Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Lüfter und betrifft insbesondere
einen Lüfter mit einer Vibrations-Alarmfunktion bzw. -Benachrichtigungsfunktion
und einem hohem Wärmeabführungsvermögen.
Beschreibung des relevanten Stands der Technik
Die Vibrations-Alarmfunktion ist zu einer Standardfunktion geworden,
die in Handys verwendet wird. Motoren zur Vibrationserzeugung stellen deshalb wesentliche
Elemente für Handys dar.
Außerdem sind, weil ein hoher Wirkungsgrad von Handys nachgefragt
wird, Einrichtungen zur Wärmeabführung oder Wärmeabführungssysteme
ebenfalls zu wesentlichen Elementen geworden, insbesondere für mikroelektronische
Bauelemente, beispielsweise integrierte Schaltkreise. Weil die Fläche eines
integrierten Schaltkreises wegen des Erfordernisses einer hohen Integrationsdichte
und eines effizienten Einhäusens immer kleiner wird, erhöht sich die erzeugte
Wärme dementsprechend.
Allgemein werden gewisse Wärmeabführungsmechanismen, beispielsweise
Kühlrohre oder Kühlrippen, zur Wärmeabführung verwendet. Diese
nehmen jedoch mehr Bauvolumen ein und erhöhen das Volumen und das Gewicht der
Geräte. Außerdem wird ein Material mit hoher Wärmeleitfähigkeit,
beispielsweise Legierungen aus Magnesium und Aluminium, ebenfalls bei der Herstellung
von Gehäusen von Handys eingesetzt, um das Wärmeabführungsvermögen
zu verbessern, solche Materialien sind jedoch kostspielig.
Lüfter stellen eine weitere Option zur Abführung von Wärme
in Handys dar, falls diese kompakt genug aufgebaut sind und mit einer Vibrations-Alarmfunktion
versehen sind.
Kurze Zusammenfassung der Erfindung
Anhand der beigefügten Zeichnungen erfolgt nachfolgend eine ausführliche
Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
Ein Ausführungsbeispiel eines Lüfters gemäß der
Erfindung umfasst eine Lüftereinrichtung sowie eine Vibrationseinrichtung.
Die Lüftereinrichtung umfasst ein Gehäuse, ein Flügelrad und einen
Antriebseinrichtung, wobei das Flügelrad und der Antriebsmechanismus in dem
Gehäuse angeordnet sind, und wobei der Antriebsmechanismus mit dem Flügelrad
gekoppelt ist, um das Flügelrad zu einer Drehbewegung anzutreiben. Die Vibrationseinrichtung
ist auf dem Flügelrad vorgesehen und umfasst zumindest ein ortsfestes Element,
zumindest ein bewegliches Element und zumindest zwei Schienen. Das ortsfeste Element
ist an einer der Schienen befestigt und das bewegliche Element ist gleitbeweglich
in der anderen der beiden Schienen angeordnet. Wenn das bewegliche Element auf der
Schiene gleitet, wird ein Vibrationsalarm bzw. eine Vibrations-Benachrichtigungsfunktion
erzeugt.
Die Vibrationseinrichtung kann einstückig mit der Lüftereinrichtung
ausgebildet sein oder die Vibrationseinrichtung stellt eine einzelne Einrichtung
dar, die mit der Lüftereinrichtung verbunden bzw. gekoppelt ist. Wenn die Vibrationseinrichtung
einstückig mit der Lüftereinrichtung ausgebildet ist, sind die Schienen
auf dem Flügelrad ausgebildet und bezüglich einer Drehmitte des Flügelrads
symmetrisch angeordnet. Das Flügelrad umfasst eine Nabe sowie eine Mehrzahl
von Flügeln, die auf dem Umfang des Nabenkörpers angeordnet sind, und
die Schiene ist auf dem Nabenkörper ausgebildet. Die Flügel sind einstückig
mit der Nabe ausgebildet und jeder Flügel weist ein allmählich ansteigendes
Profil auf.
Wenn die Vibrationseinrichtung eine einzelne Einrichtung darstellt
und mit der Lüftereinrichtung verbunden bzw. gekoppelt ist, umfasst die Vibrationseinrichtung
außerdem eine Basis, auf der die Schienen ausgebildet sind, wobei die Vibrationseinrichtung
über diese Basis mit der Lüftereinrichtung verbunden ist. Die Schienen
sind bezüglich einer Drehmitte des Flügelrads symmetrisch angeordnet.
