| Dokumentenidentifikation |
EP1290770 20.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001290770 |
| Titel |
VERFAHREN ZUR STEUERUNG DER VERSTELLBEWEGUNG EINES MITTELS EINES ELEKTROMOTORS BEWEGTEN TEILS EINER SCHLIESSVORRICHTUNG IN EINEM FAHRZEUG |
| Anmelder |
Conti Temic microelectronic GmbH, 90411 Nürnberg, DE |
| Erfinder |
SPRENG, Klaus, 85055 Ingolstadt, DE; LIEPOLD, Erich, 85092 Kösching, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50113234 |
| Vertragsstaaten |
DE, FR, GB |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
02.06.2001 |
| EP-Aktenzeichen |
019515527 |
| WO-Anmeldetag |
02.06.2001 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP01/06308 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2001099252 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
27.12.2001 |
| EP-Offenlegungsdatum |
12.03.2003 |
| EP date of grant |
07.11.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H02H 7/085(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
E05F 15/16(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der
Verstellbewegung eines mittels eines Elektromotors bewegten Teils einer Schließvorrichtung
in einem Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Verfahren sind aus der
DE 40 20 351 C2
und
DE 19745597 A1
bekannt. Zur Einklemmerkennung erfolgt dabei ein Vergleich mindestens
einer Zustandsgröße des Elektromotors bzw. der Schließvorrichtung
mit einem einen Einklemmfall definierenden Kennwert. Als Zustandsgrößen
werden dabei beispielsweise die Verstellkraft, der Motorstrom, die Drehzahl oder
das Drehmoment des Motors betrachtet. Denkbar ist auch die Erfassung der Positionsänderung
der Schließvorrichtung oder deren Geschwindigkeit. Der Einklemmfall wird dann
anhand entsprechender Kennwerte, beispielsweise einer maximalen Verstellkraft, eines
maximalen Motorstroms, einer Mindestdrehzahl etc. definiert.
Durch äußere Einflüsse, insbesondere das
Schließen von Fahrzeugtüren und anderen beweglichen Karosserieteilen können
dabei auf die Schließvorrichtung Kräfte einwirken, die der Verstellbewegung
entgegenwirken, so dass die Zustandsgrößen bei entsprechender Stärke
der Kräfte die Kennwerte für einen Einklemmfall erreichen und eine Notabschaltung
einleiten, gekennzeichnet durch ein Reversieren, also eine sofortige entgegengesetzte
Bestromung des Motors, was zum deutlichen Zurückbewegen des bewegten Teils,
häufig sogar bis in dessen vollständige OffenStellung führt. Während
dies bei einem Tatsächlichen Einklemmfall für den Schutz möglicherweise
eingeklemmter Personen bzw. Körperteile unersetzlich ist, könnte ein Endkunde
im Falle einer durch äußere Einflüsse bedingten Erreichung der den
Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisse dieses zumeist vollständige Reversieren
als eine Fehlfunktion interpretieren.
Die
DE 40 20 351 C2
schlägt daher vor, mittels eines Sensors die auf die Karosserie einwirkenden
Beschleunigungskräfte zu erfassen und als einen Grundpegel zu berücksichtigen,
wobei eine nähere Ausgestaltung nicht offenbart wird. Berücksichtigt man
die Stärke und Dynamik der auf eine Karosserie einwirkenden Beschleunigungskräfte,
so bleibt fraglich, ob und wie eine Berücksichtigung in geeigneter Weise technisch
realisierbar ist.
Ein weiteres Verfahren gemäß des Stands der Technik
ist in Dokument
WO-A-9840945
offenbart.
Demgegenüber schlägt die
DE 197 45 597 A1
vor, die Verstellkraft des Motors als eine Summe aus einer zum Verstellen
des Bauteils notwendigen Kraft und einer einstellbaren Überschußkraft
zu steuern, wobei Verstell- bzw. Überschußkraft in Abhängigkeit von
auf die Karosserie einwirkenden Kräften geregelt werden. Abgesehen von einer
unklaren Bestimmung der zum Verstellen des Bauteils notwendigen Kraft und dem Aufwand
für eine exakte Regelung der Verstellkraft des Motors erweist auch hier sich
der Aufwand für die Berücksichtigung der äußeren Kräfte
als erheblich.
Alternativ wird die Veränderung von Verstell- bzw.
