Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die Häuser und Industriewerke
vor Überflutung schützt.
TECHNISCHES GEBIET
Fast jeder starker Regenfall, Schneeschmelze oder Hochwasserüberschwemmung
führt dazu, dass viele Keller, Tiefgaragen und Wohnungen im Erdgeschosse mit
Wasser überflutet werden. Das Eindringen von Wassermassen ins Gebäude
zieht oftmals katastrophale Folgen nach sich. Man muss viele Bemühungen dazu
bringen, um nach der Überflutung die Räume sauber zu machen, zu sanieren
und zu renovieren. Jährlich gibt es Tausende von Häuser und Industriewerke,
die unter Überflutungen leiden. Da entstehen erhebliche wirtschaftliche Schäden.
Es gibt verschiedene Hochwasserscheitel von Überschwemmungen.
Meistens sind sie nicht höher als 2,0-2,5 Meter tief, das heißt, dass
das Wasser die Mitte der Fenster des Erdgeschosses erreicht.
STAND DER TECHNIK
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, so eine Schutzvorrichtung
erschaffen, die Fenster- und Türöffnungen vor dem Wasser bei der Überflutungen
abschotten kann.
Gewöhnlich verwendet man für den Schutz vor den Wassermassen
die provisorischen Deiche aus Säcken mit Sand, die keine zuverlässige
Wasserdichtung garantieren.
Es ist mein Gebrauchsmuster DE
20 2006 005 742.0 „Hochwasserschutzanlage", 2006, bekannt, wo diese
Anlage aus einem Skelett, einer Stoffbreite aus wasserdichtem Stoff und aus Sandsäcken
besteht.
Der Mangel dieser Anlage ist in ihre große Länge, die der
ganzer Stelle entspricht, wo die Überflutung es gibt; und in Aufwendung von
vielen Teilnehmer und viel Zeit, um die Säcke manuell mit Sand zu füllen
und in Deich sie zu legen.
Es ist ein Deutsches Patent DE
10 2005 055 017 A1 „Klappschott sowie Vorrichtung zum Abschotten
eines Raums gegen einem in der Raum oder aus dem Raum strömende Fluid", 2005,
bekannt, wo ein Klappschott aus Beton automatisch durch das Wasserangriff aus waagerechter
Position in die senkrechte Position übergehen kann.
Nachteil dieser Konstruktion besteht in kleiner Breite bzw.. Höhe
des Klappschotts, das heißt, dass nur kleine Überflutungen mit diesem
Aufbau abgeschottet werden können: keine Fenster, keine Türe.
Es gibt mein Gebrauchsmusteranmeldung DE
20 2007 007 943.5 ab 05.06.2007 „Schirmwand zur Abschotten eines
Raums gegen Überflutungen", wo eine Schirmwand die vordere Wand des Erdgeschosses
schützt.
Mangel dieser Lösung ist zuerst das, dass die Schwerkraft dieser
Schirmwand man an die Wand des Hauses übergetragt hat. Eine derartige Konstruktion
ist für Häuser mit schwachen und beifälligen Wänden kaum verwendbar.
Zweitens, die psychische Umstände, wenn etwas schwere immer über dem Kopf
hängt, ist sehr unbequem.
TECHNISCHE LÖSUNG
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung
zu schaffen, die normalerweise auf dem Boden liegt und im Notfall alle Fenster –
und Türöffnungen vor der Wassermenge schützt.
Der Schutzschild besteht aus einem Rahmen 1 und einem Schild
2, der auf dem Rahmen hängen kann.
Der Schild kann in zwei Lagen sich befinden: die Lage 1 ist
Arbeitslage – der Schild steht auf dem Boden an der Fassadenwand während
Überschwemmungen und beschützt die Fenster- und Türöffnungen.
Die Lage 2 ist leere Lage – der Schild ist auf zwei Plattensätzen
zerlegt, die in zwei Plattenstapel 3 sich befinden und alle Fenster und
Türe frei sind.
Der Schild besteht aus zwei Sätzen von flachen stählernen
Platten 4, in jedem Satz, z.B. drei gelenkig zu einander gebundenen Platten,
die in Lage 1 lotrechtig sind. Jede Platte hat ein Plattengerüst
5 aus zusammengeschweißten Balken, der von Außenseite mit Plattenstahlblech
6 bedeckt ist. Die Gelenke zwischen den Platten aussehen wie Türangel
7.
Der Rahmen besteht aus zwei Rahmensäulen 8 und einen
Rahmenbalken 9 und ist mit den Rahmenfixatoren 10 zur Fassadenwand
11 abgefangen.
Die Rahmenbalken ist von oben mit zwei Winden 12 versorgt,
die jede einen Seilstropp 13 mit Seilgehänge und zwei Haken am Ende
hat.
