Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Ventilfittings an Hauptventilblöcken
von Klimatisierungseinheiten. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein
Ventilfitting, das einen starken Durchfluss und eine Schnellverbindung mit einer
Fluidleitung ermöglicht.
Hintergrund der Erfindung
In Kältesystemen wie etwa Klimatisierungseinheiten ist es üblich,
einen Hauptventilblock in der Saugleitung zwischen dem Verdampfer und dem Verdichter
und zwischen dem Kondensator und dem Verdampfer zu verwenden. Diese Hauptventilblöcke
weisen typischerweise auf: Einlass- und Auslassleitungen, ein Absperrventilfitting,
das die Strömung bzw. den Durchfluss zwischen den Einlass- und Auslassleitungen
steuert, und ein Füll-/Evakuierungsfitting, um das Füllen, Evakuieren
und/oder Testen des Systems zu ermöglichen.
Ein typischer Hauptventilblock 10 ist in 1
gezeigt und weist auf: eine Leitung 12, die beispielsweise mit dem Verdichter
verbunden werden kann, und eine Leitung 14, die mit dem Verdampfer verbunden
werden kann, und ein Absperrventilfitting 16 zum Steuern des Durchflusses
zwischen den Leitungen 12, 14. Der Hauptventilblock
10 weist ferner ein Füll-/Evakuierungsfitting 18 auf, um
das Füllen, Evakuieren und Testen des Systems zu ermöglichen, mit dem
der Hauptventilblock verwendet wird.
Wie aus den 1 und 2
ersichtlich ist, weist das Fitting 18 einen Körper 20 auf,
von dem ein Ende an einem Gehäuse 22 des Hauptventilblocks
10 befestigt ist und von dem ein innerer Strömungsdurchgang mit dem
Inneren des Gehäuses in Verbindung ist. Eine Schrader-Ventilanordnung
24 ist in dem Körper 20 abnehmbar befestigt, beispielsweise
durch Verschrauben, um den Durchfluss durch den Körper 20 zu steuern.
Die Außenfläche des Körpers 20 ist mit Gewinde versehen,
um die Verbindung einer Verschlusskappe 26 damit zu ermöglichen, wenn
das Fitting 18 nicht in Gebrauch ist, und um den Anschluss an eine mit
Innengewinde versehene Fluidleitung zu ermöglichen, wenn die Kappe
16 abgenommen ist, um das Einleiten oder das Entfernen von Fluiden aus
dem System durch die Fluidleitung zu gestatten. Die Schrader-Ventilanordnung
24 weist ein Ventilgehäuse 28 auf, durch welches das Fluid
hindurch strömt und das mit Außengewinde versehen ist, so dass die Ventilanordnung
bei Bedarf ausgewechselt werden kann, indem einfach die Ventilanordnung von dem
Körper abgeschraubt und die defekte Ventilanordnung durch eine neue Ventilanordnung
ersetzt wird. Ein unter Federvorspannung stehender Ventilschaft und ein Ventilkopf
29 sind in dem Gehäuse vorgesehen, um den Durchfluss durch dieses
zu steuern. Der Ventilkopf 29, an dem sich eine Dichtung befindet und der
normalerweise in abdichtenden Eingriff mit dem Gehäuse 28 vorbelastet
ist, um einen Durchfluss durch den Körper 20 zu verhindern, wird mit
dem Ventilschaft von dem Gehäuse 28 weg betätigt, um einen Fluiddurchfluss
durch den Körper zu ermöglichen.
Obwohl das Fitting 18 im Allgemeinen ausreicht, um das Einleiten
und/oder Entfernen von Fluiden aus dem System zu gestatten, sind der Strömungsquerschnitt
und somit die Strömungsrate, die das Fitting 18 ermöglicht, begrenzt.
