Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein magnetisches Aufzeichnungsmedium
vom Beschichtungstyp, das durch Bildung einer nichtmagnetischen Schicht und einer
magnetischen Schicht auf einem flexiblen Träger hergestellt wird, insbesondere
auf ein magnetisches Aufzeichnungsmedium, das für eine Aufzeichnung hoher Dichte
geeignet ist.
Ein Magnetband, das ein Typ von magnetischen Aufzeichnungsmedien ist,
findet verschiedene Anwendungen wie als Tonband, Videoband, Daten-Backup-Band für
Computer usw. Insbesondere auf dem Gebiet der Daten-Backup-Bänder werden Magnetbänder
mit Aufzeichnungskapazitäten von mehreren hundert GB oder mehr pro Rolle in
Verbindung mit erhöhten Kapazitäten von Festplatten für ein Backup
kommerzialisiert. Daher ist es unvermeidlich, die Kapazität dieses Bandtyps
für ein Daten-Backup zu erhöhen.
Zum Erhöhen der Kapazität des magnetischen Aufzeichnungsmediums
ist es notwendig, die Aufzeichnungswellenlänge zu verkürzen. Um der kurzen
Aufzeichnungswellenlänge zu genügen, wird die Teilchengröße
des zu verwendenden magnetischen Pulvers reduziert. Eine Auflösung von 1 Bit
verringert sich, wenn die Aufzeichnungswellenlänge abnimmt. Um eine solche
Situation zu bewältigen, wird die Dicke der magnetischen Schicht reduziert
und gleichzeitig sollte ein magnetisches Pulver mit einer geringen Schaltfeldverteilung
(SFD) verwendet werden. Hierin entspricht SFD der Verteilung der Koerzitivkräfte
(He) und ist wie folgt definiert:
Wenn eine Magnetisierungskurve (Magnetisierungs-Magnetfeld-Kurve) in der Orientierungsrichtung
einer magnetischen Schicht gemessen wird, wird eine so genannte Hystereseschleife
erhalten. Eine Kurve, die durch Differenzieren der Hystereseschleife (dM/dH-Kurve)
erhalten wird, hat einen Peak um Hc herum. SFD wird durch das Verhältnis &Dgr;Hc/Hc
ausgedrückt, wobei &Dgr;Hc die Halbwertsbreite dieses Peaks in der dM/dH-Kurve
ist.
Wenn SFD abnimmt, nimmt die Breite einer Magnetisierungs-Übergangs-Domäne
ab und die Magnetisierungsumkehr wird steil, so dass eine reproduzierende Wellenform
steiler wird und auch die Reproduktions-Leistungsabgabe zunimmt. Demgemäß
nimmt die Halbwertsbreite einer einzelnen reproduzierenden Welle PW50 ab. Als Ergebnis
der Abnahme der Breite einer Magnetisierungs-Übergangs-Domäne nimmt zudem
das Rauschen in einem Breiband ab. In Kombination mit der Zunahme der Reproduktions-Leistungsabgabe
wird das C/N-Verhältnis, das bei der Reproduktion aufgezeichneter Signale höchst
wichtig ist, verbessert.
Wenn die Teilchengröße von Pulverteilchen abnimmt, nimmt
die spezifische Oberfläche ganzer Teilchen zu, so dass die Anzahl der aktiven
Stellen mit hoher Reaktivität auf den Teilchenoberflächen zunimmt. Wenn
die Teilchengröße eines magnetischen Pulvers abnimmt, verschlechtert sich
demgemäß die Korrosionsbeständigkeit des magnetischen Pulvers, und
somit nimmt die restliche Flussdichte (Mr) ab. D.h. wenn eine magnetisches Pulver
feiner wird, leidet ein magnetisches Aufzeichnungsmedium, in dem ein solches magnetisches
Pulver verwendet wird, an einer Abnahme der restlichen Flussdichte einer magnetischen
Schicht während es gelagert wird, und somit wird es schwierig, die Lagerungsbeständigkeit
während einer langen Zeitspanne aufrechtzuerhalten. Wenn die Dicke einer magnetischen
Schicht gering ist, ist es schwierig, die restliche Flussdichte exakt zu messen.
Daher wird die magnetische Eigenschaft einer magnetischen Schicht durch einen Mrt-Wert
bewertet, der das Produkt der restliche Flussdichte (Mr) und der Dicke (t) einer
magnetischen Schicht ist. Manchmal wird ein Br·&dgr;-Wert anstelle des Mrt-Werts
verwendet.
Ein magnetisches Aufzeichnungsmedium unter Verwendung feiner magnetischer
Pulverteilchen wird z.B. in JP-A-2000-149242 und JP-A-2000-14 9244 offenbart, und
ein magnetisches Aufzeichnungsmedium unter Verwendung eines magnetischen Pulvers
mit niedrigem SFD wird z.B. in JP-A-11-283236 und JP-A-11-185240 offenbart. Diese
konventionellen magnetischen Aufzeichnungsmedien verfügen jedoch über
kein Mittel gegenüber der Korrosion und ihre Langzeit-Lagerungsbeständigkeit
ist ungenügend.
Ein magnetisches Aufzeichnungsmedium, das über ein Mittel gegenüber
der Korrosion verfügt, wird z.B. in JP-A-5-81648 und JP-A-5-81649 offenbart.
Ein solches konventionelles magnetisches Aufzeichnungsmedium hat jedoch noch eine
ungenügende Korrosionsbeständigkeit, wenn ein magnetischen Pulver eine
sehr geringe Teilchengröße hat.
Die obigen JP-Veröffentlichungen offenbaren einige Verfahren
zum Verhindern einer Verschlechterung der restlichen Flussdichte, keine derselben
berücksichtigt jedoch das Verhindern einer Verschlechterung von SFD. Um die
Langzeit-Lagerungsbeständigkeit eines magnetischen Aufzeichnungsmediums beizubehalten
und eine hohe Aufzeichnungsdichte zu erreichen, sollte eine Auflösung von 1
Bit auf stabile Weise beibehalten werden. Somit ist es notwendig, eine gewisse Technologie
anzuwenden, um die Verschlechterung von SFD zu unterdrücken.
Wenn sich die SFD während der Lagerung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums
verschlechtert, verbreitert sich PW50 und daher nimmt die Auflösung von 1 Bit
ab.
Im Allgemeinen sind die Verschlechterung von SFD und diejenige von
Mrt nicht miteinander verbunden. Wenn sich im Falle einer Aufzeichnung hoher Dichte
die SFD drastisch verschlechtert, können jedoch einige Probleme auftreten,
die zuvor nicht vorlagen. Daher ist es schwierig, eine Fehlerrate beizubehalten,
die eine der wichtigsten Eigenschaften eines magnetischen Aufzeichnungsmediums ist.
Im Allgemeinen wird die Korrosionsbeständigkeit einer magnetischen
Schicht verbessert, indem die Korrosionsbeständigkeit eines magnetischen Pulvers,
das in der magnetischen Schicht enthalten sein soll, verbessert wird. Die Korrosionsbeständigkeit
eines magnetischen Pulvers wird durch die Verschlechterungsrate &Dgr;&sgr;s
der Sättigungsmagnetisierung &sgr;s ausgedrückt. Hierin ist
die Verschlechterungsrate &Dgr;&sgr;s eine Rate der Verlustmenge
an Sättigungsmagnetisierung gegenüber der anfänglichen Sättigungsmagnetisierung,
nachdem das magnetische Pulver 90 Tage lang bei einer Temperatur von 60°C und
einer relativen Feuchtigkeit von 90 % RH aufbewahrt wurde. Wenn die Verschlechterungsrate
&Dgr;&sgr;s der Sättigungsmagnetisierung &sgr;s
verbessert wird, nimmt jedoch der anfängliche SFD-Wert des magnetischen Pulvers
ab, was für eine Aufzeichnung hoher Dichte ungünstig ist. Bei dem derzeitigen
Stand der Technik ist es schwierig, ein magnetisches Pulver herzustellen, das gleichzeitig
eine niedrige &Dgr;&sgr;s und eine niedrige SFD hat.
Die vorliegende Erfindung beabsichtigt, die obigen Probleme eines
magnetischen Aufzeichnungsmediums zu lösen, und eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, ein magnetisches Aufzeichnungsmedium bereitzustellen, das
Aufzeichnungseigenschaften hoher Dichte aufweist, die der Zunahme der Aufzeichnungskapazität
gewachsen sind, und auch eine gute Korrosionsbeständigkeit aufweist. Mit anderen
Worten: die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein magnetisches Aufzeichnungsmedium,
das eine gute Lagerungsbeständigkeit hat und somit gute elektromagnetische
Umwandlungseigenschaften nach einer Langzeitlagerung beibehalten kann, als magnetisches
Aufzeichnungsmedium bereitzustellen, das einer Zunahme der Aufzeichnungskapazität
und einer Zunahme der Aufzeichnungsdichte gewachsen ist.
Im Laufe der ausführlichen Untersuchungen zum Lösen der
obigen Aufgabe wurde die Aufmerksamkeit auf die Tatsache gerichtet, dass die mittlere
Länge der Hauptachse eines magnetischen Pulvers, das in einer oberen magnetischen
Schicht enthalten sein soll, und der SFD-Wert der oberen magnetischen Schicht als
Parameter verwendet werden können, um gleichzeitig die Aufzeichnungseigenschaften
hoher Dichte und die Korrosionsbeständigkeit des magnetischen Aufzeichnungsmediums
zu erreichen. Dann wurde gefunden, dass, wenn die mittlere Länge der Hauptachse
eines magnetischen Pulvers und der SFD-Wert jeweils innerhalb spezifischer Bereiche
liegen, sowohl die Aufzeichnungseigenschaften hoher Dichte als auch die Korrosionsbeständigkeit
des magnetischen Aufzeichnungsmediums verbessert werden.
