Die vorliegende Erfindung betrifft einen flachen Raumtemperaturregler
und insbesondere eine Kulissenführung für einen Bimetallstreifen eines
Raumtemperaturreglers und insbesondere einen Raumtemperaturregler mit einem temperaturabhängigen
Magnetschnappsystem mit geringer Bauhöhe und insbesondere einem über Putz
montierbaren Gehäuse. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein
Magnetschnappsystem für einen flachen Raumtemperaturregler.
Ein temperaturabhängiger Raumtemperaturregler mit
einem Magnetschnappsystem und einem Bimetallstreifen ist aus dem Stand der Technik
z.B. aus
DE 19810258 A1
oder
DE 29617781 U1
bekannt. Die bekannten Ausführungen haben jedoch den Nachteil, dass
bedingt durch die Anordnung und Bauhöhe ihrer Schaltelemente, und insbesondere
durch die Bauhöhe und Anordnung ihrer Permanentmagneten und ihres Bimetallstreifens
ein nachteilhaft hohes Gehäuse benötigt wird, das um einen ästhetischen
Eindruck zu schaffen teilweise unter Putz montiert werden muss, was einen erheblichen
Montageaufwand verursacht. Die bekannten Ausführungen haben außerdem den
Nachteil, dass bei einer vorgegebenen kleinen Bauhöhe des Temperaturreglers
und somit auch des Magnets und des Bimetallelements, der Magnet nicht ohne weiteres
die notwendige Anziehungskraft ausbringen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher einen flachen
Raumtemperaturregler bereitzustellen, der eine sehr geringe Bauhöhe hat und
einen Schalter umfasst, der für kleine Abmessungen eine hinreichend starke
Betätigungskraft aufbringt.
Hierbei ist außerdem insbesondere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ein für einen flachen Raumtemperaturregler geeignetes Magnetschnappsystem
bereitzustellen.
Die Aufgabe wird mit den Merkmalen der unabhängigen
Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungen der vorliegenden Erfindung
sind in der nachfolgenden Beschreibung erwähnt, die von schematischen Bezeichnungen
begleitet ist. Hierzu zeigt:
- Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Gehäuses für einen erfindungsgemäßen
Raumtemperaturregler;
- Fig. 2a eine Seitenansicht und Fig. 2b eine Draufsicht auf das Gehäuse
von Fig. 1;
- Fig. 3a eine Seitenansicht und Fig. 3b eine Draufsicht einer Abwandlung des
Gehäuses von Fig. 1 und 2;
- Fig. 4a einen Schnitt durch einen erfindungsgemäßen Raumtemperaturregler,
dessen Schaltelemente auf einer Platine in einem Gehäuse angeordnet sind, und
Fig. 4b die Platine mit den Schalt- und Regelelementen des Raumtemperaturreglers
von Fig. 4a;
- Fig. 5 a, b und c jeweils vergrößerte schematische Darstellungen eines
Bimetallstreifens eines erfindungsgemäßen Raumtemperaturreglers in Draufsicht
bzw. Seitenansichten;
- Fig. 6a eine vergrößerte schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Magnetschnappsystems für einen erfindungsgemäßen Raumtemperaturregler,
bei einer ersten Temperatur; und Fig. 6b eine Abwandlung des erfindungsgemäßen
Magnetschnappsystems von Fig. 6a;
- Fig. 7 die schematische Darstellung von Fig. 6a bei einer zweiten Temperatur;
- Fig. 8 die schematische Darstellung von Fig. 6a bei einer dritten Temperatur;
- Fig. 9a eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Halterung für
einen Bimetallstreifen eines erfindungsgemäßen Raumtemperaturreglers,
Fig. 9b einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 9a und Fig. 9c ein für
die Halterung von Fig. 9a geeignet gestanzten Bimetallstreifen;
- Fig. 10a eine Draufsicht auf eine erste Abwandlung der Halterung von Fig. 9,
Fig. 10b einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig.10a und Fig. 10c einen Schnitt
entlang der Linie A-A von Fig.10b;
- Fig. 11a eine vergrößerte Ansicht einer weiteren Abwandlung der Halterung
von Fig. 9 und Fig. 11 b Draufsichten auf die Halterung von Fig. 11a entlang der
Pfeilrichtung A von Fig. 11a; und
- Fig. 12a eine schematische Darstellung einer weiteren Abwandlung der Halterung
von Fig. 9; Fig. 12b eine Seitenansicht entlang der Richtung A von Fig. 12a und
Fig. 12c eine vergrößerte Darstellung der Halterung von Fig. 12a.