Dabei muss das Fluid durch den relativ kleinen Querschnitt des Gehäuses
28 strömen, der die Durchflussmenge, die durch das Fitting strömen
kann, begrenzt. Es ist zwar möglich, das Gehäuse 28 sowie den
Strömungsdurchgang des Körpers 20 zu vergrößern, solche
Vergrößerungen sind jedoch begrenzt durch mechanische Beschränkungen
sowie durch die Tatsache, dass die Größe von Ventilfittingkörpern
im Allgemeinen standardisiert ist, um die austauschbare Verwendung von Ventilfittings
18 an Hauptventilblöcken 10 zu ermöglichen. Ferner wird
durch die Dichtung an dem Ventilkopf des Schrader-Ventils der Ventilkopf
29 größer, und dadurch wird die Fluiddurchflussmenge durch das
Fitting 18 verringert. Ferner gestattet zwar das Gewinde an der Außenfläche
des Körpers 20 die Verbindung mit einer Fluidleitung, die Fluidleitung
muss jedoch auf den Körper geschraubt werden, was schwierig und zeitaufwendig
sein kann und außerdem die Gefahr einer Beschädigung des Gewindes an dem
Körper bedeutet, wodurch es erforderlich werden kann, das Fitting zu ersetzen.
Was also benötigt wird, ist ein verbessertes Ventilfitting zur
Verwendung an einem Hauptventilblock, das einen größeren Strömungsquerschnitt
und somit eine höhere Strömungsrate als herkömmliche Fittings mit
Schrader-Ventilanordnungen hat und das so ausgebildet ist, dass es die rasche und
einfache Verbindung mit einer Fluidleitung zulässt und gleichzeitig viele der
Merkmale herkömmlicher Fittings wie etwa die Möglichkeit, die Ventilanordnung
auszuwechseln, beibehält.
US 2 971 526 beschreibt eine Ventilanordnung
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, die für einen schlauchlosen Reifen verwendet
wird, wobei die Ventilanordnung vor dem Aushärten oder Vulkanisieren des Reifens
in diesen eingebaut wird und nicht über die Außenfläche des Reifens
vorsteht. EP 0 554 752 A1 beschreibt
ein Steuerventil, das zum Füllen eines Behälters mit Fluid wie etwa einem
in einem Fahrzeug-Klimatisierungssystem verwendeten Kältemittelfluid und zum
Ablassen desselben aus dem Behälter dient. US
4 129 145 beschreibt ein Absperrventil, das in Fluidleitungen verwendet
wird, die durch ein Verbindungselement miteinander verbunden sind.
Das Absperrventil wird durch den Fluiddruck geöffnet. US
4 570 669 beschreibt ein Absperrventil, das keine Feder hat. Das Absperrventil
wird durch den Fluiddruck geöffnet. US 5 711
508 beschreibt eine Anordnung, die einen Hauptdurchgang mit einem Absperrventil
30 und einen Zusatzdurchgang mit einem Hauptventil 110 aufweist.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung stellt ein verbessertes Ventilfitting bereit, insbesondere
zur Verwendung an einem Hauptventilblock in einem Klimatisierungssystem und dergleichen,
um das Füllen, Evakuieren und/oder Testen zu ermöglichen, wobei das Ventilfitting
einen Strömungsquerschnitt und somit eine Strömungsrate hat, die größer
sind als bei herkömmlichen Ventilfittings. Das Ventilfitting der Erfindung
ermöglicht bevorzugt einen Strömungsquerschnitt, der ungefähr um
das Dreifache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen
Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung ist. Stärker bevorzugt ist der
Strömungsquerschnitt der Erfindung um ungefähr das Drei- bis ungefähr
das Fünffache größer als der Strömungsquerschnitt eines herkömmlichen
Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung. Am meisten bevorzugt ist der Strömungsquerschnitt
der Erfindung um ungefähr das Vierfache größer als der Strömungsquerschnitt
eines herkömmlichen Fittings mit einer Schrader-Ventilanordnung.
Das Ventilfitting ist zur Verbindung mit einer Fluidleitung entweder
durch Verschrauben oder mit einem Arretierverbinder ausgebildet. Das Ventilfitting
ist ferner so ausgebildet, dass die Ventilanordnung ohne Verlust an Fluidmedium
davon abgenommen und durch eine andere Ventilanordnung ersetzt werden kann.
