Die vorliegende Erfindung betrifft eine optische Abtastvorrichtung,
insbesondere eine optische Abtastvorrichtung, die sich eignet für Bilderzeugungsvorrichtungen
wie beispielsweise einen Laserstrahldrucker und ein digitales Kopiergerät,
in welchem ein von einer Lichtquelleneinrichtung emittierter Lichtstrahl über
einen Lichtablenker wie beispielsweise einen Polygon-Drehspiegel, auf eine abgetastete
Fläche in Form einer Aufzeichnungsträgerfläche geführt wird,
und der Lichtstrahl abtastend über die Fläche geführt wird, um dadurch
Zeichen, Information und dergleichen aufzuzeichnen.
Einschlägiger Stand der Technik
In einer herkömmlichen optischen Abtastvorrichtung, die für
einen Laserstrahldrucker, ein digitales Kopiergerät und dergleichen eingesetzt
wird, wird ein von einer Lichtquelle emittierter Lichtstrahl von einer Ablenkeinrichtung
abgelenkt, und der abgelenkte Lichtstrahl bildet einen Fleck oder Spot über
eine optische Abtasteinrichtung auf einer photoempfindlichen, als Abtastfläche
fungierenden Trommeloberfläche, um dadurch den Lichtstrahl über die abgetastete
Fläche zu führen.
1 ist eine schematische Ansicht eines Hauptteils einer
herkömmlichen optischen Abtastvorrichtung. Nach 1
wird ein von einer Lichtquelleneinrichtung 11 in Form eines Halbleiterlasers
oder dergleichen emittierter Lichtstrahl von einer Kollimatorlinse 12 in
einen im wesentlichen kollimierten Lichtstrahl umgewandelt. Dieser im wesentlichen
kollimierte Lichtstrahl wird von einer Aperturblende 13 in eine optimale
Strahlform gebracht und trifft auf eine Zylinderlinse 14. Die Zylinderlinse
14 besitzt eine Brechkraft in Nebenabtastrichtung und erzeugt ein Lichtstrahlbild,
welches in der Hauptabtastrichtung länglich ist, und zwar in der Nähe
einer Ablenkfläche 15a des Lichtablenkers 15, der durch einen
Polygon-Drehspiegel oder dergleichen gebildet wird. Im vorliegenden Fall ist die
Hauptabtastrichtung eine Richtung rechtwinklig zu der Ablenk-Abtastrichtung, die
Nebenabtastrichtung verläuft rechtwinklig zu der Ablenk-Abtastrichtung. Dies
gilt für die folgende Beschreibung. Der Lichtstrahl wird von dem Lichtablenker
15 bei gleicher Winkelgeschwindigkeit reflektiert/abgelenkt, um auf einer
photoempfindlichen Trommeloberfläche (Aufzeichnungsträgerfläche)
18, die eine abgetastete Fläche bildet, über eine f&thgr;-Linse
16 als Einzelelementlinse, die als optische Abtasteinrichtung mit f&thgr;-Charakteristik
fungiert, einen Fleck oder Spot zu bilden. Der Lichtstrahl wird mit gleicher Geschwindigkeit
abtastend über die photoempfindliche Trommeloberfläche 18 geführt.
In einer optischen Abtastvorrichtung dieser Art wird ein Polygon-Drehspiegel
mit zahlreichen Ablenkflächen (reflektierenden Flächen) allgemein als
Ablenkeinrichtung eingesetzt, wobei eine optische Achse auf einen gegebenen Winkel
vor und nach der Ablenkung in dem optischen Gesamt-Abtastsystem eingestellt wird.
Das heißt: ein von einer Lichtquelleneinrichtung emittierter Lichtstrahl wird
schräg auf die Ablenkeinrichtung in einer Abtastebene zum Auftreffen gebracht.
Aus diesem Grund treten Ablenkflächen asymmetrisch innerhalb eines Abtastvorgangs
bezüglich der achsennahen Abtastung ein und aus. Die Einflüsse dieser
Asymmetrie sind im Nebenabtast-Querschnitt bemerkbar, in welchem ein Lichtstrahl
vorübergehend nahe der Ablenkfläche abgebildet wird, um die Ablenkfläche
und die abgetastete Fläche konjugiert zueinander einzustellen. Dies macht es
schwierig, eine Feldkrümmung zu korrigieren.
Um eine optische Abtastvorrichtung mit höherer Auflösung
(kleinerem Spot) zu realisieren, müssen die Einflüsse der Asymmetrie auf
die Feldkrümmung und die f&thgr;-Charakteristik in der Hauptabtastrichtung
berücksichtigt werden. Als Mittel zum Lösen dieser Probleme machen beispielsweise
die optischen Abtastvorrichtungen nach den japanischen Patentanmeldungen-Offenlegungsschriften
Nr. 8-122635 und 8-248308 von einer Einrichtung zum asymmetrischen Ändern des
Krümmungsradius in der Nebenabtastrichtung bezüglich der optischen Achse
Gebrauch. Dies ermöglicht eine passende Korrektur der Feldkrümmung in
Nebenabtastrichtung über die gesamte Abtastbreite hinweg. Eine Linse mit einer
solchen Form wird unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Vorteile
im allgemeinen durch Kunststoff-Spritzguß hergestellt.
Allerdings ist es bekannt, daß Kunststoffe für Änderungen
in der Umgebung empfindlich sind. Bei einer Änderung der Umgebungstemperatur
ändert sich der Brechungsindex eines Kunststoffs. Als Folge davon unterliegt
der Brennpunkt der Kunststofflinse Schwankungen, und die Fleckgröße auf
einer abgetasteten Fläche nimmt beispielsweise zu. Dies erschwert die Erstellung
eines gedruckten Bilds hoher Qualität.
Auf der anderen Seite zeigt die GB-A-2315563 eine Abtastvorrichtung
mit einem holographischen Deflektor anstelle eines Polygon-Drehspiegels. Die JP-A-07005388
und die US-A-5900955 zeigen die Verwendung von Hologrammen als f&thgr;-Linse.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Ein erstes Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer kompakten optischen
Abtastvorrichtung, die in passender Weise die optische Charakteristik (Feldkrümmung
und dergleichen) dadurch korrigieren kann, daß zumindest auf einer Oberfläche
der optischen Flächen optische Elemente der optischen Abtasteinrichtung ein
Beugungsgitter gebildet wird und die Beugekraft des Beugungsgitters asymmetrisch
geändert wird, ohne jegliche Symmetrieachse in zumindest der Hauptabtastrichtung
oder der Nebenabtastrichtung, die resistent gegenüber Fokusänderungen
aufgrund von Änderungen in der Umgebung (Temperaturänderungen) ist, und
die in der Lage ist, mit einer einfachen Anordnung einen hochauflösenden Druck
zu erstellen.
