| Dokumentenidentifikation |
DE112005002986T5 27.12.2007 |
| Titel |
Verfahren und Medienzugangscontroller für drahtlose Breitbandkommunikation mit variabler Größe der Dateneinheiten und verzögertem Aufbau von Dateneinheiten |
| Anmelder |
Intel Corporation, Santa Clara, Calif., US |
| Erfinder |
Ye, Fengji, Troy, N.Y., US; Bakshi, Sanjay, Beaverton, Oreg., US |
| Vertreter |
BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen |
| DE-Aktenzeichen |
112005002986 |
| Vertragsstaaten |
AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BW, BY, BZ, CA, CH, CN, CO, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EC, EE, EG, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KM, KN, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, LY, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NA, NG, NI, NO, NZ, OM, PG, PH, PL, PT, RO, RU, SC, SD, SE, SG, SK, SL, SM, SY, TJ, TM, TN, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VC, VN, YU, ZA, ZM, ZW, EP, AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR, OA, BF, BJ, CF, CG, CI, CM, GA, GN, GQ, GW, ML, MR, NE, SN, TD, TG, AP, BW, GH, GM, KE, LS, MW, MZ, NA, SD, SL, SZ, TZ, UG, ZM, ZW, EA, AM, AZ, BY, KG, KZ, MD, RU, TJ, TM |
| WO-Anmeldetag |
07.12.2005 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/US2005/044929 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2006063349 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
15.06.2006 |
| Date of publication of WO application in German translation |
27.12.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
27.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H04L 1/00(2006.01)A, F, I, 20051207, B, H, DE
|
| IPC-Nebenklasse |
H04L 1/18(2006.01)A, L, I, 20051207, B, H, DE
|
| Beschreibung[de] |
|
Diese Patentanmeldung steht in Bezug zu der Patentanmeldung in den
Vereinigten Staaten mit dem amtlichen Aktenzeichen 10/[TBD], mit dem Titel "[TBD]",
die das anwaltliche Aktenzeichen 884.D93US1 (P20828) hat und die gleichzeitig hiermit
eingereicht worden ist.
Technisches Gebiet
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung betreffen drahtlose
Breitbandkommunikationen. Einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
betreffen die Medienzugangssteuerung.
Hintergrund
Bei manchen drahtlosen Kommunikationssystemen, so wie Breitband und
Kommunikationssysteme vom WiMax-Typ, können Daten zu empfangenen Stationen
in Impulsen übertragen werden. Aufgrund der flüchtigen Beschaffenheit
des Kommunikationssignals kann es sein, daß die Impulsgröße der Rahmen
einer physikalischen Schicht oftmals geändert werden müssen, um dabei
zu helfen, erfolgreiche Übertragungen sicherzustellen. Als ein Ergebnis kann
es sein, daß ein Medienzugangscontroller einer herkömmlichen Sendestation
zuvor aufgebaute Dateneinheiten erneut aufbauen muß, damit sie entweder in
kleinere oder größere Impulsgrößenrahmen passen. Dieser erneute
Aufbau ist sehr zeitempfindlich, und jegliche Verzögerung kann zu einer verlorenen
Gelegenheit zum Senden beitragen, die zu einer ineffizienten Nutzung des Spektrums
führt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1 ist ein Blockschaubild einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung
gemäß einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung;
2 ist ein Ablaufdiagramm einer Aufbauprozedur für
Dateneinheiten des Service-Flusses gemäß einiger Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung; und
3 veranschaulicht die Arbeitsgänge eines Medienzugangscontrollers
gemäß einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
Genaue Beschreibung
Die folgende Beschreibung und die Zeichnungen veranschaulichen bestimmte
Ausführungsformen der Erfindung ausreichend, um es den Fachleuten zu ermöglichen,
diese in die Praxis umzusetzen. Weitere Ausführungsformen können strukturelle,
logische, elektrische, einen Prozeß betreffende und andere Änderungen
enthalten. Beispiele verkörpern lediglich mögliche Variationen. Einzelne
Komponenten und Funktionen sind optional, falls es nicht explizit gefordert ist,
und die Abfolge von Arbeitsgängen kann variieren. Teile und Merkmale einiger
Ausführungsformen können in anderen enthalten sein oder gegen entsprechende
der anderen ausgetauscht werden. Ausführungsformen der Erfindung, die in den
Ansprüchen dargelegt sind, umfassen alle verfügbaren Äquivalente
dieser Ansprüche. Ausführungsformen der Erfindung können einzeln
oder insgesamt hierin durch den Ausdruck "Erfindung" ausschließlich wegen der
Zweckmäßigkeit bezeichnet werden und ohne daß beabsichtigt ist, daß
man willkürlich den Umfang dieser Anmeldung auf irgendeine Einzelerfindung
oder ein erfinderisches Konzept beschränkt, wenn tatsächlich mehr als
eins offenbart ist.
1 ist ein Blockschaubild einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung
gemäß einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine
drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 kann eine Vielzahl von Schichten
eines Protokollstapels aufweisen, einschließlich einer physikalischen Schicht
102, einem Medienzugangscontroller (MAC – Media Access Controller)
104 und einer oder mehrerer Schichten 106 höherer Ebene.
Bei manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung
100 Mehrträger-Kommunikationssignale zu einer oder mehreren anderen
drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen übertragen und/oder von diesen empfangen,
wobei eine oder mehrere Antennen 116 verwendet werden. Mehrträger-Kommunikationssignale
können orthogonale frequenzmultiplexierte (OFDM – Orthogonal Frequency
Division Multiplexed) Signale ebenso wie orthogonale frequenzmultiplexierte Signale
mit Mehrfachzugriff (OFDMA – Orthogonal Frequency Division Multiple Access)
umfassen. Bei einigen Ausführungsformen des OFDMA kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung
100 eine Breitband-Basisstation oder eine solche vom WiMax-Typ sein, obwohl
der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
Bei manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung
100 Impulse der physikalischen Schicht senden, welche Protokolldateneinheiten
(PDUs – Protocol Data Units) von einem oder mehreren Service-Flüssen
zu einer oder mehreren empfangenen Stationen aufweisen. Beispiele unterschiedlicher
Service-Flüsse umfassen Sprache, Daten, Multimedia, streamed Video und Internetkommunikation,
obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
Gemäß einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
kann der Medienzugangscontroller 104 die Größe von PDUs basierend
auf der Impulsgröße der physikalischen Schicht variieren, obwohl der Umfang
der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Der Medienzugangscontroller 104
kann auch den Aufbau von PDUs aus den PDU-Nutzdatenteilen verzögern, bis nach
dem Zeitpunkt, in dem der PDU-Nutzdatenteil ein Neuübertragungs-Anfragefenster
für eine automatische Neuübertragungsanfrage (ARQ – Automatic Retransmission
reQest) betritt, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt
ist. Bei einigen Ausführungsformen kann das Neuübertragungsfenster ein
Fenster für eine automatische wiederholte Anfrage sein und kann ein Teil eines
automatischen wiederholten Anfrageprozesses sein, obwohl der Umfang der Erfindung
in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Diese Ausführungsformen werden
in weiteren Einzelheiten hiernach diskutiert.
Bei manchen Ausführungsformen kann der Medienzugangscontroller
104 einen oder mehrere per-Flow-Scheduler 108 aufweisen, die jedem
der Vielzahl der Service-Flüsse zugewiesen sind. Per-Flow-Scheduler
108 empfangen Servicedateneinheiten (SDUs) 107 für ihren
zugewiesenen Service-Fluß von Schichten 106 höherer Ebenen und
können unter anderem Nutzdatenteile 109 von Dateneinheiten erzeugen.
Der Medienzugangscontroller 104 kann auch Aufbaueinrichtungen
110 für Dateneinheiten aufweisen, um Dateneinheiten aus Nutzdatenteilen
109 von Dateneinheiten aufzubauen.
