TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sitzgurt-Retraktor, welcher
mit einem energieabsorbierenden Mittel ausgestattet ist, welches im Falle eines
Unfalls mit dem Fahrzeug ein Gurtband daran hindert, herausgezogen zu werden, um
die Bewegungen des Fahrzeuginsassen zurückzuhalten, und eine Aufprallbelastung
absorbiert, die auf den Fahrzeuginsassen wirkt.
TECHNOLOGISCHER HINTERGRUND
Es sind herkömmliche Sitzgurt-Retraktoren bekannt, welche eine
verbesserte Energieabsorbierungsfähigkeit aufweisen, ohne die kompakte Bauweise
aufzugeben.
Als ein Beispiel ist eine Sicherheitsgurtvorrichtung bekannt, welche
mit einer Energieabsorbierungseinrichtung ausgestattet ist, die einen Draht aufweist,
der im Eingriff mit einer Verriegelungsbasis und einer Spule (Aufnahmetrommel) steht,
die ein Gurtband darauf aufgewickelt hat, und die den Draht während einer relativen
Drehung zwischen der Verriegelungsbasis und der Spule zieht, um dadurch die Energie
zu absorbieren, was in der exemplarischen Patentschrift JP 2002-53007A gezeigt wird.
In der herkömmlichen Sicherheitsgurtvorrichtung steht der Draht
so im Eingriff, um entlang eines Eingriffsstifts zu mäandern, wobei eines seiner
Enden an der Verriegelungsbasis angebracht ist.
Hier in diesem Fall ist es unmöglich, da ein Teil des Drahtes,
bevor er durch den Eingriffsstift gezogen wird, und ein Teil des Drahtes, nachdem
er gezogen wurde, bündig mit einem Wulst gelegt sind, der den Draht darauf
aufgewickelt hat, die Länge des Drahtes ausreichend lang einzustellen und dementsprechend
ist es unmöglich, die Energieabsorbierungszeit (EA) zu erstrecken. Da der Eingriffsstift
angebracht ist, um bündig mit dem Wulst zu sein, ist der Abstand eng und es
ist unmöglich, den Draht mehrere Male in Schichtung aufzuwickeln.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die obigen herkömmlichen
Probleme zu lösen.
Das heißt, daß die Aufgabe darin besteht, die Länge
eines verformbaren Elements (Draht) durch mehrmaliges spiraliges Aufwickeln zu erhöhen,
was es möglich macht, die Energieabsorbierungszeit (EA) durch beide Elemente,
nämlich eine Aufnahmewelle oder eine Torsionsstange und das verformbare Element,
zu erstrecken, was es auch möglich macht, den Abstand in einem Aufnahmeteil
eines Plattenkörpers auszudehnen, und es auch möglich macht, das verformbare
Element (Draht) mehrmals auf einem oberen Teil in der Umfangsrichtung des Aufnahmeteils
aufzuwickeln.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
- 1. Ein Sitzgurt-Retraktor gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung
umfaßt eine Aufnahmetrommel, auf welche ein Gurtband aufgewickelt wird, eine
Torsionsstange, welche durch die Aufnahmetrommel eingeschoben ist, deren eines Ende
mit einem Ende der Aufnahmetrommel auf eine Weise gekoppelt ist, daß eine relative
Rotation mit der Aufnahmetrommel unmöglich ist, die in die Richtung des aufgenommenen
Gurtbandes vorausgerichtet ist, einen Notfallverriegelungsmechanismus, welcher am
anderen Ende der Torsionsstange angeordnet ist und welcher eine Rotation in die
Richtung des herausgezogenen Gurtbandes verhindert, eine Verriegelungsbetätigungsvorrichtung,
welche den Notverriegelmechanismus im Falle eines Fahrzeugunfalls betätigt,
einen Plattenkörper, welcher einen Aufnahmeteil auf einer seiner Seiten aufweist,
die benachbart einer Seite auf dem anderen Ende der Aufnahmetrommel ist, welcher
mit dem anderen Ende der Torsionsstange auf eine Weise gekuppelt ist, daß eine
relative Drehung mit der Torsionsstange unmöglich ist, einen Draht, dessen
eines Ende mit dem Aufnahmeteil des Plattenkörpers gekuppelt ist, wobei ein
im wesentlichen mittlerer Teil, der an dessen eines Ende anschließt, in einer
gekrümmten Bahn angeordnet ist, die auf einem Umfang am anderen Ende der Aufnahmetrommel
ausgebildet ist, ein Teil, der an dessen mittleren Teil anschließt, auf einer
Seite, die unterschiedlich von einer Aufnahmeseite des Aufnahmeteils ist, aufgewickelt
und eingeschlossen ist, welcher auf dem Aufnahmeteil durch die Aufnahmetrommel im
Falle eines Fahrzeugunfalls aufgewickelt wird, und ein Scheibenelement, welches
zwischen der Aufnahmetrommel und dem Plattenkörper angeordnet ist, welches
mit dem Plattenkörper mit einem Abstand vom Durchmesser des Drahtes vom Plattenkörper
weg auf eine Weise gekuppelt ist, daß eine relative Drehung mit dem Plattenkörper
unmöglich ist, und wobei das Scheibenelement den Aufnahmeteil des Plattenkörpers
und das andere Ende des Drahtes bedeckt.
Gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung bewegen sich, da der Draht auf einem
oberen Teil in Umfangsrichtung des Aufnahmeteils positioniert ist, die Komponenten
des Sitzgurt-Retraktors nach einem Fahrzeugunfall nicht und der Positionsbezug zueinander
der Komponenten bleibt konstant erhalten, und folglich können die Komponenten
mit einfachen Strukturen gestaltet sein. Da die Seite in der Umfangsrichtung, welche
den Draht vor der Verformung enthält (die Seite am anderen
Ende), unterschiedlich von der Seite, auf welcher der Aufnahmeteil des Plattenkörpers
angeordnet ist, kann der Draht länger vorgesehen werden, und die Energieabsorbierungszeit
durch beide Elemente, nämlich Torsionsstange und Draht, kann erstreckt werden.
Des weiteren kann, da die gekrümmte Bahn auf dem Umfang der Aufnahmetrommel
ausgebildet ist, ein Spalt im Aufnahmeteil des Plattenkörpers breiter ausgelegt
werden, und der Draht kann mehrere Male auf dem oberen Teil in der Umfangsrichtung
des Aufnahmeteil aufgewickelt sein. Des weiteren kann, da der Draht auf der gekrümmten
Bahn, die auf dem Umfang der Aufnahmetrommel ausgebildet ist, gleitet und ununterbrochen
auf dem oberen Teil in der Umfangsrichtung des Aufnahmeteils durch den Drahtführungsteil
positioniert wird, folglich eine stabilisierte Energieabsorption erreicht werden.
