Das Gebiet der Erfindung betrifft chirurgische Schneidinstrumente.
Herkömmliche chirurgische Schneidinstrumente stellen ein erhebliches Potential
für Verletzungen für Chirurgen, Schwestern und anderes Hilfspersonal dar.
Im Operationsraum werden verschiedene chirurgische Instrumente schnell von Hand
weitergegeben. Die schnelle Handhabung derartiger Instrumente mit freiliegenden
scharfen Schneiden kann zu unbeabsichtigten Schnitten oder Punktionswunden führen.
Chirurgische Handschuhe können ebenfalls unbeabsichtigt durchstochen werden,
was zu einem Verlust der Unversehrtheit des Handschuhs führen kann, wodurch
die Gefahr einer Infizierung des Chirurgen, der Schwester oder anderen Hilfspersonals
weiter erhöht wird.
Bisherige Versuche, einen Schutz gegen unbeabsichtigte Schnitte oder
Punktionen zu schaffen, haben zu der Entwicklung von zurückziehbaren Klingenschutzen
geführt. Einige der frühesten Versionen waren einfach Messer mit zurückziehbarer
Klinge, wie sie in verschiedenen Industriebereichen außerhalb der Medizin verwendet
werden. Diese Klingenschutze erforderten im allgemeinen zwei Hände zur Betätigung,
d.h. eine Hand zum Handhaben der Klinge und eine zweite Hand zum Befestigen des
Klingenschutzes durch Drehen einer Gewindeschraube. Andere herkömmliche Vorrichtungen
mit federbelasteten bewegbaren Teilen oder Ansätzen, die in Kerben in einer
hohlen rohrförmigen Mantelvorrichtung eingreifen, sind für chirurgische
Zwecke nicht geeignet, da sie keinen guten Halt oder kein gutes "Gefühl" für
die Klinge vermitteln.
EP 0 769 276 A1 beschreibt ein chirurgisches
Skalpell. Das Skalpell weist einen Griff, einen schwenkbar mit dem Griff verbundenen
Klingenhalter und einen in Längsrichtung des Griffs bewegbaren Schutz auf.
Der Griff weist Längsschlitze auf, in welche seitlich von dem Schutz abstehende
Flansche eingreifen. Der Längsschlitz weist an seinem Ende nach oben weisende
bereiche auf.
Befindet sich der Schutz in einer seiner Endpositionen, kann er nicht
relativ zu dem Klingenhalter Bewegt werden, es sei denn, eine nach unten wirkende
Kraft wird auf eine Erhebung am Schutz aufgebracht. Somit ist die Möglichkeit
minimiert, dass der Benutzer die Klinge unbeabsichtigt schützt oder freilegt,
bevor dies erforderlich ist.
Ein chirurgisches Skalpell des im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten
Typs ist in U5-A-5 527 329 beschrieben. Bei diesem Skalpell können der Schutz
und der Klingenhalter als Einheit von dem Griff gelöst werden, wobei die Klinge
durch den Schutz abgeschirmt ist, wodurch die Gefahren unbeabsichtigter Schnitte
minimiert wird. Die Klinge, der Klingenhalter und der Schutz können anschließend
entsorgt werden. Der Griff ist wiederverwendbar. Es ist jedoch in keiner Weise sichergestellt,
dass die Klinge mit dem Klingenhalter in dem Schutz bleibt.
Überblick
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein chirurgisches Skalpell zu schaffen,
das gewährleistet, dass der Schutz nur in bezug auf einen Einsatz bewegt werden
kann, wenn der Einsatz an dem Griff angebracht ist.
Das erfindungsgemäße chirurgische Skalpell ist durch Anspruch
1 definiert. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung an dem Griff und
ein Ansatz an dem Schutz vorgesehen sind, welche den Griff an dem Einsatz derart
befestigen, dass im wesentlichen das Bewegen des Schutzes in bezug auf den Klingenhalter
verhindert wird, wenn der Einsatz nicht an dem Griff angebracht ist, wobei die Verhinderungseinrichtungen
einen Ansatz an dem Schutz und einen Sitz an dem Klingenhalter umfassen, welche
zusammengreifen, wenn der Vorsprung und der Ansatz voneinander gelöst sind,
wodurch das Bewegen des Schutzes in bezug auf den Klingenhalter verhindert ist.
Der Einsatz weist einen Schutz auf, der gleitend verschiebbar an dem
Klingenhalter angeracht ist, wobei der Schutz zwischen einer distalen Position,
in welcher der Schutz im wesentlichen einen unbeabsichtigten Zugriff auf die Klinge
verhindert, und einer proximalen Position gleitend verschiebbar ist, in welcher
der Schutz im wesentlichen einen Bereich des Griffs umschließt und die Klinge
zum Gebrauch frei liegt. Der Einsatz ist lösbar an dem Griff anbringbar. Darüber
hinaus ist der Schutz im wesentlichen nicht in bezug auf den Klingenhalter bewegbar,
es sei denn, der Einsatz ist an dem Halter angebracht.
Das erfindungsgemäße Skalpell vermittelt Ärzten ein
Skalpell, das das Gefühl und die Gewichtung eines herkömmlichen wiederverwendbaren
Skalpells aufweist, mit den Vorteilen einer frischen Klinge und eines Schutzes,
der unbeabsichtigten Zugriff auf die scharfe Klinge im wesentlichen verhindert und
intuitiv von der distalen Position, in der die Klinge geschützt ist, in die
proximate Position bewegbar ist, um die Klinge freizulegen. Die austauschbare Klinge
ermöglicht es dem mit dem Bestücken des Skalpells mit einer Klinge und
Entfernen einer Klinge aus diesem befassten Personal, nur eine geschützte Klinge
zu handhaben und verhindert im wesentlichen, dass im Operationssaal tätiges
Personal beim Bereitstellen und bei der Übergabe von Geräten während
der Abläufe der Klinge ausgesetzt ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
In den Zeichnungen, in denen ähnliche Bezugszeichen in den mehreren
Darstellungen ähnliche Elemente bezeichnen, zeigen:
1 eine Seitenansicht in Explosionsdarstellung eines
Ausführungsbeispiels das nicht das erfindungsgemäße Skalpell betrifft;
2a eine Draufsicht auf den Klingenhalter;
2b eine Seitenansicht des Klingenhalters zur Darstellung
der Position des Hakens in dem Ausführungsbeispiel und zur Darstellung einer
teilweise geschnittenen Ansicht des Befestigungsschlitzes;
2c eine Ansicht des hinteren Endes des Klingenhalters
zur Darstellung des Hakens und des Befestigungsschlitzes;
2d eine Ansicht des vorderen Endes desselben;
3a eine Draufsicht auf den Griff von 1;
3b eine Seitenansicht des Griffs zur Darstellung der
Nut und eines männlichen Endbefestigungsflanschs;
3c eine Schnittdarstellung entlang der Linie 3c-3c
der 3b;
3d eine Vorderansicht des Griffs;
4a eine Draufsicht auf die Hülse;
4b eine Seitenansicht derselben;
4c eine Schnittdarstellung der Hülse entlang der
Linie 4c-4c in 4b;
4d eine Vorderansicht der Hülse zur Darstellung
des Bogens;
5a eine Seitenansicht des zusammengesetzten Skalpells
