Die vorliegende Erfindung betrifft eine Garnzuführvorrichtung
zum Zuführen eines Strickgarns zum Stricken eines Gewebes zu einer Strickmaschine.
2. Beschreibung der verwandten Technik
Konventionellerweise weist eine in den 24
und 25 gezeigte Strickmaschine bzw. Kulierwirkmaschine
1 eine Garnzuführvorrichtung 6 in einer Seitenabdeckung
5 auf, um einem Garnzuführeinlass 3 ein Strickgarn
4 zuzuführen, wenn ein Gewebe 2 gestrickt wird. Die Garnzuführvorrichtung
6 umfasst einen Pufferstab 7 mit der Funktion, das Strickgarn
4 vorübergehend zu speichern, und der Funktion, dem Strickgarn
4 eine Spannung zu geben. Der Pufferstab 7 besitzt eine auf der
Seitenabdeckung 5 gehaltene Basisendseite 8 und kann eine Spitzenseite
9 um die Basissendseite 8 herum verdrehen und bewegen. Die Spitzenseite
9 des Pufferstabs 7 zieht das Strickgarn 4 mittels einer
Feder und wird mit der Spannkraft der Feder stabilisiert, die mit einer Zugkraft
auf der Grundlage der Spannung des Strickgarns 4 ausgeglichen ist. Eine
Stückmessrolle 10 dient zum Abmessen eines Stücks des Strickgarns
4, das von der Garnzuführvorrichtung 6 zu dem Garnzuführeinlass
3 zuzuführen ist. Als Ergebnis der Messung des Stücks des Strickgarns
4 kann eine Masche, die den Betrag des Einzugs einer Stricknadel, die durch
einen Schlitten zum Stricken des Gewebes 2 eingezogen wird, so gesteuert
werden, dass sich die Verbrauchsmenge des Strickgarns 4 mit einer auf der
Grundlage von Strickdaten vorhergesagten Menge deckt.
24 zeigt die Positionsbeziehung des Garnzuführeinlasses
3 in einem Zustand, in dem der Schlitten zur Seite der Garnzuführvorrichtung
6 eines Nadelbetts in der Strickmaschine 1 bewegt wird und dann
begonnen wird, ihn von der Garnzuführvorrichtung 6 weg zu bewegen.
25 zeigt einen Zustand, in dem der Schlitten zu einem
Ende jenseits der Garnzuführvorrichtung 6 bewegt wird, und der Garnzuführeinlass
3 ebenfalls zu einem Ende auf der Seite jenseits der Garnzuführvorrichtung
6 über dem Gewebe 2 bewegt wird. In der Strickmaschine
1 fluktuiert die Nachfragemenge nach dem Strickgarn 4 ebenfalls
in Abhängigkeit von der Positionsbeziehung des Garnzuführeinlasses
3 mit dem Gewebe 2. In der konventionellen Garnzuführvorrichtung
6, in der das Strickgarn 4 gespeichert ist und eine Spannung innerhalb
einer Neigung des Pufferstabs 7 gegeben wird, speichert der Pufferstab
7 das Strickgarn 4 maximal, wobei der Garnzuführeinlass
3 ein Ende auf der Seite der Garnzuführvorrichtung 6 des
Gewebes 2 erreicht, das in einer gestrichelten Linie der 24
gezeigt ist. Wenn der Strickvorgang für eine nächste Reihe des Gewebes
2 begonnen wird, wird der Garnzuführeinlass 3 mittels des
Schlittens in einer solchen Richtung bewegt, die von der Garnzuführvorrichtung
6 weg führt. Da das Strickgarn 4 gezogen wird, wird die Neigung
des Pufferstabs 7 verringert, wie in einer ausgezogenen Linie gezeigt ist.
Wie in 25 gezeigt ist, wird, wenn sich der Garnzuführeinlass
3 dem Ende des Gewebes 2 auf einer solchen Seite nähert,
die von der Garnzuführvorrichtung 6 weg führt, die Nachfragemenge
nach dem Strickgarn 4 gesenkt und die Neigung des Pufferstabs
7 wird wieder erhöht, wie in einer gestrichelten Linie gezeigt ist,
um das Strickgarn 4 in einer größeren Menge einzuziehen und zu
speichern. Die Neigung des Pufferstabs 7 entspricht der Spannung des Strickgarns
4. In einer solchen Struktur, in der die Neigung des Pufferstabs
7 eine Spannung verleiht und das Strickgarn 4 speichert, fluktuiert
daher die Spannung des Strickgarns 4 in der Mitte des Strickvorgangs sehr.
Beispielsweise hat die geprüfte japanische Patentveröffentlichung
JP-B2 2541574 die konventionelle Technik offenbart, in der einem Strickgarn unter
Verwendung eines Elements, das dem in den 24 und
25 gezeigten Pufferstab 7 entspricht, Spannung
verliehen wird, und es wird eine vorläufige Speicherung ausgeführt, um
eine plötzliche Fluktuation zu bewältigen, wodurch eine Fluktuation in
einer Garnspannung unterdrückt wird, während ein Garn aktiv zugeführt
wird. Des Weiteren hat die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung
JP-A 11-500500 (1999) die herkömmliche Technik offenbart, in der die Drehung
eines Spinnrads zum Zuführen eines Strickgarns vor einer plötzlichen Änderung
der Nachfrage nach dem Garn gesteuert wird, wodurch eine Fluktuation in einer Garnspannung
unterdrückt wird, ohne ein Element zu verwenden, das dem in den 24
und 25 gezeigten Pufferstab 7 entspricht.
In der herkömmlichen Garnzuführvorrichtung 6, die
in den 24 und 25 gezeigt
ist, fluktuiert das Ausmaß der Nachfrage nach dem Strickgarn 4 in
Abhängigkeit von der Position des Garnzuführeinlasses 3 stark,
und die Garnspannung fluktuiert ebenfalls in Abhängigkeit von der Nachfrage
nach dem Garn durch einen Vorgang zum Stricken des Gewebes 2 in der Strickmaschine
1. Auch in der konventionellen Technik, die in der JP-B2
2541574 beschrieben ist, ist es schwierig, eine plötzliche Fluktuation in dem
Ausmaß der Nachfrage nach einem Garn zu bewältigen, die am Ende des Gewebes
verursacht wird. In der konventionellen Technik, die in JP-A 11-500500 beschrieben
ist, wird erwartet, dass eine Gegenmaßnahme gegen eine plötzliche Fluktuation
in der Nachfragemenge nach einem Strickgarn ergriffen werden kann. In dieser konventionellen
Technik ist es jedoch notwendig, das Strickgarn auf das Spinnrad aufzuwickeln. Daher
ist die Größe des Spinnrads erhöht. In der Strickmaschine werden
oft mehrere Garne korrekt verwendet, um ein Gewebe zu stricken, so dass für
jedes Garn eine Garnzuführvorrichtung bereitgestellt werden muss.
24 und 25 zeigen, dass
die präzise Menge des Strickgarns 4 für die Gesamtbreite des
Gewebes 2 unbekannt ist, selbst wenn die Länge des Strickgarns
4, das bereits der Längenmessrolle 10 zugeführt worden
ist, gemessen werden muss, um das erforderliche Strickgarn 4 entsprechend
den Strickdaten des Gewebes 2 zuzuführen. Genauer gesagt ist es in
24, die eine Datenholstartposition zeigt, möglich,
die präzise Länge des Strickgarns 4 nur in einem Bereich jenseits
des Endes des Gewebes 2 um ungefähr einige cm in Richtung dieser Seite
zu messen. In dem Fall, dass der Pufferstab 7 aus einem Zustand, der in
einer ausgezogenen Linie gezeigt ist, in einen Zustand geneigt wird, der in einer
gestrichelten Linie gezeigt ist, wird die Speichermenge des Strickgarns
4, die mit der Neigung des Pufferstabs 7 zunimmt, auch mittels
der Stückmessrolle 10 gemessen, so dass die Nettoverbrauchsmenge des
dem Gewebe 2 zuzuführenden Strickgarns 4 unbekannt ist. Jedoch
kann die Menge des zuzuführenden Strickgarns 4, wenn der Pufferstab
7 aus dem Zustand, der in der gestrichelten Linie gezeigt ist, in den Zustand
zurückkehrt, der in der ausgezogenen Linie gezeigt ist, nicht direkt mittels
der Stückmessrolle 10 gemessen werden. In 25,
die eine Datenholendposition zeigt, ist des Weiteren die Länge des in einer
gestrichelten Linie gezeigten Strickgarns 4 ebenfalls unbekannt. Auch in
den in JP-B2 2541574 und JP-A11-500500 beschriebenen konventionellen Techniken ist
keine Struktur offenbart worden, die mit der genauen Messung der Nachfragemenge
nach dem Strickgarn in Beziehung steht.
EP 0 256 519 offenbart eine Garnzuführvorrichtung
mit einer elektronischen Garnspannungssteuerung. Diese umfasst ein rutschfestes
drehbares Garnzuführelement, dem Garnführelemente zugeteilt sind und das
mit einem geschwindigkeitsgesteuerten Elektromotor gekoppelt ist. Ein Garnspannungssensor
ist vorgesehen, der einer den Motor antreibenden Steuerungsvorrichtung ein Signal
sendet. Eine Vorrichtung ist zum Ausbilden eines Garnreservoirs vorgesehen, welches
ausreicht, um den Garnbedarf während des Motorstarts zu decken.
DE 197 56 484 offenbart ein Verfahren zum
Zuführen von Garnmaterial. Während eine Probe unter definierten Bedingungen
gestrickt wird, werden die Garnlängen als Funktion der zurückgelegten
Entfernung gespeichert. Bei einem nachfolgenden Stricken wird Bezug auf die gespeicherten
Werte genommen.
DE 1 209 236 offenbart eine Garnzuführvorrichtung.
Sie umfasst einen verschiebbaren Stab, der an seinem freien Ende das von einer Rolle
kommende Garn hält.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Garnzuführvorrichtung,
die zum Stricken benötigtes Strickgarn einer Strickmaschine präzise zuführen
kann, während sie eine Spannungsänderung gegenüber einer plötzlichen
Nachfrageänderung unterdrückt.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 gelöst.
