HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1) Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Technologie zum Fixieren
von Bildern auf beiden Seiten eines Aufzeichnungsmediums.
2) Beschreibung der verwandten Technik
Wenn Material bzw. Substanz auf beide Seiten eines Papiers gedruckt
wird, besteht die üblicherweise verwendete Vorgehensweise darin, ein Tonerbild
auf einer Seite des Papiers zu erzeugen bzw. auszubilden, das Papier durch eine
Fixiervorrichtung zu führen, um das Tonerbild zu fixieren, das Papier umzukehren
und ein Tonerbild auf der anderen Seite des Papiers zu erzeugen bzw. auszubilden.
Dieses Verfahren hat ein Problem darin, dass das Papier manchmal nicht richtig bzw.
nicht genau zu der Fixiereinheit gefördert wird. Die Ursachen dieses Problems
sind folgende: die Richtung der Papierförderung ist umgekehrt, und die Wärme,
die auf das Papier aufgebracht bzw. angewendet wird, auf welchem ein Bild bereits
fixiert worden ist, wellt das Papier.
Die Japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. Hei JP 1-209470
A offenbart eine Bilderzeugungsvorrichtung. In dieser Vorrichtung werden Tonerbilder
auf beiden Seiten des Papiers erzeugt bzw. gebildet und die Bilder auf beiden Seiten
des Papiers werden in einem Verfahren bzw. Vorgang fixiert. In dieser Vorrichtung
überträgt eine erste Übertragungseinheit ein erstes Bild, das auf
einem Fotorezeptor erzeugt bzw. gebildet wird, auf ein Übertragungsband, die
erste Übertragungseinheit überträgt ein zweites Bild, das auf dem
Fotorezeptor erzeugt bzw. gebildet wird, auf eine Seite eines Übertragungspapiers,
und eine zweite Übertragungseinheit überträgt das erste Bild auf
dem Übertragungsband auf die andere Seite des Papiers. Schließlich werden
die zwei Bilder in einem Verfahren bzw. Vorgang fixiert.
Eine ähnliche Bilderzeugungsvorrichtung ist in EP
1 191 405 A2 offenbart.
Herkömmlicherweise kann, wenn Tonerbilder auf beiden Seiten des
Papiers erzeugt bzw. gebildet werden, ein Glied zum Führen des Papiers in der
Fixiereinheit nicht verwendet werden. Jedoch ist es erforderlich, das Papier zuverlässig
zu der Fixiereinheit zu fördern, um ein nicht fixiertes Bild am Unscharf bzw.
Verschwommen werden wegen seiner Förderung zu hindern. JP-A Nr. Hei 10-142869
lehrt, eine Spitze bzw. einen Sporn vorzusehen, um das Papier mit den Tonerbildern
zu fördern. Dies hindert das nicht fixierte Bild am Unscharf bzw. Verschwommen
werden. Jedoch gibt es ein Problem, dass der Toner an der Spitze bzw. dem Sporn
angehaftet wird, und dieser Toner an dem Papier angehaftet wird und sich die Bildqualität
verschlechtert.
US-A-6,097,921 bezieht sich auf ein Bilderzeugungssystem, derart wie
einen elektrofotografischen Kopierer oder einen Drucker, und insbesondere auf eine
Verbesserung in einem doppelseitigen Bilderzeugungssystem, das ein Bild auf beiden
Seiten erzeugen bzw. bilden kann.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung ist vollbracht worden, um wenigstens die
Probleme in der herkömmlichen Technologie zu lösen, und zwar durch eine
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1.
Die anderen Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden in den folgenden ausführlichen Beschreibungen der Erfindung bekannt
gemacht oder werden ersichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen gelesen werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Seitenansicht einer Bilderzeugungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
2 ist eine Seitenansicht (nicht im Maßstab) eines
Abschnittes um eine Fixiervorrichtung herum und einer Fördereinheit gemäß
der ersten Ausführungsform;
3 ist eine perspektivische Ansicht eines Bilderzeugungssystems;
4 ist eine Seitenansicht einer Farbbilderzeugungsvorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
5 ist eine Seitenansicht (nicht im Maßstab) eines
Abschnittes um eine Licht empfangende Trommel herum gemäß der zweiten
Ausführungsform.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
Beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden
nachstehend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
1 ist eine Seitenansicht einer Bilderzeugungsvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein
erster trommelartiger Bildträger (nachstehend "Fotorezeptor") 1 dreht
sich in einer Richtung, die durch einen Pfeil bezeichnet wird,
der innerhalb des Fotorezeptors 1 gezeigt ist. Eine Reinigungsvorrichtung
2, eine Ladeeinrichtung 3 und eine Entwicklungsvorrichtung
5 sind um den Fotorezeptor 1 herum angeordnet. Eine Belichtungsvorrichtung
4 strahlt einen Laserstrahl 4a ab. Dieser Laserstrahl
4a wird zu dem Fotorezeptor 1 geführt, und zwar durch eine
Lücke (nachstehend "optischer Schreibbereich") zwischen der Ladeeinrichtung
3 und der Entwicklungsvorrichtung 5.
Ein Teil des Fotorezeptors 1 ist in Berührung mit einem
zweiten Bildträger (nachstehend "Zwischenübertragungsband")
10. Rollen bzw. Walzen 11, 12 und 13 stützen
bzw. tragen und strecken bewegbar das Zwischenübertragungsband 10,
um eine Schleife bzw. ein Umlaufsystem zu bilden. Eine erste Übertragungsvorrichtung
20 ist nahe dem Fotorezeptor 1 angeordnet, und zwar in einer derartigen
Weise, dass das Zwischenübertragungsband 10 zwischen der ersten Übertragungsvorrichtung
20 und dem Fotorezeptor 1 dazwischen liegend ist. Außerdem
sind Unterstützungsrollen bzw. Unterstützungswalzen 14 und
15 und eine Kühlvorrichtung 16 innerhalb der Schleife bzw.
des Umlaufsystems des Zwischenübertragungsbandes 10 angeordnet. Das
Zwischenübertragungsband 10 ist aus einem wärmebeständigen
Material, derart wie einem Polyimid, hergestellt, außerdem ist es elektrisch
leitfähig, so dass Toner an ihm angehaftet wird. Eine zweite Übertragungsvorrichtung
21 und eine Reinigungsvorrichtung 25 zum Reinigen des Zwischenübertragungsbandes
10 sind nahe dem Zwischenübertragungsband 10 vorgesehen.