- Fig. 13a bis e eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Kulissenführung für einen Bimetallstreifen eines erfindungsgemäßen
Raumtemperaturreglers.
Ein erfindungsgemäßer Raumtemperaturregler umfasst
insbesondere einen U-förmigen Bimetallstreifen mit einem Kontaktarm und einem
Einstellarm, wobei der Kontaktarm einen Kontakt trägt, der mit einem platinefesten
Kontakt zusammenwirkt, hinter dem ein Permanentmagnet angeordnet ist. Der Einstellarm
des U-förmigen Bimetallstreifens wirkt mit einem Sollwertversteller zusammen,
und an den Kontaktarm ist ein flexibler Stromleiter angeschlossen.
Zur Stromzuführung und -steuerung dient eine Anschlussleiste.
Erfindungsgemäß ist der Bimetallstreifen, der Permanentmagnet, der Kontakt,
der Sollwertversteller und die Anschlussleiste derart ausgebildet und auf einer
Platine angeordnet, dass die Bauhöhe eines Gehäuses für den Raumtemperaturregler
kleiner als 25 mm und vorteilhaft kleiner als 15 mm und besonderes vorteilhaft etwa
12 - 13 mm ist.
Durch die erfindungsgemäße geringe Bauhöhe
und Anordnung der Schaltelemente des Raumtemperaturreglers ist es vorteilhaft möglich,
den Raumtemperaturregler unter vereinfachtem Montageaufwand auch über Putz
zu montieren, wobei auch ein über Putz montierter erfindungsgemäßer
flacher Raumtemperaturregler einen ästhetischen Eindruck vermittelt.
Die Gehäuseunterseite eines erfindungsgemäßen
Raumtemperaturreglers ist hierbei derart ausgebildet, dass der Raumtemperaturregler
über Putz montierbar ist. An der Gehäuseunterseite sind außerdem
vorteilhaft Lüftungsschlitze ausgebildet, die bei montierter Gehäuseoberseite
nicht sichtbar sind, was ebenfalls zu einem ästhetischem Eindruck eines montierten
erfindungsgemäßen Raumtemperaturreglers beiträgt. Geeigneter Weise
können Lüftungsschlitze auch bereitgestellt sein, indem Gehäuseober-
und -unterseite entsprechend beabstandet ausgebildet und angeordnet sind.
Um die erfindungsgemäße geringe Bauhöhe
des erfindungsgemäßen Temperaturreglers bereitzustellen und außerdem
bei der geringen Bauhöhe eine hinreichende Betätigungskraft aufzubringen
und außerdem die Schaltelemente vereinfacht in einem Gehäuse anzuordnen
ist der U-förmige Bimetallstreifen derart ausgebildet und angeordnet, dass
sein Kontaktarm und sein Einstellarm etwa parallel zueinander angeordnet sind, wobei
der Einstellarm und der Kontaktarm des Bimetallstreifens gering beabstandet sind,
und der Bimetallstreifen von einer Halterung am Scheitel der U-förmigen Biegung
auf der Platine gehalten wird. Außerdem trägt der Kontaktarm des Bimetallstreifens
einen Kontakt, der mit einem platinefesten Kontakt zusammenwirkt. Durch die vorteilhafte
erfindungsgemäße Anordnung des U-förmigen Bimetallstreifens kann
eine erforderliche Länge für eine kleine Schalthysterese und einen großen
Temperaturbereich bei erfindungsgemäß geringer Bauhöhe bereitgestellt
werden.
