GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft Kraftstoff-Zufuhrsysteme, die an
einen Kraftstofftank montiert sind. Genauer betrifft die Erfindung ein Kraftstoffpumpenmodul
mit einem Speicherabschnitt im Kraftstofftank zur Verwendung für Einbauzwecke
in flachen Kraftstofftanks.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Kraftstofftanks, die verwendet werden, um einen Kraftstoffvorrat für
Fahrzeuge aufzunehmen, die einen Verbrennungsmotor nutzen, sind häufig in ihrem
Volumen und ihren Abmessungen durch den verfügbaren Raum in einem gegebenen
Bereich, der in einem Fahrzeug für diesen Zweck vorgesehen ist, beschränkt.
Mit dem sich verstärkenden Trend zur Herstellung kleinerer, effizienterer Fahrzeuge
wird der verfügbare Platz für den Einbau eines Kraftstofftanks in jeder
gegebenen Anwendung noch begrenzter. Aufgrund dieser räumlichen Beschränkungen
wird der Kraftstofftank häufig speziell so gestaltet, dass er ein breites,
flaches Design mit relativ geringer Tiefe aufweist. Diese Abmessungen beschränken
die Einbautiefe, die für die Installation eines Pumpenmoduls zur Verfügung
steht, an dem verschiedene Komponenten befestigt sind, beispielsweise Entlüftungsventile
oder Emissionsreduzierungstöpfe bzw. -katalysatoren, die durch die zunehmenden
Emissionsregulierungen erforderlich sind.
Die Alternative zur Einbeziehung dieser Komponenten in das Kraftstoffpumpenmodul
wäre ihre Anordnung in separaten Öffnungen im Kraftstofftank. Leider ist
jedes zusätzliche Loch eine weitere potentielle Kraftstoffemissionsquelle.
Daher ist es von Vorteil, ein Kraftstoffpumpenmodul zu haben, das die Zufuhreinheit,
den Pumpenmotor, die Entlüftungen und andere Komponenten in einem einzigen
Element zu einer Einheit zusammenfasst, wodurch die Notwendigkeit für mehrere
Öffnungen durch die Wand eines Kraftstofftanks verringert wird und dadurch
die Emissionsquellen begrenzt werden.
Kraftstoffpumpen-Designs werden für eine große Vielfalt
von Kraftstoffzufuhrzwecken entworfen und sind im Hinblick auf die Art der Kraftstoffzufuhr
zum Verbrennungsmotor des Fahrzeugs stark verbessert worden. Bestimmte Pumpenmodule
verwenden einen Speicher als Teil der Kraftstoffzufuhreinheit, wie im US-Patent
Nr. 5,452,701, Tuckey, offenbart. Angeordnet im Kraftstofftank, um für eine
konstante Kraftstoffversorgung des Fahrzeug-Verbrennungsmotors zu sorgen, werden
diese Speicher durch eine Kraftstoffzufuhr aus dem Tank mittels einer Strahlpumpe,
die in die Haupt-Kraftstoffpumpe der Zufuhreinheit integriert ist, beliefert.
Die Strahlpumpe liefert Kraftstoff aus dem Tank zum Speicher und nutzt
dabei Unterdruck, der von einem Teil des verdichteten Kraftstoffs erzeugt wird,
der aus dem Auslass der primären Kraftstoffpumpe durch die Strahlpumpe gelenkt
wird und einen Druckgradienten erzeugt, der Kraftstoff aus dem Tank in den Speicher
zieht. Um den Wirkungsgrad eines Kraftstofftanks mit großem Volumen zu maximieren,
müssen die Strahlpumpe und der Speicher nahe dem Boden oder dem tiefsten Abschnitt
des Kraftstofftanks positioniert werden, damit eine Kraftstoffversorgung der primären
Pumpe auch dann möglich ist, wenn der Füllstand im Kraftstofftank niedrig
ist. Es stellt sich das Problem, dass es in Anwendungen mit geringer Einbautiefe
bei Kraftstofftanks, wo sich der Speicher des Kraftstoffpumpenmoduls direkt unter
dem modularen Flansch befindet, zu einer physikalische Störung zwischen dem
Speicher und den Komponenten, die am Boden des Pumpenmodulflansches befestigt sind,
kommt.
