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Dokumentenidentifikation DE102006025400B3 27.12.2007
Titel Verfahren zum Drucken von Bildern auf einen Endbildträger nach dem elektrografischen Prinzip
Anmelder Océ Printing Systems GmbH, 85586 Poing, DE
Erfinder Winter, Hans, Dipl.-Ing., 80634 München, DE;
Freudenberg, Frank, Dipl.-Phys., 85570 Markt Schwaben, DE;
Scherdel, Stefan, Dipl.-Ing., 85570 Markt Schwaben, DE
Vertreter Schaumburg, Thoenes, Thurn, Landskron, 81679 München
DE-Anmeldedatum 31.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006025400
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse G03G 13/16(2006.01)A, F, I, 20060531, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G03G 15/16(2006.01)A, L, I, 20060531, B, H, DE   G03G 13/01(2006.01)A, L, I, 20060531, B, H, DE   G03G 15/01(2006.01)A, L, I, 20060531, B, H, DE   G03G 13/23(2006.01)A, L, I, 20060531, B, H, DE   G03G 15/23(2006.01)A, L, I, 20060531, B, H, DE   
Zusammenfassung Auf einem Fotoleiterband (OPC) werden Ladungsbilder der zu druckenden Bilder erzeugt, mit Toner zu Tonerbilder entwickelt, die Tonerbilder auf ein Transferband (TFB) übertragen, von dem sie auf einen Endbildträger (AT) umgedruckt werden, nach dem dieser an das Transferband (TFB) angeschwenkt worden ist. Der Zeitpunkt der Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Fotoleiterband (OPC) und/oder der Übertragung der Tonerbilder auf das Transferband (TFB) wird so gelegt, dass die durch das An- bzw. Abschwenken des Endbildträgers (AT) an das Transferband (TFB) bzw. von dem Transferband (TFB) auf diesem und dem Fotoleiterband (OPC) verursachten Erschütterungen und Störungen keinen Einfluss auf die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Fotoleiterband (OPC) und/oder Übertragung der Tonerbilder vom Fotoleiterband (OPC) auf das Transferband (TFB) haben.

Beschreibung[de]

In WO 98/39691 A1 ist ein Druck- und Kopiergerät nach dem elektrografischen Prinzip beschrieben, mit dem Farbdruck durchgeführt werden kann; der Inhalt von WO 098/39691 A1 wird hiermit in die Offenbarung der folgenden Beschreibung einbezogen. In 1 ist ein Prinzipbild eines Druckgerätes DR nach WO 98/39691 A1 dargestellt, das zur Erläuterung der Erfindung herangezogen wird. Zeichengeneratoren ZG z. B. auf beiden Seiten eines Endbildträgers AT (z. B. einer Papierbahn) erzeugen auf einem Ladungsbildträger OPC (z. B. einem Fotoleiterband) Ladungsbilder der zu druckenden Bilder. Diese werden in einer Entwicklerstation ES mit Toner zu Tonerbildern eingefärbt. Anschließend werden die Tonerbilder nacheinander auf einen Zwischenträger TFB (z.B. ein Transferband) übertragen (im folgenden wird dieser Übertragungsort Umdruckstation U1 genannt) und dort zu einem Tonergesamtbild gesammelt. Dieses wird auf den Endbildträger AT umgedruckt (im folgenden wird dieser Übertragungsort Umdruckstation U2 genannt) und anschließend dort fixiert. Das Bedrucken kann nach WO 98/39691 A1 und 1 auf beiden Seiten des Endbildträgers AT erfolgen. Zu Einzelheiten wird auf WO 98/39691 A1 verwiesen.

Bei der Erstellung eines Mehrfarbenbildes geht das Druckgerät in einen Start/Stop-Betrieb über. Während der Endbildträger AT steht, werden die Farben auf dem Zwischenträger TFB, dem Transferband, zu einem Farbtonergesamtbild aufgesammelt (eine Sammelzykluslänge entspricht dabei der Anzahl der Farben·Transferbandlänge). Dann wird der Endbildträger AT so gestartet, dass das Farbtonergesamtbild auf dem Zwischenträger TFB an der Umdruckstation U2 zeilengenau zum vorhergehenden Druckbild auf den Endbildträger AT umgedruckt wird.

