GEBIET
Die Technologie, die in dieser Patentanmeldung beschrieben wird, betrifft
im Allgemeinen das Gebiet der drahtlosen Kommunikation. Insbesondere beschreibt
die Anmeldung ein System und ein Verfahren zum Zuweisen einer Netzwerkadresse an
eine drahtlose Vorrichtung.
HINTERGRUND
Systeme zum Übertragen von Daten an und von einer drahtlosen
Vorrichtung sind in diesem Bereich bekannt. Die Technologie, die in dieser Patentanmeldung
beschrieben wird, überwindet jedoch viele der Nachteile dieser bekannten Systeme
durch Vorsehen von eindeutigen Netzwerkidentifikationen für mehrere drahtlose
Vorrichtungen in dem System, die ermöglichen, dass Daten durch ein Computernetzwerk
an eine drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkadresse, wie eine Internetprotokoll(IP
– Internet Protocol)-Adresse, übermittelt werden.
US 2003/225912 A1 offenbart ein Verfahren einer Adressenübersetzung.
Ein Paket, das in einer mobilen IP-Kommunikation zwischen unterschiedlichen Regionen
gesendet wird, geht durch eine bestimmte Adressübersetzungseinheit, so dass
die Kommunikationsroute nicht optimiert werden kann. Das Paket kann nicht an einen
mobilen Knoten geliefert werden, der keine feste Heimatadresse hat. Um diese Schwierigkeiten
zu lösen, umfasst die Adressübersetzungseinheit eine Funktion, um das
mobile IPv6-Protokoll zu verarbeiten. Der mobile Knoten umfasst eine Funktion, um
dynamisch eine Heimatadresse zu akquirieren. Ein erstes und ein zweites Netzwerk
identifizieren jeweils den mobilen Knoten durch einen SIP(session initiation protocol)-Identifizierer.
Der mobile Knoten akquiriert eine Heimatadresse auf dem zweiten Netzwerk und registriert
ein entsprechendes Verhältnis zwischen den Identifizierern und dessen Heimatadresse.
Ein Terminal auf dem zweiten Netzwerk akquiriert die Heimatadresse des mobilen Knotens
aus einer Information des mobilen Knotens, der an dem SIP-Server gemäß
einem SIP-Verfahren registriert ist.
Die Veröffentlichung „Enabling location-based services
on wireless LANs", Yen-Cheng Chen et al, IEEE, 28. September 2003, Seiten 567–572
beschreibt eine Technik zum Bestimmen des Standortes einer mobilen Vorrichtung in
einer Umgebung eines drahtlosen lokalen Netzwerks (WLAN – wireless local
area network) durch ihre IP-Adresse. Im Allgemeinen kann nur die IP-Adresse einer
mobilen Vorrichtung durch Standort-basierte Dienste gesehen werden. Jedoch identifizieren
Zugangspunkte jede mobile Vorrichtung durch ihre MAC(Media Access Control)-Adresse.
Somit schlägt die Veröffentlichung effektive Techniken für die Zuordnungen
zwischen IP-Adressen und MAC-Adressen vor. Durch die Adressenzuordnungen kann der
Standort einer mobilen Vorrichtung durch ihre aktuelle IP-Adresse bestimmt werden.
Das Dokument „An Advanced Architecture for Push Services",
Davide Tosi, IEEE Proceedings 2003, Seiten 1–8 stellt das Konzept von verbesserten
Verschiebe(push)-Diensten vor und schlägt eine fortgeschrittene Lösung
vor, um diese Art von Diensten über die paketvermittelten drahtlosen Kernnetzwerke
zu unterstützen, wie UMTS-Netzwerke.
ZUSAMMENFASSUNG
Ein System zum Zuweisen einer Netzwerkadresse an eine drahtlose Vorrichtung
umfasst einen Netzwerk-Server, einen virtuellen Vorrichtungsmanager und ein Adressauflösungs(AR
– adress resolution)-Modul. In einem Ausführungsbeispiel ist das System
betriebsfähig, eine Information von einer Informationsquelle in einem Computernetzwerk
an die drahtlose Vorrichtung zu verschieben (push). Der Netzwerkserver wird mit
dem Computernetzwerk verbunden, und ist betriebsfähig, eine Netzwerkidentifizierung
für die drahtlose Vorrichtung von der Informationsquelle zu empfangen und eine
Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, an die Informationsquelle
zurückzusenden. Der virtuelle Vorrichtungsmanager ist ebenfalls mit dem Computernetzwerk
verbunden und auf ihn kann auf dem Computernetzwerk zugegriffen werden unter Verwendung
einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, einschließlich der Netzwerkadresse,
die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört. Das AR-Modul ist mit dem virtuellen
Vorrichtungsmanager verbunden und ist betriebsfähig, die Netzwerkadresse zu
empfangen, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, und eine Identifizierung
der drahtlosen Vorrichtung in einem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen. In Betrieb
empfängt der virtuelle Vorrichtungsmanager eine Information von der Informationsquelle,
die von der Informationsquelle an den virtuellen Vorrichtungsmanager übermittelt
wird unter Verwendung der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört,
und greift auf das AR-Modul zu, um die Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung
in dem drahtlosen Netzwerk zu bestimmen. Die Information wird dann an die drahtlose
Vorrichtung über das drahtlose Netzwerk unter Verwendung der Identifizierung
der drahtlosen Vorrichtung in dem drahtlosen Netzwerk übermittelt.
Ein beispielhaftes Verfahren zum Verschieben von Information an eine
drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkadresse, die der drahtlosen
Vorrichtung zugewiesen ist, umfasst die folgenden Schritte: Vorsehen
einer Netzwerkidentifizierung für die drahtlose Vorrichtung, welche die drahtlose
Vorrichtung in einem Netzwerk eindeutig identifiziert. Verwenden der Netzwerkidentifizierung
für die drahtlose Vorrichtung, um eine Netzwerkadresse zu bestimmen, die zu
der drahtlosen Vorrichtung gehört. Vorsehen eines virtuellen Vorrichtungsmanagers,
der auf dem Netzwerk erreichbar ist unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von
Netzwerkadressen, einschließlich der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen
Vorrichtung gehört. Übertragen von Information an den virtuellen Vorrichtungsmanager
unter Verwendung der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört.