Bei einer Ausführungsform nach der Erfindung wird ein Ventilfitting
bereitgestellt, das einen Körper aufweist, der ein erstes Ende und ein zweites
Ende hat, das von dem ersten Ende beabstandet ist. Ein Fluiddurchgang erstreckt
sich durch den Körper zwischen dem ersten und dem zweiten Ende, und ein Ventilsitz
ist an dem Körper in dem Fluiddurchgang definiert. Eine Ventilanordnung ist
in dem Fluiddurchgang abnehmbar angeordnet, um den Durchfluss durch diesen zu steuern,
und die Ventilanordnung weist einen Ventilkopf auf, der mit dem Ventilsitz in skalierbarer
Beziehung in Eingriff bringbar ist.
Mit dem Fitting der Erfindung werden im Vergleich mit herkömmlichen
Fittings, die einen einstückigen Körper mit einem Schrader-Ventil verwenden,
ein größerer Strömungsquerschnitt und somit eine höhere Strömungsrate
erzielt, da der Ventilsitz an dem Körper definiert ist und der Ventilkopf mit
dem Ventilsitz in Eingriff bringbar ist. Deshalb wird der Strömungsquerschnitt
durch den Strömungsdurchgang des Körpers und nicht durch ein Schrader-Ventilgehäuse
bestimmt. Ferner ist die Ventilanordnung abnehmbar, so dass die Ventilanordnung
erforderlichenfalls ausgewechselt werden kann.
Da der Strömungsquerschnitt des Ventilfittings der Erfindung
vergrößert ist, wird das Ventilfitting insbesondere in einem Hauptventilblock
verwendet, wie er typischerweise an einem Klimatisierungssystem vorgefunden wird.
Es wird eine höhere Strömungsrate in den Hauptventilblock oder aus diesem
erreicht, so dass das Füllen, Evakuieren oder Testen des Systems, mit dem der
Hauptventilblock verwendet wird, innerhalb eines kürzeren Zeitraums abgeschlossen
werden kann. Ferner ist der Körper so ausgebildet, dass er mit sämtlichen
bestehenden Verbindungswerkzeugen wie etwa Gewindeverbindern und Arretierverbindern
passend verbunden werden kann.
Viele verschiedene zusätzliche Vorteile der Erfindung werden
teilweise in der nachstehenden Beschreibung angegeben und sind teilweise aus der
Beschreibung ersichtlich oder ergeben sich bei der praktischen Anwendung der Erfindung.
Die Vorteile der Erfindung werden durch die Elemente und Kombinationen, die insbesondere
in den Ansprüchen angegeben sind, realisiert und erzielt. Es versteht sich,
dass sowohl die vorstehende all-gemeine Beschreibung als auch die nachstehende genaue
Beschreibung nur beispielhaft und erläuternd sind und die beanspruchte Erfindung
nicht einschränken.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1 zeigt einen herkömmlichen Hauptventilblock,
mit dem die vorliegende Erfindung angewandt werden kann.
2 ist eine detaillierte Ansicht eines herkömmlichen
Ventilfittings, das an dem Hauptventilblock von 1 verwendet
wird.
3 ist eine Längsschnittansicht eines Ventilfittings
nach der Erfindung, das einen einstückigen Körper hat.
4A, 4B u. 4C
zeigen alternative Konstruktionen des Ventilschafts und des Ventilkopfes.
Genaue Beschreibung
In 3 ist ein Ventilfitting nach der vorliegenden
Erfindung im Einzelnen gezeigt. Das Ventilfitting findet insbesondere Verwendung
in Verbindung mit Hauptventilblöcken in Klimatisierungssystemen, um das Füllen,
Evakuieren und/oder Testen des Klimatisierungssystems zu ermöglichen. Das Ventilfitting
könnte jedoch auch in Verbindung mit anderen Systemen verwendet
werden. Der Begriff "Ventilfitting" soll Fittings von dem hier beschriebenen Typ
umfassen, die das Füllen, Evakuieren und/oder Testen eines Systems ermöglichen.
Das Ventilfitting weist einen einstückigen Körper
32 auf, der einen Strömungsdurchgang definiert, durch den hindurch
ein Fluid wie etwa ein Kältemittel strömen kann. Der einstückige
Körper 32 hat ein erstes Ende 38 und ein zweites Ende
54 und hat einen zentralen Fluiddurchgang, der von einer Innenwand
154 definiert ist und sich zwischen den zwei Enden erstreckt. Das erste
Ende 38 ist so bemessen und hat eine solche Gestalt, dass es innerhalb
einer Aufnahmeeinrichtung an einem Gehäuse eines Hauptventilblocks beispielsweise
durch Hartlöten oder Schweißen fest angebracht werden kann, wodurch das
Ventilfitting an dem Hauptventilblock befestigt wird.
