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Dokumentenidentifikation DE202005021375U1 27.12.2007
Titel Berechtigungssystem
Anmelder Insta Elektro GmbH, 58511 Lüdenscheid, DE
DE-Aktenzeichen 202005021375
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 27.12.2007
Registration date 22.11.2007
Application date from patent application 29.06.2005
File number of patent application claimed 10 2005 030 204.1
IPC-Hauptklasse G07C 9/00(2006.01)A, F, I, 20070822, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G06F 21/00(2006.01)A, L, I, 20070822, B, H, DE   H04L 12/24(2006.01)A, L, I, 20070822, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung geht von einem gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches konzipierten Berechtigungssystem aus.

Derartige Berechtigungssysteme sind in der Regel dafür vorgesehen, nur bestimmten bzw. berechtigten Personen z. B. den Zutritt zu bestimmten Gebäuden, Gebäudeteilen usw. zuzulassen, bzw. eine Berechtigung zum Ein- und Ausschalten von Warnanlagen, Beleuchtungseinrichtungen, Heizungsanlagen usw. zu gestatten.

Ein derartiges, zum Einsatz in Gebäuden vorgesehenes, gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches ausgebildetes Berechtigungssystem ist z. B. durch die DE 202 21 102 U1 bekannt geworden. Bei diesem Berechtigungssystem ist zumindest eine Identifikationseinheit im ungesicherten Bereich, nämlich in der Nähe einer Türstation angebracht, welche über eine Datenleitung mit einer im gesicherten Bereich, nämlich in einem Hausverteiler angebrachten Steuereinheit in Verbindung steht. Zum Einstellen der Berechtigungsparameter in die Steuereinheit ist es bei diesem Berechtigungssystem jedoch notwendig, dass ein Programmiergerät an eine dafür ausgelegte Schnittstelle der im gesicherten Bereich angeordneten Steuereinheit angeschlossen wird und dann darüber die Berechtigungsparameter in die Steuereinheit eingestellt werden. Ein derartiges Berechtigungssystem benötigt also zur Übertragung bzw. Einstellung der Berechtigungsparameter ein zusätzliches Programmiergerät, was nicht nur umständlich ist, sondern zudem auch zusätzliche Kosten verursacht.

Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Berechtigungssystem zu schaffen, welches einerseits eine hohe Sicherheit gegen Sabotage bietet und bei dem andererseits die Möglichkeit besteht, die Berechtigungsparameter direkt in die Steuereinheit einzustellen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst.

Bei einer solchen Ausbildung ist besonders vorteilhaft, dass durch das lokale Bussystem auf besonders kostengünstige und einfache Art und Weise die Möglichkeit besteht, die Steuereinheit auch nachträglich mit weiteren im ungesicherten Bereich angebrachten Identifikationseinheiten bzw. Erfassungsmodulen und/oder im gesicherten Bereich angebrachten Identifikationsmodulen zu verbinden. Das Berechtigungssystem ist also auf besonders einfache Art und Weise nicht nur modulhaft aufgebaut, sondern auch modulhaft erweiterbar.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den Unteransprüchen angegeben. Anhand von zwei Ausführungsbeispielen sei die Erfindung im Prinzip näher erläutert. Dabei zeigen:

1: prinzipiell den Aufbau eines Berechtigungssystems gemäß ersten Ausführungsbeispiel;

2: prinziphaft eine Identifikationseinrichtung entsprechend des gemäß 1 ausgeführten Berechtigungssystem, in räumlicher Darstellung in der Draufsicht;

3: prinziphaft das Bedienmodul der Steuereinheit entsprechend des gemäß 1 ausgeführten Berechtigungssystem, in räumlicher Darstellung;

4: prinzipiell den Aufbau eines Berechtigungssystems gemäß zweitem Ausführungsbeispiel;

5: prinziphaft zwei Identifikationseinrichtungen mit jeweils einem Erfassungsmodul entsprechend des gemäß 4 ausgeführten Berechtigungssystem, in räumlicher Darstellung;

6: prinziphaft das Bedienmodul der Steuereinheit und zwei Identifikationsmodule entsprechend des gemäß 4 ausgeführten Berechtigungssystems, in räumlicher Darstellung;

7: prinziphaft eine Steuereinheit solcher Berechtigungssysteme als Blockschaltbild.

Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht ein solches Berechtigungssystem im Wesentlichen zumindest aus einer im ungesicherten Bereich AUS angebrachten Identifikationseinheit 1, die über ein lokales Bussystem 2 mit zumindest einer, ein Bedienmodul 3 aufweisenden, im gesicherten Bereich INN angebrachten Steuereinheit 4 in Verbindung steht.

Wie insbesondere aus 1 und 2 hervorgeht, besteht das Berechtigungssystem gemäß erstem Ausführungsbeispiel aus einer einzigen im ungesicherten Bereich AUS angebrachten Identifikationseinheit 1. Die Identifikationseinheit 1 weist ein einziges erstes Erfassungsmodul 5 auf, welches geeignet ist, biometrische Merkmale eines Benutzers zu erfassen. Das verwendete erste Erfassungsmodul 5 ist im vorliegenden Fall in der Lage, Fingerabdrücke des Benutzers zu erfassen. Der ungesicherte Bereich AUS ist im vorliegenden Fall die Außenseite einer Gebäudewand, wobei die Identifikationseinheit 1 in der Nähe einer sogenannten Türstation untergebracht ist. Insgesamt ist die Identifikationseinheit 1 in einer üblichen Standard-Unterputzinstallationsdose 6 untergebracht, die in die Gebäudewand eingebaut wurde.

Wie insbesondere aus 1 und 3 hervorgeht, steht die Identifikationseinheit 1 datentechnisch über einen lokalen Bus 2 mit einer Steuereinheit 4 in Verbindung. Die Steuereinheit 4 weist ein Bedienmodul 3 auf, welches über eine standardisierte Schnittstelle 7 auf die übrigen Komponenten der Steuereinheit 4 aufgesteckt oder aber von dieser wieder entfernt werden kann. Die standardisierte Schnittstelle 7 ist zu diesem Zweck als Steckverbindung ausgeführt. Zur einfachen und komfortablen Bedienung durch den Benutzer ist das Bedienmodul 3 mit vier Bedienelementen 8 und einem Display 9 ausgerüstet. Um gegebenenfalls eine Beeinflussung der Steuereinheit 4 für unberechtigte Personen gänzlich zu unterbinden, kann auf die Steuereinheit 4 anstelle des Bedienmoduls 3 eine, der Einfachheit halber nicht dargestellte, Abdeckplatte aufgesetzt werden. Außerdem stehen die im ungesicherten Bereich AUS angeordnete Identifikationseinheit 1 und die im gesicherten Bereich INN angeordnete Steuereinheit 4 über den lokalen Bus 2 mit einer in direkter Nähe der Steuereinheit 4 angeordneten Stromversorgungseinheit 10 in Verbindung. Die Stromversorgungseinheit 10 ist im gesicherten Bereich INN untergebracht und über eine Leitung 11 an das elektrische Versorgungsnetz des Gebäudes angeschlossen. Die Stromversorgung der Identifikationseinheit 1 und der Steuereinheit 4 wird also über eine einzige Stromversorgungseinheit 10 sichergestellt. Der zwischen der Identifikationseinheit 1 und der Steuereinheit 4 notwendige Informations- und Datenaustausch erfolgt aus Sicherheitsgründen insbesondere um Sabotage zu verhindern, wie näher aus 7 hervorgeht, über eine in der Steuereinheit 4 vorhandene Verschlüsselungs- und Sicherheitseinrichtung 12. Nur durch die Verschlüsselungs- und Sicherheitseinrichtung 12 aufbereitete Informationen und Daten können somit Freigabe- oder Sperrfunktionen auslösen bzw. verhindern. Wie auch die Identifikationseinheit 1 sind die Steuereinheit 4 und die Stromversorgungseinheit 10 jeweils in einer üblichen Standard-Unterputzinstallationsdose 6 untergebracht. Über einen Systemanschluss 14 steht die Steuereinheit 4 mit einem übergeordneten Bussystem 15 in Verbindung, um gegebenenfalls einen datentechnischen Austausch mit dem übergeordneten Bussystem 15 des Gebäudes durchführen zu können.

