Die vorliegende Erfindung betrifft eine Auspuffgas-Analysevorrichtung
zum Messen der Masse jedes spezifischen Komponentengases in dem Auspuffgas, das
aus Autos durch Fahrmodi emittiert wird, und ein modales Massenanalyseverfahren
durch einen Gasspurenprozess unter Verwendung der Analysevorrichtung davon.
Weil die Komponenten eines Auspuffgases, das aus einem Fahrzeug wie
etwa einem Auto etc. emittiert wird, aufgrund von Fahrmodi variieren, muss die Auspuffgasströmungsrate
jeder spezifischen Komponente in Echtzeit in Übereinstimmung mit jedem Fahrmodus
gemessen werden, und herkömmlich ist beispielsweise, wie in 3
gezeigt, ein Verdünnungs-Analyseprozess eingesetzt worden, bei welchem das
Auspuffgas in jedem Fahrmodus verdünnt wird, um eine spezifizierte konstante
Strömungsrate durch Atmosphäre zu erreichen, in eine Gaskomponenten-Analysevorrichtung
c eingeführt wird, und die emittierte Rate jeder spezifischen Komponente bestimmt
wird.
Als ein Verfahren zum Bestimmen der emittierten Rate der spezifischen
Komponente ist ein modales Massenanalyseverfahren unter Verwendung eines Verdünnungs-Analyseprozesses
bekannt. Bei diesem Analyseverfahren kann unter der Annahme, dass die Strömungsrate
des Auspuffgases, das in einen Probendurchlass d für eine Konzentrationsmessung
eingesaugt wird, QA (konstant) ist, eine Verdünnungsluftrate, die
durch einen Ultraschallströmungsmesser f an einem Verdünnungsluft-Einströmungsdurchlass
e gemessen wird, QD(t) ist, eine Gesamtansaug-Strömungsrate durch
die Konstantvolumen-Probeneinheit CVS QM (konstant) ist, dann die Auspuffgas-Strömungsrate
(die Feuchte enthält), die aus dem Prüflingsfahrzeug b emittiert wird,
QWE(t) aus einem arithmetischen Ausdruck gefunden werden, der besteht
aus
QWE(t) = QA + QM – Q(t)(3)
Andererseits kann unter der Annahme, dass die Konzentration der in
dem Auspuffgas zu messenden Komponenten, das durch die Gaskonzentrations-Analysevorrichtung
c gemessen wird, CWE(t) sind, dann das Auspuffgasvolumen (Masse) M(t)
der in dem Auspuffgas zu messenden Komponenten durch einen arithmetischen Ausdruck,
der besteht aus
M(t) = ☐x CWE(t) × QWE(t)(4)
durch einen jeweiligen Fahrmodus gefunden werden. Diese Art eines arithmetischen
Verfahrens, das aus den Gleichungen (3) und (4) besteht, ist das modale Massenanalyseverfahren,
das auf den Verdünnungs-Analyseprozess angewandt wird. In 3
bezeichnet ein Bezugszeichen g einen Wärmetauscher, h ein Venturi-Rohr mit
konstanter Strömungsrate, i eine Ansaugpumpe, j einen Entfeuchter und k eine
Ansaugpumpe.
Folglich besteht bei dem modalen Massenanalyseverfahren durch den
oben beschriebenen Verdünnungs-Analyseprozess dann, wenn eine Komponente, die
gleich ist wie jene, die in dem Auspuffgas zu messen ist, in der Atmosphäre
vorhanden ist, eine Möglichkeit, dass die Messergebnisse einem Einfluss unterworfen
sind, und dass eine Schwierigkeit besteht, eine Grenze in der Messgenauigkeit zu
bilden.
