Bereich der Erfindung
Diese Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Kommunikationssysteme
und insbesondere auf ein Verfahren bei Selektivrufvorrichtungen für das Abonnieren
von Informationsdiensten.
Hintergrund der Erfindung
Ein konventioneller Selektivruf-Empfänger, z.B. ein Pager, kann
häufig Nachrichten von mehr als einer Quelle empfangen. Quellen werden üblicherweise
durch Adress-Informationen, die jeder Nachricht oder jedem Informationsdienst zugewiesen
sind, voneinander unterschieden. Entspricht die Adress-Information einer vorher
festgelegten Adresse in dem Selektivruf-Empfänger oder stimmt mit ihr überein,
empfängt und speichert der Selektivruf-Empfänger die Nachricht von einer
bestimmten Informationsquelle. In einem akustischen Modus kann jede vorher festgelegte
Adresse, d.h. jede Quelle, so konfiguriert werden, dass ein akustischer Alarm mit
einem Rhythmus oder Muster ausgelöst wird, welcher von anderen vorher festgelegten
Adressen, d.h. anderen Quellen, unterscheidbar ist. Beispielsweise kann ein Benutzer
von verschiedenen Quellen empfangene Nachrichten durch den Rhythmus des akustischen
Alarms unterscheiden. Optional kann eine optische Anzeige auf einem Display den
optischen Alarm zur Identifikation der speziellen Quelle liefern. Dieses Verfahren
des Empfangs und der Anzeige von Nachrichten sowie der Identifikation von Quellen
gegenüber dem Benutzer gehört zum Stand der Technik.
Die vorher festgelegte Adresse in dem Selektivruf-Empfänger wird
üblicherweise durch den Kundendienst oder den Hersteller vorkonfiguriert. Daher
ist die vorher festgelegte Adresse für gewöhnlich feststehend und durch
den Benutzer unveränderlich. Üblicherweise kann der Benutzer nur die Art
des gewünschten Alarms, z.B. akustischer Alarm oder lautloser Alarm, für
den gesamten Selektivruf-Empfänger auswählen. Normalerweise gibt der Benutzer
die Auswahl über die Benutzersteuerung in den Selektivruf-Empfänger ein.
Moderne Selektivrufdienste können regelmässig verschiedene
Arten von Informationen, beispielsweise Börsen-, Wetter-, Sport-, Nachrichten-
oder andere Informationen an eine teilnehmende Selektivrufvorrichtung (Empfänger
und/oder Sender) senden. Zudem werden einige Informationsdienste in Erwiderung auf
Anfragen für solche Dienste an Selektivrufvorrichtungen übertragen. Beispielsweise
offenbart die WIPO-Veröffentlichung Nr. WO 94/08403 ein Kommunikationssystem,
welches eine Basisstation aufweist, die eine Anfrage für einen Informationsdienst
von einem Selektivruf-Empfänger empfängt. In Erwiderung auf die Anfrage
ruft die Basisstation die geforderten Informationen aus einer aus einer Vielzahl
von Informationsdateien ab und überträgt die Informationen an den Selektivruf-Empfänger.
Der Selektivruf-Empfänger empfängt die übertragenen Informationen
und gibt sie einem Benutzer aus.
WIPO-Veröffentlichung Nr. WO 97/31488 beschreibt einen Selektivruf-Sende-Empfänger/-Empfänger,
welcher die Arten und die Anzahl verfügbarer Informationsdienste erkennen und
Informationsdienste aus den verfügbaren Informationsdiensten ändern und
auswählen kann. Diese WIPO-Veröffentlichung ist der Stand der Technik
unter Artikel 54(3) EPC.
In Kürze können Hunderte von Informationsdiensten an Selektivrufvorrichtungen
übertragen werden. Mit dieser rapiden Expansion wird die Anzahl der Dienste
leicht die Menge von Informationen übersteigen, die ein Benutzer einer Selektivrufvorrichtung
einfach basierend auf der Begrenzung der Anzahl von Nachrichten empfangen kann,
welche von der Anzahl der Adress-Ports und der Speicherkapazität abhängig
ist. Ausserdem wird es Kosten geben, die mit dem Empfang dieser Informationsdienste
verbunden sind.
Somit wird ein Verfahren zur Auswahl und zum Empfang verschiedener
Informationsdienste aus einer Liste verfügbarer Informationsdienste während
eines vorher festgelegten Zeitraums benötigt.
Zusammenfassung der Erfindung
In einem ersten Aspekt liefert die vorliegende Erfindung ein Selektivruf-Kommunikationssystem,
wie in Anspruch 1 beansprucht.
In einem weiteren Aspekt liefert die vorliegende Erfindung eine Selektivrufvorrichtung,
wie in Anspruch 7 beansprucht.
