Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
Kontaktsonde zur Verwendung mit einem Prüfgerät, um an einem im Test befindlichen
Schaltkreis, wie ein Halbleitersubstrat und ein Flüssigkristalldisplay, eine
elektrische Prüfung durchzuführen.
Stand der Technik
Der Test eines auf einem Halbleitersubstrat oder einem Flüssigkristalldisplay
gebildeten Schaltkreises wird im Allgemeinen durch ein Prüfgerät mit einem
Elektrodenteil (der zum Beispiel Nadelkarte genannt wird) mit einer Anzahl von Kontakten
(oder Kontaktnadeln), die Kontaktsonden genannt werden und entsprechend einem zu
prüfenden Schaltungsmuster angeordnet sind, durchgeführt. Eine Miniaturisierung
von Kontaktsonden ist notwendig geworden, wobei es möglich ist, wie in der
Japanischen Offenlegungsschrift Nr. 2000-162241 zum Beispiel gezeigt, eine extrem
dünne Kontaktsonde mit einer Dicke von 0,1 mm oder weniger durch ein kombiniertes
Verfahren von Lithografie und Elektroformung herzustellen. Formell wurde in der
Japanischen Patentanmeldung Nr. 2000-164407 eine Struktur jeder Kontaktsonde vorgeschlagen,
wie es in 35 gezeigt ist. In dieser Kontaktsonde wird
durch einen Federteil 502 ein Spitzenendenteil 501 gelagert. Dieser
wird durch Lithografie und Elektroformung unter Verwendung einer Maske mit einem
Muster gebildet wie es in 36 dargestellt ist.
Entsprechend wird auch in der Japanischen Offenlegungsschrift Nr.
11-337575 und dergleichen ein Verfahren zur Herstellung einer Sonde unter Verwendung
von Lithografie und Elektroformung offenbart.
In vielen Fällen ist die Oberfläche eines im Test befindlichen
Schaltkreises gewöhnlich mit einer Isolierschicht, wie zum Beispiel ein Oxidfilm,
versehen. Bei einem Test ist es notwendig, die Isolierschicht wie ein natürlicher
Oxidfilm, der auf der Oberfläche des im Test befindlichen Schaltkreises gebildet
ist, zu brechen, um elektrischen Kontakt zu gewährleisten. Der Kontaktdruck
wird wie gewünscht in einem bestimmten Umfang erhöht, um die Isolierschicht
zu brechen. Zu diesem Zweck kann am Spitzenende der Kontaktsonde, wie in
37 dargestellt, der Spitzenendenteil 501a
zum Beispiel zugeschärft werden.
Bei einem Verfahren zur Bildung einer leitfähigen Kontaktsonde
durch Lithografie und Elektroformung wird jedoch, wenn eine dreidimensionale Form
basierend auf einem zweidimensionalen Muster gebildet wird, auch bei Verwendung
des Musters gemäß 37, der Spitzenendenteil
501a, das heißt ein Vorsprung des Spitzenendes der sich ergebenden
Kontaktsonde tatsächlich wie ein dreieckiges Prisma gemäß
38 geformt, womit Linienberührung bewirkt wird.
Es wurde auch vorgeschlagen, eine Kontaktsonde gemäß 40
herzustellen, indem eine Maske wie in 39 gezeigt, verwendet
wird. In diesem Fall ist ein Spitzenendenteil 501b ebenfalls wie ein dreieckiges
Prisma geformt, womit Linienberührung bewirkt wird. Mit anderen Worten, es
kann keine Punktberührung erreicht und deshalb der Kontaktdruck nicht über
eine vorgeschriebene Größe erhöht werden.
Während der Kontaktdruck bis zu einem bestimmten Umfang erhöht
werden muss, um die Isolierschicht zu durchbrechen, wird außerdem die Kontaktsonde
selbst schwächer je feiner die Kontaktsonde wird, was es erschwert, eine Belastung
zu erhöhen. Ferner ist auch die Anwendung von hohem Druck für das im Test
befindliche Substrat ungünstig.
Als ein Lösungsweg, um die Isolierschicht effektiv zu brechen,
wird zum Beispiel in der Japanischen Offenlegungsschrift 2000-292436 eine Vorrichtung
zum selbstständigen Drehen einer Kontaktsonde vorgeschlagen. Ein solches Verfahren
erfordert jedoch die Kombination von mehreren Komponenten, die den Aufbau kompliziert
machen würden, wodurch eine Miniaturisierung erschwert wird und außerdem
die Kosten zwangsläufig erhöht werden.
Vorteilhaft ist, dass das Spitzenende der Kontaktsonde scharf wie
eine Nadel ist. Bei dem Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde durch Lithografie
und Elektroformung wird unter Verwendung einer Matrize, die auf Basis einer zweidimensionalen
Maske gefertigt ist, eine dreidimensionale Form hergestellt. Deshalb wird ein Vorsprungsteil
91 am Spitzenende wie ein dreieckiges Prisma geformt, wie es in
41Bperspektivisch dargestellt ist, auch wenn die Kontaktsonde
unter Verwendung des Musters mit einem offenen Fenster, das zum Beispiel die Form
gemäß 41A aufweist, hergestellt wird. Mit
anderen Worten, auf dem Prüfschaltkreis wird eine Linienberührung erzeugt,
die die Kontaktfläche erhöht. Daher muss die Sonde unter einem sehr hohen
Kontaktdruck in Berührung gebracht werden, um die Isolierschicht zu durchbrechen,
wobei ein zusätzlicher Formgebungsprozess erforderlich ist, um ein nadelähnliches
Spitzenende zu erhalten.
