Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Nachschärfen von
Rasierklingen eines Nassrasierers gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruchs
1 angegebenen Art.
Die altbekannte Methode der Nassrasur wird laut Statistik als global
häufigste Rasiermethode angewendet und wie folgt definiert: Sie dient im Allgemeinen
zum sanften aber sauberen Entfernen von Haaren auf der menschlichen Haut, mit Hilfe
scharfer Stahlklingen. Im Normalfall werden die im Durchschnitt 0,12 mm dicken Haare
vorher mit einem Schmiermittel, meist Seifenschaum, aufgeweicht. Die erforderliche
kinetische Schnittenergie wird mittels manueller Ziehbewegungen eines geeigneten
Messerträgers zur Verfügung gestellt.
Alle heute gebräuchlichen und auf dem Markt angebotenen Nassrasur-Systeme
der verschiedensten Hersteller beruhen grundsätzlich auf einem analogen Funktionsaufbau
und einer ähnlichen Gestaltung. Die meist in einer Kunststoffplatte gestaffelt
angeordneten und federnd gelagerten 1 bis 4 Schnittmesser bestehen im Kern aus sehr
dünnem Kohlenstoffstahl, rostfreiem Stahl oder Sonderlegierungen von sehr geringer
Dicke. Als zweite Veredelungsschicht wird zur Härteverbesserung der Klingen
eine hochwertige Metalllegierung vorzugsweise aus Chrom oder Titan aufgebracht.
Darüber hinaus besitzen moderne Rasierklingen als letzte die Schneidkante umhüllende
Schicht Gleitüberzüge aus Kunststoffen der Gruppierung Fluorkohlenwasserstoffpolymere.
Neueste Entwicklungen, bezeichnet als PowerClide-Klingen, basieren auf einer telomeren
Beschichtung der Klingenoberfläche. Diese Beschichtungsmöglichkeit in
Dicke von zirka einer molekularen Einzelschicht liefert dann die wichtigen speziellen
Merkmale für die aktuellen Rasierapparate, die im umfassenden Zusammenwirken
aller Einzelkomponenten eine komfortable und angenehme Rasur ermöglichen.
Die verwendeten Klingen in den gebräuchlichen Systemrasierern
weisen eine Vielzahl von Attributen auf, die als Ergebnis eine zweckmäßige
und erfolgreiche Rasur ermöglichen. Die Klingenmesser in den Systemmesserträgern
sind auffällig dünn und deshalb außergewöhnlich scharf. Diese
Klingen weisen einen Spitzenradius der Schneide von etwa 800 A und weniger auf,
was ein Maßstab für die Schärfe dieser Klingen ist.
Der heutige hohe Standard der Nassrasurtechnik bei der Verwendung
von Systemklingenapparaten beruht zu einem großen Teil auf dem zielgerichteten
Konstruktionsprinzip derselben. Neben dem besonderem Metallaufbau beziehungsweise
der Zusammensetzung ist vor allem die zuletzt aufgebrachte Schicht aus Kunststoff
für den entscheidenden Vorteil dieser Systeme verantwortlich. Bei der Fertigung
kommen vorzugsweise die Kunststoffe der Gruppe Polyfluorkohlenwasserstoffe und ähnliche
zum Einsatz. Auch auf die Benutzung von perfluorierten Tensiden für die synthetische
Beschichtung der Rasiermesser wird oftmals hingewiesen. Einige Hersteller bevorzugen
die Anwendung von bewährten Alpha-Diamond Beschichtungen oder auch mit DLC
Technologien hergestellte Klingen mit diamantähnlichen Attributen. Sehr geschätzt
wird diese Oberflächenmodifizierung wegen brillanter thermischer und chemischer
Stabilität und hervorragender Gleitfähigkeit. Bekanntlich sind laut den
Herstellerangaben weiterer Produzenten die Rasierklingenschneidkanten speziell mit
Polytetrafluorethylen (PTFE), im Handel zum Beispiel unter dem Namen TEFLON bekannt,
beschichtet. Diese Klingen gewährleisten ebenfalls einen hervorragenden Rasierkomfort.