Bei manchen Ausführungsformen können die per-Flow-Scheduler
108 eine Größe von Nutzdatenteilen von Dateneinheiten variieren,
basierend auf der verfügbaren Impulsgröße für die physikalische
Schicht und Bandbreitenzuweisungen für den Fluß. Für zur ARQ freigegebene
Flüsse können die Ausbaueinrichtungen 110 für Dateneinheiten
per-Flow-Dateneinheiten aus den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten variierender
Größe aufbauen, nachdem ein Neuübertragungs-Anfragefenster betreten
worden ist. Bei diesen Ausführungsformen können Aufbaueinrichtungen
110 für Dateneinheiten den Aufbau von per-Flow-Dateneinheiten aus
den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten bis nach dem Eintritt in das Neuübertragungs-Anfragefenster
zur ARQ verzögern. Bei diesen Ausführungsformen können die Grenzen
der Nutzdatenteile von per-Flow-Dateneinheiten aus der Geschichte der Impulsgröße
der physikalischen Schicht bestimmt werden. Bei manchen Ausführungsformen plant
der per-Flow-Scheduler den Verkehr basierend auf den Eigenschaften der Service-Flüsse
(z. B. Verzögerungen, Jitter und Bandbreite) durch Wechselwirken mit einer
Grenzeneinstelleinheit, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht
beschränkt ist. Bei manchen Ausführungsformen kann eine Größe
des Nutzdatenteils von Dateneinheiten, der von den per-Flow-Schedulern
108 erzeugt worden sind, auf Echtzeit-Rückkopplung von der physikalischen
Schicht 102 basieren, die eine Impulsgröße der physikalischen
Schicht angibt, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt
ist.
Bei manchen Ausführungsformen können die per-Flow-Scheduler
108 Fragmentierung und Packen bei empfangenen Servicedateneinheiten eines
zugewiesenen Service-Flusses durchführen, um die Nutzdatenteile von Dateneinheiten
für den zugewiesenen Service-Fluß zu erzeugen. Bei manchen Ausführungsformen
können Ausbaueinrichtungen 110 für Dateneinheiten auch einem
der Service-Flüsse zugewiesen sein. Die Aufbaueinrichtungen 110 für
Dateneinheiten können per-Flow-Dateneinheiten 111 aus Nutzdatenteilen
109 von Dateneinheiten aufbauen, nachdem die Nutzdatenteile von Dateneinheiten
ein Neuübertragungs-Anfragefenster für einen zugewiesenen der Service-Flüsse
betreten. Bei diesen Ausführungsformen können die Nutzdatenteile von Dateneinheiten
durch einen zugewiesenen per-Flow-Scheduler 108 zur Verfügung gestellt
werden und können fragmentierte und gepackte Teile einer oder mehrerer Servicedateneinheiten
des zugeordneten Service-Flusses aufweisen.
Bei manchen Ausführungsformen können die Aufbaueinrichtungen
110 für Dateneinheiten davon absehen, den Aufbau von per-Flow-Dateneinheiten
für Service-Flüsse zu verzögern, die keine Freigabe für Neuübertragungs-Anfragen
zur ARQ haben. Bei diesen Ausführungsformen kann es weniger Grund geben, den
Aufbau von per-Flow-Dateneinheiten zu verzögern, da die per-Flow-Dateneinheiten
nicht erneut übertragen werden.
Bei manchen Ausführungsformen können die per-Flow-Scheduler
108 die Größe von Nutzdatenteilen von Dateneinheiten ändern,
wenn eine Impulsgröße einer physikalischen Schicht sich häufig ändert.
Bei diesen Ausführungsformen können die per-Flow-Scheduler 108
die Größe der Nutzdatenteile von Dateneinheiten erhöhen, wenn die
Impulsgröße der physikalischen Schicht sich weniger häufig ändert.
Wenn die Impulsgröße der physikalischen Schicht sich häufig ändert,
kann der Kanal weniger stabil sein, und kleinere MAC PDUs haben eine größere
Möglichkeit für eine erfolgreiche Übertragung, obwohl der Umfang
der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Wenn sich die Impulsgröße
der physikalischen Schicht weniger häufig ändert, kann der Kanal näher
an dem Gleichgewichtszustand des Kanals sein, und die Impulsgröße kann
auf eine optimalere Größe wiederhergestellt werden, die durch die Grenzeneinstelleinheit
118 festgelegt wird. Auf diese Weise kann die Größe der Nutzdatenteile
von Dateneinheiten den Einfluß der Variation in dem Kanal zeitgerecht wiedergeben.
Dies kann auch die Nachfrage verringern, die per-Flow-Dateneinheit häufig neu
zu bemessen. Der verzögerte Aufbau der Dateneinheit kann weiter die Last mildern,
eine Dateneinheit anzupassen, indem es ihr erlaubt wird, die vorliegenden Fragmente
von Servicedateneinheiten erneut zu verwenden. Bei manchen Ausführungsformen
können die per-Flow-Scheduler 108 Grenzinformation 107 von
der Grenzeneinstelleinheit 118 zu Verwendung beim Einstellen der Größe
der Nutzdatenteile von Dateneinheiten empfangen.
Bei manchen Ausführungsformen können die Aufbaueinrichtungen
110 für Dateneinheiten Handhabungseinrichtungen 120 für
die Anfrage nach erneuter Übertragung (TRHs – Retransmission Request
Handlers) umfassen, die jedem der Service-Flüsse zugewiesen sind, um unter
anderem per-Flow-Dateneinheiten 111 aus Nutzdatenteilen 109 von
Dateneinheiten aufzubauen. Bei manchen Ausführungsformen können die Handhabungseinrichtungen
120 für die Anfrage nach erneuter Übertragung wenigstens Teile
oder Fragmente von per-Flow-Dateneinheiten für die erneute Übertragung
wieder aufbauen, wenn die Teile oder Fragmente von einer empfangenen Station nicht
erfolgreich empfangen worden sind. Bei diesen Ausführungsformen können
die Handhabungseinrichtungen 120 für die Anfrage nach erneuter Übertragung
ein Neuübertragungs-Anfragefenster zur ARQ für ihren zugeordneten Service-Fluß
beibehalten. Das Neuübertragungs-Anfragefenster zur ARQ kann einen Schiebepuffer
aufweisen, um zuvor übertragene Dateneinheiten für einen bestimmten Service-Fluß
zu bezeichnen, für den die Neuübertragungs-Anfragen zur ARQ freigegeben
sind. Dieser Puffer kann entweder nachdem für eine der übertragenen Dateneinheiten
bestätigt worden ist, daß sie empfangen worden ist, oder nach einer vorbestimmten
Zeitdauer vorgerückt werden. Für Service-Flüsse mit freigegebener
ARQ betritt ein Nutzdatenteil von Dateneinheiten das Neuübertragungs-Anfragefenster
zur ARQ, nachdem der Puffer vorgerückt ist.
Bei manchen Ausführungsformen kann der Medienzugangscontroller
104 auch einen Service-Fluß-Kombinierer 112 aufweisen, um
Dateneinheiten 111 aus den unterschiedlichen Service-Flüssen für
die Übertragung in einem einzigen Impuls einer physikalischen Schicht durch
die physikalische Schicht 102 zu kombinieren. Die Arbeitsgänge des
Medienzugangscontrollers 104 sind in weiteren Einzelheiten hiernach beschrieben.
Bei manchen Ausführungsformen kann die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten, die von einem der per-Flow-Scheduler 108 erzeugt werden,
wenigstens teilweise auf der Impulsgröße 113 der physikalischen
Schicht basieren. Die Grenzeneinstelleinheit 118 kann Grenzen für
die Größe der Nutzdatenteile von Dateneinheiten setzen, die von irgendeinem
der per-Flow-Scheduler 108 erzeugt werden, basierend wenigstens teilweise
auf der Impulsgröße 113 der physikalischen Schicht. Bei manchen
Ausführungsformen kann die Grenzeneinstelleinheit 118 den Scheduler
instruieren, die Größe der Nutzdatenteile von Dateneinheiten nach einer
häufigen Änderung einer Impulsgröße der physikalischen Schicht
zu verringern. Die Grenzeneinstelleinheit 118 kann irgendeinem der per-Flow-Scheduler
108 befehlen, die Größe der Nutzdatenteile von Dateneinheiten
nach dem Verschlechtern der Kanalbedingungen zu verringern. Bei diesen Ausführungsformen
kann die Grenzeneinstelleinheit 118 nach und nach die Größe der
Nutzdatenteile von Dateneinheiten wieder herstellen, nachdem sich die Impulsgröße
der physikalischen Schicht weniger häufig ändert. Die Impulsgröße
113 der physikalischen Schicht kann von der physikalischen Schicht
102 zur Verfügung gestellt werden, obwohl der Umfang der Erfindung
in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
Bei manchen Ausführungsformen kann die Grenzeneinstelleinheit
118 die Größe der Nutzdatenteile von Dateneinheiten für
einen bestimmten Service-Fluß basierend wenigstens teilweise auf einer zugewiesenen
Bandbreite, Verzögerung und/oder Jitter für den Service-Fluß, der
mit der Nutzdatenteil von Dateneinheiten verbunden ist, einstellen. Schichten
106 höherer Ebenen können Information 119 für jeden
Service-Fluß liefern, der den per-Flow-Schedulern 118 zugewiesen ist.