Rasmussen et al. beschreiben in „Sitzungsberichte der Internationalen
Konferenz zu Festelektrolytsensoren und Aktoren" der IEEE, Bd. 1, Seiten 463–466,
16. bis 19. Juni 1997, Chicago, USA, die Herstellung einer Ganzmetallsonde eines
Atomkraftmikroskops.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer
Kontaktsonde mit einem schärferen Spitzenendenteil, der Punktberührung
ermöglicht, und ein Verfahren zur Herstellung derselben.
Um die oben genannte Aufgabe zu erfüllen, umfasst das Verfahren
zur Herstellung einer Kontaktsonde nach der vorliegenden Erfindung: einen Elektroformungsschritt
der Verwendung eines Musterrahmens, der die einer Kontaktsonde entsprechende Form
aufweist und auf einem Substrat angeordnet ist; das Durchführen von Elektroformung,
um einen Spalt des Musterrahmens zum Bilden einer Metallschicht zu füllen;
einen Spitzenende-Formungsschritt zum schrägen Entfernen und Schärfen
des Teils der Metallschicht, der als ein Spitzenendenteil der Kontaktsonde dient;
und anschließend einen Entnahmeschritt, um nur die Metallschicht aus dem Musterrahmen
zu entnehmen.
Durch Anwendung dieser Ausführung kann der Spitzenendenteil,
der üblicherweise ein dreieckiges Prisma gebildet hat, eine quadratische Pyramide
bilden, wobei ein Spitzenendenteil gebildet werden kann, der schärfer ist als
der übliche. Infolgedessen kann mit einem Messobjekt eine Punktberührung
anstatt einer Linienberührung erreicht werden, wodurch der Berührungsdruck
erhöht wird.
In der oben erwähnten Erfindung wird der Spitzenenden-Formungsschritt
vorzugsweise durch Schneiden einer Grenzlinie zwischen dem Musterrahmen und der
Metallschicht unter Verwendung einer rotierenden Schneidkante durchgeführt,
die eine äußere Kante mit V-förmigem Querschnitt aufweist. Durch
Anwendung dieser Ausführung kann eine Neigung einfach dadurch gebildet werden,
dass am Spitzenendenteil der Kontaktsonde gerade geschnitten wird.
Bei der oben erwähnten Erfindung wird das Spitzenende der Metallschicht
vorzugsweise im Spitzenenden-Formungsschritt durch funkenerosive Bearbeitung geschnitten.
Bei Anwendung dieser Ausführung kann der als Spitzenendenteil der Kontaktsonde
dienende Teil präzise geformt werden, ohne durch eine Belastung verformt zu
werden.
Bei der oben erwähnten Erfindung umfasst der Spitzenenden-Formungsschritt
vorzugsweise einen Schritt zum Erzeugen eines Vorsprungs, indem eine funkenerosive
Bearbeitungsmarkierung auf einer maschinell bearbeiteten Fläche, die durch
die funkenerosive Bearbeitung gebildet wird, genutzt wird. Durch Verwendung dieser
Ausführung wird an dem Spitzenendenteil der Kontaktsonde ein Vorsprung ausgebildet,
wodurch der Berührungsdruck erhöht wird.
Bei der oben erwähnten Erfindung wird die maschinell bearbeitete
Fläche vorzugsweise mit einem Metall überzogen, das einen elektrischen
Widerstand besitzt, der kleiner ist als der eines Werkstoffs, das eine Fläche
der maschinell bearbeiteten Fläche bildet und eine Härte besitzt, die
höher als die der Oberfläche der maschinell bearbeiteten Fläche ist.
Durch Verwendung dieser Ausführung kann eine erhöhte mechanische Festigkeit
des sehr kleinen Vorsprungs verhindern, dass der Kontaktteil des sehr kleinen Vorsprungs
durch den Druck zum Zeitpunkt der Berührung zerbrochen wird, und gleichzeitig
kann der elektrische Kontakt verbessert werden.
In der oben erwähnten Erfindung wird der Musterrahmen vorzugsweise
dadurch gebildet, dass durch Lithografie auf einem auf dem Substrat gebildeten Resistfilm
ein Muster geformt wird. Durch Anwendung dieser Ausführung kann der Musterrahmen
präzise gebildet werden.
