Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kraftstoffeinspritzgerät
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist ein Kraftstoffeinspritzgerät bekannt, das ein Nadelventil
zum Öffnen und Schließen einer Kraftstoffeinspritzöffnung, eine in
Ventilschließrichtung wirkende Vorspanneinrichtung für ein Vorspannen
des Nadelventils in eine Ventilschließrichtung und eine in Ventilöffnungsrichtung
wirkende Vorspanneinrichtung für ein Vorspannen des Nadelventils in eine Ventilöffnungsrichtung
hat. Ein Beispiel dieses gattungsgemäßen Kraftstoffeinspritzgerätes
ist zum Beispiel in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI 8-334072 beschrieben.
Ein erstes in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI 8-334072 beschriebenes
Kraftstoffeinspritzgerät ändert den Maximalhub von einem Nadelventil,
welcher der Betrag des Ventilhubs ist, der bei vollständigem Öffnen des
Nadelventils erreicht wird, durch Ändern des Kraftstoffzufuhrdrucks, mit welchem
dem Kraftstoffeinspritzgerät eine Menge an Kraftstoff zugeführt wird,
welcher aus der Einspritzöffnung eingespritzt werden soll. Ein zweites in der
Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI 8-334072 beschriebenes Kraftstoffeinspritzgerät
ändert die Längenausdehnung von einem Betätigungsglied der Piezo-Bauart,
um die Position eines Anstoßabschnitts zu ändern, an welchen das Nadelventil
anstößt, wenn das Nadelventil vollständig geöffnet ist. Das
heißt, bei dem zweiten Kraftstoffeinspritzgerät wird die Position des
Nadelventilanstoßabschnittes direkt durch das Betätigungsglied der Piezo-Bauart
gesteuert.
Bei dem ersten in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI
8-334072 beschriebenen Kraftstoffeinspritzgerät muss jedoch der Kraftstoffzufuhrdruck
geändert werden, um den Maximalhub des Nadelventils zu ändern, d.h. den
Betrag des Ventilhubs, der bei vollständigem Öffnen des Nadelventils erreicht
wird. Bei dem zweiten in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. HEI 8-334072
beschriebenen Kraftstoffeinspritzgerät wird der Maximalhub des Nadelventils,
d.h. der Betrag des Ventilhubs, der bei vollständigem Öffnen des Nadelventils
erreicht wird, durch Ändern der Längenausdehnung von dem Betätigungsglied
der Piezo-Bauart geändert. Daher ändert, auch wenn eine Veränderung
hinsichtlich des Maximalhubs des Nadelventils nicht beabsichtigt ist, eine Temperaturänderung
die Längenausdehnung (thermische Ausdehnung) des Betätigungsgliedes der
Piezo-Bauart und verursacht daher eine Veränderung hinsichtlich des Maximalhubs
des Nadelventils. Folglich kann das zweite in der Japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. HEI 8-334072 beschriebene Kraftstoffeinspritzgerät den Maximalhub des Nadelventils
nicht genau steuern, wenn sich die Temperatur ändert.
Aus der zur vorliegenden Erfindung nachveröffentlichten
EP 1 041 272 A2 ist ebenfalls ein
Kraftstoffeinspritzgerät bekannt, bestehend aus einer Ventilnadel, die gleitfähig
in einer Bohrung geführt und mit einem Ventilnadelsitz in Anlage bringbar ist.
Die Ventilnadel wird dabei mittels des Drucks des zugeführten Kraftstoffs in
eine Offenposition vorgespannt, welche durch ein bewegbares Anschlagstück eingestellt
wird. Das Anschlagstück ist hierfür in einem Art Zylinder gelagert, der
vom Anschlagstück in zwei Druckkammern unterteilt wird, die jeweils vom Druck
des Kraftstoffs beaufschlagbar sind. Schließlich ist ein Steuerventil vorgesehen,
mittels dem die Drücke in den zwei Druckkammern einstellbar sind.
Angesichts dieses Stands der Technik ist es eine Aufgabe der Erfindung,
ein Kraftstoffeinspritzgerät zu schaffen, bei dem der Maximalhub von einem
Nadelventil geändert werden kann, ohne dass notwendigerweise der Kraftstoffzufuhrdruck
zu dem Kraftstoffeinspritzgerät geändert werden muss, und bei welchem
sogar bei Änderung der Temperatur der Maximalhub des Nadelventils genau gesteuert
werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Kraftstoffeinspritzgerät mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Gemäß der Erfindung hat das Kraftstoffeinspritzgerät
ein Einspritzöffnungsventil zum Öffnen und Schließen einer Kraftstoffeinspritzöffnung,
eine auf das Einspritzöffnungsventil in Ventilschließrichtung wirkende
Vorspanneinrichtung, eine auf das Einspritzöffnungsventil in Ventilöffnungsrichtung
wirkende Vorspanneinrichtung und Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtungen zum Einstellen
eines Ventilmaximalhubs, d.h. eines Betrages des Hubs des Einspritzöffnungsventils,
der bei vollständigem Öffnen des Einspritzöffnungsventils erreicht
wird, wobei das Kraftstoffeinspritzgerät ferner folgende Bauteile hat: Eine
erste Drucksteuerkammer zum Vorspannen der Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung
in eine den Ventilmaximalhub vergrößernde Richtung und eine zweite Drucksteuerkammer
zum Vorspannen der Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung in eine den Ventilmaximalhub
verringernde Richtung. Der Ventilmaximalhub wird dabei durch Ändern eines Verhältnisses
zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer und dem Druck in der zweiten
Drucksteuerkammer mittels eines einzigen Betätigungselements eingestellt.
Bei dem oben beschriebenen Kraftstoffeinspritzgerät wird der
Ventilmaximalhub des Einspritzöffnungsventils, der bei dessen vollständigem
Öffnen erreicht wird, durch Ändern des Verhältnisses zwischen dem
Druck in der ersten Drucksteuerkammer für das Vorspannen der Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung
in eine den Ventilmaximalhub vergrößernde Richtung und
dem Druck in der zweiten Drucksteuerkammer für das Vorspannen der Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung
in eine den Ventilmaximalhub verringernde Richtung geändert. Das heißt,
der Ventilmaximalhub kann durch Ändern lediglich des Verhältnisses zwischen
dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer und dem Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
geändert werden, ohne dass notwendigerweise der Kraftstoffzufuhrdruck zu dem
Kraftstoffeinspritzgerät verändert werden muss. Da des Weiteren für
die Änderung des Ventilmaximalhubs die Größen, die zu ändern
sind, der Druck in der ersten Drucksteuerkammer und der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
sind, wird sich entgegen einem Gerät, bei welchem der Ventilmaximalhub durch
Ändern der Längenausdehnung von einem Betätigungsglied der Piezo-Bauart
geändert wird, der Ventilmaximalhub bei Temperaturänderungen bei dem Kraftstoffeinspritzgerät
der Erfindung nicht ändern. Daher kann das Kraftstoffeinspritzgerät der
Erfindung den Ventilmaximalhub des Einspritzöffnungsventils ändern, der
bei dessen vollständigem Öffnen erreicht wird, ohne dass notwendigerweise
der Kraftstoffzufuhrdruck zu dem Kraftstoffeinspritzgerät geändert werden
muss. Des Weiteren kann das Kraftstoffeinspritzgerät den Ventilmaximalhub des
Einspritzöffnungsventils, der bei dessen vollständigem Öffnen erreicht
wird, sogar bei einer Temperaturänderung genau steuern.
Bei dem oben beschriebenen Gerät kann die in Ventilschließrichtung
wirkende Vorspanneinrichtung durch die erste Drucksteuerkammer ausgebildet sein.
Bei diesem Aufbau dient die erste Drucksteuerkammer nicht nur dazu,
die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung in eine den Ventilmaximalhub vergrößernde
Richtung vorzuspannen, sondern auch dazu, das Einspritzöffnungsventil in eine
Ventilschließrichtung vorzuspannen. Daher sind keine gesonderten Einrichtungen
zum Vorspannen der Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung in eine den Ventilmaximalhub
vergrößernde bzw. steigernde Richtung und zum Vorspannen des Einspritzöffnungsventils
in die Schließrichtung notwendig.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann weiterhin einen
Aufbau haben, bei dem die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung ein durch einen Zylinder
geführter Hubsperrkolben ist und bei dem ein Achsenabweichungstoleranzraum
zwischen einem Innendurchmesser von dem Zylinder und einem Außendurchmesser
von einem Endabschnitt von dem Hubsperrkolben vorgesehen ist, der an einem Ende
in der Richtung der Achse von dem Hubsperrkolben angeordnet ist.