Eine Lösung, die vom US-Patent Nr. 6,308,733, Murakoshi et al.,
gelehrt wird, ist die Bereitstellung eines Mittels, das ein Wegschwenken des Kraftstoffpumpenspeichers
vom Pumpenbefestigungsflansch erlaubt, wenn die Einheit an einem Kraftstofftank
installiert wird. Dies wird dadurch erreicht, dass der Speicher mittels einer Schwenkverbindung
am modularen Flansch befestigt wird, wodurch der Speicher während der Einfügung
des Pumpenmoduls durch die Öffnung, die sich in der oberen Wand eines Kraftstofftanks
befindet, dem modularen Flansch horizontal ausweichen kann. Dadurch wird die notwendige
Einbautiefe geschaffen, um den modularen Flansch vollständig in die Öffnung
abzusenken und den Tank zu verschließen, ohne mit dem Speicher in Konflikt
zu kommen. Leider kann diese Schwenkverbindung manchmal zulassen, dass sich der
Speicher auch nach dem Einbau vom Boden des Kraftstofftanks abhebt, je nachdem,
wie rau die Bedingungen des Terrains sind, über welches das Fahrzeug fährt,
was wiederum zu einer möglichen unzureichenden Beschickung der Pumpe oder zu
einem erhöhten Verschleiß und schließlich einem Ausfall der Schwenkverbindung
führt, was eine Austauschreparatur erforderlich macht.
Die vorliegende Erfindung überwindet die oben genannten Nachteile
des Standes der Technik unter Verwendung von kompatiblen Komponenten von Kraftstoffpumpenmodulen
des Standes der Technik, um einen modularen Flansch und einen Speicher, der versetzt
zu diesem angeordnet ist, zu schaffen. Die Erfindung ermöglicht die vertikale
Einführung des Speichers und einer Kraftstoffpumpe durch die Kraftstofftanköffnung,
anschließend gefolgt von der horizontalen Verschiebung des Moduls relativ zum
Kraftstofftank, um den modularen Flansch an der Tanköffnung zur Befestigung
an dieser auszurichten, versetzt zum inneren Speicher. Dieser Entwurf vergrößert
den Platz erheblich, der an der Rückseite des modularen Flansches zur Verfügung
steht, um extra Komponenten einzubauen, die nötig sind, um Emissionen zu reduzieren,
während die Funktion des Kraftstoffpumpenmoduls erhalten bleibt, ohne dass
es zu einem Konflikt mit dem Kraftstoffpumpenspeicher kommt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Mittel zur Installierung
eines Kraftstoffpumpenmoduls zu schaffen, das einen Speicher nutzt, der in Kraftstofftank-Anwendungen
mit begrenzter vertikaler Einbautiefe verwendet werden kann.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Kraftstoffpumpenmoduls, das die ständig mehr werdenden notwendigen Komponenten
aufnehmen kann, wie Entlüftungsventile und Kohlenstofftöpfe bzw. -katalysatoren,
die an der Rückseite des modularen Flansches des Moduls hinzugefügt werden
können, während die Funktion des Moduls trotzdem erhalten bleibt.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Mittels zur Befestigung des Kraftstoffspeichers versetzt zum modularen Flansch,
um die angemessene vertikale Einbautiefe in einer Anwendung mit flachem Kraftstofftank
zu schaffen.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines
Kraftstoffpumpenmoduls, das zahlreiche Komponenten aufweist, die mit anderen Kraftstoffpumpenmodulen
kompatibel sind.