Information 119 kann Bandbreite, Verzögerung und/oder Flackern für
den Service-Fluß umfassen. Bei manchen Ausführungsformen kann die Grenzeneinstelleinheit
118 eine optimale Größe für den Nutzdatenteil von Dateneinheiten
berechnen, basierend auf einem Bandbreitenzuweisungsschema für einen bestimmten
Service-Fluß, und kann die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten
fliegend basierend auf den Kanalbedingungen oder anderer Information anpassen, die
von der physikalischen Schicht 102, der MAC-Schicht und/oder anderen Schichten
106 höherer Ebenen geliefert wird, obwohl der Umfang der Erfindung
in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
Obwohl die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 so veranschaulicht
ist, daß sie mehrere getrennte funktionale Elemente hat, können eines
oder mehrere der funktionalen Elemente kombiniert werden und können durch Kombinationen
aus Software-konfigurierten Elementen implementiert werden, so wie Prozessorelementen,
einschließlich digitaler Signalprozessoren (DSPs) und/oder anderer Hardwareelemente.
Zum Beispiel kann der Medienzugangscontroller 104 ein oder mehrere Prozessorelemente
aufweisen, so wie einen oder mehrere Mikroprozessoren, DSPs, anwendungsspezifische
integrierte Schaltungen (ASICs -Application Specific Integrated Circuits) und Kombinationen
verschiedener Hardware- und Logikschaltungen zum Durchführen wenigstens der
hierin beschriebenen Funktionen. Bei manchen Ausführungsformen können
sich die funktionalen Elemente der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung
100 auf einen oder mehrere Prozesse beziehen, die auf einem oder mehreren
Prozessorelementen arbeiten.
Bei einigen Ausführungsformen kann die physikalische Schicht
102 orthogonale frequenzmultiplexierte (OFDM) Signale übertragen,
die eine Vielzahl von orthogonalen Subträgern aufweisen. Bei manchen Ausführungsformen
können die orthogonalen Subträger eng beabstandete OFDM-Subträger
sein. Um Orthogonalität zwischen eng beabstandeten Subträgern zu erreichen,
können die Subträger bei manchen Ausführungsformen Nullen im wesentlichen
an den Mittenfrequenzen der anderen Subträger haben. Bei manchen Ausführungsformen
kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 mit einer oder mehreren
anderen Kommunikationsstationen über einen orthogonalen frequenzmultiplexierten
Kommunikationskanal mit Mehrfachzugriff (OFDMA) kommunizieren. Bei manchen Ausführungsformen
kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 eine Mehrfacheingang-Mehrfachausgang
(MIMO – Multiple-Input Multiple-Output)-Kommunikationsvorrichtung sein und
kann zwei oder mehr Antennen 116 verwenden, um mehrere Datenströme
zu übertragen, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt
ist. Die Antennen 116 können eine oder mehrere direktionale oder omnidirektionale
Antennen aufweisen, einschließlich zum Beispiel Dipolantennen, Monopolantennen,
Patch-Antennen, Schleifenantennen, Mikrostreifenantennen oder andere Typen Antennen,
die für den Empfang und/oder das Senden von Mehrträger-Hochfrequenzsignalen
geeignet sind.
Bei manchen Ausführungsformen kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung
100 eine Basisstation, eine Teilnehmerstation, ein persönlicher digitaler
Assistent (PDA), ein Laptop oder ein tragbarer Computer mit der Möglichkeit
zur drahtlosen Kommunikation oder irgendeine andere Vorrichtung sein, die Information
drahtlos empfangen und/oder senden kann. Bei manchen Ausführungsformen kann
die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 100 Hochfrequenzkommunikation gemäß
bestimmten Kommunikationsstandards senden und/oder empfangen, so wie den Standards
des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), einschließlich
den IEEE 802.16 Standards für drahtlose Mittelbereichnetzwerke (WMANs –
Metropolitan Area Networks), obwohl die drahtlose Kommunikationsvorrichtung
100 auch geeignet sein kann, Kommunikation entsprechend anderen Techniken
zu senden und/oder zu empfangen.
Wie man sehen kann, kann der verzögerte oder späte MAC PDU-Aufbau
die Leistung des Medienzugangscontrollers 104 verbessern, indem eine Gelegenheit
"im letzten Moment" zur Verfügung gestellt wird, eine MAC PDU neu zu bemessen,
um die letzten physikalischen Kanalbedingungen widerzuspiegeln. Wenig oder keine
Implikationen auf andere Funktionen der Medienzugangssteuerung können betroffen
sein. Bei manchen Ausführungsformen kann der späte Aufbau von PDUs es
ermöglichen, daß die Aufbaueinrichtungen 110 von Dateneinheiten
als ein Teil eines Neuübertragungs-Anfrageprozesses zur ARQ wiederverwendet
werden. Mit einem späten Aufbau einer PDU kann ein Breitband- oder WiMax-Medienzugangscontroller
besser auf schnelle Änderungen der Impulsgrößen der physikalischen
Schicht reagieren, was die Robustheit der Operationen der Medienzugangssteuerung
verbessern kann und zu einem größeren Spektrum an Einsetzbarkeit und Leistung
führen kann.
Bei manchen Ausführungsformen kann der Medienzugangscontroller
104 eine gemeinsame Teilschicht (CPS – Common Part Sublayer) für
Medienzugangscontroller einer Medienzugangssteuerschicht aufweisen, obwohl der Umfang
der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Bei diesen Ausführungsformen
kann der Medienzugangscontroller 104 eine Dateneinheit bauen, die in dem
Datenstrom verzögert werden kann und fast unmittelbar vor der Verkettung der
Dateneinheiten durch den Service-Fluß-Kombinierer 112 fertiggestellt
wird. Bei manchen Ausführungsformen kann der Medienzugangscontroller
104 einen Nutzdatenteil von Dateneinheiten eines Service-Flusses in einer
Warteschlage planen, die für den zugeordneten Service-Fluß entsprechend
den Anforderungen an Qualität des Service (QoS – Quality of Service)
für den Service-Fluß bestimmt ist, obwohl der Umfang der Erfindung in
dieser Hinsicht nicht beschränkt ist. Die Grenzen des Nutzdatenteils von Dateneinheiten
können durch die Grenzeneinstellheit 118 entschieden werden.
Bei manchen Ausführungsformen können die Operationen, die
von dem Medienzugangscontroller 104 nach der Fragmentierung und nach dem
Packen durchgeführt werden, von einem Merkmal einer Neuübertragungs-Anforderung
zur ARQ abhängen. Wenn das Merkmal der Neuübertragungs-Anforderung zur
ARQ nicht freigegeben ist, kann die Dateneinheit fertiggestellt werden, indem die
Nachrichtenköpfe und/oder Teil-Nachrichtenköpfe aufgebaut werden und die
Verschlüsselung des Nutzdatenteils durchgeführt wird, bevor die Dateneinheit
in einen Impuls der physikalischen Schicht eingepaßt wird. Wenn ein Merkmal
einer Neuübertragungs-Anforderung zur ARQ freigegeben ist, wird die Dateneinheit
nicht unmittelbar fertiggestellt. Statt dessen können die Aufbaueinrichtungen
110 für Dateneinheiten darauf warten, das Neuübertragungs-Anfragefenster
zur ARQ zu betreten (d. h. bezüglich ARQ-Blöcken), und dann kann eine
der Aufbaueinrichtungen 110 für Dateneinheiten den Aufbau von Dateneinheiten
aus den gepackten Servicedateneinheit-Fragmenten durchführen. Ein ARQ-Block
kann die kleinste Körnigkeit von Dateneinheiten in einem Neuübertragungs-Anfragefenster
zur ARQ sein. Die fertiggestellte per-Flow-Dateneinheit kann mit aktuellen per-Flow-Dateneinheiten
in anderen Service-Flüssen durch den Service-Fluß-Kombinierer
112 verkettet werden und kann durch die physikalische Schicht
102 in einen Impuls der physikalischen Schicht für die Übertragung
eingepaßt werden. Bei manchen Ausführungsformen, wenn eine entsprechende
Bestätigung vor Zeitüberschreitung erhalten wird, dann kann das Neuübertragungs-Anfragefenster
zur ARQ vorrücken, falls anwendbar, und jegliche neue Dateneinheit, die das
Fenster betritt, kann aufgebaut und fertiggestellt werden; ansonsten kann eine Neuübertragungs-Anfrage
zur ARQ eingeleitet werden.
