Hintergrund der Erfindungen
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Herstellungsvorrichtung für
optische Scheiben die geeignet ist optische Scheiben herzustellen, die unter Verwendung
von Licht gelesen und beschrieben werden können, insbesondere die geeignet
ist eine optischen Scheibe für Aufzeichnungen mit hoher Dichte herzustellen.
Es wird die Priorität der japanischen Patentanmeldung Nr. 2004-372107,
angemeldet am 22. Dezember 2004, beansprucht, deren Inhalt durch Bezugnahme darauf
hiermit mit aufgenommen wird.
Beschreibung des Standes der Technik
In den vergangenen Jahren wurden Scheiben der nächsten Generation
entwickelt, mit denen es möglich ist Bilder und Videos in HDTV (hochauflösendes
Fernsehen) Qualität aufzunehmen und wiederzugeben. Des Weiteren wurde ein Verfahren
zur Aufzeichnung mit hoher Dichte entsprechend einem neuen Scheibenaufbau vorgeschlagen,
bei dem unter Verwendung eines Haltsleiterlasers (nachfolgend blau violetter Laser)
aufgezeichnet wird, dessen Licht mit einer Oszillationswellenlänge von 405
nm oder in der Nähe von 405 nm strahlt, d.h. kürzer als die Wellenlänge
bei einer DVD (Digital Versatile Disc). Eine optische Scheibe wird schrittweise
erzeugt, beispielsweise durch einem Aufbau bei dem die Informationsaufzeichnungsschicht
bereits auf einem Scheibensubstrat von 1,1 mm Dicke ausgebildet ist und eine lichtdurchlässige
Schicht von 0,1 mm Dicke auf dem Scheibensubstrat ausgebildet ist, oder durch einen
Aufbau, bei dem Informationsaufzeichnungsschichten bereits auf beiden der zwei Scheibensubstraten
von 0,6 mm Dicke ausgebildet sind, und wobei Scheibensubstrate unter Verwendung
eines Haftmittels, welches eine lichtdurchlässige Schicht nach dem Trocknen
oder Härten bildet, zusammengehalten werden. Solche Scheiben der nächsten
Generation werden unter Verwendung des blau violetten Lasers über die lichtdurchlässige
Schicht ausgelesen oder beschrieben. Dadurch ist eine hohe Durchlässigkeit
oder ein hohes Durchlassvermögen für Licht in der lichtdurchlässigen
Schicht bei 405 nm oder in der Nähe von 405 nm erforderlich. Des Weiteren hat
die Informationsaufzeichnungsschicht eine höhere Dichte als die bei der DVD.
Daher ist eine sehr hohe Auflösung oder Definition beim Auslesen und Beschreiben
notwendig.
Nicht nur bei DVDs oder CDs (Compact Disc), sondern auch bei den Herstellungsschritten
für optischen Scheiben für Aufzeichnungen mit hoher Dichte gibt es Fälle,
in denen eine Rotationsantriebsschritt notwendig ist, um eine chemische Flüssigkeit
zur Aufzeichnung auf dem Scheibensubstrat durch Drehung bei hoher Geschwindigkeit
zu verteilen, nachdem die chemische Flüssigkeit zur Aufzeichnung, die durch
Auflösen organischen, farbgebenden Materials/Materie in einer Lösung hergestellt
wurde, bereitgestellt wurde. Des weiteren gibt es Fälle in denen ein weiterer
Rotationsantriebsschritt notwendig ist, um ein flüssiges, schicht- bzw. filmbildendes
Material auf dem Scheibensubstrat zu verteilen, um die lichtdurchlässige Schicht
zu bilden, durch die Licht mit einer Wellenlänge von 405 nm oder in der Nähe
von 405 nm mit einem hohen Durchlassvermögen dringt. Des Weiteren gibt es Fälle,
in denen ein weiterer Rotationsantriebsschritt notwendig ist, um ein schützendes,
flüssiges, schichtbildendes Material zu verteilen, um eine Schutzschicht zu
bilden, welche die lichtdurchlässige Schicht oder Ähnliches schützt.
In diesen Hochgeschwindigkeitsrotationsantriebsschritten ist es notwendig, dass
flüssige Materialien, wie die chemische Flüssigkeit zur Aufzeichnung,
das flüssige, schichtbildenden Material und das flüssige, schichtbildenden
Material zum Schutz, die auf dem Scheibensubstrat bereitgestellt werden, eine sehr
hohe Reinheit aufweisen. Falls kleine Partikel oder Blasen in dem flüssigen,
schichtbildenden Material enthalten sind, wird das Scheibensubstrat derart gebildet
oder produziert, dass Partikeln oder Blasen wie Staub, sowie ungewünschten
Auswirkungen auf Aufzeichnungs- oder Ausleseoperationen enthalten sind. Es wird
allmählich verstanden, dass solche Einflüsse in vielen Fällen kein
großes Problem für eine konventionelle optische Scheibe wie eine DVD darstellen,
aber ein gravierendes Problem für die optische Scheibe zur Aufzeichnung mit
hoher Dichte darstellen.
Daher ist, um das flüssige, schichtbildenden Material, das durch
eine Drehung mit hoher Geschwindigkeit des Rotationsantriebs abgeschleudert oder
abgeschüttelt wurde, in einer Bereitstellungsleitung für flüssiges,
schichtbildendes Material, welche eine Düseneinrichtung zur Bereitstellung
des oben beschriebenen flüssigen, schichtbildenden Materials auf dem Scheibensubstrat,
das auf einem Montagedrehteller einer Rotationsantriebsvorrichtung wie einem Rotationsbeschichter
(spin coater), montiert ist, mit einem Tank, in dem das flüssige, schichtbildenden
Material vorgehalten wird (siehe zum Beispiel japanische Patentanmeldung, erste
Veröffentlichung Nr. H06-124487 und Nr. H08-007347) verbindet, eine Filtereinrichtung
vorgesehen. Innerhalb eines abgeschlossenen oder fest verschlossenen Behälter
enthält die Filtereinrichtung eine Partikelentfernungseinrichtung, um in dem
flüssigen, schichtbildenden Material enthaltenen Partikel zu entfernen, und
eine gasdurchlässige Membran, die nur Gas durchlässt, um Gas zu entfernen.
Das flüssige, schichtbildende Material wird in den geschlossenen Behälter
durch dessen Eingang geführt, passiert die oben beschriebene
Partikelentfernungseinrichtung und die gasdurchlässige Membran, und wird durch
einen Ausgang (siehe zum Beispiel japanische Patentanmeldung, erste Veröffentlichung
Nr. H11-216338) herausgeführt. Nach der Reinigung, wie in der japanischen Patentanmeldung,
erste Veröffentlichung Nr. H06-124487 beschrieben, wird das flüssige,
schichtbildende Material über Leitungen, verschieden Ventile und der Düseneinrichtung
an dem Scheibensubstrat bereitgestellt.
Ferner ist in der japanischen Patentanmeldung, erste Veröffentlichung
Nr. 2004-275859 eine Bereitstellungseinrichtung für flüssiges Material
beschrieben, die eine herkömmliche Funktionalität zur Entfernung von Blasen
enthält. Diese Bereitstellungsvorrichtung für flüssiges Material
enthält einen konkaven oder vertieften Abschnitt, der in einer sich verjüngenden
Oberfläche mit einer runden, kegelförmigen Form ausgebildet ist, und einen
zweiten Flüssigkeitspfad oder -kanal, der am unteren Ende des konkaven Abschnitts
vorgesehen ist, um sich so hin zu einer Flüssigkeitsableiteinrichtung, -düse
oder -öffnung zu erstrecken, wobei die Bereitstellungsvorrichtung für
flüssiges Material derart gebildet ist, dass dieser zweite Flüssigkeitspfad
einen zylindrischen, vorstehenden Abschnitt aufweist, der einstückig ausgebildet
ist, um sich so hin zu dem Flüssigkeitsableitabschnitt, -düse oder -öffnung
erstrecken. Falls ein großer Durchmesserabschnitt entlang dieses zweiten Flüssigkeitspfads
vorgesehen ist, kann dies zu einer Stockung der Flüssigkeit führen und
Luft einschließen. Ferner, falls es sehr kleine Lücken, Öffnungen
oder Ähnliches gibt, wird Luft in das flüssige Material eingebracht. In
Bezug auf den zweiten Flüssigkeitspfad gibt es in der japanischen Patentanmeldung,
erste Veröffentlichung Nr. 2004-275859 keine großen Durchmesserabschnitte,
Lücken, Öffnungen oder Ähnliches. Dadurch ist es möglich die
Erzeugung von Blasen in dem flüssigen Material zu verhindern.
In herkömmlichen Vorrichtungen werden jedoch Partikel oder Blasen
in den Leitungen oder Ventilen hinter einem Punkt erzeugt, an dem die Filtereinrichtung
eingesetzt wurde, selbst wenn eine Filtereinrichtung mit einem hohen Filterwirkungsgrad
verwendet wird, da die Filtereinrichtung in den Leitungen angeordnet ist, und es
wurde beobachtet, dass diese Partikel oder Blasen in dem flüssigen, schichtbildenden
Material enthalten ist. Falls eine Filtereinrichtung mit einem hohen Filterwirkungsgrad
verwendet wird ist es möglich, die meisten Partikel oder Blasen zu entfernen,
und in vielen Fällen ergeben sich daraus kein schwerwiegenden Probleme für
herkömmliche optische Scheiben, wie DVDs oder CDs. Es besteht jedoch die Möglichkeit,
dass dies zu Problemen bei optischen Scheiben für Aufzeichnungen mit hoher
Dichte führt, sowie eine Verschlechterung der Qualität oder der Güte
hervorgerufen wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Vor diesem Hintergrund hat die vorliegende Erfindung das primäre
Ziel, die Probleme des Standes der Technik zu lösen und eine Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben bereitzustellen, die optische Scheiben wie z.B. optische
Scheiben für Aufzeichnungen mit hoher Dichte, wie z.B. DVDs oder CDs mit hoher
Qualität herstellt.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben die enthält: eine Rotationsantriebsvorrichtung,
die ein flüssiges, schichtbildendes Material, das auf einem Scheibenträgermaterial
bereitgestellt wird, durch Drehen mit hoher Geschwindigkeit verteilt, eine Düseneinrichtung,
von der das flüssige, schichtbildende Material auf dem Scheibenträgermaterial
bereitgestellt wird, einen Bereitstellungsmechanismus für das flüssige,
schichtbildende Material, der das flüssige, schichtbildende Material an der
Düseneinrichtung bereitstellt, eine Auslegereinrichtung welche die Düseneinrichtung
trägt oder stützt, und eine Düseneinrichtungsantriebseinrichtung.
