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Dokumentenidentifikation DE60221751T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001273442
Titel Methode und Vorrichtung zur Ermittlung einer Menge Tinte in einem Farbkasten
Anmelder RISO KAGAKU CORPORATION, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Inoue, Hideaki, Inashiki-gun, Ibaraki-ken, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 60221751
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.06.2002
EP-Aktenzeichen 020144374
EP-Offenlegungsdatum 08.01.2003
EP date of grant 15.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B41F 31/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge in dem Tintennäpfchen eines Druckers, wie z. B. eines Schablonendruckers, und insbesondere ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung, bei dem/ der die Tintenmenge auf der Basis der Oszillationsfrequenz detektiert wird.

Beschreibung des Standes der Technik

Es ist ein Drucker bekannt, wie z. B. ein Schablonendrucker, bei dem einem Tintennäpfchen in einer Drucktrommel Tinte durch eine Tintenpumpe aus einem austauschbaren Tintenbehälter zugeführt wird. In einem solchen Drucker wird die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen durch einen Tintensensor detektiert, und wenn die Tinte in dem Tintennäpfchen bis zu einer vorgegebenen Menge verbraucht ist, wird die Tintenpumpe betrieben, um das Tintennäpfchen mit der Tinte aus dem Tintenbehälter aufzufüllen, um eine konstante Tintenmenge in dem Tintennäpfchen zu halten (siehe z. B. japanisches ungeprüftes Patent mit der Veröffentlichungsnummer 60(1985)-193687).

Als ein Verfahren zum Detektieren der Tintenmenge wurde ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die Spitze einer Nadelantenne, die mit einem Oszillator verbunden ist, in die Tinte getaucht wird und die Tintenmenge auf der Basis der Oszillationsfrequenz des Oszillators detektiert wird, die mit der Tiefe, bis zu der die Antenne in die Tinte getaucht wird, variiert (siehe z. B. japanisches ungeprüftes Patent mit der Veröffentlichungsnummer 58(1983)-62520). Weil sich mit Erhöhen der Tiefe, bis zu der die Antenne in die Tinte getaucht wird, die elektrostatische Kapazität um die Antenne erhöht und die Oszillationsfrequenz des Oszillators verringert, kann mit diesem Verfahren die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen konstant gehalten werden durch Auffüllen des Tintennäpfchens mit der Tinte, so dass die detektierte Oszillationsfrequenz konstant bleibt.

Jedoch hängt die Oszillationsfrequenz auch von der dielektrischen Konstante der Tinte ab, und wenn die Tinte eine kleine dielektrische Konstante hat, ist die Änderung der Oszillationsfrequenz klein, was es schwierig macht, eine Veränderung der Oszillationsfrequenz mit einer Änderung der Tintenmenge in dem Tintennäpfchen zu detektieren. Im Gegensatz dazu erhöht sich eine unnötige Strahlung, wenn die Tinte eine große dielektrische Konstante hat, und die Genauigkeit beim Detektieren der Änderung der Oszillationsfrequenz wird verschlechtert. Wenn eine Detektion der Änderung der Oszillationsfrequenz mit einer Änderung der Tintenmenge in dem Tintennäpfchen schwierig ist oder die Genauigkeit beim Detektieren der Änderung der Oszillationsfrequenz verschlechtert wird, wird es unmöglich, die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen konstant zu halten und im Ergebnis verschlechtert sich die Qualität des gedruckten Bildes.

Zusammenfassung der Erfindung

Im Hinblick auf die vorgenannten Beobachtungen und die Beschreibung ist es die hauptsächliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge bereitzustellen, das/ die eine Änderung der Oszillationsfrequenz unabhängig von der dielektrischen Konstante der Tinte ordnungsgemäß detektieren kann.

Gemäß eines ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird in Verfahren zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker auf der Basis einer Änderung der Oszillationsfrequenz bereitgestellt, wobei die Verbesserung den Schritt des Ändern der Oszillationsfrequenz auf der Basis der dielektrischen Konstanteninformation über die dielektrische Konstante der Tinte umfasst.