Ein zweites Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer kompakten optischen
Abtastvorrichtung, die in passender Weise die optische Kennlinie (Feldkrümmung
und dergleichen) dadurch ändern kann, daß auf zumindest einer Oberfläche
der optischen Flächen der die optische Abtastvorrichtung bildenden optischen
Elemente ein Beugungsgitter ausgebildet wird, die Gitterkonstante des Beugungsgitters
asymmetrisch ohne jegliche Symmetrieachse in zumindest der Hauptabtastrichtung oder
der Nebenabtastrichtung geändert wird, und außerdem die Form mindestens
einer Fläche der optischen Oberflächen der die optische Abtasteinrichtung
bildenden optischen Elemente asymmetrisch geändert wird von einer Stelle auf
der Achse zu einer gegenüber der Achse versetzten Stelle in mindestens Hauptabtastrichtung
oder Nebenabtastrichtung, die resistent ist gegenüber Fokusänderungen
aufgrund von Umgebungseinflüssen (Temperaturänderungen), und die in der
Lage ist, mit einer einfachen Anordnung einen hochauflösenden Druck zu liefern.
Erreicht werden diese Ziele durch eine optische Abtasteinrichtung
nach dem Anspruch 1. Die abhängigen Ansprüche beziehen sich auf Weiterentwicklungen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Schnittansicht (Hauptabtastrichtungs-Querschnitt)
des Hauptteils einer herkömmlichen optischen Abtastvorrichtung, betrachtet
in der Hauptabtastrichtung;
2 ist eine Schnittansicht (Hauptabtastrichtungs-Querschnitt)
des Hauptteils des ersten Beispiels, welches nicht Bestandteil der vorliegenden
Erfindung ist, betrachtet in der Hauptabtastrichtung;
3 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie die
Beugekraft in der Hauptabtastrichtung sich bei dem ersten Beispiel, das nicht Bestandteil
der Erfindung ist, ändert;
4 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie die
Beugekraft in der Nebenabtastrichtung sich bei dem ersten Beispiel, das nicht Bestandteil
der Erfindung ist, ändert;
5 ist eine graphische Darstellung, welche die Feldkrümmung
in der Hauptabtastrichtung vor und nach einem Temperaturanstieg bei dem ersten Beispiel,
welches nicht zur Erfindung gehört, veranschaulicht;
6 ist eine graphische Darstellung der Feldkrümmung
in der Nebenabtastrichtung vor und nach einem Temperaturanstieg des ersten Beispiels,
welches nicht zu der vorliegenden Erfindung gehört;
7 ist eine graphische Darstellung der Verzeichnung
(f&thgr;-Kennlinie) und der Abweichung der Bildhöhe in dem ersten Beispiel,
welches nicht Gegenstand der Erfindung ist;
8 ist eine Schnittansicht (eine Hauptabtastrichtungs-Schnittansicht)
des Hauptteils der zweiten Ausführungsform der Erfindung in der Hauptabtastrichtung;
9 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie die
Beugekraft in der Hauptabtastrichtung bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung
geändert wird;
10 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Beugekraft in der Nebenabtastrichtung bei der zweiten Ausführungsform
der Erfindung ändert;
11 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
der Krümmungsradius einer Zylinderfläche sich bei der zweiten Ausführungsform
der Erfindung ändert;
12 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Feldkrümmung in der Hauptabtastrichtung vor und nach einem Temperaturanstieg
bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ändert;
13 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Feldkrümmung in der Nebenabtastrichtung vor und nach einem Temperaturanstieg
bei der zweiten Ausführungsform der Erfindung ändert;
14 ist eine graphische Darstellung der Verzeichnung
(f&thgr;-Kennlinie) und der Abweichung der Bildhöhe bei der zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
15 ist eine Schnittansicht (in Hauptabtastrichtung)
des Hauptteils der dritten Ausführungsform der Erfindung in Hauptabtastrichtung;
16 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
die Beugekraft in der Hauptabtastrichtung bei der dritten Ausführungsform der
Erfindung geändert wird;
17 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Beugekraft in der Nebenabtastrichtung bei der dritten Ausführungsform
der Erfindung ändert;
18 ist eine graphische Darstellung der Konfiguration
einer torischen Fläche im Hauptabtast-Querschnitt bei der dritten Ausführungsform
der Erfindung;
19 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich der Krümmungsradius der torischen Fläche in der Nebenabtastrichtung
bei der dritten Ausführungsform der Erfindung ändert;
20 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Feldkrümmung in der Hauptabtastrichtung vor und nach einem Temperaturanstieg
bei der dritten Ausführungsform der Erfindung ändert;
21 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Feldkrümmung in der Nebenabtastrichtung vor und nach einem Temperaturanstieg
bei der dritten Ausführungsform der Erfindung ändert;
22 ist eine graphische Darstellung der Verzeichnung
(f&thgr;-Kennlinie) und der Abweichung der Bildhöhe bei der dritten Ausführungsform
der Erfindung;
23 ist eine Schnittansicht (Hauptabtast-Schnittansicht)
des Hauptteils der vierten Ausführungsform der Erfindung in Hauptabtastrichtung;
24 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Beugekraft in der Hauptabtastrichtung bei der vierten Ausführungsform
der Erfindung ändert;
25 ist eine graphische Darstellung, die zeigt, wie
sich die Beugekraft in der Nebenabtastrichtung bei der vierten Ausführungsform
der Erfindung ändert;
26 ist eine graphische Darstellung, welche die Feldkrümmung
in der Hauptabtastrichtung zeigt, wie sie sich vor und nach einem Temperaturanstieg
bei der vierten Ausführungsform der Erfindung ändert;
27 ist eine graphische Darstellung, welche die Feldkrümmung
in der Nebenabtastrichtung zeigt, wie sie sich vor und nach einem Temperaturanstieg
bei der vierten Ausführungsform der Erfindung ändert; und
28 eine graphische Darstellung der Verzeichnung (f&thgr;-Kennlinie)
und der Abweichung der Bildhöhe bei der vierten Ausführungsform der Erfindung.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
2 ist eine Schnittansicht (Hauptabtast-Schnittansicht)
des Hauptteils einer optischen Abtastvorrichtung nach einer ersten Ausführungsform
der Erfindung bei Betrachtung in der Hauptabtastrichtung.
Nach 2 wird als Lichtquelleneinrichtung
1 beispielsweise ein Halbleiterlaser eingesetzt. Die Kollimatorlinse
2 wandelt das divergente Lichtstrahlbündel aus der Lichtquelleneinrichtung
1 um in ein konvergentes Lichtstrahlbündel. Eine Aperturblende
3 formt das aus der Kollimatorlinse 2 austretende Lichtstrahlbündel
zu einer optimalen Soll-Strahlform. Eine Zylinderlinse 4 besitzt eine vorbestimmte
Brechkraft in Nebenabtastrichtung rechtwinklig zur Zeichnungsebene und formt den
aus der Aperturblende 3 austretenden Lichtstrahl zu einem Bild (einem linienförmigen
Bild, das sich in Hauptabtast-Querschnittsrichtung erstreckt) innerhalb des Nebenabtast-Querschnitts
in der Nähe einer Stelle oberhalb einer Ablenkfläche 5a einer
(im folgenden zu beschreibenden) Ablenkeinrichtung 5. Die Ablenkeinrichtung
5 dient als Lichtablenker oder -deflektor. Als Ablenkeinrichtung
5 wird beispielsweise ein Polygon-Drehspiegel verwendet, der von einer
(nicht gezeigten) Antriebseinrichtung wie zum Beispiel einem Motor mit konstanter
Drehzahl in Pfeilrichtung A gedreht wird.