Bei diesem Aufbau ist der Achsenabweichungstoleranzraum zwischen dem
Innendurchmesser von dem Zylinder und dem Außendurchmesser von einem Endabschnitt
von dem Hubsperrkolben vorgesehen, der an einem Ende in der Richtung der Achse des
Hubsperrkolbens angeordnet ist. Daher wird auch beim Auftreten einer Achsenabweichung
zwischen den Elementen, die den Zylinder ausbilden, die Achsenabweichung durch den
Achsenabweichungstoleranzraum aufgenommen, wodurch der Zusammenstoß zwischen
einer Randfläche von einem abgewichenen Element und einer Randfläche von
dem Hubsperrkolben vermieden werden kann.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann weiterhin einen
Aufbau haben, bei welchem die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung ein durch einen
aus einer Vielzahl von Elementen ausgebildeten Zylinder geführter Hubsperrkolben
ist, und bei welchem der Hubsperrkolben an einer Grenzfläche von zumindest
einem von der Vielzahl der den Zylinder ausbildenden Elemente anstößt,
wenn der Ventilmaximalhub gesteigert oder verringert wird.
Wenn der Ventilmaximalhub gesteigert wird oder verringert wird, ist
bei diesem Aufbau eine Anstoßfläche, an der der Hubsperrkolben anstößt,
durch eine Grenzfläche von zumindest einem der Elemente ausgebildet, die den
Zylinder ausbilden. Im Vergleich mit einem Aufbau, bei welchem eine Anstoßfläche,
an welcher der Hubsperrkolben anstößt, getrennt an einer inneren Wandfläche
von dem Zylinder ausgebildet ist, erlaubt daher der Aufbau gemäß der Erfindung
Verbesserungen hinsichtlich der Präzision der Anstoßflächen und Reduktionen
hinsichtlich der Kosten der Bearbeitung der Anstoßflächen.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann des Weiteren
einen Aufbau haben, bei dem die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung ein Hubsperrkolben
ist, und bei dem der Ventilmaximalhub des Einspritzöffnungsventils durch Anstoßen
des Einspritzöffnungsventils an dem Hubsperrkolben festgelegt ist, und bei
dem Trennvereinfachungseinrichtungen für ein Vereinfachen einer Trennung des
Einspritzöffnungsventils von dem Hubsperrkolben, wenn das Einspritzöffnungsventil
von dem Hubsperrkolben nach dem Anstoßen an den Hubsperrkolben getrennt werden
soll, vorgesehen sind.
Bei diesem Aufbau ist die Trennvereinfachungseinrichtung für
das Vereinfachen der Trennung des Einspritzöffnungsventils von dem Hubsperrkolben,
wenn das Einspritzöffnungsventil von dem Hubsperrkolben nach dem Anstoßen
an dem Hubsperrkolben getrennt werden soll, vorgesehen. Daher verhindert dieser
Aufbau eine Verzögerung hinsichtlich der Trennung des Einspritzöffnungsventils
von dem angestoßenen Hubsperrkolben und verhindert dadurch eine Verzögerung
hinsichtlich der Öffnung des Einspritzöffnungsventils.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann weiterhin einen
Aufbau haben, bei dem die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung ein Hubsperrkolben
ist, und bei dem am Ende von einem Schließvorgang des Einspritzöffnungsventils
der Hubsperrkolben so angeordnet ist, dass er in der den Ventilmaximalhub verringernden
Richtung anstößt.
Bei diesem Aufbau ist der Hubsperrkolben so angeordnet, dass er am
Ende des Schließvorgangs des Einspritzöffnungsventils in der den Ventilmaximalhub
verringernden Richtung anstößt. Daher stellt dieser Aufbau sicher, dass
der Hubsperrkolben in der den Ventilmaximalhub verringernden Richtung angeordnet
wird, wenn die nächste Kraftstoffeinspritzung beginnt, d.h. wenn Kraftstoff
bei einem verringerten Ventilmaximalhub eingespritzt werden soll, d.h. einem verringerten
Betrag des Hubs des Einspritzöffnungsventils, der während dessen vollständigem
Öffnen erreicht wird.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann des Weiteren
einen Aufbau haben, bei dem am Ende von dem Schließvorgang des Einspritzöffnungsventils
der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer schneller ansteigt als der Druck in der
ersten Drucksteuerkammer.
Bei diesem Aufbau steigt der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
am Ende des Schließvorgangs des Einspritzöffnungsventils schneller an
als der Druck in der ersten Drucksteuerkammer. Wenn der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
schneller ansteigt als der Druck in der ersten Drucksteuerkammer, dann ergibt sich
eine solche Beziehung zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer und dem
Druck in der zweiten Drucksteuerkammer, so dass der Hubsperrkolben in eine den Ventilmaximalhub
verringernde Richtung bewegt wird. Wenn daher die nächste Kraftstoffeinspritzung
beginnt, d.h. wenn Kraftstoff bei einem verringerten Ventilmaximalhub eingespritzt
werden soll, wird der Hubsperrkolben in der den Ventilmaximalhub verringernden Richtung
zuverlässig angeordnet.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann des Weiteren
einen Aufbau haben, bei dem die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung ein Hubsperrkolben
ist, und bei dem ein Einlassdurchgang von der zweiten Drucksteuerkammer sich innerhalb
des Hubsperrkolbens koaxial mit dem Hubsperrkolben erstreckt.
Bei diesem Aufbau erstreckt sich der Einlassdurchgang von der zweiten
Drucksteuerkammer koaxial mit dem Hubsperrkolben. Das heißt, der Einlassdurchgang
von der zweiten Drucksteuerkammer, der Hubsperrkolben und der Zylinder zur Führung
des Hubsperrkolbens sind koaxial zueinander ausgerichtet. Daher vereinfacht dieser
Aufbau die Herstellung oder Bearbeitung von diesen Komponenten oder Abschnitten
und erlaubt eine Verbesserung hinsichtlich der Herstellungsgenauigkeit im Vergleich
mit einem Aufbau, bei welchem die vorher erwähnten Komponenten oder Abschnitte
nicht koaxial sind. Da des Weiteren der Einlassdurchgang der zweiten Drucksteuerkammer
innerhalb des Hubsperrkolbens ausgebildet ist, erlaubt dieser Aufbau eine weitere
Reduktion der Gesamtgröße des Gerätes im Vergleich mit einem Aufbau,
bei welchem ein Einlassdurchgang getrennt in dem Zylinder vorgesehen ist.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann des Weiteren
einen Aufbau haben, bei dem ein erstes Drucksteuerventil zum Steuern des Drucks
in der ersten Drucksteuerkammer und ein zweites Drucksteuerventil zum Steuern des
Drucks in der zweiten Drucksteuerkammer vorgesehen sind. Das erste Drucksteuerventil
und das zweite Drucksteuerventil werden durch ein Betätigungsglied betrieben.
Ein Druckzustand wird gemäß einer Antriebskraft des Betätigungsglieds
entweder in einen Zustand gebracht, bei dem die erste Drucksteuerkammer und die
zweite Drucksteuerkammer mit Druck beaufschlagt sind, einen Zustand, bei dem die
erste Drucksteuerkammer und die zweite Drucksteuerkammer druckentlastet sind, oder
einen Zustand, bei dem die erste Drucksteuerkammer druckentlastet ist und die zweite
Drucksteuerkammer mit Druck beaufschlagt ist.
Bei diesem Aufbau wird der Druckzustand gemäß einer Antriebskraft
des Betätigungsglieds entweder auf den Zustand gebracht, bei welchem die erste
Drucksteuerkammer und die zweite Drucksteuerkammer mit Druck beaufschlagt sind,
auf den Zustand, bei dem die erste Drucksteuerkammer und die zweite Drucksteuerkammer
druckentlastet sind, oder auf den Zustand, bei dem die erste Drucksteuerkammer druckentlastet
ist und die zweite Drucksteuerkammer mit Druck beaufschlagt ist. Das heißt
die Beziehung zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer und dem Druck in
der zweiten Drucksteuerkammer wird gemäß der Antriebskraft des einzelnen
Betätigungsglieds geändert. Daher kann die Beziehung zwischen dem Druck
in der ersten Drucksteuerkammer und dem Druck in der zweiten Drucksteuerkammer durch
Betreiben des ersten Drucksteuerventils und des zweiten Drucksteuerventils geändert
werden, ohne dass notwendigerweise ein Betätigungsglied zum Steuern des Drucks
in der ersten Drucksteuerkammer und ein Betätigungsglied zum Steuern des Drucks
in der zweiten Drucksteuerkammer gesondert vorgesehen werden muss.
