Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Verfahren
zum Minimieren der Frequenzverschiebung bzw. des Frequenzversatzes zwischen Satelliten-
oder drahtlosen Netzwerkkomponenten. Spezieller ausgedrückt bezieht sich die
vorliegende Erfindung auf ein Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebungen
in verteilten Satelliten- und/oder drahtlosen Netzwerken. Ein entsprechendes System
wird auch offenbart.
Diese Anmeldung basiert auf und beansprucht die Priorität der
US-Provisional-Anmeldung mit den Seriennrn. 60/062,497, 60/064,673 und 60/062,496.
In einem verteilten Satelliten-/Funknetzwerk, basierend auf Frequenz-/Zeitvielfachzugriff-(FDMA-,
TDMA-)Technologie, übertragen Verkehrsendgeräte Daten zueinander in kurzen
Bursts. Jedes Endgerät benutzt einen lokalen Takt, um Trägerfrequenzen
für die Übertragung und für den Empfang von Bursts zu erzeugen. Aufgrund
einer Anzahl von Faktoren ist die Frequenz, bei welcher ein Endgerät ein Signal
überträgt, unterschiedlich zu der Frequenz, bei welcher das Signal aktuell
bei einem Zielendgerät empfangen wird. Dieser Unterschied in der Frequenz kann
bis zu 20 KHz hoch sein. Es sollte beachtet werden, dass diese Fehlanpassung in
der Frequenz einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
des Empfangs eines Bursts hat. Im Allgemeinen, je größer die Differenz
zwischen der empfangenen Frequenz und der erwarteten Frequenz ist, desto größer
ist die Wahrscheinlichkeit des Abhandenkommens des Bursts oder des Detektierens
des Bursts, wobei jedoch Bitfehler in den Vorgang eingeführt werden. Ähnliche
Probleme existieren bezüglich CDMA-, d.h. Codevielfachzugriffssystemen.
Spezieller ausgedrückt, die Frequenzfehlanpassung zwischen Endgeräten
wird durch folgende Faktoren verursacht:
- (1) das Aufwärtswandlungsgerät am Sender;
- (2) das Abwärtswandlungs- und Aufwärtswandlungsgerät an dem Satelliten;
- (3) das Abwärtswandlungsgerät am Empfänger; und
- (4) den Satelliten-Dopplereffekt, welcher durch die Bewegung des Satelliten
verursacht
wird.
Es wird gewürdigt werden, dass die meisten dieser Faktoren eine
sich zeitlich ändernde Veränderung im Frequenzversatz verursachen. Beispielsweise
können verhältnismäßig schnelle Änderungen im Frequenzversatz
bzw. in der Frequenzverschiebung aufgrund von Temperaturänderungen auftreten.
Außerdem können verhältnismäßig langsame Veränderungen
im Frequenzversatz dem Geräte-Altern, z.B. dem Endgerät-Altern, zugeordnet
werden.
Traditionell wurde dieses Problem durch das Gestalten von Satelliten/Funkburst-Demodulatoren
gelöst, welche in der Lage sind, große Frequenzverschiebungen handzuhaben.
Es sollte beachtet werden, dass dies zu einer komplexeren und teureren Modem-Implementierung
führt. Es sollte auch erwähnt werden, dass dies anzeigt, dass die Sendeleistungspegel
hoch sind, um die Burst-Erkennung zu maximieren, was zu weiterer Systemkomplexität
führt. Beispielsweise wird im US-Patent Nr. 5,619,525 für Wiedeman et
al. ein Verfahren zum Betreiben eines Satellitenkommunikationssystems veröffentlicht,
wobei das Verfahren eine adaptive Regelkreisleistungssteuerung liefert. Zuerst sendet
die Bodenstation ein Referenzsignal in Aufwärtsrichtung mit einer Frequenz
zu dem Satelliten. Das Referenzsignal in Aufwärtsrichtung erfährt eine
Abschwächung zwischen der Bodenstation und dem Satelliten aufgrund z.B. einer
Regenzelle. Der Satellit empfängt dann das Referenzsignal und wiederholt das
Referenzsignal bei einer zweiten Frequenz als ein Referenzsignal in Abwärtsrichtung,
welches von dem Satelliten gesendet wird. Die zweite Frequenz ist kleiner als die
erste Frequenz und ist durch die Regenzelle nicht signifikant beeinträchtigt
oder abgeschwächt. Das Referenzsignal in Abwärtsrichtung wird mit einer
Leistung gesendet, welche eine Funktion der Leistung des empfangenen Referenzsignals
in Aufwärtsrichtung ist. Dann wird das Referenzsignal in Abwärtsrichtung
empfangen und wird benutzt, um den Betrag an Abschwächung zu bestimmen, welcher
wenigstens durch das Referenzsignal in Abwärtsrichtung zwischen der Bodenstation
und dem Satelliten erwartet wurde. Danach wird die gesendete Leistung des Referenzsignals
in Aufwärtsrichtung entsprechend dem bestimmten Betrag der Abschwächung
einjustiert, um so im Wesentlichen die erfahrene Abschwächung zu kompensieren.
Es wäre vorzuziehen, derartige Komplexität zu vermeiden.
Was benötigt wird, ist ein Verfahren zum Minimieren von Frequenzverschiebungen
in Satellitennetzwerken und Ähnliches. Im US-Patent Nr. 5,613,193 für
Ishikawa et al. wird ein System und Verfahren zur Frequenzverschiebungskompensation
in einem Satelliten-Mobilkommunikationssystem veröffentlicht. Die Frequenzverschiebungskompensation
wird durch ein Enhanced Automatic Frequency Control-(EAFC-) bzw. verstärktes
automatisches FrequenzsteuerungsSystem durchgeführt, in welchem ein Pilot-(Referenz-)Signal
über eine Referenz-Erdstation, welche physikalisch von einer Land-Erdstation
getrennt ist, gesendet wird. Unter Benutzung des Pilot-Steuersignals misst die Land-Erdstation
die Frequenzverschiebung in einem Signal, welches von einer Mobil-Erdstation
über einen Satelliten aufgrund von Frequenzverschiebung empfangen wird, wobei
ein Transponder in dem Satelliten und ein lokaler Oszillator in der Mobil-Erdstation
benutzt werden, und misst die Frequenzverschiebung aufgrund der Doppler-Verschiebung
durch die Bewegung des Satelliten. Die Land-Erdstation informiert dann die Mobil-Erdstation
von der gemessenen Frequenzverschiebung zum Steuern der lokalen Frequenz für
die Kommunikation. Deshalb erfordert die Referenz von Ishikawa et al, dass jedes
Paar von Endgeräten miteinander kommuniziert und Frequenzmessungen in Bezug
aufeinander durchführt. Außerdem misst nicht jedes Endgerät in dem
System, welches als Referenz von Ishikawa et al. vorgeschlagen wird, die Frequenzverschiebung,
d.h. zwischen den Mobillandstationen.
