Eine ophthalmologische Zusammensetzung, welche einen UV-Absorber und ferner einen Violett-Absorber aufweist, wobei im blauen Lichtspektrum eine hohe Transmission erreicht wird, und ein Augenimplantat, insbesondere eine Intraokularlinse, welche mit dieser ophthalmologischen Zusammensetzung hergestellt wird.
Beschreibung[de]
Die Erfindung betrifft eine ophthalmologische Zusammensetzung sowie
ihre Verwendung, insbesondere als Augenimplantat, wie Intraokularlinse.
Es ist bekannt, die Netzhaut des Auges gegen phototoxische Einflüsse
von Strahlung im Ultraviolettbereich und violettem Lichtbereich mittels Absorber
zu schützen. Derartige Absorber können im optischen Bereich von Intraokularlinsen
vorgesehen sein. Auf dem Markt befindliche Intraokularlinsen absorbieren insbesondere
im violettem Lichtbereich nur teilweise, sodass größenordnungsmäßig
25% bis 35% des Lichtes mit 430 nm durch das Linsenmaterial hindurchtreten.
Untersuchungen zeigen, dass der violette Lichtanteil eine entscheidende
Rolle beim Absterben von RPE (retinales Pigmentepithel)-Zellen durch Apoptosis spielt.
Im Laufe der Zeit kann dies zu altersbedingter Makula-Degeneration führen.
Andererseits ist für das Sehen bei verminderten Lichtbedingungen
(Scotopic vision), d.h. beim Dämmerungssehen und Nachtsehen, die Durchlässigkeit
im blauem Lichtspektrum (etwa 450 nm bis 500 nm) bedeutsam. In diesem blauen Wellenlängenbereich
soll so wenig wie möglich Licht beim Dämmerungssehen und Nachtsehen absorbiert
werden. Bekannte auf dem Markt befindliche Intraokularlinsen haben in diesem Bereich
(z. B. bei 475 nm) eine Transmission von nur etwa 70% bis 75%.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine ophthalmologische Zusammensetzung
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche im wesentlichen den ganzen violetten
Lichtanteil des sichtbaren Spektrums absorbiert und blaues Licht, insbesondere im
Bereich zwischen 450 nm und 500 nm, möglichst wenig absorbiert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Patentanspruches 1 gelöst.
Die ophthalmologische Zusammensetzung der Erfindung beinhaltet einen
UV-Absorber, welcher Strahlung im Wellenlängenbereich von etwa 200 nm bis 400
nm absorbiert. Ferner beinhaltet die ophthalmologische Zusammensetzung einen Violett-Absorber,
welcher violettes Licht im Wellenlängen von etwa 400 nm bis 430 nm absorbiert.
Geeignete Farbstoffe des Violett-Absorbers sind Verbindungen, in denen eine Acrylsäure-
oder Methacrylsäure-Einheit an einen unsubstituierten oder substituierten Pyrrolidinring
gebunden ist.
Als UV-Absorber beinhaltet die ophthalmologische Zusammensetzung ein
biokompaktibles UV-Lichtschutzmittel, wofür beispielsweise Benzotriazolderivate
(Tinuvin®) verwendet werden können. Beispielsweise kann folgendes
Lichtschutzmittel verwendet werden:
Methacrylsäure-(2-[3-(2H-benzotriazol-2-yl)4-hydroxy-phenyl]ethylester)
mit der Struktur
C18H17N3O3/Molekulargewicht: 323,35
g/mol
CAS Nummer [96478-09-0]
Geeignete Violett-Absorber der erfindungsgemäßen ophthalmologischen
Zusammensetzung sind Stereoisomere oder racemische Gemische von Verbindungen folgender
Strukturen:
X = O, NH, NR5
R5 = Substituierter oder nicht substituierter Alkyl- oder Aryl-Rest (oder Kombination
aus beiden) mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl,
Br, F;
R2 = Organische Alkyl- oder Aryl-Spacergruppe (oder Kombination aus beiden)
mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
R3 = organische Substituentengruppe mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus:
C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
der Pyrrolidinring entweder nicht substituiert oder an einer Position (ein R3)
bis mehrfach substituiert durch weitere Substituenten ist;
R4 = Organischer Alkyl- oder Aryl-Substituent (oder Kombination aus beiden)
mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F.
