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Dokumentenidentifikation DE60313345T2 27.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001545987
Titel VORRICHTUNG ZUR DREHSICHERUNG VON DOSENENDEN IN EINEM DOWNSTACKER UND ENTSPRECHENDES VERFAHREN
Anmelder Alcoa Inc., Pittsburgh, Pa., US
Erfinder BOWMAN, Kenneth A. Alcoa Inc., Alcoa Center, PA 15069-0001, US;
BERGSTROM, Daniel B. Alcoa Inc., Alcoa Center, PA 15069-0001, US;
MATHABEL, Richard R. Alcoa Inc., Alcoa Center, PA 15069-0001, US
Vertreter Kluin, J., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 40597 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 60313345
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.08.2003
EP-Aktenzeichen 037672474
WO-Anmeldetag 05.08.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/US03/24606
WO-Veröffentlichungsnummer 2004013002
WO-Veröffentlichungsdatum 12.02.2004
EP-Offenlegungsdatum 29.06.2005
EP date of grant 18.04.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.12.2007
IPC-Hauptklasse B65D 1/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B21D 51/26(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B65G 59/06(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung von Dosenenden und bezieht sich insbesondere auf einen Einsatz, der die Drehung von Dosenenden in einem Downstacker begrenzt.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung befasst sich mit der Behandlung von Dosenenden in einem Downstacker, die die Drehung der Dosenenden in einem Downstacker, der Dosenenden in eine Compound-Liner-Vorrichtung, einer Umformungspresse, einer Dosendenfalzvorrichtung oder einer Offline-Testeinrichtung zur weiteren Verarbeitung einspeist, begrenzt. Dosenenden können Deckel einer Zwei-Stück Dose, Deckel und Boden in einer Drei-Stück Dose oder Böden von einer Zwei-Stück Dose mit einem Aufschraubdeckel an dem anderen Ende sein. Üblicherweise werden Dosenenden bereitgestellt in Stücken bestehend aus einem Stapel von Dosenenden die in einem Downstacker untergebracht und einzeln von dem Boden des Downstackers auf ein Sternrad der Compound Liner-Vorrichtung, der Umformungspresse, der Dosenendenfalzvorrichtung oder Offline-Testvorrichtung zur weiteren Verarbeitung zugeführt wird. Ein Beispiel eines Downstackers der einen Stapel von Dosenenden enthält ist in dem US-Patent 5,476,362 erkennbar.

US 5 335 810 offenbart einen Downstacker für Dosenenden mit einem flexiblen rohrförmigen Hülsenelement, das geeignet ist, Kräfte auf den Umfang der Dosenenden auszuüben.

Ein andauerndes Problem, welchem bei der Behandlung von Dosenenden in einem Downstacker begegnet werden kann, ist die Drehbewegung der Förderschnecken in der Compound-Liner-Vorrichtung, Umformungspresse, Dosenendenfalzvorrichtung oder Offline-Testeinrichtung, die Dosenenden in dem Downstacker veranlassen kann, sich zu drehen. Die Drehbewegung der Dosenenden relativ zueinander kann eine Abnutzung auf der Oberfläche der Dosenenden hervorrufen. Eine Abnutzung der Dosenenden kann zum Aufbau von Abnutzungsablagerungen von dem abgenutzten Dosenende führen, die den Inhalt eines Getränke- oder Speisenbehälters kontaminieren und zu einer Anhäufung von Abnutzungsablagerungen in der Compound-Liner-Vorrichtung, Umformungspresse, Dosenendenfalzvorrichtung oder Offline-Testvorrichtung führen können. Die angehäuften Ablagerungen in diesen Maschinen müssen irgendwann einmal entfernt werden in einer zeitaufwändigen Reinigungsbehandlung der Maschinerie, die Ausfallzeiten der Produktionslinie verursachen würde. Darüber hinaus sind abgenutzte oder verkratzte Dosenenden nicht ästhetisch ansprechend für einen Endverbraucher, der einen Getränke- oder Speisenbehälter erwirbt, da Endverbraucher unbeschädigte Getränke- oder Speisenbehälter erwarten. Abgenutzte oder verkratzte Dosenenden sind insbesondere unattraktiv im Falle von farbigen Enden. Es besteht daher in der Fachwelt die Notwendigkeit, eine Vorrichtung bereitzustellen, die die Drehung von Dosenenden in einem Downstacker begrenzt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der Erfindung eine Vorrichtung bereitzustellen, die für eine Begrenzung der Drehbewegung von Dosenenden in einem Downstacker sorgt.

Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung ein Verfahren bereitzustellen zur Begrenzung der Drehbewegung von Dosenenden in einem Downstacker.

Bestimmte Ziele der Erfindung werden erreicht durch die Bereitstellung einer Vorrichtung zur Begrenzung von Drehbewegungen von Dosenenden in einem Downstacker der ein Gehäuse bietet, mit einer Bohrung, mit einem Flansch an einem Ende des Gehäuses und einem Absatz an einem zweiten Ende des Gehäuses. Darüber hinaus ist ein Ring mit einer Bohrung, die innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, vorgesehen, wobei der Ring ein erstes und ein zweites Ende aufweist, wobei das zweite Ende des Ringes angrenzend an den Absatz des Gehäuses angeordnet ist.

Darüber hinaus ist ein zweiter Ring mit einer Bohrung, die innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, vorgesehen, wobei der zweite Ring ein erstes und ein zweites Ende umfasst, wobei entweder das erste Ende oder das zweite Ende des Ringes angrenzend an das erste Ende des Ringes angeordnet ist. Darüber hinaus ist eine Hülse mit einer Bohrung vorgesehen, welche innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, wobei die Hülse ein erstes und ein zweites Ende aufweist, wobei das zweite Ende der Hülse angrenzend an das erste Ende des zweiten Ringes innerhalb der Bohrung des Ringes angeordnet ist, wobei der zweite Ring und die Hülse im wesentlichen fluchtend zueinander ausgerichtet sind.

Weitere Ziele der Erfindung werden erreicht durch Bereitstellung eines Verfahrens zur Drehsicherung von Dosenenden in einem Downstacker, das umfasst Bereitstellen eines Ringes mit einer Bohrung, die geeignet ist, eine Presspassung zwischen dem Ring und dem Dosenende hervorzurufen und Begrenzung der Drehbewegung (Drehsicherung) der Dosenenden in der Bohrung des Ringes durch Ausüben eines Presssitzes zwischen dem Ring und dem Dosenende.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 ist eine Schnittzeichnung einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

2 ist eine Explosionsansicht im Schnitt der ersten Ausführungsform der Erfindung;

3 ist eine Explosionsansicht der ersten Ausführungsform der Erfindung;

4 ist eine Schnittzeichnung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

5 ist eine Explosionsansicht im Schnitt der zweiten Ausführungsform der Erfindung; und

6 ist eine Explosionsansicht der zweiten Ausführungsform der Erfindung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

In 1 bis 3 ist die erste Ausführungsform einer Vorrichtung 10 zur Drehsicherung von Dosenenden in einem Downstacker dargestellt. Die hauptsächlichen Komponenten der Vorrichtung sind ein im wesentlichen T-förmiges Gehäuse 12, das einen Flansch 14 an einem Ende und einen Absatz 16 an einem zweiten Ende und eine zylindrische Bohrung 18, die sich durch das Gehäuse 12 erstreckt und angepasst ist, um die weiteren Komponenten der Vorrichtung 10 aufzunehmen, umfasst.

Gewindebohrungen 20 sind in dem Flansch 14 angeordnet, die geeignet sind, Gewindeschrauben zu empfangen, um das Gehäuse 12 an einer konventionellen Compound-Liner-Vorrichtung, einer Umformpresse, einer Dosenendenfalzvorrichtung oder einer Offline-Testvorrichtung zu befestigen. Ein Ring 22 mit einer konisch zulaufenden Bohrung 24 ist verschiebbar in dem Gehäuse 12 angeordnet. Der Ring 22 hat ein erstes Ende, welches eben ist und ein zweites Ende, welches eben ist, das angrenzend an den Absatz 16 des Gehäuses 12 angeordnet ist.

