Blalock, Travis N., Charlottesville, Virginia 22911, US; Hornak, Thomas, Portola Valley, CA 94028, US; Baumgartner, Richard A., Palo Alto, CA 94303, US; Beard, David, Palo Alto, CA 94306, US
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Signalübertragungsschaltungsanordnung
und insbesondere auf eine Schaltungsanordnung zum Übertragen einzelner Signale
von einem Array von Photoempfängern zu einer Rechenschaltungsanordnung.
Eine genaue Bestimmung des Wegs einer Vorrichtung über eine Oberfläche
ist bei einer Vielzahl von Anwendungen wichtig. Falls beispielsweise eine wahrheitsgetreue
Darstellung eines Bildes eines abgetasteten Originals erfasst werden soll, muss
es exakte Informationen über den Verlauf der Abtastvorrichtung entlang dem
Original geben. Typischerweise ist das erfasste Bild, das durch einen Scanner geliefert
wird, ein Pixeldatenarray, das in einem digitalen Format in dem Speicher gespeichert
ist. Ein verzerrungsfreies Bild erfordert eine wahrheitsgetreue Abbildung des ursprünglichen
Bildes in das Pixeldatenarray.
Das U.S.-Patent Nr. 5,149,980 an Ertel u. a., das der Anmelderin der
vorliegenden Erfindung übertragen ist, beschreibt die Verwendung einer Kreuzkorrelationsfunktion
zum Bestimmen der relativen Bewegung zwischen einem Original und einem Array von
Photoelementen in einer bestimmten Richtung. Das Patent merkt an, dass der eindimensionale
Lösungsansatz erweitert werden kann, um den Vektor einer zweidimensionalen
relativen Bewegung zwischen dem Original und dem Array zu bestimmen, um Verschiebung,
Drehung und Skalieren in einer zweidimensionalen Ebene zu verfolgen.
Das Patent an Ertel u. a. beschreibt die Verwendung eines optischen
Sensorarrays zum Sammeln einer Form von „Signatur" eines Originals. Die Signatur
kann geliefert werden durch Beleuchten und Abbilden der Oberflächentextur oder
einem anderen optischen Charakteristika des Originals. Die Lichtintensität
variiert auf Pixel-um-Pixel-Basis mit Variationen bei der Oberflächentextur.
Durch Kreuzkorrelieren von Bildern der Oberfläche des Originals kann eine relative
Bewegung zwischen dem Array und dem Original sichergestellt werden.
Die JP-A-5,219,440 offenbart eine Schaltungsanordnung zum Übertragen
von Signalen, die mehrere Signalerzeugungsschaltungen, von denen jede einen Ausgang
aufweist; und mehrere Gleichsignalentfernungseinrichtungen zum entfernen von Raumfrequenzkomponenten
von den Ausgängen aufweist, wobei jede der Gleichsignalentfernungseinrichtungen
wirksam einer speziellen Schaltung zugeordnet ist und einen primären Eingang
aufweist, der geschaltet ist, um ein interessierendes Signal von dem Ausgang der
speziellen Schaltung zu empfangen, wobei jede Gleichsignalentfernungseinrichtung
zumindest einen sekundären Ausgang umfasst, der geschaltet ist, um eine Signalausgabe
von einer der Schaltungen in der Nähe der speziellen Schaltung zu empfangen,
wobei jede Gleichsignalentfernungseinrichtung eine Differenzeinrichtung zum Liefern
eines Ausgangssignals ansprechend auf Signaldifferenzen zwischen dem interessierenden
Signal und den Signalausgaben, die an dem zumindest einen sekundären Ausgang
empfangen werden, umfasst.
Auf einem anderen Gebiet beschreibt das US-Pat. Nr. 4,409,483 an Turley
eine Vorrichtung, bei der Sensoren (Pixel) gepaart sind und die Sensorpaare mit
einem Differenzverstärker zum Bestimmen der Differenz der Ausgangssignale von
den zwei Sensoren verbunden sind. Die Vorrichtung überwindet das Problem eines
Speicherns und Übertragens großer Signale von den Sensoren durch ein Übertragen
lediglich der Differenzsignale.
Ein wesentliches Element des Entwurfs eines Systems, wie z. B. demjenigen,
das durch Ertel u. a. beschrieben wird, ist die Schaltungsanordnung, die das Signal-/Rauschverhältnis
jedes Photoelements bei einem ausreichend hohen Pegel beibehält, um die Signatur
des Originals zuverlässig zu bestimmen. Falls das Signal die Differenz bei
dem Reflektionsvermögen von Pixel zu Pixel als Folge leichter Variationen bei
der Papiertextur von weißem Papier ist, können die Variationen beim Reflektionsvermögen
etwa sechs Prozent betragen. Falls die Abtastratenziele und die Menge möglicher
nachfolgender Signalmittelwertbildung berücksichtigt werden, müssen Rauschanteile
in dem Signal geringer sein als das Sechs-Prozent-Papier-Reflektionsvermögen-Variationssignal,
falls sinnvolle Informationen erhalten werden sollen.
Somit ist Rauschen ein Problem beim Verarbeiten von Signalen von Photoelementen
in einem Photoempfängerarray. Ein weiteres Problem sind herstellungsinduzierte
Variationen bei der Leistungsfähigkeit einer Verarbeitungsschaltungsanordnung.
Operationen, die sich auf die Berechnungen der Unterschiede bei dem Reflektionsvermögen
von einem Pixel zu einem anderen Pixel verlassen, sind fehleranfällig, falls
elektrisch parallele Übertragungsschaltungen bei der Leistungsfähigkeit
variieren. Idealerweise gibt es keine Pixel-zu-Pixelsignaldifferenzen auf Grund
von Variationen bei der Signalübertragungsschaltungsleistungsfähigkeit,
so dass Unterschiede zwischen Pixelsignalen lediglich Unterschieden bei dem Lichtempfang
an den Photoelementen zuzuschreiben sind. Schaltungsvorrichtungen
variieren jedoch bei der Leistungsfähigkeit, selbst wenn die Vorrichtungen
durch den gleichen Herstellungsprozess gebildet sind.
Noch ein weiteres Problem umfasst das zuverlässige Erhalten sinnvoller
Informationen bezüglich einer abgebildeten Oberfläche, wenn es bildbeeinträchtigende
Betrachtungen gibt, die zwischen Pixeln in einer Nachbarschaft von Pixeln einheitlich
sind, aber sich zwischen Pixelnachbarschaften unterscheiden. Beispielsweise kann
eine Beleuchtungsoptik einheitliche Nachbarschaft-zu-Nachbarschaft-Schwankungen
bei der Beleuchtung der Oberfläche, die abgebildet werden soll, erzeugen. Eine
nicht-einheitliche Beleuchtung bewirkt Artefakte. Ein weiteres Beispiel einer einheitlichen
lokalisierten Struktur ist eine, bei der ein Abschnitt des Photoelementarrays auf
einen Oberflächenbereich gerichtet ist, der einen dunklen Hintergrund aufweist,
während der Rest der Photoelemente auf einen nicht-schattierten Bereich der
Oberfläche gerichtet ist.
Was benötigt wird, ist eine Übertragungsschaltungsanordnung
für die Verbindung mit einer Photoempfängeranordnung, wobei die Schaltungsanordnung
eine reduzierte Fehleranfälligkeit aufweist, die durch herstellungsinduzierte
Variationen von Vorrichtungen und durch Mehrpixelstrukturen von Photoelementsignalerzeugung
und/oder -verarbeitung bewirkt wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Schaltungsanordnung
zum Übertragen von Signalen gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zum
Liefern einer Gleichstromentfernung gemäß Anspruch 6 geliefert.
Eine Schaltungsanordnung und ein Verfahren zum Übertragen von
Signalen von einem Photoelementarray an Rechenschaltungen umfassen parallele Übertragungsverstärker,
die regelmäßige Versatzkorrektur empfangen, um die Anfälligkeit von
Signalverarbeitung für Unterschiede bei der Leistungsfähigkeit zwischen
den Übertragungsverstärkern zu verringern. Bei einem Ausführungsbeispiel
umfasst die Schaltungsanordnung zum Übertragen von Signalen Raumfrequenzbandfilterverstarker,
um die Effekte solcher Artefakte wie Multiphotoelementstrukturen des Lichtempfangs
an dem Photoelementarray zu unterdrücken.
Bei der folgenden Erörterung wird der Begriff „Gleichsignalentfernung"
(Gleichstromentfernung) als Kurzbegriff zum Bezeichnen von Raumfrequenzbandfiltern
verwendet. Es ist klar, dass der Begriff „Gleichsignalentfernung", wie er
hierin verwendet wird, nicht nur die Entfernung von Gleichsignalraumkomponenten
umfasst, sondern auch die Entfernung von Raumfrequenzkomponenten entweder bei niedrigen
oder hohen Frequenzen oder bei beiden.
Auf der Übertragungsverstärkerebene weist jeder Übertragungsverstärker,
wenn er in einem Auslesemodus ist, einen ersten Eingang auf, der verbunden ist,
um ein Signal zu empfangen, das Licht anzeigt, das an einem Photoelement empfangen
wird. Die Photoelemente in dem Array können in Spalten und Zeilen angeordnet
sein, wobei die Photoelemente in einer bestimmten Spalte sequentiell mit dem ersten
Eingang eines bestimmten Übertragungsverstärkers verbunden sind, aber
dies ist nicht wesentlich. Jeder Übertragungsverstärker weist einen zweiten
Eingang auf, der mit einer Quelle einer Referenzspannung (z. B. 1,75 Volt) verbunden
ist. Die Übertragungsverstärker arbeiten als Differenzschaltungen, so
dass ein Ausgang auf die Differenz zwischen den Spannungszuständen an dem ersten
und zweiten Eingang anspricht. Während einem Rücksetzintervall zwischen
Ausleseintervallen sind jedoch sowohl der erste als auch der zweite Eingang mit
der Quelle der Referenzspannung verbunden. Darüber hinaus ist der Ausgang eines
Übertragungsverstärkers vorübergehend mit einer Quelle einer Rücksetzspannung
(z. B. 3,25 Volt) verbunden. Eine Versatzreduktionsschaltung ist vorgesehen, um
ein Versatzeinstellsignal ansprechend auf das Erfassen einer Spannungsdifferenz
zwischen der Rücksetzspannung und dem Spannungszustand an dem Ausgang zu erzeugen,
nachdem der Ausgang von der Quelle der Rücksetzspannung getrennt wurde. Auf
diese Weise kann das Einstellsignal an den Übertragungsverstärker von
Interesse angelegt werden, um jede Differenz bei der Leistungsfähigkeit zwischen
dem Übertragungsverstärker und anderen Übertragungsverstärkern
zu reduzieren oder zu eliminieren.