Der verhältnismäßig große technische Aufwand für
die Herstellung dieser neuzeitlichen Geräte äußert sich aber in hohen
Kosten für den Endverbraucher.
Die Mehrfachverwendung einer Rasierklingenträgerkassette ist
grundsätzlich durch eine permanent materielle Abnutzung der Rasierklingenschneidkante
begrenzt, wozu noch der variable Einfluss einer individuellen und subjektiven Schnittqualitätsbeurteilung
durch den Anwender hinzukommt.
Es ist bekannt, dass es im Augenblick für den Anwender der im
Handel angebotenen Rasiersysteme aller Hersteller und Systeme keine überzeugende
und befriedigende Lösung zum Nachschärfen der Klingenpatronen gibt.
In der DE 196 45 592 C1
ist ein Verfahren zum Nachschärfen von Rasierklingen offenbart, bei dem mit
Hilfe eines Magnetfeldes eine Verbesserung der Klingenschnittschärfe erzielt
wird. Als nachteilig erweist sich hierbei, dass allein durch die magnetische Wechselwirkung
eine ausreichende Nachschärfung der Klingen nicht gewährleistet ist.
Es ist weiterhin bekannt, die stumpfen Schneidkanten der Messer mit
Hilfe von hin und hergehenden Schleifbewegungen an einem so genannten Lederabziehriemen,
nachzuschärfen. Für die technisch hochentwickelten Rasierapparate ist
dieses Verfahren leider nicht anwendbar.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Nachschärfen einer
Rasierklinge ist in der US 1,889,630 offenbart.
Die offenbarte Vorrichtung umfasst einen dünnflächig ausgebildeten Haltekörper
und ein daran befestigtes Schärfmedium. Als nachteilig erweist sich hierbei,
dass durch die dünnflächige Ausbildung des Haltekörpers eine griffsichere Handhabung
der Nachschärfe-Vorrichtung nur bedingt möglich und dass aufgrund der
dünnflächigen Ausbildung des Haltekörpers bei einem Nachschärfe-Vorgang
u.U. ein versehentliches Lösen des eigentlichen Schärfmediums von dem
Haltekörper auftreten kann, und somit beim Gebrauch der offenbarten Nachschärfe-Vorrichtung
eine potenzielle Verletzungsgefahr nicht auszuschließen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Nachschärfen
von Rasierklingen eines Nassrasierers gemäß der im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Art unter Vermeidung der genannten Nachteile derart weiter zu bilden,
dass eine einfache, verletzungsfreie Handhabung und eine hohe Nachschärfgüte
gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 in Verbindung mit seinen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.
Die Unteransprüche bilden vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Der Haupteffekt des erfindungsgemäßen Schärfsystems
ist folgender: Die ultra-dünnen Messer werden beim Gebrauch während des
Schneidevorgangs umgebogen oder sogar beschädigt. Die Klingenkanten der Rasiermesser
wiesen teilweise sogar mikroskopisch erkennbare Abbrüche des Materials auf.
Der physikalische Schleifvorgang erzeugt eine ausreichende Kraft, die sich äußerst
günstig auf die erwünschte Angleichung der Klingenmesser und auf die Aus-
und Aufrichtung der Messerschnittkanten auswirkt. Durch die longitudinale Bewegung
des Schärfmediums an den Schnittkanten der Klingen werden die Ausbrüche
und Verbiegungen der hauchdünnen Klingen ausgeglichen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung beinhaltet ein innovatives
Konzept das sich wegen seiner unkomplizierten aber sinnvollen Gestaltung zum Nachschärfen
aller käuflichen Rasiersysteme beliebiger Hersteller und verschiedenster Systeme
eignet. Es können sowohl so genannte Women-Rasiergeräte wie auch Einmal-Rasiergeräte
oder auch mehrfach verwendbare System-Rasiergeräte einer erfindungsgemäßen
Nachschärfung unterzogen werden.