Eine Heizvorrichtung (manchmal als "Fixiervorrichtung" bezeichnet)
30 ist nahe dem Zwischenübertragungsband 10 angeordnet. Diese
Heizvorrichtung 30 enthält eine Rolle bzw. Walze mit einer eingebauten
Heizeinrichtung. Die Heizvorrichtung 30 heizt bzw. erwärmt das Papier,
das die Bilder trägt, um die Tonerbilder auf dem Papier zu fixieren. Weil die
Heizvorrichtung 30 nahe an dem Zwischenübertragungsband
10 gelegen ist, kann das Papier mit den nicht fixierten Tonerbildern direkt
zu der Heizvorrichtung 30 befördert werden und die Bilder werden nicht
unscharf bzw. verschwommen. Mit anderen Worten ist eine Fördereinheit, derart
wie die Spitze bzw. der Sporn nicht erforderlich. Weil das Zwischenübertragungsband
10 aus wärmebeständigem Material besteht, verformt es sich nicht,
obwohl es nahe der Heizvorrichtung 30 angeordnet ist.
Die Geschwindigkeit (nachstehend "erste Geschwindigkeit") mit welcher
das Papier durch die Heizvorrichtung 30 befördert wird, ist gleich
zu oder geringer als die Geschwindigkeit (nachstehend "zweite Geschwindigkeit"),
mit welcher das Zwischenübertragungsband 10 das Papier befördert.
Bevorzugt beträgt die erste Geschwindigkeit 90 bis 100 % von der zweiten
Geschwindigkeit.
Es wurden Experimente durchgeführt, wobei Papiere im A4-Format
verwendet wurden, und zwar mit dem Zwischenraum bzw. Abstand s (siehe
2) zwischen der äußeren Peripherie bzw. Umfang
einer Fixierrolle bzw. Fixierwalze 18 in der Heizvorrichtung
30 und der äußeren Peripherie bzw. Umfang der Übertragungsrolle
bzw. Übertragungswalze des Zwischenübertragungsbandes 10, der
bis 60 Millimeter festgelegt wurde. Das Papier auf dem Zwischenübertragungsband
10 wurde genau zu der Heizvorrichtung 30 befördert. Es wurde
somit bestätigt, dass es bevorzugt ist, dass der Zwischenraum bzw. Abstand
s 60 Millimeter oder kleiner ist. Ferner ist zu bedenken, dass sogar Papiere kleiner
als A4-Format in dieser Bilderzeugungsvorrichtung verwendet werden können,
und zwar ist es bevorzugt, dass der Zwischenraum bzw. Abstand s 30 Millimeter beträgt.
Außerdem ist es bevorzugt, dass die Papierfördergeschwindigkeit der Fixierrolle
bzw. Fixierwalze 18 etwa 5 % langsamer bzw. niedriger als die Papierfördergeschwindigkeit
des Zwischenübertragungsbandes 10 ist. Hervorragendes Bild wurde in
Experimenten erlangt, wenn eine derartige Konfiguration bzw. Aufbau verwendet wurde.
Weil das Zwischenübertragungsband 10 nahe an der Heizvorrichtung
30 ist, schmilzt der verbleibende Toner (nachstehend "Resttoner") auf dem
Zwischenübertragungsband 10. Die Reinigungsvorrichtung 25
reinigt den geschmolzenen Toner. Diese Reinigungsvorrichtung 25 enthält
eine Rolle bzw. Walze 25a, eine Klinge 25b und eine Tonerfördereinheit
25c. Die Rolle bzw. Walze 25a kann in Berührung mit dem Zwischenübertragungsband
10 kommen oder von ihm getrennt werden. Die Oberflächenrauhigkeit
der Rolle bzw. Walze 25a ist größer als die des Übertragungsbandes
10. Im Allgemeinen beträgt die Oberflächenrauhigkeit des Zwischenübertragungsbandes
10 3,5 Mikrometer oder weniger. Zum Beispiel beträgt dann, wenn die
Oberflächenrauhigkeit des Zwischenübertragungsbandes 10 3,4 Mikrometer,
dann die Oberflächenrauhigkeit der Rolle bzw. Walze 25a bevorzugt
5 Mikrometer. Die Rolle bzw. Walze 25a ist zum Beispiel metallisch.
Der Fotorezeptor 1, die Reinigungsvorrichtung 2,
die Ladeeinrichtung 3 und die Entwicklungsvorrichtung 5 können
in einer Einheit, d.h. einer Prozesskartusche, integriert sein, so dass eine alte
Prozesskartusche durch eine neue Prozesskartusche ersetzt werden kann, wenn dies
erforderlich ist.
Eine Papierzuführungsvorrichtung ist in einem Gehäuse in
einem niedrigeren Teil des Hauptkörpers der Vorrichtung vorgesehen. Die erste
Papierzuführungsvorrichtung enthält eine Papierzuführungskassette
26 und eine Papierzuführungsrolle bzw. Papierzuführungswalze
27. Die Papierzuführungskassette 26 ist senkrecht zu der
Oberfläche des Papiers angeordnet, so dass die Kassette 26 nach vorn
gezogen werden kann, was durch den Pfeil B bezeichnet wird. Ferner ermöglicht
es die Rotation der Papierzuführungsrolle bzw. Papierzuführungswalze
27 dem Aufzeichnungsmedium wie Papier P, das in der Papierzuführungskassette
26 gelagert wird, Blatt für Blatt von dem obersten Blatt Papier geschickt
zu werden, und das Papier P erreicht die Lagegenauigkeitsrollen bzw. Lagegenauigkeitswalzen
28.
Das Papier P, auf welchem die Bilder aufgezeichnet worden sind, wird
auf einem Stapelteil für ausgebrachtes Papier 40 platziert bzw. angeordnet,
und zwar durch Führungen 31a und 31b und Rollen bzw. Walzen
32a und 32b, die an der stromabwärts gelegenen Seite der
Heizvorrichtung 30 in der Papierförderrichtung angeordnet sind.