mit in der ausgefahrenen Position befindlicher Hülse;
5b eine Seitenansicht desselben mit zurückgezogener
Hülse;
5c eine Seitenansicht mit entfernter Hülse;
6 eine perspektivische Darstellung eines alternativen
Ausführungsbeispiels des Klingenhalters mit angebrachter Klinge;
7 eine perspektivische Darstellung eines alternativen
Ausführungsbeispiels des Griffs;
8 eine perspektivische Darstellung eines zweiten alternativen
Ausführungsbeispiels des Griffs;
9 eine perspektivische Darstellung eines alternativen
Ausführungsbeispiels des Klingenhalters mit einem weiblichen Endverbinder;
10 eine perspektivische Darstellung eines alternativen
Ausführungsbeispiels der Hülse;
11 eine perspektivische Ansicht eines alternativen
Ausführungsbeispiels mit an dem Griff unter Verwendung vertikaler Schlitze
und Ansätze angebrachtem Klingenhalter;
12 eine explodierte perspektivische Teildarstellung
eines alternativen Ausführungsbeispiel mit auf den Griff aufgeschraubtem Klingenhalter;
13 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung
eines alternativen Ausführungsbeispiels des Griffs mit einem Knopf zum Verriegeln
des Schutzes über der Klinge;
14 einen vergrößerten Querschnitt des Verriegelungsknopfs
von 13;
15 eine Seitenansicht des Knopfs von 14,
der den Schutz in der ausgefahrenen Position verriegelt;
16 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
weiteren Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen chirurgischen
Skalpells;
17 eine schematische perspektivische Darstellung des
Einsatzteils des Skalpells von 16;
18 eine perspektivische Teildarstellung des zur Bildung
des Skalpells an dem Griff angebrachten Einsatzes;
19 eine perspektivische Darstellung des Skalpells mit
in der distalen Position befindlichem Schutz;
20 eine perspektivische Darstellung des Skalpells mit
in der distalen Position befindlichem Schutz;
21 eine perspektivische Darstellung des Skalpells mit
von dem Griff teilweise abgenommenem Einsatz;
22 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen
Skalpells analog zu der 21, wobei der Einsatz teilweise
von dem Griff abgenommen ist;
23 eine explodierte perspektivische Teildarstellung
des Abnehmens des Einsatzes von dem Griff; und
24 eine perspektivische Ansicht des Klingenhalters;
25 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Skalpells;
26 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines
Teils des Skalpells von 25;
27 eine perspektivische Darstellung des Skalpells von
25 vor dem Zusammensetzen;
28 eine perspektivische Darstellung des Skalpells von
25 im zusammengesetzten Zustand, wobei der Schutz im
wesentlichen ein unbeabsichtigtes Freilegen der Klinge verhindert;
29 eine perspektivische Darstellung des Skalpells von
25, analog zu der 28,
wobei die Klinge für den Gebrauch frei liegt;
30 eine schematische Seitenansicht eines Teils des
Skalpells von 25;
31 eine schematische Seitenansicht eines anderen Teils
des Skalpells von 25;
32 einen schematischen horizontalen Teilquerschnitt
durch das Skalpell von 25, entlang der Linie 32-32
in 28;
32A eine schematische Seitenansicht eines Teils des
Skalpells von 25;
33 eine schematische Seitenansicht eines Teils des
Skalpells von 25;
34A eine Seitenansicht eines Teils einer Seite des
distalen Teils des Griffs des Skalpells von 25;
34B eine Seitenansicht, analog der 34A,
der anderen Seite des distalen Teils des Griffs des Skalpells von 25;
34C eine distale Endansicht des Griffs des Skalpells
von 25;
35A eine Seitenansicht einer Seite des Klingenhalters
des Skalpells von 25;
35B eine Seitenansicht, analog der 35A,
der anderen Seite des Klingenhalters des Skalpells von 25;
35C eine distale Endansicht des Klingenhalters des
Skalpells von 25;
36A eine Querschnittsdarstellung des Schutzes des Skalpells
nach 25 entlang der Linie 36A-36A;
36B eine Querschnittsdarstellung des Schutzes des Skalpells
nach 25 entlang der Linie 36B-36B; und
36C eine Endansicht des proximalen Endes des Schutzes
des Skalpells von 25.
Detaillierte Beschreibung
In der detaillierten Betrachtung der 1–15
ist das chirurgische Skalpell 10 zuerst in der 1
mit an dem Klingenhalter 20 angebrachter Klinge 12 dargestellt.
Das Skalpell 10 wird an dem Griff 50 ergriffen, der einen vorzugsweise
konturierten langgestreckten Griffbereich 52 aufweist. Wie in den
2a und 2b dargestellt,
befinden sich nahe dem vorderen Ende des Klingenhalters zwei Ansätze
22 und 24 zum Befestigen der Klinge 12 am Klingenhalter
20 durch das Zusammengreifen mit jeweiligen Öffnungen in der Klinge
12. Nahe dem hinteren Ende des Klingenhalters 20 befindet sich
der Befestigungsschlitz 26, der als weiblicher Endverbinder dargestellt
ist. Auf gegenüberliegenden Seiten des Klingenhalters 20 sind in Längsrichtung
Kanäle 28 entlang einem Kanalabschnitt 30 des Klingenhalters
20 vorgesehen.
Ein Haken 32 kragt vom hinteren Ende des Klingenhalters
20 aus. Der Haken 32 ist elastisch auf und ab biegbar, um an dem
Griff 50 anzugreifen. Das auskragende Ende des Hakens 32 hat eine
schräge hintere Fläche 34 und einen Vorsprung 36, der
ausgebildet ist, um in eine komplementär geformte Nut 60 des Griffs
50 einzugreifen, wenn der Klingenhalter 20 mit dem Griff
50 zusammengesetzt wird.
Wie in den 3a und 3b
dargestellt, sind auf gegenüberliegenden Seiten des Führungskanalabschnitts
48 des Griffs 50 vor dem Griffbereich 52 zwei Führungskanäle
54 ausgebildet. Die Führungskanäle 54 enden an Klinken,
an denen der Führungskanalabschnitt 48 an den Griffbereich
52 angrenzt.
Ein Befestigungsflansch 58 (der als Befestigungseinrichtung
mit männlichem Ende dargestellt ist) ist mit dem vorderen Ende des Führungskanalabschnitts
48 verbunden. Wie in den 3b und
3d dargestellt, hat der Befestigungsflansch im wesentlichen
einen rechteckigen Querschnitt, obwohl andere Konfigurationen möglich sind,
und er ist zum Zusammengreifen mit dem Befestigungsschlitz 26 des Klingenhalters
20 ausgebildet. Eine Nut 60 am vorderen Ende des Führungskanalabschnitts
48 ist mit dem Haken 32 zusammenpassend geformt.
Wie des weiteren in den 4a bis
4d dargestellt, hat die Hülse 70 im wesentlichen
einen U-förmigen Querschnitt mit einem geschlossenen unteren Bereich und einem
offenen oberen Bereich. Zwei Führungsflansche 72 sind in der Hülse
70 zwischen den beiden Seiten der Hülse 70 angeordnet. Der
Bogen 74 hat vorzugsweise eine gerundete Vorderfläche 76.