Um die erfindungsgemäße geringe Bauhöhe
bereitzustellen mit einem geeigneten flachen Bimetallstreifen wird erfindungsgemäß
der Einstellarm des Bimetallstreifens mittels einer an dem Sollwertversteller angeordneten
erfindungsgemäßen Kulisse geführt, wodurch die vertikale Anordnung
des Bimetallstreifens und insbesondere die Anordnung von Schaltkontakt und platinefestem
Kontakt und außerdem die Anordnung von Permanentmagnet und Kontaktelement vorteilhaft
sichergestellt ist.
Eine geeignete Halterung kann vorteilhaft mittels mit dem
Bimetallstreifen einstückigen oberen und unteren am Scheitel der U-förmigen
Biegung angeordneten Streifen bereitgestellt sein, die mit einer Bohrung versehen
sind, in die der Stift eingreift.
Nach einer vorteilhaften Abwandlung kann die Halterung
mittels einer geeigneten Hülse bereitgestellt sein, die derart ausgebildet
ist, dass die Hülse von dem Stift und der Bimetallstreifen von der Hülse
form- und/oder kraftschlüssig gehalten ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Abwandlung kann die Halterung
mittels einer etwa herzförmigen oder einer etwa W - förmigen Biegung einer
Lasche am Scheitel der U-förmigen Biegung des Bimetallstreifens bereitgestellt
sein, die derart ausgebildet ist, dass eine etwa quadratische durchgehende Öffnung
für eine form- und/oder kraftschlüssige Halterung des Bimetallstreifens
mittels dem Stift bereitgestellt ist.
Der Kontakt an dem Kontaktarm des Bimetallstreifens umfasst
geeigneter weise ein Weicheisenelement, das vorteilhaft als Weicheisentopf oder
Weicheisenscheibe ausgebildet sein kann, und das von einem Niet an dem Kontaktarm
gehalten wird, und wobei an dem Weicheisenelement eine Silberscheibe angeordnet
ist, die mit einem an dem platinefesten Kontakt angeordneten Silberkontakt zusammenwirkt.
Der Permanentmagnet wirkt vorteilhaft mit dem Weicheisenelement des Kontakts an
dem Bimetallstreifen zusammen und kann geeigneter weise in einer Ausnehmung der
Platine hinter dem platinefesten Kontakt derart angeordnet sein, dass seine magnetische
Anziehungskraft durch den platinefesten Kontakt auf das Weicheisenelement wirkt.
Hierdurch wird eine besonderes einfache Bauform bei der
erfindungsgemäßen geringen Bauhöhe und außerdem eine hinreichende
Betätigungskraft des Permanentmagnetes bereitgestellt.
Der platinefeste Kontakt ist hierbei vorteilhaft winkelförmig
ausgebildet, mit einem ersten den Silberkontakt tragenden Abschnitt zwischen Permanentmagnet
und dem Kontakt des Bimetallstreifens und einem zweiten Abschnitt, der seitlich
neben dem Permanentmagneten angeordnet ist. Geeigneter Weise schließen der
erste und der zweite Abschnitt des platinefesten Kontakts etwa einen Winkel von
90° ein, wobei der platinefeste Kontakt für eine einfache Justage der
Kontaktkraft lediglich mit seinem zweiten Abschnitt auf der Platine befestigt ist.
Der Weicheisentopf mit dem bimetallseitigen Silberkontakt,
der Silberkontakt an dem platinefesten Kontakt und der Permanentmagnet sind außerdem
erfindungsgemäß in dieser Reihenfolge einander gegenüberliegend entlang
einer gemeinsamen Mittellinie angeordnet, und der Silberkontakt an dem platinefesten
Kontakt geeignet konvex ausgebildet, während der bimetallseitige Silberkontakt
als flache Scheibe ausgebildet ist und innerhalb des Weicheisentopfs angeordnet
ist.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung und Ausbildung
von bimetallseitigem Kontakt, platinefestem Kontakt und Permanentmagnet wird bei
der geringen Bauhöhe vorteilhaft eine hinreichende Kontaktkraft des Permanentmagnets
bereitgestellt, die insbesondere über einen großen Temperaturbereich etwa
konstant bleibt.
Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug zu
den schematischen Zeichnungen detailliert beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Gehäuses
10 mit einem Einstelldrehknopf 11 eines erfindungsgemäßen Raumtemperaturreglers
1 mit der erfindungsgemäßen geringen Bauhöhe von kleiner als 25 mm
und vorteilhaft kleiner 15 mm und noch vorteilhafter etwa 13 - 14 mm. Der Einstelldrehknopf
11, der mit einem Sollwertversteller 50 des Raumtemperaturreglers 1 zusammenwirkt,
ist bei der Ausführung des Gehäuses 10 von Fig. 1 beispielsweise und vorteilhaft
derart ausgebildet und dezentral angeordnet, dass der Drehknopf 11 auch von der
Seite betätigt werden kann.
Fig. 2a zeigt eine schematische seitliche Darstellung und
Fig. 2b zeigt eine schematische Draufsicht auf das Gehäuse 10 von Fig. 1. Es
ist klar, dass der Drehknopf 11 eines geeigneten Gehäuses 10 bei einem entsprechend
angeordneten Sollwertversteller 50 auch zentral angeordnet sein kann und / oder
an einer anderen seitlichen Wand des Gehäuses 10 angeordnet sein kann. Eine
derartige vorteilhafte für Links- und Rechtshänder gleichermaßen
gut bedienbare Abwandlung des Gehäuses 10 von Fig. 1 und 2 mit zentral angeordnetem
Sollwertversteller 50 und zentral am unteren Rand des Gehäuses 10 angeordnetem
Einstellknopf 16 zeigt Fig. 3a und b jeweils in Seitenansicht bzw. Draufsicht.
Fig. 4a zeigt einen Schnitt eines erfindungsgemäßen
Raumtemperaturregler 1, dessen Bauelemente auf einer Platine 14 angeordnet sind,
und in einer Gehäuseunterseite 12 des Gehäuses 10 angeordnet sind, wobei
die Gehäuseunterseite 12 derart ausgebildet ist, dass der Raumtemperaturregler
1 auf einfache Weise über Putz montierbar ist. Die Gehäuseunterseite 12
kann außerdem eine Vielzahl von Lüftungsschlitzen 15 umfassen, die bei
montierter Gehäuseoberseite nicht sichtbar sind. An Stelle einer Vielzahl von
Lüftungsschlitzen 15 können Gehäuseober- und -unterseite 11 und 12
auch derart beabstandet angeordnet sein, dass an wenigstens zwei Seiten ein durchgehender
Lüftungsschlitz bereitgestellt ist.
Fig. 4b zeigt eine Draufsicht der Platine 14 des Raumtemperaturreglers
1 von Fig. 4a mit den Schalt- und Regelelementen. Ein erfindungsgemäßer
Raumtemperaturregler 1 umfasst einen U-förmigen gebogenen Bimetallstreifen
20 mit einem Kontaktarm 21 und einem Einstellarm 22, die etwa parallel zueinander
angeordnet sind und gering beabstandet sind. Der Einstellarm 22 wirkt mit einem
Sollwertversteller 50 zusammen, der zentral oder dezentral auf der Platine 14 angeordnet
sein kann, und der Kontaktarm 21 trägt einen Kontakt 27, der mit einem platinefesten
Kontakt 40 zusammenwirkt, hinter dem ein Permanentmagnet 30 angeordnet ist. An dem
Kontaktarm 21 ist außerdem ein Stromleiter 60 angeschlossen, und die Platine
14 trägt außerdem eine Anschlussleiste 70. Der Bimetallstreifen 20, der
Permanentmagnet 30, der Kontakt 40, der Sollwertversteller 50 und die Anschlussleiste
70 sind erfindungsgemäß derart ausgebildet und auf der Platine 14 angeordnet,
dass die Bauhöhe des Gehäuses kleiner als 25 mm und vorteilhaft kleiner
als 15 mm und noch vorteilhafter etwa 12 - 14 mm ist.
