| Dokumentenidentifikation |
DE602004005860T2 20.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001639729 |
| Titel |
SENDER FÜR EIN OPTISCHES KOMMUNIKATIONSSIGNAL |
| Anmelder |
Ericsson AB, Stockholm, SE |
| Erfinder |
WERNZ, Horst, 071554 Weissach, DE; ELBERS, Joerg-Peter, 71522 Backnang, DE; GRIESSER, Helmut, 71522 Backnang, DE |
| Vertreter |
Schmelcher, T., Pat.-Ass., 52134 Herzogenrath |
| DE-Aktenzeichen |
602004005860 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
01.07.2004 |
| EP-Aktenzeichen |
047661129 |
| WO-Anmeldetag |
01.07.2004 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP2004/051329 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2005004357 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
13.01.2005 |
| EP-Offenlegungsdatum |
29.03.2006 |
| EP date of grant |
11.04.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H04B 10/155(2006.01)A, F, I, 20070206, B, H, EP
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft einen Sender für ein optisches RZ-DPSK-Kommunikationssignal.
Solche Sender werden für die Übertragung von Kommunikationssignalen mit
einer hohen Datenübertragungsgeschwindigkeit auf Lichtwellenleitern verwendet.
Optische Sender zum Generieren von Signalen, die durch Phasenverschiebung verschlüsselt
werden, umfassen im Allgemeinen einen Laser zum Generieren eines schmalbandigen
optischen Trägersignals und einen Modulator, der das optische Trägersignal
vom Laser empfängt und Phasenverschiebungen auf diesem basierend auf einem
angelegten Signal verschlüsselt, in dem Informationen verschlüsselt sind.
Die Intensität des Trägersignals nach seinem Durchlauf durch den Phasenmodulator
wird durch die Modulation nicht modifiziert. Eine Verbesserung der Übertragungsqualität,
d.h. eine Verbesserung der Fehlerrate und/oder ein erhöhter Bereich der Übertragung
mit unveränderter Signalleistung kann durch Aufzwingen einer RZ-Oberwelle auf
ein solches Signal erhalten werden, so dass die Symbole des gesendeten Signals voneinander
durch ein Zeitintervall getrennt werden, in dem die Intensität des gesendeten
Signals Null wird.
Optische Sender des bisherigen Stands der Technik für ein durch
Phasenverschiebung verschlüsseltes RZ-Signal weisen im Allgemeinen die Struktur
auf, die in 1A schematisch gezeigt ist. Ein Laser
1 arbeitet als ein Ursprung für eine Trägerwelle mit konstanter
Leistung, die durch einen Phasenmodulator 2 geführt wird, wo die Phasenverschiebungen,
welche Informations-Bits einer Binärzahl entsprechen, normalerweise unter Verwendung
eines elektrischen Kommunikationssignals DATA darauf verschlüsselt werden,
das dem Phasenmodulator zugeführt wird. Der Phasenmodulator 2 umfasst
einen Wellenleiter-Abschnitt aus einem doppelbrechendem Material, wie beispielsweise
Lithiumniobat, dessen Brechungsindex sich unter dem Einfluss einer Elektrode ändert,
der das elektrische Kommunikationssignal DATA zugeführt wird, und welcher daher
zwei verschiedene Pegel einer optischen Weglänge gemäß dem Pegel
des daran angelegten Kommunikationssignals annehmen kann. Das Ausgangssignal M des
Phasenmodulators weist eine konstante Leistung auf und wird aus einer Reihe von
Abschnitten gebildet, die zwei verschiedene Werte der Phasenverschiebung in Bezug
auf die vom Laser 1 bereitgestellte Trägerwelle annehmen können,
die in der grafischen Darstellung des Signals M in 1A
jeweils als schraffierte und nicht-schraffierte Abschnitte dargestellt sind. Die
verschiedenen Phasenverschiebungen entsprechen diametrisch entgegengesetzten Punkten
in einem in 1A gezeigten Konstellationsdiagramm. Der
Übergang zwischen zwei Abschnitten mit unterschiedlicher Phase erfolgt nicht
unmittelbar, sondern erfordert ein kurzes Zeitintervall, in welchem sich die Phase
des Ausgangssignals M des Modulators 2 kontinuierlich ändert. Das
heißt, in diesen Zeiten bewegt sich der Zustand des modulierten Signals M in
dem Konstellationsdiagramm auf einem Einheitskreis, auf dem sich die zwei einem
Symbol entsprechenden Phasenzustände befinden.
