Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Computertomographievorrichtungen.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung und ein Verfahren
zum Empfangen einer hohen Datenrate in einer Kommunikationsverbindung einer CT-Vorrichtung.
CT-Vorrichtungen werden verwendet, um nicht invasiv Schnittbilder
eines Testobjekts, insbesondere innere Bilder eines menschlichen Gewebes, zum Zwecke
der medizinischen Analyse und Behandlung zu erhalten. Gegenwärtige CT-Vorrichtungen
positionieren das Testobjekt, wie beispielsweise einen Patienten, auf einem Tisch
innerhalb einer zentralen Apertur eines rotierenden Rahmens oder einer Gantry, die
von einem stationären Rahmen unterstützt und gehaltert wird. Die Gantry
enthält eine Röntgenquelle und ein Detektorarray, die auf den gegenüberliegenden
Seiten der Apertur innerhalb einer x-y-Ebene eines kartesischen Koordinatensystems
(im allgemeinen wird diese als die Bildgebungsebene bezeichnet) so positioniert
sind, dass beide mit der Gantry um das bildgebend darzustellende Testobjekt rotieren.
An jeder der verschiedenen Winkelpositionen entlang des Rotationspfades der Gantry
(auch als „Projektion" bezeichnet) emittiert die Röntgenquelle einen
fächerähnlichen kollimierten Strahl, der die bildgebend darzustellende
Schicht des Testobjektes durchquert, durch das Testobjekt abgeschwächt wird
und von einem Detektorarray aufgenommen wird. Jedes Detektorelement in dem Detektorarray
erzeugt ein separates elektrisches Signal, das die abgeschwächte Röntgenstrahlintensität
anzeigt, den Strahl, der von der Röntgenröhre zu dem speziellen Detektorelement
projiziert wird und auf seine Sensoroberfläche trifft. Die elektrischen Signale
von allen Detektorelementen werden durch Schaltkreise innerhalb des rotierenden
Rahmens erfasst, um einen Projektionsdatensatz bei jedem Winkel der Gantry oder
jeder Projektion zu erzeugen. Jeder Projektionsdatensatz wird auch als eine „Ansicht"
bezeichnet, und ein „Scan" ist ein Satz von derartigen Ansichten unter verschiedenen
Winkeln der Gantry während einer Umdrehung der Röntgenquelle und des Detektorarrays.
Der Scan wird dann mittels eines Computers in dem stationären Rahmen weiterbearbeitet,
um die Projektionsdatensätze in ein CT-Bild der Schicht oder des Querschnitts
des Testobjektes zu rekonstruieren.
Um die Projektionsdatensätze für die Rekonstruktion des
Bildes aus dem rotierenden Rahmen in den stationären Rahmen zu transferieren,
sind unterschiedliche Kommunikationsverbindungen gegenwärtig verwendet, wie
beispielsweise ein Versorgungskabel, eine optische Datenverbindung, ein Schleifring
mit einer kontaktierenden Bürste und ein Gleitring mit einem kontaktlosen Koppler.
Neuere CT-Vorrichtungen verwenden typischerweise einen Schleifring, der auf einem
rotierenden Rahmen mit einem kontaktlosen Koppler angeordnet ist, der verschiedene
Luftspalte bezogen auf den Schleifring aufweist, der auf dem stationären Rahmen
als Kommunikationsverbindung zwischen dem rotierenden und dem stationären Rahmen
angeordnet ist. Der Schleifring weist einen unterbrochenen Kreis von eines Drahtes
oder einer Übertragungsleitungen auf, die die Apertur des rotierenden Rahmens
so einschließen, dass jede Hälfte des unterbrochenen Kreises des Drahtes
einen Bogen von exakt derselben Länge bildet. Datensignale, beispielsweise
die Projektionsdatensätze, werden kodiert und von dem ersten Enden der zwei
Drähte zu den zweiten Enden der zwei Drähte an den gegenüberliegenden
Seiten des unterbrochenen Kreises so übertragen, dass beide Datensignale an
den zweiten Enden zur selben Zeit ankommen, im allgemeinen als der Abschlussspalt
bezeichnet. Der kontaktlose Koppler, der auf dem stationären Rahmen angeordnet
ist, liegt nahe bei dem Schleifring und erfasst die übertragenen kodierten
Datensignale über eine elektromagnetische Kopplung. Da jeder Projektionsdatensatz
sowie dieser akquiriert ist (nach dem Kodieren) übertragen wird, beispielsweise
während der rotierende Rahmen noch rotiert, um den nächsten Projektionsdatensatz
für den nächsten Gantrywinkel aufzunehmen, tritt die Ausbreitung der Datensignale
entlang der Drähte des Schleifrings auf und eine elektromagnetische Kopplung
des Schleifrings mit dem kontaktlosen Koppler tritt auf, während der rotierende
Rahmen und somit der Schleifring sich in Drehung befinden.