Im weiteren wird noch der Draht, welcher auf dem Plattenkörper aufgewickelt
wird, regelmäßig auf einer Ebene des Aufnahmeteils durch das Scheibenelement
ohne Störung vom Draht vor der Verformung aufgestapelt, wodurch folglich eine
stabilisierte Energieabsorption erreicht werden kann. Des weiteren wird der Draht
vor der Verformung regelmäßig der gekrümmten Bahn der Aufnahmetrommel
durch die Seite auf dem anderen Ende der Aufnahmetrommel und das Scheibenelement
zugeführt; wodurch folglich eine stabilisierte Energieabsorption erreicht werden
kann.
- 2. Ein Sitzgurt-Retraktor gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung
besteht darin, daß im Sitzgurt-Retraktor gemäß dem ersten Aspekt
der Erfindung der Draht, welcher am Aufnahmeteil des Plattenkörpers angebracht
ist, in einer gekrümmten Nut, die durch mehrere Vorsprünge ausgebildet
ist, angeordnet ist, und der Krümmungsradius der gekrümmten Nut kleiner
ist als die gekrümmte Bahn der Aufnahmetrommel. Dadurch kann der Draht aus
der gekrümmten Bahn der Aufnahmetrommel durch den Unterschied des Krümmungsradius
herausgezogen werden, und der Draht kann leicht festgehalten werden, ohne ein anderes
Element zum Festhalten einzusetzen.
- 3. Ein Sitzgurt-Retraktor gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung
besteht darin, daß im Sitzgurt-Retraktor gemäß dem zweiten Aspekt
der Erfindung wenigstens ein Satz Rippen, die einander zugewandt sind, zwischen
den mehreren Vorsprüngen, welche die gekrümmte Nut in den mehreren Vorsprüngen
des Plattenkörpers ausbilden, bereitgestellt ist, und ein Spalt zwischen den
Rippen enger als der Durchmesser des Drahtes ist.
Dadurch wird es für den Draht, der in der gekrümmten Nut
auf der Seite des Plattenkörpers angeordnet ist, schwierig, in vertikaler Richtung
(in der axialen Richtung der Torsionsstange) von seiner Seite herauszufallen, und
der Draht kann fester fixiert werden, was die anfängliche Einstellung beim
Anbringen stabilisiert. Und nach dem Anbringen können Trage- und Zusammenbauvorgänge
leicht ausgeführt werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Vorderansicht des gesamten Sitzgurt-Retraktors
gemäß der vorliegenden Erfindung;
2 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung,
welche den Zusammenbau eines Gehäuses, einer Aufnahmetrommel, einer Torsionsstange,
einer Verriegelbasis, eines Basisanschlags und so weiter des Sitzgurt-Retraktors
erklärt, dargestellt in 1;
3 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung,
welche den Zusammenbau eines Plattenaufbaus erklärt;
4 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung,
welche den Zusammenbau des Plattenaufbaus, eines Rückhalters, der Aufnahmetrommel
und so weiter erklärt;
5 ist eine Vorderansicht der Aufnahmetrommel;
6 ist eine Seitenansicht des Plattenaufbaus;
7 ist eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, des
Plattenaufbaus;
8 ist eine teilweise vergrößerte Vorderansicht
im Schnitt, welche eine andere Ausführungsform des Plattenaufbaus darstellt;
9 ist eine Vorderansicht im Schnitt eines Aufbaus,
in welchem der Plattenaufbau und die Aufnahmetrommel, dargestellt in 4,
zusammengebaut sind;
10 ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht
des Aufbaus, der in 9 dargestellt ist;
11 ist eine Vorderansicht im Schnitt, in welcher der
Aufbau, der in 9 dargestellt ist, gewendet ist;
12 ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht
des Aufbaus, der in 11 dargestellt ist;
13 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung,
welche den Zusammenbau eines Löserings, eines Gehäuses, einer Fassung
und so weiter erklärt, die in 2
dargestellt sind;
14 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung
des Löserings, der Fassung, eines Kolbens, eines Gasgenerators, eines Gasgeneratorhalters
und so weiter;
15 ist eine vergrößerte, perspektivische
Ansicht des Klinkenhalters;
16 ist eine vergrößerte, perspektivische
Ansicht einer Verbindungsklinke;
17 ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht
eines Kupplungsmechanismus vor dem Auslösen des Betriebs;
18 ist eine Draufsicht im Schnitt des Kupplungsmechanismus,
der in 17 dargestellt ist;
19 ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht,
welche einen Zustand erklärt, wo der Kupplungsmechanismus eingerückt ist
(erster Zustand);
20 ist eine Draufsicht im Schnitt des Kupplungsmechanismus,
der in 19 dargestellt ist;
21 ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht,
welche einen Zustand erklärt, wo der Kupplungsmechanismus ausgerückt ist
(zweiter Zustand);
22 ist eine Draufsicht im Schnitt des Kupplungsmechanismus,
der in 21 dargestellt ist;
23 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung,
welche den Zusammenbau der Verriegelbasis, einer Verriegelkupplung, einer Abdeckung
und so weiter erklärt;
24 ist eine perspektivische Explosions-Darstellung,
welche den Zusammenbau der Torsionsstange, der Verriegelbasis und so weiter erklärt,
welche in 2 dargestellt sind; und
25 ist ein Diagramm, welches die Beziehung zwischen
einer Zugkraft, die auf das Gurtband wirkt, und der Menge des ausgezogenen Gurtbandes
darstellt.
BESTE AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
Die bevorzugte Ausführungsform des Sitzgurt-Retraktors gemäß
der vorliegenden Erfindung wird im Detail mit Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben.
1 ist eine Vorderansicht des gesamten Sitzgurt-Retraktors
gemäß der vorliegenden Erfindung, und 2 ist
eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht, welche den Zusammenbau einer
Aufnahmetrommel 2, eines Verbinders 3, eines Gehäuses
9, einer Torsionsstange 4, einer Verriegelbasis 5, eines
Basisanschlags 7 und so weiter erklärt, die die Hauptteile des Sitzgurt-Retraktors
umfassen, der in 1 dargestellt ist.
In 2 wird der Sitzgurt-Retraktor mit
der im wesentlichen zylindrischen Aufnahmetrommel 2 ausgestattet, auf welcher
das Gurtband aufgewickelt ist. Die Torsionsstange 4 ist durch die Mitte
der Aufnahmetrommel 2 eingeschoben, und ein Ende der Torsionsstange
4 ist einstückig mit einem Ende der Aufnahmetrommel 2 mittels
des Verbinders 3, später beschrieben, gekuppelt und es wird durch
ein Paar von Seitenplatten (9b, 9c) getragen, um sich frei zu
drehen. Eine Spiralfeder 19 (1) ist auf der
Seitenplatte 9c angebracht, welche ununterbrochen die Aufnahmetrommel
2 vorspannt, um sich in die Aufnahmerichtung des Gurtbandes zu drehen,
und die Torsionsstange 4 ist vorgespannt, um sich in die Aufnahmerichtung
des Gurtbandes zu drehen.