In einem weiteren Aspekt liefert die vorliegende Erfindung ein Verfahren
für eine Selektivrufvorrichtung zum Abonnieren von Informationsdiensten, wie
in Anspruch 10 beansprucht.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist ein elektrisches Blockdiagramm eines Selektivrufsystems,
welches eine Vielzahl von Informationsdiensten in Übereinstimmung mit einer
bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung empfängt.
2 zeigt ein Blockdiagramm einer Selektivrufvorrichtung
gemäss der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
3 ist ein Flussdiagramm des Selektivrufsystems von
1, welches die Schritte der Informationslieferung erläutert.
4 ist ein Flussdiagramm der Selektivrufvorrichtung
von 2, welches die Schritte des Abonnierens verfügbarer
Informationsdienste erläutert.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Mit Bezug auf 1 wird ein Blockdiagramm
eines Kommunikationssystems oder Selektivrufsystems in Übereinstimmung mit
der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Vorzugsweise
umfasst das Kommunikationssystem (oder Selektivrufsystem) eine Basisstation (Basisstelle
oder Selektivruf-Terminal) 100 einschliesslich eines Funk-(RF-radio frequency)-Senders/-Empfängers
(RF TX/RX) 106, welcher Informationen in einer Art und Weise übertragen
und empfangen kann, die dem Fachmann wohl bekannt ist. Der Sender/Empfänger
106 ist mit einem Basisstellenprozessor 104 gekoppelt. Der Basisstellenprozessor
104 verfügt über einen Decodierer 118 zur Decodierung
von Informationsdiensten und/oder anderer Nachrichten, die über eine Telefonschnittstelle
102 und/oder den Sender/Empfänger 106 empfangen werden, sowie
über einen Speicher 116, welcher unter anderem Informationen bezüglich
der Vielzahl von Informationsdienst-Anbietern (oder Informationsdiensten oder Informationsdienst-Dateien)
120–132 speichert. Der Prozessor 104 erzeugt eine
Liste oder ein Verzeichnis zur Identifikation der Informationsdienste, die während
einer bestimmten Zeit verfügbar sind. Dieses Verzeichnis umfasst, beispielsweise,
die Art und die Bezeichnung des Informationsdienstes. Das Verzeichnis kann ausserdem
festhalten, welcher Informationsdienst (Abonnementinformation), der eine Abonnementgebühr
erfordert, zu empfangen ist.
Eine Information, die während eines vorher festgelegten Zeitraums
im Zusammenhang mit Kosten verfügbar ist, welche mit dem Recht sie zu empfangen
verbunden sind, wird manchmal als "pay-per-view"-Information (Bezahlinformation,
kostenpflichtige Information) bezeichnet. Die "pay-per-view"-Information wird auf
einem zuweisbaren Adress-Port an die Selektivrufvorrichtung 200 übertragen,
der für den Empfang der "pay-per-view"-Information oder des "pay-per-view"-Dienstes
(Bezahldienstes, kostenpflichtigen Dienstes) freigeschaltet ist. Während der
vorher festgelegten Zeit werden die Informationen an eine Teilnehmereinheit oder
Selektivrufvorrichtungen 200 übertragen.
Die Vielzahl von Informationsdienst-Anbietern 120–132
wird vorzugsweise mit einer Telefonschnittstelle 102 gekoppelt, die mit
dem Prozessor 104 gekoppelt ist. Der Fachmann wird es schätzen, das
die Vielzahl der Informationsdienst-Anbieter 120–132 als
Funksignal durch eine Antenne 108 empfangen werden kann.
Wenn der Basisstellenprozessor 104 Informationen von der
Vielzahl von Informationsdiensten 120–132 empfängt,
umfassen die Informationen im Allgemeinen die Bezeichnung des Informationsdienstes,
welche in dem Speicher 116 gespeichert wird, und es wird eine Liste oder
ein Verzeichnis der Informationsdienste 120–132 erzeugt.
Die Vielzahl von Informationsdiensten 120–132 wird, wie
gezeigt, über die Telefonschnittstelle 102 mit dem Prozessor
104 gekoppelt und periodisch übermittelt, und Updates werden in dem
Speicher 116 gespeichert. Eine Nachricht wird durch den Prozessor
104 erzeugt, die zumindest das Verzeichnis von Informationsdiensten aufweist,
welches an mindestens eine Selektivrufvorrichtung (Empfänger oder Sende-Empfänger)
200 auf einem vorher festgelegten Adress-Port oder einem vorher zugewiesenen
Kommunikations-Adress-Port, beispielsweise eine Gruppen- oder Mail-Drop-Adresse,
gesendet wird.
Im Speziellen empfängt und erzeugt der Basisstellenprozessor
104 eine die zum Kauf angebotenen Informationsdienste enthaltende Selektivruf-Nachricht,
wenn ein Informationsdienst-Anbieter sich entschliesst, über ein Selektivrufsystem
Informationdienste ("pay-per-view") zum Kauf anzubieten. Die Liste der Informationen
oder das Vezeichnis der Informationsdienste wird an eine Vielzahl von Selektivrufvorrichtungen
oder Teilnehmervorrichtungen 200 auf eine Informationsdienst-Adresse gesendet,
die in alle Selektivrufvorrichtungen oder Teilnehmervorrichtungen 200 für
den Empfang des gesendeten Verzeichnnisses von Informationen einprogrammiert wird.
