Die vorliegende Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zum
Reduzieren von Mustern aus hybrider Fehlerdiffusion, die sich bei bestimmten Graustufenebenen
abwechseln und die von den Bildbearbeitungsoperationen abhängen, die mit dem
Pixel, das verarbeitet wird, assoziiert sind.
1 illustriert einen Ablaufplan eines typischen Binärisierungssystems
mit Fehlerdiffusion. In Schritt S1 dieses Prozesses wird das Videosignal für
das Pixel X so modifiziert, dass es den akkumulierten Fehler, der von vorangehenden
Schwellenwertprozessen auf dieses Pixel diffundiert wurde, enthält. Der Wert
des modifizierten Videosignals X wird in Schritt S2 mit dem Wert 128 verglichen,
wobei ein Videobereich zwischen 0 und 255 angenommen wird. Wenn in Schritt S2 festgestellt
wird, dass der Wert des modifizierten Videosignals X größer als 128 ist
oder diesem Wert entspricht, fährt der Prozess mit Schritt S4 fort, in dem
ein Wert ausgegeben wird, um anzuzeigen, dass das Pixel X AN (angeschalten) ist.
Anschließend fährt der Prozess mit dem Berechnen des Fehlers, der mit
dem Schwellenwertprozess in Schritt S6 assoziiert ist, fort, wobei dieser Fehler,
Y, als X minus 255 berechnet wird.
Wenn im Gegensatz dazu in Schritt S2 festgestellt wird, dass der Wert
des modifizierten Videosignals X kleiner als der Wert 128 ist, wird in Schritt S3
ein Signal ausgegeben, das anzeigt, dass das Pixel X AUS (ausgeschalten) werden
sollte. Anschließend fährt der Prozess mit Schritt S5 fort, in dem der
Fehler, Y, als dem Wert X entsprechend berechnet wird.
Der Fehler, der entweder in Schritt S5 oder in Schritt S6 berechnet
wird, wird mit Wichtungskoeffizienten multipliziert und in Schritt S7 auf nachgeordnete
Pixel verteilt. Auf diese Weise wird der Fehler aus dem Schwellenwertprozess auf
die angrenzenden Pixeln diffundiert. Die Koeffizienten werden herkömmlicherweise
zum Diffundieren des Fehlers auf angrenzende nachgeordnete-Pixel verwendet.
Zusätzlich zu der typischen Fehlerdiffusion, die voranstehend
beschrieben wurde, kann auch ein Prozess der hybriden Fehlerdiffusion mit hoher
Adressierbarkeit angewendet werden, der im Folgenden kurz beschrieben wird.
Typischerweise verwendet die Bildverarbeitungsarchitektur eines Drucksystems
entweder die Funktionen des Rasterns, der Schwellenwertbildung oder der Fehlerdiffusion.
Für Pixel, die gerastert werden sollen, wird ein ähnliches modifiziertes
Videosignal, VS' anhand des Pixelvideosignals V und des Rasterwertes
S an dem Pixelort berechnet. Das modifizierte Videosignal, VS', wird
für einen herkömmlichen Rasterungsprozess als VS' = (S + 255
– V)/2 in einem System, das 256 Graustufen hat, definiert. Der Rasterwert
S hängt von dem Pixelort ebenso wie von dem verwendeten Halbton-Rasterungsmuster
ab. Hierbei sollte beachtet werden, dass entweder eine Zeilenrasterung oder einen
Punktrasterung verwendet werden kann.
In dem abschließenden Schritt der Binärisierung wird das
modifizierte Videosignal, VS', mit dem Wert 128 verglichen, um die AN-
beziehungsweise die AUS-Eigenschaft des Pixels zu bestimmen. Dies bedeutet, dass,
wenn das modifizierte Videosignal größer ist als 128 oder diesem Wert
entspricht, dann sollte das Pixel AUS (schwarz) sein, anderenfalls sollte es AN
(weiß) sein. 2 illustriert eine typische Schaltung
zum Durchführen des Rasterungsprozesses, bei dem ein Rasterwert durch die Moduliereinrichtung
1 zu dem Videosignal addiert wird und die Vergleichseinrichtung
3 das modifizierte Videosignal mit dem Schwellenwert vergleicht. Hierbei
sollte beachtet werden, dass dieses Beispiel dasselbe Ergebnis liefert wie der eher
typische Ansatz des Vergleichens des Videosignals V selbst mit einer Rasterung anstelle
des Schwellenwertes.
In einer Umgebung mit hoher Adressierbarkeit werden die modifizierten
Pixelwerte P0i = Vi-1 + ei-1 = P1i-1
und P1i = Vi + ei an zwei Orten entsprechend der
Eingabeauflösung berechnet, wobei Vi = (Gi – Vi)
+ (Si – Th) und Vi-1 = (Gi – Vi-1)
+ (Si-1 – Th). Ein Beispiel davon ist in 17
illustriert, bei dem die Subpixel als 0 bis N-1 bezeichnet sind. In 17
entspricht die Eigenschaft der hohen Adressierbarkeit, N, dem Wert 4.
Wie dies in 16 dargestellt ist, ist eine
Linie gezogen, um die Werte P0 und P1 miteinander zu verbinden. (Der Einfachheit
halber wurden hier die tiefgestellten Zeichen i weggelassen.) Darüber hinaus
ist eine gepunktete Linie gezogen, um einen Schwellenwert von 128 darzustellen.
(Auch in diesem Fall sollte beachtet werden, dass es sich bei 0 bis 255 um den Bereich
des Videosignals handelt; es kann jedoch ein beliebiger Bereich verwendet werden,
und es kann auch ein beliebiger Schwellenwert verwendet werden.) Der Kreuzungspunkt
der Linie, die P0 und P1 verbindet, mit der Linie, die den Schwellenwert 128 darstellt,
bestimmt, welche Subpixel gerendert (gerastert) oder gedruckt werden sollten. Die
X-Koordinate des Kreuzungspunktes wird festgestellt und durch die Gleichung X =
N(128 – P0)/(P1 – P0) auf N normalisiert.
Als Nächstes wird festgestellt, welche Subpixel AN-geschaltet
werden müssen. Wenn X kleiner als 0 ist oder diesem Wert entspricht, und wenn
P1 größer als der 128 ist oder diesem Wert entspricht, sind alle Subpixel
AN; anderenfalls sind alle Subpixel AUS. Diese Entscheidung repräsentiert das
vollständige Rendering oder Nicht-Rendering des Pixels. Um ein teilweises Rendering
des gesamten Pixels zu bestimmen, muss eine Subpixelanalyse durchgeführt werden.
In diesem Fall muss der Wert X mit den einzelnen Subpixelwerten verglichen werden.
Hierbei sollte beachtet werden, dass, so wie dies in 16
dargestellt ist, der Wert von X bei der Berechnung nicht unbedingt eine ganze Zahl
oder ein Subpixel ergibt, wodurch jede beliebige Analyse zwangsläufig eine
Bruchzahlkomponente enthält. Um dies zu vermeiden, wird X in eine ganze Zahl
oder einen ganzen Subpixelwert umgewandelt, wie dies in 17
dargestellt ist. Für diese Umwandlung wird es zugelassen, dass n dem abgerundeten
Integerzahlwert von X entspricht. Die Werte n und X können anschließend
dafür verwendet werden, um zu bestimmen, welche Subpixel AN-geschaltet werden
sollten und welche Subpixel AUS-geschaltet werden sollten. Genauer gesagt bedeutet
dies, dass, wenn X größer als 0 ist, aber kleiner als n ist, und wenn
P1 kleiner als 128 ist, lediglich die Subpixel von 0 bis n AN-geschaltet sind, und
die restlichen Subpixel sind AUS-geschaltet; anderenfalls sind die Subpixel von
0 bis n AUS-geschaltet, und die restlichen Subpixel sind EIN-geschaltet. Wenn X
größer ist als n oder diesem Wert entspricht, und wenn P0 größer
ist als 128 oder diesem Wert entspricht, sind sämtliche Subpixel EIN-geschaltet;
anderenfalls sind sämtliche Subpixel AUS-geschaltet.
Dieser Schwellenwertprozess produziert einen Fehler, der auf die nachgeordneten
Pixel ausgebreitet werden muss. Darüber hinaus muss, wie dies voranstehend
erwähnt wurde, der Fehler bei der ursprünglichen Eingabe der geringen
Auflösung liegen. Die Umwandlung in die ursprüngliche Auflösung wird
durch Feststellen der Differenz zwischen der erwünschten Ausgabe, (P0 + P1)/2
und der tatsächlichen Ausgabe, nämlich b*255/N, wobei b die Anzahl von
Subpixeln ist, die AN-geschaltet wurden, durchgeführt. Der umgewandelte Fehler
wird anschließend mit einem Satz von Wichtungskoeffizienten multipliziert und
auf die nachgeordneten Pixel verteilt.