Die Hülse 70 weist vorzugsweise einen Fingerangreifbereich
78 nahe dem Bogen 74 mit einer Reihe von Rippen, die eine Daumenauflage
bilden. Der Fingerangreifbereich 78 verbessert das "Gefühl" des Chirurgen
für die Hülse 70, wenn die Hülse 70 durch Hand-
oder Fingerdruck entlang den Führungskanälen 28 und
54 gleitet. 5a zeigt ein zusammengesetztes
Skalpell 10 mit zum Abdecken der Klinge 12 in vorderer Position
befindlicher Hülse 70. Die Vorwärtsbewegung der Hülse
70 ist durch die Führungsflansche 72 geführt, die sich
entlang der Führungskanäle 28 und 54 bewegen. Bei vollständig
vorbewegter Hülse 70 berührt die gerundete Fläche
76 den Haken 32, um eine zusätzliche Vorwärtsbewegung
zu stoppen.
Eine weitere Vorwärtsbewegung der Hülse 70 in Richtung
der ausgefahrenen Position unter Führung durch die Hand des Benutzers bewirkt,
dass der Bogen 74 den Haken 32 aus der Nut 60 hebt, so
dass der Klingenhalter 20 aus dem Griff 50 entnehmbar ist. Dies
ermöglicht das Abnehmen der Hülse 70 und des Klingenhalters
20 als Einheit von dem Griff 50, während die Klinge
12 von der Hülse 70 umgeben ist, wodurch die Gefahr unbeabsichtigter
Schnitte minimiert ist. Die Klinge 12, der Klingenhalter 20 und
die Hülse 70 können sodann entsorgt werden. Der Griff ist vorzugsweise
wiederverwendbar.
5b zeigt die Hülse 70 in der vollständig
zurückgezogenen Position, wobei das hintere Ende der Hülse 70
an den Klinken 56 anliegt, um die Klinge 12 vollständig freizulegen.
Der Benutzer kann den Fingerangreifbereich 78 der Hülse
70 nutzen, um die Fingerspitzenkontrolle der vor und zurück gerichteten
Längsrichtungsbewegung der Hülse 70 zu verbessern.
5c zeigt (zu Darstellungszwecken) die Hülse
70 in von dem Griff 50 abgenommenem Zustand.
6 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Klingenhalters
20 mit sowohl einem männlichen Befestigungsteil, als auch einem weiblichen
Schlitz. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Griffs
50, das mit dem Klingenhalter 20 von 6
zusammenpasst. Ein alternatives Ausführungsbeispiel des Griffs 50
ist ebenfalls in 8 mit männlichen Endverbindern
dargestellt. Ein Ausführungsbeispiel des Klingenhalters 20, der mit
dem Griff 50 der 8 zusammenpasst, ist in der
9 mit einem Umriss der angebrachten Klinge
12 dargestellt. Ein alternatives Ausführungsbeispiel der Hülse
70 ist in 10 gezeigt, die einen Anschlagansatz
80 zeigt, der zum Stoppen der längsgerichteten Vorwärtsgleitbewegung
der Hülse 70 dienen kann. Ein schräger Fingerangreifbereich
78 ist dargestellt und kann als Daumenauflage für den operierenden
Chirurgen die Benutzung erleichtern.
Bei einem in 11 dargestellten alternativen
Ausführungsbeispiel weist ein Griff 92 einen Flansch 94 mit
vertikalen Ansätzen oder Vorsprüngen 96 auf. Ein Klingenhalter
98 ist mit vertikalen Schlitzen 100 versehen, die zum vertikalen
Abwärtsgleiten von oben über die Ansätze 96 ausgebildet
sind. Eine Hülse 102 ist an dem Klingenhalter 98 wie in Zusammenhang
mit den 1–5 beschrieben befestigt.
Die Hülse 102 hat einen Schlitz 104 am hinteren Ende ihrer
Unterseite. Im Gebrauch wird der Klingenhalter 98 an dem Griff
92 durch Eingreifenlassen der vertikalen Ansätze 96 in die
vertikalen Schlitze 100 und durch Schieben des Klingenhalters
98 von oben nach unten auf den Griff 92 angebracht. Der Schlitz
104 im Boden der Hülse 102 bietet ausreichenden Spielraum
für die vorstehenden vertikalen Ansätze 96.
Wie in 12 dargestellt, weist das chirurgische
Skalpell 110 einen Griff 112 mit einem Gewindeansatz
114 an seinem vorderen Ende auf. Der Ansatz 114 ist in ein Gewindeloch
118 in hinteren Ende eines Klingenhalters 116 einschraubbar. Die
Gewinde des Ansatzes 114 und des Gewindelochs 118 sind vorzugsweise
derart geschnitten, dass, wenn der Klingenhalter 116 das vordere Ende des
Griffs 112 erreicht, der Klingenhalter 116 korrekt vertikal ausgerichtet
ist. Eine Hülse 119 liegt über dem Klingenhalter 116.
Die Betätigung und die Ausgestaltungsmerkmale der in den 11
und 12 dargestellten chirurgischen Skalpelle sind denjenigen
des in Zusammenhang mit den 1–5
beschriebenen Ausführungsbeispiels ähnlich, mit Ausnahme der vorhergehenden
Beschreibung.
Wie in 13 dargestellt, weist ein alternatives
Griffausführungsbeispiel 122 einen Verriegelungsknopf 124
auf. Wie in 14 dargestellt, weist der Verriegelungsknopf
124 eine Schulter 126 auf, die in eine Bohrung 130 des
Griffs 122 passt. Ein Stopfen oder eine Feststellschraube 134
an der Oberseite des Griffs 122 hält eine Feder 128 in der
Bohrung 130, wobei die Feder 128 den Verriegelungsknopf
124 derart vorspannt, dass dieser aus der Unterseite des Griffs
122 vorsteht. Wie in 15 dargestellt, ragt
der Verriegelungsstift 124 bei vollständig zum Abdecken
der Klinge 12 ausgefahrenem Schutz 70 aus der Unterseite des Griffs
122 heraus. Die Hülse 70 kann nicht zum Freilegen der Klinge
zurückgezogen werden, ohne zuerst den Verriegelungsknopf 124 nach
oben in die Bohrung 120 zu drücken. Sobald der Verriegelungsknopf
124 in die Bohrung 130 hinauf gedrückt ist, kann die Hülse
70 zurückgezogen werden, wobei der Verriegelungsknopf in der unteren
Innenwand oder -fläche der Hülse gleitet. Der Verriegelungsknopf
124 hilft somit, das unbeabsichtigte Freilegen der Klinge 12 zu
verhindern. Das Merkmal des Verriegelungsknopfs kann bei jedem der zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiele von chirurgischen Skalpellen verwendet werden.
Zwar wurde in den Zeichnungen und der Beschreibung ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt und offenbart, jedoch
sind für den Fachmann auf diesem Gebiet alternative Ausführungsbeispiele
ersichtlich, und diese Anmeldung soll diese Ausführungsbeispiele in dem Umfang
der Ansprüche einschließen.