Eine relativ stumpfe Klinge hat interessanter Weise den Vorteil, dass
trotz eines notwendigerweise höheren Anpressdruckes der Rasiermesser weniger
Schnittverletzungen der Haut auftreten als mit einer scharfen Klinge. Allein dieser
Tatbestand erhöht damit den Anreiz die Benutzungsdauer einer Klinge mittels
Nachschärfen auszudehnen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahme steht
damit außer Frage, vor allem wenn man den enorm hohen Kaufpreis von qualitativ
exzellenten Rasierkassetten in Betracht zieht.
Um die Wirkungsweise eines mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
behandelten Systemrasierer in Extremsituationen abzuwägen, wurden mit langzeitig
benutzten Messern Rasiertests ohne Gleitmittel jeglicher Art durchgeführt.
Als eventuelle Wahlmöglichkeit bietet sich noch an ein so genanntes Preshave-Rasierwasser
anzuwenden wodurch die Barthaare in rasiergünstige Position gebracht werden.
Die gewissenhafte Auswertung dieser Untersuchung erlaubt die Annahme, dass es möglich
ist, unter bestimmten Umständen mit nachgeschärften Klingenblöcken
akzeptable bis teilweise sehr gute Rasierergebnisse zu erhalten. Die daraus resultierenden
Rasiermöglichkeiten sind generell betrachtet von enormer Wichtigkeit. Entscheidend
ist, dass die etwas geringere Schnittschärfe durch einen spezifisch bestimmbaren
höheren Anpressdruck ausgeglichen wird, ohne das dies zu einer Verletzungsgefahr
noch zu einer Hautirritation führt. Besonders die Hautspannung ist eine wichtige
Einflussgröße für eine einwandfreie Rasur, deshalb sollte mit einer
Hand die zu rasierende Hautfläche unter Spannung gehalten werden während
die zweite Hand das Rasiermesser lenkt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass die Anzahl der Rasuren mit einer Messerpatrone signifikant gesteigert werden
kann. Damit sind für den Benutzer des speziellen Schärfgerätes, wegen
des Klingenrecyclings, spürbare finanzielle Vorteile verbunden. Eine erhebliche
Einsparung von Ressourcen verschiedenster Art ist damit folgerichtig verbunden.
Es besteht keine zwingende Notwendigkeit die erfindungsgemäße Klingenschärfung
bereits nach der dritten bis fünften Rasur anzuwenden. Es ist aber sinnvoll,
rechtzeitig damit zu beginnen.
Als besonders vorteilhaft erweist sich die Ausbildung des Haltekörpers
aus Teflon (PTFE). Dieses Schärfmedium zeichnet sich besonders dadurch aus,
dass es weitgehend kompatibel mit den obersten Materialschichten der meisten Messerklingen
ist. Die Verwendung von Teflon hat den Effekt, dass durch die longitudinale Bewegung
des Schärfmediums an den Schnittkanten nicht nur die Ausbrüche und Verbindungen
der hauchdünnen Klingen ausgeglichen werden, sondern auch Teflon auf die Klingenschnittkante
appliziert wird, d. h., dass während des mechanischen Schärfvorgangs eine
Ergänzung der ursprünglichen Gleitschicht auf den Klingen bewirkt wird.
Als zukünftige Alternative zur manuellen Tätigkeit des Nachschärfens
ist daran gedacht den rein mechanischen Bewegungsablauf beim Schärfen der Klingen
mit einer elektromotorischen Kraft zu erzeugen. Als Schärfmedium sind die erfindungsgemäß
erwähnten Materialien einzusetzen. Im Falle der Verwendung von Elektroenergie
kann die Konstruktion so gestaltet sein, dass entweder das Schärfmedium
oder das Rasiergerät selbst die Schärfbewegung ausführt. Als weitere
Konstruktionsvariante kommt, speziell bei der Verwendung von Kunststoffen als Schärfmedium,
die Möglichkeit in Betracht, beschichtete, rotierende Walzenkörper, für
den elektrisch gesteuerten Schärfablauf einzusetzen.