Eine Garnzuführvorrichtung zum Zuführen von Garn in Abhängigkeit
von der Nachfrage nach dem Strickgarn in einer Strickmaschine zum Stricken eines
Gewebes, während der Garnzuführeinlass in Breitenrichtung des Gewebes
zusammen mit einem Strickvorgang bewegt wird, der durch Vorwärts- und Zurückbewegungen
einer Stricknadel auf der Grundlage von Strickdaten auszuführen ist, umfasst:
eine Hauptrolle an einem Zuführpfad für das Strickgarn, die an einer drehbaren
äußeren Randoberfläche teilweise mit dem Strickgarn in Kontakt kommt;
einen Servomotor zum Drehen einer Drehwelle der Hauptrolle;
eine angetriebene Rolle, wobei das Strickgarn, das sich in Kontakt mit der äußeren
Randoberfläche der Hauptrolle befindet, zwischen der angetriebenen Rolle und
der äußeren Randoberfläche zu liegen kommt;
einen Antriebsmechanismus zum Übertragen einer Antriebskraft vom Servomotor,
um die angetriebene Rolle fest verknüpft mit der Drehung der Hauptrolle mit
gleicher Umfangsgeschwindigkeit zu drehen;
einen Pufferstab in einem Pfad, dem das Strickgarn zuzuführen ist von einem
Bereich zwischen der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle zum Garnzuführeinlass
der Strickmaschine, der um eine Basisendseite herum verdreht und
bewegt werden kann und dazu dient, das Strickgarn teilweise aus dem Pfad zu ziehen,
wenn die Spitzenseite des Pufferstabs zu einer Seite hin verdreht und bewegt wird;
eine Feder zum Spannen des Pufferstabs auf eine der Seiten, um das Strickgarn um
eine vorbestimmte Länge unter einer vorbestimmten Garnspannung aus dem Pfad
heraus zu ziehen;
einen Sensor zum Erfassen des Verdreh- und Bewegungszustands des Pufferstabs auf
der Grundlage einer als Position beabsichtigten Ausgangsposition (Ausgang) auf der
Spitzenseite, wenn das Strickgarn um die vorbestimmte Länge aus dem Pfad herauszuziehen
ist, und zum Abgeben eines das Erfassungsergebnis angebenden Signals; und
eine Steuerungseinrichtung für die wahlweise Proportional-, Integral- und Differential-Steuerung
(PID) des Servomotors auf der Grundlage des vom Sensor gesendeten Signals,
wobei die Steuerungseinrichtung so eingestellt ist, dass sie eine größere
Menge des Strickgarns als diejenige herausführt, die herausgeführt wird,
wenn sich die Spitzenseite des Pufferstabs an dem Ausgang befindet, bevor das Stricken
in Breitenrichtung des Gewebes beginnt, die PID-Steuerung unter Einschluss einer
Differential-Komponente in einem Überschussseitenbereich ausführt, in
dem sich die Position der Spitzenseite zum Ausgang zurück bewegen wird, wenn
mit dem Stricken begonnen wird und die Nachfrage nach Strickgarn plötzlich
zunimmt, und die Steuerung ohne Einschluss der Differential-Komponente selbst dann
ausführt, wenn sich die Position der Spitzenseite auf der Überschussseite
oder der Fehlseite befindet, nachdem die Position der Spitzenseite erstmals den
Ausgang durchlaufen hat und dann in den Fehlseitenbereich gelangte, in dem die Länge
des aus dem Pfad herausgeführten Strickgarns kleiner ist als diejenige, die
am Ausgang herausgeführt wird.
Das zwischen der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle liegende Strickgarn
wird dem Garnzuführeinlass der Strickmaschine zugeführt. Das Strickgarn
wird durch die angetriebene Rolle in teilweisem Kontakt mit der äußeren
Randoberfläche der Hauptrolle zwischengefügt. Die Hauptrolle wird durch
den Servomotor gedreht. Die Drehkraft des Servomotors wird durch den Antriebsmechanismus
auf die angetriebene Rolle übertragen, damit sie mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
wie die Drehgeschwindigkeit der Hauptrolle gedreht wird. Da das zwischen der Hauptrolle
und der angetriebenen Rolle gelegte Strickgarn mit einer Drehung mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
zugeführt wird, wird auf das Strickgarn keine gewaltsame Kraft ausgeübt,
so dass das Strickgarn stabil zugeführt werden kann. Das aus dem Bereich zwischen
der Hauptrolle und der angetriebenen Rolle zugeführte Strickgarn wird von dem
Zuführpfad im Spitzenbereich des Pufferstabs geführt. Der Pufferstab wird
so gespannt, dass das Strickgarn um eine vorgegebene Länge unter einer vorgegebenen
Spannung mittels einer Feder herausgeführt wird. Der Verdrehungs- und Bewegungszustand
des Pufferstabs wird mittels des Sensors erfasst, der an dem Ausgang angebracht
ist, auf den die Position der Spitze des Pufferstabs zu dieser Zeit eingestellt
ist, und das Signal, das das Erfassungsergebnis darstellt, wird ausgegeben. Das
Signal wird von dem Sensor zur Steuerungseinrichtung gesendet. Durch eine solche
Steuerungseinrichtung wird eine größere Menge des Strickgarns als diejenige
herausgeführt, die zugeführt wird, wenn die Position der Spitzenseite
des Pufferstabs am Ausgang platziert ist, bevor der Strickvorgang in der Breitenrichtung
des Gewebes begonnen wird. Der Servomotor kann gesteuert werden, indem die Differential-Komponente
für die PID-Steuerung so eingesetzt wird, dass ausreichend Garn entsprechend
der plötzlichen Nachfrage nach dem Garn in dem Fall zugeführt wird, in
dem die Position der Spitzenseite des Pufferstabs in dem Bereich der Überschussseite
jenseits der Ausgangsposition liegt, wenn der Strickvorgang begonnen wird und die
Nachfrage nach dem Strickgarn plötzlich steigt. Nachdem die Position der Spitzenseite
des Pufferstabs erstmals den Ausgang durchlaufen hat und dann in den Fehlseitenbereich
gelangt ist, wird die Differential-Komponente nicht für die PID-Steuerung innerhalb
sowohl des Überschussseitenbereichs als auch des Fehlseitenbereichs, in den
die Position der Spitzenseite gesetzt ist, verwendet. Daher kann eine Schwingung
verhindert werden, um die Steuerung stabil auszuführen.
Der Servomotor kann gesteuert werden, indem die Differential-Komponente
eingesetzt wird, die einen plötzlichen Anstieg bei der Nachfrage nach dem Strickgarn
zu Beginn des Strickvorgangs bewältigen kann, das für das Stricken erforderliche
Strickgarn kann präzise zugeführt werden und des Weiteren kann eine Schwingung
verhindert werden, um die Steuerung stabil auszuführen.
Weiterhin steuert die Steuerungseinrichtung PID den Servomotor auf
der Grundlage einer Positionsänderung des Garnzuführeinlasses bezüglich
des Gewebes und einer Änderung der Strickgarnmenge, die aus den Strickdaten
so berechnet wird, dass der Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in einen
vorgegebenen Bereich eingestellt wird.
Die Steuerungseinrichtung PID steuert den Servomotor so, dass der
Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in den vorgegebenen Bereich eingestellt
wird. Die Steuerungseinrichtung kann die Steuerung zum Einstellen des Strickgarns
ausführen, so dass die Zuführmenge des Strickgarns erhöht wird, bevor
die Nachfrage des Strickgarns auf der Grundlage der Positionsänderung
des Garnzuführeinlasses bezüglich des Gewebes und der Änderung der
Strickgarnmenge, die aus den Strickdaten berechnet wird, tatsächlich erhöht
wird. Die Steuerung zum Einstellen des Strickgarns und der Änderung in dem
Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs kann eine Steuerung so ausführen,
dass die Spannung des Strickgarns nicht stark fluktuiert, selbst wenn das Strickgarn
plötzlich geändert wird. Die Steuerung wird so ausgeführt, dass der
Verdreh- und Bewegungszustand des Pufferstabs in den vorgegebenen Bereich eingestellt
wird. Daher kann die Menge des durch den Pufferstab herauszuführenden Strickgarns
in einen konstanten Bereich gesetzt werden, und der Einfluss des Pufferstabs auf
die Menge des dem Gewebe zuzuführenden Strickgarns kann reduziert werden und
die Zuführmenge des Strickgarns kann auch mit hoher Präzision auf der
Grundlage des Antriebszustands des Servomotors gemessen werden.
Weiterhin kann, selbst wenn das Ausmaß der Nachfrage nach dem
Strickgarn mit dem Strickvorgang des Gewebes in der Strickmaschine fluktuiert, eine
Fluktuation in der Garnspannung unterdrückt werden und es kann bewirkt werden,
dass die Länge des dem Gewebe zuzuführenden Strickgarns der Menge des
Strickgarns, das aus der Hauptrolle zuzuführen ist, mit hoher Präzision
entspricht.
Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung lediglich mit der Differential-Komponente
die PID-Steuerung unter Einschluss der Differential-Komponente innerhalb des Bereichs
der Überschussseite aus und führt mit einer Proportional-Komponente und
einer Integral-Komponente die PID-Steuerung ohne Einschluss der Differential-Komponente
aus.
Obwohl die Proportional-Komponente Null ist, wenn die Spitzenseite
des Pufferstabs durch den Ausgang hindurchgeht, kann der Servomotor störungsfrei
gesteuert werden, indem die Differential-Komponente in die Integral-Komponente umgewandelt
wird, um eine Ausgabe ohne Differenz in eine Geschwindigkeit umzuschalten.
Des Weiteren kann die Spannung des Strickgarns korrekt durch kontinuierliches
Umschalten der PID-Steuerung unter Verwendung von lediglich der Differential-Komponente
und der PID-Steuerung ohne Verwendung einer Differential-Komponente gesteuert werden.
Weiterhin setzt die Steuerungseinrichtung eine Verstärkung in
einen Hochverstärkungszustand mit einer ausgezeichneten Nachfolgeeigenschaft,
während die Position der Spitzenseite des Pufferstabs aus dem Bereich der Überschussseite
durch den Ausgang hindurchgeht, zunächst eine Position erreicht, in der eine
Amplitude im Fehlseitenbereich maximal ist und zu einem vorgegebenen Bereich auf
der Ausgangsseite zurückkehrt und die Verstärkung in einen Niedrigverstärkungszustand
mit ausgezeichneter Stabilität umschaltet, in einer Position, in der der gleiche
Bereich durchlaufen wird und zur Ausgangsseite zurückgekehrt wird.
Die Steuerung kann so ausgeführt werden, dass der Zustand, in
dem die Verstärkung der Steuerung hoch und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet
ist, in den frühen Zustand gesetzt wird, in dem der Strickvorgang begonnen
wird und angefangen wird, das Strickgarn dem Garnzuführeinlass zuzuführen,
und der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung niedrig und stabil ist,
wird eingestellt, nachdem der unzureichende Zustand des Strickgarns behoben ist
und die Position der Spitzenseite des Pufferstabs begonnen hat, sich zur Ausgangsseite
zurückzubewegen.
Des Weiteren kann der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung
hoch und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet ist, in den frühen Zustand des
Strickvorgangs gesetzt werden, so dass dem unzureichenden Zustand des Strickgarns
rasch abgeholfen wird. Wenn dem unzureichenden Zustand des Strickgarns abgeholfen
werden kann, kann die Verstärkung der Steuerung gesenkt und stabilisiert werden.
Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung im Hochverstärkungszustand
die PID-Steuerung ohne Einschluss der Differential-Komponente aus, indem ein Bereich
als Fehlseitenbereich gesetzt wird, in dem sich die Spitzenseite des Pufferstabs
zuerst zum Ausgang bewegt, von einer Position, an der eine große Menge des
Strickgarns herausgeführt wird, bevor der Stickvorgang beginnt, anstelle der
PID-Steuerung unter Einschluss der Differential-Komponente, indem der gleiche Bereich
als Überschussseitenbereich gesetzt wird.
Die Steuerung kann so ausgeführt werden, dass der Zustand, in
dem die Verstärkung der Steuerung hoch und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet
ist, in den frühen Zustand des Strickvorgangs gesetzt wird, in dem der Strickvorgang
begonnen wird und angefangen wird, das Strickgarn dem Garnzuführeinlass zuzuführen,
und der Zustand, in dem die Verstärkung der Steuerung niedrig und stabil ist,
wird eingestellt, nachdem dem unzureichenden Zustand des Strickgarns abgeholfen
wurde und die Position der Spitzenseite der Pufferstange begonnen
hat, sich zur Ausgangsseite zurückzubewegen.