In bestimmten Ausführungsformen sind Abstandsringe 26 und 27 in dem Gehäuse 12 angeordnet. Abstandsringe 26 und 27 werden in der Industrie üblicherweise als Scheibe (engl.: „shim") bezeichnet. Die Funktion der Abstandsringe 26 und 27 wird später erläutert. Ein flexibler Ring 28 mit einem Ansatz 30 an einem Ende ist innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet. Der Ansatz 30 des Rings 28 ist angrenzend an das erste Ende des Rings 22 oder angrenzend an den Abstandsring 26 angeordnet, wenn der Abstandsring 26 über dem Ring 22 angeordnet ist. Vorzugsweise, wie in 3 dargestellt, sind eine Mehrzahl von flexiblen Fingern 32 entlang der gesamten Länge des Rings 28 als ein integraler Bestandteil des Rings 28 vorgesehen. Eine Bohrung 34 konstanten inneren Durchmessers erstreckt sich durch den flexiblen Ring 28.

Eine zylindrische Hülse 36 mit einer glatten zylindrischen Bohrung 38 ist verschiebbar innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet. Die Hülse 36 hat eine flache Oberfläche an einem Ende und einem zweiten Ende der Hülse 36. Das zweite Ende der Hülse 36 ist angrenzend an den Ansatz 38 des Rings 28 oder angrenzend an den Abstandsring 27, wenn der Abstandsring 27 sich oberhalb des Rings 28 befindet, angeordnet.

Die Vorrichtung ist eingesetzt unterhalb eines Downstacker Stückkäfigs der einen Stapel von Dosenenden hält. Das T-förmige Gehäuse 12 zusammen mit den anderen Komponenten der vorliegenden Vorrichtung sind an einer Downstacker Anordnung in einer Weise befestigt, die im Stand der Technik wohl bekannt ist. Ein Beispiel eines T-förmigen Gehäuses, welches an einer Downstacker Anordnung befestigt ist, ist in der 5 des US-Patents 4,262,629 gezeigt. Hauptsächlich ist das T-förmige Gehäuse befestigt an einer Compound-Liner-Vorrichtung, einer Umformungspresse, einer Dosenendenfalzvorrichtung oder einer Offline-Testvorrichtung mittels in Gewinde eingreifender Schrauben durch die Gewindebohrungen 20 in dem Flansch 14 des Gehäuses 12 und Gewindebohrungen, die an den Maschinen angeordnet sind. Ein weiteres Merkmal der Vorrichtung 10 ist, dass sie nachträglich an existierende Maschinen, die in der Industrie verwendet werden, angepasst werden kann.

Bei der Benutzung, mit Komponenten der Erfindung in zusammengesetztem Zustand wie in 1 gezeigt, ist ein Stapel von Dosenenden innerhalb der Vorrichtung 10 angeordnet. Drehbewegung der Dosenenden ist begrenzt da die Dosenenden einen leichten Passsitz mit der Bohrung 34 des Rings 28 aufweisen. Gravitation oder leichter auf den Stapel von Dosenenden ausgeübter Druck zwingt die Dosenenden durch die Bohrung 34 bis das Dosenende von dem Ring 28 ausgestoßen ist. In der bevorzugten Ausführungsform zwingt die Gravitation oder leichter Druck die Dosenenden durch die Mehrzahl von Fingern 32, so dass die Finger 32 sich nach außen erstrecken bis das Dosenende von dem Ring 28 ausgestoßen ist und zu einer Compound-Liner-Vorrichtung, Umformungspresse, Dosenendenfalzvorrichtung oder Offline-Testvorrichtung zur weiteren Bearbeitung in einer Weise, die aus dem Stand der Technik wohl bekannt ist, überführt worden ist. Eine Drehbewegung der Dosenenden kann ebenso begrenzt werden durch Umkonstruieren der trennenden Messer, Spaltmesser oder Speiseschrauben die typischerweise in einer konventionellen Compound-Liner-Vorrichtung, Umformungspresse, Dosenendenfalzvorrichtung oder Offline-Testvorrichtung aufgefunden werden. Solch ein Ansatz würde erfordern, dass sich nicht alle Komponenten in dieselbe Richtung drehen nicht sämtliche Komponenten in dieselbe Richtung zu drehen benötigen. Ändern der Drehung dieser Komponenten würde arbeits- und kostenintensiver sein als der Ansatz, der in den verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung entwickelt worden ist.