Anhand der 2 wird der zeitliche Weg der Entstehung eines Druckbildes von der Erzeugung des Ladungsbildes auf dem Ladungsbildräger, im folgenden ein Fotoleiterband OPC, bis zum Umdruck auf dem Endbildträger AT gezeigt; dabei wird angenommen, dass das Druckbild sich aus zwei Farben F1 und F2 zusammensetzt. Durch einen Zeichengenerator ZG wird jeweils das Ladungsbild aus den beiden Farben F1 und F2 nacheinander auf dem Fotoleiterband OPC erzeugt (Zeile Z1). Auf Zeile Z2 ist die Lage des getonerten Ladungsbildes der beiden Farben F1 und F2 an der Umdruckstation U1 zum Zwischenträger, im folgenden ein Transferband TFB, dargestellt. Zeile Z3 zeigt die Erzeugung des Farbtonergesamtbildes auf dem Transferband TFB an der Umdruckstation U2 und aus Zeile Z4 ergibt sich die Lage des auf den Endbildträger AT umgedruckten Farbtonergesamtbildes B. Es ist zu erkennen, dass das Farbtonergesamtbild B aus den nacheinander auf das Transferband TFB übertragenen Farben F1 und F2 auf dem Transferband TFB (Zeile Z3) erzeugt wird und dann das Farbtonergesamtbild B auf den Endbildträger AT umgedruckt wird. Auf diesem wird das Farbtonergesamtbild dann auf bekannte Weise fixiert (aus WO 98/39691 A1 entnehmbar). Zum Umdruck des Farbtonergesamtbildes B vom Transferband TFB auf den Endbildträger AT wird dieser gestartet, auf Druckgeschwindigkeit beschleunigt und dann an das Transferband TFB angeschwenkt (Bereich A1 in Zeile Z4), nach dem Umdruck wird der Endbildträger AT vom Transferband TFB abgeschwenkt (Bereich A2 in Zeile Z4) und wieder gestoppt. Durch das An- bzw. Abschwenken (Bereiche A1 und A2) des Endbildträgers AT an bzw. vom Transferband TFB werden auf diesem Erschütterungen erzeugt, die sich über das Transferband TFB auf das Fotoleiterband OPC auswirken und dazu führen können, dass die Tonerbilder der beiden Farben F1 und F2 auf dem Fotoleiterband OPC sich etwas verschieben mit der Folge, dass die Farben F1 und F2 auf dem Transferband TFB nicht mehr exakt übereinander liegen. Diese Situation ist in 2 durch die senkrecht verlaufenden gestrichelten Linien L1 und L2 dargestellt. Es ist zu erkennen, dass die gestrichelten Linien L1, L2 und damit die Erschütterungen sich auf das Fotoleiterband OPC auswirken und zwar am Zeichengenerator ZG und der Umdruckstation U1.

Aus EP 1 562 084 A2 ist ein Verfahren bekannt, mit dem mit einem elektrofotografischen Druckgerät sowohl Farbbilder als auch einfarbige Bilder erzeugt werden können. Dazu werden Ladungsbilder der Bilder auf einem Ladungsbildträger erzeugt, diese werden mit Toner eingefärbt, die Tonerbilder werden in einem ersten Umdruckvorgang auf ein Transferband umgedruckt und von dort auf einen Aufzeichnungsträger, z.B. ein Papierblatt. Dazu wird der Aufzeichnungsträger an das Transferband angeschwenkt. Durch das Anschwenken des Aufzeichnungsträgers an das Transferband werden auf diesem und dem Ladungsbildträger Schwingungen erzeugt, die zu unerwünschten Verschiebungen der Tonerbilder auf dem Transferband führen. Dies ist insbesondere bei Farbdruck nachteilig, da dann die einzelnen Farbtonerbilder eines Farbbildes, die auf dem Transferband gesammelt werden, nicht mehr exakt über einander zu liegen kommen. Um diesen Nachteil bei aus vier Farbtoner erzeugten Farbbildern zu vermeiden, wird vorgeschlagen, als letzte Farbe im Farbsammelzyklus Farbtoner in gelber Farbe zu verwenden, da das menschliche Auge die Verschiebung des gelben Farbtonerbildes im Vergleich zu den anderen Farbtonerbildern am wenigsten registriert.

