Die Erfindung betrifft im allgemeinen Getriebe für Kraftfahrzeuge.
Genauer betrifft die Erfindung nach einem ersten Aspekt eine Steuervorrichtung
für ein manuell gesteuertes Getriebe, umfassend ein Auswahlglied, das wahlweise
beweglich ist durch das Verschieben gemäß einer Längsachse X-X' zwischen
einer Mehrzahl vorbestimmter Axialpositionen, und einen Hebel zum Schalten der Gänge,
der in Längsverschiebung mit dem Auswahlglied verbunden ist und wahlweise beweglich
zuerst durch das Längsverschieben des Auswahlglieds zwischen einer Mehrzahl
von Längsauswahlpositionen, die den Axialpositionen des Auswahlglieds entsprechend
und in denen der Hebel in eines von mehreren Eingriffselementen der Gänge des
Schaltgetriebes eingreift, die einen Längsstapel bilden, wobei die interne
Steuervorrichtung ebenfalls ein Eingriffsglied umfasst, das wahlweise den Hebel
ab jeder Auswahlposition bis zu einer der mehreren Eingriffspositionen verschiebt,
um das Eingreifen der Gänge durchzuführen, wobei der Hebel durch diese
Bewegung das entsprechende Eingriffselement verschiebt und sich in den Stapel einschiebt.
Derartige Vorrichtungen sind nach dem Stand der Technik bekannt, vor
allem durch das Patent US 6 003 649, und
sind insbesondere in Fahrzeugen eingebaut, die einen sportlichen Charakter haben.
Hersteller derartiger Fahrzeuge sind ständig bestrebt, die für die Gangschaltung
notwendige Zeit zu verkürzen.
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, diese Aufgabe zu erfüllen.
Im übrigen weisen die verschiedenen Ausführungsformen der
Steuervorrichtung eines im Patent US 6 003 649
beschriebenen manuell gesteuerten Getriebes den großen Nachteil auf, in transversaler
Richtung zur Längsachse der zentralen Auswahlwelle außerordentlich platzraubend
zu sein, da sie eine Art geriffelte Walze verwenden, die mit einer Achse zusammenwirkt,
um eine sich transversal zur Gangauswahlwelle an einer Seite derselben angeordnete
Scheibe oder einen Hebel in eine Drehbewegung zu versetzen, um sie eine Eingriffsanordnung
eines ausgewählten Gangs zu drehen.
Die vorliegende Erfindung hat ebenfalls die Aufgabe, dem oben genannten
Nachteil der Vorrichtung, die Gegenstand des Patents US
6 003 649 ist, abzuhelfen, indem sie eine Steuervorrichtung für ein
manuell gesteuertes Getriebe vorschlägt, welches die Merkmale von Anspruch
1 umfasst.
So ist die erfindungsgemäße Baugruppe zur Auswahl und zum
Schalten der Gänge extrem kompakt und benötigt in Längsrichtung der
Eingriffswelle wenig Platz.
Der Schalthebel bzw. Schaltfinger kann einen internen Teil umfassen,
der sich im Käfig befindet und mit der Eingriffswelle zusammenwirkt, und einen
externen Teil, der mit dem internen Teil verbunden ist, und der durch einen Längsschlitz
in dem Käfig aus dem Käfig auskragt, wobei der Schlitz eine Breite aufweist,
die der Eingriffsbewegung durch Drehung des Fingers um die Längsachse X-X'
angepasst ist.
Die Steuervorrichtung umfasst in vorteilhafter Weise ein Verriegelungsglied
in Position der Eingriffselemente, in die der Schaltfinger nicht eingreift.
Das Verriegelungsglied ist mit dem Schaltfinger vorzugsweise in Längsverschiebung
verbunden und umfasst einen Führungsteil, der sich im Käfig befindet und
der in Verschiebung durch den Käfig geführt wird, und einen Blockadeteil,
der mit dem Führungsteil verbunden ist und durch den Schlitz aus dem Käfig
auskragt.