Überschußkraft in Abhängigkeit von Öffnungs- und Schließvorgängen
beweglicher Karosserieteile geregelt, indem mittels Sensoren die Position der beweglichen
Karosserieteile erfasst und eine Änderung insbesondere Öffnungs- und Schließvorgänge
erkannt werden. In einem solchen Falle wird die Erhöhung der Überschußkraft
oder gar die Aussetzung des Einklemmschutzes vorgeschlagen. Dadurch wird jedoch
eine Einklemmgefährdung wieder in Kauf genommen. Außerdem setzt dies voraus,
dass das Steuergerät für die Verstellbewegung noch vor dem Eintritt einer
Einklemmerkennung ein Signal von den Sensoren über die Positionsänderung
erhält.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein alternatives Verfahren
zur Steuerung der Verstellbewegung einer Schließvorrichtung anzugeben, welches
einerseits eine zuverlässige und frühzeitige Einklemmerkennung ermöglicht,
andererseits in einfacher Weise äußere Einflüsse durch bewegliche
Karosserieteile berücksichtigt.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
So wird beim Vorliegen eines einen Einklemmfall anzeigenden
Vergleichsergebnisses der Elektromotor für eine vorgegebene kurze Zeitdauer
gestoppt oder alternativ eine Reversierung eingeleitet. Es wird dabei geprüft,
ob in einem vorgegebenen Zeitbereich vor und/oder nach dem Auftreten des den Einklemmfall
anzeigenden Vergleichsergebnisses ausgehend von einer vorgegebenen ersten Position
des Karosserieteils eine Änderung der Position aufgetreten ist bzw. auftritt.
Falls innerhalb dieses Zeitbereichs das Positionssignal
eine Änderung gegenüber der ersten Position eines Karosserieteils anzeigt,
wird die Verstellbewegung in Schließrichtung fortgesetzt, anderenfalls ein
Einklemmfall angenommen und der Elektromotor reversiert bzw. die Reversierung fortgesetzt.
Die Zeitdauer kann dabei entsprechend der Reaktionszeit
des Sensors und der Laufdauer des Positionssignals bis zur Steuerung so kurz bemessen
werden, dass der Kunde diese Pause bzw. das kurzzeitige Reversieren während
der Zeitdauer nicht bzw. nicht als störend bemerkt. Insbesondere erweisen sich
bereits Zeitdauern von ca. 150 bis 100 msec oder sogar darunter als ausreichend,
um durch Überwachung der Sensoren zwischen einem tatsächlichen Einklemmfall
oder aber einem durch das Schließen eines Karosserieteils, insbesondere der
Tür, bedingten vergleichbar starken Ereignis zu unterscheiden. Berücksichtigt
man, dass zunächst das bewegte Teil einschließlich der mechanischen Komponenten
über eine nicht unerhebliche Trägheit verfügen und daher innerhalb
einer Zeitdauer von ca. 100 msec selbst bei Reversierbestromung kaum tatsächlich
zum Stillstand kommen und zudem diese Zeitdauer in Bezug auf die Aufnahmefähigkeit
des menschlichen Auges zu kurz ist, so wird klar, daß der Endkunde selbst ein
kurzzeitig eingeleitetes Reversieren nicht bemerken wird. Andererseits weisen das
kurzzeitige Stoppen oder Reversieren gegenüber den im Stand der Technik bekannten
Alternativen einer Schwellenerhöhung oder gar einer Deaktivierung des Einklemmschutzes
eine entscheidend höhere Sicherheit im tatsächlichen Einklemmfall auf.
Eine erste Weiterbildung des Verfahrens ergibt sich bei
gleichzeitigem Vorliegen des einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
und der ersten Position des Karosserieteils, indem der Elektromotor zunächst
für die vorgegebene Zeitdauer wieder gestoppt bzw. reversiert wird, und falls
innerhalb dieser Zeitdauer das Positionssignal eine Änderung gegenüber
der ersten Position eines Karosserieteils anzeigt, die Verstellbewegung fortgesetzt
wird. Es wird also der Fall abgedeckt, indem bspw. aufgrund langsamer Datenübertragung
das Signal über die Positionsänderung erst so verzögert eintrifft,
dass die Erkennerkennung in Falle entsprechend starker Erschütterungen bereits
angesprochen hat.
Eine weitere Weiterbildung des Verfahrens ergibt sich,
falls ausgehend von der vorgegebenen ersten Position eine Änderung der Position
des Karosserieteils erkannt wird und innerhalb eines vorgegebenen Zeitbereichs ab
dieser Änderung ein einen Einklemmfall anzeigendes Vergleichsergebnis auftritt.