Des Weiteren ist es jedoch möglich, den Zustand einzustellen,
in dem die Verstärkung der Steuerung hoch ist und die Folgeeigenschaft ausgezeichnet
ist, selbst wenn das Strickgarn übermäßig herausgezogen wird, nachdem
der Strickvorgang begonnen hat, wodurch ein plötzlicher Anstieg der Nachfrage
bewältigt wird. Wenn dem unzureichenden Zustand des Strickgarns abgeholfen
wird und die Position der Spitzenseite des Pufferstabs begonnen hat, sich zur Ausgangsseite
zurückzubewegen, kann die Steuerung so ausgeführt werden, dass die Verstärkung
der Steuerung reduziert und die Stabilität verbessert ist.
Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung eine Steuerung zum
Anhalten der Drehung des Servomotors vor einem solchen Zeitpunkt des Zuführens
des Strickgarns zu einem Strickende aus, wo auf einer der Seiten in Breitenrichtung
des Gewebes der Strickvorgang beendet ist, so dass der Servomotor nach dem Zeitpunkt
des Zuführens des Strickgarns zum Strickende tatsächlich angehalten wird
und ein Stück des Strickgarns, das mit einer Neigung des Pufferstabs zum Fehlseitenbereich
vor dem Durchlauf des Strickendes nach Beginn der Steuerung des Drehendes abzuspulen
ist, gleich einem Stück des Strickgarns ist, das durch die Rückkehr des
Pufferstabs zur Ausgangsseite zu speichern ist, bevor der Servomotor tatsächlich
angehalten wird, nachdem das Strickende durchlaufen wurde.
Wenn das Gewebe, das gerade gestrickt wird, eines der Strickenden
in Breitenrichtung erreicht, wird die Verwendung des Strickgarns angehalten, bis
der Strickvorgang anschließend auf der anderen Seite in Breitenrichtung begonnen
wird. Die Drehung des Servomotors für das Zuführen des Strickgarns kann
nicht sofort ausgeführt werden, sondern eine konstante Zeit ist erforderlich.
Selbst wenn der Servomotor angehalten wird, wenn die Position des zuzuführenden
Strickgarns durch das Strickende hindurchgeht, bleibt das zuzuführende Strickgarn
in einer Zeit, die genommen wird, um den Servomotor tatsächlich anzuhalten,
und der Pufferstab wird zur Ausgangsseite hin verdreht, um das Strickgarn so zu
speichern, dass verhindert werden kann, dass der Zuführpfad für das Strickgarn
gelockert wird.
Weiterhin wird eine plötzliche Stopp-Verschiebungssteuerung zum
Anhalten der Drehung des Servomotors vor einem solchen Zeitpunkt zum Zuführen
des Strickgarns zu dem Strickende ausgeführt, an dem der Strickvorgang auf
einer der Seiten in der Breitenrichtung des Gewebes beendet wird. Der Servomotor,
der nicht sofort aus einem Drehzustand in einen Haltezustand überführt
werden kann, wird tatsächlich gestoppt, nachdem der Zeitpunkt zum Zuführen
des Strickgarns zum Strickende vorübergegangen ist. Durch Anhalten der Drehung
des Servomotors, bevor der Strickvorgang beendet ist, kann verhindert werden, dass
das Strickgarn im Übermaß zugeführt wird, bevor der Servomotor tatsächlich
angehalten wird. Vor dem Passieren des Strickendes, nachdem die Steuerung des Drehstopps
begonnen hat, wird die Steuerung so ausgeführt, dass die Länge des abzuspulenden
Strickgarns mit dem zum Fehlseitenbereich geneigten Pufferstab gleich der Länge
des Strickgarns ist, das durch die Rückkehr des Pufferstabs zur Ausgangsseite
hin zu speichern ist, bevor der Servomotor nach dem Durchgang durch das Strickende
tatsächlich angehalten wird. Wenn der Servomotor schließlich angehalten
wird, kann daher das Strickgarn von der richtigen Länge in dem Pufferstab gespeichert
werden.
Weiterhin führt die Steuerungseinrichtung die Steuerung zur Erhöhung
der Zuführmenge des Strickgarns so aus, dass die Position der Spitzenseite
des Pufferstabs in den Überschussseitenbereich jenseits des Ausgangs gelangt,
bevor ein Strickvorgang für eine nächste Runde begonnen wird, wenn auf
der Grundlage der Änderung der Position des Garnzuführeinlasses bezüglich
des Gewebes festgestellt wird, das der Garnzuführeinlass aus dem Strickbereich
in Breitenrichtung des Gewebes gerät.
Das Strickgarn kann bis zur Seite des Überschussseitenbereichs
auf der Spitzenseite des Pufferstabs gespeichert werden, um einen plötzlichen
Anstieg der Nachfrage nach dem Garn zu Beginn des Strickvorgangs für eine Runde
des Gewebes vorzusorgen, und die die Differential-Komponente im Überschussseitenbereich
verwendende Steuerung kann effektiv sein.
Weiterhin kann die Speichermenge des Strickgarns zuvor so erhöht
werden, dass die die Differential-Komponente verwendende Steuerung effektiv ist,
bevor die Nachfragemenge nach dem Strickgarn plötzlich erhöht wird.
Des Weiteren führt die Steuerungseinrichtung die Steuerung so
aus, dass sie den Servomotor anhält, wenn auf der Grundlage der Positionsänderung
des Garnzuführeinlasses bezüglich des Gewebes festgestellt wird, dass
der Garnzuführeinlass bezüglich der Breite des Gewebes von der Zuführseite
des Strickgarns wegbewegt wird und dass die Position eines Vorwärts- und Zurückbewegungsvorgangs
einer Stricknadel außerhalb einer Grenze der Breite des Gewebes
gerät, auf der Grundlage der Strickdaten.
Wenn das Gewebe über der Seite jenseits der Garnzuführungsseite
zu stricken ist, kann die Garnspannung des Strickgarns innerhalb eines angemessenen
Bereichs gehalten werden, ohne das Strickgarn im Übermaß zuzuführen.
Des Weiteren kann der Servomotor angehalten werden, um zu verhindern,
dass das Strickgarn in einem Zustand, in dem die Nachfrage nach dem Strickgarn beseitigt
ist, im Übermaß zugeführt wird.
Des Weiteren berechnet die Steuerungseinrichtung die Menge des Strickgarns
für jede Stricknadel.
Eine Einstellsteuerung wird ausgeführt, indem die Menge des Strickgarns
für jede Stricknadel berechnet wird. Daher ist es möglich, eine Fluktuation
in einer auf das Strickgarn beim Stricken des Gewebes ausgeübte Spannung zu
reduzieren.
Des Weiteren ist es möglich, eine Fluktuation in einer Garnspannung
für jede Nadel zum Stricken des Gewebes zu reduzieren.
Weiterhin berechnet die Steuerungseinrichtung die Menge des Strickgarns
für mehrere Stricknadeln.
Die Menge des Strickgarns wird für mehrere Stricknadeln berechnet.
Daher ist es beispielsweise möglich, die Gesamtspannung konstant zu machen,
während die Spannung für jede Stricknadel verändert wird, wodurch
das Beste aus dem Merkmal des Gewebes für den Strickvorgang mit einer Änderung
in der üblichen Verbrauchsmenge des Garns gemacht wird, zum Beispiel beim Jacquard-Stricken.
Des Weiteren ist es möglich, zu verhindern, dass die Spannung
bei mehreren Stricknadeln geändert wird, wodurch das Beste aus dem Merkmal
eines zu strickenden Musters gemacht wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Andere und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
besser erkennbar, worin:
1 ein Blockdiagramm ist, das eine schematische Struktur
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung zeigt;
2 ist eine Vorderansicht ist, die eine Garnzuführvorrichtung
in 1 zeigt;
3 eine linksseitige Ansicht ist, die die Garnzuführvorrichtung
in 1 zeigt;
4 eine perspektivische Ansicht ist, die die Garnzuführvorrichtung
in 1 zeigt;
5 ein Diagramm ist, das ein Konzept der PID-Steuerung
zeigt;
6 eine graphische Darstellung ist, die ein weiteres
Konzept der PID-Steuerung zeigt;
7 eine Ansicht ist, die ein Konzept zeigt, in dem ein
Strickgarn in einem Pufferstab im Übermaß gespeichert ist, bevor die Nachfrage
nach dem Strickgarn plötzlich ansteigt;
8 eine Ansicht ist, die ein Konzept zeigt, in der die
Steuerung zum Stoppen der Zuführung ausgeführt wird, wenn die Nachfrage
nach dem Strickgarn behoben ist;
9A bis 9C graphische Darstellungen
sind, die ein Konzept der Steuerung zum Zuführen des Strickgarns nach Maßgabe
der Verbrauchsmenge des Garns für jede Stricknadel zum Stricken eines Gewebes
zeigen;
10A bis 10C graphische
Darstellungen sind, die ein Konzept zum Zuführen des Strickgarns nach Maßgabe
der Nachfragemenge nach dem Garn für mehrere Stricknadeln zum Stricken des
Gewebes zeigen;
11A bis 11C Ansichten
sind, die ein Konzept zum präzisen Berechnen der Länge des dem Gewebe
zugeführten Strickgarns zeigen, wenn sich ein Garnzuführeinlass von der
Garnzuführvorrichtung weg bewegt;
12A und 12B Ansichten
sind, die ein Konzept zum präzisen Berechnen der Länge des dem Gewebe
zugeführten Strickgarns zeigen, wenn sich der Garnzuführeinlass der Garnzuführvorrichtung
nähert;
13 eine Ansicht ist, die einen Zustand zeigt, in dem
die PID-Steuerung in eine D-Steuerung und eine PI-Steuerung umgeschaltet wird, wenn
der Pufferstab durch einen Ausgang hindurchgeht und die Steuerung von einer Hochverstärkung
in eine Niederverstärkung geändert wird, nachdem eine Schwingung des Pufferstabs
maximiert wurde;
14 ist eine graphische Darstellung und Ansicht, die
eine vorübergehende Änderung der Geschwindigkeit eines Strickgarns und
des Winkels des Pufferstabs während des Strickens zeigt;
15 ist eine graphische Darstellung, die eine Änderung
der Drehgeschwindigkeit des Servomotors und der Spannung eines Strickgarns in dem
Fall zeigt, dass die Verstärkung durch die PI-Steuerung umgeschaltet wird;
16 ist eine graphische Darstellung, die eine Änderung
in der Drehgeschwindigkeit des Servomotors und der Spannung des Strickgarns in dem
Fall zeigt, in dem die Verstärkung nicht durch die PI-Steuerung umgeschaltet
wird, sondern eine hohe Verstärkung aufrechterhalten wird;
17 ist eine graphische Darstellung, die eine Änderung
in der Drehgeschwindigkeit des Servomotors und der Spannung des Strickgarns in dem
Fall zeigt, in dem die Verstärkung nicht durch die PI-Steuerung umgeschaltet
wird, sondern eine niedrige Verstärkung aufrechterhalten wird;
18 ist eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem eine Position
für den Beginn des Strickens als vorübergehender Ausgang gesetzt wird,
der Ausgang in einen substantiellen Ausgang umgeschaltet wird, wenn die PI-Steuerung
beginnt, und der Pufferstab durch den substantiellen Ausgang hindurchgeht, und die
Steuerung von einer hohen Verstärkung in eine niedrige Verstärkung umgeschaltet
wird, nachdem die Schwingung des Pufferstabs maximiert wurde;
19 ist eine graphische Darstellung, die eine vorübergehende
Änderung der Geschwindigkeit eines Garns zu Beginn des Strickens zeigt;
20A und 20B sind eine
Ansicht, die den schematischen Neigungszustand des Pufferstabs in dem Fall zeigen,
in dem die D-Steuerung vom Beginn des Strickens zum Durchgang durch den Ausgang
ausgeführt wird und die PI-Steuerung am Ausgang beginnt, und eine graphische
Darstellung, die eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors zeigt;
21A und 21B sind eine
Ansicht, die den schematischen Neigungszustand des Pufferstabs in dem Fall zeigt,
in dem die PI-Steuerung durch Einstellen einer Position für den Beginn des
Strickens als vorübergehender Ausgang ausgeführt wird und der Ausgang
in einen substantiellen Ausgang umgeschaltet wird, und eine graphische Darstellung,
die eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors zeigt;
22A und 22B sind eine
graphische Darstellung, die die Geschwindigkeit des Garns und die Drehgeschwindigkeit
des Motors in dem Fall zeigt, in dem der Servomotor angelassen wird, um an einem
Strickende angehalten zu werden, und eine Ansicht, die eine Änderung des Neigungswinkels
des Pufferstabs zeigt;
23A und 23B sind eine
graphische Darstellung, die die Geschwindigkeit des Garns und die Drehgeschwindigkeit
des Motors in dem Fall zeigt, in dem der Servomotor angelassen wird, um vor dem
Strickende angehalten zu werden, und eine Ansicht, die eine Änderung des Neigungswinkels
des Pufferstabs zeigt;
24 ist eine Ansicht, die den Grund zeigt, warum die
Länge des Strickgarns nicht innerhalb eines konstanten Bereichs von einem Ende,
an dem ein Gewebe nahe einer konventionellen Garnzuführungsvorrichtung ist,
präzise gemessen werden kann; und
25 ist eine Ansicht, welche zeigt, dass es unmöglich
ist, die Länge des durch einen Garnzuführeinlass zuzuführenden Strickgarns
in der Nähe eines Endes des Gewebes zu messen, das von der konventionellen
Garnzuführvorrichtung entfernt ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Nun werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen nachstehend Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben.