Unglücklicherweise, obwohl der Schleifring und der kontaktlose
Koppler viele Vorteile gegenüber den anderen Arten der Kommunikationsverbindungen
haben, wie beispielsweise eine höhere Geschwindigkeit der Datenübertragung,
kürzere Bildakquisitionszeiten, erhöhten Komfort für den Patienten
und weniger mechanische Abnutzung und mechanischen Verschleiß, leidet dieser
ebenfalls unter den Problemen, die mit der Kontrolle der Signaldatenstärke
zusammenhängen, die bei einem kontaktlosen Koppler auftreten. Die Datensignale,
die durch den kontaktlosen Koppler empfangen werden, können eine Leistungsschwankung
bis zu zwischen 15 und 20 dB um ihren im Zentrum wirksamen Leistungspegel haben.
Es wurde herausgefunden, dass zahlreiche Quellen zu der Signalstärkenvariabilität
beitragen, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt: (1) axiale und/oder
radiale Unrundheit der Rotationsanordnung; (2) axiale und/oder radiale Drehungsfehlausrichtung
des kontaktlosen Kopplers; (3) Variabilität der gedruckten Schaltungsplatine
innerhalb der Kanalgräben; (4) nominale Luftspaltverluste; (5) Genauigkeit
der Dimensionen der verschiedenen Komponenten der rotierenden Anordnung, wie beispielsweise
die Kanalgräben; Skin-Effekt und dielektrische Verluste in der Ringschaltungsplatinenspur;
und (7) Verstärkerverstärkungsschwankung, die aus jeder
der betragenden Quellen herrührt, ist es schwierig, zeitaufwendig und Kosten
verursachend, die Abweichungen zu korrigieren, die durch alle diese beitragenden
Quellen, die die Wechselwirkung dieser Quellen in den CT-Vorrichtungen ergeben.
Die WO 97/38290 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum drahtlosen
Übertragen und Empfangen der digitalen Information unter Verwendung eines analogen
Trägers, wobei die verlangte Bandbreite begrenzt ist auf die ungefähre
Frequenz des analogen Trägersignals. Weitere Beispiele der Computertomographievorrichtungen
sind in NL-A-7707414, US-A-5646962 und US-A-4035651 beschrieben.
Die US-A-5646962 betrifft eine Vorrichtung zur Reduzierung der elektromagnetischen
Strahlung von einer differentiell gesteuerten Übertragungsverbindung zum Schaffen
einer Kommunikationsverbindung mit hoher Datenübertragungsrate in einer Computertomographievorrichtung.
Die Kommunikationsverbindung mit hoher Datenübertragungsrate ist kontaktlos
zwischen einem rotierende Rahmen und einem stationären Rahmen durch eine Funkverbindung
zwischen den verschieden gesteuerten Übertragungsleitungen und einem verschiedenen
Koppler geschaffen.
Die NL-A-7707414 offenbart eine Tomographievorrichtung mit einem Analog-Digital-Konverter,
der in Reihe mit einem dynamischen Signaladapter verbunden ist, der die gemessenen
Signale innerhalb eines bestimmten Amplitudenbereichs bringt. Der Adapter weist
einen Verstärker mit variabler Verstärkung und einen Komparator auf, der
jedes gemessene Signal mit einer Referenz vergleicht, wobei der Komparatorausgang
die Verstärkung ermittelt.
Die US-A-4035651 offenbart eine Tomographievorrichtung mit einem Verstärker
mit steuerbarer Verstärkung.
Folglich gibt es einen Bedarf für eine Vorrichtung und ein Verfahren,
die in der Lage sind große Variationen in der Datensignalstärke anzupassen,
die von einem kontaktlosen Koppler in einer CT-Vorrichtung empfangen werden. Darüber
hinaus gibt es einen Bedarf dafür, dass eine derartige Vorrichtung und ein
derartiges Verfahren effizient, kostengünstig, flexibel im Bereich der Signalschwankungen
sind und dafür, dass die vorteilhaften Fähigkeiten einer Kommunikationsverbindung,
die ein Schleifring mit einem kontaktlosen Koppler in einer CT-Vorrichtung aufweist,
verstärkt werden oder mindestens nicht verschlechtert werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung betrifft eine Computertomographie-CT-Vorrichtung
mit einer Einrichtung zum Hochfrequenz-HF-Amplitudenmodulationskodieren der digitalen
Bilddaten und elektromagnetischen Koppeln der Daten von einem auf einem rotierenden
Rahmen der CT-Vorrichtung angeordneten HF-Schleifring an einen auf einem stationären
Rahmen der CT-Vorrichtung angeordneten berührungslosen Koppler, die aufweist:
- (a) eine Einrichtung zum Empfangen eines kodierten HF-Amplitudenmodulierten
digitalen seriellen Datensignals mit einem breiten Bereich von Leistungspegeln aus
dem HF-Schleifring;
- (b) eine Einrichtung zum Bandbreitenfiltern des kodierten Datensignals, was
eine Ausfilterung unerwünschter Frequenzkomponenten bewirkt;
- (c) eine Einsichtung zum Abschwächen der Amplitude des kodierten Datensignals
teilweise in Reaktion auf eine Steuerspannung;