Steuereinrichtungen E1 und E2 für elektrische Bauelemente sind
in der Vorrichtung installiert. Ein Lüfter F1 ist in Betrieb, um übermäßige
Erhöhung der Temperatur in der Vorrichtung zu verhindern.
In der Bilderzeugungsvorrichtung ist der Fotorezeptor 1 ein
elektrofotografischer Fotorezeptor, und das Zwischenübertragungsband
10 ist bevorzugt ein Band, das aus einem Material hergestellt ist, das
einen spezifischen Oberflächenwiderstand von 105 bis 1012
&OHgr;/sq. hat. Das Zwischenübertragungsband 10 bildet eine Toner
freigebende bzw. Toner lösende Schicht darauf, und eine Teflon (Warenzeichen)-Schicht
kann für diese Toner lösende bzw. Toner freigebende Schicht verwendet
werden.
Die Bilderzeugungsvorrichtung, die wie vorstehend erläutert aufgebaut
ist, arbeitet wie folgt. Wenn Bilder auf beiden Seiten des Papiers zu erzeugen bzw.
zu bilden sind, erstreckt sich bzw. reicht das Licht, das von einer Laserlichtquelle
(nicht gezeigt) der Belichtungsvorrichtung 4 emittiert wird, über
den Fotorezeptor 1, der durch die Ladeeinrichtung 3 einheitlich
geladen wird, um ein latentes Bild entsprechend zu der Schreibinformation zu erzeugen
bzw. zu bilden. Die Entwicklungsvorrichtung 5 entwickelt das latente Bild
auf dem Fotorezeptor 1, um ein Tonerbild auf der Oberfläche des Fotorezeptors
1 zu erzeugen bzw. zu bilden und zu halten. Die erste Übertragungsvorrichtung
20, die auf der hinteren Seite bzw. Rückseite des Zwischenübertragungsbandes
10 angeordnet ist, überträgt das Tonerbild auf die Oberfläche
des Übertragungsbandes 10, das in Gleichzeitigkeit mit dem Fotorezeptor
1 bewegt wird.
Die Reinigungsvorrichtung 2 reinigt Toner, der auf der Oberfläche
des Fotorezeptors 1 verbleibt, und der Fotorezeptor 1 ist in einem
Bereitschaftszustand für den folgenden Bilderzeugungszyklus. Das Tonerbild,
das auf das Zwischenübertragungsband 10 übertragen wird, bewegt
sich zusammen mit dem Übertragungsband 10 in der Richtung des Pfeiles.
Während der Bewegung werden, um das Tonerbild am Unscharf bzw. Verschwommen
werden zu hindern, die zweite Übertragungsvorrichtung 21 und die Reinigungsvorrichtung
25 gesteuert, um in einem Nichtbetriebszustand bzw. Ruhezustand zu bleiben,
d.h. Energieabschaltung oder Trennung der Vorrichtung von dem Band 10.
Wenn sich das Übertragungsband 10 bis zu einer vorherbestimmten
Position bewegt, wird ein Tonerbild, von dem angenommen wird, dass es auf einer
anderen Oberfläche des Papiers P erzeugt bzw. gebildet wird, gestartet, um
auf dem Fotorezeptor 1 in dem Verfahren bzw. Vorgang erzeugt bzw. gebildet
zu werden, wie dies vorstehend erörtert wurde, und das Papier beginnt, von
der Papierzuführungsvorrichtung zugeführt zu werden. Das oberste Blatt
Papier P in der Papierzuführungskassette 26 wird durch Drehung der
Papierzuführungsrolle bzw. Papierzuführungswalze 27 in der Richtung
des Pfeils herausgezogen, und wird zu einem Klemmabschnitt des Lagegenauigkeitsrollenpaar
28 befördert. Das Papier P wird dann zu einer Klemmeinrichtung zwischen
dem Übertragungsband 10 und dem Fotorezeptor 1 durch das
Lagegenauigkeitsrollenpaar 28 geschickt und der Toner auf der Oberfläche
des Fotorezeptors 1 wird zuerst auf das Papier P durch die erste Übertragungsvorrichtung
20 übertragen. Für diese Übertragung wird die zeitliche
Abstimmung durch Stoppen bzw. Anhalten oder Drehen des Lagegenauigkeitsrollenpaars
28 gesteuert, so dass das Papier P und die Position des Bildes in Register
bzw. Lagegenauigkeit gebracht werden.
Während der Übertragung des Toners von dem Fotorezeptor
1 auf das Papier P bewegt sich die andere Seite des Papiers P zusammen
mit dem Toner auf dem Übertragungsband 10. Wenn das Papier P durch
den Bereich der zweiten Übertragungsvorrichtung 21 durchgeht, wird
eine Spannung an die zweite Übertragungsvorrichtung 21 angelegt, um
den Toner auf dem Übertragungsband 10 auf das Papier P zu übertragen.
Tonerbilder werden auf beide Seiten von einem Papier durch die Wirkungen
der ersten Übertragungsvorrichtung 20 und der zweiten Übertragungsvorrichtung
21 übertragen. Das Papier geht dann von dem Übertragungsband
10 ab, um zu der Fixiervorrichtung 8 geschickt zu werden.
Belichten wird ausgeführt, so dass ein Bild, das von dem Übertragungsband
10 auf das Papier P übertragen wird, als ein normales Bild bzw. Standardbild
erzeugt bzw. gebildet wird, und ein Tonerbild, das direkt von dem Fotorezeptor
1 auf das Papier P übertragen wird, als ein umgekehrtes Bild bzw.
Rückseitenbild erzeugt bzw. gebildet wird. Die Reihenfolge des Erzeugens bzw.
Bildens von Bildern für Seitenanordnung wird durch eine bekannte Technologie
zum Speichern von Bilddaten verwirklicht, wenn sie einmal in einem
Speicher sind, Lesen der Daten in der Bilderzeugung und Übertragen der Daten
auf eine Schreibseite. Ferner wird das Belichten durch Schalten bzw. Wählen
zwischen einem normalen Bild bzw. Standardbild und einem umgekehrten Bild bzw. Rückseitenbild
ebenfalls durch eine bekannte Bildverarbeitungstechnologie verwirklicht.
