HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Informationsverarbeitungsgeräte,
Informationsverarbeitungsverfahren und Aufzeichnungsmedien. Die Erfindung betrifft
insbesondere ein Informationsverarbeitungsgerät, das über einen seriellen
IEEE-1394-Datenbus mit anderen Informationsverarbeitungsgeräten verbunden ist
und eingebaute Untereinheiten zuverlässig und individuell steuert. Die Erfindung
betrifft außerdem ein Informationsverarbeitungsverfahren, das in dem Informationsverarbeitungsgerät
des oben genannten Typs benutzt wird, sowie ein Aufzeichnungsmedium, das dieses
Verfahren implementiert.
2. Beschreibung des Standes der Technik
WO 97/28630 betrifft ein System und ein Verfahren für das Verbinden
von elektrischen Vorrichtungen miteinander. Wenn ein Benutzer in einen Videokassettenrecorder
(VCR) ein Timer-Ereignis eingibt, das erfordert, daß ein gleiches Ereignis
in einer DSS-Einheit existiert, sendet der VCR einen expliziten Aufruf an die DSS-Einheit,
um in der DSS-Einheit ein Timer-Ereignis zu erzeugen. Wenn das Timer-Ereignis in
der DSS-Einheit erfolgreich eingetragen ist, wird an den VCR ein Ergebnispaket mit
einem vervollständigten Token gesendet. Es existieren dedizierte Signalisierungswege,
um die verschiedenen Audio-/Videosignale und Steuersignale separat zwischen den
Einheiten zu übertragen.
Audiovisuelle-(AV)-Maschinen, die über ein Netzwerk, das einen
seriellen IEEE-1394-Datenbus benutzt, Informationen zueinander übertragen können,
sind in Entwicklung. In diesem Netzwerk können die mit dem Netzwerk verbundenen
AV-Maschinen mit Hilfe eines vorbestimmten Befehls (AV/C-Befehls-Transaktions-Satz)
gesteuert werden. So kann z.B. ein Videobild, das von einem integrierten Empfängerdekodierer
(IRD) 71 für den Empfang von digitalen Satellitenrundfunksendungen
empfangen wird, wie in 1 dargestellt, auf einem digitalen
Videokassettenrecorder (DVCR) 81 aufgezeichnet werden, der über einen
(im folgenden einfach als "Bus 2" bezeichneten) seriellen IEEE-1394-Datenbus
2 mit dem IRD 71 verbunden ist. Außerdem lassen sich mit
Hilfe des IRD 71 und des DVRC 81 sogenannte "Aufzeichnungsreservierungen"
durchzuführen.
Bei der Aufzeichnungsreservierung steuert eine Steuereinrichtung
72 des IRD 71 den IRD 71 und den DVCR 81. Die
Einstellungen für die Aufzeichnungsreservierung (Kanal, Aufzeichnungsstartzeit
usw.) werden an dem IRD 71 vorgenommen, und wenn die Aufzeichnungsstartzeit
erreicht wird, steuert die Steuereinrichtung 72 das IRD 71 eine
Tunereinheit 73, um den reservierten (eingestellten) Kanal auszuwählen
und das empfangene Videosignal über den Bus 2 an den DVCR
81 auszugeben. Gleichzeitig sendet die Steuereinrichtung 72 über
den Bus 2 einen Aufzeichnungsstartbefehl an eine VCR-Untereinheit
84 des DVCR 81. Als Reaktion auf den von der Steuereinrichtung
72 gesendeten Aufzeichnungsstartbefehl zeichnet die VCR-Untereinheit
84 des DVCR 81 das von der Tuner-Untereinheit 73 gelieferte
Videosignal auf einem (nicht dargestellten) Magnetband auf.
Wie oben diskutiert wurde, ist es möglich, den Betrieb des DVCR
81 von einer anderen Maschine (in dem Beispiel von 1
dem IRD 71) aus zu steuern, die über den Bus 2 mit dem DVCR
81 verbunden ist. Dabei besteht jedoch die Gefahr, daß eine sogenannte
"Doppelbuchung" auftritt.
Wenn z.B. in den IRD 71 eine Aufzeichnungsreservierung (Aufzeichnungsreservierung
A) für eine digitale Satellitenrundfunksendung eingegeben wird, wird die Reservierungsinformation
in der Steuereinrichtung 72 des IRD 71 gespeichert. Wenn anschließend
in den DVCR 81 eine Aufzeichnungsreservierung (Aufzeichnungsreservierung
B) für eine analoge terrestrische Rundfunksendung eingegeben wird, die zur
gleichen Zeit gesendet werden soll wie die Aufzeichnungsreservierung A, empfängt
und speichert eine Steuereinrichtung 82 des DVCR 81 die Aufzeichnungsreservierung
B, da die Information, die die in den IRD 71 eingegebene Aufzeichnungsreservierung
A betrifft, nicht an den DVCR 81 weitergegeben wurde. Wenn nun die Zeit
erreicht wird, in der sowohl die Aufzeichnungsreservierung A als auch die Aufzeichnungsreservierung
B gestartet werden, werden sowohl von der Tuner-Untereinheit 73 des IRD
71 als auch von einem analogen Tunerblock 83 des DVCR
81 Videobilder an die VCR-Untereinheit 84 des DVCR 81
geliefert.
Dieser Nachteil ist darauf zurückzuführen, daß die
von einer AV-Maschine verwaltete Reservierungsinformation für eine andere AV-Maschine,
die über den Bus 2 verbunden ist, nicht verfügbar ist.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist für den DVCR
81 üblicherweise ein CS-Modus vorgesehen. In dem CS-Modus wird der
DVCR 81 ausschließlich von der Steuereinrichtung 82 des IRD
71 gesteuert und tritt in die Aufzeichnungs-Bereitschaftsposition ein.
Nachdem die Aufzeichnungsreservierung A in den IRD 71 eingegeben ist, wird
der DVCR 81 in den CS-Modus gesetzt und dadurch das Auftreten einer Doppelbuchung
verhindert.
Da der in den CS-Modus gesetzte DVCR 81 in die Reservierungs-Bereitschaftsposition
übergeht, kann er jedoch keine Verarbeitung, wie die Wiedergabe
von Videosignalen, ausführen, so daß die Benutzungsfreundlichkeit beeinträchtigt
wird.
Außerdem wird die von einer AV-Maschine verwaltete Information
(Aufzeichnungsstartzeit usw.) den anderen AV-Maschinen nicht mitgeteilt. Wenn AV-Maschinen
gleichzeitig Informationen an den Bus 2 ausgeben, kann die Informationsmenge
die Bandbreite des Busses 2 übersteigen, so daß Übertragungsfehler
auftreten.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Im Hinblick auf den oben beschriebenen Hintergrund ist es ein Ziel
von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die Aufzeichnungsreservierung zu vereinfachen
und das Auftreten von Doppelbuchungen zu verhindern, indem wechselseitig Informationen
ermittelt werden, die von den einzelnen mit einem Bus verbundenen AV-Maschinen verwaltet
werden.
Spezielle und bevorzugte Aspekte der Erfindung sind in den anliegenden
unabhängigen und abhängigen Ansprüchen angegeben.
Um das obige Ziel zu erreichen, ist gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung ein Informationsverarbeitungsgerät vorgesehen mit einer Eingabeeinheit
für die Eingabe einer Reservierungsinformation, die eine Reservierung der Untereinheit
betrifft. Eine Speichereinheit speichert die Reservierungsinformation, die die Reservierung
der Untereinheit betrifft. Eine Zuführungseinheit liest als Reaktion auf eine
Anforderung aus einem externen Informationsverarbeitungsgerät die in der Speichereinheit
gespeicherte Reservierungsinformation aus und liefert die Reservierungsinformation
an das externe Informationsverarbeitungsgerät.
Das erwähnte Informationsverarbeitungsgerät kann ferner
eine Schreibeinheit aufweisen, um die Reservierungsinformation der Untereinheit
des Informationsverarbeitungsgeräts in die Speichereinheit einzuschreiben und
gleichzeitig die Reservierungsinformation einer Untereinheit des externen Informationsverarbeitungsgeräts
in eine Speichereinheit des externen Informationsverarbeitungsgeräts einzuschreiben,
wenn eine Reservierung erfolgt, um so die Untereinheit des Informationsverarbeitungsgeräts
in Kooperation mit der Untereinheit des externen Informationsverarbeitungsgeräts
zu benutzen.
Das erwähnte Informationsverarbeitungsgerät kann ferner
eine Vergleichereinheit aufweisen, um die mit Hife der Eingabeeinheit eingegebene
Reservierungsinformation mit der in der Speichereinheit des Informationsverarbeitungsgeräts
gespeicherten Reservierungsinformation und der Reservierungsinformation der Speichereinheit
des externen Informationsverarbeitungsgeräts zu vergleichen, das diejenige
Untereinheit enthält, die gleichzeitig mit der Untereinheit des Informationsverarbeitungsgeräts
benutzt werden soll. Deshalb kann die Schreibeinrichtung die Reservierungsinformation
nach Maßgabe eines mit Hife der Vergleichereinheit gewonnenen Vergleich einschreiben.
Die Schreibeinheit kann die Reservierungsinformation, aus dem externen
Informationsspeichergerät in die Speichereinheit des Informationsverarbeitungsgeräts
einzuschreiben ist, beschränken, wenn die Schreibeinrichtung die Reservierungsinformation
in die Speichereinheit des Informationsverarbeitungsgeräts einschreibt.
