GEBIET DER TECHNIK
Diese Erfindung betrifft allgemein Funkempfänger und insbesondere
integrierte digitale Funkempfänger-Subsysteme.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
In der Technik ist es gut bekannt, dass ein Dual Conversion oder Dualwandler-Funkempfänger
eingehende Funkfrequenz(RF)-Signale umwandelt, indem er einen herkömmlichen
Überlagerungsprozess mit zwei Mischern verwendet. Das Funkfrequenz- oder RF-Signal
wird oftmals erfasst, umgewandelt und in ein akustisches Format verstärkt,
indem eine gewisse Art von Wandler wie beispielsweise ein Lautsprecher verwendet
wird. Wie es aus 1 des Standes der Technik ersichtlich
ist, weisen ein bekannter integrierter Backend-Funkempfänger oder eine zweite
Zwischenfrequenzstufe 10 einen IF-Signaleingang 11 auf, welcher
durch einen Vorverstärker 13 verstärkt wird und dann einem Mischer
15 zugeführt wird, wo es mit einem Signal von einem lokalen Oszillator-Synthesizer
17, welcher von einem Taktsynthesizer 19 gesteuert wird, gemischt
wird. Das resultierende zweite IF-Signal wird dann von einem Bandpass-Sigma-Delta(&Sgr;-&Dgr;)-Wandler
21 verarbeitet, bei welchem es noise-shaped und in ein digitales Format
umgewandelt wird. Unerwünschte, band-externe Komponenten des Wandlersignals
können dann durch Verwendung eines diskreten Zeitfilters 23 ausgefiltert
werden. Anschließend wird das Signal weiterverarbeitet und mit dem Basisband
oder der Grundbandbreite gemischt, indem ein Frequenzumsetzer 25 sowie
ein lokaler Oszillator, welcher seinen Ursprung in dem Taktsynthesizer
19 hat, verwendet werden. Unerwünschte Komponenten dieses resultierenden
Signals werden unter Verwendung eines weiteren diskreten Zeitfilters 29
ausgefiltert, wobei dessen Ausgabe dem Parallel-Seriell-Datenwandler 33
und dem Ausgang 35 zugeführt wird. Zur Begrenzung des Eingangssignals
auf den &Sgr;-&Dgr;-Wandler 21 wird ein automatischer Verstärkungsregelungs(AGC)-Schaltkreis
eingesetzt, um den &Sgr;-&Dgr;-Wandler "out of clip" zu halten und eine Signalverzerrung
zu reduzieren. Die Komplexität der Funkempfänger von heute hat also beträchtlich
zugenommen, wie leicht aus 1 ersichtlich ist, wobei
diese nicht nur in höchstem Maße integriert sind, sondern auch analoge
Signale in ein digitales Format umwandeln, in welchem sie zur Verwendung als entweder
akustische Informationen oder Daten beeinflusst und/oder digital verarbeitet werden
können.
Ein Problem, das für gewöhnlich mit einer derartigen Hochpegel-Integration
eines digitalen Funkempfängers verbunden ist, liegt in der Bereitstellung der
Backend- d.h. der zweiten Zwischenfrequenz(IF)-Komponenten zusätzlich zu dem
Digitalmodus-Sigma-Delta-Wandler in einem integrierten Paket. Spezifische Hindernisse
wie beispielsweise analoge oder konzentrierte Filter (wie z.B. Induktor/Kondensator(LC)-Filter
oder keramische Resonatoren) haben die Vewendung und Implementierung derartiger
integrierter Schaltkreise erschwert. Es besteht also ein Bedarf an der Bereitstellung
eines hochintegrierten Digital-/Analog-RF-Empfänger-Backend, welches eine integrierte
Filterung sowie eine kluge Verstärkungsregelung, welche leicht mit anderen
Empfängersystemen einsetzbar ist, einbaut, und bessere Leistungseigenschaften
bietet.