Das zweite Interpolationsverfahren in Bezug auf das Implementieren
des Verfahrens zu hybrider Fehlerdiffusion mit hoher Adressierbarkeit ist dasselbe
wie die erste Implementierung, mit Ausnahme der Tatsache, dass die Werte der modifizierten
Pixel in der zweiten Implementierung wie folgt berechnet werden: P0i
= Vi + ei und P1i = Vi+1 + ei,
wobei Vi = (GL – Vi) + (Si –
Th) und Vi – 1 = (GL – Vi-1) + (Si-1
– Th) ist. Der Unterschied zwischen den Implementierungen ist in den
18 und 19 dargestellt.
18 illustriert die Beziehung hoher Adressierbarkeit
zwischen angrenzenden Pixeln, wobei die erste Interpolationsversion des Verfahrens
der Fehlerdiffusion mit hoher Adressierbarkeit angewendet wird. Genauer gesagt bedeutet
dies, dass beachtet werden sollte, dass der Wert von P1 des aktuellen Pixels für
das nächste Pixel als der Wert von P0 verwendet wird.
Im Gegensatz dazu illustriert 19 die
Beziehung hoher Adressierbarkeit zwischen Pixeln, wobei die zweite Interpolationsversion
des Verfahrens der Fehlerdiffusion mit hoher Adressierbarkeit angewendet wird. In
diesem Fall besteht eine Diskontinuität zwischen dem Wert von P1 des vorherigen
Pixels und dem Wert von P0 des aktuellen Pixels. Auf diese Weise kann anhand dieser
zwei Figuren gesehen werden, dass sich die Fehlerausgabe von den zwei Versionen
der Fehlerdiffusionsverfahren mit hoher Adressierbarkeit voneinander unterscheidet.
Beispiele von Systemen, die den Prozess der Fehlerdiffusion entsprechend
dem Graustufenwert beeinträchtigen, sind in den Dokumenten EP-A-0715451 und
EP-A-0781034 beschrieben.
Ein Problem, das sich aus der Anwendung eines typischen Fehlerdiffusionsprozesses
oder eines hybriden Fehlerdiffusionsprozesses mit hoher Adressierbarkeit beim Rendern
eines Bildes auf einem Dokument ergibt, ist das Auftreten von sich periodisch wiederholenden
Mustern. Diese Muster treten möglicherweise am meisten sichtbar in den Graustufen
von 85, 128 und 170 auf, wenn ein 8-Bit-Datenwort dafür verwendet wird, die
Graustufe der Bilddaten zu repräsentieren. Wenn beispielsweise die Graustufeneingabe
128 ist, kann das binärisierte Bild zwischen einem Schachbrettmuster und einem
Muster senkrecht verlaufender Linien wechseln. Je nach der Punktgröße
des Druckers und der Graustufe, bei der der Punkt abgebildet wurde, kann das Muster
der senkrecht verlaufenden Linien heller als das Schachbrettmuster erscheinen, wodurch
ein unerwünschtes Artefakt entsteht.
Auf dem Gebiet der Technik wurde bereits die Idee des Pixelschattierens
oder des Hinzufügens von Schwellenwert-Beeinträchtigungen,
um unerwünschten Artefakten einer regelmäßigen und deterministischen
Natur entgegenzuwirken, angewendet. So wurde beispielsweise in dem Artikel „Digital
Halftoning" von Robert Ulichney vorgeschlagen, willkürliches Rauschen in dem
gesamten Bild auf die Elemente der Fehlergewichtungen oder auf die Schwellenwerte
hinzuzufügen, um die oben beschriebenen Artefakte zu bekämpfen. Durch
das Hinzufügen von Rauschen auf alle Teile eines Bildes wird jedoch das Bild
tendenziell verschlechtert, und es wird darüber hinaus das Punktmuster, das
in den Helligkeits- und Schattenbereichen aufgebaut ist, zerstört.
In Übereinstimmung mit einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
umfasst ein System zum Verarbeiten von Bildpixeldaten bei einer ersten Auflösung
und mit einem mehrstufigen Grausignal, das eine erste Anzahl von Graustufen hat,
eine Einrichtung zum Empfangen eines Pixelwertes; eine Schwellenwerteinrichtung
zum Erzeugen eines Schwellenwertes; eine Reduziereinrichtung zum Reduzieren der
Anzahl von Stufen in dem mehrstufigen Grausignal; eine Fehlereinrichtung zum Erzeugen
des Fehlerwertes als ein Ergebnis des Reduzierungsprozesses durch die Reduziereinrichtung;
eine Diffusionseinrichtung zur Diffusion des Fehlerwertes auf die mehrstufigen Grauskala-Pixelwerte
von angrenzenden Pixeln; und eine Beeinträchtigungseinrichtung zum Beeinträchtigen
der Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen Grausignal; wobei
das System dadurch gekennzeichnet ist, dass die Beeinträchtigungseinrichtung
eingerichtet ist, um dynamisch ein Rauschprofil aus einer Vielzahl von Rauschprofilen
entsprechend einer Bildklassifizierung des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes auszuwählen
und das ausgewählte Rauschprofil zu verwenden, um einen Wert zu erzeugen, der
die Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen Grausignal entsprechend
einer Graustufe des mehrstufigen Graustufen-Pixelwertes beeinträchtigt und
dadurch die Ausgabe der Reduziereinrichtung beeinflusst.
In Übereinstimmung mit einem zweiten Aspekt der vorliegenden
Erfindung umfasst ein Verfahren des Verarbeitens von Bildpixeldaten bei einer ersten
Auflösung und mit einem mehrstufigen Grausignal, das eine erste Anzahl von
Graustufen hat, die folgenden Schritte:
a) Empfangen eines Pixelwertes;
b) Reduzieren der Anzahl von Stufen in dem mehrstufigen Grausignal;
c) Erzeugen eines Fehlerwertes als ein Ergebnis des Reduzierungsprozesses in
dem Schritt b);
d) Diffusion des Fehlerwertes auf mehrstufige Grauskala-Pixelwerte von angrenzenden
Pixeln
e) Beeinträchtigen der Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen
Grausignal, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Beeinträchtigens das
dynamische Auswählen eines Rauschprofils aus einer Vielzahl von Rauschprofilen
entsprechend einer Bildklassifizierung des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes und
das Verwenden des ausgewählten Rauschprofils zum Erzeugen eines Wertes, der
die Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen Grausignal entsprechend
einer Graustufe des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes beeinträchtigt, umfasst.
Mit dieser Erfindung ist es möglich, den Schwellenwert lediglich
in den Bereichen zu beeinträchtigen, in denen das Auftreten von sich periodisch
wiederholenden Mustern als störend empfunden wird. Genauer gesagt bedeutet
dies, dass Artefakte mit wechselnden Mustern entfernt werden können, indem
dafür gesorgt wird, dass eins der Muster mit einer viel geringeren Wahrscheinlichkeit
auftreten wird, während das Artefakt retuschiert wird, indem dafür gesorgt
wird, dass die Übergänge zwischen den Mustern häufiger auftreten,
wodurch die regelmäßigen Muster aufgebrochen werden.
