Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Regeln eines Fahrzeug-Antriebsstrangs,
insbesondere ein Verfahren zum Regeln einer Leerlastlauf-Herunterschaltung in einem
Fahrzeug-Antriebsstrang wie insbesondere im Motorbrems- bzw. Schleppzustand, wobei
der Antriebsstrang einen Motor und ein automatisches Getriebe zum Erzeugen mehrerer
Übersetzungsverhältnisse aufweist.
Leerlastlauf- oder Abschalt-Herunterschaltungen sind solche Übersetzungsverhältnis-Änderungen,
die durch das Getriebe automatisch in Antwort auf eine Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeit
auf Grund des Bedarfs an einem höheren Übersetzungsverhältnis erzeugt
werden. Manuelle Abschalt-Mitnahme-Herunterschaltungen sind solche Übersetzungsverhältnis-Änderungen,
die manuell vom Fahrzeugbediener durch Bewegen eines Getriebewahlhebels von einer
ersten Position, die mit dem aktuellen Übersetzungsverhältnis korrespondiert,
zu einer zweiten Position, die mit dem nächsten Übersetzungsverhältnis
korrespondiert, und durch Lösen einer Kraft auf dem Gaspedal initiiert wird.
Diese Aktionen ermöglichen, das Gaspedal zu heben und die Motordrosselklappe
zu schließen, zumindest teilweise, in Antwort auf die Bewegung des Pedals.
Derartige Abschalt-Herunterschaltungen, sowohl solche, die automatisch durch das
Getriebe-Regelungssystem erzeugt werden, als auch solche, die manuell durch den
Bediener initiiert werden und durch das Regelungssystem vervollständigt werden,
sind typischerweise nicht so reibungslos, wie nicht-synchrone Leerlastlauf-Herunterschaltungen.
Nicht-synchrone Gangwechsel sind Übersetzungsverhältnis-Änderungen,
die resultieren, wenn ein einzelnes Reibelement, eine hydraulisch aktivierte Kupplung
oder Bremse, ihren Zustand von Eingriff in Nicht-Eingriff ändert. Synchrone
Gangwechsel sind Übersetzungsverhältnis-Änderungen, die sich ergeben,
wenn zumindest zwei Reibelemente ihren Zustand zwischen Eingriff und Nicht-Eingriff
ändern.
Aus der DE 197 33 100 A1
ist eine Steuervorrichtung zum Herunterschalten für ein Automatikgetriebe bekannt,
in welcher das Getriebe heruntergeschaltet wird durch Freigeben eines Öldrucks
von einem ersten Eingriffselement, das sich im Eingriff befand, während ein
Öldruck an ein zweites Eingriffelement angelegt, das freigesetzt war, wobei
der von dem ersten Eingriffelement zu einem Freigabedruck-Steuerstellglied freigegebene
Druck angehoben wird, wenn das erfasst Übersetzungsverhältnis ein erstes
vorbestimmtes Übersetzungsverhältnis erreicht, und wobei der von dem zweiten
Eingriffelement an ein Anlegedruck-Steuerstellglied angelegte Druck erhöht
wird, wenn das erfasste Übersetzungsverhältnis ein zweites vorbestimmtes
Übersetzungsverhältnis erreicht, das größer als das erste ist
und kurz vor Vollendung des Schaltvorgangs vorliegt.
Aus der DE 43 30 126 ist eine
Vorrichtung zur Beeinflussung des Brennkraftmaschinenmoments in einem Kraftfahrzeug
während des Gangwechsels eines Stufengetriebes mit einem elektronischen Steuergerät
bekannt.
Während einer synchronen Herunterschaltung steigt das Getriebe-Übersetzungsverhältnis,
was ein Steigen der Drehzahl einer Drehmomentwandlerturbine in Proportion zu der
Verhältnisänderung verursacht. Weil der Motor durch die Turbine mit dem
Getriebe verbunden ist, verursacht eine Abschalt-Herunterschaltung eine Erhöhung
der Motordrehzahl, da die Turbinendrehzahl ansteigt. Die Energie, die benötigt
wird, um die Motorträgheit und die Reibungs-Drehmomentlast zu überwinden,
wird durch die Fahrzeugträgheit zugeführt. Dieser Energieaustausch verursacht,
dass das auf die Antriebsräder übertragene Ausgangsdrehmoment abfällt,
was ein holpriges, unerwünschtes Schaltgefühl erzeugt.