Der Teil zum Blockieren des Verriegelungsglieds umfasst beispielsweise
zwei Arme, die beiderseitig vom Schaltfinger angeordnet und jeweils mit einem Längsteil
versehen sind, der sich parallel zur Längsachse X-X' erstreckt.
Die Steuervorrichtung umfasst in vorteilhafter Weise eine Vorrichtung
zur Betätigung des Auswahlglieds, die ausgestattet ist mit einem Antriebsglied,
einem Ritzel, das in Drehung durch das Antriebsglied angetrieben wird, und einer
Zahnstange, die mit dem Auswahlglied verbunden ist, die mit dem Ritzel zusammenwirkt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich eindeutig
aus der folgenden Beschreibung, die hinweisend und keinesfalls beschränkend
ist und sich auf die Figuren in der Anlage bezieht, von denen:
die 1 eine perspektivische Ansicht der
erfindungsgemäßen Steuervorrichtung ist,
die 2 eine perspektivische Ansicht der
1 in Richtung des Pfeils II ist, wobei die Steuerstangen
und die Gabeln nicht dargestellt sind,
die 3 eine perspektivische Ansicht der
2 in Richtung des Pfeils III ist, wobei die Steuerplatte,
auf der die Vorrichtung befestigt ist, dargestellt ist,
die 4 den Ausschnitt IV der
2 darstellt und die Anordnung des Schaltfingers und
des Verriegelungsglieds auf der Eingriffswelle zeigt,
die 5A und 5C
schematische Darstellungen im Axialschnitt der jeweiligen Positionen des Auswahlglieds
und des Schaltfingers von 1 bei zwei Schritten der
Gangschaltmethode sind,
die 5B und 5D
schematische Darstellungen der jeweiligen Positionen der Eingriffselemente und des
Schaltfingers von 1 bei zwei Schritten der Gangschaltmethode
der 5A und 5C sind,
die 6 eine perspektivische Ansicht in
Richtung von Pfeil VI der 1 ist und das Gehäuse
der Vorrichtung und das Antriebsglied zeigt, welches das Auswahlglied antreibt,
die 7 eine Teilansicht in Richtung von
Pfeil VII der 6 ist, und
die 8 eine perspektivische Ansicht in
Richtung von Pfeil VIII der 1 für eine Ausführungsvariante
der Erfindung ist.
Die Steuervorrichtung der 1 umfasst ein
Auswahlglied 10, das wahlweise beweglich ist durch Verschieben gemäß
einer Längsachse X-X' zwischen mehreren vorbestimmten Axialpositionen, und
einen Hebel bzw. Finger 20 zum Schalten der Gänge, der in Längsverschiebung
mit dem Auswahlglied 10 verbunden ist und durch Längsverschiebung
des Auswahlglieds 10 zwischen einer Mehrzahl von Längsauswahlpositionen,
die den Axialpositionen des Auswahlglieds entsprechen, wahlweise beweglich ist.
Der Finger 20 greift in jeder Auswahlposition in eines der
mehreren Gangeingriffselemente 30 des Getriebes ein, die einen Längsstapel
bilden.
Die interne Steuervorrichtung umfasst weiterhin ein Eingriffsglied
31, das den Finger 20 ausgehend von jeder Auswahlposition bis
zu einer von mehreren Eingriffspositionen selektiv verschiebt, um das Einlegen der
Gänge durchzuführen.
Die Eingriffselemente 30 sind praktisch identisch und weisen
jeweils etwa eine U-Form auf, wobei sie sich in einer Ebene senkrecht zur Längsachse
X-X' erstrecken. Sie sind jeweils mit einem Steuerstab 32 verbunden, der
eine Gangeingriffsgabel 33 trägt.