Zwar wird der Erfindung durch zahlreiche verschiedene Ausführungsbeispiele
Genüge getan, jedoch sind in den Zeichnungen und in der Beschreibung Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung detailliert gezeigt und beschrieben, wobei vorausgesetzt
wird, dass die vorliegende Offenbarung als exemplarisch für die Prinzipien
der vorliegenden Erfindung anzusehen ist und nicht den Rahmen der Erfindung auf
die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränken soll. Der Rahmen der
Erfindung ist durch die zugehörigen Ansprüche und deren Äquivalente
bestimmt. In dieser Offenbarung bezeichnet der Begriff "proximal" die Bereiche der
Vorrichtung, die dem Arzt am nächsten sind, und der Begriff "distal" bezeichnet
den dem Arzt abgewandten Bereich der Vorrichtung.
Wie in den 16–24
dargestellt, weist ein chirurgisches Skalpell 310, das nicht Gegenstand
der Erfindung ist, einen langgestreckten Griff 312 auf, der eine Längsachse
"A" bildet und ein proximales Ende 314 sowie ein distales Ende
316 aufweist. Das Skalpell 310 umfasst einen Einsatz
318, der lösbar an dem Griff 312 angebracht ist und einen
Klingenhalter 320 aufweist. Der Griff 320 weist einen ersten Bereich
322 mit einer ersten Querschnittsfläche "X" mit einer ersten Seite
324 und einer entgegengesetzten zweiten Seite 326, einen zweiten
Bereich 328 mit einer größeren Querschnittsfläche "Y" als
der erste Bereich 322, und einen dritten Bereich 329 auf, dessen
Querschnittsfläche "Z" größer als der zweite Bereich 328
ist. Der Klingenhalter 320 hat ein proximales Ende 330 und ein
distales Ende 332. Wie in 18 dargestellt,
weist das proximale Ende 330 einen langgestreckten Hohlraum 334
auf, welcher den ersten Bereich 322 des Griffs 312 lösbar
aufnimmt, wodurch der Einsatz 318 lösbar an dem Griff 312
angebracht ist. Der Einsatz 318 umfasst eine Klinge 336, die fest
an dem Klingenhalter 320 angebracht ist, so dass, wenn ein Einsatz
318 an dem Griff 312 angebracht ist, die Klinge 336 distal
nach außen ragt. Der Einsatz 318 umfasst ferner einen Schutz
338, der an dem Klingenhalter 320 angebracht ist. Der Schutz
338 ist gleitend zwischen einer am besten in 19
zu erkennenden Position, in welcher der Schutz 338 derart positioniert
ist, dass er einen unbeabsichtigten Zugriff auf die Klinge 336 im wesentlichen
verhindert, und einer am besten in 20 zu erkennenden
Position bewegbar ist, in welcher der Schutz 338 im wesentlichen den zweiten
Bereich 328 und den dritten Bereich 329 des Griffs 312
umschließt und die Klinge 336 für den Gebrauch frei liegt. Der
Schutz 338 weist einen lösbaren Riegel 340 zum Halten des
Schutzes 338 in der distalen Position und der proximalen Position auf.
Wie in der 18 dargestellt, weisen die
erste Seite 324 und die zweite Seite 326 des ersten Bereichs
322 des Griffs 312 jeweils wenigstens einen nach außen gerichteten
Vorsprung 342 auf. Der Hohlraum 334 weist ferner gegenüberliegende
Seitenwände 344 und 346 mit Ausnehmungen 348 auf,
welche zum Angreifen an den jeweiligen auswärts gerichteten Vorsprüngen
342 an dem ersten Bereich 322 des Griffs angeordnet sind, wenn
der Griff 312 in dem Hohlraum 334 in dem Klingenhalter von einer
Richtung her aufgenommen wird, die im wesentlichen orthogonal zu der Längsachse
"A" und dem Schutz 338 in der distalen Position verläuft. Wie in den
21, 22 und 23
dargestellt, ist der Einsatz 318 von dem Griff 312 lösbar,
indem die Ausnehmungen 348 von den Vorsprüngen 342 durch
Entfernen des Einsatzes 318 von dem Griff in axialer Richtung durch ein
nach außen gerichtetes Auslenken der Seitenwände 344 und
346 des Hohlraums 334 getrennt werden, wenn sich der Schutz
338 in der distalen Position befindet. Befindet sich der Schutz
338 in der proximalen Position, sind die Seitenwände 344
und 346 im wesentlichen an einer Auslenkung nach außen durch das Vorhandensein
des Schutzes 338 gehindert, wodurch der Einsatz an dem Griff gehalten ist.
Darüber hinaus sind nach außen gerichtete Vorsprünge
342 vorzugsweise derart angeordnet und geformt, dass sie das Anordnen des
Einsatzes 318 in dem Hohlraum 334 aus einer zu der Achse "A" orthogonalen
Richtung ermöglichen, und derart geformt, dass sie der zu der Achse "A" entgegengesetzten
orthogonalen Bewegung, die dem Entfernen des Einsatzes aus dem Hohlraum dient, im
wesentlichen entgegenwirken. Somit ist die zum Entfernen des Einsatzes
318 aus dem Hohlraum 334 in einer zur Achse "A" aufzubringende
Kraft größer als die zum Einsetzen des Einsatzes in den Griff erforderliche
Kraft.
Der Schutz 338 wird durch einen Riegel selektiv
in der proximalen und distalen Position gehalten, der mindestens eine, vorzugsweise
zwei Rillen 350 aufweist, die sich vom distalen Ende 332 zum proximalen
Ende 330 des Klingenhalters 320 auf gegenüberliegenden Seiten
des Klingenhalters erstrecken. Die Rillen 350 setzen sich in den zweiten
Bereich 328 des Griffs 312 fort. Die Rillen 350 weisen
jeweils einen distalen Anschlag 352 in dem Klingenhalter 320 und
einen proximalen Anschlag 354 im zweiten Bereich 328 auf. Der
Schutz 338 umfasst einen freitragenden Bereich 356, der zumindest
einen, vorzugsweise zwei einwärts gerichtete Vorsprünge 358 aufweist,
die derart bemessen und angeordnet sind, dass sie in die Rillen 350 passen
und an den distalen Anschlägen 352 angreifen, wenn der Schutz
338 sich in der distalen Position befindet, und welche an den proximalen
Anschlägen 354 angreifen, wenn sich der Schutz 338 in der
proximalen Position befindet. Der freitragende Bereich 356 weist eine nach
oben ragende Fingerdruckfläche 360 auf, so dass ein zum Auslenken
des freitragenden Bereichs 356 nach unten ausreichender Fingerdruck des
Arztes die Vorsprünge 358 von einer Gruppe von Anschlägen löst,
um es dem Arzt zu ermöglichen, den Schutz 338 selektiv zwischen der
proximalen Position und der distalen Position zu bewegen. Wie in den 16
und 18 dargestellt, welche zeigen, wie der erste Bereich
322 in den Hohlraum 334 eingesetzt wird, um den Einsatz
318 an dem Griff 312 und dem Riegel 340 anzubringen,
welcher den Schutz 338 in der proximalen Position zu halten, bis der freitragende
Bereich 356 ausgelenkt wird, ist ein unbeabsichtigtes Bewegen des Schutzes
338 in die proximale Position im wesentlichen unwahrscheinlich. Ein Bewegen
des Schutzes aus der proximalen Position erfordert sowohl ein Auslenken des freitragenden
Bereichs 356, um die Vorsprünge 358 von den proximalen Anschlägen
354 zu lösen, als auch ein nachfolgendes proximales Bewegen des Schutzes.
