GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung bzw. Struktur, die
für eine verringerte Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist. Die
Anordnung ist über einem Dach eines Fahrzeugs entlang der Breite des Fahrzeugs
angeordnet.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Ein Beispiel für eine Anordnung, die auf einem Fahrzeug montiert
ist, wie sie im Oberbegriff (opening clause) von Anspruch 1 definiert ist, ist in
der JP 09002339A dargestellt.
Wie es in 5 dargestellt ist, ist ein
Fahrzeug mit einem Dachspoiler 100 auf einem Dach des Fahrzeugs bei einer
vorbestimmten Höhe entlang der Breite des Fahrzeugs ausgestattet. Der Dachspoiler
100 weißt eine Anordnung zum Verringern von Windgeräusch auf.
Der Dachspoiler 100 enthält zwei Flächen, welche eine obere Fläche
100A und eine untere Fläche 100B sind. Eine Strömungs-Regulierungsvorrichtung
102 ist an wenigstens einer der beiden Flächen ausgebildet (es ist
die untere Fläche im Fall, der in 5 dargestellt
ist). Die Strömungs-Regulierungsvorrichtung 102 reguliert eine Richtung
des Luftstroms, der entlang der Flächen des Dachspoilers 100 strömt,
derart in eine vorbestimmte Richtung, daß zwei Drücke oder zwei Geschwindigkeiten,
die entlang der oberen und unteren Fläche 100A bzw. 100B
des Dachspoilers 100 erzeugt werden, an der Stelle in der Nähe des
hinteren Endabschnitts 1000 nicht im Gleichgewicht befindlich bzw. unausgeglichen
sind. Durch den Vorteil dieser Anordnung, ist der Abstand zwischen der vordersten
Front und dem hintersten Heck des Dachspoilers 100 nicht unnötig groß.
D.h., die Größe des Dachspoilers 100 ist beschränkt (restrained),
und ein Karmanwirbel des Luftstroms wird verringert. Demgemäß wird ein
Windgeräusch des Dachspoilers 100 verringert.
Bei der Anordnung zum Verringern von Windgeräusch, die in
5 dargestellt ist, könnte jedoch die Differenz
zwischen den beiden Drücken oder Geschwindigkeiten der oberen und unteren Luftströme
entlang des Dachspoilers 100 nicht hinreichend groß sein, da die Strömungs-Regulierungsvorrichtung
102 wenigstens auf einer der oberen oder unteren Flächen
100A und 100B ausgebildet ist. Es könnte in einem nicht hinreichenden
Beseitigen des Karmanwirbels resultieren, welcher der Grund für das Windgeräusch
ist. Das bedeutet, daß das Windgeräusch durch die oben genannte Anordnung
zum Verringern von Windgeräusch nicht effizient genug verringert werden kann.
DE 40 35 729 A, offenbart eine weitere
Anordnung, die an die verringern Erzeugung von Windgeräusch angepaßt ist,
wenn sie über einem Dach eines Fahrzeugs entlang der Breite davon angeordnet
ist. Die Verringerung des Geräuschs wird durch ein Abwechseln von vertikalen
Frontwandbereichen stromaufwärts zur unteren Fläche der Anordnung mit
Öffnungen zwischen den vertikalen Wandbereichen erreicht, um ein Querschnittsprofil
bereitzustellen, das sich entlang der Breite des Fahrzeugs oder der Länge der
Anordnung ändert. Die vertikalen Wandbereiche sind an einem Klemmteil ausgebildet,
das über der unteren oder oberen Fläche des Gehäuses bzw. Körpers
der Anordnung liegt. Derartige vertikale Wandbereiche als auch geneigte oder konkave
Wandbereiche stromabwärts zu den Öffnungen bilden Luftströmungs-
bzw. Luftstrom-Verdichtungsflächen aus. Jedoch sind diese Luftströmungs-Verdichtungsflächen
von einer spezifischen Konstruktion und wirken nicht mit einem Luftströmungs-Teilungsabschnitt
stromabwärts zu einer Strömungs-Führungsfläche an der unteren
Fläche der Anordnung zusammen, so daß ein derartiges Zusammenwirken einer
Front-Luftströmungs-Verdichtungsfläche und eines stromabwärtsseitigen
Strömungs-Teilungsabschnitts mit beiden an der unteren Fläche der Anordnung,
um das Windgeräusch weiter zu verringern, nach dem Stand der Technik nicht
bekannt ist.