Eine erste optische Abtasteinrichtung 6 besitzt f&thgr;-Charakteristik
und ein erstes optisches Element (ein f&thgr;-Linsensystem) 6a in Form
eines brechenden Systems, und ein zweites optisches Element (f&thgr;-Linsensystem)
6b, gebildet durch ein Beugungssystem. Das erste optische Element
6a, welches durch ein brechendes System gebildet wird, besteht aus einer
anamorphen Linse mit unterschiedlichen positiven (konvexen) Brechkräften in
Haupt- und Nebenabtastrichtung. Die Linse besitzt eine erste Fläche (Einfallfläche)
6a1, die eine sphärische Fläche ist, und eine zweite Fläche
(Austrittsfläche) 6a2, die eine torische Fläche ist. Die zweite
Fläche 6a2 ist in der Hauptabtastrichtung sphärisch ausgebildet
und besitzt unabhängig von der Entfernung von der optischen Achse einen konstanten
Krümmungsradius. Das zweite optische Element 6b, welches durch ein
Beugungssystem gebildet wird, besteht aus einer transparenten Platte, die sowohl
in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung flach ist. Ein Beugungsgitter
8 mit Beugungskräften abhängig von der Gitterkonstanten ist auf
der zweiten Fläche 6b2 gebildet, so daß die durch das Beugungssystem
gebildeten Beugungskräfte in der Hauptabtastrichtung und der Nebenabtastrichtung
positive (konvexe) verschiedene Beugungskräfte haben. Die auf dieser Beugung
beruhenden Beugungskräfte ändern sich asymmetrisch von einer Stelle auf
der Achse zu einer Stelle außerhalb der Achse bezüglich der Referenzachse,
ohne daß es irgendeine symmetrische Achse sowohl in Hauptabtastrichtung als
auch in Nebenabtastrichtung gibt. Das erste und das zweite optische Element
6a und 6b bestehen aus Kunststoff. Die optische Abtasteinrichtung
6 besitzt eine Neigungskorrekturfunktion, implementiert durch Einstellen
der Ablenkfläche 5a und einer abgetasteten Fläche 7,
die im Nebenabtastungs-Querschnitt konjugiert zueinander sind. Die abgetastete Fläche
7 ist eine photoempfindliche Trommeloberfläche.
Man beachte, daß die Referenz- oder Bezugsachse hier die optische
Achse ist.
Insbesondere stimmt die Referenzachse mit der Y-Achse nach Gleichung
(2) überein, die eine Phasenfunktion des Beugungssystems ist, welches unten
noch erläutert wird.
Bei diesem Beispiel wird ein von der Lichtquelleneinrichtung
1 emittierter divergenter Lichtstrahl von der Kollimatorlinse
2 zu einem konvergenten Lichtstrahl umgewandelt. Der Lichtstrahl wird dann
von der Aperturblende 3 in die gewünschte Form gebracht und trifft
auf die Zylinderlinse 4, aus der der Lichtstrahl ohne eine Änderung
im Hauptabtastquerschnitt austritt. Andererseits konvergiert der Lichtstrahl innerhalb
des Nebenabtastquerschnitts, um ein im wesentlichen linienförmiges Bild (ein
in Hauptabtastrichtung längliches Linienbild) auf der Ablenkfläche
5a der Ablenkeinrichtung 5 zu erzeugen. Das von der Ablenkfläche
5a der Ablenkeinrichtung 5 reflektierte/abgelenkte Licht bildet
auf der photoempfindlichen Trommeloberfläche 7 über die optische
Abtasteinrichtung 6 einen Fleck oder Spot. Durch Drehen der Ablenkeinrichtung
6 in Pfeilrichtung A wird dieser Lichtstrahl mit konstanter Geschwindigkeit
in Pfeilrichtung B (der Hauptabtastrichtung) über die photoempfindliche Trommeloberfläche
7 geführt. Bei diesem Vorgang wird ein Bild auf der photoempfindlichen
Trommel 7 gebildet, die einen Aufzeichnungsträger darstellt.
Die Formen der Brechungs- und Beugungssysteme des ersten und des zweiten
optischen Elements 6a und 6b, die die optische Abtasteinrichtung
6 bei dieser Ausführungsform bilden, lassen sich folgendermaßen
ausdrücken, vorausgesetzt, daß der Schnittpunkt zwischen jeder Fläche
des optischen Elements und der optischen Achse oder Referenzachse als Ursprung betrachtet
wird und die optische Achse oder die Referenzachsenrichtung, die Richtung rechtwinklig
zu der optischen Achse oder der Referenzachse innerhalb des Hauptabtastquerschnitts
liegen und die Richtung rechtwinklig zu der optischen Achse oder der Referenzachse
innerhalb des Nebenabtastquerschnitts liegen und die X-Achse, die Y-Achse bzw. die
Z-Achse bilden.
(1) das Brechungssystem in der Hauptabtastrichtung: eine asphärische Form,
ausgedrückt durch eine Funktion bis hin zu einer Funktion 10-ter Ordnung:
wobei R der Krümmungsradius und k, B4, B6,
B8 und B10 asphärische Koeffizienten sind (wobei wenn
ein Index „u" an einem Koeffizienten angebracht ist, so gibt er die Laserseite
in bezug auf die optische Achse an, wohingegen ein Index „l" bei einem Koeffizienten
auf die der Laserseite abgewandte Seite bezüglich der optischen Achse hinweist).
In der Nebenabtastrichtung: eine sphärische Form, deren Krümmungsradius
sich kontinuierlich in Richtung der Y-Achse ändert:
r'= r(1 + D2iY2 + D4iY4 + D6iY6
+ D8iY8 + D10iY10)
wobei r der Krümmungsradius und D2i, D4i, D8i
und D10i asphärische Koeffizienten sind, wobei „i" für
„u" oder „l" so einzusetzen ist, daß bei einem Index „u"
an einem Koeffizienten dies die Laserseite bezüglich der optischen Achse bedeutet,
wohingegen das „l" an einem Koeffizienten auf die der Laserseite entgegengesetzte
Seite bezüglich der optischen Achse hinweist.
(2) Das Beugungssystem: eine Beugungsfläche, ausgedrückt durch eine
Phasenfunktion eines Potenz-Polynoms bis hin zu einem Polynom 10-ter Ordnung von
Y und Z:
W = C1Y + C2Y2 + C3Y3 + C4Y4
+ C5Y5 + C6Y6+ C7Y7
+ C8Y8 + C9Y9 + C10Y10+
E1Z2 + E2YZ2 + E3Y2Z2
+ E4Y3Z2 + E5Y4Z2+
E6Y5Z2 + E7Y6Z2
+ E8Y7Z2 + E9Y8Z2
wobei C1 bis C10 und E1 bis E9 Phasenkoeffizienten
sind.
Die Tabelle 1 zeigt eine optische Konfiguration des ersten Beispiels.
Tabelle 2 zeigt die asphärischen Koeffizienten des Brechungssystems und die
Phasenkoeffizienten des Beugungssystems.
