Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestimmen einer
optimalen Kapazität eines Kondensators, der in einem Airbag-System verwendet
wird, in dem eine Busleitung verwendet wird, und ein Airbag-System, das eine Busleitung
verwendet.
Stand der Technik
Ein Airbag-System zum Schützen eines Passagiers vor einem Aufprall
zur Zeit eines Zusammenstoßes eines Fahrzeugs ist unabkömmlich, und es
ist aus einer Anforderung heraus, das Gewicht des gesamten Fahrzeugs zu verringern,
notwendig, dass Airbag-Systeme in ihrem Gewicht verringert werden. In jüngster
Zeit nehmen die Arten und die Gesamtzahl von Airbags zu, wie ein Airbag auf einer
Fahrerseite, ein Airbag auf einer Passagierseite nahe dem Fahrer, ein Airbag für
einen Hintersitz und ein Airbag für einen seitlichen Zusammenstoß, und
daher wird ein leichteres Airbag-System stärker gefordert.
In einem gegenwärtigen Airbag-System gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 ist eine elektronische Steuereinheit (ECU) mit einer Stromquelle
(eine Batterie in einem Fahrzeug) verbunden, und es ist ein Aufprall-Erfassungssensor
individuell mit entsprechenden Gasgeneratoren verbunden (ein Gasgenerator und ein
Airbag sind in einem modularen Gehäuse untergebracht). Ein Aspekt der Verbindung
zwischen der ECU und den individuellen Gasgeneratoren ist in 8
gezeigt.
Wie es in 8 gezeigt ist, sind die ECU
und ein Zünder (9) von jedem der individuellen
Gasgeneratoren immer miteinander über zwei Leiter (Leitungsdrähte) miteinander
verbunden, und dadurch sind zweimal so viele Leiter wird die Gesamtzahl an Zündern
erforderlich. Viele Leiter tragen stark zu einem Anwachsen des Gewichts in einem
Airbag-System bei. Mit Hinblick auf Beschränkungen zur Zeit des Zusammenbaus
von Fahrzeugteilen sind die ECU und die individuellen Gasgeneratoren nicht nur durch
die Leiter miteinander verbunden, sondern durch Verbinden mehrerer Leiter über
mehrere Stecker, und somit tritt ein ernsthaftes Problem wie eine Zunahme des Gewichts
aufgrund dieser Stecker und ein Anwachsen der Kosten aufgrund des Anwachsens der
Zahl der Stecker auf. Weiterhin kann ein Anwachsen des Gewichts aufgrund eines Anwachsens
des Volumens des Kondensators, der in der ECU als eine Sicherheits (Backup)-stromquelle
(für den Fall einer Trennung von der Stromquelle und der ECU) für das
Aktivieren sämtlicher Zünder eingebaut ist, nicht ignoriert werden.
Des weiteren befinden sich in dem Airbag-System, das in
9 gezeigt ist, Leitungsdrähte und viele Leiter
zwischen einem wärmeerzeugenden Teil des Zünders und der ECU. Unter Betracht
eines Widerstandswertes aufgrund dieser Elemente (normaler Wiese ungefähr 4
&OHgr;) kann ein Widerstand des wärmeerzeugenden Teils nicht auf nicht mehr
als 1,5 &OHgr; eingestellt werden, um einen Kurzschluss zwischen dem wärmeerzeugenden
Teil und der ECU auf der Grundlage eines Spannungsunterschieds zwischen diesen zu
ermitteln.
Mit Hinblick auf das Obige ist ein Versuch zur Verringerung des Gewichts
eines Leiters untersucht worden, der dazu erforderlich ist, zwischen der ECU und
jedem Gasgenerator unter Verwendung eines Bussystems in dem Airbag-System zu verbinden.
Ein Aspekt des Airbag-Systems, das dieses Bussystem verwendet, ist in
1 gezeigt. Informationen über Bussysteme im allgemeinen
können z. B. in der US 6 166 653 gefunden
werden.
Wie in 1 gezeigt, wird ein Airbag-System
dadurch gebildet, dass Busleitungen, die viele Schleifenleiter umfassen, die durch
die ECU führen und jeden Gasgenerator mit der Busleitung durch zwei Leiter
(drei oder mehr Leiter, wenn es der Fall erfordert) verbinden, umfassen. In dem
Fall eines solchen Airbag-Systems, wie es in 1 gezeigt
ist, werden, da nur ein erforderlicher Gasgenerator gemäß einem Zusammenstoß
eines Fahrzeugs aktiviert wird, eine integrierte Schaltung, die eine Informationsübermittlung
von der ECU empfängt, und ein Kondensator, der einen Strom liefert, um das
wärmeerzeugende Teil in dem Zünder zu veranlassen, Wärme zu erzeugen,
in jedem Gasgenerator zur Verfügung gestellt. In dem Fall der Verwendung eines
Bussystems wird die Gesamtzahl an Kondensatoren erhöht, jedoch wird, da die
Kondensatoren auf die ECU und die jeweiligen Zünder verteilt sind, die Kapazität
und das Gewicht des Kondensators pro Zünder verringert. Daher sind sie verglichen
mit einem Gewicht des Kondensators zur Sicherheit in dem Airbag-System, das in
8 gezeigt ist, merklich verringert. Dem gemäß
wird eine große Gewichtsreduktion in dem gesamten System zusätzlich zu
der Verringerung der großen Menge der verwendeten Kondensatoren erreicht, von
der erwartet wird, dass sie in dem Airbag-System praktische Verwendung findet. JP-A
2000-241098, JP-A 2000-513799 und JP-B 2707250 sind vorbekannt.
Weiterhin kann in dem Airbag-System, das in 1
gezeigt ist, da ein Abstand zwischen dem wärmeerzeugenden Teil des Zünders
und der integrierten Schaltung kleiner als ein Abstand zwischen dem wärmeerzeugenden
Teil des Zünders und der ECU, die in 8 gezeigt
ist, ist, und es nicht notwendig ist, einen Kurzschluss zu detektieren, der Widerstand
des wärmeerzeugenden Teils des Zünders nicht größer als 1 &OHgr;
sein. Hierbei kann eine Strommenge, die in dem wärmeerzeugenden Teil verbraucht
wird, klein sein, so dass eine Größe des Kondensators klein ausgebildet
werden kann. Dieses ist im Hinblick auf das Bereitstellen eines Kondensators oder
von ähnlichem in einem begrenzten Raum innerhalb des Zünders sehr vorteilhaft.
In dem Airbag-System, das in 1 gezeigt ist, können
jedoch, da der Widerstandswert des wärmeerzeugenden Teils des Zünders
klein gemacht worden ist, Einflüsse von Widerstandswerten anderer Elemente
nicht ignoriert werden. Aus diesem Grund wird es in dem Airbag-System, das in
1 gezeigt ist, in Anbetracht des Widerstandswerts des
wärmeerzeugenden Teils des Zünders und der anderen Elemente insgesamt
und der zu verbrauchenden Energie wichtig, die Kapazität des Kondensators zu
optimieren, um einen Strom an das wärmeerzeugende Teil einen Strom zu liefern,
der für einen normalen Betrieb ausreichend ist.
In der JP-A-2001-525288 ist als eine Zünderschaltung, die ein
Bussystem verwendet, und als ein Verfahren der Aktivierung der Zünderschaltung
offenbart, dass eine Ladespannung für einen Kondensator auf eine Ladespannung
von 2 bis 2,4 mal dem Produkt des minimalen Zündungsstroms und eines Widerstandswerts
eines wärmeerzeugenden Teils eingestellt wird [V = (2,0–2,4) ×
IR)], und dass eine Kondensatorkapazität auf das 1,0-bis 1,2-fache der minimalen
Zeit dividiert durch einen internen Widerstand R eingestellt wird [C = (1,0–1,2)
× T/R]. In dieser Erfindung wird jedoch ein Widerstandswert von Elementen,
die von dem wärmeerzeugenden Teil verschieden sind, nicht berücksichtigt,
und es wird auch nicht der Grund für einen solchen numerischen Wert von 2–2,4
oder 1,0–1,2 gezeigt. Des weiteren wird der Widerstandswert von Elementen,
die von dem wärmeerzeugenden Teil verschieden sind, oder ähnliches nicht
berücksichtigt, obgleich eine solche zusätzliche Ladespannung oder Ladekapazität
zu erwarten ist, so dass das wärmeerzeugende Teil keine ausreichende Wärme
erzeugt, wenn eine Strommenge, die von diesen Teilen verbraucht wird, groß
ist.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Bestimmen
einer optimalen Ladekapazität eines Kondensators zum normalen Betreiben eines
Airbag-Systems in einem Fall eines Airbag-Systems, das ein Bussystem einschließt,
und ein Airbag-System, das eine Busleitung verwendet, zur Verfügung zu stellen.