- (d) eine Einrichtung zum Verstärken der Amplitude des kodierten Datensignals,
was eine Verstärkung der gewünschten Datenkomponenten des kodierten Datensignals
bewirkt;
- (e) eine Einrichtung zum Digitalisieren des kodierten Datensignals durch Ausfiltern
der enthaltenen HF-Komponente;
- (f) eine Einrichtung zum Erzeugen eines digitalen Signalpegels proportional
zu der Amplitude des digitalisierten kodierten Datensignals;
- (g) eine Einrichtung zum Filtern des kodierten Datensignals, um restliche unerwünschte
Signalkomponenten aus der HF-Amplitudenmodulationskodierung zu entfernen, wodurch
die digitalen Bilddaten aus dem kodierten Datensignal zur CT-Bildverarbeitung bei
dem stationären Rahmen zum Erzeugen eines CT-Bildes daraus rekonstruiert worden
sind;
- (h) eine Einrichtung zum Steuern des Abschwächungsgrades der Amplitude
des kodierten Datensignals im Schritt (c) durch eine Rückkopplungsschleife
derart, dass die rekonstruierten digitalen Bilddaten des Schrittes (g) innerhalb
eines gewünschten Signalpegels liegen; und
- (i) eine Einrichtung, um die Erzeugungseinrichtung und die Steuereinrichtung
zu veranlassen, iterativ den gewünschten Signalpegel aufrechtzuerhalten.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung betrifft ein Verfahren
zum Rekonstruieren digitaler Bilddaten in einer Computertomographie-CT-Vorrichtung,
wobei die digitalen Bilddaten mittels Hochfrequenz-HF-Amplitudenmodulation kodiert
sind, um elektromagnetisch von einem auf einem rotierenden Rahmen der CT-Vorrichtung
angeordneten HF-Schleifring an einen auf einem stationären Rahmen des CT-Systems
angeordneten berührungslosen Koppler gekoppelt zu werden, mit den Schritten:
- (a) Empfangen eines kodierten HF-Amplitudenmodulierten digitalen seriellen Datensignals
mit einem breiten Bereich von Leistungspegeln aus dem HF-Schleifring;
- (b) Bandbreitenfiltern des kodierten Datensignals, was eine Ausfilterung unerwünschter
Frequenzkomponenten bewirkt;
- (c) Abschwächen der Amplitude des kodierten Datensignals teilweise in Reaktion
auf eine Steuerspannung;
- (d) Verstärken der Amplitude des kodierten Datensignals, was eine Verstärkung
der gewünschten Datenkomponenten des kodierten Datensignals bewirkt;
- (e) Digitalisieren des kodierten Datensignals durch Ausfiltern der HF-Komponente
darin;
- (f) Erzeugen eines digitalen Signalpegels proportional zu der Amplitude des
digitalisierten kodierten Datensignals;
- (g) Filtern des kodierten Datensignals, um restliche unerwünschte Signalkomponenten
aus der HF-Amplitudenmodulationskodierung zu entfernen, wodurch die digitalen Bilddaten
aus dem kodierten Datensignal zur CT-Bildverarbeitung bei dem stationären Rahmen
zum Erzeugen eines CT-Bildes daraus rekonstruiert worden sind;
- (h) Steuern des Abschwächungsgrades der Amplitude des kodierten Datensignals
im Schritt (c) durch eine Rückkopplungsschleife derart, dass die rekonstruierten
digitalen Bilddaten des Schrittes (g) innerhalb eines gewünschten Signalpegels
liegen; und
- (i) Wiederholen der Erzeugungs- und Steuerungsschritte, um iterativ den gewünschten
Signalpegel aufrechtzuerhalten.
Die Erfindung wird nachfolgend genauer an Hand von Beispielen in Bezug
auf die Zeichnung beschrieben.
Die Erfindung wird besser aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
verständlich, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnung betrachtet
wird, worin gleiche Bezugszeichen gleiche Teile betreffen und in der:
1 eine perspektivische Ansicht einer CT-Vorrichtung
ist, die die vorliegende Erfindung verwendet;
2 ein schematisches Blockdiagramm von Teilen der CT-Vorrichtung
von 1 ist; und
3 ein Blockdiagramm eines Bereichs des Empfängers
ist, der Teile der CT-Vorrichtung von 1 bildet.
Bezugnehmend auf 1 enthält eine
Computertomographie-CT-Vorrichtung 10 im Allgemeinen einen kreisförmigen
rotierenden Rahmen 12 oder eine Gantry und einen stationären Rahmen
13, der den rotierenden Rahmen 12 unterstützt und haltert.
Der rotierende Rahmen 12 enthält eine Röntgenquelle
14, die einen stark kollimierten Röntgenstrahls 16 in Richtung
auf ein Detektorarray 18 emittiert, das auf der gegenüberliegenden
Seite einer Apertur 19 angeordnet ist. Die Apertur 19 erlaubt
es, dass ein Testobjekt 20, wie beispielsweise ein Patient, auf einer Plattform
21 platziert wird, die bewegbar sein kann, beispielsweise durch Translation,
entlang einer Rotationsachse 22 des rotierenden Rahmens 12. Die
Bewegung der Plattform 21 erlaubt es verschiedene interessierende Bereiche
des Testobjekts 20 innerhalb der Bildgebungsebene des rotierenden Rahmens
12 zu positionieren.