Bei manchen Ausführungsformen kann der verzögerte oder späte
Dateneinheit-Aufbau wenigstens einige Aufgaben für den Aufbau von Dateneinheiten
bis zur letzten möglichen Stufe zurückstellen. Beispiele solcher Aufgaben
können das Bestimmen von Grenzen und die Verschlüsselung des Nutzdatenteils
umfassen. Manche Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung können dabei
helfen zu verhindern, daß eine fertiggestellte Dateneinheit in einer Warteschlange
wartet, was das Risiko unnötigen Wiederaufbaus verringert. Bei manchen Ausführungsformen
kann ein Management für die letzte Möglichkeit einer Neuübertragungs-Anfrage
zur ARQ vorgesehen sein, um zu erlauben, daß eine Dateneinheit erneut bemessen
wird, um die letzte Änderung im Zustand des Kanals widerzuspiegeln. Bei manchen
Ausführungsformen kann der späte Aufbau einer per-Flow-Dateneinheit dieselben
Module erneut verwenden (z. B. die Aufbaueinrichtungen 110 für Dateneinheiten),
die verwendet werden, wenn eine Neuübertragungs-Anfrage zur ARQ eine Neuanordnung
einer Dateneinheit verlangt, was zu einer Änderung der Größe einer
Dateneinheit führt, indem die ursprünglichen Servicedateneinheit-Fragmente
erneut gepackt werden. In vielen Situationen kann die Neuanordnung von Dateneinheiten
von einem Kanalzustandsbewerter 114 verlangt werden und kann sich aus einem
verschlechterten Kanalzustand ergeben. Bei einer solchen Neuanordnung kann die Größe
einer per-Flow-Dateneinheit verringert werden; jedoch kann der späte Aufbau
der Dateneinheit verhindern, daß ein Fragmentierungs- und Packalgorithmus erneut
aufgerufen werden muß, wenn die ursprünglichen Fragmente unversehrt bleiben.
Bei manchen Ausführungsformen kann der Kanalzustandsbewerter ein Kanalzustandssignal
115 für einen bestimmten Service-Fluß für jede Handhabungseinrichtung
120 für eine Anfrage nach Übertragung zur Verfügung stellen,
das angibt, ob eine Neuanordnung durchgeführt werden soll, obwohl der Umfang
der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
2 ist ein Ablaufdiagramm einer Aufbauprozedur für
eine Service-Fluß-Dateneinheit gemäß einiger Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. Die Aufbauprozedur 200 für die Service-Fluß-Dateneinheit
kann von dem Medienzugangscontroller 104 (1)
durchgeführt werden, obwohl auch andere Konfigurationen für einen Medienzugangscontroller
verwendet werden können. Im Arbeitsgang 202 werden eine oder mehrere
Servicedateneinheiten für einen bestimmten Service-Fluß aus Schichten
höherer Ebenen des Protokollstapels empfangen. Im Arbeitsgang 210
können die einen oder mehreren Servicedateneinheiten fragmentiert werden, und
die Fragmente können in die Nutzdatenteile von Dateneinheiten gepackt werden.
Bei manchen Ausführungsformen können die Nutzdatenteile von Dateneinheite
nals Protokolldateneinheit (PDU)-Nutzdatenteile bezeichnet werden und können
MAC PDUs sein, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt
ist. Die Nutzdatenteile von Dateneinheiten können Fragmente von mehr als einer
Servicedateneinheit umfassen, und der größte der Nutzdatenteile von Dateneinheiten
kann basierend auf Grenzinformation 203 festgelegt werden. Bei manchen
Ausführungsformen kann Grenzinformation 203 der Grenzinformation
117 (1) entsprechen und kann auf einer Zuweisung
einer Bandbreite für den zugeordneten Service-Fluß und/oder eine Impulsgröße
einer physikalischen Schicht basieren, was es erlaubt, daß die Größe
der Nutzdatenteile von Dateneinheiten variiert werden kann. Der Arbeitsgang
202 kann durch per-Flow-Scheduler 108 (1)
durchgeführt werden, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht
beschränkt ist.
Der Arbeitsgang 204 bestimmt, ob Neuübertragungs-Anfragen
zur ARQ freigegeben sind. Wenn Neuübertragungs-Anfragen zur ARQ freigegeben
sind, kann der Arbeitsgang 206durchgeführt werden, und wenn die Neuübertragungs-Anfragen
zur ARQ nicht freigegeben sind, kann der Arbeitsgang 222 durchgeführt
werden.
Der Arbeitsgang 206 umfaßt das Warten darauf, ein Neuübertragungs-Anfragefenster
zu betreten. Mit anderen Worten kann der Arbeitsgang 208 durchgeführt
werden, nachdem Zeiger in dem Puffer nach dem Empfang einer Bestätigung einer
erfolgreichen empfangenen Dateneinheit vorrücken. Bei manchen Ausführungsformen
verzögert der Arbeitsgang 206 den Aufbau einer per-Flow-Dateneinheit,
um die erneute Übertragung zuvor übertragener Dateneinheit und/oder das
erneute Bemessen der per-Flow-Dateneinheit für den Fluß zu ermöglichen.
Der Arbeitsgang 208 weist das Aufbauen einer per-Flow-Dateneinheit
aus dem Nutzdatenteil von Dateneinheiten auf, der im Arbeitsgang 202 erzeugt
worden ist. Der Arbeitsgang 208 kann das Hinzufügen von Nachrichtenköpfen,
Teil-Nachrichtenköpfen und/oder das Verschlüsseln des Nutzdatenteils der
Dateneinheit umfassen, um eine vollständige Dateneinheit zu
erzeugen. Bei manchen Ausführungsformen kann der Arbeitsgang 208 optional
das Berechnen und Anhängen einer zyklischen Redundanzprüfungs-Erweiterung
an eine Dateneinheit aufweisen. Die Arbeitsgänge 204, 206
und 208 können von den Aufbaueinrichtungen 110 für Dateneinheiten
(1) durchgeführt werden, obwohl der Umfang der
Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
Der Arbeitsgang 210 umfaßt das Verketten und/oder Kombinieren
der per-Flow-Dateneinheit, die in dem Arbeitsgang 208 erzeugt worden ist,
mit per-Flow-Dateneinheiten 229 für andere Service-Flüsse und
das Warten, um die verketteten per-Flow-Dateneinheiten in einen Impuls einer physikalischen
Schicht einzupassen. Die Impulsgröße der physikalischen Schicht kann zuvor
eingestellt worden sein, basierend auf Kanalbedingungen und optimiert basierend
auf der Grenzeneinstelleinheit 118. Der Arbeitsgang 210 kann von
dem Service-Fluß-Kombinierer 112 (1)
durchgeführt werden, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht
beschränkt ist.
Der Arbeitsgang 212 weist das Übertragen des Impulses
der physikalischen Schicht und das Warten auf eine Bestätigung (ACK –
Acknowledgement) von der empfangenen Station auf. Wenn eine Bestätigung empfangen
oder ohne Zeitüberschreitung empfangen worden ist, kann der Arbeitsgang
230 durchgeführt werden. Der Arbeitsgang 230 kann die erfolgreiche
Übertragung von per-Flow-Dateneinheiten angeben, was erlaubt, daß Teile
der Prozedur 200 nach Art einer Pipeline für aufeinanderfolgende Servicedateneinheiten
durchgeführt werden können.