Auch wenn ein Luftreiniger einer großen Strömungsrate zur
Verdünnung verwendet wird, ist es offensichtlich für die Analyseeinrichtung
nachteilig, durch ein weiteres Verdünnen die Messkomponente zu analysieren,
wenn die Messkomponente in einer niedrigen Konzentration vorliegt. Zusätzlich
ist ein großer Betrag einer Investition für das Gerät zum Reinigen
der Luft oder das CVS-(Konstantvolumen-Probengefäß)-Gerät zum Ansaugen
verdünnter Luft bei einer konstanten Strömungsrate erforderlich, was zu
hohen Kosten für das Gesamtanalysegerät, wie auch zu einer größeren
Abmessung führt.
Andererseits wird bei der Berechnung der Gleichung (4) zum Bestimmen
der Auspuffgasrate M(t) der für jeden Fahrmodus zu messenden Komponente der
Wert, der die Feuchtigkeit enthält, d.h. der nass-basierte Wert für die
Konzentration CWE(t) verwendet, aber wegen einer Wasserstörung der
Gasanalysevorrichtung c wird das Auspuffgas mit Feuchtigkeit, die durch den Entfeuchter
j entfernt wird, eingeführt, und die Konzentration CWE(t) kann nicht
direkt durch die Gasanalysevorrichtung c erfasst werden.
Deswegen wird zur Vereinfachung eine trocken-basierte (frei von Feuchtigkeit)
Konzentration CDE(t), die von der Gasanalysevorrichtung c erfasst wird,
in die nass-basierte Konzentration CWE(t) getrennt konvertiert und in
Gleichung (4) geändert. Beispielsweise kann unter der Annahme, dass der Feuchtigkeitsgehalt
(= Feuchtigkeitsgehalt, der von dem Entfeuchter j entfernt ist), der in dem Auspuffgas
enthalten ist, CH2O(t) ist, die nass-basierte Konzentration CWE(t)
durch die Konversionsgleichung bestimmt werden, die besteht aus
CWE(t) = CDE(t) × (1 – CH2O(t))(5)
Der Feuchtigkeitsgehalt CH2O(t) beträgt HH2O(t)
= 1/10 (= 0,1), wenn angenommen wird, dass die Strömungsrate QWE(t)
des Auspuffgases 1 ist, wenn beispielsweise 10 % Feuchtigkeit in dem gesamten Auspuffgas
enthalten ist.
Folglich kann der Wert des Feuchtigkeitsgehalts CH2O(t)
tatsächlich nicht gemessen werden, und ein empirisch als adäquat angesehener
Wert (angenommener Wert) wird verwendet, es sind aber, weil der tatsächliche
Feuchtigkeitsgehalt CH2O(t) gemäß Kraftstoff- und Messbedingungen
(Saison) variiert, Fälle vorhanden, bei welchen die nass-basierte Konzentration
CWE(t), die durch Gleichung (5) bestimmt ist, sich von dem tatsächlichen
Wert unterscheidet, und folglich kann der Wert der Auspuffgasrate M(t) der zu messenden
Komponente, die durch Gleichung (4) bestimmt wird, nicht als genau angesehen werden,
was große Schwierigkeiten bei der Reproduzierbarkeit hervorruft.
Eine weitere Gasanalysevorrichtung für die gleichzeitige Messung
einer Mehrzahl von Komponenten, die in einem Probengas enthalten sind, ist aus der
EP 0 222 994 bekannt. Gemäß dem
Dokument ist eine Probengas-Strömungsteilungseinrichtung in einem Probengas-Einführungsdurchlass
zum Teilen einer Strömung des Probengases in einem vorgegebenen Verhältnis
bereitgestellt. Die Probengas-Strömungsteilungseinrichtung umfasst ferner eine
Mehrzahl von Konzentrationsdetektoren, die damit parallel verbunden sind. Probengas-Verdünnungseinrichtungen
sind zwischen der Probengas-Strömungsteilungseinrichtung und den Gaskonzentrationsdetektoren
zum Verdünnen des Probengases in einstellbaren Verhältnissen bereitgestellt.