Dieses Kraftstoffeinspritzgerät kann des Weiteren eine Hubkraft-Verhinderungseinrichtung
für ein Verhindern des Auftretens von einer Hubkraft an dem ersten Drucksteuerventil
oder dem zweiten Drucksteuerventil haben, die durch das Betätigungsglied
betrieben werden.
Bei diesem Aufbau ist die Hubkraft-Verhinderungseinrichtung zum Verhindern
des Auftretens einer Hubkraft an dem ersten Drucksteuerventil oder dem zweiten Drucksteuerventil
vorgesehen. Für einen Fall, dass das erste Drucksteuerventil und das zweite
Drucksteuerventil durch Verwenden des einzelnen Betätigungsglieds betrieben
werden, ist es wahrscheinlich, dass eine Hubkraft an einem der Steuerventile aufgrund
von einem Moment auftritt, das an dem Steuerventil auftritt. Das Vorsehen der Hubkraft-Verhinderungseinheit
ermöglicht jedoch, die zwei Steuerventile bevorzugt durch die Verwendung von
dem einzelnen Betätigungsglied zu betreiben, ohne dass die Hubkraft auftreten
kann.
Das Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung kann des Weiteren
einen Aufbau haben, bei welchem die zweite Drucksteuerkammer mit einem Einlassdurchgang
und einem Auslassdurchgang vorgesehen ist, und bei welchem der Einlassdurchgang
und der Auslassdurchgang durch einen Verbindungsdurchgang verbunden sind, und bei
dem der Verbindungsdurchgang einen verengten Abschnitt hat.
Bei diesem Aufbau ist die zweite Drucksteuerkammer mit dem Einlassdurchgang
und dem Auslassdurchgang versehen, und der Einlassdurchgang und der Auslassdurchgang
sind durch den Verbindungsdurchgang verbunden. Wenn das Einspritzöffnungsventil
von dem offenen Ventilzustand zu dem geschlossenen Ventilzustand gebracht wird,
d.h. zu dem Zeitpunkt eines Übergangs von einem Zustand, bei dem der Auslassdurchgang
von der zweiten Drucksteuerkammer nicht geschlossen ist, zu einem Zustand, bei dem
der Auslassdurchgang geschlossen ist, fließt daher ein Medium, das von dem
Einlassdurchgang geströmt ist und das durch den Verbindungsdurchgang gelaufen
ist, augenblicklich zurück durch den Auslassdurchgang in die zweite Drucksteuerkammer.
Daher wird zum Zeitpunkt des Übergangs des Einspritzöffnungsventils von
dem offenen Ventilzustand zu dem geschlossenen Ventilzustand die Ventilmaximalhub-Einstelleinrichtung
in eine den Ventilmaximalhub verringernde Richtung vorgespannt, so dass das Einspritzöffnungsventil
in die Ventilschließrichtung vorgespannt werden kann. Da des Weiteren der verengte
Abschnitt in dem Verbindungsdurchgang ausgebildet ist, kann verhindert werden, dass
das durch den Einlassdurchgang eingeströmte Medium durch den Verbindungsdurchgang
geleitet wird, ohne in die zweite Drucksteuerkammer zu strömen.
Die vorstehende Aufgabe, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich, in denen ähnliche
Bezugszeichen verwendet werden, um ähnliche Elemente zu bezeichnen, und in
welchen:
1 eine Darstellung von einem Gesamtaufbau von einem
ersten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung
zeigt;
2 eine vergrößerte Ansicht von Abschnitten
des in 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiels
zeigt;
3A bis 3C Darstellungen
für einen Vergleich von Betriebszuständen von einem Drucksteuerventil
5 zeigen;
4A bis 4C Darstellungen
für einen Vergleich von Betriebszuständen von einem Hubsperrkolben
10 zeigen;
5 eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem zweiten
Ausführungsbeispiel des Kraftstoffeinspritzgeräts der Erfindung zeigt;
6A eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem dritten
Ausführungsbeispiel des Kraftstoffeinspritzgeräts der Erfindung zeigt;
6B eine weiter vergrößerte Ansicht von Abschnitten
des dritten Ausführungsbeispiels zeigt;
7 eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem vierten
Ausführungsbeispiel des Kraftstoffeinspritzgeräts der Erfindung zeigt;
8 eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem fünften
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung zeigt;
9 eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem sechsten
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung zeigt;
10 eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem siebten
Ausführungsbeispiel des Kraftstoffeinspritzgeräts der Erfindung zeigt;
11 eine Darstellung von einem Gesamtaufbau von einem
achten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung
zeigt;
12 eine vergrößerte Ansicht von Abschnitten
von dem in 11 gezeigten achten Ausführungsbeispiel
zeigt;
13 eine vergrößerte der Ansicht von
12 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem
neunten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung
zeigt;
14 eine vergrößerte der Ansicht von
12 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem
zehnten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung
zeigt;
15 eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem elften
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung zeigt;
und
die 16A und 16B
einen Zustand darstellen, bei welchem ein Drucksteuerventil 10 in einen
zweiten Zustand gesetzt ist, und einen Zustand unmittelbar nachdem das Drucksteuerventil
von dem zweiten Zustand in den ersten Zustand gebracht worden ist, um ein Nadelventil
2 zu schließen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen detailliert beschrieben.
1 zeigt eine Darstellung von einem Gesamtaufbau von
einem ersten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der
Erfindung. 2 zeigt eine vergrößerte Ansicht
von Abschnitten von dem in 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel.
Wie in den 1 und 2 gezeigt
ist, wird eine Kraftstoffeinspritzöffnung 1 durch ein Nadelventil
2 geöffnet und geschlossen. Ein Betätigungskolben 2a
ist oberhalb von dem Nadelventil 2 angeordnet. Eine erste Drucksteuerkammer
3 spannt das Nadelventil 2 und den Betätigungskolben
2a in die Ventilschließrichtung vor. Eine Kraftstoff-Reservoirkammer
4 spannt das Nadelventil 2 und den Betätigungskolben
2a in die Ventilöffnungsrichtung vor. Ein Hubsperrkolben
5 stellt den Maximalhub des Nadelventils 2 ein, d.h. den Betrag
des Hubs, der von dem Nadelventil 2 bei seinem vollständigen Öffnen
erricht wird. Genauer gesagt wird die Position, die von dem Nadelventil
2 angenommen wird, wenn der Betätigungskolben 2a an den an
eine vorbestimmte Position gesetzte Hubsperrkolben 5 anstößt,
eine Ventilmaximalhub-Position. Der Hubsperrkolben 5 wird in eine den Ventilmaximalhub
steigernde Richtung durch den Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3 vorgespannt
und wird in eine den Ventilmaximalhub verringernde Richtung durch den Druck in einer
zweiten Drucksteuerkammer 6 vorgespannt.
Ein Zylinder 7 führt den Hubsperrkolben 5.
Der Zylinder 7 ist durch ein erstes Zylinderelement 7a und ein
zweites Zylinderelement 7b ausgebildet. Wenn der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3 niedriger als der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 ist,
wird der Hubsperrkolben 5nach unten vorgespannt und nach unten bewegt,
bis der Hubsperrkolben 5 an eine untere Anstoßfläche
7c anstößt. Wenn der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3 größer als der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
6 ist, wird der Hubsperrkolben 5 nach oben vorgespannt und nach
oben bewegt, bis der Hubsperrkolben 5 an eine obere Anstoßfläche
7d anstößt. Ein Drucksteuerventil 10 stellt den Druck
in der ersten Drucksteuerkammer 3 und den Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
6 ein. Das Drucksteuerventil 10 ist aus einem stabähnlichen
Element 10a und einem Kugelelement 10b ausgebildet. Das Drucksteuerventil
10 wird von einem Betätigungsglied 11 der Piezo-Bauart angetrieben.
Eine mittlere hydraulische Kammer 12 ist zwischen dem Drucksteuerventil
10 und dem Betätigungsglied 11 der Piezo-Bauart ausgebildet.
Eine Feder 13 spannt das Nadelventil in die Ventilschließrichtung
vor.