Wenn eine Bestätigung nicht innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer
empfangen worden ist, oder wenn eine negative Bestätigung (NACK – Negative
Acknowledgement) in dem Arbeitsgang 214 empfangen worden ist, was eine
nicht erfolgreiche Übertragung von Teilen eines Impulses einer physikalischen
Schicht anzeigt, wird der Arbeitsgang 216 durchgeführt.
Der Arbeitsgang 216 bestimmt, ob die Neuanordnung der nicht
erfolgreich übertragenen Dateneinheit erforderlich ist, basierend auf Kanalzustandsinformation
218. Die Neuanordnung der Dateneinheit kann erforderlich sein, wenn sich
der Kanalzustand verschlechtert, was zum Beispiel zu mehr Neuübertragungs-Anfragen
zur ARQ führt. Wenn eine Neuanordnung der Dateneinheit nicht erforderlich ist,
werden die Arbeitsgänge 210–214 wiederholt, bei denen
die Teile der Dateneinheit, die nicht erfolgreich empfangen worden sind, in andere
Impulse der physikalischen Schicht verkettet und erneut übertragen werden.
Die Arbeitsgänge 214 und 216 können von den Handhabungseinrichtungen
120 für die Anfrage nach erneuter Übertragung (1)
durchgeführt werden, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht
beschränkt ist.
Wenn im Arbeitsgang 216 festgestellt wird, daß eine
Neuanordnung erforderlich ist, kann der Arbeitsgang 208 durchgeführt
werden, in dem eine neue Dateneinheit aufgebaut wird, welche die Teile umfaßt,
die nicht erfolgreich übertragen worden sind. Bei manchen Ausführungsformen
kann die Dateneinheit, die im Arbeitsgang 208 aufgebaut wird, kleiner sein
als die zuvor aufgebaute, obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht
beschränkt ist.
Der Arbeitsgang 222 weist das Aufbauen einer Dateneinheit
aus der Dateneinheit, die im Arbeitsgang 202 erzeugt worden ist, auf, wenn
Neuübertragungs-Anfragen zur ARQ nicht freigegeben sind. Der Arbeitsgang
224 weist das Verketten der Dateneinheit mit den Dateneinheiten
229 anderer Service-Flüsse 228 und das Einpassen der verketteten
Dateneinheiten in einen Impuls der physikalischen Schicht auf. Der Arbeitsgang
226 weist das Übertragen der Dateneinheiten des Impulses der physikalischen
Schicht (z. B. innerhalb eines Rahmens der physikalischen Schicht) auf. Der Arbeitsgang
222 kann von der Aufbaueinrichtung 110 für Dateneinheiten
(1) durchgeführt werden, der Arbeitsgang
224 kann von dem Service-Fluß-Kombinierer 112 (1)
durchgeführt werden und der Arbeitsgang 226 kann von der physikalischen
Schicht 102 (1) durchgeführt werden,
obwohl der Umfang der Erfindung in dieser Hinsicht nicht beschränkt ist.
Obwohl einzelne Arbeitsgänge der Prozedur 200 als getrennte
Arbeitsgänge veranschaulicht und beschrieben worden sind, kann/können
ein oder mehrere der einzelnen Arbeitsgänge gleichzeitig durchgeführt
werden, und nichts erfordert, daß die Arbeitsgänge in der veranschaulichten
Reihenfolge durchgeführt werden. Zum Beispiel können Servicedateneinheiten
von Schichten oberer Ebenen erhalten werden, und ein oder mehrere der Arbeitsgänge
202–226 können nach Art einer Pipeline durchgeführt
werden, wenn die Servicedateneinheiten von einem Medienzugangscontroller empfangen
und geplant werden.
3 veranschaulicht die Arbeitsgänge eines Medienzugangscontrollers
gemäß einiger Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Die Arbeitsgänge
300 des Medienzugangscontrollers können von dem Medienzugangscontroller
104 (1) durchgeführt werden, obwohl andere
Konfigurationen eines Medienzugangscontrollers auch geeignet sein können. Die
Arbeitsgänge 300 des Medienzugangscontrollers veranschaulichen die
Arbeitsgänge der Prozedur 200 (2), wenn
sie von einem Medienzugangscontroller, so wie dem Medienzugangscontroller
104 (1) durchgeführt werden.
3
veranschaulicht einen Servicezugangspunkt (SAP – Service
Access Point) 302, der eine Schnittstelle mit einer oder mehreren Schichten
106 (1) höherer Ebenen bildet. Die Arbeitsgänge
des Medienzugangscontrollers 300 können die Fragmentierungs- und Packarbeitsgänge
304 der Servicedateneinheit umfassen, welche von den per-Flow-Schedulern
108 (1) basierend auf einem Zeitplanungsalgorithmus
308 für den per-Service-Flow durchgeführt werden. Die Arbeitsgänge
300 des Medienzugangscontrollers können auch Verwaltungsarbeitsgänge
308 für die Neuübertragungs-Anfrage zur ARQ für auslaufende
Daten umfassen, die auf einlaufende Bestätigungs-(ACK)-Karten 310
ansprechen.
Die Arbeitsgänge 300 des Medienzugangscontrollers können
auch Arbeitsgänge 312 für den Aufbau einer Dateneinheit umfassen,
welche Arbeitsgänge 316 für die Neuübertragungs-Anfrage
zur ARQ umfassen können. Die Arbeitsgänge 312 und 316
können auf Kanalzustandsbedingungen antworten, die von dem Kanalzustandsbewerter
314 zur Verfügung gestellt werden, welcher dem Kanalzustandsbewerter
114 (1) entsprechen kann.
Die Arbeitsgänge 300 des Medienzugangscontrollers können
auch Verkettungsarbeitsgänge 318 zum Einpassen von Dateneinheiten
in die Impulse variabler Größe der physikalischen Schicht basierend auf
einem Verkettungs- und Auffüll(padding)algorithmus 320 umfassen.
3 veranschaulicht einen Servicezugangspunkt (SAP)
322 einer physikalischen Schicht, welche die verketteten Dateneinheiten
für einen Impuls der physikalischen Schicht empfangen kann.
Wenn nicht anders ausgeführt, können Ausdrücke, so
wie Verarbeiten, Berechnen, Rechnen, Bestimmen, Anzeigen oder dergleichen, sich
auf eine Aktion und/oder einen Prozeß eines oder mehrerer Verarbeitungs- oder
Rechensysteme oder ähnlicher Vorrichtungen beziehen, die Daten, welche als
physikalische (z. B. elektronische) Größen innerhalb eines Registers und
Speichers eines Verarbeitungssystems dargestellt werden, manipulieren und in andere
Daten umwandeln können, die in ähnlicher Weise als physikalische Größen
innerhalb der Register oder Speicher des Verarbeitungssystems oder anderer Informationsspeicher-,
Sende- oder Anzeigevorrichtungen dargestellt werden.
Ausführungsformen der Erfindung können in einer oder einer
Kombination aus Hardware, Firmware und Software implementiert werden. Ausführungsformen
der Erfindung können auch als Befehle implementiert werden, die auf einem maschinenlesbaren
Medium gespeichert sind, das von wenigstens einem Prozessor gelesen und ausgeführt
wird, um die hierin beschriebenen Arbeitsgänge durchzuführen. Ein maschinenlesbares
Medium kann irgendeinen Mechanismus zum Speichern oder Senden von Information in
einer Form umfassen, die von einer Maschine (z. B. einem Computer) lesbar ist. Zum
Beispiel kann ein maschinenlesbares Medium einen Nur-Lese-Speicher (ROM –
Read-Only Memory), einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM – Random-Access
Memory), Magnetplattenspeichermedien, optische Speichermedien, Flash-Speichervorrichtungen,
elektrische, optische, akustische oder andere Formen sich fortpflanzender Signale
(z. B. Trägerwellen, Infrarotsignale, digitale Signale usw.) und andere aufweisen.
Die Zusammenfassung wird zur Verfügung zu stellen, um 37 C.F.R.
