Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Teil-SOI-Substrats
(SOI: silicon on insulator; Silicium auf einem Isolator) durch die SIMOX-Technik
(SIMOX: Separation By Implanted Oxygen; Trennung durch implantierten Sauerstoff).
Bisher war es bei der Herstellung eines Teil-SOI durch SIMOX üblich,
aufgrund der Konstruktion eine gewöhnlichen Implanters der SIMOX-Klasse Sauerstoffionen
in einer festgelegten Richtung zum Öffnungsteil einer Maske zu injizieren.
Insbesondere war diese Praxis auf die Durchführung der Bildung
eines vergrabenen Oxidfilms 5 durch Implantieren von Sauerstoffionen in
die Oberfläche des Substrats durch einen in einem Schutzfilm 2 durch
Lithographie gebildeten Öffnungsteil 3, Unterziehen des betroffenen
Substrats einer vorgeschriebenen Waschbehandlung und Durchführen einer Wärmebehandlung
bei einer erhöhten Temperatur darauf gerichtet (Verweis auf Patentschrift 1
und Patentschrift 2).
In diesen Patentschriften 1 und 2 wurde die Idee des Neigens der Implantation
um einen Winkel von etwa 7 Grad in Bezug auf die Senkrechte der Oberfläche
des Substrats eingeführt. Diese Neigung ist auf die Einstellung der Verteilung
von implantierten Sauerstoffionen gerichtet, wodurch die Bildung eines perfekt vergrabenen
Oxidfilms gewährt wird. Diese geneigte Ionenimplantation führt jedoch
zur Freilegung der Kante des vergrabenen Oxidfilms durch die Oberfläche (Verweis
auf Patentschrift 2 und Patentschrift 3). Der zum Erklären dieses Phänomens
angeführte Grund ist, dass, da der den Öffnungsteil umspannende Teil durch
die Schutzfolie, wie in 4 veranschaulicht, nicht gründlich
vor Ionen abgeschirmt ist und Sauerstoffionen unvermeidbar in die Oberfläche
des Substrats implantiert werden, der vergrabene Oxidfilm möglicherweise an
der Oberfläche freigelegt wird, wenn der vergrabene Oxidfilm durch die Wärmebehandlung
gebildet wird. Da dieser freigelegte Teil im anschließenden Schritt des Entfernens
des Oxidfilms durch Waschen der Oberfläche mit Flusssäure unvermeidbar
zur Bildung einer Kerbe oder eines Hohlraums führt, bildet er ein Hindernis
für die Schaltungsgestaltung, indem beispielsweise die Einbringung einer Vorrichtungsisolierstruktur
ohne Fehler erforderlich ist, und wirft ein Problem in Bezug auf den Verfahrensaspekt
dahingehend auf, dass das Auftreten von übermäßiger Aufschlämmung
im CMP-Schritt verursacht wird.
Patentschrift 2 und Patentschrift 3 schlagen Maßnahmen zur Lösung
dieser Probleme vor. Diese Maßnahmen sind jedoch nicht leicht auf die gegenwärtige
großtechnische Herstellung anwendbar.
Die in der Patentschrift 2 vorgeschlagene senkrechte Implantation
beeinträchtigt die BOX-Bildung und mindert die BOX-Qualität, da die Kanalisierung
zu einem Ausläufer bei der Verteilung des implantierten Sauerstoffs führt.
Die wie in der Patentschrift 3 vorgeschlagene, bei einer Neigung von 7–10
Grad von der Senkrechten der Oberfläche des Substrats durchgeführte anisotrope
Ätzung erlaubt keine leichte Steuerung, da selbst das ECR-Verfahren ein Prinzip
annimmt, bei welchem bewirkt wird, dass die Potentialdifferenz zwischen dem Plasma
und dem Substrat in eine zur Oberfläche des Substrats senkrechte Richtung auftritt,
und der Gedanke der Verwendung des Resonanzpunkts beim Sicherstellen der Richtungseigenschaft
versagt, da die Neigung zu einer Abweichung führt. Das Verfahren unter Verwendung
eines Nitridfilms hat den Nachteil, dass sich die Anzahl an Arbeitsstufen erhöht,
die Arbeitszeit verlängert und die Herstellungskosten erhöhen.