Beispiele entsprechender Strukturen (alle Stereoisomere oder racemische
Gemische sind beinhaltet) sind:
Ferner sind geeignete Violett-Absorber Stereoisomere oder racemischen
Gemische von Verbindungen folgender Strukturen:
Y = O, NH, NR6;
X = O, NH, NR6;
R6 = Substituierter oder nicht substituierter Alkyl- oder Aryl-Rest (oder Kombination
aus beiden) mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl,
Br, F;
R2 = Organische Alkyl- oder Aryl-Spacergruppe (oder Kombination aus beiden)
mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
R3 = Organische Alkyl- oder Aryl-Spacergruppe (oder Kombination aus beiden)
mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
R4 = Organische Substituentengruppe mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus:
C, N, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
der Pyrrolidinring entweder nicht substituiert oder an einer Position (ein R3)
bis mehrfach substituiert durch weitere Substituenten ist;
R5 = Organischer Alkyl- oder Aryl-Substituent (oder Kombination aus beiden)
mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
Beispiele entsprechender Strukturen (alle Stereoisomere oder racemische
Gemische sind beinhaltet) sind:
Ein bevorzugter Farbstoff für den Violett-Absorber der erfindungsgemäßen
opthalmologischen Zusammensetzung ist ein
Acrylsäure(-(S)-1-(4-nitrophenyl)pyrrolidin-2-yl-methylester mit
der Struktur:
C14H16N2O4/Molekulargewicht: 276,29
g/mol
CAS Nummer [152100-45-3]
Ausgehend von am Markt erhältlichen
(S)-(-)-1-(4-Nitrophenyl)-2-pyrrolidinemethanol
kann dieser Farbstoff mit folgenden Reaktionsschritten synthetisiert werden.
Als Trägermaterial, insbesondere biokompatibles Trägermaterial
sind Acrylate, insbesondere mit einem Wassergehalt von 1% bis 28%, für die
ophthalmologische Zusammensetzung geeignet. In diesem Trägermaterial sind der
UV-Absorber und der Violett-Absorber vorhanden und insbesondere kovalent gebunden.
Der UV-Absorber ist vorzugsweise in einem Konzentrationsbereich von 0,5% bis 1,0%
vorhanden. Wenn die ophthalmologische Zusammensetzung für eine Intraokularlinse
verwendet wird, hängt die jeweilige Konzentration des UV-Absorbers vom jeweiligen
Scheitelbrechwert (Dioptrie) der Linse ab. Der Violett-Absorber ist ebenfalls vorzugsweise
kovalent im Acrylat-Trägermaterial gebunden. Die Gefahr des Auswaschens aus
der Trägermatrix besteht nicht. Er kann in einem Konzentrationsbereich von
0,03% bis 0,16% vorliegen. Bei Verwendung der ophthalmologischen Zusammensetzung
für eine Intraokularlinse hängt die Konzentration des Violett-Absorbers
ebenfalls vom Scheitelbrechwert (Dioptrie) der Linse ab.
Geeignete biokompatible Trägermaterialien für die ophthalmologische
Zusammensetzung sind beispielsweise HEMA (Hydroxyethylmethacrylat) und MMA (Methylmethacrylat).
Auch Copolymerisate aus diesen Stoffen unter Verwendung von vorzugsweise EGDMA (Ethylenglykoldimethacrylat)
als Quervernetzer können als Acrylat-Trägermaterial verwendet werden.
Die Trägermaterialien können hydrophil mit einem Wassergehalt von beispielsweise
1% bis 30% oder hydrophob ausgebildet sein.