Dieses Verzeichnis von Informationsdiensten enthält, beispielsweise, (1) eine
Nachricht, die den Nachrichtendienst bekannt gibt, (2) eingebettete Multiple-Choice-Antworten
(MCR – multiple choice response = Mehrfachauswahl-Antworten) entsprechend
jedes Dienstes, der dem Benutzer als Wahlmöglichkeiten angezeigt werden soll,
und (3) eingebettete Informationen über die Unteradresse, der jeder Dienst
angeboten wird und die Dauer (Zeit, Seitenanzahl usw.) der Teilnahme an jenem Service.
Die Kosten für den Dienst können ausserdem einbezogen werden. Eine MCR
enthält eine Reihe von Auswahlen, die es dem Benutzer gestatten, durch einfaches
Rückgängigmachen und Rücksenden der Auswahl an den Service-Provider
(Dienstanbieter) auszuwählen, welchen Informationsdienst er abonniert oder
nicht abonniert. Wenn die Selektivrufvorrichtung oder Teilnehmervorrichtung
200 die Liste von Informationsdiensten empfängt, und in Erwiderung
auf eine Benutzerauswahl überträgt die Selektivrufvorrichtung
200 die MCR-Auswahl an das Selektivrufsystem, welches Informationen bezüglich
eines ausgewählten Informationsdienstes wünscht. Die
Basisstation 100 stellt nach Eingang der ausgewählten MCR fest, ob
der Benutzer (die Selektivrufvorrichtung 200), die selbiges anfragt, befugt
ist, den Informationsdienst zu Empfangen. Der einfache Fachmann wird es schätzen,
dass der Selektivruf-Prozessor feststellt, ob der Teilnehmer befugt ist, indem er
beispielsweise ermittelt, ob der Teilnehmer mit seinen Zahlungen auf dem Laufenden
ist oder ob der Teilnehmer auf dem System angemeldet ist, usw. Ist der Teilnehmer
nicht befugt, wird der Zugang verweigert. Der Benutzer wird optional darüber
in Kenntnis gesetzt, was zu tun sind, bevor der Zugang gewährt wird, beispielsweise
die Zahlung einer Zugangs- oder Teilnahmegebühr. Hat der Benutzer Zugang zu
dem aus der Vielzahl von Informationsdienstdateien ausgewählten Informationsdienst,
wird der Informationsdienst durch eine Antenne 108 an einen zuweisbaren
Unteradress-Port der Selektivrufvorrichtung 200 übertragen.
2 zeigt ein Blockdiagramm einer Selektivrufvorrichtung
gemäss der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Die
Selektivrufvorrichtung oder Teilnehmervorrichtung 200 wird von einer Batterie
234 gespeist und dient zum Empfang und zur Übertragung eines Funksignals
über eine Antenne 202. Ein Empfänger 204 ist für
den Empfang des Funksignals mit der Antenne 202 gekoppelt. Ein Demodulator
206 ist zur Rückgewinnung eines beliebigen Informationssignals, welches
in dem Funksignal vorhanden ist, unter Verwendung konventioneller Methoden mit dem
Empfänger 204 gekoppelt. Das rückgewonnene Informationssignal
aus dem Demodulator 206 ist mit einem Controller 210 gekoppelt,
der die rückgewonnenen Informationen in einer dem Fachmann wohlbekannten Art
und Weise decodiert. In der Bevorzugten Ausführungsform umfasst der Controller
210 einen Mikrocomputer, z.B. einen von Motorola, Inc. hergestellten Mikrocomputer,
z.B. MC68HC05C4, welcher einen Signalprozessor aufweist, der die Funktion eines
Decoddierers übernimmt, welcher üblicherweise sowohl in der Hardware als
auch in der Sofware implementiert ist. Der Signalprozessor umfasst einen Adress-Korrelator
214 und einen Nachrichten-Decodierer 212, welche die dem Fachmann
bekannten Verfahren und Methoden verwenden. Der Adress-Korrelator 214 nimmt
eine Adressüberprüfung des rückgewonnenen Informationssignals aus
dem Ausgang des Demodulators 206 vor und korreliert eine rückgewonnene
Adresse mit einer aus einer Vielzahl vorher festgelegter Adressinformationen, die
in dem permanenten Speicher 220 der Selektivrufvorrichtung gespeichert
ist. Korreliert die rückgewonnene Adresse mit der vorher festgelegten Adresse,
indem sie eine Mail-Drop-, Sende- oder Gruppenadresse bestimmt, umfassen die empfangenen
Informationen, z.B. das Verzeichnis oder die Liste der Informationsdienste. Der
Nachrichtendecodierer 212 decodiert dann die Nachricht und gibt sie auf
einem Bildschirm 228 aus. Der Benutzer aktiviert unter Verwendung der Eingabesteuerungen
230 die Benutzerschnittstelle 216 einen beliebigen bis zu einer
Vielzahl zuweisbarer oder auswählbarer Unteradress-Ports 246. Der
Benutzer ist ausserdem unter Verwendung der Eingabesteuerungen 230 in der
Lage, jede MCR in einer dem Stand der Technik wohl bekannten Art und Weise auswählen,
um dem System die gewünschten Informationsdienste anzuzeigen.