Ein Vorteil des Ausführungsbeispiels des ersatzeingestellten
Übertragungsverstärkers ist, dass der Einfluss von Vorrichtung-zu-Vorrichtungsschwankungen
und 1/f-Rauschen berücksichtigt wird. Die Zykluszeit zum Auslesen eines gesamten
Arrays kann in der Größenordnung von 50 &mgr;s sein. Da eine CMOS-Schaltungsanordnung
bevorzugt wird, um eine Operation mit geringer Leistung mit einer hohen Schaltungsdichte
zu erreichen, würde 1/f-Rauschen potentiell wesentliche Schwankungen bei den
Ausgängen der Verstärker bewirken, falls ein solches Rauschen nicht unterdrückt
würde. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass jeder Übertragungsverstärker
vorzugsweise eine Abtasten-und-Halten-Anordnung umfasst, um das Versatzstellsignal
zu speichern, so dass jeder Übertragungsverstärker nur regelmäßig
aufgefrischt werden muss. Somit kann eine einzige Schaltung zum Bestimmen von Versatzeinstellsignalen
für alle die Übertragungsverstärker verwendet werden. Eine Zeitsequenz
ist vorgesehen, um regelmäßige Auffrischungen zu erreichen, ohne die Intervalle zwischen
Photoelementsignalauslesen zu verlängern.
Da jeder Übertragungsverstärker die Abtasten-und-Halten-Anordnung
umfasst, haben die Übertragungsverstärker drei Funktionsweisen. In einem
Auslesemodus ist der zweite Eingang mit der Quelle der Referenzspannung verbunden,
während der erste Eingang mit einem Photoelement verbunden ist. Als Folge wird
eine Ladung zu einem wirksam zugeordneten Integrationskondensator übertragen.
Die Verstärkerausgangsspannung wiederum wird an eine nachgeschaltete Verarbeitungsschaltungsanordnung
geliefert. Die interne Abtasten-und-Halten-Anordnung liefert eine Versatzkorrektur.
Eine zweite Funktionsweise ist ein passiver Rücksetzmodus. Die Rücksetzung
ist „passiv", weil das Versatzeinstellsignal nicht aktualisiert ist. Der
passive Rücksetzmodus kann eine schlechte Qualität aufweisen, bis die
erste aktive Versatzeinstelloperation ausgeführt wurde. In dem passiven Rücksetzmodus
sind die beiden Eingänge des Übertragungsverstärkers miteinander
verbunden und der Ausgang bleibt mit der Quelle der Rücksetzspannung verbunden.
Die dritte Funktionsweise ist der aktive Rücksetzmodus. Wie bei dem passiven
Rücksetzmodus sind die beiden Eingänge eines Übertragungsverstärkers
mit der Quelle der Referenzspannung verbunden. Der Ausgang ist jedoch nur vorübergehend
mit der Quelle der Rücksetzspannung verbunden. Sobald er getrennt ist, ist
der Ausgang mit der Versatzeinstellschaltung verbunden, die bestimmt, dass das geeignete
Versatzeinstellsignal bis zu der nächsten aktiven Rücksetzoperation durch
die Abtasten-und-Halten-Anordnung gespeichert wird.
Zwischen den regelmäßigen Aktualisierungen des Versatzeinstellsignals
wechselt jeder Übertragungsverstärker zwischen dem Auslesemodus und dem
passiven Rücksetzmodus. Die 1/f-Versatztriftkomponenten sind ausreichend langsam,
so dass eine Aktualisierung nach jeder achten Auslese des Photoelementarrays eine
angemessene Rate ist.
Wie es vorher angemerkt wurde, umfasst die Erfindung Gleichsignalentfernungsverstärker,
um Multiphotoelement-Lichtstrukturen und andere Artefakte zu unterdrücken.
Die Gleichsignalentfernungsverstärker entfernen Raumfrequenzkomponenten sowohl
bei niedrigen als auch hohen Frequenzen von den Ausgängen der Übertragungsverstärker.
Es kann eine Eins-zu-Eins-Entsprechung von Gleichsignalentfernungsverstärkern
zu Übertragungsverstärkern geben. Jeder Gleichsignalentfernungsverstärker
umfasst einen primären Eingang, der verbunden ist, um ein Signal für Interesse
von einem bestimmten Photoelement zu empfangen. Jeder Gleichsignalentfernungsverstärker
umfasst auch zumindest einen Sekundäreingang, der verbunden ist, um ein Ausgangssignal
vor einem Photoelement nahe zu dem bestimmten Photoelement zu empfangen. Tatsächlich
tritt eine Mittelwertbildung der Sekundäreingänge auf und der resultierende
Mittelwert wird von dem Primäreingang subtrahiert. Die Gleichsignalentfernungsverstärker
haben zusätzlich zum Entfernen von Niederraumfrequenzkomponenten auch eine
inhärente Tiefpasscharakteristik bei einer Frequenz, die zweimal der Pixelbeabstandung
entspricht. Somit haben die Gleichsignalentfernungsverstärker inhärent
eine Bandpasscharakteristik. Das inhärente Tiefpasselement der Bandpasscharakteristik
kann modifiziert werden durch Multiplizieren der Sekundäreingänge durch
unterschiedliche Gewichtungsfaktoren vor der Mittelwertbildung. Die Gewichtungsfaktoren
können positive oder negative Zahlen sein.
Der Gleichsignalentfernungsverstärker kann aus ersten und zweiten
Differenzzellen gebildet sein, wobei die zweite Differenzzelle eine negative Rückkopplungsschleife
von ihrem Ausgang zu ihrem Eingang aufweist. Die zweite Differenzzelle kann auch
einen Gleichsignaleingang aufweisen, um eine Mittelbereichsspannung herzustellen,
die nachgeschaltete Differenzoperationen ermöglicht. Obwohl dies für die
Erfindung nicht kritisch ist, kann der Gleichsignalentfernungsverstärker Versatzkorrektur
umfassen und kann ein Schaltnetzwerk umfassen, das es einem Benutzer ermöglicht,
Eingänge zu dem Gleichsignalentfernungsverstärker zu schalten oder die
Operation des Verstärkers in einen Testmodus zu setzen.
Die Erfindung ist durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung beispielhafter
Ausführungsbeispiele derselben besser verständlich. Die beiliegenden Zeichnungen
zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht einer tragbaren Abtastvorrichtung,
die einen mäandernden Weg auf einem Original folgt.
2 eine Unteransicht von Bilderfassungs- und Navigationssensoren
der Abtastvorrichtung von 1.
3 ein Blockdiagramm eines Photoempfängerarrays
und Verarbeitungsschaltungsanordnung.
4 eine Photoelementschaltung, die mit einem Übertragungsverstärker
verbunden ist.
5 ein Schaltbild eines Photoelementpaars.
6 ein Zeitdiagramm für die Schaltung von
5.
7 ist ein Schaltbild der Schaltungsanordnung zum Betreiben
des Übertragungsverstärkers von 4.
8 ein Schaltbild einer Schaltung zum Bestimmen einer
Versatzeinstellung für den Übertragungsverstärker von 7.
9 ein Schaltbild des Übertragungsverstärkers
von 4.
10 ein Blockdiagramm eines Arrays von Photoelementen
und Übertragungsverstärkern gemäß der Erfindung.
11 ein Blockdiagramm eines Arrays von Schaltnetzwerken
und Gleichsignalentfernungsverstärkern zum Empfangen und Verarbeiten von Ausgängen
von den Übertragungsverstärkern von 10 gemäß
der Erfindung.
12 ein Schaltbild einer Schaltungsanordnung zum Schalten
von Signalen, die an einen Gleichsignalentfernungsverstärker von
11 übertragen werden.
13 ein Schaltbild einer Schaltungsanordnung zum Konfigurieren
der Schaltschaltungsanordnung von 12.
14 ein Schaltbild eines Gleichsignalentfernungsverstärkers
von 11.
15 eine Tabelle der Übertragungscharakteristika
von jeder der vier Funktionsweisen des Gleichsignalentfernungsverstärkers von
14, wie sie durch die Konfigurationsschaltungsanordnung
von 13 erreicht werden.
16 ein Schaltbild einer Schaltung, in der ein Photoempfängerausgang
entlang nur einer von zwei parallelen Leitungen verzögert ist, um eine Signalbeziehung
für eine nachfolgende zweidimensionale Gleichsignalentfernung herzustellen.
17 ein Schaltbild einer zweidimensionalen Gleichsignalentfernungsschaltungsanordnung
für eine Verbindung mit der Schaltung von 16.
Mit Bezugnahme auf 1 ist eine tragbare
Handabtastvorrichtung 10 gezeigt, wie sie einem mäandernden Weg
12 entlang einem Original 14 folgt. Das Original kann ein Stück
Papier sein, aber die Erfindung kann mit anderen bildtragenden Substraten verwendet
werden. Bei der Verwendung der tragbaren Handabtastvorrichtung können die Positionen
inhärenter struktureller Merkmale, wie z. B. Papierfasern, verfolgt werden
und die resultierenden Positionsinformationen können verwendet werden, um Bilddaten
zu berichtigen. Die Erfindung kann jedoch bei anderen Anwendungen verwendet werden.
Die Abtastvorrichtung 10 ist vorzugsweise in sich geschlossen
und batteriebetrieben. Die Vorrichtung kann jedoch eine Verbindung zu einer externen
Leistungsquelle oder zu Datentoren von Computern oder Netzwerken umfassen. Die Abtastvorrichtung
umfasst eine Bildanzeige 16. Die Anzeige kann meistens eine unmittelbare
Betrachtung eines erfassten Bildes liefern. Die Anzeige ist nicht kritisch.
Die Abtastvorrichtung 10 ermöglicht drei Freiheitsgrade,
wobei zwei bei der Verschiebung sind und einer bei der Drehung. Der erste Grad ist
die Seite-zu-Seitebewegung (X-Achsenbewegung) entlang dem Original 14.
Der zweite Freiheitsgrad ist eine Bewegung nach oben und unten entlang dem Original
(Y-Achsenbewegung). Der dritte Freiheitsgrad ist die Fähigkeit, die Vorrichtung
mit einer Drehfehlausrichtung eines linearen Arrays von Bildsensorelementen relativ
zu dem Rand des Originals 14 zu betreiben (&thgr;-Fehlausrichtung als
Folge von Z-Achsenbewegung). Das heißt, es ist nicht notwendig, das lineare
Array von Bilderfassungselementen senkrecht zu der Richtung der Vorrichtungsverschiebung
zu halten.
Mit Bezugnahme auf 1 und 2
umfasst die Unterseite 18 der Abtastvorrichtung 10 ein Schwenkbauglied
20, das dazu beiträgt, einen ordnungsgemäßen Kontakt zwischen
dem Original 14 und einem Bilderfassungssensor
22 beizubehalten. Navigationssensoren 24 und 26 sind
an den gegenüberliegenden Enden des Bilderfassungssensors angeordnet. Weil
die Navigationssensoren an dem Schwenkbauglied befestigt sind, sind die Navigationssensoren
in einer festen Position relativ zu dem Bilderfassungssensor.