Um Berechtigungsparameter in die Steuereinheit 4 auf komfortable Art und Weise einstellen zu können, ist es möglich über eine bestimmte Tastenkombination die Steuereinheit 4 in einen sogenannten Vergabemodus zu versetzen. Ist die Steuereinheit 4 in den Vergabemodus versetzt worden, kann ein berechtigter Benutzer einen oder mehrere Fingerabdrücke direkt über das im ungesicherten Bereich AUS angeordnete Erfassungsmodul 5 der Identifikationseinheit 1 in die Steuereinheit 4 einstellen. Der Einstellvorgang wird durch eine bestimmte Betätigungskombination der vier Bedienelemente 8 des Bedienmoduls 3 gestartet und durch eine entsprechende Anzeige als erfolgreich abgeschlossen im Display 9 des Bedienmoduls 3 angezeigt. Ebenfalls über bestimmte Tastenkombinationen kann in die Steuereinheit 4 ein Zeitprofil eingestellt werden, welches einem bestimmten Benutzer bzw. bestimmten biometrischen Merkmalen zugeordnet wird.

Das heißt, der Benutzer mit diesen biometrischen Merkmalen ist nur in einem bestimmten Zeitbereich berechtigt, in das Gebäude bzw. bestimmte Gebäudeteile einzutreten bzw. das Ein- und Ausschalten von Warnanlagen, Beleuchtungseinrichtungen, Heizungsanlagen usw. vorzunehmen.

Will eine Person z. B. ein durch ein solches Berechtigungssystem gesichertes Gebäude betreten, wird durch das Auflegen eines Fingers die Berechtigungsanfrage gestartet. Die biometrischen Merkmale des aufgelegten Fingers werden durch das Erfassungsmodul 5 der Identifikationseinheit 1 ausgelesen, vorverarbeitet und anschließend datentechnisch an die Steuereinheit 4 übermittelt. Dort werden die übermittelten, vorverarbeiteten Daten mit den in die Steuereinheit 4 eingestellten Berechtigungsparametern verglichen und festgestellt, in welcher Form die Person berechtigt ist, das Gebäude zu betreten oder ob diese Berechtigung verweigert werden muss, weil keiner der eingestellten Berechtigungsparametern mit denen der Person, welche die Berechtigungsanfrage vornimmt übereinstimmt. Bei Übereinstimmung wird durch die Steuereinheit 4 z. B. ein Signal an den Türöffner abgesetzt, welches zum Öffnen der Tür führt. Ist die Person nicht zum Zutritt berechtigt, wird dieses Signal nicht abgesetzt. Gegebenenfalls kann über das angeschlossene, übergeordnete Bussystem 15 eine Information eines unberechtigten Zutrittsversuches an ein Hausmeisterterminal weitergeleitet werden.

Über einen bestimmten Zeitbereich ist es möglich, anhand einer bestimmten Betätigungskombination der vier Bedienelemente 8 des Bedienmoduls 3 eine Protokollabfrage zu starten, um festzustellen, welchen Personen in diesem Zeitbereich der Zutritt zum Gebäude gestattet wurde. Zu diesem Zweck wird im Display 9 des Bedienmoduls 3 eine Liste der in diesem Zeitraum in das Gebäude eingetretenen Personen dargestellt.

Wie insbesondere aus 4 und 5 hervorgeht, weist das Berechtigungssystem gemäß zweitem Ausführungsbeispiel zwei im ungesicherten Bereich AUS angebrachten Identifikationseinheiten 1 auf. Die erste Identifikationseinheit 1 weist ein einziges erstes Erfassungsmodul 5 auf, welches geeignet ist, biometrische Merkmale eines Benutzers zu erfassen. Das verwendete erste Erfassungsmodul 5 ist im vorliegenden Fall in der Lage, Fingerabdrücke des Benutzers zu erfassen. Die zweite Identifikationseinheit 1 weist ebenfalls ein einziges zweites Erfassungsmodul 5 auf, welches jedoch in der Lage ist, Geheimnisse über eine Transpondereinheit zu erfassen. Der ungesicherte Bereich AUS ist im vorliegenden Fall die Außenseite einer Gebäudewand, wobei die beiden Identifikationseinheiten 1 in der Nähe einer sogenannten Türstation untergebracht sind. Die beiden Identifikationseinheiten 1 sind jeweils in eine übliche Standard-Unterputzinstallationsdose 6 installiert, welche in die Gebäudewand eingebaut wurden.