Es folgt eine kurze Beschreibung einer jeden der Zeichnungen, die
zum Beschreiben der vorliegenden Erfindung verwendet werden, und demzufolge lediglich
zu illustrativen Zwecken dargestellt werden und nicht als im den Umfang der vorliegenden
Erfindung beschränkenden Sinne erachtet werden sollten. In den Zeichnungen
zeigt:
1 einen Ablaufplan, der einen typischen Fehlerdiffusionsprozess
darstellt;
2 ist ein Blockdiagramm einer herkömmlichen Rasterschaltung;
3 zeigt ein Blockdiagramm, das eine herkömmliche
Ausführungsform darstellt, die den Schwellenwert durch Hinzufügen von
willkürlichem Rauschen beeinträchtigt;
4 zeigt eine graphische Darstellung eines typischen
Rasterungsprozesses;
5 zeigt eine graphische Darstellung, die Interpolations-
und Binärisierungsprozesse illustriert;
6 zeigt eine graphische Darstellung, die ein Rastermuster
mit senkrecht verlaufenden Linien illustriert;
7 zeigt eine graphische Darstellung, die ein Rastermuster
mit diagonal verlaufenden Linien illustriert;
8 zeigt ein Blockdiagramm, das eine herkömmliche
Ausführungsform illustriert, die die Beziehung Schwellenwert/Signal durch Erzeugen
eines vorgegebenen Musters beeinträchtigt;
9 zeigt ein Blockdiagramm, das eine Einrichtung zum
Erzeugen von Rauschen illustriert, die in einer herkömmlichen Ausführungsform
verwendet wird;
10 zeigt eine Pixeldarstellung, die das Artefakt eines
sich periodisch wiederholenden Musters aus Schachbrettmuster und eines Musters mit
senkrecht verlaufenden Linien in einer bestimmten Graustufenbereich eines Bildes
illustriert;
11 zeigt eine Pixeldarstellung, in der das in
10 dargestellte Artefakt dadurch eliminiert wird, dass
das Bild bei der bestimmten Graustufe gezwungenermaßen als ein Schachbrettmuster
gerendert wird;
12 zeigt eine Pixeldarstellung, die illustriert, wie
das in 10 dargestellte Artefakt eliminiert wird, in
dem die bestimmte Graustufe gezwungen wird, als ein Muster mit senkrecht verlaufenden
Linien dargestellt zu werden;
13 zeigt eine Pixeldarstellung einer bestimmten Graustufe
ohne Beeinträchtigung des Schwellenwertes;
14 zeigt eine Pixeldarstellung, die die Ergebnisse
des Durchführens einer Schwellenwert-Beeinträchtigung in dem in
13 dargestellten Bild illustriert; und
15 illustriert einen Graphen, der eine bevorzugten
Beziehung zwischen den Rauschamplitudenkoeffizienten und den Graustufenwerten des
Videosignals darstellt;
Die 16 und 17
zeigen Graphen, die eine Interpolation von Subpixeln darstellen;
Die 18 und 19
zeigen Graphen, die die Beziehungen der Subpixel für das zweite Interpolationsschema
darstellen;
Die 20 und 21
zeigen Ablaufpläne, die das Beeinträchtigen der Beziehung Video/Schwellenwert
darstellen;
22 illustriert ein Rauschprofil, bei dem in Übereinstimmung
mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung kein Rauschen zu der Beziehung Video/Schwellenwert
hinzugefügt werden muss;
23 illustriert ein Rauschprofil, bei dem in Übereinstimmung
mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung Rauschen zu der Beziehung Video/Schwellenwert,
die auf drei Graustufen zentriert angeordnet ist, hinzugefügt werden muss;
24 illustriert ein Rauschprofil, bei dem in Übereinstimmung
mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung verstärktes Rauschen zu der Beziehung
Video/Schwellenwert, die auf drei Graustufen zentriert angeordnet ist, hinzugefügt
werden muss;
25 illustriert ein Rauschprofil, bei dem in Übereinstimmung
mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung Rauschen auf Basis der Bildklassifizierung
des Pixels, das verarbeitet wird, zu der Beziehung Video/Schwellenwert, die auf
drei Graustufen zentriert angeordnet ist, hinzugefügt werden muss;
26 ist ein Blockdiagramm, das eine Schaltung darstellt,
die ein Rauschprofil auf Basis eines Bildverarbeitungsmodus in Übereinstimmung
mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung auswählt;
27 ist ein Blockdiagramm, das eine Schaltung darstellt,
die ein Rauschprofil auf Basis einer Bildverarbeitungsklassifizierung eines Pixels,
das verarbeitet wird, in Übereinstimmung mit den Konzepten der vorliegenden
Erfindung dynamisch auswählt;
28 ist ein Blockdiagramm, das eine Schaltung darstellt,
die ein Rauschprofil auf Basis einer Bildverarbeitungsklassifizierung eines Pixels,
das verarbeitet wird, in Übereinstimmung mit den Konzepten der vorliegenden
Erfindung unter Verwendung eines externen Festwertspeichers RAM zum Speichern der
Rauschprofile dynamisch auswählt; und
29 zeigt einen Ablaufplan, der das Beeinträchtigen
der Beziehung Schwellenwert/Signal in Übereinstimmung mit den Konzepten der
vorliegenden Erfindung darstellt.
Es folgt eine ausführliche Beschreibung der Zeichnungen, die
die vorliegende Erfindung darstellen. In dieser Beschreibung bezeichnen, ebenso
wie in den Zeichnungen, gleiche Referenznummern die Einrichtungen und Schaltungen,
die dieselben oder entsprechende Funktionen ausführen.
3 illustriert eine Ausführungsform, die eine Beziehung
zwischen einem modifizierten Videobildsignal und einem Schwellenwertsignal durch
Hinzufügen von entweder willkürlichem Rauschen zu einem Video, das durch
hybride Fehlerdiffusion mit hoher Adressierbarkeit modifiziert wurde, ein Schwellenwertsignal
in dem Binärisierungssystem der hybriden Fehlerdiffusion mit hoher Adressierbarkeit,
ein Videosignal oder ein Fehlersignal, das zum Modifizieren des Videosignals verwendet
wird, beeinträchtigt.
In 3 führt eine Schaltung einen
Rasterungs-/Fehlerdiffusionsprozess an einem Acht-Bit-Bildwert durch. Wie dies dargestellt
ist, wird ein unmodifiziertes Video- oder Bildsignal durch die Moduliereinrichtung
1 gerastert, um ein modifiziertes Signal VS' unter Verwendung
der bevorzugten Gleichung VS' = (GL – Vi)
+ (Si – Th), wobei Si den Rasterwerten entspricht,
die von einem Halbtonrastermuster hergeleitet werden, Vi das graue Eingabevideo
ist, GL der maximale Graustufenwert für ein Pixel in dem System
ist und Th der in dem Binärisierungsprozess verwendete Schwellenwert ist, zu
erzeugen.
Dieses modifizierte Signal VS' wird in die Addiereinrichtung
5 eingespeist, in der das Signal durch die Addition eines Fehlerwertes,
der sich von vorgeschaltet verarbeiteten Pixelorten ausgebreitet hat, weiter modifiziert
wird, um das Signal VS'' zu erzeugen (VS'' = VS'
+ ei). Die Fehlerkomponente (eFIFO + eFB), die
durch die Addiereinrichtung 5 verwendet wird, wird von dem Fehlerzwischenspeicher
7 (eFIFO) empfangen, der den ausgebreiteten Fehler und die Binärisierungsschaltung
9 (eFB) speichert.
Das weiter modifizierte Signal VS'' wird in die Binärisierungsschaltung
9 eingespeist, die das mehrstufige modifizierte Signal VS''
durch Verwendung eines Fehlerdiffusions-/Schwellenwertprozesses in eine binäre
Ausgabe umwandelt. Ein Teil des Fehlers (eFB) aus diesem Prozess wird
direkt zu dem nächsten zu verarbeitenden Pixel zurückgeführt, während
der Rest (eFIFO) in dem Fehlerzwischenspeicher 7 für das
Verarbeiten von Pixeln in der nächsten Abtastzeile (Scanline) gespeichert wird.
Die Aufteilung des Fehlers basiert auf Wichtungskoeffizienten. Es kann ein beliebiger
Satz von Koeffizienten verwendet werden. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Wichtungskoeffizienten die Koeffizienten, die in dem US-Patent Nr. 5.353.127
beschrieben sind.
In diesem Binärisierungsprozess repräsentiert der Fehler,
der erzeugt wird, die Differenz zwischen der erwünschten Ausgabe, dem Wert
der mehrstufigen Bilddaten und dem Wert der tatsächlichen Ausgabe, der entweder
255 oder 0 ist, wenn die Mehrstufen der Bilddaten durch 8 Bits repräsentiert
werden. Dieser Fehler wird diffundiert, wodurch so viel Graustufeninformation wie
möglich behalten wird. Das Rendering mit kombiniertem Rastern und Fehlerdiffusion
mit hoher Adressierbarkeit kann unter Verwendung eines einfachen Rastermusters mit
senkrecht verlaufenden Linien durchgeführt werden, wie dies in 6
dargestellt ist. Darüber hinaus kann der Prozess mit einer 45°-Linienrasterung
verwendet werden, wie dies in 7 dargestellt ist. Der
Prozess kann auch mit einem Punktraster oder einem konstanten Raster verwendet werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Punktraster in einem Bereich
mit kontinuierlichem Ton verwendet, und in einem Textbereich wird ein Konstantraster
verwendet, um einen einfachen Fehlerdiffusionsprozess zu emulieren. Dadurch werden
sanftere Übergänge von Fenster-zu-Fenster oder von Effekt-zu-Effekt erzeugt,
da der Fehler, der in dem Zwischenspeicher gespeichert ist, innerhalb desselben
Bereiches, sowohl für den Bereich mit kontinuierlichem Ton als auch den Bereich
mit Text, liegt.