Bei jedem Informationsdienst gibt es einen zuweisbaren Unteradress-Port,
der vorherig bestimmt oder zugewiesen wird, um den Empfang eines bestimmten Informationsdienstes
zu aktivieren. Wenn die Informationen ausgegeben werden, wird jeder verfügbare
Informationsdienst in Verbindung mit einem zuweisbaren oder auswählbaren Unteradress-Port
angezeigt. Die Information oder Nachricht umfasst die MCRs, die durch die Selektivrufvorrichtung
200 empfangen und angezeigt werden. Der Benutzer wählt eine oder mehrere
MCRs, und die MCR-Auswahl(en) des Benutzers wird/werden durch den Sender
208 der Selektivrufvorrichtung 200 zurück an das Selektivrufsystem
100 übertragen. Im Speziellen codiert der Controller 210
die MCR-Auswahl in eine Rückmeldungsnachricht, welche durch den Sender
208 an das System, vorzugsweise den Prozessor 104, gesendet wird.
Die Selektivrufvorrichtung 200 wartet dann für jede übertragene
MCR-Antwort auf die Autorisierung von dem System. Wenn der Basisstellenprozessor
104 die Multiple-Choice-Antwort-Nachricht für jede ausgewählte
MCR empfängt, speichert er die Unteradresse und Dauer für jede MCR-Nachricht.
Gemäss der bevorzugten Auführungsform der vorliegenden Erfindung
erzeugt das Selektivrufsystem, insbesondere der Prozessor 104, eine Autorisationsnachricht,
die an die Selektivrufvorrichtung 200 übertragen wird und nun authorisiert
ist, den Dienst zu empfangen, wenn es oder er die MCR-Auswahl empfängt. Das
System aktualisiert seine Rechnungsinformationen, so dass die Selektivrufvorrichtung
oder die Teilnehmervorrichtung 200 für den empfangenen Informationsdienst
entsprechend abgerechnet werden kann. Wird der Zugang jedoch verweigert, wird der
Benutzer darüber in Kenntnis gesetzt, was zu tun ist, bevor der Zugang gewährt
wird, beispielsweise die Zahlung einer Zugangs- oder Teilnahmegebühr. Hat der
Benutzer Zugang zu dem aus der Vielzahl von Informationsdienstdateien ausgewählten
Informationsdienst, wird der Informationsdienst durch eine Antenne 108
an den Benutzer bei dem identifizierten zuweisbaren Unteradress-Port übertragen.
Empfängt die Selektivrufvorrichtung 200 die Autorisation
von dem Selektivrufsystem, aktiviert sie die Unteradresse, die dem ausgewählten
Dienst entspricht. Vorzugsweise verwendet die Selektivrufvorrichtung
ausserdem die Information über die Dauer, um die automatische Deaktivierung
der Unteradresse am Ende der Dienstteilnahme anzusetzen. Die Unteradresse wird durch
einen Programmierer 244 aktiviert, der den bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port
246, welcher der ausgewählten Information zugeordnet ist, für
die die Autorisation empfangen wurde, programmiert oder umprogrammiert. Die Statusinformationen
werden in einem Speicher 222, beispielsweise einem permanenten Speicher
oder elektronisch löschbaren Speicher gespeichert, der angibt, dass der auswählbare
oder zuweisbare Adress-Port programmiert oder für den Empfang der ausgewählten
Informationen bestimmt ist.
Optional kann die Selektivrufvorrichtung 200, wenn sie die
Autorisation erhält, eine zusätzliche Antwort an das Selektivrufsystem
übertragen, um den Empfang der Autorisation des Systems anzuzeigen. Dies könnte
die falsche Abrechnung im Falle, dass die Selektivrufvorrichtung 200 die
Autorisation durch das Selektivrufsystem nicht erhalten hat, verhindern und somit
das Selektivrufsystem bis zum Erhalt dieser Bestätigung davon abhalten, die
Teilnehmereinheit 200 abzurechnen.