Verwenden der Netzwerkadresse, die zu der drahtlosen Vorrichtung gehört, um
eine Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in einem drahtlosen Netzwerk zu
bestimmen. Übertragen der Information an die drahtlose Vorrichtung unter Verwendung
der Identifizierung der drahtlosen Vorrichtung in dem drahtlosen Netzwerk.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist ein Diagramm eines beispielhaften Systems zum
Verschieben von Daten von einer Informationsquelle an eine drahtlose Vorrichtung
unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung, die zu der drahtlosen Vorrichtung
gehört;
2 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung
des Systems von 1 veranschaulicht;
3 ist ein Diagramm, das ein Beispiel zeigt, wie Daten
von einer Informationsquelle zu einer drahtlosen Vorrichtung unter Verwendung des
Systems von 2 verschoben werden können;
4 ist ein Diagramm eines beispielhaften Systems zum
Übertragen von Daten von einer ersten drahtlosen Vorrichtung durch ein Computernetzwerk
an eine zweite drahtlose Vorrichtung unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung,
die zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung gehört;
5 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung
des Systems von 4 veranschaulicht, in dem die ersten
und zweiten drahtlosen Vorrichtungen zu demselben Computernetzwerk gehören;
6 ist ein Diagramm, das ein Beispiel zeigt, wie Daten
von einer ersten drahtlosen Vorrichtung an eine zweite drahtlose Vorrichtung unter
Verwendung des Systems von 5 übertragen werden
können;
7 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung
des Systems von 4 veranschaulicht, in dem die ersten
und zweiten drahtlosen Vorrichtungen zu unterschiedlichen Computernetzwerken gehören;
und
8 ist ein Diagramm, das eine weitere beispielhafte
Implementierung des Systems von 4 veranschaulicht,
in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen zu unterschiedlichen lokalen
Netzwerken gehören.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Unter Bezugnahme nun auf die Zeichnungen ist 1
ein Diagramm eines beispielhaften Systems 10 zum Verschieben von Daten
11 von einer Informationsquelle 12 an eine drahtlose Vorrichtung
14 unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung 16, die zu der
drahtlosen Vorrichtung 14 gehört. Zusätzlich zu der Informationsquelle
12 und der drahtlosen Vorrichtung 14 umfasst das System
10 einen Netzwerkserver 18, einen virtuellen Vorrichtungsmanager
20 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul 22.
Die Informationsquelle 12 kann zum Beispiel ein Internet
oder ein Web-Server, eine Software-Anwendung, die auf einem Prozessor ausgeführt
wird, der mit einem Computernetzwerk verbunden ist, oder ein anderer Typ von Informationsquelle
sein, die mit einem Computernetzwerk kommunizieren kann. Die Daten 11 und
die Netzwerkidentifizierung 16 können in einer Speichervorrichtung
gespeichert werden, die durch die Informationsquelle 12 erreichbar ist,
können in die Informationsquelle 12 eingegeben werden durch eine Benutzerschnittstelle
oder von einer anderen Vorrichtung oder einem System, oder können durch die
Informationsquelle 12 unter Verwendung eines anderen bekannten Verfahren
akquiriert werden. Die Netzwerkidentifizierung 16 kann zum Beispiel sowohl
einen Host-Namen für die drahtlose Vorrichtung 14 als auch einen Domain-Namen
für den Netzwerkserver 18 identifizieren, aber kann auch eine andere
Art von geeigneter Netzwerkidentifizierung sein.
Der Netzwerkserver 18 kann zum Beispiel ein DNS (domain name
server) sein, der in einem Computernetzwerk arbeitet. Der Netzwerkserver
18 ist betriebsfähig, eine Netzwerkidentifizierung 16, wie
einen Domain-Namen und einen Host-Namen, zu empfangen und eine Netzwerkadresse
24 zu identifizieren, die zu der Netzwerkidentifizierung 16 gehört.
Zum Beispiel kann in dem Fall eines Domain-Name-Servers, der in einem TCP/IP-Netzwerk
arbeitet, der Netzwerkserver 18 eine Domain-Name-Identifizierung und eine
Host-Name-Identifizierung empfangen und löst die Domain- und Host-Namen in
eine Internetprotokoll(IP)-Adresse auf, die eine Vorrichtung in dem TCP/IP-Netzwerk
identifiziert, die zu dem Host-Namen gehört.
Der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 kann zum
Beispiel eine Verarbeitungsvorrichtung sein, die in einem Computernetzwerk arbeitet.
Der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 kann in einem Computernetzwerk erreichbar
sein unter Verwendung einer aus einer Vielzahl von Netzwerkadressen, wobei jede
der Netzwerkadressen einer anderen drahtlosen Vorrichtung entspricht. Das heißt,
die Netzwerkadresse 24, die der drahtlosen Vorrichtung 14 entspricht,
wird entweder statisch oder dynamisch dem virtuellen Vorrichtungsmanager
20 zugewiesen. Zusätzlich werden Netzwerkadressen, die anderen drahtlosen
Vorrichtungen entsprechen, ebenfalls dem virtuelle Vorrichtungsmanager
20 zugewiesen, so dass der virtuelle Vorrichtungsmanager 20 eine
Gruppe von drahtlosen Vorrichtungen bedienen kann.
Das Adressauflösungs(AR)-Modul 22 kann zum Beispiel
ein Software-Modul sein, das auf einer Verarbeitungsvorrichtung ausgeführt
wird, die in einem Computernetzwerk arbeitet. In einem Ausführungsbeispiel
kann zum Beispiel das AR-Modul 22 von dem virtuelle Vorrichtungsmanager
20 ausgeführt werden oder von einem anderen Prozessor, der über
das Computernetzwerk mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager 20 verbunden
ist. Das AR-Modul 22 ist betriebsfähig, eine Netzwerkadresse
24, wie eine IP-Adresse, zu empfangen und eine drahtlose Identifizierung
26 für die drahtlose Vorrichtung 14 zu identifizieren, die
der Netzwerkadresse 24 entspricht. Zum Beispiel kann das AR-Modul
22 auf eine Nachschlagetabelle zugreifen, um die Netzwerkadresse
24, die von dem virtuellen Vorrichtungsmanager 20 empfangen wurde,
einer mobilen Zugangsnummer (MAN – mobile access number) oder einer anderen
Art einer drahtlosen Identifizierung 26 zuzuordnen, welche die drahtlose
Vorrichtung 14 in einem drahtlosen Netzwerk identifiziert.