Eine Ventilanordnung 64 ist in dem einstückigen Körper
32 abgestützt, um den Durchfluss durch diesen zu steuern. Die Ventilanordnung
64 weist einen langgestreckten Ventilschaft 66 auf, der sich durch
den Strömungsdurchgang parallel zu der Längsachse davon erstreckt, und
ein Ventilkopf 68 ist an einem Ende des Ventilschafts befestigt.
Ein Abstandshalter 70 ist in dem Strömungsdurchgang
zur gleitbaren Abstützung des Ventilschafts 66 befestigt, um Öffnungs-
und Schließbewegungen der Ventilanordnung 64 zu ermöglichen.
Der Abstandshalter 70 weist eine zentrale Hülse auf, durch die hindurch
sich der Ventilschaft 66 erstreckt, und eine Vielzahl von Abstandshalterarmen
74 sind um den Umfang der Hülse 72 herum beabstandet angeordnet
und erstrecken sich zu der Innenwand, um die zentrale Hülse abzustützen.
Bevorzugt sind zwei oder drei von den Abstandshalterarmen 74 vorhanden,
um eine angemessene Abstützung für die zentrale Hülse 72
zu bilden.
Die Arme 74 des Abstandshalters 70 sind mit einem
Gewinde 150 versehen, das mit einem an der Innenwand 154 des einstückigen
Körpers 32 gebildeten Gewinde 152 in Eingriff ist. Die Ventilanordnung
64 kann also von dem einstückigen Körper abgenommen und nach
Bedarf durch eine neue Ventilanordnung ersetzt werden, indem der Abstandshalter
70 einfach abgeschraubt wird. Es ist zwar gezeigt und beschrieben, dass
durch die Verwendung von Gewinden die Ventilanordnung in dem einstückigen Körper
abnehmbar befestigt ist, es könnten jedoch anstelle von Gewinden andere abnehmbare
Befestigungsmittel verwendet werden. Die Arme 74 könnten in eine Nut
gestaucht werden, um den Abstandshalter 70 in dem Strömungsdurchgang
festzulegen, oder ein Sicherungsring könnte in einer Nut angeordnet sein, um
den Abstandshalter in dem Strömungsdurchgang festzulegen. Die Verwendung eines
Sicherungsrings würde die Notwendigkeit eliminieren, die Abstandshalterarme
zu stauchen oder zu verformen. Außerdem könnte dann, wenn die Ventilanordnung
nicht abnehmbar ausgebildet sein muss, die Ventilanordnung 64 in dem einstückigen
Körper 32 befestigt werden durch Stauchen der Arme 74 oder
durch Aufpressen oder Aufschieben und eine Halteringanordnung oder durch Verwendung
anderer gewünschter Befestigungsmittel.
Eine Schraubenfeder 80 umgibt den Ventilschaft
66 und ist zwischen der Hülse und einem vergrößerten Ende
82 des Ventilschafts in Eingriff. Eine Schulter 156, die an der
Innenwand 154 gebildet ist, definiert einen Anschlag für die Arme
74, so dass die Ventilanordnung an der vollständig eingesetzten Position
gestoppt wird. Die Innenwand 154 weist ferner einen Ventilsitzbereich
157 mit verringertem Durchmesser auf, der einen Innendurchmesser hat, der
geringfügig größer als der größte Außendurchmesser
des Ventilkopfes 68 der Ventilanordnung ist, um das Abnehmen der Ventilanordnung
zu ermöglichen. Der Ventilkopf 68 weist ferner eine darin gebildete
radial nach außen weisende Nut 158 auf, und eine Dichtung
160 ist in der Nut 158 für den abdichtenden Eingriff mit
dem Ventilsitzbereich 157 angeordnet, wenn der Ventilkopf von der Feder
80 nach rechts vorgespannt wird, wie in der oberen Hälfte von
3 gezeigt ist. Die Dichtung 160 ist bevorzugt
in der Nut 158 auf jede geeignete Weise zur Verhinderung eines Ausbrechens
der Dichtung befestigt. Bei Verbindung mit einer Fluidleitung, wodurch der Ventilschaft
66 und der Ventilkopf 68 nach links betätigt werden, wird
die Dichtung 160 von dem Ventilsitzbereich 157 abgehoben, und
ein Durchfluss wird zugelassen, wie in der unteren Hälfte von 3
gezeigt ist. Um den Strömungsquerschnitt noch weiter zu vergrößern,
ist die Innenwand 154 mit einem ausgesparten Bereich 162 nahe
dem Ventilsitzbereich 157 an der Abstromseite davon gebildet. Wenn der
Ventilkopf 68 abgehoben ist, liegt der ausgesparte Bereich radial auswärts
von dem Ventilkopf, so dass der Strömungsquerschnitt für das Fluid weiter
vergrößert wird.