Was demnach benötigt wird, ist ein Verfahren, welches eine wesentliche
Reduktion des Fehlers zwischen der aktuell empfangenen Frequenz und der Frequenz,
welche an dem Demodulator programmiert ist, gestattet. Vorteilhafterweise wäre
es wünschenswert, ein Verfahren zu haben, welches einen maximalen Fehler zwischen
der aktuell empfangenen Frequenz und der Frequenz, welche an dem Demodulator programmiert
ist, von mehreren hundert Hertz zuzulassen, wobei Ê 100 Hz als realistischer
Maximalfrequenzfehler betrachtet werden kann. Es wird gewürdigt werden, dass
diese Fähigkeit dort kritisch ist, wo adäquate Leistungsfähigkeit
bei niedrigen Signal-Rausch-(SNR-)Pegeln problematisch ist, indem die herkömmlichen
Frequenzfehler-Korrekturtechniken benutzt werden, welche oben diskutiert wurden.
Zusammenfassung der Erfindung
Basierend auf dem Obigen und Vorausgegangenen kann gewürdigt
werden, dass es gegenwärtig eine Notwendigkeit entsprechend dem Stand der Technik
für ein Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung zwischen
Komponenten eines verteilten Systems gibt, welches die oben beschriebenen Mängel
überwindet. Die vorliegende Erfindung wurde durch einen Wunsch motiviert, die
Nachteile und Einschränkungen der gegenwärtig verfügbaren Technologie
zu überwinden und dadurch den Bedarf entsprechend dem Stand der Technik zu
erfüllen.
Eine Aufgabe entsprechend der vorliegenden Erfindung besteht darin,
ein Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung in einem verteilten
Netzwerk zu liefern, z.B. einem Satellitennetzwerk oder Funknetzwerk, was zu einem
System höherer Leistungsfähigkeit führt. Vorteilhafterweise würde
das System höherer Leistungsfähigkeit durch eine verbesserte Burst-Detektierungswahrscheinlichkeit
mit einem entsprechend niedrigeren Bitfehlerverhältnis charakterisiert.
Eine andere Aufgabe entsprechend der vorliegenden Erfindung besteht
darin, ein Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung in einem
verteilten Netzwerk zu liefern, z.B. einem Satellitennetzwerk oder Funknetzwerk,
welches zu einer Implementierung des z.B. TDMA-Modems mit niedrigeren Kosten führt.
Entsprechend einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung, anstatt des Erforderns
von Frequenzmessungen zwischen jedem Paar von Endgeräten, implementiert das
erfinderische Verfahren einen Algorithmus, welcher Messungen nur zwischen einzelnen
Endgeräten und dem Referenzendgerät erfordert. Entsprechend einem anderen
Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung werden diese Messungen unter Benutzung
von Referenz- und Steuerbursts durchgeführt. Es wird beachtet werden, dass
dies eine signifikante Abweichung von dem herkömmlichen Verfahren der Frequenzverschiebungsreduktion
darstellt, da das erfinderische Verfahren nicht erfordert, dass jedes Paar der Verkehrsendgeräte
miteinander kommuniziert und Frequenzmessungen in Bezug zueinander durchführt.
Vorteilhafterweise gestattet das erfinderische Verfahren natürlich
den Empfang von Aloha-Bursts, wobei ein Endgerät einen Burst von irgendeinem
sendenden Endgerät innerhalb eines gegebenen Zeitschlitzes empfangen kann.
Außerdem gestattet das Verfahren entsprechend der vorliegenden Erfindung natürlich
das Senden von Multicast-Bursts, wobei viele Endgeräte einen Burst von einem
oder mehreren sendenden Endgeräten innerhalb eines gegebenen Zeitschlitzes
empfangen können.
Noch eine weitere Aufgabe entsprechend der vorliegenden Erfindung
besteht darin, ein Verfahren für das Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung
in einem verteilten Netzwerk zu liefern, z.B. einem Satellitennetzwerk oder Funknetzwerk,
welches die Anzahl der Parameter minimiert, welche jedes Endgerät mit Bezug
auf das Frequenz-Management zu warten hat.
Noch eine andere Aufgabe entsprechend der vorliegenden Erfindung besteht
darin, ein Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung in einem
verteilten Netzwerk zu liefern, z.B. einem Satellitennetzwerk oder Funknetzwerk,
welches die Anzahl der Bursts minimiert, welche für den Zweck des Managens
von Frequenzverschiebung bestimmt sind.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile entsprechend der
vorliegenden Erfindung werden durch ein Verfahren zum Messen und Reduzieren von
Frequenzverschiebungen in einem Kommunikationsnetzwerk, wie es in Anspruch 1 aufgeführt
wird, geliefert.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile entsprechend der
vorliegenden Erfindung werden durch ein Kommunikationsnetz geliefert, wie es im
Anspruch 25 aufgeführt wird.
Diese und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
in der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen veröffentlicht
oder werden daraus offensichtlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Diese und verschiedene andere Merkmale und Gesichtspunkte der vorliegenden
Erfindung werden vollständig mit Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung
verstanden werden, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen gegeben
wird, in welchen gleiche oder ähnliche Ziffern benutzt werden und in welchen:
1 ein Hochpegel-, teilweise Block- und teilweise darstellendes,
Diagramm bzw. Zeichnung ist, welche für das Verständnis der Grundarbeitsweise
des Betreibens des Verfahrens entsprechend der vorliegenden Erfindung nützlich
ist;
2 ein Hochpegel-Blockschaltbild eines beispielhaften
Kommunikationsnetzwerks entsprechend der vorliegenden Erfindung ist, welches die
Konstruktion besitzt, welche in 1 dargestellt ist;
3 ein Hochpegel-, teilweise Block- und teilweise darstellendes,
Diagramm bzw. Zeichnung ist, welche für das Verständnis eines komplexeren,
alternativ arbeitenden Verfahrens entsprechend der vorliegenden Erfindung nützlich
ist;
4 ein Flussdiagramm ist, welches die Schritte darstellt,
welche zur Empfänger(Erfassungs-)Initialisierung entsprechend der vorliegenden
Erfindung gehören;
5 ein Flussdiagramm ist, welches die Schritte darstellt,
welche zu der Sender(Erfassungs-)Initialisierung entsprechend der vorliegenden Erfindung
gehören;
6 ein Flussdiagramm ist, welches die Schritte darstellt,
welche zu dem Empfängerbetrieb entsprechend der vorliegenden Erfindung gehören;
7 ein Flussdiagramm ist, welches die Schritte darstellt,
welche zu dem Senderbetrieb entsprechend der vorliegenden Erfindung gehören;
und
8 und 9 Hoch- bzw. Niedrigpegel-Blockschaltbilder
der herkömmlichen Frequenzverschiebungs-Messschaltung sind, welche bei den
verschiedenen bevorzugten Ausführungsformen entsprechend der vorliegenden Erfindung
benutzt werden kann.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Bevor eine detaillierte Diskussion der bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung begonnen wird, wird eine kurze Diskussion der neuen Verfahren
entsprechend der vorliegenden Erfindung gegeben, wobei auf 1
Bezug genommen wird, wobei ein Endgerät (TT) 200 operativ mit einem
Master-Referenzendgerät (MRT) 400 über einen Satellit
300 verbunden ist. Es sollte beachtet werden, dass in der Diskussion, welche
folgt, die Definitionen, welche sofort nachfolgend aufgeführt werden, anwendbar
sind:
- f
- – Nominalfrequenz einer Trägerschwingung;
- ui
- – Frequenzfehler, welcher durch das Sendegerät am Endgerät
i eingeführt wird;
- di
- – Frequenzfehler, welcher durch das Empfangsgerät am Endgerät
i eingeführt wird;
- Di
- – Frequenzfehler aufgrund der Dopplerverschiebung zwischen dem Satelliten
und dem Endgerät i;
- u0
- – Frequenzfehler, welcher durch das Sendegerät am MRT eingeführt
wird;
- d0
- – Frequenzfehler, welcher durch das Empfangsgerät an dem MRT eingeführt
wird;
- D9
- – Frequenzfehler aufgrund der Dopplerverschiebung zwischen Satellit und
dem MRT;
- s
- – Frequenzfehler, welcher durch den Satelliten eingeführt wird;
- RCi
- – Empfangsfrequenz-Korrekturfaktor am Endgerät i; und
- TCi
- Sendefrequenz-Korrekturfaktor am Endgerät i.