Fig. 5a zeigt eine vergrößerte Draufsicht des
Bimetallstreifens 20 von Fig. 4 mit dem Einstellarm 22, dem Kontaktarm 21, dem Stromleiter
60, und dem Kontakt 27, Fig. 5b zeigt eine Seitenansicht des Bimetallstreifens 20
aus der Richtung A von Fig. 5a und Fig. 5c eine weitere Seitenansicht aus der Richtung
B von Fig. 5a. Der Einstellarm 22 weist geeigneter weise eine Erhebung 221 auf,
die mit dem Sollwertversteller 50 zusammenwirkt. Der Stromleiter 60 kann geeigneter
weise an eine Abwinklung des Endes des Kontaktarms 21 geschweißt sein. Die
erfindungsgemäße Ausbildung des Kontakts 27 wird nachfolgend anhand der
Fig. 6 bis 8 detailliert beschrieben und die erfindungsgemäße Ausbildung
der Halterung 26 wird daran anschließend anhand der Fig. 9 bis 12 detailliert
beschrieben.
Fig. 6a zeigt eine vergrößerte schematische Darstellung
der geeigneten Anordnung des Permanentmagneten 30 hinter dem platinefesten Kontakt
40, der mit einem Silberkontakt 41 versehen ist, und der mit einem an dem Kontaktarm
21 des Bimetallstreifens 20 angeordneten Kontakt 27 zusammenwirkt. Erfindungsgemäß
umfasst der Kontakt 27 ein Weicheisenelement, das geeigneter weise als Weicheisentopf
24 ausgebildet sein kann, der von einem Niet 23 an dem Kontaktarm 21 gehalten wird,
und in dem einer Silberscheibe 25 angeordnet ist, die mit dem Silberkontakt 41 zusammenwirkt.
Der vorteilhafte Weicheisentopf 24 wirkt wie vorstehend beschrieben auf geeignete
Weise mit dem Permanentmagneten 30 zusammen, dessen magnetische Anziehungskraft
durch den platinefesten Kontakt 40 auf den Weicheisentopf 24 wirkt. Besonderes vorteilhaft
kann der Permanentmagnet 30 in einer Ausnehmung der Platine 14 angeordnet sein,
wodurch ebenfalls eine besonderes kompakte und geringe Bauhöhe bereitgestellt
wird.
Fig. 6b zeigt eine Abwandlung der Anordnung von Fig. 6a,
wobei das Weicheisenelement als Weicheisenscheibe 24' ausgebildet ist.
Fig. 6a und b zeigen außerdem eine schematische Darstellung
eines erfindungsgemäßen Magnetschnappsystems für einen erfindungsgemäßen
Raumtemperaturregler 1 mit dem ersten scheibenförmigen Silberkontakt 25, der
an dem Weicheisenelement 24, 24' angeordnet ist und der an dem Kontaktarm 21 des
Bimetallelements 20 befestigt ist, und mit dem zweiten konvexen Silberkontakt 41,
der auf dem platinefesten Kontakt 40 angeordnet ist, und dem Permanentmagneten 30,
der hinter dem platinenfesten Kontakt 40 angeordnet ist, so daß seine Kontaktkraft
durch den Kontakt 40 mit dem Silberkontakt 41 auf das Weicheisenelement 24, 24'
wirkt. Hierbei ist erfindungsgemäß das Weicheisenelement 24, 24', der
erste Silberkontakt 25, der zweite Silberkontakt 41 und der Permanentmagnet 30 bei
einer ersten Temperatur etwa entlang einer ersten Mittellinie M angeordnet. Die
erste Temperatur liegt geeigneter weise bei etwa 20 °C und entspricht der Montagetemperatur
des erfindungsgemäßen Magnetschnappsystems. Der platinefeste Kontakt 40
ist für eine einfache und genaue Justage geeigneter weise winkelförmig
ausgebildet mit einem ersten den Silberkontakt 41 tragenden Abschnitt und mit einem
zweiten Abschnitt, der seitlich neben dem Permanentmagnet 30 angeordnet ist, wobei
der platinefeste Kontakt 40 lediglich mit seinem zweiten Abschnitt auf der Platine
14 befestigt ist, und wobei mittels der Abwinklung des platinefesten Kontakts 40
eine Sollbiegestelle für die Justage bereitgestellt ist.