Die oben erwähnten Genauigkeitsprobleme betreffen auch die Technik, die in
diesem Dokument beschrieben ist.
Die EP A 0 855 578, die nach
dem Prioritätsdatum der vorliegenden Anmeldung veröffentlicht wurde, offenbart
ein weiteres Auspuffgas-Strömungsmessgerät für Verbrennungsmotoren.
Die EP A 0 230 675 offenbart
ein weiteres modales Massenanalyseverfahren für Auspuffgase aus Motorfahrzeugen.
Auch das Verfahren gemäß diesem Dokument verwendet das Verdünnungsmengen-Verfahren,
um die Konzentration bestimmter Gase in einem Auspuffgas zu bestimmen.
Unter diesen Umständen besteht eine Hauptaufgabe dieser Erfindung
darin, eine Auspuffgas-Analysevorrichtung, die die Auspuffgasrate jeder spezifischen
Gaskomponente in dem Autoauspuffgas durch Fahrmodi in Echtzeit ohne Verwendung eines
Verdünnens von Luft genau messen kann, und ein Verfahren zum Berechnen der
Auspuffgasrate davon bereitzustellen.
Um die oben beschriebenen, zu lösenden Probleme anzugehen, stellt
die vorliegende Erfindung eine Auspuffgas-Analysevorrichtung nach Anspruch 1 und
ein modales Massenanalyseverfahren nach Anspruch 3 bereit.
Das heißt, dass die Erfindung, die in Anspruch 1 offenbart ist,
gekennzeichnet ist durch eine Spurengas-Zufuhrquelle, einen Strömungsraten-Controller
zum Einstellen der Zufuhrrate des Spurengases in ein Fahrzeug, einen Entfeuchter,
der in dem Durchlass des Auspuffgases aus dem Fahrzeug angebracht ist, einen Spurengasdetektor
und eine Gasanalyseeinrichtung zum Messen der in dem Auspuffgas zu messenden Komponente,
wobei beide parallel stromabwärts des Entfeuchters in dem Durchlass angebracht
sind.
Die Erfindung, wie sie in Anspruch 2 offenbart ist, ist gekennzeichnet
durch eine Auspuffgas-Analysevorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine Berechnungseinrichtung
zum Bestimmen des Auspuffgasvolumens (der Masse) M(t) der durch Fahrmodi in Übereinstimmung
mit dem Berechnungsprogramm zu messenden Komponenten mittels des modalen Massenanalyseverfahrens
unter Verwendung des Gasspurenprozesses, der im Voraus in einen Speicher gesetzt
und gespeichert ist, enthalten ist.
Die Erfindung, wie sie in Anspruch 3 offenbart ist, ist gekennzeichnet
durch ein modales Massenanalyseverfahren, umfassend die Auspuffgas-Analysevorrichtung
nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei ein Gasspurenprozess enthalten ist, um die
trocken-basierte Auspuffgas-Strömungsrate QDE(t) aus der bekannten
Strömungsrate QH(t) des Spurengases, das in das Auspuffgas gemischt
ist, das aus dem Fahrzeug emittiert wird, das für einen Fahrsimulationstest
auf der Grundlage der spezifizierten Fahrmodus-Gangwechselsequenz geboten wird,
und die Konzentration CH(t) des Spurengases, das bei einer spezifizierten
Abtastzeit unter Verwendung des arithmetischen Ausdrucks, der besteht aus:
QDE(t) = QH(t) ÷ CH(t)(1)
zu finden, und um gleichzeitig die Konzentration CDE(t) der in dem Auspuffgas
in der spezifizierten Abgaszeit zu messenden Komponente zu messen, die die gleiche
ist wie jene für die Messung der Spurengaskonzentration CH(t), und
um das Auspuffgasvolumen (die Masse) M(t) der durch Fahrmodi zu messenden Komponente
durch den arithmetischen Ausdruck zu bestimmen, der besteht aus:
M(t) = ⎕x CDH(t) × QDE(t)(2)
(wobei ⎕eine Dichte der zu messenden Komponente ist).