Abschnitt 1.72(b) zu entsprechen, der eine Zusammenfassung erfordert, die es dem
Leser erlauben wird, die Beschaffenheit und den Gedanken der technischen Offenbarung
zu bestimmen. Sie wird mit dem Verständnis hinterlegt, daß sie nicht verwendet
werden wird, den Umfang oder die Bedeutung der Ansprüche zu beschränken
oder zu interpretieren.
In der voranstehenden genauen Beschreibung sind verschiedene Merkmale
gelegentlich zusammen in einer einzelnen Ausführungsform zum Zwecke des Effizientermachens
der Offenbarung gruppiert. Dieses Offenbarungsverfahren soll nicht so interpretiert
werden, daß es eine Absicht widerspiegelt, daß die beanspruchten Ausführungsformen
des Gegenstandes mehr Merkmale erfordern, als sie ausdrücklich in jedem Anspruch
angegeben sind. Statt dessen kann, wie die folgenden Ansprüche widerspiegeln,
die Erfindung in weniger als allen Merkmalen einer einzelnen offenbarten Ausführungsform
liegen. Somit werden die folgenden Ansprüche hierdurch in die genaue Beschreibung
einbezogen, wobei jeder Anspruch selbständig als eine getrennte bevorzugte
Ausführungsform steht.
ZUSAMMENFASSUNG
Ein Medienzugangscontroller (MAC) einer drahtlosen Breitband-Kommunikationsvorrichtung
kann die Größe von Nutzdatenteilen von Dateneinheiten basierend auf einer
Impulsgröße der physikalischen Schicht variieren. Bei für die automatische
Neuübertragung (ARQ – Automatic Retransmission Request) freigegebenen
Service-Flüssen kann der MAC den Aufbau von Dateneinheiten aus den Nutzdatenteilen
von Dateneinheiten verzögern, bis ein Neuübertragungs-Anfragefenster zur
ARQ betreten wird. Bei manchen Ausführungsformen weist der MAC per-Flow-Scheduler
auf, um Servicedateneinheiten (SDUs) für jeden einer Vielzahl von Service-Flüssen
zu planen, und Handhabungseinrichtungen für die Anfrage nach erneuter Übertragung
für den Service-Fluß, um Dateneinheiten neu aufzubauen und erneut zu senden.
|
| Anspruch[de] |
Medienzugangscontroller, mit:
einem per-Flow-Scheduler, um einen Nutzdatenteil von Dateneinheiten aus einer oder
mehreren Servicedateneinheiten eines zugewiesenen Service-Flusses zu erzeugen; und
einer Aufbaueinrichtung für Dateneinheiten, um eine anfängliche Dateneinheit
aus dem Nutzdatenteil von Dateneinheiten aufzubauen, nachdem der Nutzdatenteil von
Dateneinheiten ein Anfragefenster für erneute Übertragung betritt.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 1, bei dem eine Größe
des Nutzdatenteils von Dateneinheiten, der von dem per-Flow-Scheduler erzeugt worden
ist, wenigstens teilweise auf der Echtzeit-Rückkopplung aus einer physikalischen
Schicht basiert, welche die Impulsgröße der physikalischen Schicht angibt.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 2, weiter mit einer Grenzeneinstelleinheit,
um die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten, der von dem per-Flow-Scheduler
erzeugt worden ist, basierend wenigstens teilweise auf der Impulsgröße
der physikalischen Schicht einzustellen, wobei die Grenzeneinstelleinheit dazu ausgelegt
ist, dem Scheduler zu befehlen, die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten
zu verkleinern, wenn sich eine Impulsgröße einer physikalischen Schicht
oftmals ändert, und bei dem die Grenzeneinstelleinheit dazu ausgelegt ist,
die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten wieder herzustellen, wenn
sich die Impulsgröße der physikalischen Schicht weniger häufig ändert.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 3, bei dem die Grenzeneinstelleinheit
dazu ausgelegt ist, dem Scheduler zu befehlen, die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten zu verringern, wenn sich Kanalbedingungen verschlechtern, und
wobei die Grenzeneinstelleinheit dazu ausgelegt ist, dem Scheduler zu befehlen,
die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten zu erhöhen, wenn
sich die Kanalbedingungen verbessern.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 2, weiter mit einer Grenzeneinstelleinheit,
um die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten basierend wenigstens
teilweise auf einer zugewiesenen Bandbreite für den zugeordneten Service-Fluß
des Nutzdatenteils von Dateneinheiten einzustellen.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 2, bei dem das Anfragefenster
für die erneute Übertragung einen Puffer aufweist, um zuvor übertragene
Dateneinheiten zu bezeichnen, wobei der Puffer entweder nachdem eine der übertragenen
Dateneinheiten als empfangen bestätigt worden ist oder nach einer vorbestimmten
Zeitdauer vorrückt, wobei der Nutzdatenteil von Dateneinheiten das Anfragefenster
für die erneute Übertragung betritt, nachdem der Puffer vorgerückt
ist.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 2, bei dem die Aufbaueinrichtung
für Dateneinheiten eine Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach erneuter
Übertragung aufweist, um Dateneinheiten aus den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten
für die nachfolgende Übertragung innerhalb vonn Impulsen der physikalischen
Schicht neu aufzubauen, wobei die Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach
erneuter Übertragung Dateneinheiten aus Teilen zuvor gesendeter Dateneinheiten
wieder aufbaut, die nicht als empfangen bestätigt sind.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 8, bei dem die Dateneinheit eine
Vielzahl von Fragmenten der Servicedateneinheiten aufweist,
wobei die Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach erneuter Einrichtung
dazu ausgelegt ist, ein Fragment erneut zu senden, nachdem ein gesendetes Fragment
nicht als empfangen bestätigt ist,
wobei die Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach erneuter Übertragung
weiter dazu ausgelegt ist, eine neue Dateneinheit zu erzeugen, indem das Fragment
für die erneute Übertragung mit Fragmenten anderer Servicedateneinheiten
kombiniert wird, die von dem per-Flow-Scheduler für die Übertragung in
einem anschließenden Impuls einer physikalischen Schicht empfangen worden sind.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 8, bei dem die wenigstens eine
Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach erneuter Übertragung dazu
ausgelegt ist, eine Dateneinheit basierend auf Kanalbedingungen für anschließende
erneute Übertragungen neu aufzubauen, nachdem das übertragene Fragment
nicht als empfangen bestätigt worden ist, wobei die Handhabungseinrichtung
für die Anfrage nach erneuter Übertragung dazu ausgelegt ist, die Dateneinheiten
neu aufzubauen, indem ein Nachrichtenkopf an den Nutzdatenteil von Dateneinheiten
verringerter Größe, wenn die Kanalbedingungen sich verschlechtern, angehängt
wird.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 1, bei dem der per-Flow-Scheduler
einer aus einer Vielzahl von per-Flow-Schedulern ist, die dazu ausgelegt sind, Servicedateneinheiten
eines zugeordneten Service-Flusses zu fragmentieren und zu packen, um die Nutzdatenteile
von Dateneinheiten für den zugeordneten Service-Fluß zu erzeugen.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 10, bei dem die Aufbaueinrichtung
für Dateneinheiten eine aus einer Vielzahl von Aufbaueinrichtungen ist, wobei
jede Aufbaueinrichtung für Dateneinheiten einem der Service-Flüsse zugewiesen
ist, und bei dem die Aufbaueinrichtungen für Dateneinheiten dazu ausgelegt
sind, Dateneinheiten aus den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten aufzubauen, nachdem
einer der Nutzdatenteile von Dateneinheiten ein Anfragefenster für die erneute
Übertragung für einen zugeordneten der Service-Flüsse betritt.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 11, bei dem die Aufbaueinrichtungen
für Dateneinheiten eine Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach erneuter
Übertragung aufweisen und bei dem jede der Handhabungseinrichtung für
die Anfrage nach erneuter Übertragung dazu ausgelegt ist, ein Anfragefenster
für erneute Übertragung für einen zugewiesenen der Service-Flüsse
zu halten, um erneute Übertragungen für wenigstens Teile von Dateneinheiten
der zugewiesenen Service-Flüsse durchzuführen, die während des zugeordneten
Anfragefensters für die erneute Übertragung nicht als empfangen bestätigt
sind.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 10, bei dem die Service-Flüsse
eines oder mehrerer aus Sprache, Daten, Multimedia, streaming Video und Internetkommunikation
aufweisen.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 10, weiter mit einem Service-Fluß-Kombinierer,
der dazu ausgelegt ist, Dateneinheiten von mehr als einem Service-Fluß zu kombinieren,
die von den Aufbaueinrichtungen für Dateneinheiten für die anschließende
Übertragung mit einem einzelnen Impuls der physikalischen Schicht zur Verfügung
gestellt werden.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 14, bei dem der Medienzugangscontroller
eine Schicht eines Protokollstapels ist,
wobei die per-Flow-Scheduler so ausgelegt sind, daß sie Servicedateneinheiten
für einen zugewiesenen der Service-Flüsse aus einer Schicht einer höheren
Ebene des Protokollstapels empfangen und
wobei der Service-Fluß-Kombinierer dazu ausgelegt ist, die kombinierten Dateneinheiten
an eine physikalische Schicht des Protokollstapels für die Übertragung
an eine oder mehrere empfangende Stationen zu liefern.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 15, bei dem die physikalische
Schicht einen Mehrträger-Sender aufweist, der dazu ausgelegt ist, orthogonale
frequenzmultiplexierte Kommunikationssignale mit Mehrfachzugriff zu senden, welche
eine Vielzahl orthogonaler Subträger aufweisen.
