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Dokumentenidentifikation DE102007017475A1 27.12.2007
Titel Benachrichtigung über ein Fahrzeugsystem zum passiven Aktivieren
Anmelder Lear Corporation, Southfield, Mich., US
Erfinder Ghabra, Riad, Dearborn Heights, Mich., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 13.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007017475
Offenlegungstag 27.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B60R 25/10(2006.01)A, F, I, 20070413, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Verfahren zum Benachrichtigen eines Fahrzeuginsassen oder einer anderen Person, dass ein zuvor aktiviertes passives Fahrzeugsystem nicht reaktiviert werden kann. Das Verfahren ist zur Verwendung mit einer beliebigen Anzahl von Systemen zur passiven Aktivierung geeignet, einschließlich auf Systeme zum passiven Zugang und zum passiven Starten, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Das Verfahren benachrichtigt den Fahrzeuginsassen, dass ein zuvor aktiviertes passives Fahrzeugsystem nicht reaktiviert werden kann, wenn ein Anhänger, der der passiven Betätigung dieses Systems zugeordnet ist, nicht verfügbar ist.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf fahrzeuggestützte Systeme zur passiven Aktivierung und genauer auf die Benachrichtigung von Fahrzeuginsassen, wenn ein derartiges Systeme nicht reaktiviert werden kann.

Immer mehr Fahrzeuge enthalten passive Aktivierungssysteme, wie etwa Systeme zum passiven Zugang und Systeme zum passiven Starten, die jedoch keine Einschränkung darstellen. Diese Systeme beruhen typischerweise auf einem Sender, einem Anhänger oder einem anderen vom Fahrgast getragenen Element zur Steuerung der Systemaktivierung. Bei Startsystemen kann z.B. ein Fahrzeugmotor oder ein anderes Antriebselement durch eine Fahrzeugsteuereinheit, eine Druckknopfbetätigung oder irgend eine andere passive oder verhältnismäßig passive Aktion gestartet werden, so lange der Fahrzeuginsasse den Anhänger trägt und dieser in geeigneter Weise mit dem Fahrzeug kommuniziert.

Sollte der Fahrzeuginsasse den Anhänger vergessen oder sollte dieser auf andere Weise nicht verfügbar sein, könnte der Fahrzeuginsasse nicht in der Lage sein, das Fahrzeug unter Verwendung des Systems zum passiven Starten neu zu starten. Die Unfähigkeit zum Neustarten des Fahrzeugs kann insbesondere dann problematisch sein, wenn das Fahrzeug bereits gestartet und zu einem anderen Zielort gefahren wurde. Sollte der Anhänger z.B. aus dem Fenster verloren gehen, die Stromversorgung ausfallen, arbeitsunfähig werden oder auf andere Weise nicht verfügbar sein und das Fahrzeug wird anschließend abgestellt, könnte es sein, dass der Fahrzeuginsasse den Motor nicht neu starten kann.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, die erwähnten Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen und ein Verfahren zum Benachrichtigen über die Nichtverfügbarkeit des Anhängers zum Reaktivieren des Systems zur passiven Aktivierung zu schaffen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum Benachrichtigen eines Fahrzeuginsassen, dass ein zuvor aktiviertes passives Fahrzeugsystem nicht reaktiviert werden kann, nach einem der Ansprüche 1, 15 und 18. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Demzufolge betrifft ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung das Benachrichtigen des Fahrzeuginsassen, dass der Anhänger das System zur passiven Aktivierung nicht reaktivieren kann.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Einschränken von Anhängerübertragungen, um die Betriebslebensdauer des Anhängers zu bewahren.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Maximieren der Betriebslebensdauer des Anhängers durch Einschränken von Anhängerübertragungen auf das Auftreten von Auslöseereignissen nach einer Aktivierung, die nach der Aktivierung des passiven Fahrzeugsystems auftreten.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Benachrichtigen von Fahrzeuginsassen, die ein System zum passiven Zugang besitzen, dass ein Anhänger des Systems zum passiven Zugang den erneuten Zugang zum Fahrzeug nicht ermöglichen kann.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Benachrichtigen von Fahrzeuginsassen, die ein System zum passiven Starten besitzen, dass ein Anhänger des Systems zum passiven Starten den Neustart des Fahrzeugs nicht ermöglichen kann.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Bestimmen der Funktionsunfähigkeit des Anhängers in Abhängigkeit davon, ob sich der Anhänger im Fahrzeug befindet.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Bestimmen der Funktionsunfähigkeit des Anhängers in Abhängigkeit davon, ob sich der Anhänger in der Nähe des Fahrzeugs befindet.