Die Umwandlung von dem Pixelvideosignal V in das durch Rastern modulierte
Signal VS' ist in 4 dargestellt. Für
ein festgelegtes Videosignal V, hat das durch Rastern modulierte Videosignal VS'
Werte, die zwischen den Stufen A und B variieren, wenn der Rasterwert S zwischen
0 und 255 variiert. Dementsprechend sollten die effektiven Weiß- und Schwarzwerte,
die in dem Fehlerdiffusionsprozess oder der Berechnung verwendet werden sollen,
in diesem Beispiel für den Wert für Weiß 64 und für den Wert
für Schwarz 192 sein. Dies unterscheidet sich von den typischen Fehlerdiffusionswerten,
bei denen der Weiß-Wert V' = 0 und der Schwarz-Wert V' = 255
sein würde.
Im Folgenden wird der Fehlerdiffusionsprozess mit hoher Adressierbarkeit,
der zusammen mit dem Rasterungsprozess angewendet wird, in Bezug auf 5
beschrieben. In dieser Erläuterung repräsentiert der Wert ei
den Rendering-Fehler, der sich von den vorhergehenden Pixeln auf das aktuelle i-te
Pixel ausgebreitet hat. An dem i-ten Pixelort resultieren die Subpixelwerte aus
den Gleichungen P0 = VS'i + ei = V''i
und P1 = VS'i+1 + ei = VS''i+1.
Die Werte werden dazu verwendet, um die interpolierten Werte B0 bis BN-1
zu erhalten, wie dies in 5 dargestellt ist. Hierbei
ist zu beachten, dass der Faktor der hohen Adressierbarkeit, der in 5
dargestellt ist, N = 4 ist.
Anschließend werden diese interpolierten Werte mit dem Wert 128
verglichen, um die AN- oder AUS-Eigenschaft der Subpixel festzustellen. Wenn die
Anzahl der Subpixel, die schwarz gerendert werden, durch n angezeigt wird, ergibt
sich der aktuelle Rendering-Fehler durch die erwünschte Ausgabe minus der tatsächlichen
Ausgabe, ei = ((P= + P1)/2) – 64 – (n(192 – 64)/N).
Mit anderen Worten bedeutet dies, dass die tatsächliche Ausgabe als die erwünschte
Ausgabe, (P0 + P1)/2) – 64, minus dem Produkt aus der Anzahl von AN-Subpixeln
und der Differenz zwischen den Schwarz- und Weißreferenzwerten, die durch die
Eigenschaft der hohen Adressierbarkeit dividiert werden, definiert ist. Dieser neue
Fehler wird anschließend mit einem Satz von Wichtungskoeffizienten multipliziert,
und die gewichtetem Fehler werden auf die nachgeordneten Pixel ausgebreitet.
Darüber hinaus illustriert 3 eine
Rauschen-Erzeugungsschaltung 10, die Rauschen entweder zum Einspeisen in
die Addiereinrichtung 5 zum Modifizieren des Videosignals oder zum Einspeisen
in eine Schwellenwertschaltung erzeugt, die den Schwellenwert für den Binärisierungsprozess
generiert, der durch die Binärisierungsschaltung 9 ausgeführt
wird, um den Schwellenwert zu modifizieren. In 9 ist
eine ausführlichere Illustration der Rauschen-Erzeugungsschaltung
10 dargestellt.
9 illustriert eine Erzeugungseinrichtung für willkürliches
Rauschen, so wie sie in der bevorzugten Ausführungsform verwendet wird. Die
Erzeugungsschaltung für willkürliches Rauschen 10 enthält
eine Erzeugungseinrichtung für willkürliches Rauschen 11, die
ein willkürliches Rauschsignal erzeugt, das in eine Multipliziereinrichtung
15 eingespeist wird. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die
willkürliche Zahl, die durch die Erzeugungseinrichtung für willkürliches
Rauschen 11 generiert wird, gleichmäßig zwischen plus und minus
255 mit einer Periode von über 14 Millionen verteilt.
Darüber hinaus enthält die Erzeugungsschaltung für
willkürliches Rauschen 10 eine Rauschen-Nachschlagetabelle
13, die einen Koeffizienten entsprechend der von der Nachschlagetabelle
empfangenen Information ausgibt. Die Nachschlagetabelle 13 programmiert
die Amplitude des willkürlichen Rauschens, das als eine Funktion der Eingabe-Graustufe
zu dem Schwellenwert oder dem Bildsignal hinzugefügt wird, oder passt diese
an. Die Rauschen-Nachschlagetabelle 13 enthält N-Bit Bruchzahlen,
Koeffizienten (als eine Funktion der Eingabe-Graustufen), die mit dem durch die
Erzeugungseinrichtung für willkürliches Rauschen 11 erzeugten
willkürlichen Rauschen (der Zahl) multipliziert werden und zu einem späteren
Zeitpunkt entweder zu dem Schwellenwert oder zu dem Bildsignalwert addiert werden.
Es kann ein beliebiges Rauschprofil in die Nachschlagetabelle geladen werden, um
wahlweise den Ort und die Größenordnung der Schwellenwert-Beeinträchtigung
zu variieren, mit dem Ziel, die Periodizität eines beliebigen unerwünschten
Musters zu unterbrechen.
In 15 ist ein Muster beziehungsweise
eine Beziehung dargestellt. In 15 zeigt der Graph die
Beziehung zwischen den Rauschkoeffizienten und den Graustufenwerten. So beträgt
beispielsweise in einer Ausführungsform der Rauschamplitudenkoeffizient bei
dem Graustufenwert 128 den Wert 0,375, und die Rauschamplitudenkoeffizienten bei
den Werten 64 und 192 betragen 0,125. Diese Werte können so angepasst werden,
dass sie die bestimmten Eigenschaften der Druckeinrichtung widerspiegeln. Darüber
hinaus ist das Muster nicht auf ein Muster mit drei Spitzen beschränkt. Das
Muster kann ein Vielzahl von Spitzen aufweisen.
Der Koeffizient von der Nachschlagetabelle 13 wird in die
Multipliziereinrichtung 15 eingespeist, die den Koeffizienten und das durch
die Erzeugungseinrichtung für willkürliches Rauschen 11 erzeugte
Rauschsignal multipliziert. Das Produkt aus dieser Multiplikation ist das tatsächliche
willkürliche Rauschsignal, das in die Addiereinrichtung 5 oder in
die Schwellenwertschaltung 12 aus 3 eingespeist
wird.
8 illustriert ein herkömmliches Beispiel, das
eine Schwellenwertbeziehung zwischen einem modifizierten Videobildsignal und einem
Schwellenwertsignal durch Hinzufügen eines vorgegebenen Musters zu einem durch
Fehlerdiffusion modifizierten Videosignal beeinträchtigt. In dieser Ausführungsform
ist das Muster, das in das durch Fehlerdiffusion modifizierte Videosignal
eingespeist wird, entweder ein Schachbrettmuster, wie dies in den untenstehenden
Tabellen 1 und 2 dargestellt ist oder ein Muster mit senkrecht verlaufenden Linien,
wie dies in den untenstehenden Tabellen 3 und 4 dargestellt ist.
In 8 produziert eine Muster-Erzeugungseinrichtung
17 eines der oben beschriebenen Muster, die in 3
anstelle der Erzeugungseinrichtung für Rauschen der Erzeugungsschaltung
10 verwendet wird. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass die in
8 dargestellte Muster-Erzeugungseinrichtung
17 die in 3 dargestellte Erzeugungseinrichtung
für Rauschen 10 ersetzt. Das Muster wird in einer Nachschlagetabelle
gespeichert, wobei die genauen Werte durch den Graustufenwert des durch Fehlerdiffusion
modifizierten Videosignals, eines Pixeltaktsignals und eines Zeilensynchronisationssignals
bestimmt wird. Auf diese Weise wird das geeignete Muster an das korrekte Pixel des
eingehenden Videosignals angepasst.
Die 20 und 21
illustrieren das allgemeine konzeptuelle Verfahren, das durch die Erfindung angewendet
wird, um die Schwellenwertbeziehung bei bestimmten Graustufen zu beeinträchtigen.
So illustriert beispielsweise 20 das Beeinträchtigen
der Schwellenwert-/Signalbeziehung, wenn das oben beschriebene erste Interpolationsverfahren
für einen hybriden Fehlerdiffusionsprozess mit hoher Adressierbarkeit verwendet
wird.
