Die vorliegende Erfindung betrifft einen beleuchteten Drehknopf für
einen Stromkreis, der einen Stellhebel aufweist, der um eine Achse schwenkbar montiert
ist, um mindestens ein elektrisches Schalterbauteil zu betätigen, und der von
einer Lichtquelle beleuchtet wird, die im Wesentlichen gemäß der Achse
montiert ist, wobei der Stellhebel eine Kappe aufweist, die eine Scheibe und einen
gemäß einer diametralen Ebene vorstehenden Greifhenkel bildet.
Es sind beleuchtete Drehknöpfe bekannt, die einen Stellhebel
aufweisen, der mit einer begrenzten Winkelbewegung um eine Achse drehen kann, um
mindestens zwei Stellungen einzunehmen. Der Stellhebel lässt das von einer
zentralen Lichtquelle stammende Licht durch und ist mit Steuerorganen versehen,
um die elektrischen Bauteile umzuschalten. Die Farbe des vom Knopf emittierten Lichts
kann vom Benutzer ausgewählt werden, zum Beispiel gemäß der dem Knopf
zugewiesenen Funktion. Die Dichtheit des drehenden Bereichs eines solchen beleuchteten
Drehknopfs wird von einer Lippendichtung gewährleistet, die eine Widerstandskraft
induziert.
Die Druckschrift US 2003/0150701 beschreibt einen Drehknopf mit einem
Leuchtindex.
Die Erfindung hat zum Ziel, einen beleuchteten Drehknopf anzugeben,
dessen Stellhebel auf den Schmalseiten und auf den Seitenflächen des Henkels
leuchtet. Die Bedingungen der Betätigung und der Dichtheit des beleuchteten
Drehknopfs sind verbessert.
Gemäß einem Merkmal ist die Kappe aus durchscheinendem oder
durchsichtigem Material, das das Licht nach außen durchlassen kann, wobei der
Greifhenkel hohl ist und eine mechanische Grundplatte aus undurchsichtigem und mechanisch
festem Material bedeckt.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist der Knopf im Stellhebel
einen Lichtleiter auf, der das Licht der Lichtquelle von unterhalb der Grundplatte
bis zum Hohlraum des Henkels leitet.
Gemäß einem weiteren Merkmal, weist die allgemein ringförmige
mechanische Grundplatte auf der Unterseite mindestens ein Betätigungsorgan
auf, das mit einem Mechanismus zusammenwirkt.
Gemäß einem weiteren Merkmal weist der Lichtleiter eine
Lichteingangsseite auf, durchquert die ringförmige Grundplatte durch eine mit
der Achse fluchtende zentrale Öffnung und besitzt einen Lichtemitter im inneren
Hohlraum des Henkels, um das Licht auf die Seiten zu streuen.
Gemäß einem weiteren Merkmal hat der im Hohlraum des Henkels
angeordnete Lichtemitter die Form eines Prismas und empfängt das Licht von
einem Lichteingangsbauteil, das an der Unterseite des Stellhebels befestigt ist.
Weitere Merkmale und Vorteile sind Gegenstand der beiliegenden Unteransprüche.
Die nachfolgende ausführliche Beschreibung unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht Ausleitungsformen, die als Beispiel
angegeben werden:
1 ist eine schematische Darstellung in Seitenansicht
des erfindungsgemäßen beleuchteten Drehknopfs;
2 zeigt in Perspektive eine Ausführungsform des
Stellhebels des Knopfs;
3 zeigt in Perspektive das Detail des mechanische Grundplatte
genannten Bauteils, das in den Stellhebel versenkt und integriert ist;
4 zeigt in Perspektive den in den Leuchtknopf integrierten
Lichtleiter;
5 ist ein Schnitt durch eine Ausführungsform des
Kopfs des Leuchtknopfs;
6 ist ein Schnitt gemäß VI-VI in
5;
7 ist eine auseinander gezogene Ansicht der
5 und 6;
8 ist ein axialer Schnitt einer Ausführungsform
der in den Knopf integrierten Dichtung.