Ein weiterer nicht einschränkender Aspekt der Erfindung betrifft das Bestimmen der Funktionsunfähigkeit des Anhängers, wenn sich der Anhänger im Fahrzeug befindet und nicht mit dem Fahrzeug kommunizieren kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:

1 eine Anordnung zur passiven Aktivierung gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung; und

2 einen Ablaufplan eines Verfahrens zum Benachrichtigen, dass ein passiv aktiviertes System nicht reaktiviert werden kann, gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung.

1 veranschaulicht eine Anordnung 10 zur passiven Aktivierung gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung. Die Anordnung 10 kann einen Anhänger 12 für eine Wechselwirkung mit einem System 14 zur passiven Aktivierung eines Fahrzeugs 16 enthalten. Wie ein Fachmann erkennen wird, können Fahrzeuge eine beliebige Anzahl von Systemen 14 zur passiven Aktivierung, die als eine Funktion von Signalen, die von dem Anhänger 12 empfangen werden, passiv gesteuert werden, umfassen.

Die Erfindung beinhaltet, dass das System 14 zur passiven Aktivierung einem beliebigen Typ eines passiv aktivierten Systems 14 zugeordnet ist, einschließlich eines passiven Zugangssystems und/oder eines passiven Startsystems, ohne jedoch darauf eingeschränkt zu sein.

Das System 14 zum passiven Zugang kann so konfiguriert sein, dass es einen Fahrzeugzugang ermöglicht, solange der Fahrzeuginsasse den Anhänger 12 trägt und der Anhänger 12 zur Verwendung zur Verfügung steht. Als Beispiel und ohne den Umfang und die Betrachtung der Erfindung einschränken zu wollen, kann das passive Zugangssystem 14 mit dem automatischen Entriegeln von Fahrzeugtüren, dem Entschärfen eines Alarms oder mit dem Bereitstellen einer weiteren passiven Funktionalität, die mit dem passiven Betreten des Fahrzeugs 16 oder einem andersartigen Zugriff auf dieses verbunden ist, zugeordnet sein.

Das System 14 zum passiven Starten kann in der Weise arbeiten, dass das Starten des Fahrzeugs oder eine damit verbundene Funktionalität durch das Fahrzeug 16 passiv zugelassen oder automatisch gesteuert wird, solange der Fahrzeuginsasse den Anhänger 12 mit sich führt und dieser betriebsbereit ist. Als Beispiel und ohne den Umfang und die Betrachtung der Erfindung einschränken zu wollen, kann das System 14 zum passiven Starten auf mit der Fahrzeugbatterie betriebene Elements und/oder das Starten, das mit Fahroperationen verbunden ist, beschränkt sein, ist jedoch nicht auf das Starten durch einen Motor, eine Kraftstoffzelle oder einen Elektromotor beschränkt.

Die Erfindung betrifft vollständig das System 14 zur passiven Aktivierung, das mit irgendeinem Fahrzeugelement, einem System, einer Komponente und/oder einem Merkmal verbunden ist, auf die in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Anhängers 12 passiv zugegriffen werden kann, die gestartet oder auf andere Weise angeregt werden können. Die Erfindung soll dementsprechend nicht durch das Vorhergehende eingeschränkt sein und sieht die Verwendung anderer Fahrzeug- und Nichtfahrzeug-Systeme 14 zur passiven Aktivierung vor.

Der Anhänger 12 kann irgendeine in geeigneter Weise konfigurierte Vorrichtung sein, die ausreichende Möglichkeiten besitzt, Wechselwirkungen mit dem passiven Aktivierungssystem 14 des Fahrzeugs 16 zu ermöglichen. Der Anhänger kann eine beliebige Anzahl von Vorrichtungen, Konfigurationen, logischen Operatoren und anderen Elementen enthalten, die mit der Realisierung von Operationen, die dem System 14 zur passiven Aktivierung zugehörig sind und für das Ausführen von Operationen, die mit der Erfindung verbunden sind, erforderlich sind. Wie gezeigt ist, kann der Anhänger 12 mit dem Fahrzeug 16 und/oder dem System 14 zur passiven Aktivierung drahtlos kommunizieren. Die drahtlosen Kommunikationen können über Hochfrequenz-Übertragungen (HF-Übertragungen) oder andere Formen der drahtlosen Kommunikationen erfolgen. Das Fahrzeug 16 und/oder das System 14 zur passiven Aktivierung können jede Anzahl von Merkmalen und Konfigurationen enthalten, um Kommunikationen mit dem Anhänger zu ermöglichen, einschließlich Merkmale und Möglichkeiten, die zum Ausführen der Operationen, die mit der vorliegenden Erfindung verbunden sind, erforderlich sind.

