GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum chemischen
Abscheiden aus der Gasphase und bezieht sich genauer auf ein Verfahren zur Herstellung
einer Dünnschicht durch Aufdampfen auf einer Oberfläche eines Hochtechnologieerzeugnisses,
wie etwa eines Halbleiters, eines Flüssigkristalls oder eines Präzisionsinstruments,
während eines Vorgangs zur Herstellung des Erzeugnisses.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Bei einem Vorgang zur Herstellung eines Halbleiters werden in einem
Herstellungsschritt einer Dünnschicht auf einer Oberfläche eines Substrates
durch CVD (chemical vapor deposition = chemisches Abscheiden aus der Gasphase) Partikel
erzeugt. Die Partikel beziehen sich auf Feststoffe, die ungleichmäßige
Durchmesser aufweisen und die durch eine Wechselwirkung von Bestandteilen für
Dünnschichten mit begleitenden Verunreinigungen in einer Reaktionskammer der
CVD-Vorrichtung und durch Aggregation der Reaktionspartner entstehen. Die Partikel
stellen für die Dünnschicht Schadstoffe dar und sind eine Haupteinflussgröße
für die Verringerung der Ausbeute des Erzeugnisses. Da Halbleiterschaltungen
immer feiner werden, wird in letzter Zeit die Größe der Feststoffe, die
als Schadstoffe wirken können, immer kleiner. Mustergrößen von 64M
DRAM, 256M DRAM, 1 G DRAM, und 1T DRAM entsprechen ungefähr 0,35 &mgr;m,
ungefähr 0,25 &mgr;m, ungefähr 0,18 &mgr;m, ungefähr 0,09 &mgr;m
beziehungsweise ungefähr 0,03 &mgr;m. Es ist zu berücksichtigen, dass
Feststoffe, deren Größe nicht weniger als ein Zehntel der Mustergröße
beträgt, als Schadstoffe entfernt werden sollten. Hoch reaktionsfähige
Materialien werden häufig als Zutatengase verwendet, wobei diese Materialien
dazu neigen, Partikel zu bilden. Daher wird eine CVD-Vorrichtung manchmal als "eine
Vorrichtung zur Abfallerzeugung" bezeichnet.
Üblicherweise wird eine Menge von Zutatengasen und Temperaturen
angepasst, um eine Herstellungsrate einer Dünnschicht zu verringern, wodurch
die Bildung von Partikeln verhindert wird. Die verringerte Rate der Dünnschichtherstellung
vermindert die Abgabeleistung an Halbleitererzeugnissen. Da die Partikel durch die
Gravitationskraft in der Reaktionskammer nach unten fallen, kann alternativ eine
Oberfläche des Wafers, auf dem eine Dünnschicht gebildet wird, so angeordnet
sein, dass sie nach unten gerichtet ist. Alternativ werden in der Reaktionskammer
thermische Migration oder Temperaturschwankungen erzeugt, um so eine Menge an Partikeln
zu verringern, die sich auf einem Wafer ansammelt. Obwohl diese Methoden wirkungsvoll
sind, um eine Menge von angesammelten Partikeln bis zu einem gewissen Maß zu
verringern, können diese Verfahren nicht zu einem zufriedenstellendem Ergebnis
führen.
Eine herkömmliche CVD-Vorrichtung wandelt einen Bestandteil für
eine Dünnschicht durch molekulare oder thermische Diffusion in ein Substrat
und in darauf befindliche Ablagerung um. Das Problem der herkömmlichen CVD-Vorrichtung
ist jedoch, dass die Rate der Dünnschichterzeugung langsam ist und dass die
Menge an Ablagerung klein ist.
Ein Beispiel der Partikelbildung wird in einem Aufdampfungsschritt
mittels einer Plasma-CVD-Vorrichtung beschrieben. 13
ist eine schematische Ansicht einer Plasma-CVD-Vorrichtung. Die Vorrichtung wird
verwendet, um eine SiO2-Schicht auf einer Oberfläche eines Wafers
6 zu erzeugen, indem ein SiH4-Gas als Reaktant verwendet wird.
Ein Druck in einer Reaktionskammer 21 wird mittels einer Vakuumpumpe
22 verringert. Daraufhin werden reaktionsfähige Gase, genauer ein
SiH4-Gas, das als Zutatengas dient, und ein N2O-Gas, das als
oxidierendes Gas dient, mittels eines Massendurchflussreglers 23 gemischt
und dann in die Reaktionskammer 21 geleitet. Der Druck in der Reaktionskammer
21 wird mittels eines Druckeinstellventils 24 konstant gehalten.
Der Wafer 6 wird durch eine Heizvorrichtung 26, die innerhalb
einer Unterstützung 13 für einen Wafer vorgesehen ist, auf eine
konstante Temperatur erhitzt.
Eine Hochfrequenzspannung wird durch eine elektrische Quelle
28 an eine obere Elektrode 29 und an die Unterstützung
13 für einen Wafer angelegt, um Plasma in einem Raum zwischen diesen
zu erzeugen, so dass SiH4-Radikale, SiH4
+-Ionen, N2O-Radikale und O2
–-Ionen in dem Raum vorliegen. Wenn diese Radikale und Ionen an
eine Oberfläche des Wafers 6 gelangen, wird unter Aufnahme von thermischer
Energie eine SiO2-Schicht gebildet.
Diese Radikale und Ionen weisen jedoch eine hohe Reaktionsfähigkeit
auf und treten mit Reaktionsprodukten und einhergehenden Verunreinigungen in Wechselwirkung,
wobei Partikel abgegeben werden. Die thermische Energie gelangt durch thermische
Strahlung an eine Seitenwand der Reaktionskammer und somit wird
auch an der Seitenwand eine SiO2-Schicht gebildet. Außerdem bilden
sich sekundär SiH3
–-Ionen, SiH2
2+-Ionen, NO-Moleküle und so weiter, wodurch das Problem entsteht,
dass die Qualität der Schicht womöglich nicht gleichmäßig ist.