Aus Gründen physikalischer Kompaktheit ist der Bilderfassungssensor
22 vorzugsweise eine Kontaktbildvorrichtung, aber für Anwendungen,
bei denen Kompaktheit eine geringere Rolle spielt oder ein kleineres Bild gewünscht
wird, können Sensoren, die Projektionsoptik verwenden, mit einer Vergrößerung
von weniger als Eins verwendet werden. Kontaktbilderfassungsvorrichtungen verwenden
typischer Weise Linsen, die unter dem Markennamen SELFOC verkauft werden, die eine
in allen U.S.-Bundesstaaten eingetragene Marke von Nippon Sheet Glass Company Limited
ist. Weniger herkömmlich kann eine Kontaktbilderfassung erhalten werden unter
Verwendung von verschachtelten Array-Elementen von Quellen und Nähesensoren,
ohne irgendwelche Bilderfassungslinsen. Herkömmliche Bilderfassungssensoren
für Abtastanwendungen können verwendet werden. Der Bilderfassungssensor
kann Teil einer Einheit sein, die auch eine Beleuchtungsquelle, eine Beleuchtungsoptik
und eine Bildübertragungsoptik umfasst.
In 1 ist der mäandernde Weg
12 mit vier und einem Bruchteilband gezeigt, d. h. Seite-zu-Seite-Durchläufe
über das Original 14. Ein sinnvoller Bilderfassungssensor
22 für die meisten Anwendungen weist eine Länge innerhalb des
Bereichs von 25 mm und 100 mm auf. Die Bänder sollten Überlappungsregionen
umfassen, so dass ein Zusammensetzprozess verwendet werden kann, um eine wahrheitsgetreue
Darstellung des abgetasteten Originals zu erzeugen.
Navigations-Sensoren
Die Abtastvorrichtung 10 umfasst zumindest einen Navigationssensor
24 oder 26. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfasst
die Vorrichtung ein Paar von Navigationssensoren, wobei die Sensoren an gegenüberliegenden
Enden des Bilderfassungssensors 22 liegen. Obwohl eindimensionale Arrays
von Photoelementen, die orthogonal zueinander befestigt sind, verwendet werden können,
ist das viel bevorzugtere Ausführungsbeispiel eines, bei dem jeder Navigationssensor
ein zweidimensionales Array von Elementen ist. Die Navigationssensoren
24 und 26 werden verwendet, um die Bewegung der Abtastvorrichtung
10 relativ zu dem Original zu verfolgen.
Jeder Navigationssensor ist ein Array von Photoelementen, das auf
einem Integrierte-Schaltung-Substrat gebildet ist, das Auslese- und Signalverarbeitungsschaltungsanordnung
umfasst. Die Positionsgenauigkeit, die über den Bereich von einem Pixelabstand
von 40 &mgr;m notwendig ist, ist 2,0 &mgr;m. Die sehr hohe Positionsgenauigkeit
erfordert einzelne Photoelemente, die nicht größer als Zehntel Mikrometer
in der Länge sind, um ausreichend unterschiedliche Signale von Element zu Element
zu erfassen. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die gewünschte
Pixelgröße auf dem Papieroriginal 14 &mgr;m und eine Vergrößerung
von 1,5 wird durch die Bilderfassungsoptik erreicht, so dass die Photorezeptorelemente
der Navigationssensoren 24 und 26 60 &mgr;m × 60 &mgr;m
sind. Eine größere optische Vergrößerung würde es ermöglichen,
dass größere Pixel verwendet werden. Es ist jedoch wünschenswert,
die Pixelgröße so klein wie möglich zu halten, übereinstimmend
mit Leistungsfähigkeitszielen, um die erforderliche Gesamtsiliziumfläche
und somit die Kosten des Arrays zu minimieren. Jeder Navigationssensor kann ein
Array mit 64 Spalten und 32 Zeilen sein. Keine dieser Zahlen ist jedoch für
die Erfindung wesentlich.
Bei dem Betrieb der Navigationssensoren 24 und
26 ist das gewünschte Signal die Differenz bei dem Reflektionsvermögen
von Pixel zu Pixel, wie sie durch Variationen entlang der Oberfläche des Originals
14 bewirkt wird. Wo die Oberflächenvariationen Variationen bei der
Papiertextur entlang eines weißen Papiers sind, kann sich das Reflektionsvermögen
um nur etwa sechs Prozent des Grundreflektionsvermögens des weißen Papiers
verändern. Folglich muss die Schaltungsanordnung, die nachfolgend beschrieben
wird, entworfen sein, um Rauschen zu minimieren und Spannungsstabilität sicherzustellen.
3 ist ein Blockdiagramm einer Schaltungsanordnung,
die in einem einzelnen Integrierte-Schaltung-Chip gebildet werden soll. Der Chip
ist ein Analogsignalverarbeitungschip, der entworfen ist, um zweidimensionale Bilder
zu erfassen und zu verarbeiten, der Kreuzkorrelationsinformationen an eine externe
Steuerung liefert, die nicht gezeigt ist. Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
verwendet die Steuerung die Bildkreuzkorrelationswerte, um X-Y-Positionsinformationen
abzuleiten. Die X-Y-Positionsinformationen werden dann verwendet, um ein lineares
Bild von den Bilddaten zu rekonstruieren, die unter Verwendung des Bildsensors
22 in 2 erfasst wurden.
Bei dem Ausführungsbeispiel von 3
ist der Navigationssensor 24 ein Array mit 32 Zeilen und 68 Spalten
von Photoelementen. Ein Array von 68 Spaltenübertragungsverstärkern
17 überträgt Signale auf eine Zeile-um-Zeile-Weise von dem Navigationssensor
24 zu einem Array von 64 Gleichsignalentfernungsschaltungen 19.
Bei einem kosteneffizienten Bilderfassungssystem ist es schwierig, einen Zielbereich
mit perfekt einheitlicher Lichtintensität über den gesamten Bereich, der
erfasst werden soll, zu beleuchten. Die Fähigkeit, eine einheitliche Beleuchtung
zu liefern, ist häufig proportional zu den Kosten der Optik und der Lichtquelle.
Darüber hinaus treten bei der Abwesenheit von Zelle-um-Zelle-Kalibrierung eines
herkömmlichen integrierten Lichtsensors einige Empfindlichkeitsvariationen
auf, als Folge von Beschränkungen der Integrierte-Schaltung-Verarbeitungstechnologie.
Bei dem Navigationssystem für die Verwendung mit dem Analogsignalverarbeitungschip
von 3 ist es erforderlich, dass Kreuzkorrelationen
zwischen einem einfallenden Bild und einem Bild, das vorher an einer anderen Position
relativ zu einem Bilderfassungsarray erfasst wurde, berechnet werden. Alle Variationen
bei der Beleuchtung und Photoelement-Empfindlichkeit verschlechtern das Korrelationssignal.
Folglich wurden die räumlichen Gleichsignalentfernungsschaltungen
19 von 3 entworfen, um die Integrität
der Korrelationssignale beizubehalten, während die Kosten des Systems relativ
niedrig gehalten werden. Geringe Raumfrequenzänderungen bei der Beleuchtung
und Photoelement-Empfindlichkeit, die andernfalls das Korrelationssignal verfälschen
würden, sind von dem Navigationsbild entfernt. Außerdem haben die Gleichsignalentfernungsschaltungen
ebenfalls eine inhärente Tiefpasscharakteristik. Ein Rechenarray
21 empfängt Daten von den Gleichsignalentfernungsschaltungen
19 und führt lokale Differenzberechnungen an den Daten durch, bevor
ein Kreuzkorrelationsausgang 23 der Off-Chip-Steuerung übertragen
wird. Außerdem ist in 3 eine Quelle
25 einer Steuerlogik für die verschiedenen Komponenten des Chips gezeigt.
Photoelementschaltung
4 ist ein Schaltbild einer Photoelementschaltung.
5 ist ein detaillierteres Schaltbild eines Photoelementpaars.
Einfallendes Licht wird in einen Strom umgewandelt, der während einer Abtastperiode
integriert wird. Der gespeicherte Wert wird regelmäßig ausgelesen, so
dass er für einen nächsten Schritt in einer Verarbeitungssequenz verfügbar
ist. An dem Beginn eines Integrationszyklusses wird ein Rücksetzschalter
28 in 4 vorübergehend „ein"-geschaltet,
um einen Integrationskondensator 30 auf 3,25 Volt zurückzusetzen.
Wie es in 5 gezeigt ist, ist der Rücksetzschalter
28 ein p-Kanaltransistor, der „ein"-geschaltet wird durch Anlegen
eines logisch niedrigen Zustands an das Gate des Transistors über eine erste
Rücksetzleitung 32. Photostrom, der durch eine Photodiode
34 erzeugt wird, wird durch einen PNP-Transistor 36 verstärkt.
Die Photodiode und der Transistor definieren zusammen mit der parasitären Kapazität
38 ein Photoelement 40. Der verstärkte Photostrom lädt
den Integrationskondensator 30 über einen Transistor 52 nach
unten zu einem Pegel von 1,75 Volt. Am Ende der Abtastperiode wird ein Leseschalter
42 „ein"-geschaltet, um den gespeicherten Wert entlang einer Leseleitung
44 an einen Übertragungsverstärker 46 auszugeben. Wie
es in 5 gezeigt ist, ist der Leseschalter ein n-Kanaltransistor,
der durch eine Lesesteuerleitung 48 gesteuert wird.
Die Photodiode 34 des Photoelements 40 erzeugt ansprechend
auf den Empfang von Lichtphotonen einen Strom. Die Photodiode ist mit der Basis
des PNP-Transistors 36 verbunden. Die Photodiode kann der Basis/Kollektorabschnitt
des Transistors sein, so dass der Transistor ein Phototransistor ist. Die Sperrspannungsdiodenkapazität
38 ist eine parasitäre Kapazität, die 0,16 pF sein kann. Bei
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei dem es ein 32 × 68 Elementarray
gibt, wurde die optische Leistung an der Photodiode auf 1,1 nW bestimmt. Dies bewirkt
einen Strom von 0,6 nA in der Diodenstromquelle. Auf Grund des geringen Strompegels
wird eine Verstärkung benötigt zum Sicherstellen, dass das optische Variationssignal,
das nur etwa sechs Prozent des Basisphotostroms für Anwendungen ist, bei denen
Oberflächentextur das Bild von Interesse ist, ausreichend Spannungsdifferenzen
erzeugt, um von Rauschen unterschieden zu werden.
Der PNP-Transistor 36 des Photoelements 40 verstärkt
den Photostrom. Die Verstärkung, die durch den Transistor geliefert wird, ermöglicht
die Verwendung eines Integrationskondensators 30, der die Reproduzierbarkeit
von Photoelement zu Photoelement ermöglicht. Beim Nichtvorliegen von Verstärkung
würde der niedrige Strom von der Photodiode 34 einen sehr kleinen
Kondensator, z. B. 10 fF als einen Integrator erfordern, um eine 2 Volt-Schwingung
zu erlangen. Auf Grund der parasitären Effekte wäre dies schwierig, um
auf einer Element-zu-Element-Basis zu reproduzieren. Das Ändern des Photoelement-Layouts
von einer Diode zu einer Substrat-PNP-Vorrichtung ist eine praktische Möglichkeit
zum Liefern von Stromverstärkung. Ein Betawert von 18 erhöht den Ausgangsemitterstrom
auf 11,4 nA. Somit kann ein Integrationskondensator von 0,20 pF verwendet werden.
Dies ermöglicht die Reproduzierbarkeit, aber ist nicht so groß um eine
übermäßige Fläche zu erfordern.