Der Schaltkreis ist genauer ein Schaltelement (ein MOS-FET oder ähnliches)
und der AN-Widerstandswert desselben stellt den Widerstandswert (AN-Widerstandswert)
dar, wenn das Schaltelement geschlossen worden ist. Es wird bevorzugt, dass sich
in einem einzelnen wärmeerzeugenden Teil ein Schaltelement für jede einer
vorgeschalteten Seite und nachgeschalteten Seite, es gibt nämlich insgesamt
zwei Schaltelemente, befinden. In diesem Fall entspricht der Widerstandswert des
Schaltkreises den Gesamtwiderstandswerten der jeweiligen Schaltkreise. In
5 wird ein einzelner Schaltkreis auf jeder der vorgeschalteten
Seite und nachgeschalteten Seite des wärmeerzeugenden Teils zur Verfügung
gestellt, und wenn die jeweiligen ON-Widerstandswerte derselben durch ra
und rb bezeichnet werden, wird r1 = ra + rb
erhalten. In dem Fall, in dem es, wie in 6 gezeigt,
zwei wärmeerzeugende Teile gibt, wird, wenn Widerstandswerte von Schaltelementen,
die mit einem ersten wärmeerzeugenden Teil verbunden sind, durch ra
und rb bezeichnet werden und Widerstandswerte von Schaltelementen, die
mit einem zweiten wärmeerzeugenden Teil verbunden sind, durch rc
und rd bezeichnet werden, r1 = [(ra + rb) (rc
+ rd)]/(ra + rb + rc + rd)
erhalten, da die Schaltungen in den wärmeerzeugenden Teilen parallel sind.
Wenn der Schaltkreis AUS ist, fließt keine Elektrizität,
die in dem Kondensator gespeichert ist, in das wärmeerzeugende Teil, sondern
es verbraucht der Schaltkreis eine bestimmte Menge an Strom, um ein Betriebssignal
oder ähnliches zu erkennen. Man nehme z. B. an, dass in einem Airbag-System,
das für einen Airbag für einen seitlichen Zusammenstoß (oder einen
Vorhang-Airbag) verwendet wird, eine Leitung die eine Batterie und eine ECU verbindet,
gleichzeitig mit der Detektion des ersten Zusammenstoßes getrennt wird. Bei
diesem Zusammenstoß gehen Airbags für eine Fahrerseite und für eine
Passagierseite nahe dem Fahrer auf, aber es ist weiterhin zu erwarten, dass nachdem
eine bestimmte Zeit (z. B. 6 Sekunden) vergangen ist, während der ein seitliches
Schleudern des Fahrzeugs verursacht wird, die Fahrzeugseite mit einem anderen Hindernis
zusammenstößt und ein Airbag für einen seitlichen Zusammenstoß
(ein Vorhang) aufgeht. Zu dieser Zeit ist es notwendig, in einem Zünder für
den Airbag für einen seitlichen Zusammenstoß in dem Kondensator Energie
für den Betrieb des Schaltkreises über 6 Sekunden von dem ersten Zusammenstoß
(der Trennung) an und weiterhin dafür, das wärmeerzeugende Teil zu veranlassen,
ausreichend Wärme zu erzeugen, zu speichern. Da es allgemein angenommen wird,
dass die maximale Zeit von dem ersten Zusammenstoß eines Fahrzeugs bis zu dem
zweiten Zusammenstoß, der durch eine laterale Drehung oder ähnliches verursacht
wird, 10 Sekunden beträgt, wird in der Formel (II) w × 10 mit Hinblick
auf diese Zeiten verwendet.
Daher stellt in der Formel (II) Imin
2 × (Rmax + r1 + r2) × T die
Energie dar, die das wärmeerzeugende Teil im wesentlichen verbraucht, um Wärme
für eine Zeitperiode T zu erzeugen, und w × 10 stellt die Energie dar,
die die integrierte Schaltung für 10 Sekunden verbraucht.
Die Ladespannung (V) wird auf der Grundlage einer Boost-Spannung bestimmt,
wenn eine eingebaute integrierte Schaltung eine Boost-Schaltung (ein
Schaltung, die eine Ladespannung verstärkt) besitzt, und sie wird auf der Grundlage
einer Spannung einer Gleichrichterschaltung bestimmt, wenn keine Boost-Schaltung
zur Verfügung gestellt wird. Es besteht ein Mangel dahingehend, dass, wenn
die Ladespannung hoch ist, ein Kondensator mit einem großen Spannungsschutz
erforderlich ist, und dass eine Kondensatorkapazität, die die notwendige Energie
darin speichert, groß sein muss, wenn die Ladespannung zu klein ist. Es wird
bevorzugt, dass die Ladespannung ungefähr 20 V beträgt.
Die Erfindung, wie sie in Anspruch 3 beschrieben ist, stellt als ein
Mittel zur Lösung des obigen Problems ein Airbag-System zur Verfügung,
das eine elektronische Steuereinheit, die an einer Stromquelle und einem Aufprall-Erfassungssensor
angeschlossen ist, und mehrere modulare Gehäuse umfasst, die mit der elektronischen
Steuereinheit verbunden sind und mehrere Gasgeneratoren und mehrere Airbags aufbewahren,
wobei in dem Airbag-System eine Busleitung zur Verfügung gestellt wird, die
mehrere Schleifenleitungen umfasst, die durch die elektronische Steuereinheit verlaufen
und Ströme und erforderliche Informationen liefern und übertragen, und
individuelle Gasgeneratoren angeschlossen sind, die durch mehrere Leiter zu aktivieren
sind, die an vorbestimmten Bereichen von der Busleitung abzweigen.
einer oder zumindest zwei Zünder, die in dem Gasgenerator enthalten sind, jeder
ein Zünder einer elektrischen Art ist, der mit einem wärmeerzeugenden
Teil und einer Zündladung in Kontakt mit dem wärmeerzeugenden Teil versehen
ist, wobei der Zünder durch mehrere Leiter über einen Stecker, der einen
Leitungsdraht aufweist, an einer Busleitung angeschlossen ist, und
ein Kondensator und eine integrierte Schaltung, auf der Informationen aufgezeichnet
sind, um erforderliche Funktionen aufzuweisen, zwischen dem Zünder und der
Busleitung zur Verfügung gestellt werden, und ein Strom zum Zünden der
Zündladung durch den Kondensator an den einen oder die zumindest zwei Zünder
geliefert wird.
In dem Airbag-System, das in Anspruch 4 beschrieben ist, wird die
integrierte Schaltung, auf der Informationen aufgezeichnet sind, um zumindest die
erforderlichen Funktionen aufzuweisen, in dem Stecker zur Verfügung gestellt.
Durch Bereitstellen des Kondensators und der integrierten Schaltung,
auf der Informationen aufgezeichnet sind, um erforderliche Funktionen zwischen dem
Zünder und der Busleitung aufzuweisen, vorzugsweise in dem Stecker, wird das
Anbringen des Kondensators und der integrierten Schaltung erleichtert.
Die Anzahl der Schlaufenleitungen, die die Busleitung bilden, und
der Leiter, die die Busleitung und den Gasgenerator verbinden, kann zwei, drei vier
oder mehr betragen, jedoch werden mit Hinblick darauf, das gesamte System zu vereinfachen,
zwei bevorzugt.
Die Zündladung ist nicht auf eine bestimmten eingeschränkt,
es wird jedoch eine Kombination aus einem Metall oder ähnlichem und einem Oxidationsmittel,
wie Perchlorat, bevorzugt, eine Kombination aus einem Metall, wie Zirkonium, Titan
und Hafnium, und Perchlorat wird mehr bevorzugt, und eine Mischung aus Zirkonium
und Kaliumperchlorat (ZPP) wird besonders bevorzugt. Wünschenswerter Weise
wird das ZPP in einer Partikelform ausgebildet, und es werden die Teilchendurchmesser
von Zirkonium und Kaliumperchlorat angepasst.
Eine Kapazität des Kondensators beträgt bevorzugter Weise
nicht mehr als 24 &mgr;F, bevorzugter nicht mehr als 12 &mgr;F, weiterhin bevorzugt
nicht mehr als 6 &mgr;F.
In dem Airbag-System der oben beschriebenen Erfindung wird bevorzugter
Weise ein Strom zum Zünden der Zündladung dem einen oder den zumindest
zwei Zündern durch den Kondensator in der integrierten Schaltung zugeführt,
und es wird der obige Zünder derart aktiviert, dass die Zeitperiode des Lieferns
des Stroms von dem Punkt, an dem der Stromwert den Stromwert entsprechend 5 % des
maximalen Stromwerts erreicht, bis zu dem Punkt, an dem der Stromwert auf den Wert
entsprechend 5 % des maximalen Stromwerts verringert ist, verläuft, was innerhalb
von 500 &mgr;Sek. liegt.
In diesem Fall ist der maximale Stromwert in der Zeitperiode des Lieferns
eines Stroms ein Stromwert, der ausreicht, die Zündladung zünden. Die
Zeitperiode des Lieferns eines Stroms liegt bevorzugter Weise innerhalb von 200
&mgr;Sek. und mehr bevorzugt innerhalb von 100 &mgr;Sek. Außerdem variiert
zu dieser Zeit ein Stromwert abhängig von einem Widerstandswert des wärmeerzeugenden
Teils in dem Zünder, und er wird auf der Grundlage der Anwesenheit oder Abwesenheit
der Entladungswellenform-Umwandlerschaltung, des Aufbaus der Entladungswellenform-Umwandlerschaltung,
eines Teilchendurchmessers einer Zündladung einer Form des wärmeerzeugenden
Teils usw. bestimmt.