Der heutzutage vorgeschlagene Teil-SOI entbindet eine Stufe zwischen
dem SOI-Bereich und dem Nicht-SOI-Bereich. Es wurde bisher noch keine Maßnahme
zur Störungslösung vorgeschlagen und kein Versuch mit dem Ziel des Erforschens
des eindeutigen Vorhandenseins des Problems unternommen. Die tolerierte Stufe hängt
von der Ziel-Schaltungsmusterabmessung einer integrierten Schaltung ab. Wenngleich
behauptet wird, dass sie nicht mehr als 200 nm oder in etwa dies beträgt, nimmt
die Größe der erlaubten Stufe tendenziell ab.
[Patentschrift 1] Amtsblatt von JP-A-08-017694
[Patentschrift 2] Amtsblatt von JP-A-2001-308025
[Patentschrift 3] Amtsblatt von JP-A-2001-308172
Die Schriften WO 00/48245 und US-A-5346841 offenbaren Verfahren zum
Bilden eines Teil-SOI-Substrats unter Verwendung der SIMOX-Technik, wobei Sauerstoffionen
in einem nicht senkrechten Winkel in das Substrat implantiert werden und der Wafer
im Verlauf der Implantation gedreht wird.
Bisher führte bei der Herstellung eines Teil-SOI-Substrats durch
die SIMOX-Technik das gewöhnliche Verfahren unvermeidbar zur BOX-Freilegung,
und verschiedene zur Lösung dieses Problems vorgeschlagene Messungen
stoßen ausnahmslos auf Schwierigkeiten bei der Verwirklichung großtechnischer
Verwendung. Diese Erfindung betrifft die Bereitstellung eines Verfahrens zur Herstellung
eines perfekten Teil-SOI-Substrats ohne die Freilegung eines vergrabenen Oxidfilms
durch die großtechnische und billige SIMOX-Technik und ein durch das Verfahren
hergestelltes SOI-Subbstrat. Des Weiteren richtet sich diese Erfindung auf das Bereitstellen
eines Herstellungsverfahrens, welches das Auftreten einer problematischen Stufe
zwischen dem SOI-Bereich und dem Nicht-SOI-Bereich vermeiden kann, und ein durch
das Verfahren hergestelltes SOI-Substrat.
Die vorstehend erwähnte Aufgabe wird durch ein SOI-Substrat erzielt,
das in einem aus einem Siliciumeinkristall mit einem vergrabenen Oxidfilm hergestellten
Halbleitersubstrat eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass einer Oberfläche
Höhenunterschiede von nicht mehr als 200 nm zwischen dem SOI-Bereich mit einem
vergrabenen Oxidfilm und dem Nicht-SOI-Bereich ohne vergrabenen Oxidfilm verliehen
wird.
Die vorstehend erwähnte Aufgabe wird durch ein SOI-Substrat durchgeführt,
das durch ein Herstellungsverfahren hergestellt ist, umfassend einen Schritt des
Bildens eines Schutzfilms auf der Oberfläche eines aus einem Siliciumeinkristall
hergestellten Halbleitersubstrats, um als Maske für Ionenimplantation zu dienen,
einen Schritt des Bildens eines Öffnungsteils mit einem festgelegten Muster
im Schutzfilm, einen Schritt des Implantierens von Sauerstoffionen in die Oberfläche
des Halbleitersubstrats in einer nicht senkrechten Richtung dazu und einen Schritt
des Zuführens einer Wärmebehandlung dem Halbleitersubstrat, wodurch im
Halbleitersubstrat ein vergrabener Oxidfilm gebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
dass ein Oberflächenhöhenunterschied von nicht mehr als 200 nm zwischen
einem SOI-Bereich mit dem vergrabenen Oxidfilm und dem Nicht-SOI-Bereich ohne vergrabenen
Oxidfilm vorliegt.
Die vorstehend erwähnte Aufgabe wird durch ein Verfahren nach
Anspruch 1 erzielt.
Durch diese Erfindung werden ein Verfahren zur Herstellung einer perfekten
Teil-SOI-Struktur, welche die Freilegung eines vergrabenen Oxidfilms durch die Oberfläche
durch die großtechnische und billige SIMOX-Technik vermeidet, und ein durch
das wie vorstehend beschriebene Verfahren hergestelltes SOI-Substrat erhalten.