Ein Problem mit der Schaltung von 4 ist,
dass eine direkte Beta-Abhängigkeit in die Ausgangsstrombestimmung und daher
die Integrationskondensatorspannung eingeführt wird. Das Testen hat jedoch
gezeigt, dass das Anpassen der Vorrichtung von Einheit zu Einheit gut ist, so dass
die Effekte der Beta-Abhängigkeit gering sein sollten.
Eine Servoschaltung ist durch drei MOS-Transistoren 50,
52 und 54 gebildet. Die drei MOS-Transistoren bilden einen Verstärker
mit einer gemeinsamen Gatestufe 42 für den Ausgang des Phototransistors
36. Um eine ordnungsgemäße Übertragung des Stroms, der in
dem Photoelement 40 erzeugt wird, zu dem Integrationskondensator
30 zu erreichen, muss die Photodiodenumkehrspannung (d. h. die Transistorbasisspannung)
bei einem im wesentlichen einheitlichen Pegel gehalten werden. Falls es der Spannung
an dem Basisknoten 56 ermöglicht wird, sich zu verschieben, würde
der Photostrom zumindest teilweise beim Laden und Entladen der Diodenkapazität
38 oder der Transistorbasenkollektorkapazität aufgebraucht, anstatt
Strom zu liefern, der durch den Substrat-PNP-Transistor 36 verstärkt
wird.
Die Transistorbasisspannung an dem Knoten 56 wird durch die
drei MOS-Transistoren 50, 52 und 54 bei einem wesentlich
festen Pegel gehalten. Obwohl es für das Erreichen der gewünschten Operation
nicht wesentlich ist, ist bei dem Ausführungsbeispiel von 4
und 5 der im wesentlichen feste Spannungspegel etwa
gleich wie der NMOS-Schwellenwertpegel über AVSS an dem Spannungsknoten
58. Die drei MOS-Transistoren arbeiten durch den Transistor 52,
der als ein Quellenfolger für den Emitterknoten 62 des PNP-Transistors
arbeitet, als eine negative Rückkopplungsschleife. Somit wird die Basisspannung
durch die Emitterspannung des Transistors gesteuert. Dies ist möglich, weil
die Basisspannung, d. h. der Photodiodenausgang an dem Kondensator 30 einen
sehr hohen Impedanzpegel aufweist. Der Transistor 52 wirkt als eine gemeinsame
Gatestufe, die den zusätzlichen Vorteil aufweist, eine zusätzliche Isolation
des Emitterknotens 62 und des Basisknotens 56 des Transistors
von dem Spannungshub eines PHTO1-Knotens 64 zu liefern.
Mit Bezugnahme auf 4, 5
und 6 wird die Ausgangsspannung an dem PHTO1-Knoten
64 durch den Rücksetzschalttransistor 28 für die Rücksetzperiode
bei 3,25 Volt gehalten, d. h. VBB1. Wenn der Schalttransistor elektrisch „ein"
ist, wird der CGN1-Knoten 66 bei etwa 2,6 Volt gehalten und der Emitterknoten
62 wird bei etwa 1,4 Volt gehalten. Die Basisspannung an dem Knoten
56 ist beinahe 1,0 Volt.
Wenn die Lichtquelle, die das Medium von Interesse beleuchtet, „ein"-geschaltet
ist, fließt ein Photostrom von etwa 0,6 nA von der Basis des Transistors
36 zu dem Kollektorknoten 58, der mit AVSS verbunden ist. Bei
7,0 &mgr;s von dem Beginn der Zeitsequenz von 6 wird
bewirkt, dass das Rücksetzsignal an der ersten Rücksetzleitung
32, d. h. RST1B zu einem logisch hohen Zustand geht, wodurch der Rücksetzschalter
28 „aus"-geschaltet wird. Als Folge senkt sich der Ausgang an dem
PHTO1-Knoten 64 auf lineare Weise stufenförmig abwärts, während
der Strom des Emitters des Phototransistors 36 von einer kapazitiven Struktur
gezogen wird, die durch die Gate-zu-Kanal-Kapazität eines ersten n-Kanaltransistors
68 parallel zu einem zweiten n-Kanaltransistor 70 gebildet wird.
Die Transistoren 68 und 70 von 5
sind durch den Integrationskondensator 30 in 4
dargestellt. Der Spannungsbereich von Interesse ist von 3,25 Volt bis 1,75 Volt.
Folglich werden die Gates des ersten und des zweiten n-Kanaltransistors
68 und 70 ausreichend hoch gehalten, so dass die Gate-zu-Kanal-Kapazität
der Vorrichtungen über dem Schwellenwertpegel der Vorrichtungen liegt.
Während der Integrationszeit, in der der Rücksetzschalter
28 „aus" ist, bleiben die Spannungen an dem Emitterknoten
62 und dem Basisknoten 56 durch die oben beschriebene negative
Rückkopplungsschleife stabilisiert. Die Spannung an den Basisknoten bleibt
innerhalb eines Bereichs von etwa 2 mV.
Nach etwa 20 Mikrosekunden Integrationszeit für die Simulationsübung
wird der Leseschalter 42 mit einem positiv laufenden Gatepuls zu dem Transistor
42 „ein"-geschaltet, durch die Lesesteuerleitung 48. Der
positive Gatepuls dauert etwa 200 ns. Der Betrieb des Übertragungsverstärkers
46 zieht den PHTO1-Knoten 64 herunter zu 1,75 Volt. Dies erreicht
die Übertragung des Signals von dem Integrationskondensator 30 von
4 zu dem Kondensator 72 in dem Übertragungsverstärker.
Am Abschluss des Übertragungsprozesses wird bewirkt, dass die Lesesteuerleitung
48 zu einem logisch niedrigen Zustand zurückkehrt und es wird ebenfalls
bewirkt, dass die erste Rücksetzleitung 32 zu einem niedrigen Zustand
geht. Dies schaltet den Rücksetzschalter 28 „ein", und zieht
den PHTO1-Knoten 64 zurück hinauf zu 3,25 Volt.
Ladungsübertragung
Die Grundoperation eines bestimmten Spaltenübertragungsverstärkers
46 wird mit Bezugnahme auf 4 beschrieben.
Wenn der Übertragungsverstärker nicht in einem Auslesemodus ist, wird
die Leseleitung 44 zu dem zweiten Eingang 74 des Verstärkers
überbrückt. Das heißt, die beiden Eingänge werden bei 1,75 Volt
gehalten. Zur gleichen Zeit ist die Ausgangsleitung 108 mit einer zweiten
Quelle einer festen Spannung verbunden. Obwohl dies nicht wesentlich ist, kann die
Spannung an der Ausgangsleitung 108 3,25 Volt sein. Der Integrationskondensator
30 ist durch den Rücksetzschalter 28 auch mit 3,25 Volt verbunden.
Wenn mit Bezugnahme auf 4 und
5 der Rücksetzschalter 28 geöffnet
ist, variiert die Ladung über den Integrationskondensator 30 abhängig
von dem Photostrom, der an dem Photoelement 40 erzeugt wird. Nach einer
Integrationsperiode von etwa 40 &mgr;s werden die erste Eingangsleitung
76 und die Ausgangsleitung 108 des Übertragungsverstärkers
von den festen Spannungsquellen von 1,75 Volt bzw. 3,25 Volt getrennt. Auf die Verbindung
des Integrationskondensators 30 mit der ersten Eingangsleitung
76 hin, wird durch „Ein"-Schalten des Leseschalters 42
eine positive Störung an der ersten Eingangsleitung des Übertragungsverstärkers
empfangen. Der Ausgang des Verstärkers wird negativ und zieht die Ladung durch
den Übertragungskondensator 72 von der Leseleitung 44 und
bringt den Spannungswert zurück auf 1,75 Volt. Dies wird durch die Verstärkung
des Verstärkers bewirkt. Da Ladung bewahrt wird, wird Ladungsmenge, die erforderlich
ist, um den Integrationskondensator 30 von seinem Endintegrationswert zu
dem Potential, d. h. 1,75 Volt, der zweiten Eingangsleitung 74 zu bringen,
von dem Integrationskondensator 30 auf den Übertragungskondensator
72 gezogen. Die Gleichung, die den Betrieb der Integration und Ladungsübertragung
regelt, ist:
out = Vout – [(Vcap – Iph(&bgr;
+ 1)Tint/Cint) – Vbott]Cint/Ctran
wobei
out
die Ausgangsspannung des Übertragungsverstärkers am Ende der Übertragungsoperation
ist,
Vout
die Anfangsspannung an der Ausgangsleitung 108 ist (d. h. 3,25 Volt),
Vcap
die Anfangsspannung für den Integrationskondensator ist (d. h. 3,25 Volt),
Iph
der Photodiodenstrom ist (d. h. 0,6 nA),
&bgr;
das Beta des Phototransistors 36 ist (d. h. 18).
Tint
die Integrationszeit für den Photoempfänger ist (d. h. 40 &mgr;s),
Cint
der Wert des Integrationskondensators ist (d. h. 0,2 pF),
Vbott
der Vorspannungswert an dem zweiten Eingang 74 des Übertragungsverstärkers
ist (d. h. 1,75 Volt), und
Ctran
der Wert des Übertragungskondensators ist (d. h. 0,4 pF).
Wie es vorher angemerkt wurde, ist der Betrieb des Rechenarrays
21 von 3 eine Korrelationsoperation. Falls
der Anfangsteil der Korrelationsoperation betrachtet wird, wird die Differenz zwischen
den Signalen der zwei am nächsten benachbarten Photoelemente subtrahiert. Eine
genaue Interpretation der Daten erfordert, dass die Eingangssignale zu dem Rechenarray
stark abhängig sind von Differenzen bei der optischen Beleuchtung, die an den
verschiedenen Photoelementen des Photoempfängerarrays 24 empfangen
werden. Folglich bewirkt die Fehlanpassung von Vorrichtungen, die sich aus Herstellungsunterschieden
von Vorrichtungen ergibt, Ungenauigkeiten. Darüber hinaus ist die Integrationszeit
für die Photoelemente 40 &mgr;s, was eine Zykluszeit zum Auslesen des gesamten
Arrays in der Größenordnung von 50 &mgr;s liefert. Da eine CMOS-Schaltungsanordnung
bevorzugt wird, um eine Operation mit geringer Leistung mit hoher Schaltungsdichte
zu erreichen, ist 1/f-Rauschen ebenfalls ein Problem. Die Analyse hat gezeigt, dass
es wahrscheinlich ist, dass während diesem Zeitrahmen in dem Versatz des Übertragungsverstärkers
46 Drift auftritt. Folglich würde ein Mechanismus zum Ausrichten aller
Spaltenübertragungsverstärker auf im wesentlichen den gleichen Versatzwert
ermöglichen, dass die Operation des nachfolgenden Verarbeitens genauer ist.
Als Folge ist die Versatzsteueroperation, die nachfolgend beschrieben wird, vorgesehen.