Um Übergangszeiten von unbestimmter Phase im Signal M zu unterdrücken,
weist der Phasenmodulator 2 einen an seinen Ausgang angeschlossenen Intensitätsmodulator
3 auf, dem ein Taktsignal CLK zugeführt wird, dessen Frequenz der
Bitfrequenz des Kommunikationssignals DATA entspricht. Der Intensitätsmodulator
3 stellt ein Übertragungssignal T bereit, das auf einem Wellenleiter
in Form einer Reihe von Impulsen ausgegeben werden soll, die durch Zeitintervalle
mit Null-Intensität getrennt sind und die zwei Phasenzustände aufweisen
können, wobei die Phasen um 180° verschoben sind.
In einer anderen bekannten Ausführungsform eines optischen Senders
für ein RZ-DPSK-Kommunikationssignal wird der Phasenmodulator 2 durch
ein Interferometer 4 ersetzt, in welchem wenigstens einer seiner zwei Arme
eine optische Weglänge aufweist, die durch das Kommunikationssignal S modifiziert
werden kann. Das Ausgangssignal des Interferometers, das erhalten wird, indem die
auf den zwei Armen des Interferometers übertragenen Teilsignale einander überlagert
werden, kann gemäß dem Betrag der Weglängendifferenz zwischen den
zwei Armen verschiedene Amplituden annehmen, aber es weist jederzeit nur zwei mögliche
Phasenwerte auf, einschließlich Übergangsphasen zwischen zwei Symbolen.
Das Ausgangssignal des Interferometers 4 weist daher keine konstante Oberwelle
auf, sondern die Leistung des modulierten Signals M durchquert bei jedem Phasenwechsel
ein Minimum. Um ein RZ-Signal aus dem Ausgangssignal des Interferometers
4 zu bilden, wird Letzteres herkömmlicherweise durch einen Intensitätsmodulator
3 geleitet, welchem wie dem Phasenmodulator 2 in 1A
der Takt CLK des Kommunikationssignals DATA zugeführt wird.
Die zwei bekannten Auslegungen eines RZ-DPSK-Senders erfordern daher
zwei optische Modulatoren, welche teuer sind und eine Menge Platz auf einer Platine
brauchen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Sender für
ein optisches RZ-DPSK-Kommunikationssignal bereitzustellen, welches in der Fertigung
wirtschaftlich ist und wenig Platz auf einer Platine braucht.
Die Aufgabe wird durch einen Sender erfüllt, der die Merkmale
von Anspruch 1 aufweist.
Der elektro-optische Intensitätsmodulator gemäß der
vorliegenden Erfindung muss wenigstens ein Element umfassen, dessen optische Weglänge
so ausgelegt ist, dass sie durch das Treibersignal modifiziert wird, um nicht nur
eine Intensitätsänderung bei konstanter Phase des optischen Trägersignals,
das mit dem Kommunikationssignal moduliert wird, sondern auch einen Null-Übergang
der Intensität, der von einer Phasenumkehrung begleitet wird, zu generieren.
Ein solcher elektro-optischer Modulator kann in einer bekannten Weise ausgebildet
sein, wie beispielsweise ein Interferometer, in welchem wenigstens ein Arm eine
optische Weglänge aufweist, die so ausgelegt ist, dass sie durch das Treibersignal
gesteuert wird, aber es ist auch denkbar, einen Faraday-Phasendreher, an den das
Treibersignal angelegt wird, in Kombination mit einem anschließenden linearen
Polarisator einzusetzen.
Um die Wiederherstellung des Kommunikationssignals aus dem durch den
Sender bereitgestellten Ausgangssignal auf einer Empfängerseite zu vereinfachen,
umfasst die Treiberschaltung des Senders vorzugsweise eine Differenzschaltung, die
ein Signal zuführt, das im Folgenden als ein vorcodiertes Signal bezeichnet
wird, welches für die Differenz zwischen zwei aufeinander folgenden Bits des
elektrischen Kommunikationssignals repräsentativ ist, und von dem das an den
Intensitätsmodulator angelegte Treibersignal abgeleitet wird.
Diese Differenzschaltung kann einfach aus einem EXKLUSIV-ODER-Glied
und einer bistabilen Kippschaltung ausgebildet werden.