ZUSAMMENFASSUNG DEhR ERFINDUNG
Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Anordnung zum effizienteren Verringern
der Erzeugung von Windgeräusch bereitzustellen.
Eine Anordnung, die für eine verringerte Erzeugung von Windgeräuschen
angepaßt ist, wenn sie über einem Dach entlang der Breite eines Fahrzeugs
angeordnet ist, enthält eine obere Fläche und eine untere Fläche
der Anordnung. Die obere Fläche leitet einen anliegenden (attached) Luftstrom
ein, der in der Richtung von der Front des Fahrzeugs zum Heck des Fahrzeugs strömt.
Die untere Fläche der Anordnung enthält eine Strömungs-Verdichtungsfläche,
eine Strömungs-Führungsfläche und einen Strömungs-Teilungsabschnitt.
Die Strömungs-Verdichtungsfläche an der Front der unteren Fläche
leitet den Luftstrom von der Front des Fahrzeugs ein und verdichtet ihn zu einem
erhöhten Luftdruck. Die Strömungs-Führungsfläche in der Mitte
der unteren Fläche führt den Luftstrom, der von der Front der Anordnung
verdichtet worden ist, zum Heck der Anordnung. Der Strömungs-Teilungsabschnitt
am Heck der unteren Fläche teilt den Luftstrom von der Front der Anordnung.
Der untere Luftstrom von der Front des Fahrzeugs und über dem
Dach des Fahrzeugs wird zunächst zur Dachseite eingeleitet und durch die Strömungs-Verdichtungsfläche
an der Front der unteren Fläche verdichtet. Demgemäß steigt der Druck
des Luftstroms an. Als nächstes wird der Luftstrom zum Heck
der Anordnung durch die Strömungs-Führungsfläche in der Mitte der
unteren Fläche geführt, und der Luftstrom wird von der Anordnung durch
den Strömungs-Teilungsabschnitt am Heck der unteren Fläche geteilt. Dann
vereinigt sich am Heck der Anordnung der geteilte Luftstrom mit dem Luftstrom entlang
der oberen Fläche der Anordnung. Folglich ist die Differenz der Drücke,
der Geschwindigkeiten oder etc. zwischen den beiden Luftströmen, die an der
unteren und oberen Seite der Anordnung geteilt worden sind, größer. Dann
kann ein Karmanwirbel, der ein Windgeräusch der Anordnung verursacht, vermieden
werden, obwohl eine Front-Heck-Länge der Anordnung nicht unnötig lang
ist. Auf diese Weise kann das Windgeräusch der Anordnung effizient verringert
werden.
Die oben genannte Strömungs-Verdichtungsfläche ist in Richtung
des Inneren der Anordnung ausgehöhlt, wobei die Strömungs-Führungsfläche
ein sanfter Konvex-Wölbungsbogen eines Kreises als der Querschnitt sein kann,
und der Strömungs-Teilungsabschnitt kann schlitz- bzw. spaltförmig (notch
shaped) wie eine Stufe sein.
Der untere Luftstrom, der unter der Anordnung, die entlang der Breite
des Fahrzeugs von der Front des Fahrzeugs und über dem Dach des Fahrzeugs angeordnet
ist, wird zunächst eingeleitet und von der Strömungs-Verdichtungsfläche,
die in Richtung des Inneren der Anordnung ausgehöhlt ist, verdichtet. Demgemäß
steigt der Druck des Luftstroms. Als nächstes wird der Luftstrom zum Heck der
Anordnung durch die Strömungs-Führungsfläche geführt, deren
Querschnittslinie der sanfte bzw. glatte Konvex-Wölbungsbogen des Kreises sein
kann, und der Luftstrom wird von der Anordnung durch den Strömungs-Teilungsabschnitt,
der schlitzförmig wie eine Stufe sein kann, geteilt. Schließlich vereinigt
sich der geteilte Luftstrom zusammen mit dem oberen Luftstrom der Anordnung am Heck
der Anordnung. Folglich ist, wie es oben erwähnt worden ist, die Differenz
zwischen den Drücken, Geschwindigkeiten oder etc. zwischen den beiden Luftströmen,
die an der unteren und oberen Seite der Anordnung geteilt worden sind, größer.