Ein Kraftstoff-Förderdurchgang 20 leitet Hochdrucktreibstoff
(Betriebsfluid). Kraftstoff-Rückführdurchgänge 21,
22 führen Kraftstoff, dessen Druck niedriger als der Druck des Hochdrucktreibstoffs
in dem Kraftstoff-Förderdurchgang 20 ist. Dem Kraftstoff-Förderdurchgang
20 wird Kraftstoff konstanten Drucks von einer (nicht gezeigten) gemeinsamen
Leitung zugeführt. Eine erste Einlassmündung (verengter Abschnitt)
30 leitet Kraftstoff in die erste Drucksteuerkammer 3. Eine erste
Auslassmündung 31 leitet Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 heraus. Eine zweite Einlassmündung 32 leitet Kraftstoff
in die zweite Drucksteuerkammer 6. Eine zweite Auslassmündung
33 leitet Kraftstoff aus der zweiten Drucksteuerkammer 6 heraus.
Die 3A und 3C
zeigen Darstellungen für einen Vergleich von Betriebszuständen des Drucksteuerventils
10. Genauer gesagt stellt 3A einen ersten
Zustand dar, bei welchem der Abfluss von Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 und der Abfluss von Kraftstoff aus der zweiten Drucksteuerkammer
6 blockiert sind. 3B stellt einen zweiten
Zustand dar, bei welchem weder der Abfluss von Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 noch der Abfluss von Kraftstoff aus der zweiten Drucksteuerkammer
6 blockiert ist. 3C stellt einen dritten Zustand
dar, bei welchem der Abfluss von Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 nicht blockiert ist, aber der Abfluss von Kraftstoff aus der zweiten
Drucksteuerkammer 6 blockiert ist.
Die 4A bis 4C
zeigen Darstellungen zum Vergleich von Betriebszuständen des Hubsperrkolbens
5. Genauer gesagt stellt 4A einen Zustand
dar, bei welchem der Hubsperrkolben 5 an der unteren Anstoßfläche
7c angestoßen ist. 4B stellt einen Zustand
dar, bei welchem der Hubsperrkolben 5 an die obere Anstoßfläche
7d angestoßen ist. 4C ist eine untere
Draufsicht von dem Hubsperrkolben 5. Wie in den 4A
bis 4C gezeigt ist, verhindern Trennvereinfachungsvertiefungen
5a, dass die obere Fläche von dem Betätigungskolben
2a an der unteren Fläche von dem Hubsperrkolben 5 haftet,
wenn der Hubsperrkolben 5 an eine obere Fläche von dem Betätigungskolben
2a angestoßen ist, und vereinfacht die Trennung der oberen Fläche
des Betätigungskolbens 2a von der unteren Fläche des Hubsperrkolbens
5 beim Beginn des Öffnens des Nadelventils 2. Ein Trennvereinfachungsloch
5b ist für denselben Zweck ausgebildet, wie die Trennvereinfachungsvertiefungen
5a.
Wie aus den 1 bis 4
verständlich wird, dehnt sich das Betätigungsglied 11 der Piezo-Bauart
aus, wenn die Kraftstoffeinspritzung begonnen werden soll, genauer gesagt wenn Kraftstoff
bei einem verringerten Ventilmaximalhub eingespritzt werden soll, um das Drucksteuerventil
10 in den dritten Zustand (siehe 3C) zu positionieren.
Bei dem dritten Zustand kann der Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 fließen. Als Ergebnis wird die resultierende Kraft aus der Kraft
des Kraftstoffs in der ersten Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil
2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, und der Kraft der Feder
13, die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung vorspannt,
kleiner als die Kraft des Kraftstoffs in der Kraftstoff-Reservoirkammer
4, die das Nadelventil in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt, so
dass das Nadelventil 2 geöffnet wird. Des Weiteren wird bei dem dritten
Zustand der Abfluss von Kraftstoff aus der zweiten Drucksteuerkammer 6
blockiert. Als Ergebnis wird der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
6 größer als der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3, so dass der Hubsperrkolben 5 an die untere Anstoßfläche
7c anstößt, was folglich einen verringerten Ventilmaximalhub
festlegt (siehe 4A). Das heißt, das Nadelventil
2 und der Betätigungskolben 2a stoßen an dem Hubsperrkolben
5 an, der in dem in 4A dargestellten Zustand
positioniert ist, um die Kraftstoffeinspritzung durchzuführen.
Wenn Kraftstoff bei einem gesteigerten Ventilmaximalhub eingespritzt
werden soll, wird nachfolgend das Betätigungsglied 11 der Piezo-Bauart
geringfügig zusammengezogen, um das Drucksteuerventil 10 in den zweiten
Zustand (3B) zu positionieren. Bei dem zweiten Zustand
kann Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer 3 wie bei dem oben beschriebenen
dritten Zustand fließen. Daher wird die resultierende Kraft aus der Kraft des
Kraftstoffs in der ersten Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil
2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, und der Kraft der Feder
13, die das Nadelventil 2 die Ventilschließrichtung vorspannt,
kleiner als die Kraft des Kraftstoffs in der Kraftstoff-Reservoirkammer
4, die das Nadelventil 2 in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt,
so dass der offene Zustand des Nadelventils 2 erhalten wird. Bei dem zweiten
Zustand kann jedoch Kraftstoff auch aus der zweiten Drucksteuerkammer
6 fließen. Daher sinkt der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
6 auf die im Wesentlichen selbe Höhe wie der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3. Daher wird aufgrund des Drucks in der Kraftstoff-Reservoirkammer
4 der Hubsperrkolben 5 ebenso wie das Nadelventil 2 und
der Betätigungskolben 2a nach oben vorgespannt. Das heißt, das
Nadelventil 2, der Betätigungskolben 2a und der Hubsperrkolben
5 werden nach oben bewegt, bis der Hubsperrkolben 5 an die obere
Anstoßfläche 7d anstößt. Folglich wird der Ventilmaximalhub
von dem in 4A angedeuteten um einen Betrag der Hubhöhe
t des Hubsperrkolbens 5 (in 4B angedeutet)
gesteigert. Bei diesem gesteigerten Ventilmaximalhub wird die Kraftstoffeinspritzung
durchgeführt.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung angehalten werden soll, wird das Betätigungsglied
11 der Piezo-Bauart weiter zusammengezogen, um das Drucksteuerventil
10 in den ersten Zustand (3A) zu positionieren.
Bei dem ersten Zustand ist der Abfluss von Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 und der zweiten Drucksteuerkammer 6 in den Kraftstoffrückführdurchgang
21 blockiert. Als Ergebnis wird die resultierende Kraft aus der Kraft des
Kraftstoffs in der ersten Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil
2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, und der Kraft der Feder
13, die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung vorspannt,
größer als die Kraft des Kraftstoffs in der Kraftstoff-Reservoirkammer
4, die das Nadelventil 2 in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt,
so dass das Nadelventil geschlossen wird. Die erste Drucksteuerkammer
3 und die erste Einlassmündung 30, und die zweite Drucksteuerkammer
6 und die zweite Einlassmündung 32 sind so ausgebildet, dass
der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 schneller ansteigt als der
Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3, wenn von dem zweiten Zustand zu
dem ersten Zustand übergegangen wird. Genauer gesagt ist die zweite Drucksteuerkammer
6 mit einer geringeren Kapazität versehen als die erste Drucksteuerkammer
3. Als Ergebnis wird der Hubsperrkolben 5nach unten bewegt, so
dass er an die untere Anstoßfläche 7c (4A)
vor dem Ende der laufenden Kraftstoffeinspritzung stößt, um Kraftstoff
bei einem verringerten Ventilmaximalhub einzuspritzen, wenn die nachfolgende Kraftstoffeinspritzung
beginnt.
Folglich ändert dieses Ausführungsbeispiel durch die Verwendung
des Betätigungsglieds 11 der Piezo-Bauart den bei vollständigem
Öffnen des Nadelventils 2 vorliegenden Maximalhub durch Ändern
der Beziehung zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3, der
den Hubsperrkolben 5 in die den Ventilmaximalhub steigernde Richtung vorspannt,
und dem Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6, der den Hubsperrkolben
5 in die den Ventilmaximalhub verringernde Richtung vorspannt. Das heißt,
der Ventilmaximalhub kann durch Ändern lediglich der Beziehung
zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3 und dem Druck in der
zweiten Drucksteuerkammer 6 ohne die Notwendigkeit geändert werden,
den Kraftstoffzufuhrdruck zu dem Kraftstoffeinspritzgerät zu ändern. Da
des Weiteren die Größen, die geändert werden sollen, um den Ventilmaximalhub
zu ändern, der Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3 und der Druck
in der zweiten Drucksteuerkammer 6 sind, erfährt das Ausführungsbeispiel
keine Veränderung hinsichtlich des Ventilmaximalhubs, die durch eine Temperaturänderung
verursacht wird, im Gegensatz zu einem Gerät, bei welchem der Ventilmaximalhub
durch Ändern der Längenausdehnung von einem Betätigungsglied der
Piezo-Bauart geändert wird. Folglich kann das Ausführungsbeispiel den
bei vollständigem Öffnung des Einspritzöffnungsventils vorliegenden
Ventilmaximalhub ändern ohne notwendigerweise den Kraftstoffzufuhrdruck zu
dem Kraftstoffeinspritzgerät zu ändern. Das Ausführungsbeispiel kann
außerdem den bei vollständigem Öffnen vorliegenden Maximalhub des
Einspritzöffnungsventils sogar bei einer Temperaturänderung genau steuern.