Demgemäß stellt die vorliegende Erfindung ein magnetisches
Aufzeichnungsmedium bereit, das Folgendes umfasst: einen flexiblen Träger,
eine auf dem flexiblen Träger gebildete untere nichtmagnetische Schicht, die
ein nichtmagnetisches Pulver und ein Bindemittel umfasst, und eine auf der unteren
nichtmagnetischen Schicht gebildete obere magnetische Schicht, die ein ferromagnetisches
Pulver und ein Bindemittel umfasst, wobei die obere magnetische Schicht einen SFD-Wert
(Schaltfeldverteilung) von 0,5 oder weniger hat, das in der oberen magnetischen
Schicht enthaltene magnetische Pulver eine mittlere Länge der Hauptachse von
80 nm oder weniger hat, wobei die Zugabe eines Antikorrosionsmittels zum magnetischen
Lack für die magnetische Schicht nach dem Kneten, Dispergieren und Mahlen des
Rests der Komponenten der magnetischen Schicht erfolgt, und der SFD-Wert der oberen
magnetischen Schicht höchstens 1,2-mal so groß ist wie der Anfangs-SFD-Wert
(d.h. 0,5 oder weniger), nachdem das magnetische Aufzeichnungsmedium 90 Tage lang
bei einer Temperatur von 60°C und einer relativen Feuchtigkeit von 90 % RH
gelagert wurde.
In dem magnetischen Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung
beträgt die Dicke der magnetischen Schicht vorzugsweise 120 nm oder weniger,
um eine Entmagnetisierung aufgrund eines entmagnetisierenden Feldes, das durch eine
Aufzeichnung und Reproduktion einer kurzen Wellenlänge erzeugt wurde, zu unterdrücken,
d.h. eine Abnahme der Kopfausgangsleistung aufgrund des Dickenverlusts zu vermeiden.
Wenn die Zunahme der Aufzeichnungsdichte durch Verengung der Aufzeichnungsspur usw.
berücksichtigt wird, wird ein magnetisches Aufzeichnungsmedium vorzugsweise
so gestaltet, dass magnetisch aufgezeichnete Signale mit einem Lesekopf unter Verwendung
eines Magnetowiderstandseffektelements (ein MR-Kopf) reproduziert werden, um das
Lesen einer Leistungsabgabe zu ermöglichen, selbst wenn die Menge des Vertust-Magnetflusses
aus dem Medium gering ist.
Im ersten Verfahren kann die obere magnetische Schicht mit dem obigen
SFD-Wert wie folgt hergestellt werden: Zugabe eines Oberflächen-Behandlungsmittels,
wie eines Antikorrosionsmittels (z.B. Borsäure-Salze, Phosphatester, Silan-Kupplungsmittel
usw.), zu einem Herstellungsgemisch eines magnetischen Pulvers, Herstellung eines
magnetischen Lacks unter Verwendung eines sich ergebenden magnetischen Pulvers und
Auftragen des magnetischen Lacks auf die Oberfläche der unteren nichtmagnetischen
Schicht. Z.B. werden ein magnetisches Pulver, ein Bindemittel, ein Schleifmittel,
Ruß und ein Dispergiermittel vorher mit einem Pulvermischer vermischt, die
Pulver-Mischung und eine Harzlösung werden vermischt, während sie mit
einer Fördergerätschaft hoher Präzision befördert werden, und
dann in einen Doppelschneckenextruder gegeben und darin geknetet, und schließlich
wird die Mischung mit einer Sandmühle dispergiert, um einen magnetischen Lack
für eine obere magnetische Schicht zu erhalten.
In dem zweiten Verfahren kann die obere magnetische Schicht mit dem
obigen SFD-Wert hergestellt werden, indem man ein Oberflächen-Behandlungsmittel
zu einer Mischung von Komponenten eines magnetischen Lacks gibt und den magnetischen
Lack auf die Oberfläche der unteren nichtmagnetischen Schicht aufträgt.
In dem dritten Verfahren kann die obere magnetische Schicht mit dem
obigen SFD-Wert hergestellt werden, indem man ein magnetisches Pulver mit einem
anfänglichen SFD-Wert von 0,5 oder weniger und einer Verschlechterungsrate
&Dgr;&sgr;s von 3 % oder weniger verwendet. Zur Zeit ist es jedoch
schwierig, ein magnetisches Pulver herzustellen, das gleichzeitig derartige Eigenschaften
aufweist.
Daher ist es notwendig, einen niedrigen SFD-Wert und eine niedrige
Verschlechterungsrate &Dgr;&sgr;s durch die Oberflächenbehandlung
eines magnetischen Pulvers mit einer guten SFD wie im ersten und zweiten Verfahren
zu erreichen. Konkret ausgedrückt: da die Anzahl der aktiven Stellen auf den
magnetischen Pulverteilchen zunimmt, wenn der Dispergierschritt fortschreitet, sollten
die aktiven Stellen bedeckt werden. Somit wird das Oberflächen-Behandlungsmittel
am wirksamsten zwischen dem Dispergierschritt und einem Ablassschritt zugegeben,
um eine obere magnetische Schicht zu bilden, die gleichzeitig die obigen Eigenschaft
aufweist.
Die vorliegende Erfindung wird hauptsächlich auf ein magnetisches
Aufzeichnungsmedium für die digitale Aufzeichnung, insbesondere ein Magnetband
vom Beschichtungstyp angewendet. In dem magnetischen Aufzeichnungsmedium der vorliegenden
Erfindung ist eine untere nichtmagnetische Schicht auf wenigstens einer Fläche
eines flexiblen Trägers ausgebildet, und eine obere magnetische Schicht ist
auf der unteren nichtmagnetischen Schicht ausgebildet. Wenn insbesondere eine hohe
Laufbeständigkeit erforderlich ist, kann eine Rückseitenbeschichtung auf
einer Fläche des Trägers gegenüber einer Fläche, auf der die
untere nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische Schicht ausgebildet sind,
gebildet werden.
Nachstehend wird das magnetische Aufzeichnungsmedium der vorliegenden
Erfindung ausführlicher beschrieben.
Flexibler Träger
Das magnetische Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung umfasst
einen flexiblen Träger in Bandform. Als flexibler Träger können beliebige
der konventionellen nichtmagnetischen Träger verwendet werden. Die Verwendung
eines Trägers, der ein magnetisches Pulver enthält, ist jedoch ausgeschlossen.
Der flexible Träger hat vorzugsweise einen Elastizitätsmodul
von wenigstens 5,9 GPa (600 kg/mm2) in der Längsrichtung des Trägers
und einen Elastizitätsmodul von wenigstens 3,9 GPa (400 kg/mm2)
in der Querrichtung des Trägers, besonders bevorzugt einen Elastizitätsmodul
von wenigstens 9,8 GPa (1000 kg/mm2) in der Längsrichtung des Trägers
und einen Elastizitätsmodul von wenigstens 7,8 GPa (800 kg/mm2)
in der Querrichtung des Trägers. Wenn der Elastizitätsmodul in der Längsrichtung
geringer als 5,9 GPa (600 kg/mm2) ist, wird der Bandlauf instabil. Wenn
der Elastizitätsmodul in der Querrichtung geringer als 3,9 GPa (400 kg/mm2)
ist, können die Ränder des Bandes leicht beschädigt werden.
Zu den Beispielen für den flexiblen Träger mit solchen Elastizitätsmoduln
gehören eine Polyethylenterephthalat-Folie, eine Polyethylennaphthalat-Folie,
eine biaxial verstreckte Folie eines aromatischen Polyamids und eines aromatischen
Polyimids usw.
Eine Dicke des flexiblen Trägers hängt von den Anwendungen
des magnetischen Aufzeichnungsmediums ab. Die Dicke des flexiblen Trägers beträgt
üblicherweise 2 bis 7 &mgr;m, vorzugsweise 2,5 bis 5,5 &mgr;m. Wenn die
Dicke des Trägers geringer als 2 &mgr;m ist, ist die Herstellung einer solchen
Folie schwierig und hat das Magnetband eine ungenügende Festigkeit. Wenn die
Dicke des Trägers 7 &mgr;m übersteigt, nimmt die Gesamtdicke des
Magnetbandes zu, so dass die Aufzeichnungskapazität pro Rolle abnimmt.
Die Oberfläche des flexiblen Trägers, auf dem die magnetische
Schicht ausgebildet ist, hat eine mittlere Mittellinien-Oberflächenrauigkeit
Ra von 2,5–20 nm. Wenn die mittlere Mittellinien-Oberflächenrauigkeit
Ra 20 nm oder weniger ist, kann die Oberflächenunebenheit der unteren nichtmagnetischen
Schicht und auch der oberen magnetischen Schicht gering gemacht werden, selbst wenn
die Dicke der unteren nichtmagnetischen Schicht gering ist. Wenn die mittlere Mittellinien-Oberflächenrauigkeit
Ra geringer als 2,5 nm ist, verschlechtert sich die Lauffähigkeit der Folie
in einer Beschichtungsmaschine, so die Folie Falten aufweisen kann und die Produktivität
des Magnetbandes abnimmt.
Untere nichtmagnetische Schicht
Die untere nichtmagnetische Schicht enthält üblicherweise
ein nichtmagnetisches anorganisches Pulver, um die Festigkeit der Schicht zu erhöhen.