In dem Fall eines herkömmlichen Airbag-Systems wird, da ein Strom
zum Aktivieren des Zünders von einer Stromquelle (einer Batterie) mit einer
relativ hohen Kapazität bei 1,2 A über 2 mSek. fließt, d. h. bei
einem relativ niedrigen Strom für eine relativ lange Zeit, eine Wellenform
eines Zündstroms rechteckig (eine vertikale Achse bezeichnet einen Stromwert
(A) und eine horizontale Achse bezeichnet eine Zeit (&mgr;Sek.)).
In der vorliegenden Erfindung wird es jedoch bevorzugt, da ein Strom,
der einen Zünder aktiviert, von einem Kondensator mit einer relativ geringen
Kapazität geliefert wird, dass ein relativ großer Strom über eine
kleine Zeit fließt, da die Zündung des Zünders glatter gemacht wird
und die Zündungsenergie selbst kleiner gemacht werden kann. Die Wellenform
des Zündstroms zu dieser Zeit (eine vertikale Achse bezeichnet einen Stromwert
(A) und eine horizontale Achse bezeichnet eine Zeit (&mgr;Sek.)) wird eine Entladungswellenform,
die durch die folgende Formel (I) ausgedrückt wird, wenn die Entladung zu einer
Zeit t = 0 beginnt:
i(t) = (V0/R) × e–t/CR(1)
(In der Formel stellt V0 eine Kondensatorladespannung (V) dar, R stellt
einen Schaltungswiderstand (&OHgr;) dar, C stellt eine Kondensatorkapazität
(&mgr;F) dar, t stellt eine Zeit (&mgr;Sek.) dar, und i stellt einen Strom (A)
dar.)
Wenn eine solche Wellenform, wie diejenige, die durch die Formel (I)
ausgedrückt wird, verwendet wird, wird ein Stromwert größer als eine
herkömmliche rechteckige Wellenform, jedoch wird eine Stromleitungszeit verkürzt.
Somit wird die Zündungsenergie selbst stark reduziert.
In der obigen Erfindung wird es bevorzugt, wenn eine Periode, während
der eine stabile Stromzufuhr beibehalten wird, nachdem ein gewünschter Stromwert
erreicht worden ist, als t (&mgr;Sek.) definiert ist, und eine Zeitperiode von
einem Beginn des Anwachsens der Wellenform bis zum Anhalten der Stromzufuhr, um
das wärmeerzeugende Teil zu veranlassen, eine Wärme zu erzeugen, als T
(&mgr;Sek.) definiert ist, dass ein Verhältnis (t/T) von diesem t und T in
dem Bereich von 0 ≤ t/T < 0,2 oder 0,5 < t/T < 1 liegt.
In dem Fall von 0 ≤ t/T < 0,2 ist eine Wellenform eines
Stroms einer Entladungswellenform ähnlich (einer Wellenform ähnlich einem
Dreieck), die erhalten wird, wenn Elektrizität, die in dem Kondensator gespeichert
ist, direkt dem wärmeerzeugenden Teil zugeführt wird. In dem Fall 0,5
< t/T < 1 ist eine Wellenform eines Stroms einer Wellenform ähnlich (einer
Wellenform ähnlich einem Trapez), die erhalten wird, wenn eine Entladungswellenform
durch eine Entladungswellenform-Umwandlungsschaltung zum Umwandeln einer Wellenform
eines Stroms, der in einem Kondensator gespeichert ist, zu einer Signal-Wellenform
eines Stroms zur Zündung der Zündladung oder ähnlichem umgewandelt
wird.
In der obigen Erfindung kann ein solcher Aufbau verwendet werden,
dass der Kondensator und die integrierte Schaltung erforderliche Funktionen besitzen,
die zwischen jedem von sämtlichen der Zünder und der Busleitung zur Verfügung
gestellt werden, und es wird bevorzugt, dass der Aufbau weiterhin eine Entladungswellenform-Umwandlerschaltung
einschließt. Weiterhin ist die Entladungswellenform-Umwandlerschaltung eine
solche, die eine Funktion zum Umwandeln der Entladungswellenform, die durch die
folgende Formel (I) dargestellt wird, in eine dreieckige oder trapezförmige
Wellenform besitzt. Zusätzlich kann, um eine ähnliche Umwandlungsfunktion
zur Verfügung zu stellen, eine Spule in einer verbindenden Schaltung zwischen
dem Kondensator und dem wärmeerzeugenden Teil positioniert werden, und es kann
in Hinblick auf eine Vereinfachung des gesamten Systems die Entladungswellenform-Umwandlerschaltung
weiterhin in der integrierten Schaltung zur Verfügung gestellt werden.
Die Informationen zum Bereitstellen erforderlicher Funktionen, die
in der integrierten Schaltung aufgezeichnet sind, sind solche, die mit Informationen
zum Bereitstellen einer oder zumindest von zwei Funktionen aufgezeichnet sind, die
ausgewählt sind aus der Gruppe (i) einer Funktion zum Detektieren einer Anomalie
des wärmeerzeugenden Teils des Zünders in dem Gasgenerator, (ii) einer
Funktion zum Identifizieren jedes der Mehrzahl von Gasgeneratoren und (iii) einer
Funktion zum Detektieren einer Fehlfunktion des Kondensators. Und zusätzlich
wird es bevorzugt, dass (iv) eine Schaltung zum Verhindern, dass der Zünder
aufgrund von einem Störgeräusch außerhalb des Zünders fehlerhafter
Weise aktiviert wird, in dem Zünder zur Verfügung gestellt wird.
Gewöhnlich wird die integrierte Schaltung mit einer Basis-Funktion
zum Aktivieren eines geeigneten Gasgenerators zum Schützen des Passagiers gemäß
einer Situation eines Fahrzeugzusammenstoßes bei Empfangen eines Signals von
der ECU versehen. Zusätzlich dazu können durch Bereitstellen der obigen
verschiedenen Funktionen eine Qualitätskontrolle eines Produkts zur Zeit des
Versandes, eine Funktionsfähigkeit zur Zeit des Zusammenbaus und die Sicherheit
in einem tatsächlichen Gebrauch (während das Fahrzeug gefahren wird) und
ähnliches geeignet verbessert werden.
(i) Die Funktion zum Detektieren einer Anomalie des wärmeerzeugenden
Teils des Zünders in dem Gasgenerator:
Als eine der Bedingungen, die dafür erforderlich sind, dass der
Gasgenerator normal aktiviert wird, muss ein Kontaktzustand zwischen dem wärmeerzeugenden
Teil des Zünders und der Zündladung gut sein (das wärmeerzeugende
Teil und die Zündladung müssen in einen Druckkontakt mit einander gebracht
werden). Wenn es z. B. eine Lücke zwischen dem wärmeerzeugenden Teil und
der Zündladung gibt, wird bedacht, dass eine Fehlfunktion
auftritt, wie dass die Zündladung nicht gezündet wird, wenn der Zünder
aktiviert wird, oder dass eine Zündung verzögert wird. Weiterhin tritt
eine ähnliche Fehlfunktion auf, wenn das wärmeerzeugende Teil getrennt
oder halb getrennt worden ist. Aus diesem Grund kann durch Aufzeichnen von Informationen
zum Detektieren der Fehlfunktion in der integrierten Schaltung ein minderwertiges
Produkt zur Zeit des Versands entfernt werden, und durch Detektieren einer Anomalie
in einem praktischen Gebrauch (während des Fahrens eines Fahrzeugs) kann ein
sofortiger Austausch vorgenommen werden.
Die Detektionstheorie für eine Anomalie des wärmeerzeugenden
Teils (Thermal Transient Test, auf Seiten 461 bis 478 in „Progress of International
Pyrotechnic Seminar" vom Juli 1980, von A. C. Munger) lautet wie folgt: Wenn ein
Kontaktzustand eines wärmeerzeugenden Teils und einer Zündladung gut ist,
wird ein Großteil der Kalorien, die durch Fließen eines konstanten Stroms
erzeugt werden, zu der Zündladung geleitet, so dass die Temperatur des wärmeerzeugenden
Teils nicht so groß wird. Auf der anderen Seite ist, wenn der Kontaktzustand
eines wärmeerzeugenden Teils und einer Zündladung schlecht ist, der Übertrag
an Wärme geringer, so dass der Temperaturanstieg des wärmeerzeugenden
Teils größer als in einem normalen Fall wird. Daher wird eine Fehlfunktion
durch Detektieren einer Temperaturänderung aufgrund eines solchen Unterschieds
in dem Kontaktzustand als eine Widerstandswertänderung und unter Verwendung
eines Temperaturkoeffizienten [r = r0 (1 + &agr;&Dgr;T)] eines Metallwiderstands,
um die Temperatur des wärmeerzeugenden Teils zu erhalten, detektiert. Genauer
gesagt wird, nachdem ein Widerstand r gemessen worden ist, wenn ein Strom i zu schwach
ist, um die Temperatur bis zum Zünden des Zünders zu erhöhen, ein
Widerstand R gemessen, wenn ein Strom I von 10 bis 15 mal dem Strom i fließt
(die Temperatur des wärmeerzeugenden Teils wird etwa 50 bis 100° C, aber
es wird die Zündladung nicht mit einer solchen Temperatur gezündet), so
dass die Widerstandsänderung aufgrund der Temperaturänderung des wärmeerzeugenden
Teils als eine Spannungsänderung mit Vergleichen von I und i und von R und
r erhalten wird. Somit werden solche Messinformationen in der integrierten Schaltung
aufgezeichnet.