Wie dies in 20 dargestellt ist, wird
in Schritt S1 festgestellt, ob die Graustufe des Bildes, die Schwellenwert sein
soll, 1/4, 1/3 oder 1/2 entspricht. Wenn die Bilddaten einer dieser Graustufen entsprechen,
wird die Schwellenwert-/Signalbeziehung in Schritt S2 beeinträchtigt. Nachdem
die Schwellenwert-/Signalbeziehung in Schritt S2 beeinträchtig worden ist,
oder, wenn die Bilddaten eine Graustufe haben, die 1/4, 1/3 oder 1/2 nicht entsprechen,
wird in Schritt S10 das Pixel der Videodaten in N Subpixel unterteilt.
In Schritt S20 werden die Werte P0i und P1i
auf die oben beschriebene Weise berechnet. Als Nächstes wird in Schritt S30
die X-Koordinate des Kreuzungspunktes bestimmt und durch Multiplizieren der Differenz
zwischen 128 und P0 mit dem Wert N und durch Dividieren dieses Produktes mit der
Differenz zwischen von P1 und P0 normalisiert. In Schritt S40 wird der normalisierte
Wert X mit dem Wert 0 verglichen. Wenn X kleiner ist als 0 oder 0 entspricht, wird
in Schritt S50 der Wert P1 mit dem Wert 128 verglichen. Wenn der Wert P1 größer
ist als 128 oder diesem Wert entspricht, werden sämtliche Subpixel in Schritt
S60 auf einen AN-Zustand eingestellt. Wenn jedoch P1 kleiner ist als 128, werden
in Schritt S70 sämtliche Subpixel auf einen AUS-Zustand eingestellt.
Wenn im Gegensatz dazu in Schritt S40 festgestellt wird, dass X nicht
kleiner als 0 ist oder 0 entspricht, wird in Schritt S90 der Integerzahlwert von
X bestimmt, und der Integerzahlwert Y wird mit den Werten 0 und N verglichen. Wenn
der Wert zwischen 0 und N liegt, wird in Schritt S110 festgestellt, ob der Wert
P1 kleiner als 128 ist oder diesem Wert entspricht. Wenn der Wert P1 kleiner als
128 ist, werden in Schritt S120 die Subpixel 0 bis Y auf den AN-Zustand eingestellt,
und die Subpixel Y + 1 bis N werden auf den AUS-Zustand eingestellt. Wenn jedoch
in Schritt S110 festgestellt wird, dass der Wert P1 größer ist als 128
oder diesem Wert entspricht, werden in Schritt S130 die Subpixel 0 bis Y auf den
AUS-Zustand eingestellt, und die Subpixel Y + 1 bis N werden auf den EIN-Zustand
eingestellt.
Wenn in Schritt S100 festgestellt wird, dass der Wert Y nicht zwischen
den Werten 0 und N liegt, wird in Schritt S140 festgestellt, ob der Wert P1 größer
als 128 ist oder diesem Wert entspricht. Wenn der Wert P1 größer als 128
ist oder diesem Wert entspricht, werden in Schritt S160 sämtliche Subpixel
auf den EIN-Zustand eingestellt. Wenn jedoch in Schritt S140 festgestellt wird,
dass der Wert P1 kleiner als 128 ist, werden in Schritt S150 sämtliche Subpixel
auf den AUS-Zustand eingestellt.
Bei Beendigung der Prozesse entweder in dem Schritt S60, S70, S120,
S130, S150 oder S160 fährt das Fehlerdiffusionsverfahren mit Schritt S170 fort.
In Schritt S170 wird die Anzahl von AN-Subpixeln berechnet und Z gleichgesetzt.
Als Nächstes wird in Schritt S180 der Fehler, der auf die nachgeordneten Pixel
ausgebreitet werden soll, berechnet. Und zwar wird der Fehler so berechnet, dass
er die ursprüngliche geringe räumliche Auflösung repräsentiert.
Nach der Berechnung des Fehlers in Schritt S180 wird in Schritt S190 der Fehler
mit Wichtungskoeffizienten multipliziert, und die gewichteten Fehlerbedingungen
werden auf die nachgeordneten Pixel verteilt.
21 illustriert das Beeinträchtigen der Schwellenwert-/Signalbeziehung,
wenn das oben beschriebene zweite Interpolationsverfahren für einen hybriden
Fehlerdiffusionsprozess mit hoher Adressierbarkeit verwendet wird.
Wie dies in 21 dargestellt ist, wird
in Schritt S1 festgestellt, ob die Graustufe des Bildes, die Schwellenwert sein
soll, 1/4, 1/3 oder 1/2 entspricht. Wenn die Bilddaten einer dieser Graustufen entspricht,
wird in Schritt S2 die Schwellenwert-/Signalbeziehung beeinträchtigt. Nachdem
in Schritt S2 die Schwellenwert-/Signalbeziehung beeinträchtigt worden ist,
oder, wenn die Bilddaten eine Graustufe aufweisen, die nicht 1/4, 1/3 oder 1/2 entsprechen,
werden die Pixel der Videodaten in Schritt S10 in N Subpixel aufgeteilt.
In Schritt S200 werden die Werte von P0 und P1 auf die oben beschriebene
Weise berechnet. In Schritt S210 werden die Werte Y und Z auf den Wert 0 eingestellt,
wobei Y die Anzahl der Subpixel angibt, die AN-geschaltet werden sollen, und Z gibt
den Adressierbarkeitsfaktor an. In Schritt S220 wird Z mit N verglichen, um festzustellen,
ob alle Subpixel in dem modifizierten Videosignal mit dem Schwellenwert verglichen
worden sind. Wenn festgestellt wird, dass noch übrige Subpixel mit dem Schwellenwert
verglichen werden müssen, geht der Prozess in Schritt S230 über, in dem
der nächste Subpixelwert berechnet wird. Schritt S240 vergleicht anschließend
den berechneten Subpixelwert mit dem Schwellenwert, das heißt, mit dem Wert
128. Wenn der Subpixelwert größer als der Schwellenwert ist oder diesem
entspricht, wird in Schritt S260 der Subpixelwert auf den AN-Zustand eingestellt,
und in Schritt S270 wird der Wert Y, der die Anzahl von Subpixeln angibt, die auf
AN eingestellt sind, erhöht. Wenn jedoch der Subpixelwert kleiner als 128 ist,
wird in Schritt S250 der Subpixelwert auf AUS eingestellt.
Bei Beendigung von entweder Schritt S250 oder Schritt S270 geht der
Prozess in Schritt S280 über, in dem der Faktor der hohen Adressierbarkeit
Z erhöht wird. Diese Subroutine wird so lange wiederholt, bis sämtliche
Subpixelwerte in dem modifizierten Videosignal mit dem Schwellenwert verglichen
worden sind. Bei Beendigung des Vergleichs sämtlicher Subpixelwerte, fährt
der Prozess mit Schritt S290 fort, in dem die Anzahl der auf AN eingestellten Subpixel
berechnet wird. In Schritt S300 wird der Fehler aus dem Schwellenwertprozess so
berechnet, dass der Wert die ursprüngliche geringere räumliche Auflösung
repräsentiert. Nach der Berechnung des Fehlers wird in Schritt S310 der Fehler
mit Wichtungskoeffizienten multipliziert und der Fehler auf die nachgeordneten Pixel
ausgebreitet.
Hierbei ist zu beachten, dass, obgleich die in den 20
und 21 dargestellten Verfahren den Schritt S1 so darstellen,
dass in ihm eine Feststellung hinsichtlich drei Graustufenwerten getroffen wird,
der Schritt S1 auch von einem Entscheidungszustand zu drei Werten zu einem Zustand
modifiziert werden kann, bei dem eine Feststellung dahingehend getroffen wird, was
der tatsächliche Graustufenwert des Bildsignals ist. Mit dieser Modifizierung
fällt die Abzweigung von Schritt S1 direkt zu Schritt S10 weg, und in den Schritten
S2, S21, S22, S23 und S24 wird die Schwellenwert-/Signalbeziehung für jedes
Pixel mit einem anderen Wert beeinträchtigt. Auf diese Weise wird die Schwellenwert-/Signalbeziehung
über das gesamte Bild beeinträchtigt, worin jede mögliche Graustufe
einen einzelnen Beeinträchtigungsmusterwert zugewiesen bekommt, wie es in
8 der Fall ist, oder einen einzelnen Koeffizientenwert
zugewiesen bekommt, wie dies in 9 der Fall ist.
