| Dokumentenidentifikation |
EP1060795 20.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001060795 |
| Titel |
Steuerung für eine elektrostatische Sprühbeschichtungseinrichtung |
| Anmelder |
ITW Gema AG, St. Gallen, CH |
| Erfinder |
Mauchle, Felix, 9030 Abtwil, CH |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50014755 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
12.05.2000 |
| EP-Aktenzeichen |
001100320 |
| EP-Offenlegungsdatum |
20.12.2000 |
| EP date of grant |
07.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B05B 5/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
B05B 5/053(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft eine Sprühbeschichtungseinrichtung
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine Sprühbeschichtungseinrichtung dieser Art ist
aus der
EP 0 734 778 A2
bekannt.
Ferner ist aus der
EP 0 160 179 B1
eine Sprühbeschichtungseinrichtung bekannt, bei welcher eine Bedienungsperson
über eine Tastatur einen gewünschten Spannungswert und einen gewünschten
Stromwert eingeben kann, welche von einer Regeleinrichtung konstant gehalten werden
sollen. Dabei ist für den Abstand zwischen der Sprühvorrichtung und dem
zu beschichtenden Objekt ein Schwellenwert vorgesehen. Wenn der Abstand größer
als der Schwellenwert ist, dann wird die Hochspannung an der Hochspannungselektrode
der Sprühvorrichtung unabhängig vom Objektabstand konstant gehalten, wobei
der Sprühstrom der Hochspannungselektrode mit zunehmendem Objektabstand kleiner
bzw. mit kleiner werdendem Objektabstand größer wird. Wenn der Abstand
kleiner als der Schwellenwert ist, dann wird der Sprühstrom unabhängig
von Abstandsänderungen konstant gehalten, indem einem Stromanstieg durch eine
entsprechende Spannungsreduzierung entgegengewirkt wird. Unmittelbar bevor das Objekt
die Sprühvorrichtung berührt, bricht die Hochspannung völlig zusammen
(Kontaktschutz). Der Sprühstrom von der Elektrode zu dem zu beschichtenden
Objekt wird indirekt gemessen durch Messung des elektrischen Stromes, welcher durch
eine Primärwicklung eines Transformators fließt, an dessen Sekundärwicklung
eine Hochspannungs-Kaskadenschaltung mit Gleichrichtern und Kondensatoren angschlossen
ist, welche die Hochspannungs-Gleichspannung für die Elektrode erzeugt.
Aus der
US 4 000 443
ist eine Sprühbeschichtungseinrichtung bekannt, bei welcher einem
Anstieg des Sprühstroms, wenn ein zu beschichtendes Objekt sich der Sprühvorrichtung
nähert, durch eine entsprechende Reduzierung der Hochspannung entgegengewirkt
wird, um den Sprühstrom konstant zu halten. Der Sprühstrom wird indirekt
durch Messen des in der Sekundärwicklung zwischen dem Transformator und einer
Hochspannungs-Kaskadenschaltung fließenden Stromes gemessen. Aus der
EP 0 626 208 B1
ist eine Sprühbeschichtungeinrichtung bekannt, bei welcher ebenfalls
die Eingangsspannung eines Hochspannungserzeugers umgekehrt zum Sprühstrom
verändert wird, wobei der Sprühstrom an einem der Hochspannungselektrode
vorgeschalteten elektrischen Widerstand indirekt gemessen wird, indem ein Spannungsabfall
gemessen wird. Aus der
GB 2 077 006 A
ist es bekannt, einem Stromanstieg des Elektroden-Sprühstromes durch
eine entsprechende Spannungsreduzierung der Hochspannung innerhalb eines vorbestimmten
Betriebsfensters (operational window) entgegenzuwirken. Aus der
US 4 187 527
ist es bekannt, in kurzen Zeitabständen nacheinander gemessene Sprühstrom-Messwerte
miteinander zu vergleichen und im Falle eines schnellen Stromanstieges, welcher
auf einen Kurzschluß hindeutet, die elektrische Stromversorgung abzuschalten.