Wie in den Fig. 6 bis 8 schematisch dargestellt kann für
eine vorteilhaft einfache Montage insbesondere die Silberscheibe 25 und der Niet
23 einstückig ausgebildet sein, wobei auch lediglich die Oberfläche der
Scheibe 25 versilbert sein kann.
Fig. 7 zeigt beispielhaft das erfindungsgemäße
Magnetschnappsystem von Fig. 6a bei einer zweiten Temperatur, die höher ist
als die Temperatur der Anordnung von Fig. 6a; und Fig. 8 zeigt das erfindungsgemäße
Magnetschnappsystem von Fig. 6a und 7 bei einer Temperatur die niedriger ist als
die Temperatur der Anordnung von Fig. 6a.
Der Weicheisentopf 24, der erste Silberkontakt 25, der
zweite Silberkontakt 41 und der Permanentmagnet 30 sind erfindungsgemäß
derart angeordnet und ausgebildet, daß bei der zweiten Temperatur ein Abstand
A0 eines Kontakts des ersten 25 und zweiten 41 Silberkontakts von dem Permanentmagneten
30 etwa konstant ist, wobei der Kontakt temperaturabhängig geringfügig
um die Mittellinie M des Permanentmagneten taumelt, und wobei vorteilhaft bei der
ersten Temperatur von Fig. 6a ein äußerer gegenüberliegender seitlicher
Abstand A1 und A2 von Weicheisentopf 24 und Permanentmagnet 30 etwa gleich groß
ist, und bei der zweiten und dritten Temperatur von Fig. 7 und Fig. 8 der gemittelte
Abstand der Abstände A1 und A2 etwa erhalten bleibt. Hierdurch wird vorteilhaft
erreicht, daß die Kraftwirkung des Permanentmagneten 30 über einen hohen
Temperaturbereich etwa konstant bleibt.
Es ist klar, daß eine vergleichbar vorteilhafte Wirkung
auch mit einem als Weicheisenscheibe 24' von Fig. 6b ausgebildetem Weicheisenelement
erzielt werden kann.
Fig. 9a zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Halterung 26 für einen Bimetallstreifen 20 eines erfindungsgemäßen
Raumtemperaturreglers 1, Fig. 9b einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 9a
und Fig. 9c einen für die Halterung von Fig. 9a geeignet gestanzten Bimetallstreifen
20. Die vorteilhafte Halterung 26 von Fig. 9 umfasst einen am Scheitel der U-förmigen
Biegung mit dem Bimetallstreifen 20 einstückigen oberen und unteren Streifen
261 mit einer Bohrung 262, in die der Stift 80 eingreift. Hierbei hat der gebogene
und montierte Bimetallstreifen 20 mit seinem Kontaktarm 21 und seinem Einstellarm
22 etwa die Form eines ersten schlanken U, und der obere und untere Streifen 261
und 262 am Scheitel des ersten U haben die Form eines zweiten U, das gegenüber
dem ersten U um 90° gedreht angeordnet ist. Die Ausbildung der Halterung 26
von Fig. 9 mit dem Bimetallstreifen 20 einstückigen Halterungsstreifen 261
wird bereitgestellt, indem ein Bimetallstreifen 20 auf geeignete Weise gestanzt
wird. Hierzu zeigt Fig. 9c einen nicht gebogenen Bimetallstreifen 20 mit dem oberen
und unteren Streifen 261, der etwa die Form eines Kreuzes hat, und wobei herausgestanzte
Abschnitte des Bimetallstreifens 20 gestrichelt dargestellt sind.
Fig. 10a zeigt eine Draufsicht auf eine vorteilhafte erste
Abwandlung der Halterung von Fig. 9a, Fig. 10b einen Schnitt entlang der Linie A-A
von Fig. 10a, und Fig. 10c zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig. 10b.