Die drahtlose Vorrichtung 14 kann jede mobile Kommunikationsvorrichtung
sein, die ausgebildet ist, in einem drahtlosen Netzwerk zu arbeiten, und ist vorzugsweise
eine Zweiwegkommunikationsvorrichtung. Der Betrieb der drahtlosen Vorrichtung
14 kann abhängig von dem drahtlosen Netzwerk variieren, in dem die
Vorrichtung 14 arbeiten soll. Zum Beispiel kann eine drahtlose Vorrichtung
14, die in Nordamerika arbeitet, ein Kommunikationsteilsystem umfassen,
das ausgebildet ist, um mit dem mobilen MobitexTM-Kommunikationssystem
oder dem mobilen DataTACTM-Kommunikationssystem zu arbeiten, während
eine drahtlose Vorrichtung 14, die in Europa arbeitet, ein GPRS-Kommunikationssystem
enthalten kann. Somit hängt das Format der drahtlosen Identifizierung
26 von dem drahtlosen Protokoll ab, das von dem bestimmten drahtlosen Netzwerk
verwendet wird, in dem die drahtlose Vorrichtung 14 arbeitet. Zum Beispiel
werden drahtlose Vorrichtungen in dem Mobitex-Netzwerk unter Verwendung einer mobilen
Zugangsnummer (MAN – mobile access number) identifiziert.
In Betrieb empfängt die Informationsquelle 12 eine Netzwerkidentifizierung
16, wie eine Domain-Name- und Host-Name-Identifizierung, die zu der drahtlosen
Vorrichtung 14 gehört, und fragt den Netzwerkserver 18 ab,
um eine Netzwerkadresse 24, wie ein IP-Adresse, zu bestimmen, die der Netzwerkidentifizierung
16 entspricht. Unter Verwendung der Netzwerkadresse 24 überträgt
die Informationsquelle 12 dann Daten 11 durch ein Computernetzwerk
an den virtuellen Vorrichtungsmanager 20. Die Informationsquelle kann zum
Beispiel die Netzwerkadresse 24 mit den Daten 11 gemäß
einem Netzwerk-Datenübertragungsprotokoll kombinieren, um das resultierende
Datenpaket 28 über ein Computernetzwerk an den viruellen Vorrichtungsmanager
20 zu übermitteln. Das Datenpaket 28 kann auch eine Sender-Identifizierung
für die Informationsquelle (SDR ID – sender identification) umfassen,
wie eine IP-Adresse oder einen Domain-Namen, um eine Zweiweg-Kommunikation mit der
drahtlosen Vorrichtung 14 zu ermöglichen. Bei Empfang des Datenpakets
28 von der Informationsquelle 12 fragt der virtuelle Vorrichtungsmanager
20 das Adressauflösungsmodul 22 ab, um eine drahtlose Identifizierung
26, wie eine MAN, für die drahtlose Vorrichtung 14 zu bestimmen,
die der Netzwerkadresse 24 entspricht. Die drahtlose Identifizierung
26 wird dann mit den Daten 11 und der Sender-Identifizierung (SDR
ID) kombiniert, zum Beispiel gemäß einem geeigneten drahtlosen Protokoll,
und das resultierende Datenpaket 30 wird an die drahtlose Vorrichtung
14 über das drahtlose Netzwerk übermittelt.
2 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung
40 des Systems 10 veranschaulicht, das in 1
gezeigt wird. Dieses Ausführungsbeispiel 40 umfasst eine Informationsquelle
42, einen Domain-Name-Server (DNS) 44, ein Adressauflösungs(AR)-Modul
46, einen virtuellen Vorrichtungsmanager 48 und ein mobiles Datensystem
50. Das System 40 umfasst auch eine DNS-Tabelle 52, die
durch den DNS 44 erreichbar ist, und eine AR-Tabelle 54, die durch
das AR-Modul 46 erreichbar ist. Auch werden gezeigt ein drahtloses Gateway
58, ein drahtloses Netzwerk 60 und eine drahtlose Vorrichtung
62.
Der DNS 44, das AR-Modul 46, der virtuelle Vorrichtungsmanager
48 und das mobile Datensystem 50 befinden sich vorzugsweise in
demselben lokalen Netzwerk (LAN) und sind geschützt hinter einer gemeinsamen
Firewall. Die Informationsquelle 42 ist vorzugsweise auch in dem LAN eingeschlossen
und hinter der gemeinsamen Firewall geschützt, kann aber alternativ mit dem
LAN durch ein Weitbereichsnetzwerk (WAN – wide area network) kommunizieren.
Die Informationsquelle 42 verwendet eine Netzwerkidentifizierung,
um Daten über eine virtuelle TCP/IP-Verbindung an die drahtlose
Vorrichtung 62 zu verschieben. In diesem Ausführungsbeispiel umfasst
die Netzwerkidentifizierung, die zu der drahtlosen Vorrichtung 62 gehört,
vorzugsweise einen Host-Namen, der die drahtlose Vorrichtung 62 identifiziert,
und einen Domain-Namen, der den DNS 44 identifiziert. (Siehe zum Beispiel
3). Unter Verwendung der Netzwerkidentifizierung fragt
die Informationsquelle 42 den DNS 44 durch das LAN oder das WAN
nach einer Netzwerkadresse ab, die zu der drahtlosen Vorrichtung 62 gehört.
Die Netzwerkadresse kann zum Beispiel durch den DNS 44 festgestellt werden
durch Abgleichen der Netzwerkidentifizierung mit einer entsprechenden Netzwerkadresse
in der DNS-Tabelle 52.
Die Netzwerkadresse ist vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen,
die dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zugewiesen sind. Die Konfiguration
des virtuellen Vorrichtungsmanagers 48 in dem lokalen Netzwerk basiert
auf einer Vernetzungstechnik, die als virtuelle Host-Technologie bezeichnet wird,
in der mehrere IP-Adressen einer einzelnen Vorrichtung entweder statisch oder dynamisch
zugewiesen werden. Die IP-Adressen, die dem virtuellen Vorrichtungsmanager
48 zugewiesen werden, können an eine Netzwerkschnittstelle oder an
mehrere Netzwerkschnittstellen mit einer Netzwerkanschlusstechnik gebunden sein,
unter Verwendung einer Vernetzungstechnik, die als virtuelle Schnittstellen-Verbindung
(virtual interface binding) bezeichnet wird. Diese Netzwerkkonfiguration liefert
einen virtuellen TCP/IP-Stapel für jede IP-Adresse, die dem virtuellen Vorrichtungsmanager
48 zugewiesen ist, und ermöglicht dem virtuellen Vorrichtungsmanager
48, mehrere virtuelle Geräte zu simulieren, von denen jedes einen
TCP/IP-Stapel hat.