1 zeigt den schematischen Aufbau einer Strickmaschine
11 mit einer Garnzuführvorrichtung gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung. Die Strickmaschine 11 führt einer Stricknadel ein Strickgarn
14 aus einem Garnzuführeinlass 13 zu, um ein Gewebe
12 zu stricken. Das dem Garnzuführeinlass 13 zuzuführende
Strickgarn 14 unterdrückt eine Fluktuation in einer Spannung durch
die in einer Seitenabdeckung 5 der Strickmaschine 11 bereitgestellte
Garnzuführvorrichtung 16 und wird entsprechend der Nachfragemenge
in einer angemessenen Länge bereitgestellt.
Die Garnzuführvorrichtung 16 umfasst einen Pufferstab
17, und ein bis zu einer Spitzenseite 19 vorgesehener Bereich
wird rund um eine Basisendseite 18 verdreht und bewegt, so dass das Strickgarn
14 mit einer gewissen Länge gespeichert werden kann. Der Pufferstab
17 wird durch eine Feder in einer solchen Richtung gespannt, dass sich
die Spitzenseite 19 von der Oberfläche der Seitenabdeckung
15 weg bewegt, und er ist so geneigt, dass sein Winkel mit einer Zugkraft
auf der Grundlage der Spannung des Strickgarns 14 ausgeglichen ist. Die
Garnzuführvorrichtung 16 gemäß der Ausführungsform
sieht eine Fluktuation in der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 vorher
und führt eine Steuerung aus, um eine Fluktuation im Neigungswinkel des Pufferstabs
17 zu unterdrücken, wodurch verhindert wird, dass sich die Spannung
des Strickgarns 14 ändert.
Die Details der Garnzuführvorrichtung 16 sind in den
2, 3 und 4
gezeigt. 2 zeigt einen Zustand, von vorne in derselben
Richtung wie in 1 gesehen, 3
zeigt einen von der linken Seite gesehenen Zustand und 4
zeigt einen Zustand in Schrägansicht. Zur praktischeren Beschreibung sind die
Richtungen einer Hauptrolle 20 und einer angetriebenen Rolle
32 in 1 geändert. Unter Bezugnahme auf
die 1 bis 4 sind die Hauptrolle
20 und die angetriebene Rolle 21 vorgesehen, um das Strickgarn
14 dem Pufferstab 17 zuzuführen. Die Hauptrolle
20 ist an der Drehwelle eines Servomotors 22 angebracht und die
Drehkraft des Servomotors 22 wird durch einen Antriebsmechanismus
23, der aus einer Zahnradkombination besteht, auf die angetriebene Rolle
21 übertragen. Die Hauptrolle 20 und die angetriebene Rolle
21 sind vorgesehen, um das Strickgarn 14 zwischen sich zu legen,
und die angetriebene Rolle 21 wird durch den Antriebsmechanismus
23 mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie derjenigen der Hauptrolle
20 gedreht. Die Hauptrolle 20, die angetriebene Rolle
21, der Servomotor 22 und der Antriebsmechanismus 23
sind an der Seitenabdeckung 15 in 1 durch
einen Rahmen 24 angebracht. Die Hauptrolle 20 hat einen kleinen
Durchmesser und die angetriebene Rolle 21 ist unter der Hauptrolle
20 angebracht. Daher kann eine Garnzuführvorrichtung 16 so
aufgebaut sein, dass sie eine vergleichsweise kleine Breite hat, und mehrere Garnzuführvorrichtungen
16 können leicht an der Seitenabdeckung 15 angebracht werden.
Das Strickgarn 14 wird von oberhalb des Rahmens
24 zugeführt und wird in Kontakt mit der Außenumfangsfläche
der Hauptrolle 20 zu einem Bereich hin geführt, in dem die angetriebene
Rolle 21 gegenüber der Hauptrolle 20 liegt. Ein sehr kleiner
Abstand ist zwischen der Außenumfangsfläche der Hauptrolle 20
und derjenigen der angetriebenen Rolle 21 vorgesehen, und das Strickgarn
14 geht dort hindurch. Des Weiteren wird das Strickgarn 14 zu
einer Relaisrolle 25 geführt und wird zur Spitzenseite 19
des Pufferstabs 17 mit geänderter Richtung gezogen. Die Basisendseite
18 des Pufferstabs 17 ist mit einer Feder 26 zum Spannen
der Spitzenseite 19 versehen, so dass sie sich von der Oberfläche
der Seitenabdeckung 15 entfernt. Der Pufferstab 17 wird durch
die Feder 26 gedreht und bewegt, so dass er einen kleinen Neigungswinkel
hat, wenn die Spannung des Strickgarns 14 hoch ist, und einen großen
Neigungswinkel hat, wenn die Spannung des Strickgarns niedrig ist. Der Neigungswinkel
des Pufferstabs 17 wird durch einen auf der Basisendseite 18 vorgesehenen
Neigungswinkelsensor 27 erfasst.
Es wird wieder Bezug auf 1 genommen,
in der in der Strickmaschine 11 ein Nadelbett 28 zum Stricken
des Gewebes 12 geradlinig vorgesehen ist und der Strickvorgang der Stricknadel
des Nadelbetts 28 und die Bewegung des Garnzuführeinlasses
13 ausgeführt werden, um das Gewebe 12 zu stricken, während
sich ein Schlitten 29 entlang des Nadelbetts 28 hin und her bewegt.
Der Schlitten 29 ist mit einem Strickschloss zum Ausführen des Vorschub-
und Zurückziehvorgangs der Stricknadel versehen und der Strickvorgang wird
durch den Vorschub- und Zurückziehvorgang der Stricknadel durchgeführt.
In der automatisierten Strickmaschine 11 wird der Strickvorgang
für das Gewebe 12 durch eine Stricksteuereinrichtung 30 gesteuert
und das Gewebe 12 wird nach Maßgabe von Strickdaten gestrickt, die
zuvor gegeben werden. In der Garnzuführvorrichtung 16 gemäß
der Ausführungsform wird der Servomotor 22 so einer PID-Steuerung
unterworfen, dass ein durch den Neigungswinkelsensor 27 erfasster Neigungswinkel
dem Fall entspricht, in dem die Spitzenseite 19 des Pufferstabs
17 in einer Ausgangsposition als vorgegebene Referenzposition platziert
wird. Wenn die Nachfrage nach einem Garn sich plötzlich ändert, beispielsweise
eine Bewegungsrichtung des Schlittens 29 geändert wird, wird die Einstellsteuerung
mit einem raschen Anstieg der Nachfrage nach dem Garn ausgeführt und die Steuerung
für den Garnzufuhrstopp wird ohne die Nachfrage nach dem Garn auf der Grundlage
eines von der Stricksteuereinrichtung 30 gesendeten Signals, das die Position
des Schlittens angibt, eines Signals, das die Position der Garnzuführeinlass
13 bezüglich des Gewebes 12 angibt, und eines Signals, das
die Menge des Strickgarns angibt, die aus den Strickdaten berechnet wird, ausgeführt.
In der Einstellsteuerung wird ein Anstieg der Nachfrage nach dem Garn durch eine
Zunahme des Neigungswinkels des Pufferstabs 17 absorbiert, bevor das Garn
tatsächlich nachgefragt wird und dem Garnzuführeinlass 13 zugeführt
wird.
5 zeigt ein Konzept, in dem eine Differentialausgabe
durch die PID-Steuerung einer Garnzuführsteuereinrichtung 31 in
1 umgeschaltet wird. Der Pufferstab 17 wird
durch die Feder an der Basisendseite 18 gespannt. Wenn sich der Neigungswinkel
erhöht, wird die Spannkraft der Feder verringert. Daher weist der Neigungswinkel
eine solche Beziehung auf, dass er erhöht wird, wenn eine auf der Spannung
des Strickgarns 14 basierende Zugkraft verringert wird. In dem Fall, dass
die Zuführmenge des Strickgarns 14 der Nachfragemenge nach dem Strickgarn
14 vollständig entspricht, kann der Neigungswinkel des Pufferstabs
17 so aufrechterhalten werden, dass er konstant ist, und die Position der
Spitzenseite 19 kann so gehalten werden, dass sie die eines Ausgangs
40 des Pufferstabs 17 ist. Tatsächlich kann das Strickgarn
14 aufgrund einer mechanischen Trägheit der Hauptrolle 20,
der angetriebenen Rolle 21 oder des Servomotors 22 nicht sofort
entsprechend einer Fluktuation der Nachfragemenge nach dem Strickgarn
14 zugeführt werden. Aus diesem Grund absorbiert das Verdrehen und
Bewegen des Pufferstabs 17 eine Fluktuation in der Nachfragemenge nach
dem Strickgarn 14 zu einem gewissen Grad.