(ii) Die Funktion zum Identifizieren jeder Mehrzahl von Gasgeneratoren:
Für den Gasgenerator für einen Airbag sind in der Praxis
verschiedene Arten von Gasgeneratoren, wie ein solcher für eine Fahrerseite,
einer für eine Passagierseite nahe dem Fahrer, einer für einen seitlichen
Aufprall (für einen seitlichen Zusammenstoß), einer für einen Vorhang-Airbag
und ähnliche, verwendet worden. In dem Fall eines Gasgenerators für einen
seitlichen Aufprall werden z. B. insgesamt vier Gasgeneratoren für eine Fahrerseite,
eine Passagierseite nahe dem Fahrer bzw. zwei Hintersitzseiten montiert. Aus diesem
Grund ist es notwendig, auch wenn verschiedene Teile von Informationen in den jeweiligen
integrierten Schaltungen der Gasgeneratoren für die Fahrerseite, für die
Passagierseite nahe dem Fahrer und für die zwei Hintersitzseiten aufgezeichnet
worden sind, wenn die Teile von Informationen zu einer Zeit des Zusammenbaus des
Zünders oder der Gasgeneratoren aufgezeichnet worden sind, da die Zünder
und die Gasgeneratoren dasselbe Aussehen haben, die Gasgeneratoren, die dasselbe
Aussehen haben und unterschiedliche aufgezeichnete Teile von Informationen oder
die Zünder, die dasselbe Aussehen haben, vor dem Zusammenbau zu unterscheiden,
so dass ein falscher nicht gelagert und transportiert wird, was sehr kompliziert
wird.
Des weiteren geschieht schließlich, wenn einer für die Fahrerseite
fälschlicher Weise als einer für die Passagierseite nahe dem Fahrer montiert
worden ist, wenn Aktivierinformationen eines Airbags für eine Fahrerseite von
der ECU gesendet werden, eine solche fehlerhafte Aktivierung, dass ein Airbag für
eine Passagierseite nahe dem Fahrer aufgeblasen wird.
Daher können durch Aufzeichnen von Informationen zum Ausführen
einer Identifikationsfunktion für jede Mehrzahl von Gasgeneratoren nach dem
Zusammenbau der Gasgeneratoren (wenn Unterschiede von Gasgeneratoren offensichtlich
erkannt werden können), oder nachdem Gasgeneratoren in einem Fahrzeug montiert
worden sind, Lagerung, Transport, Verwaltung und ähnliches vereinfacht werden,
so dass verhindert wird, dass ein Fehler oder eine Verwechslung zu der Zeit des
Montierens der Gasgeneratoren auftritt.
Es wird bevorzugt, dass die Informationen zum Entwickeln einer Identifikationsfunktion
für jede Mehrzahl von Gasgeneratoren nach dem Zusammenbau der Gasgeneratoren
aufgezeichnet werden, es wird mehr bevorzugt, dass die Teile von Informationen aufgezeichnet
werden, nachdem die Gasgeneratoren in den modularen Gehäusen zusammengebaut
werden, und es wird weiterhin bevorzugt, dass die Teile von Informationen aufgezeichnet
werden, nachdem die modularen Gehäuse in einem Fahrzeug montiert worden sind.
(iii) Die Funktion zum Detektieren einer Fehlfunktion des Kondensators:
Die Informationen zum Entwickeln einer Funktion zum Detektieren einer
Fehlfunktion des Kondensators schließen auch Bestätigungsinformationen
über einen montierten Zustand (gelöteten Zustand) eines Kondensators auf
einem Substrat und ähnliches zusätzlich zu Informationen
für das Messen eine Pulsantwort oder eines dielektrischen Dissipationsfaktors
ein.
Nach der Montage in einem Fahrzeug verschlechtert sich der Kondensator
mit dem Alter, da der Kondensator Laden und Entladen wiederholt. Es wird jedoch
eine Anomalie in der Zeit der praktischen Verwendung detektiert (während des
Fahrens des Fahrzeugs), indem man Informationen aufzeichnet, die eine Fehlfunktion
aufgrund dieser Verschlechterung in der integrierten Schaltung im vorneherein bestätigen
können, so dass ein sofortiger Austausch ausgeführt werden kann. Des weiteren
kann durch das Aufzeichnen von Informationen für das Bestätigen des gelöteten
Zustands im vorneherein ein minderwertiges Produkt zu der Zeit des Versands entfernt
werden.
(iv) Eine Schaltung zum Verhindern, dass der Zünder durch ein Störgeräusch
außerhalb des Zünders fehlerhafter Weise aktiviert wird (eine Störgeräuschgegenmaßnahmen-Schaltung)
Wenn z. B. ein großer Strom zu einer Zeit der Aktivierung eines
Zellenmotors in einem Fahrzeug fließt, besteht in dem Fall, in dem keine Störgeräuschverhinderungs-Schaltung
zur Verfügung gestellt wird, eine Möglichkeit, dass ein Störgeräusch
(ein Geräusch, dass ein Auftreten eines unangenehmen Tons während des
Hörens des Radios verursacht), das aufgrund dieses Stroms erzeugt wird, von
einer Fahrzeugkarosserie übertragen wird, so dass es in einen Zünder strömt.
Aufgrund des Störgeräusches, das derart übertragen wird, wird die
Möglichkeit groß, dass ein Zünder eine fehlerhafte Aktivierung verursacht.
Dem gemäß kann durch Montieren einer Vorrichtung, die so
aufgebaut ist, dass sie verhindert, dass Strom von einer Fahrzeugseite zu einer
Zünderseite fließt, z. B. eine Diode oder ein Varistor (ein nichtlineares
Widerstandselement) als die Störgeräuschgegenmaßnahmen-Schaltung
(eine Schaltung zum Verhindern, dass ein Zünder fehlerhaft aktiviert wird),
die oben beschriebene fehlerhafte Aktivierung des Zünders verhindert werden.
Gemäß dem Verfahren des Bestimmens einer Ladekapazität
eines Kondensators der vorliegenden Erfindung kann, wenn ein Airbag-System verwendet
wird, das ein Bussystem verwendet, eine Ladekapazität eines Kondensators, die
ausreichend ist, das Airbag-System zu aktivieren, normalerweise unabhängig
von der Art des Fahrzeugs, der Art der Gasgeneratoren und der Gesamtzahl von Gasgeneratoren,
die zu verwenden sind, bestimmt werden.
Weiterhin kann gemäß dem Airbag-System der vorliegenden
Erfindung das Gewicht des gesamten Airbag-Systems stark verringert werden, und es
kann eine Betriebsleistungsfähigkeit ähnlich einer herkömmlichen
durch die Verwendung eines Bussystems gewährleistet werden. Außerdem wird
eine Arbeit des Befestigens des Substrats dadurch erleichtert, dass ein Substrat
zwischen jedem Gasgenerator (Zünder) und einer Busleitung (bevorzugter Weise
in einem Stecker, der mit einem Zünder verbunden ist) zur Verfügung gestellt
wird.
1 ist eine Darstellung eines Airbag-Systems, das die
vorliegenden Erfindung verwendet.
2 ist eine axiale Schnittansicht eines Gasgenerators
(einschließlich eines einzelnen Zünders), der in dem Airbag-System verwendet
wird, das die vorliegende Erfindung verwendet.
3 ist eine axiale Schnittansicht eines Gasgenerators
(einschließlich zweier Zünder), der in dem Airbag-System verwendet wird,
das die vorliegende Erfindung verwendet.
4 ist eine vertikale Schnittansicht eines Zünders,
der in dem Airbag-System verwendet wird, das die vorliegende Erfindung verwendet.
5 ist eine konzeptionelle Darstellung eines Zünders
(einschließlich eines einzelnen wärmeerzeugenden Teils), der in dem Airbag-System
verwendet wird, das die vorliegende Erfindung verwendet.
6 ist eine konzeptionelle Darstellung eines Zünders
(einschließlich zweier wärmeerzeugender Teile), der in dem Airbag-System
verwendet wird, das die vorliegende Erfindung verwendet.
7 ist ein Puls-Wellenform-Diagramm einer Busspannung,
einer digitalen Ausgabe und einer Ladespannung, die in 5
und 6 gezeigt sind.
8 ist eine Darstellung eines herkömmlichen Airbag-Systems.
9 ist eine vertikale Schnittansicht eines Zünders,
der in dem herkömmlichen Airbag-System verwendet wird.
10 ist eine konzeptionelle Darstellung eines Substrats
(einschließlich eines einzelnen wärmeerzeugenden Teils) das in dem Airbag-System
der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
11 ist eine konzeptionelle Darstellung eines Substrats
(einschließlich zweier wärmeerzeugender Teile) das in dem Airbag-System
der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
12 ist eine erläuternde Darstellung, die einen
Aufbau eines Substrats zeigt, das in dem Airbag-System der vorliegenden Erfindung
zur Verfügung gestellt wird.
13 ist eine erläuternde Darstellung eines Verfahrens
des Befestigens eines Steckers in dem Airbag-System der vorliegenden Erfindung.
(1) Erste Ausführungsform
Als erstes wird ein Airbag-System, in dem ein Verfahren zum Bestimmen
einer Ladekapazität eines Kondensators der Erfindung, der in Anspruch 1 beschrieben
ist, verwendet wird, mit Bezug auf 1 bis
7 erläutert.