Versatzkompensation
Mit Bezugnahme auf 7 ist der Spaltenübertragungsverstärker
46 so gezeigt, dass er einen ersten und einen zweiten Eingang
74 und 76 aufweist, die selektiv zusammen im Nebenschluss geschaltet
sind durch vier Transistorvorrichtungen 78, 80, 82 und
84. Zwei der Transistoren arbeiten als Schalter, während die anderen
beiden ein Maß an Ladungsinjektionskompensation liefern. Das Schalten der Transistorvorrichtungen
wird durch ein Signal an einer TRNRST-Leitung 86 gesteuert. Wenn das Signal
auf der Leitung 86 hoch ist, sind die Eingänge 74 und
76 beide über die VBB3-Leitung 88 mit einer Quelle einer
festen Spannung verbunden. Bei dem obigen Beispiel ist die VBB3-Spannung 1,75 Volt.
Inverter 110 und 112 liefern die ordnungsgemäßen Signalpegel
an die Transistorvorrichtungen 78–84.
Wenn der Spaltenübertragungsverstärker 46 zwischen
Ausleseoperationen ist, platziert das Signal auf der Leitung 86 den Übertragungsverstärker
in einen Rücksetzmodus. Das Übertragungsrücksetzsignal verbindet
die Eingänge 74 und 76miteinander und verbindet gleichzeitig
die Ausgangsleitung 108 über eine Leitung 114 mit einer Quelle
von VBB2. Eine zweite Bank von vier Transistorvorrichtungen 116 wird durch
das Übertragungsrücksetzsignal auf der TRNRST-Leitung 86 gesteuert,
um die Ausgangsleitung 108 mit der Quelle von VBB2 zu verbinden oder von
derselben zu trennen. Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die VBB2-Spannung
3,25 Volt. Die Auswahl der Eingangs- und Ausgangsspannungen stellt sicher, dass
die Ausgangsspannung etwa in dem Mittelbereich der Betriebsspannungsversorgung für
nachfolgende Stufen zentriert ist. In der zweiten Bank 116 der Transistorvorrichtungen
sind zwei der Vorrichtungen vorgesehen, um Ladungsinjektionskompensation zu erreichen.
Eine dritte Bank 118 von vier Transistorvorrichtungen ist
enthalten, um selektiv die Ausgangsleitung 108 des Übertragungsverstärkers
46 mit einer Leserückkopplungsleitung 120 zu verbinden. Die
dritte Bank 118 und die Leserückkopplungsleitung 120 bilden
einen Teil einer Versatzeinstellschleife. Erneut sind zwei der Transistoren in der
Bank lediglich zum Zweck der Ladungsinjektionskompensation vorhanden. Eine Anzahl
von Gates 122, 124, 126, 128 und eine Taktvorrichtung
130 sind verbunden, um einen ordnungsgemäßen Betrieb der zweiten
und dritten Bank 116 und 118 zu liefern. Jede dieser Vorrichtungen
arbeitet auf herkömmliche Weise und kann ohne weiteres durch eine andere herkömmliche
Schaltungsanordnung ersetzt werden, wie es für Fachleute auf diesem Gebiet
klar ist.
Wenn der Übertragungsverstärker 46 in einem Rücksetzmodus
ist, sind die beiden Eingänge 74 und 76 durch die erste Bank
der Transistoren 78–84 mit 1,75 Volt verbunden und die
Ausgangsleitung 108 ist durch die zweite Bank 116 von Transistorvorrichtungen
vorübergehend mit 3,25 Volt verbunden. Während einer Versatzsteueroperation
verbindet die dritte Bank 118 von Transistorvorrichtungen die Ausgangsleitung
mit der Leserückkopplungsleitung 120, nachdem die zweite Bank
116 „aus"geschaltet ist. Bezug nehmend auf 8
wurde, um die Komplexität zu reduzieren, die Schaltungsanordnung von
7 auf einen einzigen Block 132 reduziert.
Eine Spannungsquelle 134, für die verschiedenen Vorspannungs- und
Rücksetzspannungen, die notwendig sind, um die Schaltungsanordnung zu betreiben,
ist ebenfalls in Blockform gezeigt. Schließlich zeigt 8
einen Versatzeinstellverstärker 136 mit einem ersten Knoten
138, der mit der VBB2-Leitung 114 verbunden ist und einen zweiten
Knoten 140 aufweist, der mit der Leserückkopplungsleitung
120 verbunden ist.
Der Versatzeinstellverstärker 136 ist allen Spaltenübertragungsverstärkern
17 des Photoempfängerarrays 24 von 3
gemeinsam. Der zweite Knoten 140 in 8 ist
jedoch zu einem Zeitpunkt nur mit einem Übertragungsverstärker verbunden.
In der Tat, wenn die achtundsechzig Spaltenübertragungsverstärker gleichzeitig
in einem Auslesemodus sind, ist der zweite Knoten 140 elektrisch isoliert
von dem Empfangen irgendwelcher Signale von den Übertragungsverstärkern.
Bei dem Betrieb des Versatzeinstellverstärkers 136 wird
der Spannungszustand an der Leserückkopplungsleitung 120 mit der festen
Spannung an der VBB2-Leitung 114 verglichen. Im Idealfall sind die Spannungszustände
an den Knoten 138 und 140 identisch, so dass die Spannung an dem
Ausgangsknoten 142 und an der OFA-Leitung 144 bei dem nominalen
Ausgangsvorspannungspegel sind. Schwankungen bei der Vorrichtungsherstellung und
anderen Leistungsfähigkeitsmechanismen erzeugen jedoch Versätze. Als Folge
sind die Spannungszustände an den Knoten 138 und 140 unterschiedlich
und erzeugen ein Versatzsignal, das über die OFA-Leitung 144 zu dem
Schaltungsanordnungsblock 132 geleitet wird. Wie es in 7
gezeigt ist, ist die Leitung 144 mit dem Spaltenübertragungsverstärker
46 verbunden, um Versatzkompensation des Übertragungsverstärkers
zu liefern.
Die OFA-Leitung 144 ist an einem Versatzkorrekturtor
146 mit dem Übertragungsverstärker 46 verbunden, wie
es in 7 gezeigt ist. Mit Bezugnahme auf 9
ist die interne Schaltungsanordnung des Übertragungsverstärkers
46 gezeigt. Ein Teil der Schaltungsanordnung von 9
ist herkömmlich und ist für einen Fachmann auf diesem Gebiet ohne weiteres
verständlich. Eine solche herkömmliche Schaltungsanordnung wird hierin
nicht erklärt. Der herkömmlichen Schaltungsanordnung ist jedoch eine Versatz-Abtasten-und-Halten-Schaltung
148 hinzugefügt, auf die durch das Versatzkorrekturtor 146
des Übertragungsverstärkers zugegriffen wird. Am Ende einer Rücksetzoperation,
in der der bestimmte Übertragungsverstärker mit dem Versatzeinstellungsverstärker
136 von 8 verbunden ist, wird die Abtasten-und-Halten-Schaltung
aufgefrischt. Ein Signal, das an einem Auffrischtor 150 des Übertragungsverstärkers
empfangen wird, spannt eine vierte Bank von Transistorvorrichtungen 152
ordnungsgemäß vor, zum Verbinden des Versatzkorrekturtors 146
mit der OFAM-Leitung 154. Die OFAM-Leitung 154 führt zu einem
Paar von Transistoren, die sich kombinieren, um als Speicherkondensator für
das Versatzeinstellsignal zu arbeiten. Ein dritter Transistor 160 wird
durch das Versatzkorrektursignal vorgespannt, um eine Versatzkompensation an die
herkömmliche Schaltungsanordnung des Übertragungsverstärkers zu liefern.
Beim Betrieb wird die Versatzkorrektur durch Bilden einer Schleife
erreicht, die an der Ausgangsleitung 108 des Übertragungsverstärkers
46 beginnt und sich zu dem Versatzkorrekturtor 146 des Übertragungsverstärkers
fortsetzt. Wenn mit Bezugnahme auf 7 der erste und
der zweite Eingang 74 und 76 des Verstärkers mit VBB3 (z.
B. 1,75 Volt) verbunden sind und die Ausgangsleitung 108 mit VBB2 (z. B.
3,25 Volt) verbunden ist und dann davon getrennt wird durch die
zweite Bank 116 von Transistorvorrichtungen, wird die Versatzsteuerungsoperation
angeleitet durch Verbinden der Ausgangsleitung 108 mit der Leserückkopplungsleitung
120 durch die dritte Bank 118 von Transistorvorrichtungen. Falls
keine Versatzkorrektur benötigt wird, ist der Spannungszustand an der Leserückkopplungsleitung
120 gleich VBB2. Mit Bezugnahme auf 8 vergleicht
der Versatzeinstellverstärker 136 die Spannung an der Leserückkopplungsleitung
120 mit dem erwarteten Spannungszustand, d. h. der VBB2-Spannung. Der Verstärker
136 ist eine Differenzzelle mit einem Ausgangsknoten 142, der
mit der Versatzeinstellungsleitung 144 verbunden ist. Diese Versatzeinstellungsleitung
vollendet die Schleife durch Verbinden mit dem Versatzkorrekturtor 146
des Übertragungsverstärkers 46, wie es in 8
und 9 gezeigt ist. Während einem Auffrischintervall
ermöglicht es die vierte Bank 152 von Transistorvorrichtungen, dass
das Signal an dem Versatzkorrekturtor 146 durch die Transistoren
156 und 158 gespeichert wird. Die gespeicherte Ladung liefert
eine Versatzkorrektur an die Übertragungsverstärkerschaltungsanordnung
bis zu dem nächsten Auffrischintervall.
Wie es vorher angemerkt wurde, ist jeder Spaltenübertragungsverstärker
46 sequentiell mit den Photoelementen in einer bestimmten Zeile von Photoelementen
verbunden. Bei einem Ausführungsbeispiel gibt es achtundsechzig Spalten und
zweiunddreißig Zeilen von Photoelementen. 10 stellt
fünf der Spalten 162, 164, 166, 168 und
170 dar, wobei jede Spalte selektiv mit einem anderen Übertragungsverstärker
46, 172, 174, 176 und 178 verbunden
ist.
Mit kurzer Bezugnahme auf 5 ist das Photoelement
40 von 4 gepaart mit einem zweiten Photoelement
102 von der gleichen Spalte gezeigt. Folglich ist jedes Photoelement verbunden,
durch „Ein"-Schalten eines Leseschalters 42 und 101 mit
der gleichen Leseleitung 44. Lesesteuerleitungen 48 und
90 liefern eine individuelle Steuerung der Leseschalter, so dass keine
zwei Photoelemente gleichzeitig mit dem Übertragungsverstärker verbunden
sind. Außerdem sind die Rücksetzvorrichtungen 28 und
92 gezeigt, die mit getrennten Rücksetzleitungen 32 und
94 und mit den getrennten PHTO-Knoten 64 und 96 verbunden
sind. Das zweite Photoelement umfasst seine eigene Gateschaltungsanordnung, die
durch die MOS-Transistoren 98, 99 und 100 geliefert wird,
die auf die gleiche Weise arbeiten wie die MOS-Transistoren 50,
52 und 54 des ersten Photoelements 40. Schließlich
umfasst das zweite Photoelement speicherkapazitive Transistoren 104 und
106, die als Integrationskondensator für das zweite Photoelement arbeiten.