Wenn der Griff 312 nicht vorhanden ist, ist selbst wenn der freitragende
Bereich 356 ausreichend ausgelenkt wird, um die Vo0rsprünge
358 von den proximalen Anschlägen 354 zu lösen, nichts
vorhanden, gegen das gedrückt werden könnte, um den Schutz proximal in
bezug auf den Klingenhalter 320 zu bewegen und so den Schutz proximal zu
bewegen und die Klinge 336 unbeabsichtigt freizulegen.
Die Rillen 350 haben eine erste Tiefe "a" zwischen dem distalen
Ende 332 des Klingenhalters 320 und den distalen Anschlägen
352 und eine zweite Tiefe "b" zwischen den distalen Anschlägen
352 und den proximalen Anschlägen 354, wobei die zweite Tiefe
"b" tiefer als die erste Tiefe "a" ist, so dass beim Anbringen des Einsatzes
318 durch Anordnen des proximalen Endes 337 des Schutzes
338 an dem Klingenhalter 320, wobei die einwärts gerichteten
Vorsprünge 358 des distalen Endes 332 in den Nuten
350 angeordnet sind, ein proximales axiales Bewegen des Schutzes
338 die einwärts gerichteten Vorsprünge 358 nach innen
auslenkt, bis die Vorsprünge den distalen Anschlag 352 erreichen,
woraufhin die Vorsprünge 358 die zweite Tiefe "b" erreichen und nicht
länger ausgelenkt werden, wodurch sie den Schutz 338 an dem Klingenhalter
320 halten. Wenn der Einsatz 318 nicht an dem Griff
312 angebracht ist, kann ein Auslenken des freitragenden Bereichs
356 nur die Vorsprünge 358 von den distalen Anschlägen
354 lösen, wobei das Bewegen der Vorsprünge zurück in den
Bereich der Rillen mit der Tiefe "a" die Verwendung einer Art von Werkzeug erfordern
würde, so dass eine unbeabsichtigte distale Bewegung des Schutzes, ein Lösen
des Schutzes von dem Klingenhalter und ein unbeabsichtigtes Freilegen der Klinge
im wesentlichen verhindert ist.
Der Klingenhalter 320 weist ferner zumindest einen, vorzugsweise
zwei Kanäle 362 auf, die sich von dem distalen Ende 332 des
Klingenhalters 320 zum zweiten Bereich 328 des Griffs
312 erstrecken, wenn der Einsatz 318 an dem Griff 312
angebracht ist. Der Schutz 338 weist mindestens eine, vorzugsweise zwei
Schienen 364 auf, die derart bemessen und positioniert sind, dass sie zusammenwirkend
in Kanälen 362 gleiten, um so das Bewegen des Schutzes 338
zwischen der proximalen und der distalen Position zu erleichtern.
Wie in 24 dargestellt, weist der Klingenhalter
320 einen nach außen gerichteten Vorsprung 366 auf, der in
eine Öffnung 367 der Klinge 336 passend bemessen und geformt
ist, um so die Klinge 336 and dem Klingenhalter zu befestigen. Die Klinge
336 kann sodann fest an dem Klingenhalter 320 durch Heissverprägen
oder Klebeverbonden oder eine andere Art der Befestigung angebracht werden, die
bekanntermaßen zur Bildung einer derartigen Befestigung ausreicht. Die Erfindung
beabsichtigt, dass die Klinge 336 nicht von dem Klingenhalter lösbar
ist, ohne den Klingenhalter im wesentlichen unbrauchbar zu machen. Die Klinge
336 ist vorzugsweise durch Heissverprägen fest mit dem Klingenhalter
320 verbunden, um die von Ärzten geforderte feste und im wesentlichen
starre Befestigung der Klinge zu erreichen. Bei der Klinge 336 kann es
sich um eine Klinge von jeder Größe oder Form handeln, die üblicherweise
in chirurgischen Vorgängen verwendet wird, und sie kann aus einem beliebigen
für solche Klingen üblicherweise verwendeten Material bestehen. Vorzugsweise
besteht die Klinge 336 aus Edelstahl und ist zu einer Feinschnittklinge
geschliffen.
Der Klingenhalter 320 kann aus thermoplastischen Materialien
wie Polypropylen, Polyethylen, Polycarbonat, Polysulfon, Polyacetal, Polyamid und
dergleichen bestehen. Der Schutz 338 kann aus thermoplastischen Materialien
wie Polypropylen, Polyethylen, Polycarbonat, Polyacetal, Polyamid und dergleichen
bestehen. Für besondere Anwendungszwecke kann der Schutz 338 aus einem
im wesentlichen transparenten Material bestehen. Der Griff
312 kann aus einem Material wie maschinell bearbeitetem Metall, geformtem
Metallpulver und thermoplastischen oder wärmehärtenden Materialien bestehen.
Bei der bevorzugten Anwendung bestehen der Schutz 338 und der Klingenhalter
320 aus thermoplastischen Materialien, wie Polypropylen und Polycarbonat
mit einer Edelstahlklinge zur Bildung des Einweg-Einsatzes 318. Der Griff
312 ist vorzugsweise aus maschinell bearbeitetem Metall oder geformtem
Metallpulver gebildet, um eine haltbare, wiederverwendbare Vorrichtung zu schaffen,
die Ärzten das gleiche "Gefühl" und das gleiche "Gewicht" vermittelt,
die sie von den gegenwärtigen wiederverwendbaren Griffen und abnehmbaren Einwegklingen
gewohnt sind. Vorzugsweise weist der Griff 312 eine Oberflächenbehandlung
auf, die hier als Rändelung 313 dargestellt ist, um den sicheren Halt
des Skalpells durch den Arzt zu verbessern. Andere Oberflächenbearbeitungen
einschließlich Aufrauhen, Rillen, Riffeln und dergleichen, können für
bestimmte Anwendungen bevorzugt werden, und gelten als in den Rahmen der Erfindung
fallend.
Vorzugsweise wird der Einsatz 318 mit dem Schutz
338 in der distalen Position, in der die Klinge 336 geschützt
ist, in eine in Phantomlinien in 17 gezeigte Verpackung
370 platziert, die aus Materialien gebildet ist, die im wesentlichen für
Mikroorganismen undurchlässig sind, und die Verpackung 370 wird versiegelt.
Vorzugsweise wird die versiegelte Verpackung 370 sodann Bedingungen ausgesetzt,
die jegliche Mikroorganismen in der Packung im wesentlichen unschädlich machen.