Das modale Massenanalyseverfahren durch Spurengas unter Verwendung
dieses Geräts verwendet keine Verdünnungsluft, ist deswegen frei von jedwedem
Einfluss spezifischer Komponenten, die in einer Verdünnungsluft enthalten sind,
benötigt keine komplizierte Kompensation hinsichtlich Temperatur oder
Druck des Auspuffgases und ist kaum einer Pulsation des Auspuffgases unterworfen.
Weil der Spurengasdetektor und die Gasanalysevorrichtung parallel
angeordnet sind, ist es möglich, Auspuffgas in beide Vorrichtungen gleichzeitig
einzuführen, und weil es möglich ist, die trocken-basierte Strömungsrate
QDE(t) des Auspuffgases, das durch den Spurengasdetektor gemessen ist,
und die Konzentration CDE(t) der durch die Gasanalysevorrichtung zu messenden
Komponente gleichzeitig zu bestimmen, besteht kein Bedarf nach einem Einstellen
einer Zeitgebung für beide Vorrichtungen.
Zusätzlich besteht ein Vorteil dahingehend, dass das Abgas von
einer beliebigen Position nach der Verbrennungskammer abgenommen werden kann, wenn
das Spurengas von der Ansaugseite des Motors eingeführt ist, und von einer
beliebigen Position mit einem geeigneten Abstand, der von dem Injektionspunkt bereitgestellt
ist, wenn das Gas in das Endrohr injiziert wird, und der Freiheitsgrad in der Geräteauslegung
kann deutlich verbessert werden. Die Eliminierung des CVS-Geräts und des Luftreinigers
erhöht ferner den Freiheitsgrad, und es ist möglich, das Gerät in
einer kompakten Abmessung und zu geringen Kosten bereitzustellen. Zusätzlich
weist es, weil das CVS-Gerät nicht verwendet wird, einen Vorteil auf, dass
es keine gereinigte Luft erfordert, wodurch eine große Verringerung in den
Betriebskosten erreicht wird.
Bei dem modalen Massenanalyseverfahren unter Verwendung von Spurengas
durch das Gerät ist es, weil es möglich ist, die trocken-basierte Strömungsrate
QDE(t) tatsächlich zu messen, die direkt mit der trocken-basierten
Konzentration CDE(t) multipliziert werden kann (siehe Gleichung (1)),
möglich, den hoch genauen Messwert mit einer hohen Zuverlässigkeit zu
finden, ohne den herkömmlich angenommenen Wert des Feuchtigkeitsgehalts in
dem Berechnungsprozess in Gleichung (2) zu verwenden.
Im Übrigen ist es bei diesem Verfahren möglich, die trockenbasierte
Auspuffgasrate M(t) der zu messenden Komponente durch die trocken-basierte Berechnung
in Gleichung (2) direkt zu finden. Das Prinzip wird wie folgt beschrieben. Zunächst
gilt der folgende Beziehungsausdruck zwischen der nass-basieren Konzentration CWE(t)
und der trocken-basierten Konzentration CDE(t).
CWE(t) = CDE(t) × (1 – CH2O(t))(6)
Und zwischen der Strömungsrate des nass-basierten Auspuffgases
QWE(t) und der Strömungsrate des trocken-basierten Auspuffgases
QDE(t) gilt der folgende Beziehungsausdruck:
QWE(t) = QDE(t) × 1/(1 – CH2O(t))(7)
Deswegen ergibt eine Substitution von Werten von CDE(t)
und QDE(t), die aus Gleichung (6), (7) gefunden werden, in Gleichung
(2) Gleichung (4).