Diese Vorrichtung enthält ferner: ein Ein-/Aus-Ventil für flüssiges,
schichtbildendes Material, das an einen Endabschnitt der Auslegereinrichtung angebracht
ist und das wahlweise für eine Bereitstellung von flüssigen, schichtbildenden
Material entweder den Bereitstellungsmechanismus für das flüssige, schichtbildende
Material oder die Düseneinrichtung öffnet/schließt, und eine Filtereinrichtung,
die lösbar zwischen dem Ein-/Aus-Ventil für flüssiges, schichtbildendes
Material und der Düseneinrichtung angebracht ist. Durch diesen Aufbau kann
die Vorrichtungen selbst kleine Partikel entfernen, die in dem Bereitstellungsmechanismus
für das flüssige, schichtbildende Material erzeugt werden, und so eine
flüssige Schicht von hoher Qualität auf dem Scheibensubstrat bilden.
Es ist möglich, dass das flüssige, schichtbildenden Material
ein lichtdurchlässiges, schichtbildendes Material zur Bildung einer lichtdurchlässigen
Schicht, ein schutzschichtbildendes Material zu Bildung einer Schutzschicht oder
ein Haftmittel ist, um das Scheibensubstrat an ein anderes Scheibensubstrat anzuhaften.
Es ist möglich, dass die Filtereinrichtung enthält: einen
Zuflussabschnitt, der lösbar an dem Ein-/Aus-Ventil für flüssiges,
schichtbildendes Material angebracht ist und in den das flüssige, schichtbildende
Material hinein fließt, einen Abflussabschnitt, der lösbar an der Düseneinrichtung
angebracht ist und aus dem das flüssige, schichtbildende Material heraus fließt,
und ein Filtermaterial das zwischen dem Zuflussabschnitt und dem Abflussabschnitt
angeordnet ist, wobei das Filtermaterial das flüssige, schichtbildende
Material das aus dem Zuflussabschnitt heraus fließt und in den Abflussabschnitt
hinein fließt filtert.
Es ist möglich, dass die Filtereinrichtung ferner ein Gasauslassventil
enthält, um Gas freizugeben welches sich innerhalb der Filtereinrichtung angesammelt
hat oder gesammelt wurde.
Es ist möglich, dass das Gasauslassventil öffnet wenn das
Ein-/Aus-Ventil für flüssiges, schichtbildendes Material geschlossen ist,
um einen Fluss von flüssigen, schichtbildenden Material zu verhindern.
Es ist möglich, dass das Gasauslassventil elektrisch öffnet,
basierend auf einem elektrischen Signal das ausgegeben wird, wenn das Gas, das sich
innerhalb des Filterabschnitts angesammelt hat oder gesammelt wurde, einen vorbestimmten
Wert überschreitet.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung, ferner eine
Zeitgebereinrichtung zur Steuerung des Gasauslassventils enthält, wobei sich
das Gasauslassventil, basierend auf Ausgangssignalen, die in einem bestimmten zuvor
eingestellten Zeitintervall von der Zeitgebereinrichtung ausgegeben werden öffnet/schließt,
um automatisch das Gas freizusetzen.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung, ferner eine
Zähleinrichtung enthält, welche die Anzahl der Öffnungen/Schließungen
des Ein-/Aus-Ventils für flüssiges, schichtbildendes Material zählt,
und ein Ausgangssignal ausgibt, wenn die Anzahl der Öffnungen/Schließungen
eine vorbestimmte Anzahl erreicht, wobei das Gasauslassventil basierend auf dem
Ausgangssignal öffnet um automatisch das angesammelte oder gesammelte Gas innerhalb
der Filtereinrichtung freizusetzen.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung ferner einen
Massenstrommesser oder ein Manometer enthält, das in einer Leitung zwischen
dem Bereitstellungsmechanismus für das flüssige, schichtbildende Material
und dem Ein-/Aus-Ventil für das flüssige, schichtbildende Material angeordnet
ist, wobei das Gasauslassventil öffnet, um automatisch das innerhalb der Filtereinrichtung
angesammelte oder gesammelte Gas freizusetzen, falls ein Massenstrom des flüssigen,
schichtbildenden Materials geringer als ein vorbestimmter Wert ist, wenn das Ein-/Aus-Ventil
für das flüssige, schichtbildende Material geöffnet ist, oder falls
ein Druck des flüssigen, schichtbildenden Materials geringer als ein vorbestimmter
Wert ist, wenn das Ein-/Aus-Ventil für das flüssige, schichtbildende Material
geöffnet ist.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung einen Filterbehälter
in einem Flüssigkeitspfad des flüssigen, schichtbildenden Materials aufweist,
der Filterbehälter einen Zuflussabschnitt, in den das flüssige, schichtbildende
Material hinein fließt, und einen Abflussabschnitt, aus dem das flüssige,
schichtbildende Material heraus fließt, aufweist, der Filterbehälter an
einem Punkt zwischen dem Zuflussabschnitt und dem Abflussabschnitt geteilt ist,
und der Filterbehälter ein Gasauslassventil aufweist, das auf Seiten des Zuflussabschnittes
vorgesehen ist und welches Gas freisetzt das sich innerhalb der Filtereinrichtung
angesammelt hat oder gesammelt wurde.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben enthaltend: eine Rotationsantriebsvorrichtung, die ein
flüssiges, schichtbildendes Material, das auf einem Scheibenträgermaterial
bereitgestellt wird, durch Drehen mit hoher Geschwindigkeit verteilt, eine Düseneinrichtung,
von der das flüssige, schichtbildende Material auf dem Scheibenträgermaterial
bereitgestellt wird, einen Bereitstellungsmechanismus für das flüssige,
schichtbildende Material, der das flüssige, schichtbildende Material an er
Düseneinrichtung bereitstellt, eine Auslegereinrichtung welche die Düseneinrichtung
trägt oder stützt, wobei der Bereitstellungsmechanismus für das flüssige,
schichtbildende Material aufweist: einen Filterbehälter im Flüssigkeitspfad
des flüssigen, schichtbildenden Materials, ein Filtermaterial, welches den
Filterbehälter an einem Punkt zwischen dem Zuflussabschnitt und dem Abflussabschnitt
teilt, und ein Gasauslassventil das auf Seiten des Zuflussabschnittes vorgesehen
ist, und welches Gas freisetzt das sich innerhalb der Filtereinrichtung angesammelt
hat oder gesammelt wurde.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung eine Zeitgebereinrichtung
zur Steuerung des Gasauslassventils enthält, wobei sich das Gasauslassventil
öffnet/schließt, um automatisch das sich innerhalb des Filterbehälters
angesammelte oder gesammelte Gas in zuvor bestimmten Zeitintervallen automatisch
freizusetzen.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung ferner eine
Zähleinrichtung enthält, welche die Anzahl der Öffnungen/Schließungen
des Ein-/Aus-Ventils für flüssiges, schichtbildendes Material zählt
und ein Ausgangssignal ausgibt, wenn die Anzahl der Öffnungen/Schließungen
eine vorbestimmte Anzahl erreicht, wobei sich das Gasauslassventil basierend auf
dem Ausgangssignal öffnet, um automatisch das angesammelte oder gesammelte
Gas innerhalb der Filtereinrichtung freizusetzen.
Es ist möglich, dass die Herstellungsvorrichtung ferner einen
Massenstrommesser oder ein Manometer enthält, das an einer Leitung zwischen
dem Bereitstellungsmechanismus für das flüssige, schichtbildende
Material und dem Ein-/Aus-Ventil für das flüssige, schichtbildende Material
angebracht ist, wobei sich das Gasauslassventil öffnet, um automatisch das
innerhalb des Filterbehälters angesammelte oder gesammelte Gas freizugeben,
falls ein Massenstrom des flüssigen, schichtbildenden Materials geringer als
ein vorbestimmter Wert ist, wenn das Ein-/Aus-Ventil für das flüssige,
schichtbildende Material geöffnet ist, oder falls ein Druck des flüssigen,
schichtbildenden Materials geringer als ein vorbestimmter wert ist, wenn das Ein-/Aus-Ventil
für das flüssige, schichtbildende Material geöffnet ist.
Es ist möglich, dass das Ein-/Aus-Ventil für das flüssige,
schichtbildende Material enthält: ein Gehäuse, welches enthält: einen
vertieften Abschnitt, der durch eine sich verjüngende Oberfläche mit einer
runden, kegelförmigen Form gebildet wird, einen ersten Flüssigkeitspfad,
der sich von außen zu dem vertieften Abschnitt hin erstreckt, und einem zweiten
Flüssigkeitspfad, der sich von einem unteren Ende des vertieften Abschnitts
hin zu der Filtereinrichtung erstreckt, und eine Ventileinrichtung, welche eine
Födereinrichtung aufweist, die den Volumenstrom des von dem ersten Flüssigkeitspfad
zu dem zweiten Flüssigkeitspfad über den vertieften Abschnitt fließenden
flüssigen Materials steuert, wobei die Fördereinrichtung eine sich verjüngende
Oberfläche mit der gleichen Form und Steigung wie die sich verjüngende
Oberfläche mit runder, kegelförmiger Form aufweist, und die sich verjüngende
Oberfläche des Gehäuses und die sich verjüngende Oberfläche
des Förderabschnitts nahe aneinander angeordnet sind.
Es ist möglich, dass ein größter Abschnitt der runden
Form des Förderabschnitts einen Radius von 1–10 mm aufweist.
Es ist möglich, dass eine Länge des zweiten Flüssigkeitspfades
50 mm oder weniger beträgt.
Es ist möglich, dass der zweite Flüssigkeitspfad einen Radius
von 0,2–2,0 mm aufweist.
Es ist möglich, dass ein Volumen eines gesamten Flüssigkeitspfades,
bestehend aus dem zweiten Flüssigkeitspfad, einem Flüssigkeitspfad der
Filtereinrichtung und dem Zuflussabschnitt 0,9 cm3 oder weniger beträgt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
1A ist eine Zeichnung die einen Umriss einer Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
1B ist eine Zeichnung die einen Umriss einer Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
2 ist eine vergrößerte Zeichnung, die einen
Teil einer Düsenvorrichtung einer Herstellungsvorrichtung für optische
Scheiben nach der vorliegenden Erfindung zeigt.
3 ist eine Zeichnung, die ein Beispiel einer Ventileinrichtung
zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
4 ist eine Zeichnung, die ein weiteres Beispiel der
Ventileinrichtung zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
5 ist eine Zeichnung, die ein weiteres Beispiel der
Ventileinrichtung zeigt, die in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
6 ist ein Querschnitt, der einen Abschnitt einer Düsenvorrichtung
der Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben zeigt, in der eine Filtereinrichtung
mit einem Ein-/Aus-Ventil für flüssiges, schichtbildendes Material nach
der vorliegenden Erfindung verbunden ist.