Die U-förmigen Eingriffselemente 30 weisen jeweils zwei
symmetrische Abzweigungen 301 auf, die eine in Richtung der Längsachse
X-X' geöffnete zentrale Aussparung 302 begrenzen. Von den zentralen
Aussparungen 302 der verschiedenen Elemente fügen sich die einen perfekt
in die Verlängerung der anderen ein und bilden eine längliche Rille, in
der sich der Schaltfinger 20 verschiebt und von einer Auswahlposition in
eine andere übergeht.
Der Schaltfinger 20 erstreckt sich in einer Ebene senkrecht
zur Längsachse X-X'. Der Finger 20 ist schlank und flach. Er weist
längs eine Dicke auf, die der Dicke der Eingriffselemente 30 entspricht,
die ihrerseits ebenfalls schlank und flach sind.
Die Steuerstäbe 301 sind zueinander parallel und erstrecken
sich in eine senkrechte Richtung sowohl zur Längsachse X-X' und zum Schaltfinger
20.
Der Finger 20 wechselt von seiner normalen Auswahlposition
in eine Eingriffsposition durch Rotation um die Längsachse X-X', woraus folgt,
dass der Finger das Eingriffselement, das der Auswahlposition der Seite einer der
Abzweigungen 301 entspricht, in Rotationsrichtung des Fingers drückt.
In dem von den Eingriffselementen 30 gebildeten Längsstapel
belegt der Finger 20 dann also den Platz der besagten Abzweigung
301.
Das Auswahlglied 10 umfasst erfindungsgemäß zwei
miteinander verbundene Stützglieder 11, die an beiden Seiten des Fingers
20 entlang der Längsachse X-X' angeordnet sind, und zwei elastische
Glieder 12, die sich zwischen dem Finger 20 und den Stützgliedern
11 befinden, wie 2 zeigt.
Damit wird, wenn sich der Finger 20 in einer Eingriffsposition
befindet, eine Verschiebung des Auswahlglieds 10 von einer axialen Position
in eine andere das elastische Glied 12 komprimiert, das sich an der der
Verschieberichtung des Auswahlglieds entgegengesetzten Seite befindet, wie die
5A und 5C zeigen. Der
Finger 20 wird vom Stapel in Position gehalten, wie die 5D
zeigt. Er wird vom elastischen Glied 12 gegen eine sich an der Seite der
Verschiebung des Auswahlglieds 10 befindende Abzweigung 301 des
Eingriffselements 30 gedrückt, wie auf den 5B
und 5D dargestellt.
Aufgrund dieses Merkmals erfolgt die Gangschaltung in der folgenden
Reihenfolge.
- 1/ Einlegen eines ersten Gangs durch Verschiebung zunächst des Auswahlglieds
10 bis zu einer ersten axialen Position, die einer ersten Auswahlposition
des Schaltfingers 20 entspricht, danach Verschiebung des Schaltfingers
20 bis zu einer ersten Eingriffsposition durch Betätigen des Eingriffsglieds
31; ein erster Gang ist eingelegt;
- 2/ Verschieben des Auswahlglieds 10 bis zu einer zweiten axialen Position,
was bewirkt, dass eines der elastischen Organe 12 komprimiert wird; der
Schaltfinger 20 bleibt am Platz (s. 5D);
- 3/ Zurückführen des Fingers 20 von seiner ersten Eingriffsposition
bis in seine erste Auswahlposition durch Betätigen des Eingriffsglieds
31, wobei sich dann das komprimierte elastische Glied 12 entspannt
und den Schaltfinger 20 automatisch in eine zweite Auswahlposition führt,
die der zweiten axialen Position des Auswahlglieds 10
entspricht; der erste Gang ist dann ausgeschaltet;
- 4/ Führen des Schaltfingers 20 von seiner zweiten Auswahlposition
in eine zweite Eingriffsposition durch Betätigen des Eingriffsglieds
30; ein zweiter Gang ist eingelegt.
Die Verschiebung des Auswahlglieds 10 von seiner ersten in
seine zweite Auswahlposition erfolgt zeitlich überlappend, das heißt zu
einem Augenblick, in dem der erste Gang immer noch eingelegt ist.