DE 103 45 149 A1 beschäftigt sich mit einem Problem, das dadurch entsteht, dass an ein umlaufendes erstes Band ein zweites Band angeschwenkt oder von diesem abgeschwenkt wird. Durch die Belastung wird ein Schlupf an der Antriebswalze für das erste Band erzeugt mit der Folge, dass sich die Umlaufgeschwindigkeit des ersten Bandes ändert. Dies ist nachteilig, wenn das Band ein Transferband bei einem elektrografischen Drucker ist. Es werden nun Lösungen vorgeschlagen, wie der Schlupf vermieden werden kann.

Das von der Erfindung zu lösende Problem besteht darin, ein Verfahren anzugeben, bei dem die durch das An- bzw. Abschwenken des Endbildträgers an den bzw. von dem Zwischenträger, z. B. einem Transferband, erzeugten Erschütterungen keinen störenden Einfluss auf die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Ladungsbildträger, z. B. einem Fotoleiterband, haben bzw. keinen störenden Einfluss auf die Übertragung der entwickelten Ladungsbilder auf den Zwischenträger haben.

Dieses Problem wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Störungen auf dem Endbildträger werden dann vermieden, wenn der Zeitpunkt der Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Ladungsbildträger und/oder der Übertragung der Tonerbilder auf den Zwischenträger so gelegt wird, dass die durch das An- bzw. Abschwenken des Endbildträgers auf dem Zwischenträger und dem Ladungsbildträger verursachten Erschütterungen keinen Einfluss auf die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Ladungsbildträger und/oder die Übertragung der Tonerbilder auf den Zwischenträger haben können.

Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Bei einer ersten Lösung werden die Ladungsbilder für das nächste zu druckende Bild erst dann auf dem Ladungsbildträger erzeugt, wenn die durch den Schwenkvorgang des Endbildträgers erzeugten Erschütterungen abgeklungen sind.

Bei einer zweiten Lösung werden zur Zeit der durch den Schwenkvorgang des Endbildträgers verursachten Störungen keine Tonerbilder auf den Zwischenträger übertragen.

Zudem können die beiden Lösungen kombiniert werden.

Beim elektrografischem Druck unter Verwendung eines Fotoleiterbandes als Ladungsbildträger und eines Transferbandes als Zwischenträger werden die Ladungsbilder durch einen Zeichengenerator auf dem Fotoleiterband erzeugt und dann zu Tonerbildern entwickelt, die auf das Transferband übertragen werden und von dort auf den Endbildträger umgedruckt werden. Während des Umdrucks der Tonerbilder vom Transferband auf den Endbildträger wird dieser an das Transferband angeschwenkt, sonst ist er abgeschwenkt. Die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Fotoleiterband bzw. die Übertragung der Tonerbilder auf das Transferband erfolgt erst dann, wenn die durch das An- bzw. Abschwenken des Endbildträgers an das Transferband auf diesen erzeugten Erschütterungen abgeklungen sind.

Beim Farbdruck werden die Ladungsbilder für die einzelnen Farben des Farbbildes nacheinander auf dem Fotoleiterband erzeugt und mit Farbtoner zu einzelnen Farbtonerbildern entwickelt, die einzelnen Farbtonerbilder werden auf das Transferband übertragen und dort übereinander zum Farbtonergesamtbild gesammelt, derart, dass das Transferband nach der Übernahme jedes Farbtonerbildes um eine Umdrehung weiter bewegt wird. Während des Umdrucks des Farbtonergesamtbildes auf den Endbildträger wird dieser an das Transferband angeschwenkt, sonst ist dieser vom Transferband abgeschwenkt. Die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Fotoleiterband oder die Übertragung der Farbtonerbilder vom Fotoleiterband auf das Transferband wird so gelegt, dass diese Vorgänge nicht während des An- bzw. des Abschwenkvorganges des Endbildträgers an das bzw. von dem Transferband erfolgen.

Die Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild auf dem Fotoleiterband kann in einer ersten Lösung erst erfolgten, wenn der Endbildträger nach dem Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes vom Transferband an- bzw. abgeschwenkt worden ist.