M(t) = ⎕x CDE(t) × QDE(t) = ⎕x {CWE(t)/(1
– CH2O(t)} × {QWE(t) × (1 – CH2O(t)}
= ⎕x CWE(t) × QWE(t)(2)
Das heißt, dass die Berechnungsgleichung (2) durch die Trockenbasis
gleich der Berechnungsgleichung (4) durch die herkömmliche Nassbasis ist. Weil
an diesem Punkt der Feuchtigkeitsgehalt CH2O, der tatsächlich nicht
gemessen werden kann, aufgehoben ist, können folglich Ursachen von Fehlern,
die durch die Annahme erzeugt werden, eliminiert werden. Folglich ist es mit diesem
Verfahren möglich, den Messwert mit einer höheren Genauigkeit und einer
verbesserten Zuverlässigkeit zu finden als mit dem modalen Massenanalyseverfahren
unter Verwendung des herkömmlichen Verdünnungs-Analyseprozesses.
Weitere Details, Merkmale und Vorteile der Erfindung sind aus der
folgenden detaillierten Beschreibung offensichtlich. In den Zeichnungen zeigen:
1 schematisch eine grundlegende Ausführungsform
der Auspuffgas-Analysevorrichtung gemäß der Erfindung;
2 ein Blockdiagramm, das eine bevorzugte Ausführungsform
der Auspuffgas-Analysevorrichtung zeigt; und
3 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel des Geräts
zum Verwirklichen des herkömmlichen modalen Massenanalyseverfahrens zeigt.
Unter Bezugnahme nun auf die Zeichnungen werden die Ausführungsformen
der Gasanalysevorrichtung gemäß der Erfindung und des modalen Massenanalyseverfahrens
unter Verwendung von Spurengas nachstehend im Detail beschrieben werden.
1 zeigt eine grundlegende Konfiguration des Geräts.
Ein Bezugszeichen 1 bezeichnet eine Lichtmaschine, ein Bezugszeichen
2 das Prüflingsfahrzeug, ein Bezugszeichen 3 ein Auspuffgas-Abnahmerohr,
das mit einem Endrohr verbunden ist, ein Bezugszeichen 4 einen Filter,
ein Bezugszeichen 5 einen Entfeuchter, ein Bezugszeichen 6 eine
Ansaugpumpe, ein Bezugszeichen 7 eine Gasanalysevorrichtung unter Verwendung
von entweder einem NDIR-Prozess oder einem FTIR-Prozess, etc. zum Messen der zu
messenden Komponente, und ein Bezugszeichen 8 einen Spurengasdetektor (Heliumdetektor),
der mit der Gasanalysevorrichtung 7 parallel über den Abzweigpunkt
31 des Auspuffgas-Einführungsrohrs 3 verbunden ist, und die
Analysevorrichtung 9 umfasst diese Gasanalysevorrichtung
7 und den Spurengasdetektor 8.
Ein Bezugszeichen 10 bezeichnet den He-Gaszylinder (Spurengas-Zufuhrquelle)
zum Zuführen von He-Gas als das Spurengas, ein Bezugszeichen 11 ein
Spurengas-Zufuhrrohr, ein Bezugszeichen 12 einen Massenströmungs-Controller
als einen Strömungsraten-Controller, ein Bezugszeichen 13 ein Dreiwegeventil
(beispielsweise ein elektromagnetisches Dreiwege-Auswahlventil), ein Bezugszeichen
14 ein Verzweigungszufuhrrohr, das mit der Ansaugseite des Motors des Prüflingsfahrzeugs
2 zu verbinden ist, und ein Bezugszeichen 15 ein Verzweigungszufuhrrohr,
das mit dem Auspuffgas-Einführungsrohr 3 zu verbinden ist.
Weil das modale Massenanalyseverfahren durch das Gasspurenverfahren
unter Verwendung von He-Gas mit einem einfachen Aufbau mit dem auf diese Weise konfigurierten
Gerät verwirklicht werden kann, muss das Gerät den Einfluss des Vorhandenseins
der Komponente in der Atmosphäre gleich wie jener in dem Auspuffgas gemessenen
nicht berücksichtigen, erfordert keine komplizierte Kompensation hinsichtlich
Temperatur oder Druck des Auspuffgases und ist kaum einer Pulsation des Auspuffgases
unterworfen.
