Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der Halbleiterbauelemente
und betrifft insbesondere eine Halbleiterstruktur mit einem eine vergrabenene Schicht
kontaktierenden Sinker-Kontakt, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.
Moderne integrierte Schaltungen enthalten eine Vielzahl von elektrisch
isolierten Schaltungselementen. Im Zuge einer fortschreitende Miniaturisierung werden
diese Schaltungselemente immer kleiner, so dass auch die elektrischen Isolierungen
zwischen den Schaltungselementen in entsprechender Weise kleiner werden müssen.
In den heute gängigen Smart Power Technologie (SPT)-Produkten,
welche die Funktionalität von CMOS-, Bipolar- und DMOS-Bauteilen in sich vereinigen,
werden unterschiedliche Schaltungselemente auf einem Halbleiterchip beispielsweise
mittels einer Diffusionsisolierung voneinander elektrisch isoliert. Um eine solche
Diffusionsisolierung herzustellen, können beispielsweise durch eine maskierte
Implantation geeignete Dotierstoffe in den Halbleiter eingebracht werden, welche
durch anschließendes Tempern elektrisch aktiviert werden.
Um als Isolierung wirken zu können, muss das erzeugte Dotiergebiet
vom Leitungstyp des Substrats bzw. der darauf aufgebrachten einkristallinen Epischicht
verschieden sein. So wird beispielsweise ein p-dotiertes Dotiergebiet in einem n-dotierten
Substrat bzw. Epischicht erzeugt. Bekannt ist auch die Formung einer Grabensisolation,
bei welcher von der Epischicht bis zum Halbleitersubstrat reichende tiefe Gräben
("deep trenches") geätzt werden, die anschließend mit einem isolierenden
Material (beispielsweise Siliziumdioxid) verfüllt werden. Solche Grabenisolationen
umrahmen gewöhnlich die Halbleiterbauelemente bzw. lateralen Bereiche, in denen
eine Mehrzahl von solchen Halbleiterbauelementen beherbergt sind, um diese elektrisch
voneinander zu isolieren.
Manche integrierte Schaltungen, wie Bipolar- und DMOS-Transistoren,
welche auch in SPT-Produkten eingesetzt werden, verwenden eine hochdotierte vergrabene
Schicht ("buried layer") als Kollektor- oder Draingebiet. Um einen niederohmigen
Kontakt zur vergrabenen Schicht herzustellen, wird beispielsweise ein bis zur vergrabenen
Schicht reichendes Diffusionsgebiet ("Sinker-Kontakt") erzeugt. Die Herstellung
eines solchen Sinker-Kontakts kann durch Implantation geeigneter Dotierstoffe und
Tempern erfolgen, wobei das Tempern dazu dient, die Dotierstoffe in die Epischicht
einzutreiben, bis diese die vergrabene Schicht erreichen, und um diese elektrisch
zu aktivieren. Die Dotierstoffe sind hierbei so gewählt, dass der Sinker-Kontakt
eine Dotierung vom gleichen Leitungstyp wie die vergrabene Schicht hat, während
die Dotierung zum Leitungstyp der Epi-Schicht verschieden ist, um zu erreichen,
dass der Sinker-Kontakt gegenüber der Epischicht elektrisch isoliert ist.
Nachteilig beim Herstellen einer Diffusionsisolierung, wie beispielsweise
eines Sinker-Kontakts zur Kontaktierung einer vergrabenen Schicht, ist insbesondere
die Tatsache, dass beim Tempern stets eine laterale Ausdiffusion der Dotierstoffe
erfolgt, so dass der Platzbedarf einer solchen Diffusionsisolierung vergleichsweise
hoch ist. Zudem muss die Diffusionsisolierung zur Erzielung einer ausreichenden
Spannungsfestigkeit die Ausbildung einer Raumladungszone mit einer genügenden
lateralen Abmessung ermöglichen, so dass in der Umgebung des Diffusionsgebiets
ausreichend Platz vorgehalten werden muss. Insofern benötigen herkömmliche
Diffusionsisolierungen vergleichsweise viel Platz, was nachteilig in Hinblick auf
eine Miniaturisierung der Halbleiterbauelemente ist.