Die Signalverarbeitungsschaltung kann einfach und zweckmäßig
mit vier Paaren von Schaltern ausgebildet werden, von denen jedes einen ersten und
einen zweiten Haupt-Port und einen Steuer-Port aufweist, wobei in jedem Paar die
ersten Haupt-Ports der Schalter miteinander verbunden sind und den Steuer-Ports
der Schalter wechselseitig invertierte Eingangssignale zugeführt werden, wobei
in einem ersten und einem zweiten Paar die zweiten Haupt-Ports mit zwei Ausgängen
der Treiberschaltung verbunden sind, und in einem dritten und vierten Paar einer
der zwei Haupt-Ports mit einem der zwei Ausgänge verbunden ist, und der andere
zweite Haupt-Port jeweils mit einem ersten Haupt-Port des ersten und zweiten Paars
verbunden ist. In einer solchen Schalteranordnung kann das Eingangssignal des ersten
und des zweiten Schalterpaars ein Taktsignal sein, und das Eingangssignal des dritten
und des vierten Schalterpaars kann das vorcodierte Signal sein; umgekehrt kann das
Eingangssignal des ersten und des zweiten Schalterpaars das vorcodierte Signal sein,
und das Eingangssignal des dritten und des vierten Schalterpaars kann ein Taktsignal
sein.
Um eine optimale Reichweite des durch den Sender generierten Kommunikationssignals
und/oder ein optimales Signal-Rauschleistungs-Verhältnis bei einem Empfänger
dieses Kommunikationssignals zu erzielen, ist es wünschenswert, Mittel zum
Verändern des Arbeitszyklus des Kommunikationssignals zu haben, die eine Optimierung
des Arbeitszyklus für eine bestimmte Anwendung ermöglichen. Solche Mittel
können z.B. durch eine monostabile Kippschaltung gebildet werden, deren Haltezeit
im instabilen Zustand steuerbar ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus Beispielen
aus der folgenden Beschreibung der Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen im Anhang offenkundig.
1A und 1B, die bereits
erörtert wurden, sind Blockschaltbilder von herkömmlichen RZ-DPSK-Sendern
und Konstellationsdiagramme davon;
2 ist ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen
Senders;
3 zeigt schematisch die Struktur des Interferometers
von 2;
4 ist ein beispielhaftes Schaltbild der Treiberschaltung
von 2;
5 ist ein alternatives Schaltbild der Treiberschaltung
von 2; und
6 ist ein Blockschaltbild eines Empfängers, der
zum Sender von 2 komplementär ist.
Der in 2 gezeigte optische Sender der
Erfindung umfasst eine Treiberschaltung 6, welche aus einem ankommenden
elektrischen Zwei-Pegel-Kommunikationssignal DATA ein vorcodiertes Signal erzeugt,
dessen Bits der Differenz zwischen zwei aufeinander folgenden Bits des Kommunikationssignals
DATA entsprechen. Durch Einfügen von Zeitintervallen mit Null-Pegel zwischen
die Bits des vorcodierten Signals D wird ein RZ-vorcodiertes Signal erhalten, welches
von der Treiberschaltung 6 als ein Treibersignal T an den Modulationseingang
eines Interferometers 4 ausgegeben wird. An einen optischen Eingang des
Interferometers 4 ist ein Laser 1 angeschlossen, der einen Ursprung
für eine monochrome optische Trägerwelle mit konstanter Leistung bildet,
auf welcher das Treibersignal T moduliert werden soll.