In diesem Fall bedeutet &thgr;1 den Winkel zwischen der optischen
Achse des optischen Systems vor und hinter der Ablenkeinrichtung; &thgr;max ist
der Winkel, der durch einen Lichtstrahl und die optische Achse der optischen Abtasteinrichtung
definiert wird, wenn der Lichtstrahl die am weitesten von der Achse entfernte Stelle
abtastet; f ist die Konstante mit Y = f&thgr;, wobei Y die Bildhöhe und &thgr;
der Abtastwinkel ist. Tabelle 1Tabelle 2Tabelle 2 (Fortsetzung)
3 zeigt, wie sich die Beugekraft des zweiten optischen
Elements 6b bei diesem Beispiel in der Hauptabtastrichtung ändert.
4 zeigt, wie sich die Beugekraft in der Nebenabtastrichtung
ändert. Durch Ändern der Gitterkonstanten des Beugungsgitters abhängig
von der Stelle kann ein durch den entsprechenden Punkt laufender Lichtstrahl dazu
gebracht werden, konvergent oder divergent zu werden. Wenn P(y) die Gitterkonstante
an einem Lichtstrahl-Durchgangspunkt y ist, so wird die Gitter-Raumfrequenz H(y)
an dem Lichtstrahl-Durchlaßpunkt folgendermaßen ausgedrückt:
H(y) = 1/P(y)
Eine Beugekraft ϕ basierend auf dem Beugungsgitter ist gegeben
durch
ϕ = m&lgr;·dH/dy
wobei m die Ordnung und &lgr; die Wellenlänge ist.
Bei diesem Beispiel ändern sich die auf der Beugung beruhenden
Kräfte asymmetrisch ausgehend von einer Stelle auf der Achse
zu einer Stelle entfernt von der Achse, bezogen auf die Referenzachse sowohl in
Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung. In der Nebenabtastrichtung stehen eine Beugekraft
Po auf der Achse und eine Beugekraft Py fern von der Achse in bezug auf die Referenzachse
folgendermaßen in Beziehung:
Po > Py(1)
Wenn diese Beugekräfte nicht die Ungleichung (1) erfüllen,
ist die Feldkrümmung schwer zu korrigieren, und man kann die Vergrößerung
in der Nebenabtastrichtung nicht gleichmäßig halten. Bei dieser Ausführungsform
fällt die optische Achse des ersten optischen Elements 6a mit der
Referenzachse des zweiten optischen Elements 6b zusammen und verschiebt
sich gegenüber der optischen Achse des Gesamtsystems zu der dem Laser abgewandten
Seite um 0,9 mm.
Darüber hinaus verschiebt sich in der optischen Abtasteinrichtung
6 dieses Beispiels der Fokus in der Hauptabtastrichtung und in der Nebenabtastrichtung,
was zurückzuführen ist auf Änderungen im Brechungsindex des Linsenmaterials
aufgrund von Umgebungsschwankungen, und was korrigiert wird durch Änderungen
in der Beugekraft des zweiten optischen Elements 6b aufgrund von Änderungen
in der Wellenlänge des Halbleiterlasers 1.
5 zeigt die Feldkrümmung in der Hauptabtastrichtung
vor und nach einem Temperaturanstieg bei diesern Beispiel. 6
zeigt die Feldkrümmung in der Nebenabtastrichtung vor und nach dem Temperaturanstieg
dieses Beispiels. 7 zeigt die Verzeichnung (f&thgr;-Kennlinie)
und die Abweichung der Bildhöhe dieses Beispiels. In den 5
und 6 steht die gestrichelte Linie für die Feldkrümmung
bei Zimmertemperatur von 25°C, die ausgezogene Linie steht für die Feldkrümmung
bei Temperaturanstiegen von 25°C auf 50°C. In diesem Beispiel werden der
Brechungsindex n* des ersten und des zweiten optischen Elements 6a,
6b und eine Wellenlänge &lgr;* der Lichtquelleneinrichtung
1 folgendermaßen eingestellt:
n* = 1,5212
&lgr;* = 786,4 nm.
Wie aus den 5 und 6
hervorgeht, werden Brennpunkt-Verschiebungen passend sowohl in Haupt- als auch in
Nebenabtastrichtung korrigiert.
Wie oben beschrieben wurde, ist bei diesem Beispiel das Beugungsgitter
8 mit Beugekräften aufgrund von Änderungen der Gitterkonstanten
auf der zweiten Fläche 6b2 des zweiten optischen Elements
6b der jeweiligen optischen Flächen der die optische Abtasteinrichtung
6 bildenden optischen Elemente ausgebildet. Durch diese Ausgestaltung wird
eine kompakte optische Abtasteinrichtung geschaffen, die die optischen Kennwerte
in passender Weise korrigieren kann durch asymmetrisches Ändern der Beugekräfte
des optischen Beugungselements 8 innerhalb einer Ebene des zweiten optischen
Elements 6b, auf dem das optische Beugungselement 8 ausgebildet
ist, ohne jegliche Symmetrieachse sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung,
um eine Unempfindlichkeit gegen Fokusänderungen durch Umgebungsschwankungen
(Temperaturänderungen) mit einer einfachen Anordnung ebenso zu erreichen wie
einen hochauflösenden Druck.
8 ist eine Schnittansicht (ein Hauptabtastquerschnitt)
des Hauptteils der zweiten Ausführungsform der Erfindung bei Betrachtung in
der Hauptabtastrichtung. In 8 bezeichnen gleiche Bezugszeichen
gleiche Teile wie in 2.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der oben beschriebenen
ersten Ausführungsform dadurch, daß eine optische Abtasteinrichtung aus
einem ersten optischen Element, gebildet durch ein brechendes System, und einem
zweiten optischen Element, gebildet durch sowohl ein brechendes als auch beugendes
System, besteht, wobei das erste und das zweite optische Element in passende Formen
gebracht sind. Die übrige Ausgestaltung und die optischen Effekte der zweiten
Ausführungsform sind nahezu die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform,
so daß ähnliche Wirkungsweisen erhalten werden.
Eine optische Abtasteinrichtung 26 besitzt eine f&thgr;-Kennlinie
und ein erstes optisches Element (ein f&thgr;-Linsensystem) 26a, das durch
ein brechendes System gebildet wird, außerdem ein zweites optisches Element
(ein f&thgr;-Linsensystem) 26b, welches sowohl ein brechendes als auch
ein beugendes System enthält. Das erste optische Element 26a, das
durch das brechende System gebildet wird, besteht aus einer rotationssymmetrischen
Linse mit positiver (konvexer) Brechkraft. Die Linse besitzt eine erste Fläche
(Einfallfläche) 26a1 als sphärische Fläche und eine zweite
Fläche (Austrittsfläche) 26a2 in Form einer asphärischen
Fläche. Die Formen des brechenden Systems des ersten optischen Elements
26a lassen sich folgendermaßen ausdrücken, vorausgesetzt, die
Schnittstelle zwischen der Oberfläche des optischen Elements und der optischen Achse
wird als Ursprung betrachtet, und die Richtung der optischen Achse, die Richtung
rechtwinklig dazu innerhalb des Hauptabtastquerschnitts und die Richtung rechtwinklig
zu der optischen Achse innerhalb des Nebenabtastquerschnitts entsprechen der X-Achse,
der Y-Achse bzw. der Z-Achse:
wobei R der Krümmungsradius ist und K, B, C, D und E asphärische Koeffizienten
sind.