Im Stand der Technik ist ein Kommunikationsempfänger gemäß
Offenbarung im US-Patent US-5,557,642 bekannt, welcher einen Sigma-Delta-A/D-Wandler,
einen digitalen Mischer sowie ein programmierbares Dezimationsnetzwerk bereitstellt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein integriertes Sigma-Delta-Funkfrequenz(RF)-Empfängersubsystem gemäß
Anspruch 1 bereitgestellt.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden
Kurzbeschreibung der Erfindung anhand der Zeichnungen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Es zeigen:
1 ein Blockdiagramm, welches ein Betriebsdiagramm eines
Backend-Funkempfängers zeigt, welcher im Stand der Technik verwendet wurde,
der einen Single Mode oder Einzelmodus-Sigma-Delta-Wandler einsetzt;
2 ein Blockdiagramm, welches die Implementierung eines
Superüberlagerungsempfängers zeigt, welcher das Multimode Sigma-Delta-Empfängersubsystem
200 verwendet; und
3 ein Blockdiagramm, welches das Multimode Sigma-Delta-Empfängersubsystem
mit Interferenzabschwächung gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
Mit Bezug auf 2 weist ein allgemeines
Blockdiagramm eines digitalen Dual Conversion oder Dualwandler-Funkfrequenz(RF)-Empfängers
50 eine erste Empfänger-Zwischenfrequenzstufe 100, welche
auch als der Empfänger-Frontend bekannt ist, sowie eine zweite Empfänger-Zwischenfrequenzstufe
200 auf, welche auch als Empfänger-Backend bekannt ist.
Wie es allgemein in der Technik bekannt ist, weist das Empfänger-Frontend
100 RF-Signale, welche durch eine Antenne 101 empfangen werden,
oder eine andere Eingangsvorrichtung auf, welche durch einen Antennenschalter
103 versorgt wird, welcher die Antenne 101 zwischen dem Leistungsverstärker
und Empfänger abhängig vom Betriebsmodus der elektronischen Vorrichtung
schaltet. Ein Bandpassfilter 105 arbeitet derart, dass es unerwünschte
RF-Signale, welche außerhalb eines spezifischen Durchlassbereichs liegen, ausfiltert.
Das verbleibende gefilterte Signal wird unter Verwendung eines Vorverstärkers
107 verstärkt und einem weiteren Bandpassfilter 109 unterzogen,
wodurch die Selektivität erhöht wird. Auf diese Weise wird nur ein Schmalband
an RF-Signalen an den ersten Mischer 111 angelegt.
Der erste Mischer 111 verwendet das RF-Signal von dem Bandpassfilter
109, wo es mit einem stabilen lokalen Oszillatorsignal 113 gemischt
wird und zur Vewendung durch das Empfänger-Backend 200 ausgegeben
wird. Wie in der Technik zudem gut bekannt ist, erzeugt das erste Zwischenfrequenz(IF)-Signal
aus dem ersten Mischer 111 ein Signal an den Summen- und Differenzfrequenzen
der Eingangssignale. Da das primäre Signal von Interesse das Differenzsignal
ist, wird das Summensignal anschließend in späteren oder nachfolgenden
Empfängerstufen ausgefiltert. Zur Kopplung des RF-Signals vom Empfänger-Frontend
100 mit dem Empfänger-Backend 200 kann ein Mehrpol-Filter
115 zur Bereitstellung eines moderaten Grades an Selektivität vom
Empfänger 100 mit einem im Wesentlichen geringen Signalverlust verwendet
werden. Wie es Fachleuten in der Technik bekannt ist, kann es sich bei dem Mehrpol-Filter
115 um ein Kristallfilter, ein akustisches Oberflächenwellen(SAW)-Filter
oder dergleichen handeln. Ein Breitbandkristall- oder SAW-Filter ist aufgrund des
breiten dynamischen Bereichs des Bandpass-Sigma-Delta-A/D-Wandlers (ADC) zulässig.
Dies weist den Vorteil einer Reduzierung der Größe und Kosten auf.