An Hand der Zeichnungen 1 und
2 wird der Gebrauch und die teils empirisch gewonnenen
Größenwerte der erfindungsgemäßen Vorrichtung aufgezeigt.
In der Zeichnung 1 ist der vielflächige
Schleifkörper in allen Ansichten maßstabsgerecht dargestellt.
Der Zeichnung 2 obliegt es, den Gebrauch
des Schleifkörpers zu erläutern.
Das zu schärfende Rasiergerät wird unmittelbar mit einer
Hand festgehalten, und zwar zwischen Daumen und gestrecktem Zeigefinger, während
mit der anderen Hand das Schärfgerät inklusive dem Schärfmedium von
oben auf den Klingenträger so aufgesetzt wird, dass die Kante des Schärfmediums
(9) auf den Rasiermesserschnittkanten (5 bis 7) aufliegt,
und dann unter leichtem Druck in Längsrichtung (8) einige Male hin
und her bewegt wird.
Der Haltekörper ist als ein griffgünstiger handlicher Körper,
in Gestalt eines vielflächigen Polyeders ausgebildet, der das Schärfmedium
integriert enthält.
Selbstverständlich besteht eine unbeschränkte und schnelle
Einsatzmöglichkeit sowohl bei Einklingenrasierern wie auch bei den bekannten
Mehrfachklingengeräten.
Von entscheidender Bedeutung ist, dass während des Schärfvorgangs
die Messerklingen aus den vorhandenen Klingenkörpern nicht ausgebaut beziehungsweise
berührt werden müssen. Damit ist auch ausgeschlossen dass man sich beim
jederzeit durchführbaren Nachschärfvorgang verletzten kann. Die überraschend
einfache aber wirkungsvolle Art der physikalischen Bewegungsvorgänge beim Ablauf
eines Schärfungszyklus ist der Grund dafür.
Als ein besonderer Pluspunkt ist die Möglichkeit, die Messerschneiden
mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch jederzeit während einer
Rasur zu einem beliebigen Zeitpunkt abzuziehen, zu sehen. Dabei kann der Anwender
gefühlsmäßig selbst entscheiden mit welcher Frequenz die Bewegungen
durchgeführt werden und ob mit oder ohne Wasser nachgeschärft werden soll.
Gleichfalls ist es durchführbar, dass der Rasierende die parallel zu den Schneidkanten
auszuführenden Schärfbewegungen bereits vor Beginn der Rasur, also im
trockenen Zustand ohne besondere Probleme ausführen kann.
Der Effekt ist in jedem Fall eine Glättung und Ausrichtung der
Messer, das heißt eine physikalisch zustande gekommene Aufrichtung der Messerschneidkante.
Man beachte die Doppelwirkung, denn neben einer Begradigung der Schnittkante erfährt
die oberste Gleitschicht eine absolut vorteilhafte Materialergänzung, dank
des Schärfmediums Teflon.
Die als Schärfmedium genannten Kunststoffe der Klasse Polyhalogenolefine
zu denen auch PTFE gerechnet wird, besitzen hervorragende Eigenschaften, unter anderem
auf Grund eines äußerst geringen Reibungskoeffizienten.
Deshalb tritt beim Schärfvorgang mit diesem Material speziell
beim Übergang von Stillstand in Bewegung, das heißt bei der Geschwindigkeit
gleich Null, kein feststellbares Rucken auf.
Als unschätzbare Vorteile für die Verwendung dieser Kunststoffe
erweisen sich folgende materialspezifisch außergewöhnlichen Eigenschaften
wie zum Beispiel antihaftend, unzerbrechlich, physiologisch unbedenklich, geruchs-
und geschmacksneutral, unbrennbar, licht- und witterungsbeständig, universell
chemikalienbeständig und thermisch dauerbelastbar in den Temperaturbereichen
von –200 Grad Celsius bis +260 Grad Celsius.