7 ist eine Zeichnung, die ein weiteres Beispiel eines
Ein-/Aus-Ventils für flüssiges, schichtbildendes Material nach der vorliegenden
Erfindung und einen Abschnitt einer Düsenvorrichtung der Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben zeigt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. Es wird darauf hingewiesen,
dass die vorliegende Erfindung nicht auf die folgenden Ausführungsformen oder
-beispiele beschränkt ist, und dass es beispielsweise möglich ist, gestaltende
Elemente der Ausführungsformen geeignet anzuordnen oder zu kombinieren.
Erste Ausführungsform
Als erstes wird eine Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben
nach einer ersten Ausführungsform, welche eine der besten Arten zur Ausführung
ist, mit Bezug auf die 1–3
erläutert. Die 1A und 1B
sind Zeichnungen, welche die Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben
nach der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen, wobei
1A einen Teil der Vorrichtung zur Bildung einer flüssige
Schicht zeigt, und 1B eine Bereitstellungseinrichtung
für ein flüssiges, schichtbildendes Material der Vorrichtung zeigt.
2 ist ein teilweiser Querschnitt, der vergrößert
ist, und der einen Abschnitt einer Düsenvorrichtung 3 des in
1A gezeigten Teils zu Bildung einer flüssigen
Schicht zeigt. 3 ist ein Querschnitt, zur Erläuterung
der Steuerung einer Filtereinrichtung 3E.
In 1A und 1B
sind eine Rotationsantriebsvorrichtung 2 und die Düsenvorrichtung
3 auf einem Basisbauteil 1 angeordnet. Die Rotationsantriebsvorrichtung
2 ist eine im Allgemeinen verwendete Vorrichtung, die gebildet ist aus:
einem Montagedrehteller 2A, auf dem ein Scheibensubstrat D montiert ist,
einer Rotationsantriebseinrichtung 2B, der den Montagedrehteller
2A in eine hohe Drehgeschwindigkeit, wie beispielsweise 3.000 bis 10.000
U/min, versetzen kann, einer Abdeckeinrichtung 2C, die verhindert, dass
das flüssige, schichtbildenden Material auf dem Scheibensubstrat D aufgrund
einer Zentrifugalkraft oder Ähnlichen durch Spritzen abgeschleudert oder abgeschüttelt
wird. Es wird daraufhingewiesen, dass die vorliegenden Erfindung weder ein Einsammelmechanismus
für das flüssige, schichtbildenden Material noch Ähnliches nicht
direkt betreffen. Daher wurden solche Einrichtungen nicht in den Figuren weggelassen.
Eine Düsenvorrichtung 3, die beispielhafte Eigenschaften der vorliegenden
Erfindung angibt, ist gebildet aus: einer Düsenantriebseinrichtung
3A, einer Antriebsachseneinrichtung 3B, die vertikal bewegt wird
und in einem vorbestimmten Winkel durch die Düsenantriebseinrichtung
3A in Drehung versetzt wird, einer Auslegereinrichtung 3C, die
an der Antriebsachseneinrichtung 3B im wesentlichen im rechten Winkel angebracht
ist, einem Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material, das an einem Endabschnitt der Auslegereinrichtung 3C befestigt
ist, einer Filtereinrichtung 3E, die lösbar an dem Ein/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material angebracht ist, einer
Düseneinrichtung 3F, die in einem bevorzugten Fall lösbar an
der Filtereinrichtung 3E angebracht ist oder Ähnlichem. Es wird darauf
hingewiesen, dass ein Ventil zur Flussregulierung oder Ähnliches in den Zeichnungen
weggelassen wurde.
Die Filtereinrichtung 3E ist klein und leicht, und enthält
wie in 2 gezeigt: einen geschlossenen Behälter
3Ea, ein Filtermaterial 3Eb, vorgesehen um den geschlossenen Behälter
3Ea in zwei Teilbereiche zu teilen, Anschlussabschnitte 3Ec/3Ed,
die an einem oberen Abschnitt und einem unteren Abschnitt ausgebildet sind, und
einen Gasauslassöffnungsabschnitt 3Ee, der an einem oberen Abschnitt
des geschlossenen Behälters 3Ea ausgebildet ist. Der Anschlussabschnitt
3Ec, der auf einer Einlassseite des Filterabschnitts 3Ea angeordnet
ist kann leicht an einem zylindrischen, vorstehenden Abschnitt 3Db angebracht
und davon gelöst werden. Der zylindrische, vorstehende Abschnitt hat eine sich
verjüngende Oberfläche Tm, die leicht abgeschrägt oder geneigt ist,
und die einen trapezförmigen Querschnitt hat. Der Anschlusseinrichtung
3Ec, der auf einer Einlassseite des Filterabschnitts 3Ea angeordnet
ist, hat eine sich verjüngende Oberfläche Tf mit einer vertieften Form,
um die sich verjüngende Oberfläche Tm des zylindrischen, vorstehenden
Abschnitts 3Db aufzunehmen, und nahe zu umschließen. Es gibt einen
geschraubten Anschlussabschnitt, um einen mechanisch festen Anschluss- oder Anhaftungszustand
zwischen der sich verjüngenden Oberfläche Tm des zylindrischen, vorstehenden
Abschnitts 3Db und dem Anschlussabschnitt 3Ec auf der Einlassseite
der Filtereinrichtung 3E zu erhalten. Der geschraubte Anschlussabschnitt
ist jedoch nicht in den Figuren gezeigt. Ferner hat der Anschlussabschnitt
3Ed, der auf einer Auslassseite der Filtereinrichtung 3E angeordnet
ist, eine sich verjüngende Oberfläche tm, die leicht abgeschrägt
oder geneigt ist, und welche einen trapezförmigen Querschnitt hat. Die Düseneinrichtung
3F hat einen Anschlussabschnitt 3Fa, der eine sich verjüngende
Oberfläche tf in Form einer Vertiefung hat, um darin die sich verjüngende
Oberfläche tm des Anschlussabschnitts 3Ed an einer Auslassseite der
Filtereinrichtung 3E aufzunehmen und nahe zu umschließen, und die
Düseneinrichtung 3F hat einen Düsenendabschnitt 3Fb,
der einstückig mit der Anschlusseinrichtung 3F ausgebildet ist. Es
wird bevorzugt, dass der Aufbau zwischen der Filtereinrichtung 3E und der
Düseneinrichtung 3F wie oben beschrieben und leicht lösbar ist.
Es ist jedoch möglich, dass die Filtereinrichtung 3E und die Düseneinrichtung
3F fixiert sind.
Andererseits ist eine Leitung 4A für einen Bereitstellungsmechanismus
4 für flüssiges, schichtbildendes Material, die in
1B gezeigt ist und aus einem flexiblen Material besteht,
mit einem Eingangsabschnitt 3Da des Ein-/Aus-Ventils 3D für
flüssiges, schichtbildendes Material verbunden. Diese Leitung 4A ist
z.B. ein Schlauch, der das flüssige, schichtbildende Material von dem Bereitstellungsmechanismus
4 für flüssiges, schichtbildendes Material an dem Ein/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material bereit stellt, und
ist aus einem flexiblen Material gefertigt, um einen Betrieb oder eine Bewegung
der Düsenvorrichtung 3 nicht zu verhindern. Ein Endabschnitt der Leitung
4A erstreckt sich in den Behälter 4B hinein, um sich so bis
zu einem unteren Ende des Behälters 4B zu erstrecken, von wo das flüssige,
schichtbildende Material bezogen werden kann oder vorgehalten wird, wie zum Beispiel
eine chemische Flüssigkeit für Aufzeichnungen, die durch Lösen von
organischen, farbgebenden Material in einer Lösung erzeugt wird, ein flüssiges
Material zur Bildung einer lichtdurchlässigen Schicht von vorbestimmter Dicke,
einem Schutzmaterial, zum Schutz des optischen Scheibensubstrats oder eines Haftmittels,
um zwei Scheibensubstrate aneinander zu haften. Innerhalb des Behälters
4B wird der Luftdruck, durch Zuführung von Luft oder Stickstoffgas
aus einem Pumpmechanismus, der nicht in den Zeichnungen gezeigt ist, auf einen vorbestimmten
Druck eingestellt, der höher als der atmosphärische Druck ist und das
flüssige, schichtbildende Material wird unter Verwendung des
Drucks gepresst und befördert. Eine Filtereinrichtung 4C, die Partikel
und Blasen entfernt, die in dem flüssigen, schichtbildenden Material enthalten
sind, ist in der Mitte der Leitung 4A vorgesehen, und eine Gasauslassventil
4D, um das Gas, das sich in der Filtereinrichtung 4C gesammelt
hat oder sich angesammelt hat, freizusetzen ist vorgesehen. Es wird darauf hingewiesen,
dass ein Druckmechanismus zur Komprimierung des flüssigen, schichtbildenden
Materials in den Zeichnungen weggelassen wird, da es keinen direkten Bezug zu der
vorliegenden Erfindung gibt. Ferner, falls beide, der Behälter 4B
und die Filtereinrichtung 4C, an vorbestimmten Positionen befestigt sind,
und die Positionen sich nicht ändern, dann ist es nicht notwendig flexibles
Material für die sie verbindende Leitung 4A zu verwenden. Die Filtereinrichtung
4C wird ungefähr aus einem Filterbehälter 4Ca und einem
Filtermaterial 4Cb, das den Filterbehälter 4Ca in zwei Teilbereiche
unterteilt, gebildet. Das Gas wird gesammelt oder sammelt sich auf einer Eingangsseite
des Filterbehälters 4Ca für flüssiges, schichtbildendes
Material, das einer oberen Seide des Filtermaterials 4Cb in der Zeichnung
entspricht, und das Gas wird in der Luft durch Öffnen des Gasauslassventils
4D freigesetzt. Ein Gasauslassverfahren des Gasauslassventils
4D wird nachfolgend erläutert.
Ferner hat die Filtereinrichtung 3E einen Gasauslassöffnungsabschnitt
3Ee an einem oberen Abschnitt des geschlossenen Behälters
3Ea. Eine Gasauslassleitung 5 ist mit dem Gasauslassöffnungsabschnitt
3Ee verbunden, und ein Gasauslassventil 6 ist in der Mitte der
Gasauslassleitung 5 vorgesehen. Das Gasauslassventil 6 ist ein
allgemein verwendetes kleines Ventil, und wird aus einer Ein-/Aus-Einrichtung
6A und einer elektromagnetischen Antriebseinrichtung 6B, gebildet,
welche die Ein-/Aus-Einrichtung 6A öffnet/schließt. Für
eine einfachere Erklärung sind die Ein-/Aus-Einrichtung 6A und die
elektromagnetischen Antriebseinrichtung 6B als unabhängige Einrichtungen
gezeigt. Es bilden jedoch beide, die Ein-/Aus-Einrichtung 6A und die elektromagnetischen
Antriebseinrichtung 6B, ein Gasauslassventil 6. Das Gasauslassventil
6 wird automatisch zur gegebenen Zeit entsprechend einer Ventilsteuereinrichtung
7 geöffnet oder geschlossen. Ferner ist das Gasauslassventil
6 an einer befestigbaren Platte fixiert, die nicht in den Zeichnungen gezeigt
ist, wobei die befestigbare Platte vorzugsweise an der in 1 gezeigten
Auslegereinrichtung 3C fixiert ist. Damit wird das Gasauslassventil
6 über die Auslegereinrichtung 3C entsprechend dem Ein-/Aus-Ventil
3D für das flüssige, schichtbildende Material, der Filtereinrichtung
3 und der Düseneinrichtung 3F betrieben. Der Betrieb der
Ventilsteuereinrichtung 7 wird mit Bezug auf mehrere folgende Ausführungsformen
beschrieben.