Es gibt einen Bedarf, die Antwort auf synchrone Abschalt-Herunterschaltungen
und manuelle Mitnahme-Herunterschaltungen durch Regeln der Motor-Drehzahlsteigerung
hauptsächlich durch elektronische Drosselklappensteuerung und Zündfunken-Verzögerung
zu verbessern, eher als durch Ineingriffkomm-Reibelemente. Eine solche Strategie
würde die Verringerung des Ausgangswellen-Drehmoments minimieren, weil die
Energie, die benötigt wird, um die Motordrehzahl und die Turbinendrehzahl zu
erhöhen, durch den Motor bereitgestellt werden würde.
Eine Regelungsstrategie ist gefordert, um die Qualität von Leerlastlauf-Herunterschaltungen
auf einen Level zu verbessern, der vergleichbar mit nicht-synchronen Übersetzungsverhältnis-Änderungen
ist. Eine solche Strategie sollte sowohl auf synchrone als auch auf nicht-synchrone
Herunterschaltungen anwendbar sein.
Hierzu stellt die Erfindung ein Verfahren mit den Merkmalen gemäß
Anspruch 1 bereit. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
beschrieben.
Die Strategie der Erfindung setzt z.B. eine elektronische Drosselklappen-
und eine Endlosschleife-Motordrehzahl-Regelung ein, um Treibstoff und Luft als Energiequelle
für eine steigende Motordrehzahl während einer Abschalt-Herunterschaltung
zu verwenden. Die Motordrehzahl wird auf einen Level nahe der synchronen Drehzahl
in Verbindung mit einem Lösen eines Außereingriffkomm-Reibelement verstärkt.
Das Ineingriffkomm-Reibelement wird dann eingesetzt, wenn die Motordrehzahl
die gewünschte Drehzahl erreicht. Die Motor-Drehzahlsteigerung ist zeitlich
bestimmt, um die Turbinen-Drehzahlsteigerung zu leiten. Folglich überträgt
die Turbine keine Leistung an den Motor, um die Motordrehzahl zu erhöhen. Die
Folge ist eine weichere Abschalt-Herunterschaltung.
Eine Endlosschleife-Motorregelungsvorrichtung manipuliert Zündfunken
und Luft, um ein Überschiessen der Motor-Drehzahlsteigerung zum Ende des Schaltens
hin zu verhindern. Ein Motordrehmoment-Vorwärtsschub wird verwendet, um die
Motorantwort auf einen Motordrehzahl-Änderungsbefehl zu verbessern.
Die Regelungsstrategie dieser Erfindung verbessert die Qualität
von Leerlastlauf-Herunterschaltungen auf die einer äquivalenten nicht-synchronen
Übersetzungsverhältnis-Schaltung. Die Strategie ist auf synchron-auf-synchron
Herunterschaltungen und auf nicht-synchron-auf-synchron Herunterschaltungen anwendbar.
Wenn eine Übersetzungsverhältnis-Änderung auftritt,
bevor der Motor die synchrone Drehzahl für das Eingangs-Übersetzungsverhältnis
erreicht, wird die Motordrehzahl geregelt, um der Steigerung der Turbinendrehzahl
zu folgen, wodurch abrupte Trägheitseffekte reduziert werden, die in dem Fahrzeug
wahrnehmbar sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. In der Zeichnung zeigen:
1 ein schematisches Diagramm, das einen Antriebstrang
für ein Kraftfahrzeug zeigt, welcher einen Mikroprozessor zum Regeln des Fahrzeuggetriebes
und des -Motors aufweist,
2 eine schematische Repräsentation eines Getriebes
mit einem Drehmomentwandler und einem Mehrganggetriebe, wobei die Getriebeelemente
durch Reibkupplungen und Bremsen geregelt werden,
3 repräsentiert grafisch die Änderungen der
Motordrehzahl, der Turbinendrehzahl und der synchronen Drehzahl während einer
Herunterschaltung, die entsprechend dieser Erfindung geregelt ist, wobei bei der
Herunterschaltung die Druckrampe abschließt, und
4 repräsentiert grafisch Änderungen der Motordrehzahl,
der Turbinendrehzahl und der synchronen Drehzahl während einer Herunterschaltung,
die gemäß dieser Erfindung geregelt ist, wobei bei der Herunterschaltung
die Verhältnisänderung auftritt bevor die Druckrampe abschließt.