In 3 weist ein Multimode Bandpass-Sigma-Delta(&Sgr;-&Dgr;)-Empfängersubsystem
mit Interferenzabschwächung 200 gemäß der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung einen ersten IF-Signaleingang 201 auf, welcher einem ersten
IF-Verstärker 203 zugeführt wird, dessen Verstärkung mit
Hilfe einer automatischen Verstärkungsregelungs(AGC)-Eingabe geregelt werden
kann. Der erste IF-Signaleingang in den ersten IF-Verstärker liegt für
gewöhnlich zwischen 10 MHz und 400 MHz. Aufgrund der großen Bandbreite
zweiter IF-Frequenzen, welche verwendet werden können, arbeitet dies als Hilfe
zur Abschwächung jeder beliebigen potentiellen Interferenz bei bordinternen
Oszillatoren oder Synthesizern, da das Eingangssignal in den &Sgr;-&Dgr;-Wandler
215 geregelt werden kann. Das verstärkte erste IF-Signal wird dann
mit der Eingabe des programmierbaren zweiten lokalen Oszillator(LO)-Synthesizers
207 und eines spannungsgesteuerten Oszillators (VCO) sowie eines Schleifenfilters
209 gemischt.
Es ist beabsichtigt, dass die Ausgabe des zweiten Mischers eine niedrigere
Frequenz für die Eingabe in den nachfolgend erörterten &Sgr;-&Dgr;-Wandler
215 erzeugt. Das zweite IF-Signal wird durch Verwendung eines zweiten IF-Verstärkers
213 verstärkt, dessen Verstärkung zudem durch Verwendung eines
AGC-Signals, welches nachfolgend noch erörtert wird, geregelt wird. Der zweite
IF-Verstärker 213 liefert zudem eine Anti-Aliasing-Filterung (AAF).
Wie es in der Technik gut bekannt ist, treten falsche oder Aliassignale dann auf,
wenn eine Signalwellenform basierend auf Nyquist-Kriterien abgetastet wird. Aliassignale
können in einem Band erzeugt oder ins Band "zurückgefaltet" werden, welche
später wirken können, um die Leistung nachfolgender Empfängerstufen
und eine Bearbeitung zu stören oder zu verringern. Zur Beseitigung dieser Aliassignale
werden am häufigsten kontinuierliche Zeitfilterungsverfahren eingesetzt.
Die Ausgabe des zweiten IF-Verstärkers 213 wird dann
einem Multimode Bandpass &Sgr;-&Dgr;-A/D-Wandler (ADC) 215 zugeführt.
Die Verwendung des &Sgr;-&Dgr;-Wandlers 215 und einer Spannungsreferenz
219 erzeugt ein digitales Signal aus seinem analogen Eingangssignal. Fachleute
in der Technik werden erkennen, dass der &Sgr;-&Dgr;-Wandler viele Vorteile
bietet. Diese schließen einen breiten dynamischen Bereich innerhalb der betreffenden
Bandbreite aufgrund der innerhalb des Wandlers bereitgestellten Rückkopplung
ein. Das IF-Frequenzband wird durch die integrierten Switched Capacitor-Filternetzwerke
(Filternetzwerke mit geschalteten Kondensatoren) und durch Zuführ-/Rückkopplungsparameter
(Feed Forward/Feed Back-Parameter) des &Sgr;-&Dgr;-Wandlers bestimmt. Dieses
Band ist für gewöhlich an der zweiten IF-Eingangsfrequenz zentriert. Auf
diese Weise wird jegliches Fremdgeräusch, welches außerhalb dieses Bandes
von dem A/D-Wandler erzeugt wird, durch anschließende digitale Filterung beseitigt.
Darüber hinaus ist der &Sgr;-&Dgr;-Wandler 215 bei einer Vielzahl
von IF-Eingangsfrequenzen betriebsbereit, welche durch Verändern der Frequenz
des Takterzeugers 217 leicht programmierbar sind. Schließlich bietet
der &Sgr;-&Dgr;-Wandler 215 mehrere Bandbreitenoptionen und stellt
zudem einen geringeren Energieverbrauch bereit, wenn ein oder mehrere niedrigere
Bandbreiten-Modi gewählt werden. Insbesondere benötigen Breitbandsignale
höhere Abtastraten, während höhere Abtastraten einen höheren
Strombedarf erfordern. Die Multimode-Architektur ermöglicht erhebliche Einsparungen
des Stromverbrauchs durch Wechselschaltung zwischen Schmalband-
und Breitbandmodi je nach Notwendigkeit.