Wenn die Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 schnell ansteigt,
wird der Neigungswinkel des Pufferstabs 17 weiter verringert, entsprechend
einem Engpass des zuzuführenden Strickgarns 14 und des in einem Pfad
für das Strickgarn 14 gespeicherten Strickgarns 14, das von
der Relaisrolle 25 zu dem Garnzuführeinlass 13 durch die
Spitzenseite 19 in 1 bereitgestellt wird und
dem Gewebe 12 unter einer Verringerung der Länge des Strickgarns
14 zugeführt wird. Genauer gesagt wird ein Fehlseitenbereich
41, in dem das Strickgarn 14 unzureichend ist bzw. fehlt, in eine
Richtung eingestellt, in der die Position der Spitzenseite 19 der Oberfläche
der Seitenabdeckung 15 näher ist als die Position des Ausgangs
40. Andererseits wird, wenn das Strickgarn von dem Bereich zwischen der
Hauptrolle 20 und der angetriebenen Rolle 21 ungeachtet der geringen
Nachfrage nach dem Strickgarn 14 zugeführt wird, der Neigungswinkel
so erhöht, dass die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 weiter
von der Seitenabdeckung 15 entfernt wird als die Position des Ausgangs
40, und das zusätzliche Strickgarn 14 wird gespeichert. Genauer
gesagt wird, wenn die Position der Spitzenseite 19 von der Seitenabdeckung
15 weiter entfernt ist als die Position des Ausgangs 40, das Strickgarn
in einen Überschussseitenbereich 42 gesetzt, in dem ein Überschuss
erzeugt wird.
In der PID-Steuerung des Servomotors 22 wird die Zuführmenge
des Strickgarns 14 entsprechend einer Fluktuation des Neigungswinkels des
Pufferstabs 17 schnell gesteuert. Daher wird eine Steuerung durch eine
Differentialausgabe ausgeführt, die durch Differenzieren eines von dem Neigungswinkelsensor
27 gesendeten Erfassungssignals ermittelt wird. Die auf der Differentialausgabe
basierende Steuerung reagiert auf eine geringe Fluktuation im Neigungswinkel. Als
Ergebnis der Steuerung besteht daher die Möglichkeit, dass der Neigungswinkel
des Pufferstabs 17 empfindlich geändert werden kann, um eine Schwingung
zu erzeugen. Aus diesem Grund wird die Differentialausgabe auf 0 gesetzt, um die
Steuerung zu stabilisieren, wenn die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs
17 in den Bereich eintritt, in dem das Strickgarn 14 abgesehen
von der Ausgangsposition unzureichend ist. Genauer gesagt, wird durch Einstellen
der Stabausgangsposition als Referenz eine Steuerung unter Berücksichtigung
der Differentialausgabe innerhalb des Bereichs, in dem das Strickgarn
14 bleibt, und unter Berücksichtigung keiner Differentialausgabe innerhalb
des Bereichs, in dem das Strickgarn 14 unzureichend ist, ausgeführt.
6 zeigt ein Konzept der PID-Steuerung für die
Drehzahl des Servomotors 22 gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung. In derselben Weise wie in der in 5 gezeigten
Ausführungsform wird der Ausgang 40 bezüglich der Position der
Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 gesetzt und eine Komponente
zum Steuern der Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22 wird durch die PID-Steuerung
innerhalb des Überschussseitenbereichs 42, in dem das Strickgarn
14 bleibt, und des Fehlbereichs 41, in dem das Strickgarn
14 unzureichend ist, unter Verwendung des Ausgangs 40 als Referenz
umgeschaltet. Im Überschussseitenbereich 42 des
Strickgarns 14 wird die Steuerung unter Verwendung von lediglich einer
Differential-Komponente 40 ausgeführt. Nachdem die Spitzenseite
19 des Pufferstabs 17 durch den Ausgang 40 hindurchgeht
und erstmals in den Fehlseitenbereich 41 eintritt, wird eine Steuerung
unter der Verwendung einer Proportional-Komponente P und einer Integral-Komponente
I begonnen. Wenn der Überschussseitenbereich 42 kontinuierlich in
den Fehlseitenbereich 41 umgeschaltet wird, wird die Differential-Komponente
D in die Integral-Komponente I in einer Durchgangszeit durch den Ausgang
40 umgewandelt. Daher ist die Proportional-Komponente P0 und der Ausgang
kann ohne Unterschied in der Geschwindigkeit umgeschaltet werden.
7 zeigt einen Zustand, der unmittelbar erreicht wird,
bevor der Garnzuführeinlass 13, der nahe einem Ende auf der Seite
der Garnzuführvorrichtung 16 platziert ist, wie in 1
gezeigt, in eine solche Richtung bewegt wird, dass er von der Garnzuführvorrichtung
16 getrennt ist, wodurch das Gewebe 12 gestrickt wird. Wenn das
Stricken in diesem Zustand begonnen wird, steigt die Nachfragemenge nach dem Strickgarn
14 rasch an. Infolgedessen wird eine Reihe über dem Gewebe
12 gestrickt und das Strickgarn 14 wird langsam zugeführt,
so dass die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 zu
einer voreingestellten Position innerhalb des Überschussseitenbereichs jenseits
des Ausgangs kommt, während der Garnzuführeinlass 13 unmittelbar
zuvor aus dem Ende der in dem Gewebe 12 gestrickten Reihe kommt und der
Strickvorgang für eine nächste Reihe begonnen wird. Wenn der Garnzuführeinlass
13 am Ende des Gewebes 12 herauskommt und die unmittelbar zuvor
gestrickte Reihe in einer Position beendet wird, die in einer gestrichelten Linie
gezeigt ist, kann das Strickgarn 14 mit einer Erhöhung des Neigungswinkels,
der in einer ausgezogenen Linie gezeigt ist, im Übermaß gespeichert werden,
bevor das Stricken für die nächste Reihe beginnt. In dem Fall, dass das
Strickgarn 14 somit bis zum Überschussseitenbereich gespeichert wird,
erhöht der Servomotor 22 die Zuführmenge des Strickgarns
14 durch die Steuerung unter Verwendung der Differential-Komponente einer
Änderung des Neigungswinkels, bevor die Spitzenseite 19 des Pufferstabs
17 zum Ausgang zurückbewegt wird, selbst wenn die Nachfrage nach dem
Strickgarn 14 rasch zunimmt, so dass das Strickgarn 14 mit einer
sofortigen Verzögerung von der Hauptrolle 20 und der angetriebenen
Rolle 21 zugeführt wird. Daher ist es möglich, das Strickgarn
14 zuzuführen, während die Fluktuation in einer Garnspannung
gegen eine rasche Zunahme der Nachfragemenge nach dem Strickgarn 14 unterdrückt
wird.
8 zeigt ein Konzept einer auszuführenden Steuerung,
wenn der Garnzuführeinlass 13 an einem Strickende 12F aus
dem Gewebe 12 herauskommt, das jenseits der Seitenabdeckung 15
positioniert ist, die mit der Garnzuführvorrichtung 16 in der in
1 gezeigten Strickmaschine 11 vorgesehen ist.
Der zusammen mit dem Garnzuführeinlass 13 zu bewegende Schlitten
29 beinhaltet ein Strickschloss 45, um zu bewirken, dass die Stricknadel
einen Strickvorgang ausführt. Wenn die Position des Strickschlosses
45 aus dem Strickende 12F herauskommt, wird eine Ausgabe für
den Garnzuführvorgang der Hauptrolle 20 und der angetriebenen Rolle
21 auf Null gesetzt. Infolgedessen kann der Servomotor 22 plötzlich
angehalten werden, um das Strickgarn 14 nicht übermäßig
zuzuführen. Wenn der Garnzuführeinlass 13 zur Seite des Gewebes
12 hin bewegt wird, um das Stricken für die nächste Reihe zu
beginnen, erhöht sich rasch die Nachfrage nach dem Strickgarn 14 in
derselben Weise wie in 7. Daher wird das Strickgarn
14 in dem Pufferstab 17 gespeichert.
Die 9A bis 9C
zeigen ein Konzept zur Vorhersage der Nachfragemenge nach dem Garn auf der Basis
der Strickdaten für jede der Stricknadeln 50, 51,
52, ... und zum vorherigen Zuführen des Strickgarns 14 mit
einer Länge, die der Nachfragemenge entspricht. Maschen der zu verwendenden
Stricknadeln 50, 51, 52, ... werden für jede Reihe
auf die Stricksteuereinrichtung 30 der Strickmaschine 11 eingestellt,
um das Gewebe 12 zuvor in der Reihenfolge einer Nadelzahl auszubilden,
die einer Anordnung in einem Nadelbett 28 entspricht. Die Länge des
in die Maschen der Nadeln 50, 51, 52, ... gezogenen Strickgarns
14 bildet eine Maschenschlaufe. Verschiedene Muster können mit einer
Variation in der Länge der Maschenschlaufe gestrickt werden. Die Zuführmenge
des Garns ist, wie in einer punktierten Linie in 9B
gezeigt ist, entsprechend der in einer ausgezogenen Linie in 9A
gezeigten Verbrauchsmenge des Garns für jede Nadel eingestellt. In
9C ist die Verbrauchsmenge des Garns in 9A
in einer ausgezogenen Linie gezeigt und die Zuführmenge des Garns in
9B ist in einer gestrichelten Linie gezeigt. Entsprechend
einer Änderung in der Zuführmenge des Garns, die in der gestrichelten
Linie gezeigt ist, wird begonnen, das Strickgarn 14 auf dieser Seite P
eines Strickendes S zuzuführen und ein Beschleunigungsstart A und ein Entschleunigungsstart
B des Servomotors 22 werden durch ein Vorwärtszuführverfahren
gesteuert. Somit wird die Beschleunigung/Entschleunigung auf dieser Seite einer
Position ausgeführt, in der die Verbrauchsmenge des Garns verändert ist,
und eine Fluktuation in der Garnspannung kann reduziert werden.
10A bis 10C zeigen ein
Konzept zur Steuerung zur durchschnittlichen Zuführung des Strickgarns zu jeder
der Stricknadeln 50, 51, 52, .... Wenn die Verbrauchsmenge
des Garns durch die Stricknadeln 50, 51, 52, ... geändert
wird, wie in einer ausgezogenen Linie der 10A gezeigt
ist, wird das Garn entsprechend dem Durchschnitt der Gesamtmenge zugeführt,
wie in einer punktierten Linie in 10B gezeigt ist. 10C
zeigt eine Überlagerung der 10A und
10B. Wie in 10 gezeigt ist, ist die
Nachfrage nach dem Garn nach Maßgabe eines Mittelwerts der Zuführmenge
erhöht oder verringert, wie in 10C gezeigt ist,
so dass sich die Spannung ebenfalls ändert. In einem Strickvorgang, der mit
einer regelmäßigen Änderung der Verbrauchsmenge des Garns auszuführen
ist, wie etwa einem Jacquardstricken, kann jedoch ein ausgezeichneteres Gewebe
12 durch die Steuerung zur Zuführung des Garns zu einer Stricknadeleinheit
erhalten werden. Dementsprechend wird es bevorzugt, dass das Konzept zur Zuführung
des Garns, wie es in den 9A bis 9C
oder den 10A bis 10C gezeigt
ist, entsprechend dem zu strickenden Gewebe 12 geändert wird.