In dem System, das in 1 dargestellt ist,
d.h. einem verteilten Netzwerk, besitzt jede Trägerschwingung eine Nominalfrequenz
f. Jedes Endgerät "i"" programmiert seinen Modulator (Demodulator) auf diese
Frequenz fi, wenn es ein Burst auf der gegebenen Trägerschwingung sendet (empfängt).
Wenn das Endgerät "i" den Modulator auf der Frequenz fi programmiert, dann
wird die Frequenz fj, welche durch den Demodulator am Endgerät j "gesehen"
wird, durch den folgenden Ausdruck bezeichnet:
fj = [fi] + [ui + Di + s + dj + Dj]
Es wird beachtet werden, dass diese Frequenzfehlerkomponente, d.h.
der Term ui + Di + s + dj + Dj, welcher so hoch wie 20 kHz sein kann, eine wichtige
Rolle für die Demulatorleistungsfähigkeit spielt. Das Verfahren entsprechend
der vorliegenden Erfindung führt eine neue Vorgehensweise bezüglich des
dynamischen Messens und Reduzierens dieser Frequenzverschiebung zwischen den Endgeräten
ein. Vorzugsweise nutzt das erfinderische Verfahren kontinuierliche
Messungen und Korrekturen sowohl der Sende- als auch der Empfangs-Trägerschwingungsfrequenzen,
so dass die Frequenzverschiebung vorteilhaft auf 100 Hz oder weniger reduziert werden
kann. Es wird aus der Diskussion, welche folgt, gewürdigt werden, dass das
Verfahren der vorliegenden Erfindung einen sehr niedrigen Overhead bezüglich
der Systemkapazität auferlegt. Außerdem erfordert das Verfahren entsprechend
der vorliegenden Erfindung nicht, dass jedes Endgerät Daten zu jedem anderen
Endgerät sendet, welches fähig ist, seine Übertragung zu empfangen,
so dass damit eine signifikante Belastung bezüglich der Systemkapazität
in einem großen Netzwerk eliminiert wird. Nützlicherweise kompensiert
das Verfahren entsprechend der vorliegenden Erfindung natürlich zeitveränderliche
Komponenten der Frequenzverschiebung, z.B. derartige, welche durch Satellitenbewegung
verursacht werden, d.h. Dopplerverschiebungen, und solche, welche durch Temperaturfluktuationen
und durch Altern von Satelliten- und Bodengeräten verursacht werden.
Das Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebungen
in einem verteilten Netzwerk, welches nachfolgend im Detail beschrieben wird, misst
die Fehlerkomponenten, welche oben identifiziert sind, und kompensiert diese Fehlerkomponenten
durch das Einfügen eines Korrekturfaktors in der programmierten Frequenz, welcher
zu jedem Modulator und Demodulator in einer derartigen Weise gehört, dass der
Nettofrequenzfehler am Demodulator klein ist. Auf andere Weise ausgedrückt,
gestattet das Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung in einem
verteilten Netzwerk entsprechend der vorliegenden Erfindung die Berechnung von Fehlerkomponenten
ui, Di, S und Di für jedes Endgerät "i" in dem verteilten Netzwerksystem.
Es wird gewürdigt werden, dass dies jedem Endgerät "i" gestattet, seine
jeweilige Modulatorfrequenz für einen Burst um einen Faktor von (ui + Di) und
seine jeweilige Demodulatorfrequenz für einen Burst um einen Faktor von (di
+ Di) zu modifizieren. Demnach ist die Frequenz f, welche an dem Satelliten von
irgendeinem der Endgeräte "empfangen" wird, vorteilhafterweise gleich f + D0
+ u0, wobei sich die angehängte 0 auf ein Referenzendgerät bezieht, z.B.
das MRT 400.
Es wird gewürdigt werden, dass der Restfrequenzfehler an jedem
Endgerät "i" eine Funktion sowohl der Frequenzmessgenauigkeit als auch der
Präzision ist, welche zu jedem Endgerät und jeglichen Kurzzeitvariationen
in ui, Di, s oder di gehört. Es wird erwartet, dass der Restfrequenzfehler
an irgendeinem Punkt in dem verteilten System vorteilhafterweise in der Größenordnung
von 100 Hz sein wird; vorzugsweise wird der Restfrequenzfehler an irgendeinem Punkt
in dem verteilten System geringer als 100 Hz sein.
Es sollte beachtet werden, dass das Verfahren zum Messen und Reduzieren
von Frequenzverschiebung in einem verteilten Netzwerk entsprechend der vorliegenden
Erfindung annimmt, dass der Wert der Parameter ui, Di, s und di, d.h. der Fehlerkomponenten,
welche oben erwähnt sind, konstant für ein gegebenes Endgerät ist,
obwohl sogar gewürdigt werden wird, dass diese Parameter sich langsam über
die Zeit hinweg ändern können. Es sollte auch beachtet werden, dass bei
dem Verfahren zum Messen und Reduzieren der Frequenzverschiebung in einem verteilten
Netzwerk angenommen wird, dass diese Parameter für alle Trägerschwingungen
innerhalb eines Tansponders anwendbar sind, d.h. das Verfahren zum Messen und Reduzieren
von Frequenzverschiebung in einem verteilten Netzwerk arbeitet unter der Annahme,
dass die Werte dieser Parameter nicht eine Funktion der Trägerschwingungsfrequenz
sind.
Es sollte auch beachtet werden, dass das Verfahren zum Messen und
Reduzieren der Frequenzverschiebung in einem verteilten Netzwerk entsprechend der
vorliegenden Erfindung erfordert, dass jedes Endgerät in der Lage ist, die
Frequenzverschiebung eines empfangenen Bursts zu messen, d.h. die Differenz zwischen
dem erwarteten oder programmierten Frequenzwert und der aktuell empfangenen Frequenz.
Außerdem erfordert das Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung
in einem verteilten Netzwerk, dass Referenzstationen, z.B. MRT 400, einen
Referenzburst senden, welchen alle Endgeräte, z.B. alle Endgeräte in einem
Spot-Strahl, empfangen und nutzen, um die Empfangsfrequenzverschiebungen zu messen.