Der Takterzeuger 217 wird von dem programmierbaren Takterzeuger-Synthesizer
211 und dem spannungsgesteuerten Oszillator VCO sowie dem Schleifenfilter
212 gesteuert und arbeitet, um den Betrieb von sowohl dem &Sgr;-&Dgr;-Wandler
215 als auch dem digialen Mischer-/Dezimationsnetzwerk 221 zu
synchronisieren. Der Takterzeuger 217 kann auf einfache Art und Weise verändert
oder abgestuft werden, um sich auf eine Vielzahl von zweiten Eingangs-IF-Frequenzen
in den &Sgr;-&Dgr;-Wandler 215 einzustellen.
Ein digitales Signal vom &Sgr;-&Dgr;-Wandler 215 wird
dann in einem seriellen Bitstrom an ein digitales Mischer-/Dezimationsnetzwerk
221 angelegt. Der digitale Mischer wandelt den digitalen Datenstrom aus
dem &Sgr;-&Dgr;-Wandler in zwei digitale Signale um, in ein gleichphasiges Signal
und in ein gegenphasiges Signal. Das Dezimationsnetzwerk 221 wird zur Dezimation,
d.h. zur Reduzierung der Taktfrequenz und der Datenrate der eingehenden digitalen
Signale (I und Q) zur nachfolgenden digitalen Signalverarbeitung verwendet. Folglich
wird die Abtastrate der digitalen Signale reduziert. Die Nyguist-Kriterien müssen
nun erfüllt werden, um das Vorhandensein von falschen Signalen zu verhindern
und/oder zu beseitigen. Daher ist es notwendig, dass jegliche falsche Signale, welche
als Ergebnis dieses Vorgangs erzeugt werden, durch Dezimation oder Filterung entfernt
werden, bevor eine weitere Verarbeitung stattfinden kann. Für Fachleute in
der Technik ist es offensichtlich, dass die digitale Filterung dazu dienen soll,
jegliche band-externe Signale und Rauschsignale zu beseitigen. Diese programmierbare
Fähigkeit stellt ein Mittel zur sorgfältigen Plazierung von verfälschten
Antworten bereit, damit die Empfängerleistung nicht verschlechtert wird.
Am Ausgang des Dezimationsnetzwerks 221 werden sowohl gleichphasige
(I) als auch gegenphasige (Q) Bitströme an ein Formatierungsnetzwerk
223 angelegt. Das Formatierungsnetzwerk 223 weist Ausgänge
auf, welche über die Programmierung der seriellen Peripherieschnittstelle (wird
nachfolgend erörtert) konfiguriert werden kann, um ein charakteristisches oder
differentielles Strommodus-Ausgangssignal oder differentielles Spannungsmodus-Ausgangssignal
zusätzlich zu dem herkömmlichen am Ende einzigen Spannungsmodus-Ausgangssignal
zu ermöglichen. Das Formatierungsnetzwerk arbeitet, um Daten von sowohl den
seriellen I- und Q-Bitströmen zu organisieren oder zu formatieren, damit diese
von einem digitalen Signalprozessor (DSP) (nicht gezeigt), welcher mit dem digitalen
Ausgang 233 verbunden ist, zugeordnet oder interpretiert werden. Zur Vereinfachung
der Datensynchronisation weist der Formatierungsblock 223 eine eingebaute
Arbeits-Synchronisationsfunktionalität auf. Für gewöhnlich wird ein
16-Bit-Wort aus den gleichphasigen Informationen erzeugt, und ein 16-Bit-Wort wird
aus den gegenphasigen Informationen erzeugt, und ein 16-Bit-Wort wird zur Vewendung
als automatische Verstärkungsregelungs(AGC)-Information erzeugt. Die synchrone
serielle Schnittstelle arbeitet zur Einbringung synchroner Informationen, um die
Start- und Stoppabschnitte für jedes dieser Wörter zur anschließenden
Verwendung durch einen digitalen Signalprozessor (DSP) zu bestimmen. Ein serieller
Peripherieschnittstellen(SPI)-Anschluss oder -Port 225 und die damit verbundene
oder zugehörige Steuerlogik 227 werden des Weiteren bereitgestellt,
um den Clip Level oder Abschneidepegel des digitalen Signals in dem Mulimode &Sgr;-&Dgr;-Wandler
215 programmierbar zu steuern. Somit wird der Eingangsspannungswert innerhalb
einer zulässigen Grenze gesteuert, um das Eingangssignal innerhalb eines vorher
festgelegten dynamischen Bereichs zu halten. Da das digitale Signal an die DSP-Schaltkreisanordnung
(nicht gezeigt), welche off-chip angeordnet ist, geliefert wird, stellt der digitale
Signalprozessor DSP eine zusätzliche Steuerung der AGC-Pegel für jede
der Vielzahl von AGC-gesteuerten Komponenten mit Hilfe des SPI-Anschlusses
225 bereit. Dieser arbeitet, indem er die Steuerlogik 227 verwendet,
in welche Konfigurationsdaten durch den SPI-Port 225 eingegeben werden.