In Anbetracht des Vorhergehenden ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Verfahren zum chemischen Abscheiden aus der Gasphase zu schaffen,
das es ermöglicht, eine gleichmäßige Schicht herzustellen, indem
die Bildung von Partikeln beim Schritt der Erzeugung einer Dünnschicht auf
einer Oberfläche eines Substrats verhindert wird, und das es ermöglicht,
die Dünnschicht mit einer höheren Rate zu bilden.
ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur
Herstellung einer Dünnschicht geschaffen, das die Schritte von Anspruch 1 umfasst.
Das reaktionsfähige Gas kann ausschließlich ein Zutatengas sein, das einen
Bestandteil für eine Dünnschicht enthält, oder ein Gemisch aus dem
Zutatengas und einem oxidierenden oder reduzierenden Gas.
Eine Vorrichtung zum chemischen Abscheiden aus der Gasphase, die das
obenerwähnte Verfahren ausführt, umfasst: eine Reaktionskammer, die eine
Unterstützung für ein Substrat beinhaltet; Mittel zum Einleiten eines
reaktionsfähigen Gases, das einen Bestandteil für eine Dünnschicht
enthält, in die Reaktionskammer; Mittel zum Abführen des reaktionsfähigen
Gases, das durch die Reaktionskammer strömt; Ionisierungsmittel zum Ionisieren
eines Bestandteils, welches das reaktionsfähige Gas bildet; sowie Mittel zum
Erzeugen eines elektrischen Feldes in der Reaktionskammer, so dass der ionisierte
Bestandteil für eine Dünnschicht elektrostatisch auf dem Substrat abgeschieden
wird. Vorzugsweise ist das Ionisierungsmittel ein Mittel zum Erzeugen von Photoelektronen
oder ein Mittel zur Bildung von Ionen durch elektrische Entladung. Vorzugsweise
ist das Ionisierungsmittel in einem Durchlass zum Einleiten des reaktionsfähigen
Gases in die Reaktionskammer vorgesehen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 bis 6 sind schematische
Ansichten, die CVD-Vorrichtungen zeigen, welche Mittel zum Erzeugen von Photoelektronen
gemäß der vorliegenden Erfindung aufweisen.
7 bis 10 sind schematische
Ansichten, die CVD-Vorrichtungen zeigen, welche Mittel zur Erzeugung von Ionen mittels
Koronaentladung aufweisen.
11 stellt einen Graphen dar, der Ergebnisse der Bestimmung
einer Herstellungsrate einer Dünnschicht entsprechend angelegter Spannungen
unter Verwendung der Vorrichtung aus 2 zeigt.
12 stellt einen Graphen dar, der Ergebnisse einer Bestimmung
einer Herstellungsrate einer Dünnschicht entsprechend angelegter Spannungen
unter Verwendung der Vorrichtung aus 10 zeigt.
13 ist eine schematische Ansicht, die eine herkömmliche
CVD-Vorrichtung zeigt.
BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
Im Folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen zur Ausführung
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
1 zeigt schematisch eine Umgebungsdruck-CVD-Vorrichtung
zum Bilden einer isolierenden Schicht für eine integrierte Schaltung. Die Vorrichtung
wird für die Bildung einer SiO2-Schicht auf einem Substrat unter
Verwendung von TEOS (Tetraethylorthosilikat: Si(OC2H5)4)
verwendet.
In 1 wird TEOS 2, das als ein
Bestandteil für eine Dünnschicht dient, neben He, das als Trägergas
dient, in einen Einlass einer CVD-Vorrichtung 1 eingeleitet. Eine Einrichtung
A zum Beschicken von Partikeln ist in einem Durchlass vorgesehen. Die Einrichtung
A umfasst einen Photoelektronen-Emitter 8, eine Ultraviolettlampe
9 und eine Elektrode 10. Eine elektrische Spannung wird zwischen
dem Photoelektronen-Emitter 8 und der Elektrode 10 angelegt, um
in dem Durchlass ein elektrisches Feld zu erzeugen. Der Photoelektronen-Emitter
8 wird im elektrischen Feld von der Ultraviolettlampe 9 mit einer
Ultraviolettstrahlung bestrahlt, um Photoelektronen zu emittieren. Vorzugsweise
ist eine Reflexionsoberfläche 12 in einer Umgebung der Ultraviolettlampe
9 vorgesehen, wodurch die Bestrahlungseffektivität der Ultraviolettstrahlung
auf den Photoelektronen-Emitter erhöht wird. Als Ergebnis
werden Photoelektronen von dem Photoelektronen-Emitter 8 wirksam emittiert.
Photoelektronen 11 verbinden sich mit TEOS-Molekülen, um TEOS-Ionen
3 zu erzeugen. In einem alternativen Verfahren können sich Photoelektronen
mit elektrophilen Materialien verbinden, wie etwa O2 und H2O,
die in dem Durchlass vorhanden sind, um negative Ionen zu erzeugen, wobei sich die
negativen Ionen mit TEOS-Molekülen verbinden können, um TEOS-Ionen
3 zu bilden.