Die Information über die dielektrische Konstante kann die dielektrische Konstante der Tinte selbst repräsentieren oder kann andere Faktoren repräsentieren, wie z. B. die Viskosität der Tinte, die Farbe der Tinte, die Zeit, für die die Tinte stehend zurückgelassen wird, und das Datum der Herstellung der Tinte, auf deren Basis die dielektrische Konstante der Tinte berechnet werden kann.

Die Information über die dielektrische Konstante kann durch Messen der dielektrischen Konstante der Tinte erhalten werden, oder kann von einer Informationsspeichereinrichtung erhalten werden, die an der Tintenflasche zum Zuführen der Tinte zu dem Tintennäpfchen angebracht ist.

Die Informationsspeichereinrichtung kann beispielsweise ein nicht-volatiler Speicher (z. B. ein EEPROM) sein, der Daten für ein vorgegebenes Zeitintervall ohne Energiezufuhr halten kann. Der Anmelder hat ein System vorgeschlagen, zum verschiedenartigen Steuern eines Druckers auf der Basis von Informationen, die in einer solchen Informationsspeichereinrichtung gespeichert sind, die an Verbrauchsmaterialien, wie z. B. einer Tintenflasche, angebracht ist. Siehe japanisches ungeprüftes Patent mit der Veröffentlichungsnummer 2001-18507.

Des Weiteren kann die Information über die dielektrische Konstante durch eine Eingabeeinrichtung eingegeben werden.

Gemäß eines zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker auf der Basis einer Änderung der Oszillationsfrequenz bereitgestellt, wobei die Verbesserung eine Frequenzänderungseinrichtung umfasst, die die Oszillationsfrequenz auf der Basis einer dielektrischen Konstanteninformation über die dielektrische Konstante der Tinte ändert.

Die Frequenzänderungseinrichtung kann eingerichtet werden, um die Information über die dielektrische Konstante durch Messen der dielektrischen Konstante der Tinte zu erhalten und die Oszillationsfrequenz auf der Basis der somit erhaltenen Information über die dielektrische Konstante zu ändern.

Des Weiteren kann die Frequenzänderungseinrichtung eingerichtet werden, um die Oszillationsfrequenz auf der Basis der Information über die dielektrische Konstant zu ändern, die von einer Informationsspeichereinrichtung bereitgestellt wird, die an der Tintenflasche zum Zuführen von Tinte zu dem Tintennäpfchen angebracht ist.

Die Vorrichtung kann des Weiteren eine Eingabeeinrichtung umfassen, sodass die Frequenzänderungseinrichtung die Oszillationsfrequenz auf der Basis der Information über die dielektrische Konstante ändert, die durch die Eingabeeinrichtung eingegeben wurde.

Weil die Oszillationsfrequenz auf der Basis der Information über die dielektrische Konstante geändert wird, kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Änderung der Oszillationsfrequenz leicht detektiert werden durch Erhöhen der Oszillationsfrequenz, wenn die Tinte eine kleine dielektrische Konstante hat, und unnötige Strahlung kann unterdrückt werden und die Genauigkeit beim Detektieren der Änderung der Oszillationsfrequenz kann verbessert werden durch Vermindern der Oszillationsfrequenz, wenn die Tinte eine große dielektrische Konstante hat, wobei unabhängig von der dielektrischen Konstante der Tinte eine Änderung der Oszillationsfrequenz genau detektiert werden kann und die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen genau detektiert werden kann, was ermöglicht, die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen konstant zu halten und hochqualitative Bilder zu erhalten.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine schematische Ansicht, die einen wichtigen Teil eines Schablonendruckers zeigt, der eine Tintenmengendetektionsvorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet;

2 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur der Tintenmengendetektionsvorrichtung der ersten Ausführungsform zeigt;