Das zweite optische Element 26b mit sowohl einem brechenden
als auch einem beugenden System besitzt eine erste Fläche (Einfallfläche)
26b1 als zylindrische Fläche in der Nebenabtastrichtung, und eine
zweite Fläche (Austrittsfläche) 26b2, bei der es sich um eine
flache Zylinderlinse mit positiver (konvexer) Brechkraft in der Nebenabtastrichtung
handelt. Der Krümmungsradius der Zylinderfläche ändert sich asymmetrisch
von einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle neben der Achse bezüglich der
optischen Achse des zweiten optischen Elements 26b in der Hauptabtastrichtung.
Auf der zweiten Fläche 26b2 ist ein Beugungsmuster 28 ausgebildet,
so daß die auf dem Beugungssystem beruhenden Beugekräfte verschieden werden
von den positiven (konvexen) Brechkräfte in Hauptabtastrichtung und Nebenabtastrichtung.
Die auf dieser Beugung beruhenden Kräfte ändern sich asymmetrisch von
einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle neben der Achse bezüglich der Referenzachse,
ohne jegliche Symmetrieachse sowohl in Hauptabtastrichtung als auch in Nebenabtastrichtung.
Dieses zweite optische Element 26b besitzt sowohl positive Brechkraft des
brechenden Systems als auch positive Kraft basierend auf dem beugenden System in
Nebenabtastrichtung. Sowohl das erste als auch das zweite optische Element
26a und 26b bestehen aus Kunststoff. Die optische Abtasteinrichtung
26 besitzt eine Neigungskorrekturfunktion, implementiert durch Einstellen
der Ablenkfläche 5a und einer zweiten abgetasteten Fläche
7 in zueinander konjugierter Beziehung innerhalb des Nebenabtastquerschnitts.
Die Tabelle 3 zeigt eine optische Konfiguration dieser Ausführungsform.
Tabelle 4 zeigt die asphärischen Koeffizienten des Brechungssystems und die
Phasenkoeffizienten des Beugungssystems. Tabelle 3Tabelle 4Tabelle 4 (Fortsetzung)
9 zeigt die Beugekraft des zweiten optischen Elements
26b dieser Ausführungsform, die sich in der Hauptabtastrichtung ändert.
10 zeigt, wie sich die Beugekraft in der Nebenabtastrichtung
ändert. Bei dieser Ausführungsform ändern sich die Beugekräfte
asymmetrisch von einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle neben der Achse bezüglich
der Referenzachse sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung. In der Nebenabtastrichtung
genügen eine Kraft Po auf der Achse und eine Kraft Py abgesetzt von der Achse
jeweils in bezug auf die Referenzachse folgender Beziehung:
Po > Py(1)
Wenn diese Kräfte die Ungleichung (1) nicht erfüllen, so
ist es schwierig, die Feldkrümmung zu korrigieren, und die Vergrößerung
in der Nebenabtastrichtung kann nicht gleichförmig gehalten werden, wie dies
bei der ersten Ausführungsform der Fall ist. Bei dieser Ausführungsform
fällt die optische Achse des ersten optischen Elements 26a mit der
Referenzachse des zweiten optischen Elements 26b zusammen und verschiebt
sich gegenüber der optischen Achse des Gesamtsystems zu der dem Laser abgewandten
Seite um 0,45 mm.
Darüber hinaus ändert sich, wie oben ausgeführt wurde,
der Krümmungsradius der Zylinderfläche als erste Fläche
26b1 des zweiten optischen Elements 26b asymmetrisch von einer
Stelle auf der Achse zu einer Stelle entfernt von der Achse bezüglich der optischen
Achse des zweiten optischen Elements 26b in der Hauptabtastrichtung.
11 zeigt diesen Zustand. Mit dieser Ausgestaltung läßt
sich die optische Charakteristik passend korrigieren.
Darüber hinaus werden bei dieser Ausführungsform in der
optischen Abtasteinrichtung 26 dieser Ausführungsform der Fokus in
Haupt- und in Nebenabtastrichtung, hervorgerufen durch Änderungen im Brechungsindex
des Linsenmaterials aufgrund von Umgebungsänderungen (Temperaturänderungen)
korrigiert durch Änderungen der Beugekraft des zweiten optischen Elements
26b durch Variieren der Wellenlänge des Halbleiterlasers
1.
12 zeigt die Feldkrümmung in der Hauptabtastrichtung
vor und nach einem Temperaturanstieg bei dieser Ausführungsform.
13 zeigt die Feldkrümmung in der Nebenabtastrichtung
vor und nach einem Temperaturanstieg bei dieser Ausführungsform.
14 zeigt die Verzeichnung (f&thgr;-Charakteristik)
und die Abweichung der Bildhöhe dieser Ausführungsform. Bezugnehmend auf
die beiden 12 und 13,
stellt die gestrichelte Linie die Feldkrümmung bei Zimmertemperatur von 25°C
dar, und die ausgezogene Linie zeigt die Feldkrümmung, wenn die Temperatur
von 25°C auf 50°C ansteigt. In diesem Fall werden der Brechungsindex n*
des ersten und des zweiten optischen Elements 26a und 26b ebenso
wie eine Wellenlänge &lgr;* der Lichtquelleneinrichtung 1 folgendermaßen
eingestellt:
n* = 1,5212
&lgr;* = 786,4 nm.
Wie aus den 12 und 13
entnehmbar ist, werden die Fokusverschiebungen in passender Weise sowohl in Hauptabtastrichtung
als auch in Nebenabtastrichtung korrigiert.
Wie oben beschrieben wurde, ist das Beugungsgitter 28 mit
Beugekräften aufgrund von Änderungen der Gitterkonstante auf der zweiten
Oberfläche 26b2 des zweiten optischen Elements 26b der optischen
Flächen der optischen Elemente der optischen Abtastvorrichtung 26
ausgebildet. Mit Hilfe dieser Anordnung wird eine kompakte optische Abtasteinrichtung
geschaffen, die in passender Weise die optischen Kennwerte korrigieren kann durch
asymmetrisches Ändern der Beugekräfte des optischen Beugungselements
28 in einer Ebene dieses zweiten optischen Elements 26b, auf dem
das optische Beugungselement 28 ausgebildet ist, ohne jede symmetrische
Achse sowohl in Hauptabtastrichtung als auch in Nebenabtastrichtung, und durch asymmetrisches
Ändern des Krümmungsradius der zylindrischen Oberfläche als erster
Fläche 26b1 des zweiten optischen Elements 26b gegenüber
einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle entfernt von der Achse bezüglich
der optischen Achse des zweiten optischen Elements 26b in der Hauptabtastrichtung,
so daß die Einrichtung resistent ist gegenüber Fokusänderungen aufgrund
von Umgebungsänderungen (Temperaturänderungen), und außerdem in der
Lage ist, mit einer einfachen Ausgestaltung einen hochauflösenden Druck zu
erzeugen.