Eine Mehrzahl von Flügeln ist auf dem Umfang der Nabe angeordnet. Die Basis
ist auf einer Oberseite der Nabe des Flügelrads angeordnet, und zwar durch
Befestigung oder eine Klebeverbindung, so dass die Vibrationseinrichtung mit der
Ventilationseinrichtung verbunden ist. Die Flügel sind gemeinsam mit der Nabe
ausgebildet und jeder Flügel weist ein allmählich ansteigendes Profil
auf.
Außerdem umfasst die Vibrationseinrichtung eine Abdeckung, insbesondere
einen Deckel, die oberhalb der Schienen angeordnet ist, um die Schienen abzudichten
bzw. abzudecken. Die Abdeckung ist oberhalb der Schienen durch Verkleben oder durch
einen form-, kraft- oder reibschlüssigen Eingriff befestigt. Die Abdeckung
besteht aus einem Kunststoff, Acryl, einer Keramik, einem Metall oder einer Legierung.
Die Gesamtzahl von ortsfesten Elementen und beweglichen Elementen
ist gleich der Anzahl von Schienen. Die Anzahl von ortsfesten Elementen ist größer
als, gleich oder kleiner als die Anzahl von beweglichen Elementen. Form, Größe
und Gewicht des ortsfesten Elements sind gleich der entsprechenden Form, Größe
und Gewicht des beweglichen Elements oder weichen davon ab.
Das ortsfeste Element und das bewegliche Element sind Permanentmagnete
und eine Anziehungskraft wird erzeugt, wenn das ortsfeste Element und das bewegliche
Element gegenüber liegend angeordnet sind. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel
ist das ortsfeste Element ein Weichmagnet und das bewegliche Element ein Permanentmagnet
oder umgekehrt. Die Vibrationseinrichtung umfasst eine Mehrzahl von ortsfesten Elementen
und eine Mehrzahl von beweglichen Elementen, wobei einige der ortsfesten Elemente
Weichmagneten sind und die anderen ortsfeste Elementen Permanentmagnete sind und
wobei einige der beweglichen Elemente Weichmagnete sind und die anderen beweglichen
Elemente Permanentmagneten sind. Das ortsfeste Element ist an einer der Schienen
durch Verkleben oder durch kraft-, form- oder reibschlüssigen Eingriff befestigt.
Gemäß der Erfindung ist eine solche Vibrationseinrichtung
in einen Lüfter integriert. Eine solche Anordnung kann bei Handys Anwendung
finden, um Bauvolumen und Kosten einzusparen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Erfindung kann besser durch Studium der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und der Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Zeichnungen
verstanden werden. Es zeigen:
1 eine Explosionsansicht eines Lüfters gemäß
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
2 eine schematische Darstellung eines weiteren Lüfters
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
3A das Flügelrad des Lüfters gemäß
der 1 in einem stabilen Zustand;
3B das Flügelrad des Lüfters gemäß
der 1 in einem instabilen Zustand;
4 die Spannung und Drehzahl des Lüfters gemäß
der Erfindung;
5 und 6 weitere zwei Vibrationseinrichtungen
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
7 eine schematische Darstellung eines weiteren Lüfters
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Die nachfolgende Beschreibung stellt den am intensivsten durchdachten
Lösungsansatz zum Ausführen der Erfindung dar. Diese Beschreibung erfolgt
zum Zwecke der Erläuterung der grundlegenden Prinzipien der Erfindung und soll
diese in keiner Weise beschränken. Der Schutzbereich der Erfindung wird am
besten anhand der beigefügten Ansprüche bestimmt.
Gemäß der 1 umfasst ein Lüfter
10 gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
beispielsweise ein Axialströmungslüfter, eine Lüftereinrichtung
12 zum Abführen von Wärme sowie eine Vibrationseinrichtung
18 für eine Vibrations-Alarmfunktion bzw. -Benachrichtigungsfunktion.
Die Lüftereinrichtung 12 umfasst ein Gehäuse 14, ein
Flügelrad 16 und einen Antriebsmechanismus, beispielsweise einen Motor.
Das Flügelrad 16 und der Antriebsmechanismus sind in dem Gehäuse
14 aufgenommen. Das Flügelrad 16 weist eine Nabe
161 und eine Mehrzahl von Flügeln 162 auf, die auf dem Umfang
der Nabe 161 vorgesehen sind. Der Antriebsmechanismus ist mit dem Flügelrad
16 gekoppelt, um die Drehbewegung des Flügelrads 16 anzutreiben.