3 ist ein Schaltungsdiagramm, das eine spezifische Schaltung der Tintenmengendetektionsvorrichtung der ersten Ausführungsform zeigt;

4 ist ein Flussdiagramm zum Illustrieren eines Betriebs der Tintenmengendetektionsvorrichtung der ersten Ausführungsform;

5 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Tintenmengendetektionsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und

6 ist ein Flussdiagramm zum Illustrieren eines Betriebs der Tintenmengendetektionsvorrichtung der zweiten Ausführungsform.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

In 1 umfasst ein Schablonendrucker eine Drucktrommel 1, um die ein Master 2 gewickelt wird. Eine Tintenstreichmaschinenrolle 3 ist innerhalb der Drucktrommel 1 angeordnet, um um einen Rotationsschaft 4 in der Richtung des Pfeils A in Kontakt mit der inneren peripheren Fläche der Drucktrommel 1 zu rotieren, wodurch der Drucktrommel 1 Tinte zugeführt wird. Eine Doctorrolle 5 ist in der Nähe der Tintenstreichmaschinenrolle 3 angeordnet, um die Tintenmenge zu steuern, die der äußeren peripheren Fläche der Tintenstreichmaschinenrolle 3 zugeführt wird. Die Doctorrolle 5 ist im Hinblick auf die Tintenstreichmaschinenrolle 3 mit einem Raum t ausgestattet, der sich zwischen ihnen befindet. Ein Tintennäpfchen 7 ist an dem Kontaktbereich der Tintenstreichmaschinenrolle und der Doctorrolle 5 gebildet. Ein Tintenzufuhrmechanismus 6 führt dem Tintennäpfchen 7 Tinte durch eine Tintenzufuhrpumpe (nicht dargestellt) zu.

Wenn die Tinte infolge einer Rotation der Tintenstreichmaschinenrolle 3 durch den Raum t zwischen der Tintenstreichmaschinenrolle und der Doctorrolle 5 geführt wird, haftet die Tinte in dem Tintennäpfchen 7 an der äußeren peripheren Fläche der Tintenstreichmaschinenrolle 3, um eine Tintenschicht 8 von einer einheitlichen Dicke zu bilden. Wenn die Tintenstreichmaschinenrolle 3 rotiert, wird die Tintenschicht 8 zu dem Kontaktbereich der Tintenstreichmaschinenrolle 3 und der Drucktrommel 1 befördert und auf die innere periphere Fläche der Drucktrommel 1 übertragen. Des Weiteren wird die Tinte, die auf die innere periphere Fläche der Drucktrommel 1 übertragen wurde, unter dem Druck der Tintenstreichmaschinenrolle 3 durch die Drucktrommel 1 geführt und wird durch den Master 2 auf ein Druckpapier 9 übertragen.

Die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen 7 wird durch eine Tintenmengendetektionsvorrichtung 10 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung detektiert. Wie in 2 gezeigt ist, umfasst die Tintenmengendetektionsvorrichtung 10 eine Oszillatorschaltung 11, eine Empfängerschaltung 12, eine Detektorschaltung 13, eine Verstärkerschaltung 14, eine Vergleichsschaltung 15, eine Detektionsschaltung 16 und eine Antenne 17.

Mit Bezug auch auf 3 ist die Oszillatorschaltung 11 eine LC-Resonanzschaltung mit einer Wicklung und einem Kondensator, und die Oszillationsfrequenz von der Antenne 17 kann durch Ändern der Vorspannung einer variablen Kondensatordiode 11a gesteuert werden. Das Steuersignal zum Ändern der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a wird von der Detektionsschaltung 16 eingegeben.

Die Empfängerschaltung 12 ist eine Art von Abstimmungsschaltung und erzeugt ein harmonisches Signal, wenn sie ein Signal einer bestimmten Frequenz empfängt, und wird abgestimmt.