Der Elektromotor wird auch in diesem Falle für die vorgegebene Zeitdauer gestoppt
und die Verstellbewegung nachfolgend fortgesetzt wird, wobei die Zeitdauer dieses
Stopps mit dem aus der ersten Weiterbildung nicht identisch sein muss, vorzugsweise
deutlich kürzer ist. Diese Weiterbildung deckt also den Fall eines bereits
erkannten Türschließvorgangs und eines unmittelbar anschließenden
Einklemmfalls ab.
Die Kennwerte zum Vergleich mit den für ein Einklemmen
des Bauteils signifikanten Zustandsgrößen werden bei erster, insbesondere
bei geöffneter Position eines Karosserieteils in Richtung einer zeitlich späteren
Einklemmerkennung angepasst. Eine Anpassung in Richtung einer zeitlich späteren
Einklemmerkennung bedeutet beispielsweise eine Erhöhung des Einklemmkennwerts
des Motorstroms oder eine Erniedrigung des Kennwerts der Drehzahl bzw. der Verstellgeschwindigkeit.
Außerdem können die Kennwerte zum Vergleich mit den für ein Einklemmen
des Bauteils signifikanten Zustandsgrößen in Abhängigkeit von der
Position und Bewegungsrichtung des beweglichen Bauteils angepasst werden. Bevorzugter
Weise bleibt damit auch nach Ablauf der Zeitdauer des Stoppens bzw. Reversierens
die Einklemmerkennung für die Fortsetzung der Schließbewegung grundsätzlich
in aktiv, ggfs. mit relativ hohen Kennwerten, so daß bei einem tatsächlich
zeitgleich mit dem Türschließen eintretenden Einklemmfall dieser auch
bei der Fortsetzung der Bewegung erkannt und eine entsprechende Notabschaltung eingeleitet
wird.
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
und der Figuren näher erläutert werden. Kurze Beschreibung der Figuren:
- Figur 1
- Ablauf des Verfahrens und Verhalten des Motorstroms und Einklemmstromkennwerts
bei Änderung der Position der Tür
- Figur 2
- Türpositionssensorsignal
- Figur 3
- Ablauf des Verfahrens mit kurzzeitiger Reversierung
- Figur 4
- Bewegungsänderung des bewegten Teils pro Zeiteinheit während des Verfahrens
Die Figur 1 zeigt das Verhalten des Motorstroms I(t) als
eine einklemmsignifikante Zustandsgröße des Elektromotors. Analog können,
wie eingangs bereits erläutert, auch andere einklemmsignifikante Zustandsgrößen,
beispielsweise die Verstellgeschwindigkeit der Schließvorrichtung verwendet
werden. Der Motorstrom I(t) wird mit einem Einklemmstromkennwert verglichen, der
in der besonders bevorzugten Weiterbildung in Figur 1 die Werte I0,I1,I2 bzw. I3
annimmt, wobei die Wahl des Wertes in Abhängigkeit von bestimmten Ereignisses
erfolgt und nachfolgend noch näher erläutert wird.
Die Figur 2 zeigt das Positionssignal eines die Position
eines beweglichen Karosserieteils, in diesem Fall einer Tür, erfassenden Sensors,
in diesem Beispiel ein Türschalter mit den Signalzuständen Tür "auf"
bzw. "zu". Für Fehler bei der Einklemmerkennung ist dabei besonders die Erschütterung
beim Schließen der Tür von Interesse.
Beim Vorliegen eines einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
in tx wird der Elektromotor für eine vorgegebene Zeitdauer Tstopp gestoppt
und der Motorstrom l(t) fällt ab. Es wird geprüft, ob in einem vorgegebenen
Zeitbereich tx±&Dgr;T vor und/oder nach dem Auftreten des den Einklemmfall
anzeigenden Vergleichsergebnisses ausgehend von einer vorgegebenen ersten Position,
in diesem Fall Tür "auf" des Karosserieteils eine Änderung der Position
(Tür => zu) aufgetreten ist bzw. auftritt. In diesem Falle wird die Verstellbewegung
fortgesetzt, wie zu t4 in Figur 1 zu erkennen. Anderenfalls wird ein Einklemmfall
angenommen und der Elektromotor reversiert.
Die Betrachtung des Zeitbereichs tx±&Dgr;T vor und/oder
nach dem Auftreten des den Einklemmfalls in tx berücksichtigt die in den verschiedenen
Systemen recht unterschiedliche Anbildung der Positionssensoren an das Steuergerät.