Beim Betrieb der Schaltung von 10 beträgt
die Integrationszeit für die Photoelemente 40 und 102 in
jeder Spalte 162–170 etwa 40 &mgr;s. Nach einem Integrationsintervall
wird der Leseschalter 42 der ersten Zeile von Photoelementen
40 geschlossen, so dass jeder Übertragungskondensator 72
der verschiedenen Übertragungsverstärker 46, 172,
174, 176 und 178 eine Ladung empfängt, die der Lichtenergie
entspricht, die das Photoelement 40 in der ersten Zeile trifft. Die empfangene
Ladung wird über Ausgabeleitungen 108, 180, 182,
184 und 186 zu einer nachfolgenden Verarbeitungsschaltung übertragen.
Die Auslesezeit einer einzigen Zeile wird auf zwischen 200 ns und 300 ns geschätzt.
Nach dem Auslesen der ersten Zeile werden die Leseschalter 42 geöffnet
und die Leseschalter 101 der zweiten Zeile von Photoelementen
102 werden geschlossen. Dieser Prozess wird wiederholt, bis jede Zeile
von Photoelementen gelesen ist.
Die oben beschriebene Versatzeinstelloperation erfordert nicht mehr
als vier &mgr;s. Daher können zumindest acht Übertragungsverstärker
46 und 172–178 auf eine sequentielle Weise mit
dem Versatzeinstellverstärker 136 von 8
verbunden werden, während jedem 40 &mgr;s Integrationsintervall, in dem die
Übertragungsverstärker zwischen Übertragungsoperationen inaktiv sind.
Die Abtasten-und-Halten-Schaltung 148 jedes Übertragungsverstärkers,
wie es in 9 gezeigt ist, ist entworfen, um sicherzustellen,
dass es keinen wesentlichen Spannungsabfall an der Speicherkapazität gibt,
die durch die Transistoren 156 und 158 geliefert wird. Somit kann
Rücksetzen bezüglich des Übertragens von Photoelementsignalen ohne
Zeitverlust auftreten.
Gleichsignalentfernungsschaltungen
Ein Problem beim Verarbeiten von Signalen von dem Navigationsarray
24 von Photoelementen durch das Rechenarray 21 von 3
umfasst die potentielle Verfälschung der Verarbeitung als Folge einer Charakteristik,
die in einer Nachbarschaft von Photoelementen üblich ist. Beispielsweise kann
ein Scanner eine Quelle zum Beleuchten des Substrats aufweisen, während der
Scanner relativ zu einem Original bewegt wird. Es ist schwierig, eine gesamte Betrachtungsregion
ohne Schwankungen bei der Beleuchtung zu beleuchten. Signalverarbeiten kann durch
solche Schwankungen nachteilig beeinträchtigt werden.
Die Gleichsignalentfernungsschaltungen 19 von 3
haben die Grundfunktion des Entfernens Niederraumfrequenzschwankungen in der Nachbarschaft
von Photoelementen. Wie es oben angemerkt wurde, können die
Gleichsignalentfernungsschaltungen auch eine Tiefpasscharakteristik aufweisen, die
eingestellt sein kann, um Raumfrequenzkomponenten bei hohen Frequenzen zu entfernen.
Somit können die Gleichsignalentfernungsschaltungen eine Bandpasscharakteristik
aufweisen. Die Gleichsignalentfernungsschaltungen wandeln das ursprüngliche
Bild in ein Bild von lokalen Unterschieden um. Der Lokale-Unterschiede-Lösungsansatz
führt dazu, dass das ursprüngliche Bild zerstört wird, aber für
Anwendungen, wie z. B. die Bestimmung einer Scannerbewegung relativ zu einem Original
ist dies kein Problem. Die Entfernung von Niederraumfrequenzen behält die Integrität
von Korrelationssignalen bei. Darüber hinaus hat der Lokale-Unterschiede-Lösungsansatz
den zusätzlichen Vorteil des Reduzierens der dynamischen Bereichsanforderungen
des Rechenarrays 21, das tatsächlich die Bildkreuzkorrelationen berechnet.
Zusätzlich zum Überwinden der nachteiligen Effekte von Schwankungen
bei der Beleuchtung eines Substrats, wie es durch den Navigationssensor
24 betrachtet wird, macht die Entfernung von Niederraumfrequenzen die Navigationsoperation
weniger anfällig für Dinge wie z. B. dass der Navigationssensor so positioniert
wird, dass eine Hauptregion des Arrays Papierfasern einer schattierten Region eines
abgetasteten Originals betrachtet, während die Papierfasern, die durch einen
zweiten Abschnitt des Arrays betrachtet werden, außerhalb der schattierten
Region liegen.
Da die Spaltenübertragungsverstärker 17 die erfassten
Bilddaten in einer zeit-multiplexten Zeile-um-Zeile-Weise übertragen, kann
eine Gleichsignalentfernung bei paralleler Verarbeitung stattfinden. In
11 sind fünf Photoempfängerausgänge
188, 190, 192, 194 und 196 von fünf
unterschiedlichen Spaltenübertragungsverstärkern mit Schaltnetzwerken
198, 200, 202, 204 und 206 leitfähig
verbunden. Jedes Schaltnetzwerk steuert seine Eingänge tormäßig durch
eine Reihe von Schaltern, die durch digitale Steuereingänge von der Steuerlogik
25 von 3 gesteuert werden. Die Ausgänge
jedes Schaltnetzwerkes 198–206 sind in einem zugeordneten
Gleichsignalentfernungsverstärker 208, 210 und
212 verbunden. Abhängig von dem Schaltnetzwerk können die Gleichsignalentfernungsschaltungen
in jedem einer Anzahl von Modi sein, einschließlich einem Testmodus und einem
Gleichsignalentfernungsdeaktiviertmodus.
Mit kurzer Bezugnahme auf 15 wird ein
Beispiel von vier möglichen Funktionsweisen des Gleichsignalentfernungsverstärkers
210 von 11 charakterisiert. In dem NODCR-(Keine-Gleichsignalentfernung-)Modus
ist der Ausgang 236 des Verstärkers 210 der gleiche wie der
Eingang INP, der direkt durch das Schaltnetzwerk 202 mit der Photoempfängerausgangsleitung
192 verbunden ist. In dem TST-(Test-)Modus hängt das Ausgangssignal
des Gleichsignalentfernungsverstärkers von drei bekannten Testausgängen
ab: TC, TL und TR.
In den Gleichsignalentfernungsmodi von F1 und F2 sind Niederraumfrequenzkomponenten
des Photoempfängerausgangs PHR(i) auf der Leitung 192 entfernt. Nachfolgend
wird die Implementierung der Schaltungsanordnung von 1
näher erklärt, zum Subtrahieren des Photoempfängerausgangs auf der
Leitung 188 von dem Photoempfängerausgang 192. Der Begriff
DCRCM bezieht sich auf einen Gleichsignalwert, der ausgewählt ist, um einen
positiven Mittelbereichsspannungswert festzulegen zum Ermöglichen einer nachfolgenden
Verarbeitung des analogen Signals von der WDATA(i)-Leitung 236. Der F2-Modus
von 15 unterscheidet sich von dem F1-Modus in seiner
Auswahl von Photoempfängerausgängen an gegenüberliegenden Seiten
des Photoempfängerausgangs PHR(i). Weil das Schaltnetzwerk 202 nicht
mit den nächsten Nachbarphotoempfängern verbunden ist, wird eine breitere
Abtastung zum Entfernen von Niederfrequenzinformationen erreicht. Der „Primäreingang"
in dem F1- und F2-Modus ist der PHR(i)-Ausgang und lokale Differenzierung wird erreicht
durch die Subtraktion von Sekundäreingängen von PHR(i + 2) und PHR(i –
2). Ein Ausführungsbeispiel, das eine zweidimensionale Gleichsignalentfernung
ermöglicht, wird nachfolgend mit Bezugnahme auf 16
und 17 beschrieben.
Die Funktion des Mittelschaltnetzwerkes 202 wird mit Bezugnahme
auf 11, 12 und
13 näher beschrieben. Zusätzlich zu der Verbindung
192 mit dem wirksam zugeordneten Photoempfänger PHR(i) empfängt
das Schaltnetzwerk 202 Eingänge von den Photoempfängerausgängen
188 und 196, die die Photoempfänger sind, die durch zwei
von den Photoempfängern von Interesse entfernt wurden. Die Photoempfängerausgänge
werden über die vorher beschriebenen Übertragungsverstärker empfangen.
Andere Eingänge für einen möglichen Ausgang durch jedes
Schaltnetzwerk 202 sind Testeingänge TL 214, TR
216 und TC 218. Die Testeingänge werden von der Steuerlogik
25 von 3 empfangen. Schließlich ist ein
Gleichsignalentfernungsgleichtakt-(DCRCM-)Eingang 220 mit jedem Schaltnetzwerk
verbunden, für eine potentielle Ausgabe zu dem zugeordneten Gleichsignalentfernungsverstärker
210. DCRCM ist ein Gleichtaktsignal, das im wesentlichen eine Hinzufügung
eines Gleichsignalterms ist, um es dem Bildsignal zu ermöglichen, innerhalb
des Betriebsbereichs der nachfolgenden Schaltungsanordnung zu variieren. Falls beispielsweise
das Rechenarray 21 von 3 Betriebsverstärker
umfasst, die linear nur zwischen 0 Volt und 5 Volt als ihren Eingang arbeiten, kann
das Gleichtaktsignal als 2,5 Volt ausgewählt werden.
Mit besonderer Bezugnahme auf 13 ist
das Schaltnetzwerk konfiguriert durch Einstellen eines binären Eingangspaars
CFIG1 222 und CFIG0 224 auf eine von vier möglichen Kombinationen.
Außerdem kann ein Kalibrierungssignal an der CAL-Leitung 226 empfangen
werden. Das CAL-Signal wird verwendet, um eine Bedingung zu liefern, in der nur
die INP(i)-Leitung 228 ein Signal von dem Schaltnetzwerk 202 zu
dem Gleichsignalentfernungsverstärker 210 leitet. Somit trennt das
CAL-Signal die DIN-Ausgänge 230, 232 und 234 während
einer Versatzkorrekturoperation, die von der Versatzsteueroperation der Übertragungsverstärker
getrennt ist.
Die Schaltungsanordnung von 11–13
kann auf eine von vier Weisen konfiguriert werden durch Steuern der Konfigurationssignale
an den Leitungen 222 und 224. In einem ersten Modus wird eine
Gleichsignalentfernung deaktiviert. In diesem Modus wird der Photoempfängerausgang
auf der Leitung 192 über die INP(i)-Leitung 228 weitergeleitet
zu dem WDATA(i)-Ausgang 236. Das heißt, der Gleichsignalentfernungsverstärker
210 wirkt als ein Eins-Verstärker, in dem PHR(i) = INP(i) = WDATA(i).
Die DIN-Signale entlang den Ausgängen 230, 232 und
234 werden in diesem Modus nicht verwendet, da die Gates 242 und
252 in 13 nicht die erforderlichen Gleichsignalentfernungsfreigabesignale
an den Leitungen 244–250, 256 und 258
liefern.