Wie es in 1 gezeigt ist, verwendet ein
Airbag-System, das ein Bussystem verwendet, Busleitungen 10 und
11, die Schleifenleitungen umfassen, die durch eine ECU führen. Die
ECU ist mit einer Stromquelle (einer Batterie in einem Fahrzeug) und einem Aufprall-Erfassungssensor,
die nicht gezeigt sind, verbunden, und ein Kondensator zur Sicherheit (Backup-Kondensator),
wenn ein Leiter (ein Leitungsdraht), der die ECU und die Stromquelle verbindet,
durch einen Aufprall bei einem Zusammenstoß eines Fahrzeugs getrennt wird,
ist bereitgestellt. Außerdem kann, da der Kondensator an jedem Gasgenerator
(Zünder) angeordnet ist, in dem Airbag-System, das in 1
gezeigt ist, der Kondensator zur Sicherheit eine geringe Kapazität (d. h. ein
geringes Gewicht) aufweisen, jedoch hat der Kondensator zur Sicherheit in dem herkömmlichen
Airbag-System, das in 8 gezeigt ist, eine große
Kapazität aufzuweisen, um sämtliche der Gasgeneratoren durch sich selbst
zu einer Zeit der Trennung eines Leitungsdrahts zwischen der Batterie und der ECU
zu aktivieren.
Die Busleitungen 10 und 11 und die Gasgeneratoren
in einer erforderlichen Anzahl in den modularen Gehäusen (die durch schwarze
Kreise angezeigt sind). Der Gasgenerator und ein Airbag sind in dem Gehäuse
aufbewahrt, das in einem Fahrzeug montiert ist, sind mit zwei Leitern (oder drei
oder mehr Leitern, wenn es der Fall erfordert) verbunden, um jeden Gasgenerator
zu aktivieren.
Für die Gasgeneratoren in den modularen Gehäusen, die durch
schwarze Kreise in dem Airbag-System angezeigt sind, das in 1
gezeigt ist, können gemäß der Anzahl der Zünder solche verwendet
werden, die in 2 oder 3
gezeigt sind. 2 ist eine axiale Schnittansicht eines
Gasgenerators (eines Zünders 21) der einzelnen Art, in dem ein Zünder
zur Verfügung gestellt wird, und 3 ist eine axiale
Schnittansicht eines Gasgenerators (von Zündern 31 und 32)
der dualen Art, in dem zwei Zünder zur Verfügung gestellt werden.
In dem Gasgenerator der einzelnen Art werden zwei (oder drei oder
mehr, wenn es der Fall erfordert) Stifte 21a und 21b in einem
Zünder 21 zur Verfügung gestellt, und sie werden mit den Busleitungen
10 und 11 durch einen Stecker verbunden, der in einen Steckereinsatzbereich
25 eingepasst ist.
In dem Gasgenerator der dualen Art werden zwei (oder drei oder mehr,
wenn es der Fall erfordert) Stifte 31a und 31b in einem Zünder
31 zur Verfügung gestellt, werden zwei (oder drei oder mehr, wenn
es der Fall erfordert) Stifte 32a und 32b in einem Zünder
32 zur Verfügung gestellt und es werden die Zünder jeweils mit
den Busleitungen 10 und 11 durch Stecker verbunden sind, die in
Steckereinsatzbereichen 35 und 36 eingepasst sind.
Für den Zünder 21 und die Zünder
31 und 32 in den Gasgeneratoren, die in 2
und 3 gezeigt sind, kann z. B. einer verwendet werden,
der in 4 gezeigt ist. 4
zeigt eine vertikale schematische Schnittansicht eines Zünders, und da Zünder,
die dieselbe Struktur haben, als der Zünder 21, der Zünder
31 und Zünder 32 verwendet werden können, wird der Zünder
21 unten erläutert.
Es wird ein wärmeerzeugendes Teil auf einem Glasträger zur
Verfügung gestellt, und es wird ein Zündmittel (z. B. eine Mischung aus
Zirkonium/Kaliumperchlorat (ZPP)) geladen, so dass in Druckkontakt mit dem wärmeerzeugenden
Teil ist, und es wird ein Substrat, das mit einem Kondensator und einem Schaltkreis
versehen ist, auf dem Informationen zum Bereitstellen erforderlichen Funktionen
aufgezeichnet sind, in dem unteren Bereich des Zünders 21 angeordnet.
Das wärmeerzeugende Teil wird durch Verwenden des Verfahrens des Schweißens
eines Drahts zur Wärmeerzeugung zur Befestigung o. ä. gebildet. Das wärmeerzeugende
Teil befindet sich in Kontakt mit der Zündladung und es erzeugt Wärme
durch einen Strom, der lediglich von dem Kondensator geliefert wird, um die Zündladung
zu zünden.
Die integrierte Schaltung und das wärmeerzeugende Teil und der
Kondensator sind jeweils mit zwei Leitern verbunden, und es ist die integrierte
Schaltung weiterhin mit zwei Stiften 21a und 21b über die
Leiter verbunden.
Auf der integrierten Schaltung sind Informationen aufgezeichnet, um
eine Anweisung von der ECU zumindest bei einem Zusammenstoß eines Fahrzeugs
zum Aufblasen des erforderlichen Airbags zu empfangen. Zusätzlich können
Informationen zum Bereitstellen einer oder zumindest von zwei Funktionen, wenn es
erforderlich ist, z. B. ausgewählt aus der Gruppe von einer Funktion zum Detektieren
eine Anomalie des wärmeerzeugenden Teils des Zünders in den Gasgeneratoren,
einer Funktion zum Identifizieren jedes der mehreren Gasgeneratoren
und einer Funktion zum Detektieren einer Fehlfunktion des Kondensators, in der integrierten
Schaltung aufgezeichnet sein.
In dem Zünder 21, der in 4
gezeigt ist, können das Substrat, das mit einem Kondensator und der integrierten
Schaltung versehen ist, Strukturen aufweisen, die in den konzeptionellen Darstellungen
von 5 und 6 gezeigt sind.
In 5 wird ein einzelnes wärmeerzeugendes Teil
zur Verfügung gestellt, und in 6 werden zwei wärmeerzeugende
Teile zur Verfügung gestellt. Und 7 zeigt Pulswellenformen
einer Busspannung, einer digitalen Ausgabe und einer Ladespannung, die in
5 und 6 gezeigt sind.
In 5 und 6
ist eine Gleichrichterschaltung, die eine Funktion zum Gleichrichten eines Wechselstroms,
unter den Strömen von den Busleitungen 10 und 11 zum Laden
des Kondensators und für die erforderlichen Informationen, um den Strom als
einen Gleichstrom in den Kondensator fließen zu lassen, zwischen den Busleitungen
10 und 11 und dem Kondensator zur Verfügung gestellt.
In 5 und 6
kann eine Entladungswellenform-Umwandlerschaltung (mit gestrichelten Linien als
„Wellenform-Umwandler" gezeigt) zur Verfügung gestellt werden, wenn
es erforderlich ist, und die Entladungswellenform-Umwandlerschaltung kann in der
integrierten Schaltung enthalten sein.
In 5 und 6
ist ein Schaltkreis (ein Transistor) zum Abschalten eines Stroms, wenn es notwendig
ist, zum Aktivieren des Zünders und zum Liefern eines Stroms, wenn der Zünder
aktiviert ist, in der integrierten Schaltung zur Verfügung gestellt. Wenn der
Schaltkreis geschlossen ist (AN), fließt ein Strom, der in dem Kondensator
gespeichert ist, in das wärmeerzeugende Teil, und wenn der Schaltkreis geöffnet
wird (AUS), fließt kein Strom, der in dem Kondensator gespeichert ist, in das
wärmeerzeugende Teil.
Der Schaltkreis wird durch einen Thyristor, einen MOS-FET, einen bipolaren
Transistor o. ä. gebildet. Es ist in Hinblick auf das Verhindern einer Fehlfunktion
wünschenswert, dass der Schaltkreis auf positiven und negativen Seiten eines
Strompfads, wie in 5 gezeigt, zur Verfügung gestellt
wird, aber er kann auch lediglich auf der positiven Seite zur Verfügung gestellt
werden. Wenn an den Schaltkreis zum Beispiel ein Strompuls mit einer Wellenformbreite
von 100 &mgr;Sek. angelegt wird, wird der Schalter für 100 &mgr;Sek. geschlossen
und ermöglicht es, dass ein Strom von dem Spannungswellenform-Umwandler in
das wärmeerzeugende Teil des Zünders als ein Puls mit einer Breite von
100 &mgr;Sek. fließt.
Nachdem ein Strom und Informationen, die von den Busleitungen
10 und 11 geliefert werden, zu der integrierten Schaltung gesendet
worden sind, werden sie durch einen A/D-Wandler (einen Analog/Digital-Wandler) zu
digitalen Ausgaben gewandelt, die an eine MUC (Mikrocomputereinheit) zu senden sind.
Danach wird eine Anweisung von der MUC gesendet, um Ladesteuerinformationen, Positionsidentifikationsinformationen,
Trennungserfassungsinformationen eines wärmeerzeugenden Teils oder Widerstandswertänderungserfassungsinformationen
bereitzustellen, und sie werden ebenso für das Laden des Kondensators verwendet,
aber sie werden nicht dazu verwendet, den wärmeerzeugenden Teil zu veranlassen,
Wärme zu erzeugen.