Die vorgenannten Aufgaben werden von einem Kraftstoffpumpenmodul zur
Versorgung eines Fahrzeugs mit einem Kraftstoffvorrat erreicht, das einen modularen
Flansch, einen Pumpenspeicher und ein oder mehrere Befestigungsmittel, wodurch die
beiden Elemente miteinander verbunden werden, aufweist. Zusätzlich zu dem Kraftstoffpumpen-Auslass
und Umlenkbeschlägen, die am modularen Flansch angeordnet sind, werden verschiedene
optionale Komponenten an der Unterseite befestigt, wie Entlüftungsventile oder
Kohlenstofftöpfe. Der Einlass der primären Kraftstoffpumpe, der sich im
Speicher befindet, wird mit Kraftstoff beschickt, der vom Speicher des Pumpenmoduls
geliefert wird, der seinerseits Kraftstoff von einer Stelle erhält, die an
den Speicher grenzt und sich nahe dem Boden des Haupt-Kraftstofftanks befindet,
und zwar mittels einer Strahlpumpe, die einen Einlass, der sich außerhalb des
Speichers, nahe am Boden des Gastanks, befindet, und einen Auslass innerhalb des
Speichers aufweist. Der Speicher wird versetzt zur Mitte am Flansch befestigt, und
zwar durch Befestigungsmittel, die eines oder mehrere vorgespannte Federbeine aufweisen,
die dazu dienen, den Speicher nach der Installation am Boden des Kraftstofftanks
anliegen zu lassen.
Nachdem das gesamte Modul vormontiert wurde, wird der Einbau in einen
Kraftstofftank dadurch bewerkstelligt, dass der Speicher durch die Öffnung,
die sich in der oberen Wand des Kraftstofftanks befindet, abgesenkt wird, und die
Einheit anschließend relativ zum Kraftstofftank horizontal verschoben wird,
bis der Flansch sich zentriert über der Kraftstofftanköffnung befindet.
Der Flansch wird dann nach unten in Position gedrückt, wobei die Federbeine
zusammengedrückt werden, bis der Flansch vollständig über der Öffnung
sitzt, wodurch der Kraftstofftank geschlossen wird. Dadurch dass der Speicher zum
Flansch versetzt ist, haben Komponenten, die an der Unterseite des Flansches befestigt
sind, eine angemessene Einbautiefe, ohne mit dem Speicher in Konflikt zu kommen,
der sich nun seitlich vom Flansch im Kraftstofftank befindet.
Weitere Anwendungsgebiete der vorliegenden Erfindung werden aus der
ausführlichen Beschreibung, die nachstehend angegeben ist, deutlich. Es sei
darauf hingewiesen, dass die ausführliche Beschreibung und spezielle Beispiele
zwar die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung angeben, aber nur der Erläuterung
dienen und den Bereich der Erfindung nicht einschränken sollen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
Die vorliegende Erfindung wird anhand der ausführlichen Beschreibung
und der begleitenden Zeichnung besser verständlich, worin:
1 eine Prospektansicht des Kraftstoffpumpenmoduls ist,
das in einem Kraftstofftank eingebaut ist, geschnitten entlang der Modulöffnung
des Pumpenmoduls;
2 eine Phantom-Draufsicht auf das Kraftstofftankmodul
ist, das in einem Kraftstofftank eingebaut ist, entlang der Linie 2 von
1;
3 eine seitliche Teilschnittansicht des Anfangsschritts
zum Einbau des Kraftstoffpumpenmoduls in einen Kraftstofftank ist, die den Speicher
teilweise durch die Öffnung in den Kraftstofftank eingeführt zeigt;
4 eine seitliche Teilschnittansicht des zweiten Schritts
zum Einbau des Kraftstoffpumpenmoduls in einen Kraftstofftank ist, die den Speicher
vollständig in den Kraftstofftank eingeführt zeigt;
5 eine seitliche Teilschnittansicht des dritten Schritts
zum Einbau des Kraftstoffpumpenmoduls in einen Kraftstofftank ist, die den modularen
Flansch an der Öffnung des Kraftstofftanks ausgerichtet zeigt;
und
6 eine seitliche Teilschnittansicht des vierten Schritts
zum Einbau des Kraftstoffpumpenmoduls in einen Kraftstofftank ist, der den modularen
Flansch auf den Kraftstofftank niedergedrückt und an diesem befestigt zeigt.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die folgende Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform(en)
ist rein erklärender Natur und soll die Erfindung, ihre Anwendung oder ihre
Zwecke in keiner Weise beschränken.