Nun wird der Modus der Verkörperung dieser Erfindung mit Bezug
auf die beiliegende Zeichnung detailliert beschrieben. Diese Erfindung muss nicht
darauf beschränkt sein.
1 ist ein Fließdiagramm, das ein Beispiel des
Verfahrens für die Herstellung eines erfindungsgemäßen SOI-Substrats
darstellt.
2 ist ein Typenabschnitt, der ein Beispiel eines Schritts
der Implantation von Ionen im Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
SOI-Substrats darstellt.
3 ist ein Phasendiagramm, das die Bedingungen der Wärmebehandlung
und die erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Eliminierung eines Schritts zwischen
den SOI-/Hauptmenge-Bereichen im Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
SOI-Substrats veranschaulicht.
4 ist ein Typenabschnitt, der die Eigenschaften des
Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen SOI-Substrats gemäß
der herkömmlichen Technik veranschaulicht.
Hier sind 1(A), (B), (C) und (D) Fließdiagramme,
die ein Beispiel des Verfahrens zur Herstellung eines erfindungsgemäßen
SOI-Substrats veranschaulichen. Die folgende Beschreibung setzt den Fall der Verwendung
eines thermischen Oxidfilms als Schutzfilm voraus.
Mit Bezug auf 1(A) ist ein Oxidfilm, bei dem es sich
um einen Schutzfilm 2 handelt, der dazu bestimmt ist, als Maske gegen Ionenimplantation
zu dienen, durch thermische Oxidation auf der Oberfläche eines aus einem Siliciumeinkristall
hergestellten Halbleitersubstrats 1 gebildet. Dann wird, wie in
1(B) dargestellt, ein Öffnungsteil 3 mit einem festgelegten
Muster durch Lithographietechnik im Schutzfilm 2 gebildet. Des Weiteren
werden, wie in 2(C) veranschaulicht, Sauerstoffionen
4 in die Oberfläche des Halbleitersubstrats 1 in eine zur
Oberfläche nicht senkrechte Richtung implantiert, wodurch das Halbleitersubstrat
1 wärmebehandelt wird und wie in 1(D) dargestellt
einen vergrabenen Oxidfilm 5 im Halbleitersubstrat 1 bildet.
Zu diesem Zeitpunkt ist es bevorzugt, dass der Öffnungsteil
3 durch anisotropische Ätzung in eine Maske übertragen wird,
die entfernte Teile davon aufweist, die unter einem Winkel gebildet sind, der sich
an eine Senkrechte zum Substrat nahe annähert.
Das SOI-Substrat durch die SIMOX-Technik wird durch ein Verfahren
hergestellt, umfassend die Implantation von Sauerstoffionen in einer Dosis von 4
× 1017 Atomen/cm2 mit einer Beschleunigungsenergie von
180 keV, bis eine Schicht mit einer hohen Konzentration an implantierten Sauerstoffionen
in einer vorgeschriebenen Tiefe gebildet ist, Ausheilen der Schicht für eine
Dauer von vier Stunden in einem atmosphärischen Ar-Gas, das Sauerstoff in einer
Konzentration von 0,5 % einbringt, bei einer Ausheilungstemperatur von 1350 °C,
und deren weiteres Ausheilen für eine Dauer von vier Stunden mit einer auf
70 % erhöhten Sauerstoffkonzentration. Die Bedingungen für die Herstellung
des SIMOX-Substrats müssen jedoch nicht besonders darauf beschränkt sein.
Hier ist das Halbleitersubstrat entweder aus Si oder SiGe gebildet.
Zum Beispiel wird durch Variieren des Winkels ϕ, der zwischen
dem Azimut [110] des Substrats und der Projektion 41 des Flusses
42 der Implantation von Sauerstoffionen zur Ebene des Substrats auf diejenigen
der Bedingungen &agr; und &bgr;, wie in 2(A) und (B) veranschaulicht,
gebildet wird, ermöglicht, das Abschirmen von Ionen an den entfernten Teilen
des Öffnungsteils in der Maske durch die Wirkung des Schutzfilms gleichmäßig
zu machen.