Sobald das Testobjekt 20 wie gewünscht innerhalb der
Apertur 19 positioniert ist, wird durch Bewegung des Testobjekts
20 und/oder der Plattform 21 der rotierende Rahmen 12
um die Rotationsachse 22 gedreht und bei jeder der mehreren Winkelpositionen
entlang des Rotationspfades emittiert die Röntgenquelle 14 den Röntgenstrahl
16, der das Testobjekt 20 durchquert und auf die empfangende Oberfläche
der mehreren der Detektorelemente (nicht einzeln gezeigt) des Detektorarrays
18 trifft. Als Antwort erzeugt jedes Detektorelement des Detektorarrays
18 ein elektrisches Signal von einer Höhe, die proportional der Intensität
der empfangenen Strahlung ist, und folglich entsprechend des Betrages der Abschwächung
des Röntgenstrahls nachdem dieser das Testobjekt 20 durchquert hat.
Wie genauer nachfolgend beschrieben werden wird, sind die Signale von jedem der
Detektorelemente des Detektorarrays 18, die die Projektionsdaten repräsentieren,
durch die Leitungen 23 zu einem Steuerungs- und Array-Prozessor
24 dargestellt, der die empfangenen Projektionsdaten in ein radiales Bild
des Testobjekts 20 bei der ausgewählten radialen oder Winkel-Position
verarbeitet, die als Ansicht bezeichnet wird. Dann wird die Gesamtheit der Ansichten,
die über eine vollständige Umdrehung des rotierenden Rahmen
12 aufgenommen wurden, die allgemein als Scan bezeichnet werden, unter
Verwendung bekannter Algorithmen der Bildbearbeitung weiter verarbeitet, in ein
Querschnittsbild des interessierenden Bereiches des Testobjekts 20, das
in der Bildgebungsebene war.
Nachfolgend bezugnehmend auf 2 ist ein
schematisches Blockdiagramm eines Bereiches der CT-Vorrichtung 10 von
1 gezeigt. Es sollte verstanden werden, das nur die
funktionalen Elemente, die für eine Lehre der vorliegenden Erfindung in
2 gezeigt sind, und nur die relativen Verbindungen
zwischen funktionalen Elementen gezeigt sind. Die Signale des Detektorarrays
18 sind durch die Leitungen 26 mit einer Datenakquisitionseinrichtung
(data acquisition system: DAS) 28, das auf einem rotierenden Rahmen
12 angeordnet ist, die jedes Signal von einem Detektorelement des Detektorarrays
18 von einem analogen Signalformat in ein digitales binäres Signalformat
konvertiert, das typischerweise ein 16 Bit Digitalwert ist, der die abgeschwächte
Röntgenstrahlintensität repräsentiert. Das DAS
28 multiplext die konvertierten Detektorkanalsignale zusammen mit einem
Datentaktsignal und einer Fehlerprüfsignalfunktion in ein serielles digitales
Bit-Signal. Das digitale Bit-Signal ist dann durch den Empfänger
32 empfangen, der auf dem rotierenden Rahmen 12 über der
Leitung 30 angeordnet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform kodiert
der Transmitter 32 digital das serielle digitale Bit-Signal mit Amplitudenmodulation
unter Verwendung eines Hochfrequenz (HF) Trägersignals, um ein HF-Amplitudenmoduliertes
digitales serielles Datensignal zu erzeugen. Beispielsweise kann ein derartiges
kodiertes Datensignal invertiertes NRZ-Format, das heißt ein invertiertes nicht
in regelmäßigen Intervallen auf Nullpotential zurückfallendes Format
(non-return to zero inverted: NRZI) haben.
Als nächstes wird das kodierte Datensignal von dem Transmitter
32 zu den Transmissionsleitungssegmenten 36, 38 eines
HF-Schleifrings 34 geleitet. Wie genauer nachfolgend beschrieben wird,
pflanzt sich das kodierte Datensignal entlang der Transmissionsleitungssegmente
36, 38 fort, um elektromagnetisch in einen Koppler 50
eingekoppelt zu werden, der auf dem stationären Rahmen 13 angeordnet
ist. Der HF-Schleifring 34 kann ausgelegt sein, um eine oder mehrere Transmissionsleitungen
zu enthalten, die auf dem rotierenden Rahmen 12 angeordnet sind. Abhängig
von dem Abstand zwischen dem Koppler 50 und den Transmissionsleitungssegmenten
36, 38 , der allgemein als Luftspalt bezeichnet wird, können
mehr Transmissionsleitungssegmente notwendig sein, um sicherzustellen, dass der
Koppler 50 stets in ausreichender räumlicher Nähe zu mindestens
einer der Transmissionsleitungssegmente steht, um das kodierte Datensignal zu empfangen.