Hier weist der Sitzgurt-Retraktor in dieser Ausführungsform die
Struktur auf, welche Durchhängen im Gurtband durch einen Gasdruck aufwickelt,
und so weiter im Falle eines Fahrzeugnotfalls wie ein Zusammenstoß, und die
Bewegungen des Fahrzeuginsassen durch einen Vorspanner 15 (1)
zurückhält, der auf der Seitenplatte 9c vorgesehen ist.
Die Verriegelbasis 5, welche eine im wesentlichen scheibenartige
Form besitzt, ist einstückig mit dem anderen Ende außerhalb der Torsionsstange
4 auf der Seite der Seitenplatte 9b des Gehäuses gekuppelt,
und sie stellt einen Notverriegelmechanismus dar, welcher eine Drehung in die Richtung
des herausgezogenen Gurtbandes zurückhält.
Ein Kupplungsmechanismus, später beschrieben, ist nahe dem anderen
Ende der Torsionsstange 4 angeordnet. Eine zweite Energieabsorbierungseinrichtung,
später beschrieben, ist am anderen Ende der Torsionsstange 4 nahe
der Seite am anderen Ende der Aufnahmetrommel 2 angeordnet, wobei die Torsionsstange
4 (die erste Energieabsorbierungseinrichtung) und die zweite Energieabsorbierungseinrichtung
die Absorption der Aufprallenergie im Falle eines Fahrzeugunfalls durchführen.
Das Gehäuse 9 ist aus einer Metallplatte durch ein Druckumformverfahren
auf eine Weise hergestellt, daß die rechte und die linke Seitenplatte (9b,
9c) von beiden Seiten einer Rückenplatte hochgezogen sind, die am
Fahrzeugchassis befestigt ist, und der Querschnitt des Gehäuses
bildet im wesentlichen eine U-Form aus. Die linke Seitenplatte 9c weist
eine ausgebildete Öffnung 9d auf und die rechte Seitenplatte
9b weist ausgebildete Verriegelungszähne 9a auf, während
die Torsionsstange 4, welche zusammengebaut mit der Aufnahmetrommel
2 ist, eingespannt ist, um sich frei zwischen der rechten und der linken
Seitenplatte (9b, 9c) zu drehen, und die Aufnahmetrommel
2 ununterbrochen in die Aufnahmerichtung des Gurtbandes vorgespannt ist.
Der Basisanschlag 7 ist vorhanden, um die Verriegelbasis
5 daran zu hindern, sich von der Aufnahmetrommel 2 abzulösen.
Erste Energieabsorbierungseinrichtung
Als nächstes wird die erste Energieabsorbierungseinrichtung beschrieben.
Wie in 2 gezeigt, steht das eine Ende
der Torsionsstange 4 mit einem Loch des Verbinders 3 in Eingriff,
wobei es die gleiche Gestalt dazu aufweist, und das andere Ende ist mit der Verriegelbasis
5 gekuppelt, um in der Lage zu sein, sich einstückig zu drehen.
Der Verbinder 3 wird gehalten, um sich frei mit der Öffnung
9d, die in die Seitenplatte 9c des Gehäuses 9 gebohrt
ist zu drehen, und er ist auch mit einer sechseckigen Eingriffvertiefung verbunden,
die auf dem einen Ende der Aufnahmetrommel 2 ausgebildet ist, um mit der
äußeren Form des Verbinders 3 übereinzustimmen, wobei die
Torsionsstange 4 in der Lage ist, sich einstückig mit der Aufnahmetrommel
2 zu drehen.
Daher wird sich, auch wenn der Notverriegelungsmechanismus den Vorgang
betätigt und das andere Ende der Torsionsstange 4 feststeht, das eine
Ende der Torsionsstange 4 einstückig mit der Aufnahmetrommel
2 durch das Gurtband, das herausgezogen wird, drehen. Das heißt, daß
die Torsionsstange 4 durch die Rotationskraft der Aufnahmetrommel
2 verdreht wird, wodurch die Energie des Herausziehens des Gurtbandes durch
den Torsionswiderstand derselben absorbiert werden kann.
Auf diese Weise arbeitet die Torsionsstange 4 als die erste
Energieabsorbierungseinrichtung.
Zweite Energieabsorbierungseinrichtung
Als nächstes wird die zweite Energieabsorbierungseinrichtung
mit Bezugnahme auf 3 bis 7
beschrieben werden.
3 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht,
welche den Zusammenbau eines Plattenaufbaus 2e erklärt, der die zweite
Energieabsorbierungseinrichtung darstellt. Der Plattenaufbau 2e umfaßt
einen Plattenkörper 2a, eine Spiralfeder 2b mit mehreren
Windungen und ein Scheibenelement 2c, welches mehrere Vorsprünge
2q aufweist, die um ein mittiges Loch herum angeordnet sind.
In 3 ist ein Ende 2g des Drahtes
am Plattenkörper 2a befestigt, und das andere Ende 2h ist
an der Rückseite des Scheibenelements 2c aufgehängt (betrachtet
von 3 aus).
4 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht,
welche die Gesamtheit der zweiten Energieabsorbierungseinrichtung darstellt. Der
Plattenaufbau 2e und die Aufnahmetrommel 2 sind mit einem Rückhalter
2d angebracht.
5 ist eine Vorderansicht der Aufnahmetrommel
2, und der Führungsteil eines verformbaren Elementführungsteils
ist mit Eingriffsstiften 14, einer gekrümmten Bahn 2j, Flanken
2t und so weiter ausgeführt.
6 ist eine Seitenansicht des Plattenaufbaus
2e, und 7 ist eine Vorderansicht, teilweise
im Schnitt, desselben, wobei der Plattenaufbau 2e mit dem Plattenkörper
2a, dem Draht 2b und dem Scheibenelement 2c zusammengebaut
ist, wie in 3 dargestellt.
In 4 ist eine im wesentlichen kreisförmige
Aufnahmevertiefung 2f, welche einen Teil der zweiten Energieabsorbierungseinrichtung
darstellt, auf der Seite ausgebildet, wo die Verriegelbasis auf der Aufnahmetrommel
2 ausgebildet ist, nämlich auf der Endfläche der linken Seite
in der Zeichnung. Des weiteren ist ein Eingriffsloch 2k, welches einen
Wulst 5c (2) der Verriegelungsbasis aufnimmt,
in der Mitte der aufnehmenden Vertiefung 2f ausgebildet. Die Eingriffsstifte
14, welche mit dem Draht 2b in Eingriff gebracht werden, sind
an bestimmten Orten auf dem Umfang der aufnehmenden Vertiefung 2f ausgebildet,
wobei sie außerhalb des Eingriffslochs 2k auf der Bodenfläche
positioniert sind. Und die Flanken 2t (5)
sind an bestimmten Orten zum Eingriff mit dem Draht 2b ausgebildet. In
diesem Fall sind drei halbkreisförmige Eingriffsstifte 14 einstückig
ausgebildet, um von der Bodenfläche der aufnehmenden Vertiefung 2f
entlang deren Umfang vorzuragen, wobei der Draht 2b in Spiralform ausgebildet
ist, und deren Umfang 2i ist als Krümmung ausgebildet, welche der
kreisförmigen Gleitfläche der Eingriffsstifte 14 entspricht.