3 zeigt schematisch die Struktur eines Interferometers
4 des Typs Mach-Zender. Zwei parallele Wellenleiter-Verzweigungen
7, 8 verbinden den optischen Eingang 9 mit einem optischen
Ausgang 10. Jede Verzweigung 7, 8 enthält eine Pockels-Zelle 11,
12 in Form eines optischen Wellenleiterabschnitts aus einem Material wie
beispielsweise Lithiumniobat, dessen Brechungsindex für die Polarisierung der
Trägerwelle veränderbar ist, die dem optischen Eingang 9 unter
dem Einfluss eines elektrischen Felds zugeführt wird, das durch eine an die
Elektroden 13 angelegte Spannung generiert wird. Eine der zwei Elektroden
13 jeder Pockels-Zelle ist geerdet, und der anderen wird eine Gleichstromspannung
BIAS zugeführt, welche so gewählt ist, dass die optische Weglänge
der zwei Verzweigungen 7, 8 sich um &lgr;/2 unterscheidet, wobei
&lgr; die Wellenlänge der vom Laser 1 bereitgestellten Trägerwelle
ist, und sie ist in einer nicht an Gleichstrom gekoppelten Weise mit einer der zwei
Leiterbahnen 14a, 14b verbunden, die einen symmetrischen Eingang
für das Treibersignal T bilden. Die Amplitude der Impulse des Treibersignals
T ist so gewählt, dass die Impulse eine Änderung der optischen Weglänge
von &lgr;/2 in der Pockels-Zelle 11, 12 verursachen, an die
sie angelegt sind. Wenn das Treibersignal T einen Null-Pegel aufweist, wirken die
auf verschiedenen Verzweigungen 7, 8 übertragenen Komponenten
des Trägersignals am Ausgang 10 destruktiv aufeinander ein, so dass
keine optische Leistung übertragen wird. Wenn ein Impuls des Treibersignals
T vorhanden ist, wirken die zwei Komponenten konstruktiv aufeinander ein, ein Übertragungssignal
X wird am Ausgang 10 bereitgestellt, welches abhängig davon, an welche
der zwei Leiterbahnen 14a, 14b der Impuls angelegt ist, entgegensetzte
Phasen annimmt.
Ein Beispiel für eine Struktur der Treiberschaltung
6 ist in 4 gezeigt. Das Kommunikationssignal
DATA, von dem angenommen wird, dass es zuerst asymmetrisch ist, wird an einen Eingang
eines EXKLUSIV-ODER-Glieds 17 angelegt. Symmetrische Ausgänge des
EXKLUSIV-ODER-Glieds 17 sind mit symmetrischen Eingängen D,
D
einer D bistabilen Kippschaltung 18 verbunden. Die Takteingänge C,
C
sind mit einem symmetrischen Taktsignal CLK verbunden. Die D bistabile Kippschaltung
18 weist symmetrische Datenausgänge Q,
Q
auf, deren invertierender Ausgang zum zweiten Eingang des EXKLUSIV-ODER-Glieds
17 rückgekoppelt wird. Damit bildet das EXKLUSIV-ODER-Glied die (vorzeichenlose)
Differenz zwischen einem vorhandenen Bit des Kommunikationssignals DATA und einem
Bit, das in der D bistabilen Kippschaltung 18 gespeichert ist und an deren
Ausgangs-Port Q ausgegeben wird. Die Bitwert-Ausgabe am Ausgangs-Port Q ist daher
während einer Bitperiode immer Null, wenn in der vorherigen Bitperiode das
Bit am Ausgangs-Port Q und das Bit des Kommunikationssignals DATA unterschiedlich
waren, und ist Eins, wenn sie gleich waren.
Die Daten- und Takt-Ausgangs-Ports Q,
Q
, C,
C
der D bistabilen Kippschaltung 18 sind mit einem Netz von vier Paaren
von Transistoren T1 bis T8 verbunden. Die Emitter jedes Paars sind direkt miteinander
verbunden. Die Basisanschlüsse der Transistoren T1, T2 des ersten Paars sind
jeweils mit den Ausgangs-Ports Q,
Q
der D bistabilen Kippschaltung 18 verbunden, genau wie diejenigen der
Transistoren T3, T4 des zweiten Paars. Desgleichen sind die Basisanschlüsse
der Transistoren T5, T7 und T8, T6 des dritten und des vierten Paars jeweils mit
dem Taktsignal C und dem invertierten Taktsignal
C
verbunden. Die Kollektoren der Transistoren T5, T6 sind mit der ersten der Leiterbahnen
14, die den Ausgang der Treiberschaltung bilden, und mit Masse über
einen Widerstand R1 verbunden; desgleichen sind die Kollektoren der Transistoren
T8, T7 mit der zweiten Leiterbahn 14 und mit Masse über einen Widerstand
R2 verbunden. Die Emitter des vierten Paars T6, T8 sind mit dem Kollektor von T2,
diejenigen des dritten Paars T5, T7 mit dem Kollektor von T3 verbunden. Die Emitter
des ersten und des zweiten Paars sind mit einer Versorgungsspannung jeweils über
die Transistoren T9, T10, die während des Übertragungsvorgangs offen sind,
und die Widerstände R9, R10 verbunden.