Diese Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung des vorstehend
erwähnten SOI-Substrats derart, dass die Implantation beim Schritt der Implantation
von Sauerstoffionen in die Oberfläche des Halbleitersubstrats mit dem Schutzfilm
als Maske als Aufteilung in eine Mehrzahl an Zyklen durchgeführt wird, und
die zwischen der Projektion des Flusses der Implantationen von Sauerstoffionen zu
der Ebene des Substrats und dem spezifischen Azimut des Hauptkörpers des Substrats
gebildeten Winkel durch die Aufteilungen unterschieden werden.
Kann der vorstehend erwähnte Winkel ϕ während des
Verlaufs der Implantation nicht frei eingestellt werden, wird es dadurch, dass die
Implantation als Aufteilung in eine Mehrzahl an Zyklen und Variieren des Winkels
ϕ in jedem Aufteilungszyklus durchgeführt wird, ermöglicht, das
Abschirmen von Ionen an den entfernten Teilen des Öffnungsteils in der Maske
durch die Wirkung des Schutzfilms gleichmäßig zu machen.
Diese Erfindung ist auch auf das Bereitstellen eines Verfahrens zur
Herstellung des vorstehend erwähnten SOI-Substrats gerichtet, sodass der Winkel,
der beim Schritt des Implantierens von Sauerstoffionen 4 zur Oberfläche
des vorstehend erwähnten Halbleitersubstrats 1 mit dem vorstehend
erwähnten Schutzfilm 2 als Maske zwischen dem Fluss 42 der
Implantationen von Sauerstoffionen und der Senkrechten 7 der Oberfläche
des Hauptkörpers des vorstehend erwähnten Substrats gebildet wird, nicht
kleiner als 10 Grad ist, wobei er vorzugsweise in den Bereich von 11–16 Grad
fällt.
Ist der Winkel &thgr;, der zwischen dem Fluss 42 der Implantationen
von Sauerstoffionen 4 und der Senkrechten 7 der Oberfläche
des Hauptkörpers 1 des vorstehend erwähnten Substrats (Bezug
auf 2) gebildet wird, nicht kleiner als 10 Grad, kann
die Unterdrückung der Freilegung des vergrabenen Oxidfilms wirksamer erzielt
werden, als wenn der Winkel kleiner als 10 Grad ist.
Die vorstehende Beschreibung dieser Erfindung kann durch die Ionenimplantation
und die Wärmebehandlung, die die Freilegung der vergrabenen Schicht oder sowohl
des Hohlraums verhindern kann, auf den Fall des Bildens eines vergrabenen Isolationsfilms,
eines vergrabenen Hohlraums oder eines vergrabenen Siliciumcompoundfilms wie SiC
oder Si3N4 angewandt werden.
Diese Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zur Herstellung des
vorstehend erwähnten SOI-Substrats derart, dass der vorstehend erwähnte
Schritt der Wärmebehandlung einen derartigen Schritt der Wärmebehandlung
wie die Verwendung einer Temperatur von nicht weniger als 1250 °C, vorzugsweise
nicht weniger als 1300 °C und stärker bevorzugt nicht weniger als 1325
°C, eine Sauerstofffließgeschwindigkeit von nicht weniger als 5 %, vorzugsweise
nicht weniger als 20 %, und eine Dauer von nicht weniger als 10 Minuten, vorzugsweise
nicht weniger als 30 Minuten, umfasst. Indem dieser Schritt der Wärmebehandlung
im Verfahren eingebracht wird, wird es ermöglicht, die Stufe zwischen den SOI-/Hauptmenge-Bereichen
zu eliminieren.
Diese Erfindung richtet sich des Weiteren auf ein Verfahren zur Herstellung
des vorstehend erwähnten SOI-Substrats, das den Siliciumoxidfilm als den Schutzfilm
2 aufweist.
Wenngleich es nur erforderlich ist, dass der Schutzfilm in der Lage
ist, Sauerstoffionen abzufangen, ermöglicht die Verwendung des Siliciumoxidfilms,
dass die Herstellung des SOI-Substrats unter breiteren Bedingungen erfolgt (Verweis
auf Tabelle 1).
Folglich stellt diese Erfindung ein durch das vorstehend beschriebene
Verfahren hergestelltes SOI-Substrat bereit, das durch die Tatsache gekennzeichnet
ist, dass der vergrabene Oxidfilm nicht durch die Oberfläche des Substrats
freigelegt wird und der Schritt zwischen den SOI-/Hauptmenge-Bereichen nicht größer
als 200 nm ist.
