 7 anliegt und der Schaft
42 sich senkrecht zur Wandung 7 bis zum ersten Flansch
38 erstreckt. Der befestigte Niet dient als Eingriffsteil für den
Clip 3. Wenn also, wie in 8 dargestellt, die
Ausnehmung 27 an dem Schaft 42 angesetzt und auf den Schaft einfach
aufgeschoben wird, wird der Clip 3 aufgrund der Wirkung der Rastklinke
29 befestigt. Durch Einsetzen einer Leiste in den Clip wird dann die Leiste
am Karosserieblech gehalten und befestigt. Daraus wird ersichtlich, dass der Clip
auch schon vorher an der Leiste befestigt sein kann und Clip mit Leiste dann an
dem Niet befestigt werden können. Das Abnehmen der Leiste erfolgt auf gleiche
Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Dies kann insbesondere erfolgen,
indem die Leiste 9 lediglich nach oben gezogen wird, und wenn die Leiste
von dem Clip 3 einfach entfernt werden kann, kann der Clip 3 auch
wieder verwendet werden. Kann die Leiste 9 jedoch nicht aus dem Clip
3 herausgezogen werden, da die Haltekraft des Leistenhalters
26 des Clips 3 zu hoch ist, wird die Leiste 9 mit Kraft
nach oben gezogen, um den Clip 3 von dem Schaft 42 loszulösen.
Diese Loslösekraft bewirkt eine auf die Rastklinken 29 des Clips
3 in Herausziehrichtung wirkende Kraft, und durch die daraus folgende Verformung
oder den Bruch einer der Rastklinken 29 kann der Clip 3 dann losgelöst
werden. Dabei wird lediglich der Clip 3 beschädigt, nicht aber die
Leiste 9. Zudem bleibt der Befestigungsniet unbeschädigt und fest
mit der Fahrzeugkarosserie verbunden. Dies ermöglicht die Wiederverwendung
von Leiste und Befestigungsniet. Das erneute Befestigen kann dann einfach durch
Bereitstellung eines neuen Clips erfolgen.
Gemäß der Erfindung kann der Clip fest an dem Niet befestigt
werden. Außerdem kann ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs eine feste Verbindung
der Leiste gewährleistet werden, ebenso wie ein einfaches Anbringen der Leiste.
Weiterhin kann bei einem Ablösevorgang der Leiste die Leiste problemlos mit
dem Clip von dem Niet abgenommen werden, indem der Clip mit Kraft von dem Schaft
des Nietkörpers abgezogen wird. Ist der Clip nicht beschädigt, kann er
durch Ansetzen seiner Ausnehmung an dem Schaft des Nietkörpers wieder befestigt
werden, und es kann eine Leiste problemlos daran befestigt werden. Beim Loslösen
des Clips kann nur der Clip beschädigt werden, keinesfalls jedoch der Nietkörper
(oder die Harzkappe). Auch wenn der Clip beschädigt ist, kann der an der Fahrzeugkarosserie
befestigte Nietkörper wieder verwendet werden, indem lediglich ein neuer Clip
eingesetzt wird, so dass die erneute Befestigung problemlos durchgeführt werden
kann. Eine Beschädigung des Befestigungsniets bei dem Loslösevorgang der
Leiste ist somit ausgeschlossen, so dass Clip und Leiste einfach und schnell abgenommen
werden können und die neue Leiste wieder befestigt werden kann, wobei der Befestigungsniet
unverändert erhalten bleibt.
Es zeigen:
1 eine perspektivische Explosionsansicht einer Leistenbefestigungsvorrichtung
nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
2 eine Vorderansicht eines Blindniets der Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
3 eine senkrecht geschnittene Vorderansicht einer Harzkappe
der Leistenbefestigungsvorrichtung nach dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
4 eine Draufsicht auf einen Clip der Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
5 eine Vorderansicht des Clips der Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
6 eine Zustandsansicht, in der dargestellt ist, dass
die Leiste an der Fahrzeugkarosserie befestigt wird, indem die Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung an der Fahrzeugkarosserie
befestigt wird;
7 eine Vorderansicht eines Blindniets einer Leistenbefestigungsvorrichtung
nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
8 eine perspektivische Ansicht des Zustands der Leistenbefestigungsvorrichtung
nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bevor der Clip befestigt
wird.