Wenn mehr als ein Segment notwendig ist, wird jedes Segment eine Länge haben,
die einen Teilbereich einer Bogenlänge des Umdrehungspfads des rotierenden
Rahmens 12 ist. Die Segmente sind, Ende zu Ende um die Rotationsachse
22 des rotierenden Rahmens 12 (siehe 1)
kaskadiert, typischerweise entlang des Umfangs der Apertur 19, so dass
die gesamte Segmentlänge im Wesentlichen einen 360° Bogen bildet, beispielsweise
den rotierenden Rahmen 12 einschließt.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind zwei Transmissionsliniensegmente
36, 38 mit jeweils erste Enden 40, 41 und zweite
Enden 42, 43 kontinuierlich auf dem rotierenden Rahmen
12, die die Apertur 19 einschließen, so angeordnet, dass
eine im Wesentliche kontinuierliche elektromagnetische Kopplung entlang des gesamten
Rotationspfad des rotierenden Rahmens möglich ist. Die ersten Enden
40, 41 sind mit dem Transmitter 32 verbunden und die
zweiten Enden 42, 43 sind jeweils durch die Terminalimpedanzen
44, 46 mit der elektrischen Masse 48 verbunden. Die Terminalimpedanzen
44, 46 haben einen vorbestimmten Widerstandswert, der gewählt
ist, um die Reflektionen der Energie in jeder der Transmissionsleitungssegmente
36, 38 zu minimieren.
Der Koppler 50 ist so auf dem stationären Rahmen
13 (nicht gezeigt in 2) angeordnet, dass die
physikalische Umgebung zwischen dem Koppler 50 und mindestens einem der
Transmissionsleitungssegmente 36, 38 während der Rotation
des rotierenden Rahmens 12 aufrechterhalten wird. In einem bevorzugten
Ausführungsform beträgt der Luftspalt zwischen dem Koppler 50
und der Transmissionsleitungen 36, 38 des Schleifrings
34 im Bereich von 0.05 bis 0.08 Inches und der Koppler 50 ist
ein kurzes Stück Draht oder Transmissionsleitung mit ungefähr 2 Inch Länge.
Der Koppler 50 kann alternativ eine Pick-up Antenne, ein HF-Schuh, eine
kontaktlose Bürste oder eine elektromagnetische Kopplungseinrichtung sein,
die in der Lage ist kodierte Datensignale von dem HF-Schleifring 34 über
eine Transmissionsentfernung im Bereich von 0.05 bis 0.06 Inch zu empfangen.
Der Transmitter 32 überträgt jeweils das kodierte
Datensignal auf die ersten Enden 40, 41 der Transmissionsleitungen
36, 38 und das kodierte Datensignal breitet sich von dem ersten
Enden 40, 41 zu den zweiten Enden 42, 43 aus,
um in der elektrischen Masse 48 geerdet zu werden. Bevor das kodierte Datensignal
sich auf die Masse ausbreitet, wird das kodierte Signal jedoch elektromagnetisch
mit dem Koppler 50 verbunden werden und dabei den Transfer aus dem rotierenden
Rahmen 12 zu dem stationären Rahmen 13 zur Signalverarbeitung
vervollständigen.
Auf der Seite des stationären Rahmens wird das eingekoppelte
kodierte Daten-Signal, das auch als eingekoppeltes moduliertes Daten-Signal bezeichnet
wird, zu einem Empfänger 54 gesendet, der in dem Steuerungs- und Array-Prozessor
24 mittels einer Leitung 52 angeordnet ist. Wie nachfolgend genauer
zu 3 beschrieben werden wird, dekodiert der Empfänger
54 das eingekoppelte modulierte Daten-Signal in seinen Zustand vor der
Kodierung und stellt dieses dekodierte Signal einem Signalprozessor 58
mittels einer Leitung 56 zur Verfügung. Der Signalprozessor
58 enthält einen Computer und einen Signalspeicher (nicht gezeigt)
zum Speichern des Programmalgorithmus, der die CT-Bearbeitung der empfangenen Daten
als Antwort auf Bedieneranweisungen und Scanning-Parameter ausführt, die von
einer Bedienerkonsole 60 empfangen wurden, wie beispielsweise einem Keyboard,
einer Maus, einem Trackball, oder einem Schalter. Obwohl nicht gezeigt, werden die
Bedienerbefehle und Parameter durch den Signalprozessor 58 verwendet, um
Steuerungs- oder Kontroll-Signale und Informationen an den DAS 28, einen
Röntgenstrahlenkontroller (nicht gezeigt), den Kontroller des Gantrymotors
(nicht gezeigt) sowie der Bewegungskontrolle der Plattform
21 weitergeleitet. Auf diese Art und Weise ordnet der Signalprozessor
58 die kodierten Signale, beispielsweise die Projektionsdaten, in ein zusammengesetztes
Bild, das zu einer bestimmten Winkelposition des rotierenden Rahmens 12
gehört. Jede zusammengesetzte Ansicht wird in einer Massenspeichereinrichtung
62 gespeichert und wird nach Bedarf während der Bearbeitung der anderen
zusammengesetzten Ansichten abgefragt, um weiter bearbeitet zu werden, um ein endgültiges
Bild des gewünschten Querschnitts des Testobjekts 20 zu schaffen.