Wie insbesondere aus 4 und 6 hervorgeht, stehen die beiden Identifikationseinheiten 1 datentechnisch über einen lokalen Bus 2 mit einer Steuereinheit 4 in Verbindung. Die Steuereinheit 4 weist ein Bedienmodul 3 auf, welches über eine standardisierte Schnittstelle 7 auf die übrigen Komponenten der Steuereinheit 4 aufgesteckt oder aber von dieser wieder entfernt werden kann. Die standardisierte Schnittstelle 7 ist zu diesem Zweck als Steckverbindung ausgeführt. Zur einfachen und komfortablen Bedienung durch den Benutzer ist das Bedienmodul 3 mit vier Bedienelementen 8 und einem Display 9 ausgerüstet. Um gegebenenfalls eine Beeinflussung der Steuereinheit 4 für unberechtigte Personen gänzlich zu unterbinden, kann auf die Steuereinheit 4 anstelle des Bedienmoduls 3 eine, der Einfachheit halber nicht dargestellte, Abdeckplatte aufgesetzt werden. Wie insbesondere aus 4 und 6 hervorgeht, sind im gesicherten Bereich INN zwei Identifikationsmodule 16 unterhalb der Steuereinheit 4 installiert. Das erste Identifikationsmodul 16 ist als biometrische Merkmale erkennendes Gerät und das zweite Identifikationsmodul 16 als Geheimnisse über eine Transpondereinheit erfassendes Gerät ausgeführt. Wie des Weiteren insbesondere aus 4 hervorgeht, stehen die beiden im ungesicherten Bereich AUS angeordneten Identifikationseinheiten 1 und die im gesicherten Bereich INN angeordnete Steuereinheit 4, sowie die beiden im gesicherten Bereich INN angeordneten Identifikationsmodule 16 über den lokalen Bus 2 datentechnisch untereinander und zur Stromversorgung mit einer direkt hinter der Steuereinheit 4 installierten Stromversorgungseinheit 10 in Verbindung. Die Stromversorgungseinheit 10 ist somit auch im gesicherten Bereich INN untergebracht und über das übergeordnete Bussystem 15 an Kleinspannung angeschlossen. Die Stromversorgung der beiden Identifikationseinheiten 1 und der Steuereinheit 4, sowie der beiden Identifikationsmodule 16 wird also über eine einzige Stromversorgungseinheit 10 sichergestellt, welche zusammen mit der Steuereinheit 4 in einer einzigen üblichen Standard-Unterputzinstallationsdose 6 untergebracht sind. Der zwischen den beiden Identifikationseinheiten 1 und der Steuereinheit 4, sowie der beiden Identifikationsmodule 16 notwendige Informations- und Datenaustausch erfolgt aus Sicherheitsgründen insbesondere um Sabotage zu verhindern, wie näher aus 7 hervorgeht, über eine in der Steuereinheit 4 vorhandene Verschlüsselungs- und Sicherheitseinrichtung 12. Nur durch die Verschlüsselungs- und Sicherheitseinrichtung 12 aufbereitete Informationen und Daten können somit Freigabe- oder Sperrfunktionen auslösen bzw. verhindern. Wie auch die beiden Identifikationseinheiten 1 sind die beiden Identifikationsmodule 16 jeweils in einer üblichen Standard-Unterputzinstallationsdose 6 untergebracht. Über einen Systemanschluss 14 steht die Steuereinheit 4 mit dem übergeordneten Bussystem 15 in Verbindung, um gegebenenfalls auch einen datentechnischen Austausch mit dem übergeordneten Bussystem 15 des Gebäudes durchführen zu können.