In einem zweiten Modus definieren die Konfigurationssignale an den
Leitungen 222 und 224 einen Testmodus, in dem das Gate
242 Freigabesignale an den Leitungen 244 und 246liefert.
Bei dieser Bedingung wird der DCRCM-Gleichtakteingang 220 durch das Schaltnetzwerk
202 zu der INP(i)-Leitung 228 geleitet. Die Testeingänge
TL 214, TR 216 und TC 218 werden durchgeleitet zu den
Ausgängen 234, 232 bzw. 230. Die Testeingänge
sind bekannte Signale und ermöglichen eine vollständige Charakterisierung
des Gleichsignalentfernungsverstärkers 210.
Eine dritte Konfiguration des Schaltnetzwerkes 202 wird als
der Gleichsignalentfernungsfunktions-1-Modus bezeichnet. In dem F1-Modus ist die
INP(i)-Leitung 228 mit der DCRCM-Leitung 220 verbunden, DINP(i)
= PHR(i), DINMO(i) = PHR(i – 2) und DINMI(i) = PHR(i – 2). Dieser
dritte Modus wird aktiviert durch Liefern eines logisch hohen Zustands an der Leitung
250 und eines logisch niedrigen Zustands an der Leitung 248 durch
das Gate 252.
Die vierte Konfiguration wird als Gleichsignalentfernungsfunktions-2-Modus
bezeichnet. In dem F2-Modus sind die Signale an den Ausgängen 228,
230 und 232 gleich wie diejenigen des F1-Modus, d. h. INP(i) =
DCRCM, DINP(i) = PHR(i), und DINMO(i) = PHR(i – 2). Der F2-Modus verbindet
jedoch den DINM1(i)-Ausgang 232 mit der PHR(i + 2)-Leitung 196.
Das Gate 254 löst die ordnungsgemäßen Signale entlang den
Leitungen 256 und 258 aus, zum Aktivieren des F2-Modus.
Der Gleichsignalentfernungsverstärker 210 ist in
14 gezeigt. Der Verstärker umfasst eine erste
Differenzzelle Ay 260 und eine zweite Differenzzelle Ax 262. Der
INP(i)-Ausgang 228 wird an der zweiten Differenzzelle empfangen, während
die anderen drei Ausgänge 230, 232 und 234 von
12 an der ersten Differenzzelle empfangen werden.
Die zweite Differenzzelle 262 umfasst ein Differenzpaar von
Transistoren 264 und 266. Die Transistoren 268 und
270 liefern eine Stromspiegellast für Transistoren 264 und
266. Eine verschachtelte kaskadierte Ausgangsstufe wird durch vier seriell
verbundene Transistoren 272, 274, 276 und 278gebildet.
Zusätzlich zu den Transistoren 272 und 278 sind die Transistoren
280 und 282 durch die Spannungen NCON4 und PCON4 vorgespannt,
um als Konstantstromquellen zu wirken. Diese zwei Spannungen und auch die Vorspannungsspannungen
VBP und VBN werden durch Konstantspannungsquellen erzeugt und geliefert.
Wie es nachfolgend näher erklärt wird, umfasst der Gleichsignalentfernungsverstärker
210 eine Versatzkorrekturschaltungsanordnung. Transistoren 284
wirken als Schalter, um eine Eins-Verstärkungsrückkopplung zu erreichen.
Versatzkorrekturtransistoren 286, 288, 290 und
292 sind in der Triodenregion vorgespannt, um eine Versatzkorrektur in
den Verstärker einzuführen.
Die Gleichsignalentfernungsoperation wird aktiviert durch „Ein"-Schalten
der Transistoren 294 und 296 unter Verwendung der Signalleitungen
238 und 240, die vorher mit Bezugnahme auf 13
beschrieben wurden. Andererseits wird die Gleichsignalentfernung deaktiviert, wenn
die Schalter 294 und 296 „aus"-geschaltet werden, so dass
der Verstärker 210 ein einfacher Eins-Verstärkungspufferverstärker
wird, ohne den Ausgang WDATA(i) = INP(i).
In einem Gleichsignalentfernungsmodus erzeugt die erste Differenzzelle
260 einen Strom (Iy) gleich:
Iy = gmy(2·DINP – (DINM0 + DINM1))(1)
Auf gleiche Weise erzeugt die zweite Differenzzelle 262 einen
Strom (Ix) gleich:
Ix = gmx(INP – WDATA)(2)
Da die zweite Differenzzelle eine negative Rückkopplung umfasst,
die in 11 einfach als eine Rückkopplungsleitung
298 gezeigt ist, wird der Strom Ix auf –Iy
gezwungen. Wenn folglich die Gleichsignalentfernung aktiviert ist:
gmy(2·DINP – (DINM0 + DINM1)) = –gmx(INP
– WDATA)(3)
die Gleichung (3) kann neu geschrieben werden als:
Die Transkonduktanz gmx wird durch eine Bank
300 von acht Transistoren moduliert. Vier der Transistoren in der Bank
sind in der Triodenregion durch eine Spannung GAINADJ vorgespannt, um als Verstärkungsdegenerationswiderstände
für das Differenzpaar von Transistoren 264 und 266 zu wirken.
Die anderen vier Transistoren in der Bank 300 werden als Schalter verwendet,
um selektiv die Verstärkungsdegenerationswiderstands-Transistoren zu überbrücken
und sind unter der Steuerung der G1 und G2 Digitalverstärkungssteuereingänge.
Die G1 und G2 Spannungen werden durch die in 3 gezeigte
Steuerlogik 25 eingestellt.
In der Bank 300 von acht Transistoren können die vier
resistiven Transistoren 302, 304, 306 und 308
bezeichnet werden als r302, r304, r306 bzw. r308.
Einschließlich den Effekten der Verstärkungsdegenerationswiderstände
ist die Transkonduktanz der zweiten Differenzzelle 262:
wobei gmx0 die nicht-degenerierte gm der zweiten Differenzzelle ist und
wobei r302 = r304 und r306 = r308. Die
Werte G1 und G2 sind die booleschen Komplemente der digitalen Steuereingänge
G1
und
G2
und haben Werte von 0 oder 1. Die Werte der Degenerationswiderstände r302–r308
sind moduliert durch Variieren des Steuerspannungseingangs-GAINADJ-Signals an der
Leitung 310.
Unter Verwendung von &bgr;264 und &bgr;302
zum Bezeichnen von u0C0xW/2L für Transistoren
264 und 302 und durch Vernachlässigen von VDS302
und VDS304 kann gmx0r302 ausgedrückt werden
als:
Gleichartig dazu kann unter Vernachlässigung von VDS306
und VDS308 gmx0r302 ausgedrückt werden als:
Mit gmy gmx0, &bgr;264/&bgr;302
= 4 und &bgr;264/&bgr;306 = 8, können die Gleichungen
(5), (6) und (7) verwendet werden, um gmy/gmx aus zudrücken
als:
Für nominale Vorspannungsbedingungen und GAINADJ = 5 Volt kann
die Gleichung (8) vereinfacht werden auf:
Das Einsetzen der Gleichung (8) in die Gleichung (4) ergibt die Verstärkernominalübertragungs-Charakteristik:
WDATA = INP + (1 + 0,75·G1 + 1,50·G2)(2·DINP –
(DINM0 + DINM1))(10)
Wie es oben angemerkt wurde, kann das Schaltnetzwerk 202
von 12 und 13 verwendet
werden, um den Gleichsignalentfernungsverstärker 210 in einen von
vier Modi zu versetzen. 15 ist die Tabelle, die die
Übertragungscharakteristika der Schaltungsanordnung in jedem der vier Modi
zusammenfasst. In den Gleichsignalentfernungsmodi von F1 und F2 werden Niederraumfrequenzkomponenten
des Photoempfängerausgangs 192 von 11
tatsächlich entfernt durch Subtrahieren des Mittelwerts der Signale, die durch
einen Gleichsignalentfernungsverstärker 210 von zwei oder mehr Photoempfängern
empfangen werden, von einem Signal von Interesse. In dem F1-Modus ist das Signal
von Interesse das PHR(i)-Signal von der Leitung 192. Dieses Signal wird
an der DINP(i)-Leitung 230 in 14 empfangen.
Da DINP(i) sowohl mit dem Transistor 314 als auch dem Transistor
316 verbindet, ist PHR(i) in der Gleichung des F1-Modus als multipliziert
mit Zwei gezeigt. In diesem Modus wird das Signal von PHR(i – 2) zu sowohl
der DINM1(i)-Leitung 232 als auch der DINM0(i)-Leitung 234 geschaltet,
so dass PHR(i – 2) ebenfalls mit Zwei multipliziert wird. Der Differenzwert
wird multipliziert mit gmy/gmx, der von dem DCRCM-Wert subtrahiert
wird. Erneut ist der DCRCM-Wert ausgewählt zum Festlegen eines positiven Mittelbereichsspannungswerts
für eine nachfolgende Verarbeitung des analogen Signals bei der WDATA(i)-Leitung
236.
In dem F2-Modus von 15 bleiben die Signale
an der INP(i)-Leitung 228, der DINP(i)-Leitung 230 und der DINM0(i)-Leitung
234 gleich, aber die DINM1(i)-Leitung 232 wird von der Verbindung
mit der PHR(i – 2)-Ausgangsleitung 188 zu der PHR(i + 2)-Leitung
196 geschaltet. Das Filtern gemeinsamer Komponenten tritt auf, aber die
Gemeinsamkeit ist mit Bezugnahme auf drei Photoempfänger anstatt auf zwei.
Der Photoempfänger PHR(i) steuert die Transistoren 314 und
316. Der Photoempfänger PHR(i – 2) steuert den Transistor
318, während der Photoempfänger PHR(i + 2) den Transistor
320 steuert.
Die Anzahl von Transistoren, die durch jeden Photoempfänger gesteuert
werden, oder die Bereiche solcher Transistoren können variiert werden, um die
Gewichtung der unterschiedlichen Photoempfänger zu variieren.
Die Schaltungen von 16 und
17 liefern eine Modifikation des F2-Modus. In
16 wird das Signal von einem Photoempfänger ohne
Verzögerung zu der Leitung 192 geleitet. Das heißt, das Signal
entlang 192 ist in Echtzeit (t). Ein Paar von Verzögerungsschaltungen
290 und 292 ist in der Reihe entlang einer zweiten Leitung
294 geschaltet. Das Signal an der Leitung 294 ist der Photoempfängerausgang
mit einer Verzögerung von 2&tgr;.
Die Verzögerungsschaltungen 290 und 292 entlang
der zweiten Leitung 294 ermöglichen eine zweidimensionale Gleichsignalentfernung.
Das heißt, ein Sekundäreingang für eine Gleichsignalentfernung kann
von einer anderen Zeile innerhalb der gleichen Spalte sein wie die Quelle des Primäreingangs.
Der F2-Modus wird dann:
Die Schaltung von 17 wird verwendet,
um die F2-Funktionsweise zu implementieren. Gemeinsame Leitungen in 12
und 17 werden durch identische Bezugszeichen identifiziert.