Im Einzelnen ist aus der US 5,146,304
ein bipolarer Transistor mit einer vergrabenen Kollektorschicht und einer epitaktischen
Schicht mit einer Basis und einem Emitter sowie einem Sinker-Kontakt bekannt. Dieser
Sinker-Kontakt ist durch dielektrische Isolationsgebiete allseitig umgeben und von
der Basis getrennt. Diese dielektrischen Isolationsgebiete haben zur Basis und in
der entgegengesetzten Richtung dazu die gleiche Tiefe bis über die vergrabene
Schicht hinaus, wobei aber die Isolationsgebiete in der entgegengesetzten Richtung
etwas breiter dargestellt sind als bei der Basis.
Weiterhin behandelt die US 5,187,109
die Herstellung von lateralen bipolaren Transistoren und zeigt auf einem Substrat
eine vergrabene Schicht und darauf eine epitaktische Schicht und einen durch Implantieren
und Ausheilen hergestellten Kontakt, der durch innere Gräben bis zur vergrabenen
Schicht und durch äußere Gräben bis zum Substrat isoliert wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Halbleiterstruktur sowie ein Verfahren
zu deren Herstellung anzugeben, durch welche ein Sinker-Kontakt zur Kontaktierung
einer vergrabenen Schicht mit einem geringeren lateralen Platzbedarf als bislang
realisiert werden kann, ohne die Spannungsfestigkeit der Diffusionsisolierung einzubüßen.
Diese Aufgabe wird nach dem Vorschlag der Erfindung durch eine Halbleiterstruktur
des Patentanspruches 1 bzw. ein Verfahren zu deren Herstellung mit den Merkmalen
des Patentanspruches 4 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
durch die Merkmale der Patentansprüche 2 und 3 angegeben.
Erfindungsgemäß ist eine Halbleiterstruktur gezeigt, welche
in herkömmlicher Weise ein Halbleitersubstrat und eine hochdotierte vergrabene
Schicht, die wenigstens in Teilen des Halbleitersubstrats ausgebildet ist, aufweist.
Die hochdotierte vergrabene Schicht kann als Kollektor- oder Draingebiet eines Bipolar-
oder DMOS-Transistors dienen. Auf dem Halbleitersubstrat und der vergrabenen Schicht
ist, wie üblich, eine einkristalline Halbleiterschicht (Epischicht) angeordnet,
die gewöhnlich mittels Molekularstrahlepitaxie abgeschieden wird. Weiterhin
ist die Halbleiterstruktur mit einem von einer Oberfläche der Epischicht bis
zur vergrabenen Schicht reichenden niederohmigen Kontakt in Form eines Diffusionsgebiets
(Sinker-Kontakt) versehen, um einen elektrischen Anschluss zur vergrabenen Schicht
zu schaffen.
Die erfindungsgemäße Halbleiterstruktur zeichnet sich nun
in wesentlicher Weise dadurch aus, dass eine den Sinker-Kontakt im Wesentlichen
umrahmende Grabenisolierung ("Sinker-Grabenisolierung") angeordnet ist, welche den
Sinker-Kontakt von angrenzenden (dotierten) Gebieten der Epischicht isoliert bzw.
abgrenzt. Um eine elektrische Isolation des Sinker-Kontakts von den angrenzenden
Gebieten der Epischicht zu erreichen, sind die Gräben der Grabenisolierung
mit einem isolierenden Material, wie Siliziumdioxid, verfüllt. Jedoch kann
auch jedes andere, geeignete isolierende Material verwendet werden.
Durch die Sinker-Grabenisolierung kann in vorteilhafter Weise eine
räumliche Eingrenzung des Sinker-Kontakts erreicht werden, da bei der Herstellung
des Sinker-Kontakts die Dotierstoffe beim Eintreiben in die Epischicht nur bis zur
Sinker-Grabenisolierung diffundieren können. Durch die Sinker-Grabenisolierung
kann somit ein Sinker-Kontakt mit gewünschten Abmessungen realisiert werden.