Auf diese Art und Weise sendet (oder überträgt) das Selektivrufsystem
eine Liste oder ein Verzeichnis der "pay-per-view"-Informationsdienste zu einer
Informationsdienstadresse, welche in allen Selektivrufvorrichtungen oder Teilnehmereinheiten
200 aktiviert ist. Hat der Benutzer jedoch einen bestimmten Informationsdienst
für den Empfang ausgewählt, werden die ausgewählten Informationen
an die Selektivrufvorrichtung auf einem der durch den Informationsdienst bestimmten,
zuweisbaren Unteradress-Ports übertragen. Dieser zuweisbare Unteradress-Port
unterscheidet sich von dem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port, auf dem
die ursprüngliche Nachricht oder das ursprüngliche Verzeichnis des Informationsdienstes
empfangen wurde. Die Unteradresse wird nur für diejenige Selektivrufvorrichtung
200 zum Empfang des ausgewählten Informationsdienstes aktiviert, welche
über den vorstehenden Vorgang ein Abonnement abgeschlossen hat. Ist die Zeitspanne
des Abonnements abgelaufen, wird die Selektivrufvorrichtung so programmiert, dass
der entsprechende zuweisbare Unteradress-Port automatisch deaktiviert wird.
Zweckmässigerweise kann der Benutzer der Selektivrufvorrichtung
200 steuern, welche Informationen er erhalten möchte und wann er die
Informationen empfangen möchte, indem er den gewünschten Informationsdienst
zur Aktivierung der Auswahl von Informationsdiensten 120–132
aus der MCR auswählt. Der Benutzer kann jeden der Informationsdienste durch
Auswahl oder Umwahl eines Informationsdienstes empfangen, der für einen der
zuweisbaren Unteradress-Ports bestimmt ist, aus denen die Auswahl erfolgt. Dementsprechend
kann der Benutzer mehr als einen Informationsdienst empfangen, und die Anzahl der
für den Empfang möglichen Informationsdienste wird auf die Anzahl der
zuweisbaren Unteradress-Ports 246 begrenzt.
Nach dem Erhalt, der Decodierung und Speicherung des ausgewählten
Informationsdienstes in einem Nachrichtenspeicher 226, gibt die Selektivrufvorrichtung
200 normalerweise einem Benutzer zumindest einen Anteil der gespeicherten
Nachricht, beispielsweise durch einen Bildschirm 228, z.B. einen LCD-Bildschirm,
aus. Zusätzlich wird dem Benutzer, zusammen mit dem Erhalt, der Decodierung
und Speicherung der Informationen, über einen Ausgangsmelder 232 ein
Alarm ausgegeben. Der Alarm kann ein akustischer, ein optischer, ein Vibrations-
oder lautloser Alarm oder eine Kombination der vorstehenden Alarme unter Einbeziehung
der bekannten Verfahren und Methoden sein.
Ein Hilfsschaltkreis 224 umfasst vorzugsweise einen konventionellen
integrierten Schaltkreis mit Signal-Mehrkanalbetrieb, einen Spannungsregler und
Steuermechanismus, einen Stromregler und Steuermechanismus, ein Tonfrequenzverstärker-Schaltsystem,
Steuerschnittstellen-Schaltsystem und ein Bildschirmbeleuchtungs-Schaltsystem. Diese
Elemente werden so angeordnet, dass sie die Funktionen der Selektivrufvorrichtung
200, wie vom Benutzer gewünscht, unterstützen.
Ausserdem stellt der Controller 210 mittels der aktivierten
oder deaktivierten Statusinformationen in dem Speicher 222 fest, ob auf
Ermittlung einer Adressinformation Energie zu sparen ist. Das heisst, wenn eine
empfangene und rückgewonnene Adressinformation mit einer vorher festgelegten
Adressinformation in dem permanenten Speicher 220 korreliert, überprüft
der Controller 210 die Statsinformationen entsprechend der korrelierten,
vorher festgelegten Adressinformation, um festzustellen, ob jene Adresse aktiviert
ist. Findet der Controller 210 heraus, dass die korrelierte, vorher festgelegte
Adresse nicht aktiviert ist, so wird der Nachrichten-Decodierer 212 nicht
aufgerufen. Ferner signalisiert der Controller 210 einem Energiesparmodul
218, mit dem Energiesparen für die Selektivrufvorrichtung
200 zu beginnen. Das Energiesparmodul 218 signalisiert dem Schaltsystem
im Hilfsschaltkreis 224, in einen Niedrigenergiemodus (Batteriesparmodus)
einzutreten. Eine Reihe von Energiespar-Schaltkreisen können auf einen Niedrigenergie-
oder Standby-Betriebsmodus ausgerichtet werden. Ausserdem signalisiert das Energiesparmodul
218 dem Empfänger 204 oder tastet ihn ab, um in einen Niedrigenergiemodus
zum Sparen von Energie einzutreten. Auf diese Art und Weise spart die Selektivrufvorrichtung
200, wenn eine korrelierte Adresse laut der zugehörigen Statusinformationen
nicht aktiviert ist, unverzüglich Energie, während sie keine zugeordnete
Nachricht decodiert und die Nachricht auch nicht im Nachrichtenspeicher
226 ablegt. Natürlich wird das Energiesparmodul 218 den Empfänger
und andere Schaltkreise zu einem späteren Zeitpunkt reaktivieren. Verfahren
zur Energiesparabtastung in Selektivrufvorrichtungen sind dem Fachmann bekannt.