Die Halterung 26 von Fig. 10 umfasst eine zylindrische Hülse 263 mit einem
inneren Hülsenrand 264, in dem der Stift 80 angeordnet ist, und mit einem äußeren
Hülsenrand 265, wobei der Bimetallstreifen 20 mit seinem Scheitel der U-förmigen
Biegung zwischen dem inneren und äußeren Hülsenrand 264 und 265 form-
und/oder kraftschlüssig gehalten ist. Die Hülse 263 kann geeigneter Weise
aus Kunststoff bestehen, und der Stift 80 und der innere Hülsenrand 264 können
wie in Fig. 10b schematisch dargestellt ist, jeweils geeignet korrespondierend konisch
und mit einer Wulst ausgebildet sein. Der Bimetallstreifen 20 wird mit dem Scheitel
seiner U-förmigen Biegung zwischen dem inneren Rand 264 und dem äußeren
Rand 265 der Hülse 263 gehalten. Die Vorsehung des äußeren Randes
265 der Hülse 263 ist besonders vorteilhaft, da der äußere Hülsenrand
265 eine Aufweitung des Bimetallstreifens 20 im Achsenbereich bei Erwärmung
verhindert.
Fig. 11 a zeigt eine vergrößerte Ansicht einer
weiteren vorteilhaften Abwandlung der Halterung 26 von Fig. 9, und Fig. 11 b Draufsichten
auf die Halterung von Fig. 11a entlang der Pfeilrichtung A von Fig. 11a. Die erfindungsgemäße
Halterung 26 von Fig. 11 umfasst eine mit dem Bimetallstreifen 20 einstückige
Lasche 201, die am Scheitel der U-förmigen Biegung des Bimetallstreifens 20
ausgebildet ist und derart nach Innen gebogen ist, dass eine etwa quadratische durchgehende
Öffnung bereitgestellt ist. Die quadratische Öffnung ist derart ausgebildet,
dass bei Anordnung des Stifts 80 in der Öffnung der Bimetallstreifen 20 von
dem Stift 80 form- und/oder kraftschlüssig gehalten ist. Hierbei sind für
eine einfache und kostengünstige Herstellung und für eine wirkungsvolle
Ausbildung der Halterung 26 der Scheitel der U-förmigen Biegung des Bimetallstreifens
20 mit der gebogenen Lasche 201 etwa herzförmig ausgebildet.
Fig. 12a zeigt eine Draufsicht auf eine weitere Ausbildung
eines erfindungsgemäßen Bimetallstreifens 20, mit dem Einstellarm 22,
dem Kontaktarm 21 und der Halterung 26, Fig. 12b zeigt eine Seitenansicht des Bimetallstreifens
20 aus der Richtung A von Fig. 12a und Fig. 12c zeigt eine vergrößerte
Darstellung der Halterung 26 von Fig. 12a. Die Halterung 26 von Fig. 12 ist eine
vorteilhafte Abwandlung der Halterung 26 von Fig. 11, wobei die Halterung 26 von
Fig. 12 ebenfalls eine gebogene Lasche 201 umfasst, aber im Unterschied zu der Halterung
von Fig. 11 etwa W-förmig ausgebildet ist.
Die erfindungsgemäßen Halterungen 26 von Fig.
10 bis 12 sind besonders vorteilhaft, da ein Materialverlust aufgrund des Stanzens
bei der Ausführung von Fig. 9 entfällt.
Fig. 13 a bis e zeigen eine schematische Darstellung einer
erfindungsgemäßen Kulissenführung (90) für einen Bimetallstreifen
(20) eines erfindungsgemäßen Raumtemperaturreglers (1). Die erfindungsgemäße
Kulissenführung (90) umfasst ein als Einstellkurve (91) ausgebildeten unteren
Teil (91) mit einer unteren Schreibe (910) zur unteren Führung des Einstellarms
(22) des Bimetallstreifens (20). Eine schematische Draufsicht auf die Einstellkurve
(91) ist in Fig. 13a dargestellt und Fig. 13b zeigt eine schematische Seitenansicht
der Einstellkurve (91) von Fig. 13a. Die Einstellkurve (91) ist geeigneterweise
als Schnecke (911) ausgebildet, die oberhalb der unteren Schreibe (910) angeordnet,
und die Einstellkurve (91) umfasst einen oberen zylindrischen Fortsatz (912), zur
Verbindung mit einem als Justierstück (92) ausgebildeten oberen Teil (92) der
erfindungsgemäßen Kulisse (90).