Dieses endgültige Bild, das auch als ein rekonstruiertes Bild bezeichnet wird,
kann dann auf einem Display 64 dargestellt werden, beispielsweise einem
konventionellen Kathodenstrahlröhren (CRT)-Display, einem Flüssigkristalldisplay
oder einem anderen Displayeinrichtung oder es kann in einen Film oder ein gedrucktes
Medium mittels einer geeigneten computergesteuerten Kamera oder einem Drucker (nicht
gezeigt) konvertiert werden. Darüber hinaus können die rekonstruierten
Bilder in einem Massenspeicher 62 gespeichert werden und gespeicherte rekonstruierte
Bilder und/oder andere Daten können als durch den Bediener über die Bedienerkonsole
60 eingegeben und den Signalprozessor 58 abgefragt werden.
Nachfolgend bezugnehmend auf 3 ist ein
Blockdiagramm eines Bereichs des Empfängers gezeigt, der Teile von der CT-Vorrichtung
von 1 bildet. Das eingekoppelte kodierte Datensignal,
das auch als das eingekoppelte modulierte Datensignal 102 bezeichnet wird,
wird auf der Leitung 52 (siehe 2) für
eine automatische HF-Abschwächungsschleife 100 innerhalb des Empfängers
54 bereitgestellt. In der bevorzugten Ausführungsform enthält
die Abschwächungsschleife einen HF-Bandbreitenfilter 104, einen HF
spannungsgesteuerten variablen Abschwächer 108, eine HF hochverstärkende
Verstärkerstufe 112, einen HF amplitudenmodulierten (AM) digitalen
Hüllkurvendetektor 116, eine digitale Hystereseschaltung
120, einen digitalen Signalpegeldetektor 126, eine digitale Ausgangsschaltung
mit einer optischen Faser 130 und eine Schaltung 136 mit einer
digitalen den Signalpegeldetektorstatus angebenden Licht emittierenden Diode (light
emitting Diode: LED). Ebenfalls in einer bevorzugten Ausführungsform weist
das eingekoppelte modulierte Datensignal 102 einen Leistungspegelbereich
von bis zu 50 dBm (Dezibel bezogen auf 1 Milliwatt) um einen zentralen Betriebsleistungspegel
von – 13.6 dBm auf. Alternativ kann das eingekoppelte modulierte Datensignal
102 einen Leistungspegelbereich von bis zu 40 dBm um einen zentralen Betriebsleistungspegel
haben.
Das eingekoppelte Signal 102 wird von einen HF-Bandbreitenfilter
104 empfangen und erzeugt ein Bandbreiten gefiltertes Signal
106. Der Bandbreitenfilter 104 filtert das eingekoppelte Datensignal
102 in einem Bandbreitenbereich von 500 MHz (Megahertz) bis 1 GHz (Gigahertz),
um die Signalkomponenten aus den Frequenzen außerhalb des Bandbreitenbereichs
zu entfernen, wie beispielsweise Rauschen.
Das bandbreitengefilterte Signal 106 wird von dem gesteuerten
variablen Abschwächer 108 empfangen, um ein amplitudenstabilisiertes
Signal 110 zu erzeugen. Der Betrag der Abschwächung, die auf das bandbreitengefilterte
Signal 106 angewendet wird, wird durch ein Rückkopplungskontrollspannungssignal
128 bestimmt, das ebenfalls durch den gesteuerten variablen Abschwächer
108 empfangen wird. In Abhängigkeit von dem Rückkopplungssignal
128 wird das amplitudenstabilisierte Signal 110 dieselbe Amplitude
haben oder bis zu 40 dB (Dezibel) kleiner in der Amplitude sein, als das bandbreitengefilterte
Signal 106. Folglich schwächt der gesteuerte variable Abschwächer
108 selektiv die Amplitude des empfangenen Signals ab, aber erhält
die Frequenzkomponenten darin.
Das amplitudenstabilisierte Signal 110 wird durch eine Verstärkerstufe
112 empfangen, um ein Amplitudenverstärkungssignal 114 zu
erzeugen. Die Verstärkerstufe 112 verstärkt die Amplitude des
amplitudenstabilisierten Signals 110 durch eine Verstärkung von bis
zu ungefähr 45 dB. Ähnlich wie der gesteuerte variable Abschwächer
108 erhält die Verstärkerstufe 112 die Frequenzkomponenten
des empfangenen Signals. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Verstärkerstufe
112 drei hintereinander geschaltete Verstärker auf, wobei jeder Verstärker
eine Verstärkung von bis zu ungefähr 15 dB bereitstellt, was zu einer
totalen Verstärkung von ungefähr 45 dB führt. Derartige Verstärker
können eine Chipeinrichtung sein, wie sie von Minicircuits hergestellt wird,
und es ist im Stand der Technik bekannt, dass eine Verstärker-Chip-Einrichtung
verschiedene andere Steuerkomponenten aufweist, wie beispielsweise Kondensatoren,
andere Schaltkreise, Spulen, usw., um eine Vorspannung (biasing) und andere Funktionalitäten,
die für die Eingänge notwendig sind, schafft, Das amplitudenverstärkte
Signal 114 wird von dem digitalen Hüllkurvendetektor 116
empfangen, um ein digitalisiertes Signal 118 zu erzeugen. Der digitale
Hüllkurvendetektor 116 entfernt die HF-Komponente des amplitudenverstärkten
Signals 114 und digitalisiert hierbei das Signal 114. Vor dem
digitalen Hüllkurvendetektor 116 ist das Signal immer noch mit einem
HF-Trägersignal amplitudenmoduliert und obwohl es ein digitales Signal ist
enthält es eine Sinus-Kurvenform. Aber nach dem digitalen Hüllkurvendetektor
116 weist das Signal 114 im Wesentlichen eine digitale Rechteckkurve
auf. Der digitale Hüllkurvendetektor 116 ist als eine Minicircuit-Einrichtung
verfügbar und könnte alternativ eine Modulatorschaltung als einen Amplitudenmodulationsdetektor
implementieren.