Ferner sperrt der Controller 210 über den Ausgangsmelder
232 alle Alarme für den Benutzer. Dadurch, dass kein erneuter Alarm
aufgelöst wird, wird das Energieerhaltung maximiert. Die entsprechend jeder
vorher festgelegten Adressinformation in dem permanenten Speicher 222 gespeicherten
Statusinformationen, ermöglichen es dem Controller 210, Funktionen
in der Selektivrufvorrichtung 200 zu deaktivieren und Energie zu sparen,
wenn eine korrelierte Adresse deaktiviert ist, z.B. wenn kein Informationsdienst
für den zuweisbaren Unteradress-Port ausgewählt ist.
Auf diese Art und Weise wird jedes Ereignis als Multiple-Choice-Auswahl
in der Nachricht dargestellt, wenn ein Benutzer eine Nachricht erhält, die
die Berichterstattung, beispielsweise, eines Sportereignisses oder Spiels anbietet.
Wenn der Benutzer, beispielsweise, das "The Dolphin's"-Football-Spiel wünscht,
wählt sie/er es aus der MCR aus. Die MCR-Auswahl wird durch die Selektivrufvorrichtung
oder TEilnehmereinheit 200 an das Selektivrufsystem übertragen. Die
Selektivrufvorrichtung wartet auf die Genehmigung oder Autorisation von dem Selektivrufsystem,
Kommunikationssystem oder Dienstanbieter. Auf Empfang der Autorisiation aktiviert
die Selektivrufvorrichtung den zuweisbaren Unteradress-Port, der mit der Informationsdienstauswahl
verbunden ist. Während des Spiels werden Updates an die Selektivrufvorrichtung
auf dem aktivierten zuweisbaren Unteradress-Port übertragen. Am Ende des Spiels
deaktiviert die an dem Dienst teilnehmende Selektivrufvorrichtung einseitig jenen
zuweisbaren Unteradress-Port. Danach wird das System den Benutzer für die Teilnahme
an dem Dienst abrechnen. Folglich können die Dienstanbieter durch die auf diese
Weise angebotenen Informationsdienste Benutzer für die Informationsdienste
auf einer "as used"-Basis ("as used" = nach Inanspruchnahme) abrechnen.
3 ist ein Flussdiagramm, welches die Schritte der Übertragung
eines Verzeichnisses von Informationsdiensten gemäss des Selektivrufsystems
(oder des Kommunikationssystems) aus 1 erläutert.
Wie dargestellt, empfängt das Kommunikationssystem eine Vielzahl von Informationsdiensten,
Schritt 302, und erzeugt eine Liste oder ein Verzeichnis von Informationen,
welche oder welches die Vielzahl von Informationsdiensten, einschliesslich der Multiple-Choice-Antwort
(MCR) und der bestimmten Unteradressen, die mit jedem der aus der empfangenen Vielzahl
von Informationsdiensten verbunden sind, auflistet, Schritt 304. Eine Nachricht
wird mit dem Thema oder der Auflistung der Informationsdienste, der MCRs, der Unteradress-Bestimmungen
oder -zuweisungen und möglicherweise den mit den Informationsdiensten einschliesslich
der Kosten für die Teilnahme verbundenen Zeitspannen codiert, Schritt
306. Die Nachricht wird dann mit der vorher zugewiesenen Informationsadresse
codiert und an alle Teilnehmereinheiten oder Selektivrufvorrichtungen, die für
den Empfang von Informationsdiensten programmiert sind, gesendet, Schritt
308. Ausserdem wartet der Prozessor, auch in Schritt 308, auf
Antworten der Teilnehmereinheiten, die an irgendeinem der verfügbaren Informationsdienste
teilnehmen möchte.
Das Kommunikationssystem überprüft, ob ein Antwort von irgendeiner
Selektivrufvorrichtung 200 empfangen wurde, Schritt 310. Ist dies
nicht der Fall, setzt das Kommunikationssystem den Wartevorgang fort, Schritt
308. Wird eine Informationsdienstanfrage in Schritt 310 empfangen,
ermittelt die Basisstelle 100 durch die Decodierung der MCR zur Feststellung
des angefragten Informationsdienstes, ob die Teilnehmereinheit für die Teilnahme
und den Empfang der angefragten Informationen autorisiert ist, Schritt
312. Ist die Teilnehmereinheit nicht autorisiert, Schritt 312,
informiert der Basisstellenprozessor die Teilnehmereinheit durch Übertragunq
einer Nachricht an die Teilnehmereinheit, die die Aktion beschreibt, welche ausgeführt
werden muss, bevor die Teilnehmereinheit an dem gewünschten Informationsdienst
teilnehmen kann, Schritt 314. Wenn die Teilnehmereinheit autorisiert ist,
Schritt 312, überträgt der Basisstellenprozessor eine Autorisation
an die anfragende Selektivrufvorrichtung, Schritt 316. Optional kann die
Basisstelle auf eine Bestätigung von der Teilnehmereinheit warten, die zeigt,
dass die Autorisation Empfangen wurde, Schritt 318. Danach beginnt das
Kommunikationssystem mit der Übertragung des ausgewählten Informationsdienstes
an die Selektivrufvorrichtung auf dem bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port, Schritt
320. Wenn die vorher festgelegte Zeitspanne für die Übertragung
des Informationsdienstes abgelaufen ist, stellt die Basisstelle die Übertragung
ein, Schritt 322.