Die Vibrationseinrichtung 18 ist auf dem Flügelrad
16 angeordnet und die Vibrationseinrichtung 18 umfasst zumindest
ein ortsfestes Element 182, zumindest ein bewegliches Element
183, zumindest zwei Schienen 184 sowie eine Abdeckung bzw. einen
Deckel 187. Das ortsfeste Element 182 ist durch eine Klebeverbindung
oder durch einen kraft-, form- oder reibschlüssigen Eingriff auf einer der
Schienen 184 befestigt. Das bewegliche Element 183 ist in der
anderen der beiden Schienen 184 angeordnet und kann auf dieser gleiten,
um eine Vibrations-Alarmfunktion zu erzeugen.
In der 1 sind die Lüftereinirichtung
12 und die Vibrationseinrichtung 18 einstückig ausgebildet.
Die Schienen 184 sind auf dem Flügelrad 16 ausgebildet und
die Schienen sind in Bezug zu einer Drehmitte X des Flügelrads 16
symmetrisch angeordnet. Der Deckel 187 ist oberhalb der Schienen
184 angeordnet, um die Schienen 184 abzudecken. Der Deckel
187 kann eine dünne Hartkunststoffplatte sein, die oberhalb der Schienen
184 durch eine Klebeverbindung oder durch einen kraft-, form- oder reibschlüssigen
Eingriff befestigt ist, um so das ortsfeste Element 181 und das bewegliche
Element 183 in den Schienen 184 abzudecken.
In der 1 können die Schienen
184 unmittelbar auf der Nabe 161 angeordnet sein. Die Flügel
162 sind einstückig mit der Nabe 181 ausgebildet. Jeder Flügel
162 weist ein allmählich ansteigendes bzw. zunehmendes Profil auf.
Das Flügelrad 16 kann aus einem Kunststoff, Acryl, einer Keramik,
einem Metall oder einer Legierung bestehen.
Außer wenn die Vibrationseinrichtung einstückig
mit der Lüftereinrichtung ausgebildet ist, kann es sich bei der Vibrationseinrichtung
um eine einzelne Einrichtung handeln und kann diese mit der Lüftereinrichtung
verbunden sein. Das heißt, bei der Lüftereinrichtung und der Vibrationseinrichtung
kann es sich auch um zwei einzelne Einrichtungen handeln. Die Vibrationseinrichtung
kann als Standardbauelement ausgelegt sein und mit der Lüftereinrichtung verbunden
sein. Die Vibrationseinrichtung kann Anwendung finden bei einem Mikrolüfter,
der beispielsweise in Notebooks verwendet wird. Anhand der 2
wird ein weiterer Lüfter gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung offenbart. In der 2 umfasst ein Lüfter
20 eine Lüftereinrichtung 22 und eine Vibrationseinrichtung
28. Die Lüftereinrichtung 22 umfasst ein Gehäuse
24, ein Flügelrad 26 sowie einen Antriebsmechanismus, beispielsweise
einen Motor. Das Flügelrad 26 und der Antriebsmechanismus sind in
dem Gehäuse 24 aufgenommen. Das Flügelrad 26 umfasst
eine Nabe 261 und eine Mehrzahl von Flügeln 262, die auf
dem Umfang der Nabe 261 angeordnet sind. Der Antriebsmechanismus ist mit
dem Lüfterrad 26 gekoppelt und treibt die Drehbewegung des Lüfterrads
26 an.
Die Vibrationseinrichtung 28 ist auf dem Flügelrad
26 angeordnet und die Vibrationseinrichtung 28 weist eine Basis
281, zumindest ein ortsfestes Element 282, zumindest ein bewegliches
Element 283, zumindest zwei Schienen 284 sowie eine Abdeckung
bzw. einen Deckel 287 auf. Die Schienen 284 sind auf der Basis
281 ausgebildet und durch eine Klebeverbindung oder durch einen kraft-,
form- oder reibschlüssigen Eingriff über die Basis 281 auf der
Nabe 261 befestigt, so dass die Vibrationseinrichtung 28 mit dem
Flügelrad 26 verbunden ist. Die Schiene 284 ist in Bezug
zu einer Drehmitte X des Flügelrads 26 symmetrisch angeordnet. Der
Deckel 287 ist oberhalb der Schienen 284 angeordnet, um die Schienen
284 abzudecken. Der Deckel 287 kann eine dünne Hartkunststoffplatte
sein, die oberhalb der Schienen 284 mittels einer Klebeverbindung oder
eines kraft-, form- oder reibflüssigen Eingriffs befestigt ist, um das ortsfeste
Element 282 und das bewegliche Element 283 in den Schienen
284 abzudecken. Der Deckel 287 und die Basis 281 können
aus einem Kunststoff, Acryl, einer Keramik, einem Metall oder einer Legierung bestehen.