Die Schreibeinheit kann das externe Informationsverarbeitungsgerät
beim Auslesen der Reservierungsinformation aus der Speichereinheit des Informationsverarbeitungsgeräts
unterbrechen, wenn die Schreibeinheit die Reservierungsinformation in die Speichereinheit
des Informationsverarbeitungsgeräts einschreibt.
Die Speichereinheit kann eine Beschränkungsinformation speichern,
die eine Beschränkung der zu speichernden Reservierungsinformation betrifft,
und die Zuführungseinheit kann als Reaktion auf eine Anforderung aus dem externen
Informationsverarbeitungsgerät die Beschränkungsinformation an das externe
Informationsverarbeitungsgerät liefern.
Die Speichereinheit kann die Reservierungsinformation an einer vorbestimmten
Adressenposition speichern.
Die Reservierungsinformation kann eine Untereinheit-Startzeit enthalten,
zu der die Benutzung der Untereinheit gestartet wird, sowie eine Periode für
die Benutzung der Untereinheit. Die Periode für die Benutzung der Untereinheit
kann als undefinierter Wert gesetzt werden.
Die Reservierungsinformation kann eine Geräteinformation enthalten,
die das Informationsverarbeitungsgerät betrifft, welches die Untereinheit reserviert,
und die Geräteinformation kann an einer Adressenposition gespeichert werden,
die auf die Adressenpositionen der Untereinheit-Startzeit und der Periode zur Benutzung
der Untereinheit folgt. Die Untereinheit-Startzeit kann durch eine binärkodierte
Dezimalzahl (BCD) dargestellt werden.
Die Speichereinheit kann ferner eine Identifizierungsinformation speichern,
um die gespeicherte Reservierungsinformation zu identifizieren.
Die Identifizierungsinformation kann einen Wert enthalten, der für
das Informationsverarbeitungsgerät, das die Untereinheit reserviert
hat, eindeutig ist, sowie einen Wert, der für den Reservierungssatz in dem
Informationsverarbeitungsgerät eindeutig ist.
Der für das Informationsverarbeitungsgerät eindeutige Wert
kann eine globale eindeutige ID sein, und der für die Reservierung eindeutige
Wert kann eine Aufzeichnungs-ID sein.
Die Reservierungsinformation kann eine Information für wöchentliche
Reservierung derjenigen Untereinheit enthalten, die durch Spezifizierung eines Wochentags
wöchentlich reserviert wird.
Die Reservierungsinformation kann eine Intervall-Reservierungsinformation
für die Untereinheit enthalten, die in einem vorbestimmten Intervall wiederholt
reserviert wird.
Die Speichereinheit kann eine der Untereinheiten sein.
Das Netzwerk kann mit Hilfe eines seriellen IEEE-1394-Datenbusses
aufgebaut sein.
Nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein
Informationsverarbeitungsverfahren zur Verwendung in einem Informationsverarbeitungsgerät
vorgesehen. Das Informationsverarbeitungsverfahren umfaßt einen Eingabeschritt
für die Eingabe einer Reservierungsinformation, die eine Reservierung einer
Untereinheit betrifft, ferner einen Speichersteuerungsschritt zum Steuern der Speicherung
der Reservierungsinformation, die die Reservierung der genannten Untereinheit betrifft,
sowie einen Zuführungsschritt zum Auslesen der durch die Durchführung
des Speichersteuerungsschritts gespeicherten Reservierungsinformation und zur Zuführung
der Reservierungsinformation an ein externes Informationsverarbeitungsgerät
als Reaktion auf eine Anforderung aus dem externen Informationsverarbeitungsgerät.
Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist, z.B.
auf einem Aufzeichnungs- oder einem anderen Trägermedium, ein Programm zur
Steuerung eines Informationsverarbeitungsgeräts vorgesehen. Das Programm umfaßt
einen Eingabeschritt für die Eingabe einer Reservierungsinformation, die eine
Reservierung einer Untereinheit betrifft, ferner einen Speichersteuerungsschritt
zum Steuern der Speicherung der Reservierungsinformation, die die Reservierung der
genannten Untereinheit betrifft, sowie einen Zuführungsschritt zum Auslesen
der durch die Durchführung des Speichersteuerungsschritts gespeicherten Reservierungsinformation
und zur Zuführung der Reservierungsinformation an ein externes Informationsverarbeitungsgerät
als Reaktion auf eine Anforderung aus dem externen Informationsverarbeitungsgerät.
Bei dem Informationsverarbeitungsgerät, dem Informationsverarbeitungsverfahren
und dem Aufzeichnungsmedium wird die die Reservierung einer Untereinheit betreffende
Reservierungsinformation gespeichert, und als Reaktion auf eine Anforderung aus
einem externen Informationsverarbeitungsgerät wird die gespeicherte Reservierungsinformation
dem externen Informationsverarbeitungsgerät zugeführt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Im folgenden werden exemplarische Ausführungsbeispiele der Erfindung
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
1 zeigt ein Blockdiagramm, in dem ein Beispiel für
die Konfiguration eines bekannten Netzwerksystems dargestellt ist,
2 zeigt ein Blockdiagramm, in dem die Konfiguration
eines Netzwerksystems nach einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
dargestellt ist,
3 zeigt ein Blockdiagramm der Konfiguration einer in
2 dargestellten Bulletin-Board-Untereinheit (BBS) [Bulletin
Board Subunit] 14,
4 zeigt ein Blockdiagramm der Konfiguration einer in
2 dargestellten BBS 34,
5 zeigt ein Operationsbeispiel des in 2
dargestellten Netzwerksystems,
6 zeigt ein Operationsbeispiel des in 2
dargestellten Netzwerksystems,
7 zeigt ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise
des in 5 dargestellten Netzwerksystems veranschaulicht,
8 zeigt ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise
des in 5 dargestellten Netzwerksystems veranschaulicht,
9 zeigt ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise
des in 5 dargestellten Netzwerksystems veranschaulicht,
10 zeigt das Format eines WRITE-OPEN-Befehls,
11 zeigt das Format eines READ-Befehls,
12 zeigt das Format eines CREATE-Befehls,
13 zeigt die in 12 dargestellte
Unterfunktion 1 [subfunktion_1],
14 zeigt die Details der in 13
dargestellten subfunktion_1,
15 zeigt die Werte der in 14
dargestellten Felder,
16 zeigt das Format eines WRITE-DESCRIPTOR-Befehls,
17 zeigt das Format eines CLOSE-Befehls,
18 zeigt ein weiteres Beispiel für die Arbeitsweise
des in 2 dargestellten Netzwerksystems,
19 zeigt ein Flußdiagramm, in dem die Verarbeitung
zum Einstellen der Objekt-ID dargestellt ist,
20 zeigt das BBS-Format,
21 zeigt die in 20 dargestellte
Wurzel-Objektlisten-ID [root_objekt_list_ID],
22 zeigt das RSB-Format,
23 zeigt das Format der in 22
dargestellten schreibaktivierten listenspezifischen Information [Write Enabled list_specific_information],
24 zeigt das Format des in 23
dargestellten Board-Typs [board_type],
25 zeigt das Format des in 22
dargestellten Objekt-Eintrags [objekt_entry],
26 zeigt das Format des in 25
dargestellten Ressourcen-Listen-Eintrags [Resource Schedule Entry],
27 zeigt das Format der in 26
dargestellten Startzeit [start_time],
28 zeigt das Format der in 26
dargestellten Dauer,
29 zeigt das Format des in 30
dargestellten Wiederholungs-Typs [repeat_type],
30 zeigt das Format der in 26
dargestellten Wiederholungs-Information [repeat_information],
31 zeigt das Format der in 26
dargestellten repeat_information,
32 zeigt das Format der in 26
dargestellten Info-Blöcke,
33 zeigt das Format der in 20
dargestellten Information zu dem unterstützten spezifischen Board-Typ [supported_board_type_specific_information],
34 zeigt ein Blockdiagramm eines Beispiels für
die Konfiguration eines Computers.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Im folgenden wird anhand von 2 die Konfiguration
eines Netzwerksystems beschrieben, in das ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung eingegliedert ist. Mit dem Ausdruck "System" wird in der vorliegenden
Beschreibung durchgehend ein aus mehreren Vorrichtungen, Mitteln usw. gebildetes
Komplettgerät bezeichnet.
Das Netzwerksystem besteht aus einem IRD 1 und einem DVCR
3, die über einen Bus 2 miteinander verbunden sind. Außer
dem IRD 1 und dem DVCR 3 können weitere elektronische Maschinen
mit dem Bus 2 verbunden sein, die mit einem IEEE-1394-Anschluß versehen
sind, wie Personalcomputer, Festplattenlaufwerke, Compaktdisk-(CD)-Player, Monitore,
digitale Videokameras und Minidisk-(MD)-(Warenzeichen)-Player.
Elektronische Maschinen, wie der IRD 1 und der DVCR
3, die mit dem Bus verbunden sind, werden als "Einheiten" bezeichnet. Mit
Hilfe eines Deskriptors (Descriptor), der in der allgemeinen Spezifikation AV/C
Digital Interface Command Set des AV/C Command Transaction Set (im folgenden als
"AV/C General" bezeichnet) definiert ist, können zwischen den Einheiten Informationen
aus individuellen Einheiten ausgelesen und in sie eingeschrieben werden. Die Einzelheiten
von AV/C General können unter http://cxn02.net.arch.sony.co.jp/Doc/ eingesehen
werden. Die für die Einheiten vorgesehenen Funktionen werden als "Untereinheiten"
bezeichnet.