In bestimmten Ausführungsformen ist gefunden worden, dass einer oder mehrere unter dem Ring 28 platzierte Abstandsringe 26 die Höhe des Rings 28 vergrößert, wenn er in dem Gehäuse 12 angeordnet ist. Vergrößern der Höhe von Ring 28 hilft die Mehrzahl von Fingern 32 sich auswärts zu erstrecken wenn Dosenenden in die Bohrung 34 des Ring 28 eingreifen. Auch vergrößern in bestimmten Ausführungsformen einer oder mehrere oberhalb des Rings 28 platzierte Abstandsringe 27 die Höhe der Hülse 36 wenn sie in dem Gehäuse 12 angeordnet ist. Vergrößern der Höhe der Hülse 36 sichert, dass der Rand der Hülse 36 bündig mit dem Rand des Gehäuses 12 ist.

In 4 bis 6 ist die zweite Ausführungsform einer Vorrichtung 110 zur Drehsicherung von Dosenenden in einem Downstaker dargestellt. Die hauptsächlichen Komponenten der Vorrichtung 110 sind ein im wesentlichen T-förmiges Gehäuse 112, das einen Flansch 114 an einem Ende und einen Absatz 116 an einem zweiten Ende und eine zylindrische Bohrung 118, die sich durch das Gehäuse 112, welches geeignet ist die verbleibenden Komponenten der Vorrichtung 110 aufzunehmen, umfasst.

Gewindebohrungen 120 die angepasst sind um Gewindeschrauben zur Befestigung des Gehäuses 120 an einer konventionellen Compound-Liner-Vorrichtung, einer Umformungspresse, einer Dosenendenfalzvorrichtung oder einer Offline-Testvorrichtung aufzunehmen sind in dem Flansch 114 angeordnet. Ein Ring 122 mit einer Bohrung 124 ist verschiebbar in dem Gehäuse 112 angeordnet. Der Ring 122 hat eine abgefaste Kante 125 an einem Ende des Rings 122 und hat einen ebenen Bereich an einem zweiten Ende des Ringes 122. Das zweite Ende des Rings 122 ist angrenzend an den Absatz 116 des Gehäuses 112 angeordnet.

Ein flexibler Ring 128, der eine abgefaste Kante 129 an einem Ende und eine Aussparung 131, die angepasst, um eine abgefaste Kante aufzunehmen, an einem zweiten Ende aufweist, ist innerhalb des Gehäuses 112 angeordnet. Die Aufnahme 131 nimmt die abgefaste Kante 125 des Ringes 122 auf. Eine Bohrung 134 erstreckt sich durch den flexiblen Ring 128. In einer alternativen Ausführungsform kann eine Mehrzahl von Fingern entlang der gesamten Länge des Rings 128 als ein integraler Bestandteil des Ringes 128 in der in der Ausführungsform gemäß 3 dargestellten Weise vorgesehen sein.

Eine zylindrische Hülse 136 mit einer glatten zylindrischen Bohrung 138 ist verschiebbar in dem Gehäuse 112 angeordnet. Die Hülse 136 hat eine glatte Oberfläche an einem Ende und eine Aussparung 139, die angepasst ist, eine abgefaste Kante aufzunehmen, an einem zweiten Ende der Hülse 136. Die Aussparung 139 der Hülse 136 nimmt die abgefaste Kante 129 des Rings 128 auf.