2 veranschaulicht einen Ablaufplan 20 eines Verfahrens gemäß eines nicht einschränkenden Aspekts der Erfindung zum Benachrichtigen eines Fahrzeuginsassen über eine Unfähigkeit, ein System zur passiven Aktivierung zu reaktivieren. Das erfindungsgemäße Verfahren kann durch eine Fahrzeug-Systemsteuereinheit, ein System zur passiven Aktivierung, einen Anhänger, eine Kombination hiervon und/oder durch andere Elemente ausgeführt werden in Übereinstimmung mit einer Logik, einer Software sowie weiterer Anweisungen, die eingebettet sind oder auf andere Weise dem Vorhergehenden oder damit verbundenen Merkmalen zugeordnet sind.

Der Block 22 betrifft das passive Aktivieren des Systems zur passiven Aktivierung. Diese Aktivierung kann einer beliebigen Aktion entsprechen, die erforderlich ist, um das System zur passiven Aktivierung zu aktivieren und kann vom Aktivieren der passiven Aktivierung abhängig sein.

Wenn das System zur passiven Aktivierung einem System zum passiven Starten entspricht, kann davon ausgegangen werden, dass das System zum passiven Starten aktiv ist, wenn das Fahrzeug passiv gestartet wird als eine Funktion von Wechselwirkungen mit dem Anhänger und/oder wenn das Fahrzeug auf andere Weise gestartet wird und der Anhänger anschließend vorhanden ist, wie etwa beim Starten des Fahrzeugs durch eine Überschreiboperation oder eine manuelle Operation, ohne Einschränkung darauf.

Wenn das System zur passiven Aktivierung einem System zum passiven Zugang entspricht, kann davon ausgegangen werden, dass das System zum passiven Zugang aktiv ist, wenn das Fahrzeug passiv betreten wird als eine Funktion von Wechselwirkungen mit dem Anhänger und/oder wenn das Fahrzeug auf andere Weise betreten wird und der Anhänger anschließend vorhanden ist, wie etwa beim Betreten des Fahrzeugs durch eine Überschreiboperation oder eine manuelle Operation, ohne Einschränkung darauf.

Der Block 24 betrifft das Bestimmen des Auftretens eines Auslöseereignisses nach der Aktivierung. Das Auslöseereignisses nach der Aktivierung kann mit jedem bestimmbaren Ereignis verbunden sein, das nach der Aktivierung des Systems zur passiven Aktivierung auftritt. Die Auslöseereignisse können variieren gemäß dem System, das aktiviert wird, d. h. in Abhängigkeit davon, ob das aktivierte System ein Zugangssystem, ein Startsystem, ein anderes System oder eine Kombination von Systemen ist und das Auftreten einer beliebigen Anzahl von bestimmbaren Betriebsparametern, Ergebnissen, Messungen und dergleichen umfasst oder erfordert.

Das Auslöseereignis kann wahlweise damit verbunden sein, dass ein Fahrzeuggetriebe in den Fahrzustand versetzt wird, das Fahrzeuggetriebe in den Parkzustand versetzt wird, das Fahrpedal niedergedrückt wird, eine Fahrzeuggeschwindigkeit größer als null ist, mit inkrementalen Änderungen der Fahrzeuggeschwindigkeit oder mit einigen Kombinationen anderer Fahrzeugbetriebsparameter, einschließlich einer Kombination, die das Niederdrücken eines Fahrzeugbremspedals, eine Verschiebung des Fahrzeuggetriebes in die Parkstellung und ein Betriebszustand eines Fahrzeug-Antriebsstrangs, wobei jedoch keine Einschränkung darauf besteht.