So kann bei direkter Anbindung beispielsweise des Türschalters an das für
die Verstellsteuerung der Fensterscheiben zuständige Türsteuergerät
das Signal die Positionsänderung durchaus noch vor dem Erkennen des (erschütterungsbedingten
und damit nicht realen) Einklemmfalls ausgewertet werden. Wird der Türschalter
jedoch über einen zentralen CAN-Bus abgefragt, so kann bis zum Eintreffen der
Information über die Positionsänderung der (erschütterungsbedingte)
Einklemmfall bereits erkannt worden sein. Durch den Stopp für die vorgegebene
Zeitdauer Tstopp kann nun beim Erkennen eines unmittelbar vorangehenden Schließens
der Tür auch in diesem Fall ein irrtümliches Reversieren vermieden werden,
ohne dafür den Einklemmschutz aufheben zu müssen.
Die Länge und Ausrichtung des zu betrachtenden Zeitbereichs
tx±&Dgr;T, kann , muss jedoch nicht vor und nach dem Auftreten des den Einklemmfalls
in tx liegen. Insbesondere muss dieser Zeitbereich nicht symmetrisch zum Einklemmzeitpunkt
tx liegen. Es wird durch diesen Zeitbereich die für jeden Fahrzeugtyp individuell
anzupassende verzögerte Ausbreitung der Erschütterung bei der Positionsänderung
des Karosserieteils, die Verzögerung beim Ansprechen der Einklemmerkennung
und die Signallaufzeit des Positionssignals berücksichtigt.
Kann davon ausgegangen werden, dass die Positionsänderung
immer erst nach dem Ansprechen der Einklemmerkennung erfolgt, ergibt sich eine erste
Weiterbildung des Verfahrens. Dabei wird bei gleichzeitigem Vorliegen des einen
Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses (i(t)=l1) und der ersten Position
des Karosserieteils (Tür auf) in tx der Elektromotor zunächst für
die vorgegebene Zeitdauer Tstopp wieder gestoppt, und falls innerhalb dieser Zeitdauer
das Positionssignal eine Änderung gegenüber der ersten Position eines
Karosserieteils anzeigt, die Verstellbewegung fortgesetzt. Der zu betrachtende Zeitbereich
(in Figur 1 tx±&Dgr;T bezeichnet) entspricht dann Tstopp. Es wird dann erst
ab tx eine Positionsänderung erwartet. In einem einfachen Ausführungsbeispiel
bedeutet dies, dass die Position der Türen des Fahrzeugs überwacht und
bei gleichzeitigem Vorliegen des einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
und eines eine geöffnete Tür anzeigenden Positionssignals der Elektromotor
zunächst für eine vorgegebene Zeitdauer gestoppt und dann die Verstellbewegung
fortgesetzt wird, wenn innerhalb dieser Zeitdauer ein Schließen der Tür
anzeigt wird.
Eine weitere Weiterbildung des Verfahrens ergibt sich im
umgekehrten Fall, wenn die Positionsänderung immer vor dem Ansprechen der Einklemmerkennung
erkannt werden kann. Wird ausgehend von der vorgegebenen ersten Position (Tür
auf) eine Änderung der Position des Karosserieteils erkannt und tritt innerhalb
eines vorgegebenen Zeitbereichs ab dieser Änderung ein einen Einklemmfall anzeigendes
Vergleichsergebnis auf, so wird der Elektromotor auch in diesem Falle für die
vorgegebene Zeitdauer gestoppt und die Verstellbewegung nachfolgend fortgesetzt,
wobei die Zeitdauer dieses Stopps mit dem aus der ersten Weiterbildung nicht identisch
sein muss, vorzugsweise deutlich kürzer ist.
Die Länge der Zeitdauer Tstopp wird dabei relativ
kurz gewählt und berücksichtigt vor allem die Signallaufzeit und das Abklingen
der Erschütterung. Versuche zeigten, dass Zeitdauern für Tstopp um und
sogar unter 100msec dafür bereits ausreichen. Im günstigsten Fall kommt
das zu bewegende Teil dabei gar nicht vollständig zum Stillstand. Diese kurze
Unterbrechung wird vom Kunden auf jeden Fall nicht oder zumindest nicht als störend
bemerkt.