Als nächstes wird der Betrieb der Herstellungsvorrichtung für
optische Scheiben erläutert. Am Beginn jedes Betriebsablaufes hält die
Düsenvorrichtung 3 die Düseneinrichtung 3F an einem
Startpunkt, der von der Rotationsantriebsvorrichtung 2 entfernt ist. Falls
das Scheibensubstrat D auf dem Montagedrehteller 2A der Rotationsantriebsvorrichtung
2 durch eine Transferausleger, der nicht in den Zeichnungen gezeigt ist,
montiert ist, fährt die Düsenantriebseinrichtung 3A der Düsenvorrichtung
3 die Antriebsachseneinrichtung 3E auf eine vorbestimmten Länge
aus, dreht die Antriebsachseneinrichtung 3B um einen vorbestimmten Winkel,
und verkürzt anschließend die Antriebsachseneinrichtung 3B um
eine vorbestimmte Länge. Somit werden die Auslegereinrichtung 3C,
das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes Material,
der Filtereinrichtung 3E und die Düseneinrichtung 3F zusammen
angetrieben und bewegt, und die Düseneinrichtung 3F stoppt an einer
vorbestimmten Position über einer Oberfläche des Scheibensubstrat D in
der Nähe des Mittelpunkts der Scheibe. Gleichzeitig dreht sich die Rotationsantriebseinrichtung
2B des Montagedrehtellers 2A mit geringer Geschwindigkeit, und
entsprechend einem Ein-/Aus-Signal das an das Ein-/Aus-Ventil 3D für
flüssiges, schichtbildendes Material von einer Ablaufsteuerung, die nicht in
den Zeichnungen gezeigt ist, ausgegeben wird, wird das Ein-/Aus-Ventil 3D für
flüssiges, schichtbildendes Material für eine vorbestimmte Zeit geöffnet.
Das von dem Bereitstellungsmechanismus 4 für flüssiges, schichtbildendes
Material bereitgestellte flüssige, schichtbildende Material wird donutförmig
bzw. ringförmig an einer vorbestimmten Position auf dem Scheibensubstrat D
bereit gestellt d.h. in Ringform von einem Ende der Düseneinrichtung
3F über das Ein/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material, der Filtereinrichtung 3E und der Düseneinrichtung
3F. Als nächstes dreht die Rotationsantriebseinrichtung
2B den Montagedrehteller 2A mit hoher Geschwindigkeit, wobei sich
das flüssige, schichtbildende Material in Ringform auf dem Scheibensubstrat
D ausbreitet und sich gleichmäßig über die gesamte Oberfläche
aufgrund der Zentrifugalkraft erstreckt, wobei das überschüssige, flüssige,
schichtbildende Material abgeschüttelt oder abgeschleudert wird. Auf die oben
beschriebene Weise wird eine ebene Schicht von flüssigen, schichtbildenden
Material auf dem Scheibensubstrat D gebildet.
Das auf diese Weise bereitgestellte flüssige, schichtbildende
Material wird durch die Filtereinrichtung 4C gefiltert, nachdem es durch
die Leitung 4A' von dem Behälter 4B, in dem das flüssige,
schichtbildende Material vorgehalten wird, befördert wird, wobei kleine Partikel
wie Staub und Blasen durch das Filtermaterial 4Cb entfernt werden, und
das flüssige, schichtbildende Material wird an dem Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material über die flexible
Leitungen 4A bereitgestellt. Es ist möglich, dass beispielsweise ein
Ein-/Aus-Aufbau, der in einer anderen Anmeldung von dem gleichen
Anmelder (Japanischen Patentanmeldung, erste Veröffentlichung Nr. 2004-275859)
vorgeschlagen wurde, auf das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material angewendet wird. Wenn das von der Ablaufsteuerung, die
nicht in den Zeichnungen gezeigt ist, ausgegebene Ein-/Aus-Signal dem Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material zugeführt wird,
öffnet sich das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material um das flüssige, schichtbildende Material an der Filtereinrichtung
3E bereitzustellen. Wenn das Ein-/Aus-Signal stoppt, schließt sich
das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes Material
um die Bereitstellung des flüssigen, schichtbildenden Materials an der Filtereinrichtung
3E zu stoppen. Das an der Filtereinrichtung 3E bereitgestellte
flüssige, schichtbildende Material wird durch das Filtermaterial
3Eb gefiltert. Es wird daraufhingewiesen, dass das flüssige, schichtbildende
Material in den Behälter 4B Partikel und Blasen enthält. Wie
oben beschrieben werden diese Partikel und Blasen durch die Filtereinrichtung
4C entfernt, wobei jedoch, falls es sehr kleine Partikel oder Blasen gibt,
die nicht durch die Filtereinrichtung C entfernt werden können, diese Partikel
und Blasen die Filtereinrichtung passieren und so die Erzeugung von neuen Partikel
und Blasen hervorrufen, wenn sie das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material und die Leitung 4A passieren. In Bezug auf die
optische Scheibe für Aufzeichnungen mit hoher Dichte ist es nicht möglich,
diese neu erzeugten Partikel und Blasen und deren ungewünschten Einfluss auf
die Qualität, zu vernachlässigen.
In der vorliegenden Erfindung werden die oben beschriebenen Partikel
und Blasen, die in dem flüssigen, schichtbildenden Material enthalten sind,
kurz vor Erreichen der Düseneinrichtung 3F, unter Verwendung der Filtereinrichtung
3E, entfernt. Daher ist es möglich, das oben beschriebene Problem
zu lösen, und es ist möglich optische Scheiben mit sehr hoher Qualität
bereit zu stellen. Die durch die Filtereinrichtung gefilterten Blasen werden jedoch
angesammelt oder sammeln sich an der Filtereinrichtung. Daher ist es notwendig die
an der Filtereinrichtung gesammelten oder sich ansammelnden Blasen durch Öffnen
des Gasauslassventils zur gegebenen Zeit freizusetzen. In dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Aufbau angewendet, in dem die Ventilsteuereinrichtung
7 die elektromagnetischen Antriebseinrichtung 6B des Gasauslassventils
6 steuert, um er Ein-/Aus-Einrichtung 6A zur gegebenen Zeit zu
öffnen/zu schließen. Mit Bezug auf 3 ist
ein Beispiel einer Ventilsteuereinrichtung 7 gezeigt. In diesem Beispiel
wird das Gasauslassventil 6 wiederholt oder periodisch in einem vorbestimmten
Intervall unter Verwendung einer Zeitgebervorrichtung 8 geöffnet,
um das angesammelte Gas freizusetzen. Diese Zeitgebervorrichtung 8 wird
gebildet aus: einer Takteinrichtung 8A, um die Betriebszeit der Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben zu Takten, einer Zeiteinstelleinrichtung 8B,
um ein Öffnungs-/Schließ-Intervall T einzustellen, und einer Vergleicheinrichtung
8C, welche die durch die Takteinrichtung getaktete Zeit und das vorbestimmte
Intervall miteinander vergleicht. Das durch die Zeiteinstelleinrichtung
8B eingestellte Öffnungs-/Schließ-Intervall T ist eine vorbestimmte
Zeit, die zuvor, durch beobachten des Beginns eines ungewünschten Einflusses
auf eine Bereitstellung des flüssigen, schichtbildenden Materials durch die
Düseneinrichtung, aufgrund von Blasen die sich an der Filtereinrichtung in
Relationen zu einer Betriebszeit der Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben
angesammelt haben, bestimmt wurde.
Wenn die Herstellungsvorrichtung für optische Platten ihren Betrieb
aufnimmt wird ein Betriebssignal an die Zeitgebervorrichtung 8 ausgegeben
und die Takteinrichtung 8A führt den Taktbetrieb aus. Wenn der Betrieb
der Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben angehalten wird, wird der
Taktbetrieb angehalten und die gemessene Zeit wird beibehalten, und wenn der Betrieb
der Herstellungsvorrichtung für optische Platten wieder aufgenommen, wird der
Taktbetrieb wieder aufgenommen um anzusteigen oder erhöht zu werden. Wenn der
angegestiegene/erhöhte Takt das offen/geschlossen Intervall die elektromagnetische
Antriebseinrichtung 6B des Gasauslassventils 6. Entsprechend diesem
Betrieb gibt die elektromagnetische Antriebseinrichtung 6B einen Befehl
zum Öffnen der Ein-/Aus-Einrichtung 6A für eine vorbestimmte
Zeit aus, und danach wird die Ein-/Aus-Einrichtung 6A geschlossen. Während
die Ein-/Aus-Einrichtung 6A geöffnet ist, wird das an der Filtereinrichtung
3E angesammelte oder gesammelte Gas über die Gasauslassleitung
5 und das Gasauslassventil 6 freigesetzt. In diesem Betrieb wird,
um einen ungewünschten Einfluss auf eine Bereitstellung des flüssigen,
schichtbildenden Materials an der Düseneinrichtung 3F, zu verhindern,
wie mit einer gestrichelten Linie gezeigt, während das Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material entsprechend dem
zugeführten Signal an das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material geöffnet, ist vorzugsweise die elektromagnetische
Antriebseinrichtung 6B entsprechend dem empfangenen Signal nicht in Betrieb.
Ferner wird das Ausgangssignal von der Vergleichseinrichtung 8C an die
Takteinrichtung 8A als ein Rücksetzsignal bereitgestellt, und ein
berechneter Wert für den Takteinrichtung 8A wird auf Null gesetzt.
Wie oben beschrieben steuert die Ventilsteuereinrichtung 7, die wie in
3 aufgebaut ist, derart, dass das Gasauslassventil
6 geöffnet wird, um das sich in der Filtereinrichtung 3E
gesammelte oder ansammelnde Gas freizusetzen, wenn die Betriebszeit der Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben die vorbestimmte Zeit erreicht hat.
Zweite Ausführungsform
Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung erläutert. Der Aufbau einer Herstellungsvorrichtung für optische
Scheiben dieser Ausführungsform ist ungefähr der gleiche wie der der ersten
Ausführungsform, und wird mit Bezug auf die 1, 2
und 4 erläutert. Wie in der ersten Ausführungsform
erläutert, wird zu Beginn des Betriebsablaufes der Düsenvorrichtung
3 die Düseneinrichtung 3F auf einen Startpunkt, der von der
Rotationsantriebsvorrichtung 2 verschieden ist eingestellt, und dort gehalten.