Die Schaltung von 17 bleibt die gleiche bezüglich
des Primäreingangs an der Leitung 192 und einen der Sekundäreingänge
an der Leitung 188. Der Sekundäreingang an der Leitung 294
ist jedoch von dem gleichen Übertragungsverstärker wie der Primäreingang
an der Leitung 192. Der Eingang ist von der gleichen Spalte, aber die Verzögerung
von 2&tgr; ergibt sich daraus, dass der Sekundäreingang von einer anderen
Zeile ist. Vorzugsweise ist die Verzögerung &tgr; gleich der Abtastzeit der
Übertragungsverstärker.
Die Verwendung der Verzögerungsschaltungen 290 und
292 in 16 ist nicht wesentlich für den
Betrieb der zweidimensionalen Gleichsignalentfernungsfunktion. Beispielsweise können
die entsprechenden Sekundäreingänge geliefert werden durch Abtasten-und-Halten-Schaltungen,
die auf eine Round-Robin-Weise arbeiten.
Die Schaltungen von 12–14
und 16 und 17 überwinden
wirksam die nachteiligen Effekte von Schwankungen bei der Beleuchtung eines Substrats,
das durch ein Photoempfängerarray betrachtet wird. Darüber hinaus ist
bei der Verwendung der Erfindung beim Liefern von Navigationsinformationen, wie
es oben angemerkt wurde, die Navigationsoperation weniger beeinträchtigt durch
Dinge wie z. B. dass ein Abschnitt eines Navigationsarrays Papierfasern einer schattierten
Region eines abgetasteten Originals betrachtet, während die Papierfasern, die
durch einen zweiten Abschnitt des Arrays betrachtet werden, außerhalb der schattierten
Region des Originals sind.
Obwohl dies nicht wesentlich ist, umfasst der Gleichsignalentfernungsverstärker
210 von 14 Versatzkorrektur zum Reduzieren
von Spannungsversätzen, wie z. B. diejenigen, die durch herstellungsinduzierte
Variationen in Vorrichtungsparametern erzeugt werden. Transistoren 322,
324, 326, 328, 330 und 332 werden verwendet,
um Versatzkorrektur zu implementieren. Um einen Versatzkorrekturzyklus durchzuführen,
wird der Schalter 322 mit dem CAL-Eingangssignal in der Leitung
226 „ein"-geschaltet und verbindet dadurch den Gleichsignalverstärkerausgang
WDATA(i) mit einem OFST_CTRL-Knoten 334. Die negative Rückkopplung,
wie sie durch die Leitung 298 in 11 an der
zweiten Differenzzelle 262 gezeigt ist, wird durch „Aus"-schalten
des Transistors 284 getrennt. Die Differenzeingänge zu den Zellen
260 und 262 werden kurzgeschlossen durch die Nebenschlussschalttransistoren
328, 330 und 332. Wenn die Eingänge kurzgeschlossen
sind, verstärkt der Gleichsignalentfernungsverstärker 210 den
Eingangsversatz. Versatzkorrekturtransistoren 286, 288,
290 und 292 sind in der Triodenregion vorgespannt. Falls die Spannung
an dem OFST_CTRL-Knoten 334 nicht gleich der Vorspannungsspannung VBP ist,
sind Stromspiegel, die durch die Transistoren 268 und 270 und
die Transistoren 336 und 338 geliefert werden, unsymmetrisch und
erzeugen eine zusätzliche Spannung an dem WDATA(i)-Ausgang 236. Wenn
A01 die offene Schleifenverstärkung des Verstärkers
210 von den herkömmlichen Eingängen ist, ist der Verstärker
bestimmt, um die folgende Beziehung zwischen dem OFST_CTRL-Knoten und dem Ausgang
236 aufzuweisen:
Wenn der Verstärkerausgang über den Transistor
322 mit dem OFST_CTRL-Knoten verbunden ist, wird ein neuer negativer Rückkopplungsweg
eingeführt. Da die Verstärkung von dem OFST_CTRL-Knoten zu dem Verstärkerausgang
etwa 100 Mal geringer ist als die Verstärkung von dem herkömmlichen Eingang
zu dem Ausgang bewirkt der temporäre negative Rückkopplungsweg, der durch
den Transistor 322 erzeugt wird, dass ein Signal gleich 100 Mal dem Eingangsversatz
zwischen dem OFST_CTRL und der Vorspannungsspannung VBP entwickelt wird.
An dem Ende eines Kalibrierungszyklus wird der CAL-Eingang zu einem
logisch niedrigen Zustand gebracht, so dass der OFST_CTRL-Knoten 334 von
dem WDATA(i)-Ausgang 236 getrennt ist. Der Transistor 324 wird
als ein Kondensator etwa gleich 300 fF verwendet. Das Versatzkorrektursignal, das
während dem Korrekturzyklus erzeugt wird, wird als Ladung an dem Gate des Transistors
324 gespeichert. Falls gewünscht, kann die Versatzkorrektur deaktiviert
werden durch Treiben des Gates des Transistors 326 auf einen niedrigen
Zustand über die Leitung 340 und dadurch Überbrücken des
OFST_CTRL-Knotens 334 zu dem Vorspannungseingang VBP.
Anspruch[de]
Eine Schaltungsanordnung zum Übertragen von Signalen, die Lichtintensitäten
angeben, die an Fotoelementen in einer Zeile von Fotoelementen erfasst werden, wobei
die Schaltungsordnung eine Mehrzahl (17) von Signalerzeugungsschaltungen
(46, 174 und 178) umfasst, wobei die Schaltungen mit
den Fotoelementen (40) in der Zeile von Fotoelementen verbunden sind, derart,
dass jede Schaltung einem unterschiedlichen Fotoelement in der Zeile eindeutig zugeordnet
ist, wobei jede Schaltung einen Ausgang (108, 182 und
186) aufweist, eine Mehrzahl (19) von Gleichstromentfernungseinrichtungen
(208, 210 und 212) zum Entfernen von Komponenten einer
niedrigen Raumfrequenz von den Ausgängen der Schaltungen, dadurch gekennzeichnet,
dass jede Gleichstromentfernungseinrichtung einer einzigen speziellen Schaltung
wirksam zugeordnet ist und das spezielle Fotoelement der speziellen Schaltung eindeutig
zugeordnet ist, wobei jede Gleichstromentfernungseinrichtung einen primären
Eingang (230) aufweist, der verbunden ist, um ein Signal von dem Ausgang
der speziellen Schaltung zu empfangen, wobei jede Gleichstromentfernungseinrichtung
einen ersten und einen zweiten sekundären Eingang (232 und
234) umfasst, die verbunden sind, um ein Signal zu empfangen, das von zumindest
einer der Schaltungen ausgegeben wird, die eindeutig einem der Fotoelemente zugeordnet
ist, das durch ein Zwischenfotoelement von dem speziellen Fotoelement der Zeile
beabstandet ist, wobei jede Gleichstromentfernungseinrichtung eine Differenzeinrichtung
(260 und 262) zum Liefern eines Ausgangssignals (236)
ansprechend auf Analogsignalunterschiede zwischen der Signalausgabe, die an dem
primären Eingang empfangen wird, und den Signalausgaben,
die an den sekundären Eingängen empfangen werden, aufweist.Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 1, bei der jede Gleichstromentfernungseinrichtung
(208, 210 und 212) eine erste Differenzzelle (260)
aufweist, die den primären Eingang (230) und zumindest einen sekundären
Eingang (232 und 234) aufweist, wobei die erste Differenzzelle
einen Ausgangsknoten aufweist, der auf einen Signalunterschied zwischen dem primären
Eingang und dem zumindest einen sekundären Eingang anspricht, wobei jede Gleichstromentfernungseinrichtung
ferner eine zweite Differenzzelle (262) umfasst, die einen ersten Eingang,
der mit dem Ausgangsknoten der ersten Differenzzelle verbunden ist, und einen zweiten
Eingang (298) und einen Zweite-Zelle-Ausgangsknoten (236) aufweist,
wobei der zweite Eingang durch eine Negativrückkopplungsschleife mit dem Zweite-Zelle-Ausgangsknoten
verbunden ist.Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der die Fotoelemente
(40) angeordnet sind, um eine erste Zeile von Fotoelementen zu bilden,
wobei die spezielle Schaltung dem speziellen Fotoelement in der ersten Zeile eindeutig
zugeordnet ist und das spezielle Fotoelement durch ein Zwischenfotoelement in der
ersten Zeile von allen Fotoelementen beabstandet ist, die den Schaltungen eindeutig
zugeordnet sind, die Ausgänge aufweisen, die mit dem zumindest einen sekundären
Eingang (232 und 234) verbunden sind.Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 3, bei der jede Gleichstromentfernungseinrichtung
(208, 210 und 212) einem unterschiedlichen Fotoelement
(40) in der ersten Zeile wirksam zugeordnet ist.Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 4, die eine Mehrzahl von
zweiten Zeilen (102) von Fotoelementen umfasst, die mit der ersten Zeile
(40) angeordnet ist, um Spalten (162, 164,
166, 168 und 170) von Fotoelementen zu definieren, wobei
jede der Gleichstromentfernungseinrichtungen einer unterschiedlichen Spalte von
Fotoelementen wirksam zugeordnet ist.Ein Verfahren zum Liefern einer Gleichstromentfernung für einzelne
Ausgänge (108, 182 und 186) einer Mehrzahl (17)
von Signalverarbeitungsschaltungen (46, 174 und 178),
wobei jede Signalerzeugungsschaltung einem unterschiedlichen Fotoelement in einer
Zeile von Fotoelementen eindeutig zugeordnet ist, derart, dass die Ausgänge
erfasstes Licht angeben, das folgende Schritte aufweist:
Dedizieren einer unterschiedlichen Gleichstromentfernungsschaltung (208,
210 und 212) jeder Signalerzeugungsschaltung;
Liefern eines Signals von dem Ausgang jeder Signalerzeugungsschaltung zu der Gleichstromentfernungsschaltung,
der die Signalerzeugungsschaltung dediziert ist, gekennzeichnet durch: ein Richten
des Signals an einen primären Eingang (230) der dedizierten Gleichstromentfernungsschaltung;
Liefern eines ersten sekundären Signals zu einer entsprechenden Anzahl von
sekundären Eingängen (232 und 234) jeder Gleichstromentfernungsschaltung,
wobei jedes sekundäre Signal zu einer spezifischen Gleichstromentfernungsschaltung
auf den Ausgang von einer der Signalerzeugungsschaltungen anspricht, die einem der
Fotoelemente eindeutig zugeordnet ist, das durch ein Zwischenfotoelement von dem
Fotoelement beabstandet ist, das der Signalerzeugungsschaltung zugeordnet ist, der
die spezifische Gleichstromentfernungsschaltung dediziert ist; und
Erzeugen eines gleichstromentfernten Signals aus jeder Gleichstromentfernungsschaltung
zum Entfernen von Komponenten einer niedrigen Raumfrequenz von den Ausgängen
der Signalerzeugungsschaltungen, wobei das gleichstromentfernte Signal auf Analogsignalunterschiede
zwischen der Signalausgabe, die an dem primären Eingang empfangen wird, und
dem zumindest einen sekundären Signal anspricht.