Der in den Figuren dargestellte beleuchtete Drehknopf weist einen
Kopf 10 auf, der eine im Wesentlichen um eine Achse X drehsymmetrische
Form hat und auf einen Befestigungssockel 11 montiert wird, wie er in der
Druckschrift EP 889 564 beschrieben ist.
Der Kopf 10 ist in eine Öffnung, die in einer Montageebene Q (1)
ausgebildet ist, mittels einer Dichtung 13 und derart montiert, dass der
Stellhebel 20 manuell und visuell oberhalb dieser Ebene Q zugänglich
ist.
Unter dem Sockel 11 wird mindestens ein elektrisches Schalterbauteil
12 montiert, wobei der Zusammenbau jedes elektrischen Bauteils
12 mit dem Sockel 11 über Befestigungsmittel wie diejenigen
erfolgt, die im Patent WO 97/2855 beschrieben sind. Der Kopf ist mit einem Stellhebel
20 ausgestattet, der um die Drehachse X derart schwenkt, dass er mindestens
zwei feste oder flüchtige funktionale Stellungen einnimmt. Die Drehung des
Stellhebels in vorbestimmte Stellungen führt zur Umschaltung der elektrischen
Schalterbauteile 12 und zum Einsetzen eines Stromkreises, mit dem diese
Bauteile verbunden sind.
Der drehende Stellhebel 20 weist außen eine Außenkappe
22 auf, die eine Scheibe 22B und einen Greifhenkel 22A
bildet, der sich gemäß einer diametralen Ebene vorstehend erstreckt. Der
Henkel 22A weist einen hohlen Innenraum 23 auf und bildet Seitenflächen
22C, 22D, die von einer Lichtquelle S beleuchtet werden. Die Außenkappe
22 wird aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Plastikmaterial
hergestellt, das den von der Lichtquelle S emittierten Lichtfluss nach außen
durchlässt. Der hohle Innenraum 23 des Greifhenkels kann eine Form
haben, die von vorne gesehen im Wesentlichen rechteckig oder trapezförmig ist.
Die Lichtquelle S ist Teil eines Leuchtbauteils, das wie die elektrischen
Bauteile 12 auf den Sockel 11 in der Mitte montiert wird, so dass
die Quelle auf die Achse X zentriert ist.
Die Kappe 22 bedeckt unter Bildung einer einstückigen
Einheit eine mechanische Grundplatte 21 in Form eines auf X zentrierten
Rings.
Der Stellhebel 20 weist nach unten einen auf die Achse X
zentrierten Bundring 22E aus dem gleichen Material wie die Kappe
22 und einen Umfangs-Bördelrand 22F auf, der in einen Kragen
80 eingefügt ist. Zwischen dem Bördelrand 23 und dem
zentralen rohrförmigen Bundring 22 ist eine Ringkammer 24
ausgebildet.
Der Bundring 22E weist eine allgemeine Rohrform auf und nimmt
innen einen drehbaren Steuer-Aktuator 50 auf, indem er mit ihm insbesondere
durch Einrasten 56 verbunden ist, wodurch die zwei Bauteile 20
und 50 in Dreh- und Translationsrichtung fest miteinander verbunden sind.
Das durchscheinende oder durchsichtige Plastikmaterial der Außenhülle
22 kann farblos sein. Die Lichtquelle S emittiert einen farblosen oder
farbigen Lichtstrom, wobei die Korrelation zwischen der Lichtemissionsfarbe und
dem vom Knopf angebotenen visuellen Aspekt von der Grundplatte gewährleistet
wird. Die Farbe des von der Quelle S emittierten und zum Greifhenkel 22
übertragenen Lichts ist mit derjenigen des Materials der Grundplatte
21 korreliert.
Das durchscheinende Plastikmaterial der Außenhülle
22 kann farbig sein, um den farbigen oder farblosen Fluss (weißes
Licht), der von der Quelle S emittiert wird, nach außen zu den Flächen
22C, 22D durchzulassen.