Bevorzugte Beispiele für das anorganische Pulver schließen Metalloxid-Pulver,
Erdalkalimetallsalz-Pulver usw. ein.
Vorzugsweise wird ein körniges oder nadelförmiges Eisenoxid-Pulver
verwendet. Insbesondere wird ein nadelförmiges, nichtmagnetisches Eisenoxid-Pulver
mit einem Achsenverhältnis [Verhältnis der Länge der Hauptachse (länger)
zur Länge der Nebenachse (kürzer)] von 3–10 verwendet. Die Teilchengröße
des Eisenoxids (die Länge der Hauptachse im Falle von nadelförmigem Eisenoxid-Pulver)
beträgt vorzugsweise 50–400 nm. Wenn die Teilchengröße kleiner
als 50 nm ist, ist es schwierig, das Pulver gleichmäßig in einem Lack
für die untere nichtmagnetische Schicht zu dispergieren. Wenn die Teilchengröße
400 nm übersteigt, nimmt die Unebenheit an der Grenzfläche zwischen der
unteren nichtmagnetischen Schicht und einer direkt darauf gebildeten Schicht zu.
Die Menge des anorganischen Pulvers beträgt vorzugsweise 35–83 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht des gesamten anorganischen Pulvers. Wenn die Menge
des Eisenoxid-Pulvers kleiner als 35 Gew.-% ist, kann die Festigkeit der Schicht
nicht ausreichend erhöht werden. Wenn die Menge des Eisenoxid-Pulvers 83 Gew.-%
übersteigt, nimmt wiederum die Festigkeit der Schicht ab.
Die untere nichtmagnetische Schicht enthält vorzugsweise körniges
oder nadelförmiges Aluminiumoxid-Pulver, üblicherweise körniges Aluminiumoxid-Pulver.
Die Menge des Aluminiumoxid-Pulvers beträgt vorzugsweise 2–30 Gew.-%,
besonders bevorzugt 8–20 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt 11 bis 20 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht des ganzen anorganischen Pulvers. Wenn die Menge des
Aluminiumoxid-Pulvers kleiner als 2 Gew.-% ist, ist die Fließfähigkeit
des Lacks ungenügend.
Wenn die Menge des Aluminiumoxid-Pulvers 30 Gew.-% übersteigt,
nimmt die Unebenheit an der Grenzfläche zwischen der unteren nichtmagnetischen
Schicht und der direkt darauf gebildeten Schicht zu. Die Teilchengröße
des Aluminiumoxid-Pulvers (die Länge der Hauptachse im Falle von nadelförmigem
Aluminiumoxid-Pulver) beträgt vorzugsweise 100 nm oder weniger, vorzugsweise
10 bis 100 nm, besonders bevorzugt 30–90 nm, ganz besonders bevorzugt 50–90
nm. Wenn die Teilchengröße des Aluminiumoxids 100 nm übersteigt,
wird die Oberflächenglattheit der unteren nichtmagnetischen Schicht nicht genügend
verbessert, wenn der flexible Träger eine geringe Oberflächenglattheit,
z.B. eine Oberflächenrauigkeit von 15 nm oder mehr, auf der Oberfläche
aufweist, auf der die magnetische Schicht gebildet wird, und die untere nichtmagnetische
Schicht hat eine Dicke von 1,5 &mgr;m oder weniger.
Aluminiumoxid, das in der unteren nichtmagnetischen Schicht enthalten
ist, ist vorzugsweise Aluminiumoxid, das eine Korundphase (Alphatisierungsrate von
30 % oder mehr) aufweist. Wenn Aluminiumoxid, das eine Korundphase umfasst, verwendet
wird, hat die untere nichtmagnetische Schicht einen großen Elastizitätsmodul
bei einer geringeren Menge an Aluminiumoxid, als wenn &sgr;-Aluminiumoxid, &thgr;-Aluminiumoxid
oder &ggr;-Aluminiumoxid verwendet werden, so dass die Festigkeit des Bandes zunimmt.
Die Zunahme der Bandfestigkeit verringert die Fluktuation von Leistungsabgaben aufgrund
einer Welligkeit der Bandränder (Randwelligkeit).
Zusätzlich zu Aluminiumoxid mit der obigen Teilchengröße
kann &agr;-Aluminiumoxid mit einer Teilchengröße von 100–800
nm zu der unteren nichtmagnetischen Schicht in einer Menge von 3 Gew.-% oder weniger,
bezogen auf das Gesamtgewicht der ganzen anorganischen Pulver, gegeben werden.
Zum Erhöhen der elektrischen Leitfähigkeit kann die untere
nichtmagnetische Schicht Ruß enthalten. Beispiele für Ruß umfassen
Acetylenruß, Ofenruß, thermischen Ruß usw. Ruß hat üblicherweise
eine Teilchengröße von 5 bis 200 nm, vorzugsweise von 10–100 nm.
Wenn die Teilchengröße des Rußes kleiner als 10 nm ist, kann es schwierig
sein, die Rußteilchen in der unteren nichtmagnetischen Schicht zu dispergieren, da
Ruß eine Struktur hat. Wenn die Teilchengröße des Rußes 100
nm übersteigt, verschlechtert sind die Oberflächenglattheit der unteren
nichtmagnetischen Schicht.
Die Rußmenge, die in der unteren nichtmagnetischen Schicht enthalten
sein soll, kann von der Teilchengröße des Rußes abhängen und
beträgt vorzugsweise 15 bis 40 Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht der gesamten
nichtmagnetischen Pulver in der unteren nichtmagnetischen Schicht. Wenn die Rußmenge
geringer als 15 Gew.-% ist, kann die Leitfähigkeit nicht ausreichend erhöht
werden. Wenn die Rußmenge 40 Gew.-% übersteigt, kann der leitfähigkeitsverbessernde
Effekt gesättigt sein. Besonders bevorzugt wird Ruß mit einer Teilchengröße
von 15–80 nm in einer Menge von 15–35 Gew.-% verwendet, und ganz besonders
bevorzugt wird Ruß einer Teilchengröße von 20–50 nm in einer
Menge von 20–30 Gew.-% verwendet. Wenn Ruß mit der obigen Teilchengröße
in der oben definierten Menge verwendet wird, nimmt der elektrische Widerstand der
unteren nichtmagnetischen Schicht ab und ein elektrostatisches Rauschen und eine
Unregelmäßigkeit der Bandzuführung werden unterdrückt.
Die untere nichtmagnetische Schicht hat üblicherweise eine Dicke
von 0,5 bis 3 &mgr;m, vorzugsweise von 1–2 &mgr;m. Wenn die Dicke der
unteren nichtmagnetischen Schicht geringer als 0,5 &mgr;m ist, ist es schwierig,
die Schicht zu beschichten, und somit nimmt die Produktivität ab. Wenn die
Dicke der unteren nichtmagnetischen Schicht 3 &mgr;m übersteigt, nimmt die
Aufzeichnungskapazität pro Rolle ab.
Eine herkömmliche Grundierungsschicht kann zwischen dem flexiblen
Träger und der unteren nichtmagnetischen Schicht ausgebildet sein, um die Haftung
zwischen denselben zu erhöhen. Auf diese Weise hat die Grundierungsschicht
üblicherweise eine Dicke von 0,01–2 &mgr;m, vorzugsweise von 0,05–0,5
&mgr;m.
Obere magnetische Schicht
Üblicherweise wird ein Metallpulver auf der Basis von ferromagnetischem
Eisen als magnetisches Pulver verwendet, das in der oberen magnetischen Schicht
enthalten sein soll.
Das Metallpulver auf der Basis von ferromagnetischem Eisen hat vorzugsweise
eine Koerzivkraft von 135–279 kA/m (1700–3500 Oe) und eine Sättigungsmagnetisierung
von 100–200 A·m2/kg (100–200 emu/g), besonders bevorzugt
von 120–180 A·m2/kg (120–180 emu/g).
Das Metallpulver auf der Basis von ferromagnetischem Eisen hat eine
Verschlechterungsrate &Dgr;&sgr;s der Sättigungsmagnetisierung
von 16 % oder weniger, besonders bevorzugt von 10 % oder weniger, am meisten bevorzugt
von 7 % oder weniger.
Die magnetischen Eigenschaften des magnetischen Pulvers und die der
magnetischen Schicht, die nachstehend erklärt werden, werden hierin unter Verwendung
eines Flussmessers vom Probenvibrationstyp unter Anlegen eines äußeren
Magnetfeldes von 1,273 MA/m (16 kOe) gemessen.
Das Metallpulver auf der Basis von ferromagnetischem Eisen hat üblicherweise
eine mittlere Länge der Hauptachse von 80 nm oder weniger, vorzugsweise von
60 nm oder weniger. Wenn die mittlere Länge der Hauptachse 80 nm übersteigt,
nimmt das Teilchenrauschen aufgrund der Teilchengröße des magnetischen
Pulvers zu, und es wird schwierig, das C/N-Verhältnis zu erhöhen. Vorzugsweise
beträgt die untere Grenze der mittleren Länge der Hauptachse des Metallpulvers
auf der Basis von ferromagnetischem Eisen 20 nm. Wenn die mittlere Länge der
Hauptachse kleiner als 20 nm ist, nimmt die Koerzivkraft ab und die Zusammenballungskraft
der magnetischen Pulverteilchen nimmt zu, so dass ein Dispergieren der Teilchen
in einem Lack schwierig wird. Die mittlere Länge der Hauptachse wird erhalten,
indem man tatsächlich die Teilchengrößen von 200 Teilchen in einer
Transmissions-Elektronen-Mikrophotographie misst und die gemessenen Längen
mittelt.