Medienzugangscontroller nach Anspruch 1, bei dem die Aufbaueinrichtung
für Dateneinheiten dazu ausgelegt ist, den Aufbau von Dateneinheiten für
Service-Flüsse zu verzögern, deren Anfragen für automatische Neuübertragung
freigegeben sind, und bei dem die Aufbaueinrichtung für Dateneinheiten weiter
dazu ausgelegt ist, von der Verzögerung des Aufbaus von Dateneinheiten für
Service-Flüsse, bei denen die Anfragen für automatische Neuübertragung
nicht freigegeben worden sind, abzusehen.
Verfahren zum Betreiben eines Medienzugangscontrollers, das aufweist:
Erzeugen eines Nutzdatenteils von Dateneinheiten aus einer oder mehreren Servicedateneinheiten
eines zugewiesenen Service-Flusses; und
Aufbauen einer anfänglichen Dateneinheit aus dem Nutzdatenteil von Dateneinheiten,
nachdem der Nutzdatenteil von Dateneinheiten ein Anfragefenster für die erneute
Übertragung betritt.
Verfahren nach Anspruch 18, bei dem eine Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten, der von dem per-Flow-Scheduler erzeugt worden ist, wenigstens
teilweise auf der Echtzeit-Rückkopplung basiert, welche eine Impulsgröße
der physikalischen Schicht angibt.
Verfahren nach Anspruch 19, das weiter das Einstellen der Größe
des Nutzdatenteils von Dateneinheiten basierend wenigstens teilweise auf der Impulsgröße
der physikalischen Schicht aufweist, wobei das Einstellen aufweist:
Verringern der Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten, nachdem sich
eine Impulsgröße der physikalischen Schicht häufig ändert, und
Wiederherstellen der Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten, nachdem
sich die Impulsgröße der physikalischen Schicht weniger häufig ändert.
Verfahren nach Anspruch 20, bei dem das Einstellen aufweist:
Verringern der Größe des Nutzdatenteil von Dateneinheiten, nachdem sich
die Kanalbedingungen verschlechtern, und
Erhöhen der Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten, nachdem
sich die Kanalbedingungen verbessern.
Verfahren nach Anspruch 19, das weiter das Einstellen der Größe
des Nutzdatenteils von Dateneinheiten basierend wenigstens teilweise auf einer zugewiesenen
Bandbreite für den zugeordneten Service-Fluß des Nutzdatenteils von Dateneinheiten
aufweist.
Verfahren nach Anspruch 19, bei dem das Anfragefenster für die
erneute Übertragung einen Puffer aufweist, um zuvor übertragene Dateneinheiten
zu bezeichnen, wobei das Verfahren weiter das Vorbewegen des Puffers, entweder nachdem
eine der übertragenen Dateneinheiten als empfangen bestätigt ist, oder
nach einer vorbestimmten Zeitdauer, aufweist, wobei der Nutzdatenteil von Dateneinheiten
das Anfragefenster für die erneute Übertragung betritt, nachdem sich der
Puffer vorbewegt hat.
Verfahren nach Anspruch 19, das weiter das erneute Aufbauen von Dateneinheiten
aus den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten für die anschließende erneute
Übertragung innerhalb von Impulsen einer physikalischen Schicht aufweist, wobei
die Dateneinheiten aus Teilen zuvor übertragener Dateneinheiten, die nicht
als empfangen bestätigt sind, neu aufgebaut werden.
Verfahren nach Anspruch 24, bei dem die Dateneinheiten eine Vielzahl
von Fragmenten der Servicedateneinheiten aufweisen, wobei das Verfahren weiter aufweist:
erneutes Übertragen eines Fragmentes, nachdem ein übertragenes Fragment
nicht als empfangen bestätigt ist; und
Erzeugen einer neuen Dateneinheit durch Kombinieren des Fragmentes für die
erneute Übertragung mit Fragmenten anderer Servicedateneinheiten für die
Übertragung in einem anschließenden Impuls der physikalischen Schicht.
Verfahren nach Anspruch 25, das weiter aufweist:
erneutes Aufbauen einer Dateneinheit basierend auf Kanalbedingungen für anschließende
erneute Übertragungen, nachdem das übertragene Fragment nicht als empfangen
bestätigt ist; und
erneutes Aufbauen der Dateneinheiten, indem ein Nachrichtenkopf zu einem Nutzdatenteil
von Dateneinheiten verringerter Größe, nachdem Kanalbedingungen sich verschlechtern,
hinzugefügt wird.
Verfahren nach Anspruch 18, das weiter das Fragmentieren und Packen
von Servicedateneinheiten eines zugewiesenen Service-Flusses, um die Nutzdatenteile
von Dateneinheiten für den zugewiesenen Service-Fluß zu erzeugen, aufweist.
Verfahren nach Anspruch 27, das weiter das Aufbauen von Dateneinheiten
aus den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten aufweist, nachdem einer der Nutzdatenteile
von Dateneinheiten ein Anfragefenster für die erneute Übertragung für
einen zugewiesenen der Service-Flüsse betritt.
Verfahren nach Anspruch 28, das weiter das Aufrechterhalten eines Anfragefensters
für erneute Übertragung für einen zugewiesenen der Service-Flüsse
aufweist, um erneute Übertragungen von wenigstens Teilen von Dateneinheit des
zugewiesenen Service-Flusses zu erlauben, die während des zugeordneten Anfragefensters
für erneute Übertragung nicht als empfangen bestätigt sind.
Verfahren nach Anspruch 27, bei dem der Service-Fluß eines oder
mehrere aus Sprache, Daten, Multimedia, streaming Video und Internetkommunikation
aufweist.
Verfahren nach Anspruch 27, das weiter das Kombinieren von Dateneinheiten
aus mehr als einem Service-Fluß für die anschließende Übertragung
mit einem einzelnen Impuls der physikalischen Schicht aufweist.
Verfahren nach Anspruch 31, das weiter aufweist:
Empfangen von Servicedateneinheiten für einen zugewiesenen der Service-Flüsse
von einer Schicht höherer Ebene eines Protokollstapels; und
Bereitstellen der kombinierten Dateneinheiten für eine physikalische Schicht
des Protokollstapels für die Übertragung an eine oder mehrere empfangende
Stationen.
Verfahren nach Anspruch 32, bei dem die physikalische Schicht einen
Mehrträger-Sender aufweist und wobei das Verfahren das Übertragen von
orthogonalen frequenzmultiplexierten Kommunikationssignalen mit Mehrfachzugriff
aufweist, die eine Vielzahl orthogonaler Subträger aufweisen.
Verfahren nach Anspruch 18, das aufweist:
Verzögern des Aufbaus von Dateneinheiten für Service-Flüsse, bei
denen Anfragen für die automatische Neuübertragung freigeben sind; und
Absehen davon, den Aufbau von Dateneinheiten für Service-Flüsse zu verzögern,
bei denen die Anfragen für automatische erneute Übertragung nicht freigegeben
sind.
Drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die aufweist:
einen Medienzugangscontroller; und
eine physikalische Schicht zum Übertragen von Dateneinheiten aus mehr als einem
Service-Fluß innerhalb eines einzelnen Impulses der physikalischen Schicht,
wobei der Medienzugangscontroller aufweist:
einen Zeitgeber für den Fluß, um eine Nutzdatenteil von Dateneinheiten
aus einer oder mehreren Servicedateneinheiten eines zugewiesenen Service-Flusses
zu erzeugen; und
eine Aufbaueinrichtung für Dateneinheiten, um eine anfängliche Dateneinheit
aus dem Nutzdatenteil von Dateneinheiten aufzubauen, nachdem der Nutzdatenteil von
Dateneinheiten ein Anfragefenster für die erneute Übertragung betritt.
Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 35, bei dem der Medienzugangscontroller
weiter eine Grenzeneinstelleinrichtung aufweist, um die Größe des Nutzdatenteiles
von Dateneinheiten, die von dem per-Flow-Scheduler erzeugt worden ist, basierend
wenigstens teilweise auf einer Impulsgröße der physikalischen Schicht
einzustellen,
wobei die Grenzeneinstelleinheit dazu ausgelegt ist, dem Scheduler zu befehlen,
die Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten zu verringern, nachdem sich
eine Impulsgröße der physikalischen Schicht häufig ändert, und
wobei die Grenzeneinstelleinheit dazu ausgelegt ist, die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten wieder herzustellen, nachdem sich die Impulsgröße der
physikalischen Schicht weniger häufig ändert.
Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 36, bei der der Medienzugangscontroller
weiter eine Grenzeneinstelleinheit aufweist, um die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten basierend wenigstens teilweise auf einer zugewiesenen Bandbreite
für den zugeordneten Service-Fluß der Nutzdatenteil von Dateneinheiten
einzustellen.
Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 35, bei der die Aufbaueinrichtung
für Dateneinheiten eine Handhabungseinrichtung für die Anfrage nach erneuter
Übertragung aufweist, um Dateneinheiten aus Nutzdatenteilen von Dateneinheiten
für anschließende erneute Übertragung innerhalb von Impulsen der
physikalischen Schicht neu aufzubauen, wobei die Handhabungseinrichtung für
die Anfrage nach erneuter Übertragung Dateneinheiten aus Teilen zuvor übertragener
Dateneinheiten wieder aufbaut, die nicht als empfangen bestätigt sind.
Drahtlose Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 35, bei der die physikalische
Schicht einen Mehrträger-Sender aufweist, der dazu ausgelegt ist, orthogonale
frequenzmultiplexierte Kommunikationssignale mit Mehrfachzugriff zu übertragen,
die eine Vielzahl orthogonaler Subträger aufweisen.
System, das aufweist:
einen Medienzugangscontroller;
eine physikalische Schicht zum Übertragen von Dateneinheiten von mehr als einem
Service-Fluß innerhalb eines einzelnen Impulses der physikalischen Schicht;
und
eine im wesentlichen omnidirektionale Antenne, um Hochfrequenzsignale zu senden,
die von der physikalischen Schicht erzeugt werden,
wobei der Medienzugangscontroller aufweist:
einen per-Flow-Scheduler, um einen Nutzdatenteil von Dateneinheiten aus einer oder
mehreren Servicedateneinheiten eines zugewiesenen Service-Flusses zu erzeugen; und
eine Aufbaueinrichtung für Dateneinheiten, um eine anfängliche Dateneinheit
aus dem Nutzdatenteil von Dateneinheiten aufzubauen, nachdem der Nutzdatenteil von
Dateneinheiten ein Anfragefenster für die erneute Übertragung betritt.
System nach Anspruch 40, bei dem der Medienzugangscontroller weiter
eine Grenzeneinstelleinheit aufweist, um die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten, der von dem per-Flow-Scheduler erzeugt worden ist, basierend
wenigstens teilweise auf einer Impulsgröße der physikalischen Schicht,
einzustellen,
wobei die Grenzeinstelleinheit dazu ausgelegt ist, dem Scheduler zu befehlen, die
Größe des Nutzdatenteils von Dateneinheiten zu verringern, nachdem eine
Impulsgröße der physikalischen Schicht sich häufig ändert, und
wobei die Grenzeneinstelleinheit dazu ausgelegt ist, die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten wieder herzustellen, nachdem sich die Impulsgröße der
physikalischen Schicht weniger häufig ändert.
System nach Anspruch 40, bei dem der Medienzugangscontroller weiter
eine Grenzeneinstelleinheit aufweist, um die Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten basierend teilweise auf einer zugewiesenen Bandbreite für
den zugeordneten Service-Fluß des Nutzdatenteils von Dateneinheiten einzustellen.
System nach Anspruch 40, bei dem die Aufbaueinrichtung für Dateneinheiten
eine Handhabungseinrichtung für eine Anfrage nach erneuter Übertragung
aufweist, um Dateneinheiten aus den Nutzdatenteilen von Dateneinheiten für
anschließende erneute Übertragung innerhalb von Impulsen der physikalischen
Schicht neu aufzubauen, und wobei die Handhabungseinrichtung für die Anfrage
nach erneuter Übertragung Dateneinheiten aus Teilen zuvor übertragener
Dateneinheiten, die nicht als empfangen bestätigt sind, erneut aufbaut.
System nach Anspruch 40, bei dem die physikalische Schicht einen Mehrträger-Sender
aufweist, der dazu ausgelegt ist, orthogonale frequenzmultiplexierte Kommunikationssignale
mit Mehrfachzugriff, welche eine Vielzahl orthogonaler Subträger aufweisen,
zu übertragen.
Von einer Maschine zugreifbares Medium, das Befehle zur Verfügung
stellt, welche, wenn auf sie zugegriffen wird, bewirken, daß eine Maschine
Arbeitsgänge durchführt, die aufweisen:
Erzeugen eines Nutzdatenteils von Dateneinheiten aus einer oder mehreren Servicedateneinheiten
eines zugeordneten Service-Flusses; und
Aufbauen einer anfänglichen Dateneinheit aus dem Nutzdatenteil von Dateneinheiten,
nachdem der Nutzdatenteil von Dateneinheiten ein Anfragefenster für die erneute
Übertragung betritt.
Von einer Maschine zugreifbares Medium nach Anspruch 45, bei dem die
Befehle, wenn auf sie weiter zugegriffen wird, bewirken, daß die Maschine Arbeitsgänge
durchführt, die weiter aufweisen:
Verringern der Größe von Nutzdatenteilen von Dateneinheiten, nachdem sich
eine Impulsgröße der physikalischen Schicht häufig ändert, und
Wiederherstellen der Größe der Nutzdatenteile von Dateneinheiten, nachdem
sich die Impulsgröße der physikalischen Schicht weniger häufig ändert.
Von einer Maschine zugreifbares Medium nach Anspruch 45, bei dem Befehle,
wenn auf sie weiter zugegriffen wird, bewirken, daß die Maschine Arbeitsgänge
durchführt, die weiter das Einstellen der Größe des Nutzdatenteils
von Dateneinheiten basierend wenigstens teilweise auf einer zugewiesenen Bandbreite
für den zugeordneten Service-Fluß des Nutzdatenteils von Dateneinheiten
aufweisen.
Von einer Maschine zugreifbares Medium nach Anspruch 45, bei dem die
Befehle, wenn auf sie weiter zugegriffen wird, bewirken, daß die Maschine Arbeitsgänge
durchführt, die weiter das Neuaufbauen von Dateneinheiten aus den Nutzdatenteilen
von Dateneinheiten für die anschließende erneute Übertragung innerhalb
von Impulsen der physikalischen Schicht aufweisen, wobei die Dateneinheit aus Teilen
zuvor übertragener Dateneinheiten neu aufgebaut werden, die nicht als empfangen
bestätigt sind.
Von einer Maschine zugreifbares Medium nach Anspruch 45, bei dem die
Befehle, wenn auf sie weiter zugegriffen wird, bewirken, daß die Maschine Arbeitsgänge
durchführt, welche das Senden von orthogonalen frequenzmultiplexierten Kommunikationssignalen
mit Mehrfachzugriff umfassen, die eine Vielzahl orthogonaler Subträger aufweisen.
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