Die Vorrichtung 110 ist unterhalb eines Downstakerstückkäfigs in derselben Weise eingesetzt, wie vorstehend für die Ausführungsformen von 1 bis 3 beschrieben. Um knapp und präzise zu sein soll die Beschreibung nicht wiederholt werden. Die Vorrichtung 110 ist anpassbar an Maschinen, die in der Industrie verwendet werden. Im Gebrauch mit den Komponenten der Erfindung im zusammengesetzten Zustand wie in 4 dargestellt, ist ein Stapel von Dosenenden in der Vorrichtung 110 angeordnet. Drehbewegung der Dosenenden ist begrenzt, da die Dosenenden einen leichten Presssitz mit der Bohrung 134 des Ringes 128 aufweisen. Gravitation oder leichter Druck zwingen die Dosenenden durch die Bohrung 134 bis das Dosenende von dem Ring 128 ausgestoßen und an eine Compund-Liner-Vorrichtung, eine Umformungspresse, eine Dosenendenfalzvorrichtung oder eine Offline-Testvorrichtung zur weiteren Bearbeitung in einer aus dem Stand der Technik bekannten Weise übergeben worden ist. In einer anderen Ausführungsform zwingt Gravitation oder leichter Druck die Dosenenden durch die Mehrzahl von Fingern, die entlang der gesamten Länge des Ringes 128 vorgesehen sind, so dass sich die Finger nach außen erstrecken bis das Dosenende von dem Ring 128 zur weiteren Verarbeitung ausgestoßen ist.

In bestimmten Ausführungsformen wurde gefunden, dass einer oder mehrere oberhalb der Hülse 136 angeordnete Abstandsringe 140 die Höhe der Hülse 136 vergrößern um so sicherzustellen, dass der Rand der Hülse 136 bündig mit dem Rand des Gehäuses 112 ist. Abstandsringe 140 sind in üblicher Weise in der Industrie als Scheiben (engl.: „shims") bezeichnet.

In den in 1 bis 6 offenbarten Ausführungsformen sind die Gehäuse 12 und 112, die Ringe 22 und 122 sowie die Hülsen 36 und 136 aus Aluminiumlegierungen hergestellt.

Alternativ, die Gehäuse 12 und 112, die Ringe 22 und 122, die Hülsen 36 und 136 können aus Stahllegierungen, anderen metallischen Legierungen, thermoplastischem Material oder Urethanen hergestellt sein. Darüber hinaus wurde gefunden, dass es eine arbeitswissenschaftliche Verbesserung ist, solche Komponenten aus leichtgewichtigen Aluminiumlegierungen, thermoplastischen Materialien oder Urethanen herzustellen, da leichtgewichtige Komponenten die Belastung eines Endnutzers, der die Vorrichtung 10 und 110 unter einem Stückkäfig in einem Downstaker einsetzt, reduziert. In den in 1 bis 6 offenbarten Ausführungsformen waren die Ringe 28 und 128 aus Urethan hergestellt. Alternativ könnten die Ringe 28 und 128 ebenso aus anderen geeigneten thermoplastischen Materialien hergestellt sein.

Während die in 1 bis 6 offenbarten Ausführungsformen entwickelt wurden um die Drehung von Dosenenden in einem Downstaker, der bei der Herstellung von Bier-, Getränke- oder Speisebehältern eingesetzt wird zu begrenzen, kann die Erfindung in entsprechender Weise eingesetzt werden bei der Herstellung von irgendeinem Dosenende. Während die in 1 bis 6 offenbarten Ausführungsformen entwickelt wurden, um die Drehung von aus Aluminiumlegierungen hergestellten Dosenenden zu begrenzen, wäre die Erfindung entsprechend anwendbar um die Drehung von Dosenenden zu begrenzen, die aus Stahllegierungen oder anderen Metalllegierungen hergestellt sind. Während die in 1 bis 6 offenbarten Ausführungsformen entwickelt wurden, um die Drehung von 202 Durchmesser Dosenenden zu begrenzen, kann die Erfindung in entsprechender Weise auf Dosenenden anderer Durchmesser angewendet werden. Die Nummer 202 bezieht sich auf eine industrielle Normbezeichnung. Ein 202 Durchmesser Dosenende ist äquivalent zu einem 2 und 2/16 inch Durchmesser nachdem das Dosenende auf einen Dosenkörper gefalzt ist. Diese Maßangaben sind nominal und keine präzisen Messungen.