Weil Tinte eine höhere dielektrische Konstante als Luft hat, erhöht sich die elektrostatische Kapazität des Kondensators der Oszillatorschaltung 11, wenn sich die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen 7 erhöht, und umgekehrt. Um die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen 7 bei einer vorgegebenen Menge konstant zu halten, wird die Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a der Oszillatorschaltung 11 dementsprechend so gesteuert, dass ein Signal einer Frequenz, die mit der vorgegebenen Menge korrespondiert, oszilliert wird, und die Empfängerschaltung 12 wird eingestellt, um auf die Frequenz der Oszillatorschaltung 11 abgestimmt zu sein.

Die Detektorschaltung 13 konvertiert das Frequenzsignal, das durch die Empfängerschaltung 12 erzeugt wird, in eine Gleichspannung.

Die Verstärkerschaltung 14 verstärkt die Gleichspannung, die von der Detektorschaltung 13 ausgegeben wird.

Die Vergleichsschaltung 15 vergleicht den Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, mit einem Referenzwert. Wenn der Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, nicht kleiner als der Referenzwert ist, erzeugt die Vergleichsschaltung 15 ein AN-Signal, um eine Umschaltschaltung 20 anzuschalten. Wohingegen, wenn der Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, kleiner als der Referenzwert ist, erzeugt die Vergleichsschaltung 15 ein AUS-Signal, um die Umschaltschaltung 20 auszuschalten. Die Umschaltschaltung 20 ist zum Steuern der Tintenzufuhrpumpe (nicht dargestellt) und die Tintenzufuhrpumpe führt dem Tintennäpfchen 7 nur Tinte zu, wenn die Umschaltschaltung 20 an ist.

Die Detektionsschaltung 16 liest eine Information aus, die die Art der Tinte repräsentiert, die in einem Speichern 32 gespeichert ist, der an der Tintenflasche 31 angebracht ist, und erzeugt ein Steuersignal zum Einstellen der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a der Oszillatorschaltung 11 mit Bezug auf eine Tabelle 16a (2), die die Beziehung zwischen der Art der Tinte und der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a betrifft (basierend auf der dielektrischen Konstante gemäß der Art der Tinte). Eine Vorspannung der variablen Kondensatorelektrode 11a, die bewirkt, dass die Oszillatorschaltung 11 bei einer Frequenz oszilliert, die für die dielektrische Konstante der Tinte optimal ist, wird für jede einer Vielzahl von Tintenarten im Voraus berechnet, und die Art der Tinte wird mit der berechneten Vorspannung in der Tabelle 16b in Beziehung gesetzt.

Die Detektionsschaltung 16 ist mit einem Anschluss 16a ausgestattet, der mit einer Schaltungsplatte 33 verbunden ist, an der der Speicher 33 befestigt ist, und liest die Art der Tinte aus, die in dem Speicher 32 abgespeichert ist. Wenn die Tintenflasche 31 in den Schablonendrucker gegeben wird und die Schaltungstafel 33 mit dem Anschluss 16a verbunden wird, wird die Art der Tinte, die in dem Speicher 32 gespeichert ist, ausgelesen. Die Detektionsschaltung 16 ist auch mit einer Anzeigetafel 41 verbunden und eine Ermittlung einer Verarbeitung, die durch die Detektionsschaltung 16 durchgeführt wird, wird auf der Anzeigetafel 41 angezeigt.

Ein Betrieb des Schablonendruckers wird nachfolgend beschrieben. 4 zeigt die Verarbeitung, die von der Detektionsschaltung 16 durchzuführen ist. Die Detektionsschaltung ermittelt zunächst, ob eine Tintenflasche 31 in den Schablonendrucker eingesetzt wurde (Schritte S11 und S12). Wenn in Schritt S12 ermittelt wird, dass eine Tintenflasche 31 in den Schablonendrucker eingesetzt wurde, liest die Detektionsschaltung 16 aus einem Speicher 32, der an der Tintenflasche 31 angebracht ist, Tinteninformation aus, die die Art der Tinte in der Tintenflasche 31 repräsentiert (Schritt S14). Wenn es in Schritt S12 ermittelt wird, dass eine Tintenflasche 31 nicht in den Schablonendrucker eingesetzt wurde, wird eine Anzeige auf der Anzeigentafel 41 gemacht, um den Bediener aufzufordern, eine Tintenflasche 31 einzusetzen (Schritt S13). Die Schritte S11 bis S13 werden wiederholt, bis eine Tintenflasche 31 eingesetzt wird.