Beispiele
Nun wird diese Erfindung insbesondere in Bezug auf Arbeitsbeispiele
beschrieben.
Beispiele 1–17 und Kontrollen 1–5
Ein Wafer mit einer (001) Ebene als die Hauptoberfläche des Substrats
und einem Maß von 200 mm im Durchmesser wurde durch Wachsenlassen eines mit
Bor dotierten Siliciumeinkristalls gemäß dem Czochralski-Verfahren hergestellt.
Die Implantation von Sauerstoffionen wurde unter den Bedingungen einer Substrattemperatur
von 550 °C, einer Beschleunigungsspannung von 180 keV und einer Gesamtimplantationsdosis
von 4 × 1017 cm2 durchgeführt. In den Arbeitsbeispielen
dieser Erfindung wurde die Implantation in vier Zyklen aufgeteilt, wobei jeder eine
Dosis von 1 × 1017 cm2 verwendete. Jeder Wafer enthielt
in seinem Außenumfang in die <110>-Richtung derartige Kerben wie sie
beispielsweise zum Anzeigen von Halterungen dienen. Der in jedem Aufteilungszyklus
zwischen der Projektion des Implantationsflusses und der <110>-Richtung gebildete
Winkel ϕ wurde pro Zyklus um 90 Grad gedreht. Der Winkel ϕ wurde während
jedem Aufteilungszyklus der Implantation festgelegt. Der zwischen der Senkrechten
der Oberfläche des Substrats und dem Implantationsfluss in jedem Aufteilungszyklus
gebildete Winkel &thgr; wurde bei 15 Grad festgelegt. Ein Teil-SOI wurde durch
Abändern des Winkels &thgr; jeweils um ein Grad zwischen 10–16 Grad
durch das folgende gleiche Verfahren wie vorstehend beschrieben hergestellt. Gesondert
wurde ein Teil-SOI durch Aufteilen der Implantation in zwei Zyklen und Abändern
des Winkels &thgr; in einem Intervall von 180 Grad in jedem Aufteilungszyklus und
Aufteilen der Implantation in drei Zyklen und Abändern des Winkels &thgr;
in einem Intervall von 120 Grad in jedem Zyklus hergestellt. Für Vergleichsbeispiele
wurde die Implantation unter derartigen Bedingungen wie in Tabelle 1 dargestellt
durchgeführt, welche den Ausschluss des Aufteilens der Implantation einschlossen.
Diese Halbleiterwafer wurden in einem Wärmebehandlungsofen angeordnet und hierin
einer Wärmebehandlung unter den folgenden Bedingungen unterzogen.
Bedingung A: Temperatur 1350 °C, atmosphärisches Argon +
0,5 % Sauerstoff, Erwärmungszeit vier Stunden. Bedingung B: Temperatur 1350
°C, atmosphärisches Argon + 0,5 % Sauerstoff, Erwärmungszeit vier
Stunden, gefolgt von einer Wärmebehandlung unter Verwendung der Bedingungen
einer Temperatur von 1350 °C, Argon + 70 % Sauerstoff in der Atmosphäre
und drei Stunden Erwärmungszeit. Die so hergestellten Teil-SOI-Wafer wurden
von einer Oberflächenoxidschicht mit Flusssäure abgezogen und durch die
Verwendung einer spektroskopischen Ellipsometrie auf die Dicke einer Oberflächensiliciumschicht
und eine vergrabene Oxidschicht im SOI-Teil getestet. Als Ergebnis wurde kein großer
Unterschied unter den Proben gefunden. Je nach Bedingungen der Wärmebehandlung
wurde gefunden, dass die Proben der Bedingung A die Maße einer Dicke von 340
nm des Oberflächensiliciums und einer Dicke von 85 nm der vergrabenen Oxidschicht
aufwiesen, und es wurde gefunden, dass die Proben der Bedingung B die Maße
einer Dicke von 175 nm der Oberflächensiliciumschicht und einer Dicke von 105
nm der vergrabenen Oxidschicht aufwiesen.
Dann wurde die Oberfläche der SOI-/Hauptmenge-Grenze durch die
Verwendung eines Rasterkraftmikroskops (Atomic Force Microscope; AFM) beobachtet.