Eine Steuereinrichtung 11 des IRD 1 steuert die
gesamte IRD 1, indem sie eine von dem Benutzer vorgenommene Kanal-Auswahl-Operation
oder einer Aufzeichnungs-Reservierungs-Operation empfängt. Die Steuereinheit
11 steuert auch den DVCR 3 mit Hilfe eines vorbestimmten Befehls
(AV/C Command Transaction Set). Eine CS-Antenne 13 empfängt digitale
Signale eines digitalen Satellitenrundfunks, die über einen (nicht dargestellten)
Kommunikationssatelliten gesendet werden, und gibt die digitalen Signale an eine
Tuner-Untereinheit 12 aus. Die Tuner-Untereinheit 12 extrahiert
unter dem Steuereinfluß der Steuereinrichtung 11 ein vorbestimmtes
Kanalsignal aus den von der CS-Antenne 13 zugeführten digitalen
Signalen und gibt das extrahierte Signal über den Bus 2 an eine VCR-Untereinheit
33 des DVCR 3 aus. Die Steuereinrichtung 11 sucht ferner
nach einer Information, die in einer Bulletin-Board-Untereinheit (BBS)
34 des DVCR 3 gespeichert ist.
Eine BBS 14, die als Untereinheit des IRD 1 dient,
speichert Informationen, die Aufzeichnungsreservierungen betreffen, die von der
Steuereinrichtung 11 empfangen und festgelegt werden. (Einzelheiten werden
weiter unten anhand von 20 erläutert).
Eine Steuereinrichtung 31 des DVCR 3 steuert den
gesamten DVCR 3, indem sie eine von dem Benutzer durchgeführte Wiedergabe-Instruktionsoperation
oder eine Aufzeichnungs-Reservierungs-Operation empfängt. Eine analoger Tunerblock
32 extrahiert unter dem Steuereinfluß der Steuereinrichtung
31 aus den analogen Ausgangsignalen ein vorbestimmtes Kanalsignal und gibt
dieses extrahierte Signal an die VCR-Untereinheit 33 aus.
Die VCR-Untereinheit 33 zeichnet auf einem (nicht dargestellten)
Magnetband ein Videosignal auf, das aus dem analogen Tunerblock 32 geliefert
wird, oder ein Videosignal, das über den Bus 2 von der Tuner-Untereinheit
12 des IRD 1 geliefert wird.
Die BBS 34 verwaltet die Informationen zur Aufzeichnung von
Reservierungen, die den DVCR 3 betreffen.
Die Tuner-Untereinheit 12 und die BBS 14 sind Untereinheiten
des IRD 1, während die VCR-Untereinheit 33 und die BBS
34 Untereinheiten des DVCR 3 sind. Der analoge Tunerblock
32 ist, obwohl er eine der Funktionen des DVCR 3 ausführt,
keine Untereinheit, weil er nicht über den Bus 2 von einer anderen
Einheit gesteuert wird.
Wenn in diesem Netzwerksystem eine Aufzeichnungsreservierung für
eine digitale Satellitensendung durchgeführt wird, gibt der Benutzer die Einstellungen
der Aufzeichnungsreservierung (Kanal, Aufzeichnungsstartzeit usw.) in den IRD
1 ein. Falls die eingegebene Reservierung keine Doppelbuchung verursacht,
wird sie akzeptiert, und die Reservierungsinformation wird in die BBS
14 des IRD 1 eingeschrieben.
Die BBS 14 besteht, wie in 3
dargestellt, aus einem Resource Schedule Board (RSB) 51 und einem Schedule
Action Board (SAB) 52. Der SAB 52 speichert alle von der Steuereinrichtung
11 des IRD 1 und der Steuereinheit einer anderen Einheit (z.B.
der Steuereinheit 31 des DVCR 3) zugeführten Informationen,
die Aufzeichnungsreservierungen betreffenden. Das heißt, der SAB
52 speichert alle Informationen zur Steuerung einer Reihe von Operationen,
um zu veranlassen, daß die Tuner-Untereinheit 12 des IRD
1 Informationen zu einer vorbestimmten Zeit empfängt und sie in der
VCR-Untereinheit 33 des DVCR 3 aufzeichnet.
Hingegen speichert der RSB 51 von allen Informationen, die
Aufzeichnungsreservierungen (einschließlich der durch andere Einheiten eingestellten
Reservierungen) betreffen, nur diejenigen Informationen, die Reservierungen für
die Tuner-Untereinheit 12 des IRD 1 betreffen. Auch wenn die Funktion
der VCR-Untereinheit 33 mit derjenigen der Tuner-Untereinheit
12 verknüpft ist, speichert der RSB 51 keine Reservierungsinformation
der VCR-Untereinheit 33. Als Reaktion auf eine Anfrage nicht nur aus der
Steuereinrichtung 11 der gleichen Einheit sondern auch aus der Steuereinrichtung
einer anderen Einheit (z.B. der Steuereinrichtung 31 des DVCR
3) macht der RSB 51 die gespeicherten Informationen publik.
Ähnlich besteht die BBS 34 des DVCR 3, wie
in 4 dargestellt, aus einem RSB 61 und einem
SAB 62. Der SAB 62 speichert alle Informationen, die Aufzeichnungsreservierungen
betreffen, die von der Steuereinrichtung 31 des DVCR 3 und von
einer anderen Steuereinrichtung einer anderen Einheit (z.B. der Steuereinrichtung
11 des IRD 1) zugeführt werden. Hingegen speichert der RSB
61 von allen Informationen, die in die Steuereinrichtung 31 des
DVCR 3 und in die Steuereinrichtung 11 des IRD 1 eingegeben
werden, nur diejenigen Informationen, die Reservierungen für die VCR-Untereinheit
33 des DVCR 3 betreffen. Auch wenn die Funktion der Tuner-Untereinheit
12 mit derjenigen der VCR-Untereinheit 33 verknüpft ist,
speichert das RSB 61 keine Reservierungsinformation der Tuner-Untereinheit
12. Als Reaktion auf eine Anfrage nicht nur aus der Steuereinrichtung
31 der gleichen Einheit sondern auch aus der Steuereinrichtung einer anderen
Einheit (z.B. der Steuereinrichtung 11 des IRD 1) macht der RSB
61 die gespeicherten Informationen publik.
Einzelheiten der in den RSBs 51 und 61 gespeicherten
und publik gemachten Information werden weiter unten anhand von 22
beschrieben.
Im folgenden wird anhand von 5 die mit
den beiden RSBs 51 und 61 verknüpfte Operation diskutiert.
Wenn z.B. eine Aufzeichnungsreservierung (die bewirkt, daß die Tuner-Untereinheit
12 den Kanal 48 am 16. Oktober von 20:00 bis 21:00 empfängt und das
empfangene Videosignal in der VCR-Untereinheit 33 des DVCR 3 aufzeichnet),
wie in 5 dargestellt, in die Steuereinrichtung
11 des IRD 1 eingegeben wird, setzt die Steuereinrichtung
11 eine ID (BB-Objekt-ID) (im vorliegenden Ausführungsbeispiel ID_X),
die für die Reservierung eindeutig ist, und speichert alle die Aufzeichnungsreservierung
betreffenden Informationen in dem SAB 52. In dem RSB 51 speichert
die Steuereinrichtung 11 auch die Satz-ID (ID_X), die
Zeit und das Datum (von 20:00 bis 21:00 am 16. Oktober) sowie die Information (ID-Information)
zur Spezifizierung der betreffenden Untereinheit (im vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Tuner-Untereinheit 12) des IRD 1. Die Steuereinrichtung
11 speichert ferner in dem RSB 61 des DVCR 3 die Satz-ID
(ID_X), die Zeit und das Datum (von 20:00 bis 21:00 am 16. Oktober) und die Information
(ID-Information) zur Spezifizierung der betreffenden Untereinheit (im vorliegenden
Ausführungsbeispiel der VCR-Untereinheit 33) des DVCR 3.
Wenn danach eine Aufzeichnungsreservierung (die den analogen Tunerblock
32 veranlaßt, am 16. Oktober von 20:00 bis 21:00 den dritten Kanal
zu empfangen und das empfangene Videobild auf der VCR-Untereinheit 33 aufzuzeichnen)
in die Steuereinrichtung 31 des DVCR 3 eingegeben wird, wie dies
in 6 dargestellt ist, konsultiert die Steuereinrichtung
31 den RSB 61 und prüft, ob sich die Information der eingegebenen
Aufzeichnungsreservierung mit der Information der Reservierung überschneidet,
die von dem RSB 61 akzeptiert und publik gemacht wurde. Da die Aufzeichnungszeit
der eingegebenen Reservierung, d.h. die Zeit von 20:00 bis 21:00 am 16. Oktober,
sich in diesem Fall mit derjenigen der akzeptierten Reservierung überschneidet,
wird die eingegebene Aufzeichnungsreservierung nicht akzeptiert. Wenn hingegen festgestellt
wird, daß die Information einer Reservierung nicht mit derjenigen der anderen
Reservierung übereinstimmt, wird die Aufzeichnungsreservierung akzeptiert.
Die ganze Information wird in dem SAB 62 gespeichert, und die die VCR-Untereinheit
33 betreffende Information wird in dem RSB 61 gespeichert.
Im folgenden werden Einzelheiten der oben beschriebenen Reservierungsverarbeitung
(Suche nach konkurrierenden Einheiten) anhand der Flußdiagramme von
7 bis 9 erläutert.