Ausführungsbeispiele der ophthalmologischen Zusammensetzung sind
folgende mit quantitativen Zusammensetzungen in Gewichts%:
Beispiel 1
EA (Ethylacrylat):45-75%EMA (Ethylmethacrylat):25-50%TFEMA (Trifluorethylmethacrylat):3-10%EGDMA (Ethylenglykoldimethacrylat):0,25-1,5%AIBN (&agr;,&agr;'-Azoisobutyronitril):0,01-0,1%UV-Absorber:0,1-1,0%Violett-Absorber:0,03-0,16%
Der Glaspunkt dieses hydrophoben, wasserfreien Polymers liegt bevorzugt
im Bereich 0-11°C
Beispiel 2
HEMA (Hydroxyethylmethacrylat):80-90%MMA (Methylmethacrylat):10-16%EGDMA (Ethylenglykoldimethacrylat):0,25-1,5%AIBN (&agr;,&agr;'-Azoisobutyronitril):0,01-0,1%UV-Absorber:0,1-1,0%Violett-Absorber:0,03-0,16%
Der Wassergehalt des hydratisierten Polymers liegt bevorzugt bei 26-30%
Zur Synthese der jeweiligen Linsenmaterialien werden zur Herstellung des hydrophilen
Materials in ein Becherglas nacheinander AIBN, Violett-Absorber, UV-Absorber, EGDMA
sowie MMA eingewogen und solange gerührt, bis alles gelöst ist. Anschließend
wird HEMA zugegeben und nochmals für ca. 10 Minuten gerührt.
Bei der Herstellung des hydrophoben Materials werden nacheinander
AIBN, Violett-Absorber, UV-Absorber, EGDMA, TFEMA, EA sowie EMA in ein Becherglas
eingewogen und auf dem Magnetrührer so lange gerührt bis sich alles gelöst
hat.
Die sich jeweils ergebende Mischung wird mittels eines geeigneten
Filtersystems abfiltriert und in die Polamerisationsformen überführt (z.B.
Näpfe, Stangen- oder Plattformen). Die Polymerisaton wird durch Erhitzen eingeleitet
(z.B. 40-60°C für 4-24 h sowie 70-130°C für weitere 4-24h).
Nach dem Erkalten werden die Polymerisate entnommen und durch Drehen und Fräsen
auf die gewünschte Rohlingsgröße gebracht (z.B. 3 mm Stärke,
12,7 mm Durchmesser).
Die Ausführungsbeispiele haben folgende Transmissionseigenschaften:
In der beigefügten Figur ist das Transmissionsverhalten der erfindungsgemäßen
ophthalmologischen Zusammensetzung verglichen mit den Transmissionsverhalten zweier
bekannter Zusammensetzungen für Intraokularlinsen. Auf der Abzisse sind die
Wellenlängen in nm und auf der Ordinate das Transmissionsverhalten in Prozent
angegeben. Das Transmissionsverhalten der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
wird mit einer durchgezogenen Linie und die Transmissionsverhalten der bekannten
Intraokularlinsen werden punktiert und strichliert dargestellt. Hieraus ist ersichtlich,
dass mit Hilfe der erfindungsgemäßen ophthalmologischen Zusammensetzung
nicht nur der UV-Anteil (< 400 nm), sondern auch der gesamte violette Lichtanteil
(400 nm bis 430 nm) absorbiert wird. Die bekannten Zusammensetzungen haben im violetten
Bereich eine hohe Lichtdurchlässigkeit mit bis zu einem Drittel des violetten
Anteils. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung hat bei 430 nm lediglich
eine Transmission von 5%.
Im blauen Lichtbereich hat die erfindungsgemäße Zusammensetzung
beispielsweise bei 475 nm eine Lichtdurchlässigkeit von 82%, während die
bekannten Linsen hier nur 70% bzw. 75% haben.
Die ophthalmologische Zusammensetzung eignet sich insbesondere für
Sehhilfen, wie Brillen, Kontaktlinsen, Augenimplantate, wie Hornhautimplantante
und insbesondere eignet sich die erfindungsgemäße ophthalmologische Zusammensetzung
für Intraokularlinsen.