Dementsprechendkann das Kommunikationssystem oder die Basisstelle,
das oder die Informationsdienste aus einer Vielzahl von Quellen bezieht, diese Dienste
bündeln und den Teilnehmern anbieten. Um den Teilnehmern eine Wahlmöglichkeit
zu bieten, überträgt das Kommunikationssystem die Bezeichnung oder die
Art der von der Vielzahl mobiler Kommunikationsvorrichtungen auf vorher zugewiesenen
Kommunikationsadressen, Gruppen- oder Mail-Drop-Adressen angebotenen Dienste, damit
alle mobilen Kommunikationsvorrichtungen das Verzeichnis der Informationsdienste
empfangen können. Um die Systemzeit weiter zu verbessern, kann das Verzeichnis
während eines Zeitraums mit geringem Datenverkehr auf dem Kanal, beispielsweise
nachts, übertragen werden.
4 ist ein Flussdiagramm, welches die Schritte für
die Teilnahme an Informationsdiensten gemäss der Selektivrufvorrichtung aus
2 erläutert. Im Anschluss an die Startsequenz
überprüft die mobile Kommunikationsvorrichtung oder Selektivrufvorrichtung,
ob eine Nachricht oder ein Informationsdienst auf der Informationsdienstadresse
empfangen wurde, Schritt 402. Ist dies nicht der Fall, leitet die Selektivrufvorrichtung
ihre Batteriesparroutine ein, Schritt 404. Ermittelt die Selektivrufvorrichtung
oder Teilnehmereinheit die Adresse, empfängt sie das Verzeichnis der Informationsdienste,
die MCR und die bestimmte zuweisbare Unteradresse auf dem vorher zugewiesenen Adress-Port,
der Mail-Drop- oder der Gruppenadresse, Schritt 402. Die empfangene Nachricht
oder der empfangen Informationsdienst wird decodiert, Schritt 406, und
auf dem Bildschirm ausgegeben, um dem die Benutzer die Möglichkeit zu bieten,
zu entscheiden, ob er an irgendeinem der verfügbaren Informationsdienste teilnehmen
möchte, Schritt 408. In Schritt 410 überprüft der
Controller 210, ob der Benutzer über die MCR eine Auswahl getroffen
hat. Hat er dies nicht, wartet der Controller auf eine Antwort des Benutzers, Schritt
412. Hat der Benutzer durch Auswahl über die MCR ausgewählt,
dass er mindestens einen der verfügbaren Informationsdienste empfangen möchte,
Schritt 410, wird die MCR in eine Nachricht codiert, Schritt
414, welche an die Basisstelle übertragen wird, Schritt
416. Wenn die Baisstelle die Benutzerauswahl empfängt, decodiert sie
die MCr, um festzustellen, welchen Informationsdienst aus der Vielzahl von Informationsdiensten
ausgewählt wurde. Der Basisstellenprozessor fragt dann den Eintrag des anfragenden
Teilnehmers ab, um zu ermitteln, ob der Teilnehmer autorisiert ist, die gewünschten
Informationen zu empfangen, z.B. ob der Teilehmer einen guten Finanzstatus besitzt,
Schritt 418. Ist der Teinehmer nict autorisiert, codiert die Basisstelle
eine Nachricht, die an die Teilnehmereinheit übertragen wird, um sie darüber
zu informieren, dass sie nicht autorisiert ist, und um die notwendigen Aktionen
zu beschreiben, welche auszuführen sind, bevor sie den gewünschten Informationsdienst
empfangen kann. Die Selektivrufvorrichtung zeigt die die Aktionen angebende Nachricht
an, Schritt 420. Ist die Teilnehmereinheit anderserseits autorisiert, Schritt
418, wird die Autorisation an die Teilnehmereinheit übertragen, Schritt
422. Die Selektivrufvorrichtung programmiert den bestimmten zuweisbaren
Unteradress-Port, wenn sie die Autorisation von der Basisstelle erhalten hat, Schritt
424. Optional kann die Selektivrufvorrichtung auch eine Bestätigung
an die Basisstelle zurück übertragen, um den Empfang der Autorisation
zu bestätigen. Die Bestätigung kann Abrechnung des Teilnehmers durch den
Dienstanbieter unterbinden, wenn die Selektivrufvorrichtung keine Autorisation erhalten
hat. Nach dem Erhalt der Autorisation , beginnt die Selektivrufvorrichtung mit dem
Empfang der gewünschten Informationen auf dem bestimmten Informationsdienstadress-Port,
Schritt 426. Nachdem die Zeitspanne für die Teilnahme abgelaufen ist,
deaktiviert oder programmiert die Selektivrufvorrichtung den zuweisbaren Unteradress-Port
um und stellt den Empfang des Informationsdienstes ein, Schritt 428.