Die Reinigungsvorrichtung 25 wird zuerst getrennt von dem
Zwischenübertragungsband 10 positioniert, und dann wird die Vorrichtung
25 in Berührung mit dem Band 10 gebracht, nachdem das Bild
von dem Band 10 auf das Papier P übertragen wurde. Die Vorrichtung
25 überträgt dann Resttoner, nachdem der Toner auf das Papier
übertragen wurde, und zwar auf die Oberfläche der Reinigungsrolle bzw.
Reinigungswalze 25a, und der Toner auf der Oberfläche der Reinigungsrolle
bzw. Reinigungswalze 25a wird durch die Klinge 25b abgeschabt.
Der abgeschabte Toner wird durch die Tonerfördereinheit 25c in einem
Behälter (nicht gezeigt) gesammelt.
Das Zwischenübertragungsband 10, das durch den Reinigungsbereich
geführt wurde, wird durch die Kühlvorrichtung 16 gekühlt.
Eine Kühleinheit von verschiedenen Typen des Abstrahlungssystems kann für
die Kühlvorrichtung 16 verwendet werden. Zum Beispiel gibt es eine
Kühleinheit eines Luftzirkulationssystems. In dieser Einheit ist es bevorzugt,
Luft über dem Übertragungsband 10 zu zirkulieren, nachdem ein
Tonerbild auf das Papier P übertragen wurde, um zu vermeiden, dass ein Tonerbild,
das auf dem Übertragungsband 10 getragen wird, unscharf bzw. verschwommen
wird. Ein anderer Typ der Kühleinheit, der eine Wärmeleitung verwendet,
kann ebenfalls verwendet werden. Diese Kühleinheit wird bereitgestellt, um
Wärme durch direkte Berührung der Wärmeleitung mit der inneren Fläche
der Schleife bzw. des Umlaufsystems des Übertragungsbandes 10 aufzunehmen.
Die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
arbeitet wie folgt, wenn ein Bild nur auf einer Seite des Papiers erzeugt bzw. gebildet
wird.
Wenn das Aufzeichnungsmedium zu dem Stapelteil für ausgebrachtes
Papier 40 ausgebracht wird, kann ein Schritt des Übertragens des Toners
auf das Übertragungsband 10 weggelassen werden, und das Tonerbild,
das auf der Oberfläche des Fotorezeptors 1 erzeugt bzw. gebildet wird,
wird direkt auf das Papier P übertragen. Wie dies in 1
gezeigt ist, wird das Papier P zu einer Klemmeinrichtung zwischen dem Fotorezeptor
1 und dem Übertragungsband 10 geschickt, und zwar durch Steuern
einer zeitlichen Abstimmung, um mit dem Tonerbild, das auf dem Fotorezeptor
1 erzeugt bzw. gebildet ist, in Register bzw. Lagegenauigkeit gebracht
zu werden. Die erste Übertragungsvorrichtung 20 überträgt
den Toner von dem Fotorezeptor 1 auf das Papier P. Das Papier P bewegt
sich zusammen mit dem Übertragungsband 10, währenddessen die
zweite Übertragungsvorrichtung 21 nicht arbeitet, und dann geht das
Papier von dem Übertragungsband 10 ab, um zu der Fixiervorrichtung
30 geschickt zu werden, wo der Toner fixiert wird. In diesem Fall wird
auch die Fördergeschwindigkeit des Papiers P der Fixierrollen bzw. Fixierwalzen
18 und 19 auf einen Wert eingestellt, der um 5 % niedriger ist
als die Fördergeschwindigkeit des Papiers P des Übertragungsbandes
10. Als ein Ergebnis wird das Papier mit einer geeigneten Geschwindigkeit
befördert.
Das Papier P wird dann in der Richtung des Pfeils A durch die Führungen
31a und 31b und das Papierausbringungsrollenpaar bzw. Papierausbringungswalzenpaar
32a und 32b ausgebracht, und wird auf dem Stapelteil für
ausgebrachtes Papier 40 platziert bzw. angeordnet, und zwar in einem Zustand
mit dem Bild nach unten zugewandt.
3 ist eine perspektivische Ansicht eines Bilderzeugungssystems,
in welchem die Erfindung angewendet werden kann. Dieses Bilderzeugungssystem enthält
zum Beispiel einen Drucker und einen Host-Computer bzw. Host-Rechner. Der Drucker
40 hat eine Bedienungstafel OP an der oberen vorderen bzw. Frontseite.
Die Bedienungstafel OP wird zum Einstellen des Modus bzw. der Betriebsart und der
Tätigkeit des Druckers 40 verwendet. Der Host-Computer bzw. Host-Rechner
HC sendet Bilddaten und Steuerinformationen zu dem Drucker 40. Der Drucker
40 druckt die Bilder.
Wie vorstehend erläutert, wird gemäß der ersten Ausführungsform
das Papier richtig bzw. genau befördert, obwohl eine speziell angefertigte
bzw. bestimmte Papierfördereinheit nicht vorgesehen ist. Außerdem wird
das nicht fixierte Bild nicht unscharf bzw. verschwimmt nicht.
2 ist eine Seitenansicht (nicht im Maßstab) eines
Abschnittes um die Fixiervorrichtung 8 herum und einer Fördereinheit, die das
Papier P zu der Fixiereinheit 8 fördert. Die Fixiervorrichtung
8 ist an der stromabwärts gelegenen Seite der Übertragungsvorrichtung
21 in der Papierförderrichtung vorgesehen. Die Fixiervorrichtung
8 enthält eine Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501, eine Druckrolle
bzw. Druckwalze 505, die die Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501
drückt, und eine Tragrolle bzw. Tragwalze 507. Ein Band (unter Druck
setzendes Band) 513 ist um die Tragrolle bzw. Tragwalze 507 und
die Druckrolle bzw. Druckwalze 505 herum gewunden und die Tragrolle bzw.
Tragwalze 507 dreht sich in derselben Richtung wie die Druckrolle bzw.