Außerdem erfordert das Verfahren zum Messen und Reduzieren von Frequenzverschiebung
in einem verteilten Netzwerk, dass alle Endgeräte periodisch einen Steuerburst
an die Referenzstation(en) senden, wobei der Steuerburst vorteilhafterweise angewendet
werden kann, die Sendefrequenzverschiebungen zu messen. Es wird gewürdigt werden,
dass derartige Steuerbursts typischerweise in Satelliten-/Funk-TDMA-Systemen für
das Steuern, Überwachen und für Zeitablaufzwecke irgendwie genutzt werden;
deshalb erfordert das Verfahren entsprechend der vorliegenden Erfindung keine zusätzlichen
Bursts, welche die Verfügbarkeit des Systems herabsetzen würden.
Außerdem wird gewürdigt werden, dass die Kommunikationssystemkomponenten
eine Struktur beinhalten, welche in der Lage ist, Frequenzfehlermessungen durchzuführen,
welche für einen Fachmann bekannt sind. Beispielsweise wird im US-Patent Nr.
5,640,431 ein Abschätzglied für Frequenzverschiebung veröffentlicht,
welches auf ein Referenzinformations-Extrahierglied folgt, um Referenzabtastwerte
von einem empfangenen Signal zu extrahieren. Das Abschätzglied für Frequenzverschiebung
beinhaltet eine Erfassungsschaltung, welche zuerst die Referenzinformation
filtert, um dadurch eine gefilterte Referenzreihenfolge zu bilden, und korreliert
dann die Reihenfolge gegenüber einem vorher festgelegten Referenzsignal, z.B.
einer Reihenfolge oder Familie von Kandidaten in einem diskreten Fourier-Transformations-(DCT-)Korrelationsglied.
Die ausgegebenen Korrelationswerte werden dann zu einer charakteristischen Abschätzung
eines Verschiebesignals benutzt, z.B. zu einer Abschätzung der Versatzfrequenz.
Für die DFT-Verarbeitung wird der Index, z.B. ein vorher festgelegter Wert
entsprechend einer Zeitrate einer Phasenänderungsmessung, des Spitzenausgangssignals,
welches in einem Spitzenwertdetektor detektiert wird, zu einem Tiefpassfilter (LPF)
geführt, dessen Ausgangssignal eine Anfangsfrequenzabschätzung f0
ist. Wenn man im Verfolgungsmode ist, d.h. nachdem das empfangene Signal anfangs
akquiriert wurde, wird der Referenzsymbolstrom zu einem Filter eingegeben und die
gefilterte Reihenfolge wird gegenüber einem früheren Abtastwert korreliert,
um die Phasendrehung in einem vorher festgelegten Zeitintervall zu bestimmen. Das
Ergebnis wird tiefpassgefiltert, entsprechend der früheren Abschätzung
einjustiert, was zu einer Frequenzabschätzung f führt.
Es sollte beachtet werden, dass viele Arten von Kommunikationssystemen,
z.B. persönliche Kommunikationssysteme, Fernmeldesysteme, Satellitenkommunikationssysteme,
Datennetzwerke u.Ä. angepasst und/oder gestaltet werden können, um die
Grundzüge zu benutzen, welche in dem US-Patent Nr. 5,640,431 beschrieben werden.
Es wird auch beachtet werden, dass die Schaltung, welche im US-Patent Nr. 5,640,431
veröffentlicht ist, nur eine von vielen möglichen Vorgehensweisen ist,
um feste und mobile Stationen zu liefern, welche die Fähigkeit beinhalten,
eine Frequenzabschätzung oder Messung durchzuführen.
Wie in 8 gezeigt wird, wobei diese Figur
im US-Patent Nr. 5,640,431 gefunden wurde, beinhaltet ein kohärenter Empfänger
100 einen Grundbandwandler 102, welcher ein Referenzsymbol empfängt,
welches im Signal des Streuspektrums codiert ist, über die Antenne des Empfängers
100, und welches das Signal für die weitere Verarbeitung bei den Grundbandfrequenzen
nach unten wandelt. Das Entstreuungsglied 104 entstreut als Nächstes
das Signal, und die Referenzabtastwerte 107 werden von dem Signal durch
das Referenzabtast-Extrahierglied/Demultiplexer 106 extrahiert. Die Referenzabtastwerte
107 werden dann zum Frequenzabschätzglied/AFC 110 geführt,
wo die Datenabtastwerte für die Phasendrehung durch das Frequenzverschiebungs-Korrekturausgangssignal
von AFC 110 in geeigneter Weise verzögert werden.
Während der Anfangsakquirierung bzw. -erfassung werden die Referenzabtastwerte
107 über den Schalter 109 als Eingangssignal 111
zum Erfassungsfrequenz-Abschätzglied 120 geroutet. Das Erfassungsfrequenz-Abschätzglied
120, welches ausführlicher nachfolgend beschrieben wird, bestimmt
eine Anfangsfrequenzabschätzung f0
131, welche zu dem Frequenzverfolgungsglied 140 geführt wird.
Es sollte erwähnt werden, dass die eingefügten Referenzsymbole
in Blöcken organisiert oder gleichmäßig verteilt werden können.
Für einen flachen Schwundkanal ist es wünschenswert, Referenzsymbole periodisch
und gleichförmig in einen Datenstrom einzufügen. Für einen DS-CDMA
in Aufwärtsrichtung mit einem RAKE-Empfänger für Frontende-Verarbeitung
kann man das Ausgangssignal jedes RAKE-"Fingers" als ein flaches Schwundsignal behandeln.
Demnach wird das Kommunikationssystem gleichförmig ein Referenzsymbol für
jedes Y-codierte Datensymbol einfügen. Bei der Erfassung koppelt der Schalter
109 die Referenzsymbole 107 zum Frequenzverfolgungsglied
140 für den Eingang 112. Das Frequenzverfolgungsglied
140, welches auch vollständiger nachfolgend beschrieben wird, bestimmt
eine Frequenzverschiebungsabschätzung f 160, basierend sowohl auf
f0
131 als auch auf dem Referenzabtasteingangssignal 112. Die Frequenzverschiebungsabschätzung
160 wird dann in der Schaltung 161 gewandelt und als Frequenzkorrektursignal
162 zu dem Mischglied 170 geführt. Das Mischglied
170 dient dazu, die Phase/Frequenz der Datenabtastwerte 108 vor
der Verarbeitung durch den Demodulator/Detektor 180 einzustellen.
9, ebenso aus dem '431-Patent herausgezogen, stellt
das Erfassungsfrequenz-Abschätzglied 120 dar. Die Referenzabtastwerte
107 werden erst gefiltert, um so die Mittelwertbildung zu bewirken, wodurch
die Signalverfälschung in dem nach unten abgetasteten Ausgangssignal des Filters
121 reduziert wird, da die gesamt entstreute Bandbreite mehrmals breiter
ist als die Referenzabtastbandbreite. Vorzugsweise arbeitet ein Boxcar-Filter
121 mit einer Länge L an den Referenzabtastwerten 107, obwohl
auch andere Filter angewendet werden können. Das Ausgangssignal des Filters
121 wird zu dem diskreten Fourier-Transformations-(DFT-)Speicher
122 geführt und dann zum DFT-Abschätzglied 124, welche
zusammen das Korrelationsglied 125 bilden. Das DFT-Abschätzglied
124 führt eine teilweise DFT-Berechnung an dem DFT-Speicher-122-Ausgangssignal
durch. Nach jeder Berechung des DFT-Abschätzgliedes 124 wird das als
Ausgangssignal gesetzte D zu dem Spitzenwertdetektor 126 geführt.