Auf diese Art und Weise empfängt das Kommunikationssystem Informationsdienste
aus einer Vielzahl von Informationsdiensten und erzeugt ein Verzeichnis oder eine
Liste der Informationsdienste und überträgt das Verzeichnis zu einer Vielzahl
mobiler Kommunikationsvorrichtungen (Teilnehmereinheiten) auf vorher zugewiesenen
Kommunikationsadress- (oder einen Mail-Drop- oder Gruppenadress-)-Port. Die Vielzahl
mobiler Kommunikationsvorrichtungen empfängt das Verzeichnis der Informationsdienste,
und der Benutzer wählte über eine den Informationen angefügten Multiple-Choise-Antwort
(MCR) aus, ob er an einem der verfügbaren Informationsdienste teilnehmen möchte.
Nach einer MCR-Auswahl überträgt die Selektivrufvorrichtung die Auswahl
an die Basisstelle, welche wiederum eine Autorisation an die Selektivrufvorrichtung
zurücksendet. Wenn die Selektivrufvorrichtung die Autorisation empfängt,
programmiert sie den bestimmten zuweisbaren Unteradress-Port entsprechend des gewählten
Informationsdienstes. Danach werden die Informationen auf dem programmierbaren zuweisbaren
Unteradress-Port empfangen, welcher sich von dem vorher zugewiesenen Adress-Port
unterscheidet, auf dem das Verzeichnis der Informationsdienste empfangen wurde.
Daher kann ein Dienstanbieter (Service Provider) die Auflistung der
Sendeinformationen verfügbarer Informationsdienste als einen kostenpflichtigen
Dienst anbieten, indem es den Teilnehmereinheiten gestattet wird, sich selbst für
den Empfang der ausgewählten Informationen auf einem zuweisbaren Unteradress-Port
für die Zeitspanne, in der die Informationen gesendet werden, zu programmieren.
Wenn die Zeitspanne abgelaufen ist, deaktiviertsperrt die Teilnehmereinheit den
zuweisbaren oder programmierbaren Unteradress-Port. Dieses Verfahren ermöglicht
es dem Dienstanbieter, für verfügbare Informationsdienste zu werben und
nur jene Teilnehmer abzurechnen, die gewählt haben, den Informationsdienst
über einen Rückkanal zu empfangen. Der Dienstanbieter kann die Art der
gewünschten Dienste überprüfen, um sein zukünftiges Angebot
zur Maximierung der Kommunikationskanäle basierend auf den Wünschen des
Teilnehmers anzupassen, ohne den Kanal mit Over-the-air-Programmierung zu belasten.
Zusammenfassend verfügt ein Selektivruf-Kommunikationssystem
über mindestens eine Basisstelle und eine Vielzahl von Teilnehmereinheiten.
Die mindestens eine Basisstelle umfasst einen Basisstellen-Empfänger für
den Empfang von Informationsdiensten, einen Basisstellenprozessor zur Verarbeitung
der Informationsdienste und zur Erzeugung eines Verzeichnisses von auf bestimmten
Adresszuweisungen zu empfangenden Informationsdiensten. Ein Basisstellen-Sender
überträgt das Verzeichnis von Informationsdiensten und die bestimmten
Adresszuweisungen an die Teilnehmereinheit. Die Teilnehmereinheit weist einen vorher
zugewiesenen Informationsadress-Port und mindestens einen zuweisbaren Unteradress-Port
auf. Ein Empfänger empfängt das Verzeichnis von Informationsdiensten und
die bestimmten Adresszuweisungen auf dem vorher zugewiesenen Informationsadress-Port.
Eine Benutzerschnittstelle aktiviert eine Auswahl eines Informationsdienstes aus
dem verzeichnis von Infromationsdiensten, und ein Controller erzeugt eine Anfrage
für einen ausgewählten Informationsdienst. Ein Sender überträgt
die Anfrage für den ausgewählten Informationsdienst an den Basisstellenprozessor,
und ein Programmierer programmiert einen zuweisbaren Unteradress-Port entsprechend
einer bestimmten Adresszuweisung für den Empfang des ausgewählten Informationsdienstes
ansprechend auf den Erhalt einer Autorisation von dem Basisstellenprozessor. Der
Controller sperrt automatisch den zuweisbaren Unteradress-Port für den Empfang
des ausgewählten Informationsdienstes, nachdem eine Zeitspanne abgelaufen ist.