Falls das Scheibensubstrat D auf dem Montagedrehteller 2A der Rotationsantriebsvorrichtung
2 durch eine Transferausleger, der nicht in den Zeichnungen gezeigt ist,
montiert ist, dehnt die Düsenantriebseinrichtung 3 der Düsenvorrichtung
3F, entsprechend einem Signal einer Ablaufsteuerung, die nicht in den Zeichnungen
gezeigt ist, die Antriebsachseneinrichtung 3B auf eine vorbestimmte Länge,
dreht die Antriebsachseneinrichtung 3B um einen vorbestimmten Winkel, um
danach die Antriebsachseneinrichtung 3B um eine bestimmte Länge zu
verkürzen. Daher wird die Auslegereinrichtung 3C, das Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material, die Filtereinrichtung
3E und die Düseneinrichtung 3F zusammen betrieben und bewegt,
und die Düseneinrichtung 3F stoppt bei einer vorbestimmten Position
über einer Oberfläche des Scheibensubstrat D. Als nächstes bewegt
die Düsenantriebseinrichtung 3A die Antriebsachseneinrichtung
3B in eine horizontale Richtung in den Zeichnungen und in eine senkrechte
Richtung oder in eine Richtung von hinten nach vorne in den Zeichnungen, mit anderen
Worten, in x-y Richtung, und es ist möglich die Düseneinrichtung
3F kreisförmigen entlang einem inneren Kantenabschnitt über dem
Scheibensubstrat D zu bewegen. Gleichzeitig mit dieser Drehung, entsprechend einem
Ein-/Aus-Signal, welches an das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material von einer Ablaufsteuerung, die nicht in Zeichnung gezeigt
ist, ausgegeben wird, wird das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material für eine vorbestimmte Zeit geöffnet, um das
flüssige, schichtbildende Material auf einer Oberfläche in der Nähe
des Zentrums des Scheibensubstrat D bereitzustellen, so dass eine Ringform von einem
Ende der Düseneinrichtung 3F über das Ein/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material, die Filtereinrichtung
3E und die Düseneinrichtung 3F entsteht. Es ist möglich
anstelle der Düseneinrichtung 3F den Montagedrehteller 2A
mit geringer Geschwindigkeit zu drehen. Als nächstes dreht die Rotationsantriebsvorrichtung
2 den Montagedrehteller 2A mit hoher Geschwindigkeit, wodurch
sich das flüssige, schichtbildende Material in Ringform auf dem Scheibensubstrat
D ausdehnt und gleichmäßig über die gesamte Oberfläche, aufgrund
der Zentrifugalkraft, verteilt, und das überflüssige, flüssige, schichtbildende
Material abgeschüttelt oder abgeschleudert wird. Auf die oben beschriebene
Weise wird eine ebene Schicht aus flüssigen, schichtbildenden Material auf
dem Scheibensubstrat D gebildet. Im Bezug auf andere Punkte dieser Ausführungsform
gibt es kleine Unterschiede im Aufbau und dem entsprechenden Betrieb der Ventilsteuereinrichtung
7. Aufgrund dessen wird auf Erläuterungen verzichtet.
Diese zweite Ausführungsform wird von einem Blickpunkt basierend
auf Wissen und Erfahrung erläutert, bei dem, da die Gesamtmenge des flüssigen,
schichtbildenden Materials, das durch die Düseneinrichtung 3F auf
dem Scheibensubstrat D bereitgestellt, wird proportional zu der Anzahl der Öffnungen/Schließungen
des Ein-/Aus-Ventils 3D für flüssiges, schichtbildendes Materials
ist, auch die Gesamtmenge des flüssigen, schichtbildenden Materials, das durch
die Filtereinrichtung 3E gefiltert wird, proportional zu der Anzahl der
Öffnungen/Schließungen des Ein-/Aus-Ventils 3D für flüssiges,
schichtbildendes Materials ist. Daher stellt diese Ausführungsform bereit:
Eine Zählereinrichtung 9A, welche die Anzahl der empfangenen Ein-/Aus-Signale
zum Öffnen/Schließen des Ein-/Aus-Ventils 3D für flüssiges,
schichtbildendes Materials zählt oder berechnet, eine Anzahleinstelleinrichtung
9B, die eine vorbestimmte Anzahl N einstellt, und eine Vergleichereinrichtung
9C, welche die von der Zählereinrichtung 9A erhaltene, gezählte
Zahl mit der aus der Anzahleinstelleinrichtung 9B ausgelesene Zahl vergleicht,
und ein Ausgangssignal erzeugt, falls die gezählte Anzahl größer
ist als die vorbestimmte Anzahl N. Die Anzahl der Öffnungen/Schließungen
des Ein-/Aus-Ventils 3D für flüssiges, schichtbildendes Materials,
die dem Beginn von ungewünschten Einflüssen aufgrund von Blasen entsprechen,
die sich an der Filtereinrichtung 3E ansammeln, während das flüssige,
schichtbildende Material durch die Düseneinrichtung 3F bereitgestellt
wird, wird im Voraus gezählt. Die vorbestimmte Anzahl N der Anzahleinstelleinrichtung
9B wird so eingestellt, dass sie kleiner ist oder gerade ein bisschen kleiner
ist als die im Voraus gezählte Anzahl der Öffnungen/Schließungen
des Ein-/Aus-Ventils 3D für flüssiges, schichtbildendes Material.
Nach Beginn des Betriebs der Herstellungsvorrichtung für optische
Scheiben, wie oben beschrieben, wird jedes Mal wenn das Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material geöffnet/geschlossen
wird, das flüssige, schichtbildende Material auf dem Scheibensubstrat D von
der Düseneinrichtung 3F bereitgestellt, und das flüssige, schichtbildende
Material, welches das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material passiert wird durch die Filtereinrichtung 3E gefiltert. Dadurch
werden, obwohl es nur eine sehr geringe Menge ist, Blasen allmählich gesammelt
oder sammeln sich an der Filtereinrichtung 3E des geschlossenen Behälters
3Ea, und sehr kleine Partikel, wie z.B. Staub werden
allmählich gesammelt oder sammeln sich an dem Filtermaterial 3Eb.
Während das Bereitstellen des flüssigen, schichtbildenden Materials an
das Scheibensubstrat D von der Düseneinrichtung 3F viele Male wiederholt
wird, gibt die Vergleichereinrichtung 9C ein Ausgangssignal mit einer vorbestimmten
Pulsweite an die elektromagnetischen Antriebseinrichtung 6B des Gasauslassventils
6 aus, wenn die durch die Zähleinrichtung 9A gezählte
Anzahl N eine vorbestimmte Anzahl N1 überschreitet, die zuvor in der Anzahleinstelleinrichtung
9B eingestellt wurde. Entsprechend diesem Ausgangssignal öffnet die
elektromagnetische Antirebseinrichtung 6B die Ein-/Aus-Einrichtung
6A für ein vorbestimmtes Intervall, und schließt danach die Ein-/Aus-Einrichtung
6A. Während die Ein-/Aus-Einrichtung 6A geöffnet ist,
wird das in der Filtereinrichtung 3E gesammelte oder ansammelnde Gas über
die Gasauslassleitung 5 und das Gasauslassventil 6 freigesetzt.
Bei diesem Betrieb wird, um irgendwelche ungewünschten Einflüsse von der
Düseneinrichtung 3F auf die Bereitstellung des flüssigen, schichtbildenden
Materials zu vermeiden, vorzugsweise ein Aufbau angewendet, bei dem die elektromagnetische
Antriebseinrichtung 6B nicht betrieben wird während das Ein-/Aus-Signal
an das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes Material
ausgegeben wird, und das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material geöffnet ist. Mit anderen Worten wird bevorzugt, dass das Gasauslassventil
6 geöffnet wird, während das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material geschlossen ist, das heißt, während von der
Düseneinrichtung 3F kein flüssiges, schichtbildendes Material
abgegeben wird. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Zähleinrichtung
9A entsprechend dem Ausgangssignal von der Vergleichereinrichtung
9C zurückgesetzt wird, und der Zählbetrieb von einem Anfangswert
aus fortgesetzt wird.
Ferner stellt diese Ausführungsform eine zweite Zähleinrichtung
10, die einen ähnlichen Aufbau wie die Zähleinrichtung
9 hat, und eine Alarmeinheit 11 bereit. Wie oben beschrieben,
werden, während ein Bereitstellungsbetrieb des flüssigen, schichtbildenden
Materials an dem Scheibensubstrat D durch die Düseneinrichtung 3F
viele Male wiederholt wird, sehr kleine Partikel, wie z.B. Staub in dem Filtermaterial
3Eb langsam gesammelt oder sammeln sich an. Daher ist es notwendig die
Filtereinrichtung durch eine neue Filtereinrichtung zu ersetzen, bevor ungewünschte
Einflüsse auf das flüssige, schichtbildende Material durch die Düseneinrichtung
3F entstehen. Aufgrund dieser Notwendigkeit, nimmt die zweite Zähleinrichtung
10 die an das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material ausgegebenen Ein-/Aus-Signale auf und zählt diese, und gibt ein Ausgangssignal
an die Alarmeinheit 11 aus, falls das gezählte Ergebnis eine vorbestimmte
Anzahl N2, die zuvor eingestellt wurde, erreicht. Die voreingestellte Anzahl N2
ist eine Zahl, die zuvor, basierend auf dem Betrieb der Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben, berechnet und erhalten wurde, und ist eine größere
Zahl als die voreingestellte Anzahl N1 der Zähleinrichtung 9. Die
Alarmeinheit 11 ist eine allgemein verwendete Einrichtung, wie beispielsweise
eine Leuchtdiode, eine Lampe, ein Summer, eine Einheit, die einen Alarm über
einen PC eines Anwenders auslöst, oder einer Kombination davon. Wenn die Alarmeinheit
11 einen Alarm ausgibt, ersetzt der Anwender die Filtereinrichtung
3E.
Der Ersetzungsbetrieb wird in den folgenden Schritten ausgeführt.
Der Anschlussabschnitt 3Ec an einer Einlassseite der Filtereinrichtung
3E aus 2 wird von dem zylindrischen, vorstehenden
Abschnitt 3Db gelöst. Dabei werden erst die geschraubten Anschlussabschnitte
des Anschlussabschnitts 3Ec und des zylindrischen, vorstehenden Abschnitts
3Db, die nicht in den Zeichnungen gezeigt sind, abgeschraubt und gelöst,
und danach ist es leicht möglich die sich verjüngende Oberfläche
Tf aus einer vertieften Form eines Anschlussabschnitts 3Ec von der sich
verjüngenden Oberfläche Tm eines zylindrischen, vorstehenden Abschnitts
3Ed zu lösen. Auf die gleiche Weise wird der Anschlussabschnitt
3Fa der Düseneinrichtung 3F von dem Anschlussabschnitt
3Ed an einer Auslassseite der Filtereinrichtung 3E gelöst.