Das digitalisierte Signal 118 wird von der digitalen Hystereseschaltung
120 empfangen, um ein rauschgefiltertes digitalisiertes Signal
124 und ein Amplitudensignal 122 zu erzeugen. Das digitalisierte
Signal 118, das in die Hystereseschaltung 120 eingegeben wird,
wird eine Rechteckkurve, die dieselben Rauschekomponenten enthält, da der digitale
Hüllkurvendetektor 116 typischerweise nicht in der Lage ist alle HF-Komponenten
aus der Amplitudenmodulation zu entfernen. Folglich dient die Hystereseschaltung
120 dazu, den Rest der unerwünschten Signalkomponenten, wie Rauschen,
das nach dem digitalen Hüllkurvendetektor 116 in dem Signal verbleibt,
zu entfernen, indem die Hysterese zu dem digitalen Signal 118 hinzugefügt
wird, was im Stand der Technik wohlbekannt ist, um das rauschgefilterte digitalisierte
Signal 124 zu erzeugen. Obwohl dies nicht gezeigt ist, werden die Hystereseschaltung
120 zugeordnete Widerstände und Kondensatoren aufweisen, die hiermit
verbunden sind, um eine bestimmte Ein- und Abschalthysterese zu schaffen. Alternativ
kann die Hystereseschaltung 120 ein digitales Puffer-Gate, eine digitale
Rauschfilterschaltung oder ein NRZI-Datenbildschirm sein. Die Hystereseschaltung
120 dient dadurch, dass das digitalisierte Signal 118 verwendet
wird, ebenfalls als zweifache Funktion, um das Amplitudensignal 122 zu
erzeugen, das ein Spannungssignal ist, das seine Amplitude bezogen auf die Amplitude
des digitalisierten Signals 118 aufweist.
Das Amplitudensignal 122 wird durch einen digitalen Signalpegeldetektor
126 empfangen, um ein Rückkopplungs- oder Feedback-Kontrollsignal
128 und ein Statussignal 134 zu erzeugen. Der digitale Signalpegeldetektor
128 konvertiert das Amplitudensignal 122 in ein Rückkopplungssignal
128, das ein niederfrequentes Spannungssignal ist (nahezu ein direktes
Strom(DC)-Signal), das das digitalisierte Signal 118 repräsentiert.
Die Antwortrate des Rückkopplungssignals 128 ist ungefähr 100
Millisekunden, was Größenordnungen langsamer als die Antwortrate des Rests
der Abschwächerschleife 100 ist. Das Rückkopplungssignal
128 wird durch den gesteuerten variablen Abschwächer 108
empfangen, der die Rückkopplungsschleife vervollständigt, um die Amplitude
des digitalisierten Signals 118 bei ungefähr demselben Pegel oder
Bereich aufrecht zu halten, indem der Betrag der Abschwächung in dem gesteuerten
variablen Abschwächer 108 bereitgestellt wird, wobei der Betrag der
Abschwächung repräsentativ für den Pegel des Rückkopplungssignals
128 ist.
Das Statussignal 134, das von der Status-LED-Schaltung
136 des digitalen Signalpegeldetektors empfangen wird, ist ein Anzeigesignal
des Spannungspegels innerhalb der Abschwächerschleife 100, insbesondere
des Pegel des digitalisierten Signals 118. Die Statusschaltung
136 enthält eine Anzeigeeinrichtung zum Darstellen oder Anzeigen des
relativen Bereichs dieses Betriebsspannungspegels. Beispielsweise kann die Statusschaltung
einen Satz von Balkendiagramm-LEDs (nicht gezeigt) enthalten, die den relativen
Bereich dieser Betriebsspannung anzeigt. Wenn die Spannung an ihrer maximalen Grenze
ist, was bedeutet, dass der gesteuerte variable Abschwächer 108 das
bandbreitengefilterte Signal 106 ohne Abschwächung durchlässt,
werden alle LEDs der Balkendiagrammanzeige erleuchtet sein.