Druckwalze 505, um das unter Druck setzende Band 513 zu drehen.
Die Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501 ist im Innern mit einer Heizeinrichtung
503 versehen. Ferner ist die Tragrolle bzw. Tragwalze 507 eine
Heizrolle bzw. Heizwalze, die im Innern mit einer Heizeinrichtung 509 versehen
ist. Die Fixiervorrichtung 8 der zweiten Ausführungsform enthält
ferner eine Vorspannung anwendende bzw. anlegende Rolle bzw. Walze 511,
die das unter Druck setzende Band 513 lädt. Die Fixiervorrichtung
8, die wie vorstehend erörtert aufgebaut ist, funktioniert als eine
Fixiereinheit, die Tonerbilder fixiert, die auf das Papier übertragen werden.
Das Zwischenübertragungsband 10 und die drehbaren Rollen
bzw. Walzen 11, 12 und 13 bilden eine Führungseinheit.
Diese Führungseinheit fördert das Papier P von dem Übertragungsband
10 zu der Fixiervorrichtung 8. Während der Förderung
bringt die Führungseinheit das Papier P in Berührung mit dem unter Druck
setzenden Band 513 mit einem Winkel 0, der auf 60 Grad oder kleiner eingestellt
ist. Der Winkel &thgr; wird zwischen einer Förderrichtung E des Papiers P
durch das Übertragungsband 10 und eine Bewegungsrichtung F einer Position
500 des unter Druck setzenden Bandes 513 in einer Zone bzw. einem
Bereich von der Tragrolle bzw. Tragwalze 507 in Richtung der Druckrolle
bzw. Druckwalze 505 gebildet. Die Führungseinheit führt ferner
das Papier P zu einer Klemmeinrichtung N zwischen der Fixierrolle bzw. Fixierwalze
501 und der Druckrolle bzw. Druckwalze 505.
Ferner wendet bzw. legt in der Fixiervorrichtung 8 der zweiten
Ausführungsform die Vorspannung anwendende bzw. anlegende Rolle bzw. Walze
511 als eine Ladeinrichtung eine Vorspannung auf der Oberfläche des
unter Druck setzenden Bandes 513 an, und deshalb wird die Oberfläche
geladen, um eine umgekehrte Polarität zu einer geladenen Polarität des
Toners auf dem Papier zu haben. Durch Steuern der Heizeinrichtungen 503
und 509 werden die Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501 und die Heizrolle
bzw. Heizwalze 507 in einem fixierfähigen Temperaturbereich gehalten.
Das Papier mit dem nicht fixierten Bild darauf, das durch das Übertragungsband
10 gefördert wird, kommt in Berührung mit dem unter Druck setzenden
Band 513, das sich in der Richtung des Pfeils D dreht. Zu diesem Zeitpunkt
wird das Papier P an dem unter Druck setzenden Band 513 absorbiert bzw.
angesaugt, und zwar durch die elektrostatische Kraft, die zwischen dem unter Druck
setzenden Band 513 und dem Papier P wirkt. Das Papier P wird in diesem
Zustand entlang dem unter Druck setzenden Band 513 mit im Wesentlichen
derselben Geschwindigkeit gefördert, und wird an der Klemmeinrichtung zwischen
der Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501 und der Druckrolle bzw. Druckwalze
505 erwärmt und gedrückt, um fixiert zu werden.
Eine lineare Geschwindigkeit des Zwischenübertragungsbandes
10 und eine lineare Geschwindigkeit des unter Druck setzenden Bandes
513 kann gesteuert werden, um es den Geschwindigkeiten zu ermöglichen,
abhängig von den Papiertypen (Steilheit, Oberflächenbeschaffenheit usw.)
oder Bildtypen zu variieren. Es ist ideal, dass die lineare Geschwindigkeit des
Übertragungsbandes 10 und die des unter Druck setzenden Bandes
513 gleich sind. In wirklichen bzw. gegenwärtigen Fällen ist
es jedoch schwierig, die Fördergeschwindigkeit des Papiers P durch das Band
10 und die des Papiers P durch das Band 513 gleich zu bewirken
bzw. zu erreichen, und zwar aus derartigen Gründen wie unzureichende Herstellungstoleranz
von Bauelementen und Fördergenauigkeit eines Rotationsübertragungssystems.
Um das Problem zu lösen, wird die Papierfördergeschwindigkeit durch das
Band 10 auf einen Wert geringfügig höher (5 % maximal) als die
Geschwindigkeit durch das Band 513 eingestellt.
Das heißt, wenn die Fördergeschwindigkeit des unter Druck
setzenden Bandes 513 schneller ist, wird das Papier P kräftig durch
die Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501 gezogen, was ein unscharfes bzw. verschwommenes
Bild bewirken kann. Jedoch wird, wenn die Fördergeschwindigkeit des Papiers
P schneller ist, Spiel zwischen der Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501 und
dem Übertragungsband 10 erzeugt, aber das Papier P wird zu diesem
Zeitpunkt durch das unter Druck setzende Band 513 gezogen, um das Spiel
anzupassen bzw. beizulegen. Deshalb wird, wenn das hintere Ende des Papiers P durch
die Klemmeinrichtung zwischen dem Fotorezeptor 1 und dem Übertragungsband
10 durchgeht, das Papier P am Gleiten bzw. Rutschen auf dem Übertragungsband
10 in der umgekehrten Richtung in Bezug auf die Papierförderrichtung
gehindert. Folglich bewegt sich das Papier P zusammen mit dem unter Druck setzenden
Band 513, wobei folglich stabile bzw. beständige Fixiertätigkeit
erlangt wird.
Ein geeignetes Material wird für die Oberfläche der Fixierrolle
bzw. Fixierwalze 501 und des unter Druck setzenden Bandes 513
ausgewählt. Sogar wenn die Oberfläche des unter Druck setzenden Bandes
513 durch Berühren der Fixierrolle bzw. Fixierwalze 501 mit
dem unter Druck setzenden Band 513 geladen wird, um es dem Papier P zu
erlauben, an dem unter Druck setzenden Band 513 absorbiert bzw. angesaugt
zu werden, können ein hochqualitatives Bild und hervorragende Papierförderfähigkeit
erlangt werden. Ferner kann, sogar wenn das Papier P entladen wird und das unter
Druck setzende Band 513 geladen wird, das Papier P an dem unter Druck setzenden
Band 513 absorbiert bzw. angesaugt werden. Deshalb kann irgendeine Einrichtung
verwendet werden, wenn es die elektrostatische Kraft dem Papier P ermöglicht,
an dem unter Druck setzenden Band 513 absorbiert bzw. angesaugt zu werden.