Zudem muss aufgrund der isolierenden Eigenschaften der Sinker-Grabenisolierung der
Sinker-Kontakt lediglich seine Funktion als niederohmiger Anschluss der vergrabenen
Schicht erfüllen. Im Unterschied zu einer Diffusionsisolierung erübrigt
sich somit hinsichtlich einer genügenden Spannungsfestigkeit ausreichend Platz
zur Ausbildung einer Raumladungszone in der Umgebung des Sinker-Kontakts vorzuhalten,
so dass der Platzbedarf des Sinker-Kontakts im Vergleich zu einer Diffusionsisolierung
reduziert ist.
Durch den gewählten Ausdruck "im Wesentlichen" bezüglich
der Umrahmung des Sinker-Kontakts durch die Sinker-Grabenisolierung soll angedeutet
werden, dass es nicht notwendig ist, dass die Sinker-Grabenisolierung den Sinker-Kontakt
auf seiner ganzen, die Epischicht querenden (vertikalen) Abmessung umgibt. Vielmehr
genügt es, wenn die Sinker-Grabenisolierung den Sinker-Kontakt in Bezug auf
dessen vertikale Abmessung so weit umgibt, dass eine Ausdiffusion der Dotierstoffe
aus dem Sinker-Kontakt in die umliegenden dotierten Gebiete der Epischicht so weit
verhindert wird, dass die elektrischen Eigenschaften der umliegenden dotierten Gebiete
bzw. die Spannungsfestigkeit der Isolation nicht wesentlich beeinträchtigt
werden. Beispielsweise soll sich der Zahlenwert einer elektrischen Eigenschaft durch
die Ausdiffusion der Dotierstoffe um nicht mehr als 20%, vorzugsweise nicht mehr
als 10%, ändern. Eine gewisse geringe Ausdiffusion der Dotierstoffe aus dem
Sinker-Kontakt in die umliegenden dotierten Gebiete der Epischicht ist somit unschädlich.
In vorteilhafter Weise reicht die den Sinker-Kontakt umrahmende Sinker-Grabenisolierung
jedoch wenigstens bis zur Höhe der vergrabenen Schicht, um eine Ausdiffusion
der Dotierstoffe des Sinker-Kontakts in die umliegenden Gebiete der Epischicht oder
eine Verringerung der Spannungsfestigkeit gänzlich zu vermeiden. Die Sinker-Grabenisolierung
kann hierbei in die vergrabene Schicht eintauchen, jedoch nur so weit, dass elektrische
Eigenschaften der vergrabenen Schicht nicht wesentlich beeinträchtigt sind.
Ein Teil der Sinker-Grabenisolierung kann die vergrabene Schicht auch durchtrennen,
wobei die Sinker-Grabenisolierung an der gewünschten Kontaktstelle nicht vollständig
durchtrennt werden darf.
Weist die Halbleiterstruktur eine Tiefgrabenisolierung zur elektrischen
Isolierung von aktiven Strukturen, wie Bipolar- oder DMOS-Transistoren, oder von
lateralen Bereichen, in denen solche aktiven Strukturen enthalten sind, auf, bei
welcher die Gräben von der Oberfläche der Epischicht bis wenigstens zum
Halbleitersubstrat reichen, so ist es äußerst vorteilhaft, wenn ein Teil
der Tiefgrabenisolierung einen Teil der den Sinker-Kontakt umrahmenden Sinker-Grabenisolierung
formt. Eine vollständige Ummantelung des Sinker-Kontakts durch die Tiefgrabenstruktur
ist jedoch nicht sinnvoll, da die vergrabene Schicht ansonsten an der gewünschten
Kontaktstelle durchtrennt wäre. Beispielsweise kann die Tiefgrabenstruktur
den Sinker-Kontakt bezüglich dreier Raumrichtungen umgeben, während bezüglich
einer vierten Raumrichtung lediglich ein bis zur vergrabenen Schicht reichender
Isolationsgraben vorgesehen ist. Aus Gründen einer einfachen Herstellung weist
die Tiefgrabenisolierung eine größere Breite auf als der lediglich bis
zur vergrabenen Schicht reichende Isolationsgraben der Sinker-Grabenisolierung.