6 ist eine Seitenansicht des Plattenaufbaus
2e, in welcher die einzelnen Bauteile, dargestellt in 3,
zusammengebaut sind. Wie in der Zeichnung dargestellt, sind das Scheibenelement
2c und der Plattenkörper 2a einstückig miteinander in Eingriff
gebracht in einem Zustand, wo der Spiraldraht 2b zwischen den beiden zwischengelegt
ist. Das heißt, der Plattenkörper 2a und das Scheibenelement
2c bilden einen Aufnahmeteil 2m mit einem Abstand, der ungefähr
gleich dem Durchmesser des Drahtes 2b ist, und das Scheibenelement
2c ist mit dem Plattenkörper 2a auf eine Weise gekuppelt,
daß eine relative Rotation zwischen beiden unmöglich ist. Hier wird das
gebogene Ende 2g des Drahtes 2b in einer gekrümmten Nut
2n (7) des Plattenkörpers 2a
angeordnet und befestigt.
Folglich geht der Draht 2b, welcher eines seiner Enden am
Plattenkörper 2a befestigt hat, durch den Spalt zwischen dem Plattenkörper
2a und dem Scheibenelement 2c hindurch, und, wenn die Aufnahmetrommel
2 und der Plattenaufbau 2e eine relative Drehung ausführen,
erreicht der Draht 2b die obere Fläche des Plattenkörpers
2a, welcher der Aufnahmeteil 2m ist.
Das Scheibenelement 2c bedeckt den Aufnahmeteil
2m des Plattenkörpers 2a und das eine Ende 2g des
Drahtes 2b in dem Zustand, wo der Plattenaufbau 2e zusammengebaut
ist.
7 ist eine Vorderansicht, welche die innere Struktur
des Plattenaufbaus 2e zeigt, wobei ein Teil geschnitten ist. Wie in der
Zeichnung dargestellt, ist die gekrümmte Nut 2n auf dem Aufnahmeteil
2m des Plattenkörpers 2a mittels im wesentlichen halbkreisförmiger,
mehrfacher Vorsprünge 2p ausgebildet, und das eine Ende
2g des Drahtes 2b ist in der gekrümmten Nut 2n angeordnet
und mit dieser gekuppelt. Der Krümmungsradius der gekrümmten Nut
2n ist kleiner ausgebildet als jener des gebogenen Pfades 2j (4)
der Aufnahmetrommel 2.
8 stellt eine andere Ausführungsform der gekrümmten
Nut 2n dar. In den mehrfachen Vorsprüngen 2p des Plattenkörpers
2a sind wenigstens ein Satz Rippen 2r, die einander zugewandt
sind, zwischen den Vorsprüngen 2p, welche die gekrümmte Nut
2n ausformen, ausgebildet, und der Spalt zwischen den Rippen
2r fällt kleiner aus als der Durchmesser des Drahtes 2b.
9 ist eine Vorderansicht im Schnitt, welche einen Zustand
darstellt, wo die Aufnahmetrommel 2, dargestellt in 4,
und der Plattenaufbau 2e zusammengebaut sind, und 10
ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht des Aufbaus, dargestellt in
9. 11 ist eine Vorderansicht
im Schnitt, welche einen Zustand darstellt, wo die Aufnahmetrommel 2 sich
in einem gewissen Ausmaß dreht, nachdem der Notverriegelmechanismus die Betätigung
im Aufbau auslöst, der in 9 dargestellt ist, und
12 ist eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht
im gleichen Zustand.
Die zweite Energieabsorbierungseinrichtung, welche die obige Konstruktion
aufweist, ist in einem Raum aufgenommen, welcher zwischen der Aufnahmetrommel
2 und der Verriegelungsbasis 5 begrenzt ist. Nachdem der Notverriegelungsmechanismus
den Vorgang ausgelöst hat, wird, wenn sich die Aufnahmetrommel 2 dreht,
der Draht 2b, dargestellt in 9 und
10 in den Aufnahmeteil 2m gewickelt, wie in
11 und 12 dargestellt.
In diesem Augenblick bewegt sich der Draht 2b relativ zwischen
dem Scheibenelement 2c und dem Plattenkörper 2a entlang der
gekrümmten Oberfläche 2i, welche von der Umfangsfläche des
Scheibenelements 2c vorragt, während er auf den drei halbkreisförmigen
Eingriffstiften 14 der Aufnahmetrommel 2 gleitet.
Wenn der Notverriegelungsmechanismus den Vorgang auslöst, im
Falle eines Fahrzeugunfalls wie ein Zusammenstoß, wird die Verriegelungsbasis
5, die mit dem anderen Ende der Torsionsstange 4 gekuppelt ist,
für die Drehung in die Richtung des herausgezogenen Gurtbandes gesperrt. Und
wenn ein Rotationsdrehmoment über einem vorbestimmten Wert auf die Aufnahmetrommel
2 aufgrund der Last, die auf das Gurtband einwirkt, wirkt, löst das
eine Ende der Torsionsstange 4 (erste Energieabsorbierungseinrichtung)
eine torsionale Verformung aus.
Dadurch dreht sich die Aufnahmetrommel 2 um ein Ausmaß
entsprechend der torsionalen Verformung in der Torsionsstange 4 und gleichzeitig
dreht sich das andere Ende der Torsionsstange 4, welches fixiert ist, in
die Richtung des herausgezogenen Gurtbandes, wodurch die Aufprallenergie absorbiert
wird. Und die Ausführung der torsionalen Verformung in der Torsionsstange
4 erzeugt eine relative Drehung zwischen der Aufnahmetrommel
2 und der Verriegelungsbasis 5. Die Absorption der Aufprallenergie
durch die zweite Energieabsorbierungseinrichtung geschieht auf der Grundlage dieser
relativen Drehung.