Die verpackten Einsätze können sodann als "steril" gelten, bis sie Verpackung
zum Bestücken des wiederverwendbaren Griffs geöffnet wird. Vorzugsweise
werden die Griffe einem Reinigungs- und Sterilisationsvorgang durch den Arzt unterzogen,
bevor sie mit dem Einsatz bestückt werden. Geeignete Materialien zur Herstellung
der Verpackung 370 umfassen, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein,
Papier, Vliesmaterialien, wie spunbonded Polyolefin und dergleichen, Polymerfolien,
Metallfolien und Verbundstoffe aus diesen Materialein. Geeignete Verfahren zum Abtöten
von Mikroorganismen in der Verpackung 370 umfassen, ohne jedoch darauf
beschränkt zu sein, das Einwirkenlassen chemischer Mittel wie Ethylenoxid,
gasförmiges Wasserstoffperoxid und dergleichen, ionisierende Strahlung, wie
Gammastrahlung aus Co60, Elektronenstrahlstrahlung, trockene Hitze und
Dampfsterilisation. Bei der Auswahl der Materialien zur Herstellung des Skalpells
310 und der Verpackung 370 sollte die Verträglichkeit des
Sterilisationsverfahrens für das jeweilige Material beachtet werden.
Ein Verfahren zur Benutzung des Skalpells 310 umfasst das
Öffnen der Verpackung 370, um das proximale Ende 319 des
Einsatzes 318 freizulegen. Der Griff 312 wird sodann an den Einsatz
angesetzt und anschließend aus der Verpackung entfernt. Je nach der Wahl des
individuellen Arztes oder den Gebrauchsvorschriften des Instituts kann das Skalpell
310 dem Arzt mit dem in distaler Position befindlichen Schutz
338 gereicht werden, wenn es aus der Verpackung 370 entnommen
wird. Wenn der Arzt das Skalpell 310 entgegennimmt, bringt er Fingerdruck
auf die Druckfläche 360 auf, um die Ansätze 358 von
den distalen Anschlägen 352 zu lösen und den Schutz
338 in die proximale Position zurückzuziehen, so dass die Klinge
336 für den gewünschten Vorgang freigelegt ist. Nachdem der Arzt
den Vorgang abgeschlossen hat, bringt der Arzt Fingerdruck auf die Druckfläche
360 auf, um die Ansätze 358 von den proximalen Anschlägen
354 zu lösen und den Schutz 338 in die distale Position zurückzustellen
und das Skalpell 310 an das Hilfspersonal weiterzugeben, wobei die Klinge
336 vor unbeabsichtigtem Freiliegen geschützt ist. Mit dem Schutz
338 in der distalen Position kann das Hilfspersonal anschließend den
Einsatz 318 aus dem Griff 312 entnehmen und nach den Vorschriften
der Einrichtung entsorgen. Der Griff 312 kann anschließend nach den
Vorschriften der Einrichtung gereinigt und sterilisiert werden und zur weiteren
Verwendung zurückgegeben werden.
Eine Alternative für besondere Anwendungen ist das Bilden eines
Griffs 312 aus ähnlichen Materialien wie der Klingenhalter
320, das Befestigen des Einsatzes 318 an dem Griff 312,
das Abschließen des gewünschten Vorgangs, und das anschließende Entsorgen
des gesamten Skalpells 310 nach dem Abschluss des Vorgangs.
Die 25–36C
zeigen ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Skalpells
410, das einen langgestreckten Griff 412 aufweist, der eine Längsachse
"A" bildet und ein proximales Ende 414 und ein distales Ende
416 aufweist. Das Skalpell 410 weist ferner einen Einsatz
418 auf, der abnehmbar an dem Griff 412 angebracht ist. Der Einsatz
418 weist einen Klingenhalter 420 mit einem proximalen Ende
422 und einem distalen Ende 424 mit einer fest angebrachten Klinge
426 auf, die derart angeordnet ist, dass die Klinge 426 distal
nach außen ragt, wenn der Einsatz 418 an dem Griff 412 angebracht
ist. Der Einsatz 418 weist ferner einen Schutz 430 auf, der lösbar
gleitend verschiebbar an dem Klingenhalter 420 zwischen einer am besten
in 28 zu erkennenden distalen Position, in welcher
der Schutz 430 einen unbeabsichtigten Zugriff auf die Klinge
426 im wesentlichen verhindert, und einer am besten in 29
dargestellten proximalen Position, in welcher der Schutz 430 im wesentlichen
einen Teil des Griffs 412 umgibt und die Klinge 426 für den
Gebrauch frei liegt. Der Einsatz 418 ist lösbar an dem Griff
412 anbringbar. Darüber hinaus ist der Schutz 430 im wesentlichen
nicht in bezug auf den Klingenhalter 420 bewegbar, es sei denn, der Einsatz
418 ist an dem Griff 412 angebracht.
Der Schutz 430 weist einen freitragenden Bereich
432 mit einem Fingerbetätigungsbereich 434 auf, der von einer
Oberseite 435 des Schutzes nach oben ragt. Wenn der Einsatz 418
an dem Griff 412 angebracht ist, kann der Arzt Fingerdruck auf den Fingerbetätigungsbereich
434 in einem Maße aufbringen, das ausreicht, um den freitragenden
Bereich 432 nach unten auszulenken und den Schutz 430 zur Bewegung
zwischen der proximalen Position und der distalen Position freizugeben. Das Skalpell
410 weist eine Nut 435 auf, die sich von dem distalen Ende
438 des Klingenhalters 420 zu dem proximalen Ende 440
des Griffs 412 auf einer Seite des Skalpells erstreckt. Vorzugsweise weist
das Skalpell 410 eine Nut 436 sowohl auf einer ersten Seite
437, als auch auf einer zweiten Seite 439 auf, wobei deren jeweilige
distale Enden 438 am Klingenhalter 420 und deren jeweilige proximale
Enden 440 am Griff 412 angeordnet sind. Der freitragende Bereich
432 weist ferner mindestens einen Vorsprung 442, vorzugsweise
zwei Vorsprünge 442, auf, die zum Eingreifen in jede der Nuten
436 angeordnet sind. Jedes Ende der Nut 436 ist eine aufwärts
gerichtete Erweiterung, die zum Angreifen an den Vorsprüngen 442 angeordnet
ist, wenn der Schutz 430 in der proximalen oder der distalen Position angeordnet
ist. Wenn die Vorsprünge 442 in den Enden eingreifen, ist der Schutz
430 im wesentlichen an einer Bewegung gehindert. Wenn der Arzt ausreichend
nach unten gerichtete Kraft auf den Fingerdruckbereich 434 aufbringt, um
den freitragenden Bereich 432 auszulenken, greifen die Vorsprünge
442 nicht länger in die nach oben gerichteten Erweiterungen der Enden
ein, wodurch der Arzt den Schutz 430 selektiv nach Wunsch zwischen der
proximalen und der distalen Position bewegen kann. Die Vorsprünge
442 laufen in den Nuten 436, um den Schutz 430 während
der Bewegung zwischen den Positionen zu stabilisieren, und wenn ein Ende erreicht
ist, dienen die Vorsprünge 442 vorzugsweise dazu, dem Arzt ein fühlbares
"Einschnappen" zu vermitteln, wenn die Vorsprünge in die Erweiterungen eingreifen,
und es dem freitragenden Bereich 432 zu ermöglichen, in die Ruheposition
zurückzukehren, um den Arzt bei der Erkennung des Abschlusses der gewünschten
Bewegung des Schutzes zu unterstützen.