Weil der Spurengasdetektor 8 und die Gasanalysevorrichtung
7 parallel angeordnet sind, ist es möglich, das Auspuffgas gleichzeitig
in beide Vorrichtungen einzuführen, und die trocken-basierte Auspuffgas-Strömungsrate
QDE(t), die durch die Spurengas-Analysevorrichtung 8 gemessen
wird, und die Konzentration CDE(t) der Komponente, die durch die Gasanalysevorrichtung
7 gemessen wird, können gleichzeitig bestimmt werden, und deswegen
ist eine Zeiteinstellung für beide Vorrichtungen nicht mehr erforderlich.
Zusätzlich besteht ein Vorteil dahingehend, dass das Auspuffgas
von einer beliebigen Position nach der Verbrennungskammer, wenn das He-Gas von der
Ansaugseite des Motors injiziert wird, und von einer beliebigen Position mit einem
geeigneten Abstand, der von dem Injektionspunkt bereitgestellt ist, wenn das He-Gas
in das Endrohr injiziert wird, abgenommen werden kann, und der Freiheitsgrad der
Geräteauslegung kann deutlich verbessert werden. Wegen der Eliminierung des
CVS-Geräts und des Luftreinigers nimmt der Freiheitsgrad weiter zu, und es
ist möglich, das Gerät in einer kompakten Abmessung und zu geringen Kosten
bereitzustellen. Zusätzlich weist es, weil das CVS-Gerät nicht verwendet
wird, einen Vorteil auf, dass es keine gereinigte Luft erfordert, wodurch eine erhebliche
Reduktion in den Betriebskosten erreicht wird.
2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Geräts,
wobei die Lichtmaschine 1, die Gasanalysevorrichtung 7, der Spuren-
gasdetektor 8, der Massenströmungs-Controller 12 und das
elektromagnetische Dreiwegeventil 13 mit dem System-Controller (CPU)
17 verbunden sind, der eine Einrichtung zur Berechnung über eine I/O-Schnittstelle
15 enthält, und in Übereinstimmung mit dem Berechnungsprogramm,
das in den Speicher im Voraus gesetzt und gespeichert ist, kann durch das modale
Massenanalyseverfahren unter Verwendung des Gasspurenprozesses das Auspuffgasvolumen
(die Masse) M(t) des spezifischen Komponentengases in Echtzeit in Übereinstimmung
mit dem Fahrmuster bestimmt werden. Um mehrfache Komponenten gleichzeitig zu messen,
werden eine Mehrzahl von Gasanalysevorrichtungen parallel angeschlossen, wenn die
Gasanalysevorrichtung 7 auf dem NDIR-Verfahren basiert ist, aber wenn das
FTIR-Verfahren verwendet wird, können mehrfache Komponenten gleichzeitig und
kontinuierlich mit nur einer einzigen Gasanalysevorrichtung 7 gemessen
werden.
Bei diesem Gerät wird 100 % He-Gas von dem Verzweigungszufuhrrohr
13 in die Ansauganschlussseite des Motors oder von dem Verzweigungsrohr
14 in das Endrohr eingeführt, um das He-Gas in dem Auspuffgas gründlich
unterzumischen, nachdem die Strömungsrate durch den Massenströmungs-Controller
12 eingestellt ist. Das Auspuffgas, das stromabwärts von dem Endrohr
durch das Auspuffgas-Abnahmerohr 3 als Probengas abgenommen wird, wird
in die Analysevorrichtung 9 über das Filter 4 und den Entfeuchter
5 eingeführt, und dadurch können die Gasanalysevorrichtung
7 und der Spurengasdetektor 8 vor Dampf oder Verunreinigungspartikeln
etc. geschützt werden. Ein Bezugszeichen 81 ist eine Kapillare oder
ein Film, der es zulässt, dass nur He-Gas durchläuft.