In der oben erwähnten Erfindung wird der Musterrahmen vorzugsweise
aus einem Kunstharz hergestellt, das unter Verwendung einer Metallmatrize geformt
wird. Durch Anwendung dieser Ausführung kann eine Anzahl von Musterrahmen leicht
gebildet werden, wodurch die Produktivität verbessert wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 ist die Darstellung eines ersten Schrittes bei dem
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in einer auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
2 ist die Darstellung eines zweiten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
3 ist die Darstellung eines dritten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
4 ist die Darstellung eines vierten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
5 ist die Darstellung eines fünften Schrittes
beim Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
6 ist die Darstellung eines sechsten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
7 ist die Darstellung eines siebenten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
8 ist die Darstellung eines achten Schrittes beim Verfahren
zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden ersten Ausführung;
9 ist die Darstellung eines neunten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung;
10A ist die perspektivische Darstellung eines Spitzenendenteils
einer üblichen Kontaktsonde; und
10B ist die perspektivische Darstellung eines Spitzenendenteils
einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden ersten Ausführung;
11 ist eine Darstellung der Spur einer rotierenden
Schneidkante im Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung
beruhenden ersten Ausführung;
12 ist eine Darstellung, die eine andere beispielhafte
Form zeigt, mit der Spur der rotierenden Schneidkante im Verfahren zur Herstellung
einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden ersten Ausführung;
13 ist die Darstellung eines ersten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in einer auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
14 ist die Darstellung eines zweiten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
15 ist die Darstellung eines dritten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
16 ist die Darstellung eines vierten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
17 ist die Darstellung eines fünften Schrittes
beim Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
18 ist die Darstellung eines sechsten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
19 ist die Darstellung eines siebenten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
20 ist die Darstellung eines achten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
21 ist die Darstellung eines neunten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
zweiten Ausführung;
22 ist die Darstellung eines fünften Schrittes
beim Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in einer auf der Erfindung beruhenden
dritten Ausführung;
23 ist die Darstellung eines sechsten Schrittes beim
Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde in der auf der Erfindung beruhenden
dritten Ausführung;
24 ist eine ebene Darstellung, die das Beispiel einer
vierten Ausführung zeigt, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht;
25A und 25B sind Darstellungen,
die die Wirkung der Kontaktsonde in 24, die nicht der
vorliegenden Erfindung entspricht, veranschaulicht;
26A, 26B und
26C sind Darstellungen, die beispielhafte Ausführungen
eines Teils der Kontaktsonde in 24, die nicht der vorliegenden
Erfindung entspricht, schematisch zeigen;
27A und 27B sind Darstellungen,
die ein Beispiel in einer fünften Ausführung zeigen, die nicht der vorliegenden
Erfindung entspricht; wobei 27A eine Draufsicht und
27B eine Vorderansicht darstellen;
28 ist eine Darstellung, die die Wirkung der Kontaktsonde
in 27A und 27B veranschaulicht,
die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht;
29 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel in einer sechsten
Ausführung zeigt, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht;
30 ist eine Darstellung, die ein Beispiel in einer
siebenten Ausführung zeigt, die nicht der vorliegenden Erfindung
entspricht;
31 ist eine Querschnittdarstellung, die die Kontaktsonde
in 30, die montiert ist und nicht der vorliegenden
Erfindung entspricht, schematisch zeigt;
32 ist eine Querschnittdarstellung, die eine beispielhafte
Prüfvorrichtung zeigt, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht;
33 ist die Draufsicht einer Kontaktsonde für eine
Prüfvorrichtung, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht;
34 ist eine Querschnittdarstellung, die eine weitere
beispielhafte Prüfvorrichtung zeigt, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht;
35 ist die perspektivische Darstellung einer ersten
beispielhaften Kontaktsonde, die auf der herkömmlichen Technik beruht;
36 ist die Draufsicht eines Maskenmusters, das der
ersten beispielhaften Kontaktsonde entspricht, die auf der herkömmlichen Technik
beruht;
37 ist die vergrößerte Draufsicht des Spitzenendenteils
eines Maskenmusters, das einer zweiten beispielhaften Kontaktsonde entspricht, die
auf der herkömmlichen Technik beruht;
38 ist die vergrößerte perspektivische Darstellung
eines Spitzenendenteils der zweiten beispielhaften Kontaktsonde, die auf der herkömmlichen
Technik beruht;
39 ist eine Draufsicht des Maskenmusters, das einer
dritten beispielhaften Kontaktsonde entspricht, die auf der herkömmlichen Technik
beruht;
40 ist eine perspektivische Darstellung der dritten
beispielhaften Kontaktsonde, die auf der herkömmlichen Technik beruht;
41A und 41B sind Darstellungen,
die eine beispielhafte Kontaktsonde zeigen, die durch Lithografie und Elektroformung
hergestellt ist, wobei 41A die Draufsicht und
41B die perspektivische Ansicht eines Spitzenendenteils
zeigt.
Beste Ausführungsarten der Erfindung
Erste Ausführung
Mit Bezug auf 1 bis 9
wird ein Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde einer auf der Erfindung beruhenden
ersten Ausführung beschrieben.
Zuerst wird auf einer Oberfläche des leitfähigen Substrates
521 ein Resistfilm 522 gebildet. Als das Substrat 521
kann ein SUS, Cu, Al oder dergleichen enthaltendes Metallsubstrat, ein Si-Substrat,
ein Glassubstrat oder dergleichen verwendet werden. Es wird angemerkt, dass im Fall
eines Si-Substrates, eines Glassubstrates oder dergleichen vorher durch Zerstäubung
eine Metallschicht von Ti, Al, Cu, Ni, Mo oder eine Kombination davon auf der Oberfläche
des Substrates 521 gebildet wird, die als darunter liegende, leitfähige
Schicht 527 dient. Alternativ dazu kann die darunter liegende Schicht auch
im Fall der Verwendung eines Metallsubstrates, wenn nötig durch Zerstäubung
oder dergleichen, auf dem Metallsubstrat gebildet werden. Im Folgenden wird mit
Bezug auf die Figuren eine Beschreibung vorgenommen, vorausgesetzt, dass die darunter
liegende Schicht 527 vorhanden ist.
Wie in 1 dargestellt ist, wird durch
eine Maske 530 die Oberfläche des Resistfilms 522 mit Röntgenstrahlen
523 von einer Synchrotronstrahlungseinrichtung bestrahlt. Hier wird ein
Röntgenlithografie verwendendes Verfahren eingesetzt, während anstelle
von Röntgenstrahlen UV-Lithografie mit UV-Strahlung (Ultraviolett) verwendet
werden kann. In jedem Fall wird der Resist in einem Belichtungsteil 524
nach Entwicklung entfernt. Die Folge davon ist, dass ein Musterrahmen mit einem
hohlen Teil 525 gebildet wird, wie es in 2
dargestellt ist.
Wein 3 gezeigt ist, wird Elektroformung
durchgeführt, um den hohlen Teil 525 mit einer Metallschicht
526 zu füllen. Als Werkstoff der Metallschicht 526 kann Nickel,
Kobalt, Kupfer oder eine Legierung wie Ni-Co, Ni-Mn, Ni-Mo, Ni-W, Co-Mo, Co-W oder
dergleichen verwendet werden. Danach wird die Oberfläche, wie in
4 gezeigt, geschliffen oder poliert, um eine wie gewünschte
gleichmäßige Dicke zu erhalten.