Den Schild und den Rahmen transportiert man aus Stahlbauwerk in zerlegtem
Zustand und montiert auf dem Montageplatz in zwei Plattensätze 14.
Um die Platten in einen Satz zu bringen, stellt man die Achsen 15 in die
Türangeln. Dann bringt man den Rahmen zusammen, stellt ihn an der Fassadenwand
und fängt mit Rahmenfixatoren ab.
Jeder Stapel legt man auf einem Karren 16 mit vier Räder
17, dass die Möglichkeit aufweist, den Stapel auf Horizontaleabstand
um Hälfte der Türbreite zu schieben, um beide Stapel zu nähern. Um
die Stapeln so zu fördern, benutzt man die unbewegliche Rolle 18 und
den Seilstopp, dessen Haken in eine Öse 19 an den Karren man einsteckt.
Zwischen den Platten innerhalb des Stapels legt man hölzerne Klötze.
Nach dem Alarmsignal, der als Erklärung über Bedrohung von
der Überschwemmung bedeutet, führt man den Schild in Arbeitslage
1 auf. Dafür braucht man eine Leiter und einen Schraubenschlüssel.
Zuerst verschließt man alle Fenster und Türen. Dann nähert man die
beiden Stapel. Nachdem aufhebt man beide Sätze mit Hilfe von entsprechenden
Winden und vorbereitet von diesen zwei Sätzen einen Schild.
Die Spalten zwischen den Platten in einem Satz sind von oben mit wasserdichten
Plattenverlegungen 20 aus Gummistreifen und mit Flachstahllaschen
21 versehen. Diese Laschen überlappen die Längstößen
und sind mit den Klemmuttern 22 auf dem Plattenstahlblech festgelegt.
Im lotrechten Stoß zwischen den zwei Sätzen ausfüllt
man die Fuge auch mit den Sätzeverlegungen 23 und zieht sie mit den
anziehenden Sätzebolzen 24 ein. So entsteht der Schild.
Um die Wasserdurchlössikeit zu verhindern, versorgt man den Schild
das Perimeter entlang mit wasserdichten Perimeterverlegungen 25 aus Gummistreifen
und zusätzlich einbettet im Boden und vermauert an die Wand die Stahlbänder
26.
Um den Schild in eine richtige Arbeitslage 1 zu bringen,
senkt man den Schild mit Hilfe von Winden dann gleitet der Schild den Führungen
27 entlang mit Hilfe von den Stahlknaggen 28. Man versorgt manuell
und mit Hilfe von Winden den dichten Anschluss ohne Klaffen zwischen dem Schild
und den Stahlbändern: man drückt den Schild an diese Stahlbänder
auf und zusätzlich klebt fest oder kittet mit dem Leim fest. Am Ende fixiert
man den Schild mit anziehenden Wandbolzen 29.
Alle Elemente muss man durch statische Berechnung an der Wirkung des
Wasserstaus auswählen.
Mit Hilfe des Schildes werden alle Öffnungen wirkungsvoll und
zuverlässig verschlossen.
Die Vorrichtung besteht aus folgenden Teilen:
- 1
- Rahmen
- 2
- Schild
- 3
- Plattenstapel
- 4
- Platte
- 5
- Plattengerüst
- 6
- Plattenstahlblech
- 7
- Türangel
- 8
- Rahmensaule
- 9
- Rahmanbalken
- 10
- Rahmenfixatoren
- 11
- Fassadenwand
- 12
- Winde
- 13
- Seilstropp
- 14
- Plattensatz
- 15
- Achse in der Türangel
- 16
- Karren
- 17
- Rad
- 18
- unbewegliche Rolle
- 19
- Öse
- 20
- Plattenverlegung
- 21
- Flachenstahllaschen
- 22
- Klemmtter
- 23
- Sätzeverlegung
- 24
- Sätzebolzen
- 25
- Perimeterverlegung
- 26
- Stahlband
- 27
- Führung
- 28
- Stahlknagge
- 29
- anziehenden Wandbolzen
Die Erfindung wird mittels mehrere Zeichnungen näher erläutert:
1 – Ansicht an die vordere Seite des Hauses,
Lage 1
2 – Ansicht an die vorderne Seite des Hauses.
Lage 2
3 – Querschnitt 1-1 in 1
4 – Querschnitt 2-2 in 2
5 – Querschnitt 5-5 in 3
6 – Querschnitt 4-4 in 2
7 – Querschnitt 3-3 in 1
8 – Querschnitt 6-6 in 1
9 – Querschnitt 7-7 in 3
10 – Querschnitt 12-12 in 9
11 – Querschnitt 8-8 in 9
12 – Fragment A in 2
13 – Fragment B in 9
14 – Querschnitt 10-10 in 13
15 – Querschnitt 9-9 in 4
16 – Querschnitt 11-11 in 1