TEOS-Ionen 3 kreuzen in der Reaktionskammer 21 einen
Ozonstrom 4, der von einem anderen Einlass eingeleitet wird. Die TEOS-Ionen
3 werden von dem Ozon 4 oxidiert, um ein Oligomer oder ein gasförmiges
Zwischenprodukt von TEOS zu erzeugen. Das Oligomer 14 weist TEOS-Ionen
als Kerne auf und verfügt somit über elektrische Ladungen. Elektroden
51, 52, die einen plattenförmigen Aufbau aufweisen, werden
in einem oberen Abschnitt und einem unteren Abschnitt der Reaktionskammer
21 angeordnet, um ein elektrisches Feld in der Reaktionskammer zu bilden,
wobei eine Unterstützung 13 für einen Wafer sowie ein Wafer
6 an der positiven Elektrode 52 angeordnet sind. Daher bewegt
sich das Oligomer 14 zu einer Oberfläche des Wafers 6, wie
von den Pfeilen gezeigt wird, und lagert sich elektrostatisch auf dessen Oberfläche
ab.
Daraufhin wird das Oligomer von dem Ozon an der Oberfläche des
Wafers weiter oxidiert, um eine SiO2-Schicht zu bilden.
Die Ziffern 71 und 72 beziehen sich auf Öfen
zum Beschleunigen einer Reaktion des TEOS mit Ozon in der Reaktionskammer. Nach
dem Mitwirken an der Reaktion strömen das TEOS und das Ozon an einer Außenseite
der Vorrichtung 1 aus, wie durch Pfeil 15 dargestellt wird.
Nicht der Bestandteil für eine Dünnschicht (in diesem Fall
TEOS), sondern das Ozon kann an einer Stelle in den Durchlass eingeleitet werden,
wo der Photoelektronen-Emitter 8 vorgesehen ist (der obere Durchlass in
1), wobei der Bestandteil für eine Dünnschicht
an einer Stelle in einen Durchlass eingeleitet werden kann, wo der Photoelektronen-Emitter
8 nicht vorgesehen ist (der untere Durchlass in 1).
In diesem Fall verbinden sich Photoelektronen mit dem Ozon, um Ozon-Ionen zu bilden.
Die Ozon-Ionen kreuzen einen TEOS-Strom in der Reaktionskammer 21. Das
TEOS wird nicht nur oxidiert, sondern auch durch die Ozon-Ionen ionisiert, um ein
Oligomer 14 von TEOS zu bilden. Das Oligomer 14 lagert sich elektrostatisch
auf der Oberfläche des Wafers ab.
Ein Verfahren zur Ionisierung von Feststoffen durch Photoelektronen
wurde von den vorliegenden Erfindern in JP-B-3-5859, JP-B-7-93098, JP-A-2-303557,
JP-A-3-108698 und JP-A-4-243540 beantragt, die hiermit alle durch Literaturhinweis
eingefügt sind, wobei das Verfahren auf den Schritt der Ionisierung des Bestandteils
des reaktionsfähigen Gases durch Photoelektronen gemäß der vorliegenden
Erfindung angewendet werden kann.
Jedes Material, das Photoelektronen nach einer Bestrahlung mit Ultraviolettstrahlung
emittiert, kann als Photoelektronen-Emitter 8 verwendet werden. Ein Material,
das eine kleine photoelektronische Austrittsarbeit aufweist, wird jedoch bevorzugt.
Im Hinblick auf Leistung und Wirtschaftlichkeit kann das Material für den Photoelektronen-Emitter
eines der folgenden Elemente enthalten: Ba, Sr, Ca, Y, Gd, La, Ce, Nd, Th, Pr, Be,
Zr, Fe, Ni, Zn, Cu, Ag, Pt, Cd, Pb, Al, C, Mg, Au, In, Bi, Nb, Si, Ti, Ta, U, B,
Eu, Sn, P, und W; eine Verbindung oder eine Legierung dieser Elemente; oder ein
Gemisch dieser Elemente, der Verbindung und/oder der Legierung. Das Material kann
im Wesentlichen einer der Arten umfassen oder eine Kombination aus wenigstens zwei
Arten.
Eine Verbindung, die für den Photoelektronen-Emitter
8 verwendet wird, enthält Oxide, Boride und Carbide. Die Oxide enthalten
BaO, SrO, CaO, Y2O5, Gd2O3, Nd2O3,
ThO2, ZrO2, Fe2O3, ZnO, CuO, Ag2O,
La2O3, PtO, PbO, Al2O3, MgO, In2O3,
BiO, NbO, BeO und so weiter. Die Boride enthalten YB6, GdB6,
LaB5, NdB6, CeB6, EuB6, PrB6,
ZrB2 und so weiter. Die Karbide enthalten UC, ZrC, TaC, TiC, NbC, WC
und so weiter.
Oxide können durch ein Verfahren gewonnen werden, bei dem nur
Oberflächen eines Metalls an der Luft erhitzt werden, oder durch ein Verfahren
zum Oxidieren des Metalls durch eine Chemikalie. Das Metall kann vor seiner Verwendung
erhitzt werden, wodurch auf einer Oberfläche eine Oxidschicht gebildet wird,
die über eine lange Zeitspanne stabil ist. Zum Beispiel kann eine Ag-Mg-Legierung
Dampf mit 300 bis 400 °C ausgesetzt werden, um eine Oxidschicht auf ihrer Oberfläche
zu bilden, wobei die Oxidschicht über eine lange Zeitspanne stabil ist.
Eine Legierung, die als Photoelektronen-Emitter 8 verwendet
werden kann, umfasst Messing, Bronze, Phosphorbronze, eine Ag-Mg-Legierung (Mg:
2 bis 20 Gew.-%), eine Cu-Be-Legierung (Be: 1 bis 10 Gew.-%), eine
Ba-Al-Legierung und so weiter. Die Ag-Mg-Legierung, die Cu-Be-Legierung und die
Ba-Al-Legierung sind unter diesen bevorzugt.