Während die Aufnahmetrommel 2 sich relativ zur Verriegelungsbasis
5 dreht, ist der Plattenkörper 2a, an welchem das eine Ende
2g des Drahtes 2b befestigt ist, mit der Verriegelungsbasis
5 gekuppelt, und er dreht sich nicht, während der Draht
2b zwischen den Eingriffsstiften 14 gezogen wird, da sich die
Eingriffstifte 14, die einstückig mit der Aufnahmetrommel
2 ausgebildet sind, drehen. Das heißt, der Draht 2b gleitet
zwischen den Eingriffsstiften 14, während er durch die Flanken
2t positioniert wird, während er weiter gezogen wird, um zwischen
den Eingriffsstiften 14 zu mäandern. In diesem Augenblick werden ein
hoher Gleitwiderstand und Biegewiderstand im Draht 2b erzeugt und folglich
absorbieren der Gleitwiderstand und der Biegewiderstand die Aufprallenergie.
Das heißt, daß, wenn der Notverriegelungsmechanismus den
Vorgang im Falle eines Fahrzeugunfalls auslöst und die Last, die auf die Aufnahmetrommel
2 in die Richtung des herausgezogenen Gurtbandes wirkt, um mehr als einen
vorbestimmten Wert erhöht wird, sowohl die Torsionsstange 4 (erste
Energieabsorbierungseinrichtung) und die zweite Energieabsorbierungseinrichtung
gemeinsam als der energieabsorbierende Mechanismus arbeiten und die Aufprallenergie
im Falle eines Fahrzeugunfalls absorbieren.
Kupplungsmechanismus
Als nächstes wird der Kupplungsmechanismus beschrieben, welcher
den Eingriff des Plattenkörpers 2a mit der Verriegelungsbasis
5 des Notverriegelungsmechanismus freigibt und den Plattenkörper
2a vom Zustand einer relativen Rotation mit der Aufnahmetrommel
2, was möglich ist, in den Zustand einer gemeinsamen Rotation mit
der Aufnahmetrommel 2 versetzt, was mit abgesonderter Verriegelungsbasis
5 möglich ist.
Dieser Kupplungsmechanismus schaltet den ersten Zustand, wo eine relative
Drehung des Plattenkörpers 2a mit dem anderen Ende der Torsionsstange
4 unmöglich ist, in den zweiten Zustand um, wo eine relative Drehung
des Plattenkörpers 2a mit dem anderen Ende der Torsionsstange
4 möglich ist. Er umfaßt auch den Kupplungslösemechanismus,
welcher das Schalten zu einem willkürlichen Zeitpunkt nach dem Erfassen eines
Fahrzeugzusammenstoßes betätigt.
Der Kupplungsmechanismus umfaßt, wie in 2
gezeigt, eine Verbindungsplatte 5b, die mit dem Notverriegelungsmechanismus
auf eine Weise gekuppelt ist, daß eine relative Drehung unmöglich ist,
und drei Verbindungsklinken 12, welche schwenkbar sind, um auf die gegenüberliegende
Seite der Aufnahmetrommel 2 zum Plattenkörper 2a gedreht
zu werden, welche sich in Vorderseitenkontakt mit der Verbindungsplatte
5b befinden, um sich nach außen zu drehen.
Die Verbindungsklinke 12 ist ein bogenförmiges Element
und ein Stift 12b, welcher auf die gegenüberliegende Seite der Aufnahmetrommel
2 auf den Plattenkörper 2a gedreht wird, ist an ihrem einen
Ende ausgebildet, und die Verbindungsklinke 12 dreht sich mit dem Stift
12b als Mitte. Des weiteren weist die Verbindungsklinke 12 einen
inneren Vorsprung 12a (16) auf, welcher auf
der Mitte der inneren Wand ausgebildet ist.
Ein Klinkenhalter 13 (Kunstharzfeder) in einer im Schnitt
konkaven und kreisförmigen Form ist vorgesehen, um die Verbindungsklinken
12 zu positionieren und zu tragen. Der Klinkenhalter 13 ist auf
seinem Umfang in Übereinstimmung mit den Positionen der Verbindungsklinken
12 mit nagelförmigen Teilen 13c ausgestattet, wobei jeder
Rippen 13a darauf ausgebildet hat. Nach innen abfallende Flanken
13b, welche auf den Rippen 13a ausgebildet sind, und die nagelförmigen
Teile 13c kommen in Kontakt mit den äußeren Flächen der
Verbindungsklinken 12. Dieser Kontakt und die Kunstharzfeder funktionieren,
um die Verbindungsklinken 12 ununterbrochen in Richtung der axialen Mitte
auszurichten.
In der Zwischenzeit wird, wenn die Verbindungsklinken 12
sich nach außen gegen die Elastizität der Kunstharzfeder drehen und über
die Rippen 13a des Klinkenhalters 13 klettern, der Klinkenhalter
13 vom Gedrückt-Sein freigegeben, die nagelförmigen Teile
13c kehren zu den Innenseiten der Verbindungsklinken 12 zurück
und die Rippenrückseiten 13d des Klinkenhalters 13 kommen
in Kontakt mit den Kerben 12c der Verbindungsklinken 12. Andererseits
sind, da der Plattenkörper 2a mit Vorsprüngen 2s ausgestattet
ist, welche die Verbindungsklinken 12 zurückhalten, sich relativ zum
Plattenkörper 2a zu drehen, unmittelbar nachdem die Verbindungsklinken
12 über die Rippen 13a des Klinkenhalters 13 klettern,
die Verbindungsklinken 12 durch die Rippenrückseiten 13d
des Klinkenhalters und die Vorsprünge 2s des Plattenkörpers festgeklemmt,
so daß die Verbindungsklinken 12 daran gehindert werden, sich zum
Plattenkörper 2a zu drehen.
Daher arbeitet, nachdem die Kupplung einmal abgetrennt ist, die Kupplung
nicht erneut.
Kupplungslösemechanismus
13 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht,
die den Zusammenbau eines Löserings 8, des Gehäuses
9, einer Fassung 10 und so weiter erklärt, welche die Bauteile
zum Lösen der Kupplung sind. 14 ist eine vergrößerte,
auseinandergezogene, perspektivische Ansicht des Löserings 8, der
Fassung 10, eines Kolbens 10a, eines Gasgenerators 10b,
eines Gasgeneratorhalters 11 und so weiter, welche in 13
dargestellt sind.
Der Kupplungslösemechanismus wird nun mit Bezugnahme auf
13 und 14 beschrieben.
Der Lösering 8 ist angebracht, um auf der Fassung 10 drehbar
zu sein, die an der Seitenplatte 9bdes Gehäuses auf der anderen Seite
der Torsionsstange 4 befestigt ist (2), wobei
er auf dem Umfängen der Verbindungsklinken 12 angeordnet ist.
Wie in 13 und 14
dargestellt, ist der Kupplungslösemechanismus aus der Fassung 10,
dem Gasgenerator 10b, welcher Gas in einen Zylinder 10e zu einem
willkürlichen Zeitpunkt nach dem Erfassen eines Fahrzeugzusammenstoßes
erzeugt, und dem Kolben 10a aufgebaut, welcher durch den Gasdruck
im Zylinder gedrückt und angetrieben wird, und drückt den Umfang des Löserings
8, um den Lösering 8 zu drehen. Der Gasgenerator
10b ist an der Fassung 10 durch den Gasgeneratorhalter
11 angebracht.