Des Weiteren dient bei diesem Ausführungsbeispiel die erste Drucksteuerkammer
3 nicht nur dazu, den Hubsperrkolben 5 in die den Ventilmaximalhub
steigernde Richtung vorzuspannen, sondern auch dazu, das Nadelventil in die Ventilschließrichtung
vorzuspannen. Folglich ist es bei diesem Ausführungsbeispiel nicht notwendig,
gesonderte Einrichtungen für das Vorspannen des Hubsperrkolbens 5
in die den Ventilmaximalhub steigernde Richtung und für das Vorspannen des
Nadelventils 2 in die Ventilschließrichtung vorzusehen.
Des Weiteren ist bei dem Ausführungsbeispiel ein Mittelachsenabweichungstoleranzraum
zwischen einem Außendurchmesser von einem unteren Endabschnitt von dem Hubsperrkolben
5 vorgesehen, der an einem unteren Ende oder in der Nähe eines unteren
Endes von dem Hubsperrkolben 5 an seine Achse ausgerichtet angeordnet ist,
und einem Innendurchmesser des zweiten Zylinderelements 7b (siehe
2) vorgesehen. Sogar wenn eine Mittelachsenabweichung
zwischen den Elementen 7a, 7b des Zylinders 7 auftritt,
wird daher die Mittelachsenabweichung durch den Achsenabweichungstoleranzraum aufgenommen.
Daher wird ein Zusammenstoß zwischen dem unteren Ende des Hubsperrkolbens und
einer Randfläche von dem Element 7b trotz eines gewissen Betrags einer
Achsenabweichung dazwischen vermieden.
Des Weiteren sind bei dem Ausführungsbeispiel die obere Anstoßfläche
7d, an welcher der Hubsperrkolben anstößt, wenn der Ventilmaximalhub
gesteigert wird, und die untere Anstoßfläche 7c, an welcher der
Hubsperrkolben 5 anstößt, wenn der Ventilmaximalhub verringert
wird, durch Grenzflächen von Elementen ausgebildet, die den Zylinder
7 ausbilden (siehe 2). Daher erlaubt im Vergleich
mit einem Aufbau, bei dem die Anstoßflächen, an denen der Hubsperrkolben
anstößt, getrennt an Innenwandflächen des Zylinders ausgebildet sind,
das Ausführungsbeispiel Verbesserungen hinsichtlich der Präzision der
Anstoßflächen (Lagepräzision, Ebenheit, Oberflächenrauhigkeit,
Winkligkeit und dergleichen), und erlaubt die Reduzierung der Kosten für die
Bearbeitung der Anstoßflächen.
Des Weiteren vereinfachen bei dem Ausführungsbeispiel die Trennvereinfachungsvertiefungen
5a und das Trennvereinfachungsloch 5b eine Trennung der oberen
Fläche des Betätigungskolbens 2a von der unteren Fläche
von dem Hubsperrkolben 5, wenn der Betätigungskolben 2a von
dem Hubsperrkolben 5 getrennt werden soll, nachdem der Betätigungskolben
2a an dem Hubsperrkolben 5 angestoßen ist. Folglich vermeidet
das Ausführungsbeispiel eine Verzögerung hinsichtlich der Trennung der
oberen Fläche des Betätigungskolbens 2a von der unteren Anstoßfläche
des Hubsperrkolbens 5, und vermeidet daher eine Verzögerung hinsichtlich
der Öffnung des Nadelventils 2. Bei einer verbesserten Abwandlung
des Ausführungsbeispiels hat die obere Fläche des Hubsperrkolbens ebenso
wie seine untere Fläche Trennvereinfachungsvertiefungen und ein Trennvereinfachungsloch.
Des Weiteren wird bei diesem Ausführungsbeispiel am Ende des
Schließvorgangs des Nadelventils 2 der Hubsperrkolben 5 so
positioniert, dass er an der Seite der Ventilmaximalhubverringerung anstößt.
Daher wird sichergestellt, dass der Hubsperrkolben 5 an der Seite der Ventilmaximalhubverringerung
positioniert wird, wenn die nächste Kraftstoffeinspritzung beginnt, d.h. wenn
Kraftstoff bei einem verringerten Ventilmaximalhub des Nadelventils 2 eingespritzt
werden soll, d.h. ein verringerter Betrag des Hubs von dem Nadelventil
2 während des vollständig geöffneten Zustands vorgesehen
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die zweite Drucksteuerkammer
6 mit einer geringeren Kapazität versehen als die erste Drucksteuerkammer
3, um sicherzustellen, dass der Hubsperrkolben 5 an der Seite
der Ventilmaximalhubverringerung positioniert wird, wenn die nächste Kraftstoffeinspritzung
beginnt. Bei anderen Ausführungsbeispielen kann jedoch diese Wirkung durch
Vorsehen der zweiten Einlassmündung 32 mit einer größeren
Querschnittsfläche als der von der ersten Einlassmündung 30 erreicht
werden, so dass der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 schneller
ansteigt als der Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3.
5 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem zweiten
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung.
In 5 stellen die gleichen Bezugszeichen
wie die in den 1 bis 4 verwendeten
die gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 4 gezeigten dar. Ein Betätigungskolben 102a ist
oberhalb von einem Nadelventil 2 angeordnet. Ein Hubsperrkolben
105 stellt den Ventilmaximalhub des Nadelventils 2 ein, d.h. den
Betrag des Hubs, der bei vollständigem Öffnen des Nadelventils
2 vorliegt. Genauer gesagt wird die Position, die von dem Nadelventil
2 angenommen wird, wenn der Betätigungskolben 102a an den
an eine vorbestimmte Position gesetzten Hubsperrkolben 105 anstößt,
eine Ventilmaximalhubposition. Der Hubsperrkolben 105 wird in die Richtung
zur Ventilmaximalhubsteigerung durch den Druck in einer ersten Drucksteuerkammer
3 vorgespannt und durch eine Feder 150 und den Druck in einer
zweiten Drucksteuerkammer 6 in die den Ventilmaximalhub verringernde Richtung
veorgespannt. Eine erste Einlassmündung (verengter Abschnitt) 130
leitet Kraftstoff in die erste Drucksteuerkammer 3. Eine erste Auslassmündung
131 leitet Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer 3. Eine
zweite Einlassmündung 132 leitet Kraftstoff in die zweite Drucksteuerkammer
6.
Wenn das Drucksteuerventil 10 von dem zweiten Zustand (siehe
3B) in den ersten Zustand (siehe 3A)
wie in 5 gezeigt ist, versetzt wird, wird bei diesem
Ausführungsbeispiel die resultierende Kraft aus der Kraft des Kraftstoffs in
der zweiten Drucksteuerkammer 6, die den Hubsperrkolben 105 nach
unten vorspannt, und der Kraft der Feder 150, die den Hubsperrkolben
105 nach unten vorspannt, größer als die Kraft des Kraftstoffs
in der ersten Drucksteuerkammer 3, die den Hubsperrkolben 105
nach oben vorspannt. Als Ergebnis wird der Hubsperrkolben 105 nach unten
vorgespannt, so dass er an eine untere Anstoßfläche 7c vor dem
Ende der laufenden Kraftstoffeinspritzung anstößt, so dass Kraftstoff
bei einem verringerten Ventilmaximalhub zu Beginn der nächsten Kraftstoffeinspritzung
eingespritzt wird.