Eine neue Filtereinrichtung wird als Ersatz eingesetzt, die Düseneinrichtung
3F wird an der neuen Filtereinrichtung 3E wie oben beschrieben
angebracht, und die neue Filtereinrichtung 3E wird an dem Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material angebracht. Entsprechend
dieser Vorgehensweise ist es möglich, die Filtereinrichtung 3E zu
einer gegebenen Zeit zu ersetzen, bevor ungewünschte Einflüsse auf die
Bereitstellung des flüssigen, schichtbildenden Materials an der Düseneinrichtung
3F auftreten.
Drittes Ausführungsbeispiel
Als nächstes wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung erläutert. Der Aufbau einer Herstellungsvorrichtung für optische
Scheiben ist ungefähr der gleiche wie in dem ersten Ausführungsbeispiel
und dem zweiten Ausführungsbeispiel, und nur die Ventilsteuereinrichtung
7 und der Betrieb der Ventilsteuereinrichtung 7 sind von dem ersten
und zweiten Ausführungsbeispiel verschieden. Daher wird auf eine Beschreibung
von anderen Einrichtungen als der Ventilsteuereinrichtung 7 und dem Betrieb
der Ventilsteuereinrichtung 7 verzichtet. In dieser Ausführungsform
wird anstelle der in 2 gezeigten Ventilsteuereinrichtung
7 die Ventilsteuereinrichtung 7 aus 4
verwendet. In 4 ist ein Massenstrommesser
12 (Durchflussmesser) in der Leitung 4A angeordnet, die das Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material und die in
1 gezeigte Filtereinrichtung 4C miteinander verbindet.
Der Massenstrommesser 12 misst ein Durchflussvolumen des flüssigen,
schichtbildenden Materials, das durch die Leitung 4A fließt. Während
das Gas sich allmählich in der Filtereinrichtung 3E des geschlossenen
Behälters 3Ea ansammelt oder gesammelt wird, steigt im Folgenden ein
Druck innerhalb des geschlossenen Behälters 3Ea an. Daher ist es bekannt,
dass eine Durchflussmenge des flüssigen, schichtbildenden Materials, das innerhalb
der Leitung 4A fließt, reduziert wird. In der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird das Gasauslassventil 6 zur gegebenen Zeit,
basierend auf diesem Effekt, geöffnet.
Wenn das Signal zum Öffnen/Schließen (hoher Pegel) angelegt
wird, wird das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes
Material geöffnet, und das flüssige, schichtbildende Material fließt
in der Leitung 4A. Der hier verwendete Massenstrommesser 12 misst
die Durchflussmenge während der Zeit, in der das Signal zum Öffnen/Schließen
angelegt ist. Es ist auch möglich, das der Massenstrommesser 12 eine
Funktion zur Addition oder Berechnung des Durchflussvolumens für eine bestimmte
Anzahl, wie z.B. 10 Ein-/Aus-Signale hat, um das Durchflussvolumen genau zu messen.
Ein durch den Massenstrommesser 12 gemessener Wert, der das Durchflussvolumen
des flüssigen, schichtbildenden Materials, das in der Leitung 4A fließt
angibt, wird durch einen elektrischen Durchflusssignalwandler 13 in ein
elektrisches Signal umgewandelt, welches die Durchflussmenge des flüssigen,
schichtbildenden Materials angibt. Die Vergleichseinrichtung 15 empfängt
dieses elektrische Signal via einer Toreinheit 14.
Die Toreinheit 14 hat einen Aufbau derart, dass ein Tor geschlossen
ist, falls das Ein-/Aus-Signal (hoher Pegel) an das Ein-/Aus-Ventil 3D
für flüssiges, schichtbildendes Material angelegt wird, und das Tor geöffnet
ist, um das elektrische Signal nur dann durchzulassen, wenn das Ein-/Aus-Signal
(niedriger Pegel) nicht an das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material angelegt wird.
Die Vergleichereinrichtung 15 vergleicht das elektrische
Signal, das einem Wert entspricht, welcher das Durchflussvolumen des flüssigen,
schichtbildenden Materials angibt, mit einem vorbestimmten Wert, der zuvor in einer
Durchflussvolumeneinstelleinrichtung 16 eingestellt wurde. Danach, falls
der erste Wert geringer ist als der letzte Wert, gibt die die Vergleichereinrichtung
15 ein Ausgangssignal an das Gasauslassventil 6 aus. Wenn das
Gasauslassventil 6 dieses Signal empfängt, öffnet das Gasauslassventil
6 und das Gas, das sich innerhalb des geschlossenen Behälters
3Ea der Filtereinrichtung 3E angesammelt hat, oder gesammelt wurde,
wird freigesetzt. Während das Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material geöffnet ist, und das flüssige, schichtbildende
von der Düseneinrichtung 3F dem Scheibensubstrat D bereitgestellt
wird, wird das Gasauslassventil 6 nie durch die Toreinheit 14
geöffnet. Daher gibt es keine ungewünschten Einflüsse auf die Bereitstellung
des flüssigen, schichtbildenden Materials. In dieser Ausführungsform ist
es möglich, eine Zeitgebereinrichtung 10 und eine Alarmeinheit
11, wie in 4 gezeigt, vorzusehen.
Falls das Gasauslassventil, das den gleichen Aufbau wie das Gasauslassventil
6 hat, auf das Gasauslassventil 4D der Bereitstellungseinrichtung
4 für flüssiges, schichtbildendes Material angewendet wird, und
falls ferner eine Ventilsteuereinrichtung den gleichen Aufbau wie in 3–5
gezeigt hat auf die Ventilsteuereinrichtung 7 angewendet wird, ist es möglich
das Gas, das sich an dem Filterbehälter 4Ca der Filtereinrichtung
4C angesammelt hat oder gesammelt wurde, automatisch durch Öffnen
des Gasauslassventils 4D zur gegebenen Zeit freizusetzen. Ferner, falls
grundlegende Elemente wie z.B. die in 4 gezeigte zweite
Zähleinrichtung 10 und die Alarmeinheit 11 vorgesehen sind,
ist es möglich, einen Alarm auszulösen, um auf einen Zeitpunkt zur Ersetzung
der Filtereinrichtung 4C hinzuweisen. Ferner ist es in der ersten Ausführungsform
möglich, dass die Ventilsteuereinrichtung 7 eine zweite Zeitgebereinrichtung,
ähnlich der Zeitgebereinrichtung 8, und eine Alarmeinrichtung vorsieht,
und es möglich ist, auf einen Zeitpunkt zur Ersetzung der Filtereinrichtung
hinzuweisen wenn die Betriebszeit eine vorbestimmte Zeit überschreitet.
Unter den organischen, farbgebenden Materiallösungen, inklusive
des organischen, farbgebenden Materials, das zur Bildung der Aufzeichnungsschicht
mit flüssigen, schichtbildenden Material verwendet wird, des flüssigen
Materials zur Bildung der lichtdurchlässigen Schicht, dem Schutzmaterial zum
Schutz der optischen Scheibe und dem Haftmittel, um Scheibensubstrate aneinander
zu haften, gibt es, darauf soll hingewiesen werden, eine Variation in der Materialqualität,
Viskosität, enthaltenen Partikeln und der Anzahl an Blasen. Daher sind im dem
oben beschriebenen vorbestimmten Intervall die vorbestimmte Anzahl, ein vorbestimmtes
Durchflussvolumen und ähnliches sehr verschieden, und es wird keine Offenbarung
bezüglich konkreten Wertebeispielen oder Zahlen gegeben. Ferner, falls das
flüssige, schichtbildende Material, das nach Verwendung in der Rotationsantriebsvorrichtung
2 gesammelt wurde, nicht wieder verwendet wird, können die Partikel
und Blasen, die in dem flüssigen, schichtbildenden Material enthalten sind,
reduziert werden. Somit ist es möglich beides, die Filtereinrichtung
4C und das Gasauslassventil 4D in dem Bereitstellungsmechanismus
4 für flüssiges, schichtbildendes Material wegzulassen. Ferner
ist es möglich, dass beide, die Filtereinrichtung 3E und die Düseneinrichtung
3F einstückig gebildet werden. In diesem Fall werden beide, die Filtereinrichtung
3E und die Düseneinrichtung 3F ersetzt, wenn
eines von beiden ersetzt werden muss.
Vierte Ausführungsform
Als nächstes wird eine vierte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung erläutert. 6 zeigt einen Querschnitt,
der einen Anteil einer Düseneinrichtung der Herstellungsvorrichtung für
optische Scheiben zeigt, bei dem die Filtereinrichtung 3E mit dem Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material verbunden ist. Dieses
Ein-/Aus-Ventil 3D für flüssiges, schichtbildendes Material hat
beides, einen ersten Flüssigkeitspfad 22, der innerhalb des Gehäuses
21 ausgebildet ist und einen zweiten Flüssigkeitspfad, der an einem
unteren Abschnitt einer runden, kegelförmigen, sich verjüngenden Oberfläche
25, entlang einer längeren Richtung oder einer Längsrichtung
des Gehäuses 21 ausgebildet ist. Der erste Flüssigkeitspfad
22 ist zum Transport und Befördern des flüssigen, schichtbildenden
Materials vorgesehen, das durch den Bereitstellungsmechanismus 4 für
flüssiges, schichtbildendes Material bereit gestellt wird. Der zweite Flüssigkeitspfad
22 stellt den zylindrischen, vorstehen Abschnitt 3Db bereit, der
eine Auslasseinrichtung 6C hat.
Ferner hat in 6 ein Förderabschnitt
23a einer Ventileinrichtung 23 eine runde, kegelförmige und
sich verjüngende Oberfläche 2ts, die einer runden, kegelförmigen,
sich verjüngenden Oberfläche 25 des Gehäuses 21
gegenüberliegt, und die eine Steigung oder Neigung gleich der runden, kegelförmigen,
sich verjüngenden Oberfläche 25 hat. Ein Bestimmungsmechanismus
24' für einen Ventileinrichtungsbetriebsbereich ist vorgesehen, um,
durch Anpassen eines Hubs der Fördereinrichtung 23a, d.h. eines Betriebsbereichs,
ein Durchflussvolumen des flüssigen, schichtbildenden Materials anzupassen
und ist aus einem Anpassantriebsabschnitt 24'a und einem Einstellblockabschnitt
24'b gebildet. Das Gasbereitstellungsventil und das Gasauslassventil, die
nicht in den Zeichnungen gezeigt sind, sind mit ein er Luftkammer 2S verbunden,
und es ist möglich, die Ventileinrichtung 23 durch Anpassen des Drucks
innerhalb der Luftkammer 2S zu steuern. Es ist möglich, einen Spalt
oder Abstand zwischen der sich verjüngenden Oberfläche 2ts der
Fördereinrichtung 23a und der sich verjüngenden Oberfläche
25, die auf dem Gehäuse 25 ausgebildet ist, mit hoher Genauigkeit
durch Steuerung der Ventileinrichtung 23 einzustellen.