Ein Varistor (nicht-lineares Widerstandelement) wird in einer Schaltung,
die zwischen der MCU und dem wärmeerzeugenden Teil verbunden ist, als ein störgeräuschverhinderndes
Mittel angeordnet, und es dient derart, dass der Zünder nicht fehlerhafter
Weise durch Störgeräusche, die außerhalb des Zünders erzeugt
werden, aktiviert wird.
In 5 sind die MUC und das wärmeerzeugende
Teil (das wärmeerzeugende Teil des Zünders in 2)
des Zünders miteinander durch zwei Leiter X und Y verbunden, und in
6 sind die MUC und das wärmeerzeugende Teil (das
wärmeerzeugende Teil des Zünders 31 in 3)
eines der Zünder miteinander durch zwei Leiter X1 und Y1
verbunden, und die MUC und das wärmeerzeugende Teil (das wärmeerzeugende
Teil des Zünders 32 in 3) des anderen
Zünders sind miteinander durch zwei Leiter X2 und Y2
verbunden.
Als nächstes wird ein Betrieb des Airbag-Systems, das die vorliegende
Erfindung verwendet, mit Bezug auf 1, 5
u. ä. erläutert.
Wenn ein Fahrzeug sich normal bewegt, werden Trennungserfassungsinformationen
oder Widerstandswertänderungserfassungsinformationen des wärmeerzeugenden
Teils, Erfassungsinformationen für eine Fehlfunktion des Kondensators und Erfassungsinformationen,
wie solche, ob oder ob nicht ein Zünder existiert, der eine Identifikationsfunktion
besitzt, die dazu erforderlich ist, einen Gasgenerator zu aktivieren (Erfassungsinformationen,
wie solche, ob oder ob nicht ein Zünder, der eine Identifikationsfunktion besitzt,
um geeignet einen erforderlichen Gasgenerator, wie für die Fahrerseite, eine
Passagierseite nahe der Fahrerseite o. ä. bei einem Zusammenstoß zu aktivieren,
richtig angeordnet ist, oder ob oder ob nicht ein anderer Zünder, der dieselben
Identifikationsinformationen besitzt, doppelt angeordnet ist) von der ECU an den
Gasgenerator (der in dem Zünder angeordneten integrierten Schaltung) über
die Busleitungen gesendet, so dass es überprüft werden kann, ob oder ob
nicht eine Anomalie vorliegt. Wenn eine Anomalie vorliegt, wird
eine Alarmlampe in Verbindung mit dem Airbag-System aktiviert, oder etwas ähnliches
informiert über die Anomalie, so dass ein frühzeitiger Austausch von Teilen
vorgenommen werden kann, um die Sicherheit zu gewährleisten. Weiterhin kann
der Kondensator von jedem Zünder durch die Stromquelle geladen werden.
Wenn ein Fahrzeug, das mit dem Airbag-System ausgestattet ist, einen
Zusammenstoß erfährt, werden Informationen von dem Aufprall-Erfassungssensor
an die ECU gesendet und Informationen von der ECU über die Busleitungen
10 und 11 an einen Gasgenerator (der in dem Zünder zur Verfügung
gestellten integrierten Schaltung) gesendet, der erforderlich ist, um einen Airbag
zur Sicherheit eines Fahrzeugpassagiers aufzublasen.
Nach Empfang dieser Informationen wird ein erforderlicher Strom für
eine vorbestimmte Periode von dem Kondensator geliefert, und das wärmeerzeugende
Teil erzeugt Wärme, um die Zündladung zu zünden und abzubrennen.
Durch Zünden und Abbrennen der Zündladung werden eine Übermittlungsladung
in 2 oder 3 und ebenso
das gaserzeugende Mittel entzündet und abgebrannt, um ein Gas zu erzeugen.
Das Gas wird aus den Gasausstoßöffnungen ausgestoßen, um einen Airbag
aufzublasen, der zusammen mit dem Gasgenerator in dem modularen Gehäuse aufbewahrt
ist.
Der Schaltkreis wird in einem AUS-Zustand gehalten, bis diese Informationen
an den Schaltkreis übermittelt worden sind. Um das Airbag-System normal zu
aktivieren, ist es notwendig, die integrierte Schaltung für 10 Sekunden zu
aktivieren, was die maximale Zeitperiode ist, die erforderlich ist, bis der zweite
Zusammenstoß nach dem ersten Zusammenstoß verursacht wird und, um in dem
Kondensator Energie zu speichern, um das wärmeerzeugende Teil zu veranlassen,
effizient Wärme zu erzeugen. In Hinblick auf dieses wird in der vorliegenden
Erfindung die niedrigste Ladekapazität des Kondensators, die erforderlich ist,
um das Airbag-System normal zu aktivieren, aus der folgenden Formel (I) erhalten.
C = 2E/V2(I)
(In der Formel stellt C eine Kondensatorladekapazität dar, stellt
V eine Ladespannung dar und stellt E die minimale Zündenergie dar, die dazu
erforderlich ist, das wärmeerzeugende Teil des Zünders zu veranlassen,
Wärme zu erzeugen und eine Zündladung zu zünden, die durch die folgende
Formel (II) erhalten wird.
E = Imin2 × (Rmax + r1 + r2)
× T + w × 10(II)
- Imin:
- der minimale Zündstromwert (A)
- Rmax:
- der maximale Widerstandswert des wärmeerzeugenden Teils (&OHgr;)
- r1:
- ein AN-Widerstandwert des Schaltkreises (der maximale AN-Widerstandwert bei
150° C) (&OHgr;)
- r2
- : ein Widerstandwert der anderen Elemente (&OHgr;)
- T:
- eine Zeitperiode, während der ein Strom in dem wärmeerzeugenden Teil
fließt (Sek.)
- w:
- eine Leistung, die durch die gesamte integrierte Schaltung verbraucht wird,
wenn der Schaltkreis AUS ist (In diesem Fall bedeutet 10 in w × 10 die maximale
Zeitperiode, die von dem ersten Zusammenstoß bis zu dem zweiten Zusammenstoß
verursacht durch einen Fahrzeugzusammenstoß vergeht.)
Imin (der minimale Zündstromwert) ist ein Stromwert,
der durch das Verfahren des Veranlassens eines Stroms dazu, in einem Zünder
mit einem Ladestrom zu fließen, der eine konstante rechteckige Wellenform besitzt
(eine vertikale Achse bezeichnet einen Stromwert (A) und eine horizontale Achse
bezeichnet eine Zeit (&mgr;Sek.)), wie es mit der folgenden Formel während
einer festgelegten Zeitperiode, oder wenn eine Entladung des Kondensators zu einer
Zeit t = 0 beginnt, gezeigt wird:
i(t) = (V0/R) × e–t/CR
(In der Formel stellt V0 eine Kondensatorladespannung (V) dar, R stellt
einen Schaltungswiderstand (&OHgr;) dar, C stellt eine Kondensatorkapazität
(&mgr;F) dar, t stellt eine Zeit (&mgr;Sek.) dar, und i stellt einen Strom (A)
und Abnehmen (oder Anwachsen) des Stromwerts für jede Zündung (oder Fehlzündung),
um den minimalen Zündstromwert zu erhalten (Brustone-Verfahren), dar.)
Rmax (der maximale Widerstandwert des wärmeerzeugenden
Teils) ist ein Widerstandwert eines wärmeerzeugenden Drahts, der in dem wärmeerzeugenden
Teil, das in 4, 5 oder
6 gezeigt ist, verwendet wird.
r1 (der Widerstandwert des Schaltkreises: der maximale
AN-Widerstandwert (der maximale Widerstandwert des Schaltkreises bei 150 °C)
ist der maximale AN-Widerstandwert (der maximale Widerstandwert des Schaltkreises
selbst, wenn der Schaltkreis geschlossen ist, so dass ein Strom in das wärmeerzeugende
Teil fließt) bei 150 °C in dem Schaltkreis, der in 5
und 6 gezeigt ist.
r2 (der Widerstandwert eines weiteren Elements) stellt
einen Widerstandwert, der von dem von r1 verschieden ist, in der integrierten
Schaltung dar, die in 5 gezeigt ist (ein Verbindungsbereich
zwischen jeweiligen Schaltungen, in denen ein Zündstrom in
der integrierten Schaltung fließt).
Außerdem wird Strom, der von der integrierten Schaltung selbst
verbraucht wird, wie ein Strom, der durch eine Transistordiode verbraucht wird,
die eine logische Schaltung bildet, die von dem Schaltkreis verschieden ist o. ä.,
ebenso von dem Kondensator geliefert. Wie oben beschrieben, ist es notwendig, die
integrierte Schaltung über zehn Sekunden funktionsfähig zu halten, in
denen der zweite Zusammenstoß (Aufprall) von der Zeit an, zu der das Fahrzeug
den ersten Zusammenstoß (Aufprall) detektiert, bis zu der Zeit, wenn das Fahrzeug
vollständig anhält, passieren kann. Wenn die Leistung, die von der gesamten
integrierten Schaltung, wenn der Schaltkreis auf AUS geschaltet ist, durch w dargestellt
wird, wird lediglich die Energie w × 10 über 10 Sekunden verbraucht, die
bis zu einem Zusammenstoßstop, oder bis der nächste Zusammenstoß
eines Fahrzeug verursacht wird, vergehen. Die Ladekapazität wird bestimmt,
wobei diese Menge in der Menge der Energie eingeschlossen ist, die im vorneherein
in dem Kondensator gespeichert ist.