1 ist ein Blockdiagramm, das ein System 10
zum Regeln von synchronen Leerlastlauf-Herunterschaltungen eines automatischen Getriebes
gemäß der Erfindung illustriert. Das System 10 weist einen Fahrzeug-Antriebsstrang
12 auf, der einen Verbrennungsmotor 14 gekuppelt mit einem automatischen
Getriebe 16 aufweist. Der Antriebsstrang 12 kann auch eine Regelungsvorrichtung
18 in Kommunikation mit dem Motor 14 und dem Getriebe
16 zum Bereitstellen verschiedener Informationen und Regelfunktionen aufweisen.
Der Motor 14 ist mit dem Getriebe 16 über eine Kurbelwelle
20 verbunden, welche mit einer Getriebepumpe 22 und/oder einem
Drehmomentwandler 24 verbunden ist. Vorzugsweise ist der Drehmomentwandler
24 ein hydrodynamischer Drehmomentwandler mit einem Laufrad 26,
welches wahlweise hydrokinetisch mit einer Turbine 28 gekuppelt ist. Der
Drehmomentwandler 24 kann ebenfalls eine Reibungswandlerkupplung oder Bypasskupplung
30 aufweisen, welche wahlweise eine Reibungsverbindung zwischen der Turbinenwelle
32 und der Kurbelwelle 20 bereitstellt.
Das automatische Getriebe 16 erzeugt mehrere Übersetzungsverhältnisse,
die durch verschiedene Zahnräder und assoziierte Reibelemente wie etwa Kupplungen,
Bremsen und Verbindern bewirkt werden. Die Übersetzung erzeugt wahlweise ein
Drehmomentverringerungs- bzw. ein Drehmomentvervielfachungs-Verhältnis zwischen
der Turbinenwelle 32 und der Ausgangswelle 38. Das automatische
Getriebe Getriebe 16 ist vorzugsweise über einen oder mehrere Schaltungssolenoide,
die im allgemeinen durch Bezugszeichen 40 indiziert sind, und eine Wandlerkupplungsregelung
(CC) 41 elektronisch geregelt, um eine geeignete Übersetzung basierend
auf aktuellen Betätigungsbedingungen auszuwählen. Das Getriebe
16 weist ebenfalls vorzugsweise einen Aktuator zum Regeln eines Pumpendruckes
(PP) (oder Leitungsdruckes) auf, zusätzlich zu einem Schalthebel-Positionssensor
(PRN) 44, der einen Hinweis auf den von dem Bediener gewählten Gang
oder Fahrmodus bereitstellt, wie etwa drive, reverse, park, etc. Ein Leitungsdrucksensor
(LP) 46 kann vorgesehen sein, um eine Endlosschleife-Rückkopplungsregelung
des hydraulischen Leitungsdruckes während des Schaltens oder der Übersetzungsänderung
zu ermöglichen.
In Abhängigkeit von der jeweiligen Anwendung kann die Ausgangswelle
38 mit einer oder mehreren Achsen 48 über einen Differenzialmechanismus
50 verbunden sein. Jede Achse 48 kann zwei oder mehr Räder
54 mit korrespondierenden Raddrehzahlsensoren 56 aufweisen.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Sensoren weist der Antriebsstrang
12 vorzugsweise eine Vielzahl von Sensoren, die im allgemeinen
durch Bezugszeichen 60 indiziert sind, in Kommunikation mit korrespondierenden
Eingangsanschlüssen 62 der Regelungsvorrichtung 18 auf, um
die aktuelle Betätigung und die Umgebungsbedingungen des Antriebsstrangs
12 zu erfassen oder wiederzugeben. Eine Vielzahl von Aktuatoren, die im
allgemeinen durch Bezugszeichen 64 indiziert sind, kommuniziert mit der
Regelungsvorrichtung 18 über Ausgangsanschlüsse 66,
um eine Regelung des Antriebsstrangs 12 in Antwort auf die Befehle zu bewirken,
die von der Regelungsvorrichtung 18 erzeugt werden.