In dem Schritt S11 setzt der Benutzer in der Steuereinrichtung
11 des IRD 1 eine Reservierung, d.h. in dem in 5
dargestellten Beispiel eine Reservierung, um zu veranlassen, daß die Tuner-Untereinheit
12 am 16. Oktober von 20:00 bis 21:00 den Kanal 48 empfängt und das
empfangene Videosignal zu der VCR-Untereinheit 33 des DVCR 3 überträgt
und aufzeichnet. Gleichzeitig steuert die Steuereinrichtung 11 in dem Schritt
S12 die RSBs der Einheiten, einschließlich der Ziel-Untereinheiten, in den
WRITE-OPEN-Zustand. Bei dem in 5 dargestellten Beispiel
bilden die Tuner-Untereinheit 12 des IRD 1 und die VCR-Untereinheit
33 des DVCR 3 die Ziel-Untereinheiten. Deshalb wählt die
Steuereinrichtung 11 zuerst die Tuner-Untereinheit 12 aus und
gibt einen WRITE-OPEN-Befehl aus, so daß der RSB 51 des IRD
1, einschließlich der Tuner-Untereinheit 12, den WRITE-OPEN-Zustand
(den Schreibaktivierungszustand) erreicht.
In der Praxis befinden sich der RSB 51 und die Steuereinrichtung
11 jedoch in der gleichen Einheit, d.h. dem IRD 1, und sind nicht
über den Bus 2 miteinander verbunden. Deshalb steuert die Steuereinrichtung
11 den RSB 51 so, als ob ein WRITE-OPEN-Befehl über den Bus
2 an den RSB 51 geliefert würde.
Nachdem der RSB 51 des IRD 1, einschließlich
der Tuner-Untereinheit 12, in den WRITE-OPEN-Zustand gelangt sind, steuert
die Steuereinrichtung 11 den RSB 61 des DVCR 3, einschließlich
der verbleibenden Ziel-Untereinheit, d.h. der VCR-Untereinheit 33, in den
WRITE-OPEN-Zustand. Die Steuerung gibt in diesem Fall über den Bus
2 an den RSB 61 (die Steuereinrichtung 31) des DVCR
3 einen WRITE-OPEN-Befehl mit dem in 10 dargestellten
Format aus.
Der oben genannte WRITE-OPEN-Befehl ist ein Typ von OPEN-DESCRIPTOR-Befehlen,
die benutzt werden, um auf einen vorbestimmten Zieladressenraum zuzugreifen. Wie
10 zeigt, wird in dem Opcode der Wert 0816
gesetzt, der den OPEN DESCRIPTOR repräsentiert. Der Wert 1016, der
den durch die Listen-ID definierten Objektlisten-Deskriptor bezeichnet, wird in
dem Operanden 0 als descriptor_type gesetzt, der den Typ des Deskriptors repräsentiert.
In Operand 1 und Operand 2 werden Listen-IDs (im vorliegenden Ausführungsbeispiel
00 und 01) der RSBs beschrieben, auf die zugegriffen werden soll (die im WRITE-OPEN-Zustand
sein sollen).
In dem Operanden 3 wird der Wert 0316 als Subfunktion gesetzt,
der anzeigt, daß Deskriptoren zu öffnen sind, um einen Zugriff, wie Lesen
oder Schreiben, durchzuführen. In dem Operanden 4 ist der Wert 00 als Reservewert
gesetzt.
Es sei wieder auf 7 Bezug genommen. In
dem Schritt S13 liest die Steuereinrichtung 11 die descriptor_length und
das Feld list_specific_information (22) des RSB
51 in der BBS 14 aus. Die Leseoperation wird z.B. mit dem in
11 dargestellten READ-Befehl durchgeführt. Da
die Steuereinrichtung 11 und der RSB 51 in diesem Fall, wie oben
beschrieben, nicht über den Bus 2 verbunden sind, werden die obigen
Daten direkt von der Steuereinrichtung 11 in den RSB 51 ausgelesen.
Falls die Steuereinrichtung 11 jedoch Daten aus dem RSB 61 des
DVCR 3 ausliest, wird der in 11 dargestellte
READ-Befehl über den Bus 2 an den RSB 61 (die Steuereinrichtung
31) ausgegeben.
Wie 11 zeigt, wird in dem Opcode der
Wert 0916 gesetzt, der den Lese-Deskriptor repräsentiert, der den
Kopf des READ-Befehls darstellt. In dem nächsten Operanden 0 wird der Deskriptor-Identifizierer
zum Identifizieren des auszulesenden Deskriptors beschrieben. Bei
der Leseoperation in dem Schritt S13 wird der Deskriptor-Identifizierer durch die
Listen-ID gesetzt. Das heißt, es werden 0016 bis 0D16
des Adress_Offset des in 23 dargestellten schreibaktivierten
Felds list_specific_information des RSB gesetzt.
Wenn der READ-Befehl gesendet wird, wird in dem read_result_status
der Wert FF gesetzt. Wenn der READ-Befehl von dem Ziel als Antwort zurückgegeben
wird, wird das Lese-Ergebnis gesetzt. In der data_length wird die Bytezahl der aus
dem Ziel auszulesenden Daten eingeschrieben. Wenn die data_length auf 0 gesetzt
wird, werden alle Listen ausgelesen. In der Adresse ist diejenige Adresse gesetzt,
an der das Auslesen beginnt. Wenn in der Adresse 00 gesetzt ist, beginnt das Auslesen
vom Kopf an.
Es sei noch einmal auf 7 Bezug genommen.
In dem Schritt S14 extrahiert die Steuereinrichtung 11 die maximale Länge
der Liste (die in 23 dargestellte object_list_maximum_size)
für den RSB 51, die maximale Zahl von Einträgen der Liste (die
in 23 dargestellte object_entries_maximum_number) und
die maximale Bytelänge jedes Eintrags (die in 23
dargestellte object_entry_maximum_size).
Die Steuereinrichtung 11 prüft dann in dem Schritt S15,
ob die Daten (Reservierungsinformation), die auf dem RSB 51 aufgezeichnet
werden sollen, ein Überschreiten der in dem Schritt S14 extrahierten maximalen
Länge der Liste verursachen. Wenn das Ergebnis in dem Schritt S15 NEIN lautet,
geht der Prozeß weiter zu dem Schritt S16, in dem die Steuereinrichtung
11 prüft, ob der Wert, der durch Subtrahieren der laufenden Zahl von
Einträgen von der in dem Schritt S14 extrahierten maximalen Zahl von Einträgen
der Liste gewonnen wird, größer ist als Null, d.h. ob irgendein Eintrag
zum Schreiben von Daten gelassen wurde. Wenn das Ergebnis des Schritts S16 JA lautet,
geht der Prozeß weiter zu dem Schritt S17, in dem die Steuereinrichtung
11 prüft, ob der Wert, der durch Subtrahieren der Länge des Eintrags
der einzuschreibenden Reservierungsinformation von der in dem Schritt S14 extrahierten
maximalen Länge des Eintrags gewonnen wird, größer ist als Null,
d.h. ob Platz für den Eintrag gelassen wurde, in den Daten eingeschrieben werden.
Wenn irgendeine der in den Schritten S15 bis S17 aufgestellten Bedingungen
nicht erfüllt ist, geht der Prozeß weiter zu dem Schritt S18, in dem die
Steuereinrichtung 11 eine Warnung für den Benutzer anzeigt, wie z.B.
"Reservierungen sind voll". Dadurch kann der Benutzer erkennen, daß keine Reservierungen
mehr vorgenommen werden können.
Falls die in den Schritten S15 bis S17 aufgestellten Bedingungen erfüllt
sind, kann die Reservierungsinformation in den RSB 51 eingeschrieben werden,
und in den Schritten S19 bis S25 von 8 kann geprüft
werden, ob die Zeit der von dem Benutzer eingegebenen Reservierung sich mit der
bereits akzeptierten Reservierung überschneidet, d.h. ob eine Doppelbuchung
stattgefunden hat.
In dem Schritt S19 wird eine Variable i auf Null initialisiert. Dann
wird in dem Schritt S20 geprüft, ob der Wert, der durch Subtrahieren der Variablen
i von der auf dem RSB 51 aufgezeichneten Zahl von Einträgen, d.h.
der number_of_entries, gewonnen wird, größer ist als Null, d.h. ob alle
auf dem RSB 51 aufgezeichneten Einträge durchsucht worden sind. Wenn
das Ergebnis von Schritt S20 JA lautet, geht der Prozeß weiter zu dem Schritt
S21, in dem die Steuereinrichtung 11 den auf dem RSB 51 dargestellten
Objekt-Eintrag [i] (25) (in diesem Fall den Objekt-Eintrag
[0]) ausliest.
Obwohl die Leseoperation in dem Schritt S21 auch unter Verwendung
des in 11 dargestellten READ-Befehls durchgeführt
wird, wird der Deskriptor-Identifizierer durch die Objektposition gesetzt. In dem
Objekt-Eintrag [i] sind die Zeitinformation der registrierten Reservierung (die
in 26 dargestellte start_time und Dauer) sowie die
ID-Information der Ziel-Untereinheit (in 32 als subunit_type_and_ID
[0] dargestellt) gespeichert, die weiter unten erläutert werden.