Der Lösering 8 ist mit einem Kontakt 8b, welcher
in Kontakt mit dem Kolben 10a kommt, und mit drei konischen Teilen
8a ausgestattet, welche mit gleichem Abstand zueinander auf seinem Umfang
angeordnet sind. Andererseits ist die Fassung 10, welche den Lösering
8 hält, mit konischen Vorsprüngen 10d ausgestattet,
welche den konischen Teilen 8a des Löserings 8 verdreht entsprechen.
Im Betrieb kommt der Kolben 10a, welcher durch den Gasdruck
gedrückt und angetrieben ist, in Kontakt mit dem Kontakt 8b, der auf
dem Umfang des Löserings 8 ausgebildet ist, und folglich dreht sich
der Lösering 8. Dadurch werden die konischen Teile 8a des
Löserings 8 durch die konischen Vorsprünge 10d der Fassung
geführt und der Lösering 8 tritt in Richtung der Aufnahmetrommel
2 (1) zurück und tritt von den Umfängen
der Verbindungsklinken 12 (2) zurück.
Als Nächstes wird der Betrieb des Kupplungsmechanismus auf der
Grundlage von 17 bis 22
beschrieben.
17 bis 22 sind teilweise
weggeschnittene Seitenansichten und Draufsichten im Schnitt, welche den Betrieb
des Kupplungsmechanismus erklären.
In 17 bis 22,
wie bereits beschrieben, schaltet der Kupplungsmechanismus den ersten Zustand, wo
eine relative Drehung des Plattenkörpers 2a mit dem anderen Ende der
Torsionsstange 4 unmöglich ist, in den zweiten Zustand um, wo eine
relative Drehung des Plattenkörpers 2a mit dem anderen Ende der Torsionsstange
4 möglich ist.
Im zusammengebauten Zustand sind die Verbindungsklinken
12 in Richtung der axialen Mitte durch die Flanken 13b (15),
die auf den Rippen 13a des Klinkenhalters 13 ausgebildet sind,
vorgespannt. Die drei Verbindungsklinken 12 sind an der am innersten konvergenten
Position im Nicht-Kontakt mit dem inneren Umfang des Löserings 8 und
die inneren Vorsprünge 12a der Verbindungsklinken 12 sind
in Kontakt mit den Vorsprüngen 5d der Verbindungsplatte
5b.
Hier gelangt, wenn der Notverriegelmechanismus den Betrieb auslöst,
ein Eingriffszahn 6b einer Verriegelklinke 6 (24)
mit den Verriegelungszähnen 9a (2), die
auf der Seitenplatte 9b des Gehäuses ausgebildet sind, in Eingriff,
wodurch eine relative Drehung zwischen der Verbindungsplatte 5b und dem
Plattenkörper 2a, welcher sich weiter drehen wird, erzeugt wird. In
diesem Augenblick wird eine relative Drehung zwischen den Verbindungsklinken
12 und den Vorsprüngen 5d der Verbindungsplatte erzeugt,
wobei die Vorsprünge 5d der Verbindungsplatte die inneren Vorsprünge
12a der Verbindungsklinken 12 drücken, so daß die Verbindungsklinken
12 eine Kraft in Richtung des Umfangs empfangen und sie geneigt sind, sich
nach außen zu erstrecken.
Wenn die Kraft die Vorspannkraft des Klinkenhalters 13 übersteigt,
kommen die Verbindungsklinken 12 in Kontakt mit der inneren Umfangswand
des Löserings 8. Wenn die Verbindungsklinken 12 in Kontakt
mit der inneren Umfangswand des Löserings 8 kommen und ihre Ausdehnung
nach außen zurückgehalten wird, werden die Verriegelungsbasis
5 und der Plattenkörper 2a miteinander zusammengefügt
und eine relative Drehung wird zwischen der Aufnahmetrommel 2 und dem Plattenkörper
2a erzeugt, so daß der Draht 2b gezogen wird und die zweite
Energieabsorbierungseinrichtung zusätzlich zur Energieabsorption durch die
Torsionsstange 4 ausgeführt wird.
Als nächstes arbeitet, wenn der Kupplungslösemechanismus
den Betrieb in diesem Zustand auslöst, der Kolben 10a (14),
um den Lösering 8 zu drehen, wobei die Drehung des Löserings
8 die konischen Teile 8a des Löserings 8 zu den
konischen Vorsprüngen 10d der Fassung führt (14).
Folglich zieht sich der Lösering 8 in Richtung der Aufnahmetrommel
2 zurück und zieht sich gleichzeitig von den Umfängen der Verbindungsklinken
12 zurück.
Die Verbindungsklinken 12 kommen in flächigen Kontakt
mit der Verbindungsplatte 5b, um sich nach außen zu erstrecken, und
werden von den Vorsprüngen 5d der Verbindungsplatte abgehoben, wobei
der Plattenkörper 2a von der Verriegelungsbasis 5 gelöst
wird.
Das heißt, daß, wenn der Kupplungsmechanismus den Vorgang
auslöst, um den Lösering 8 in die axiale Richtung zu bewegen,
wie in 21 und 22 dargestellt,
sich die Verbindungsklinken 12 nach außen erstrecken und die Vorsprünge
5d der Verbindungsplatte vollständig von den Verbindungsklinken
12 abgehoben sind und folglich der verriegelte Zustand, wo die Verriegelungsbasis
5 und der Plattenkörper 2a einstückig fixiert sind,
gelöst wird. Als Folge wird die Ausziehbewegung des Drahtes 2b angehalten
und der Plattenkörper 2a und die Aufnahmetrommel 2 werden
einstückig drehbar. Jedoch fährt, da die Aufnahmetrommel 2 und
die Verriegelungsbasis 5 eine relative Drehung auch in diesem Fall fortsetzen,
die Torsionsstange 4 allein mit der Energieabsorption fort.
Notverriegelmechanismus
23 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht,
welche den Zusammenbau des Notverriegelmechanismus erklärt, der mit der Verriegelungsbasis
5, einer Verriegelkupplung 16, einer Abdeckung 18 und
so weiter aufgebaut ist. 24 ist eine auseinandergezogene,
perspektivische Ansicht, welche den Zusammenbau der Torsionsstange 4, der
Verriegelungsklinke 6, der Verriegelungsbasis 5 und so weiter
erklärt.
Als ein konkreter Aufbau des Notverriegelmechanismus können verschiedene
bekannte Mechanismen angepaßt werden. Als ein Beispiel, wie in 23
und 24 dargestellt, wird ein federaufnehmender Teil
16a ausgebildet, um auf einer Seite der Verriegelungskupplung
16 vorzuragen und der federaufnehmende Teil 16a gelangt in Eingriff,
um relativ bewegbar mit einem Spiel innerhalb eines federumfassenden Teils
5a zu sein, welcher einer vertieften Nutform ähnelt, welche auf der
Verriegelungsbasis 5 ausgebildet ist.