Zur weiteren entscheidenden Verbesserung des Nachschärfvorganges
trägt die Verwendung einer hautsympathischen öl- oder fetthaltigen Substanz
bei. Zum Beispiel könnte Vaseline dafür geeignet sein. Von Vorteil ist
es weiter, gesundheitsförderliche, hautfreundliche Naturstoffe in diese Substanzen
einzubringen. Zum Beispiel kommen hier Ringelblumen-Öl, Aloevera-Öl, Mandel-Öl,
Argan-Öl, Jojoba-Öl, Arnika-Öl, Beinwell-Öl oder andere auf
die Qualität bezogen mindestens gleichwertige Öle in Frage. Damit erreicht
man einen Doppeleffekt, der sich durch eine außerordentlich hohe Gleitfähigkeit
der Rasierklingen auszeichnet und dabei gleichzeitig eine wirkungsvolle Hautpflege
bewirkt.
Denkbar ist auch ein Aufbringen von Olivenöl auf das Schärfmedium
(14). Der Vorteil von Olivenöl ist, dass es einen hohen Anteil des
Vitamins E enthält und außerdem noch phenolische Verbindungen aufweist.
Diese Bestandteile bilden die Basis für eine hohe hautpflegende Wirkung, die
trockene und empfindliche Hautpartien sanft mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.
Die Nachhaltigkeit der Wirkung wird durch den Zusatz von Johanniskrautöl noch
merklich erhöht. Das Johanniskrautöl wirkt vor allem durch den Inhaltsstoff
Hyperforin, der antibakterielle, entzündungshemmende Eigenschaften aufweißt.
Beide Grundbestandteile garantieren somit eine besonders hautfreundliche
Wohlfühlrasur. Der sowieso ausgezeichnete Reibungsfaktor des PTFE Kunststoffes
wird durch die Anwendung von Olivenöl nochmals bedeutsam verbessert.
Lediglich der Vollständigkeit halber sei nochmals darauf hingewiesen,
dass auch zu Beginn einer Rasur, also mit trockenen Messern, nachgeschliffen werden
kann. Dies ist leicht möglich weil das Schleifmedium aus PTFE einen idealen
Reibungskoeffizienten aufweist. Selbst während der Rasur besteht noch jederzeit
die Möglichkeit, mit minimalem Aufwand beliebig oft nachzuschärfen. Unterstützen
kann man den Schärfvorgang, indem man den Messerkopf mit Wasser beliebiger
Temperatur befeuchtet. Das Schärfmedium kann während des Schärfens
eventuell auch mit einem üblichen Rasierschaum oder mit einem hautsympathischen
Duftrasierwasser, kontaktiert werden.
Durch langzeitig angelegte und umfangreiche Testreihen, wobei die
verschiedenen Einflussgrößen wie Haardicke, Haarhärte, Haardichte,
Einseifart, Einseifzeit, Hautirritation berücksichtigt wurden und Rasiergeräte
sowie Rasiersysteme der verschiedenen Hersteller zur Anwendung kamen, konnte eine
eindeutige positive Ergebnisresonanz hinsichtlich der Benutzung der erfindungsgemäßen
Methode und Vorrichtung festgestellt werden. Die von allen Herstellern prognostizierte
Benutzungsdauer der Klingen wird bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und des erfindungsgemäßen Verfahrens deutlich übertroffen. Wichtig
ist auch, dass diese erfindungsgemäße Schärfmethode problemlos von
einem Rechtshänder wie auch von einem Linkshänder ausgeführt werden
kann. Die Standzeit beziehungsweise die Verwendbarkeitsdauer einer Systemrasierklingenkassette
wird aber grundsätzlich immer beeinflusst durch das persönliche und emotionale
Empfinden der rasierenden Person.