Wie der vorliegende Erfinder in JP-A-3-108698 vorgestellt hat, kann
ein Aufbau aus mehreren Schichten verwendet werden, der eine Vielzahl von Photoelektronen-Emittern
8 aufweist.
Ein Material, das zum Emittieren von Photoelektronen geeignet ist,
kann auf einem geeigneten Träger vorgesehen sein, um einen Photoelektronen-Emitter
zu bilden. Zum Beispiel kann eine dünne Schicht Au auf einem Träger aus
Quarzglas vorgesehen sein, das eine Ultraviolettstrahlung transmittiert (JP-B-7-93098).
In diesem Fall kann weiterhin ein elektrisch leitendes Material vorgesehen sein
(JP-A-5-68875). Der Photoelektronen-Emitter 8 in 1
weist ein Glas auf, das mit einer dünnen Schicht Au überzogen ist.
Vorzugsweise umfasst der Photoelektronen-Emitter 8 Aufbauformen,
die eine große Fläche für Ultraviolettstrahlung aufweisen. Zum Beispiel
umfassen die Aufbauformen stabartige, watteartige, gitterartige, plattenartige,
sickenartige, krummflächenartige, zylinderartige, sumpfnetzartige Aufbauformen,
und dergleichen.
Der Photoelektronen-Emitter in einer Dünnschicht kann auf einer
Oberfläche einer Ultraviolett-Quelle aufgetragen sein, wie etwa auf einer Ultraviolett-Lampe,
um sich dort einzubinden (JP-A-4-24354). Alternativ kann der Photoelektronen-Emitter
in der Umgebung der Ultraviolettlampe angeordnet sein.
Eine Bestrahlungsstrahlung zum Emittieren von Photoelektronen von
dem Photoelektronen-Emitter umfasst eine Ultraviolettstrahlung, eine elektromagnetische
Welle, einen Laser, eine Strahlung und so weiter. Unter Berücksichtigung von
Funktionalität und Wirkung wird eine Ultraviolettstrahlung bevorzugt. Eine
Quelle für eine Ultraviolettstrahlung umfasst eine Quecksilberlampe, eine Wasserstoff-Entladungsröhre,
eine Xenon-Entladungslampe, eine Lyman-Entladungsröhre und dergleichen.
Die Elektrode 10 wird verwendet, um in einem elektrischen
Feld einen Photoelektronen-Emitter mit einer Ultraviolettstrahlung zu bestrahlen.
Jedes elektrisch leitende Material kann als Elektrode verwendet werden, wobei jedes
Elektrodenmaterial für bekannte Vorrichtungen zum Laden von Partikeln verwendet
werden kann. Die Elektrode in 1 weist einen stabförmigen
Aufbau auf. Die Elektrode kann jedoch auch plattenartige oder sumpfnetzartige Aufbauformen
aufweisen. Vorzugsweise wird eine Spannung für das elektrische Feld auf 0,1
V/cm bis 2 kV/cm eingestellt.
Die anderen Elektroden 51, 52 werden verwendet,
um ein TEOS-Oligomer, das von Photoelektronen ionisiert und daraufhin durch Ozon
oxidiert wird, zu einem Wafer in einem elektrischen Feld zu bewegen und um das Oligomer
darauf elektrostatisch abzuscheiden. Der Wafer wird zwischen einem Paar von Elektroden
51, 52 angeordnet, wobei das Anlegen einer Spannung zwischen den
Elektroden ein elektrisches Feld bildet. Vorzugsweise wird eine Spannung für
das elektrische Feld auf 10 V/cm bis 2 kV/cm eingestellt. Jedes elektrisch leitende
Material kann als Elektrode verwendet werden, wobei jedes Elektrodenmaterial für
bekannte Vorrichtungen zum Laden von Partikeln verwendet werden kann. Die Elektrode
kann plattenartige, stabartige, sumpfnetzartige und andere Aufbauformen aufweisen.
2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung,
die für die vorliegende Erfindung verwendet wird. Ozon 4, das als
oxidierendes Gas dient, wird über einen zentralen Durchlass zum Einleiten eines
Gases in die Vorrichtung eingeleitet. TEOS 2, das als Bestandteil für
eine Dünnschicht dient, wird neben He, welches als Trägergas dient, über
einen weiteren Durchlass, der ringförmig den zentralen Durchlass umgibt, in
die Vorrichtung eingeleitet. TEOS 2 verbindet sich zum Ionisieren mit Photoelektronen
11, wobei daraufhin die ionisierten TEOS-Ionen 3 für die
Oxidation mit Ozon 4 gemischt werden, wodurch sich ein Oligomer
14 von TEOS bildet. Ein elektrisches Feld bewegt das Oligomer
14 zu einem Wafer 6, wodurch sich das Oligomer elektrostatisch
darauf abscheidet. Das elektrische Feld wird gebildet, indem eine Spannung zwischen
einer positiven Elektrode 52, die unter dem Wafer angeordnet ist, und einer
negativen Elektrode 51 angelegt wird, die in einem oberen Abschnitt der
Reaktionskammer 21 angeordnet ist. Das Oligomer 14 wird auf einer
Oberfläche des Wafers 6 weiter oxidiert, um eine SiO2-Schicht
zu bilden. Ziffer 7 bezieht sich auf einen Ofen, wobei sich andere Ziffern
auf dieselben Elemente beziehen, die in 1 dargestellt
sind.