Die 6A und 6B
zeigen vergrößerte der Ansicht von 2 ähnliche
Ansichten von Abschnitten von einem dritten Ausführungsbeispiel des Kraftstoffeinspritzgeräts
der Erfindung. In den 6A und 6B
stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in den 1
bis 5 verwendeten die gleichen Abschnitte und Komponenten
wie die in den 1 bis 5
gezeigten dar. Ein Hubsperrkolben 205 stellt den Ventilmaximalhub von einem
Nadelventil 2 ein, d.h. einen Betrag des Hubs, der bei vollständigem
Öffnen des Nadelventils 2 vorliegt. Eine untere Anstoßfläche
207c ist an einer inneren Wandfläche des Zylinders 7 ausgebildet.
Wenn der Druck in einer ersten Drucksteuerkammer 3 niedriger als der Druck
in einer zweiten Drucksteuerkammer 6 ist, wird bei diesem Ausführungsbeispiel
der Hubsperrkolben 205 nach unten gedrückt und wird nach unten bewegt,
bis der Hubsperrkolben 205 an die untere Anstoßfläche
207c stößt.
7 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem vierten
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung. In
7 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in den
1 bis 6 verwendeten die gleichen Abschnitte
und Komponenten wie die in den 1 bis 6
gezeigten dar. Ein Hubsperrkolben 305 stellt den Ventilmaximalhub von einem
Nadelventil 2 ein, d.h. den Betrag des Hubs, der bei vollständigem
Öffnen des Nadelventils 2 voliegt. Der Hubsperrkolben 305
von diesem Ausführungsbeispiel hat keine Trennvereinfachungsvertiefungen
5a und kein Trennvereinfachungsloch 5b im Gegensatz zu dem Hubsperrkolben
5 des ersten Ausführungsbeispiels.
8 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem fünften
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung. In
8 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in den
1 bis 7 dargestellten
die gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 7 gezeigten dar. Ein Hubsperrkolben 405
stellt den Ventilmaximalhub von einem Nadelventil 2 ein, d.h. den Betrag
des Hubs, der bei vollständigem Öffnen des Nadelventils 2 vorliegt.
Eine zweite Einlassmündung 432 ist in dem Hubsperrkolben
405 ausgebildet, um Kraftstoff in eine zweite Drucksteuerkammer
6 zu leiten. Ein Rückschlagventil 450 ist in dem Hubsperrkolben
405 angeordnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel erstreckt sich die zweite Einlassmündung
432 koaxial mit dem Hubsperrkolben 405. Das heißt die zweite
Einlassmündung 432, der Hubsperrkolben 405 und der Zylinder
7, der den Hubsperrkolben 405 führt, sind koaxial zueinander
angeordnet. Verglichen mit einem Aufbau, bei dem die Achsen von diesen Abschnitten
nicht koaxial angeordnet sind und daher die Bearbeitung oder Herstellung in diagonale
Richtungen oder desgleichen erfordern, vereinfacht daher dieses Ausführungsbeispiel
die Bearbeitung oder Herstellung und erlaubt Verbesserungen hinsichtlich der Herstellungspräzision.
Da des Weiteren die zweite Einlassmündung 432 innerhalb des Hubsperrkolbens
405 ausgebildet ist, erlaubt dieses Ausführungsbeispiel eine Reduktion
der Gesamtgröße des Geräts im Vergleich mit einem Aufbau, bei dem
eine zweite Einlassmündung in dem Zylinder gesondert von dem Hubsperrkolben
405 vorgesehen ist. Noch weiter ist eine zweite Auslassmündung
33 in einem ersten Zylinderelement 407a nicht in einem gesonderten
Element vorgesehen. Daher wird die Anzahl der benötigten Bauteile reduziert
und die Abschnitte der zweiten Drucksteuerkammer 6, die abgedichtet werden
müssen, wird reduziert und daher wird die Abdichtungszuverlässigkeit
verbessert.
9 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem sechsten
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung. In
9 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in den
1 bis 8 verwendeten die
gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 8 gezeigten dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel
sind alle Mündungen 30, 31, 432, 33 so
angeordnet, dass ihre Achsen parallel zu der Achse von einem Zylinder
7 oder senkrecht zu der Achse von einem Zylinder 7 sind. Daher
erlaubt das sechste Ausführungsbeispiel eine höhere Präzision hinsichtlich
der Herstellung oder Bearbeitung der Mündungen 30, 31,
432, 33, als das fünfte Ausführungsbeispiel.
10 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem siebten
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung. In
10 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in den
1 bis 9 verwendeten die
gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 9 gezeigten dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel
stellt ein Drucksteuerventil 510 den Druck in einer ersten Drucksteuerkammer
3 und den Druck in einer zweiten Drucksteuerkammer 6 ein. Das
Drucksteuerventil 510 ist aus einem stabähnlichen Element
510a und einem Kugelelement 510b ausgebildet. Das Kugelelement
510b steht in Kontakt mit einem ebenen Abschnitt 560 des stabähnlichen
Elements 510a. Da das Drucksteuerventil 510 bei diesem Ausführungsbeispiel
mit dem ebenen Abschnitt 560 versehen ist, wie in 10
gezeigt ist, kann das Kugelelement 510b an dem ebenen Abschnitt
560 rollen, wenn das Drucksteuerventil 510 in dem dritten Zustand
positioniert ist (siehe 3C). Daher schließt das
an dem ebenen Abschnitt 560 rollende Kugelelement 510b zuverlässig
die zweite Auslassmündung 33, wenn das Drucksteuerventil
510 in dem dritten Zustand positioniert ist, sogar wenn das stabähnliche
Element 510a und eine zweite Auslassmündung 33 nicht koaxial
zueinander angeordnet sind. Des Weiteren ist ein Wandabschnitt um den ebenen Abschnitt
560 vorgesehen, wodurch verhindert wird, dass das Kugelelement
510b sich aus dem ebenen Abschnitt 560 heraus bewegt.
11 zeigt eine Darstellung eines Gesamtaufbaus von einem
achten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung.
12 zeigt eine vergrößerte Ansicht von in
11 gezeigten Abschnitten. In den 11
und 12 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in
den 1 bis 10 verwendeten
die gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 10 gezeigten dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel
stellt ein erstes Drucksteuerventil 610a den Druck in einer ersten Drucksteuerkammer
3 ein. Ein zweites Drucksteuerventil 610b stellt den Druck in
einer zweiten Drucksteuerkammer 6 ein. Ein Betätigungsglied
611 der Solenoid-Bauart spannt das erste Drucksteuerventil 610a
und das zweite Drucksteuerventil 610b in die Ventilöffnungsrichtung
vor. Eine erste Feder 670 spannt das erste Drucksteuerventil
610a in die Ventilschließrichtung vor. Eine zweite Feder
671 spannt das erste Drucksteuerventil 610a und das zweite Drucksteuerventil
610b in die Ventilschließrichtung vor.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung begonnen werden soll, genauer gesagt,
wenn Kraftstoff bei einem verringerten Ventilmaximalhub eingespritzt werden soll,
wird dem Betätigungsglied 611 der Solenoid-Bauart ein derart geringer
Strom zugeführt, dass es nur das Drucksteuerventil 610a öffnet,
wobei die Kraft der ersten Feder 670 überwunden wird, wie aus den
11 und 12 ersichtlich
ist. Bei diesem Zustand kann Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 fließen. Als Ergebnis wird die resultierende Kraft aus der Kraft
des Kraftstoffs in der ersten Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil
2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, und der Kraft von einer
Feder 13, die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung
vorspannt, kleiner als die Kraft des Kraftstoffs in einer Kraftstoff-Reservoirkammer
4, die das Nadelventil 2 in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt,
so dass sich das Nadelventil 2 öffnet. Des Weiteren ist bei diesem
Zustand der Abfluss von Kraftstoff aus der zweiten Drucksteuerkammer 6
blockiert. Als Ergebnis wird der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
6 größer als der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3, so dass ein Hubsperrkolben 5 an eine untere Anstoßfläche
7c anstößt, wodurch folglich ein verringerter Ventilmaximalhub
festgelegt wird (siehe 4A). Das heißt, das Nadelventil
2 und ein Betätigungskolben 2a stoßen an dem Hubsperrkolben
5 an, der in dem in 4A dargestellten Zustand
positioniert ist, um die Kraftstoffeinspritzung durchzuführen.