Wenn ein Bild auf einer Seite (nur die obere Oberfläche) des
Papiers P aufzuzeichnen ist, wird ein Schritt des Übertragens von Toner auf
das Zwischenübertragungsband 10 von dem Verfahren bzw. dem Vorgang
des Aufzeichnens von Bildern auf beiden Seiten des Papiers P weggelassen, und ein
Tonerbild, das auf der Oberfläche des Fotorezeptors 1 erzeugt bzw.
gebildet ist, wird direkt auf das Papier übertragen. Wie dies in
1 gezeigt ist, wird das Papier P zu einer Klemmeinrichtung
zwischen dem Fotorezeptor 1 und dem Übertragungsband 10 geschickt,
und zwar durch Steuern einer zeitlichen Abstimmung für Lagegenauigkeit des
Tonerbildes auf dem Fotorezeptor 1 mit dem Papier P, und das Tonerbild
wird durch die erste Übertragungsvorrichtung 20 von dem Fotorezeptor
1 auf das Papier P übertragen. Zu diesem Zeitpunkt arbeitet die zweite
Übertragungsvorrichtung 21 nicht, und deshalb wird das Papier P zusammen
mit dem Übertragungsband 10 bewegt, und dann geht das Papier P von
dem Übertragungsband 10 ab, und die Fixiervorrichtung 8 fixiert
den Toner auf das Papier P. Zu diesem Zeitpunkt stoppt die Fixiervorrichtung
8 das Aufheizen bzw. das Erwärmen durch die Heizeinrichtung
509. Ferner wird, wenn die Vorspannungsanwendungsrolle bzw. Vorspannungsanwendungswalze
515 eine Vorspannung an dem Papier P anwendet bzw. anlegt, die Förderfähigkeit
des Papiers P weiter verbessert, aber die Anwendung kann zum Energie sparen gestoppt
werden. Das Papier P wird in der Richtung des Pfeils A durch die Führungen
31a und 31b und das Papierausbringungsrollenpaar 32a
und 32b ausgebracht, um auf dem Stapelteil für ausgebrachtes Papier
40 in einem Zustand des nach unten weisenden Bildes platziert bzw. angeordnet
zu werden.
Wenn ein Bild nur auf der hinteren Seite bzw. Rückseite des Papiers
P aufgezeichnet wird, und das Papier P auf dem Stapelteil für ausgebrachtes
Papier 40 in einem Zustand des nach oben gerichteten Bildes gestapelt wird,
wird ein Schritt des Erzeugens bzw. Bilden eines Tonerbildes, das direkt auf das
Übertragungsband 10 von dem Fotorezeptor 1 nach dem Erzeugen
bzw. Bilden des Tonerbildes übertragen wird, um auf das Übertragungsband
10 übertragen zu werden, auf dem Fotorezeptor 1 von dem Verfahren
bzw. Vorgang des Aufzeichnens von Bildern auf beiden Seiten des Papiers P weggelassen.
Andere Schritte als der Schritt sind dieselben wie jene in dem Verfahren bzw. Vorgang
des Aufzeichnens von Bildern auf beiden Seiten des Papiers P.
In der zweiten Ausführungsform ist das Zwischenübertragungsband
10 nahe an der Fixiervorrichtung 8 angeordnet, außerdem ist
das unter Druck setzende Band 513 so angeordnet, dass die Papierförderrichtung
durch das Übertragungsband 10 einen Winkel von 60 Grad oder weniger
in Bezug auf das unter Druck setzende Band 513 hat. Deshalb kann das Papier
in Berührung mit dem unter Druck setzenden Band 513 zufriedenstellend
in Richtung einer Fixierklemmeinrichtung gefördert werden, und zwar zusammen
mit dem unter Druck setzenden Band 513. Ferner ist die Oberfläche
des unter Druck setzenden Bandes 513 geladen, und das Papier wird auf der
Oberfläche des Bandes 513 absorbiert bzw. angesaugt. Dadurch kann
das Papier P mit Tonerbildern auf seinen beiden Seiten fixiert werden, ohne Auftreten
von unscharfen bzw. verschwommenen Bildern, und die hochqualitativen Bilder und
die hervorragende Förderfähigkeit können erreicht werden. Ferner
wird die Fördergeschwindigkeit des Papiers P durch das unter Druck setzende
Band 513 eingestellt, um gleich zu der durch das Übertragungsband
10 zu sein, oder die Fördergeschwindigkeit des Papiers P des Übertragungsbandes
10 wird eingestellt, um geringfügig schneller zu sein. Es ist dadurch
möglich, relative Bewegung des unter Druck setzenden Bandes 513 und
des Papiers P während der Papierförderung zu verhindern, um Bilder auf
dem Papier P zu fixieren, und zwar ohne das Auftreten von unscharfen bzw. verschwommenen
Bildern, und um die hochqualitativen Bilder und die hervorragende Förderfähigkeit
zu erlangen.
Der Aufbau der zweiten Ausführungsform kann bei Farbbilderzeugungsvorrichtungen
angewendet werden.
4 ist eine Seitenansicht einer Farbbilderzeugungsvorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Diese
Faxbbilderzeugungsvorrichtung ist ein Farbdrucker 100 des so genannten
Tandem-Typs. Mit anderen Worten werden in diesem Drucker 100 vier Licht
empfangende Trommeln 51 in Tandem miteinander in einem im Wesentlichen
zentralen bzw. mittleren Teil der Vorrichtung angeordnet. 5
ist eine Seitenansicht (nicht im Maßstab) eines Abschnittes um die Licht empfangende
Trommel 51 herum. Eine Reinigungsvorrichtung 52, eine Entladeeinrichtung
53, eine Ladeeinrichtung 54 und eine Entwicklungsvorrichtung
55 sind um die Trommel 51 herum angeordnet, und diese Vorrichtungen
bilden eine Bilderzeugungseinheit. Der Aufbau von all den Bilderzeugungseinheiten
ist derselbe, mit dem Unterschied, dass sie Toner von unterschiedlichen Farben enthalten.