Es folgt unter Bezugnahme auf die 2 bis
4 eine detaillierte Erläuterung der Beschaffenheit
der Schaltvorrichtung.
Das Eingriffsglied 31 ist eine Eingriffswelle, die sich gemäß
der Längsachse X-X' erstreckt, wobei der Eingriffsfinger 20 mit dieser
Welle rotierend um die Längsachse X-X' verbunden ist, um die Eingriffsbewegung
durchzuführen, und in Längsverschiebung in Bezug auf diese Welle frei
ist.
Genauer umfasst der Eingriffsfinger 20 einen inneren Teil
bzw. Abschnitt 21, der eine zylindrische Öffnung aufweist, die von
der Eingriffswelle durchquert wird und deren Größe ihrer Größe
entspricht.
Die Eingriffswelle 31 hat eine Reihe nicht dargestellter
länglicher Rillen, die mit einer Gruppe nicht dargestellter länglicher
Nute zusammenwirkt, die der Rand der zylindrischen Öffnung trägt.
Das Auswahlglied 10 umfasst einen Käfig 13,
der die elastischen Glieder 11 hält, von der Eingriffswelle
31 durchquert wird und mit den zwei Stützgliedern 11 verbunden
ist.
Die Stützglieder 11 sind zwei identische scheibenförmige
Schalen, die koaxial zur Längsachse X-X' gegenüberliegend angeordnet sind.
Die Eingriffswelle 31 durchquert diese Schalen in ihren Mitten.
Die elastischen Glieder 12 sind um die Eingriffswelle
31 angeordnete Spiralfedern. Sie stützen sich längsseitig auf
einem Stützglied ab und beanspruchen den inneren Abschnitt 21 des
Fingers 20 durch eine gegenüberliegende Längsseite.
Der Käfig 13 umfasst einen zylindrischen Teil
132, der derart ausgebildet ist, dass er die elastischen Glieder
12 umschließt, wobei die Stützglieder 11 an zwei gegenüberliegenden
Enden des Teils 132 starr befestigt sind und diese verschließen.
Das Auswahlglied 10 ist in Längsverschiebung und in
Rotation um die Längsachse X-X' in Bezug auf die Eingriffswelle 31
frei.
Die Stützglieder 11 können frei entlang der Welle
31 gleiten und um diese schwenken.
Der Schaltfinger 20 umfasst zusätzlich zum inneren Abschnitt
21, der im Käfig 13 angeordnet ist und mit der Eingriffswelle
31 zusammenwirkt, einen länglich geformten externen Teil bzw. Abschnitt
22, der etwa rechteckig ist, mit dem inneren Abschnitt 21 verbunden
ist und aus dem Käfig 13 durch einen länglichen Schlitz
131 desselben auskragt bzw. hervorragt. Der externe Abschnitt
22 erstreckt sich etwa radial in Bezug auf die Eingriffswelle
31.
Dieser Schlitz weist in einer Ebene senkrecht zur Längsachse
X-X' eine Breite auf, die der Eingriffsbewegung durch Rotation des Fingers
20 um die Achse X-X' angepasst ist.
Genauer wird der Schlitz 131 von zwei Längsrändern
begrenzt, die ausreichend beabstandet sind, um den Ausschlag des Schaltfingers
20 zu erlauben, wenn dieser von einer Auswahlposition in eine Eingriffsposition
wechselt. In Auswahlposition ist der Finger etwa gleich von beiden Rändern
entfernt. Bei Übergang in eine Eingriffsposition nähert er sich dem einen
oder anderen Rand an. Wenn der Finger 20 von einer Auswahlposition in eine
andere wechselt, verschiebt sich der externe Abschnitt 22 des Fingers
20 längs im Schlitz 131.
Die Schaltvorrichtung umfasst weiterhin ein Verriegelungsglied
40 in Position der Eingriffselemente 31, in die der Schaltfinger
20 nicht eingreift.