Das Schalternetz kann vier verschiedene Eingangszustände aufweisen,
und zwar Q = C = 0; Q = 0, C = 1; Q = 1, C = 0 und Q = C = 1. Im ersten dieser Zustände
sind die Transistoren T1, T9, T5, T3, T10 offen, und beide Leiterbahnen
14a, 14b sind über diese Transistoren und die Widerstände
R9, R10 mit der Versorgungsspannung verbunden, so dass sie sich auf gleichem Pegel
befinden, welcher einem symmetrischen Ausgangssignal von Null entspricht. Im Zustand
Q = 0, C = 1 sind die Transistoren T1, T9, T7, T3 T10 offen, so dass die Leiterbahn
14a an der Versorgungsspannung anliegt. Gleichzeitig sperren die Transistoren
T6, T5, T4, so dass die Leiterbahn 14b durch R2 geerdet wird. Im Zustand
Q = 1, C = 0 sind beide Leiterbahnen 14a, 14b jeweils über
die Transistoren T8, T2, T9 und T4, T10 mit der Versorgungsspannung verbunden, so
dass das Ausgangssignal wiederum Null ist. Im Zustand Q = C = 1 sind die Transistoren
T6, T2, T9 und T4, T10 jeweils offen, so dass die Leiterbahn 14b an der
Versorgungsspannung anliegt, wogegen T8, T1 und T3 sperren, so dass die Leiterbahn
14a geerdet wird. Wie problemlos ersichtlich ist, stellt das Netz von Transistoren
T1 bis T10 immer einen Null-Pegel bereit, wenn das Taktsignal C = 0 ist; und wenn
das Taktsignal C = 1 ist, tritt gemäß dem Wert des Datensignals Q entweder
an der Leiterbahn 14a oder 14b ein Impuls auf. Damit wird das
Treibersignal T erhalten. Das von diesem Treibersignal angetriebene Interferometer
4 stellt damit das Übertragungssignal X bereit, das in 2
schematisch in Form einer Impulsfolge gezeigt ist, deren Impulse durch Zeitintervalle
mit einer Signalintensität von Null getrennt sind, und in welcher die Phase
des Trägersignals zwei verschiedene Werte annehmen kann, die in der Figur durch
die schraffierten und nicht-schraffierten Impulse dargestellt sind.
Gemäß einer verbesserten Ausführungsform kann eine
monostabile Kippschaltung 19 in die Taktsignalleitungen Q,
Q
vor, oder wie in der Figur durch ein gestricheltes Rechteck angegeben, nach der
bistabilen Kippschaltung 18 eingefügt werden, deren Haltezeit im instabilen
Zustand steuerbar und kürzer als die Periode des Taktsignals ist. Indem eine
solche monostabile Kippschaltung symmetrisch auf die Signale Q,
Q
einwirkt, kann der Arbeitszyklus des Übertragungssignals, d.h. das Verhältnis
zwischen der Dauer der Impulse und derjenigen der Periode des Übertragungssignals
gesteuert werden.
Um sicherzustellen, dass die Spannungspegel des Treibersignals T,
welche die erforderliche Verzögerung von &lgr;/2 an den Pockels-Zellen
11, 12 bereitstellen, kann ein Verstärker 15zwischen
der Treiberschaltung 6 und dem Interferometer 4 eingefügt
werden, wie in 2 gezeigt.
5 zeigt ein zweites Beispiel einer Treiberschaltung
für einen erfindungsgemäßen Sender. Die Komponenten 17,
18, 19, T9, T10, R1, R2, R9, R10 sind mit denjenigen von
4 hinsichtlich Anordnung und Funktion identisch und
werden nicht nochmals beschrieben. Die Daten- und Taktausgangs-Ports Q,
Q
, C,
C
der D bistabilen Kippschaltung 18 sind mit einem Netz von vier Paaren
von Transistoren T1 bis T8 verbunden. Die Emitter jedes Paars T1, T2; T3, T4; T5,
T7 und T6, T8 sind jeweils direkt miteinander verbunden. Die Basisanschlüsse
der Transistoren T1, T2 des ersten Paars sind jeweils mit dem Taktsignal C,
C
verbunden. Desgleichen sind die Basisanschlüsse der Transistoren T3, T4; T5,
T7 und T8, T6 des zweiten, des dritten und des vierten Paars jeweils mit dem Ausgang
Q,
Q
der D bistabilen Kippschaltung 18 verbunden. Die Kollektoren der Transistoren
T4, T5, T6 sind mit einer ersten der Leiterbahnen 14, die den Ausgang der
Treiberschaltung bilden, und mit Masse über einen Widerstand R1 verbunden;
desgleichen sind die Kollektoren der Transistoren T3, T8, T7 mit der zweiten Leiterbahn
14 und mit Masse über einen Widerstand R2 verbunden. Die Emitter des
Paars T2, T6, T8 sind mit dem Kollektor von T2, diejenigen des Paars T5, T7 mit
dem Kollektor von T1, und diejenigen des Paars T3, T4 mit der Versorgungsspannung
über den Transistor T10 und den Widerstand R10 verbunden. Die Emitter des ersten
Paars T1, T2 sind mit der Versorgungsspannung über den Transistor T9 und den
Widerstand R9 verbunden. Im Übertragungsvorgang sind beide Transistoren T9,
T10 offen.