Unter Verwendung der Netzwerkadresse überträgt die Informationsquelle
42 die Daten durch das LAN oder das WAN an den virtuellen Vorrichtungsmanager
48. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 48 fragt dann das AR-Modul
46 ab, vorzugsweise unter Verwendung eines standardmäßigen Adressauflösungsprotokolls,
um die Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, wie MAN, aufzulösen,
welche die drahtlose Vorrichtung 62 in dem drahtlosen Netzwerk
60 identifiziert. Das AR-Modul 46 kann zum Beispiel die Netzwerkadresse
auflösen durch deren Zuordnen zu einer entsprechenden drahtlosen Identifizierung
in der AR-Tabelle 54. (Siehe zum Beispiel 3).
Die AR-Tabelle 54 kann zum Beispiel eine Datenbank sein, die in einer Speichervorrichtung
gespeichert ist, die durch das AR-Modul 46 erreichbar ist.
Das mobile Datensystem 50 empfängt die Daten und die
drahtlose Identifizierung von dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48. Das
mobile Datensystem 50 ist ein sicheres Gateway zwischen dem virtuellen
Vorrichtungsmanager 48 in dem Firmen-LAN und einem Weitbereichsnetzwerk
(WAN) 56, wie dem Internet, und überträgt die Daten und die drahtlose
Identifizierung über das WAN 56 an das drahtlose Gateway
58. Das mobile Datensystem 50 konvertiert vorzugsweise auch die
Daten in ein Format, das mit der drahtlosen Vorrichtung 62 kompatibel ist,
verschlüsselt und komprimiert die Daten in ein Datenpaket und formatiert das
Datenpaket und die drahtlose Identifizierung für eine Übertragung über
das WAN 58 an das drahtlose Gateway 58. Das mobile Datensystem
50 kann auch zusätzliche Funktionen durchführen, wie in den folgenden
ebenfalls besessenen PCT-Anmeldung beschrieben wird: Internationale Anmeldung Nr.
PCT/CA02/01074, mit dem Titel „System And Method For Pushing Data From An
Information Source To A Mobile Communication Device Including Transcoding Of the
Data", angemeldet am 12. Juli 2002; Internationale Anmeldung Nr. PCT/CA02/01072,
mit dem Titel „System And Method For Providing Remote Data Access For A Mobile
Communication Device", angemeldet am 12. Juli 2002; Internationale Anmeldung Nr.
PCT/CA02/01073, mit dem Titel „System And Method For Providing Remote Data
Access And Transcoding For A Mobile Communication Device", angemeldet am 12. Juli
2002. In diesen verwandten Anmeldungen wird jedoch das mobile Datensystem
50 stattdessen als „IP-Proxy" bezeichnet. Die Begriffe „mobiles
Datensystem" und „MDS", wie in der vorliegenden Anmeldung verwendet, sind
folglich synonym zu dem Begriff „IP-Proxy", wie in den oben angeführten
aufgenommenen Anmeldungen verwendet.
Das drahtlose Gateway 58 liefert eine Schnittstelle zwischen
dem WAN 56 und dem drahtlosen Netzwerk 60, welches das Datenpaket
an die drahtlose Vorrichtung 62 übermittelt. Das drahtlose Gateway
58 kann zum Beispiel die Daten zwischen WAN-Protokollen und drahtlosen
Netzwerk-Protokollen umwandeln, das Datenpaket zur Übertragung über das
drahtlose Netzwerk unter Verwendung der drahtlosen Identifizierung adressieren,
Daten speichern und an und von der drahtlosen Vorrichtung 62 weiterleiten,
und andere typische Schnittstellen-Funktionen durchführen.
3 ist ein Diagramm 70, das ein Beispiel zeigt,
wie Daten von einer Informationsquelle 42 an eine drahtlose Vorrichtung
62 unter Verwendung des Systems von 2 verschoben
werden können. In diesem Beispiel fragt die Informationsquelle 42
zuerst den DNS 44 ab, um die Netzwerkidentifizierung „USER1.COMPANY.COM"
in eine IP-Adresse aufzulösen. In diesem Fall entspricht der Host-Name „USER1"
der bestimmten drahtlosen Vorrichtung 62, an welche die Information geliefert
werden soll. Unter Verwendung der DNS-Tabelle 52 bestimmt der DNS
44 die IP-Adresse (192.100.01.01) entsprechend der Netzwerkidentifizierung
„USER1.COMPANY.COM" und überträgt die IP-Adresse
über das Netzwerk als eine Antwort an die Informationsquelle 42. Wie
gezeigt, kann die DNS-Tabelle 52 eine Vielzahl (1-N) von Netzwerkidentifizierungen
und eine entsprechende Vielzahl (1-N) von Netzwerkadressen umfassen.
Nach der Auflösung der Netzwerkidentifizierung verwendet die
Informationsquelle 42 die resultierende IP-Adresse (192.100.01.01), um
die Daten durch das LAN an den virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zu übertragen.
Wie gezeigt, wird dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 eine Vielzahl (1-N)
von IP-Adressen in dem Netzwerk zugewiesen (d.h., 192.100.01.01–192.100.01.N),
um einen TCP/IP-Stapel für die mehrere drahtlose Vorrichtungen zu emulieren,
die Zugang zu dem System haben. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 48 fragt
dann das AR-Modul 46 ab, um die IP-Adresse (192.100.01.01) in eine Identifizierung
(2000AB1) der drahtlosen Vorrichtung 62 in dem drahtlosen Netzwerk
60 aufzulösen, wie oben beschrieben. Die Daten und die drahtlose Identifizierung
(2000AB1) werden dann an das mobile Datensystem 50 übertragen, das
die Daten für den Transport über das WAN 56 an das drahtlose
Gateway 58 vorbereitet, wie oben beschrieben.
4 ist ein Diagramm eines beispielhaften Systems zum
Übertragen von Daten 82 von einer ersten drahtlosen Vorrichtung
84 über ein Computernetzwerk an eine zweite drahtlose Vorrichtung
86 unter Verwendung einer Netzwerkidentifizierung 88, die zu der
zweiten drahtlosen Vorrichtung 86 gehört. Zusätzlich zu den ersten
und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 84, 86, umfasst das System
80 ein mobiles Datensystem 90, einen Netzwerkserver
92, einen virtuellen Vorrichtungsmanager 94 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul
96.