Die mechanische Grundplatte 21 ist aus undurchsichtigem farbigem
und mechanisch festem Plastikmaterial hergestellt, um die Übertragung der Kräfte
zu einem Steuermechanismus 40 zu gewährleisten – und die daraus
folgende Abnutzung auszuhalten -, der unter dem Stellhebel in dem ringförmigen
Raum angeordnet ist, der im Kragen 80 ausgebildet ist. Die mechanische
Grundplatte 21 weist an der Unterseite mindestens eine Nocke oder Antriebs-
oder Betätigungsfinger 25 auf, der mit dem Mechanismus 40
zusammenwirkt, um die Stellungen des Stellhebels zu markieren. Die Grundplatte kann
zwei Finger 25 aufweisen. Abgesehen von ihrer mechanischen Funktion hat
die mechanische Grundplatte 21 eine visuelle Funktion.
Die alleine in 3 dargestellte mechanische
Grundplatte 21 hat eine allgemeine Ringform und besitzt eine zentrale durchgehende
Öffnung 26, die auf die Achse X zentriert und für den Durchgang
des Lichtleiters 30 ausgelegt ist, der sich im hohlen Innenraum
23 erstreckt. Die den Knopf beleuchtende Lichtquelle S ist gemäß
der Achse X unter der Ebene der mechanischen Grundplatte 21 angeordnet.
Der Stellhebel 20 wird vorteilhafterweise durch Bi-Injektion
des Materials der mechanischen Grundplatte 21(und des Index 27)
und des Materials der äußeren Greifkappe 22 hergestellt.
Der Knopf nimmt einen Lichtleiter 30 auf, der auf die Drehachse
X zentriert ist und gegenüber der Quelle S eine Eingangsseite 37 für
das Licht aufweist, Teil eines Bauteils 34 ist, die undurchsichtige mechanische
Grundplatte 21 durch die zentrale Öffnung 26 durchquert und
einen Lichtemitter 31 aufweist, der an der oberen Seite im hohlen Innenraum
23 des Henkels angeordnet ist, um das Licht auf die Seiten zu streuen.
Der Lichtemitter 31 hat die Form eines Prismas oder eine
abgeschrägte Form, die von zwei Seitenflächen 32 begrenzt wird,
die sich zwischen zwei Wülsten 33 erstrecken. Die Seitenflächen
32 sind bezüglich der Achse X geneigt, wobei der Abstand in Ausbreitungsrichtung
des Lichts abnimmt. Der Emitter ist zwischen den beiden Seiten 32 von einer
Schmalseite 39 umrandet. Die streuenden Seitenflächen 32
beugen das Licht und sind vorzugsweise mattiert, um das Licht auf beiden Seiten
des Henkels zu streuen.
Der Emitter oder Verteiler empfängt das Licht vom Eingangsbauteil
34 allgemein zylindrischer Form, das dazu bestimmt ist, unten am Stellhebel,
oben am rohrförmigen Aktuator 50 und in diesem eingesetzt und befestigt
zu werden. Auf der Seite der Quelle S weist das Bauteil 34 die Eingangsseite
37 auf, über die das Licht eintritt, das anschließend axial zum
Henkel geleitet wird, um einen Lichtbündler und -verteiler zu bilden. Das Licht
tritt über die Seitenflächen 32, die Vorderseite
38 und die Schmalseite 39 aus.
Der Lichtleiter 30 wird durch Ineinanderschieben oder Einrasten
und dicht im Aktuator 50 befestigt, der selbst am Stellhebel befestigt
ist, wobei der Lichtemitter 31 selbst dicht im Hohlraum des Henkels angeordnet
ist.
Der Lichtleiter oder Lichtverteiler 30 ist aus einem Material
hergestellt, das Licht übertragen kann. Er wird an seinem Umfang von einem
Dichtwulst 35 umrandet. Das Bauteil 34 weist ebenfalls und mindestens
einen Befestigungs- und Dichtungswulst 36 auf. Zum Beispiel kann das den
Lichtverteiler 30 bildende Material ein Elastomermaterial sein.