3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung,
die für die vorliegende Erfindung verwendet wird. Ozon 4 wird über
einen zentralen Durchlass zum Einleiten eines Gases in die Vorrichtung eingeleitet,
wobei TEOS 2 über einen Durchlass, der ringförmig den zentralen
Durchlass umgibt, in die Vorrichtung eingeleitet wird. TEOS 2 verbindet
sich zum Ionisieren mit Photoelektronen 11 und wird gleichzeitig oxidiert,
um ein Oligomer 14 von TEOS zu bilden. In diesem Fall kann eine Oxidation
durch das Ozon einer Ionisierung von TEOS vorausgehen. Alternativ
kann sich Ozon 4 zur Bildung von Ozon-Ionen mit Photoelektronen
11 verbinden, woraufhin die Ozon-Ionen das TEOS oxidieren können.
4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung,
die für die vorliegende Erfindung verwendet wird. In 4
emittiert eine Quecksilberlampe 9 mit niedrigem Druck gleichzeitig eine
Ultraviolettstrahlung von 184 nm, die Wellenlänge, bei der Ozon erzeugt wird,
und eine Ultraviolettstrahlung von 254 nm, die Wellenlänge, bei der Photoelektronen
erzeugt werden. Ein Photoelektronen-Emitter 8 weist einen Filter auf, der
eine zylindrische Aufbauform hat und eine Ultraviolettstrahlung mit einer kurzen
Wellenlänge abschneidet; und Au, mit dem eine äußere Oberfläche
des Filters beschichtet ist. Der Filter schneidet die Ultraviolettstrahlung von
184 nm ab, die nachteilig ist, um Eigenschaften des Emittierens von Photoelektronen
durch Au über eine lange Zeitspanne zu stabilisieren, weshalb das Au lediglich
mit der Ultraviolettstrahlung von 254 nm bestrahlt wird. Sauerstoff wird über
einen zentralen Durchlass zum Einleiten eines Gases in die Vorrichtung eingeleitet.
Wenn der Sauerstoff an der Lampe 9 entlangströmt, adsorbiert der Sauerstoff
die Ultraviolettstrahlung von 184 nm, um Ozon 4 zu erzeugen. Andererseits
wird TEOS 2 über einen Durchlass, der ringförmig den zentralen
Durchlass umgibt, in die Vorrichtung eingeleitet. Nachdem der Photoelektronen-Emitter
8 von der Lampe mit der Ultraviolettstrahlung von 254 nm bestrahlt wurde,
emittieren Photoelektronen von dem Au, wobei sich die Photoelektronen mit dem TEOS
2 verbinden, um TEOS-Ionen 3 zu bilden. Anschließend werden
die TEOS-Ionen 3 zur Oxidation mit Ozon 4 gemischt, wodurch ein
Oligomer von TEOS entsteht. Das Oligomer 14 wird elektrostatisch auf einem
Wafer 6 abgeschieden und daraufhin weiter oxidiert, um eine SiO2-Schicht
zu bilden.
5 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung,
die für die vorliegende Erfindung verwendet wird, wobei diese Vorrichtung eine
Epitaxie einer SiO2-Schicht auf einem Wafer 6 ermöglicht.
In 5 wird SiH4, das als Bestandteil für
eine Dünnschicht dient, neben He, das als Trägergas dient, in eine Vorrichtung
eingeleitet. Photoelektronen 11, die in dem Durchlass gebildet werden,
verbinden sich mit SiH4 zu ionisiertem SiH4, wodurch Ionen
3 entstehen. Anschließend bewegen sich die Ionen 3 in einem
elektrischen Feld zu dem Wafer 6 und scheiden sich elektrostatisch auf
dem Wafer 6 ab. Eine SiO2-Schicht wird durch Epitaxie auf einer
Oberfläche des Wafers 6 gebildet. In diesem Fall werden ein Druck
und eine Temperatur von 200 Torr (1 Torr = 133,3 Pa) beziehungsweise 1.200 °C
in der Vorrichtung beibehalten.
6 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung,
die für die vorliegende Erfindung verwendet wird, wobei diese Vorrichtung die
Ausbildung einer isolierenden Schicht (hoch-dielektrische Schicht) auf einem Wafer
6 ermöglicht. Ein Bestandteil 2 für eine Dünnschicht
ist ein Gasgemisch von 3 Teilen Ba(DPM)2, 3 Teilen Sr(DPM)2
und 4 Teilen Ti(i-OC3H7)4. Sauerstoff, das als
oxidierendes Gas 4 dient, wird verwendet, und diese Gase werden in einer
Mischkammer 17 zusammengemischt. Es ist wichtig, den Zutatenbestandteil
2 mit dem oxidierenden Gas gleichmäßig zu mischen. Genauer wird
aus dem Gemischgas bei einem Druck von 0,01 bis zu sehr vielen Torr in der Reaktionskammer
21 eine viskose Strömung, wobei es notwendig ist, eine Gasströmung
mit gleichmäßigen Konzentrationen und Geschwindigkeiten zu bilden. Ein
Duschkopf 18 ist vorgesehen, der eine dünne Platte aufweist, die mit
einer Vielzahl von Öffnungen durchlöchert ist, um eine gleichmäßige
Mischung zu beschleunigen und um eine gleichmäßige Gasströmung in
Richtung des Wafers 6 zu bilden. Ein Photoelektronen-Emitter (Au)
8 ist auf einer unteren Oberfläche des Duschkopfes 18 oder
auf einer Oberfläche angeordnet, die dem Wafer 6 gegenüberliegt.
Eine Ultraviolettlampe 9 ist um die Reaktionskammer 21 herum angelegt,
wobei die Au-Schicht durch eine Quarzplatte 19 mit einer Ultraviolettstrahlung
bestrahlt wird. Eine positive Elektrode 52 ist zwischen einer Unterstützung
13 für einen Wafer und einem Heizgerät (Ofen) 7 angeordnet,
wobei eine negative Elektrode an der Au-Schicht 8 in dem Duschkopf
18 angeordnet ist, der dem Wafer 6 gegenüberliegt. Eine geeignete
Spannung zum Emittieren von Photoelektronen 11 wird an die Elektroden angelegt.