Der Block 26 betrifft das Erzeugen einer Anhängerabfrage. Die Anhängerabfrage kann von dem Anhänger übertragen werden und/oder zu diesem durch das Fahrzeug und/oder das System zur passiven Aktivierung in Reaktion auf das Auftreten eines oder mehrerer Auslöseereignis und/oder in Reaktion auf irgendein anderes Ergebnis übertragen werden. Wenn z.B. die Abfrage von dem Anhänger übertragen wird, kann der Anhänger in Unkenntnis des fahrzeuggestützten Auslöseereignisses sein und statt dessen so konfiguriert sein, dass die Anhängerabfrage gemäß einer anderen Logik übertragen wird, die wahlweise Merkmale enthalten kann, um Übertragungen auf eine Form zu beschränken, dass keine ständige Übertragungen erfolgen, so dass die Anhänger-Betriebslebensdauer (Batterie) maximal gemacht werden kann.

Wenn die Abfrage vom Fahrzeug übertragen wird, kann die Abfragehäufigkeit in ähnlicher Weise beschränkt sein, um die Betriebslebensdauer des Anhängers zu verlängern, wobei das Auftreten eines oder mehrerer der oben aufgezählten Auslöseereignisse erforderlich ist, wobei jedoch keine Beschränkung darauf besteht. Der Anhänger kann so konfiguriert sein, dass er auf die Abfrage mit einem Antwortsignal oder einer bestimmten Form der Kommunikation antwortet.

Block 28 betrifft das Bestimmen der Verfügbarkeit des Anhängers als eine Funktion der Anhängerabfrage. Die Anhängerverfügbarkeit kann als eine Funktion der Antwort des Anhängers auf die Anhängerabfrage bestimmt werden, wenn die Anhängerabfrage vom Fahrzeug übertragen wird, und/oder als eine Funktion der Anhängerabfrage selbst, wenn die Anhängerabfrage vom Anhänger übertragen wird.

Die Anhängerverfügbarkeit kann im Allgemeinen eine Fähigkeit des Anhängers betreffen, das zuvor aktivierte System zur passiven Aktivierung, das im Block aktiviert wurde, zu reaktivieren. Daher kann die Verfügbarkeit des Anhängers anhand einer beliebigen Anzahl von Parametern, die mit dem System zur passiven Aktivierung verbunden sind, bestimmt werden, einschließlich ob sich der Anhänger im Fahrzeug befindet, einer Nähe des Anhängers zum Fahrzeug, der Fähigkeit des Anhängers, die Anhängerabfrage zu erzeugen und/oder darauf zu antworten, sowie eine beliebige Anzahl weiterer Zustände, die mit der Anhängeraktivität verbunden sind, wobei jedoch keine Beschränkung darauf besteht.

Die Signale vom Anhänger können von dem System zur passiven Aktivierung abgerufen werden, um festzustellen, ob der Anhänger verfügbar ist. Es kann z.B. die Stärke des Signals analysiert werden, um festzustellen, ob die Nähe des Anhängers zum Fahrzeug ausreichend ist, um die Verfügbarkeit des Anhängers anzugeben, wobei das Fehlen einer Antwort durch den Anhänger als eine Anzeige einer Nichtverfügbarkeit des Anhängers bestimmt werden kann, eine schwache Antwort oder schwache Daten in der Antwort, die eine begrenzte Batterielebensdauer angeben, als eine angezeigte Nichtverfügbarkeit des Anhängers bestimmt werden, eine HF-Verfolgungsoperation oder andere Fahrzeugerfassungsoperationen verwendet werden können, um das Vorhandensein des Anhängers in dem Fahrzeug zu bestimmen, und/oder eine beliebige Kombination dieser oder anderer Operationen verwendet werden kann, um die Verfügbarkeit des Anhängers zu bestimmen.

Der Block 30 betrifft das Benachrichtigen des Fahrzeuginsassen, wenn der Anhänger nicht verfügbar ist. Die Benachrichtigung kann derart sein, dass der Fahrzeuginsasse darüber benachrichtigt wird, dass der Anhänger nicht verfügbar ist und das zuvor aktivierte System zur passiven Aktivierung infolge einer Nichtverfügbarkeit des Anhängers nicht zur Verfügung steht. Diese Benachrichtigung kann hilfreich sein, um den Fahrzeuginsassen zu warnen, das laufende Fahrzeug nicht anzuhalten (System zum passiven Starten), das Fahrzeugzugangssystem nicht scharf zu machen oder zu verriegeln (System zum passiven Zugang) oder keine anderen Funktionen auszuführen, die mit dem Deaktivieren des aktivierten Systems zur passiven Aktivierung verbunden sind.

Die Benachrichtigung, die mit der Erfindung verbunden ist, kann vorteilhaft hilfreich sein, um zu verhindern, dass der Fahrzeuginsasse scheitert bzw. strandet oder infolge einer Nichtverfügbarkeit des Anhängers in anderer Weise mit einer eingeschränkten Fahrzeugleistungsfähigkeit agiert, die entsteht, nachdem das zugehörige System zur passiven Aktivierung aktiviert wurde.