Mit Bezug auf die Zeichnungen, und insbesondere die 1
und 2, ist ein Kraftstoffpumpenmodul 10 der
vorliegenden Erfindung dargestellt, das an einem Kraftstofftank 14 montiert
ist. Genauer ist das Modul in einer Öffnung 12 montiert, die durch
die obere Wand 15 des Kraftstofftanks 14 hindurchgeht, wobei nach
dem Einbau praktisch alle Komponenten sich innerhalb des Innenvolumenbereichs des
Kraftstofftanks 14 befinden, mit der Ausnahme eines Kraftstoffeinlasses
17 und von Umlenkbeschlägen 18, ebenso wie von etwaigen weiteren
notwendigen Entlüftungen und elektrischen Verbindungen, die nicht dargestellt
sind. Das Modul 10 besteht generell aus zwei Hauptelementen: einem modularen
Flansch 20 und einem Pumpenspeicher 30, die durch Befestigungsmittel
40 und verschiedene innere Kraftstoffleitungen oder Drähte miteinander
verbunden sind, die allgemein mit der Bezugszahl 41 bezeichnet sind und
deren Nummer um der Klarheit willen weggelassen wurde, um das Wesentliche der vorliegenden
Erfindung darstellen zu können. Das gesamte Kraftstoffpumpenmodul
10 wird vor dem Einbau in den Kraftstofftank 14 vormontiert, was
eine Einführung durch die Öffnung 12 als Ganzes und eine anschließende
Befestigung des modularen Flansches 20 am Kraftstofftank 14 ermöglicht.
Das erste Element, der modulare Flansch 20, ist allgemein
scheibenförmig mit einer außen liegenden Oberseite 21 und einer
innen liegenden Unterseite 22 zur Befestigung durch eine Öffnung
12 in der oberen Wand 15 eines Fahrzeug-Kraftstofftanks
14, um so das innere Volumen des Kraftstofftanks gegen die äußere
Atmosphäre abzuschließen. Sobald er vollständig am Kraftstofftank
14 installiert und befestigt ist, ist nur die Oberseite 21 des
modularen Flansches 20 der äußeren Atmosphäre ausgesetzt,
während die Unterseite 22 des Flansches 20 nur dem Inneren
des Kraftstofftanks 14 ausgesetzt ist.
Der modulare Flansch 20 weist ferner ein Abdichtmittel auf,
das weder dargestellt noch für den Anspruch der vorliegenden Erfindung von
Bedeutung ist und das um den Umfang des Flansches 20 herum angeordnet ist,
um den Flansch 20 gegen die obere Wand 15 des Tanks
14 abzudichten, wenn er dort durch die Öffnung 12 eingebaut
wird. Zusätzlich zu dem Kraftstoffpumpen-Einlass 17 und Umlenkbeschlägen
18, die im modularen Flansch 20 befestigt und aufgenommen sind,
sind zusätzliche Komponenten, die für das Kraftstoffsystem notwendig sind,
wie Entlüftungsventile, Kohlenstofftöpfe usw. ebenfalls daran befestigt.
Die Spezifität dieser zusätzlichen Komponenten kann von Anwendung zu Anwendung
variieren, sie sind aber in den 3–6
allgemein mit der Bezugszahl 27 bezeichnet. Diese Komponenten könnten
auch in anderen Öffnungen durch die Kraftstofftankwand, getrennt vom Kraftstoffpumpenmodul
angeordnet werden, aber ihre Einbeziehung in den Pumpenmodulflansch, wie bei der
vorliegenden Erfindung, macht zusätzliche Löcher, d.h. mögliche Quellen
für Kraftstoffemissionen aus dem Kraftstofftank, überflüssig.
Am modularen Flansch 20 montiert ist das Befestigungsmittel
40, das senkrecht nach unten verläuft, um den modularen Flansch
20 mit dem Speicher 30 zu verbinden. Die Befestigungsmittel
40 bestehen aus einem oder mehreren Druckfederbeinen, die zur Mitte versetzt
an einem Ende an der Bodenfläche 22 des modularen Flansches
20 montiert sind, nahe dem vorderen Rand 29, wodurch sie den Speicher
30, von oben betrachtet wie in 2, versetzt
befestigen.