Dieses Verriegelungsglied 40 ist mit dem Schaltfinger
20 in Längsverschiebung verbunden und umfasst einen Führungsteil
41 im Käfig 13, der in Längsverschiebung vom Käfig
13 geführt wird, und einen Feststellteil 42, der mit dem
Führungsteil 41 verbunden ist und aus dem Käfig 13 durch
den Schlitz 131 herausragt.
Der Führungsteil 41 wird von zwei dünnen parallelen
übereinanderliegenden Platten 411 gebildet, von denen sich jede in
einer Ebene senkrecht zur Längsachse X-X' erstreckt und im allgemeinen eine
längliche Form gemäß einer Richtung senkrecht zum Finger
20 aufweist. Die zwei Platten 411 trennt ein Spiel in der Dicke
der Längsdicke des Fingers 20.
Diese Platten 411 sind miteinander durch jeweilige Enden
412 verbunden. Zu diesem Zweck ist das Spiel zwischen den zwei parallelen
Platten an zwei gegenüberliegenden Enden der Platten mit Werkstoff gefüllt.
Der Schaltfinger 20 greift in das Spiel zwischen den zwei
Platten 411 ein. Er kann frei zwischen den Platten in Rotation um die Längsachse
X-X' ausschlagen.
Der Käfig 13 umfasst längliche parallele Führungsnute
134, in welche die Enden 412 der Platten eingreifen und frei gleiten
können. Das Profil der Nute entspricht der Form der besagten Enden.
Der zylindrische Teil 132 weist eine Öffnung auf, die
sich neben dem externen Teil 22 des Fingers 20 über einen
gesamten Winkelabschnitt erstreckt.
Die Nute 134 werden von Teilen des Käfigs
13 gebildet, die mit zwei Längsrändern, die dieser Öffnung
gegenüberliegen, verbunden sind. Die Nute 134 sind einander gegenüberliegend
angeordnet. Die der besagten Öffnung gegenüberliegenden Längsränder
der Nute 134 definieren den Längsschlitz 131.
Der externe Teil 22 des Fingers durchquert die besagte Öffnung,
bevor er in den Längsschlitz 131 eingreift.
Weiterhin umfasst der Feststellteil 42 des Verriegelungsglieds
40 zwei Arme 421, die gemäß einer Längsrichtung
an beiden Seiten des Schaltfingers 20 angeordnet sind.
Diese Arme 421 sind angewinkelt und umfassen jeweils einen
radialen Teil 422, der sich ausgehend von einer der Platten 411
bis zum freien Ende des Fingers erstreckt, und einen länglichen Teil
423, der den ersten Teil im rechten Winkel in eine Richtung verlängert,
die zum Finger 20 entgegengesetzt ist.
Der radiale Teil 422 jedes Arms weist etwa dieselbe Form
wie der externe Abschnitt 22 des Fingers 20 auf. Er ist demzufolge
schlank und flach und weist eine rechteckige Form auf, die sich in Bezug zur Eingriffswelle
31 in eine radiale Richtung verlängert.
Die radialen Teile 422 der zwei Arme erstrecken sich parallel
und liegen den zwei gegenüberliegenden Seiten des externen Abschnitts
22 des Fingers 20 gegenüber.
Die länglichen Teile 423 sind ebenfalls flach und schlank
und weisen etwa dieselbe Breite wie die radialen Teile 422 und wie der
externe Abschnitt 22 des Fingers 20 auf.
Wie 4 zeigt, erstrecken sich diese länglichen
Teile 423 in gegenseitiger Verlängerung parallel zur Längsachse
X-X' an beiden Seiten des freien Endes des externen Abschnitts 22 des Fingers.
Die länglichen Teile 423 sind, wie 1
zeigt, am Boden der Rille angeordnet, die von den U-förmigen Eingriffselementen
30 gebildet wird. Nur das Eingriffselement 30, das auf Ebene des
externen Abschnitts 22 des Fingers angeordnet ist, kann verschoben werden.