Aus der
EP 0 559 608 B1
ist es bekannt, den elektrischen Sprühstrom, welcher von der Hochspannungselektrode
auf das zu beschichtende Objekt fließt, durch ein Strommessgerät zu messen,
welches auf einem elektrischen Stromweg zwischen dem zu beschichtenden Objekt und
Erdpotential angeordnet ist.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden,
die Gefahren einer zu hohen elektrischen Spannung an der Hochspannungselektrode
bei einem großen Abstand eines elektrisch leitenden Objektes oder einen zu
hohen Strom oder Kurzschlußstrom bei zu naher Annäherung eines Objektes
an die Hochspannungselektrode zu vermeiden, wobei das Objekt ein zu beschichtender
Gegenstand oder eine Bedienungsperson oder ein anderer Gegenstand sein kann, und
gleichzeitig die Sprühbeschichtungseinrichtung derart auszubilden, daß
mit geringstem elektrischem Energieaufwand optimale Beschichtungsergebnisse erzielt
werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch
die Kombination der Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
Durch das kennzeichnende Merkmal von Anspruch 1, einer
direkten Messung des Sprühstromes, erhält man unverfälschte Messergebnisse
und eine schnelle Reaktion der Regeleinrichtung auf Abweichungen von Istwerten von
Sollwerten.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
enthalten.
Die Erfindung ist besonders vorteilhaft in Verbindung mit
einer Gegenelektrode, welche an ein Potential angeschlossen ist, das zum Hochspannungspotential
der Hochspannungselektrode eine große elektrische Spannungsdifferenz hat, z.
B. an Erdpotential angeschlossen ist, um freie elektrische Teilchen, insbesondere
Ionen und Elektronen, abzuleiten, welche von der Hochspannunselektrode ausströmen,
jedoch frei herumvagabundieren, anstatt mit dem Sprühbeschichtungsmaterial
von der Sprühvorrichtung auf das zu beschichtende Objekt zu fliegen. Gegenelektroden
sind z. B. aus der
EP 0 756 899 A2
bekannt.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die Zeichnungen
anhand von einer bevorzugten Ausführungsform als Beispiel beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Sprühbeschichtungseinrichtung nach der Erfindung,
- Fig. 2
- ein Hochspannungs-Sprühstrom-Diagramm der Sprühbeschichtungseinrichtung
von Fig. 1,
- Fig. 3
- schematisch eine Sprühvorrichtung der Sprühbeschichtungseinrichtung
von Fig. 1.
Die in Fig. 1 schematisch gezeigte Sprühbeschichtungseinrichtung
enthält eine Sprühvorrichtung 2 zum Besprühen von Beschichtungsmaterial
4 in Form von Flüssigkeit oder vorzugweise Pulver auf ein zu beschichtendes
Objekt 6. Dabei wird angenommen, daß die zu beschichtenden Objekte aus elektrisch
leitendem Material bestehen und an Erdpotential 8 angeschlossen sind. Die Objekte
6 werden bei automatischen Anlagen durch eine, nicht gezeigte, Fördervorrichtung
an der Sprühvorrichtung 2 vorbei transportiert und gelangen dadurch in deren
durch einen Pfeil schematisch dargestellten Sprühstrahl des Beschichtungsmaterials
4.
Die Sprühvorrichtung 2 ist mit mindestens einer Hochspannungselektrode
10 zur elektrostatischen Aufladung des Beschichtungsmaterials 4 versehen, welche
von einem Hochspannungserzeuger 12 mit Gleichstrom-Hochspannung im Bereich zwischen
1 kV und 150 kV, vorzugsweise einem dazwischen liegenden Wert, versorgt wird. Der
Hochspannungserzeuger kann in bekannter Weise einen Transformator zur Hochtransformierung
einer niedrigen Wechselspannung in eine höhere Wechselspannung und eine Kaskadenschaltung
enthalten, welche in bekannter Weise eine Vielzahl von Gleichrichtern und Kondensatoren
enthält und die Wechselspannung in die Gleichstrom-Hochspannung umwandelt.
Die niedrige Wechselspannung wird von einem Oszillator
14 in Abhängigkeit von einer Steuerspannung U-ST erzeugt, welche eine Stellgröße
für die Hochspannung der Hochspannungselektrode 10 ist.
Der Oszillator 14 kann ein Teil des Hochspannungserzeugers
12 sein und als solcher in die Sprühvorrichtung 2 integriert sein, oder entsprechend
Fig. 1 in ein Steuergerät integriert sein, welches insgesamt eine Regeleinrichtung
16 bildet.