Um eine untere Oberfläche des Duschkopfes 18 herum, der dem Wafer
6 gegenüber liegt, ist eine weitere negative Elektrode 51
angeordnet. Zum Bewegen von Ionen, die durch Ionisieren des Zutatengases entstehen,
in den Wafer und zum Abscheiden auf diesem wird von den Elektroden 51,
52 ein geeignetes elektrisches Feld gebildet.
In der Vorrichtung von 6 wird das Zutatengas
2 in der Mischkammer 7mit dem oxidierenden Gas 4 gemischt,
um das Zutatengas zu oxidieren, wobei das Gemisch ferner im Duschkopf
18 gleichmäßig vermischt wird, um das Zutatengas weiter zu oxidieren.
Das reagierte Gas wird mit einer gleichmäßigen Strömgeschwindigkeit
dem Wafer 6 zugeführt. Gleichzeitig wird die Au-Schicht mit einer
Ultraviolettstrahlung von der Ultraviolettlampe 9 bestrahlt, wodurch Photoelektronen
emittieren. Photoelektronen 11 bewegen sich in Richtung der Elektrode
52 und verbinden sich zum Ionisieren mit dem reagierten Gas. Das ionisierte,
reagierte Gas lagert sich auf dem Wafer 6 ab. Der Duschkopf 18
erhält eine gleichmäßige Strömgeschwindigkeitsverteilung in
der Strömung des ionisierten, reagierten Gases und die gleiche Richtung in
der Gesamtströmung aufrecht, so dass sich der Bestandteil für eine Dünnschicht
wirksam auf dem Wafer abscheidet.
7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung
mit einem alternativen Verfahren der Bildung von ionisiertem Gas, das nicht durch
die vorliegende Erfindung abgedeckt ist. In 7 wird
TEOS 2, das als ein Bestandteil für eine Dünnschicht dient, neben
He, das als Trägergas dient, in einen Einlass der CVD-Vorrichtung
1 eingeleitet. Eine Einrichtung A zum Beschicken von Partikeln ist in einem
Durchlass vorgesehen. Die Einrichtung A umfasst eine Entladungselektrode
30, die einen nadelförmigen Aufbau aufweist, und eine gegenüberliegende
Elektrode 40. Eine negative Korona-Spannung wird an die Entladungselektrode
30 angelegt, um eine Koronaentladung zu erzeugen, wodurch ein elektrisches
Feld zwischen den Elektroden gebildet wird. Mehrere negative Ionen und Elektroden
11 werden um die Spannung 30 gebildet, wobei ein Schauer von negativen
Ionen und Elektroden in Richtung der gegenüberliegenden Elektrode
40 gebildet wird, die als positive Elektrode dient. Diese negativen Ionen
und Elektroden verbinden sich mit TEOS-Molekülen, um TEOS-Ionen 3
zu bilden.
TEOS-Ionen 3 kreuzen in der Reaktionskammer 21 einen
Ozonstrom 4, der von einem anderen Einlass eingeleitet wird. Die TEOS-Ionen
3 werden von dem Ozon 4 oxidiert, um ein Oligomer oder ein gasförmiges
Zwischenprodukt von TEOS zu bilden. Das Oligomer 14 weist TEOS-Ionen als
Kerne auf und verfügt somit über elektrische Ladungen. Die Elektroden
51, 52, die einen plattenförmigen Aufbau aufweisen, werden
in einem oberen Abschnitt und in einem unteren Abschnitt der Reaktionskammer
21 angeordnet, um ein elektrisches Feld in der Reaktionskammer zu bilden,
wobei eine Unterstützung 13 für einen Wafer sowie ein Wafer
6 auf der positiven Elektrode 52 angeordnet sind. Daher bewegt
sich das Oligomer 14 in eine Oberfläche des Wafers 6, wie
von den Pfeilen gezeigt wird, und scheidet sich elektrostatisch auf dessen Oberfläche
ab.
Daraufhin wird das Oligomer von dem Ozon an der Oberfläche des
Wafers weiter oxidiert, um eine SiO2-Schicht zu bilden.
Die Ziffern 71 und 72 beziehen sich auf Öfen
zum Beschleunigen einer Reaktion von TEOS mit Ozon in der Reaktionskammer. Nach
dem Mitwirken an der Reaktion strömen das TEOS und das Ozon an einer Außenseite
der Vorrichtung 1 aus, wie durch Pfeil 15 dargestellt ist.
Ionen zum Ionisieren von Bestandteilen für eine Dünnschicht
können positive Ionen sein. In diesem Fall wird eine positive Spannung an die
Entladungselektrode 30 angelegt. Eine Menge von positiven Ionen, die auf
diese Weise entstehen, ist größer als eine Menge von negativen Ionen,
wobei dies für die Ionisierung von Vorteil ist. Im Allgemeinen weisen negative
Ionen jedoch einen höheren Beweglichkeitsgrad als positive Ionen auf, wobei
dies für die Ionisierung von Vorteil ist. In Anbetracht des Vorherigen ist
es im Allgemeinen vorteilhaft, negative Ionen zu bilden. Die Koronaentladung, die
durch das Anlegen einer negativen Spannung hervorgerufen wird, neigt zur Bildung
von Ozon. Daher ist es vorteilhaft, die negative Spannung anzulegen, wenn der Bestandteil
für eine Dünnschicht mit Ozon reagiert. Wenn das Ozon vorzugsweise nicht
anwesend ist, kann die positive Spannung angelegt werden. Die Auswahl, ob positive
Ionen oder negative Ionen als Ionen zu bilden sind, hängt von den Arten der
zu ionisierenden Substanzen ab.