Der Index m des Filters mit dem Spitzenenergiewert wird bestimmt, und dieser Index
m wird durch das Filter 127 gefiltert, um die Effekte des Rauschens zu
reduzieren.
Eine erste bevorzugte Ausführungsform des Verfahrens zum Messen
und Reduzieren von Frequenzverschiebung in einem verteilten Netzwerk
entsprechend der vorliegenden Erfindung wird nun beschrieben, wobei auf die
1 und 2 Bezug genommen
wird. Es sollte erwähnt werden, dass das erfinderische Verfahren für Systeme
vorteilhaft ist, d.h. für ein Netzwerk mit globalen Strahlen oder ein Netzwerk
mit Spot-Strahlen, in welchem das Master-Referenzendgerät (MRT) seine eigenen
Übertragungen empfangen kann. Ein derartiges System ist in alternativen Ausführungen
in 1 und 2 dargestellt.
Zuerst Bezug nehmend auf 1 besteht das
System, welches entsprechend einer ersten Ausführungsform der neuen Verfahren
der vorliegenden Erfindung gesteuert wird, aus einem MRT 400, welcher wenigstens
an ein Endgerät (TT) 200 über einem Satelliten 300 angeschlossen
ist. Wie in 2 dargestellt wird, beinhaltet das Endgerät
200 vorzugsweise einen Modulator 204, um ein Signal der Frequenz
f zu erzeugen, welches operativ an einen Sender 202 gekoppelt ist, welcher
an eine Antenne angeschlossen ist (1). Vorteilhaft
beinhaltet das Endgerät 200 einen Empfänger 206, welcher
operativ sowohl an die Antenne der 1 als auch an einen
Demodulator 208 angeschlossen ist. Alle Komponenten 202,
204, 206 und 208 werden durch ein Steuergerät
210 gesteuert, wobei das Steuergerät an einen Speicher 212
angeschlossen ist, welcher verschiedene Datenwerte steuert, von denen alle detaillierter
nachfolgend diskutiert werden. Vorzugsweise beinhaltet das Endgerät
200 auch eine Frequenzmessschaltung 214, deren Betrieb unten detaillierter
diskutiert wird. Eine nicht eingrenzende mögliche Konfiguration der Frequenzmessschaltung
wurde oben diskutiert.
Noch weiter mit Bezug auf 2 kann das
MRT 400 vorteilhafterweise einen Modulator 404 zum Erzeugen eines
Signals bei einer vorher festgelegten Frequenz beinhalten, wobei der Modulator operativ
an einen Sender 402 gekoppelt ist, welcher an der Antenne der
1 angeschlossen ist. Vorteilhafterweise enthält
der MRT 400 auch einen Empfänger 406, welcher operativ sowohl
an die Antenne der 1 als auch an den Demodulator
408 angeschlossen ist. Alle Komponenten 402, 494,
406 und 408 werden durch ein Steuergerät 410 gesteuert,
wobei das Steuergerät an einen Speicher 412 angeschlossen ist, welcher
verschiedene Datenwerte speichert, von denen alle detaillierter unten diskutiert
werden. Vorzugsweise beinhaltet das MRT 400 auch eine Frequenzmessschaltung
414, deren Betrieb ebenso detaillierter unten diskutiert wird.
Während des normalen Betriebs arbeitet das in 1
und 2 dargestellte System entsprechend den folgenden
Regeln:
- (1) Die Modulator-(Sende-)Frequenz des MRT 400 ist auf feingestellt.
- (2) Jedes Endgerät i, welches das MRT 400 beinhaltet, hat seine
Demodulator-(Empfangs-)Frequenz auf (f + RCi) eingestellt, so dass der durch den
Demodulator am Endgerät "i" gemessene Frequenzfehler, wenn ein Referenzburst
empfangen wird, 0 ist. Wie nachfolgend detaillierter diskutiert werden wird, können
die Demodulatoren 208, 408 vorteilhafterweise angewendet werden,
den Fehler zwischen der programmierten Frequenz und der gemessenen Frequenz des
empfangenen Referenzbursts zu bestimmen, und dieser Wert kann nützlicher Weise
benutzt werden, den Wert von RCi einzustellen.
- (3) Jedes Endgerät i, außer das MRT 400, hat seine Sendefrequenz
auf (f + TCi) eingestellt, so dass der Frequenzfehler, welcher durch den Demodulator
an dem MRT 400 gemessen wird, 0 ist. Es sollte beachtet werden, dass das
MRT den Frequenzfehler misst, welcher durch seinen Demodulator 408 für
die Erfassungs- und Steuerbursts berichtet wird, und sendet den Fehler an das Endgerät
200, welches umgekehrt den Wert von TCi einstellt.
Es kann gezeigt werden, dass dann, wenn alle Endgeräte den obigen
Vorgängen bzw. Prozeduren folgen, der Frequenzfehler, welcher durch das Endgerät
j für einen Burst gemessen wird, welcher bei einem Endgerät "i" seinen
Ursprung hat, im Wesentlichen null ist.
- 1. RCi = die Summe der Frequenzfehler, welche durch den MRT-Aufwärtswandler,
die Satelliten-Dopplerverschiebung und den Abwärtswandler am Terminal "i" eingeführt
wird
RCi = u0 + D0 + s + Di + di
RC0 = u0 + D0 + s + D0 + d0
- 2. TCi ist derart, dass die Frequenz, welche durch den MRT-Demodulator gesehen
wird, gleich zu der in dem MRT-Demodu-lator programmierten ist
(f + TCi) + (ui + Di + s + D0 + d0) = f + RC0
Substituiert man den Wert von RC0 aus der Gleichung in Punkt 1, wird der Ausdruck
erzeugt
(f + TCi) + (ui + Di + s + D0 + d0) = f + (u0 + s + d0 + 2D0)
Die Vereinfachung der obigen Gleichung führt zu
TCi = u0 – D0 – Di
- 3. Es wird gewürdigt werden, dass die am Satelliten empfangene Frequenz
von dem MRT ist
= f + u0 + D0
Aus 1 und 2 kann ersehen werden, dass die am Satelliten empfangene
Frequenz von irgendeinem Endgerät ist
= f + TCi + ui + Di
Substituiert man den Wert von TCi aus der Gleichung in Punkt 2, erhält
man den Ausdruck
f + u0 + D0,
welcher identisch zu dem von RT empfangenen ist.
Deshalb folgt, dass die am Demodulator irgendeines Endgerätes
"i" gesehene Frequenz für einen Burst, welcher an irgendeinem Endgerät
seinen Ursprung hat, ist
= (f + u0 + D0) + s + Di + di
welche präzise die am Demodulator des Endgerätes i programmierte Frequenz
ist.
Deshalb folgt, dass, wenn das Endgerät "i" zum Endgerät
j sendet, der am Endgerät j gemessene Frequenzfehler 0 sein wird.