Wein 5 gezeigt ist, wird eine rotierende
Schneidkante 541 mit einer äußeren Kante, die einen V-förmigen
Querschnitt besitzt, rotiert, so dass sie durch eine Grenzlinie zwischen einem Teil,
der als ein Spitzenendenteil der Kontaktsonde dient, und einem Resistfilm
522 läuft, damit der als Spitzenendenteil dienende Teil von der Metallschicht
526 schräg weg geschnitten wird, derart, dass eine Aussparung mit
einem V-förmigen Querschnitt gebildet wird. So ergibt sich die in
6 dargestellte Struktur. Die rotierende Schneidkante
541, wie sie hier verwendet wird, schließt zum Beispiel eine Plättchenschneidemaschine
ein.
Gemäß 7 wird der auf dem Substrat
521 übrig bleibende Resistfilm 522 durch Lackentfernung durch
Plasmaeinwirkung oder Entwicklung nach erneuter Bestrahlung entfernt. Gemäß
8 wird die darunter liegende, leitfähige Schicht
527 durch Ätzen oder dergleichen entfernt. Alternativ
dazu wird das Substrat 521 durch Ätzen oder dergleichen entfernt,
wenn keine darunter liegende, leitfähige Schicht 527 vorhanden und
das Substrat 521 ein Metallsubstrat ist. Zum Entfernen von darunter liegender,
leitfähiger Schicht 527 oder Substrat 521 kann entweder Nassätzen
oder Trockenätzen verwendet werden. Wie in 9 gezeigt
ist, wird eine Kontaktsonde erhalten, indem nur die Metallschicht 526 herausgenommen
wird.
Weil die rotierende Schneidkante 541 mit der im Querschnitt
V-förmigen äußeren Kante den als Spitzenendenteil dienenden Teil
von der Mittelschicht 526 schräg abschneidet, kann der Spitzenendenteil,
der normalerweise wie in 10A dargestellt geformt war,
so geformt werden, wie es in 10B gezeigt ist. Mit anderen
Worten, durch schräges Abschneiden der Ecke von einer Seite, kann der Teil,
der sonst ein dreieckiges Prisma wäre, zu einer viereckigen Pyramide gemacht
werden. Bei Verwendung als Kontaktsonde kann eine solche Form, die am Spitzenende
scharf ist, mit einem Messobjekt anstelle von Linienberührung eine Punktberührung
erzeugen, wodurch der Berührungsdruck erhöht wird.
Es wird angemerkt, dass die Formgebung des Spitzenendenteils in der
vorliegenden Ausführung durch Abschneiden nach dem Schleifen oder Polieren
durchgeführt wird, obwohl sie vor dem Schleifen oder Polieren durchgeführt
werden kann. Hierbei werden Resist 522 und Metallschicht 526 zusammen
durch die rotierende Schneidkante 541 geschnitten, obwohl nur die Metallschicht
526 geschnitten werden kann, nachdem sie herausgenommen ist.
Es wird angemerkt, dass anstelle der rotierenden Schneidkante
541 jede beliebige Formgebungseinrichtung verwendet werden kann, so lange
sie den Spitzenendenteil schräg abschneiden kann. Zum Beispiel kann man Drehen,
Schleifen oder dergleichen ins Auge fassen.
Der Musterrahmen ist nicht auf den einen beschränkt, der eine
Form einschließlich einer Kontaktsonde aufweist, und kann ein Muster einschließlich
den Formen einer Vielzahl von Kontaktsonden zusammen aufweisen wie es in
11 dargestellt ist. In einem solchen Fall, wie in
11 dargestellt, kann eine Anordnung, bei der die Spitzenendenteile
der Kontaktsonden in einer geraden Linie angebracht sind, dadurch wünschenswert
sein, dass die Formgebung der Spitzenendenteile der Kontaktsonden jeweils einfach
durchgeführt werden kann, indem die rotierende Schneidkante 541 auf
einer Spur, wie es durch die strichpunktierte Linie angegeben ist, bewegt wird.
Die Erfindung betrifft die Formgebung des Spitzenendenteils und kann
ohne Rücksicht auf die Federform anwendbar sein. Zum Beispiel ist die Feder
in 11 S-förmig, während anstelle einer Feder
eine Vielzahl von S-förmigen Federn aufeinander folgend angeordnet werden kann,
um eine gewellte Form zu bilden. Im Gegensatz zu dem in 11
gezeigten Beispiel kann die Kontaktsonde außerdem mit einer Form gemäß
12 ähnlich einfach geformt werden, indem die rotierende
Schneidkante 541 auf der Spur bewegt wird, wie es durch die strichpunktierte
Linie angegeben ist.
Zweite Ausführung
Mit Bezug auf die 13 bis 21,
8 und 9 wird ein Verfahren
zur Herstellung einer Kontaktsonde in einer auf der Erfindung beruhenden zweiten
Ausführung beschrieben.