Die Regeleinrichtung 16 enthält einen Betriebsparameter-Speicher
18, welchem über einen Datentransferweg 19 von einer Dateneingabestation, beispielsweise
einem übergeordneten Rechner oder manuell, z. B. über eine Tastatur, variabel
einstellbar mindestens ein Hochspannungsbegrenzungswert HV-BG und mindestens ein
Sprühstrombegrenzungswert I-BG je für den maximal erreichbaren Wert an
der Hochspannungselektrode eingebbar und darin speicherbar sind. Vorzugsweise sind
mehrere solcher Werte für verschiedene Betriebssituationen, insbesondere für
verschiedene zu beschichtende Objekte und verschiedene Sprühbeschichtungsmaterialien
speicherbar. Die gespeicherten Werte können bei einer anderen Ausführungsform
nicht versellbare Festwerte sein.
Der Hochspannungsbegrenzungswert HV-BG wird von dem Betriebsparameter-Speicher
18 in eine Hochspannungsbegrenzungsschaltung 20 eingegeben. Der Sprühstrombegrenzungswert
I-BG wird von dem Betriebsparameter-Speicher 18 in einen Sprühstromregler 22
eingegeben.
Der von einem zu beschichtenden Objekt 6 auf Erde fließende
Sprühstrom der Hochspannungselektrode 10 wird von einer Sprühstrommesschaltung
24 auf der mit Erde 8 verbundenen Seite der Objekte 6 gemessen und als Sprühstrom-Istwert
I-S ebenfalls in den Sprühstromregler eingegeben.
Der Sprühstromregler 22 vergleicht den Sprühstrom-Istwert
1-S- mit dem Sprühstrombegrenzungswert I-BG und erzeugt in Abhängigkeit
hiervon eine Hochspannungs-Reglergrößen U-RG, welcher von dem Sprühstromregler
22 an die Hochspannungsbegrenzungsschaltung 20 gegeben wird. Der Sprühstromregler
22 ist vorzugsweise ein P-I-Regler (proportional-integral-Regler).
Die Hochspannungsbegrenzungsschaltung 20 erzeugt in Abhängigkeit
von dem Hochgspannungsbegrenzungswert HV-BG und der Hochspannungs-Reglergröße
U-RG die Steuerspannung U-ST, welche in Form einer Gleichstrom-Eingangsspannung
dem Oszillator 14 zugeführt wird und die Stellgröße für die
Hochspannung der Hochspannungselektrode 10 ist.
Die Hochspannungsbegrenzungsschaltung 20 bewirkt, daß
für den Fall, daß die Hochspannungs-Reglergröße U-RG größer
oder gleich dem Hochspannungsbegrenzungswert HV-BG ist, der Gleichspannungswert
der Steuerspannung U-ST gleich dem Hochspannungsbegrenzungswert HV-BG ist. Ferner
bewirkt die Hochspannungsbegrenzungsschaltung 20, daß in allen den Fällen,
wo die Hochspannungs-Reglergröße U-RG kleiner als der Hochspannungsbegrenzungswert
HV-BG ist, daß die Steuerspannung U-ST gleich der Hochspannungs-Reglergröße
U-RG ist. Dies läßt sich wie folgt darstellen:
Wenn
U-RG ≥ HV-BG,
dann ist
U-ST = HV-BG,
sonst
U-ST = U-RG.
Fig. 2 zeigt auf der horizontalen Achse den Sprühstrom
in µA und auf der vertikalen Achse die korrespondierende Hochspannung in kV.
Die oberste Kennlinie 26 mit ausgefüllten Quadraten ist eine Standard-Kennlinie.
Sie zeigt, wie bei bekannten Einrichtungen mit kleiner werdendem Abstand zwischen
der Hochspannungselektrode 10 und einem zu beschichtenden Objekt 6 der Sprühstrom
der Hochspannungselektrode 10 ansteigt und gleichzeitig die Hochspannung abfällt.
Die Hochspannung hat ihren Maximalwert bei größtmöglichem Abstand
bzw. unendlich großem Abstand des zu beschichtenden Objektes 6 oder einens
anderen elektrisch leitenden Gegenstandes von der Hochspannungselektrode 10.
Die mittlere Kurve 27 mit den nicht-ausgefüllten Quadraten
betrifft eine Ausführungsform, bei welcher die maxiamale Gleichstrom-Hochspannung
der Hochspannungselektrode 10 auf einen Maximalwert HV-BG von 80 kV begrenzt ist,
jedoch keine Strombegrenzung I-BG vorgenommen wurde.