In dem ersten der vier verschiedene Eingangszustände Q = C =
0; Q = 0, C = 1; Q = 1, C = 0 und Q = C = 1 des Schalternetzes sind die Transistoren
T1, T3, T5, T8 offen, und die zwei Leiterbahnen 14a, 14b sind
über diese Transistoren T9, T10 und die Widerstände R9, R10 mit der Versorgungsspannung
verbunden, so dass ein Null-Ausgangssignal generiert wird. Im Zustand Q = 0, C =
1 sind die Transistoren T2, T3, T5, T8 offen, so dass die Leiterbahn 14a
an der Versorgungsspannung anliegt. Gleichzeitig sperren die Transistoren T1, T4,
T6, T7, so dass die Leiterbahn 14b durch R2 geerdet wird. Im Zustand Q
= 1, C = 0 sind T1, T4, T6, T7 offen, so dass beide Leiterbahnen 14a,
14b mit der Versorgungsspannung verbunden sind und wiederum ein Null-Ausgangssignal
generiert wird. Im Zustand Q = C = 1 sind die Transistoren T2, T4, T6, T7 offen,
so dass die Leiterbahn 14b an der Versorgungsspannung anliegt, und die
Leiterbahn 14a geerdet wird. Das Verhalten der Treiberschaltung von
5 unterscheidet sich nicht von demjenigen der Schaltung
von 4.
In einem Empfänger, wie schematisch in 6
dargestellt, wird das Kommunikationssignal DATA aus dem Übertragungssignal
X wiederhergestellt. Zu diesem Zweck wird Letzteres auf zwei Fasern 21a,
21b an einem Richtungskoppler 20 aufgeteilt, und das Signal in
Faser 21b wird in Bezug auf dasjenige der Faser 21a um eine Bitperiode
verzögert. Abhängig davon, ob die Phasen von zwei aufeinander folgenden
Impulsen des empfangenen Signals X gleich oder entgegengesetzt sind, tritt eine
konstruktive oder destruktive Interferenz an einem Fotodetektor 23 stromabwärts
des zweiten Richtungskopplers 22 auf. Der Fotodetektor 23 stellt
ein gepulstes Ausgangssignal bereit, dessen Pegel gleich denjenigen des Signals
DATA sind.
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| Anspruch[de] |
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Sender für ein optisches RZ-DPSK-Kommunikationssignal mit einem
Ursprung (1) für ein optisches Trägersignal, einem elektro-optischen
Modulator (4), der wenigstens ein Element (11, 12) umfasst,
dessen optische Weglänge so ausgelegt ist, dass sie durch ein elektrisches
Treibersignal (T) modifiziert wird, um die Intensität des optischen Trägersignals
auf Basis des Treibersignals (T) zu modulieren, und einer Treiberschaltung (6)
zum Generieren des Treibersignals aus einem elektrischen Kommunikationssignal (DATA),
dadurch gekennzeichnet, dass die Treiberschaltung (6) so ausgelegt
ist, das Treibersignal (T) zu generieren, das ein Impulssignal mit zwei Typen von
Impulsen ist, die durch einen neutralen Signalzustand zeitlich voneinander beabstandet
sind, wobei der Modulator (4) so ausgelegt ist, dass er seine Übertragung
bei Vorhandensein des neutralen Zustands des Treibersignals (T) auf Null ändert,
und des Weiteren so ausgelegt ist, das er seine Übertragung auf eine ändert,
die sich von Null unterscheidet und eine Phasenverschiebung aufweist, die für
jeden Typ der Impulse spezifisch ist.
