| Dokumentenidentifikation |
DE60315517T2 27.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001615292 |
| Titel |
AM-Antennen-Rauschverminderung |
| Anmelder |
Bose Corp., Framingham, Mass., US |
| Erfinder |
Dunn, Charles E. Jr., Boylston, MA 01505, US; Parker, Robert Preston, Westborough, MA 01581, US |
| Vertreter |
Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München |
| DE-Aktenzeichen |
60315517 |
| Vertragsstaaten |
DE, GB |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
22.09.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
051085082 |
| EP-Offenlegungsdatum |
11.01.2006 |
| EP date of grant |
08.08.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
27.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H01Q 7/08(2006.01)A, F, I, 20060126, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
H01Q 7/00(2006.01)A, L, I, 20060126, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Rauschunterdrückung
bei Radio- bzw. Funkantennen und betrifft insbesondere neue Vorrichtungen und Techniken
zum Reduzieren von interferierendem Rauschen im AM-Band bei einer AM-Antenne.
Der Betrieb von elektronischen Leistungsstellern wie beispielsweise
einem Triac-Lichtdimmer kann beträchtliches inteferierendes Rauschen im AM-Radioband
erzeugen. Das interferierende Rauschen kann in den Radio eintreten über einen
Mechanismus wie kapazitive Kopplung an die Antenne, Leitung durch die Wechselstrommittel,
oder magnetische Kopplung an die Antenne. Im Hausgebrauch ist ein Hauptfall derjenige
über die Wechselstrommittel.
Typische Antennen für AM-Radius sind vom Typ der externen Schleife
oder internen Schleife, wie beispielsweise Ferritstab-Schleifen-AM-Antennen. Antennen
mit externen Schleifen verwenden twisted-pair Einführungen, die mit einem symmetrischen
Eingang verbunden sind. Interne Ferritstab-Schleifenantennen sind üblicherweise
unsymmetrisch, mit einer Seite der Schleife auf HF-Erde während die andere
Seite mit einer Kapazitätsdiode verbunden ist. Eine unsymmetrische Aufnahmespule
wird üblicherweise verwendet, um den Detektorintegriertschaltkreis (IC) anzusteuern.
Die US 3209358 bezieht sich
auf das Abstimmen einer Antenne und spezieller auf das Reduzieren der Größe
der Antenne.
Ein wichtiges Ziel der Erfindung besteht darin, eine AM-Radioantenne
bereitzustellen, um elektrische Interferenz in einem AM-Radio zu vermindern.
Gemäß der Erfindung wird eine abstimmbare AM-Radioantenne
in der Form einer Ferritstab-Schleifenantenne bereitgestellt, die umfaßt
einen Ferritstab mit einer Resonanzstruktur, die einen symmetrischen (bzw. ausgeglichenen
oder "balanced") Antennenschaltkreis bildet, wobei die Resonanzstruktur eine Wicklungsstruktur
aufweist,
eine Antennenabstimmstruktur, die eine Kapazitätsdiodenabstimmstruktur umfaßt,
die eine regelbare Kapazität bezüglich der Wicklungsstruktur darstellt,
einen die Wicklungsstruktur umfassenden Gleichstrompfad, der mit der Kapazitätsdiode
gekoppelt ist und aufgebaut und ausgelegt ist, um an die Kapazitätsdiode ein
Abstimmsignal zu liefern,
wobei die Wicklungsstruktur zwei Enden aufweist, und ein mit HF-Erde gekoppelter
Zwischenabgriff ist aufgebaut und ausgelegt, um das Abstimmsignal über den
Gleichstrompfad zu tragen; und
Mittel zum Verbinden der abstimmbaren Antenne mit dem Eingang eines externen Detektorschaltkreises.
Andere Merkmale, Ziele und Vorteile werden anhand der folgenden Beschreibung
ersichtlich, wenn diese in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gelesen
wird:
1 ist ein schematisches Schaltungsdiagramm einer zentral-geerdeten
Ferritstab-Schleifenantenne gemäß der Erfindung.
Bezugnehmend auf 1 ist ein schematisches
Schaltungsdiagramm eines Ausführungsbeispiels der Erfindung gezeigt, das eine
zentral-geerdete Ferritstab-Schleifenantenne umfaßt. Der Schaltkreis umfaßt
einen Ferritstab 11 mit einer Resonanzschaltkreiswicklung 12 und
einer Aufnahmewicklung 13. Ein Ende der Resonanzschaltkreiswicklung
12 ist direkt mit einer Kapazitätsabstimmdiode 14 (Varaktor-Abstimmdiode)
verbunden, das andere Ende der Wicklung 12 ist über einen Niedrigimpedanz-Koppelkondensator
15 mit der Kapazitätsdiode 14 gekoppelt. Ein Zwischenabgriff
16 der Resonanzschaltkreiswicklung 12 ist über einen Niedrigimpedanz-Koppelkondensator
17 mit einem Bezugspotential gekoppelt. Für den Rest dieser Offenbarung
sei angenommen, daß das Bezugspotential die Erde ist, dabei sollte aber beachten
werden, daß das Bezugspotential auf ein beliebiges gewünschtes Potential
gesetzt werden kann. Der Zwischenabgriff 16 nimmt auch über einen
Widerstand 18 eine Abstimmspannung auf, um die effektive Kapazität
der Kapazitätsdiode 14 zu steuern, um den Resonanzschaltkreis auf
die Frequenz des gewünschten AM-Trägers abzustimmen. Die Anschlußstelle
zwischen der Kapazitätsdiode 14 und dem Niedrigimpedanzkondensator
ist über einen Widerstand 21 mit der Erde verbunden. Repräsentative
Parameterwerte sind in 1 wiedergegeben. Ein Niedrigimpedanz-Bypass-Kondensator
22 koppelt das Ende der Aufnahmewicklung 13, das eine Vorspannung
für den Detektorintegriertschaltkreis aufnimmt, mit der Erde. Das andere Ende
der Aufnahmewicklung 13 ist mit dem Eingang des Detektorintegriertschaltkreises
verbunden.