Für den Fortsetzung der Verstellbewegung erforderlichen
Wiederanlauf ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, um die Einklemmgefahr
auch dort zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Zwar tritt durch den Wiederanlauf einer
höherer Anlaufstrom auf, jedoch übersteigt dieser nur so kurz zwischen
t4 und t5 die für die Einklemmerkennung üblichen niedrigen Schwellen I0
bzw. I1, dass die Scheibe in diesem Zeitbereich noch überhaupt keine oder nur
eine so geringere Fortbewegung aufgenommen hat, dass es zu keinem Einklemmen kommen
kann. Die Kennwerte zum Vergleich mit den für ein Einklemmen des Bauteils signifikanten
Zustandsgrößen können zudem in Abhängigkeit von der Position
und Bewegungsrichtung des beweglichen Bauteils angepasst werden. dies erfolgt in
diesem Beispiel beispielsweise dadurch, dass zwischen t0 und t1 zunächst der
Anlauf der Scheibe im Inneren Bereich der Tür, wo keine Einklemmgefahr besteht,
mit einer hohen Schwelle 13 verglichen wird. Ab t1 wird auf eine deutlich niedrigere
Schwelle I1 geschaltet, wobei diese noch etwas höher ist als die Schwelle I0.
Es liegt nämlich eine geöffnete Position eines Karosserieteils, in diesem
Fall der Tür vor, so dass in dieser besonders bevorzugten Ausgestaltung die
Kennwerte zum Vergleich mit den für ein Einklemmen des Bauteils signifikanten
Zustandsgrößen in Richtung einer zeitlich späteren Einklemmerkennung
angepasst werden, also von I0 auf I1 erhöht werden, um kleinere Erschütterungen
bereits so abzufangen.
Zum Wiederanlauf in t4 wird der Kennwert kurzzeitig auf
die Schwelle 12 erhöht, die jedoch kleiner als I3 gewählt werden kann.
Ab t5, vorzugsweise noch vor dem eigentlichen Eintritt der Fortsetzung der Verstellbewegung
der Scheibe, wird auf der Kennwert auf die niedrigste Schwelle I0 geschaltet, da
die Tür jetzt geschlossen ist.
Besonders bevorzugt ist die Verwendung des aus der
DE 19710388 A1
bekannten Verfahrens der Anmelderin, durch welches in jeder Phase, auch
im Anlaufbereich jederzeit ein Einklemmen erkannt werden kann, so dass insbesondere
auch im Wiederanlauf ein Einklemmen sicher erkannt werden kann.
Figur 3 verdeutlicht nun noch die alternative Ausgestaltung,
bei der beim Vorliegen eines einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
der Elektromotor für die Zeitdauer Trev sogar reversiert, also in entgegengesetzte
Richtung bestromt wird. Der Motorstrom I(t) wird dabei also in Figur 3 stark negativ.
Es wird dabei wiederum analog am Türsensor geprüft, ob in dem vorgegebenen
Zeitbereich tx±&Dgr;T vor und/oder nach dem Auftreten des den Einklemmfall
anzeigenden Vergleichsergebnisses ausgehend von einer vorgegebenen ersten Position,
in diesem Fall Tür "auf" des Karosserieteils eine Änderung der Position
(Tür => zu) aufgetreten ist bzw. auftritt. In diesem Falle wird die Verstellbewegung
wieder in die Schließrichtung fortgesetzt, wie zu t4 auch in Figur 3 zu erkennen.
Anderenfalls wird ein Einklemmfall angenommen und die Reversierung des Elektromotors
fortgesetzt.
Figur 4 skizziert dabei ergänzend die tatsächliche
Bewegungsänderung des bewegten Teils pro Zeiteinheit während dieses Verfahrens,
insbesondere während des Reversierens nach Figur 3 und macht deutlich, daß
die tatsächliche Rückwärtsbewegung des bewegten Teils auch beim Reversieren
aufgrund der Trägheit des mechanischen Systems so klein und kurz ist, daß
der Endkunde mit dem bloßen Auge diese nicht wahrnehmen können wird. Dies
ist für Zeitdauern von 100msec allein schon aufgrund der Grenzen der Wahrnehmbarkeit
gegeben. Berücksichtigt man zudem das Verhältnis der Zeitdauer T
rev
der Reversierbestromung zur Zeitdauer Trück der tatsächlich
rückwärtsgerichtetenen Bewegung des bewegten Teils, so wird deutlich,
daß sogar Zeitdauern von deutlich über 100msec noch ausreichen würden,
damit die Rückwärtsbewegung für den Endkunden mit bloßem Auge
nicht wahrnehmbar sind. Die Grenzen werden von System zu System unterschiedlich
sein ; es kann davon ausgegangen werden, daß zum Teil sogar eine Reversierbestromung
oder ein Stoppen im Bereich einer Sekunde an der tatsächlichen Bewegungsänderung
der Scheibe kaum bemerkbar sind.