In diesem Augenblick wird der federaufnehmende Teil 16a in
eine bestimmte Richtung durch eine Rückholfeder 17, die aus einer
Schraubfeder besteht, die im federaufnehmenden Teil 5a zurückgehalten
wird, elastisch vorgespannt, und die Verriegelungskupplung 16 wird veranlaßt,
sich synchron mit der Verriegelungsbasis 5 in einem Zustand des Vorgespanntseins
in die Richtung des herausgezogenen Gurtbandes zu drehen.
Die Torsionsstange 4 wird in ein Loch eingeschoben, welches
durch den zylindrischen Wulst 5c gebohrt ist, welcher ausgebildet ist,
um von der Seite der Verriegelungsbasis 5 in die Richtung gegenüberstehend
der Aufnahmetrommel 2 vorzuragen, wobei die Torsionsstange 4 mit
der Verriegelungsbasis 5 gekuppelt ist, um einstückig drehbar zu sein.
Die Verriegelungskupplung 16 weist eine vorspringende Führungsnut
16c auf, die darauf ausgebildet ist, und in die Führungsnut
16c wird ein verriegelnder Stift 6a, welcher auf der Verriegelungsklinke
6 ausgebildet ist (24), eingeschoben und geführt.
Der verriegelnde Stift 6a ist ausgelegt, um in die vorragende Führungsnut
16c durch eine relative Drehung der Verriegelungskupplung 16 und
der Verriegelungsbasis 5 gegen die Vorspannkraft durch die Rückholfeder
17 eingeschoben und geführt zu werden. Dieses Gleiten und Führen
des verriegelnden Stifts 6a ermöglicht es, den Eingriffszahn
6b der Verriegelungsklinke 6 vom Umfang der Verriegelungsbasis
5 frei vorragen oder rückziehen zu lassen.
Der Notverriegelmechanismus umfaßt die Verriegelungsbasis
5, die Verriegelungsklinke 6, die Verriegelungszähne
9a (2), welche auf dem Gehäuse
9 ausgebildet sind, die Verriegelungskupplung 16 und so weiter.
Um den Notverriegelmechanismus zu betätigen, wird eine Abdeckung
18 mit einem Verriegelungsbetätigungsmechanismus bereitgestellt, welcher
den Notverriegelmechanismus als Reaktion auf ein abruptes Herausziehen des Gurtbandes
und eine abrupte Veränderung in der Beschleunigung betätigt.
Die Verriegelungsbasis 5 und die Verriegelungsklinke
6 sind an der Verbindungsplatte 5b angebracht.
Der Eingriffszahn 6b ist auf einer Spitze der Verriegelungsklinke
6 ausgebildet und die Verriegelungsklinke 6 ist so angeordnet,
um auf der Verriegelungsbasis 5 durch den verriegelnden Stift
6a gleiten zu können. Die Verriegelungszähne 9a, mit
welchen der Eingriffszahn 6b der Verriegelungsklinke 6 in Eingriff
gelangen kann, sind an der Seitenplatte 9b des Gehäuses
9 ausgebildet, und im Falle eines Fahrzeugunfalls wird der Eingriffszahn
6b der Verbindungsklinke 6 mit den Verriegelungszähnen
9a in Eingriff gebracht, und dieser Eingriff hält die Verriegelungsbasis
5 davor zurück, in die Richtung des herausgezogenen Gurtbandes zu
rotieren.
Gemäß der Erfindung, die solcherart beschrieben ist, ergibt
sich, da die zweite Energieabsorbierungseinrichtung in einem Raum enthalten ist,
welcher durch die Aufnahmetrommel 2 und die Verriegelungsbasis
5 begrenzt ist, keine wesentliche Ausdehnung der Abmessung in der axialen
Richtung des Sitzgurt-Retraktors, um die kompakte Gestaltung aufgeben zu müssen,
obwohl die zweite Energieabsorbierungseinrichtung getrennt von der Torsionsstange
4 bereitgestellt ist.
Des weiteren sind die Strukturen des Drahtes 2b und der Eingriffsstifte
14, welche die zweite Energieabsorbierungseinrichtung darstellen, gleichermaßen
einfach und der Herstellungsvorgang derselben ist ebenfalls ziemlich einfach.
25 ist ein Diagramm, welches die Beziehung zwischen
einer Zugkraft, die auf das Gurtband wirkt, und der Menge des herausgezogenen Gurtbandes
darstellt.
Die gesamte energieabsorbierende Last des Sitzgurt-Retraktor ist die
Summe f3 einer energieabsorbierenden Last f1, wenn die Torsionsstange
4 eine torsionale Verformung erzeugt, und einer energieabsorbierenden Last
f2 durch die zweite Energieabsorbierungseinrichtung, wie in 25
dargestellt.
Im Fall einer hohen energieabsorbierenden Last bildet die Beziehung
zwischen beiden eine Kurve O, A, B, D, F aus, im Fall einer niedrigen energieabsorbierenden
Last bildet sie eine Kurve O, A, C, E durch das Schalten durch den Kupplungsmechanismus
aus und im Fall einer mittleren energieabsorbierenden Last bildet sie eine Kurve
O, A, B, D, C, E aus.
Des weiteren kann in Bezug auf den Bereich der Energieabsorption durch
die torsionale Verformung in der Torsionsstange 4 der Bereich der Energieabsorption
durch den gleitenden Widerstand der zweiten Energieabsorbierungseinrichtung weitgehend
unabhängig eingestellt werden.
Zum Beispiel kann der Bereich der Energieabsorption durch die zweite
Energieabsorbierungseinrichtung so eingestellt werden, um einen Teil des Bereichs
der Energieabsorption durch die torsionale Verformung in der Torsionsstange
4 zu überlappen, wodurch eine hohe Energieabsorbierungslast, die gleich
der Summe beider Energieabsorbierungslasten ist, in dem Teil des Bereichs der Energieabsorption
durch die torsionale Verformung in der Torsionsstange 4 sichergestellt
wird. In dem Bereich, wo beide energieabsorbierende Bereiche einander nicht überlappen,
kann eine niedrige Energieabsorbierungslast nur durch die energieabsorbierende Funktion
durch die torsionale Verformung in der Torsionsstange 4 eingestellt werden.
Folglich ist es möglich, den energieabsorbierenden Mechanismus des Sitzgurt-Retraktor
mit solch einer energieabsorbierenden Charakteristik auszustatten, in welcher sich
die energieabsorbierende Last während des Betriebs verändert.