Die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 84,
86 können beliebige mobile Zweiweg-Kommunikationsvorrichtungen sein,
die ausgebildet sind, um in einem drahtlosen Netzwerk zu arbeiten. Die Netzwerkidentifizierung
88 und die Daten 82 können in einer Speichervorrichtung auf
der ersten drahtlosen Vorrichtung 84 gespeichert werden oder können
in die drahtlose Vorrichtung 84 eingegeben werden, zum Beispiel durch eine
Benutzerschnittstelle. Die Netzwerkidentifizierung 88 kann zum Beispiel
einen Host-Namen für die zweite drahtlose Vorrichtung 86 und einen
Domain-Name für den Netzwerkserver 92 umfassen, aber kann alternativ
ein anderer Typ einer Identifizierung sein, der die zweite drahtlose Vorrichtung
86 in einem Computernetzwerk eindeutig identifiziert.
Das mobile Datensystem 90 kann zum Beispiel eine Verarbeitungsvorrichtung
sein, die in einem Computernetzwerk arbeitet. Das mobile Datensystem 90
ist betriebsfähig, mit der ersten drahtlosen Vorrichtung über das drahtlose
Netzwerk zu kommunizieren und die Daten 82 und die Netzwerkidentifizierung
88 von der ersten drahtlosen Vorrichtung 84 zu empfangen. Zusätzlich
ist das mobile Datensystem 90 durch ein Computernetzwerk mit dem Netzwerkserver
92 und dem virtuellen Vorrichtungsmanager 94 verbunden. In alternativen
Ausführungsbeispielen jedoch kann das mobile Datensystem 90 auf demselben
Prozessor wie der Netzwerkserver 92 und/oder der virtuelle Vorrichtungsmanager
94 arbeiten.
Der Netzwerkserver 92 kann zum Beispiel ein Domain-Name-Server
(DNS) sein, der in dem Computernetzwerk arbeitet. Der Netzwerkserver 92
ist betriebsfähig, die Netzwerkidentifizierung 88 von dem mobilen
Datensystem 90 zu empfangen und eine Netzwerkadresse 98, wie ein
IP-Adresse, zu identifizieren, die zu der Netzwerkidentifizierung 88 gehört.
Der virtuelle Vorrichtungsmanager 94 kann zum Beispiel eine
Verarbeitungsvorrichtung sein, die in dem Computernetzwerk arbeitet. Der virtuelle
Vorrichtungsmanager 94 kann, ähnlich zu dem virtuellen Vorrichtungsmanager
20, der oben unter Bezugnahme auf 1 beschrieben
wird, in dem Computernetzwerk erreichbar sein unter Verwendung einer aus einer Vielzahl
von Netzwerkadressen, wobei jede Netzwerkadresse einer anderen drahtlosen Vorrichtung
entspricht. Das Adressauflösungs(AR)-Modul 96 kann, ähnlich wie
das AR-Modul 22 von 1, ein Software-Modul
sein, das auf einer Verarbeitungsvorrichtung ausgeführt wird, die in dem Computernetzwerk
arbeitet, und kann in einem Ausführungsbeispiel von dem virtuellen Vorrichtungsmanager
94 ausgeführt werden. Das AR-Modul 96 ist betriebsfähig,
die Netzwerkadresse 98 zu empfangen und eine entsprechende drahtlose Identifizierung
100 für die zweite drahtlose Vorrichtung 86 zu identifizieren.
In Betrieb empfängt die erste drahtlose Vorrichtung
84 Daten 82 und eine Netzwerkidentifizierung 88, die
zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung 86 gehört, und kombiniert die
Netzwerkidentifizierung 88 und die Daten 82 in ein Datenpaket
102 zur Übertragung über ein drahtloses Netzwerk und an das mobile
Datensystem 90. Das Datenpaket 102 kann auch eine Sender-Identifizierung
(SDR ID) für die erste drahtlose Vorrichtung, wie eine Netzwerkidentifizierung,
eine IP-Adresse oder eine drahtlose Identifizierung umfassen, um eine Zweiwegkommunikation
mit der zweiten drahtlosen Vorrichtung zu ermöglichen. Das mobile Datensystem
90 fragt dann den Netzwerkserver 92 ab, um die Netzwerkidentifizierung
88 in eine Netzwerkadresse 98, wie eine IP-Adresse, aufzulösen.
Unter Verwendung der Netzwerkadresse 98 überträgt das mobile
Datensystem 90 die Daten 82 durch das Computernetzwerk an den
virtuellen Vorrichtungsmanager 20. Das mobile Datensystem
90 kann zum Beispiel die Netzwerkadresse 98 mit den Daten
82 und der Sender-Identifizierung (SDR ID) gemäß einem Netzwerk-Datenübertragungsprotokoll
kombinieren, um das resultierende Datenpaket 104 über das Computernetzwerk
an den virtuellen Vorrichtungsmanager 94 zu übermitteln. Nach dem
Empfang des Datenpakets 104 von der Informationsquelle, fragt der virtuelle
Vorrichtungsmanager 94 das AR-Modul 96 ab, um eine drahtlose Identifizierung
100, wie eine MAN, für die zweite drahtlose Vorrichtung zu bestimmen.
Die drahtlose Identifizierung 100 wird dann mit den Daten 82 und
der Sender-Identifizierung (SDR ID) gemäß dem geeigneten drahtlosen Netzwerkprotokoll
kombiniert, und das resultierende Datenpaket 106 wird über das drahtlose
Netzwerk an die zweite drahtlose Vorrichtung 86 übertragen.
5 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung
110 des Systems 80 von 4 veranschaulicht.
Dieses Ausführungsbeispiel 110 umfasst einen Domain-Name-Server (DNS)
112, ein mobiles Datensystem 114, einen virtuellen Vorrichtungsmanager
116 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul 118. Das System umfasst
auch eine DNS-Tabelle 120, die durch den DNS 44 erreichbar ist,
und eine AR-Tabelle 122, die durch das AR-Modul 118 erreichbar
ist. Auch werden ein drahtloses Gateway 124, eine erste mobile Vorrichtung
126, die in einem ersten drahtlosen Netzwerk 128 arbeitet, und
eine zweite drahtlose Vorrichtung 130 dargestellt, die in einem zweiten
drahtlosen Netzwerk 132 arbeitet.