In 1 bis 6 bewirken alle Ringe 28 und 128 eine Kontaktkraft oder einen Presssitz mit den Dosenenden um so die Drehbewegung der Dosenenden zu begrenzen. Die Kontaktkraft oder der Presssitz mit den Dosenenden kann relativ klein sein, wenn Gravitation die zwingende Kraft auf den Stapel von Dosenenden bewirkt. Alternativ kann die Kontaktkraft oder der Presssitz mit den Dosenenden signifikant größer sein, wenn die zwingende Kraft auf den Stapel von Dosenenden durch eine mechanische Druckeinrichtung ausgeübt wird.

Nachdem die derzeit bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung in anderer Weise ausgeführt sein kann mit vielen, innerhalb des Bereichs der beigefügten Ansprüche offenbarten Äquivalenten.


Anspruch[de]
Vorrichtung zur Sicherung einer Drehbewegung von Dosenenden in einem Downstacker, wobei die Vorrichtung ein Gehäuse mit einer Bohrung und einem Bauelement innerhalb der Bohrung umfasst, wobei das Bauelement wiederum eine Bohrung zur Aufnahme von Dosenenden mit einer Presspassung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12, 112) einen Flansch (14, 114) an einem ersten Ende des Gehäuses und einen Absatz (16, 116) an einem zweiten Ende des Gehäuses aufweist, wobei die Vorrichtung einen ersten Ring (22, 122) mit einer Bohrung, die innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, umfasst, wobei der Ring ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei das zweite Ende des Ringes (11, 122) angrenzend an den Absatz (16, 116) des Gehäuses angeordnet ist, wobei die Vorrichtung einen zweiten innerhalb des Gehäuses angeordneten Ring (28, 128) umfasst, wobei der zweite Ring (28, 128) das Bauelement mit der Bohrung zur Aufnahme von Dosenenden mit einer Presspassung bildet, wobei der zweite Ring (28, 128) ein erstes Ende und ein zweites Ende aufweist, wobei entweder das erste Ende des zweiten Rings (28, 128) oder das zweite Ende des zweiten Rings (28, 128) angrenzend an das erste Ende des ersten Rings angeordnet ist, wobei die Vorrichtung des Weiteren eine Hülse (36, 136), die innerhalb der Bohrung in dem Gehäuse angeordnet ist, umfasst, wobei die Hülse ein erstes Ende und ein zweites Ende und eine Bohrung zur Aufnahme eines Stapels von Dosenenden einer vorbestimmten Größe aufweist, wobei das zweite Ende der Hülse angrenzend an das erste Ende des zweiten Ringes angeordnet ist, wobei die Bohrungen des ersten Rings (22, 122), des zweiten Rings (28, 128) und der Hülse (36, 136) im Wesentlichen fluchtend relativ zueinander sind und wobei die Bohrung des zweiten Rings (28, 128) sich in Presspassung mit Dosenenden der vorbestimmten Größe befindet, um eine Drehsicherung der Dosenenden in dem zweiten Ring zu bewirken. Vorrichtung nach Anspruch 1, die des Weiteren eine Mehrzahl von innerhalb des Gehäuses angeordneten Distanzringen (26, 27) umfasst, wobei jeder der Mehrzahl von Distanzringen Bohrungen aufweist oder zumindest ein Distanzring oberhalb (27) und unterhalb (26) des zweiten Ringes (28) angeordnet ist, wobei die Bohrungen der Distanzringe im Wesentlichen fluchtend mit den Bohrungen des ersten Rings (22), des zweiten Rings (28) und der Hülse (36) angeordnet sind. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Bohrung des ersten Rings (22) konisch zulaufend ausgebildet ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine Mehrzahl von flexiblen Fingern (32) als ein integraler Bestandteil des zweiten Ringes (28) vorgesehen ist. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Bohrung des ersten Rings (22) konisch zulaufend ausgebildet ist, eine Mehrzahl von flexiblen Fingern (32) als integraler Bestandteil des zweiten Rings (28) vorgesehen ist und das erste Ende des zweiten Rings (28) eine Lippe (30) umfasst, die zwischen den Distanzringen (26, 27) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Flansch (14, 114) einen oder mehrere Gewindebohrungen (20, 120) aufweist, die in dem Flansch angeordnet und geeignet sind, ein oder mehrere Gewindeschrauben aufzunehmen. Vorrichtung nach Anspruch 6, die darüber hinaus eine Maschine umfasst, die an dem Flansch (14, 114) des Gehäuses mit Gewindeschrauben befestigt ist. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Maschine ausgewählt ist, aus einer Gruppe bestehend aus einem Compoundliner, einer Umformungspresse, einer Dosenendenfalzvorrichtung und einer Offlinetestvorrichtung. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Ende des ersten Rings (122) eine abgefaste Kante und das zweite Ende des ersten Rings (122) eine ebene Oberfläche aufweist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Ende des zweiten Rings (128) eine abgefaste Kante aufweist und das zweite Ende des zweiten Rings einen ausgesparten Bereich, der geeignet ist, die abgefaste Kante aufzunehmen, aufweist und eine Mehrzahl von flexiblen Fingern als integraler Bestandteil des zweiten Ringes vorgesehen sind. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei das zweite Ende der Hülse (136) einen ausgesparten Bereich (139) aufweist, der geeignet ist, die abgefaste Kante aufzunehmen. Vorrichtung nach Anspruch 1, die des Weiteren zumindest einen Distanzring (140) umfasst, der innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, wobei der zumindest eine Distanzring (140) eine Bohrung aufweist und der zumindest eine Distanzring (140) oberhalb der Hülse (136) angeordnet ist, wobei die Bohrung des zumindest einen Distanzrings (140) im Wesentlichen fluchtend mit den Bohrungen des ersten Rings (122), des zweiten Rings (128) und der Hülse (136) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das erste Ende des ersten Rings (122) eine abgefaste Kante aufweist, das erste Ende des zweiten Rings (128) eine abgefaste Kante aufweist und das zweite Ende des zweiten Rings (128) einen ausgesparten Bereich aufweist, der geeignet ist, eine abgefaste Kante aufzunehmen, wobei das zweite Ende der Hülse (136) einen ausgesparten Bereich aufweist, der geeignet ist, eine abgefaste Kante aufzunehmen, wobei die abgefaste Kante des ersten Rings (122) innerhalb des ausgesparten Bereichs des zweiten Rings (128) angeordnet ist und die abgefaste Kante des zweiten Rings (128) innerhalb des ausgesparten Bereichs der Hülse (36) angeordnet ist. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Dosenenden aus Aluminiumlegierungen, Stahllegierungen oder anderen metallischen Legierungen hergestellt sind. Verfahren zur Sicherung der Drehbewegung von Dosenenden in einem Downstacker, das eine Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche benutzt. Verfahren zur Sicherung der Drehbewegung von Dosenenden in einem Downstacker, wobei das Verfahren umfasst:

a) Bereitstellen eines Ringes (28, 128) mit einer Bohrung, die geeignet ist, eine Presspassung zwischen dem Ring und dem Dosenende hervorzurufen; und

b) Sichern der Drehbewegung des Dosenendes in der Bohrung des Ringes (28, 128) durch Anwenden eines Presssitzes zwischen dem Ring und dem Dosenende,

c) wobei eine Vielzahl von flexiblen Fingern (32) als ein integraler Bestandteil des Ringes vorgesehen ist.
Verfahren nach Anspruch 16, das darüber hinaus das Zwängen der Dosenenden durch die Bohrung des Ringes (28, 128) umfasst.






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