3 stellt eine alternative Konfiguration dar, bei welcher
sowohl ein Master-Referenzendgerät (MRT) 400 als auch ein Zweites
Referenzendgerät (SRT) 500 angewendet wird. Es wird gewürdigt
werden, dass der folgende Satz von Betriebsprozeduren bzw. Verfahren für diese
Netzwerkkonfiguration anwendbar ist, d.h. für ein Netzwerk, welches Spot-Strahlen
anwendet, da der MRT 400 nicht seine eigenen Übertragungen empfangen
kann, jedoch kann der SRT 500 vorteilhafterweise benutzt werden, um die
Übertragung von MRT 400 zu empfangen. Es wird auch gewürdigt
werden, dass der MRT 400 Übertragungen von seinem entsprechenden SRT
500 empfangen kann.
Es sollte beachtet werden, dass in der Diskussion, welche folgt, die
Definitionen, welche sofort nachfolgend aufgelistet werden, anwendbar sind:
- f
- Nominalfrequenz einer Trägerschwingung
- ui
- Frequenzfehler, welcher durch das Sendegerät am Endgerät i eingeführt
wird,
- di
- Frequenzfehler, welcher durch das Empfangsgerät am Endgerät i eingeführt
wird,
- Di
- Frequenzfehler aufgrund der Dopplerverschiebung zwischen Satelliten und Endgerät
i,
- u0
- Frequenzfehler, welcher durch das Sendegerät an dem MRT eingeführt
wird,
- d0
- Frequenzfehler, welcher durch das Empfangsgerät an dem MRT eingeführt
wird,
- D0
- Frequenzfehler aufgrund von Dopplerverschiebung zwischen Satellit und MRT,
- u1
- Frequenzfehler, welcher durch das Sendegerät am SRT eingeführt wird,
- d1
- Frequenzfehler, welcher durch das Empfangsgerät am SRT eingeführt
wird,
- D1
- Frequenzfehler aufgrund von Dopplerverschiebung zwischen Satellit und SRT,
- s'
- Frequenzfehler, welcher durch den Satelliten in der MRT zu SRT-Richtung eingeführt
wird,
- RCi
- Empfangsfrequenz-Korrekturfaktor am Endgerät i,
- TCi
- Sendefrequenz-Korrekturfaktor am Endgerät i.
Während des Normalbetriebs arbeitet das in 3
dargestellte System vorteilhafterweise entsprechend den folgenden Regeln:
- (1) Die Modulator-(Sende-)Frequenz des MRT 400 ist auf f eingestellt.
- (2) Für jedes Endgerät "i" in dem SRT-Strahl, wobei SRT
500 beinhaltet ist, wird die Demodulator-(Empfangs-)Frequenz auf (f + RCi)
eingestellt, so dass der Frequenzfehler, welcher durch den Demodulator am Endgerät
(i) gemessen wird, wenn ein Referenzburst empfangen wird, 0 ist.
- (3) Für jedes Endgerät "i" in dem MRT-Strahl, außer dem MRT
400, wird die Sendefrequenz (f + TCi) eingestellt, so dass der Frequenzfehler,
welcher durch den Demodulator an dem SRT gemessen wird, 0 ist. Es wird gewürdigt
werden, dass der SRT 500 den Frequenzfehler misst, welcher durch seinen
Demodulator für die Erfassungs- und Steuerbursts berichtet wird und den Fehler
an das jeweilige Endgerät 200 sendet.
- (4) Die Modulator-(Sende-)Frequenz des SRT 500 ist auf feingestellt.
- (5) Für jedes Endgerät "i" in dem MRT-Strahl, wobei der MRT
400 beinhaltet ist, ist die Demodulator-(Empfangs-)Frequenz auf (f + RCi)
eingestellt, so dass der Frequenzfehler, welcher durch den Demodulator am Endgerät
"i" gemessen wird, wenn ein Referenzburst empfangen wird, 0 ist.
- (6) Für jedes Endgerät "i" in dem SRT-Strom, außer dem SRT
500, wird die Sendefrequenz auf (f + TCi) eingestellt, so dass der Frequenzfehler,
welcher durch den Demodulator an dem MRT 400 gemessen wird, 0 ist. Der
MRT misst den Frequenzfehler, welcher durch seinen Demodulator für die Erfassungs-
und Steuerbursts berichtet wird, und sendet den Fehler an das Endgerät.
Es kann gezeigt werden, dass dann, wenn alle Endgeräte den obigen
Prozeduren bzw. Verfahren folgen, der Frequenzfehler, welcher durch das Endgerät
j in dem SRT-Strahl für einen Burst, welcher am Endgerät "i" seinen Ursprung
hat, gemessen wird, in dem MRT-Strahl null ist.
- 1. RCj = Summe der Frequenzfehler, welche durch den MRT-Aufwärtskonverter,
die Dopplerverschiebung, den Satelliten und den Abwärtswandler
bei dem Endgerät "j" eingeführt wird
RCj = u0 + D0 + s + Dj + dj
RC1 = u0 + D0 + s' + D1 + d1 -- RC1 ist der RC am SRT
- 2. TCi ist derart, dass die durch den SRT-Demodulator gesehene Frequenz gleich
der in dem SRT-Demodulator programmierten ist
(f + TCi) + (ui + Di + s' + D1 + d1) = f + RC1
Sustituiert man den Wert von RC0 aus der Gleichung in Punkt 1, so wird der Ausdruck
hergestellt
(f + TCi) + (ui + Di + s' + D1 + d1) = f + (u0 + D0 + s' + D1 + d1)
Die Vereinfachung der obigen Gleichung führt zu
TCi = u0 – ui + D0 – Di
- 3. Es wird gewürdigt werden, dass die an dem Satelliten von dem MRT empfangene
Frequenz ist
= f + u0 + D0
Aus Punkt 1 und 2 kann ersehen werden, dass die an dem Satelliten
empfangene Frequenz von dem TTI ist
= f + TCi + ui + Di
Ersetzt man den Wert von TCi aus der Gleichung in Punkt 2, erhält
man den Ausdruck
f + u0 + D0,
welcher identisch zu dem von MRT empfangenen ist.
Deshalb folgt, dass die am Satelliten empfangene Frequenz von irgendeinem
Endgerät in dem MRT-Strahl ist
= f + u0 + Do
Außerdem folgt, dass die an jedem Endgerät in dem SRT-Strahl
gesehene Frequenz ist
= (f + u0 + D0) + s'+ Dj + dj
welches präzise die an dem Demodulator des Endgerätes j programmierte
Frequenz ist.
Außerdem folgt, dass, wenn das Endgerät "i" zum Endgerät
j sendet, der gemessene Frequenzfehler am Endgerät j 0 sein wird.
- 4. Es kann in ähnlicher Weise gezeigt werden, dass die an dem Satelliten
empfangene Frequenz von irgendeinem Endgerät in dem SRT-Strahl ist
= f + u1 + D1
Die oben erwähnten Regeln werden nun an den Systemen, welche
in 1 und 3 dargestellt
sind, angewendet, um das gesamte Verfahren des Betreibens zu generieren, welches
gemeinsam in 4 bis 7 dargestellt
ist. Die in 4 präsentierten Schritte stellen das
Initialisieren des Demodulators in jedem Endgerät dar, während die Schritte,
welche in 5 präsentiert werden, das Initialisieren
des Modulators in jedem Endgerät darstellen. Außerdem umreißen die
Schritte, welche in 6 und 7
präsentiert werden, die verschiedenen Schritte für das Betreiben verschiedener
Endgeräte während eines Normalbetriebs.