In dem Schritt S22 prüft die Steuereinrichtung 11 dann,
ob die von dem Benutzer in dem Schritt S11 eingegebene Zeitinformation (start_time
und Dauer) sich mit der in dem schritt S21 ausgelesenen Zeitinformation (start_time
und Dauer) überschneiden. Falls das Ergebnis von Schritt S22 JA lautet, geht
der Prozeß weiter zu dem Schritt S23. In dem Schritt S23 prüft die Steuereinrichtung
11, ob die Untereinheit, in der in dem Schritt S11 die Reservierung gesetzt
wurde (in diesem Fall die Tuner-Untereinheit 12), mit der in dem Schritt
S21 ausgelesenen Untereinheit (subunit_type_and_ID) übereinstimmt. Wenn das
Ergebnis von Schritt S23 JA lautet, stimmen die in dem Schritt S21 ausgelesene Zeit
und Untereinheit mit den von dem Benutzer eingegebenen überein. Deshalb geht
der Prozeß weiter zu dem Schritt S25, in dem die Steuereinrichtung
11 eine Warnung anzeigt, wie "Reservierungen überschneiden sich".
Dadurch kann eine Doppelbuchung verhindert werden.
Wenn sich in dem Schritt S22 herausstellt, daß die von dem Benutzer
eingegebene Zeitinformation sich nicht mit der in dem Schritt S21 ausgelesenen Zeitinformation
überschneidet, oder wenn sich in dem Schritt S23 herausstellt, daß die
in den Schritten S11 und S21 festgestellten Untereinheiten nicht übereinstimmen,
selbst wenn in dem Schritt S22 eine zeitliche Überschneidung aufgetreten ist,
besteht nicht die Gefahr, eine Doppelbuchung herbeizuführen.
Deshalb wird in dem Schritt S24 die Variable i um eins inkrementiert, und der Prozeß
kehrt zu dem Schritt S20 zurück. Eine der oben beschriebenen Verarbeitung entsprechende
Verarbeitung wird solange wiederholt, bis in dem Schritt S20 festgestellt wird,
daß der durch das Subtrahieren der Variablen i von der number_of_entries gewonnene
Wert nicht größer ist als 0. Das heißt, alle in dem RSB
51 gespeicherten object_entries [i] werden durchsucht, um festzustellen,
ob es Reservierungen gibt, die einander überschneiden.
Wenn sich in dem Schritt S20 herausstellt, daß der durch Subtrahieren
der Variablen i von der number_of_entries gewonnene Wert nicht größer
ist als Null, d.h. daß alle object_entries [i] durchsucht wurden, geht der
Prozeß weiter zu dem Schritt S26. In dem Schritt S26 gibt die Steuereinrichtung
11 einen CREATE-Befehl an den RSB 51 aus und erzeugt einen Objekt-Eintrag
in dem RSB 51. In diesem Fall wird der CREATE-Befehl nicht wirklich ausgegeben,
und es wird eine Verarbeitung ausgeführt, als ob der CREATE-Befehl ausgegeben
würde, wie dies oben erläutert wurde. Wenn der Objekt-Eintrag in dem RSB
61 erzeugt wird, wird der CREATE-Befehl ausgegeben.
Die oben beschriebenen Schritte S15 bis S18 können ausgeführt
werden, nachdem in dem Schritt S20 festgestellt wurde, daß noch nicht alle
Einträge vollständig durchsucht wurden.
Im folgenden wird anhand von 12 bis
15 der oben beschriebene CREATE-Befehl näher erläutert.
12 zeigt das Format des AV/C-CREATE-Befehls.
13 zeigt den Wert, der durch die in 12
dargestellte subfunction_1 spezifiziert werden kann, im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird 01 (Neues Objekt und Tochter-Liste erzeugen) benutzt. 14
zeigt das Format der subfunction_1_specification für die in 12
dargestellte subfunction_1 = 01. 15 zeigt die Werte
der einzelnen Felder von 14. Falls in den Feldern,
d.h. in descriptor_identifier_where, descriptor_identifier_what_1 und descriptor_identifier_what_2
von 14 die Werte 20, 22 bzw. 11 gesetzt werden, wie
dies in 15 dargestellt ist, bedeutet dies, daß
ein neues Objekt und seine Tochter-Liste erzeugt werden.
Einzelheiten des Befehls AV/C CREATE sind in IEEE-1394 angegeben (siehe
die Internet-Homepage http://www.1394TA.org), und die in diesem Ausführungsbeispiel
benutzten Formate sind aus den Spezifikationen der IEEE-1394-Standards entnommen
(Weiterbildung der allgemeinen AV/C-Spezifikation 3.0, Version 1.0 FC2, und TA Dokument
1999005 AV/C Bulletin Board Subunit General Specification 1.0 Entwurf 0.99:149).
Die den Board bildenden Informations-Deskriptoren (Informations-Listen-Deskriptor)
umfassen schreibbare Deskriptoren und lesbare Deskriptoren. Der Listentyp dient
zur Differenzierung der beiden Typen.
Um aus einer externen Quelle eine neue Information in den AV/C-Deskriptor
(AV/C Descriptor) einzuschreiben, kann als typisches Beispiel die folgende Methode
benutzt werden. Die Steuereinrichtung gibt den oben erwähnten Befehl CREATE
an das Ziel aus, und nachdem das Ziel ein Modell zum Einschreiben von Informationen
bildet, steuert die Steuereinrichtung erneut das Einschreiben der spezifischen Information.
Das heißt, wenn eine Information zuerst eingeschrieben wird, bestimmt die Steuereinrichtung
eine gewünschte Liste und gibt den AV/C-Deskriptor-CREATE-Befehl aus. Beim
Empfang dieses Befehls bildet das Ziel das Objekt auf der Basis desjenigen Modells,
das die durch die AV/C General spezifizierte Datenstruktur hat. Das Modell, das
die durch AV/C General festgelegte Datenstruktur hat, besitzt ein Feld der Objekt-ID.
In der Liste, die den AV/C-Deskriptor benutzt, wird die Objekt-ID durch das Ziel
verwaltet, d.h. wenn das Objekt erzeugt wird, fügt das Ziel eine für das
Objekt eindeutige ID hinzu und besitzt die Funktion zur Verwaltung der ID.
Die Objekt-ID ist eine ID-Nummer zum eindeutigen Spezifizieren des
Objekts in der Liste, und das Ziel muß die Funktion aufweisen, ein Mehrfachspeichern
von IDs zu verhindern. Die BBS liefert lediglich Informationen, und die Objekt-IDs
werden von der Steuereinrichtung verwaltet.
Wenn der Befehl CREATE an eine Untereinheit ausgegeben wird, können
Unvereinbarkeiten auftreten. Wenn ein Objekt erzeugt wird, befindet sich die Objekt-ID,
die von der Steuereinrichtung verwaltet werden sollte, unter dem Steuereinfluß
des Ziels. Nach der Ausgabe des Befehls CREATE muß die Steuereinrichtung die
Schreibsteuerung fortsetzen. Auf diese Weise wird die Verarbeitung auf mehrere Schritte
aufgeteilt. Deshalb kann ein fehlerhaftes Objekt erzeugt werden, wenn die Steuerung
zufällig von dem Bus getrennt ist, während die Information in die BBS
eingeschrieben wird.
Um diese Situation zu überwinden, wird ein System benötigt,
um das fehlerhafte Objekts zu spezifizieren und korrekt zu eliminieren. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird das Einschreiben von Information in die BBS so eingeschränkt,
daß fehlerhafte Objekte spezifiziert werden.
Bei der Erzeugung eines Objekts teilt das Ziel (im vorliegenden Ausführungsbeispiel
der DVCR 3) einer globalen eindeutigen ID (GUID) der Objekt-ID zunächst
temporär Verwaltungsnummern (z.B. alle 0) zu. Die Objekt-ID besteht aus der
GUID und der Aufzeichnungs-ID. Die Steuereinrichtung schreibt
dann Informationen in das Objekt, und wenn die Schreiboperation korrekt abgeschlossen
wird, überschreibt die Steuereinrichtung zuletzt die GUID.
Wenn die Schreiboperation korrekt abgeschlossen wurde, ist nach der
oben beschriebenen Prozedur das Vorhandensein von Objekten unmöglich, deren
GUID nur 0 zeigt. Deshalb können solche Objekte als fehlerhafte Objekte spezifiziert
werden, die während der Durchführung der Schreiboperation zufällig
erzeugt wurden.
Infolgedessen können die Objekte, die gerade geschrieben werden,
eindeutig identifiziert werden. Es ist auch leicht möglich, korrekt geschriebene
Objekte von fehlerhaften Objekten zu unterscheiden und die fehlerhaften Objekte
(ungültigen Objekte) zu eliminieren. Dies macht es weiter möglich, einen
für ein elektronisches Gerät vorgesehenen finiten Speicher effektiv zu
nutzen. Entsprechend dem obigen Verfahren können die Objekte, die gerade geschrieben
werden, einfach spezifiziert werden, indem der GUID temporär 0 zugeordnet wird.
Eine Software zum Eliminieren fehlerhafter Objekte kann dementsprechend leicht erzeugt
werden.
In dem Schritt S26 von 9 kann anstelle
des Befehls CREATE der Befehl INSERT benutzt werden.
Es sei noch einmal auf 9 Bezug genommen.
Der Prozeß geht weiter zu dem Schritt S27, in dem die Steuereinrichtung
11 den Reservierungs-Inhalt in die Felder entry_specific_information (26
bis 32) des RSB 51 einschreibt. Das heißt,
die start_time, die Dauer und die repeat_information sowie die Ziel-Untereinheit
(subunit_type_and_ID) werden eingeschrieben.