Wenn negative Ionen gebildet werden, um den Bestandteil für eine
Dünnschicht mit negativen Ladungen aufzuladen, wird eine positive Spannung
an die Sammelelektrode 52 angelegt. Wenn andererseits positive Ionen gebildet
werden, wird eine negative Spannung an die Sammelelektrode 52 angelegt.
In 7 weist die Entladungselektrode
30 eine nadelähnliche Aufbauform auf, wobei die gegenüberliegende
Elektrode 40 eine plattenartige Aufbauform aufweist. Diese können
jedoch auch gitterartige, gerade, kugelförmige, gewellte, sickenförmige
oder kammförmige Aufbauformen aufweisen. Eine angelegte Spannung zur Durchführung
der Koronaentladung reicht im Allgemeinen von 1 bis 80 kV.
8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung
mit einem alternativen Verfahren der Bildung von ionisiertem Gas, das nicht durch
die vorliegende Erfindung abgedeckt ist. Ozon 4, das als oxidierendes Gas
dient, wird über einen zentralen Durchlass in die Vorrichtung eingeleitet.
TEOS 2, das als Bestandteil für eine Dünnschicht dient, wird
neben He, das als Trägergas dient, über einen weiteren Durchlass, der
ringförmig den zentralen Durchlass umgibt, in die CVD-Vorrichtung eingeleitet.
TEOS 2 verbindet sich zum Ionisieren mit Ionen 11, wobei die ionisierten
TEOS-Ionen 3 mit Ozon 4 vermischt werden, um ein Oligomer
14 von TEOS zu bilden.
9 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung
mit einem alternativen Verfahren der Bildung von ionisiertem Gas, das nicht durch
die vorliegende Erfindung abgedeckt ist. Ozon 4 wird über einen zentralen
Durchlass in die Vorrichtung eingeleitet. TEOS 2 wird über einen weiteren
Durchlass, der ringförmig den zentralen Durchlass umgibt, in die CVD-Vorrichtung
eingeleitet. TEOS 2 verbindet sich mit Ionen 11, um TEOS-Ionen
3 zu bilden, während die Oxidation durch Ozon fortgesetzt wird, wodurch
ein Oligomer 14 von TEOS entsteht. In diesem Fall kann die Oxidation durch
Ozon der Ionisierung von TEOS vorausgehen. Alternativ kann sich Ozon 4
zur Bildung von Ozon-Ionen mit Ionen 11 verbinden, woraufhin die Ozon-Ionen
TEOS oxidieren können.
10 zeigt eine weitere Ausführungsform einer CVD-Vorrichtung
mit einem alternativen Verfahren der Bildung von ionisiertem Gas, das nicht durch
die vorliegende Erfindung abgedeckt ist. Ozon 4 wird über einen zentralen
Durchlass in die Vorrichtung eingeleitet. TEOS 2 wird über einen weiteren
Durchlass, der ringförmig den zentralen Durchlass umgibt, in die CVD-Vorrichtung
eingeleitet. TEOS 2 verbindet sich mit Ionen 11, um TEOS-Ionen
zu bilden, woraufhin die somit ionisierten TEOS-Ionen 3 zur Oxidation mit
Ozon 4 gemischt werden, wodurch ein Oligomer 4 von TEOS gebildet
wird.
In den Vorrichtungen der 7 bis
10 kann anstatt des Einleitens des Bestandteils für
eine Dünnschicht (in diesem Fall TEOS) in Durchlässe, in denen die Entladungselektrode
30 angeordnet ist (der obere Durchlass in 7
und die äußeren, ringförmigen Durchlässe in den 8
bis 10), Ozon in die Durchlässe eingeleitet werden,
wobei der Bestandteil für eine Dünnschicht in den anderen Durchlass eingeleitet
werden kann, in dem die Entladungselektrode nicht vorhanden ist (der untere Durchlass
in 7 und die zentralen Durchlässe in den
8 bis 10). In diesem Fall
verbindet sich das Ozon mit Ionen 11, um Ozon-Ionen zu bilden. Die Ozon-Ionen
werden mit einer TEOS-Strömung in der Reaktionskammer 21 gemischt.
Gleichzeitig wird TEOS durch die Ozon-Ionen oxidiert und ionisiert, um ein Oligomer
14 von TEOS zu bilden. Das Oligomer 14 wird elektrostatisch auf
einer Oberfläche des Wafers abgeschieden.
Die obenerwähnten Ausführungsformen verwenden TEOS und SiH4
als Bestandteile einer Dünnschicht. Das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung kann sich jedoch auf weitere Bestandteile einer Dünnschicht beziehen.
Zutatenbestandteile werden im Folgenden erläutert. Zutatenbestandteile zur
Herstellung einer Halbleiterdünnschicht umfassen SiH4, Si2H6,
SiH2Cl2, SiH4-xClx (wobei x gleich 0,
2, 3 oder 4 ist), SiCl4, SiHCl3. Zutatenbestandteile zur Herstellung
einer metallischen Schicht umfassen WF6, ein Gemisch aus WF6
und SiH4, ein Gemisch aus WF6 und SiH2Cl2,
Cr(C2H3CH(CH3)2), ein Gemisch aus WF4
und GeH4, Al(C4H9)3, (C2H5)2Ru
und (C5H7O2)3Ir. Zutatenbestandteile
zur Herstellung einer isolierenden Dünnschicht umfassen SiH4, SiH2Cl2,
Si(OC2H5)4, Si(CH3O)4, [(CH3)2SiO-]4,
das als OMCTS bezeichnet wird, ein Gemisch aus SiH4 und PH3,
ein Gemisch aus Si(OC2H5)4 und PO(OCH3)3,
ein Gemisch aus SiH4 und B2H6, Ba(DPM)2,
Sr(DPM)2, Ti(i-OC3H7)4, Pb(DPM)2,
Zr(DPM)4, TiO(DPM)2, Bi(C6H5)3,
Ta(O-n-C6H11)5. Eine Art eines reaktionsfähigen
Gases, das zusammen mit diesen Zutatenbestandteilen in die Reaktionskammer eingeleitet
wird, und eine Temperatur in der Reaktionskammer und dergleichen werden geeignet
ausgewählt, um Zusammensetzung und Eigenschaften der herzustellenden Dünnschicht
anzupassen.
