| Dokumentenidentifikation |
DE102006028487A1 27.12.2007 |
| Titel |
Rollladenpanzer |
| Anmelder |
Inoutic / Deceuninck GmbH, 94327 Bogen, DE |
| Erfinder |
Fischer, Christian, 94336 Hunderdorf, DE; Freis, Marc, 94327 Bogen, DE; Knepper, Elmar, 94327 Bogen, DE; Fraundorfer, Markus, 94428 Eichendorf, DE; Hofmann, Jörg, 94347 Ascha, DE |
| DE-Anmeldedatum |
21.06.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006028487 |
| Offenlegungstag |
27.12.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
27.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E06B 9/15(2006.01)A, F, I, 20060621, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung betrifft einen Rollladenpanzer, vorzugsweise aus einer beliebigen Anzahl von Hohlprofilen, die in Transportbreite, meist sechs Stück, zusammen mit ihren Verbindungsprofilen coextrudiert sind und mit aus Gummi/Hart-PVC-Werkstoff bestehenden gelenkigen Verbindern zu einem Rollladenpanzer komplettierbar sind.
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| Beschreibung[de] |
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Rollläden sind notorisch bekannt. Die Verbindung zwischen deren
einzelnen Profilstäben besteht meist aus mehreren dünnen Stäbchen
und Metallblättchen, wie aus den CH-PS 30974 und 309741529 hervorgeht. Es sind
auch Ketten und zwischen die Profilstäbe eingefügte Klammern, bzw. hakenförmige
Fortsätze bekannt geworden. Aus der DE
1 934 780 U geht ein Rollladen mit elastischen Zwischenleisten hervor,
bei dem die einzelnen Kunststoff oder Holzleisten mit einer elastischen Zwischenleiste
verbunden sind, die an ihren Kanten zylindrische oder schwalbenschwanzförmige
Verstärkungen aufweist.
Diese Rollladenkonstruktionen weisen allesamt den Nachteil auf, dass
die einzelnen, aus Kunststoffstäben bestehenden Rollladenprofile beim Transport
und bei der Montage umständlich zu handhaben sind. Insbesondere bei der Montage
derselben treten Probleme insofern aus, als das Einschieben der Verbindungselemente,
wegen der Reibungskräfte, sich schwierig und zeitaufwändig gestaltet.
Insbesondere treten bei der Montage der einzelnen Profilstäbe zu einem Rollladenpanzer
Schwierigkeiten auf, weil dieser, auf die gesamte Länge aus einzelnen Profilstäben
zusammengesetzt ist und danach als relativ dicke und schwere Rolle transportiert
und eingebaut werden muss. Die mit der DE 1 934 780
gegebene technische Lehre kann diese Problematik auch nicht annähernd lösen.
Der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen beschrieben ist, liegt
daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannt gewordenen Rollläden
zu vermeiden und einen Rollladen zu schaffen, der einfach zu komplettieren, zu transportieren
und zu montieren ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile für den Verarbeiter
liegen einerseits in den zur Verfügung gestellten, vorgefertigten, zu Gruppen
zusammengefassten Profilstäben, die mittels Coextrusion hergestellt sind und
andererseits in der einfachen Zusammenfassung dieser Gruppen zu Rollläden beliebiger
Länge durch einfache Verbindung dieser Gruppen durch etwa hantelförmige
Verbinder, die ebenfalls coextrudiert sind und an ihren Enden aus Hart-PVC bestehen,
während deren mittlerer Bereich aus Gummi, bzw. einem geeigneten Elastomer
besteht, d.h. die personalen Aufwendungen für Montage und Transport sind erheblich
reduziert.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in den Abbildungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt:
1 zwei Profilgruppen,
2 eine Ausführungsvariante der 1
und
3 einen Verbinder
Wie in der 1 dargestellt, besteht der
Rollladenpanzer aus einer erforderlichen Anzahl von untereinander angeordneten Panzerprofilen
1, die miteinander gelenkig verbunden sind. Als Gelenke dienen coextrudierte
Verbindungsprofile 2. Die Panzerprofile 1 werden dabei jeweils
als Profilgruppen, je nach Bedarf zu 6er, 8er oder dergl. Profilgruppen A, B, zusammen
mit den Verbindungsprofilen 2 extrudiert und danach mit weiteren, in den
Figuren nicht extra dargestellten Profilgruppen A, B mittels Verbindern
3 zu einem Rollladen komplettiert. Die Verbindungsprofile 2 und
die Verbinder 3 sind in Aufnahmenuten 1a und 1b der Panzerprofils
1 eingeschoben. Diese Aufnahmenuten 1a und 1b können
auch als Dichtungsfuge ausgebildet sein.
In der 2 ist eine Ausführungsvariante
der 1 dargestellt, wobei die Form der Panzerprofile
4 im Gegensatz zu der gem. 1 gewölbt ausgebildet
ist. Folglich ist auch die Form des zugehörigen Verbinders 6 nicht
mit dem Verbindungsprofil 2, bzw. dem Verbinder 3 identisch.
Der in 3 dargestellte Verbinder
3 ist an seinen beiden Endbereichen etwas verstärkt ausgebildet und
in die Aufnahmenuten 1a der einen Profilgruppe und in 1b der anderen
Profilgruppe eingeschoben. Die Mittelteile der Verbinder 3 bzw.
6 bestehen aus Elastomer, während die Endbereiche z.B. aus Hart-PVC
coextrudiert sind.
- 1
- Panzerprofil, 1a Aufnahmenut links, 1b Aufnahmenut rechts
- 2
- Verbindungsprofil
- 3
- Verbinder
- 4
- Panzerprofil
- 5
- Verbindungsprofil
- 6
- Verbinder
- 7
- Panzerprofil armierbar
- 8
- Armierung
- A, B
- Profilgruppen
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| Anspruch[de] |
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Rollladen aus Voll- oder Hohlprofilen mit gelenkartigen Verbindungsprofilen
zwischen den einzelnen Panzerprofilen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere
aus Panzerprofilen (1) bestehende, als Profilgruppen (A, B) mit ihren Verbindungsprofilen
(2) coextrudierte Panzerprofile (1) mindestens mit einer weiteren
solchen Profilgruppe mittels je eines in die endständigen Verbindungsnuten
(1a) der Profilgruppe (A, B) geschobenen Verbinders (3) zu einem
Rollladen komplettierbar sind.
Rollladen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aus coextrudiertem Elastomer/Hart-PVC
Werkstoff bestehende Verbinder (3) der einzelnen Profilgruppen (A, B),
wobei in der Mitte des Verbinders ein Elastomer und an dessen Enden ein Hart-PVC
Werkstoff vorgesehen ist.
Rollladen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
ein Panzerprofil (7) mit einer Armierung (8) ausgerüstet
ist.
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