16 zeigt den Befehl WRITE DESCRIPTOR, der von der Steuereinrichtung
11 ausgegeben wird, wenn der Schritt S27 ausgeführt wird. Wie oben
festgestellt wurde, schreibt die Steuereinrichtung 11 die Information direkt
in den RSB 51, ohne den Befehl WRITE DESCRIPTOR auszugeben, da die Steuereinrichtung
11 und der RSB 51 nicht über den Bus miteinander verbunden
sind. Umgekehrt wird der Befehl WRITE DESCRIPTOR ausgegeben, wenn die Steuereinrichtung
11 Informationen in den RSB 61 einschreibt.
In dem Opcode, der den Kopf des Befehls WRITE DESCRIPTOR bildet, ist
der Wert 0A16 gesetzt, der den WRITE DESCRIPTOR anzeigt. In dem Operanden
0 ist der Deskriptor-Identifizierer zum Identifizieren des Deskriptors der einzuschreibenden
Information durch die Objekt-Position gesetzt.
Anschließend wird der Wert 5016, der partiellen Ersatz
[partial_replace] repräsentiert, als Unterfunktion gesetzt, wodurch ein partielles
Einfügen oder partielles Löschen durchgeführt wird. Beim Einfügen
wird ein neuer Deskriptor unmittelbar vor dem Deskriptor eingefügt, der durch
den Operanden definiert ist, der durch den descriptor_identifier spezifiziert ist.
Beim Löschen wird der durch den descriptor_identifier definierte Deskriptor
gelöscht.
Das Gruppen-Kennzeichen [group_tag] wird benutzt, um die Daten zu
aktualisieren, die nicht geteilt werden können, wenn in den Deskriptor eingeschrieben
wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Wert 0016 (immediate)
gesetzt, der anzeigt, daß die Daten unmittelbar in den Deskriptor eingeschrieben
werden. Die Ersatz-Daten-Länge [replacement_data_length] repräsentiert
die Bytezahl des Operanden, d.h. die Länge der einzuschreibenden Daten. Die
Adresse zeigt die Position an, an der die Verarbeitung durchgeführt wird. Wenn
die replacement_data_length gleich 0 ist, wird ein partielles Löschen durchgeführt,
wobei in diesem Fall der Operand der replacement_data nicht existiert. In diesem
Fall ist die originale Datenlänge [original_data_length] größer als
0 und zeigt die zu löschende Bytezahl an. Falls die original_data_length gleich
0 ist, wird ein partielles Einfügen durchgeführt, wobei in diesem Fall
die replacement_data_length größer ist als 0 und die Zahl der einzufügenden
Bytes anzeigt.
Es sei noch einmal auf 9 Bezug genommen.
Der Prozeß geht weiter zu dem Schritt S28, in dem die Steuereinrichtung
11 die Liste, d.h. den RSB 51, schließt. Gleichzeitig gibt
die Steuereinrichtung 11 den in 17 dargestellten
Befehl CLOSE an den RSB 51 aus. Wie oben festgestellt wurde, schließt
die Steuereinrichtung 11 den RSB 51 direkt, ohne den Befehl CLOSE
auszugeben, da die Steuereinrichtung 11 und der RSB 51 nicht über
den Bus 2 miteinander verbunden sind. Wenn die Steuereinrichtung
11 den RSB 61 des DVCR 3 schließt, wird der Befehl
CLOSE ausgegeben.
Das in 17 dargestellte Format gleicht
grundsätzlich dem in 10 dargestellten Befehl WRITE
OPEN mit Ausnahme des folgenden Punkts. Die Unterfunktion des Befehls WRITE OPEN
lautet 0316, die WRITE OPEN repräsentiert, während die Unterfunktion
des Befehls CLOSE 0016 lautet, die CLOSE anzeigt.
Der Prozeß geht dann weiter zu dem Schritt S29, in dem die Steuerung
11 prüft, ob es weitere Ressourcen gibt, die von der Reservierung
betroffen sind. Obwohl die Verarbeitung zur Durchführung einer Reservierung
in der Tuner-Untereinheit 12 abgeschlossen wurde, ist eine weitere Verarbeitung
zur Durchführung einer Reservierung in der VCR-Untereinheit 33 des
DVCR 3 erforderlich. Deshalb kehrt der Prozeß zu
dem Schritt S12 zurück, in dem an dem RSB 61 des DVCR 3 eine
ähnliche Verarbeitung durchgeführt wird wie an dem RSB 51.
Wenn in dem Schritt S29 festgestellt wird, daß keine anderen
Ressourcen von der Reservierung betroffen sind, wird die Verarbeitung abgeschlossen.
Wie oben diskutiert wurde, wurde eine Reihe von Aufzeichnungs-Reservierungs-Operationen
ausgeführt, um zu veranlassen, daß die Tuner-Untereinheit 12
ein Videosignal empfängt und es in der VCR-Untereinheit 33 aufzeichnet.
Es wird nun angenommen, daß Reservierungen getrennt vorgenommen werden, wie
dies in 18 dargestellt ist, d.h. in dem IRD
1 eine Empfangsreservierung und in dem DVCR 3 eine Aufzeichnungsreservierung
durchgeführt wird. Und zwar wird in die Steuereinrichtung 11 des IRD
1 eine Reservierung eingegeben, um die Tuner-Untereinheit 12 zu
veranlassen, während einer vorbestimmten Periode, nämlich am 16. Oktober
von 20:00 bis 21:00, einen vorbestimmten Kanal (den Kanal 48) zu empfangen, und
in die Steuereinrichtung 31 wird eine weitere Reservierung eingegeben,
um zu veranlassen, daß die VCR-Untereinheit 33 während einer
vorbestimmten Periode von 20:00 bis 21:00 am 16. Oktober die Aufzeichnung startet.
Für den Benutzer hat es den Anschein, daß die beiden Reservierungen die
gleiche Reservierung bilden. Dem IRD 1 und dem DVCR 3 erscheint
es jedoch, daß die beiden Reservierungen getrennt vorgenommen wurden. In dem
IRD 1 und in dem DVCR 3 werden unterschiedliche IDs (BB-Objekt-ID_Y
bzw. BB-Objekt-ID_Z) gesetzt und in dem RSB 51 bzw. in dem RSB
61 gespeichert.
Selbst wenn in den einzelnen Einheiten Reservierungen getrennt vorgenommen
werden, kann die Reservierungsverarbeitung ähnlich durchgeführt werden,
wie sie in den Flußdiagrammen von 7 bis
9 dargestellt ist. Falls jedoch Reservierungen getrennt
vorgenommen werden, wenn die Untereinheiten der einzelnen Einheiten zusammenwirkend
benutzt werden, muß der Benutzer das Auftreten von Doppelbuchungen prüfen.
Im folgenden wird anhand des Flußdiagramms von 19
die Verarbeitung zum Setzen der Objekt-ID beschrieben. Nachdem der Benutzer mit
Hilfe des DVCR 3 in dem IRD 1eine IRD 1 Aufzeichnungsreservierung
vorgenommen hat und diese von der Steuerung 11 detektiert wurde, wird die
oben beschriebene, in 7 bis 9
dargestellte Reservierungsverarbeitung (Suche nach konkurrierenden Einheiten) durchgeführt.
Wenn die Aufzeichnungsreservierung akzeptiert wird, beginnt die oben beschriebene
Verarbeitung für das Setzen der Objekt-ID. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird die Objekt-ID benutzt, um die in einem vorbestimmten Zeitpunkt beginnende Reservierung
(Ereignis) für eine vorbestimmte Periode zu identifizieren. Die Objekt-ID hat
72 Bits, wobei die 64 höchstwertigen Bits für die ID benutzt werden, die
für die Einheit eindeutig ist und alle die Reservierung betreffenden Informationen
aufweist, d.h. für die GUID der Einheit, während die acht niedrigstwertigen
Bits für den in der Einheit gesetzten eindeutigen Wert, d.h. für die Aufzeichnungs-ID,
benutzt werden. Somit wird aus der GUID und der Aufzeichnungs-ID die Objekt-ID zur
Identifizierung des Ereignisses gebildet. Auf diese Weise kann die Verarbeitung
zum Setzen der Objekt-ID leicht durchgeführt werden.
Es ist notwendig, die Objekt-ID unter den individuellen Einheiten
zu identifizieren, die mit dem Bus 2 verbunden sind. Dies hat folgenden
Grund: Der Inhalt des RSB einer Einheit kann von den anderen Einheiten ausgelesen
werden, und die Verarbeitung kann von den Untereinheiten verschiedener Einheiten
in gegenseitigem Zusammenwirken (aufeinander bezogen) simultan durchgeführt
werden. Deshalb müssen die individuellen Einheiten jede Verarbeitung prüfen,
die in gegenseitigem Zusammenwirken durchgeführt werden soll.
Unter den über den Bus 2 verbundenen Einheiten können
die Objekt-IDs jedesmal sequentiell von der Nummer 1 an gesetzt werden, wenn ein
Ereignis erzeugt wird. Wenn jedoch eine vorbestimmte Einheit eine Objekt-ID für
ein vorbestimmtes Ereignis setzt, muß sie eine Prüfung bezüglich
konkurrierender IDs durchführen, indem sie alle Objekt-IDs ausliest, die bereits
in anderen Einheiten gesetzt wurden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
in der Objekt-ID jedoch die GUID enthalten, und der Wert der GUID ist für jede
Einheit zuverlässig eindeutig. Es ist somit nur wesentlich, daß jede Einheit
die Aufzeichnungs-ID als eindeutige ID setzt, die nicht mit den anderen Aufzeichnungs-IDs
innerhalb der gleichen Einheit konkurriert. Deshalb unterscheidet sich die durch
Kombinieren der GUID mit der Aufzeichnungs-ID gewonnene Objekt-ID zuverlässig
von den Objekt-IDs, die von anderen Einheiten gesetzt sind. Somit setzt jede Einheit
die Objekt-ID für das in dem RSB zu registrierende Ereignis entsprechend dem
in dem Flußdiagramm von 19 dargestellten Prozeß.