Sender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das sich die spezifischen
Phasenverschiebungen um n unterscheiden.
Sender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elektro-optische
Modulator (4) ein Interferometer ist, in welchem die optische Weglänge
von wenigstens einem Arm (7, 8) des Interferometers durch das
Treibersignal (T) steuerbar ist, und der neutrale Signalpegel einer Weglängendifferenz
zwischen den Armen (7, 8) von einer halben Trägersignal-Wellenlänge
entspricht.
Sender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass er zwei Leiterbahnen (14a, 14b) zum Übertragen des Treibersignals
(T) umfasst, wobei die Impulse des ersten Typs auf einer ersten (14a) und
die Impulse des zweiten Typs auf einer zweiten (14b) der Leiterbahnen übertragen
werden.
Sender nach Anspruch 3 und Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei Arme (7, 8) jeweils ein Element (11,
12) umfassen, das eine steuerbare optische Weglänge aufweist, wobei
der erste davon mit der ersten Leiterbahn verbunden ist und der zweite davon mit
der zweiten Leiterbahn verbunden ist.
Sender nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Treiberschaltung (6) eine Differenzschaltung (17,
18) zum Bilden eines Signals umfasst, das als vorcodiertes Signal (D) bezeichnet
wird, das für die Differenz zwischen aufeinander folgenden Bits des elektrischen
Kommunikationssignals (DATA) repräsentativ ist, und dadurch, dass das Treibersignal
vom vorcodierten Signal (D) abgeleitet wird.
Sender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenzschaltung
(17, 18) ein EXKLUSIV-ODER-Glied (17) und eine bistabile
Kippschaltung (18) umfasst.
Sender nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Treiberschaltung (6) vier Paare von Schaltern (T1, T2, ...T8)
umfasst, von denen jedes einen ersten und einen zweiten Haupt-Port und einen Steuer-Port
aufweist, wobei in jedem Paar die ersten Haupt-Ports der Schalter miteinander verbunden
sind und den Steuer-Ports der Schalter wechselseitig invertierte Eingangssignale
(Q,
Q
, C,
C
) zugeführt werden.
Sender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten
und einem zweiten Paar (T5, T7; T6, T8) die zweiten Haupt-Ports mit zwei Ausgangs-Ports
(14) der Treiberschaltung (6) verbunden sind, und in einem dritten
und einem vierten Paar (T1, T2; T3, T4) einer der zweiten Haupt-Ports jeweils mit
einem der zwei Ausgangs-Ports (14) verbunden ist, und der andere zweite
Haupt-Port jeweils mit den ersten Haupt-Ports des ersten und des zweiten Paars (T5,
T7; T6, T8) verbunden ist.
Sender nach Anspruch 6 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass
das Eingangssignal des ersten und des zweiten Schalterpaars (T5, T7; T6, T8) ein
Taktsignal (C,
C
) ist, und dass das Eingangssignal des dritten und des vierten Schalterpaars (T1,
T2; T3, T4) das vorcodierte Signal (D) ist.
Sender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten,
einem zweiten und einem dritten der Paare (T5, T7; T6, T8; T3, T4) der zweite Haupt-Port
mit zwei Ausgangs-Ports (14) der Treiberschaltung (6) verbunden
ist, und in einem vierten der Paare (T1, T2) der gemeinsame erste Haupt-Port mit
einer Versorgungsspannung verbunden ist, und jeder der zweiten Haupt-Ports jeweils
mit einem der gemeinsamen ersten Haupt-Ports des ersten und des zweiten Paars (T5,
T7; T6, T8) verbunden ist.
Sender nach Anspruch 6 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
das Eingangssignal des ersten, des zweiten und des dritten Schalterpaars (T5, T7;
T6, T8; T3, T4) das vorcodierte Signal (D) ist, und dass das Eingangssignal des
vierten Schalterpaars (T1, T2) ein Taktsignal (C,
C
) ist.
Sender nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein Steuermittel (19) zum Verändern des Verhältnisses zwischen
der Dauer der Impulse und der Dauer des neutralen Zustands.
Sender nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermittel
eine monostabile Kippschaltung (19) ist, die sich in einer Taktleitung
der Treiberschaltung (6) befindet.
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