Der DNS 112, das mobile Datensystem 114, der virtuelle
Vorrichtungsmanager 116 und das AR-Modul 118 sind vorzugsweise
in dem selben lokalen Netzwerk (LAN) 134 enthalten und sind vorzugsweise
von einem Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136, wie dem Internet, durch eine
gemeinsame Firewall getrennt. Die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen
126, 130 können in unterschiedlichen drahtlosen Netzwerken
128, 132 arbeiten, wie dargestellt, sie können aber alternativ
in demselben drahtlosen Netzwerk arbeiten.
In Betrieb können Daten zwischen den ersten und zweiten drahtlosen
Vorrichtungen 126, 130 unter Verwendung von eindeutigen Netzwerkidentifizierungen
übertragen werden, die jeder der drahtlosen Vorrichtungen 126,
130 zugewiesen wird. Um zum Beispiel Daten von der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 an die zweite drahtlose Vorrichtung 130 zu übertragen,
kann eine Netzwerkidentifizierung für die zweite drahtlose Vorrichtung
130, wie eine Domain-Name- und Host-Name-Identifizierung, in die erste
drahtlose Vorrichtung 126 über eine Benutzerschnittstelle eingegeben
werden. Die erste drahtlose Vorrichtung 126 kann dann die Daten und die
Netzwerkidentifizierung unter Verwendung des geeigneten drahtlosen Protokolls formatieren
und das resultierende Datenpaket über das drahtlose Netzwerk 128 an
das drahtlose Gateway 124 übertragen.
Das drahtlose Gateway 124 liefert eine Schnittstelle zwischen
dem/den drahtlosen Netzwerk(en) 128, 132 und dem WAN
136, ähnlich zu dem drahtlosen Gateway 58, das oben unter
Bezugnahme auf 2 beschrieben wird. Das drahtlose Gateway
124 formatiert die Daten zur Übertragung über das WAN
136 neu und überträgt die Daten an das mobile Datensystem
114.
Das mobile Datensystem 114 ist ein sicherer Gateway zwischen
dem LAN 134 und dem WAN 136, ähnlich zu dem mobilen Datensystem
50, das oben unter Bezugnahme auf 2 beschrieben
wird. Bei Empfang von Daten und einer Netzwerkidentifizierung von dem WAN
1136, fragt das mobile Datensystem 114 den DNS 114 ab,
um die Netzwerkidentifizierung in eine Netzwerkadresse, wie eine IP-Adresse, aufzulösen,
die zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung 130 gehört. Die Netzwerkadresse
kann zum Beispiel durch den DNS 112 bestimmt werden durch Abgleichen der
Netzwerkidentifizierung mit einer entsprechenden Netzwerkadresse in der DNS-Tabelle
120. Wie oben unter Bezugnahme auf 2 beschrieben
wird, ist die Netzwerkadresse vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen,
die dem virtuellen Vorrichtungsmanager 48 zugewiesen sind, was einen TCP/IP-Stapel
für mehrere mobile Vorrichtungen 126, 130 in dem System
110 simuliert.
Nach dem Empfang der Netzwerkadresse von dem DNS 112, verwendet
das mobile Datensystem 114 die Netzwerkadresse zur Übertragung der
Daten an den virtuellen Vorrichtungsmanager 116 durch das LAN
134. Der virtuelle Vorrichtungsmanager 116 fragt das AR-Modul
118 ab, vorzugsweise unter Verwendung eines standardmäßigen Adressauflösungsprotokolls,
um die Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, wie eine MAN, aufzulösen,
welche die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in dem drahtlosen Netzwerk
132 identifiziert. Das AR-Modul 118 kann zum Beispiel die Netzwerkadresse
auflösen durch deren Abgleichen mit einer entsprechenden drahtlosen Identifizierung
in der AR-Tabelle 122. (Siehe zum Beispiel 6).
Die AR-Tabelle 122 kann zum Beispiel eine Datenbank in einer Speichervorrichtung
sein, die durch das AR-Modul 46 erreichbar ist. Nach der Auflösung
der Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, sendet der virtuelle Vorrichtungsmanager
116 dann die Daten und die drahtlose Identifizierung zurück durch
das LAN an das mobile Datensystem 114 zur Übertragung an die zweite
drahtlose Vorrichtung 130.
Das mobile Datensystem 114 formatiert die drahtlose Identifizierung
und die Daten und überträgt das resultierende Datenpaket
über das WAN 136 an das drahtlose Gateway 124. Zusätzlich
kann das mobile Datensystem 114 die Daten auch in ein Format umwandeln,
das mit der drahtlosen Vorrichtung 130 kompatibel ist, die Daten verschlüsseln
und komprimieren und zusätzliche Funktionen durchführen, wie oben unter
Bezugnahme auf 2 beschrieben wird. Das drahtlose Gateway
124 wandelt dann das Datenpaket von dem mobilen Datensystem 114
in ein drahtloses Netzwerkprotokoll um, adressiert das Datenpaket für eine
Übertragung über das drahtlose Netzwerk 132 unter Verwendung
der drahtlosen Identifizierung und überträgt die Daten an die drahtlose
Vorrichtung 130. Wie oben angemerkt, kann das drahtlose Gateway
124 auch andere Schnittstellenfunktionen durchführen, zum Beispiel
in dem Fall von mehreren drahtlosen Netzwerken 128, 132 kann das
drahtlose Gateway 124 bestimmen, welches der drahtlosen Netzwerke
128, 132 in der Kommunikation mit der drahtlosen Vorrichtung
130 das letzte war.
6 ist ein Diagramm 140, das ein Beispiel zeigt,
wie Daten von einer ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an eine zweite drahtlose
Vorrichtung 130 unter Verwendung des Systems 110 von
5 übertragen werden können. In diesem Beispiel
überträgt die erste drahtlose Vorrichtung 126 Daten an das mobile
Datensystem (MDS – mobile data system) 114, adressiert mit der Netzwerkidentifizierung
„USER2.COMPANY.COM". Der Host-Name „USER2" identifiziert in diesem
Beispiel die zweite drahtlose Vorrichtung 130. Das MDS 114 fragt
dann den DNS 112 ab, um den Domain-Name und den Host-Namen in die IP-Adresse
„192.100.01.02" aufzulösen unter Verwendung der DNS-Tabelle
120 verwendet. Wie dargestellt, umfasst die DNS-Tabelle 120 eine
Vielzahl (1-N) von Netzwerkidentifizierungen und eine entsprechende Vielzahl (1-N)
von Netzwerkadressen.