Die oben beschriebene Formel (II) stellt die Energiemenge dar, die
in der integrierten Schaltung abgesehen von dem wärmeerzeugenden Teil verbraucht
wird. Dem gemäß kann durch Speichern einer solchen Energie, die an einem
anderen Teil als dem wärmeerzeugenden Teil verloren geht, Wärme sicher
erzeugt werden.
Wenn die Schaltung, die in 5 gezeigt
ist, in einem Zünder zur Verfügung gestellt wird, werden, als ein Beispiel
für den normalen Betrieb des Airbag-Systems, die numerischen Werte für
die jeweiligen Elemente wir folgt eingestellt.
- Ladespannung (V): 20V
- Minimaler Zündstromwert (Imin): 3,5 A
Zeit, in der ein Strom in dem wärmeerzeugenden Teil des Zünders
fließt, der in dem Airbag-System montiert ist, das zuerst nach dem Zusammenstoß
aktiviert wird: 40 &mgr;Sek.
- Rmax: 0,2 &OHgr;
- r1: 1,6 &OHgr; (0,8 &OHgr; × 2)
- r2: 0,2 &OHgr;
- w: 0,005 W
Die oben beschriebenen numerischen Werte werden in der Formel (II)
eingesetzt.
E = 3,52 × (0,2 + 1,6 + 0,2) × 40 × 10–6
+ 0,001 × 10 = 9,8 × 10–4 + 0,01 = etwa 0,011 (J) V
= 20 und E = 0,011 werden in der Formel (I) eingesetzt.
C = (2 × 0,011)/202 = 5,5 × 10–5F = 55 &mgr;F
(2) Zweite Ausführungsform
Es wird ein Airbag-System der Erfindung, das in Anspruch 3 beschrieben
wird, mit Bezug auf die 1 bis 3,
9 und 10 bis
12 erläutert.
Wie es in 1 gezeigt ist, verwendet ein
Airbag-System, das ein Bussystem verwendet, Busleitungen 10 und
11, die Schleifenleitungen umfassen, die durch eine ECU führen. Die
ECU ist mit einer Stromquelle (einer Batterie in einem Fahrzeug) und einem Aufprall-Erfassungssensor,
die nicht gezeigt sind, verbunden, und ein Kondensator zur Sicherheit, wenn ein
Leiter (ein Leitungsdraht), der die ECU und die Stromquelle verbindet, durch einen
Aufprall bei einem Zusammenstoß eines Fahrzeugs getrennt wird, ist weiterhin
bereitgestellt. Außerdem kann, da der Kondensator zwischen jedem Gasgenerator
(Zünder) und den Busleitungen angeordnet ist (wünschenswerter Weise in
dem Stecker, der mit dem Zünder verbindet), der Kondensator zur Sicherheit
eine geringe Kapazität (d. h. ein geringes Gewicht) aufweisen, jedoch hat der
Kondensator zur Sicherheit in dem herkömmlichen Airbag-System, das in
8 gezeigt ist, eine große Kapazität aufzuweisen,
um sämtliche der Gasgeneratoren durch sich selbst zu einer Zeit der Trennung
eines Leitungsdrahts zwischen der Batterie und der ECU zu aktivieren.
Die Busleitungen 10 und 11 und die Gasgeneratoren
in einer erforderlichen Anzahl in den modularen Gehäusen (die durch schwarze
Kreise angezeigt sind). Der Gasgenerator und ein Airbag sind in dem Gehäuse
aufbewahrt, das in einem Fahrzeug montiert ist, sind über einen Stecker, der
zwei (oder drei oder mehr, wenn es der Fall erfordert) Leitungsdrähte (Leiter)
besitzt, verbunden, um jeden Gasgenerator zu aktivieren.
Für die Gasgeneratoren in den modularen Gehäusen, die durch
schwarze Kreise in dem Airbag-System angezeigt sind, das in 1
gezeigt ist, können gemäß der Anzahl der Zünder solche verwendet
werden, die in 2 oder 3
gezeigt sind. 2 ist eine axiale Schnittansicht eines
Gasgenerators (eines Zünders 21) der einzelnen Art, in dem ein Zünder
zur Verfügung gestellt wird, und 3 ist eine axiale
Schnittansicht eines Gasgenerators (von Zündern 31 und 32)
der dualen Art, in dem zwei Zünder zur Verfügung gestellt werden.
In dem Gasgenerator der einzelnen Art werden zwei (oder drei oder
mehr, wenn es der Fall erfordert) Stifte 21a und 21b in einem
Zünder 21 zur Verfügung gestellt, und sie werden mit den Busleitungen
10 und 11 durch einen Stecker verbunden, der in einen Steckereinsatzbereich
25 eingepasst ist.
In dem Gasgenerator der dualen Art werden zwei (oder
drei oder mehr, wenn es der Fall erfordert) Stifte 31a und 31b
in einem Zünder 31 zur Verfügung gestellt, werden zwei (oder
drei oder mehr, wenn es der Fall erfordert) Stifte 32a und 32b
in einem Zünder 32 zur Verfügung gestellt und es werden die Zünder
jeweils mit den Busleitungen 10 und 11 durch Stecker verbunden
sind, die in Steckereinsatzbereichen 35 und 36 eingepasst sind.
Für den Zünder 21 und die Zünder
31 und 32 in den Gasgeneratoren, die in 2
und 3 gezeigt sind, kann z. B. einer verwendet werden,
der in 9 gezeigt ist. 9
zeigt eine vertikale schematische Schnittansicht eines Zünders, und Zünder,
die dieselbe Struktur haben, können als der Zünder 21, der Zünder
31 und Zünder 32 verwendet werden.
Ein Substrat, das mit einem Kondensator und einer integrierten Schaltung
versehen ist und zwischen jedem Gasgenerator (Zünder) und den Busleitungen
(wünschenswerter Weise in dem Stecker, der mit dem Zünder verbindet) angeordnet
ist, kann eine Struktur verwenden, wie sie in den konzeptionellen Darstellungen
der 10 und 11 gezeigt
ist. In 10 wird ein einzelnes wärmeerzeugendes
Teil zur Verfügung gestellt, und in 11 werden
zwei wärmeerzeugende Teile zur Verfügung gestellt.
In 10 und 11
ist eine Gleichrichterschaltung, die eine Funktion zum Gleichrichten eines Wechselstroms,
unter den Strömen von den Busleitungen 10 und 11 zum Laden
des Kondensators und für die erforderlichen Informationen, um den Strom als
einen Gleichstrom in den Kondensator fließen zu lassen, zwischen den Busleitungen
10 und 11 und dem Kondensator zur Verfügung gestellt.
In 10 und 11
kann eine Entladungswellenform-Umwandlerschaltung (mit gestrichelten Linien als
„Wellenform-Umwandler" gezeigt) zur Verfügung gestellt werden, wenn
es erforderlich ist, und die Entladungswellenform-Umwandlerschaltung kann in der
integrierten Schaltung enthalten sein.
In 10 und 11
ist ein Schaltkreis (ein Transistor) zum Abschalten eines Stroms, wenn es notwendig
ist, zum Aktivieren des Zünders und zum Liefern eines Stroms, wenn der Zünder
aktiviert ist, in der integrierten Schaltung zur Verfügung gestellt. Wenn der
Schaltkreis geschlossen ist (AN), fließt ein Strom, der in dem Kondensator
gespeichert ist, in das wärmeerzeugende Teil, und wenn der Schaltkreis geöffnet
wird (AUS), fließt kein Strom, der in dem Kondensator gespeichert ist, in das
wärmeerzeugende Teil.
Der Schaltkreis wird durch einen Thyristor, einen MOS-FET, einen bipolaren
Transistor o. ä. gebildet. Es ist in Hinblick auf das Verhindern einer Fehlfunktion
wünschenswert, dass der Schaltkreis auf positiven und negativen Seiten eines
Strompfads, wie in 10 gezeigt, zur Verfügung gestellt
wird, aber er kann auch lediglich auf der positiven Seite zur Verfügung gestellt
werden. Wenn an den Schaltkreis zum Beispiel ein Strompuls mit eieiner Wellenformbreite
von 100 &mgr;Sek. angelegt wird, wird der Schalter für 100 &mgr;Sek. geschlossen
und ermöglicht es, dass ein Strom von dem Spannungswellenform-Umwandler in
das wärmeerzeugende Teil des Zünders als ein Puls mit einer Breite von
100 &mgr;Sek. fließt.
Nachdem ein Strom und Informationen, die von den Busleitungen
10 und 11 geliefert werden, zu der integrierten Schaltung gesendet
worden sind, werden sie durch einen A/D-Wandler (einen Analog/Digital-Wandler) zu
digitalen Ausgaben gewandelt, die an eine MUC (Mikrocomputereinheit) zu senden sind.
Danach wird eine Anweisung von der MUC gesendet, um Ladesteuerinformationen, Positionsidentifikationsinformationen,
Trennungserfassungsinformationen eines wärmeerzeugenden Teils oder Widerstandswertänderungserfassungsinformationen
bereitzustellen, und sie werden ebenso für das Laden des Kondensators verwendet,
aber sie werden nicht dazu verwendet, den wärmeerzeugenden Teil zu veranlassen,
Wärme zu erzeugen.