Das zweite Element, der Pumpenspeicher 30, ist ein allgemein
rund geformter, geschlossener Behälter mit mindestens einem Querschnittsdurchmesser,
der kleiner ist als der Durchmesser der Öffnung 12, was seine Einführung
in den Kraftstofftank 14 durch diese hindurch ermöglicht. Die runde
Form des Speichers 30, wie in der bevorzugten Ausführungsform dargestellt,
die einen etwas kleineren Durchmesser hat als die Öffnung 12 des Kraftstofftanks,
ermöglicht eine direkte vertikale Einführung in den Kraftstofftank durch
die Öffnung 12 hindurch. Der Speicher 30 weist ein inneres
Kraftstoff-Fassungsvermögen auf, das ausreicht, um die Haupt-Kraftstoffpumpe
während vorübergehendem Kraftstoffmangel, wie während eines Betriebs
des Fahrzeugs am Schräghang, mit einer ausreichenden Kraftstoffzufuhr zu versorgen,
und wird von einer Strahlpumpe, die in der Zeichnung nicht dargestellt, aber in
der Technik bekannt ist, ständig mit Kraftstoff aus dem Kraftstofftank
14 des Fahrzeugs versorgt. Die Strahlpumpe befindet sich im Speicher
30 und arbeitet mittels Unterdruck, der durch einen Zug der Haupt-Kraftstoffpumpe
erzeugt wird. Wenn das Fahrzeug um eine Kurve fährt oder anhält, kann
es vorkommen, dass die Pumpe vorübergehend zu wenig Kraftstoff erhält,
falls relativ wenig Kraftstoff im Tank 14 ist. Glücklicherweise stellt
der im Speicher 30 vorgehaltene Kraftstoff sicher, dass eine angemessene
Menge für die Kraftstoffpumpe verfügbar ist, bis der Kraftstoff
im Tank zum Einlass der Strahlpumpe zurückgeflossen ist, nachdem das Fahrzeug
sein Manöver beendet hat, wodurch verhindert wird, dass das Fahrzeug abstirbt.
Die Druckfederbeine des Befestigungsmittels 40 verbinden
den Speicher 30 mit dem modularen Flansch 20 versetzt zur Mitte
auf solche Weise, dass eine vertikale Lenkung zwischen dem Flansch 20 und
dem Speicher 30 während des Einbaus des Moduls 10 möglich
ist. Die Federbeine weisen jeweils einen Schaft 43 auf, um den spiralförmig
eine Druckfeder 45 gelegt ist, und sind an einem Ende mit einem Befestigungspunkt
35 befestigt, der sich am Speicher 30 befindet, wodurch der Schaft
43 vertikal entlang der Seite des Speichers 30 gleiten kann, ohne
zu stören, wenn die Federn 45 zusammengedrückt werden, wie in
6 dargestellt. Sobald das Modul 10 ganz im
Kraftstofftank 14 installiert ist, sorgen die zusammengedrückten Federbeine
des Befestigungsmittels 40 für eine abwärts gerichtete Kraft
auf den Speicher 30, wodurch der Speicher 30 angrenzend an die
innere Bodenwand 44 des Kraftstofftanks 14 zum Anliegen kommt
wie in den 5 und 6 dargestellt.
Es ist entscheidend, dass der Speicher 30 gegen die Bodenwand
44 des Kraftstofftanks 14 gedrückt wird, um zu ermöglichen,
dass die Strahlpumpe Kraftstoff aus dem Kraftstofftank 14 anzieht, wenn
der Kraftstoff-Füllstand insgesamt niedrig ist.
Wie in den 3–6
dargestellt, sind Kraftstofftanks häufig relativ flach, was nur wenig Platz
für den vertikalen Einbau eines Kraftstoffpumpenmoduls 10 in einem
Kraftstofftank 14 lässt. Genauer zeigt 6,
wie das Kraftstoffpumpenmodul 10 im Bereich der vorliegenden Erfindung
dieses Problem löst, sobald es ganz an einem Kraftstofftank 14 installiert
ist, wodurch jede vertikale Störung zwischen Komponenten 27, die an
der Unterseite 22 des modularen Flansches 20 befestigt sind, und
der Rückseite 34 des Speichers 30 beseitigt werden, was durch
den versetzten Einbau des Speichers 30 möglich wird.