Mit der IP-Adresse (192.100.01.02) von der DNS-Tabelle 120
öffnet das MDS 114 eine Netzwerkverbindung mit dem virtuellen Vorrichtungsmanager
116 und sendet die Daten an den virtuellen Vorrichtungsmanager
116, um die IP-Adresse in eine entsprechende drahtlose Identifizierung
(2000AB2) für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 aufzulösen.
Wie oben beschrieben, wird dem virtuellen Vorrichtungsmanager 116 eine
Vielzahl (1-N) von IP-Adressen in dem Netzwerk (d.h. 192.100.01.01–192.100.01.N)
zugewiesen, um einen TCP/IP-Stapel für mehrere drahtlose Vorrichtungen
126, 130 zu emulieren. Der virtuelle Vorrichtungsmanager
116 fragt das AR-Modul 118 ab, um die IP-Adresse (192.100.01.02)
in die drahtlose Identifizierung (2000AB2) aufzulösen unter Verwendung der
AR-Tabelle 122. Die Daten von der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 zusammen mit der drahtlosen Identifizierung (2000AB2) werden dann zurück
an das MDS 114 übertragen und von dem MDS 114 an die zweite
drahtlosen Vorrichtung 130 übertragen, wie oben beschrieben wird.
7 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Implementierung
150 des Systems 80 von 4 veranschaulicht,
in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130
zu unterschiedlichen lokalen Netzwerken 152, 154 gehören.
Beide lokalen Netzwerke 152, 154 umfassen ein mobiles Datensystem
(MDS 1 und MDS 2 – mobile data system) 156, 158, ein virtuelles
Vorrichtungs-Modul (VDM 1 und VDM 2 – virtual device modul) 160,
162, ein Adressauflösungs(AR)-Modul 164, 166 und
einen Domain-Name-Server (DNS 1 und DNS 2) 168, 170. Auch werden
die erste drahtlose Vorrichtung 126, die mit einem ersten drahtlosen Netzwerk
128 und einem ersten drahtlosen Gateway 172 arbeitet, und die
zweite drahtlose Vorrichtung 130, die mit einem zweiten drahtlosen Netzwerk
132 und einem zweiten drahtlosen Gateway 174 arbeitet, dargestellt.
Es sollte jedoch angemerkt werden, dass in anderen Ausführungsbeispielen die
ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 in demselben
drahtlosen Netzwerk arbeiten können. Es sollte auch angemerkt werden, dass
das System 150 alternativ ein einzelnes drahtloses Gateway umfassen kann,
das mehrere drahtlose Netzwerke 128, 132 mit dem Weitbereichsnetzwerk
(WAN) 136 verbindet.
Ähnlich zu dem System 110, das oben unter Bezugnahme
auf 5 beschrieben wird, können Daten in diesem
System 150 zwischen den ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen
126, 130 unter Verwendung von eindeutigen Netzwerkidentifizierungen
übertragen werden, die jeder der drahtlosen Vorrichtungen 126,
130 zugewiesen wurden. Um zum Beispiel Daten von der ersten drahtlosen
Vorrichtung 126 an die zweite drahtlose Vorrichtung 130 zu übertragen,
kann eine Netzwerkidentifizierung für die zweite drahtlose Vorrichtung in die
erste drahtlose Vorrichtung 126 durch eine Benutzerschnittstelle eingegeben
werden. Die erste drahtlose Vorrichtung 126 formatiert die Daten und die
Netzwerkidentifizierung für eine drahtlose Übertragung und überträgt
das resultierende Datenpaket über das drahtlose Netzwerk 128 an das
erste drahtlose Gateway 172. Das drahtlose Gateway 172 formatiert
die Daten und die Netzwerkidentifizierung neu zur Übertragung über das
WAN 136 und leitet sie an das MDS 156 in dem ersten LAN
152 weiter.
Bei Empfang der Daten und der Netzwerkidentifizierung von dem WAN
136 fragt das MDS 156 in dem ersten LAN 152 den DNS
168 ab, um die Netzwerkidentifizierung aufzulösen. Da jedoch die zweite
drahtlose Vorrichtung 130 in diesem Ausführungsbeispiel
150 in Verbindung mit dem zweiten LAN 154 arbeitet, sollte die
Netzwerkidentifizierung das zweite LAN 154 identifizieren. Zum Beispiel
kann die Netzwerkidentifizierung einen Host-Namen umfassen, der die zweite drahtlose
Vorrichtung 130
identifiziert, und einen Domain-Namen, der den DNS 170
in dem zweiten LAN 154 identifiziert. Folglich weist nach der Abfrage mit
der Netzwerkidentifizierung der DNS 168 in dem ersten LAN 152
sein MDS 156 an, die Daten durch das WAN 136 an den virtuellen
Vorrichtungsmanager (VDM) 162 in dem zweiten LAN 154 weiterzuleiten.
Der DNS 168 kann zum Beispiel auf den DNS 170 in dem zweiten LAN
154 zugreifen, um das MDS 156 mit einer Netzwerkadresse in dem
WAN 136 für den VDM 162 zu versehen.
Ähnlich zu den virtuellen Vorrichtungsmanagern, die oben beschrieben
werden, wird dem VDM 162 in dem zweiten LAN vorzugsweise eine Vielzahl
von Netzwerkadressen zugewiesen, um einen TCP/IP-Stapel für mehrere mobile
Vorrichtungen zu simulieren, die in Verbindung mit dem zweiten LAN 154
arbeiten, einschließlich die zweite mobile Vorrichtung 130. Nach dem
Empfang der Daten und der Netzwerkadresse von dem ersten LAN 152 fragt
der VDM 162 das AR-Modul 166 in dem zweiten LAN 154 ab,
um die Netzwerkadresse in eine drahtlose Identifizierung, wie eine MAN, aufzulösen,
welche die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in dem drahtlosen Netzwerk
132 identifiziert. Die Daten und die drahtlose Identifizierung werden dann
an das MDS 158 weitergeleitet.
Das MDS 158 in dem zweiten LAN 154 formatiert die
drahtlose Identifizierung und die Daten und überträgt sie über das
WAN 136 an das zweite drahtlose Gateway 124. Das MDS
158 kann die Daten auch verschlüsseln und komprimieren und zusätzliche
Funktionen durchführen, wie oben beschrieben wird. Das zweite drahtlose Gateway
174 konvertiert das Datenpaket, das von dem MDS 158 in dem zweiten
LAN empfangen wird, in ein drahtloses Netzwerkprotokoll, adressiert die neu formatierten
Daten unter Verwendung der drahtlosen Identifizierung und überträgt das
resultierende Datenpaket über das drahtlose Netzwerk 132 an die zweite
drahtlose Vorrichtung 130.