Nach einem Auslesen der Tinteninformation bezieht sich die Detektionsschaltung 16 auf die Tabelle 16b und ermittelt, ob die Art der ausgelesenen. Tinte in der Tabelle 16b ist (Schritt S15). Wenn es in Schritt 515 ermittelt wird, dass die Art der ausgelesenen Tinte in der Tabelle 16b ist, bekommt die Detektionsschaltung 16, aus der Tabelle 16b eine Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a, die der Art der Tinte entspricht (Schritt S16), und gibt ein Steuersignal, das der Vorspannung entspricht, an die Oszillatorschaltung 11 aus (Schritt S17). Wohingegen, wenn in Schritt S15 ermittelt wird, dass die Art der ausgelesenen Tinte nicht in der Tabelle 16b ist, wird eine Fehlernachricht, wie z. B. „Die Art der Tinte ist nicht gut", auf der Anzeigentafel 41 angezeigt (Schritt S18) und die Vorspannung wird auf einen Vorgabewert gesetzt (Schritt S19). Danach fährt die Detektionsschaltung 16 mit Schritt 517 fort. Dann stellt die Oszillatorschaltung 11 die Oszillationsfrequenz gemäß der Vorspannung ein, die durch das Steuersignal repräsentiert wird (Schritt S20).

Die Oszillatorschaltung 11 oszilliert bei einer somit eingestellten Oszillationsfrequenz. Wenn in dem Tintennäpfchen 7 Tinte existiert und die Spitze der Antenne 17 in Kontakt mit der Tinte ist, erhöht die dielektrische Konstante der Tinte die elektrostatische Kapazität, und die Oszillationsfrequenz, bei der die Oszillatorschaltung 11 gegenwärtig oszilliert, wird geringer als die Oszillationsfrequenz, die durch das Steuersignal von der Detektionsschaltung 16 eingestellt wurde. Weil die Empfängerschaltung 12 nicht auf die Oszillationsfrequenz der Oszillationsschaltung 11 abgestimmt ist, wird zu diesem Zeitpunkt die Ausgabespannung von der Empfängerschaltung geringer, als wenn die Empfängerschaltung 12 auf die Oszillationsfrequenz der Oszillatorschaltung 11 abgestimmt ist. Dementsprechend ist der Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, geringer als der Referenzwert und die Vergleichsschaltung 16 erzeugt ein AUS-Signal, wodurch die Schalterschaltung 20 ausgeschaltet wird. In diesem Zustand wird die Tintenzufuhrpumpe nicht betrieben, und es wird dem Tintennäpfchen 7 keine Tinte zugeführt.

Wenn die Tinte in dem Tintennäpfchen 7 verbraucht ist und die Spitze der Antenne außerhalb der Tinte liegt, oszilliert im Gegensatz dazu die Oszillatorschaltung 11 bei einer Oszillationsfrequenz, die durch das Steuersignal von der Detektionsschaltung 16 eingestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt ist die Empfängerschaltung 12 auf die Oszillationsfrequenz der Oszillatorschaltung 11 abgestimmt und gibt ein harmonisches Signal bei einer hohen Spannung aus. Dementsprechend ist der Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, nicht geringer als der Referenzwert, und die Vergleichsschaltung 15 erzeugt ein AN-Signal, wodurch die Umschaltschaltung 20 angeschaltet wird. In diesem Zustand wird die Tintenzufuhrpumpe betrieben und Tinte wird dem Tintennäpfchen 7 aus der Tintenflasche 31 zugeführt.