Wenn Kraftstoff bei einem gesteigerten Ventilmaximalhub eingespritzt
werden soll, wird als nächstes das Betätigungsglied 11 der Piezo-Bauart
geringfügig zusammengezogen und dem Betätigungsglied 611 der
Solenoid-Bauart ein großer Strom zugeführt, um das zweite Drucksteuerventil
610b ebenso wie das erste Drucksteuerventil 610a zu öffnen,
wobei die Kraft der ersten Feder 670 und der zweiten Feder 671
überwunden wird. Bei diesem Zustand kann der Kraftstoff aus der ersten Drucksteuerkammer
3 fließen, wie bei dem Zustand, bei dem nur das erste Drucksteuerventil
610a geöffnet ist. Daher wird die resultierende Kraft aus der Kraft
des Kraftstoffs in der ersten Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil
2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, und der Kraft der Feder
13, die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung vorspannt,
kleiner als die Kraft des Kraftstoffs in der Kraftstoff-Reservoirkammer
4, die das Nadelventil 2 in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt,
so dass der geöffnete Zustand des Nadelventils 2 erhalten wird. Bei
dem Zustand, bei dem das zweite Drucksteuerventil 610b ebenso wie das erste
Drucksteuerventil 610a geöffnet ist, kann Kraftstoff jedoch auch aus
der zweiten Drucksteuerkammer 6 fließen. Daher verringert sich der
Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 auf die im Wesentlichen selbe
Höhe des Drucks in der ersten Drucksteuerkammer 3. Aufgrund des Drucks
in der Kraftstoff-Reservoirkammer 4 wird daher der Hubsperrkolben
5 ebenso wie das Nadelventil 2 und der Betätigungskolben
2a nach oben vorgespannt. Das heißt, das Nadelventil 2, der
Betätigungskolben 2a und der Hubsperrkolben 5 werden nach
oben bewegt, bis der Hubsperrkolben 5 an die obere Anstoßfläche
7d anstößt. Folglich wird der Ventilmaximalhub von dem in
4A angedeuteten Ventilmaximalhub um einen Betrag der
Hubhöhe t des Hubsperrkolbens 5 gesteigert (angedeutet in
4B). Bei diesem gesteigerten Ventilmaximalhub wird
die Kraftstoffeinspritzung durchgeführt.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung angehalten werden soll, dann wird
die elektrische Anregung des Betätigungsglieds 611 der Solenoid-Bauart
unterbrochen, um das erste Drucksteuerventil 610a und das zweite Drucksteuerventil
610b an vollständig geschlossenen Positionen zu positionieren (siehe
12). Bei diesem Zustand ist der Abfluss von Kraftstoff
aus der ersten Drucksteuerkammer 3 und der zweiten Drucksteuerkammer
6 in einen (nicht gezeigten) Kraftstoff-Rückführdurchgang blockiert.
Als Ergebnis wird die resultierende Kraft aus der Kraft des Kraftstoffs in der ersten
Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung
vorspannt, und der Kraft der Feder 13, die das Nadelventil 2 die
Ventilschließrichtung vorspannt, größer als die Kraft des Kraftstoffs
in der Kraftstoff-Reservoirkammer 4, die das Nadelventil 2 in
die Ventilöffnungsrichtung vorspannt, so dass das Nadelventil 2 geschlossen
wird. Die erste Drucksteuerkammer 3 und die zweite Einlassmündung
30, und die zweite Drucksteuerkammer 6 und die zweite Einlassmündung
32 sind so ausgebildet, dass der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer
6 schneller ansteigt als der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3, wenn von dem Zustand, bei dem das erste Drucksteuerventil
610a und das zweite Drucksteuerventil 610b geöffnet ist,
zu dem Zustand übergegangen wird, bei dem das erste Drucksteuerventil
610a und das zweite Drucksteuerventil 610b geschlossen sind. Genauer
gesagt ist die zweite Drucksteuerkammer 6 mit einer geringeren Kapazität
versehen als die erste Drucksteuerkammer 3. Als Ergebnis wird der Hubsperrkolben
5 nach unten bewegt, um an die untere Anstoßfläche
7c vor dem Ende der laufenden Kraftstoffeinspritzung anzustoßen (4A),
um Kraftstoff bei dem verringerten Ventilmaximalhub einzuspritzen, wenn die nächste
Kraftstoffeinspritzung beginnt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird zwischen dem Zustand, bei
dem die erste Drucksteuerkammer 3 und die zweite Drucksteuerkammer
6 beide mit Druck beaufschlagt sind, dem Zustand, bei dem die erste Drucksteuerkammer
3 und die zweite Drucksteuerkammer 6 beide druckentlastet sind,
und dem Zustand, bei dem die erste Drucksteuerkammer 3 druckentlastet ist
und die zweite Drucksteuerkammer 6 mit Druck beaufschlagt ist, gemäß
der Größe der Anziehungskraft des einzelnen Betätigungsglieds
611 der Solenoid-Bauart für das Betreiben des ersten Drucksteuerventils
610a und des zweiten Drucksteuerventils 610b übergegangen.
Das heißt, die Beziehung zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3 und dem Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 wird gemäß
der Größe der Anziehungskraft des einzelnen Betätigungsglieds
611 der Solenoid-Bauart geändert. Das heißt, die Beziehung zwischen
dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3 und dem Druck in der zweiten
Drucksteuerkammer 6 kann durch Betreiben des ersten Drucksteuerventils
610a und des zweiten Drucksteuerventils 610b geändert werden,
ohne dass notwendigerweise ein Betätigungsglied zum Steuern des Drucks in der
ersten Drucksteuerkammer 3 und ein Betätigungsglied zum Steuern des
Drucks in der zweiten Drucksteuerkammer 6 gesondert vorgesehen werden muss.
13 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
12 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem
neunten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung.
In 13 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in
den 1 bis 12 verwendeten
die gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 12 gezeigten dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel
verhindert ein Ausgleichskolben 610d das Auftreten von einer Hubkraft an
einem ersten Drucksteuerventil 610a aufgrund eines Moments von dem ersten
Drucksteuerventil 610a, das auftritt, wenn das erste Drucksteuerventil
610a von einem Betätigungsglied 611 der Solenoid-Bauart angezogen
wird. Daher kann dieses Ausführungsbeispiel die zwei Steuerventile
610a, 610b durch Verwendung des einzelnen Betätigungsglieds
611 der Solenoid-Bauart ohne ein Verursachen einer Hubkraft an dem ersten
Drucksteuerventil 610a betreiben.
14 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
12 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem
zehnten Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung.
In 14 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in
den 1 bis 13 verwendeten
die gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 13 gezeigten dar. Bei diesem Ausführungsbeispiel
hat ein Beschlag 610c' von einem ersten Drucksteuerventil 610a
eine obere Fläche, die unterschiedliche Abstände t1,
t2 von einer unteren Fläche von einem Betätigungsglied 611 der
Solenoid-Bauart festlegt, um das Auftreten von einer Hubkraft an dem ersten Drucksteuerventil
610a aufgrund eines Moments von dem ersten Drucksteuerventil
610a zu verhindern, das auftritt, wenn das erste Drucksteuerventil
610a von dem Betätigungsglied 611 der Solenoid-Bauart angezogen
wird. Daher kann dieses Ausführungsbeispiel die zwei Steuerventile
610a, 610b durch Verwenden des einzelnen Betätigungsglieds
611 der Solenoid-Bauart betreiben, ohne dass eine Hubkraft an dem ersten
Drucksteuerventil 610a verursacht wird.
15 zeigt eine vergrößerte der Ansicht von
2 ähnliche Ansicht von Abschnitten von einem elften
Ausführungsbeispiel von dem Kraftstoffeinspritzgerät der Erfindung. In
15 stellen die gleichen Bezugszeichen wie die in den
1 bis 14 verwendeten die
gleichen Abschnitte und Komponenten wie die in den 1
bis 14 gezeigten dar. Ein Betätigungskolben
702a ist oberhalb von einem Nadelventil 2 angeordnet. Ein Hubsperrkolben
705 stellt den Ventilmaximalhub ein, d.h. einen bei vollständigem
Öffnen des Nadelventils 2 erreichten Betrag des Hubs von dem Nadelventil
2. Eine zweite Einlassmündung 732 ist in einem Einlassdurchgang
ausgebildet, durch welchen Kraftstoff in eine zweite Drucksteuerkammer
6 fließt. Eine zweite Auslassmündung 733 ist in einem
Auslassdurchgang ausgebildet, durch welchen Kraftstoff aus der zweiten Drucksteuerkammer
6 fließt. Eine Verbindungsdurchgangsöffnung 734 ist
in einem Verbindungsdurchgang ausgebildet, der den Einlassdurchgang und den Auslassdurchgang
miteinander verbindet.