In Bezug auf die Steuerung des Spalts oder des Abstands zwischen der
sich verjüngende Oberfläche 2ts und der runden, kegelförmigen,
sich verjüngenden Oberfläche 25 wird beispielsweise, falls der
Druck in der Luftkammer 2S hoch ist, die Fördereinrichtung
23a nach unten gedrückt, Steuerung des Spalts oder des Abstands zwischen
der sich verjüngende Oberfläche 2ts und der runden, kegelförmigen,
sich verjüngenden Oberfläche 25 wird bestimmt, und die Menge
an flüssigen, schichtbildenden Material, die von dem ersten Flüssigkeitspfad
22 bereit gestellt und die durch die Auslasseinrichtung 6C ausgestoßen
wird, wird reduziert. Ferner, wenn der Druck in der Luftkammer 2S verringert
wird, wird die Fördereinrichtung 23a durch den Effekt bzw. die Auswirkung
einer Blattfedereinrichtung 23b angehoben. Dadurch wird der Spalt oder
der Abstand zwischen der sich verjüngenden Oberfläche 2ts und
der runden, kegelförmigen, sich verjüngenden Oberfläche
25 erweitert oder vergrößert. Dadurch wird die Menge an flüssigen,
schichtbildenden Material, das von dem ersten Flüssigkeitspfad 22
bereit gestellt und das durch die Auslasseinrichtung 6C ausgestoßen
wird, erhöht.
Des Weiteren ist die Fördereinrichtung 23a der Ventileinrichtung
23 in 6 aus Fluorkohlenstoff Polymeren oder
Fluorkohlenstoff Harzen hergestellt, und in einer runden, konischen Form ausgebildet.
Der maximale Radius der runden, konischen Form liegt in dem Bereich von 1 mm–10
mm. Durch die Verwendung einer solchen Form ist die Berührungsfläche der
runden, kegelförmigen, sich verjüngenden Oberfläche 25 des
Gehäuses 21 größer als in herkömmlichen Fällen.
Daher ergibt sich ein signifikanter Effekt, da das flüssige, schichtbildende
Material nicht in kurzer Zeit ausläuft, selbst falls Kratzer oder Beschädigungen
an der sich verjüngende Oberfläche 2ts und der runden, kegelförmigen,
sich verjüngenden Oberfläche 25 durch harte externe oder fremde
Materie, die in dem flüssigen, schichtbildenden Material enthalten ist, auftreten.
Ferner ist in 6 ein zylindrischer, vorstehender
Abschnitt 3Db vorgesehen, der aus dem Gehäuse 21 von einer
gegenüberliegenden Seite der runden, kegelförmigen, sich verjüngenden
Oberfläche 25 derart hervorsteht, dass der zylindrische, vorstehende
Abschnitt 3Db sich den Abschnitt des zweiten Flüssigkeitspfads
26, der sich von der unteren Position der der runden, kegelförmigen,
sich verjüngenden Oberfläche 25 und gerade durch das Gehäuse
21 erstreckt, teilt oder diesem zugewiesen ist. Der zylindrische, vorstehende
Abschnitt 3Db ist einstückig mit dem Gehäuse 21 ausgebildet
und aus einem Material aus Polyethylen mit einem ultrahohen Molekulargewicht gefertigt.
Die Länge des zweiten Flüssigkeitspfads 26 inklusive des zylindrischen,
vorstehenden Abschnitts 3Db, der auf dem Gehäuse 21 ausgebildet
ist, beträgt 50 mm oder weniger, wobei die Länge vorzugsweise 30 mm oder
weniger beträgt. Der Radius des zweiten Flüssigkeitspfads 26
liegt in dem Bereich von 0,2 mm–2,0 mm, wobei der Radius vorzugsweise in
dem Bereich von 0,4 mm–0,75 mm liegt.
Hier ist die Filtereinrichtung 3E lösbar an dem zylindrischen,
vorstehenden Abschnitt 3Db angebracht. Ein Flüssigkeitspfad
20A der Filtereinrichtung 3E hat den gleichen
Radius wie der zweite Flüssigkeitspfad 26 des Ein-/Aus-Ventils
3D für flüssiges, schichtbildendes Material. Das flüssige,
schichtbildende Material wird direkt an eine Einlasseinrichtung 20B der
Filtereinrichtung 3E durch den zweiten Flüssigkeitspfad
26 und den Flüssigkeitspfad 20A der Filtereinrichtung
3E bereitgestellt, da der Flüssigkeitspfad 20A der Filtereinrichtung
3E und der zweite Flüssigkeitspfad 26 den gleichen Radius
aufweisen.
Das Volumen eines gesamten Flüssigkeitspfades, bestehend aus
dem zweiten Flüssigkeitspfad 26, dem Flüssigkeitspfad
20A der Filtereinrichtung 3E und einer Einlasseinrichtung
20B, liegt im Bereich vom 0,9 cm3 oder weniger und liegt vorzugsweise
im Bereich von 0,2 cm3 oder weniger. Es besteht keine Möglichkeit,
dass in diesen Flüssigkeitspfaden ein Stocken eintritt oder Luft eingeschlossen
wird. Damit gibt es keine Möglichkeit, dass die Ausstoßgenauigkeit für
flüssiges, schichtbildendes Material verschlechtert werden kann, und es gibt
keine Möglichkeit, dass Blasen in dem ausgestoßenen flüssigen, schichtbildenden
Material enthalten sind. Es gibt im Besonderen einen signifikanten Effekt dahingehend,
dass es möglich ist, ein flüssiges, schichtbildendes Material mit einer
Viskosität von 0,3–30 cP bei 0,05 ml/s oder mehr stabil auszustoßen.
Des Weiteren ist in dieser Ausführungsform, wie in
6 gezeigt, der erste Flüssigkeitspfad
22 so ausgebildet, dass er sich derart erstreckt, dass er eine Stelle der
runden, kegelförmigen, sich verjüngenden Oberfläche 25 des
Gehäuses 21 erreicht, mit anderen Worten, ist der erste Flüssigkeitspfad
22 an einer Stelle gegenüber der runden, kegelförmigen, sich
verjüngenden Oberfläche 2ts ausgebildet. Somit öffnet und
schließt die runde, kegelförmige, sich verjüngende Oberfläche
2ts der Fördereinrichtung 23a direkt den ersten Flüssigkeitspfad
22 und den zweiten Flüssigkeitspfad 26. Daher ist es möglich,
den ersten Flüssigkeitspfad 22 und den zweiten Flüssigkeitspfad
26 nicht nur mit einer kurzen Verzögerung, sondern auch zuverlässig
zu öffnen/zu schließen, was zu einem signifikanten Vorteil führt,
da es möglich ist, die Zufuhr von flüssigen, schichtbildenden Material
mit hoher Genauigkeit zu beginnen und zu beenden. Dies führt zu dem Effekt,
dass es möglich ist, Unterschiede an angestoßenen, flüssigen, schichtbildenden
Material zu verhindern, was im Stand der Technik zu einem Problem führt, wenn
ein Filter oder Ähnliches nahe an der Auslasseinrichtung 6C angeordnet
ist. Ferner ist es möglich, die Antwortzeit auf ein Anhalten der Bereitstellung
des flüssigen, schichtbildenden Materials zu erhöhen. Dies hat den Vorteil,
dass es möglich ist, den Einschluss von Blasen, aufgrund unnötig ausgelaufenen
flüssigen, schichtbildenden Materials, zu verhindern.
Fünfte Ausführungsform
Als nächstes wird eine fünfte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung erläutert. 7 ist eine Zeichnung, die
ein weiteres Beispiel des Ein-/Aus-Ventils 3D für flüssiges,
schichtbildendes Material der vorliegenden Erfindung zeigt und einen Abschnitt einer
Düsenvorrichtung der Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben darstellt.
Ein Hauptunterschied zwischen dieser Ausführungsform und der in 6
gezeigten Ausführungsform ist, dass ein Punkt zu dem sich der erste Flüssigkeitspfad
22 hin erstreckt, und an dem er die runde, kegelförmige, sich verjüngende,
auf dem Gehäuse 21 ausgebildete, Oberfläche 25 erreicht,
nicht direkt der Fördereinrichtung 23a gegenüberliegt, oder dieser
entspricht.
In dieser Ausführungsform, hat die sich verjüngende Oberfläche
der Fördereinrichtung 23a eine viel größere Oberfläche
als im Stand der Technik, und der Punkt zu dem sich der erste Flüssigkeitspfad
22 hin erstreckt, und an dem er die runde, kegelförmige, sich verjüngende,
auf dem Gehäuse 21 ausgebildete, Oberfläche 25 erreicht
liegt, weder direkt der Fördereinrichtung 23a gegenüber, noch
entspricht er dieser. Das führt zu dem signifikanten Effekt, dass es möglich
ist, Kratzer oder Schäden an dem Punkt zu vermeiden, an dem der erste Flüssigkeitspfad
22 der sich verjüngenden Oberfläche 25 gegenüberliegt,
selbst wenn harte, externe oder fremde Materie in dem flüssigen, schichtbildenden
Material enthalten ist, wodurch es möglich ist die Produktlebensdauer zu verlängern.
In den oben beschriebenen Ausführungsformen, sind bevorzugte
Ausbildungen erläutert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es möglich
ist, die gleichen Vorteile und Effekte selbst dann zu erhalten, wenn die sich verjüngende
Oberflächen in eine Richtung in einem Winkel gekrümmt sind, der kein Problem
darstellt.
Wie oben beschrieben wird ein Aufbau verwendet, in dem das Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material und die Filtereinrichtung
3E miteinander kombiniert sind. Daher werden Blasen und Partikel kaum erzeugt.
Somit ist es möglich, dass flüssige, schichtbildende Material mit hoher
Genauigkeit dauerhaft bereitzustellen, und es ist möglich die Blasen und Partikel
ausreichend zu entfernen. Daraus folgt, dass es möglich ist optische Scheiben
zur Aufzeichnung mit hoher Dichte in hoher Qualität zu erhalten.