Die einstückige Körperausbildung von 3
ergibt einen vergrößerten Strömungsquerschnitt und somit einen erhöhten
Durchfluss im Vergleich mit Fittings, die eine Schrader-Ventilanodnung verwenden.
Wie in 2 gezeigt ist, ist der Strömungsquerschnitt
des Fittings aufgrund der Tatsache begrenzt, dass das gesamte Fluid durch das Schrader-Ventilgehäuse
28 strömen muss, und dass der Ventilkopf 29 des Schrader-Ventils
24 mit dem Ventilgehäuse 28 eine Abdichtung bildet, um den
Durchfluss durch das Fitting 18 zu sperren. Die Ventilfittingausbildung
von 3 eliminiert jedoch das Gehäuse, und der Ventilkopf
68 ist mit der Innenwand 154 des einstückigen Körpers
32 in Eingriff. Dadurch ist der für das Fluid zur Verfügungs
stehende Strömungsquerschnitt vergrößert, da der Strömungsquerschnitt
durch die Innenwand des einstückigen Körpers und nicht
durch ein Gehäuse für die Ventilanordnung begrenzt ist.
Die 4A, 4B
und 4C zeigen alternative Konstruktionen des Ventilschafts
und des Ventilkopfes, die in den Ventilfittings der Erfindung verwendet werden können.
In 4A hat der Ventilschaft 66a ein mit Widerhaken
versehenes Ende 299, das in einem in dem Ventilkopf 68a gebildeten
Loch sitzt, wodurch der Ventilkopf 68a und der Ventilschaft 66a
sicher aneinander befestigt sind. In Figur 4B ist das Ende des Ventilschafts
66b in das Loch eingepresst, das in dem Ventilkopf 68b vorgesehen
ist. 4C zeigt einen Ventilkopf 68c, der gestanzt
ist, wobei der Ventilschaft 66c ein mit Widerhaken versehenes Ende
299 hat, das in einem Loch sitzt, das in dem gestanzten Ventilkopf
68c gebildet ist.
Das Ventilfitting der Erfindung ermöglicht einen Strömungsquerschnitt,
der um ein Vielfaches größer als derjenige von Fittings ist, die eine
Schrader-Ventilanordnung verwenden, wobei das Ventilfitting der Erfindung die gleiche
Gesamtgröße hat wie bekannte Fittings. Ferner bleibt die Möglichkeit,
die Ventilanordnung ohne Fluidverluste auszuwechseln, erhalten. Das Ventilfitting
der Erfindung ist speziell so ausgebildet, dass es einen Anschluss an eine Fluidleitung
durch einen Arretierverbinder von Schnellverbindertyp ermöglicht, so dass Verbindungen
viel rascher und mit weniger körperlicher Anstrengung hergestellt werden können.
Das Fitting kann jedoch auch mit einer mit Gewinde versehenen Fluidleitung verbunden
werden, so dass das Ventilfitting der Erfindung auf viele verschiedene Arten mit
Fluidleitungen verbunden werden kann.
Ferner ist in 1 zwar ein spezieller bekannter
Hauptventilblock gezeigt; es versteht sich jedoch, dass das Ventilfitting der vorliegenden
Erfindung nicht nur mit dem gezeigten Hauptventilblock, sondern mit einer Vielfalt
von verschiedenen Hauptventilblöcken verwendet werden kann.