Das ortsfeste Element 282 ist mittels einer Klebeverbindung oder eines
kraft-, form- oder reibflüssigen Eingriffs auf einer der Schienen
284 befestigt. Das bewegliche Element 283 ist in der anderen der
beiden Schienen 284 angeordnet und kann auf dieser gleiten, um so eine
Vibrations-Alarmfunktion zu erzeugen.
Das Flügelrad 26 umfasst eine Nabe 261 und
eine Mehrzahl von Flügeln 262, die auf dem Umfang der Nabe
261 angeordnet sind. Die Basis 281 ist auf einer Oberseite der
Nabe 261 angeordnet und durch Befestigung oder durch eine Klebeverbindung
mit der Nabe 261verbunden, so dass die Vibrationseinrichtung
28 mit der Lüftereinrichtung 22 verbunden ist. Das Flügelrad
26 kann aus einem Kunststoff, Acryl, einer Keramik, Metall oder einer Legierung
bestehen.
Deshalb können sowohl der Lüfter 10 gemäß
der 1 als auch der Lüfter 20 gemäß
der 2 eine Vibrations-Alarmfunktion und eine Wärmeabführung
bereitstellen. Das ortsfeste Element 182/282 weist dieselbe Größe
und dasselbe Gewicht wie das bewegliche Element 183/283 auf. Das
ortsfeste Element 182/282 und das bewegliche Element
183/283 können Permanentmagneten sein oder das eine Element
ist ein Permanentmagnet und das andere Element ein Weichmagnet. Wenn das ortsfeste
Element 182/282 und das bewegliche Element gegenüberliegend
angeordnet sind, wird eine Anziehungskraft erzeugt. Das ortsfeste Element
182/282 ist in einer der Schienen 184/284 angebracht
und an dieser befestigt und das bewegliche Element 182/283 ist
freibeweglich in der anderen Schiene 184/284 angeordnet, die symmetrisch
zu der Schiene 184/284 angeordnet ist, wobei das ortsfeste Element
182/282 in Bezug zu einer Drehmitte X des Flügelrads
26 symmetrisch angeordnet ist.
Die 3A, 3B
und 4 zeigen Einzelheiten des Betriebs des Lüfters
10/20. Wie in der 3A gezeigt, wird,
wenn sich das Flügelrad 16/26 in einem statischen Zustand
befindet, das bewegliche Element 283 von dem ortsfesten Element
282 angezogen und dann befindet sich das bewegliche Element 283
in einer Stellung (nachfolgend als „erste Stellung" bezeichnet), die in Bezug
zu der Drehmitte X symmetrisch zu dem ortsfesten Element 282 ist. In diesem
Zustand befindet sich der Lüfter in einem Gleichgewichtszustand.
Wen eine Versorgungsspannung an den Lüfter angelegt wird, wirken
auf das bewegliche Element 283 eine magnetische Kraft Fc, eine Zentrifugalkraft
F sowie eine Reibungskraft f ein. Wenn F ≤ Fc + f gilt, wird das bewegliche
Element 283 in der ersten Stellung und in dem Gleichgewichtszustand beibehalten,
ohne dass eine Vibrationsfunktion auftritt. Zusätzlich wird nur für eine
Wärmeabrührungsfunktion gesorgt, wie in dem Zustand 1 gemäß
der 4 gezeigt.
Als nächstes, weil die Zentrifugalkraft proportional zu der Winkelgeschwindigkeit
ist, gilt, dass je schneller sich das Flügelrad dreht, desto größere
Zentrifugalkräfte auf das bewegliche Element einwirken. Wenn sich das Flügelrad
schnell genug dreht, also gilt: F > Fc + f, gleitet das bewegliche Element
283 entlang der Schiene 284 weg von dem ortsfesten Element
282 in eine zweite Stellung, wie in der 3B
gezeigt. In diesem Zustand ist das Flügelrad instabil und es treten Vibrationen
auf. So wird eine Vibrations-Alarmfunktion bereitgestellt, wie in dem Zustand
2 gemäß der 4 gezeigt. Der Lüfter
sorgt gleichzeitig für die Funktionen eines Vibrationsalarms
und einer Wärmeabführung, wie in dem Zustand 3 gemäß
der 4 gezeigt.