Ein erstes Zwischenübertragungsband 60 ist unterhalb der vier Bilderzeugungseinheiten
angeordnet, und deshalb werden die vier Bilderzeugungseinheiten in Berührung
mit und entlang der oberen Seite des Übertragungsbandes 60 angeordnet.
Eine Belichtungsvorrichtung 58 ist auch oberhalb der Bilderzeugungseinheiten
angeordnet.
Die Entwicklungsvorrichtungen 55 in den Bilderzeugungseinheiten
speichern jeweils Toner von cyan, magenta, gelb und schwarz, und entwickeln elektrostatische
latente Bilder, die auf den Licht empfangenden Trommeln 51 mit den Farbtonern
gebildet werden. Eine Schreibposition ist zwischen der Ladeeinrichtung
54 und der Entwicklungsvorrichtung 55 vorgesehen, und ein Laserstrahl
L, der von der Belichtungsvorrichtung 58 emittiert wird, wird auf die Licht
empfangende Trommel 51 abgestrahlt. Die Belichtungsvorrichtung
58 verwendet ein bekanntes Lasersystem, und in der zweiten Ausführungsform
wird Farbtrennung auf einem Bild ausgeführt, und Lichtinformation entsprechend
dem Farbtoner für Entwicklung wird als ein latentes Bild abgestrahlt, und zwar
auf die Oberfläche der Trommel 51, die einheitlich geladen wurde.
Eine Belichtungsvorrichtung, die mit einer Anordnung einer Licht emittierenden Diode
(LED) und einer Bilderzeugungseinheit gebildet ist, kann ebenfalls verwendet werden.
Ferner ist eine Übertragungsrolle bzw. Übertragungswalze 56 an
einer gegenüberliegenden Seite der Trommel 51 angeordnet, wobei das
erste Zwischenübertragungsband 60 durchgehend ist bzw. zwischen ihnen
hindurchgeht. Bezugszeichen 57 bezeichnet eine Unterstützungsrolle
bzw. Unterstützungswalze. Das Tonerbild, das auf der Trommel 51 erzeugt
bzw. gebildet wird, wird zu dem ersten Zwischenübertragungsband 60
übertragen (erste Übertragung), und zwar durch die Wirkung der Übertragungsrolle
bzw. Übertragungswalze 56.
Für die Erzeugung bzw. Bildung eines Vollfarbenbildes werden
Farbtoner von cyan, magenta, gelb und schwarz, die auf den Licht empfangenden Trommeln
51 in den vier Bilderzeugungseinheiten erzeugt bzw. gebildet werden, sequentiell
bzw. aufeinander folgend und übereinander gelagert auf das erste Zwischenübertragungsband
60 übertragen, um ein Vollfarbbild auf dem Band 60 zu erzeugen
bzw. zu bilden. Wenn ein monochromes bzw. Schwarzweißbild zu erzeugen bzw.
zu bilden ist, wird ein Tonerbild nur in der Bilderzeugungseinheit für den
schwarzen Toner erzeugt bzw. gebildet und ein monochromes bzw. Schwarzweißbild
wird zu dem ersten Zwischenübertragungsband 60 übertragen.
Das erste Zwischenübertragungsband 60 wird durch vier
drehbare Rollen bzw. Walzen 61, 62, 63 und
64 gestreckt bzw. gedehnt und getragen bzw. gelagert, und ist in der Richtung
des Uhrzeigersinns drehbar, wie dies durch den Pfeil in 6 bezeichnet
wird. Eine Unterstützungsrolle bzw. Unterstützungswalze 65 ist
rechts von der drehbaren Rolle 64 innerhalb einer Schleife bzw. eines Umlaufsystems
des Übertragungsbandes 60 angeordnet. Eine Bandreinigungsvorrichtung
66 ist an der Außenseite der Bandschleife bzw. des Bandumlaufsystems
angeordnet, um der Unterstützungsrolle bzw. Unterstützungswalze
65 zugewandt zu sein.
Papierzuführungsvorrichtungen (Papierzuführungskassetten)
in zwei Stufen bzw. Stationen 80 und 80 sind in der unteren Position
des Druckerkörpers installiert. Das oberste Blatt des Papiers, das in jeder
der Kassetten gelagert ist, wird Blatt für Blatt durch eine Papierzuführungsrolle
bzw. Papierzuführungswalze 81 zugeführt und zu einem Lagegenauigkeitsrollenpaar
82 geschickt.
Ein zweites Zwischenübertragungsband 70 ist links von
dem ersten Zwischenübertragungsband 60 vorgesehen. Das zweite Zwischenübertragungsband
70 wird durch drehbare Rollen bzw. Walzen 71, 72 und
73 und Übertragungsrollen bzw. Übertragungswalzen 74
und 75 gedehnt bzw. gestreckt und getragen bzw. gelagert, um in der Richtung
entgegen dem Uhrzeigersinn drehbar zu sein, wie dies in 6 durch
den Pfeil bezeichnet wird. Die Übertragungsrolle bzw. Übertragungswalze
74 ist an einer Position angeordnet, die der drehbaren Rolle bzw. Walze
63 für das Übertragungsband 60 zugewandt ist. Eine Übertragungsladeeinrichtung
77 ist an einer Position zwischen der drehbaren Rolle bzw. Walze
71 und der Übertragungsrolle bzw. Übertragungswalze
75 angeordnet, um der Oberfläche des zweiten Zwischenübertragungsbandes
70 zugewandt zu sein.