Das Verfahren zum Zusammenbau des Kraftstoffpumpenmoduls
10 mit einem Kraftstofftank 14 wird wegen seiner Vormontage vor
dem Einbau erheblich vereinfacht. Die 3–6
stellen die Schritte dar, welche die beste Weise zur Befestigung des Moduls
10 der vorliegenden Erfindung an einem Kraftstofftank 14 umfassen,
aber sie sollen den Umfang der vorliegenden Erfindung nicht beschränken. Insbesondere
in 3, welche den Anfangsschritt darstellt, ist ein
Pumpenmodul 10 gezeigt, das zentriert über der Öffnung
12 in der oberen Wand 15 des Kraftstofftanks 14 angeordnet
ist, wodurch es anschließend durch die Öffnung 12 abgesenkt wird,
wie von dem Pfeil mit der Zahl 60 angezeigt. Das dargestellte Modul
10 wird, wie dargestellt, aufrecht in Bezug auf den Kraftstofftank
14 ausgerichtet, wodurch es möglich ist, den Speicher 30
direkt durch die Öffnung 12 abzusenken. Obwohl Speicher
30 mit anderen Formen im Modul 10 verwendet werden können,
stellt die direkte vertikale Absenkung des Kraftstoffpumpenspeichers 30
durch die Öffnung 12 das bevorzugte Verfahren des Einbaus dar, das
jeweils die anschließende direkte Absenkung des modularen Flansches
20 und der Entlüftungen 27 in Position ermöglicht. Sobald
er vollständig eingeführt wurde, ist der Speicher 30 relativ
zum Kraftstofftank 14 horizontal parallel und liegt flach auf der Bodenwand
44 auf, wie in 4 dargestellt. An diesem Punkt
bleibt der modulare Flansch 20 vertikal nicht fluchtend mit der Öffnung
12 in der oberen Wand 15 des Tanks 15, wodurch verhindert
wird, dass die befestigten Komponenten 27 durch die Kraftstofftanköffnung
12 gelangen.
Der nächste Schritt, dargestellt von 5,
besteht aus der horizontalen Verschiebung des gesamten Pumpenmoduls 10
relativ zum Kraftstofftank 14, wie von dem Pfeil, der mit der Zahl
70 bezeichnet ist, dargestellt, bis zu dem Punkt, wo die Lage des modularen
Flansches 20 direkt mit der Öffnung 12 im Kraftstofftank
übereinstimmt. Der Speicher ist nun allgemein entfernt von der Öffnung
12 angeordnet, was den notwendigen Raum unmittelbar unter der Öffnung
12 zur Befestigung des modularen Flansches 20 und seiner Komponenten
27 schafft.
Der letzte Schritt, der in 6 dargestellt
ist, beinhaltet die Anlegung einer abwärts gerichteten Kraft auf die Oberseite
21 des modularen Flansches 20, wie vom Pfeil, der mit der Zahl
80 bezeichnet ist, dargestellt, so dass die Federbeine 42 ausreichend
zusammengedrückt werden, um den modularen Flansch in Position abzusenken, wodurch
die Öffnung 12 des Tanks 14 geschlossen wird. Wie dargestellt,
wird verhindert, dass der Flansch 20 durch die Öffnung 12
wandert, da der modulare Flansch 20 einen größeren Durchmesser
aufweist als die Öffnung 12. Sobald er vollständig in seine Position
abgesenkt wurde, wird der modulare Flansch 20 von einem Verriegelungsmittel
50, beispielsweise Schrauben oder Klammern, gesichert, wodurch das Innenvolumen
des Kraftstofftanks gegen die äußere Umgebung abgeschlossen wird. Wie
dargestellt, kommen die verschiedenen Komponenten 27, die am Boden des
modularen Flansches 20 befestigt sind, nicht mit dem Speicher
30 in Konflikt, der andernfalls verhindern würde, dass der Flansch
20 vollständig in seine Position abgesenkt wird, falls der Speicher
30 sich direkt unter dem modularen Flansch 20 befinden würde.