Des weiteren steht die Einstellung der gesamten energieabsorbierenden
Last des Sitzgurt-Retraktors in Bezug zu verschiedenen Faktoren, so daß sie
nicht nur in Bezug zu den Modifikationen von Abmessung, Form und Material der Torsionsstange
4 steht, sondern auch in Bezug zu den Modifikationen von Abmessung, Form
und Material der zweiten Energieabsorbierungseinrichtung steht. Zum Beispiel ist
es möglich, eine gewünschte Energieabsorbierungslast zu verwirklichen,
ohne von den Modifikationen wie der Ausdehnung des Durchmessers der Torsionsstange
4 und der Modifikation ihres Materials abzuhängen, sondern dies mittels
der Gestaltungsmodifikationen der anderen verbleibenden Faktoren umzusetzen. Das
heißt, daß es möglich ist, leicht die Energieabsorbierungslast hoch
einzustellen, ohne die kompakte Größe des Sitzgurt-Retraktors durch das
Verringern der Durchmesser der Torsionsstange 4 und der Aufnahmetrommel
2 aufgeben zu müssen. Und im Fall, daß die Abmessung und das
Material sowohl der Torsionsstange 4 als auch der zweiten Energieabsorbierungseinrichtung
modifiziert werden können, wird es durch Anpassen der Energieabsorbierungslast
und Anpassen der Energieabsorbierungsbereiche in beiden Mitteln möglich, den
Bedarf für eine bestimmte Energiecharakteristik auf der Grundlage der Unterschiede
der Fahrzeugstruktur zu befriedigen, und es ist auch möglich, verschiedene
Bedürfnisse flexibel zu erfüllen.
Im übrigen ist es möglich, die Einstellung des Gleitwiderstands
zwischen dem Draht 2b und den Eingriffsstiften 14 auf der Grundlage
verschiedener Faktoren wie einer Form der gekrümmten Bahn, der Rauhheit der
Kontaktflächen beider und der Abmessung der Kontaktfläche und so weiter
anzupassen. Wenn die Anpassung des Gleitwiderstands auf der Basis verschiedener
Faktoren auf diese Weise eingestellt wird, zum Beispiel, wenn eine Modifikation
eines Teils der Faktoren aufgrund der Einschränkungen der Abmessungen schwierig
wird, macht es das Modifizieren anderer Faktoren möglich, den Gleitwiderstand
vergleichsweise leicht auf einen willkürlichen Wert, der erforderlich ist,
anzupassen.
Wie oben beschrieben, betätigt gemäß dem Sitzgurt-Retraktor
der vorliegenden Erfindung die Verriegelungsbetätigungsvorrichtung den Notverriegelungsmechanismus
im Falle eines Fahrzeugunfalls, wobei dieser das andere Ende der Torsionsstange
4 am Drehen in die Richtung des herausgezogenen Gurtbandes zurückhält
und die Aufnahmetrommel 2 am Drehen zurückhält. In diesem Augenblick,
wenn das Gurtband durch die Auszugskraft über einen vorbestimmten Wert herausgezogen
wird, ist das eine Ende der Torsionsstange 4 mit der Aufnahmetrommel
2 gekuppelt, welche so angetrieben ist, um sich auf eine Weise zu drehen,
daß eine relative Drehung unmöglich ist, und das andere Ende davon ist
mit dem Notverriegelungsmechanismus gekuppelt, welcher die Drehung auf eine Weise
zurückgehalten hat, daß eine relative Drehung unmöglich ist, und
folglich erzeugt die Torsionsstange 4 eine torsionale Verformung, wodurch
die Aufnahmetrommel 2 gedreht wird. Gleichzeitig wird eine relative Drehung
zwischen der Aufnahmetrommel 2, die gedreht wird, und dem Plattenkörper
2a am anderen Ende der Torsionsstange 4, mit zurückgehaltener
Drehung erzeugt. Und während die Aufnahmetrommel 2, welche sich dreht,
den Draht 2b, dessen eines Ende mit dem Aufnahmeteil 2m des Plattenkörpers
2a mit zurückgehaltener Drehung gekuppelt ist, zu jedem Zeitpunkt
in der gekrümmten Bahn 2j verformt, wickelt die Aufnahmetrommel
2 den Draht 2b im Aufnahmeteil 2m des Plattenkörpers
2a auf. In diesem Augenblick wird der aufgewickelte Draht 2b auf
einem oberen Teil in der Umfangsrichtung des Aufnahmeteils 2m durch eine
Drahtführung, die auf einem Umfang der Aufnahmetrommel 2 ausgebildet
ist, positioniert.
Da die Drahtführung auf der gekrümmten Bahn 2j
ausgebildet ist, wird der Draht 2b, während er verformt wird, auf
dem oberen Teil in der Umfangsrichtung des Aufnahmeteils 2m positioniert.
Das Scheibenelement 2c und der Plattenkörper
2a liegen parallel zueinander entlang der Umfangsrichtung
des Aufnahmeteils 2m, und der Draht 2b wird doppelt dreifach auf
dem oberen Teil in der Umfangsrichtung des Aufnahmeteils 2m durch die Aufnahmetrommel
2 aufgewickelt, während er durch beide Elemente geführt wird.
Des weiteren verhindert das Scheibenelement 2c, daß sich der Draht
2b vor der Verformung (Seite des anderen Endes) und der Draht
2b nach der Verformung (Seite des einen Endes) gegenseitig stören.
Da der Krümmungsradius der gekrümmten Nut 2n auf
dem Aufnahmeteil 2m kleiner ist als jener der gekrümmten Bahn
2j auf der Aufnahmetrommel 2, wenn sich die Aufnahmetrommel
2 und der Plattenkörper 2a relativ zueinander drehen, wird
der Draht 2b aus der gekrümmten Bahn 2j auf die Aufnahmetrommel
2 herausgezogen.
Da wenigstens ein Satz Rippen 2r in der gekrümmten Nut
2n, welche durch die mehreren Vorsprünge 2p ausgebildet wird,
vorhanden ist und der Spalt zwischen den Rippen 2r enger ist als der Durchmesser
des Drahtes 2b, ist der Draht 2b, der in der gekrümmten Nut
angeordnet ist, fest mit dieser gekuppelt.
Auf dem Weg der Energieabsorption durch die Torsionsstange
4 und den Draht 2b ist es möglich, da der Kupplungsmechanismus
den Plattenkörper 2a in einen Zustand einer relativen Drehung, die
mit dem anderen Ende der Torsionsstange 4 möglich ist, versetzt, die
Verformung des Drahtes 2b zu einem willkürlichen Zeitpunkt zu unterbrechen.
INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT
Die vorliegende Erfindung ist für einen Sitzgurt-Retraktor nützlich,
welcher eine Aufprallast, die auf einen Fahrzeuginsassen im Falle eines Fahrzeugunfalls,
wie ein Zusammenstoß, wirkt, absorbiert und welcher den Fahrzeuginsassen schützt.