Der Fahrmodus des Fahrzeugs 2 kann in einer spezifizierten
Sequenz durch die Lichtmaschine 1, die durch den Befehl von dem System-Controller
17 gesteuert und angetrieben wird, kontinuierlich gewechselt werden, und
während dieser Periode werden Erfassungssignale aus der Gasanalysevorrichtung
7 und dem Spurengasdetektor 8 in die CPU 17 eingegeben,
und das Auspuffgasvolumen (die Masse) M(t) der zu messenden Komponente kann in Echtzeit
durch einen Fahrmodus durch die folgenden Berechnungen in Übereinstimmung mit
dem Berechnungsprogramm bestimmt werden, das im Voraus in den Speicher gesetzt und
gespeichert ist.
Zunächst wird die Konzentration CH(t) des Spurengases
bei der konstanten Abtastzeit durch den Spurengasdetektor 8 gemessen, und
aus der Konzentration CH(t) und der bekannten Strömungsrate QH(t)
des He-Gases wird die trocken-basierte Auspuffgas-Strömungsrate QDE(t)
aus dem arithmetischen Ausdruck gefunden, der besteht aus
QDE(t) = QH(t) ÷ CH(t)(1)
(wobei die in der Gleichung (1) verwendeten Einheiten cc/min für Qh(t),
ppm für CH(t) und m3/min für QDE(t) sind).
während die trocken-basierte Konzentration CDE(t)
der in dem Auspuffgas zu messenden Komponente durch die Gasanalysevorrichtung
7 gleichzeitig wie in dem Fall der Messung des He-Gases gemessen wird,
und durch den arithmetischen Ausdruck von
M(t) = ⎕x CDE(t) × QDE(t)(2)
(wobei ⎕eine Dichte der zu messenden Komponente ist) kann das nass-basierte
Auspuffgasvolumen (die Masse) M(t) der zu messenden Komponente in Echtzeit durch
Fahrmodi bestimmt werden, wie zuvor beschrieben. Die in Gleichung (2) verwendeten
Einheiten sind ppm für CDE(t) und cc/min für M(t).
Bei dem modalen Massenanalyseverfahren unter Verwendung dieser Art
eines Spurengasprozesses ist es, da der Feuchtigkeitsgehalt CH2O, der
der Faktor zum Erzeugen von wie oben beschriebenen Fehlern bei der Berechnung der
Gleichung (2) ist, aufgehoben ist, möglich, das nass-basierte Auspuffgasvolumen
(die Masse) M(t) mit einer hohen Genauigkeit mit vereinfachteren Berechnungsinhalten
durch ein direktes Multiplizieren der trocken-basierten Konzentration CDE(t)
mit der trocken-basierten Strömungsrate QDE(t) zu finden, die gleichzeitig
durch den Gasdetektor gefunden wird, und die Zuverlässigkeit kann deutlich
verbessert werden. Folglich können insbesondere bei der Messung von Auspuffgas
für Niedrigemissions-Fahrzeuge große Vorteile hinsichtlich einer guten
Reproduzierbarkeit bei einer guten Empfindlichkeit erreicht werden.