Die Steuerlogik 227 arbeitet mit einem programmierbaren AGC-Schaltkreis
229, dessen digitales Ausgangssignal durch die Verwendung eines Digital-/Analog-Wandlers
231 in ein analoges Signal umgewandelt wird. Das AGC-Ausgangssignal wird
dann zur Steuerung des zweiten IF-Verstärkers 213, des zweiten Mischers
205, des ersten IF-Verstärkers 203 und des Mulimode &Sgr;-&Dgr;-A/D-Wandlers
215 verwendet.
Für Fachleute in der Technik ist es offensichtlich, dass der
Interferenz-Abschwächungsabschnitt des Multimode-Bandpass-Sigma-Delta(&Sgr;-&Dgr;-Empfängersubsystems
200 ein intern gesteuertes (m dB) kontinuierlich anpassbares Verstärkungsbauelement
sowie ein abgestuftes (n dB-Stufe) Verstärkungsbauelement aufweist, welche
in dem ersten IF-Verstärker/Mischerblock bereitgestellt sind. Das Empfänger-Subsystem
ist mit Hilfe des SPI-Anschlusses programmierbar, so dass AGC-Schwellen, welche
das Eingangssignal auf den &Sgr;-&Dgr;-Wandler begrenzen, auf "x" dB unter dem
Abschneidpunkt gehalten werden. Die zweiten IF-Frequenzen sind über eine Veränderung
der Taktrate des Wandlers programmierbar. Darüber hinaus werden programmierbare
Dezimationsverhältnisse verwendet, um die Auswahl der endgültigen seriellen
Datenraten in dem digitalen Signalprozessor (DSP) zu ermöglichen. Das Subsystem
ist in der Lage, programmierbare Basisband- (d.h. ungefähr Gleichstrom(DC))
Bandbreiten in sowohl den Breitband- (ungefähr eine 150 kHz-Bandbreite) als
auch den Schmalband- (eine geringere Bandbreite als 3 kHz) Modi
bereitzustellen. Das Schalten von Schmalband-Betrieb in Breitband-Betrieb liefert
einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Empfängersystemen in der Technik
insofern, dass das Subsystem 200 zu einem Multimode-Betrieb fähig
ist.
Die vorliegende Erfindung ist also auf ein "integriertes Sigma-Delta-Funkfrequenz-Empfängersubsystem"
gerichtet, welches einen Multimode Sigma-Delta-A/D-Wandler einschließt, welcher
ein Ein- und Mehrbit-Ausgangssignal liefert. Ein digitaler Mischer wird zur Erzeugung
gleichphasiger und gegenphasiger digitaler Basisbandsignale mit einem programmierbaren
Dezimationsnetzwerk verwendet, um die Frequenz der gleichphasigen und gegenphasigen
Bitströme zu reduzieren. Schließlich wird ein programmierbares Formatierungsnetzwerk
zur Organisation der gleichphasigen und gegenphasigen Komponenten aus dem Dezimationsnetzwer
zur anschließenden Signalverarbeitung verwendet.