15 ist eine Schnittansicht (Hauptabtastquerschnitt)
des Hauptteils der dritten Ausführungsform der Erfindung in der Hauptabtastrichtung.
Gleiche Bezugszeichen wie in 1 bedeuten in
15 gleiche Teile.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten, oben
beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß die optische Abtasteinrichtung
durch ein einzelnes optisches Element gebildet ist, welches sowohl ein brechendes
als auch ein beugendes System aufweist, und das optische Element in passender Weise
ausgebildet ist. Die übrige Ausgestaltung abgesehen von diese genannten Abweichung
und die optischen Effekte der dritten Ausführungsform sind nahezu die gleichen
wie bei der ersten Ausführungsform, so daß ähnliche Wirkungsweisen
erzielt werden.
Bezugnehmend auf 15, besitzt eine optische
Abtasteinrichtung 36 eine f&thgr;-Kennlinie, außerdem ein einzelnes
optisches Element (f&thgr;-Linsensystem) 36a mit sowohl einem brechenden
als auch einem beugenden System. Eine erste Fläche (Einfallfläche)
36a1 des ersten optischen Elements 36a ist eine zylindrische Fläche
und besitzt eine Kraft in Hauptabtastrichtung. Auf der ersten Fläche
36a1 ist ein Beugungsgitter 38 gebildet, so daß die auf dem
beugenden System beruhenden Beugekräfte unterschiedliche positive (konvexe)
Beugekräfte in Hauptabtastrichtung und Nebenabtastrichtung aufweisen. Die auf
dieser Beugungs-Asymmetrie beruhenden Beugekräfte ändern sich von einer
Stelle auf der Achse zu einer Stelle abgesetzt von der Achse bezüglich der
Referenzachse ohne jegliche Symmetrieachse sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung.
Eine zweite Fläche (Austrittsfläche) 36a2 ist eine torische Fläche
und besitzt Kräfte in Hauptabtastrichtung und in Nebenabtastrichtung, die sich
asymmetrisch ausgehend von einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle
entfernt von der Achse bezüglich der optischen Achse des einzelnen optischen
Elements 36a ändern. Dieses einzelne optische Element 36a
besteht aus Kunststoff. Die optische Abtasteinrichtung 36 besitzt eine
Neigungskorrekturfunktion, implementiert durch Einstellen der Ablenkfläche
5a und einer abgetasteten Fläche 7 in konjugierter Beziehung
zueinander innerhalb des Nebenabtastquerschnitts.
Tabelle 5 zeigt eine optische Konfiguration dieser Ausführungsform.
Tabelle 6 zeigt die asphärischen Koeffizienten des brechenden Systems und die
Phasenkoeffizienten des beugenden Systems.
Tabelle 5Tabelle 6Tabelle 6 (Fortsetzung)
16 zeigt, wie die Beugungskraft des einzelnen optischen
Elements 36b dieser Ausführungsform sich in der Hauptabtastrichtung
ändert. 17 zeigt, wie die Beugungskraft sich in
der Nebenabtastrichtung ändert. Bei dieser Ausführungsform ändern
sich die Kräfte basierend auf der Beugungs-Asymmetrie von einer Stelle auf
der Achse zu einer Stelle entfernt von der Achse bezüglich der Referenzachse
sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung. In der Nebenabtastrichtung erfüllen
eine Kraft Po auf der Achse und eine Kraft Py an einer Stelle abgerückt von
der Achse jeweils in bezug auf die Referenzachse die Bedingung
Po > Py(1)
Wenn diese Kräfte die Ungleichung (1) nicht erfüllen, so
läßt sich die Feldkrümmung nur schwer korrigieren, und die Vergrößerung
in der Nebenabtastrichtung läßt sich nicht gleichmäßig halten,
so wie bei der ersten Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform verschiebt
sich die Referenzachse des einzelnen optischen Elements 36a gegenüber
der optischen Achse des Gesamtsystems in Richtung der von dem Laser abgewandten
Seite um 0,7 mm.
Die Form der torischen Fläche als zweite Fläche
36a2 des einzelnen optischen Elements 36a ändert sich
asymmetrisch von einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle abgerückt von der
Achse bezüglich der optischen Achse des optischen Elements 36a.
18 zeigt diesen Zustand. Darüber hinaus ändert
sich der Krümmungsradius der torischen Fläche in der Nebenabtastrichtung
ausgehend von einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle abgerückt von der
Achse, bezogen auf die optische Achse des einzelnen optischen Elements
36a. Dieser Zustand ist in 19 gezeigt. Bei
dieser Ausgestaltung läßt sich die optische Charakteristik passend korrigieren.
Darüber hinaus werden in der optischen Abtasteinrichtung
36 dieser Ausführungsform Fokusverschiebungen in Hauptabtastrichtung
und in Nebenabtastrichtung, die sich aus Änderungen im Brechungsindex des Linsenmaterials
aufgrund von Umgebungsschwankungen (Temperaturänderungen) ergeben, korrigieren
durch Änderungen der Beugungskraft des einzelnen optischen Elements
36b mit Hilfe des Variierens der Wellenlänge eines Halbleiterlasers
1.
20 zeigt die Feldkrümmung in Hauptabtastrichtung
vor und nach einem Temperaturanstieg dieser Ausführungsform. 21
zeigt die Feldkrümmung in Nebenabtastrichtung vor und nach dem Temperaturanstieg
dieser Ausführungsform. 22 zeigt die Verzeichnung
(f&thgr;-Kennlinie) und die Abweichung der Bildhöhe bei dieser Ausführungsform.
In jeder der 20 und 21
stellt die gepunktete Linie die Feldkrümmung bei Zimmertemperatur von 25°C
dar, während die ausgezogene Linie die Feldkrümmung bei Temperaturanstiegen
von 25°C bis 50°C veranschaulichen. In diesem Fall sind der Brechungsindex
n* des ersten und des zweiten optischen Elements 36a und 36b sowie
eine Wellenlänge &lgr;* der Lichtquelleneinrichtung 1 folgendermaßen
eingestellt:
n* = 1,5212
&lgr;* = 786,4 nm.
Wie aus den 12 und 13
entnehmbar ist, werden die Fokusverschiebungen in passender Weise sowohl in Hauptabtastrichtung
als auch in Nebenabtastrichtung korrigiert.
Wie oben beschrieben wurde, wird bei dieser Ausführungsform das
Beugungsgitter 38 mit Beugekräften aufgrund von Änderungen der
Gitterkonstanten auf der ersten Fläche 36a1 des einzelnen optischen
Elements 36a der jeweiligen optischen Flächen des die optische Abtasteinrichtung
36 bildenden optischen Elements gebildet. Durch diese Ausgestaltung wird
eine kompakte optische Abtasteinrichtung geschaffen, die in passender Weise die
optischen Kennwerte korrigieren kann durch asymmetrisches Ändern der Beugekräfte
des optischen Beugungselements 38 in einer Ebene der optischen Oberfläche
des Elements, auf der das optische Beugungselement 38 ausgebildet ist,
ohne jegliche Symmetrieachse sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung, und
durch asymmetrisches Ändern der Form der zweiten Fläche 36a2
von einer Stelle auf der Achse zu einer gegenüber der Achse versetzten Stelle
bezüglich der optischen Achse sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung,
wobei die Abtasteinrichtung außerdem widerstandsfähig gegenüber von
Fokusänderungen aufgrund Umgebungsschwankungen (Temperaturänderungen)
und in der Lage ist, für einen hochauflösenden Druck mit Hilfe einer einfachen
Anordnung zu sorgen.