Ein Varistor (nicht-lineares Widerstandelement) wird in einer Schaltung,
die zwischen der MCU und dem wärmeerzeugenden Teil verbunden ist, als ein störgeräuschverhinderndes
Mittel angeordnet, und es dient derart, dass der Zünder nicht fehlerhafter
Weise durch Störgeräusche, die außerhalb des Zünders erzeugt
werden, aktiviert wird.
In einem Substrat, das in 10 gezeigt
ist, sind zwei Leiter X und Y, die mit der MCU verbunden sind, mit leitenden Stiften
21a bzw. 21b des Gasgenerators (des Zünders 21)
verbunden, der in 2 gezeigt ist.
In einem Substrat, das in 11 gezeigt
ist, sind zwei Leiter X1 und Y1, die mit der MCU verbunden
sind, mit leitenden Stiften 31a und 31b bzw. 32a und
32b des Gasgenerators (der Zünder 31 und 32) verbunden,
der in 3 gezeigt ist.
Die Substrate, die in der 10 oder der
11 gezeigt sind, werden zwischen jedem Gasgenerator
(Zünder) und den Busleitungen zur Verfügung gestellt, und es wird vorzugsweise
in dem Stecker zur Verfügung gestellt, wie es in 12
gezeigt ist. 12 ist eine schematische Darstellung,
die eine Verbindung zwischen einem Stecker, der mit einem Substrat zur Verfügung
gestellt wird, und einem Zünder zeigt.
Ein Stecker 30, der in 12 gezeigt
ist, wird in einen Steckereinsetzbereich 25 (2)
eingepasst, um zwei leitende Stifte 21a und
21b und das Substrat, das in 10 gezeigt ist,
zu verbinden, oder es wird der Stecker in Steckereinsetzbereiche 35 und
36, die in 3 gezeigt sind, eingepasst, um
zwei leitende Stifte 31a und 31b und 32a und
32b und das Substrat, das in 11 gezeigt ist,
zu verbinden.
Die Form o. ä. des Steckers ist nicht besonders eingeschränkt,
aber, wenn das Substrat, das in 11 gezeigt ist, zur
Verfügung gestellt wird und der Stecker mit dem Gasgenerator verbunden ist,
der in 3 gezeigt ist, wird es bevorzugt, dass Positionierungsmittel,
um vorbestimmte Stecker in die Steckereinsetzbereiche 35 bzw.
36 einzupassen, in einem oder beiden der Steckereinsetzbereiche
35 und 36 und den Steckern zur Verfügung gestellt werden.
Solche Positionierungsmittel können z. B., wie in den 13(a)
bis 13(d) gezeigt, zur Verfügung gestellt werden, dass lediglich
einer der Stecker in den Steckereinsetzbereich 35 eingepasst werden kann
und lediglich der andere in den Steckereinsetzbereich 36 eingepasst werden
kann.
In dem Positionierungsmittel, das in 13(a) gezeigt
ist, ist eine Positionierungsrille (oder ein Vorsprung) 40 in den Steckern
ausgebildet, und eine Position des Vorsprungs (der Rille) 41 entsprechend
der Positionierungsrille (oder des Vorsprungs) 40 ist für jeden Zünder
verschieden. Das heißt, dass, wenn die Stecker 30 an dem Gasgenerator
montiert werden, die Position der Rille (oder des Vorsprungs) 40 jedes
Steckers so gesetzt ist, dass, wenn die Stecker 30 nicht in ihrer richtigen
Ausrichtung befestigt sind, die Stecker einander behindern, wodurch es verhindert
wird, dass die Stecker genau montiert werden.
In dem Positionierungsmittel, das in 13(b) gezeigt
ist, ist eine Positionierungsrille (oder ein Vorsprung) 42 in nur einem
der Stecker 30 ausgebildet. Das heißt, dass der Stecker
30, der mit der Rille (oder dem Vorsprung) 42 versehen ist, in
den Steckereinsetzbereich 36 eingepasst werden kann, der nicht mit einem
Vorsprung (einer Rille) 43 versehen ist, jedoch kann der Stecker
30, der nicht mit der Rille (oder dem Vorsprung) 42 versehen ist,
nicht in den in den Steckereinsetzbereich 35 eingepasst werden, der mit
dem Vorsprung (oder der Rille) 43 versehen ist. Infolgedessen tritt kein
Verbindungsfehler der zwei Stecker 30 auf.
In 13(c) sind die Formen der jeweiligen Stecker
30 und der Steckereinsetzbereiche 35 und 36 unterschiedlich
ausgebildet, so dass ein Verbindungsfehler verhindert wird.
In 13(d) sind zwei Stecker 30 zu einem Stück
verbunden, und es ist weiterhin eine Positionierungsrille (oder ein Positionierungsvorsprung)
45 ausgebildet.
Zusätzlich können die Form und Anordnung des leitenden Stifts
selbst und die Farbe des Steckers und die Farbe des Steckereinsetzbereichs mit jedem
der Zünder in Bezug stehen.
Als nächstes wird ein Betrieb des Zünders des Airbag-Systems
der vorliegenden Erfindung und ein Verfahren des Steuerns des Betriebs des Airbag-Systems
mit Bezug auf 1, 2,
10 u. ä. erläutert.
Wenn ein Fahrzeug sich normal bewegt, werden Trennungserfassungsinformationen
oder Widerstandswertänderungserfassungsinformationen des wärmeerzeugenden
Teils, Erfassungsinformationen für eine Fehlfunktion des Kondensators und Erfassungsinformationen,
wie solche, ob oder ob nicht ein Zünder existiert, der eine Identifikationsfunktion
besitzt, die dazu erforderlich ist, einen Gasgenerator zu aktivieren (Erfassungsinformationen,
wie solche, ob oder ob nicht ein Zünder, der eine Identifikationsfunktion besitzt,
um geeignet einen erforderlichen Gasgenerator, wie für die Fahrerseite, eine
Passagierseite nahe der Fahrerseite o. ä. bei einem Zusammenstoß zu aktivieren,
richtig angeordnet ist, oder ob oder ob nicht ein anderer Zünder, der dieselben
Identifikationsinformationen besitzt, doppelt angeordnet ist) über die Busleitungen
von der ECU an die integrierte Schaltung, die zwischen dem Gasgenerator (dem Zünder)
und den Busleitungen (vorzugsweise in dem Stecker, der mit dem Zünder verbunden
ist) zur Verfügung gestellt wird, gesendet, so dass es überprüft
werden kann, ob oder ob nicht eine Anomalie vorliegt. Wenn eine Anomalie vorliegt,
wird eine Alarmlampe in Verbindung mit dem Airbag-System aktiviert, oder etwas ähnliches
informiert über die Anomalie, so dass ein frühzeitiger Austausch von Teilen
vorgenommen werden kann, um die Sicherheit zu gewährleisten. Weiterhin kann
der Kondensator von jedem Zünder durch die Stromquelle geladen werden.
Wenn ein Fahrzeug, das mit dem Airbag-System ausgestattet ist, einen
Zusammenstoß erfährt, werden Informationen von dem Aufprall-Erfassungssensor
an die ECU gesendet und Informationen von der ECU über die Busleitungen
10 und 11 zu dem Substrat in 10 und
11 gesendet, welches zwischen jedem Gasgenerator (dem
Zünder), der erforderlich ist, um einen Airbag zur Sicherheit eines Fahrzeugpassagiers
aufzublasen, und den Busleitungen zur Verfügung gestellt wird.
Nach Empfang der Informationen wird ein erforderlicher Strom für
eine vorbestimmte Periode (die Zeitperiode von dem Punkt an, an dem der Stromwert
den Stromwert entsprechend 5 % des maximalen Stromwerts erreicht, bis zu dem Punkt,
an dem der Stromwert auf den Wert entsprechend 5 % des maximalen
Stromwerts verringert worden ist, was innerhalb von 500 &mgr;Sek. liegt) von dem
Kondensator geliefert, und das wärmeerzeugende Teil erzeugt Wärme, um
die Zündladung zu zünden und abzubrennen. Zu dieser Zeit bildet die Wellenform
des Stroms eine Entladungswellenform, die durch die Formel (I) dargestellt wird,
wenn eine Entladung zu einer Zeit t = 0 beginnt.
Durch Zünden und Abbrennen der Zündladung werden eine Übermittlungsladung
in 2 oder 3 und weiterhin
das gaserzeugende Mittel entzündet und abgebrannt, um ein Gas zu erzeugen.
Das Gas wird aus den Gasausstoßöffnungen ausgestoßen, um einen Airbag
aufzublasen, der zusammen mit dem Gasgenerator in dem modularen Gehäuse aufbewahrt
ist.
Das Airbag-System kann für einen pyrotechnischen Inflator, der
ein gaserzeugendes Mittel als ein einen Airbag aufblasendes Medium verwendet, einen
Hybrid-Inflator, der hauptsächlich ein unter Druck gesetztes Gas als ein einen
Airbag aufblasendes Medium verwendet, und einen Inflator, der ein gaserzeugendes
Mittel und ein unter Druck gesetztes Medium als ein einen Airbag aufblasendes Medium
verwendet, verwendet werden.