11A bis 11C zeigen ein
Konzept zum präzisen Abmessen der Länge des Strickgarns 14, das
dem Gewebe 12 zuzuführen ist, während der Garnzuführeinlass
13 von der der Garnzuführvorrichtung 16 nahen Seite zu der
von ihr entfernen Seite bewegt wird. Wie in 11A gezeigt
ist, wird damit begonnen, Daten zu holen, wenn der Garnzuführeinlass
13 zu einem Strickende 12N des Gewebes 12 kommt, das
näher an der Garnzuführvorrichtung 16 liegt, wie auf der linken
Seite veranschaulicht ist. Wie in 11B gezeigt ist,
ist, wenn der Garnzuführeinlass 13 nach rechts bewegt wird und durch
das Strickende 12F des Gewebes 12, das von der Garnzuführvorrichtung
16 entfernt ist, hindurchgeht und die rechte Bewegung somit beendet wird,
die Länge des Strickgarns 14 in einem in einer punktierten Linie gezeigten
Bereich unbekannt. Wie in 11C gezeigt ist, wird, wenn
der Garnzuführeinlass 13 zu einem Strickende des Gewebes
12, das im Strickvorgang für eine nächste Reihe näher ist,
der Abschnitt des Strickgarns 14, der in der punktierten Linie der
11B gezeigt ist und unbekannt ist, zum Pufferstab
17 zurückgebracht und wird dort absorbiert. Die Länge des in
dem Pufferstab 17 gespeicherten Garns 14 kann aus dem Neigungswinkel
des Pufferstabs 17 berechnet werden. Des Weiteren kann die Menge des von
der Hauptrolle 20 zugeführten Strickgarns 14 auf der Grundlage
eines von einem Kodierer gesendeten Signals berechnet werden, der in dem Servomotor
22 vorgesehen ist. Eine Strickbreite des Gewebes 12 kann leicht
aus der mechanischen Spezifizierung der Strickmaschine 11 und den Strickdaten
ermittelt werden. Daher kann die Länge des in dem Strickvorgang für eine
Reihe des Gewebes 12 verwendeten Strickgarns 14 als Differenz
zwischen einem in 11A gezeigten Zustand in einer Datenholanfangsposition
und einem in 11C gezeigten Zustand in einer Datenholendposition
präzise berechnet werden. Genauer gesagt, kann die Garnmenge aus einer Differenz
zwischen dem Neigungswinkel des Pufferstabs 17 in einer Datenholendposition
und demjenigen in der Datenholstartposition, einem Kodiererwert und der Strickbreite
des Gewebes 12 präzise berechnet werden.
12A und 12B zeigen ein
Konzept zum Holen der Länge des zuzuführenden Garns 14 als Daten,
während der Garnzuführeinlass 13 von dem Strickende
12F, das von der Garnführvorrichtung 16 entfernt ist, zu
dem dieser nahen Strickende 12N bewegt wird. Wie in 12A
gezeigt ist, wird das Datenholen in einer Position begonnen, in der der Garnzuführeinlass
13 zu den entfernten Strickende 12F des Gewebes 12 kommt.
Wie in 12B gezeigt ist, ist das Datenholen beendet,
wenn die Position des Strickschlosses 45 des Schlittens 29 zu
dem näheren Strickende 12N des Gewebes 12 kommt. Es ist nicht
notwendig, die Länge des Strickgarns 14 zwischen dem Garnzuführeinlass
13 und dem Strickende 12N des Gewebes 12 zu berücksichtigen,
wenn sich der Garnzuführeinlass 13 der Seite der Garnzuführvorrichtung
16 weiterhin nähert, wie in einer gestrichelten Linie gezeigt ist.
De Menge des nach rechts bewegten Garns, wie in den 11A
bis 11C gezeigt ist, kann wie folgt berechnet werden.
Die Menge des nach rechts bewegten Garns = die Menge des von dem Kodierer berechneten
Garns – Strickbreite + die Menge des Garns mit einer Änderung im Stab(1)
Des Weiteren kann die Menge des nach links bewegten Garns, wie in
12 gezeigt, wie folgt berechnet werden.
Die Menge des nach links bewegten Garns = die Menge des von dem Kodierer berechneten
Garns + Strickbreite + die Menge des Garns mit einer Änderung im Stab(2)
In der Garnzuführvorrichtung 16 gemäß der
Ausführungsform wird die Hauptrolle 20 durch den Servomotor
22 gedreht und das Strickgarn 14 wird aktiv zugeführt. Wie
in dem Fall, in dem die Menge durch die in den 24 und
25 gezeigte Längenmessrolle 10 passiv
zu messen ist, kann daher ein durch den Einfluss einer Trägheit verursachter
Fehler reduziert werden und die präzise Zuführmenge des Strickgarns
14 kann berechnet werden, um das Strickgarn 14, das zum Stricken
einer Maschenschlaufe benötigt wird, präzise zuzuführen. Somit ist
es möglich, das Gewebe 12 von guter Qualität zu erhalten.
13 zeigt ein PID-Steuerungs-Umschalten der Garnzuführsteuereinrichtung
31 gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung. In
der Ausführungsform wird eine Steuerung unter Berücksichtigung einer Differentialausgabe
ausgeführt, wobei die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17
in dem Überschussseitenbereich 42 jenseits der Position des Ausgangs
40 gesetzt ist und die Steuerung wird unter Berücksichtigung keiner
Differentialausgabe innerhalb des Fehlseitenbereichs 41 in derselben Weise
wie in 5 ausgeführt. Im Fehlseitenbereich
41 wird eine Verstärkung umgeschaltet, wenn der Pufferstab
17 eine Position erreicht, an der er sehr stark geschwungen wird, und wird
weiterhin in einer konstanten Menge zur Seite des Ausgangs 40 hin zurückgebracht.
Genauer gesagt, wird die Verstärkung der PI-Steuerung innerhalb des Fehlseitenbereichs
41 von P1 und I1 zu P2 und I2 umgeschaltet, um P1 > P2 und I1 > I2
zu setzen, wie in der folgenden Tabelle 1 gezeigt ist.
[Tabelle 1]
Beim Umschalten der Verstärkung der PI-Steuerung ist es auch
möglich, lediglich die Verstärkung einer P-Komponente umzuschalten und
eine I-Komponente so wie sie ist zu belassen. Genauer gesagt ist es auch möglich,
P1 > P2 und I1 ≥ I2 zu setzen.
Die Verstärkung wird umgeschaltet, wenn die Spitzenseite
19 des Pufferstabs 17 sehr stark geschwungen wird und dann in
einer konstanten Menge zurückbewegt wird. Der Grund dafür ist, dass der
Pufferstab 17 zuverlässig sehr stark geschwungen werden sollte. Ob
die maximale Schwingung ausgeführt worden ist, wird bekannt, nachdem begonnen
wurde, den Pufferstab 17 zurückzubewegen. Die konstante Menge wird
auf ungefähr 5° als dem Winkel gesetzt, auf den die Pufferstange
17 beispielsweise zurückbewegt wird. Dieser Wert kann geändert
werden, weil ein optimaler Wert in Abhängigkeit von einem Verfahren zum Stricken
eines Gewebes, einem Garntyp und einer Strickgeschwindigkeit variiert wird.
Wie vorstehend beschrieben ist, wird in jeder Ausführungsform
gemäß der Erfindung das Strickgarn 14 in dem Pufferstab
17 gespeichert, bevor der Strickvorgang für jede Reihe begonnen wird,
und die PID-Steuerung des Servomotors 22 zum Herausziehen des Strickgarns
14 wird durch lediglich die D-Komponente innerhalb eines Strickanfangsbereichs
ausgeführt. Wenn der Strickanfangsbereich gestrickt wird und die Spitzenseite
19 des Pufferstabs 17 durch den Ausgang hindurchgeht, wird nachfolgend
ein nur durch die PI-Komponente zu steuernder Strickbereich vorgesehen. Der Strickbereich
wird durch die PI-Komponente ungeachtet des Winkels des Pufferstabs 17
gesteuert. Gleichermaßen wird unter Bezugnahme auf das Verstärkungsumschalten
der Strickanfangsbereich mit einer hohen Verstärkung gesteuert und die hohe
Verstärkung wird zu einer niedrigen Verstärkung umgeschaltet, wenn der
Pufferstab 17 sehr stark geschwungen wird und dann in einer konstanten
Menge zurückbewegt wird. Somit wird der Strickbereich mit der niedrigen Verstärkung
gesteuert.
14 bis 17 zeigen den Grund,
warum die Verstärkungsumschaltung wie in 13 gezeigt
ausgeführt wird. 14 zeigt eine schematische vorübergehende
Änderung in einer Garngeschwindigkeit, mit der der Servomotor 22 das
Strickgarn 14 zuführt, und einen Winkel des Pufferstabs
17. 15 zeigt den Fall, in dem die Verstärkung
umgeschaltet wird. 16 zeigt den Fall, in dem das Umschalten
nicht ausgeführt wird, um eine hohe Verstärkung aufrechtzuerhalten, und
17 zeigt den Fall, in dem das Schalten nicht ausgeführt
wird, um eine niedrige Verstärkung aufrechtzuerhalten, wobei eine Drehgeschwindigkeit
des Servomotors 22 und eine Garnspannung in einer ausgezogenen Linie bzw.
einer strichpunktierten Linie gezeigt sind.
Wie in 14 gezeigt ist, wird zu einer
Zeit t0, zu der begonnen wird, einen Strickanfangsbereich 60 zu stricken,
begonnen, den Pufferstab 17 aus dem Ausgang zum Fehlseitenbereich zu bewegen,
und das gespeicherte Strickgarn 14 wird zugeführt. Zu einer Zeit t1,
wenn die Menge des durch die Drehung des Servomotors 22 zuzuführenden
Strickgarns 14 größer als jene des für den Strickvorgang
zu verwendenden Strickgarns 14 ist, wird begonnen, den Pufferstab
17 aus einem maximalen Schwingungswinkel zur Ausgangsseite hin zurückzubewegen.
Wenn der Pufferstab 17 bei einer Zeit t2 in einer konstanten Menge von
dem maximalen Schwingungswinkel zurückbewegt wird, wird die Verstärkung
umgeschaltet, um sie zu reduzieren. Anschließend wird das
Gewebe 12 zu einer Zeit t3 eine Reihe lang vollständig abgestrickt.
15 zeigt die Geschwindigkeit des Servomotors
22 in der ausgezogenen Linie. Wie in einer gestrichelten Linie der
15 gezeigt ist, kann die in der strichpunktierten Linie
gezeigte Garnspannung innerhalb des Strickanfangsbereichs 60 unterdrückt
werden und eine Schwingung innerhalb eines Strickbereichs 61 kann verhindert
werden.
In 16, die die Motordrehzahl in der ausgezogenen
Linie und die Garnspannung in der strichpunktierten Linie zeigt, wird in dem Fall,
dass die hohe Verstärkung von einem Strickanfang innerhalb des Strickanfangsbereichs
60 bis zu einem Strickende innerhalb des Strickbereichs 61 aufrechterhalten
wird, ein Überschwingen in der Steuerung innerhalb des Strickbereichs
61 erzeugt, so dass beispielsweise eine Schwingung verursacht wird. In
17, die die Motorgeschwindigkeit in der ausgezogenen
Linie und die Garnspannung in der strichpunktierten Linie zeigt, wird des Weiteren
in dem Fall, dass die niedrige Verstärkung aufrechterhalten wird, Zeit benötigt,
um eine notwendige Geschwindigkeit zu erhalten, und es kann keine Gegenmaßnahme
gegen die plötzliche Nachfrage nach dem Strickgarn 14 zu Beginn des
Strickvorgangs ergriffen werden. Daher erhöht sich die Garnspannung.