In dem Schritt S41 gibt die Steuereinheit 11 eine vorläufige
ID für die eindeutige Identifizierung der Reservierungsinformation innerhalb
des IRD 1 als Aufzeichnungs-ID der Objekt-ID aus (die aus der GUID und
der Aufzeichnungs-ID besteht).
In dem Schritt S42 extrahiert die Steuereinrichtung 11 eines
der in dem RSB 51 registrierten Ereignisse und extrahiert außerdem
die Aufzeichnungs-ID der Objekt-ID, die dem extrahierten Ereignis entspricht. Die
Steuerung 11 prüft dann in dem Schritt S43, ob die in dem Schritt
S41 ausgegebene vorläufige ID mit der in dem Schritt S42
extrahierten Aufzeichnungs-ID übereinstimmt. Wenn das Ergebnis von Schritt
S43 JA lautet, kehrt der Prozeß zu dem Schritt S41 zurück, in dem die
vorläufige ID geändert wird. Die Verarbeitung der Schritte S41 bis S43
wird solange wiederholt, bis die vorläufige ID nicht mit der Aufzeichnungs-ID
übereinstimmt.
Wenn sich in dem Schritt S43 herausstellt, daß die vorläufige
ID nicht mit der Aufzeichnungs-ID übereinstimmt, prüft die Steuereinrichtung
11 in dem Schritt S44, ob alle die zugehörige Untereinheit betreffenden
Ereignisse extrahiert wurden, die in dem RSB 51 publik gemacht wurden.
Wenn das Ergebnis von Schritt S44 NEIN lautet, kehrt der Prozeß zu dem Schritt
S42 zurück, und die Verarbeitung der Schritte S42 bis S44 wird solange wiederholt,
bis in dem Schritt S44 festgestellt wird, daß alle Ereignisse extrahiert wurden.
Wenn das Ergebnis von Schritt S44 JA lautet, geht der Prozeß weiter zu dem
Schritt S45. In dem Schritt S45 fügt die Steuereinrichtung 11 die
in dem Schritt S41 erzeugte vorläufige ID (Aufzeichnungs-ID) zu der Einheits-ID
(GUID) des IRD 1 hinzu und erzeugt dadurch die Objekt-ID. Die Objekt-ID
wird dann in dem RSB 51 gesetzt.
Wie oben erläutert wurde, kann die Objekt-ID gesetzt werden,
indem lediglich das der zugehörigen Untereinheit entsprechende RSB geprüft
wird (ohne daß die RSBs der Einheiten geprüft werden müssen, die
nicht betroffene Untereinheiten enthalten). Dies hat, wie oben erwähnt wurde,
folgenden Grund. Da die Objekt-IDs der RSBs der anderen Einheiten die für die
einzelnen Einheiten eindeutigen GUIDs enthalten, ist es nicht möglich, daß
die von den anderen Einheiten gesetzten Objekt-IDs mit den von der entsprechenden
Einheit gesetzten Objekt-ID übereinstimmen. Deshalb ist das Setzen der Objekt-ID
einfach.
Die BBS wird im folgenden näher erläutert. 20
zeigt das Format des Identifizierers der Deskriptor-Untereinheit, die die BBS bildet.
Die Deskriptor-Länge [descriptor_length] repräsentiert die Länge
des Deskriptors. Die Generations-ID [generation_ID] zeigt an, welches AV/C-Deskriptorformat
der BBS benutzt wird, im allgemeinen wird 0016 gesetzt.
Die Listengrößen-ID [size_of_list_ID] bezeichnet die Bytezahl
der ID. Die Größe der Objekt-ID [size_of_object_ID] bezeichnet die Bytezahl
der Objekt-ID. Die Größe der Objektposition [size_of_object_position]
repräsentiert die Bytezahl der Position des Objekts in der Liste. Die Zahl
der Wurzel-Objektlisten [number_of_root_object_lists] gibt die Zahl der Wurzel-Objektlisten
an, mit der die BBS direkt in Beziehung steht.
Die Wurzel-Objektlisten-ID x [root_object_list_id_x] (x = 0, 1, 2,
... n – 1) repräsentiert die ID jeder der Wurzel-Objektlisten, mit denen
die BBS in Beziehung steht. Die von der Untereinheit abhängige Informationslänge
[subunit_dependent_information_length] bezeichnet die Länge der von der Untereinheit
abhängigen Information [subunit_dependent_information]. Die Information des
Formats und der Inhalte, von denen die BBS abhängig ist, ist in der subunit_dependent_information
gesetzt.
Die subunit_dependent_information enthält die non_info_block_fields_length,
die bulletin_board_subunit_version, den number_of_supported_board_type(n), den supported_board_type_specific_of_length
[0], die supported_board_type_specific_info [0] bis supported_board_type_specific_info
[n – 1], und die supported_board_type_specific_of_length [0] bis supported_board_type_specific_of_length
[n – 1], die die Längen der supported_board_type_specific_info [0] bis
supported_board_type_specific_info [n – 1] repräsentiert.
Die BBS enthält ferner die herstellerabhängige Länge
[manufacturer_dependent_length], die die Länge der herstellerabhängigen
Information [manufacturer_dependent_information] angibt, sowie die manufacturer_dependent_information,
die die von dem Hersteller abhängige Information repräsentiert.
Falls der Wert der root_object_list_id den RSB anzeigt, ist ein vorbestimmter
Wert 100116 gesetzt, wie dies in 21 dargestellt
ist. Durch das Fixieren der ID, die den (in 22 als
Ressourcenverzeichnis beschriebene) RSB repräsentiert, auf den vorbestimmten
Wert, kann die Verarbeitung zum Auslesen des RSB erleichtert werden.
22 zeigt das Format des RSB. Die Deskriptor-Länge
[descriptor_length] bezeichnet die Länge des RSB. Der Listen-Typ [list_type]
zeigt, ob der RSB nur gelesen oder auch beschrieben werden kann. Die Nurlese-Liste
repräsentiert, daß nur Lesen möglich ist, und die Schreib-Aktivierungs-Liste
zeigt an, daß sowohl Schreiben als auch Lesen möglich ist.
Die Größe der listenspezifischen Information [size_of_list_specific_information]
bezeichnet die Länge der listenspezifischen Information [list_specific_information].
Der Inhalt der list_specific_information ändert sich entsprechend dem list_type.
Die in 23 dargestellte Information ist in der schreibaktivierten
list_specific_information gesetzt.
Die non_info_block_fields_length repräsentiert die Bytezahl der
Blockfelder, die keine Information enthalten. Falls der board_type der Ressourcen-Listen-Board
ist, wie dies in 24 dargestellt ist, ist, 0116
gesetzt.
Die object_list_maximum_size repräsentiert die maximale Größe
der Objektliste. Die object_entry_maximum_number bezeichnet die maximale Zahl von
Objekteinträgen in der Liste. Die object_entry_maximum_size bezeichnet die
maximale Größe jedes Objekteintrags. Wenn der object_list_maximum_size
der object_entry_maximum_number und der object_entry_maximum_size keine Begrenzung
auferlegt ist, ist in jedem Feld 000016 gesetzt.
Die obigen drei Felder sind für die Steuerung signifikant, um
die Kapazität der Objektliste oder des Objekteintrags zu erkennen.
Die board_type_dependent_information_length bezeichnet die Länge
der board_type_dependent_information, und die für den Board-Typ eindeutige
Information ist in der board_type_dependent_information gesetzt.
Der object_entry ist speziell so konfiguriert, wie dies in
25 dargestellt ist. Die descriptor_length bezeichnet
die Länge des Deskriptors. Wenn der entry_type der Board-Eintrag-Deskriptor
ist, ist der Wert 8015 gesetzt, der den Board repräsentiert.
Die object_ID ist aus der GUID des meldenden Geräts [posting_device_GUID]
und der Aufzeichnungs-ID [record_ID] gebildet. Die posting_device bezeichnet die
Steuerung, die Information in die BBS eingeschrieben (gemeldet) hat. Dementsprechend
repräsentiert die posting_device_GUID die GUID der Steuerung. Die record_ID
bezeichnet eine dem Ereignis innerhalb der Einheit zugeordnete ID. Die size_of_entry_specific_information
bezeichnet die Größe der bereits erwähnten entry_specific_information.
26 zeigt das Format der entry_specific_information.
Die non_info_block_length bezeichnet die Bytezahl der Non-Info-Blockfelder vor der
repeat_information. Die start_time repräsentiert Sekunde, Minute, Stunde, Tag,
Monat und Jahr, wenn das Ereignis startet, wie dies in 27
dargestellt ist. Das Jahr hat 16 Bits, wobei die vier Ziffern jeweils von einer
binärkodierten Vier-Bit-Dezimalzahl (BCD) repräsentiert werden. Der Monat
hat acht Bits, wobei die beiden Ziffern jeweils von einer Vier-Bit-BCD repräsentiert
werden. Der Tag hat acht Bits, wobei die Ziffern jeweils von einer Vier-Bit-BCD
repräsentiert werden. Die Stunde hat acht Bits, wobei die beiden Ziffern jeweils
von einer Vier-Bit-BCD repräsentiert werden. Die Minute hat acht Bits, wobei
die beiden Ziffern jeweils von einer Vier-Bit-BCD repräsentiert werden. Die
Sekunde hat acht Bits, wobei die beiden Ziffern jeweils von einer Vier-Bit-BCD repräsentiert
werden.