Wenn die Drehgeschwindigkeit des Lüfterrads reduziert wird, also
gilt: Fc > F + f, gleitet das bewegliche Element 283 entlang der Schiene
284 zurück zu der ersten Stellung. Die Vibration verschwindet, wie
in dem Zustand 4 gemäß der 4 gezeigt,
das Flügelrad kehrt in den Gleichgewichtszustand zurück und in diesem
Zustand wird nur für eine Wärmeabführung gesorgt. Die geschlossene
Kurve in der 4 zeigt an, dass der Vibrationszustand
reversibel ist.
Das bewegliche Element wird aufgrund der Drehzahl bewegt und in unterschiedliche
Stellungen überführt, um die Vibrationsfunktion anzuschalten und auszuschalten,
so dass der Lüfter sowohl für die Funktion einer Wärmeabführung
als auch für die Funktion eines Vibrationsalarm sorgt.
Obwohl das ortsfeste Element bei dem vorgenannten Ausführungsbeispiel
dieselbe Form, Größe oder Gewicht wie das bewegliche Element aufweist,
kann das ortsfeste Element hinsichtlich Form, Größe oder Gewicht von dem
beweglichen Element abweichen. Bei dem ortsfesten Element und dem beweglichen Element
kann es sich um Permanentmagneten handeln und eine Anziehungskraft wird erzeugt,
wenn das ortsfeste Element und das bewegliche Element gegenüberliegend angeordnet
sind. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das ortsfeste Element ein
Permanentmagnet und das bewegliche Element ein Weichmagnet oder umgekehrt.
Die Anzahl ortsfester Elemente kann größer als, gleich oder
kleiner als die Anzahl der beweglichen Elemente sein. Einige der ortsfesten Elemente
und der beweglichen Elemente können Weichmagneten sein und die anderen Permanentmagneten.
Die Gesamtzahl von ortsfesten Elementen und beweglichen Elementen kann gleich der
Gesamtzahl von Schienen sein oder davon abweichen.
Die 5 und 6
zeigen zwei weitere Vibrationseinrichtungen gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Gemäß der 5 ist
die Anzahl von ortsfesten Elementen kleiner als die Anzahl von beweglichen Elementen.
Die Vibrationseinrichtung in der 5 umfasst ein ortsfestes
Element 582 und zwei bewegliche Elemente 583a und 583b.
Das ortsfeste Element 582 und die beweglichen Elemente 583a und
583b sind auf den Schienen 584a, 584b bzw.
584c angeordnet. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel, wie in der
6 gezeigt, ist die Anzahl von ortsfesten Elementen
gleich der Anzahl von beweglichen Elementen. Die Vibrationseinrichtung gemäß
der 6 umfasst zwei ortsfeste Elemente 682a,
682b und zwei bewegliche Elemente 683a, 683b. Die ortsfesten
Elemente 682a, 282b und die beweglichen Elemente 683a,
683b sind auf Schienen 684a, 684b, 684c bzw.
684d angeordnet und die ortsfesten Elemente 682a, 682b
sind in Bezug zu einer Drehmitte X des Flügelrads symmetrisch zu den beweglichen
Elementen 683a, 683b angeordnet.
Außerdem kann der erfindungsgemäße Lüfter statt
als Axiallüfter als Zentrifugallüfter ausgelegt sein, wie in der
7 gezeigt.
Der Lüfter gemäß der vorliegenden Erfindung sorgt sowohl
für eine Vibrations-Alarmfunktion als auch für die Funktion einer Wärmeabführung.
Außerdem ist die Vibrations-Alarmfunktion in die Struktur des Lüfters
integriert, was Kosten und von dem gesamten System eingenommenes Bauvolumen reduziert.
Der Lüfter gemäß der vorliegenden Erfindung kann kompakt und leicht
sein, so dass dieser Anwendung finden kann bei Handys, Multimediageräten oder
Spielkonsolen.
Wenngleich die vorliegende Erfindung in beispielhafter Weise und anhand
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben worden ist, sei darauf hingewiesen,
dass die Erfindung nicht darauf beschränkt ist. Vielmehr soll diese zahlreiche
Modifikationen und ähnliche Anordnungen mit umfassen (wie diese dem Fachmann
auf dem Gebiet ohne weiteres ersichtlich sein werden). Deshalb soll dem Schutzbereich
der beigefügten Ansprüche die breitestmögliche Auslegung zugrunde
gelegt werden, so dass diese sämtliche solcher Modifikationen und ähnliche
Anordnungen mit umfassen.
Diese reguläre Patentanmeldung beansprucht die Priorität
der taiwanesischen Patentanmeldung 095122720 mit Anmeldetag vom 23. Juni 2006, deren
gesamter Inhalt hiermit im Wege der Bezugnahme mit beinhaltet sei.