Anspruch[de]
Ophthalmologische Zusammensetzung, welche einen UV-Absorber und ferner
einen Farbstoff, bei dem eine Acrylsäure- oder Methacrylsäure-Einheit
an einem substituierten oder unsubstituierten Pyrrolidinring gebunden ist, als Violett-Absorber
aufweist.Ophthalmologische Zusammensetzung nach Anspruch 1, bei welcher der Violett-Absorber
ein Stereoisomer oder racemisches Gemisch von Farbstoffen folgender Struktur ist:
wobei
X = O, NH; NR5
R5 = Substituierter oder nicht substituierter Alkyl- oder Aryl-Rest (oder Kombination
aus beiden) mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl,
Br, F;
R2 = Organische Alkyl- oder Aryl-Spacergruppe (oder Kombination aus beiden) mit
bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
R3 = Organische Substituentengruppe mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C,
H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F
der Pyrrolidinring entweder nicht substituiert oder an einer Position (ein R3) bis
mehrfach substituiert durch weitere Substituenten ist;
R4 = Organischer Alkyl- oder Aryl-Substituent (oder Kombination aus beiden) mit
bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F.Ophthalmologische Zusammensetzung nach Anspruch 1, bei welcher der Violett-Absorber
ein Stereoisomer oder racemisches Gemisch von Farbstoffen folgender Struktur ist:
wobei
Y = O, NH, NR6;
X = O, NH, NR6;
R6 = Substituierter oder nicht substituierter Alkyl- oder Aryl-Rest (oder Kombination
aus beiden) mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl,
Br, F;
R2 = Organische Alkyl- oder Aryl-Spacergruppe (oder Kombination aus beiden) mit
bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl,
Br, F;
R3 = Organische Alkyl- oder Aryl-Spacergruppe (oder Kombination aus beiden) mit
bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
R4 = Organische Substituentengruppe mit bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C,
H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F;
der Pyrrolidinring entweder nicht substituiert oder an einer Position (ein R3) bis
mehrfach substituiert durch weitere Substituenten ist;
R5 = Organischer Alkyl- oder Aryl-Substituent (oder Kombination aus beiden) mit
bis zu 30 Atomen, ausgewählt aus: C, H, Si, O, N, P, S, Cl, Br, F.Ophthalmologische Zusammensetzung nach Anspruch 1, bei welcher der Violett-Absorber
ein
Acrylsäure(-(S)-1-(4-nitrophenyl)pyrrolidin-2-yl-methylester mit
der Struktur:
ist.Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass der UV-Absorber
Methacrylsäure-(2-[3-(2H-benzotriazol-2-yl)4-hydroxy-phenyl]ethylester)
mit der Struktur
ist.Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, gekennzeichnet durch eine biokompatible Trägersubstanz, in welcher der UV-Absorber
und der Violett-Absorber vorgesehen sind.Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägersubstanz aus wenigstens einem Acrylat
besteht.Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass der UV-Absorber und/oder der Violett-Absorber kovalent
im Acrylat-Material gebunden sind.Ophthalmologische Zusammensetzung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Acrylat ein hydrophiles Material mit einem Wassergehalt
von 1% bis 28% ist.Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 7 bis
9, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Acrylat HEMA und/oder MMA sind
bzw. ist.Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, enthaltend
HEMA (Hydroxyethylmethacrylat):80-90%MMA (Methylmethacrylat):10-16%EGDMA (Ethylenglykoldimethacrylat):0,25-1,5%AIBN (&agr;,&agr;'-Azoisobutyronitril):0,01-0,1%UV-Absorber:0,1-1,0%Violett-Absorber:0,02-0,16%
Ophthalmologische Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, enthaltend:
EA (Ethylacrylat):45-75%EMA (Ethylmethylacrylat):25-50%TFEMA (Trifluorethylmethacrylat):3-10%EGDMA (Ethylenglykoldimethacrylat):0,25-1,5%AIBN (&agr;,&agr;'-Azoisobuthyronitril):0,01-0,1%UV-Absorber:0,1-1,0%Violett-Absorber:0,03-0,16%
Verwendung einer ophthalmologischen Zusammensetzung nach einem der Ansprüche
1 bis 12 zur Herstellung einer ophthalmischen Linse.Verwendung einer ophthalmologischen Zusammensetzung nach einem der Ansprüche
1 bis 13 zur Herstellung eines ophthalmologischen Implantats.Verwendung einer ophthalmologischen Zusammensetzung nach einem der Ansprüche
1 bis 12 zur Herstellung einer Intraokularlinse.Augenimplantat, dessen Implantatmaterial eine ophthalmologische Zusammensetzung
nach einem der Ansprüche 1 bis 12 aufweist.Augenimplantat nach Anspruch 16, welches als Intraokularlinse ausgebildet
ist.