Im Folgenden werden Beispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Die vorliegende Erfindung wird jedoch nicht durch die Beispiele eingeschränkt.
Beispiele
Beispiel 1
Bei Verwendung einer in 2 gezeigten Umgebungsdruck-CVD-Vorrichtung
wird TEOS, das als ein Bestandteil einer Dünnschicht dient, unter den folgenden
Bedingungen für die Herstellung einer SiO2-Schicht auf einem Wafer
verwendet. Gleichzeitig wird eine Herstellungsrate der Schicht in Abhängigkeit
von einer zwischen der Elektrode 51 und der Elektrode 52 angelegten
Spannung in der Reaktionskammer bestimmt. Die angelegte Spannung ist eine Spannung
zur Bildung eines elektrischen Feldes.
Volumen der Vorrichtung:
etwa 5 Liter;
Zuführungsmenge eines Gemisches aus TEOS und He (Trägergas):
400 ml pro Minute;
TEOS-Konzentration:
1,0 × 10–5 mol pro Liter;
Zuführungsmenge eines Gemisches aus Ozon und Sauerstoff
(Trägergas):
600 ml pro Minute;
Ozon-Konzentration:
1,5 × 104 mol pro Liter;
Temperatur des Ofens:
300 °C;
Elektrodenmaterial zur Herstellung einer Dünnschicht oder
zur elektrostatischen Abscheidung:
SUS in gitterartigen Aufbauformen;
angelegte Spannung zur Herstellung einer Dünnschicht:
0 bis 5 kV;
Photoelektronen-Emitter:
Mit Au beschichtetes Quarzglas;
Ultraviolettlampe:
Quecksilberlampe (254 nm);
Elektrodenmaterial zum Emittieren von Photoelektronen:
SUS mit Aug-Plattierung;
elektrisches Feld zum Emittieren von Photoelektronen:
150 V pro cm;
Durchmesser eines Wafers:
5 Zoll;
Verfahren zur Bestimmung einer Herstellungsrate einer Dünnschicht:
Schichtdicke, bestimmt durch Ellipsometer und Zeit zur Herstellung
einer Dünnschicht; und
Verfahren zur Bestimmung einer Zusammensetzung einer Dünnschicht:
FT-IR;
Ergebnis
11 zeigt einen Zusammenhang zwischen der angelegten
Spannung der Elektroden zur Herstellung einer Dünnschicht und einer Herstellungsrate
einer Dünnschicht. Wenn die Spannung ansteigt, steigt die Herstellungsrate
einer Dünnschicht. Das Ergebnis bestätigt, dass das Ionisieren von TEOS
die Dünnschicht bildet.
Dünnschichten, die bei angelegten Spannungen von 1 kV, 2 kV und
5 kV hergestellt werden, werden mittels FT-IR auf ihren Aufbau hin untersucht, wobei
keine der Schichten eine Verbindung enthält, die ein Ethoxy-Radikal oder ein
Hydroxy-Radikal aufweist, und wobei die Schichten qualitativ hochwertig und frei
von Verunreinigungen sind. Die Topologie der Dünnschichten werden mittels SEM
untersucht, wobei die Oberflächen eben sind.
Beispiel 2
Bei Verwendung einer in 2 gezeigten Umgebungsdruck-CVD-Vorrichtung
wird TEOS, das als ein Bestandteil einer Dünnschicht dient, unter den folgenden
Bedingungen für die Herstellung einer SiO2-Schicht auf einem Wafer
verwendet. Gleichzeitig wird eine Herstellungsrate der Schicht in Abhängigkeit
einer zwischen der Elektrode 51 und der Elektrode 52 angelegten
Spannung in der Reaktionskammer bestimmt. Die angelegte Spannung ist eine Spannung
zur Bildung eines elektrischen Feldes.
Das Experiment wurde unter den gleichen Bedingungen wie Beispiel 1
ausgeführt, außer dass anstatt des Photoelektronen-Emitters in Beispiel
1 die Entladungselektrode mit nadelartigen Aufbauformen und die gegenüberliegende
Elektrode mit plattenähnlichen Aufbauformen verwendet wurden, um negative Ionen
zu erzeugen, und dass eine Koronaspannung an die Entladungselektrode angelegt wurde,
um ein elektrisches Feld von 2,5 kV pro Zentimeter zwischen den Elektroden zu erzeugen.
Ergebnis
12 zeigt einen Zusammenhang zwischen der angelegten
Spannung der Elektroden zur Herstellung einer Dünnschicht
und einer Herstellungsrate einer Dünnschicht. Wenn die Spannung ansteigt, steigt
die Herstellungsrate einer Dünnschicht an. Das Ergebnis bestätigt, dass
das Ionisieren von TEOS die Dünnschicht bildet.
Ergebnisse der Untersuchung der Dünnschichten mittels FT-IR hinsichtlich
deren Aufbau und Ergebnisse der Beobachtung der Dünnschichten mittels SEM sind
dieselben wie diejenigen von 1 und bestätigen,
dass die Schichten hochwertig sind.