Bezüglich dieses Punkts, wie er oben stehend beschrieben ist,
gilt, weil bei dem herkömmlichen CVS-Verfahren (Verdünnungs-Analyseverfahren)
das Auspuffgas mit der Atmosphäre verdünnt werden muss, dass das CVS-Verfahren
für gegenwärtige und zukünftige Niedrigemissions-Fahrzeuge nicht
geeignet ist. Die Menge von Verschmutzungen, die aus den Niedrigemissions-Fahrzeugen
ausgestoßen werden, ist bereits auf den Pegel der Menge verringert worden,
der in der Atmosphäre existiert, und auch wenn das Gas mit der Atmosphäre
verdünnt wird, wird eine Verdünnung des Auspuffgases tatsächlich
nicht erreicht, und in Abhängigkeit von den Komponenten kann die Konzentration
vielmehr zunehmen. Zusätzlich wird bei dem CVS-Verfahren eine Erfassung durch
die Gasanalysevorrichtung schwierig, auch wenn die Komponenten verdünnt werden,
wenn die gleichen Komponenten bereits in dem unverdünnten Auspuffgas bei einer
niedrigen Konzentration enthalten sind. Auch wenn ein Luftreiniger mit einer großen
Strömungsrate verwendet wird, um dieses Problem zu lösen, sind keine zufriedenstellenden
Ergebnisse erhalten worden. Unter diesen Umständen ist das Modalmasse-Analyseverfahren
durch den Spurengasprozess unter Verwendung dieses Geräts, das die Auspuffgas-Strömungsrate
an dem Ende des Endrohrs genau messen kann, ohne es zu verdünnen, vorgeschlagen
worden.
Wie oben stehend beschrieben, können gemäß der Auspuffgas-Analysevorrichtung
der Erfindung und dem modalen Massenanalyseverfahren durch den Gasspurenprozess
unter Verwendung der Auspuffgas-Analysevorrichtung unter Verwendung der Analysevorrichtung,
da keine Verdünnungsluft verwendet wird, Messungen frei vom Einfluss spezifischer
Komponenten, die in der Verdünnungsluft (Atmosphäre) enthalten sind, frei
von jedweder Kompensation einer Temperatur oder eines Drucks des Auspuffgases und
gleichzeitig frei von einer Pulsation des Auspuffgases ausgeführt werden.
Zusätzlich kann, weil der Spurengasdetektor und die Gasanalysevorrichtung
parallel angeordnet sind, das Auspuffgas in beide Vorrichtungen gleichzeitig eingeführt
werden, die Strömungsrate QDE(t) des Auspuffgases, das durch den
Spurengasdetektor gemessen wird, und die Konzentration CDE(t) der durch
die Gasanalysevorrichtung zu messenden Komponenten können gleichzeitig bestimmt
werden, und eine Zeiteinstellung zwischen den beiden Vorrichtungen ist nicht mehr
erforderlich.
Zusätzlich besteht ein Vorteil dahingehend, dass das Auspuffgas
von einer beliebigen Position nach der Verbrennungskammer, wenn das Spurengas von
der Ansaugseite des Motors eingeführt wird, und von einer beliebigen Position
mit einem geeigneten Abstand abgenommen werden kann, der von dem Injektionspunkt
bereitgestellt ist, wenn das Spurengas in das Endrohr injiziert wird, und der Freiheitsgrad
der Geräteauslegung kann deutlich verbessert werden. Wegen der Eliminierung
des CVS-Geräts und des Luftreinigers nimmt der Freiheitsgrad weiter zu, und
es ist möglich, das Gerät in einer kompakten Abmessung und zu geringen
Kosten bereitzustellen. Zusätzlich weist es, weil das CVS-Gerät nicht
verwendet wird, einen Vorteil auf, dass es keine gereinigte Luft erfordert, wodurch
eine erhebliche Reduktion in den Betriebskosten erreicht wird.
Ferner ist es bei dem modalen Massenanalyseverfahren unter Verwendung
von Spurengas durch das Gerät, weil es möglich ist, die trocken-basierte
Strömungsrate QDE(t) genau zu messen, die direkt mit der trocken-basierten
Konzentration CDE(t) multipliziert werden kann (siehe Gleichung (1)),
möglich, den in hohem Maße genauen Messwert bei einer hohen Zuverlässigkeit
zu finden, ohne den herkömmlich angenommenen Wert des Feuchtigkeitsgehalts
bei dem Berechnungsprozess in Gleichung (2) zu verwenden.