18 zeigt die PID-Steuerungs-Umschaltung der Garnzuführsteuereinrichtung
31 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. In
der Ausführungsform wird eine Steuerung ohne Berücksichtigung einer Differentialausgabe
ausgeführt, selbst wenn die Spitzenseite 19 der Pufferstange
17 innerhalb des Überschussseitenbereichs 42 jenseits der
Position des Ausgangs 40 ist, und ein Vorgang auf der Grundlage eines Konzepts
zum Umschalten einer Verstärkung wird durchgeführt, wenn der Pufferstab
17 die größte Schwingungsposition erreicht und weiter in einer
konstanten Menge zur Seite des Ausgangs 40 hin innerhalb des Fehlseitenbereichs
41 zurückgebracht wird. Eine Position, in der die Spitzenseite
19 des Pufferstabs 17 zu Beginn des Strickvorgangs vorhanden ist,
wird als vorübergehender Ausgang 70 gesetzt, der eine Steuerungsreferenz
ist. Wenn die Spitzenseite 19 zur Seite des Fehlseitenbereichs
41 hin bewegt wird und durch den substantiellen Ausgang 40 geht,
wird die Steuerungsreferenz von dem vorübergehenden Ausgang 70 zum
substantiellen Ausgang 40 wieder hergestellt. Genauer gesagt wird, wie
in der folgenden Tabelle 2 gezeigt ist, eine PI-Steuerung ausgeführt, in der
eine Differential-Komponente am Strickanfang innerhalb des Fehlseitenbereichs
41 bezüglich der Steuerung Null ist, selbst wenn der Überschussseitenbereich
42 im Wesentlichen gesetzt ist. Innerhalb des Fehlseitenbereichs
41 anstelle des substantiellen Ausgangs 40 wird die Verstärkung
von P1 und I1 zu P2 und I2 umgeschaltet und P1 > P2 und I1 > I2 werden in
einer Position gesetzt, an der die Spitzenseite 19 eine maximale Schwingung
erreicht und dann in einer konstanten Menge in derselben Weise wie in
13 zurückbewegt wird.
[Tabelle 2]
In derselben Weise wie in der in 13 gezeigten
Ausführungsform ist es auch möglich, P1 > P2 und I1 ≥ I2 zu
setzen.
19 bis 21B zeigen den
Grund, warum es bevorzugt wird, dass eine Position eines Strickanfangs für
eine Reihe als vorübergehender Ausgang 70 gesetzt sein sollte und
ein Ausgang als Steuerungsreferenz vom vorübergehenden Ausgang 70
zum substantiellen Ausgang 40 umgeschaltet werden sollte, wenn die Position
der Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17 durch den substantiellen
Ausgang 40 geht, wie in 18 gezeigt. 19
zeigt eine Änderung in einer Garngeschwindigkeit, mit der das Strickgarn
14 von dem Servomotor 22 zugeführt werden soll, wenn das
Gewebe 12, das eine große Menge des Strickgarns 14 erfordert,
beispielsweise ein Vollrippenstricken in der in 1 gezeigten
Strickmaschine 11, gestrickt wird. 20A zeigt
schematisch die Bewegung des Pufferstabs 17 in dem Fall, in dem das Umschalten
ausgeführt wird, um eine D-Steuerung auf der Grundlage einer Differential-Komponente
innerhalb des Überschussseitenbereichs 42 jenseits des substantiellen
Ausgangs 40 nach dem Strickanfang durchzuführen und eine PI-Steuerung
auf der Grundlage der Proportional- und Integral-Komponente am
Ausgang 40 durchzuführen, und 20B zeigt
schematisch eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors
22. 21A zeigt schematisch die Bewegung des
Pufferstabs 17 in dem Fall, in dem die PI-Steuerung nach dem Strickanfang
durch Ausgangs-Umschalten ausgeführt wird, in dem die Position des Strickanfangs
als vorübergehender Ausgang 70 gesetzt ist, und 21B
zeigt schematisch eine Änderung der Drehgeschwindigkeit des Servomotors
22.
Wie in 19 gezeigt ist, wird, wenn der
Strickvorgang zur Zeit t10 begonnen wird, die Garngeschwindigkeit so, dass sie vergleichsweise
niedrig ist, bis zu einem Ausgangsdurchgangszustand, in dem die Position der Spitzenseite
19 des Pufferstabs 17 durch die Position des substantiellen Ausgangs
40 zur Zeit t11 hindurchgeht, aufrechterhalten und die Spitzenseite
19 wird weiter zum Fehlseitenbereich hin geschwungen und aufrechterhalten,
so dass sie bis zu einer Zeit t12 eine vergleichsweise niedrige Geschwindigkeit
hat. Von der Zeit t10 bis zur Zeit t12 wird der Neigungswinkel des Pufferstabs
17 geändert, um das gespeicherte Strickgarn 14 abzuspulen.
Daher ist die Geschwindigkeit des durch die Drehung des Servomotors 22
zuzuführenden Garns vergleichsweise niedrig. Zur Zeit t12 wird die Drehgeschwindigkeit
des Servomotors 22 erhöht und die Garngeschwindigkeit wird erhöht
und das Gewebe 12 wird durch eine Zeit t13 kontinuierlich gestrickt.
Wie in den 20A und 20B
gezeigt ist, wird in dem Fall, in dem das Ausgangs-Umschalten nicht ausgeführt
wird, lediglich die D-Steuerung auf der Grundlage der Differential-Komponente von
der Zeit t10, zu der der Strickvorgang begonnen wird, zur Zeit t11, zu der die Spitzenseite
19 des Pufferstabs 17 durch den Ausgang geht, durchgeführt.
Am Ausgang 40 wird das Umschalten von der D-Steuerung zur PI-Steuerung,
die nach der Zeit t11 durchzuführen ist, ausgeführt. Von der Zeit t10
bis zur Zeit t11 wird die Steuerung auf der Grundlage von lediglich der Differential-Komponente
ausgeführt. Beim Stricken der Vollrippenmasche bei hoher Garngeschwindigkeit
ist ein Anstieg der Drehung des Servomotors 22 zu spät, so dass der
Pufferstab 17 zu einer möglichen Grenze innerhalb des Fehlseitenbereichs
zur Zeit t13 geschwungen wird. Selbst wenn der Pufferstab 17 zur Grenze
geschwungen wird, ist die Zuführmenge des Strickgarns unzureichend und eine
höhere Spannung als die Spannung der Feder zum Spannen des Pufferstabs
17 wird auf das Strickgarn 14 angewendet.
Wie in den 21A und 21B
gezeigt ist, wird in dem Fall, in dem das Ausgangs-Umschalten auszuführen ist,
die PI-Steuerung begonnen, indem die Position der Spitzenseite 19 des Pufferstabs
17 als vorübergehender Ausgang 70 während des Strickanfangs
gesetzt wird. Daher wird die PI-Steuerung mit einer hohen Verstärkung innerhalb
des Fehlseitenbereichs für eine Zeitdauer von der Zeit t10 bis zur Zeit t11
ausgeführt, in der die Spitzenseite 19 des Pufferstabs 17
von dem vorübergehenden Ausgang 70 dem substantiellen Ausgang
40 bewegt wird. Infolgedessen wird der Servomotor 22 schnell gedreht,
bevor der Pufferstab 17 zur Grenze geschwungen wird, und der Pufferstab
17 wird in einer konstanten Menge von der maximalen Schwingung zu einer
Zeit t12a zurückbewegt. Da eine Position, in der der Pufferstab 17
bis zum Maximum geschwungen wird, nicht die Grenze erreicht, wird die auf das Strickgarn
14 angewandte Spannung bis zu einem solchen Umfang reduziert, dass sie
mit der Feder zum Spannen des Pufferstabs 17 ausgeglichen ist. Nach der
Zeit t12a wird die PI-Steuerung mit einer niedrigen Verstärkung ausgeführt.
22A und 22B und
23A und 23B zeigen vergleichsweise
die Wirkung der Gegenwart einer plötzlichen Stoppverschiebung zur Unterdrückung
des Vorstehens des Strickgarns 14, wenn der Strickvorgang für eine
Reihe an einem Strickende in jeder Ausführungsform hinsichtlich einer in einer
ausgezogenen Linie gezeigten Garngeschwindigkeit und einer in einer punktierten
Linie gezeigten Motordrehzahl beendet ist. 22A und
22B zeigen den Fall, in dem die plötzliche Stoppverschiebung
nicht ausgeführt wird, und 23A und 23B
zeigen den Fall, in dem die plötzliche Stoppverschiebung ausgeführt wird.
22A und 22B und
23A und 23B zeigen eine
Veränderung der Garngeschwindigkeit in einer ausgezogenen Linie und eine Veränderung
der Drehgeschwindigkeit des Servomotors 22 in einer strichpunktierten Linie.
Wie in den 22A und 22B
gezeigt ist, kann, selbst wenn der Servomotor 22 zu einer Zeit t20, zu
der der Strickvorgang für eine Reihe des Gewebes 12 beendet ist und
die Strickposition aus dem Strickende herauskommt, plötzlich angehalten wird,
der Servomotor 22 nur zu einer Zeit t21 angehalten werden, nachdem eine
konstante Zeit vergeht. Infolgedessen wird das Strickgarn 14 bis zu der
Zeit t21, zu der der Servomotor 22 tatsächlich angehalten wird, zugeführt
und die Menge des Strickgarns 14 wird erhöht, wenn die Garngeschwindigkeit
zunimmt. Auch in dem Fall, in dem der Pufferstab 17 zu der Grenze des Überschussseitenbereichs
zurückgebracht wird, kann das in Punkten gezeigte Strickgarn 14 überhaupt
nicht absorbiert werden. Aus diesem Grund wird das Strickgarn 14 in der
Mitte eines Zuführpfads gelockert, so dass eine Garnspannung übermäßig
reduziert wird.