Die anderen Eingriffselemente 30 werden von dem einen oder anderen Arm
421 in Position blockiert.
Zu diesem Zweck und zur Einhaltung einer sehr präzisen Position
ist der Boden der Rille genau an die Form der länglichen Teile 423
der Arme 421 angepasst.
Die Arme 421 verschieben sich längs mit dem Finger
20, so dass die vom Verriegelungsglied 40 blockierten Eingriffselemente
30 in Abhängigkeit von der vom Finger 20 belegten Auswahlposition
wechseln.
Wie 4 zeigt, stützen sich die elastischen
Glieder 12 sowohl auf den Führungsteil 41 des Verriegelungsglieds
40 als auch auf den internen Abschnitt 21 des Fingers
20 ab.
Die Schaltvorrichtung umfasst eine Betätigungsvorrichtung
50 des Auswahlglieds 10, die mit einem Antriebsglied 51, einem
vom Antriebsglied 51 rotierend angetriebenen Ritzel 51 und einer
mit dem Auswahlglied 10 verbundenen und mit dem Ritzel 52 zusammenwirkenden
Zahnstange 53 ausgestattet ist.
Das Antriebsglied 51 ist typischerweise ein auf einem die
Steuervorrichtung umschließenden Gehäuse angebrachter Elektromotor. Er
treibt eine Schnecke 54 in die eine oder andere der zwei entgegengesetzten
Drehrichtungen an, die wiederum ein Zahnrad 55 antreibt.
Das Ritzel 52 ist koaxial und mit dem Zahnrad 55
verbunden. Die Zahnstange 53 erstreckt sich parallel zur Längsachse
X-X'.
Die Eingriffswelle 31 wird von einem nicht dargestellten
Elektromotor in die eine oder andere der zwei entgegengesetzten Drehrichtungen direkt
oder über ein Getriebe rotierend angetrieben.
Wie 1 zeigt, sind das Zahnrad
55 und das Ritzel 52 anhand einer Rotationsachse 56 in
einem Rahmen 57 rotierend montiert, der wiederum mit einer Befestigungsplatte
58 verbunden ist.
Diese Platte 58 weist ebenfalls Öffnungen zum Führen
der Steuerstäbe 33 und der Eingriffswelle 31 auf.
In einer Ausführungsvariante, die auf der 2
dargestellt ist, wird der Rahmen 57 von einem Teil 59 mit parallelen
Flanschen 591 ersetzt, zwischen denen das Zahnrad 55 und das Ritzel
52 befestigt sind, das eine Öffnung 592 als Durchlass für
die das Zahnrad 55 antreibende Schnecke 54 aufweist.
Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung weist also viele
Vorteile auf.
Sie erlaubt, das Wechseln der Gänge zu beschleunigen, da die
Bewegung des Auswahlglieds zeitlich überlappend erfolgt.
Sie ist aufgrund des geringen Platzbedarfs des Käfigs und aufgrund
der Anordnung der Antriebsglieder sehr kompakt, wobei diese in Bezug zum Schaltfinger
zum Beispiel zueinander senkrecht angeordnet sein können.
Die Eingriffselemente werden vom Verriegelungsglied präzise in
Position gehalten, wodurch das mechanische Spiel und Energieverluste verringert
werden. Dieses Verriegelungsglied wiederum wird in Längsrichtung sehr präzise
vom Käfig und von den Platten, die das um die Achse X-X' rotierende Verriegelungsglied
bilden, geführt.
Weiterhin ist die Steuervorrichtung besonders einfach, da der Finger
während der zeitlich überlappenden Bewegung des Auswahlglieds von den
Eingriffselementen selbst ohne Beteiligung anderer Elemente in Eingriffposition
gehalten wird.
Die Vorrichtung zur Betätigung des Auswahlglieds ist einfach
und präzise.
Schließlich ist die Vorrichtung wirtschaftlich, da sie nur eine
geringe Anzahl an Teilen benötigt.