In einer zweiten Lösung wird die Übertragung des Farbtonergesamtbildes erst durchgeführt, wenn das auf dem Transferband gesammelte Farbtonergesamtbild in einem zweiten oder n-ten (n ganze Zahl) Umlauf zur Umdruckstation bewegt worden ist, um umgedruckt zu werden. Dann kann die Übertragung der Farbtonerbilder des nächsten Farbtonergesamtbildes auf das Transferband nach Beendigung des Umdrucks des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes erfolgen bzw. der Beginn der Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild nach Beendigung des Umdrucks des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes gestartet werden.

An Hand von Ausführungsbeispielen, die in den Figuren dargestellt sind, wird die Erfindung weiter erläutert.

Es zeigen:

3 die zeitliche Lage des Druckbildes mit Kompensation der Störung bei längeren Pausen zwischen den Farbsammelzyklen auf dem Transferband;

4 die zeitliche Lage des Druckbildes mit Kompensation der Störung durch eine zusätzliche Transferbandumdrehung und Übertragung des Farbtonerbildes des nächsten Farbtonergesamtbildes auf das Transferband nach Anschwenken des Endbildträgers an das Transferband;

5 die zeitliche Lage des Druckbildes mit Kompensation der Störung durch eine zusätzliche Transferbandumdrehung und Übertragung des Farbtonerbildes des nächsten Farbtonergesamtbildes auf das Transferband nach Anschwenken bzw. Abschwenken des Endbildträgers an das bzw. von dem Transferband;

6 die zeitliche Lage des Druckbildes mit Kompensation der Störung durch eine zusätzliche Transferbandumdrehung durch Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild nach Abschwenken des Endbildträgers und damit Übertragung der Farbtonerbilder des nächsten Farbtonergesamtbildes auf das Transferband nach Anschwenken und Abschwenken des Endbildträgers an das bzw. von dem Transferband.

Bei den 3 bis 6 sind die Zeilen Z entsprechend 2 bezeichnet. Dabei ist der Ablauf der Verfahren über der Zeit t in msec aufgetragen dargestellt.

Bei der Lösung der 3 wird der Einfluss der Störungen auf das Fotoleiterband OPC durch das An- bzw. Abschwenken des Endbildträgers AT an das Transferband TFB dadurch vermieden, dass zwischen den Farbsammelzyklen längere Pausen eingelegt werden. Der Umdruck des Farbtonergesamtbildes B auf den Endbildträger AT erfolgt bevor der nächste Farbsammelzyklus auf dem Fotoleiterband OPC gestartet wird. Damit tritt beim Abschwenken des Endbildträgers AT vom Transferband TFB keine Störung an der Umdruckstation U1 auf. Mit einer noch größeren Verzögerung kann weiterhin erreicht werden, dass zusätzlich zum Umdruck an der Umdruckstation U1 auch am Zeichengenerator ZG während der Erzeugung von Ladungsbildern keine Störung verursacht wird. In 3 sind zur Darstellung dieser Lösungen die gestrichelten Linien L1, L2 wieder eingezeichnet worden.

4 zeigt eine Lösung, bei der das Transferband TFB nach dem Aufsammeln der Farben eines Farbtonergesamtbildes um eine volle Umdrehung weiter bewegt wird bevor der Endbildträger AT an das Transferband TFB angeschwenkt wird. Damit wird erreicht, dass beim Anschwenken des Transferbandes TFB an den Endbildträger AT keine Störung an der Umdruckstation U1 verursacht wird.

Aus 5 ergibt sich eine Lösung, bei der das Transferband TFB nach dem Aufsammeln der Farben eines ersten Farbtonergesamtbildes um eine volle Umdrehung weiter bewegt wird und der Start der Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild nach dem Anschwenken des Endbildträgers AT zum Umdruck des ersten Farbtonergesamtbildes erfolgt. Sowohl beim Anschwenken als auch beim Abschwenken des Transferbandes TFB an bzw. vom Endbildträger AT werden dann keine Störungen an der Umdruckstation U1 zum Zeitpunkt der Übertragung von Farbtonbildern vom Fotoleiterband OPC auf das Transferband TFB verursacht. Weiterhin wird die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Fotoleiterband OPC durch den Anschwenkvorgang nicht gestört.