Wie in den 23A und 23B
gezeigt ist, wird, wenn der Servomotor 22 plötzlich zu einer Zeit
t29 angehalten wird, zu der der Strickvorgang zu dieser Position
des Strickendes vorrückt, an der der Strickvorgang für eine Reihe des
Gewebes 12 beendet ist, das Strickende zu einer Zeit t30 erreicht. Des
Weiteren kann in dem Fall, in dem die Zufuhr des Strickgarns 14 tatsächlich
zu einer Zeit t31 gestoppt wird, der Pufferstab 17 innerhalb eines angemessen
Schwingungsbereichs eingesetzt werden. Insbesondere wird es bevorzugt, dass die
Menge des von der Zeit t29 bis zur Zeit t30 zugeführten Strickgarns
14 gleich jener des Strickgarns 14 ist, das von der Zeit t30 bis
zur Zeit t31 übermäßig zugeführt wird. In dem Fall, dass der
Pufferstab 17 eine stabile Steuerung in der Nähe des Ausgangs vor
dem plötzlichen Stopp zur Zeit t29 ausführt und zum Fehlseitenbereich
hin von der Zeit t29 bis zur Zeit t30 geneigt ist und die Menge, die in einer rechten
abwärts führenden Schräglinie gezeigt ist, zum Auffüllen des
Engpasses des Strickgarns 14, der durch eine Reduzierung der Drehung des
Servomotors 22 verursacht wird, sich mit der Menge deckt, die in einer
rechten aufwärts führenden Schräglinie gezeigt ist, um das übermäßige
Strickgarn 14 von der Zeit t30 bis zur Zeit t31 zu absorbieren, wird die
Bewegung des Pufferstabs 17 zur Fehlseite hin gegen eine Rückkehr
zur Ausgangsseite hin versetzt, so dass der Pufferstab 17 in der Nähe
des Ausgangs gestoppt werden kann. Eine Differenz zwischen der früheren Zeit
t29, zu der die plötzliche Stoppverschiebung angewendet wird, und der Zeit
t30, zu der das Strickende erreicht wird, variiert in Abhängigkeit von der
Garngeschwindigkeit.
Obwohl die Strickmaschine 11 in jeder vorstehend beschriebenen
Ausführungsform den Schlitten 29 aufweist, kann die Erfindung auch
auf eine Strickmaschine vom schlittenlosen Typ angewendet werden, der keinen Schlitten
aufweist. In dem Fall, in dem ein Mechanismus zum Stricken eine Strickmaschine ist,
die auf der Grundlage von Strickdaten programmzusteuern ist, ist es möglich,
einen Zeitpunkt zu kennen, zu dem der Strickvorgang für das Gewebe
12 in Abhängigkeit von dem Mechanismus begonnen oder beendet wird.
Somit kann das Einstellen des Strickgarns für die Garnzuführvorrichtung
und die plötzliche Stoppverschiebung korrekt ausgeführt werden.
Während in der Beschreibung der 1
eine Garnzuführvorrichtung 16 in der Seitenabdeckung 15 auf
der linken Seite der Strickmaschine 11 vorgesehen ist, ist es einfach,
mehrere Garnzuführvorrichtungen wie vorstehend beschrieben bereitzustellen.
Des Weiteren ist es möglich, die Garnzuführvorrichtung 16 in
derselben Weise in der Seitenabdeckung auf der rechten Seite vorzusehen.
Die Erfindung kann in anderen spezifischen Formen ausgeführt
werden, ohne von ihren wesentlichen Eigenschaften abzuweichen. Die vorliegenden
Ausführungsformen sind daher in jeglicher Hinsicht als veranschaulichend und
nicht einschränkend zu betrachten, wobei der Umfang der Erfindung eher durch
die beigefügten Ansprüche als die vorstehende Beschreibung angegeben wird.
Anspruch[de]
Garnzuführvorrichtung (16) zum Zuführen eines Strickgarns
(14) zu einem Garnzuführeinlass (13) in Abhängigkeit
von der Nachfrage nach Strickgarn (14) in einer Strickmaschine (11)
zum Stricken eines Gewebes (12), wobei der Garnzuführeinlass (13)
in Breitenrichtung des Gewebes (12) bewegt wird, wobei auch auf der Grundlage
von Strickdaten ein Strickvorgang durch Vorwärts- und Zurückbewegungen
einer Stricknadel ausgeführt wird, mit:
einer Hauptrolle (20) an einem Zuführpfad für das Strickgarn
(14), die an einer drehbaren äußeren Randoberfläche teilweise
mit dem Strickgarn (14) in Kontakt kommt;
einem Servomotor (22) zum Drehen einer Drehwelle der Hauptrolle (20);
einer angetriebenen Rolle (21), wobei das Strickgarn (14), das
sich in Kontakt mit der äußeren Randoberfläche der Hauptrolle (20)
befindet, zwischen der angetriebenen Rolle (21) und der äußeren
Randoberfläche zu liegen kommt;
einem Antriebsmechanismus (23) zum Übertragen einer Antriebskraft
vom Servomotor (22), um die angetriebene Rolle (21) fest verknüpft
mit der Drehung der Hauptrolle (20) mit gleicher Umfangsgeschwindigkeit
zu drehen;
einem Pufferstab (17) in einem Pfad, dem das Strickgarn (14) zuzuführen
ist von einem Bereich zwischen der Hauptrolle (20) und der angetriebenen
Rolle (21) zum Garnzuführeinlass (13) der Strickmaschine
(11), der um eine Basisendseite (18) herum verdreht und bewegt
werden kann und dazu dient, das Strickgarn (14) teilweise aus dem Pfad
zu ziehen, wenn die Spitze (19) des Pufferstabs (17) zu einer
Seite hin verdreht und bewegt wird;
einer Feder (26) zum Spannen des Pufferstabs (17) auf eine der
Seiten, um das Strickgarn (14) um eine vorbestimmte Länge unter einer
vorbestimmten Garnspannung aus dem Pfad heraus zu ziehen;
einem Sensor (27) zum Erfassen des Verdreh- und Bewegungszustands des Pufferstabs
(17) bezüglich einer Ausgangsposition (40) der Spitze (19),
wenn das Strickgarn (14) um die vorbestimmte Länge aus dem Pfad herauszuziehen
ist, und zum Abgeben eines das Erfassungsergebnis angebenden Signals; und
einer Steuerungseinrichtung (31) für die wahlweise Proportional-,
Integral- und Differential-Steuerung (PID) des Servomotors (22)
auf der Grundlage des vom Sensor (27) gesendeten Signals,
wobei die Steuerungseinrichtung (31) so eingestellt ist, dass sie eine
größere Menge des Strickgarns (14) als diejenige herausführt,
die herausgeführt wird, wenn sich die Spitze (19) des Pufferstabs
(17) an der Ausgangsposition (40) befindet, bevor das Stricken
in Breitenrichtung des Gewebes (12) beginnt, die Steuerung unter Einschluss
einer Differential-Komponente ausführt, wenn die Position der Spitze (19)
sich im Bereich der Überschussseite (42) befindet, von der aus sich
die Position der Spitze (19) zur Ausgangsposition (40) zurück
bewegen wird, wenn mit dem Stricken begonnen wird und die Nachfrage nach Strickgarn
(14) plötzlich zunimmt, und die Steuerung ohne die Differential-Komponente
selbst dann ausführt, wenn sich die Position der Spitze (19) im Überschussseitenbereich
(42) oder im Fehlseitenbereich (41) befindet, nachdem die Position
der Spitze (19) erstmals die Ausgangsposition (40) durchlaufen
hat und dann in den Fehlseitenbereich gelangte, in dem die Länge des aus dem
Pfad herausgeführten Strickgarns (14) kleiner ist als die in der Ausgangsposition
herausgeführte.Garnzuführvorrichtung (16) nach Anspruch 1, bei der die
Steuerungseinrichtung (31) den Servomotor (22) auf der Grundlage
einer Positionsänderung des Garnzuführeinlasses (13) bezüglich
des Gewebes (12) und einer Änderung der Menge des Strickgarns steuert,
die aus den Strickdaten berechnet wird, so dass der Verdreh- und Bewegungszustand
des Pufferstabs in einen vorbestimmten Bereich gelegt wird.Garnzuführvorrichtung (16) nach Anspruch 1 oder 2, bei
der die Steuerungseinrichtung (31) lediglich mit der Differential-Komponente
die Steuerung so ausführt, dass sie die Differential-Komponente im Überschussseitenbereich
enthält, aber eine proportionale Komponente und eine integrale Komponente ausführt,
wenn keine Differential-Komponente enthalten ist.Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche
1 bis 3, bei der die Steuerungseinrichtung (31) einen Hochverstärkungszustand
einstellt, wenn sich die Position der Spitze (19) des Pufferstabs (17)
durch die Ausgangsposition (40) vom Überschussseitenbereich her bewegt,
zunächst eine Position erreicht, in der die Amplitude im Fehlseitenbereich
maximal ist und so einem vorbestimmten Bereich der Ausgangsposition (40)
zurückkehrt, und zu einem Niederverstärkungszustand mit sehr guter Stabilität
umschaltet, in einer Position, in der der gleiche Bereich durchlaufen wird und zur
Ausgangsposition (40) zurückgekehrt wird.Garnzuführvorrichtung (16) nach Anspruch 4, bei der die
Steuerungseinrichtung (31) im Hochverstärkungszustand die Steuerung
ohne Differential-Komponente ausführt, indem ein Bereich als Fehlseitenbereich
gesetzt wird, in dem sich die Spitzenseite (19) des Pufferstabs (17)
zuerst zur Ausgangsposition (40) bewegt, von einer Position, an der eine
große Menge Strickgarns (14) herausgeführt wird, bevor der Strickvorgang
beginnt, anstelle der Steuerung einschließlich der Differential-Komponente,
indem der gleiche Bereich als Überschussseitenbereich gesetzt wird.Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche
1 bis 5, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Steuerung zum Anhalten
der Drehung des Servomotors (22) vor dem Zeitpunkt des Zuführens des
Strickgarns (14) zum Strickende ausführt, wo auf einer der Seiten
in Breitenrichtung des Gewebes (12) der Strickvorgang beendet ist, so dass
der Servomotor (22) nach dem Zeitpunkt des Zuführens des Strickgarns
(14) zum Strickende angehalten wird und ein Stück des Strickgarns
(14), das mit einer Neigung des Pufferstabs (17) zum Fehlseitenbereich
vor dem Durchlauf des Strickendes nach Beginn der Steuerung des Drehendes abzuspulen
ist, gleich einem Stück des Strickgarns (14) ist, das durch die Rückkehr
des Pufferstabs (17) zur Ausgangsposition (40) zu speichern ist,
bevor der Servomotor tatsächlich (22) angehalten wird, nachdem das Strickende
durchlaufen wurde.Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche
1 bis 6, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Steuerung so ausführt,
dass sie die Zuführmenge des Strickgarns (14) so erhöht, dass
die Position der Spitze (19) des Pufferstabs (17) in den Überschussseitenbereich
jenseits der Ausgangsposition (40) gelangt, bevor ein Strickvorgang für
eine nächste Runde begonnen wird, wenn auf der Grundlage der Änderung
der Position des Garnzuführeinlasses (13) bezüglich des Gewebes
(12) festgestellt wird, das der Garnzuführeinlass (13) aus
dem Strickbereich in Richtung der Breite des Gewebes (12) gerät.Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche
1 bis 7, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Steuerung so ausführt,
dass sie den Servomotor (22) anhält, wenn auf der Grundlage der Positionsänderung
des Garnzuführeinlasses (13) bezüglich des Gewebes (12)
festgestellt wird, dass der Garnzuführeinlass (13) bezüglich
der Breite des Gewebes (12) von der Zuführseite des Strickgarns (14)
wegbewegt wird oder dass die Position bei einem Vorwärts- und Zurückbewegungsvorgang
einer Stricknadel außerhalb einer Grenze der Breite des Gewebes (12)
gerät, auf der Grundlage der Strickdaten.Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche
1 bis 8, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Menge des Strickgarns
für jede Stricknadel berechnet.Garnzuführvorrichtung (16) nach einem der Ansprüche
1 bis 8, bei der die Steuerungseinrichtung (31) die Menge des Strickgarns
für mehrere Stricknadeln berechnet.