Das Metallpulver auf der Basis von ferromagnetischem Eisen hat eine
spezifische Oberfläche BET von 35–85 m2/g, besonders bevorzugt
von 40–80 m2/g, am meisten bevorzugt von 50–70 m2/g.
Die obere magnetische Schicht hat vorzugsweise eine Dicke von 1–120
nm, besonders bevorzugt von 10–90 nm. Wenn die Dicke der oberen magnetischen
Schicht geringer als 1 nm ist, ist das Verlust-Magnetfeld aus der magnetischen Schicht
gering, so dass die Leistungsabgabe des Kopfs abnimmt. Wenn die Dicke der oberen
magnetischen Schicht 120 nm übersteigt, nimmt die Leistungsabgabe des Kopfs
aufgrund des Dickenverlusts ab.
In dem magnetischen Aufzeichnungsmedium hat die obere magnetische
Schicht vorzugsweise eine Koerzivkraft von 135–279 kA/m
(1700–3500 Oe), besonders bevorzugt von 159–239 kA/m (2000–3000
Oe) in der Bandlaufrichtung in Bezug zum Kopf, und eine restliche Flussdichte von
wenigstens 0,3 T (3000 G), besonders bevorzugt von 0,35–0,5 T (3500–5000
G) in der Längsrichtung des Bandes. Wenn die Koerzivkraft kleiner als 135 kA/m
ist, nimmt die Leistungsabgabe aufgrund der Entmagnetisierung ab. Wenn die Koerzivkraft
279 kA/m übersteigt, wird das Schreiben mit dem Kopf schwierig. Wenn die restliche
Flussdichte kleiner als 0,3 T ist, nimmt die Leistungsabgabe ab.
In dem magnetischen Aufzeichnungsmedium sollte die obere magnetische
Schicht einen SFD-Wert von 0,5 oder weniger, vorzugsweise von 0,1–0,5, besonders
bevorzugt von 0,1–0,4, ganz besonders bevorzugt von 0,1–0,35 haben.
Wenn der SFD-Wert 0,5 übersteigt, nimmt PW50 zu, so dass sich die Auflösung
von ein Bit im Falle einer Aufzeichnung einer kurzer Wellenlänge extrem verschlechtert
und somit die Fehlerrate steil ansteigt. Um den SFD-Wert auf weniger als 0,1 zu
reduzieren, sollte das magnetische Pulver weiterhin verbessert werden. Eine solche
Verbesserung des magnetischen Pulvers ist jedoch vom technischen Standpunkt aus
gesehen schwierig. Selbst wenn eine solche Verbesserung des magnetischen Pulvers
erreicht wurde, nehmen die Produktionskosten des magnetischen Pulvers zu. Wenn der
SFD-Wert 0,4 übersteigt, ist die Bandbreite des SFD-Werts in dem Fall eingeengt,
dass die magnetische Schicht korrodiert ist und sich die SFD verschlechtert.
Wenn der Korrosionsgrad der oberen magnetischen Schicht durch die
Änderung des SFD-Werts ausgedrückt wird, sollte der SFD-Wert der oberen
magnetischen Schicht das 1,2-Fache oder weniger, vorzugsweise das 1,0-Fache bis
1,15-Fache des anfänglichen SFD-Werts betragen, nachdem das magnetische Aufzeichnungsmedium
90 Tage lang bei einer Temperatur von 60°C und einer relativen Feuchtigkeit
von 90 % RH aufbewahrt wurde. Wenn der SFD-Wert nach der Lagerung das 1,2-Fache
des anfänglichen SFD-Werts übersteigt, ändert sich die Auflösung
von 1 Bit eines reproduzierten Signals nach der Lagerung, bezogen auf ein aufgezeichnetes
Signal, das mit den magnetischen Eigenschaften der anfänglichen magnetischen
Schicht geschrieben wurde, so dass das Lesen des Signals schwierig wird und somit
die Fehlerrate steil ansteigt.
Wenn der Verschlechterungsgrad der restlichen Flussdichte nach der
Lagerung durch die Änderung von Mrt ausgedrückt wird, beträgt Mrt
vorzugsweise wenigstens das 0,9-Fache des anfänglichen Mrt, nachdem das magnetische
Aufzeichnungsmedium 90 Tage lang bei einer Temperatur von 60°C und einer relativen
Feuchtigkeit von 90 % RH aufbewahrt wurde. Wenn Mrt nach der Lagerung kleiner als
das 0,9-Fache des anfänglichen Mrt ist, nimmt die Flussdichte nach der Lagerung
bezogen auf ein aufgezeichnetes Signal ab, das mit den magnetischen Eigenschaften
der anfänglichen magnetischen Schicht geschrieben wurde, so dass die Empfindlichkeit
für die Reproduktion erhöht werden sollte.
Wenn das magnetische Aufzeichnungsmedium der vorliegenden Erfindung
mit einem System verwendet wird, das einen MR-Kopf als Lesekopf umfasst, beträgt
ein Mrt-Wert, der das Produkt der restlichen Flussdichte (Mr) und der Dicke (t)
einer magnetischen Schicht ist, vorzugsweise 75 nTm (6,0 memu/cm2) oder
weniger, besonders bevorzugt 2,5–25 nTm (0,2 bis 2,0 memu/cm2),
und das Rechteckigkeitsverhältnis ist vorzugsweise wenigstens 0,85, besonders
bevorzugt 0,90 bis 0,97. Wenn Mrt 75 nTm übersteigt, sind fast alle MR-Köpfe
gesättigt, d.h. die nachgewiesene Leistungsabgabe wird zu groß, so dass
die Köpfe gesättigt sind. Wenn das Rechteckigkeitsverhältnis kleiner
als 0,85 ist, wird durch die thermische Störung eine Aufzeichnungsentmagnetisierung
verursacht.
Die obere magnetische Schicht kann ein konventionelles Schleifmittel
enthalten. Als Schleifmittel können &agr;-Aluminiumoxid, (&bgr;-Aluminiumoxid
oder deren Mischung verwendet werden, die jeweils ein Zahlenmittel der Teilchengröße
von 5–150 nm, eine Teilchengrößenverteilung von 10 nm oder weniger
in Form der Standardabweichung und eine Mohs-Härte von wenigstens 6 haben.
Von diesen ist Korund-Aluminiumoxid (Alphatisierungsrate von 30 % oder mehr) besonders
bevorzugt. Das Korund-Aluminiumoxid hat eine höhere Härte als &sgr;-Aluminiumoxid,
&thgr;-Aluminiumoxid oder &ggr;-Aluminiumoxid und erreicht gute Kopf-Reinigungseffekte
mit einer geringeren Menge als die letzteren Aluminiumoxid-Typen.
Die Teilchengröße des Aluminiumoxid-Schleifmittels hängt
von der Dicke der oberen magnetischen Schicht ab, und die mittleren Teilchengröße
beträgt vorzugsweise 20–100 nm, besonders bevorzugt 30–90 nm.
Die Menge des Schleifmittels, die in der oberen magnetischen Schicht enthalten sein
soll, beträgt vorzugsweise 50–20 Gewichtsteile, besonders bevorzugt
8–18 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile des Metallpulvers auf der
Basis von ferromagnetischem Eisen.
Die magnetische Schicht kann herkömmlichen Ruß (CB) enthalten,
um die Leitfähigkeit und die Oberflächengleitfähigkeit zu verbessern.
Als Ruß können Acetylenruß, Ofenruß, thermischer Ruß usw.
verwendet werden. Ruß hat üblicherweise eine Teilchengröße
von 5–100 nm, vorzugsweise von 10–100 nm. Wenn die Teilchengröße
des Rußes kleiner als 5 nm ist, ist ein Dispergieren der Rußteilchen schwierig.
Wenn die Teilchengröße des Rußes 100 nm übersteigt, sollte eine
große Menge an Ruß zugegeben werden. In jedem Fall wird die Oberfläche
der magnetischen Schicht angeraut, und somit kann die Leistungsabgabe abnehmen.
Die Menge des Rußes beträgt vorzugsweise 0,2–5 Gewichtsteile,
besonders bevorzugt 0,5–4 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile des
Metallpulvers auf der Basis von ferromagnetischem Eisen
Gleitmittel
Die untere nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische Schicht
können Gleitmittel enthalten, die unterschiedliche Funktionen haben. Vorzugsweise
kann der dynamische Reibungskoeffizient des Magnetbandes gegen einen rotierenden
Zylinder oder eine Kopfinsel abnehmen, wenn die untere nichtmagnetische Schicht
0,5–4,0 Gew.-% einer höheren Fettsäure und 0,2–3,0 Gew.-%
eines Esters einer höheren Fettsäure enthält, bezogen auf das Gewicht
der gesamten anorganischen Pulver in der unteren nichtmagnetischen Schicht. Wenn
die Menge an höherer Fettsäure geringer als 0,5 Gew.-% ist, ist der Effekt
der Abnahme des dynamischen Reibungskoeffizienten ungenügend. Wenn die Menge
an höherer Fettsäure 4,0 Gew.-% übersteigt, kann die untere nichtmagnetische
Schicht plastifiziert werden und somit kann die Zähigkeit der unteren nichtmagnetischen
Schicht verloren gehen. Wenn die Menge des Esters der höheren Fettsäure
geringer als 0,2 Gew.-% ist, ist der Effekt der Abnahme des dynamischen Reibungskoeffizienten
ungenügend. Wenn die Menge des Esters der höheren Fettsäure 3,0 Gew.-%
übersteigt, wird die Menge des Esters der höheren Fettsäure, die
in die magnetische Schicht wandert, groß, so dass das Magnetband an dem rotierenden
Zylinder oder der Kopfinsel kleben kann.