In Midtone-Bereichen (mittelhelle Graubereiche) in einem Bild sind
die möglichen periodischen Muster für eine gleiche Anzahl von weißen
und schwarzen Pixeln Schachbrettmuster, Muster mit senkrecht verlaufenden Linien
oder Muster mit waagerecht verlaufenden Linien. Auf herkömmliche Weise wird
es zugelassen, dass sich die Bilder in einer dieser Stufen einordnen, je nach Wichtungskoeffizienten
und den Grenzbereichbedingungen der Bildverarbeitungsoperation. Vom Standpunkt der
Symmetrie aus betrachtet, würde jedoch, wenn der Schwellenwert in dem Fehlerdiffusionsprozess
auf eine bestimmte Weise beeinträchtigt wird, die Ausgabe des Schwellenwertprozesses
in der Lage sein, eine besondere binäre Ausgabe mit einem bestimmten Zustand
mitzunehmen. Dieses Mitnahmeergebnis hätte eine Auswirkung auf das letztendliche
Erscheinungsbild des Bildes durch Reduzieren der oben beschriebenen Artefakte mit
wechselnden Mustern.
10 illustriert ein Artefakt mit wechselndem Muster,
das bei einer Graustufe auftritt, die 1/2 beziehungsweise dem Wert 128 entspricht,
wenn das Bildsignal durch ein Acht-Bit-Byte repräsentiert wird. Hierbei sollte
beachtet werden, dass in dem Abschnitt, der 121 entspricht, das Muster
ein Muster mit senkrecht verlaufenden Linien ist, wohingegen das Muster in dem Abschnitt
122 ein Schachbrettmuster ist. Darüber hinaus wechselt das Muster,
wenn das Bild weiter zu Abschnitt 123 verläuft, zurück zu einem
Muster mit senkrecht verlaufenden Linien. Durch dieses Muster, das in dem Midtone-Bereich
(ein Bereich, der von einem möglichen Wert 255 den Grauwert von 128 besitzt),
wechselt, wird das Artefakt mit wechselndem Muster hervorgerufen, das für das
tatsächliche Erscheinungsbild des Bildes verwirrend sein kann.
Hierbei sollte beachtet werden, dass die schattierten Quadrate in
10 schwarze Pixel in dem wiederzugebenden Bild darstellen,
und die nicht-schattierten Quadrate in 10 stellen weiße
Pixel in dem wiederzugebenden Bild dar. Diese Darstellungsweise wird auch in den
11, 12, 13
und 14 beibehalten. Wenn die vorliegende
Erfindung in einer Farbvorrichtung verwendet wird, würden die schattierten
Quadrate in 12 zu druckende Pixel für einen bestimmten
Farbraum (Toner oder Tinte) darstellen, und die nicht-schattierten Quadrate in
12 würden die nicht zu druckenden Pixel für
einen bestimmten Farbraum (Toner oder Tinte) darstellen.
11 illustriert denselben Midtone-Bereich (Graustufe
1/2 oder 128), der in 10 dargestellt ist, ohne das
Artefakt mit wechselndem Muster. Genauer gesagt, wird das in 11
dargestellte Bild unter Verwendung eines konstanten Schwellenwertes, der mit einer
Amplitude von 20 moduliert wird, bei dem Wert 128 in einem Schachbrettmuster oder
-schema gerendert. Genauer gesagt, würde der tatsächliche Schwellenwert,
der für Verwendung durch eine Binärisierungschaltung generiert wird, durch
das in der untenstehenden Tabelle 1 illustrierte Muster, dargestellt.
Tabelle 1
Im Gegensatz dazu zeigt Tabelle 2 das Wertmuster, das zu dem Bildsignal
hinzuaddiert wird, um das Schachbrettmuster zu implementieren, wenn das System das
Bildsignal modifiziert.
Tabelle 2
12 illustriert denselben Midtone-Bereich (Graustufe
1/2 beziehungsweise 128), der in 10 dargestellt ist,
ohne das Artefakt mit wechselndem Muster. Genauer gesagt, wird das in
12 dargestellte Bild unter Verwendung eines konstanten
Schwellenwertes, der mit einer Amplitude von 20 moduliert wird, bei dem Wert 128
in einem Muster mit senkrecht verlaufenden Linien oder -schema gerendert.
Genauer gesagt, würde der tatsächliche Schwellenwert, der
für Verwendung durch eine Binärisierungschaltung generiert wird, durch
das in der untenstehenden Tabelle 3 illustrierte Muster, dargestellt.
Tabelle 3
Im Gegensatz dazu zeigt Tabelle 4 das Wertmuster, das zu dem Bildsignal
hinzuaddiert wird, um das Muster mit senkrecht verlaufenden Linien zu implementieren,
wenn das System das Bildsignal modifiziert.
Tabelle 4
Hierbei sollte beachtet werden, dass in den obenstehenden Tabellen
eine Zeile eine Fast-Scan-Richtung oder eine Richtung für elektronisches Scannen
repräsentiert, wohingegen eine Spalte eine Slow-Scan-Richtung beziehungsweise
eine Richtung für mechanisches Scannen repräsentiert.
13 illustriert eine Pixeldarstellung eines weiteren
Artefakts mit wechselndem Muster in einem Midtone-Bereich (eine Graustufe entsprechend
dem Wert 128 oder 1/2 für ein Acht-Bit-Bilddatenbyte). In 13
stellt der Abschnitt 170 einen Bereich dar, in dem ein Muster mit vorwiegend
waagerecht verlaufenden Linien vorzufinden ist. Darüber hinaus stellt auch
der Abschnitt 270 einen Bereich mit einem Muster mit vorwiegend waagerecht
verlaufenden Linien dar. Dementsprechend sollte hierbei beachtet werden, dass das
Muster von einem Muster mit waagerecht verlaufenden Linien in dem Abschnitt
170 zu einem Schachbrettmuster und anschließend zurück zu einem
Muster mit waagerecht verlaufenden Linien in Abschnitt 270 wechselt, wenn
man sich entlang einer Fast-Scan-Richtung bewegt. Dieses Artefakt mit wechselndem
Muster wird in 14 im Wesentlichen reduziert.
In 14 wird der Midtone-Bereich (Graustufe
bei 128 oder 1/2) durch Beeinträchtigen der Schwellenwert-/Signalbeziehung
unter der Einbeziehung von willkürlichem Rauschen gerendert. Bei dem Rendering
(Rastern) des Bildes sind die Muster mit den waagerecht verlaufenden Linien auf
Bereiche begrenzt, in denen die Abschnitte 171 und 172 den Abschnitt
170 überlappen, oder sie sind auf die Bereiche begrenzt, die dem Überlappen
von Abschnitt 270 mit den Abschnitten 271, 272 und
273 entsprechen. Das Hinzufügen von willkürlichem Rauschen für
eine bestimmte Graustufe befähigt das Bild, mit einer wesentlichen Reduzierung
des Artefaktes mit wechselndem Muster gerendet zu werden.
Ein zusätzlicher Vorteil des Zulassens, dass sowohl der Ort als
auch die Intensität der Beeinträchtigung der Schwellenwertbeziehung programmiert
werden kann, besteht in einer Flexibilität beim geeigneten Anwenden des richtigen
Maßes an beeinträchtigendem Rauschen auf jeden Typ von vorverarbeitetem
Bild vor dem Durchführen der Fehlerdiffusion. Zu den vorverarbeitenden Operationen
gehören Eingabeabbildung mit Tonwiedergabekurve TRC (tonal reproduction curve),
Anpassung der Verstärkung und des Versatzes, Kompensation von Punktüberlagerung,
und so weiter. Durch diese vorverarbeitenden Operationen werden tendenziell unerwünschte
periodische Muster zu Eingabe-Graustufenorten verschoben, was im Gegensatz zu dem
steht, was herkömmlicherweise erwartet wird.
Darüber hinaus kann die Rauschen-Nachschlagetabelle eindeutig
so programmiert und optimiert werden, dass Bilder mit einer guten Qualität
entsprechend einer beliebigen der oben beschriebenen Situation gerendert werden
kann. Genauer gesagt bedeutet dies, dass, wenn das Bild unter Verwendung von Eingabeabbildung
mit Tonwiedergabekurve und Anpassung der Verstärkung des Versatzes vorverarbeitet
wird, kann das Artefakt mit wechselndem Muster an einer Eingabe-Graustufe von ungefähr
220 zentriert werden. Dementsprechend kann, in dem Wissen, dass das Artefakt mit
wechselndem Muster an einer anderen Eingabe-Graustufe zentriert worden ist, die
Rauschen-Nachschlagetabelle so programmiert werden, dass willkürliches Rauschen
in die Schwellenwert-/Signalbeziehung eingespeist wird, wenn sich das Bildsignal
bei einer Graustufe um die Graustufe des neuen wechselnden Musters befindet. Auf
diese Weise gestattet es die Programmierbarkeit der Rauschen-Nachschlagetabelle
der vorliegenden Erfindung, ohne Weiteres in einer beliebigen Drucksituation eingesetzt
zu werden.