Dann kann ein Karmanwirbel, der ein Windgeräusch verursacht, verhindert werden,
und das Windgeräusch der Anordnung kann effizient verringert werden.
Ferner, kann die obere Fläche der Anordnung sanft gewölbt
und konvex in der oberen Richtung sein.
Die oben erläuterte obere Fläche der Anordnung kann die
Teilung des Luftstroms entlang der oberen Fläche der Anordnung hindern bzw.
hemmen. Folglich kann ein Karmanwirbel, der ein Windgeräusch verursacht, hinreichend
vermieden werden, und das Windgeräusch der Anordnung kann effizient verringert
werden.
Ferner kann im Mittelabschnitt der Breite der Anordnung entlang der
Breite des Fahrzeugs die vertikale Mittellinie, die den Mittelpunkt der oberen Fläche
aus der Sicht der Front-Heck-Richtung mit dem Mittelpunkt des Querschnitts der Anordnung
verbindet, mit der Normallinie (normal line) des Dachs des Fahrzeugs zusammenfallen
oder im wesentlichen zusammenfallen.
Dies bedeutet, daß die horizontale Mittellinie der Anordnung
parallel oder im wesentlichen parallel mit der Strömungslinie der Luft entlang
des Dachs des Fahrzeugs sein kann, und die horizontale Mittellinie kann parallel
oder im wesentlichen parallel mit einer Linie sein, welche die Dachlinie als den
Querschnitt tangiert. Demgemäß wird der Luftstrom effizient zwischen der
Strömungs-Verdichtungsfläche und der Fläche des Dachs verdichtet.
Dann wird das Windgeräusch der Anordnung weiter effizient verringert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die oberen und weiteren Aspekte, Merkmale, Vorteile und technischen
und industriellen Bedeutungen dieser Erfindung sind durch Lesen der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung besser ersichtlich, wenn sie in Verbindung mit der beigefügten
Zeichnung betrachtet werden, in der:
1 eine Querschnittsansicht einer Querstrebe (crossbar)
eines Dachgepäckhalters ist, der eine Anordnung, die zur verringerten Erzeugung
von Windgeräusch angepaßt ist, als eine erste Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung aufweist, und der an der Front eines Dachs des Fahrzeugs
montiert ist;
2 eine Querschnittsansicht einer Querstrebe eines Dachgepäckhalters
ist, der eine Anordnung wie die erste Ausführungsform aufweist und der an das
Heck eines Dachs des Fahrzeugs montiert ist;
3 eine isometrische Ansicht eines oberen Teils eines
Fahrzeugs ist, das mit einem Dachgepäckhalter ausgestattet ist, der eine Anordnung
wie die erste Ausführungsform aufweist;
4 eine Querschnittsansicht einer Querstrebe eines Dachgepäckhalters
ist, der eine Anordnung, die zur verringerten Erzeugung von Windgeräusch angepaßt
ist, als eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung aufweist; und
5 eine Querschnittsansicht eines Dachspoilers ist,
der eine herkömmliche Anordnung, die zur verringerten Erzeugung
von Windgeräusch angepaßt ist, aufweist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
In der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen
wird die vorliegende Erfindung in bezug auf spezifische Ausführungsformen detaillierter
beschrieben. Ein Anordnung wie die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
wird unter Verwendung der 1, 2
und 3 erklärt.
Zudem stellt in jeder Figur der Pfeil FR die Frontrichtung eines Fahrzeugs
dar, und der Pfeil UP stellt die Aufwärtsrichtung des Fahrzeugs dar.