Der dynamische Reibungskoeffizient des Magnetbandes gegen den rotierenden
Zylinder kann reduziert werden, wenn die obere magnetische Schicht 0,2 bis 3,0 Gew.-%
eines Fettsäureamids und 0,2–3,0 Gew.-% eines Esters einer höheren
Fettsäure enthält, bezogen auf das Gewicht des Metallpulvers auf der Basis
von ferromagnetischem Eisen, das in der oberen magnetischen Schicht enthalten ist.
Wenn die Menge des Fettsäureamids kleiner als 0,2 Gew.-% ist, stehen der Kopf
und die magnetische Schicht in einem direkten Kontakt miteinander an ihrer Grenzfläche,
so dass ein Blockieren derselben nicht verhindert werden kann. Wenn die Menge des
Fettsäureamids 3,0 Gew.-% übersteigt, kann das Fettsäureamid ausbluten
und einen Defekt wie einen Abbruch verursachen. Wenn die Menge des Esters der höheren
Fettsäure geringer als 0,2 Gew.-% ist, ist der Effekt der Abnahme des dynamischen
Reibungskoeffizienten ungenügend. Wenn die Menge des Esters der höheren
Fettsäure 3,0 Gew.-% übersteigt, kann das Magnetband an dem rotierenden
Zylinder kleben.
Als Fettsäure können höhere Fettsäuren, wie Laurinsäure,
Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Behensäure, Ölsäure,
Linolsäure usw. verwendet werden. Als Fettsäureester können Butylstearat,
Octylstearat, Amylstearat, Isooctylstearat, Octylmyristat, Butoxyethylstearat, wasserfreies
Sorbitanmonostearat, wasserfreies Sorbitandistearat, wasserfreies Sorbitantristearat
usw. verwendet werden. Als Fettsäureamid können die Amide der Palmitinsäure,
Stearinsäure und dergleichen verwendet werden.
Die Wanderung der Gleitmittel zwischen die magnetische Schicht und
die untere nichtmagnetische Schicht ist nicht ausgeschlossen.
Bindemittel und andere Komponenten
Ein Bindemittel, das in der unteren nichtmagnetischen Schicht oder
der magnetischen Schicht enthalten sein soll, kann eine Kombination eines Polyurethanharzes
und wenigstens eines Harzes sein, das aus der Gruppe ausgewählt ist, bestehend
aus einem Vinylchlorid-Harz, einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerharz, einem
Vinylchlorid-Vinylalkohol-Copolymerharz, einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Vinylalkohol-Copolymerharz,
einem Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymerharz, einem Vinylchlorid-Hydroxylgruppen-enthaltenden
Alkylacrylat-Copolymerharz, Nitrocellulose und dergleichen. Von diesen wird eine
Mischung des Vinylchlorid-Hydroxylgruppenenthaltenden Alkylacrylat-Copolymerharzes
und des Polyurethanharzes vorzugsweise verwendet. Beispiele für das Polyurethanharz
umfassen Polyesterpolyurethan, Polyetherpolyurethan, Polyetherpolyesterpolyurethan,
Polycarbonatpolyurethan, Polyesterpolycarbonatpolyurethan usw.
Vorzugsweise wird ein Bindemittel, das ein Harz mit einer COOH-, SO3M-,
OSO2M-, P=O(OM)3-, O-P=O(OM)2- [wobei M ein Wasserstoffatom,
eine Alkalimetallbase oder ein Aminsalz ist], OH-, NR1R2-,
N+R3R4R5- [wobei R1 bis R5
jeweils ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe sind] oder einer Epoxygruppe
als funktioneller Gruppe umfasst, verwendet. Der Grund dafür, dass ein solches
Bindemittel verwendet wird, besteht darin, dass die Dispergierbarkeit des magnetischen
Pulvers usw. verbessert wird. Wenn zwei oder mehr Harze in Kombination verwendet
werden, ist es bevorzugt, dass die Polaritäten der funktionellen Gruppen der
Harze identisch sind. Insbesondere wird die Kombination der Harze, die beide -SO3M-Gruppen
aufweisen, bevorzugt.
Das Bindemittel wird in einer Menge von 7–50 Gewichtsteilen,
vorzugsweise von 10–35 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des
Metallpulvers auf der Basis von ferromagnetischem Eisen im Falle der magnetischen
Schicht, oder bezogen auf 100 Gewichtsteile der gesamten nichtmagnetischen Pulver
im Falle der unteren nichtmagnetischen Schicht verwendet. Insbesondere ist die Kombination
von 5–30 Gewichtsteilen des Harzes auf Vinylchlorid-Basis und von 2–20
Gewichtsteilen des Polyurethanharzes am besten.
Es wird bevorzugt, ein thermisch härtbares Vernetzungsmittel
zu verwenden, das sich mit den funktionellen Gruppen im Bindemittel verbindet, um
das Bindemittel zu vernetzen. Als Vernetzungsmittel werden vorzugsweise Polyisocyanate,
z.B. Tolylendiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, Isophorondiisocyanat, Reaktionsprodukte
dieser Isocyanate mit Verbindungen, die mehrere Hydroxylgruppen aufweisen, wie Trimethylolpropan,
Kondensationsprodukte dieser Isocyanate und dergleichen verwendet.
Das Vernetzungsmittel wird in einer Menge von 10–50 Gewichtsteilen,
vorzugsweise von 15–35 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile des
Bindemittels, verwendet.
Die obere magnetische Schicht kann ein Korrosionsschutzmittel enthalten,
das die Teilchenoberflächen des magnetischen Pulvers behandelt und die Korrosionsbeständigkeit
des magnetischen Pulvers erhöht. Zu den bevorzugten Beispielen für das
Korrosionsschutzmittel gehören Borsäureester (z.B. Triethylborat), Phosphatester
(z.B. Methylphosphat), Silan-Kupplungsmittel (z.B. 3-Aminopropyltrimethoxysilan)
usw.
Die Menge des Korrosionsschutzmittels beträgt üblicherweise
1–6 Gewichtsteile, vorzugsweise 1,5–5 Gewichtsteile, bezogen auf 100
Gewichtsteile des magnetischen Pulvers in der oberen magnetischen Schicht.
Die untere nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische Schicht
können durch Auftragen eines Lacks für die untere nichtmagnetische Schicht
und eines Lacks für die obere magnetische Schicht auf einen flexiblen Träger
gebildet werden.
Beispiele für organische Lösungsmittel, die zur Herstellung
solcher Lackt verwendet werden sollen, umfassen Ketone (z.B. Aceton, Methylethylketon,
Methylisobutylketon, Diisobutylketon, Cyclohexanon, Isophoron, Tetrahydrofuran usw.)
Alkohole (z.B. Methanol, Ethanol, Propanol, Butanol, Isobutanol, Isopropanol, Methylcyclohexanol
usw.), Ester (z.B. Methylacetat, Butylacetat, Isobutylacetat, Isopropylacetat, Ethyllactat,
Glycolacetat usw.), Glycolether (z.B. Glycoldimethylether, Glycolmonoethylether,
Dioxan usw.), aromatische Kohlenwasserstoffe (z.B. Benzol, Toluol, Xylol, Cresol
usw.), chlorierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Ethylenchlorhydrin,
Chlorbenzol, Dichlorbenzol usw.), N,N-Dimethylformamid, Hexan uns so weiter. Diese
organischen Lösungsmittel können unabhängig voneinander oder als
Gemisch derselben verwendet werden.
Rückseitenbeschichtung
Zur Verbesserung der Lauffähigkeit des Bandes und zum Verleihen
von antistatischen Eigenschaften kann eine Rückseitenbeschichtung auf der anderen
Fläche des flexiblen Trägers (die Fläche, die der Fläche des
flexiblen Trägers gegenüberliegt, auf der die untere nichtmagnetische
Schicht und die obere magnetische Schicht ausgebildet sind) gebildet werden. Die
Dicke der Rückseitenbeschichtung ist vorzugsweise 200–800 nm. Wenn die
Dicke der Rückseitenbeschichtung geringer als 200 nm ist, ist der Effekt zur
Verbesserung der Lauffähigkeit des Bandes ungenügend. Wenn die Dicke der
Rückseitenbeschichtung 800 nm übersteigt, nimmt die Gesamtdicke des Magnetbandes
zu, so dass die Aufzeichnungskapazität pro Rolle des Bandes abnimmt.
Die Rückseitenbeschichtung kann durch ein konventionelles Beschichtungsverfahren,
wie Gravurstreichen, Walzenbeschichtung, Rakelbeschichtung, Die-Coating usw. gebildet
werden.
Als in der Rückseitenbeschichtung enthaltender Ruß (CB)
kann Acetylenruß, Ofenruß, thermischer Ruß oder dergleichen verwendet
werden. Vorzugsweise werden Ruß mit einem geringen Teilchendurchmesser und
Ruß mit einem großen Teilchendurchmesser in Kombination verwendet. Der
Teilchendurchmesser (Zahlenmittel des Teilchendurchmessers) des Rußes mit einem
geringen Teilchendurchmesser beträgt 5–200 nm, vorzugsweise
10–100 nm. Wenn der Teilchendurchmesser des Rußes mit geringen Teilchendurchmesser
kleiner als 5 nm ist, ist ein Dispergieren desselben schwierig. Wenn der Teilchendurchmesser
des Rußes mit geringen Teilchendurchmesser 200 nm übersteigt, sollte eine
große Menge des Rußes zugegeben werden. In jedem Fall wird die Oberfläche
der Rückseitenbeschichtung grob, und somit kann die Oberflächenrauigkeit
der Rückseitenbeschichtung auf die entgegengesetzte Seite der oberen magnetischen
Schicht übertragen werden (Prägen).