Die Erfindung wird hauptsächlich in Bezug auf Systeme zur passiven Aktivierung beschrieben, die eine bestimmte Form der passiven Aktivierung anhand der Verfügbarkeit des Anhängers bereitstellen. Die Erfindung soll jedoch nicht auf diese Weise eingeschränkt sein sieht ihre vollständige Verwendung bei Nicht-Fahrzeugsystemen und/oder bei Systemen, die nicht den passiven Zugang betreffen, vor, die eine bestimmte Form der Verfügbarkeit von einem Anhänger oder einer ähnlichen tragbaren oder sekundären Vorrichtung erfordern.

Wie gefordert werden hier detaillierte Ausführungsformen der Erfindung offenbart, es sollte jedoch klar sein, dass die offenbarten Ausführungsformen für die Erfindung lediglich beispielhaft sind, die in verschiedenen und alternativen Formen ausgeführt werden kann. Die Figuren sind nicht unbedingt maßstabsgerecht, einige Merkmale können vergrößert oder verkleinert sein, um Einzelheiten bestimmter Komponenten zu zeigen. Deswegen sollten spezifische strukturelle und funktionelle Einzelheiten, die hier offenbart wurden, nicht als einschränkend interpretiert werden, sondern lediglich als repräsentative Grundlage für die Ansprüche und/oder als repräsentative Grundlage, um einen Fachmann zu befähigen, die Erfindung auf verschiedene Weise auszuführen.

Während Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist nicht vorgesehen, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfindung darstellen und beschreiben. Die in der Spezifikation verwendeten Worte sind eher beschreibend als einschränkend und es sollte klar sein, dass verschiedene Änderungen ausgeführt werden können, ohne vom Erfindungsgedanken und Umfang der Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
Verfahren zur Verwendung bei einem Fahrzeug (16), das ein passiv aktiviertes Fahrzeugsystem umfasst, das die Verfügbarkeit eines Anhängers (12) erfordert, um eine passive Reaktivierung zu ermöglichen,

gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

Bestimmen, ob der Anhänger (12) verfügbar ist, um eine passive Reaktivierung des Fahrzeugsystems zu ermöglichen, nachdem der Anhänger (12) verwendet wurde, um eine passive Aktivierung des passiv aktivierten Fahrzeugsystems zu ermöglichen, und

Erzeugen einer Benachrichtigung, um anzuzeigen, dass das Fahrzeugsystem nicht reaktiviert werden kann, wenn der Anhänger (12) nicht verfügbar ist.
Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Bestimmen, dass der Anhänger (12) nicht verfügbar ist, wenn auf eine Anhängerabfrage keine Antwort durch den Anhänger (12) erfolgt. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Bestimmen, dass der Anhänger (12) nicht verfügbar ist, in Abhängigkeit von einer Signalstärke eines Antwortsignals, das in Reaktion auf eine Anhängerabfrage von dem Anhänger (12) zum Fahrzeug übertragen wird. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Bestimmen, dass der Anhänger (12) nicht verfügbar ist, in Abhängigkeit davon, ob sich der Anhänger (12) in dem Fahrzeug (16) befindet. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Bestimmen, dass der Anhänger (12) nicht verfügbar ist, wenn sich der Anhänger (12) im Fahrzeug (16) befindet und mit dem Fahrzeug (16) nicht kommunizieren kann. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Bestimmen, dass der Anhänger (12) verfügbar ist, um eine passive Reaktivierung des Fahrzeugsystems nach dem Auftreten eines Auslöseereignisses nach einer Aktivierung zu ermöglichen, wobei das Auslöseereignis nach einer Aktivierung nach der Aktivierung des passiv aktivierten Fahrzeugsystems auftritt. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses in Abhängigkeit von dem passiv aktivierten Fahrzeugsystem, so dass unterschiedliche Auslöseereignisse unterschiedlichen Fahrzeugsystemen entsprechen. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses, so dass es einem Verstellen der Fahrzeuggangschaltung in einen Fahrzustand entspricht. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses, so dass es einem Verstellen der Fahrzeuggangschaltung in eine Parkstellung entspricht. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses, so dass es dem Niederdrücken eines Fahrpedals entspricht. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses, so dass es einer Fahrzeuggeschwindigkeit größer null entspricht. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses, so dass es inkrementalen Änderungen der Fahrzeuggeschwindigkeit entspricht. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Auswählen des Auslöseereignisses, damit es einem Niederdrücken des Fahrpedals, einer Fahrzeuggangschaltung in der Parkstellung und einem in Betrieb befindlichen Fahrzeuggetriebestrang entspricht. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Ausgeben einer Anhängerabfrage von dem Fahrzeug (16) beim Auftreten des Auslöseereignisses der passiven Aktivierung, wobei die Anhängerabfrage zum Bestimmen der Verfügbarkeit des Anhängers dient. Verfahren zum Benachrichtigen eines Fahrzeuginsassen, dass ein Fahrzeug (16), das ein passives Zugangssystem aufweist, nicht erneut betreten werden kann, nachdem der Insasse das Fahrzeug (16) betreten hat, wobei das System zum passiven Zugang auf einer Verfügbarkeit eines Schlüsselanhängers basiert, um einen passiven Fahrzeugzugang zu ermöglichen,

gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

Übertragen einer Schlüsselanhängerabfrage von dem Fahrzeug (16) beim Auftreten eines Auslöseereignisses, das auftritt, nachdem der Insasse das Fahrzeug (16) unter Verwendung des Systems zum passiven Zugang betreten hat; und

Erzeugen einer Benachrichtigung, um anzugeben, dass das Fahrzeug (16) durch Verwendung des Systems zum passiven Zugang nicht erneut betreten werden kann, wenn die Schlüsselanhängerabfrage angibt, dass der Schlüsselanhänger nicht verfügbar ist.
Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch das Bestimmen, ob der Anhänger (12) verfügbar ist, in Abhängigkeit davon, ob sich der Anhänger (12) in dem Fahrzeug (16) befindet. Verfahren nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch das Bewahren der Anhängerbetriebsdauer durch das Begrenzen von Übertragungen der Anhängerabfrage auf Auslöseereignisse, die mit dem Verstellen der Fahrzeuggangschaltung in den Fahrzustand und/oder dem Verstellen der Fahrzeuggangschaltung in die Parkstellung und/oder dem Niederdrücken eines Fahrpedals und/oder einer Fahrzeuggeschwindigkeit größer null und/oder einer Kombination von Ereignissen, die das Niederdrücken eines Fahrzeugbremspedals, eine in der Parkstellung befindliche Fahrzeuggangschaltung und einen in Betrieb befindlichen Fahrzeugantriebsstrang umfassen, verbunden sind. Verfahren zum Benachrichtigen eines Fahrzeuginsassen, dass ein Fahrzeug (16), das ein System zum passiven Starten enthält, nicht erneut gestartet werden kann, nachdem der Insasse das Fahrzeug (16) betreten hat, wobei das System zum passiven Starten auf einer Verfügbarkeit eines Schlüsselanhängers beruht, um einen passiven Fahrzeugstart zu ermöglichen,

gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

Übertragen einer Schlüsselanhängerabfrage von dem Fahrzeug (16) beim Auftreten eines Auslöseereignisses, das auftritt, nachdem der Insasse das Fahrzeug (16) durch Verwendung des System zum passiven Starten gestartet hat; und

Erzeugen einer Benachrichtigung, um anzugeben, dass das Fahrzeug (16) unter Verwendung des Systems zum passiven Starten nicht erneut gestartet werden kann, wenn die Schlüsselanhängerabfrage angibt, dass der Schlüsselanhänger nicht verfügbar ist.
Verfahren nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch das Bestimmen, ob der Anhänger verfügbar ist, in Abhängigkeit davon, ob sich der Anhänger (12) in dem Fahrzeug (16) befindet. Verfahren nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch das Bewahren der Anhängerbetriebsdauer durch Begrenzen der Übertragung der Anhängerabfrage auf Auslöseereignisse, die mit dem Verstellen einer Fahrzeuggangschaltung in die Fahrstellung und/oder dem Verstellen einer Fahrzeuggangschaltung in die Parkstellung und/oder dem Niederdrücken eines Fahrpedals und/oder einer Fahrzeuggeschwindigkeit größer null und/oder inkrementalen Änderungen der Fahrzeuggeschwindigkeit und/oder einer Kombination von Ereignissen, die das Niederdrücken eines Fahrpedals, die in der Parkstellung befindliche Fahrzeuggangschaltung und einen in Betrieb befindlichen Fahrzeugantriebsstrang umfassen, verbunden sind.






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