Die Ergebnisse der Beobachtung sind gemeinsam in Tabelle 1 dargestellt. Die Proben
wurden auf die BOX-Freilegung in der SOI-/Hauptmenge-Grenze bewertet. Die Ergebnisse
wurden auf einer Skala mit drei Punkten bewertet, wobei S die vollständige
Abwesenheit einer Bebachtung bezeichnet, P einen Fall einer teilweisen Beobachtung
bezeichnet und F einen Fall von Freilegung durch die gesamte Grenze hindurch bezeichnet. Tabelle 1
Umfasste der Schritt der Wärmebehandlung einen Schritt der Wärmebehandlung,
der unter den Bedingungen einer Temperatur von nicht weniger als 1250 °C, einer
Sauerstofffließgeschwindigkeit während der Wärmebehandlung von nicht
weniger als 5 % und einer Zeitdauer der Wärmebehandlung von nicht weniger als
10 Minuten durchgeführt wurde, war die Stufe zwischen den SOI-/Hauptmenge-Bereichen,
die auftrat, als der vorstehend erwähnte Schritt nicht eingeschlossen war,
eliminiert. (Im Übrigen veranschaulicht 3 ein
Phasendiagramm von Flussgeschwindigkeit – Behandlungstemperatur). An jedem
der durch den leeren Kreis o angezeigten Punkte wurde eine Stufe, die 200 nm übersteigt,
beobachtet, und an jedem der durch den gefüllten Kreis • angezeigten
Punkte wurde keine Stufe, die 200 nm übersteigt, beobachtet.
Anspruch[de]
Verfahren zur Herstellung eines SOI-Substrats, umfassend einen Schritt
des Bildens eines Schutzfilms (2) auf der Oberfläche eines aus einem
Siliciumeinkristall hergestellten Halbleitersubstrats (1), der dazu bestimmt
ist, als Maske zur Ionenimplantation zu dienen,
einen Schritt des Bildens eines Öffnungsteils (3) mit einem festgelegten
Muster im Schutzfilm (2), einen Schritt des Implantierens von Sauerstoffionen
(4) in die Oberfläche (8) des Halbleitersubstrats (1)
in einer nicht senkrechten Richtung dazu, wobei mindestens zwei Winkel (ϕ)
zwischen der Projektion (41) des Flusses (42) der Implantation
von Sauerstoffionen (4) und einem spezifischen Azimut (110) des
Hauptkörpers des Substrats (1) gebildet werden, und
einen Schritt des Zuführens einer Wärmebehandlung dem Halbleitersubstrat
(1), wodurch ein vergrabener Oxidfilm (5) im Halbleitersubstrat
(1) gebildet wird,
wobei der Schritt der Wärmebehandlung dadurch gekennzeichnet ist, dass
er einen Schritt der Wärmebehandlung unter Verwendung einer Temperatur von
nicht weniger als 1250 °C für die Wärmebehandlung, einer Sauerstofffließgeschwindigkeit
von nicht weniger als 5 % während der Wärmebehandlung und einer Dauer
von nicht weniger als 10 Minuten für die Behandlung umfasst.Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Implantation beim Schritt der Implantation
von Sauerstoffionen (4) in die Oberfläche (8) des Halbleitersubstrats
(1) mit dem Schutzfilm (2) als Maske als Aufteilung in eine Mehrzahl
an Zyklen durchgeführt wird und die Winkel (ϕ), die zwischen der Projektion
(41) des Flusses (42) von Implantationen von Sauerstoffionen (4)
in die Ebene des Substrats (1) und dem spezifischen Azimut (110)
des Hauptkörpers des Substrats (1) gebildet sind, zwischen den Aufteilungen
unterschieden werden.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Winkel (&thgr;), der beim
Schritt des Implantierens von Sauerstoffionen (4) in der Oberfläche
(8) des Halbleitersubstrats (1) mit dem Schutzfilm (2)
als Maske zwischen dem Fluss (42) von Implantationen von Sauerstoffionen
(4) und der Senkrechten (7) der Oberfläche (8) des
Hauptkörpers des Substrats (1) gebildet wird, nicht weniger als 10
Grad beträgt.Verfahren nach einem der Ansprüche 1–3, wobei ein Siliciumoxidfilm
als der Schutzfilm (2) gebildet wird.