Der Einsatz 418 wird vorzugsweise in einer Verpackung
446 versiegelt geliefert, welche in 27 in
Phantomlinien dargestellt ist und aus Materialien besteht, die im wesentlichen für
Mikroorganismen undurchdringlich sind, und Bedingungen ausgesetzt, die jegliche
Mikroorganismen in der Verpackung 446 im wesentlichen abtöten. Geeignete
Materialien zur Bildung der Verpackung 446 umfassen, ohne jedoch darauf
beschränkt zu sein, Papier, Polymerfolien, Vlies, Metallfolien und Kombinationen
aus diesen Materialien. Geeignete Bedingungen, um Mikroorganismen abzutöten,
umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, chemische Mittel wie Ethylenoxid
und gasförmiges Wasserstoffperoxid, ionisierende Strahlung wie Gamma-, Elektronenstrahl-,
Ultraviolettstrahlung und dergleichen.
Der Einsatz 418 wird separat geliefert und umfasst die Klinge
426, die vorzugsweise aus einem Material wie Edelstahl, Karbonstahl oder
einem Keramikmaterial besteht, das für die Bildung einer scharfen Schneidklinge
geeignet ist. Der Schutz 430 ist im wesentlichen nicht in bezug auf den
Klingenhalter 420 bewegbar, es sei denn, der Einsatz 418 ist in
korrekter Weise vollständig an dem Griff 412 angebracht und der das
Skalpell handhabende Arzt bewegt den Schutz absichtlich. Der Arzt und das Servicepersonal
sind auf diese Weise im wesentlichen vor einem unbeabsichtigten Freilegen der Klinge
während des Anbringens des Einsatzes an dem Griff, während der Handhabung
zur Vorbereitung vor oder im Anschluss an einen Vorgang, oder während des Säuberns
und Entsorgens eines Einsatzes nach dem Entfernen von dem Griff geschützt.
Der Schutz 430 weist vorzugsweise einen auslenkbaren Ansatz
450 auf, der am besten in den 27,
28, 32 und 32A
zu erkennen ist, mit einem einwärts vorstehenden Vorsprung 452, der
zum Angreifen an einem Sitz 454 im Klingenhalter 420 angeordnet
ist. Der Sitz 454 ist am besten in den 26,
33 und 35B zu erkennen.
Während der anfänglichen Montage des Einsatzes 418 wird die bevorzugte
Klinge 426 mit der Öffnung 456 fest an einem nach außen
gerichteten Vorsprung 458 an dem Klingenhalter 420 angebracht,
indem die Öffnung 456 über den Vorsprung 458 gesetzt
wird, so dass die Klinge 426 in bezug auf den Klingenhalter 420
im wesentlichen starr ist. In geeigneter Weise an dem Klingenhalter 420
befestigte Ansätze der Klinge 426 werden durch Wärmekontaktnieten
des Vorsprungs in die Öffnung, Verkleben oder dergleichen gebildet. Der Schutz
430 weist ein proximales Ende 460 und ein distales Ende
462 auf. Die Montage umfasst sodann das im wesentlichen axiale Ausrichten
des proximalen Endes 460 des Schutzes auf das distale Ende 424
des Klingenhalters und das proximale Vorschieben des Schutzes auf den Klingenhalter
zur Bildung des Edinsatzes, wie in 25 dargestellt.
Wie am besten in den 35A, 35B,
35C und 35D dargestellt,
haben die Nuten 436 eine erste Tiefe "a" zwischen den distalen Enden
438 an dem Klingenhalter und eine zweite Tiefe "b" zwischen den distalen
Enden 438 und dem distalen Ende 424 des Klingenhalters. Die zweite
Tiefe "b" ist geringer als die erste Tiefe "a", so dass an der Schnittstelle der
Tiefen "a" und "b" eine Schulter 464 gebildet ist. Während der Schutz
430 proximal auf den Klingenhalter 420 geschoben wird, greifen
die Ansätze 442 in die Nuten 436 bei der zweiten Tiefe "b"
ein und lenken aus. Beim weiteren proximalen Aufschieben des Schutzes
430 auf den Klingenhalter greifen die Vorsprünge 442 in die
tiefere erste Tiefe "a" an den distalen Enden 438 ein
und werden durch die Schulter 464 im wesentlichen an der Rückkehr
in den Bereich der zweiten Tiefe "b" gehindert, wodurch eine distale Bewegung des
Schutzes 430 in bezug auf den Klingenhalter 420 im wesentlichen
verhindert ist. Der Ansatz 450 mit dem einwärts ragenden Vorsprung
452 ist derart angeordnet, dass er an dem Sitz 454 in dem Klingenhalter
420 angreift, wenn die Vorsprünge 442 sich in den distalen
Enden 438 befinden, wodurch eine weitere Bewegung des Schutzes
430 in bezug auf den Klingenhalter 420 im wesentlichen verhindert
ist, bis der Einsatz 418 an dem Griff 412 angebracht ist.
Vorzugsweise ist der Schutz 430 an einer Bewegung hinsichtlich
des Klingenhalters 420 während des Anbringens des Einsatzes
418 an dem Griff 412 gehindert, selbst wenn der Arzt unbeabsichtigt
ausreichend Druck auf die Fingerbetätigungsfläche 434 aufbringt,
um den freitragenden Bereich 432 auszulenken. Das proximale Ende
414 des Griffs 412 ist vorzugsweise so angeordnet, dass es mindestens
an einem der Vorsprünge 442 angreift, während der Einsatz
418 proximal auf den Griff 412 bewegt wird, wenn der freitragende
Bereich 432 nach unten ausgelenkt wird. Wenn der Arzt unbeabsichtigt Druck
auf die Fingerbetätigungsfläche 434 aufbringt, nachdem der Einsatz
418 teilweise korrekt auf den Griff 412 aufgeschoben ist, weist
der vorzugsweise Griff 412 zusätzlich eine Ausnehmung 466
auf, die auf der Oberseite 467 des Griffs 412 angeordnet ist,
um an wenigstens einem der Vorsprünge 442 anzugreifen, um als falscher
Anschlag zu wirken, und im wesentlichen ein weiteres Aufschieben des Einsatzes
418 auf den Griff 412 zu verhindern.
Wenn der Einsatz 418 voll auf dem Griff 412 aufgesetzt
ist, ist vorzugsweise ein distaler Vorsprung 478 an dem Griff
412 mit einer abgeschrägten Fläche 470 derart angeordnet,
dass er an dem Ansatz 450 angreift und den nach innen ragenden Vorsprung
452 von dem Sitz 454 am Klingenhalter 420 löst,
wodurch der Schutz 430 in bezug auf den Klingenhalter 420 bewegbar
ist, wenn der Arzt absichtlich ausreichend Druck auf die Fingerbetätigungsfläche
434 aufbringt, um den freitragenden Bereich 432 nach unten zu
bewegen. Vorzugsweise ist der distale Vorsprung 478 durch eine Rippe
479 auf einer Seite versteift.