23 ist eine Schnittansicht (Hauptabtastquerschnitt)
des Hauptteils der vierten Ausführungsform der Erfindung bei Betrachtung in
der Hauptabtastrichtung. Gleiche Bezugszeichen in 23
bezeichnen gleiche Teile wie in 2.
Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten, oben
beschriebenen Ausführungsform dadurch, daß die optische Abtasteinrichtung
aus einem ersten optischen Element in Form eines brechenden Systems und einem zweiten
optischen Element mit sowohl einem brechenden als auch einem beugenden System besteht,
wobei das erste und das zweite optische Element in passende Formen gebracht sind.
Die übrige Ausgestaltung sowie die damit einhergehenden optischen Effekte der
vierten Ausführungsform sind nahezu die gleichen wie bei der ersten Ausführungsform,
so daß gleiche Wirkungsweisen erzielt werden.
Die optische Abtasteinrichtung 46 besitzt eine f&thgr;-Kennlinie
und ein erstes optisches Element (f&thgr;-Linsensystem) 46a in Form eines
brechenden Systems, ferner ein zweites optisches Element (f&thgr;-Linsensystem)
46b mit sowohl einem brechenden als auch einem beugenden System. Das erste
optische Element 46a in Form eines brechenden Systems besteht aus einer
sphärischen Linse mit positiver (konvexer) Brechkraft. Sowohl die erste Oberfläche
(die Einfallfläche) 46a1 als auch die zweite Oberfläche (Austrittsfläche)
46a2 der Linse sind sphärische Flächen.
Sowohl eine erste Fläche (Einfallfläche) 46b1 als
auch eine zweite Fläche (Austrittsfläche) 46b2 des zweiten optischen
Elements 46b mit sowohl einem brechenden als auch einem beugenden System
sind torische Flächen. Ein Beugungsgitter 48 ist
auf der zweiten Fläche 46b2 gebildet, so daß die auf dem beugenden
System beruhenden Beugekräfte unterschiedliche positive (konvexe) Beugekräfte
in Hauptabtastrichtung und in Nebenabtastrichtung werden. Die Kräfte aufgrund
dieser Beugung ändern sich asymmetrisch von einer Stelle auf der Achse zu einer
Stelle fern von der Achse in bezug auf die Referenzachse, ohne jegliche Symmetrieachse
sowohl in Hauptabtastrichtung als auch in Nebenabtastrichtung. Das zweite optische
Element 46b besitzt Brechkräfte basierend auf den beugenden und brechenden
Systemen sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung. Das erste und das zweite
optische Element 46a und 46b bestehen aus Kunststoff. Die optische
Abtasteinrichtung 46 besitzt eine Neigungskorrekturfunktion, implementiert
durch Einstellen einer Ablenkfläche 5a und einer abgetasteten Fläche
7 in konjugierter Beziehung zueinander im Nebenabtastquerschnitt.
Tabelle 7 zeigt eine optische Konfiguration dieser Ausführungsform.
Tabelle 8 zeigt die asphärischen Koeffizienten des brechenden Systems und die
Phasenkoeffizienten des beugenden Systems.
Tabelle 7Tabelle 8Tabelle 8 (Fortsetzung)
24 zeigt, wie die Beugekraft des zweiten optischen
Elements 46 dieser Ausführungsform sich in der Hauptabtastrichtung
ändert. 25 zeigt, wie sich die Beugekraft in der
Nebenabtastrichtung ändert. Bei dieser Ausführungsform ändern sich
die Beugekräfte aufgrund der Beugung asymmetrisch ausgehend von einer Stelle
auf der Achse zu einer Stelle abgerückt von der Achse in bezug auf die Referenzachse
sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung. In der Nebenabtastrichtung erfüllen
eine Kraft Po an einer Stelle auf der Achse und eine Kraft Py an einer Stelle abgerückt
von der Achse beide in bezug auf die Referenzachse folgende Beziehung:
Po > Py(1)
Wenn diese Kräfte die Ungleichung (1) nicht erfüllen, läßt
sich die Feldkrümmung nur schwer korrigieren, und die Vergrößerung
in der Nebenabtastrichtung läßt sich nicht gleichförmig halten, so
wie bei der ersten Ausführungsform der Fall ist.
Durch Ausbilden beider Flächen 46b1 und 46b2
des zweiten optischen Elements 46b als asphärische Fläche
in der Hauptabtastrichtung erhöht sich außerdem der Entwurfs-Freiheitsgrad,
so daß die optischen Kennwerte sich passend korrigieren lassen und man eine
optische Abtasteinrichtung hoher Auflösung erhält, für die ein kleinerer
Spot-Durchmesser erforderlich ist.
Darüber hinaus verschiebt sich in der optischen Abtasteinrichtung
46 dieser Ausführungsform der Fokus in Haupt- und in Nebenabtastrichtung,
hervorgerufen durch Änderungen im Brechungsindex des Linsenmaterials bei Umgebungsänderungen,
und diese Änderungen werden korrigiert durch Änderungen in der Beugekraft
des zweiten optischen Elements 46b aufgrund von Änderungen in der
Wellenlänge des Halbleiterlasers 1.
26 zeigt die Feldkrümmung in der Hauptabtastrichtung
vor und nach einem Temperaturanstieg dieser Ausführungsform. 27
zeigt die Feldkrümmung in der Nebenabtastrichtung vor und nach dem Temperaturanstieg
bei dieser Ausführungsform. 28 zeigt die Verzeichnung
(f&thgr;-Kennlinie) und die Abweichung der Bildhöhe bei dieser Ausführungsform.
Bezugnehmend auf die beiden 26 und
27, repräsentiert die gestrichelte Linie die Feldkrümmung
bei Zimmertemperatur von 25°C, die ausgezogene Linie bedeutet die Feldkrümmung
bei einem Temperaturanstieg von 25°C auf 50°C. In diesem Fall sind ein
Brechungsindex n* des ersten und des zweiten optischen Elements 46a,
46b und eine Wellenlänge &lgr;* der Lichtquelleneinrichtung
1 folgendermaßen eingestellt:
n* = 1,5212
&lgr;* = 786,4 nm.
Wie aus den 26 und 27
entnehmbar ist, werden die Fokusverschiebungen sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung
passend korrigiert.