Wie in 4 dargestellt wird, wird die Anfangsempfangs-Erfassungs-Subroutine
in folgender Weise durchgeführt. Während des Schrittes 1 initialisiert
das Endgerät 10 RCi zu RCi nominal. Während des Schrittes
2 setzt das Endgerät 10 die Demodulator-(Empfangs-)Frequenz
auf (f + RCi_nominal), so dass der Frequenzfehler, welcher an dem Demodulator bei
dem Endgerät "i" gemessen wird, wenn ein Referenzburst empfangen wird, ungefähr
0 ist, d.h. wenn das Endgerät 10 seinen Betrieb in dem Empfangserfassungsmodus
startet, um dadurch nach dem Referenzburst während des Schrittes
3 zu suchen. Vorteilhafterweise ist RCi_nominal ein Wert, welcher in einer
lokalen Datenbank innerhalb des Endgerätes 10 platziert ist.
Während des Schrittes 4 wird eine Bestimmung durchgeführt,
ob der Empfänger den Referenzburst erfasst hat oder nicht. Wenn die Antwort
negativ ist, wird eine parallele Verarbeitung begonnen, um aktiv nach dem Referenzburst
zu suchen. Beispielsweise wird, wenn die Empfängererfassung nicht erreicht
wird, RCi nützlicherweise bei jeder geraden Sekunde auf 100 Hz verändert.
In einem beispielhaften Fall kann RCi vorteilhafterweise den Bereich zwischen –10
KHz und +10 KHz überstreichen, obwohl andere Bereiche, welche andere Frequenzbereich
beinhalten, benutzt werden können. Bei jedem anderen Versuch, d.h. bei jeder
ungeraden Sekunde, wird der Wert RCi_nominal benutzt, um ein Akquisitions- bzw.
Erfassungsabtasten zu empfangen. Demnach wird während des Schrittes
5 eine Bestimmung durchgeführt, ob die Zeit in Sekunden ungerade ist.
Wenn die Antwort positiv ist, arbeitet der Empfänger bei f + RCi während
des Schrittes 6; wenn die Antwort negativ ist, wird der Wert f + RCi um
100 Hz während des Schrittes 7 inkrementiert/dekrementiert, und der
Empfänger arbeitet bei dem neuen Frequenzwert während des Referenzburst-Erfassungstestens
beim Schritt 8. Dann wird eine Bestimmung durchgeführt, ob der Referenzburst
erfasst wurde, indem zurück zu Schritt 4 gesprungen
wird. Demnach werden, wenn die Antwort negativ ist, die Schritte 5 bis
8 wiederholt. Wenn die Antwort positiv ist, fährt das Verfahren mit
dem Schritt 9 fort.
Während des Schrittes 9 bestimmt der Demodulator im
Endgerät 10 vorteilhafterweise den Unterschied zwischen der aktuellen
Frequenz des Referenzbursts und der programmierten Frequenz, d.h. f + RCi. Während
des Schrittes 10 wird der aktuelle Wert von RCi_actual für das Endgerät
"i" bestimmt, und während des Schrittes 11 wird RCi_nominal vorteilhafterweise
durch RCi_actual ersetzt.
Wie in 5 dargestellt wird, startet während
des Schrittes 21 die Sendeerfassung durch Initialisieren des Wertes TCi
auf einen Wert TCi_nominal. Es wird gewürdigt werden, dass TCi nominal vorzugsweise
ein Wert ist, welcher in einer lokalen Datenbank aus dem vorherigen Betrieb des
Endgerätes 200/400 gespeichert ist, obwohl TCi_nominal vorteilhafterweise
eine vorher festgelegte Konstante sein kann. Außerdem wird gewürdigt werden,
dass sowohl für den MRT 400 als auch für den SRT 500
der Wert von TCi vorteilhafterweise permanent auf 0 gesetzt werden kann.
Spezieller ausgedrückt, und noch mit Bezug auf 5,
wird die Anfangssendeerfassungs-Subroutine in der folgenden Weise durchgeführt.
Während des Schrittes 21 initialisiert das Endgerät
20 TCi zu TCi_nominal. Während des Schrittes 22 setzt das
Endgerät 10 die Modulator-(Sende-)Frequenz auf (f + TCi_nominal),
so dass der Frequenzfehler, welcher durch den Demodulator am Endgerät "j" gemessen
wird, beim Empfangen eines Kontrollbursts ungefähr 0 ist, d.h. wenn das Endgerät
200 seinen Betrieb in dem Sendeerfassungssmodus beginnt, um dadurch nach
dem Steuerburst während des Schrittes 23 zu suchen. Vorteilhafterweise
ist TCi nominal ein Wert, welcher in einer lokalen Datenbank gespeichert wird, welche
innerhalb des Endgeräts 10 platziert ist.
Während des Schrittes 24 wird eine Bestimmung durchgeführt,
ob der MRT den Steuerburst erfasst hat oder nicht. Wenn die Antwort negativ ist,
beginnt eine Parallelverarbeitung, um aktiv nach einer Frequenz zu suchen, welche
für die Übertragung zu dem MRT geeignet ist. Beispielsweise wird, falls
die Sendeerfassung nicht erreicht wird, TCi nützlicherweise bei jeder geraden
Sekunde um 100 Hz verändert. In einem beispielhaften Fall kann TCi vorteilhafterweise
den Bereich zwischen –10 KHz und +10 KHz überstreichen, obwohl andere
Bereiche, welche andere Frequenzbereiche beinhalten, benutzt werden können.
Bei jedem anderen Versuch, d.h. bei jeder ungeraden Sekunde, wird der Wert TCi_nominal
für das Initialisieren der Sendeerfassung benutzt werden. Demnach wird während
des Schrittes 25 eine Bestimmung durchgeführt, ob die Zeit in Sekunden
ungerade ist. Wenn die Antwort positiv ist, wird die Sendefrequenz eingestellt,
um bei f + RCi während des Schrittes 26 zu arbeiten.
Wenn die Antwort negativ ist, wird der Wert f + TCi um 100 Hz während
des Schrittes 27 inkrementiert/dekrementiert, und der Modulator (Sender)
arbeitet bei dem neuen Frequenzwert während des Initialisierens der Sendeerfassung
im Schritt 28. Dann wird eine Bestimmung durchgeführt, ob der Steuerburst
durch Zurückspringen auf Schritt 24 erfasst wurde. Demnach, wenn die
Antwort negativ ist, werden die Schritte 25–28 wiederholt.
Wenn die Antwort positiv ist, fährt das Verfahren mit dem Schritt
29 fort.
Während des Schrittes 29 bestimmt der Modulator im Endgerät
100 vorteilhafterweise den Unterschied zwischen der aktuellen Frequenz
des Steuerbursts, welcher von dem MRT empfangen wurde und welcher zu dem Endgerät
100 geführt wurde, und der programmierten Frequenz, d.h. von f + TCi.
Während des Schritts 20 wird der aktuelle Wert von TCi_aktuell für
das Endgerät "i" bestimmt, und während des Schritts 31 wird TCi_nominell
vorteilhafterweise durch TCi_aktuell ersetzt. Es sollte erwähnt werden, dass,
obwohl die Schritte der 5 in Termen von Steuerbursts
dargestellt sind, andere Signalbursts vorteilhafterweise statt oder zusätzlich
zu den Steuerbursts benutzt werden können; alle derartigen Variationen werden
so betrachtet, dass sie in den Umfang der vorliegenden Erfindung fallen.