Der Einsatz 418 wird lösbar an dem Griff 412
angebracht, indem er an einem nach unten weisenden Vorsprung 480 an dem
Griff 412 mit einer Tasche 482 an einem flexiblen Trägerbereich
484 angreift, der proximal von dem Klingenhalter 420 absteht,
wie am besten in den 25, 26,
30, 31 und 32A
zu erkennen. Um den Einsatz 418 von dem Griff 412 zu entfernen,
wird der Einsatz 418 distal von dem Griff 412 bewegt. Vorzugsweise
umgibt der Schutz 430 im wesentlichen den Klingenhalter 420 und
verhindert im wesentlichen einen unbeabsichtigten Zugriff auf die Klinge
426, wenn sich der Schutz 430 in der distalen Position befindet,
wie am besten in 28 zu erkennen. Befindet sich der
Schutz 430 in der proximalen Position, wie am besten in 29
zu erkennen, ist die Klinge 426 zum Gebrauch freigelegt, die Vorsprünge
442 sind in den proximalen Enden 440 angeordnet, und der Schutz
430 umgibt zumindest einen Teil des Griffs 412. Da der Schutz
430 im wesentlichen zumindest einen Teil des Griffs umgibt, wenn er sich
in der proximalen Position befindet, wird der Träger 484 durch den
Schutz im wesentlichen an einem Biegen nach unten gehindert, welches den Vorsprung
480 aus der Tasche 482 lösen würde, wodurch das Abnehmen
des Einsatzes 418 von dem Griff 412 im wesentlichen verhindert
ist, wenn die Klinge frei liegt. Wenn darüber hinaus ein Arzt unbeabsichtigterweise
distale Kraft in dem Versuch aufbringt, den Schutz in die distale Position zu bewegen,
verhindert das Vorhandensein der Vorsprünge 442 in den proximalen
Enden 440 im wesentlichen die Bewegung des Schutzes 430 in die
distale Position. Um den Schutz 430 in die distale Position zu bewegen,
muss der Arzt ausreichend Kraft auf die Fingerbetätigungsfläche
434 aufbringen, um den freitragenden Bereich 432 auszulenken und
die Vorsprüngen 442 von den proximalen Enden 440 zu trennen.
Wenn ein Arzt den Schutz 430 greift und versucht, den Einsatz
418 von dem Griff 412 zu entfernen, nachdem der Schutz
430 aus der proximalen Position gelöst ist, jedoch bevor der Schutz
430 vollständig in der distalen Position sitzt und die Klinge
426 im wesentlichen vor einem unbeabsichtigter. Zugriff geschützt
ist, verhindert der Schutz 430 im wesentlichen das Lösen der Tasche
482 von dem Vorsprung 480, bis der Schutz distal vorgeschoben
wird, um im wesentlichen die Klinge 426 vor unbeabsichtigtem Zugriff zu
schützen. Wenn der Griff 412 von dem Einsatz 418 getrennt
wird, wird der Vorsprung 478 von dem Ansatz 450 gelöst, wodurch
der Vorsprung 452 an dem Sitz 454 angreifen kann und im wesentlichen
die Bewegung des Schutzes 430 in bezug auf den Klingenhalter
420 verhindert.
Vorzugsweise weist der Schutz 430 nach innen ragende Schienen
486 auf, die zum gleitenden Eingriff in entsprechend geformte Schlitze
488 auf beiden Seiten des Klingenhalters 420 und des Griffs
412 vorgesehen sind, um dem Schutz 430 während der Bewegung
zwischen der proximalen und der distalen Position Stabilität zu vermitteln
und die gesamte Steifigkeit und das Gefühl des Skalpells 410 in der
Hand des Arztes zu verbessern.
Der Klingenhalter 420 kann aus Materialien wie Polymerharzen
oder aus Metallmaterialien bestehen. Vorzugsweise ist der Klingenhalter
420 aus thermoplastischen Materialien wie Polypropylen, Polyethylen, Polycarbonat,
Polysulfon, Polyacetal, Polyamid und dergleichen gebildet. Der Schutz
430 kann aus thermoplastischen Materialien wie Polypropylen,
Polyethylen, Polycarbonat, Polyacetal, Polyamid und dergleichen bestehen. Für
spezielle Anwendungen kann das zur Bildung des Schutzes 430 verwendete
Material im wesentlichen transparent sein. Der Griff 412 kann aus thermoplastischen
Materialien wie Polyethylen, Polycarbonat, Polysulfon, Polypropylen, Polyacetal,
Polyamid und dergleichen bestehen. Vorzugsweise ist der Griff 412 aus Metallmaterial
gebildet, wie beispielsweise geformtes Metallpulver oder maschinell bearbeitetes
Metall. Vorzugsweise werden die Materialien so gewählt, dass dem Skalpell
410 eine im wesentlichen starre Struktur vermittelt wird, die Materialien
mit den meisten Sterilisierungsverfahren kompatibel sind, und Ärzten ein Skalpell
zur Verfügung stellen, dass ein ähnliches "Gefühl" und eine ähnliche
"Balance" hat wie gegenwärtig verwendete Einwegvorrichtungen oder Vorrichtungen
mit wiederverwendbarem Griff, an welchen ungeschützte Einwegklingen angebracht
und von diesen abgenommen werden sollen.
Im normalen Gebrauch erhalten Ärzte den Einsatz 418
in der Packung 445 versiegelt. Ein Verfahren zum Zusammensetzen des Skalpells
410 umfasst das Öffnen der Verpackung 446 zum Freilegen des
Einsatzes 418 und das Positionieren des Einsatzes derart, dass das proximale
Ende 422 des Klingenhalters im wesentlichen axial mit dem distalen Ende
des Griffs 412 ausgerichtet ist. Der Arzt schiebt sodann den Einsatz proximal
auf den Griff, bis er vollständig auf diesem sitzt. Zu diesem Zeitpunkt kann
der Arzt Fingerdruck auf die Fingerbetätigungsfläche aufbringen, um den
freitragenden Bereich auszulenken und den Schutz zur Bewegung von der distalen Position
in die proximate Position zu lösen, so dass die Klinge zum Gebrauch frei liegt.
Nach Abschluss der Verwendung der Klinge löst der Arzt den Schutz aus der proximalen
Position durch Fingerdruck und bewegt des Schutz 430 in die distale Position,
Der Arzt ergreift sodann den Schutz, bringt distale Kraft auf und entfernt den Einsatz
von dem Griff zur Entsorgung gemäß den Entsorgungsvorschriften des Instituts.
Das erfindungsgemäße Skalpell bietet Ärzten ein Skalpell,
welches das "Gefühl" und die "Lage in der Hand" von herkömmlichen wiederverwendbaren
Skalpellen vermittelt, während es gleichzeitig sowohl dem Arzt, als auch dem
Hilfspersonal eine geschützte Klinge bietet, deren unbeabsichtigtes Freilegen
unwahrscheinlich ist. Der entfernbare Einsatz ermöglicht die Verwendung einer
sterilen scharfen Klinge für den Vorgang und ermöglicht im wesentlichen
das Schützen der Klinge vor unbeabsichtigtem Freilegen, sowohl während
der Vorbereitung des Vorgangs, als auch nach dem Vorgang.