Weiterhin ist erfindungsgemäß ein Verfahren zur Herstellung
einer Halbleiterstruktur mit einer, durch einen Sinker-Kontakt kontaktierten, vergrabenen
Schicht gezeigt, welches die folgenden Schritte umfasst:
- a) Bereitstellen eines Halbleiter-Schichtstapels, der ein Halbleitersubstrat,
eine hochdotierte vergrabene Schicht, die wenigstens in Teilen des Halbleitersubstrats
ausgebildet ist, und eine einkristalline Halbleiterschicht, die auf dem Halbleitersubstrat
und der vergrabenen Schicht angeordnet ist, umfasst;
- b) Herstellen einer laterale Bereiche des Halbleitersubstrats voneinander elektrisch
isolierenden, bis in das Halbleitersubstrat reichenden Tiefgrabenisolierung;
- c) Herstellen einer Grabenisolierung ("Sinker-Kontakt-Fenster"), welche ein
von der Oberfläche der Halbleiterschicht im Wesentlichen (oder mindestens)
bis zur vergrabenen Schicht reichendes Gebiet umrahmt, das als Sinker-Kontakt zur
vergrabenen Schicht vorgesehen ist;
- d) Herstellen eines Diffusionsgebiets (Sinker-Kontakt) innerhalb des Sinker-Kontakt-Fensters,
was in herkömmlicher Weise beispielsweise durch maskierte Implantation von
geeigneten Dotierstoffen und anschließendes Tempern erfolgen kann.
Die Tiefgrabenisolierung und das Sinker-Kontakt-Fenster (bzw. deren
Gräben) werden in einem gleichen Ätzschritt hergestellt. Die Tiefe des
Sinker-Kontakt-Fensters oder wenigstens eines Teils hiervon lässt sich in vorteilhafter
Weise über die Grabenbreite vorgeben.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert, wobei Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen wird.
Es zeigen:
1A–1B eine Aufsicht
(1A) und eine Seitenansicht (1B)
eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Halbleiterstruktur;
2 ein Diagramm zur Veranschaulichung des Zusammenhangs
zwischen Grabentiefe T und Grabenbreite W beim Ätzen eines Isolationsgrabens.
Gleiche bzw. gleichwirkende Elemente sind in den Figuren mit gleichen
Bezugszahlen bezeichnet.
Zunächst wird Bezug auf die 1A und
1B genommen, worin eine Aufsicht (1A)
und eine Seitenansicht (1B) eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Halbleiterstruktur dargestellt sind. Demnach umfasst
eine erfindungsgemäße Halbleiterstruktur ein nicht näher dargestelltes
Halbleitersubstrat 1, beispielsweise n-dotiertes Silizium, welches mit
einer, beispielsweise p-hochdotierten, vergrabenen Schicht 2 versehen ist.
Auf dem Halbleitersubstrat 1 und der vergrabenen Schicht 2 ist
eine einkristalline Halbleiterschicht (Epischicht) 6 angeordnet, welche
in den Figuren nicht näher dargestellt ist. In der Epischicht 6 ist
ein von der Oberfläche 7 bis zur vergrabenen Schicht 2 reichender
niederohmiger Sinker-Kontakt 3 in Form eines (beispielsweise p-dotierten)
Diffusionsgebiets geformt. Die vergrabene Schicht 2 dient etwa als Kollektor-
oder Drain-Gebiet eines Bipolar- oder DMOS-Transistors.
Weiterhin ist eine von der Oberfläche 7 der Epischicht
6 bis zum Halbleitersubstrat 1 reichende Tiefgrabenisolierung
4 angeordnet, welche dazu dient, ein die vergrabene Schicht 2
nutzendes Halbleiterbauelement, wie ein Bipolar- oder DMOS-Transistor, oder einen
lateralen Bereich, in dem eine Mehrzahl von Halbleiterbauelementen beherbergt ist,
elektrisch zu isolieren. Die Tiefgrabenisolierung 4 umfasst einen in der
yz-Ebene angeordneten Graben, sowie zwei in der xz-Ebene angeordnete Gräben,
die allesamt die vergrabene Schicht 2 durchtrennen.