Eine weitere nicht durch Figuren näher dargestellte
Alternative ergibt sich durch die Kombination der beiden Alternativen Reversieren
und Stoppen in zeitlicher Abfolge, d.h. es wird zunächst kurzzeitig reversiert
bestromt, bspw. um das bewegte Teil tatsächlich schnell zum Stillstand zu bringen
und anschließend noch eine Stopp-Phase, also eine stromlose Phase angehängt,
sofern nicht bereits bis dahin eine Änderung der Position des Karosserieteils
erkannt wurde. Denkbar wäre eine gerade umgekehrte Reihenfolge.
|
| Anspruch[de] |
Verfahren zur Steuerung der Verstellbewegung eines mittels eines - Elektromotors
bewegten Teils einer Schließvorrichtung in einem Fahrzeug,
a) wobei eine Einklemmerkennung durch ein Vergleich mindestens einer
einklemmsignifikanten Zustandsgröße (I(t)) des Elektromotors oder der
Schließvorrichtung mit einem für einen Einklemmfall signifikanten Kennwert
(I0,I1,I2,I3) erfolgt,
b) zudem die Position (auf,zu) von beweglichen Karosserieteilen (Tür),
insbesondere der Türen, erfasst wird, und
c) die Steuerung der Verstellbewegung in Abhängigkeit von der Einklemmerkennung
und der Position der Karosserieteile angepasst wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
d) beim Vorliegen (tx) eines einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
der Elektromotor für eine vorgegebene Zeitdauer (Tstopp)
d1) gestoppt oder
d2) reversiert
e) und dabei geprüft wird, ob in einem vorgegebenen Zeitbereich
(tx±&Dgr;T) vor und/oder nach dem Auftreten des den Einklemmfall anzeigenden
Vergleichsergebnisses
f) ausgehend von einer vorgegebenen ersten Position (Tür auf) des
Karosserieteils eine Änderung der Position (Tür => zu) aufgetreten
ist bzw. auftritt,
g) in diesem Falle die Verstellbewegung in Schließrichtung fortgesetzt
wird,
h) anderenfalls ein Einklemmfall angenommen und der Elektromotor reversiert
bzw. die eingeleitete Reversierung fortgesetzt wird.
Verfahren nach Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) bei gleichzeitigem Vorliegen des einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
und der ersten Position des Karosserieteils (Tür auf in tx)
b) der Elektromotor zunächst für die vorgegebene Zeitdauer
(Tstopp)
b1) gestoppt
b2) oder reversiert wird, und
c) falls innerhalb dieser Zeitdauer (Tstopp) das Positionssignal eine
Änderung gegenüber der ersten Position eines Karosserieteils (Tür
=> zu) anzeigt, die Verstellbewegung fortgesetzt wird,
d) anderenfalls ein Einklemmfall angenommen und der Elektromotor reversiert
wird.
Verfahren nach Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) falls ausgehend von der vorgegebenen ersten Position eine Änderung
der Position des Karosserieteils (Tür auf => Tür zu) erkannt wird und
b) innerhalb eines vorgegebenen Zeitbereichs ab dieser Änderung
ein einen Einklemmfall anzeigendes Vergleichsergebnis auftritt,
c) der Elektromotor für die vorgegebene Zeitdauer (Tstopp) gestoppt
wird und die Verstellbewegung nachfolgend fortgesetzt wird.
Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Position (auf, zu) der Türen des Fahrzeugs überwacht und bei gleichzeitigem
Vorliegen des einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses und eines eine
geöffnete Tür anzeigenden Positionssignals der Elektromotor zunächst
für eine vorgegebene Zeitdauer (Tstopp) gestoppt und dann die Verstellbewegung
fortgesetzt wird, wenn innerhalb dieser Zeitdauer (Tstopp) ein Schließen der
Tür anzeigt wird.
Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kennwerte zum Vergleich mit den für ein Einklemmen des Bauteils
signifikanten Zustandsgrößen bei geöffneter Position eines Karosserieteils
in Richtung einer zeitlich späteren Einklemmerkennung (I1>I0) angepasst
werden.
Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kennwerte zum Vergleich mit den für ein Einklemmen des Bauteils
signifikanten Zustandsgrößen in Abhängigkeit von der Position und
Bewegungsrichtung des beweglichen Bauteils angepasst werden.
Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche Verfahren nach
en Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer (Tstopp) zum
Stoppen bzw. Reversieren so kurz bemessen ist, daß das bewegte Teil zumindest
nicht mit bloßem Auge wahrnehmbar in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung
bewegt wird.
Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitdauer (Tstopp) zum Stoppen bzw. Reversieren auf unter 150 msec bemessen ist.
Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitdauer (Tstopp) zum Stoppen bzw. Reversieren auf unter 100 msec bemessen ist.
Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) beim Vorliegen (tx) eines einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
der Elektromotor
b) für eine erste vorgegebene Zeitdauer (Trev) reversiert und
c) für eine sich anschließende vorgegebene Zeitdauer (Tstopp)
gestoppt wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) beim Vorliegen (tx) eines einen Einklemmfall anzeigenden Vergleichsergebnisses
der Elektromotor
b) für eine erste vorgegebene Zeitdauer (Tstopp) gestoppt und
c) für eine sich anschließende vorgegebene Zeitdauer (Trev)
reversiert wird.
|
| Anspruch[en] |
Method for controlling the adjusting movement of a part of a closing
device in a vehicle, said part being moved by means of an electric motor,
a) wherein jamming situations are recognized by comparing at least one
jamming-significant state quantity (I(t)) of the electric motor or of the closing
device with a jamming-situation-significant parameter (I0, I1, I2, I3),
b) moreover, the position (open, closed) of movable vehicle-body parts
(door), in particular of the doors, is detected, and
c) the control of the adjusting movement is adapted depending on the
recognition of jamming situations and on the position of the vehicle-body parts,
characterized in that
d) in the case (tx) of a comparison result indicating a jamming situation,
the electric motor is, for a predetermined period (Tstopp),
d1) stopped or
d2) reversed,
e) and at the same time it is checked whether in a predetermined time
range (tx±&Dgr;T) prior to and/or after the occurrence of the comparison
result indicating the jamming situation
f) a change of position (door → closed), starting from a predetermined
first position (door open) of the vehicle-body part, has occurred or is occurring,
g) in this case, the adjusting movement is continued in the closing
direction,
h) otherwise, the presence of a jamming situation is assumed and the
electric motor is reversed or the initiated reversing process is continued.
Method according to claim 1, characterized in that
a) if the comparison result indicating a jamming situation, and the
first position of the vehicle-body part (door open in tx) are present at the same
time,
b) the electric motor is, for the predetermined period (Tstopp),
b1) stopped
b2) or reversed, and
c) if the position signal indicates, within this period (Tstopp), a
change as against the first position of a vehicle-body part (door → closed),
the adjusting movement is continued,
d) otherwise, the presence of a jamming situation is assumed and the
electric motor is reversed.
Method according to claim 1, characterized in that
a) if, starting from the predetermined first position, a change of the
position of the vehicle-body part (door open → door closed) is recognized,
and
b) a comparison result indicating a jamming situation occurs within
a predetermined time range starting from this change,
c) the electric motor is stopped for the predetermined period (Tstopp)
and the adjusting movement is subsequently continued.
Method according to claim 2, characterized in that the position
(open, closed) of the vehicle doors is monitored and, if the comparison result indicating
a jamming situation and a position signal indicating an open door are present at
the same time, the electric motor is stopped for a predetermined period (Tstopp)
and the adjusting movement is subsequently continued if the closing of the door
is indicated within this period (Tstopp).
Method according to any one of the preceding claims, characterized
in that in the case of an open position of a vehicle-body part, the parameters
for the comparison with the component-jamming-significant state quantities are adapted
towards a later recognition of jamming situations (I1 >I0).
Method according to any one of the preceding claims, characterized
in that the parameters for the comparison with the component-jamming-significant
state quantities are adapted depending on the position and on the moving direction
of the movable component.
Method according to any one of the preceding claims, characterized
in that the period (Tstopp) for stopping or reversing is so short that the moved
part is moved in the opposite moving direction without said movement being visible
at least with the naked eye.
Method according to claim 7, characterized in that the period
(Tstopp) for stopping or reversing is shorter than 150 ms.
Method according to claim 8, characterized in that the period
(Tstopp) for stopping or reversing is shorter than 100 ms.
Method according to any one of the preceding claims, characterized
in that
a) in the case (tx) of a comparison result indicating a jamming situation,
the electric motor
b) is reversed for a first predetermined period (Trev), and
c) is stopped for a subsequent predetermined period (Tstopp).