Mit Bezug auf 3 ist ein Fahrzeug
10 mit einem Dachgepäckhalter 16, der zwei Querstreben bzw.
Querbalken 12 bzw. 14 enthält (Ein Querbalken wird ebenfalls
eine Anordnung genannt.), über einem Dach 11 des Fahrzeugs
10 ausgestattet. Der Front-Querbalken 12 und der Heck-Querbalken
14 sind jeweils an der Front und dem Heck des Dachs 11 des Fahrzeugs
10 angeordnet. Die Querbalken 12 bzw. 14 sind im wesentlichen
parallel zur Breite des Fahrzeugs 10.
1 stellt eine Querschnittsansicht des Front-Querbalkens
12 dar. Wie es in 1 dargestellt ist, ist eine
obere Fläche 18 des Front-Querschnittsbalkens 12 wie ein
sanftes Aufwärtskonvex (beispielsweise ein Konvex-Wölbungsbogen eines
Kreises) ausgebildet, und die obere Fläche 18 führt einen Teil
(dargestellt als ein Pfeil W1 in 1) eines Luftstroms
(dargestellt als ein Pfeil W) von der Front zum Heck des Fahrzeugs 10.
Der Front-Querbalken 12 ist aus einem Kunstharz hergestellt, und eine Verstärkungsrippe
13 ist im Inneren des Front-Querbalkens 12 angeordnet. Ein Dämpfer
15, beispielsweise ein Gummidämpfer, ist am bzw. auf dem Frontquerbalken
12 befestigt. Der Dämpfer 15 ist zum sanften Aufnehmen eines
getragenen Gegenstands oder getragener Gegenstände, die auf den Dachgepäckhalter
16 gelegt worden sind.
Ferner ist eine Strömungs-Verdichtungsfläche 22
an der Frontfläche einer unteren Fläche 20 des Front-Querbalkens
12 ausgebildet. Die Strömungs-Verdichtungsfläche 22
ist in Richtung eines Mittelpunkts 12A des Querschnitts des Front-Querbalkens
12 ausgehöhlt. Die Strömungs-Verdichtungsfläche
22 führt einen Teil (dargestellt als ein Pfeil W2 in 1)
eines Luftstroms W von der Front zum Dach 11 und verdichtet den Luftstrom
W2 zwischen der unteren Fläche 20 und dem Dach 11.
Zudem ist der Mittelpunkt 12A wie nachfolgend beschrieben
definiert. Mehrere relativ nahezu horizontale Linien können in 1
gezeichnet werden. Zwei Linien unter diesen Linien sind gewählt. Eine Linie
ist tangential zur Querschnitts-Außenlinie bzw. zum Querschnittsumriß
(outline) des Front-Querbalkens 12 auf der obersten Seite, und die weitere
bzw. andere Linie ist tangential dazu auf der untersten Seite. Derartige zwei Linien
sind jeweils parallel zueinander. Auf der oben erläuterten Weise können
mehrere Sätze von zwei Linien gewählt werden, wenn die Neigung der nahezu
horizontalen Linie variiert wird. Unter diesen Sätzen von zwei Linien wird
allein ein Satz gewählt, bei dem der Abstand zwischen den beiden parallelen
Linien (die obere horizontale Linie und die untere horizontale Linie) minimal ist.
Als nächstes wird eine horizontale Mittellinie 12C zwischen den beiden
gewählten Linien definiert. D.h., der Abstand zwischen der Mittellinie und
der oberen horizontalen Linie ist gleich dem Abstand zwischen der Mittellinie und
der unteren horizontalen Linie. Als nächstes wird eine vertikale Frontlinie
und eine vertikale Hecklinie, wie nachfolgend beschrieben ist, definiert. Die vertikale
Frontlinie schneidet die horizontale Mittellinie in rechten Winkeln und ist tangential
zum Front-Querbalken 12 an der vordersten bzw. äußersten Frontseite.