6 zeigt eine Lösung, bei der die Erzeugung der Ladungsbilder auf dem Fotoleiterband OPC für das nächste Farbtonergesamtbild und das Aufsammeln der Farbtonerbilder auf dem Transferband TFB erst nach dem Abschwenken des Endbildträgers AT vom Transferband TFB nach dem Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes B erfolgt. Dazu erfolgt das Aufsammeln der Farbtonerbilder des nächsten Farbtonergesamtbildes erst bei dem zweiten Umlauf des Transferbandes TFB nach dem Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes und das Transferband TFB wird nach dem Aufsammeln der Farbtonerbilder des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes noch um eine volle Umdrehung weiter bewegt bevor der Endbildträger AT an das Transferband TFB angeschwenkt wird. Der Farbsammelzyklus besteht somit aus vier Umläufen des Transferbandes TFB. Damit wird erreicht, dass beim Anschwenken und Abschwenken des Endbildträgers AT an das und von dem Transferband TFB keine Störung an der Umdruckstation U1 während der Übertragung der Farbtonerbilder vom Fotoleiterband OPC auf das Transferband TFB erzeugt wird und zudem die Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild durch den Abschwenkvorgang nicht gestört wird.

Zwischen den in den 3 bis 6 dargestellten Lösungen kann umgeschaltet werden, so dass das Verfahren gewählt werden kann, das dem jeweiligen Anwendungsfall am besten entspricht.

DR
Druckgerät
ZG
Zeichengenerator
AT
Endbildträger
OPC
Fotoleiterband
F
Farbbilder
TFB
Transferband
B
Farbtonergesamtbild
A
Schwenkbereiche des Endbildträgers AT
U1
Umdruckstation zwischen OPC und TFB
U2
Umdruckstation zwischen TFB und AT
ES
Entwicklerstation
n
ganze Zahl


Anspruch[de]
Verfahren zum Drucken von Farbbildern auf einen Endbildträger (AT) nach dem elektrografischen Prinzip, bei dem auf einem Ladungsbildträger (OPC) Ladungsbilder der zu druckenden Bilder erzeugt werden und mit Toner zu Tonerbildern entwickelt werden, die Tonerbilder auf einen Zwischenträger (TFB) übertragen werden, von dem sie auf den Endbildträger (AT) umgedruckt werden,

– bei dem die Ladungsbilder für die einzelnen Farben des Farbbildes nacheinander auf dem Ladungsbildträger (OPC) erzeugt werden und mit Farbtoner zu einzelnen Farbtonerbildern (F) entwickelt werden,

– bei dem die einzelnen Farbtonerbilder (F) auf das Transferband (TFB) übertragen und dort übereinander in einem Farbsammelzyklus zum Farbtonergesamtbild (B) gesammelt werden, derart, dass das Transferband (TFB) nach der Übernahme eines Farbtonerbildes (F) um eine Umdrehung weiter bewegt wird,

– bei dem vor dem Umdruck des Farbtonergesamtbildes (B) auf den Endbildträger (AT) dieser an das Transferband (TFB) angeschwenkt wird, nach dem Umdruck vom Transferband (TFB) abgeschwenkt wird,

– bei dem die Übertragung der Farbtonerbilder (F) des nächsten Farbbildes vom Ladungsbildträger (OPC) auf das Transferband (TFB) nach Beendigung des Abschwenkvorganges des Endbildträgers (AT) vom Transferband (TFB) nach Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes (B) erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild (B) auf einem Fotoleiterband (OPC) als Ladungsbildträger erst erfolgt, wenn der Endbildträger (AT) nach dem Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes (B) vom Transferband (TFB) abgeschwenkt worden ist. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Übertragung der Farbtonerbilder (F) des nächsten Farbtonergesamtbildes (B) vom Fotoleiterband (OPC) auf das Transferband (TFB) erst durchgeführt wird, wenn das auf dem Transferband (TFB) gesammelte vorhergehende Farbtonergesamtbild (B) in einem zweiten oder n-ten Umlauf des Transferbandes (TFB) zur Umdruckstation (U2) bewegt worden ist und der Umdruck auf den Endbildträger (AT) begonnen worden ist. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild (B) erst erfolgt, wenn der Endbildträger (AT) zum Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes (B) an das Transferband (TFB) abgeschwenkt worden ist. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem die Erzeugung der Ladungsbilder für das nächste Farbtonergesamtbild (B) erst erfolgt, wenn der Endbildträger (AT) nach dem Umdruck des vorhergehenden Farbtonergesamtbildes (B) vom Transferband (TFB) abgeschwenkt worden ist.






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