Während bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben
und mit Bezug auf die Zeichnungen dargestellt wurden, sollte darauf hingewiesen
werden, dass diese beispielhaft sind und nicht als Beschränkung für die
Erfindung aufgefasst werden sollen. Hinzufügungen, Weglassungen, Ersetzungen
und andere Änderungen können durchgeführt werden, ohne von dem Erfindungsgedanken
oder -umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Beispielsweise kann die Filtereinrichtung 3E, die in
2 gezeigt ist, einen Aufbau mit zwei oder mehr Filtermaterialien
3Eb haben. Des Weiteren ist es in diesem Mehrschichtaufbau möglich,
verschiedene Filtermaterialien zu verwenden, die von dem Filtermaterial
3Eb verschiedene Dichten aufweisen. Ferner ist es in diesem Fall des Mehrschichtaufbaus
möglich, die Filtermaterialen in der Art anzuordnen, dass die Dichten der Filtermaterialien
allmählich entlang der Richtung der Auslasseinrichtung 6C zunehmen.
Dadurch wird es möglich, einen Effekt dahingehend zu erreichen, dass in dem
flüssigen, schichtbildenden Material enthaltene Blasen oder Partikel noch zuverlässiger
verhindert werden können.
Ferner ist es möglich einen Aufbau zu verwenden, bei dem eine
obere Oberfläche der Filtereinrichtung 3E eine Schräge oder eine
Neigung in vertikaler Richtung aufweist, und bei dem die Gasauslassöffnungseinrichtung
3Ee an einem oberen Abschnitt der Schräge oder der Neigung angeordnet
ist. Entsprechend dieser Anordnung werden Blasen oder Ähnliches, die in dem
flüssigen, schichtbildenden Material enthalten sind, leicht an der Gasauslassöffnungseinrichtung
3Ee gesammelt oder sammeln sich dort an. Daher ist es möglich einen
Effekt dahingehend zu erreichen, dass es möglich ist, die Blasen oder Ähnliches
zuverlässiger freizusetzen. Es soll darauf hingewiesen werden, dass die Schräge
oder die Neigung gering sein kann.
Ferner ist es möglich, anstelle der in 2
gezeigten Gasauslassleitung 5, einen ausreichend engen oder kleinen Flüssigkeitspfad
vorzusehen, wie z.B. eine Kapillare. Auf diese Weise wird, wenn der geschlossene
Behälter mit Druck beaufschlagt wird, eine immer geringe Menge flüssigen,
schichtbildenden Materials aus dem Flüssigkeitspfad, zusammen mit Blasen oder
Ähnlichem, herausgedrückt oder entnommen. Somit sind die Ventilsteuereinrichtung
7 und das Gasauslassventil 6 nicht länger nötig, und
es ist möglich, einen einfacheren Aufbau der Gesamtvorrichtung zu erlangen.
In diesem Fall ist es möglich, das aus dem Flüssigkeitspfad herausgedrückte
flüssige, schichtbildende Material wieder zu verwenden.
Ferner stellt in den 6 und
7 der zweite Flüssigkeitspfad 26 den
zylindrischen, vorstehenden Abschnitt 3Db bereit, wobei in diesem Aufbau
der zylindrische, vorstehen Abschnitt 3Db in die Filtereinrichtung
3E eingeführt wird. Es ist jedoch möglich, dass ein Aufbau verwendet
wird, bei dem der zylindrische, vorstehende Abschnitt 3Db auf einer Seite
der Filtereinrichtung 3E vorgesehen ist, und in das Ein-/Aus-Ventil
3D für flüssiges, schichtbildendes Material eingeführt wird,
oder andersherum.
Des Weiteren ist es möglich, dass der oben beschriebene Filterabschnitt
3Eb eine Filtermembran ist.
Es soll darauf hingewiesen werden, dass es entsprechend der vorliegenden
Erfindung, möglich ist, Blasen, kleine Partikel, oder Ähnliches zuverlässig
zu entfernen, die in Transportleitungen für das flüssige, schichtbildende
Material, verschiedenen Ein-/Aus-Ventilen, einem Durchflusseinstellventil, oder
Ähnlichem erzeugt werden. Daher ist es möglich, nicht nur DVDs und CDs,
sondern auch optischen Scheiben für Aufzeichnungen mit hoher Dichte in einer
hohen Qualität zu erhalten.
Ferner besteht entsprechend der vorliegenden Erfindung keine Möglichkeit,
dass sich kleine Partikel in einer Aufzeichnungsschicht, einer Schutzschicht oder
einer Anhaftungsschicht befinden. Daher ist es möglich, optische Scheiben in
hoher Qualität, ohne unerwünschte Einflüsse auf die Schichten zu
produzieren, und ferner ist es möglich ungewünschte Einflüsse auf
Aufzeichnungen oder Wiedergaben zu verhindern.
Ferner besteht entsprechend der vorliegenden Erfindung keine Möglichkeit,
dass unerwünschte Einflüsse entstehen, wenn die Düseneinrichtung
das flüssige, schichtbildende Material an dem Scheibensubstrat bereitstellt,
da es möglich ist, das gesammelte oder sich innerhalb der Filtereinrichtung
ansammelnde Gas freizusetzen, und es somit möglich ist optische Scheiben hoher
Qualität zu erzeugen.
Ferner ist es entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich,
das Gas, das sich innerhalb der Filtereinrichtung gesammelt oder angesammelt hat,
periodisch freizusetzen, und es ist möglich optische Scheiben in hoher Qualität
effizienter zu erzeugen.
Ferner ist es entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich,
automatisch freizusetzen, falls eine Zähleinrichtung einen bestimmten Zählerstand
angibt, und es ist möglich optische Scheiben in hoher Qualität effizienter
zu erzeugen.
Des Weiteren ist es entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich,
das Gas, das sich innerhalb der Filtereinrichtung gesammelt oder angesammelt hat,
automatisch an dem Zeitpunkt freizusetzen, zu dem eine vorbestimmte Menge an flüssigen,
schichtbildenden Material ausgestoßen wurde, welches an dem Scheibensubstrat
von der Düseneinrichtung bereitgestellt wurde, und es ist möglich optische
Scheiben in hoher Qualität effizienter zu erzeugen.
Ferner ist es entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich,
die Filtereinrichtung zur gegebenen Zeit zu ersetzen, da der Zeitpunkt zum Ersetzen
der Filtereinrichtung angegeben wird, und es ist möglich optische Scheiben
in hoher Qualität effizienter zu erzeugen ohne die Produktivität zu verringern.
Ferner ist es entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich,
Blasen und kleine Partikel, die in dem flüssigen, schichtbildenden Material
enthalten sind, mit hoher Zuverlässigkeit zu entfernen, da eine weitere Filtereinrichtung
zusammen mit der Filtereinrichtung, die zwischen dem Ein-/Aus-Ventil 3D
für flüssiges, schichtbildendes Material und der Düseneinrichtung
vorgesehen ist, vorhanden ist. Des Weiteren ist es möglich den Zeitpunkt zum
Ersetzen der Filtereinrichtung zu verzögern.
Ferner ist es entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich,
das Gas, das sich innerhalb des Filtergehäuses des Filters gesammelt oder angesammelt
hat, automatisch freizusetzen, um Blasen und kleine Partikel, die in dem flüssigen,
schichtbildenden Material enthalten sind zu entfernen. Somit ist es möglich,
die vorliegende Erfindung nicht nur auf DVDs und CDs anzuwenden, sondern auch auf
die Produktion von optischen Platten für Aufzeichnungen mit hoher Dichte in
hoher Qualität, während eine Verringerung der Produktivität verhindert
wird.
Ferner hat die oben beschriebene Herstellungsvorrichtung für
optische Scheiben eine Vorteil dahingehend, besonders wenn eine organische, farbgebende
Materialschicht als Aufzeichnungsschicht auf einer einmalbeschreibbaren optischen
Platte erzeugt wird, wie z.B. einer CD, DVD oder Ähnlichem, dass es möglich
ist, zuverlässig eine vorbestimmte Menge farbiger Flüssigkeit, die mit
einem organischen Lösungsmittel als Lösungsmittel versehen ist, auszustoßen.
Des Weiteren gibt es den Vorteil, besonders wenn eine Haftschicht durch einen Anhaftungsschritt
bei optischen Scheiben wie einer DVD gebildet wird, dass es möglich ist, einen
vorbestimmte Menge eines durch ultraviolettes Licht aushärtenden Haftmittels
auf die Scheibe mit hoher Zuverlässigkeit auszustoßen.
Ferner besteht der Vorteil, besonders wenn die oben beschriebene Herstellungsvorrichtung
für optische Scheiben zusammen mit dem Ein-/Aus-Ventil für flüssiges,
schichtbildendes Material und der Filtereinrichtung eine harte Umhüllungsschicht
bilden, um die Oberfläche zum Auslesen von Daten auf den optischen Scheiben,
wie z.B. CDs und DVDs, oder magneto-optischen Scheiben wie MO (Magneto-Optische
Disc) oder MD (Mini Disc), zu schützen, dass eine vorbestimmte Menge an flüssigen,
schichtbildenden Material, das ein mittels ultraviolettem Licht aushärtbares
Material ist, mit hoher Zuverlässigkeit ausgestoßen werden kann. Des Weiteren
besteht der Vorteil, besonders während des Waschens, um das an den Kanten der
optischen Scheiben, wie z.B. CDs oder DVDs, anhaftende, flüssige, schichtbildende
Material zu entfernen, dass es möglich ist, wiederholt eine vorbestimmte Menge
an organischer Lösung als Reinigungsflüssigkeit mit hoher Zuverlässigkeit
auszustoßen.
Es soll darauf hingewiesen werden, dass es entsprechend der vorliegenden
Erfindung, möglich ist, Blasen, kleine Partikel, oder Ähnliches zuverlässig
zu entfernen, die in Transportleitungen für das flüssige, schichtbildende
Material, verschiedenen Ein-/Aus-Ventilen, einem Durchflusseinstellventil, oder
Ähnlichem erzeugt werden. Daher ist es möglich, nicht nur DVDs und CDs,
sondern auch optischen Scheiben für Aufzeichnungen mit hoher Dichte in einer
hohen Qualität zu erhalten.
Zusammenfassung
Eine Herstellungsvorrichtung für optische Scheiben umfassend:
eine Rotationsantriebsvorrichtung, die ein Material, das von einer Düseneinrichtung
bereitgestellt wird, zur Bildung einer flüssigen Membran unter Verwendung einer
Zentrifugalkraft verteilt, die durch Drehung mit hoher Geschwindigkeit erzeugt wird,
und einer Auslegereinrichtung, welche die Düseneinrichtung stützt, wobei
ein Kopf des Auslegers ein Ventil zur Bereitstellung und Anhalten des Materials
zur Bildung der flüssigen Membran, das sich abwechselnd öffnet und schließt,
und welchen zwischen einer Bereitstellungseinrichtung für das Material zur
Bildung der flüssigen Membran installiert ist, und einer lösbar angebrachten
Filtereinrichtung. Die Düseneinrichtung ist an einem Auslass der Filtereinrichtung
angebracht, und Partikel, selbst wenn sie sehr klein sind, die innerhalb der Bereitstellungseinrichtung
für das Material zur Bildung der flüssigen Membran erzeugt werden, können
entfernt werden.