Wie oben beschrieben wurde, wird das Beugungsgitter 48 mit
Brechkräften aufgrund von Änderungen in der Gitterkonstanten auf der zweiten
Oberfläche 46b2 des zweiten optischen Elements 46b der jeweiligen
optischen Flächen der die optische Abtasteinrichtung 46 bildenden
optischen Elemente gebildet. Durch diese Ausgestaltung wird eine kompakte optische
Abtasteinrichtung geschaffen, welche die optischen Kennwerte richtig korrigieren
kann durch asymmetrisches Ändern der Beugekräfte des optischen Beugungselements
48 in einer Ebene des zweiten optischen Elements 46b, auf der
das optische Beugungselement 48 gebildet ist, ohne jede Symmetrieachse
sowohl in Haupt- als auch in Nebenabtastrichtung, wobei das Element widerstandsfähig
ist gegenüber Fokusänderungen aufgrund von Temperaturschwankungen (Temperaturänderungen),
außerdem in der Lage ist, mit Hilfe einer einfachen Anordnung einen hochauflösenden
Druck auszuführen.
Bei jedem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der von
der Lichtquelleneinrichtung 1 abgegebene Lichtstrahl von dem optischen
Wandlerelement 2 umgewandelt in einen im wesentlichen kollimierten Lichtstrahl.
Allerdings läßt sich dieser Lichtstrahl in einen konvergierten Lichtstrahl
umwandeln, um den Abstand zwischen der Ablenkfläche 5a des Ablenkers
5 und der abgetasteten Fläche 8 zu verringern.
Bei jedem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die optische
Achse als Referenzachse gewählt. Da allerdings das Beugungsgitter beliebig
auf einer Fläche des optischen Elements gebildet werden kann, kann man die
Referenzachse auch an einer beliebigen Stelle verschieden von der optischen Achse
einstellen.
Durch die vorliegende Erfindung wird, wie oben ausgeführt wurde,
eine kompakte optische Abtasteinrichtung geschaffen, die in passender Weise die
optischen Kennwerte (Feldkrümmung und dergleichen) korrigieren kann durch Ausbilden
eines Beugungsgitters auf mindestens einer Oberfläche der optischen Fläche
der optischen Elemente, die die optische Abtasteinrichtung bilden, und durch asymmetrisches
Ändern der Beugekraft des Beugungsgitters in einer Ebene des optischen Elements,
in der das Beugungsgitter ausgebildet ist, ohne jegliche Symmetrieachse in zumindest
der Hauptabtastrichtung oder der Nebenabtastrichtung, wobei die Einrichtung widerstandsfähig
ist gegenüber Fokusänderungen aufgrund von Umgebungsschwankungen (Temperaturänderungen),
außerdem in der Lage ist, mit einer einfachen Anordnung einen hochauflösenden
Druck zu liefern.
Außerdem wird erfindungsgemäß, wie oben ausgeführt
wurde, eine kompakte optische Abtasteinrichtung geschaffen, die in passender Weise
die optischen Kennwerte (Feldkrümmung und dergleichen) korrigieren kann durch
Ausbilden eines Beugungsgitters auf mindestens einer Fläche der optischen Fläche
der die optische Abtasteinrichtung bildenden optischen Elemente, indem die Gitterkonstante
des Beugungsgitters innerhalb einer mit dem optischen Element,
auf der das Beugungsgitter ausgebildet ist, bündigen Ebene asymmetrisch geändert
wird, ohne jegliche Symmetrieachse in mindestens der Hauptabtastrichtung oder der
Nebenabtastrichtung, und außerdem durch asymmetrisches Ändern der Form
mindestens einer Oberfläche der optischen Flächen der die optische Abtasteinrichtung
bildenden optischen Elemente von einer Stelle auf der Achse zu einer Stelle entfernt
von der Achse in mindestens der Hauptabtastrichtung oder der Nebenabtastrichtung,
wobei die Einrichtung widerstandsfähig ist gegenüber Fokusänderungen
durch Umgebungsschwankungen (Temperaturänderungen), außerdem in der Lage
ist, mit einer einfachen Anordnung einen hochauflösenden Druck zu liefern.
Anspruch[de]
Optische Abtastvorrichtung, umfassend:
eine Lichtquelleneinrichtung (1);
einen Polygonal-Drehspiegel (5) zum Ablenken eines von der Lichtquelleneinrichtung
emittierten Lichtstrahles; und
eine optische Einrichtung (26, 36, 46) zum Erzeugen eines
Spots des vom Polygonal-Drehspiegel abgelenkten Lichtstrahles auf einer abgetasteten
Fläche (7);
wobei die optische Einrichtung versehen ist mit einem Brechungssystem positiver
Brechkraft in Nebenabtastrichtung und einem Beugungssystem positiver Beugekraft
in Nebenabtastrichtung, und
wobei die optische Einrichtung eine Neigungskorrekturfunktion hat, die implementiert
ist durch Einstellen einer Ablenkfläche (5a) des Polygonal-Drehspiegels
und der abgetasteten Fläche (7) konjugiert zueinander innerhalb eines
Nebenabtast-Querschnitts, und wobei ein von der Lichtquelleneinrichtung emittierter
Lichtstrahl auf den Polygonal-Drehspiegel in einer Abtastebene schief einfällt,
das Brechungssystem und das Beugungssystem aus Kunststoffmaterial hergestellt sind,
und
das Beugungssystem ein Beugungsgitter (28, 38, 48) hat,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Beugekraft des Beugungsgitters (28, 38, 48)
des Beugungssystems in Nebenabtastrichtung asymmetrisch ändert längs der
Hauptabtastrichtung von einer axialen Position aus zu einer außeraxialen Position;
sich die Brechkraft des Brechungssystems in Nebenabtastrichtung asymmetrisch ändert
längs der Hauptabtastrichtung von einer axialen Position aus zu einer außeraxialen
Position; und
die Beugekraft des Beugungsgitters (28, 38, 48) des Beugungssystems
in Nebenabtastrichtung die Bedingung erfüllt
Po > Py,
worin Po die Beugekraft in der axialen Position und Py die Beugekraft in der außeraxialen
Position bedeuten.Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der
die optische Einrichtung versehen ist mit einem Brechungssystem positiver Brechkraft
in Hauptabtastrichtung und einem Beugungssystem positiver Beugekraft in Hauptabtastrichtung,
wobei
sich die Beugekraft des Beugungsgitters (28, 38, 48)
des Beugungssystems in Hauptabtastrichtung asymmetrisch ändert längs der
Hauptabtastrichtung von einer axialen Position aus zu einer außeraxialen Position,
und
wobei sich die Brechkraft des Brechungssystems in Hauptabtastrichtung asymmetrisch
ändert längs der Hauptabtastrichtung von einer axialen Position aus zu
einer außeraxialen Position.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die optische Einrichtung
(26, 36, 46) in Hauptabtastrichtung und/oder Nebenabtastrichtung
eine Fokus-Verschiebung, wie diese verursacht wird durch eine Änderung im Brechungsindex
eines Linsenmaterials infolge einer Umgebungsänderung in der Vorrichtung, korrigiert
unter Verwendung einer Beugekraftänderung, wie diese verursacht wird durch
eine Wellenlängenänderung in der Lichtquelleneinrichtung.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in der optischen
Einrichtung das Beugungsgitter erzeugt ist auf wenigstens einer brechenden Fläche,
die gebildet ist durch eine asymmetrisch geformte optische Fläche.Bilderzeugungsapparatur, umfassend:
eine optische Abtastvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4; und eine
lichtempfindliche Trommeloberfläche als abzutastende Fläche.