Wenn der Ruß mit großem Teilchendurchmesser mit einem Teilchendurchmesser
von 300–400 nm in einer Menge von 5–15 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
des Rußes mit geringem Teilchendurchmesser, verwendet wird, wird die Oberfläche
der Rückseitenbeschichtung nicht angeraut, und der Effekt zur Verbesserung
der Lauffähigkeit des Bandes wird erhöht. Die Gesamtmenge des Rußes
mit geringem Teilchendurchmesser und des Rußes mit großem Teilchendurchmesser
beträgt vorzugsweise 60–98 Gew.-%, besonders bevorzugt 70–95
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des anorganischen Pulvers in der Rückseitenbeschichtung.
Die mittlere Mittellinienhöhe Ra der Oberflächenrauigkeit der Rückseitenbeschichtung
ist vorzugsweise 3–8 nm, besonders bevorzugt 4–7 nm.
Vorzugsweise kann die Rückseitenbeschichtung Eisenoxid enthalten,
um die Festigkeit der Rückseitenbeschichtung zu verbessern. Das Eisenoxid,
das in der Rückseitenbeschichtung enthalten sein soll, hat vorzugsweise eine
Teilchengröße von 100–600 nm, besonders bevorzugt von 200–500
nm. Die Menge des Eisenoxids, die in der Rückseitenbeschichtung enthalten sein
soll, ist vorzugsweise 2–40 Gew.-%, besonders bevorzugt 5–30 Gew.-%,
bezogen auf das Gewicht der gesamten anorganischen Pulver in der Rückseitenbeschichtung.
Verfahren und Bedingungen zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmediums
Die untere nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische Schicht
können durch Auftragen eines Lacks für die untere nichtmagnetische Schicht
und eines Lacks für die obere magnetische Schicht auf eine Fläche des
flexiblen Trägers hergestellt werden. Sie können z.B. durch das so genannte
Nass-auf-Nass-Verfahren hergestellt werden, in dem der Lack für die obere magnetische
Schicht auf die untere nichtmagnetische Schicht, die auf dem flexiblen Träger
ausgebildet ist, aufgetragen wird, während die nichtmagnetische Schicht noch
nass ist. Dadurch kann die obere magnetische Schicht mit einer Dicke von 1–120
nm direkt auf der unteren nichtmagnetischen Schicht mit guter Genauigkeit und hoher
Produktivität gebildet werden. In einem solchen Beschichtungsverfahren werden
die Lacke für die untere nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische
Schicht im Wesentlichen zur gleichen Zeit unter Verwendung des Die-Coating-Kopfes,
der zwei Schlitze aufweist, um die entsprechenden Lacke bereitzustellen, auf den
flexiblen Träger aufgetragen. Zur Verbesserung der Stabilität des Auftragens
der Lacke hat in diesem Fall ein organisches Lösungsmittel, das in dem Lack
für die untere nichtmagnetische Schicht enthalten ist, vorzugsweise eine höhere
Oberflächenspannung als dasjenige, das in dem Lack für die obere magnetische
Schicht enthalten ist. Beispiele für Lösungsmittel mit einer hohen Oberflächenspannung
schließen Cyclohexanon, Dioxan usw. ein.
Nachdem die Oberflächenüberzugsschichten (einschließlich
der unteren nichtmagnetischen Schicht und der oberen magnetischen Schicht, die auf
einer Fläche des flexiblen Trägers ausgebildet sind) aufgetragen sind,
können sie unter Verwendung von Metallwalzen kalandriert werden, um die Fluktuation
der Dicke an der Grenzfläche zwischen der unteren nichtmagnetischen Schicht
und der oberen magnetischen Schicht und auch die Fluktuation der Dicke der oberen
magnetischen Schicht zu unterdrücken. Als Kalanderwalzen können Walzen
aus hitzebeständigen Harzen, wie Epoxyharzen, Polyimidharzen, Polyamidharzen,
Polyamidimid-Harzen usw., verwendet werden.
Die Kalandriertemperatur beträgt vorzugsweise wenigstens 70°C,
besonders bevorzugt wenigstens 80°C. Die praktische obere Grenze der Kalandriertemperatur
ist 150°C.
Der lineare Druck in dem Kalandrierverfahren beträgt vorzugsweise
wenigstens 200 × 9,8 N/cm (200 kg/cm), besonders bevorzugt wenigstens 300 ×
9,8 N/cm (300 kg/cm), und die Kalandriergeschwindigkeit beträgt 20 m/min bis
zu 700 m/min. Der obige Effekt kann verstärkt werden, wenn das Kalandrieren
bei einer Temperatur von wenigstens 80°C unter einem linearen Druck von wenigstens
300 × 9,8 N/cm (300 kg/cm) durchgeführt wird.
Wenn die untere nichtmagnetische Schicht wie in der vorliegenden Erfindung
gebildet wird, erhöht sich die gesättigte Flussdichte der oberen magnetischen
Schicht und verringert sich auch die Oberflächenrauigkeit der Oberflächenüberzugsschicht
unter den gleichen Kalandrierbedingungen.
Die Rückseitenbeschichtung kann vor, nach oder während des
Auftragens des Oberflächenüberzugsschicht und des Kalandrierschritts gebildet
werden. Die Oberflächenüberzugsschicht und die Rückseitenbeschichtung
können bei einer Temperatur von 40–80°C gealtert werden, um das
Härten der Oberflächenüberzugsschicht und der Rückseitenbeschichtung
nach dem Auftragen der Oberflächenüberzugsschicht und der Rückseitenbeschichtung
und dem Kalandrierschritt zu verbessern.
Der Elastizitätmodul der Oberflächenüberzugsschicht
beträgt vorzugsweise 40 bis 100 %, besonders bevorzugt 50–100 %, ganz
besonders bevorzugt 60–90 %, der mittleren Werts der Elastizitätsmodule
des flexiblen Trägers in der Längsrichtung und der Querrichtung. Wenn
die Oberflächenüberzugsschicht einen Elastizitätsmodul im obigen
Bereich hat, hat das Magnetband eine erhöhte Haltbarkeit, und der Griff zwischen
dem Band und dem Kopf ist verbessert. Mit anderen Worten: wenn der Elastizitätsmodul
der Oberflächenüberzugsschicht weniger als 50 % des Mittelwerts der Elastizitätsmodule
des flexiblen Trägers beträgt, nimmt die Haltbarkeit des aufgetragenen
Films ab. Wenn er 100 % des Mittelwerts der Elastizitätsmodule des flexiblen
Trägers übersteigt, verschlechtert sich der Griff zwischen dem Band und
dem Kopf. Die Elastizitätsmodule der Überzugsschicht, einschließlich
der unteren nichtmagnetischen Schicht und der oberen magnetischen Schicht, können
durch Kalandrieren gesteuert werden.
Zudem beträgt der Elastizitätsmodul der unteren nichtmagnetischen
Schicht 80 bis 90 % von demjenigen der oberen magnetischen Schicht. Wenn die Elastizitätsmodule
der unteren nichtmagnetischen Schicht und der oberen magnetischen Schicht der obigen
Beziehung genügen, kann die untere nichtmagnetische Schicht als Polsterschicht
in dem Kalandrierschritt fungieren.
Der dynamische Reibungskoeffizient sowohl der Oberflächenüberzugsschicht
als auch der Rückseitenbeschichtung gegen Edelstahl ist vorzugsweise 0,5 oder
weniger, besonders bevorzugt 0,3 oder weniger.
Der spezifische Oberflächenwiderstand (Oberflächenwiderstand
gemäß JIS) der Oberflächenüberzugsschicht ist vorzugsweise 104
– 1011 &OHgr;/m2 (104 – 1011
&OHgr; gemäß JIS), und der spezifische Oberflächenwiderstand der
Rückseitenbeschichtung ist vorzugsweise 103 – 109
&OHgr;/m2 (103 – 109 &OHgr; gemäß
JIS).
Eine Magnetbandkartusche, in der ein Magnetband gemäß der
vorliegenden Erfindung angeordnet ist, hat eine große Aufzeichnungskapazität
pro Rolle und eine hohe Zuverlässigkeit. Somit ist eine solche Magnetbandkartusche
besonders als Daten-Backup-Band für Computer brauchbar.
Beispiele
Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele erläutert,
die den Bereich der vorliegenden Erfindung in keiner Weise einschränken.
In den Beispielen und Vergleichsbeispielen sind "Teile" "Gewichtsteile",
falls nichts Anderweitiges angegeben ist.