Umgekehrt, wenn die Spannung sehr niedrig ist, das heißt, dass
der gesteuerte variable Abschwächer 108 eine maximale Abschwächung
des bandbreitengefilterten Signals 108 geleistet hat, werden nur eine oder
zwei der LEDs an einem Ende erleuchtet sein. Optimal wird der Spannungspegel ein
mittlerer Verstärkungspegel sein, so dass bei den LEDs des Balkendiagramms,
das zehn LEDs in einer Reihe aufweist, die mittleren fünf oder sechs derartiger
LEDs erleuchtet sein werden. Auf diese Art und Weise kann die Anzahl der erleuchteten
LEDs in der Statusschaltung 136 sich erhöhen oder erniedrigen, um
kontinuierlich den Signalpegel, mit dem der Abschwächerschleife 100
betrieben wird, wiederzugeben. Alternativ kann die Statusschaltung 136
ein numerisches Display, eine LCD-Anzeige oder ein andere Anzeigeeinrichtung sein,
die in der Lage ist, eine relative Signalpegelinformation bereitzustellen. In einer
bevorzugten Ausführungsform sind die Balkendiagramm-LEDs in der Statusschaltung
136 mit dem Empfänger in demselben Gehäuse angeordnet, um dem
im Bereich arbeitenden Personal eine diagnoseähnliche Information so zu geben,
dass der CT-Vorrichtungsbediener oder der Endbenutzer typischerweise diese Balkendiagramm-LEDs
nicht bemerkt oder er diese nicht sieht.
Letztendlich wird das rauschgefilterte digitalisierte Signal
124 durch die digitale faseroptische Ausgangsschaltung 130 zum
Konvertieren des Signals 124, empfangen, was in diesem Zustand vor der
Kodierung oder vor der Modulation ähnlich dem seriellen digitalen Datensignal,
das durch den DAS 28 (siehe 2) in ein digitales
faseroptisches Signal 132 ausgegeben wird, das zur Übertragung in
ein faseroptische Kabel geeignet ist. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die digitale faseroptische Ausgangsschaltung 130 eine Chipeinrichtung,
die im Stand der Technik bekannt ist. Dann kann das digitale faseroptische Signal
132 zu einem Signalprozessor 58 (siehe 2)
mittels der Leitung 56 übertragen werden oder das Signal
132 kann weiter verarbeitet werden, bevor es zu dem Signalprozessor
58 mittel der Leitung 56 übertragen wird. Folglich schafft
die vorliegende Erfindung einen Datensignalempfänger, der einen ausgedehnten
dynamischen Eingangsbereich aufweist und der ebenfalls eine elegante Einrichtung
für die Korrektur oder Kompensation der unterschiedlichen Signalvariationen
auf der Basis der empfangenen Signalstärke schafft. Auf diese
Art und Weise ist die Qualität der HF-Kommunikation ohne den Bedarf zusätzlicher
mechanischer Feinabstimmung sehr verbessert, wie beispielsweise eine spezielle Testausrüstung,
um wiederholt zu kalibrieren und den mittleren Betriebsleistungspegel in der Schleifringanordnung
zu zentrieren.
Während diese Ausführungsformen und die Anwendung der Erfindung,
die in den Figuren dargestellt und vorstehend beschrieben wurde gegenwärtig
bevorzugt wird, sollte es klar sein, dass diese Ausführungsformen nur als Beispiel
dargestellt wurden. Beispielsweise kann das HF-Trägersignal, das hierin beschrieben
wurde, eine unterschiedliche Frequenz aufweisen, oder das Modulationsschema, das
hierin beschrieben wurde, kann eine Modulation eines von der Amplitudenmodulation
verschiedenen Typs sein. Der Schleifring und der Koppler können unter Verwendung
einer kapazitiven Art der Kopplung kommunizieren, die auch bis zu einem gewissen
Grad unter den Signalschwankungen leidet, anstelle der elektromagnetischen Kopplung,
so dass der hierin beschriebene Empfänger durch Einschließen anderer Kombinationen
oder Arten von Signalbearbeitungseinrichtungen implementiert werden kann. Ferner,
obwohl alle der Kommunikationen zwischen dem rotierenden Rahmen und dem stationären
Rahmen in der bevorzugten Ausführungsform nacheinander dargestellt sind, beispielsweise
Konvertieren von parallelen in serielle Daten zur Übertragung und umgekehrt
bei dem Empfangen die Verwendung wohlbekannter Multiplexingtechniken, ist dies so
durchgeführt worden, dass nur ein einziger Datenstrom übertragen werden
muss. Es sollte klar sein, dass vielfache parallele Pfade ebenso verwendet werden
könnten unter Verwendung von Kodierungstechniken mit Vielfachpegeln oder Vielfachbasen,
um den Transfer mit maximaler Datenrate noch weiter zu steigern.
Darüber hinaus kann das kodierte Signal einen noch breiteren
Signalvariationsbereich als die 40 dBm oder 50 dBm, wie er hierin beschrieben wurde,
umfassen, so dass der gesteuerte variable Abschwächer demzufolge einen angepassten
Bereich der Abschwächung und der Verstärkerstufen bereitstellen müssten,
die eine größere Verstärkung als die hierin beschriebene aufweisen
würde. Darüber hinaus wird in Erwägung gezogen, dass die Erfindung
auch für andere als medizinische System und Vorrichtungen angewendet werden
kann, die von der Verwendung der Rückkopplungsbasierten Signalabschwächung
profitieren können.