Wie dies voranstehend bemerkt wurde, ist ein Problem, das aus der
Fehlerdiffusion resultiert, das Auftreten von sich periodisch wiederholenden Mustern.
Herkömmlicherweise wird das Beeinträchtigen des Schwellenwertes aus der
Fehlerdiffusion lediglich bei bestimmten Graustufen, die dahingehend identifiziert
worden sind, dass sie potentielle unerwünschte Muster erzeugen, verwendet.
Durch das bloße Beeinträchtigen des Schwellenwertes aus der Fehlerdiffusion
auf Basis der Graustufe des Videosignals werden jedoch nicht immer die unerwünschten
Muster entfernt. Darüber hinaus sind die herkömmlichen Systeme statisch
und hindern demzufolge das System daran, gegebenenfalls den Schwellenwert aus der
Fehlerdiffusion dynamisch zu beeinträchtigen.
Durch Beeinträchtigen mit einem dynamischen Rauschprofil können
unerwünschte Muster von einem beliebigen Ort innerhalb eines Bildes entfernt
werden, indem die Anwendung des Beeinträchtigens auf Basis einer Reihe von
Faktoren gesteuert wird. Genauer gesagt bedeutet dies, dass das Beeinträchtigen
des Schwellenwertes aus der Fehlerdiffusion mehrere Rauschprofile verwenden kann,
die auf Basis von Fenstereffekt-Zeigern oder einer Bildklassifizierung von einer
Autosegmentierungs-Routine zusätzlich zu einer bestimmten Graustufe dynamisch
auf einer pixelweisen Basis ausgewählt werden. Dieser dynamische Aspekt des
Beeinträchtigens des Schwellenwertes aus der Fehlerdiffusion gestattet es jedem
vordefinierten Fensterbereich, unterschiedliche Anforderungen an das Rauschprofil
zu stellen. Die 22 bis 24
zeigen unterschiedliche Rauschprofile, die in einem dynamischen Beeinträchtigungssystem
in Übereinstimmung mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung verwendet werden
kann. So illustriert 22 beispielsweise ein Rauschprofil,
bei dem der Schwellenwert aus der Fehlerdiffusion nicht bei einer beliebigen Graustufe
oder einem beliebigen Fenstereffekt-Zeiger beeinträchtigt wird. Im Gegensatz
dazu illustriert 23 ein Rauschprofil, das auf Basis
der Graustufe des Videosignals und des Fenstereffekt-Zeigers, die mit dem Pixel,
das verarbeitet wird, assoziiert sind, ausgewählt werden kann. 14
illustriert eine Modifizierung des in 23 dargestellten
Rauschprofils, bei dem das Rauschen überverstärkt worden ist.
Wie dies voranstehend bemerkt wurde, werden durch das ledigliche sich
Verlassen darauf, dass die Graustufe des Videosignals das Rauschprofil zuweist,
das zum Beeinträchtigen des Schwellenwertes aus der Fehlerdiffusion verwendet
wird, nicht unbedingt alle unerwünschten Artefakte in dem gerenderten Bild
entfernt. So sind möglicherweise zum Beispiel die unerwünschten Muster
nicht immer an demselben Ort relativ zu der Eingabe-Graustufe, wenn das Bild unter
Verwendung einer spezifischen TRC, einer spezifischen Anzahl von hoch-adressierbaren
Bits, oder einer Punktüberlappungs-Nachschlagetabelle, die speziell auf ein
bestimmtes Erscheinungsbild eingestellt ist, verarbeitet wird. In solch einer Situation
kann eine unerwünschte binäre Ausgabestufe zu einer anderen Eingabe-Graustufe
verschoben werden. Dementsprechend basiert die Auswahl des Rauschprofils nicht nur
auf der Graustufe des Videosignals, das empfangen wird, sondern auch auf dem Fenstereffekt-Zeiger
oder anderer Bildklassifizierungsinformation, die zum Verarbeiten des Videosignals
verwendet wird. Bei einem Fenstereffekt-Zeiger handelt es sich um ein Datenwort,
das Informationen über die Bildklassifizierung des assoziierten Pixels enthält,
so dass die richtigen Bildverarbeitungsoperationen an dem Pixel durchgeführt
werden. Diese Information kann durch eine beliebige herkömmliche Bildsegmentierungs-
oder Autosegmentierungs-Routine erstellt werden. Ein Beispiel eines Prozesses, der
Fenstereffekt-Zeiger und Bildklassifizierungsinformation erzeugt, ist in dem US-Patent
Nr. 5.513.282 beschrieben.
25 illustriert ein Rauschprofil, das um die Eingabe-Graustufe
228 für das Verarbeiten von Bildern unter Verwendung einer spezifischen Tonwiedergabekurve
TRC, einer spezifischen Anzahl von hoch-adressierbaren Bits, und einer Punktüberlappungs-Nachschlagetabelle,
die speziell auf ein vorgegebenes Erscheinungsbild eingestellt ist, herum angeordnet
ist. Dieses Rauschprofil würde auf Basis der Fenstereffekt-Zeiger des Pixels
und der Graustufe des Pixels oder nur auf Basis des Fenstereffekt-Zeigers ausgewählt
werden, wenn das Rauschprofil anhand einer programmierbaren Nachschlagetabelle generiert
wird, die anhand der Graustufe des Pixels programmiert werden kann.
26 illustriert ein Blockdiagramm einer Rauschprofil-Schaltung
in Übereinstimmung mit den Konzepten der vorliegenden Erfindung. Wie dies in
26 dargestellt ist, enthalten die Register
401 und 403 konstante Rauschprofile, die jeweils mit der Fehlerdiffusion
und der hybriden Fehlerdiffusion assoziiert sind. Darüber hinaus zeigt
26 auch eine programmierbare Rauschen-Nachschlagetabelle
402, wobei das Rauschprofil, das durch die Nachschlagetabelle
402 ausgegeben wird, von der Eingabe-Graustufe des Videosignals abhängt.
Die Register 401 und 403 sowie die Nachschlagetabelle
402 werden in einen Multiplexer 406 eingespeist, der auswählt,
welches Rauschprofil dafür verwendet werden wird, den Schwellenwert aus der
Fehlerdiffusion auf Basis der Dekodierungsinformation von der Dekodierungsschaltung
405 zu beeinträchtigen.
Die Dekodierungsschaltung 405 erzeugt ein Signal zum Auswählen
des geeigneten Rauschprofils auf Basis der Fenstereffekt-Bits, die mit dem Pixel,
das verarbeitet wird, assoziiert sind und ein Rauschen-Optionssignal, das anzeigt,
ob die Rauschoption angewendet oder unterdrückt werden sollte. Das Rauschprofil
von dem Multiplexer 406 wird mit einem von der Rauschen-Erzeugungseinrichtung
404 erzeugten Signal multipliziert, um ein Rauschsignal zu produzieren,
das zum Beeinträchtigen des Schwellenwertes aus der Fehlerdiffusion verwendet
wird. Dieses Rauschsignal wird in die Addiereinrichtung 408 eingespeist,
wobei das Rauschsignal zu dem Schwellenwert hinzugefügt wird, um auf diese
Weise die Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem eingehenden Videosignal zu
beeinträchtigen. Obgleich 26 das Addieren des
Rauschsignals zu dem Schwellenwertsignal illustriert, kann dieses Rauschsignal auch
direkt zu dem Videosignal, dem Fehlersignal oder dem Videosignal,
nachdem es durch das diffundierte Fehlersignal modifiziert worden ist, addiert werden.
In jeder dieser Situationen beeinträchtigt das Rauschen die Beziehung zwischen
dem Videosignal und dem Schwellenwertsignal.