Beispiel 1
Komponenten des Lacks für die obere magnetische Schicht
(1)Metallpulver auf der Basis von ferromagnetischem Eisen100 Teile(Co/Fe: 30 Atom-%,Y/(Fe + Co): 3 Atom-%,Al/(Fe + Co): 5 Atom-%,&sgr;s: 125 A – m2/kg,SFD: 0,48, &Dgr;&sgr;5: 10 %Hc: 188 kA/m, pH: 9,5 und mittlere Länge der Hauptachse: 60 nm)Vinylchlorid-Nydroxypropylacrylat-Copolymer10 Teile(-SO3Na-Gruppengehalt: 0,7 × 10–4
Äquiv./g)Polyesterpolyurethan-Harz4 Teile(-SO3Na-Gruppengehalt: 1,0 × 10–4
Äquiv./g)&agr;-Aluminiumoxid15 Teile(Alphatisierungsrate: 50%,.mittlerer Teilchendurchmesser: 120 nm)Ruß2 Teile(mittlerer Teilchendurchmesser: 75 nm,DBF-Ölabsorption: 72 cm3/100 g)saures Methylphosphat2 TeilePalmitinsäureamid1,5 Teilen-Butylstearat1,0 TeileTetrahydrofuran65 TeileMethylethylketon245 TeileCyclohexanon85 Teile(2)Triethylborat (Korrosionsschutzmittel)2 TeileCyclohexanon140 Teile
(3)Polyisocyanat4 TeileCyclohexanon 30 Teile
Komponenten des Lacks für die untere nichtmagnetische Schicht
Ein magnetischer Lack wurde durch Kneten der Komponenten der Gruppe
(1) mit einem Kneter, Dispergieren der Mischung mit einer Sandmühle unter Verwendung
von Zirconiumoxid-Kügelchen mit einem Durchmesser der Kügelchen von 0,5
mm bei einer Verweilzeit von 45 Minuten, anschließende Zugabe der Komponenten
der Gruppe (2) und Dispergieren der Mischung bei einer Verweilzeit von 2 Minuten
und weitere Zugabe der Komponenten der Gruppe (3), gefolgt von einem Rühren
und Filtrieren der Mischung hergestellt.
Separat dazu wurde ein Lack für eine untere nichtmagnetische
Schicht durch Kneten der Komponenten der Gruppe (1) mit einem Kneter, Zugabe der
Komponenten der Gruppe (2) zur Mischung und Rühren derselben, Dispergieren
der vermischten Komponenten mit einer Sandmühle bei einer Verweilzeit von 60
Minuten und Zugabe der Komponenten der Gruppe (3), gefolgt von einem Rühren
und Filtrieren der Mischung hergestellt.
Die Lacke für die obere magnetische Schicht und die untere nichtmagnetische
Schicht wurden durch das Nass-auf-Nass-Verfahren auf einen flexiblen Träger
aus Polyethylenterephthalat-Folie (Dicke: 6 &mgr;m, Elastizitätsmodul in
der Maschinenrichtung = 5,9 GPa; hergestellt von TORAY) aufgetragen, so dass die
Dicke der oberen magnetischen Schicht 100 nm betrug und die Gesamtdicke der oberen
magnetischen Schicht und der unteren nichtmagnetischen Schicht 1,1 &mgr;m nach
der Magnetfeld-Orientierung, dem Trocknen und den Kalandrierbehandlungen betrug;
und dann wurden die aufgetragenen Lackschichten in einem Magnetfeld orientiert,
getrocknet und kalandriert, um eine magnetische Bahn zu erhalten, die die untere
nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische Schicht auf einer Fläche
des flexiblen Trägers trägt. Die Orientierung im Magnetfeld wurde durchgeführt,
indem man N-Ngegenüberliegende Magnete (0,5 T) vor dem Trockner anordnete und
zwei Paare von N-N-gegenüberliegenden Magneten (0,5 T) in einem Abstand von
50 cm an einer Position 75 cm vor der Fingerkontakt-Schichttrocknungsposition in
dem Trockner anordnete. Die Beschichtungsgeschwindigkeit war 100 m/min. Komponenten eines Lacks für die Rückseitenbeschichtung
Die Komponenten eines Lacks für eine Rückseitenbeschichtung
wurden in einer Sandmühle während einer Verweilzeit von 45 Minuten dispergiert,
und ein Polyisocyanat (15 Teile) wurde zu der Mischung gegeben, um einen Lack für
eine Rückseitenbeschichtung zu erhalten. Nach der Filtration wurde der Lack
auf eine Fläche der magnetischen Bahn aufgetragen, die der Fläche gegenüberliegt,
auf der die untere nichtmagnetische Schicht und die obere magnetische Schicht gebildet
wurden, so dass die Rückseitenbeschichtung eine Dicke von 0,5 &mgr;m hatte,
nachdem sie getrocknet und kalandriert wurde, und dann wurde Rückseitenbeschichtung
getrocknet, um die magnetische Bahn fertigzustellen.
Die erhaltene magnetische Bahn wurde durch ein siebenstufiges Kalandrieren
unter Verwendung von Metallwalzen bei einer Temperatur von 100°C unter einem
linearen Druck von 150 × 9,8 N/cm (150 kg/cm) glatt gedrückt und um einen
Kern gewickelt und 72 Stunden lang bei 70°C gealtert.
Die magnetische Bahn wurde unter Bildung von Bändern geschnitten,
die jeweils eine Breite von S inch hatten, und das Band wurde einer Behandlung
mit einem Läppband, einem Schleifen mit einer Klinge und einem Abwischen der
Oberfläche bei einer Laufgeschwindigkeit von 200 m/min unterzogen, um das Magnetband
fertigzustellen. In diesem Schritt wurden ein K100000 Schleifband für die Läppbehandlung,
eine Hartmetall-Klinge für die Klingenschleif-Behandlung und Toraysee®
(ein von Toray hergestelltes Papiertuch) für die Wischbehandlung verwendet.
Die Laufspannung bei einer derartigen Behandlung war 0,3 N (30 gf).
Das Magnetband wurde um eine Rolle gewickelt und in einen Gehäusekörper
einer Kartusche vom Einrollen-Typ gelegt, um eine Magnetbandkartusche zu erhalten,
die in einem Computer verwendet werden kann.
Beispiel 2
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein Silan-Kupplungsmittel (3-Aminopropyltrimethoxysilan)
(2 Teile) als Antikorrosionsmittel anstelle des Borsäuresalzes verwendet wurde.
Beispiel 3
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein Phosphatester (Methylphosphat) (2 Teile) als
Antikorrosionsmittel anstelle des Borsäuresalzes verwendet wurde.
Beispiel 4
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein magnetisches Pulver mit &Dgr;&sgr;s
von 4 % und einem SFD-Wert von 0,40 anstelle des Metallpulvers auf der Basis von
ferromagnetischem Eisen verwendet wurde.
Beispiel 5
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass die Dicke der oberen magnetischen Schicht auf 150
nm abgeändert wurde.
Beispiel 6
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein magnetisches Pulver mit einer
mittleren Länge der Hauptachse von 75 nm und einem SFD-Wert von 0,39 anstelle
des Metallpulvers auf der Basis von ferromagnetischem Eisen verwendet wurde.
Beispiel 7
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein magnetischer Lack verwendet wurde, der wie nachstehend
beschrieben hergestellt wurde:
Lackkomponenten für die obere magnetische Schicht
(3)Palmitinsäureamid1,5 Teilen-Butylstearat1,0 TeileCyclohexanon140 Teile(4)Polyisocyanat4 TeileCyclohexanon30 Teile
Die Komponenten der Gruppe (1) wurden mit einem Kneter geknetet, und
das Pulvergemisch wurde mit den Komponenten der Gruppe (2) vermischt, während
sie mit einer Pulverfördergerätschaft hoher Präzision befördert
wurden. Dann wurde die Mischung in einen Doppelschneckenextruder gegeben und geknetet.
Danach wurde die Mischung mit einer Sandmühle unter Verwendung von Zirconiumoxid-Kügelchen
mit einem Kügelchen-Durchmesser von 0,5 nm während einer Verweilzeit von
45 Minuten dispergiert, dann wurden die Komponenten der Gruppe (3) zugegeben, und
es wurde gerührt, und dann wurden die Komponenten der Gruppe (4) zugefügt.
Schließlich wurde die Mischung filtriert, um einen magnetischen Lack zu erhalten.
Beispiel 8
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein magnetisches Pulver mit einer mittleren Länge
der Hauptachse von 45 nm und einem SFD-Wert von 0,48 anstelle des Metallpulvers
auf der Basis von ferromagnetischem Eisen verwendet wurde.
Vergleichsbeispiel 1
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass in dem Herstellungsverfahren des magnetischen Lacks
die Komponenten der Gruppe (2) vom Beginn des Knetens der Komponenten der Gruppe
(1) an zugegeben wurden und die gesamte Verweilzeit auf 45 Minuten abgeändert
wurde.
Vergleichsbeispiel 2
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass in dem Herstellungsverfahren des magnetischen Lacks
ein magnetisches Pulver mit &Dgr;&sgr;s von 4 % und einem SFD-Wert
von 0,40 anstelle des Metallpulvers auf der Basis von ferromagnetischem Eisen verwendet
wurde und die Komponenten der Gruppe (2) vom Beginn des Knetens der Komponenten
der Gruppe (1) an zugegeben wurden und die gesamte Verweilzeit auf 45 Minuten abgeändert
wurde.
Vergleichsbeispiel 3
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein magnetisches Pulver mit einer mittleren Länge
der Hauptachse von 100 nm anstelle des Metallpulvers auf der Basis von ferromagnetischem
Eisen verwendet wurde.
Vergleichsbeispiel 4
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass in dem Herstellungsverfahren des magnetischen Lacks
ein magnetisches Pulver mit einer mittleren Länge der Hauptachse von 100 nm
anstelle des Metallpulvers auf der Basis von ferromagnetischem Eisen verwendet wurde
und die Komponenten der Gruppe (2) vom Beginn des Knetens der Komponenten der Gruppe
(1) an zugegeben wurden und die gesamte Verweilzeit auf 45 Minuten abgeändert
wurde.