Die unterste Kurve 28 mit den schwarz ausgefüllten
Dreiecken ergibt sich mit der vorstehend beschriebenen Schaltung nach der Erfindung,
bei welcher. sowohl der Sprühstrom als auch die Hochspannung je auf einen Maxiamalwert
begrenzt sind. In Fig. 2 wurde angenommen, daß der Hochspannungsbegrenzungswert
HV-BG 50 kV und der Sprühstrombegrenzungswert I-BG 20 µA (20 x 10-6
A) ist.
In Fig. 3 ist die Sprühvorrichtung 2 etwas detailierter
dargestellt. Sie zeigt, daß eine oder mehrere Hochspannungselektroden 10 außerhalb
oder innerhalb eines Beschichtungsmaterialkanals 30 angeordnet sein können.
Ihm wird Beschichtungsmaterial, z. B. Beschichtungspulver, über eine Leitung
31, z. B. ein Schlauch, zugeführt.
Gemäß Fig. 3 kann die Sprühvorrichtung 2
mit an ein Bezugspotential, z. B. Erdpotential, angschlossenen Gegenelektroden 32
(Ableiterelektroden) versehen sein, welche freie elektrische Ladungen (Ionen, Elektronen),
welche von den Elektroden 10 abgegeben werden, auffangen und auf Erdpotential ableiten.
Es hat sich gezeigt, daß durch die Erfindung wesentlich weniger freie elektrische
Teilchen entstehen, insbesondere freie Ionen, und damit auch ein geringerer Stromverlust.
In Fig. 3 ist der Oszillator 14 über ein elektrisches
Kabel 36 an den Hochspannungserzeuger 12 angeschlossen, welcher in die Sprühvorrichtung
2 integriert ist, jedoch auch getrennt von ihr, z. B. in der Regeleinrichtung 16
angeordnet werden könnte.
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| Anspruch[de] |
Sprühbeschichtungseinrichtung zum Sprühen von Beschichtungsmaterial
auf zu beschichtende Gegenstände mittels einer Sprühvorrichtung (2), welch
letztere mindestens eine Hochspannungselektrode (10) zum elektrischen Aufladen des
Beschichtungsmaterials mittels der Hochspannung eines Hochspannungserzeugers (12)
aufweist; wobei die Sprühbeschichtungseinrichtung folgendes aufweist: eine
Regeleinrichtung (16) zur Regelung eines elektrischen Sprühstromes, welcher
mit dem Beschichtungsmaterial von der Hochspannungselektrode (10) zu einem zu beschichtenden
Objekt (6) fließt, eine Sprühstrommessschaltung (24) im elektrischen Rückstromweg
von dem zu beschichtenden Objekt (6) zurück in die Regeleinrichtung (16), um
den Sprühstrom im Rückstromweg automatisch zu messen und um in Abhängigkeit
davon mittels der Regeleinrichtung einem Stromanstieg durch eine Spannungsreduzierung
entgegen zu wirken, Mittel (18, 20, 22) zur Strombegrenzung und zur Hochspannungsbegrenzung
je auf einen vorbestimmten Wert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (18, 20, 22) einen Sprühstromregler (22) und eine Hochspannungsbegrenzungsschaltung
(20) aufweisen, von welchen der Sprühstromregler (22) den Sprühstrom-Istwert
I-S mit einem ihm vorgegebenen Sprühstrombegrenzungswert I-BG vergleicht und
in Abhängigkeit von dem Vergleichsergebnis eine Hochspannungs-Reglergröße
U-RG an die Hochspannungsbegrenzungsschaltung (20) abgibt, und von welchen die Hochspannungsbegrenzungsschaltung
(20) in Abhängigkeit von der Hochspannungs-Reglergröße U-RG und in
Abhängigkeit von einem ihr vorgegebenen Hochspannungsbegrenzungswert HV-BG
eine Steuerspannung U-ST erzeugt, welch Letztere eine Stellgröße für
die Hochspannung der Hochspannungselektrode (10) ist, wobei die Hochspannungsbegrenzungsschaltung
(20) derart ausgebildet ist, dass sie bewirkt, dass für den Fall, dass die
Hochspannungs-Reglergröße U-RG größer oder gleich dem Hochspannungsbegrenzungswert
HV-BG ist, der Spannungswert der Steuerspannung U-ST gleich dem Hochspannungsbegrenzungswert
HV-BG ist, und ferner bewirkt, dass in allen den Fällen, in welchen die Hochspannungs-Reglergröße
U-RG kleiner als der Hochspannungsbegrenzungswert HV-BG ist, die Steuerspannung
U-ST gleich der Hochspannungs-Reglergröße U-RG ist.
Sprühbeschichtungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rückstromweg an Erdpotential (8) angeschlossen ist.
Sprühbeschichtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strombegrenzungswert und/oder der Hochspannungsbegrenzungswert variabel
einstellbar ist.
Sprühbeschichtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Speicher (18) zur Speicherung von je mindestens einem Strombegrenzungswert
(I-BG) und einem Hochspannungsbegrenzungswert (HV-BG) vorgesehen ist, wobei der
Wert variabel einstellbar ist.
Sprühbeschichtungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadadurch gekennzeichnet,
dass ein Oszillator (14) vorgesehen ist, welcher in Abhängigkeit von
der Steuerspannung U-ST eine niedrige Wechselspannung erzeugt, aus welcher der Hochspannungserzeuger
(12) die Hochspannung erzeugt.
Sprühbeschichtungseinrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Gegenelektrode (32), die an ein von dem elektrischen
Potential der Hochspannungselektrode (10) stark abweichendes Potential angeschlossen
ist, an der Sprühvorrichtung (2) mit Abstand von der Hochspannungselektrode
(10) außerhalb des Beschichtungsmaterialstromes zum Ableiten von freien Ionen
und freien Elektronen vorgesehen ist, welche von der Hochspannungselektrode (10)
erzeugt werden, jedoch mit dem Beschichtungsmaterial nicht auf das zu beschichtende
Objekt fliegen.
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| Anspruch[en] |
|
Spray-coating apparatus for spraying coating material onto articles
to be coated by means of a spray device (2), which device has at least one high-voltage
electrode (10) for the electrical charging of the coating material by means of the
high-voltage of a high-voltage generator (12); wherein the spray coating apparatus
has the following: a regulating means (16) for regulating an electrical spray current
which flows, together with the coating material, from the high-voltage electrode
(10) to an object (6) to be coated, a spray-current measuring circuit (24) in the
electrical return current path from the object (6) to be coated back into the regulating
means (16), in order to measure the spray current automatically in the return current
path and in order in dependence thereon to counteract a current rise by a voltage
reduction by means of the regulating device, means (18, 20, 22) for current limitation
and for high-voltage limitation to a predetermined value in each case,
characterized in that the means (18, 20, 22) have a spray-current regulator
(22) and a high-voltage limitation circuit (20), of which the spray-current regulator
(22) compares the spray-current actual value I-S with a spray-current limiting value
I-BG prescribed to it and, in dependence on the result of the comparison, issues
a high-voltage regulator variable U-RG to the high-voltage limitation circuit (20),
and of which the high-voltage limitation circuit (20) generates a control voltage
U-ST in dependence on the high-voltage regulator variable U-RG and in dependence
on a high-voltage limitation value HV-BG prescribed to it, which control voltage
is a manipulated variable for the high voltage of the high-voltage electrode (10),
wherein the high-voltage limitation circuit (20) is formed in such a way that it
has the effect that, in the event that the high-voltage regulator variable U-RG
is greater than or equal to the high-voltage limitation value HV-BG, the voltage
value of the control voltage U-ST is equal to the high-voltage limitation value
HV-BG, and also has the effect that, in all the cases in which the high-voltage
regulator variable U-RG is less than the high-voltage limitation value HV-BG, the
control voltage U-ST is equal to the high-voltage regulator variable U-RG.
Spray-coating apparatus according to Claim 1, characterized in that
the return current path is connected to earth potential (8).
Spray-coating apparatus according to Claim 1 or 2, characterized
in that the current limiting value and/or the high-voltage limiting value can
be variably adjusted.
Spray-coating apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that a memory (18) is provided for storing in each case
at least one current limiting value (I-BG) and one high-voltage limiting value (HV-BG),
the value being variably adjustable.
Spray-coating apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that an oscillator (14) is provided and, in dependence on
the control voltage U-ST, generates a low alternating voltage, from which the high-voltage
generator (12) generates the high voltage.