Wein 13 gezeigt ist, wird unter Verwendung
einer Metallmatrize 532 mit konvexer Form wie die Form der Kontaktsonde
durch Spritzgussverfahren eine Kunstharzmatrize 533 gebildet. Infolgedessen
ergibt sich eine Kunstharzmatrize 533 mit hohler Form wie die Form der
Kontaktsonde. Diese Kunstharzmatrize 533 wird poliert, so dass der hohle
Teil durchgesetzt wird, um einen Kunstharz-Musterrahmen 534 herzustellen,
wie es in 15 gezeigt ist. Wie es in 16
gezeigt ist, wird ein Substrat 521 mit einer darunter liegenden, leitfähigen
Schicht 527, die auf der Oberfläche desselben ausgebildet ist, wie
in der ersten Ausführung hergestellt, und ein Kunstharz-Musterrahmen
534 wird an der Oberfläche davon befestigt. Wie in der ersten Ausführung
beschrieben, kann die darunter liegende, leitfähige Schicht 527 weg
gelassen werden, wenn das Substrat 521 ein Metallsubstrat ist. Der hohle
Teil kann durchgesetzt werden, nachdem die Kunstharzmatrize 533 an dem
Substrat 521 (nicht gezeigt) befestigt ist. Wie in 17
dargestellt ist, wird Elektroformung durchgeführt, um den hohlen Teil
525 mit der Metallschicht 526 zu füllen. Die Bedingungen
des Werkstoffes der Metallschicht 526 sind ähnlich wie es in der ersten
Ausführung beschrieben ist. Danach wird die Oberfläche gemäß
18 geschliffen oder poliert, um eine gleichmäßige
Dicke, wie gewünscht, zu erreichen.
Wie in 19 gezeigt ist, wird die rotierende
Schneidkante 541, die eine im Querschnitt V-förmige äußere
Kante aufweist, rotiert, so dass sie durch die Grenzlinie zwischen dem als Spitzenendenteil
der Kontaktsonde dienenden Teil und dem Kunstharz-Musterrahmen 534 läuft,
so dass der als Spitzenendenteil der Metallschicht 526 dienende Teil schräg
weg geschnitten wird, derart, dass eine Ausnehmung mit einem V-förmigen Querschnitt
gebildet wird. Somit ergibt sich die in 20 dargestellte
Struktur.
Gemäß 21 wird der auf dem Substrat 521
übrig bleibende Kunstharz-Musterrahmen 534 durch Lackentfernung durch
Plasmaeinwirkung oder Entwicklung nach erneuter Bestrahlung entfernt. Danach wird
der gleiche Prozess wie im Herstellungsverfahren in der ersten Ausführung folgen.
Die darunter liegende leitfähige Schicht 527 wird nämlich, wie
in 8 dargestellt, durch Ätzen oder dergleichen
entfernt. Wie es in der ersten Ausführung beschrieben ist, wird das Substrat
521 durch Ätzen oder dergleichen entfernt, wenn es keine darunter
liegende, leitfähige Schicht 527 gibt. Die darunter liegende, leitfähige
Schicht 527 oder das Substrat 521 können entweder durch Nassätzen
oder Trockenätzen entfernt werden. Wie in 9 gezeigt
ist, wird eine Kontaktsonde erhalten, indem nur die Metallschicht 526 herausgenommen
wird.
Bei diesem Herstellungsverfahren kann eine Kontaktsonde mit scharfem
Spitzenende auch wie in der ersten Ausführung hergestellt werden. Deshalb kann
die Kontaktsonde, wie sie verwendet wird, mit einem Messobjekt anstelle von Linienberührung
in Punktberührung gebracht werden, wodurch der Berührungsdruck zunimmt.
Dritte Ausführung
Mit Bezug auf die 1 bis 4,
22, 23 und 7
bis 9 wird ein Verfahren zur Herstellung einer Kontaktsonde
in einer auf der Erfindung basierenden dritten Ausführung beschrieben.
Die in 1 bis 4
gezeigten Schritte sind die gleichen wie die in der ersten Ausführung beschriebenen.
Wie in 4 gezeigt ist, wird in der vorliegenden Ausführung
die Oberfläche der Metallschicht 526 geschliffen oder poliert, um
die gewünschte gleichmäßige Dicke zu erreichen, dem sich eine Lackentfernung
durch Plasmaeinwirkung anschließt, um den Resistfilm 522, wie in
22 dargestellt, zu entfernen. Unter Verwendung einer
funkenerosiven Bearbeitungselektrode 542 wird gemäß
23 funkenerosive Bearbeitung durchgeführt. Die
funkenerosive Bearbeitungselektrode 542 ist eine Elektrode mit einem Spitzenende,
das zu einer konischen Form oder einer V-Form ausgebildet ist. Bei dieser funkenerosiven
Bearbeitung wird eine maschinell bearbeitete Fläche in Bezug auf den Teil,
der als Spitzenendenteil der Kontaktsonde dient, schräg ausgebildet.
In dem in 23 gezeigten Beispiel wird
funkenerosive Bearbeitung mit einer Metallschicht 526 durchgeführt,
die auf dem Substrat 521 anhaftet, obwohl die Metallschicht 526
vor einer funkenerosiven Bearbeitung aus dem Substrat 521 heraus genommen
werden kann. Obwohl der Spitzenendenteil derart geformt ist, dass er von einer Seite,
wie in 10 gezeigt, schräg weg geschnitten ist, kann er, wie
in dem in 23 dargestellten Beispiel außerdem als
quadratische Pyramide geformt werden, indem entsprechende funkenerosive Bearbeitungen
sowohl auf der vorderen Fläche als auch auf der hinteren Fläche der als
Kontaktsonde dienenden Metallschicht 526 durchgeführt werden. Obwohl
die funkenerosive Bearbeitung hier als funkenerosive Ausfräs-Bearbeitung dargestellt
wurde, bei der eine funkenerosive Bearbeitungselektrode 524 verwendet wird,
kann beispielhaft das Drahterodieren eingesetzt werden, solange der Spitzenendenteil
in ähnlicher Weise geformt werden kann.