Die in 26 dargestellte Schaltung kann
erweitert werden, um eine generische Architektur bereitzustellen, die es gestattet,
dass auf Basis der Fenstereffekt-Zeiger auf mehrere Rauschprofil-Nachschlagetabellen
zugegriffen werden und diese ausgewählt werden kann. Ein Beispiel dieser Erweiterung
ist in 27 dargestellt. Wie dies in 27
dargestellt ist, ist eine Vielzahl von programmierbaren Rauschen-Nachschlagetabellen
4021, 4022, 4023, ... 402N mit einem Multiplexer
4060 verbunden. Der Multiplexer 4060 ist auch mit dem Register
4030 verbunden, der ein konstantes Rauschen und eine Eingabe 0 aufweist,
die ausgewählt werden würde, wenn die Rauschenoption unterdrückt
werden sollte. Eine Dekodierschaltung 1450 bestimmt auf Basis der Fenstereffekt-Bits,
das heißt, der Bildklassifizierung des Pixels, das gerade verarbeitet wird,
welches programmierbare Rauschprofil durch den Multiplexer 4060 ausgegeben
wird. Wie dies der Fall in 26 ist, wird der Rauschen-Multiplikator
von dem Multiplexer 4060 in die Multipliziereinrichtung 407 eingespeist,
um mit dem Rauschen, das durch die Rauschen-Erzeugungseinrichtung 404 erzeugt
wurde, multipliziert zu werden. Wie dies voranstehend erwähnt wurde, kann sich
die Position der unerwünschten Texturen oder Artefakte immer dann ändern,
wenn die Punktüberlappungs-Nachschlagetabelle modifiziert wird und/oder die
Menge der Rastermodulation variiert wird. Dies kann insbesondere in einer Auto-Fensterbildungsumgebung
wichtig sein, in der jeder Fensterbereich eine spezifische und eine andere Textur
aufweisen kann, an der auf Basis der Klassifizierung und der Eigenschaften dieses
Objektes, das heißt, bestimmt anhand des Histogramms des Objektes und den allgemeinen
Fenstersegmentierungsstatistiken, eine Beeinträchtigung durchzuführen
ist. Auf diese Weise kann das Objekt mit einem einzigartigen Rauschprofil verarbeitet
werden, das auf Basis der Fenstereffekt-Zeiger dynamisch bewertet und ausgewählt
werden kann.
28 illustriert eine weitere Architektur, die einen
externen Speicher zum Speichern eines jeden Rauschprofils verwendet, da nur ein
Rauschen-Wert für jedes Pixel erforderlich ist. In diesem Beispiel werden die
verschiedenen programmierbaren Rauschen-Nachschlagetabellen von 27
in einem externen Speicher 4020 gespeichert, der das gewünschte Rauschprofil
an den Multiplexer 4061 ausgibt. Der Fenstereffekt-Zeiger und der Graustufenvideowert
werden zum Dekodieren und Zugreifen auf die externe RAM-Speicherbank über die
RAM-Adressendekodierschaltung 501 verwendet. Der Fenstereffekt-Zeiger wird
darüber hinaus auch durch die Dekodierschaltung 4050 zum Feststellen,
welchen Wert der Multiplexer 4061 als den Multiplikator zu der Multipliziereinrichtung
407 ausgeben wird, verwendet. Die Anzahl der Rauschprofile, die in diesem
Beispiel verwendet werden, kann ohne weiteres erhöht werden, indem einfach
mehr Speicher in den externen Speicher 4020 integriert wird.
Anspruch[de]
System zum Verarbeiten von Bildpixeldaten bei einer ersten Auflösung
und mit einem mehrstufigen Grausignal, das eine erste Anzahl von Graustufen hat,
das System umfasst:
eine Einrichtung (1) zum Empfangen eines Pixelwertes,
eine Schwellenwerteinrichtung (12) zum Erzeugen eines Schwellenwertes,
eine Reduziereinrichtung (9) zum Reduzieren der Anzahl von Stufen in dem
mehrstufigen Grausignal,
eine Fehlereinrichtung (7, 9) zum Erzeugen eines Fehlerwertes
als ein Ergebnis des Reduzierungsprozesses durch die Reduziereinrichtung,
eine Diffusionseinrichtung zur Diffusion des Fehlerwertes auf die mehrstufigen Grauskala-Pixelwerte
von angrenzenden Pixeln und
eine Beeinträchtigungseinrichtung (5, 10) zum Beeinträchtigen
der Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen Grausignal
und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Beeinträchtigungseinrichtung
(5, 10) eingerichtet ist, um dynamisch ein Rauschprofil aus einer
Vielzahl von Rauschprofilen entsprechend einer Bildklassifizierung des mehrstufigen
Grauskala-Pixelwertes auszuwählen und das ausgewählte Rauschprofil zu
verwenden, um einen Wert zu erzeugen, der die Beziehung zwischen dem Schwellenwert
und dem mehrstufigen Grausignal entsprechend einer Graustufe des mehrstufigen Graustufen-Pixelwertes
beeinträchtigt, dadurch die Ausgabe der Reduziereinrichtung beeinflussend.System nach Anspruch 1, wobei die Beeinträchtigungseinrichtung
(5, 10) einen Wert oder mehrere von folgenden Werten ändert:
a) den Schwellenwert durch einen vorgegebenen Wert,
b) den mehrstufigen Grauskala-Pixelwert durch einen vorgegebenen Wert,
c) den Fehlerwert durch einen vorgegebenen Wert.System nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Beeinträchtigungseinrichtung
(5, 10) dynamisch ein Rauschprofil entsprechend einem Fenstereffekt-Zeiger
auswählt und der Fenstereffekt-Zeiger ein Datenwort umfasst, das Informationen
über die Bildklassifizierung des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes enthält.System nach Anspruch 3, wobei der Fenstereffekt-Zeiger durch eine Autosegmentierungs-Routine
erzeugt wird.System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das des Weiteren
umfasst:
eine Umwandlungseinrichtung zum Umwandeln des Pixelwertes, bevor er durch die Reduziereinrichtung
empfangen wird, in eine zweite Auflösung, wobei die zweite Auflösung höher
ist als die erste Auflösung,
wobei die Fehlereinrichtung einen Fehlerwert erzeugt, der eine Auflösung hat,
die der ersten Auflösung entspricht.System nach Anspruch 5, wobei die Umwandlungseinrichtung eine Vielzahl
von mehrstufigen Grauskala-Subpixelwerten Bn berechnet, die mehrstufigen
Grauskala-Subpixelwerten Bn gleich P0 + n(P1 – P0)/N sind, wobei
n 0 bis N – 1 entspricht, P0 dem ersten mehrstufigen Grauskala-Pixelwert
entspricht, P1 dem zweiten mehrstufigen Grauskala-Pixelwert entspricht und N einer
Eigenschaft hoher Adressierbarkeit entspricht.System nach Anspruch 5 oder 6, wobei die Umwandlungseinrichtung eine
erwünschte Ausgabe berechnet, die erwünschte Ausgabe gleich einer Summe
des ersten und des zweiten mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes geteilt durch zwei
ist, eine tatsächliche Ausgabe berechnet, wobei die tatsächliche Ausgabe
einem niedrigsten Rasterwert eines Zeilenrasters plus einer Anzahl von Pixeln, die
gleich oder größer als ein Schwellenwert multipliziert mit einer Differenz
zwischen einem höchsten Rasterwert des Zeilenrasters und dem niedrigsten Rasterwert
des Zeilenrasters geteilt durch eine Eigenschaft hoher Adressierbarkeit ist, entspricht,
und den Fehlerwert berechnet, um gleich der erwünschten Ausgabe minus der tatsächlichen
Ausgabe zu sein.Verfahren zum Verarbeiten von Bildpixeldaten bei einer ersten Auflösung
und mit einem mehrstufigen Grausignal mit einer ersten Anzahl von Graustufen, die
folgenden Schritte umfassend:
a) Empfangen eines Pixelwertes,
b) Reduzieren der Anzahl von Stufen in dem mehrstufigen Grausignal,
c) Erzeugen eines Fehlerwertes als ein Ergebnis des Reduzierungsprozesses in dem
Schritt b),
d) Diffusion des Fehlerwertes auf mehrstufige Grauskala-Pixelwerte von angrenzenden
Pixeln und
e) Beeinträchtigen der Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen
Grausignal, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Beeinträchtigens das
dynamische Auswählen eines Rauschprofils aus einer Vielzahl von Rauschprofilen
entsprechend einer Bildklassifizierung des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes und
das Verwenden des ausgewählten Rauschprofils zum Erzeugen eines Wertes, der
die Beziehung zwischen dem Schwellenwert und dem mehrstufigen Grausignal entsprechend
einer Graustufe des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes beeinträchtigt, umfasst.Verfahren nach Anspruch 8, wobei der Schritt a) des Weiteren das Erzeugen
eines Fenstereffekt-Zeigers unter Verwendung einer Autosegmentierungs-Routine umfasst,
der Fenstereffekt-Zeiger ein Datenwort ist, das Information über die Bildklassifizierung
des mehrstufigen Grauskala-Pixelwertes enthält, und der Schritt e) des Weiteren
das Auswählen eines Rauschprofils auf Basis des Fenstereffekt-Zeigers umfasst.Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, das des Weiteren den folgenden Schritt
umfasst:
f) Umwandeln des Pixelwertes in eine zweite Auflösung, vor dem Ausführen
des Schrittes b), wobei die zweite Auflösung höher ist als die erste Auflösung
und
der Schritt d) einen Fehlerwert erzeugt, der eine der ersten Auflösung entsprechende
Auflösung hat.