Vergleichsbeispiel 5
Eine Magnetbandkartusche wurde auf die gleiche Weise wie im Beispiel
1 hergestellt, außer dass ein magnetisches Pulver mit einer mittleren Länge
der Hauptachse von 60 nm und einem SFD-Wert von 0,60 anstelle des Metallpulvers
auf der Basis von ferromagnetischem Eisen verwendet wurde und die Dicke der oberen
magnetischen Schicht auf 200 nm abgeändert wurde.
Bewertung der Magnetbandkartusche
Die in den Beispielen und Vergleichsbeispielen hergestellten Magnetbandkartuschen
wurden wie folgt bewertet:
Anfängliche SFD, Zunahmerate von SFD und Verschlechterungsrate der
Sättigungsmagnetisierung
Ein Magnetband in einer Kartusche wurde 90 Tage lang bei einer Temperatur
von 60°C und einer relativen Feuchtigkeit von 90 % RH aufbewahrt. Vor und nach
der Lagerung wurden die magnetischen Eigenschaften des Magnetbandes unter Verwendung
eines Flussmessers vom Probenvibrationstyp unter Anlegen eines maximalen äußeren
Magnetfeldes von 1,273 MA/m (16 kOe) gemessen. Bei dieser Messung wurde eine Hystereseschleife
aufgezeichnet, und ein SFD-Wert wurde aus der Hystereseschleife (Hauptschleife)
berechnet.
Die SFD-Zunahmerate wurde gemäß der folgenden Formel berechnet:
SFD-Zunahmerate (%) = [(SFD nach der Lagerung)-(anfängliche SFD)] × 100,
wobei anfängliche SFD eine SFD vor der Lagerung bedeutet.
Die Verschlechterungsrate der Sättigungsmagnetisierung eines
magnetischen Pulvers wurde aus den magnetischen Eigenschaften vor und nach der Lagerung
berechnet. D.h. ein magnetisches Pulver, das in einem Spezialgefäß gehalten
wurde, wurde 90 Tage lang bei einer Temperatur von 60°C und einer relativen
Feuchtigkeit von 90 % RH aufbewahrt, und dann wurden die magnetischen Eigenschaften
des magnetischen Pulvers unter Verwendung des Flussmessers vom
Probenvibrationstyp gemessen.
Die Verschlechterungsrate &Dgr;&sgr;s der Sättigungsmagnetisierung
wurde gemäß der folgenden Formel berechnet:
&Dgr;&sgr;s (%) = [|&sgr;s vor der Lagerung –
&sgr;s nach der Lagerung |/&sgr;s vor der Lagerung] ×
100,
wobei &sgr;s ein Wert ist, der durch Dividieren der Sättigungsmagnetisierung
bei einem maximalen äußeren Magnetfeld von 1,273 MA/m (16 kOe) durch das
Gewicht des der Messung unterzogenen magnetischen Pulvers erhalten wird.
Je kleiner &Dgr;&sgr;s ist, desto besser ist die Korrosionsbeständigkeit.
Elektromagnetische Umwandlungseigenschaften
Zur Bewertung der elektromagnetischen Umwandlungseigenschaften des
Magnetbandes wurden PW50 vor der Lagerung, Abgabeleistung C und Rauschen N unter
Verwendung eines Trommeltesters wie folgt gemessen:
Der Trommeltester war mit einem Kopf vom elektromagnetischen Induktionstyp (Spurbreite:
25 &mgr;m, Spalt: 0,3 &mgr;m) und einem MR-Kopf (Spurbreite: 8 &mgr;m) versehen,
so dass der Kopf vom Induktionstyp für die Aufzeichnung verwendet wurde und
der MR-Kopf zur Reproduktion verwendet wurde. Beide Köpfe wurden an unterschiedlichen
Positionen in Bezug zur Drehtrommel angeordnet, und beide Köpfe wurden in der
vertikalen Richtung betrieben, so dass ihr Spureinstellung aufeinander abgestimmt
ist. Eine geeignete Länge des Magnetbandes wurde aus der Rolle in der Kartusche
herausgezogen und verworfen. Eine weitere Länge von 60 cm des Magnetbandes
wurde herausgezogen und abgeschnitten und zu einem Band mit einer Breite von 4 mm
verarbeitet, das dann auf die Außenfläche der Trommel gewickelt wurde.
Zum Messen von PW50 wurde eine Reckeckwelle mit einer Wellenlänge
von 10 &mgr;m auf das Magnetband unter Verwendung eines Funktionsgenerators geschrieben,
und die Abgabeleistung vom MR-Kopf wurde durch ein digitales Oszilloskop abgelesen.
Die Halbwertsbreite der einzelnen Welle, die ausgegeben wurde, wurde in eine Länge
überführt, die als PW50 verwendet wurde.
Zum Messen der Abgabeleistung und des Rauschens wurde eine Reckeckwelle
durch einen Funktionsgenerator in einen Schreibverstärker eingegeben. Ein Signal
einer Wellenlänge von 0,2 &mgr;m, das durch den Schreibverstärker gebildet
wurde, wurde auf das Magnetband geschrieben. Die Abgabeleistung vom MR-Kopf wurde
mit einem Vorverstärker verstärkt und dann mit einem Spektrumanalysiergerät
gelesen. Ein Trägerwert mit einer Wellenlänge von 0,2 &mgr;m wurde als
Abgabeleistung C aus dem Medium verwendet. Wenn eine Reckeckwelle mit einer Wellenlänge
von 0,2 &mgr;m auf das Magnetband geschrieben wurde, wurde ein integrierter Wert
der Differenz, die durch Subtraktion der Abgabeleistung und des Systemrauschens
von einer Komponente eines Spektrums, entsprechend einer Aufzeichnungswellenlänge
von 0,2 &mgr;m oder länger, erhalten wurde, als Rauschen N verwendet. Dann
wurde das Verhältnis von Abgabeleistung zu Rauschen (C/N) berechnet. Das C/N-Verhältnis
wird als relativer Wert zu dem eines DOS-4-Bandes ausgedrückt.
Zur Bewertung der Lagerungsbeständigkeit der in den Beispielen
und Vergleichsbeispielen hergestellten Magnetbänder wurde jedes Magnetband
90 Tage lang bei einer Temperatur von 60°C und einer relativen Feuchtigkeit
von 90 % RH aufbewahrt. Dann wurde eine geeignete Länge des Magnetbandes aus
der Rolle in der Kartusche herausgezogen und verworfen. Eine weitere Länge
von 60 cm des Magnetbandes wurde herausgezogen und den gleichen Bewertungsmethoden
der elektromagnetischen Umwandlungseigenschaften unterzogen, wie oben beschrieben
ist.
Hierin wird die Zunahmerate von PW50 gemäß der folgenden
Formel berechnet:
Zunahmerate (%) von PW50 = =[|PW50 vor der Lagerung – PW50 nach der Lagerung
|/PW50 vor der Lagerung] × 100
Je kleiner die Zunahmerate von PW50 ist, desto besser ist die Lagerungsbeständigkeit.
Die obigen Ergebnisse sind in der Tabelle 1 aufgeführt.
Die Magnetbänder gemäß der vorliegenden Erfindung haben
ein geringeres Medienrauschen, ein geringeres PW50, eine geringere Zunahmerate von
PW50 und eine hohe Korrosionsbeständigkeit als die Magnetbänder der Vergleichsbeispiele.
Wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich ist, hat das magnetische Aufzeichnungsmedium
der vorliegenden Erfindung eine gute Korrosionsbeständigkeit, während
es Aufzeichnungseigenschaften hoher Dichte hat, die der Kapazitätszunahme gewachsen
sind. Zudem hat das magnetische Aufzeichnungsmedium, das eine obere magnetische
Schicht mit einer Dicke von 120 nm oder weniger umfasst, eine weiterhin verbesserte
Aufzeichnungsdichte.
Anspruch[de]
Magnetisches Aufzeichnungsmedium, das Folgendes umfasst: einen flexiblen
Träger, eine auf dem flexiblen Träger gebildete untere nichtmagnetische
Schicht, die ein nichtmagnetisches Pulver und ein Bindemittel umfasst, und auf der
unteren nichtmagnetischen Schicht eine obere magnetische Schicht, die ein ferromagnetisches
Pulver und ein Bindemittel umfasst, wobei die obere magnetische Schicht einen SFD-Wert
(Schaltfeldverteilung) von 0,5 oder weniger hat, das in der oberen magnetischen
Schicht enthaltene magnetische Pulver eine mittlere Länge der Hauptachse von
80 nm oder weniger hat und der SFD-Wert der oberen magnetischen Schicht höchstens
1,2-mal so groß wie der Anfangs-SFD-Wert, nachdem das magnetische Aufzeichnungsmedium
90 Tage lang bei einer Temperatur von 60°C und einer relativen Feuchtigkeit
von 90 % RH gelagert wurde, ist, wobei die Zugabe eines Antikorrosionsmittels zum
magnetischen Lack für die magnetische Schicht nach dem Kneten, Dispergieren
und Mahlen des Rests der Komponenten der magnetischen Schicht erfolgt.Magnetisches Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 1, wobei die
obere magnetische Schicht eine Dicke von 120 nm oder weniger hat.Magnetisches Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 1, wobei Signale,
die in der oberen magnetischen Schicht magnetisch aufgezeichnet werden, mit einem
Lesekopf, der ein Magnetowiderstandseffektelement umfasst, reproduziert werden.Magnetisches Aufzeichnungsmedium gemäß Anspruch 2, wobei Signale,
die in der oberen magnetischen Schicht magnetisch aufgezeichnet werden, mit einem
Lesekopf, der ein Magnetowiderstandseffektelement umfasst, reproduziert werden.