Die vertikale Hecklinie schneidet die horizontale Mittellinie in rechten Winkeln
und ist tangential zum Front-Querbalken 12 an der hintersten bzw. äußersten
Heckseite. Eine vertikale Mittellinie 12D zwischen den vertikalen Front-
und Hecklinien ist dann definiert. D.h., der Abstand zwischen der vertikalen Mittellinie
und der vertikalen Frontlinie ist gleich dem Abstand zwischen den vertikalen Mittellinie
und der vertikalen Hecklinie. Der Schnittpunkt der horizontalen Mittellinie
12C und der vertikalen Mittellinie 12D ist als der Mittelpunkt
12A definiert. Ferner ist ein Mittelpunkt 18A als ein Schnittpunkt
der vertikalen Mittellinie 12D und der oberen Fläche 18 definiert.
Auf dem Front-Querbalken 12 ist eine Strömungs-Führungsfläche
24 in der Mitte der unteren Fläche 20 in der Front-Heck-Richtung
des Fahrzeugs 10 ausgebildet. Diese Strömungs-Führungsfläche
24 ist ein glatter Konvex-Wölbungsbogen eines Kreises wie der Querschnitt
des Querbalkens 12 und führt den verdichteten Luftstrom zum Heck des
Fahrzeugs 10, wie es als ein Pfeil W3 in 1
dargestellt ist.
Ferner ist auf dem Front-Querbalken 12 ein Strömungs-Teilungsabschnitt
26 am Heck der unteren Fläche 20 ausgebildet, und der Strömungs-Teilungsabschnitt
26 ist schlitzförmig wie eine Stufe. Der Strömungs-Teilungsabschnitt
26 teilt den Luftstrom vom Front-Querbalken 12, wie er als ein
Pfeil W4 in 1 dargestellt ist.
Bei dieser ersten Ausführungsform ist ein äußerster
Frontabschnitt 12B des Frontquerbalkens 12 höher als die
horizontale Mittellinie 12C. Demgemäß wird der Luftstrom W in
die oberen und unteren Luftströme W1 bzw. W2 durch den äußersten
Frontabschnitt 12B geteilt, und die Strömungsmenge des unteren Luftstroms
W2 ist größer als die Strömungsmenge des oberen Luftstroms W1.
Im Mittelteil der Breite des Front-Querbalkens 12 entlang
der Breite des Fahrzeugs 10 fällt die vertikale Mittellinie
12D, die den Mittelpunkt 18A auf der oberen Fläche
18 mit dem Mittelpunkt 12A des Front-Querbalkens 12 verbindet,
mit der Normallinie L1 der Querschnittslinie 11A des Dachs 11
zusammen oder fällt im wesentlichen zusammen (wie es in 1
dargestellt ist). Folglich wird der untere Luftstrom W2 durch die Strömungs-Verdichtungsfläche
22 und das Dach 11 effizient verdichtet.
Zudem ist bezugnehmend auf 2 eine Querschnittsansicht
des Heck-Querbalkens 14 des Dachgepäckhalters 16 im wesentlichen
dieselbe wie die Querschnittsansicht des Front-Querbalkens 12. Im Mittelteil
des Heck-Querbalkens 14, entlang der Breite des Fahrzeugs 10,
fällt die vertikale Mittellinie 14D, die den Mittelpunkt
18A auf der oberen Fläche 18 mit dem Mittelpunkt
14A des Heck-Querbalkens 14 verbindet, mit der Normallinie L2
der Querschnitts-Dachlinie 11A des Dachs 11 zusammen oder fällt
im wesentlichen zusammen (wie es in 2 dargestellt ist).
Folglich wird der untere Luftstrom W2 durch die Strömungs-Verdichtungsfläche
22 und das Dach 11 effizient verdichtet.
Als nächstes wird die Wirkung dieser Ausführungsform erklärt.