Die start_time wird leicht identifiziert, indem sie als BCD angezeigt
wird. Die Zeit wird durch die Ortszeit repräsentiert.
Die Dauer, die die Länge des Ereignisses angibt, wird durch Stunde,
Minute und Sekunde repräsentiert, wie dies in 28
dargestellt ist. Die Stunde hat insgesamt 12 Bits, wobei die drei Ziffern jeweils
von einer Vier-Bit-BCD repräsentiert werden. Die Minute hat insgesamt acht
Bits, wobei die beiden Ziffern jeweils von einer Vier-Bit-BCD dargestellt werden.
Die Sekunde hat insgesamt acht Bits, wobei die beiden Ziffern jeweils von einer
Vier-Bit-BCD repräsentiert werden.
Durch das Addieren der Dauer zu der start_time, kann die Ende-Zeit
des Ereignisses angezeigt werden. Die Länge des Ereignisses wird so durch die
Dauer repräsentiert, ohne daß die Ende-Zeit direkt angezeigt werden. Dadurch
entfällt die Notwendigkeit, die Ende-Zeit zu modifizieren, wenn sich die start_time
des Ereignisses ändert, so daß der Aktualisierungsprozeß vereinfacht
wird.
Die repeat_information_length bezeichnet die Länge der repeat_information.
Die repeat_information repräsentiert, warm und wie der Zeitplan wiederholt
wird. Wenn die aufgelistete Aktion nicht wiederholt wird, zeigt die repeat_information_length
den Wert 0016.
Der Inhalt der repeat_information ändert sich entsprechend dem
ausgewählten Wiederholungs-Typ. Der Wiederholungs-Typ umfaßt, wie in
29 dargestellt, den Wochen-Zeitplan 0016
und den Intervall-Zeitplan 1016.
Wenn der Zeitplan wöchentlich wiederholt wird, zeigt die meldende
Vorrichtung die Tage der Woche und die Zahl der zu wiederholenden Ereignisse an,
wie dies in 30 dargestellt ist.
In 19 ist in dem repeat_type der Wert
0016 gesetzt. Die Zahl der Ereignisse ist in der number_of_events gesetzt.
Die Wochen-Flags von Sonntag bis Samstag zeigen die Tage der Woche an, an denen
das zu wiederholende Ereignis beginnt. Wenn z.B. ein Ereignis, das um 13:00 beginnt
und drei Stunden dauert, jeden Montag und Dienstag stattfindet, ist in den Wochen-Flags
von Montag und Dienstag 1 gesetzt, während in den anderen Wochen-Flags ist
0 gesetzt ist.
Die wöchentlich wiederholten Ereignisse können in der oben
beschriebenen Weise aufgezeichnet werden. Deshalb ist die benötigte
Speicherkapazität im Vergleich zu der Speicherkapazität, die erforderlich
ist, um z.B. für jeden Montag und Dienstag, die den Sendetagen entsprechen,
die absolute Zeit und das Datum zu speichern, geringer.
Wenn die im Zeitplan aufgelistete Aktion in vorbestimmten Intervallen
wiederholt wird, beschreibt die meldende Vorrichtung das Ereignis, indem sie das
in 31 dargestellte Format benutzt.
In diesem Fall ist in dem repeat_type der in 29
dargestellte Wert 1016 gesetzt. In der number_of_events ist die Zahl
der Ereignisse gesetzt.
Das Intervall repräsentiert das Intervall von der start_time
eines laufenden Ereignisses zu der start_time des nachfolgenden Ereignisses. Dieses
Intervall wird durch Stunde, Minute und Sekunde repräsentiert. Die Stunde hat
insgesamt 12 Bits, wobei die drei Ziffern jeweils durch eine Vier-Bit-BCD dargestellt
sind. Die Minute hat insgesamt acht Bits, wobei die beiden Ziffern jeweils durch
eine Vier-Bit-BCD dargestellt sind. Die Sekunde hat insgesamt acht Bits, wobei die
beiden Ziffern jeweils durch eine Vier-Bit-BCD dargestellt sind.
Auf diese Weise können die periodisch wiederholten Ereignisse
gespeichert werden. Infolgedessen wird benötigte Speicherkapazität im
Vergleich zu der Kapazität, die benötigt wird, um die absolute Zeit (Zeit
und Datum) zu speichern, an der die einzelnen Ereignisse beginnen, geringer.
Die in 26 dargestellten Info-Blöcke
werden durch das in 32 dargestellte Format repräsentiert.
Die compound_length bezeichnet die Bytelänge des Info-Blocks mit Ausnahme des
Längenfelds. Der info_block_type ist auf 890016 gesetzt. Die primary_fields_length
bezeichnet die Zahl der Untereinheiten (number_of_subunits) sowie die Bytezahl des
Felds subunit_type_and_ID.
Die number_of_subunits repräsentiert die Zahl der von der meldenden
Vorrichtung benutzten Untereinheiten. Die subunit_type_and_ID spezifiziert die Untereinheiten,
die von der meldenden Vorrichtung zu benutzen sind.
Wie oben erwähnt wurde, werden die start_time und die Dauer durch
feste Längen an der festen Adresse repräsentiert. Im Gegensatz hierzu
ist die ID-Information zum Identifizieren der Untereinheit und der meldenden Vorrichtung,
die die Untereinheit benutzt, in Form von Info-Blöcken an einer vorbestimmten
Adresse gespeichert, die auf die Adresse der start_time und der Dauer folgt. Mit
dieser Anordnung kann das Hinzufügen von meldenden Vorrichtungen leicht gehandhabt
werden.
Die in 20 dargestellte Information zu
dem unterstützten spezifischen Board-Typ [supported_board_type_specific_information]
wird durch das in 33 gezeigte Format dargestellt. In
dem supported_board_type ist der Wert 0116 gesetzt, der den RSB von
24 bezeichnet. Die supported_board_type_version repräsentiert
die Versionsnummer der Bulletin-Board-Type-Spezifikation. Die implementation_profile_ID
bezeichnet die Profil-ID-Version für diesen Board-Typ.
Die supported_board_type_dependent_information_length bezeichnet die
Bytezahl der vom unterstützten Board-Typ abhängigen Information [supported_board_type_dependent_information].
In dieser supported_board_type_dependent_information wird die jeder Board-Typ-Spezifikation
inhärente Information beschrieben.
Die oben beschriebene Reihe von Operationen kann mit Hife von Hardware
ausgeführt werden. Alternativ kann Software benutzt werden, wobei in diesem
Fall ein Softwareprogramm, das diese Operationen implementiert, in einem Computer
installiert sein kann, der in eine als spezielle Hardware benutzte Steuereinrichtung
eingebaut ist. Alternativ kann das obige Softwareprogramm in einem universellen
Personalcomputer installiert sein, der die verschiedenen Funktionen durch Installieren
verschiedener Programme ausführen kann.
Wie 34 zeigt, besitzt ein universeller
Personalcomputer 101 z.B. eine eingebaute zentrale Verarbeitungseinheit
(CPU) 111. Ein Eingabe-/Ausgabe-Interface 116 ist über einen
Bus 115 mit der CPU 111 verbunden. Als Reaktion auf eine Instruktion,
die der Benutzer über eine Eingabeeinheit 118, wie eine Tastatur,
eine Maus usw., über das Eingabe-/Ausgabe-Interface 116 zuführt,
liest die CPU 111 ein Programm, das die oben beschriebenen Operationen
implementiert, aus einem Aufzeichnungsmedium, wie einem Nurlesespeicher (ROM)
112 oder einer Festplatte 114 oder einem in ein Laufwerk
120 geladenen Aufzeichnungsmedium, wie einer magnetischen Platte
131, einer optischen Platte 132 oder einer magneto-optischen Platte
133 aus. Die CPU 111 installiert dann das ausgelesene Programm
in einem Arbeitsspeicher (RAM) 113 und führt es aus. Das auf der Festplatte
114 installierte Programm kann ein Programm sein, das in einem Aufzeichnungsmedium
gespeichert und an den Benutzer vertrieben wird, oder ein Programm, das über
einen Satelliten oder ein Netz übertragen und von einer Kommunikationseinheit
119 empfangen und dann auf der Festplatte 114 installiert wird.
Nach der Verarbeitung des Programms gibt die CPU 111 über
das Eingabe-/Ausgabe-Interface 116
ein Bildsignal an eine Anzeigeeinheit 117, z.B. eine
Flüssigkristallanzeige (LCD) oder eine Kathodenstrahlröhre (CRT), aus.
Wie aus der vorangehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird bei dem
Informationsverarbeitungsgerät, dem Informationsverarbeitungsverfahren und
dem Aufzeichnungsmedium gemäß vorliegender Erfindung eine Reservierungsinformation
einer Untereinheit gespeichert, und als Reaktion auf eine Anforderung aus einem
anderen Informationsverarbeitungsgerät wird die gespeicherte Reservierungsinformation
ausgelesen und dem Gerät zugeführt. Dadurch kann eine Doppelbuchung verhindert
werden.
Ein Programm nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann
auf einem Trägermedium, wie z.B. einem geeigneten Speicher-, Aufzeichnungs-
oder Übertragungsmedium, zur Verfügung gestellt werden.