Spray-coating apparatus according to one of the preceding claims,
characterized in that at least one counterelectrode (32), which is connected
to a potential differing sharply from the electrical potential of the high-voltage
electrode (10), is provided on the spray device (2) at a distance from the high-voltage
electrode (10), outside the stream of coating material, for the diversion of free
ions and free electrons which are generated by the high-voltage electrode (10),
but do not fly, together with the coating material, onto the object to be coated.
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| Anspruch[fr] |
|
Dispositif de revêtement par pulvérisation pour pulvériser
une matière de revêtement sur des objets à revêtir au moyen
d'un dispositif de pulvérisation (2), qui comprend au moins une électrode
à haute tension (10) pour charger électriquement la matière de revêtement
au moyen de la haute tension d'une génératrice haute tension (12); dans
lequel le dispositif de revêtement par pulvérisation comprend: un dispositif
de régulation (16) pour la régulation d'un courant électrique de
pulvérisation, qui circule avec la matière de revêtement de l'électrode
à haute tension (10) vers un objet à revêtir (6), un circuit de mesure
du courant de pulvérisation (24) dans le trajet du courant électrique
de retour de l'objet à revêtir (6) au dispositif de régulation (16),
pour mesurer automatiquement le courant de pulvérisation dans le trajet du
courant de retour et s'opposer à une augmentation du courant par une réduction
de tension au moyen du dispositif de régulation en fonction de celui-ci, et
des moyens (18, 20, 22) pour limiter le courant et limiter la haute tension à
une valeur respective prédéterminée, caractérisé en
ce que les moyens (18, 20, 22) comprennent un régulateur de courant de
pulvérisation (22) et un circuit de limitation de la haute tension (20), parmi
lesquels le régulateur de courant de pulvérisation (22) compare la valeur
réelle du courant de pulvérisation I-S avec une valeur de limitation du
courant de pulvérisation I-BG prédéterminée dans celui-ci et
envoie une grandeur de régulation de la haute tension U-RG au circuit de limitation
de la haute tension (20) en fonction du résultat de cette comparaison, et parmi
lesquels le circuit de limitation de la haute tension (20) produit une tension de
commande U-ST en fonction de la grandeur de régulation de la haute tension
U-RG et en fonction d'une valeur de limitation de la haute tension HV-BG prédéterminée
dans celui-ci, cette tension de commande étant une grandeur de réglage
pour la haute tension de l'électrode à haute tension (10), dans lequel
le circuit de limitation de la haute tension (20) est conçu de façon à
assurer que, dans le cas où la grandeur de régulation de la haute tension
U-RG est supérieure ou égale à la valeur de limitation de la haute
tension HV-BG, la valeur de tension de la tension de commande U-ST soit égale
à la valeur de limitation de la haute tension HV-BG, et à assurer en outre
que, dans tous les cas où la grandeur de régulation de la haute tension
U-RG est inférieure à la valeur de limitation de la haute tension HV-BG,
la tension de commande U-ST soit égale à la grandeur de régulation
de la haute tension U-RG.
Dispositif de revêtement par pulvérisation selon la revendication
1, caractérisé en ce que le trajet du courant de retour est raccordé
au potentiel de la terre (8).
Dispositif de revêtement par pulvérisation selon la revendication
1 ou 2, caractérisé en ce que la valeur de limitation du courant
et/ou la valeur de limitation de la haute tension sont réglables de façon
variable.
Dispositif de revêtement par pulvérisation selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il
est prévu une mémoire (18) pour mémoriser respectivement au moins
une valeur de limitation du courant (I-BG) et une valeur de limitation de la haute
tension (HV-BG), la valeur étant réglable de façon variable.
Dispositif de revêtement par pulvérisation selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il
est prévu un oscillateur (14), qui produit en fonction de la tension de commande
U-ST une basse tension alternative, à partir de laquelle la génératrice
haute tension (12) produit la haute tension.
Dispositif de revêtement par pulvérisation selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il
est prévu sur le dispositif de pulvérisation (2) au moins une contre-électrode
(32), qui est raccordée à un potentiel s'écartant fortement du potentiel
électrique de l'électrode à haute tension (10), à distance de
l'électrode à haute tension (10) à l'extérieur du courant de
matière de revêtement afin de dévier les ions libres et les électrons
libres, qui sont produits par l'électrode à haute tension (10), mais qui
n'accompagnent pas la matière de revêtement sur l'objet à revêtir.
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