Bei der Anordnung wie der ersten Ausführungsform wird der obere
Luftstrom (dargestellt als der Pfeil W1 in 1) über
dem Front-Querbalken 12 zum Heck des Fahrzeugs 10 entlang der
oberen Fläche 18 geführt. Da der untere Luftstrom W2 des Luftstroms
W von der Front des Fahrzeugs 10 zunächst in Richtung des Dachs
11 eingeleitet und durch die Strömungs-Verdichtungsfläche
22 verdichtet wird, nimmt der Druck des Luftstroms W2 zu. Folglich wird
der Luftstrom W2 durch die Strömungsführungsfläche 24 des
Front-Querbalkens 12 in Richtung des Hecks geführt (dargestellt als
der Pfeil W3), und der Luftstrom W3 (dargestellt als der Pfeil W4 in 1)
löst sich vom Front-Querbalken 12 am Strömungs-Teilungsabschnitt
26 ab. Schließlich vereinigt sich der Luftstrom W4 mit dem oben genannten
oberen Luftstrom W1 am Heck 24 des Front-Querbalkens 12.
Folglich nimmt bezüglich der beiden Luftströme (dargestellt
als die Pfeile W1 und W2), die am äußersten Frontabschnitt 12B
in Richtung der oberen und unteren Seite des Front-Querbalkens 12 geteilt
sind, die Differenz zwischen den Drücken oder Geschwindigkeiten der beiden
Luftströme zu. Der obere Luftstrom W1 über dem Front-Querbalken
12 kann dann von einer Ablösung vom Front-Querbalken 12 an
der oberen Fläche 18, insbesondere am Heck der oberen Fläche
18, gehindert werden.
Wie es oben erläutert worden ist, kann bei der Anordnung der
ersten Ausführungsform ein Karmanwirbel der Luftströme, der das Windgeräusch
verursacht, durch eine einfache Anordnung hinreichend beseitigt werden, und das
Windgeräusch des Fahrzeugs kann effizient verringert werden.
Da der äußerste Frontabschnitt 12B des Front-Querbalkens
12 höher als die horizontale Mittellinie 12 ist, ist die
Menge des unteren Luftstroms W2 größer als die Menge des oberen Luftstroms
W1 unter den beiden Luftströmen, die am äußersten Frontabschnitt
12B geteilt worden sind. Da die Differenz zwischen den Drücken oder
Geschwindigkeiten der beiden Luftströme W1 und W4 ferner größer ist,
kann demgemäß das Windgeräusch weiter effizient verringert werden.
Bei der ersten Ausführungsform fällt im Mittelteil des Front-Querbalkens
12 entlang der Breite des Fahrzeugs 10 die vertikale Mittellinie
12D, die dem Mittelpunkt 18A auf der oberen Fläche
18 mit dem Mittelpunkt 12A des Frontquerbalkens 12 verbindet,
mit der Normallinie L1 der Querschnittslinie des Dachs 11 zusammen oder
fällt im wesentlichen zusammen. D.h., die horizontale Mittellinie des Front-Querbalkens
12 ist parallel oder im wesentlichen parallel zu einer Linie, die tangential
zur Querschnitts-Dachlinie 11A des Dachs 11 ist. Folglich wird
der Luftstrom zwischen der Strömungs-Verdichtungsfläche 22 und
dem Dach 11 effizient verdichtet, und das Windgeräusch wird weiter
verringert.
Ferner kann durch Anpassen der vorgenannten Gestalt für den Front-Querbalken
12 nicht nur das Windgeräusch effizient verringert werden, sondern
eine Front-Heck-Länge des Front-Querbalkens 12 kann ebenfalls verringert
werden, während eine Obenunten-Dicke bzw. vertikale Dicke (up-down thickness)
des Front-Querbalkens 12, welche die Festigkeit des Front-Querbalkens
12 beeinflußt, hinreichend sichergestellt ist. Aus der Sicht des Front-Querbalkens
12 von der Front- und Heckseite, sieht der Front-Querbalken 12
in der Oben-unten-Richtung bzw. vertikalen Richtung (up-down direction) aufgrund
eines Schatteneffekts der Gestalt schlank aus. Eine gesamte äußere Erscheinung
des Dachgepäckhalters 16 wird verbessert.