6 stellt die Schritte dar, welche zu den Empfangsoperationen
während eines Normalmodus des Betriebes gehören. Spezieller ausgedrückt,
die folgenden Verfahren können vorteilhafterweise von einem Endgerät
100 verfolgt werden, während es auf seiner Empfangsseite synchronisiert
wird.
- 1. Für einen Burst bei der nominellen Frequenz f soll die Demodulatorfrequenz
auf f + RCi programmiert sein.
- 2. RCi kann vorteilhafterweise für jeden erfolgreich empfangenen Referenzburst
eingestellt werden, falls der Fehler, welcher durch den Demodulator berichtet wird,
größer als ein kleiner Schwellwert ist, z.B. 10 Hz. Es wird gewürdigt
werden, dass andere Schwellwertwerte vorteilhafterweise beim Bestimmen angewendet
werden können, wenn die RCi-Einstellung garantiert ist. Beispielsweise kann
der Fehler vorteilhafterweise akkumuliert werden; die RCi-Einstellung würde
nicht stattfinden, bis ein akkumulierter Wert oder ein laufender Durchschnittswert
einen vorher festgelegten Wert übersteigt, wodurch Korrekturen für wahrhafte
Frequenzdrifts eher begrenzt werden als für gefälschte Burstfehler.
- 3. Der aktuelle Wert von RCi soll in dem TCi_nominell-Parameter in einem nichtflüchtigen
Speicher gespeichert werden, wann immer sein Wert sich ändert.
Spezieller ausgedrückt, während des Schrittes
40 liest die Empfängerschaltung einen Wert RCi, welcher in dem nichtflüchtigen
Speicher gespeichert ist, und gibt eine Demodulatorfrequenz f + RCi aus, welche
an dem Demodulator während des Schrittes 41 angelegt wird. Dann bestimmt
bei Schritt 42 der Demodulator den Frequenzfehler und vergleicht den Fehler
mit einem vorher festgelegten Wert, z.B. 10 Hz, während des Schrittes
43. Wenn der Fehler größer als der vorher festgelegte Wert ist,
wird der Wert RCi in Antwort auf den Fehlerwert korrigiert, welcher durch den Demodulator
während des Schrittes 44 erzeugt wurde, und dann speichert er den
korrigierten RCi-Wert in dem Speicher anstatt des vorher gespeicherten RCi-Wertes
während des Schrittes 45. Die Routine springt dann zum Schritt
40. Wenn der Fehlerwert kleiner als der vorher festgelegte Wert ist, springt
das Verfahren zurück, um den Schritt 42 und die nachfolgenden Schritte
zu wiederholen.
7 stellt die Schritte dar, welche zu den Sendeoperationen
während eines Normalmodus des Betriebs gehören. Spezieller ausgedrückt,
die folgenden Verfahren können nützlicherweise von einem Endgerät
aus verfolgt werden, während es auf seiner Sendeseite synchronisiert wird.
- 1. Für einen Burst bei nomineller Frequenz f wird die Modulatorfrequenz
auf f + TCi programmiert.
- 2. Vorzugsweise kann TCi vorteilhafterweise korrigiert werden, wann immer ein
Korrekturwert von dem Referenzendgerät empfangen wird, als ein Ergebnis des
Sendens eines Steuerbursts, und der Korrekturwert ist größer als ein kleiner
Schwellwert, z.B. 10 Hz. Es wird gewürdigt werden, dass andere Werte zum Bestimmen
des Punktes, bei welchem die TCi-Korrektur garantiert wird, angewendet werden können.
- 3. Der aktuelle Wert des TCi soll in dem TCi_nominellen Parameter im nichtflüchtigen
Speicher gespeichert werden, wann immer sein Wert sich ändert.
- 4. Wie zuvor erwähnt, kann für ein MRT oder SRT der Wert des TCi vorteilhafterweise
permanent auf 0 gesetzt werden.
Spezieller ausgedrückt, während des Schritts 50
liest die Sendeschaltung einen Wert TCi_nominell, welcher in dem nichtflüchtigen
Speicher gespeichert ist, und gibt eine Modulatorfrequenz f + TCi_nominell aus,
welche an dem Modulator während des Schrittes 51 angelegt wird. Dann
bestimmt im Schritt 52 der Demodulator in einem MRT oder in einem SRT den
Frequenzfehler und überträgt den Frequenzfehler während des Schrittes
53 zurück zu dem Endgerät. Das Endgerät 200 vergleicht
den Fehler mit einem vorher festgelegten Wert, z.B. 10 Hz, während des Schrittes
54. Wenn der Fehler größer als der vorher festgelegte Wert ist,
wird der Wert TCi in Antwort auf den Fehlerwert korrigiert, welcher im Schritt
52 während des Schrittes 55 erzeugt wird, und speichert dann
während des Schrittes 56 den korrigierten TCi-Wert im Speicher anstatt
den vorher gespeicherten RCi-Wert. Die Routine springt dann zum Schritt
50. Wenn der Fehlerwert kleiner als der vorher festgelegte Wert ist, springt
das Verfahren zurück, um den Schritt 52 und die nachfolgenden Schritte
zu wiederholen. Demnach wird, wann immer ein Erfassungs- oder Steuerburst von einem
Endgerät 200 bei MRT 400 oder SRT 500 empfangen
wird, der Brustfrequenzfehler vorteilhafterweise gemessen und an das jeweilige Ursprungsendgerät
gerichtet. Es sollte auch erwähnt werden, dass für jedes MRT
400 oder SRT 500 der Wert von TCi vorzugsweise permanent auf 0
gesetzt ist.
Obwohl die bevorzugten Ausführungsformen entsprechend der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf einen einzelnen Satellitentransponder diskutiert wurden,
ist die vorliegende Erfindung in gleicher Weise für viele Satellitentransponder-Kommunikationssysteme
anwendbar. Demnach wird, wenn viele Satellitentransponder mit möglicherweise
vielen Auf-/Abwärtswandlern an jedem Endgerät benutzt werden, dann das
neue Verfahren entsprechend der vorliegenden Erfindung unabhängig für
jeden Transponder ausgeführt.
Es sollte erwähnt werden, dass, obwohl eine Konfiguration der
Frequenzmessschaltung oben mit Bezug auf 8 und
9 diskutiert wird, die vorliegende Erfindung nicht
auf die hier diskutierte Schaltung begrenzt ist. In anderer Weise ausgedrückt,
alle Kommunikationssysteme, welche in der Lage sind, die Verfahren und Algorithmen
auszuführen, welche oben diskutiert wurden und/oder nachfolgend beansprucht
werden, werden so betrachtet, dass sie im Einklang in den Umfang der vorliegenden
Erfindung fallen.
Obwohl bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
im Detail hier oben beschrieben wurden, so soll klar verstanden werden, dass viele
Variationen und/oder Modifikationen der grundlegenden erfinderischen Konzepte, welche
hier gelehrt werden und Fachleuten offenbar werden, dennoch in den Umfang der vorliegenden
Erfindung fallen, wie sie in den angehängten Ansprüchen definiert sind.