Das erste Zwischenübertragungsband 60 und das zweite
Zwischenübertragungsband 70 sind in Berührung miteinander, und
zwar bei Positionen der drehbaren Rollen bzw. Walzen 63 und 64
und der Übertragungsrollen bzw. Übertragungswalzen 74 und
75, um vorherbestimmte Übertragungsklemmeinrichtungen zu bilden. Das
Übertragungsband 70 ist schwenkbar bzw. drehbar aufgebaut, basierend
auf einem axialen Zentrum bzw. Mittelpunkt der drehbaren Rolle bzw. Walze
71 als einem Drehungsmittelpunkt bzw. Drehpunkt, um die Berührung
zwischen dem Übertragungsband 60 und dem Übertragungsband
70 an den Klemmeinrichtungsteilen freizugeben bzw. zu lösen. Ein Mechanismus,
der eine Feder und ein Solenoid (nicht gezeigt) enthält, führt Tätigkeiten
der Berührung und der Trennung zwischen dem Übertragungsband
60 und dem Übertragungsband 70 durch.
Eine Bandreinigungsvorrichtung 76 ist unterhalb des Übertragungsbandes
70 und der Außenseite der Schleife bzw. des Umlaufsystems des Übertragungsbandes
70 angeordnet. Die Reinigungsvorrichtung 76 enthält eine
Reinigungsklinge, um nicht erforderlichen Toner oder Papierstaub abzuschaben, der
auf der Oberfläche des Übertragungsbandes 70 verbleibt.
Eine Fixiervorrichtung 90 ist auf der oberen Seite des Übertragungsbandes
70 angeordnet. Die Fixiervorrichtung hat im Grunde denselben Aufbau wie
der der Fixiervorrichtung 8, das heißt, die Vorrichtung enthält
eine Fixierrolle bzw. Fixierwalze, eine Druckrolle bzw. Druckwalze, eine Heizrolle
bzw. Heizwalze und ein unter Druck setzendes Band. Papier wird nach einem darauf
fixierten Bild durch Ausbringungsrollen bzw. Ausbringungswalzen 91 ausgebracht,
und zwar zu einer Ablageeinrichtung für ausgebrachtes Papier 92, um
darauf gestapelt zu werden.
In der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
wird, wenn Bilder auf beiden Seiten des Papiers P erzeugt bzw. gebildet werden,
ein Bild für eine erste Seite als eine hintere Seite bzw. Rückseite des
Papiers ("Bild der ersten Seite"), das in der Bilderzeugungseinheit erzeugt bzw.
gebildet wird, durch das erste Zwischenübertragungsband 60 von der
Licht empfangenden Trommel 51 zu dem zweiten Zwischenübertragungsband
70 übertragen. Das Bild wird auf dem Übertragungsband
70 getragen und veranlasst, im Rundgang bzw. Umlauf zu wandern bzw. sich
zu bewegen. Während des Wanderns bzw. der Bewegung erzeugt bzw. bildet die
Bilderzeugungseinheit ein Bild für eine zweite Seite auf einer oberen Oberfläche
des Papiers ("Bild der zweiten Seite"), und das Bild wird zu dem ersten Zwischenübertragungsband
60 übertragen. Es ist nicht erforderlich zu sagen, dass eine zeitliche
Abstimmung gesteuert wird, um die Bilder auf dem Papier P zu erzeugen bzw. zu bilden,
um das Bild der ersten Seite und das Bild der zweiten Seite auf richtigen Plätzen
des Papiers P zu positionieren.
Das Bild der zweiten Seite wird von dem Übertragungsband
60 auf eine Seite (eine rechtsseitige Fläche des Papiers, das von
der unteren Seite zu der oberen Seite in 6 gefördert wird)
des Papiers P übertragen, das durch das Lagegenauigkeitsrollenpaar
82 geschickt wurde. Das Bild der zweiten Seite wird durch die Wirkung der
Übertragungsrolle bzw. Übertragungswalze 75 übertragen,
die innerhalb der Schleife bzw. des Umlaufsystems des zweiten Zwischenübertragungsbandes
70 angeordnet ist. Ferner wird das Bild der ersten Seite, das auf dem Übertragungsband
70 getragen wird und in Umlauf bzw. Rundgang gewandert ist bzw. bewegt
wurde, auf die andere Seite (eine linksseitige Fläche des Papiers, das von
der unteren Seite zu der oberen Seite in 6 gefördert wurde)
des Papiers P übertragen. Das Bild der ersten Seite wird durch die Wirkung
der Übertragungsrollen bzw. Übertragungswalzen 74 und
75 übertragen, die in der Schleife bzw. dem Umlaufsystem des zweiten
Zwischenübertragungsbandes 70 angeordnet sind. Ferner erzeugt die
Übertragungsladeeinrichtung 77 ein elektrisches Feld, so dass das
Tonerbild auf dem Übertragungsband 70 auf das Papier übertragen
wird, und zwar durch die elektrostatische Kraft, und das Tonerbild wird sicher auf
das Papier übertragen. Die Bilder werden auf beide Seiten des Papiers P in
der vorstehend beschriebenen Weise übertragen, und das Papier P wird zu der
Fixiervorrichtung 90 geschickt, und der vordere Rand bzw. die vordere Kante
des Papiers P wird in Berührung mit dem unter Druck setzenden Band gebracht,
wie dies durch Bezug auf 2 erläutert wurde, und
das Papier P wird zusammen mit dem unter Druck setzenden Band zu der Fixierrolle
bzw. Fixierwalze befördert. Die Fixierrolle bzw. Fixierwalze und die Druckrolle
bzw. Druckwalze setzen das Papier P unter Druck und erwärmen es, um die Tonerbilder
auf dem Papier P zu fixieren.
In einem derartigen Aufbau kann das Papier P, das die Farbtonerbilder
auf seinen beiden Seiten trägt, mühelos zu der Fixiervorrichtung
90 übertragen werden, und deshalb ist es möglich, hochqualitative
Bilder und hervorragende Förderfähigkeit zu erlangen.
Wie dies vorstehend erläutert wurde, kann gemäß der
ersten Ausführungsform und der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung das Aufzeichnungsmedium reibungslos zu der Fixiervorrichtung übertragen
werden, wobei folglich hochqualitative Bilder und hervorragende Förderfähigkeit
erreicht werden.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt, sondern verschiedene Variationen und Modifikationen können
gebildet werden, ohne von dem Schutzbereich der folgenden Patentansprüche abzuweichen.