Die Sensoren weisen vorzugsweise einen Drosselklappen-Positionssensor
(TPS) 68 auf, welcher die Position der Drosselklappe 70 aufzeichnet,
die innerhalb des Einlasses 72 angeordnet ist. Ein Luftmassenflusssensor
(MAF) 74 stellt einen Hinweis auf die Luftmasse bereit, die durch den Einlass
72 fließt. Ein Temperatursensor (TMP) 76 stellt einen Hinweis
auf die Motorkühlmitteltemperatur ECT bereit, oder alternativ der Motoröltemperatur.
Ein Motordrehzahlsensor (RPM) überwacht die Drehzahl der Kurbelwelle
20. Ähnlich überwacht ein Turbinendrehzahlsensor 82
die Drehzahl der Turbine 28 des Drehmomentwandlers 24. Ein anderer
Drehzahlsensor, der Ausgangswellendrehzahlsensor (OSS) 84, stellt einen
Hinweis auf die Drehzahl der Ausgangswelle 38 bereit, welcher verwendet
werden kann, um die Fahrzeuggeschwindigkeit basierend auf dem Übersetzungsverhältnis
der letzten Fahr-Getriebeeinstellung, dem Differenzial 50 und der Größe
der Räder 54 zu bestimmen. Raddrehzahlsensoren (WS1 und WS2)
56 können als sekundäre Quellen verwendet werden, die einen Hinweis
auf die Ausgangswellendrehzahl und die Fahrzeuggeschwindigkeit bereitstellen.
In Abhängigkeit von jeweiligen Anwendungserfordernissen können
verschiedene Sensoren weggelassen werden oder alternative Sensoren vorgesehen werden,
welche Signale erzeugen, die bezogene erfasste Parameter anzeigen. Zu Umgebungs-
oder Betätigungsbedingungen korrespondierende Werte können unter Verwendung
eines oder mehrerer der erfassten Parameter abgeleitet oder berechnet werden, ohne
sich von dem Umfang der Erfindung zu entfernen.
Ein Gaspedal 58 wird durch den Fahrer betätigt, um den
Ausgang des Antriebsstrangs 12 zu regeln. Ein Pedalpositionssensor
59 stellt einen Hinweis auf die Position des Gaspedals 58 bereit,
vorzugsweise in Form von Zählimpulsen, wobei eine vergrößerte Anzahl
von Zählimpulsen eine Anforderung für eine vergrößerte Leistungsabgabe
anzeigt. Ein absoluter Verteilerdruck-(NAP)-Sensor oder ein Äquivalent können
verwendet werden, um einen Hinweis auf einen aktuellen barometrischen Druck bzw.
einen Verteilerdruck bereitzustellen.
Aktuatoren 64 werden verwendet, um Regelsignale bereitzustellen
oder Bewegungen von verschiedenen Vorrichtungen in dem Antriebsstrang
12 zu bewirken. Die Aktuatoren 64 können Aktuatoren zum zeitlichen
Festlegen und Messen von Treibstoff (FUEL) 90, zum Regeln des Zündwinkels
oder Zündzeitpunkts (SPK) 92, zum Festsetzen der Menge der Abgasrückführung
(EGR) 94 und zum Einstellen der Ansaugluft unter Verwendung der Drosselklappe
70 mit einem geeigneten Servomotor oder Aktuator (TVA) 96 aufweisen.