Der Stellhebel weist im Henkel 22A, in diesen versenkt, einen
Anzeigeindex 27 auf, der den Zweck hat, die Winkelstellung des Stellhebels
zu markieren, und der eine Farbe aufweist, die von derjenigen des Henkels absticht.
Vorzugsweise ist dieser Index 27 aus dem gleichen Material wie die mechanische
Grundplatte 21 und wird aus einem Stück mit dieser geformt.
Der Index 27 weist mindestens einen Schenkel auf, der die
Außenfläche des Henkels berührt. Er ist mit einer L-Form mit zwei
Schenkeln 27a, 27b versehen, die die Form des Rands des Greifhenkels
annehmen und die Schmalseiten der beiden Seiten des Henkels berühren, wobei
die Seiten, die im Wesentlichen waagrechte bzw. senkrechte, den Innenraum
23 des Henkels umranden.
Der Positionsanzeige-Index 27, der aus dem gleichen Material
wie die Grundplatte 21 hergestellt ist, hat die gleiche Farbe wie diese.
Der Index betont die Korrelation zwischen der Farbe der Lichtquelle und dem vom
Knopf dargebotenen visuellen Aspekt. Die Grundplatte und der an ihr befestigte Index
können also unveränderlich sein, unabhängig von der Farbe, die für
die Lichtemission des Knopfes vorgesehen ist, und ihre Farbe kann so für eine
ganze Palette von Knöpfen unterschiedlicher Farben gleich bleiben.
Der Kopf weist einen Kragen 80 von im Allgemeinen zylindrischer
Form auf, der einen zylindrischen Bereich 81 besitzt, in den sich der Stellhebel
20 einfügt.
Dieser Bereich 81 ist über eine Schulter mit einem unteren
Bereich 82 verbunden, der geradlinige Führungen aufweist, um bewegliche
Läufer 71, 72 als Reaktion auf die Drehung des Stellhebels
und des Aktuators 50 in Translationsrichtung parallel zur Achse X zu führen.
Die Läufer 71, 72 dienen dazu, die elektrischen Bauteile
12 zu betätigen. Der äußere zylindrische Kragen
80 bildet einen ringförmigen Sitz 84, der eine Mulde formt.
Der Stellhebel 20 ist fest mit einem rohrförmigen drehenden
Aktuator 50 verbunden, dessen zentrale Bohrung den von der Quelle S stammende
Lichtstrahl durchlässt und mit Nockenformen 52 versehen ist, die auf
mindestens einen Läufer 71, 72 zur Steuerung eines elektrischen
Bauteils einwirken.
Der drehende rohrförmige Aktuator 50 weist einen zylindrischen
rohrförmigen Bereich 51 auf, der nahe einem Ende auf einen zentralen
Bundring 22E des Stellhebels 20 eingerastet wird, und besitzt
am anderen Ende Nockenformen 52, um die Läufer zu bewegen. Zwischen
dem zylindrischen Bereich 51 und den Nockenformen 52 weist er
eine Schulter 54 auf, die gegen eine Auflagefläche 85 –
quer zur Achse X – des Kragens anliegen kann. Der rohrförmige Bereich
51 bildet eine zylindrische Auflagefläche, die mit der Dichtung
60 zusammenwirkt, die am Boden einer Mulde angeordnet ist, die im Kragen
80 ausgebildet ist, der selbst den Stellhebel aufnimmt.
Die in 8 detailliert dargestellte Lippendichtung
60 hat eine Dichtlippe 61, die zur Achse X gerichtet ist und mit
dem zylindrischen Bereich 51 in Kontakt steht, eine Randleiste
64, die sich gegen eine Seitenfläche der Mulde 84 einfügt,
Seitenflächen 62 und 65 und eine Armierung 63, die
zu ihrer Versteifung dient.
Der Schutz der Innenseite des Knopfes vor dem Eindringen von Staub
oder Spritzern wird also sowohl von der Dichtung 60 als auch von den Dichtmitteln
des Lichtleiters und -verteilers 30 gewährleistet.
Der Lichtleiter 30 könnte im Raum 23 eine andere
geeignete Form haben.