Das Ausführungsbeispiel von 1 gleicht
den Antennenschaltkreis ab, indem die HF-Erde in der Nähe des Zentrums der
Resonanzschaltkreiswicklung 12 plaziert wird. Der Zwischenabgriff
16 ist vorzugsweise von dem physikalischen (bzw. körperlichen) Zentrum
der Wicklung 12 verschoben, um die Effekte einer unsymmetrischen Aufnahmespule
13 und der Kapazität der Außenumgebung der am Detektorintegriertschaltkreiseingang
angebrachten Leiter Rechnung zu tragen. Die Position des Zwischenabgriffs sollte
vom Zentrum der Wicklungsspule verschoben sein und kann für eine maximale Interferenzverminderung
experimentell ermittelt werden. In diesem Beispiel war der Zwischenabgriff
16 Windungen vom Kondensatorende entfernt und 31 Windungen vom Varaktorende
der Wicklung 12 in einer 220 Mikrohenry Induktivität
mit einer Wicklung 13, die 24 Windungen und eine Induktivität von
55 Mikrohenry aufweist, um wenigstens 27 dB Verbesserung in leitungsgeführter
Interferenzunterdrückung zu ermöglichen.
Es ist möglich, die Spule 13 aus 1
wegzulassen. In diesem Fall befindet sich ein geeigneter Zwischenpunkt entlang der
Spule 12 dort, wo ein HF-Signal abgegriffen werden kann. Dieser Punkt wird
so gewählt, daß die Spulenimpedanz mit den Eingangsimpedanzerfordernissen
des Schaltkreises übereinstimmt, der an diesen Zwischenabgriff gekoppelt ist,
was üblicherweise der HF-Eingang des Detektor-IC sein würde.
Es wurden neue Vorrichtungen und Techniken für eine signifikante
Verminderung von unerwünschtem Rauschen beschrieben, das in den Antennenschaltkreis
eines AM-Radios eintritt. Es ist offensichtlich, daß der Fachmann eine Vielzahl
von Verwendungen und Modifikationen, sowie Abweichungen von den hier offenbarten
spezifischen Vorrichtungen und Techniken durchführen kann, ohne von den erfinderischen
Konzepten abzuweichen. Folglich ist die Erfindung lediglich durch den Schutzbereich
der beigefügten Ansprüche beschränkt.
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| Anspruch[de] |
Abstimmbare AM-Radioantenne in der Form einer Ferritstab-Schleifenantenne,
umfassend
einen Ferritstab (11) mit einer Resonanzstruktur, die einen symmetrischen
Antennenschaltkreis bildet, wobei die Resonanzstruktur eine Wicklungsstruktur (12)
aufweist,
eine Antennenabstimmstruktur umfassend eine Kapazitätsdioden(14)-Abstimmstruktur,
die eine regelbare Kapazität bezüglich der Wicklungsstruktur (12)
darstellt, einen Gleichstrompfad umfassend die Wicklungsstruktur, der mit der Kapazitätsdiode
gekoppelt ist und aufgebaut und angeordnet ist, um ein Abstimmsignal an die Kapazitätsdiode
zu liefern,
wobei die Wicklungsstruktur (12) zwei Enden aufweist, und ein mit HF-Erde
gekoppelter Zwischenabgriff (16) aufgebaut und angeordnet ist, um das Abstimmsignal
über den Gleichstrompfad zu tragen; und
Mittel zum Verbinden der abstimmbaren Antenne mit dem Eingang eines externen Detektorschaltkreises.
Antenne nach Anspruch 1, wobei das Mittel zum Verbinden der Antenne
ferner umfaßt eine zweite Wicklung (13) mit zwei Enden, wobei ein
erstes Ende der zweiten Wicklung so ausgelegt ist, daß es ein externes Signal
empfängt, und ein zweites Ende der zweiten Wicklung mit dem externen Detektorschaltkreis
verbunden ist.
Antenne nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei der Zwischenabgriff (16)
auf einem Bezugspotential bei Hochfrequenzen gehalten wird.
Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Ort an dem
der Zwischenabgriff (16) mit der Wicklungsstruktur (12) verbunden
ist bezüglich dem Zentrum der Wicklung verschoben ist, um Interferenzen Rechnung
zu tragen.
Antenne nach Anspruch 1, wobei das Mittel zum Verbinden der Antenne
ferner umfaßt eine Struktur mit einem zweiten Zwischenabgriff auf der Wicklung
(12), wobei der zweite Zwischenabgriff mit dem Eingang des externen Detektorschaltkreises
verbunden ist.
Antenne nach Anspruch 5, wobei der Ort an dem der zweite Abgriff mit
der Wicklung (12) verbunden ist so ausgewählt ist, daß die Spulenimpedanz
der Wicklung mit den Impedanzerfordernissen des externen Detektorschaltkreises übereinstimmt.
Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das erste Ende
der Wicklungsstruktur (12) direkt mit der Kapazitätsdiode (14)
gekoppelt ist und das zweite Ende der Wicklungsstruktur mit der Kapazitätsdiode
über einen Kondensator (15) gekoppelt ist.
Antenne nach Anspruch 2 und einem beliebigen von ihm abhängigen
Anspruch, wobei das externe Signal eine Vorspannung ist.
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