Um Berechtigungsparameter in die Steuereinheit 4 auf komfortable Art und Weise einstellen zu können, ist es möglich über eine bestimmte Tastenkombination die Steuereinheit 4 in einen sogenannten Vergabemodus zu versetzen. Ist die Steuereinheit 4 in den Vergabemodus versetzt worden, kann ein berechtigter Benutzer einen oder mehrere Fingerabdrücke direkt über das im gesicherten Bereich INN angeordnete erste Identifikationsmodul 16 bzw. Geheimnisse über die Transpondereinheit des zweiten Identifikationsmoduls 16 in die Steuereinheit 4 einstellen. Der Einstellvorgang wird durch eine bestimmte Betätigungskombination der vier Bedienelemente 8 des Bedienmoduls 3 gestartet und durch eine entsprechende Anzeige als erfolgreich abgeschlossen im Display 9 des Bedienmoduls 3 angezeigt. Ebenfalls über bestimmte Tastenkombinationen kann in die Steuereinheit 4 ein Zeitprofil eingestellt werden, welches einem bestimmten Benutzer bzw. bestimmten biometrischen Merkmalen und/oder Transpondermerkmalen zugeordnet werden kann. Das heißt, der Benutzer mit diesen Berechtigungsmerkmalen ist nur in einem bestimmten Zeitbereich berechtigt, in das Gebäude bzw. bestimmte Gebäudeteile einzutreten bzw. das Ein- und Ausschalten von Warnanlagen, Beleuchtungseinrichtungen, Heizungsanlagen usw. vorzunehmen.

Will eine Person z. B. ein durch ein solches Berechtigungssystem gesichertes Gebäude betreten, wird durch das Auflegen eines Fingers bzw. das Auslesen des Transponders die Berechtigungsanfrage gestartet. Die biometrischen Merkmale des aufgelegten Fingers bzw. die ausgelesenen Merkmale des Transponders werden durch die Erfassungsmodule 5 der beiden Identifikationseinheiten 1 ausgelesen, vorverarbeitet und anschließend datentechnisch an die Steuereinheit 4 übermittelt. Dort werden die übermittelten, vorverarbeiteten Daten mit den in die Steuereinheit 4 eingestellten Berechtigungsparametern verglichen und festgestellt, in welcher Form die Person berechtigt ist, das Gebäude zu betreten oder ob diese Berechtigung verweigert werden muss, weil keiner der eingestellten Berechtigungsparametern mit denen der Person, welche die Berechtigungsanfrage vornimmt übereinstimmt. Bei Übereinstimmung wird durch die Steuereinheit 4 z. B. ein Signal an den Türöffner abgesetzt, welches zum Öffnen der Tür führt. Ist die Person nicht zum Zutritt berechtigt, wird dieses Signal nicht abgesetzt. Gegebenenfalls kann über das angeschlossene, übergeordnete Bussystem 15 eine Information eines unberechtigten Zutrittsversuches an ein Hausmeisterterminal weitergeleitet werden.

Die Steuereinheit 4 gemäß zweitem Ausführungsbeispiel kann je nach Anwendungsfall für eine Berechtigungsfreigabe selbstverständlich derart programmiert werden, so dass die Freigabeprozedur nur mit der ersten Identifikationseinheit 1 (biometrische Merkmale) oder aber nur mit der zweiten Identifikationseinheit 1 (Merkmale des Transponders) durchzuführen ist. Für z. B. den Zugang zu einem Gebäude reicht dann entweder die Erkennung des Fingers oder aber die Erkennung der Transpondermerkmale einer berechtigten Person aus. Die Steuereinheit 4 kann je nach Anwendungsfall für eine Berechtigungsfreigabe selbstverständlich auch so programmiert werden, so dass die Freigabeprozedur sowohl mit der ersten Identifikationseinheit 1 (biometrischen Merkmale) als auch mit der zweiten Identifikationseinheit 1 (Merkmale des Transponders) durchgeführt werden muss. Für z. B. den Zugang zu einem Gebäude muss dann die Erkennung des Fingers und die Erkennung der Transpondermerkmale einer berechtigten Person erfolgt sein, damit der Zugang zum Gebäude gewährt wird. Somit ist eine deutlich erhöhte Sicherheit gegen den Zugang von unberechtigten Personen zum Gebäude erreicht.