Wenn die Tintenmenge in dem Näpfchen 7 erhöht ist und die Antenne 17 wieder in Kontakt mit der Tinte gebracht wird, wird dann die Tintenpumpe gestoppt, wodurch die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen 7 während eines Druckens konstant gehalten wird.

Weil in dem Schablonendrucker die Oszillationsfrequenz der Oszillatorschaltung 11 gemäß der Art der Tinte oder der dielektrischen Konstanten der Tinte geändert wird, kann die Änderung der Oszillationsfrequenz leicht durch Erhöhen der Oszillationsfrequenz detektiert werden, wenn die Tinte eine geringe dielektrische Konstante hat, und durch Verringern der Oszillationsfrequenz kann unnötige Strahlung unterdrückt und die Genauigkeit beim Detektieren der Änderung des Oszillationsfrequenz verbessert werden, wenn die Tinte eine hohe dielektrische Konstante hat. Dementsprechend kann eine Änderung der Oszillationsfrequenz genau detektiert werden und die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen kann genau detektiert werden, unabhängig von der dielektrischen Konstante der Tinte, was es vereinfacht, die Tintenmenge in dem Tintennäpfchen 7 konstant zu halten und hochqualitative Bilder zu erreichen.

Obwohl in der oben beschriebenen ersten Ausführungsform die Tabelle 16b die Beziehung zwischen der Art der Tinte und der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a repräsentiert, kann die Tabelle 16b eingerichtet werden, um die Beziehung zwischen der dielektrischen Konstante der Tinte und der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a zu repräsentieren, wenn die Tinteninformation, die in dem Speicher 32 gespeichert ist, die dielektrische Konstante der Tinte repräsentiert. Wenn des Weiteren die Tinteninformation, die in dem Speicher 32 gespeichert ist, einen anderen Faktor repräsentiert – wie z. B. die Viskosität der Tinte, die Farbe der Tinte, die Zeit, für die die Tinte stehend hinterlassen wurde, oder das Datum einer Produktion der Tinte-, der die dielektrische Konstante der Tinte beeinflussen kann, kann die Tabelle 16b eingerichtet werden, um die Relation zwischen einem solchen Faktor und der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a zu repräsentieren.

5 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Tintenmengendetektionsvorrichtung 10' gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Tintenmengendetektionsvorrichtung 10' dieser Ausführungsform unterscheidet sich von der Tintenmengendetektionsvorrichtung 10 der ersten Ausführungsform darin, dass anstelle der Detektionsschaltung 16 eine Steuerschaltung 51 bereitgestellt wird, die die dielektrische Konstante der Tinte misst und ein Steuersignal zum Ändern der Oszillationsfrequenz der Oszillatorschaltung 11 gemäß der gemessenen dielektrischen Konstante der Tinte ausgibt.

Die Steuerschaltung 51 gibt ein Steuersignal aus, das die Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a der Oszillatorschaltung 11 einstellt, so dass der Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, gleich einem Referenzwert wird, und die Oszillatorschaltung 11 bei der Frequenz oszilliert, bei der der Wert des Signals, das von der Verstärkerschaltung 14 ausgegeben wird, gleich dem Referenzwert wird. Weil das Ausgabesignal der Verstärkerschaltung 14 ein analoges Signal ist, ist die Steuerschaltung 51 mit einem Analog/Digital-Wandler ausgestattet.