Method according to any one of claims 1 to 9, characterized in that
a) in the case (tx) of a comparison result indicating a jamming situation,
the electric motor
b) is stopped for a first predetermined period (Tstopp), and
c) is reversed for a subsequent predetermined period (Trev).
|
| Anspruch[fr] |
Procédé de commande du mouvement de réglage d'une partie,
déplacée au moyen d'un moteur électrique, d'un dispositif de fermeture
dans un véhicule,
a) une identification de coincement intervenant par une comparaison
d'au moins une grandeur d'état (I(t)) du moteur électrique ou du dispositif
de fermeture significative de coincement avec une valeur caractéristique (I0,
I1, I2, I3) significative d'un cas de coincement,
b) la position (ouverte, fermée) de parties de carrosserie mobiles
(porte), en particulier des portes, étant en outre détectée, et
c) la commande du mouvement de réglage étant adaptée
en fonction de l'identification de coincement et de la position des parties de carrosserie,
caractérisé en ce que
d) en présence (tx) d'un résultat de comparaison indiquant
un cas de coincement, le moteur électrique est, pendant une durée prédéfinie
(Tstopp),
d1) arrêté ou
d2) inversé
e) et il est en l'occurrence examiné si, dans une plage de temps
(Tx±&Dgr;T) prédéfinie avant et/ou après l'apparition du résultat
de comparaison indiquant le cas de coincement,
f) en partant d'une première position prédéfinie (porte
ouverte) de la partie de carrosserie, une variation de la position (porte =>
fermée) est survenue ou survient,
g) le mouvement de réglage est dans ce cas poursuivi dans la direction
de fermeture,
h) sinon un cas de coincement est supposé et le moteur électrique
est inversé ou l'inversion lancée est poursuivie.
Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que,
a) en cas de présence simultanée du résultat de comparaison
indiquant un cas de coincement et de la première position de la partie de carrosserie
(porte ouverte en tx),
b) le moteur électrique est d'abord, pendant la durée prédéfinie
(Tstopp),
b1) arrêté
b2) ou inversé, et
c) dans le cas où, à l'intérieur de cette durée
(Tstopp), le signal de position indique une variation par rapport à la première
position d'une partie de carrosserie (porte => fermée), le mouvement de
réglage est poursuivi,
d) sinon un cas de coincement est supposé et le moteur électrique
est inversé.
Procédé selon la revendication 1, caractérisé
en ce que,
a) dans le cas où, en partant de la première position prédéfinie,
une variation de la position de la partie de carrosserie (porte ouverte => porte
fermée) est identifiée et,
b) à l'intérieur d'une plage de temps prédéfinie
à partir de cette variation, un résultat de comparaison indiquant un cas
de coincement apparaît,
c) le moteur électrique est arrêté pendant la durée
prédéfinie (Tstopp), et le mouvement de réglage est ensuite poursuivi,
Procédé selon la revendication 2, caractérisé
en ce que la position (ouverte, fermée) des portes du véhicule est
surveillée et, en cas de présence simultanée du résultat de
comparaison indiquant un cas de coincement et d'un signal de position indiquant
une porte ouverte, le moteur électrique est d'abord arrêté pendant
une durée prédéfinie (Tstopp), et ensuite le mouvement de réglage
est poursuivi si, à l'intérieur de cette durée (Tstopp), une fermeture
de la porte est indiquée.
Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les valeurs caractéristiques pour la
comparaison avec les grandeurs d'état significatives d'un coincement du composant
en cas de position ouverte d'une partie de carrosserie sont adaptées dans le
sens d'une identification de coincement (I1>I0) postérieure dans le temps.
Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les valeurs caractéristiques pour la
comparaison avec les grandeurs d'état significatives d'un coincement du composant
sont adaptées en fonction de la position et de la direction de mouvement du
composant mobile.
Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la durée (Tstopp) pour l'arrêt
ou l'inversion est dimensionnée à ce point courte que la partie déplacée
est déplacée dans la direction de mouvement opposée, de façon
non perceptible du moins à l'oeil nu.
Procédé selon la revendication 7, caractérisé
en ce que la durée (Tstopp) pour l'arrêt ou l'inversion est dimensionnée
à une valeur inférieure à 150 msec.
Procédé selon la revendication 8, caractérisé
en ce que la durée (Tstopp) pour l'arrêt ou l'inversion est dimensionnée
à une valeur inférieure à 100 msec.
Procédé selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
a) en présence (tx) d'un résultat de comparaison indiquant
un cas de coincement, le moteur électrique
b) est inversé pendant une première durée prédéfinie
(Trev) et
c) est arrêté pendant une durée prédéfinie
(Tstopp) suivante.
Procédé selon une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
a) en présence (tx) d'un résultat de comparaison indiquant
un cas de coincement, le moteur électrique
b) est arrêté pendant une première durée prédéfinie
(Tstopp) et
c) est inversé pendant une durée prédéfinie (Trev)
suivante.
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