Über einen bestimmten Zeitbereich ist es möglich, anhand einer bestimmten Betätigungskombination der vier Bedienelemente 8 des Bedienmoduls 3 eine Protokollabfrage zu starten, um festzustellen, welchen Personen in diesem Zeitbereich der Zutritt zum Gebäude gestattet wurde. Zu diesem Zweck wird im Display 9 des Bedienmoduls 3 eine Liste der in diesem Zeitraum in das Gebäude eingetretenen Personen dargestellt.


Anspruch[de]
Berechtigungssystem mit zumindest einer, im ungesicherten Bereich angeordneten zumindest ein Erfassungsmodul aufweisenden Identifikationseinheit, die datentechnisch mit einer im gesicherten Bereich angeordneten, ein Auswertemodul und ein Freigabemodul aufweisenden Steuereinheit in Verbindung steht, wobei aufgrund einer Berechtigungsanfrage eines Benutzers die in die Identifikationseinheit eingestellten Berechtigungsparameter mit den ausgewerteten Berechtigungsparametern des Benutzers verglichen werden und anschließend für diesen eine Berechtigung freigegeben wird oder gesperrt bleibt, dadurch gekennzeichnet, dass die Identifikationseinheit (1) datentechnisch über einen lokalen Bus (2) mit der ein Bedienmodul (3) aufweisenden Steuereinheit (4) in Verbindung steht, und dass verschiedene Berechtigungsparameter unter zu Hilfenahme des Bedienmoduls (3) in die Steuereinheit (4) einstellbar sind. Berechtigungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der im ungesicherten Bereich (AUS) angeordneten Identifikationseinheit (1) und der im gesicherten Bereich (INN) angeordneten Steuereinheit (4) notwendige Informations- und/oder Datenaustausch über eine, der Steuereinheit (4) zugeordnete Verschlüsselungs- und Sicherheitseinrichtung (12) erfolgt. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgung für die im ungesicherten Bereich (AUS) angeordnete Identifikationseinheit (1) und die im gesicherten Bereich (INN) angeordnete Steuereinheit (4) gemeinsam über eine in direkter Nähe der Steuereinheit (4) angeordnete Stromversorgungseinheit (10) erfolgt. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (4) zumindest einen Systemanschluss (14) für ein übergeordnetes Bussystem (15) aufweist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienmodul (3) der Steuereinheit (4) über mehrere Bedienelemente (8) und zumindest ein Display (9) verfügt. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienmodul (3) über eine standardisierte Schnittstelle (7) mit den übrigen Komponenten der Steuereinheit (4) verbindbar ist. Berechtigungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die standardisierte Schnittstelle (7) als wieder lösbare Steckverbindung ausgebildet ist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Identifikationseinheiten (1) vorgesehen sind. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Identifikationseinheit (1) mehrere Erfassungsmodule (5) aufweist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Identifikationseinheit (1) zumindest ein, biometrische Merkmale erfassendes erstes Erfassungsmodul (5) aufweist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Identifikationseinheit (1) zumindest ein, Geheimnisse über eine Transpondereinheit erfassendes zweites Erfassungsmodul (5) aufweist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Identifikationseinheit (1) zumindest ein, als Codeschloss ausgebildetes drittes Erfassungsmodul (5) aufweist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuereinheit (4) zur Einstellung von Berechtigungsparametern zumindest ein im gesicherten Bereich (INN) angeordnetes Identifikationsmodul (16) zugeordnet ist. Berechtigungssystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein erstes Identifikationsmodul (16) als biometrische Merkmale erkennendes Gerät ausgeführt ist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein zweites Identifikationsmodul (16) als Geheimnisse über eine Transpondereinheit erfassendes Gerät ausgeführt ist. Berechtigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schnittstellen und Komponenten über die eine Freigabe einer Berechtigung ohne vorherige Auswertung der Berechtigungsparameter bewirkt werden kann, gegen einen Zugriff vom ungesicherten Bereich (AUS) geschützt im gesicherten Bereich (INN) angeordnet sind.






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