Ein Betrieb der zweiten Ausführungsform wird nachfolgend mit Bezug auf das in 6 gezeigte Flussdiagramm beschrieben. In der zweiten Ausführungsform wird die Tiefe, bis zu der die Antenne 17 in das Tintennäpfchen 7 eingetaucht wird, auf einen vorgegebenen Vorgabewert eingestellt. Ein Steuersignal zum Einstellen der Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a der Oszillatorschaltung 11 auf einen Anfangswert wird zunächst an die Oszillatorschaltung 11 ausgegeben (Schritt S31). Dies bewirkt, dass die Oszillatorschaltung 11 bei einer Vorgabeoszillationsfrequenz oszilliert, wodurch die Empfängerschaltung 12 ein Ausgabesignal ausgibt und die Verstärkerschaltung 14 das Ausgabesignal verstärkt und das verstärkte Ausgabesignal in die Steuerschaltung 51 eingibt (Schritt S32). Dann wird ermittelt, ob das Ausgabesignal gleich dem Referenzwert ist (Schritt S33). Wenn in Schritt S33 ermittelt wird, dass das Ausgabesignal gleich dem Referenzwert ist, wird das Steuersignal eingestellt, um die Vorspannung zu dieser Zeit bereitzustellen (Schritt S34). Andernfalls wird das Steuersignal geändert, um die Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a der Oszillatorschaltung 11 zu ändern (Schritt S36) und dann werden Schritt S32 und S33 wiederholt, bis das Ausgabesignal gleich dem Referenzwert ist. Die Schritte S36, S32 und S33 werden wiederholt, bis das Ausgabesignal in einem vorgegebenen Zeitintervall gleich dem Referenzwert wird. Wenn das Ausgabesignal nicht in dem vorgegebenen Zeitintervall gleich dem Referenzwert wird, wird aufgrund dessen eine Fehlernachricht auf der Anzeigentafel 41 angezeigt (Schritt S37), wonach es unmöglich ist, die Tintenmenge zu detektieren.

Obwohl die Oszillationsfrequenz der Oszillatorschaltung 11 durch die Detektionsschaltung 16 in der ersten Ausführungsform und durch die Steuerschaltung 51 in der zweiten Ausführungsform geändert wird, indem die Vorspannung der variablen Kondensatordiode 11a der Oszillatorschaltung 11 eingestellt wird, kann die Oszillationsfrequenz durch manuelles Eingeben einer gewünschten Oszillationsfrequenz über ein Tastenfeld oder eine Steuertafel eingegeben werden.


Anspruch[de]
Verfahren zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker auf der Basis einer Änderung einer Oszillationsfrequenz, gekennzeichnet durch den Schritt des Ändern der Oszillationsfrequenz in Abhängigkeit von der dielektrischen Konstante der Tinte. Verfahren zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker nach Anspruch 1, wobei die Information über die dielektrische Konstante durch Messen der dielektrischen Konstante der Tinte erhalten wird. Verfahren zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker nach Anspruch 1, wobei die Information über die dielektrische Konstante von einer Informationsspeichereinrichtung erhalten wird, die an einer Tintenflasche zum Zuführen von Tinte zu dem Tintennäpfchen angebracht ist. Verfahren zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker nach Anspruch 1, wobei die Information über die dielektrische Konstante durch eine Eingabeeinrichtung eingegeben wird. Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker auf der Basis einer Änderung einer Oszillationsfrequenz, gekennzeichnet durch eine Frequenzänderungseinrichtung, die die Oszillationsfrequenz in Abhängigkeit von der dielektrischen Konstante der Tinte ändert. Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker nach Anspruch 5, wobei die Frequenzänderungseinrichtung eingerichtet ist, die Information über die dielektrische Konstante durch Messen der dielektrischen Konstante der Tinte zu erhalten und die Oszillationsfrequenz auf der Basis der somit erhaltenen Information über die dielektrische Konstante zu ändern. Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker nach Anspruch 5, wobei die Frequenzänderungseinrichtung eingerichtet ist, die Oszillationsfrequenz auf der Basis der Information über die dielektrische Konstante zu ändern, die von einer Informationsspeichereinrichtung bereitgestellt wird, die an der Tintenflasche zum Zuführen von Tinte zu dem Tintennäpfchen angebracht ist. Vorrichtung zum Detektieren der Tintenmenge in einem Tintennäpfchen in einem Drucker nach Anspruch 5, weiterhin umfassend eine Eingabeeinrichtung, so dass die Frequenzänderungseinrichtung die Oszillationsfrequenz auf der Basis der Information über die dielektrische Konstante ändert, die mittels die Eingabeeinrichtung eingegeben wird.






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