Zudem kann bezüglich des Heck-Querbalkens 14 derselbe
Effekt wie der Front-Querbalken 12 aufgrund derselben Wirkung erhalten
werden.
Die spezifizierte Ausführungsform der Erfindung ist oben erläutert,
jedoch ist diese Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt,
und es ist ersichtlich, daß weitere Ausführungsformen
innerhalb des Schutzumfangs dieser Erfindung verfügbar sind. Beispielsweise
wird die zweite Ausführungsform der Erfindung als nächstes geschildert
bzw. dargestellt. Bei der zweiten Ausführungsform wird in 4
ein Querbalken 30 an Stelle des Front-Querbalkens 12 oder des
Heck-Querbalkens 14 dargestellt. Eine Gestalt einer oberen Fläche
18' und einer unteren Fläche 20', die eine Strömungs-Verdichtungsfläche
22', eine Strömungs-Führungsfläche 24' und einen
Strömungs-Teilungsabschnitt 26' enthält, weisen etwas unterschiedliche
Gestalten zu den jeweiligen Gestalten des Front-Querbalkens 12 oder des
Heck-Querbalkens 14 auf. Ein derartiger Querbalken 30 der zweiten
Ausführungsform ist ebenfalls verfügbar. Ferner ist eine ebene Schräge
von der Oberseite und der Front zur Unterseite und dem Heck des Querbalkens
30 (dargestellt als eine doppelt gestrichelte Linie 22'' in
4) an Stelle der ausgehöhlten bzw. hohlen Fläche
wie der Strömungs-Verdichtungsfläche 22' ebenfalls verfügbar.
Da die untere Verdichtungsfläche 22' oder
22'' ausgehöhlt bzw. hohl ist oder eine ebene Schräge von der
Oberseite und der Front zur Unterseite und dem Heck des Querbalkens 30
ist, wird ein unterer Luftstrom W2', der am vordersten Frontabschnitt
12B' vom Luftstrom W' geteilt worden ist, in Richtung des Dachs
11 eingeleitet und zwischen der Strömungs-Verdichtungsfläche
22' oder 22'' und dem Dach 11 verdichtet. In derselben
Weise, wie es bei der Wirkung der ersten Ausführungsform erläutert worden
ist, nimmt der Druck des Luftstroms W2' zu. Folglich wird der Luftstrom W2' durch
eine Strömungs-Führungsfläche 24' des Querbalkens
30 zum Heck geführt (dargestellt als ein Pfeil W3'), und der Luftstrom
W3' löst sich (dargestellt als ein Pfeil W4' in 4)
vom Querbalken 30 an einem Strömungs-Teilungsabschnitt 26'
ab. Schließlich vereinigt sich der Luftstrom W4' mit einem oberen Luftstrom
W1' am Heck des Querbalkens 30.
Da diese Anordnung die Differenz zwischen den Drücken oder Geschwindigkeiten
der beiden Luftströme W1' und W4' erhöht, kann der obere Luftstrom W1'
über dem Front-Querbalken 30 dann vom Ablösen vom Front-Querbalken
30 an der oberen Fläche 18' gehindert werden, insbesondere
am Heck der oberen Fläche 18', wobei der Karmanwirbel, der das Windgeräusch
verursacht, durch eine einfache Anordnung hinreichend beseitigt werden, und das
Windgeräusch eines Fahrzeugs kann bei der zweiten Ausführungsform effizient
verringert werden.
Die Anordnung der Erfindung ist nicht auf einen Querbalken eines Dachgepäckhalters
beschränkt, und sie kann ebenfalls für eine Anordnung für einen Dachspoiler,
der auf einem Dach eines Fahrzeugs angeordnet ist, oder für weitere Teile angepaßt
werden.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden den Fachleuten
durch in Betracht ziehen der Spezifikation und Anwendung der hiermit offenbarten
Erfindung ersichtlich. Es ist beabsichtigt, daß die Spezifikation und Beispiele
nur als beispielhaft betrachtet werden, wobei der wahre Schutzumfang der Erfindung
durch die nachfolgenden Ansprüche angegeben wird.