Bei der funkenerosiven Bearbeitung wird über die ganze maschinell
bearbeitete Fläche eine Anzahl von funkenerosiven Bearbeitungsmarkierungen
ausgebildet. Jede der funkenerosiven Bearbeitungsmarkierungen ist eine aus Metall
gebildete, kraterähnliche Markierung, die in einem äußerst kleinen
Bereich auf der Werkstücksoberfläche geschmolzen wird und sich anschließend
verbreitet. Der Umfang von jedem Krater besitzt einen sehr kleinen Vorsprung, der
bei Verbreitung erzeugt wird. Daher kann die funkenerosive Bearbeitungsmarkierung
genutzt werden, damit auf der maschinell bearbeiteten Fläche ein sehr kleiner
Vorsprung übrig bleibt.
Nach Formgebung des Spitzenendenteils durch funkenerosive Bearbeitung
wird annähernd der gleiche Prozess ausgeführt wie in der ersten Ausführung
mit Bezug auf 7 bis 9
beschrieben. Die Folge davon ist, dass sich die Kontaktsonde gemäß
9 ergibt.
Wie oben beschrieben, ergibt sich, wenn der Spitzenendenteil der Kontaktsonde
durch funkenerosive Bearbeitung gebildet wird, die wirkung, die der in der ersten
Ausführung ähnlich ist, mit den folgenden zusätzlichen Effekten.
Der aus der funkenerosiven Bearbeitungsmarkierung auf der maschinell bearbeiteten
Oberfläche erhaltene kleine Vorsprung kann nämlich den Berührungsdruck
erhöhen, wenn er als Kontaktsonde genutzt wird. Das liegt daran, dass zuerst
der sehr kleine Vorsprung anstelle der maschinell bearbeiteten Fläche selbst
mit dem Objekt in Anlage kommt, wenn der sehr kleine Vorsprung als Kontaktsonde
gegen das Objekt gepresst wird, wodurch die Berührungsfläche reduziert
wird.
Zusätzlich kann der Spitzenendenteil der Kontaktsonde, der diesen
sehr kleinen Vorsprung aufweist, mit einem Metall überzogen werden, das eine
Härte aufweist, die härter ist als die der maschinell bearbeiteten Fläche,
und einen elektrischen Widerstand besitzt, der kleiner ist als der des die maschinell
bearbeitete Fläche bildenden Werkstoffs. Ein solches Metall enthält zum
Beispiel Pd (Palladium) oder Rh (Rhodium). Dadurch, dass das Spitzenendenteil der
Kontaktsonde mit dem Metall überzogen ist, wird die mechanische Festigkeit
des sehr kleinen Vorsprungs erhöht, um zu verhindern, dass der Kontaktteil
des sehr kleinen Vorsprungs bei Druck zum Berührungszeitpunkt zerdrückt
wird. Weil das den kleinen Vorsprung überziehende Metall einen kleinen elektrischen
Widerstand besitzt, kann auch der elektrische Kontakt verbessert werden. Ein Verfahren
zum Überziehen des Spitzenendenteils mit einem Metall umfasst zum Beispiel
Elektroformung, Zerstäubung, Bedampfung oder dergleichen.
Obwohl hier funkenerosive Bearbeitung beispielhaft auf der Basis der
ersten Ausführung angewandt wird, kann der Spitzenendenteil durch funkenerosive
Bearbeitung mit den in 22 und 23
dargestellten Schritten gebildet werden. In diesem Fall ergibt sich auch der ähnliche
Effekt.
Entsprechend der oben dargestellten Erfindung wird die Kontaktsonde
mit einem Messobjekt anstelle von Linienberührung in Punktberührung gebracht,
weil sie an dem Spitzenendenteil eine Neigung zum Erreichen einer Form aufweist,
die schärfer ist als die übliche, wodurch der Berührungsdruck erhöht
wird. Infolgedessen wird elektrischer Kontakt zuverlässiger gewährleistet.
Vierte Ausführung
Mit Bezug auf 24 wird eine der vorliegenden
Erfindung nicht entsprechende, vierte Ausführung beschrieben. 24
zeigt die Draufsicht einer Kontaktsonde mit einem Spitzenendenteil 11 und
einem Basisteil 12, die durch ein Verbindungsteil 13 verbunden
und angeformt sind. Der Spitzenendenteil 11 besitzt an einem Ende ein Kontaktende,
das mit einem im Test befindlichen Schaltkreis in Kontakt gebracht wird. Der Basisteil
12 ist mit einer Fläche 15 versehen, die dem anderen Ende
14 des Spitzenendenteils gegenüber liegt und von diesem im Abstand
angeordnet ist. Der Spitzenendeteil 11 besitzt tatsächlich eine Form
mit einer Dicke, die in den Abbildungen als Draufsicht gezeigt ist, und einen Querschnitt,
der auf einem viereckigen Prisma basiert. Der Verbindungsteil 13 besitzt
eine gewisse Elastizität, damit der Spitzenendenteil und der Basisteil mit
einem gewissen Zwischenraum festgehalten werden können, wenn die Kontaktsonde
nicht gegen den im Test befindlichen Schaffkreis gepresst wird.
Es wird angemerkt, dass die Kontaktsonde aus einem Metall gebildet
ist, weil sie elektrisch leitfähig gemacht werden muss. Im Falle einer Herstellung
durch Elektroformung wird insbesondere Nickel, Kobalt, Kupfer oder eine Legierung
wie Ni-Co, Ni-Mn, Ni-Mo, Ni-W, Co-Mo, Co-W oder dergleichen verwendet. Außerdem
sollte eine Kontaktsonde wie sie durch das Herstellungsverfahren unter Verwendung
von Lithografie und Elektroformung herzustellen beabsichtigt ist, eine sehr kleine
mit einer Dicke von 100 &mgr;m oder kleiner und einer Länge von 1 mm oder
weniger sein. Dies bezieht sich auf die Ausführung von jeder Einrichtung, es
sei denn, dass es im Folgenden anders beschrieben wird.