Die 16A und 16B
stellen einen Zustand dar, bei welchem ein Drucksteuerventil 10 in einem
zweiten Zustand positioniert ist, und einen Zustand, der unmittelbar nach dem Übergang
das Drucksteuerventil 10 von dem zweiten Zustand zu einem ersten Zustand
zum Schließen des Nadelventils 2 auftritt. Genauer gesagt stellt
16A Ströme von durch die zweite Auslassmündung
733 laufenden Kraftstoffs und dergleichen dar, wenn das Drucksteuerventil
10 in dem zweiten Zustand positioniert ist, d.h. wenn Kraftstoff bei einem
gesteigerten Ventilmaximalhub eingespritzt werden soll. 16B
stellt Ströme von durch die zweite Auslassmündung 733 laufenden
Kraftstoffs und dergleichen dar, unmittelbar nachdem das Drucksteuerventil
10 von dem zweiten Zustand zu dem ersten Zustand übergegangen ist,
d.h. wenn die Kraftstoffeinspritzung angehalten werden soll.
Unter Bezugnahme auf 16A wird das Betätigungsglied
11 der Piezo-Bauart geringfügig zusammengezogen, um das Drucksteuerventil
10 in den zweiten Zustand wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel zu
positionieren (3B), wenn Kraftstoff bei einem gesteigerten
Ventilmaximalhub eingespritzt werden soll. Bei dem zweiten Zustand kann der Kraftstoff
aus der ersten Drucksteuerkammer 3 fließen. Daher wird die resultierende
Kraft aus der Kraft des Kraftstoffs in der ersten Drucksteuerkammer 3,
die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, und
der Kraft der Feder 13, die das Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung
vorspannt, kleiner als die Kraft des Kraftstoffs in der Kraftstoff-Reservoirkammer
4, die das Nadelventil 2 in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt,
so dass der offene Zustand des Nadelventils 2 erhalten wird. Bei dem zweiten
Zustand kann der Kraftstoff außerdem aus der zweiten Drucksteuerkammer
6 fließen. Das heißt, Kraftstoff fließt durch die zweite
Auslassmündung 733 aus der zweiten Drucksteuerkammer 6 heraus.
Daher verringert sich der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 auf
die im Wesentlichen selbe Höhe wie der Druck in der ersten Drucksteuerkammer
3. Aufgrund des Drucks in der Kraftstoff-Reservoirkammer 4 wird
daher der Hubsperrkolben 705 ebenso wie das Nadelventil 2 und
der Betätigungskolben 702a nach oben vorgespannt. Das heißt,
das Nadelventil 2, der Betätigungskolben 702a und der Hubsperrkolben
705 werden nach oben bewegt, bis der Hubsperrkolben 705 an die
obere Anstoßfläche 7d anstößt.
Wenn die Kraftstoffeinspritzung, wie in 16B
gezeigt ist, angehalten werden soll, wird das Betätigungsglied 11
der Piezo-Bauart weiter zusammengezogen, um das Drucksteuerventil 10 von
dem zweiten Zustand zu dem ersten Zustand wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
zu bringen (3A). Zu dem Zeitpunkt der Zustandsänderung
wird das Drucksteuerventil 10 geschlossen, so dass Kraftstoff, der durch
die Verbindungsdurchgangsmündung 734 gelaufen ist, nicht in eine das
Kugelelement 10b umgebende Kammer eintreten kann, sondern er fließt
zurück in die zweite Drucksteuerkammer 6 durch die zweite Auslassmündung
733. Verglichen mit einem Fall, bei dem ein Verbindungsdurchgang nicht
vorgesehen ist, fließt daher Kraftstoff nicht zurück durch die zweite
Auslassmündung 33 (2, usw.) wie bei dem
ersten Ausführungsbeispiel, und daher kann bei diesem Ausführungsbeispiel
der Druck in der zweiten Drucksteuerkammer 6 schneller erhöht werden.
Bei dem ersten Zustand wird die resultierende Kraft aus der Kraft des Kraftstoffs
in der ersten Drucksteuerkammer 3, die das Nadelventil 2 in die
Ventilschließrichtung vorspannt, und der Kraft der Feder 13, die das
Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung vorspannt, größer
als die Kraft des Kraftstoffs in der Kraftstoff-Reservoirkammer 4, die
das Nadelventil 2 in die Ventilöffnungsrichtung vorspannt, so dass
das Nadelventil 2 wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel geschlossen
wird. Daher wird bei diesem Ausführungsbeispiel das Nadelventil 2
schneller geschlossen und die Kraftstoffeinspritzung schneller angehalten als bei
dem ersten Ausführungsbeispiel.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die zweite Drucksteuerkammer
6 mit dem Einlassdurchgang mit der zweiten Einlassmündung
732 und mit dem Auslassdurchgang mit der zweiten Auslassmündung
733 versehen, wie oben beschrieben ist. Der Einlassdurchgang und der Auslassdurchgang
sind miteinander über den Verbindungsdurchgang verbunden, der die Verbindungsdurchgangsmündung
734 aufweist. Wenn das Nadelventil 2 von dem offenen Zustand zu
dem geschlossenen Zustand gebracht wird, d.h. zu dem Zeitpunkt des Übergangs
von dem zweiten Zustand (3B), bei dem der Auslassdurchgang
der zweiten Drucksteuerkammer 6 nicht geschlossen ist, zu dem ersten Zustand
(3A), bei dem der Auslassdurchgang geschlossen ist,
fließt daher aus dem Einlassdurchgang geflossener und durch den Verbindungsdurchgang
gelaufener Kraftstoff augenblicklich durch die zweite Auslassmündung
733 des Auslassdurchgangs in eine umgekehrte Richtung, um in die zweite
Drucksteuerkammer 6 einzutreten. Daher kann zu dem Zeitpunkt des Übergangs
des Nadelventils 2 von dem offenen Zustand zu dem geschlossenen Zustand
der Hubsperrkolben 5 in die den Ventilmaximalhub verringernde Richtung
vorgespannt werden (nach unten in 16B), so dass das
Nadelventil 2 in die Ventilschließrichtung vorgespannt werden kann.
Das heißt, aufgrund des durch den Auslassdurchgang zurück in die zweite
Drucksteuerkammer 6 fließenden Kraftstoffs kann bei diesem Ausführungsbeispiel
das Nadelventil schneller als bei einem Aufbau geschlossen werden, bei dem ein Verbindungsdurchgang
nicht vorgesehen ist. Da die Verbindungsdurchgangsmündung 734 in dem
Verbindungsdurchgang ausgebildet ist, wird des Weiteren im wesentlichen verhindert,
dass durch den Einlassdurchgang eingeflossener Kraftstoff über den Verbindungsdurchgang
herausgeleitet wird, ohne in die zweite Drucksteuerkammer 6 zu fließen.
Während die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf deren
bevorzugte Ausführungsbeispiele beschieben wurde, ist es verständlich,
dass die vorliegende Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele
oder Aufbauarten beschränkt ist. Dagegen ist mit der Erfindung beabsichtigt,
verschiedene Abwandlungen und ähnliche Anordnungen abzudecken. Während
die verschiedenen Elemente der offenbarten Erfindung in verschiedenen Kombinationen
und Zusammensetzungen gezeigt sind, welche beispielhaft sind, liegen außerdem
andere Kombinationen und Aufbauarten mit mehreren, weniger oder nur einem einzelnen
Ausführungsbeispiel ebenso innerhalb des Anwendungsbereichs der vorliegenden
Erfindung.
Das Kraftstoffeinspritzgerät hat das Nadelventil 2 zum
Öffnen und Schließen der Einspritzöffnung, die erste Drucksteuerkammer
3 zum Vorspannen des Nadelventils 2 in die Ventilschließrichtung,
die Kraftstoffreservoirkammer 4 zum Vorspannen des Nadelventils
2 in die Ventilöffnungsrichtung und den Hubsperrkolben 5
zum Einstellen des Ventilmaximalhubs, das heißt des bei vollständigem
Öffnen des Nadelventils 2 erreichten Betrags des Hubs des Nadelventils
2. Der Hubsperrkolben 5 wird in die den Ventilmaximalhub steigernde
Richtung durch die erste Drucksteuerkammer 3 vorgespannt und wird in die
den Ventilmaximalhub verringernde Richtung durch die zweite Drucksteuerkammer
6 vorgespannt. Der Ventilmaximalhub wird durch Ändern der Beziehung
zwischen dem Druck in der ersten Drucksteuerkammer 3 und dem Druck in der
zweiten Drucksteuerkammer 6 geändert.