8 ist ein Diagramm, das eine weitere beispielhafte
Implementierung 180 des Systems 80 von 4
darstellt, in dem die ersten und zweiten drahtlosen Vorrichtungen 126,
130 zu unterschiedlichen lokalen Netzwerken 182, 184
gehören. Beide lokale Netzwerke 182, 184 umfassen ein mobiles
Datensystem (MDS 1 und MDS 2) 186, 188, ein virtuelles Vorrichtungs-Modul
(VDM 1 und VDM 2) 190, 192 und ein Adressauflösungs(AR)-Modul
194, 196. Zusätzlich ist jedes der lokalen Netzwerke
182, 184 mit einem gemeinsamen Netzwerkserver 198 verbunden.
Ähnlich zu dem System 150, das oben unter Bezugnahme
auf 7 beschrieben wird, können Daten in diesem
System 180 von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an die zweite
drahtlose Vorrichtung 130 über ein oder mehrere drahtlose Netzwerke
128, 132 und ein Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136 übertragen
werden. Zur Einfachheit werden jedoch das/die drahtlose(n) Netzwerk(e)
128, 132, das/die drahtlose(n) Gateway(s) 172,
174 und das Weitbereichsnetzwerk (WAN) 136 in der 8
nicht dargestellt.
In dem System 180 von 8 wird
ein Datenpaket, das für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 bestimmt
ist, von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 an das MDS 186
in dem ersten LAN 182 übertragen. Zusätzlich zu seinen Nutzlast-Daten
kann das Datenpaket, das von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 übertragen
wird, eine Sender-Identifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung 126
umfassen, wie eine drahtlose Netzwerkidentifizierung, und entweder eine Netzwerkidentifizierung
oder eine Netzwerkadresse, die eindeutig die zweite drahtlose Vorrichtung
130 identifiziert. Zum Beispiel kann das Datenpaket mit einer IP-Adresse
in dem zweiten LAN 184 adressiert sein, das zu der zweiten drahtlosen Vorrichtung
130 gehört, oder kann mit einer eindeutigen Netzwerkidentifizierung
adressiert werden, wie oben beschrieben wird.
Bei Empfang des Datenpakets von der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 fragt das MDS 186 in dem ersten LAN 182 das AR-Modul
194 ab, um die Sender-Identifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 in eine eindeutige Netzwerkadresse, wie ein IP-Adresse, aufzulösen,
die zu der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 gehört. Das AR-Modul
194 kann zum Beispiel die Sender-Identifizierung auflösen durch Abgleichen
mit einer entsprechenden Netzwerkidentifizierung in einer Adressauflösungs(AR)-Tabelle.
Ähnlich zu den oben beschriebenen, ist die Netzwerkadresse der ersten drahtlosen
Vorrichtung 126 vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen, die
dem VDM 190 in dem ersten LAN 182 zugewiesen werden, was einen
TCP/IP-Stapel für mehrere mobile Vorrichtungen simuliert.
Zusätzlich öffnet das MDS 186 in dem ersten LAN
182 auch eine Kommunikationsverbindung mit dem Netzwerkserver
198, zum Beispiel durch ein WAN. Der Netzwerkserver 198 unterhält
eine Tabelle, wie eine elektronische Datenbank, die eindeutige Netzwerkidentifizierungen
für die drahtlosen Vorrichtungen 126, 130 mit Netzwerkadressen
in dem ersten oder zweiten LAN 182, 184 verbindet. Das MDS
186 fragt den Netzwerkserver 198 ab, um die Netzwerkadresse für
die erste drahtlose Vorrichtung 126 in eine Netzwerkidentifizierung für
die erste drahtlose Vorrichtung aufzulösen. Zusätzlich, wenn die Netzwerkadresse
für die zweite drahtlose Vorrichtung 130 nicht in dem Datenpaket geliefert
wurde, das von der ersten drahtlosen Vorrichtung 126 übertragen wurde,
dann fragt das MDS 186 auch den Netzwerkserver 198
ab, um die Netzwerkidentifizierung der zweiten drahtlosen Vorrichtung
130 in eine Netzwerkadresse, wie eine IP-Adresse, in dem zweiten LAN
184 aufzulösen.
Mit der Netzwerkadresse für die zweite drahtlose Vorrichtung
130 öffnet das MDS 186 eine Verbindung, zum Beispiel durch
ein WAN, um die Daten und die Netzwerkidentifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 an den VDM 192 in dem zweiten LAN 184 zu übertragen.
Ähnlich zu den oben beschriebenen, ist die Netzwerkadresse der zweiten drahtlosen
Vorrichtung 130 vorzugsweise eine aus einer Vielzahl von IP-Adressen, die
dem VDM 192 in dem zweiten LAN 184 zugewiesen wurden. Nach dem
Empfang der Daten und der Netzwerkidentifizierung von dem ersten LAN 182,
fragt der VDM 192 in dem zweiten LAN 184 das AR-Modul
196 ab, um die Netzwerkadresse für die zweite drahtlose Vorrichtung
130 in eine drahtlose Identifizierung, wie eine MAC-Adresse, aufzulösen,
welche die zweite drahtlose Vorrichtung 130 in einem drahtlosen Netzwerk
identifiziert.
Von dem VDM 192 werden die Daten an das MDS 188
zusammen mit der drahtlosen Identifizierung der zweiten drahtlosen Vorrichtung
130 und der Netzwerkidentifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 weitergeleitet. Das MDS 188 öffnet eine Verbindung mit
dem Netzwerkserver 198, zum Beispiel über ein WAN, und fragt den Netzwerkserver
198 ab, um die Netzwerkidentifizierung der ersten drahtlosen Vorrichtung
126 in die zugehörige Netzwerkadresse aufzulösen. Das MDS
188 formatiert dann die Daten zur Übertragung an die zweite drahtlose
Vorrichtung 130 zusammen mit der drahtlosen Identifizierung der zweiten
drahtlosen Vorrichtung 130 und der Netzwerkadresse und der Netzwerkidentifizierung
für die erste drahtlose Vorrichtung 126.
Diese schriftliche Beschreibung verwendet Beispiele, um die Erfindung
zu offenbaren, einschließlich des besten Modus, und um Fachleuten zu ermöglichen,
die Erfindung herzustellen und zu verwenden. Der patentierbare Umfang der Erfindung
wird durch die Ansprüche definiert und kann andere Beispiele umfassen, die
für Fachleute offensichtlich sind.