Fig. 13 zeigt eine schematische Draufsicht des Justierstücks
(92), und Fig. 13d zeigt eine schematische Seitenansicht des Justierstücks
(92) von Fig. 13c und Fig. 13e zeigt eine schematische Darstellung des Justierstücks
(92) von Fig. 13c und 13d von unten. Das Justierstück (92) umfasst geeigneterweise
eine obere Scheibe (920) zur oberen Führung des Einstellarms (22) des Bimetallstreifens
(20). Zur Führung des Bimetallstreifens (20) sind die Einstellkurve (91) und
das Justierstück (92) in dieser Reihenfolge mit einer Bohrung (913) an einem
Lagerbolzen angeordnet und miteinander verbunden.
Die Einstellkurve (91) ist geeigneterweise als Schnecke
ausgebildet, die oberhalb der unteren Scheibe (910) angeordnet ist und die Einstellkurve
(91) umfasst außerdem geeigneterweise einen oberen zylindrischen Fortsatz (912),
der mit einem zweiten zylindrischen Fortsatz (922) des Justierstücks (92) derart
korrespondiert, so dass die Einstellkurve (91) und das Justierstück (92) form-und/oder
kraftschlüssig verbunden sind. Hierfür sind insbesondere die Durchmesser
der jeweiligen Fortsätze (922)und (912) geeignet demensioniert, wobei in dem
Justierstück außerdem eine geeignetere ringförmige Ausnehmung (924)
um den Fortsatz (922) ausgebildet sein kann, in die der Fortsatz (912) der Kulisse
eingreift.
Die erfindungsgemäße Kulisse (90) gestattet vorteilhaft
eine erfindungsgemäße Bauhöhe eines erfindungsgemäßen Raumtemperaturreglers
(1) mit einem geeigneten flachen Bimetallstreifen (20), wobei der Einstellarm (22)
des Bimetallstreifens (20) vorteilhaft mittels einer an dem Sollwertversteller angeordneten
erfindungsgemäßen Kulisse (90) geführt wird, wodurch die vertikale
Anordnung des Bimetallstreifens (20) und insbesondere die Anordnung von Schaltkontakt
und platinefestem Kontakt und außerdem die Anordnung von Permanentmagnet und
Kontaktelement vorteilhaft sichergestellt ist.
Bezugszeichenliste
- Raumtemperaturregler
- 1
- Gehäuse
- 10
- Gehäuseoberseite
- 11
- Gehäuseunterseite
- 12
- Ausnehmungen
- 13
- Platine
- 14
- Schlitz
- 15
- Einstelldrehknopf
- 16
- Bimetallstreifen
- 20
- Lasche
- 201
- Kontaktarm
- 21
- Einstellarm
- 22
- Erhebung
- 221
- Niet
- 23
- Weicheisentopf
- 24
- Weicheisenscheibe
- 24'
- Silberscheibe
- 25
- Halterung
- 26
- Streifen
- 261
- Bohrung
- 262
- Hülse
- 263
- Innerer Hülsenrand
- 264
- Äußerer Hülsenrand
- 265
- Kontakt
- 27 (23, 24, 24', 25, 26)
- Permanentmagnet
- 30
- Platinefester Kontakt
- 40
- Silberkontakt
- 41
- Sollwertversteller
- 50
- Stromleiter
- 60
- Anschlussleiste
- 70
- Stift
- 80
- Kulisse
- 90
- Einstellkurve (unterer Teil)
- 91
- Untere Scheibe
- 910
- Schnecke
- 911
- Zylindrischer Fortsatz
- 912
- Bohrung
- 913
- Justierstück (oberer Teil)
- 92
- Obere Scheibe
- 920
- Erster zylindrischer Fortsatz
- 921
- Zweiter zylindrischer Fortsatz
- 922
- Bohrung
- 923
- Ausnehmung
- 924