Mit Bezug auf 25A und 25B
wird die Wirkung der Kontaktsonde, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht,
beschrieben. Der im Test befindliche Schaltkreis 20 ist aus einem auf dem
Substrat 21 ausgebildeten Leiterzug 22 und einer Isolierschicht
23 auf dessen Oberfläche gebildet. Wenn der Spitzenendenteil
11 durch die Elastizität des Verbindungsteils 13 gegen die
Oberfläche des im Test befindlichen Schaltkreises 20 gepresst wird,
werden die gegenüber liegenden Flächen 14 und 15 (siehe
24) des Spitzenendenteils 11 und des Basisteils
12 jeweils miteinander in Kontakt gebracht (25A).
Der Spitzenendenteil und der Basisteil liegen auf einer schrägen Fläche
einander gegenüber wie es gezeigt ist und verschieben sich, wenn sie auf den
Berührungsflächen weiter gedrückt werden und bewegen sich dann in
einer die Achse kreuzenden Richtung. Die Folge davon ist, dass das Kontaktende des
Spitzenendenteils in Richtung parallel zu der Oberfläche des im Test befindlichen
Schaltkreises bewegt wird, um einen Teil der Isolierschicht 23 dieser Fläche
abzukratzen.
Obwohl in diesem Beispiel die gegenüber liegenden Flächen
des Spitzenendenteils und des Basisteils parallel zueinander sind, wird angemerkt,
dass sie eine Kombination sein können, die eine Gleitung in der Richtung senkrecht
zu der Achse bewirkt, wenn sie gegeneinander gedrückt werden, wie es zum Beispiel
in 26A, 26B und
26C schematisch dargestellt ist, wie beispielsweise
eine Kombination davon, dass eine eine ebene Fläche und die andere eine hervorspringende
Form (26A) aufweist, die Kombination von gekrümmten
Flächen (26B), die Kombination einer gekrümmten
Fläche und eines Vorsprungs (26C) oder dergleichen,
was nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.
Fünfte Ausführung
In den 27A und 27B,
die nicht der vorliegenden Erfindung entsprechen, ist eine beispielhafte Struktur
der Kontaktsonde entsprechend einer fünften Ausführung dargestellt.
27B ist eine Vorderansicht und 27A
eine Draufsicht. Ein Spitzenendenteil 31, das ein Kontaktende in Bezug
auf einen im Test befindlichen Schaltkreis aufweist, ist durch zwei Verbindungsteile
33 mit einem zylindrischen Basisteil 32, der in Bezug auf die
Achse des Spitzenendenteils konzentrisch angeordnet ist, fest verbunden. Jedes Verbindungsteil
33 ist gekrümmt und bei Betrachtung aus der Richtung in
27A etwa wie ein Kreisbogen geformt, und ist durch
Klebstoff mit dem Spitzenendenteil und dem Basisteil in der gleichen Umfangsrichtung
befestigt, um den Spitzenendenteil 31 mit einer bestimmten Federkraft zu
unterstützen.
28 zeigt diese gegen einen im Test befindlichen Schaltkreis
gepresste Kontaktsonde, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht. In
28 stellt die scheinbare Linie den Zustand vor dem
Pressen dar, die durchgezogene Linie stellt den Zustand des Pressens dar und die
unterbrochene Linie zeigt den Teil, der in dem rohrförmigen Basisteil verborgen
ist. Wenn die Kontaktsonde in Kontakt gepresst wird, wird das Verbindungsteil
33 in der Pressrichtung verformt. Weil das Verbindungsteil eine bestimmte
Länge aufweist, verformt es sich hier in die Richtung, in die sich die gekrümmte
Form erstreckt, wodurch sich eine Drehung des Spitzenendenteils 31 ergibt.
Diese Drehung erleichtert den Bruch der Isolierschicht auf der Oberfläche des
im Test befindlichen Schaltkreises, damit ein guter elektrischer Kontakt erhalten
wird.
Sechste Ausführung
Mit Bezug auf 29 wird eine Kontaktsonde
in einer sechsten Ausführung, die nicht der vorliegenden Erfindung entspricht,
beschrieben. 29 zeigt eine ebene Darstellung der Kontaktsonde.
Ein Halteteil ist in einem Stück aus dem Spitzenendenteil 41 mit Kontaktende,
einem elastischen Verbindungsteil 43 und einem Basisteil 42, der
mit einem einstückig gebildeten Halterungsteil 50 geteilt wird, ausgebildet.
Das Halterungsteil 50 ist aus einem Kontaktteil 51, der mit einem
im Test befindlichen Schaltkreis in Kontakt gebracht wird, und einem Federteil
52, der elastische ist, gebildet. Optional ist, ob der Spitzenendenteil
41 des Gehäuseteils oder der Kontaktteil 52 des Halterungsteils
50 zuerst mit dem im Test befindlichen Schaltkreis in Kontakt kommt, obwohl
in diesem Beispiel zuerst das Halterungsteil 51 in Kontakt kommt, und die
Reibung auf dem Spitzenende des Halterungsteils 51 verhindert, dass die
Kontaktsonde auf dem im Test befindlichen Schaltkreis gleitet, dem sich ein zuverlässiger
Kontakt des Spitzenendenteils 41 anschließt. Hierbei ist es notwendig,
dass die Elastizität des Federteils 52 des Halterungsteils schwächer
ist als die Elastizität des Halteteils. Andererseits würde die Elastizität
des Halterungsteils verhindern, dass der Berührungsdruck durch das Halteteil
auf den im Test befindlichen Schaltkreis wirksam ausgeübt wird.