Der Sinker-Kontakt 3 wird auf drei Seiten von den Gräben
der Tiefgrabenisolierung 4 begrenzt. Auf einer vierten Seite ist ein weiterer
Isolationsgraben 5 vorgesehen, welcher von der Oberfläche
7 der Epischicht 6 bis zur vergrabenen Schicht 2 reicht,
ohne diese zu durchtrennen. Der Isolationsgraben 5 ist in Kontakt mit den
beiden Gräben der Tiefgrabenisolation 4 und formt gemeinsam mit diesen
einen Isolationsrahmen (Sinker-Kontakt-Fenster) um den Sinker-Kontakt
3.
Mithilfe des den Sinker-Kontakt 3 umgebenden Isolationsrahmens
kann der Sinker-Kontakt in einfacher Weise durch Einbringen von Dotierstoffen in
die Epischicht 6, beispielsweise mittels maskierter Implantation, und anschließendem
Eintreiben der Dotierstoffe in die Epischicht und deren elektrische Aktivierung
mittels Tempern hergestellt werden (wie in 1B durch
die Pfeile schematisch dargestellt ist), ohne hierbei eine unerwünschte Ausdiffusion
der Dotierstoffe und damit einher gehende laterale Verbreiterung des Sinker-Kontakts
in Kauf nehmen zu müssen. Die eingebrachten Dotierstoffe können lediglich
bis zum Isolationsrahmen diffundieren.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Sinker-Kontakt
3 in Platz sparender Weise ganz am Rand einer ohnehin vorhandenen Tiefgrabenisolierung
4 platziert worden. Jedoch könnte das Sinker-Kontakt-Fenster auch
für sich alleine, entfernt von der Tiefgrabenisolierung 4, an jeder
andere Stelle platziert werden.
Wie aus 2, einem Diagramm zur Veranschaulichung
des Zusammenhangs zwischen Grabentiefe T und Grabenbreite W beim Ätzen eines
Isolationsgrabens, ersichtlich ist, kann durch Wahl einer geeigneten Breite des
Grabens eine gewünschte Tiefe erzielt werden. In dem in den 1A
und 1B gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst das
Sinker-Kontakt-Fenster drei Gräben mit einer Breite W1 von ca. 2
&mgr;m, welche Teil der Tiefgrabenisolierung 4 sind, sowie einen Graben
5 mit einer Breite W2 von ca. 0,7 &mgr;m.
Während die breiteren Gräben der Tiefgrabenisolierung die vergrabene Schicht
2 durchtrennen, reicht der engere Isolationsgraben lediglich bis zur vergrabenen
Schicht, ohne diese zu durchtrennen. Durch eine geeignete Wahl der Grabenbreite
der jeweiligen Gräben wird somit das Sinker-Kontakt-Fenster in einem einzigen
Ätzschritt gemeinsam mit der Tiefgrabenisolierung in einfacher Weise hergestellt.
Die Gräben werden anschließend mit einem isolierenden Material, wie Siliziumdioxid,
verfüllt.
In der erfindungsgemäßen Halbleiterstruktur kann in vorteilhafter
Weise eine konventionelle Sinker-Kontaktbelegung eingesetzt werden. Eine laterale
Ausdiffusion der Dotierstoffe während des Eintreibens und der elektrischen
Aktivierung wird durch das Sinker-Kontakt-Fenster unterbunden. In vorteilhafter
Weise werden nur Gräben zum Zwecke einer Isolation eingesetzt.
- 1
- Halbleitersubstrat
- 2
- vergrabene Schicht
- 3
- Sinker-Kontakt
- 4
- Tiefgrabenisolierung
- 5
- Isolationsgraben
- 6
- Epischicht
- 7
- Oberfläche
- T
- Grabentiefe
- W
- Grabenweite