Obwohl neben dem Halteteil im vorliegenden Beispiel ein Halterungsteil
vorgesehen ist, können zwei oder drei Halterungsteile vorgesehen werden, die
in das Halteteil eingelegt werden, so dass eine Verlagerung des Kontaktendes zuverlässiger
verhindert werden kann.
Die Form des Spitzenendes des Halterungsteils braucht nicht scharf
zu sein und kann eine ebene Fläche, eine gekrümmte Fläche oder eine
konvexe oder konkave Form besitzen, weil es nicht zum elektrischen Kontakt beabsichtigt
ist, sondern eine Verlagerung verhindern soll. Außerdem ist das Material des
Halterungsteils vorzugsweise ein Nichtleiter, um elektrischen Kontakt zu vermeiden,
kann jedoch ein Metall sein, das mit dem Halteteil durch Elektroformung einstückig
ausgebildet ist. Im Fall eines Metalls ist das Spitzenende des Halterungsteils vorzugsweise
mit einem isolierenden Überzug versehen.
Siebente Ausführung
Mit Bezug auf 30 wird die Kontaktsonde
in einer siebenten Ausführung beschrieben, die nicht der vorliegenden Erfindung
entspricht. 30 stellt eine beispielhafte Ausführung
der Kontaktsonde dar. Um die Ausführung eines Kanals deutlich zu zeigen, ist
die Vorderansicht als Schnittdarstellung A-A gezeigt, und es sind Ansichten von
oben, unten und von rechts gezeigt. In der Nähe des Halteteils 60
der Kontaktsonde ist eine Kanalröhre 70 zur Verteilung eines Reduktionsgases
vorgesehen. Die Kanalröhre 70 ist wie eine Mikroröhre geformt
und ermöglicht, dass das Reduktionsgas nur in der Nähe des Kontaktendes
des im Test befindlichen Schaltkreises eingeleitet wird.
31 zeigt die Ausführung einer mit einer solchen
Kontaktsonde montierten Nadelkarte im Querschnitt, wobei jetzt die Zuführung
des Reduktionsgases beschrieben wird, was nicht der vorliegenden Erfindung entspricht.
31 zeigt den Querschnitt eines Teils, bei dem drei
in 30 dargestellte Kontaktsonden in einer Reihe angeordnet
sind. Die elektrischen Schaltverbindungen zu den Kontaktsonden sind unabhängig
voneinander innerhalb eines Nadelkarten-Substrates 80 (nicht gezeigt) vorgesehen.
Die Kanalröhren 70, die jeweils einen Reduktionsgas-Kanal bilden,
der für jede Kontaktsonde vorgesehen ist, führen durch die Löcher
in dem Nadelkarten-Substrat 80 zu einem gemeinsamen Kanal 81,
der im Nadelkarten-Substrat vorgesehen ist. Der gemeinsame Kanal wird mit einem
Reduktionsgas versorgt, der es ermöglicht, dass Reduktionsgas in der Nähe
jedes Kontaktteils (wie in der Zeichnung durch Pfeil angegeben) eingeleitet wird.
Hierbei kann der gleiche Effekt durch eine Ausführung erzielt werden, bei der
der gemeinsame Kanal in der Nadelkarte und das Loch in dem Substrat, ohne röhrenförmiges
Gehäuse 70, das Reduktionsgas in die Nähe jeder Kontaktsonde
fließen lassen, obwohl es besser ist, das röhrenförmige Gehäuse
vorzusehen.
32 zeigt eine Prüfvorrichtung mit den oben erwähnten
Kontaktsonden, die nicht der vorliegenden Erfindung entsprechen. Die Prüfvorrichtung
100 enthält ein Nadelkarten-Substrat 101, auf dem eine Anzahl
von Kontaktsonden 105 angeordnet ist. Wenn ein Substrat 104 mit
integrierter Schaltung, das einen im Test befindlichen Schaltkreis
103 auf der Oberfläche desselben aufweist, in einer Kammer installiert
wird, nähert sich die Kontaktsonde 105 im Verhältnis zu dem im
Test befindlichen Schaltkreis 103 und kommt zum Test mit diesem in Kontakt.
Jede der in den 24, 26A–26C,
27A, 28, 29
und 30 dargestellten Kontaktsonden kann als Kontaktsonde
105 bereitgestellt werden.
33 zeigt eine nicht in Übereinstimmung mit der
vorliegenden Erfindung befindliche Kontaktsonde 115. Die Kontaktsonde
115 weicht von der in 30 dargestellten Kontaktsonde
dadurch ab, dass sie keine Kanalröhre enthält. 34
zeigt eine Prüfvorrichtung, die diese, nicht der vorliegenden Erfindung entsprechende,
Kontaktsonde 115 enthält. Die Prüfvorrichtung 110 enthält
ein Nadelkarten-Substrat 111, auf dem eine Anzahl von Kontaktproben
115 angeordnet ist. Wenn das Substrat 104 mit integrierter Schaltung
mit einem im Test befindlichen Schalkreis 103 auf der Oberfläche desselben
in einer Kammer installiert ist, wird die Kammer durch eine Reduktionsgas-Einleitungseinrichtung
(nicht gezeigt) nach dem Stand der Technik mit einem Reduktionsgas gefüllt.
Infolgedessen wird der im Test befindliche Schaltkreis 103 der Umgebung
des Reduktionsgases 112 ausgesetzt. In diesem Zustand nähert sich
die Kontaktsonde 115 relativ zu dem im Test befindlichen Schaltkreis
103, um mit diesem für einen Test in Kontakt zu kommen.
Industrielle Anwendbarkeit
Eine Kontaktsonde, die auf der vorliegenden Erfindung beruht, kann
in eine Prüfvorrichtung zur Verwendung bei einem elektrischen Test eines Halbleitersubstrates,
eines Flüssigkristalldisplays oder dergleichen integriert werden.