Wie oben beschrieben, wird das automatische Getriebe 16 geregelt, um wahlweise
seine verschiedenen Übersetzungsverhältnisse durch Regelung des Getriebe-Hydraulik-Leitungsdruckes
unter Verwendung eines geeigneten Aktuators (PP) 42 in Kombination mit
Schaltungssolenoiden (SS1 und SS2) 40 zu erzeugen, welche Servomechanismen
in Antwort auf die Befehlssignale der Regelungsvorrichtung 18 unter Druck
setzen bzw. öffnen. Die hydraulischen Reibkupplungen und Bremsen greifen ineinander
und lösen sich gemäß dem Unterdrucksetz- und Öffnungs-Zustand
der Servomechanismen, wodurch das geeignete Übersetzungsverhältnis erzeugt
wird. Eine Drehmomentwandlerkupplung verriegelt, entriegelt und verursacht unterschiedliche
Schlupfe über der Drehmomentwandlerkupplung 30 in Antwort auf ein
Regelsignal von der Regelungsvorrichtung 18, das an ein Solenoid (CC)
41 abgegeben wird, welches ein Ventil regelt, durch welches der Zustand
der Drehmomentwandlerkupplung geändert wird. Vorzugsweise erzeugt ein Temperatursensor
106 ein Signal, das die Getriebeöltemperatur (TOT) repräsentiert.
Die Regelungsvorrichtung 18 ist vorzugsweise eine mirkoprozessorbasierte
Regelungsvorrichtung, welche eine integrierte Regelung des Motors 14 und
des Getriebes 16 des Antriebsstrangs 12 bereitstellt. Die Erfindung
kann mit einer separaten Motor- oder Getriebe-Regelungsvorrichtung abhängig
von der jeweiligen Anwendung implementiert werden. Die Regelungsvorrichtung
18 weist einen Mikroprozessor 110 in Kommunikation mit Eingangsanschlüssen
62, Ausgangsanschlüssen 66 und computerlesbaren Medien
112 über einen Daten/Steuer-Bus 114 auf. Die computerlesbaren
Medien 112 können verschiedene Arten von permanenten und nicht permanenten
Speichern wie etwa random access memory (RAM) 116, read-only memory (ROM)
118 und keep-alive memory (KAM) 120 aufweisen. Diese funktionellen
Beschreibungen der verschiedenen Typen von permanenten und nicht permanenten Speichern
kann durch jede einer Anzahl von bekannten physikalischen Vorrichtungen inklusive,
aber nicht darauf beschränkt, EPROMs, EEPROMs, PROMS, flash memory und dergleichen
implementiert werden. Computerlesbare Medien 112 weisen gespeicherte Daten
auf, die durch den Mikroprozessor 110 ausführbare Anweisungen
aufweisen, um das Verfahren zur Regelung des hydraulischen Drucks während des
Schaltens gemäß der Erfindung zu implementieren.
2 zeigt eine schematische Form eines Mehr-Gang-Getriebes
für ein Kraftfahrzeug, das in der Lage ist, das verbesserte Regelungsverfahren
und die Strategie der Erfindung einzusetzen. Das Getriebe aus 2
ist lediglich ein Beispiel für ein Mehr-Gang-Übersetzungsgetriebe, auf
das die Regelungslogik der Erfindung angewendet werden kann. Die Erfindung ist nicht
beschränkt auf das spezifische Getriebe, das in 2
illustriert ist.
Der hydrokinetische Drehmomentwandler 24 hat ein Laufrad
26 und eine Turbine 28, die in bekannter Art und Weise in einem
Ring-Fluidfluss-Kreislauf angeordnet sind. Das Laufrad 26 ist mit der Kurbelwelle
10 des Verbrennungsmotors 14 verbunden.
Die Turbine 28 ist mit der Turbinenwelle 32 verbunden,
welche das Drehmoment auf einen Träger einer einfachen Planetengetriebeeinheit
130 überträgt. Ein Sonnenrad 132 der Getriebeeinheit
130 ist mit einer Schnellgang-Bremstrommel 134 verbunden. Eine
Schnellgang-Reibscheibenbremse 136 überträgt ein Reaktionsdrehmoment
auf das Getriebegehäuse, wenn es anliegt, wodurch ein Schnellgang-Zustand für
die Getriebeeinheit 130 bewirkt wird. Eine Leerlastlaufkupplung
137 verbindet den Träger für die Getriebeeinheit 130
direkt mit dem Sonnenrad 132, wodurch eine rückwärtige Drehmomentübertragung
von den Fahrzeugrädern durch den Wandler zum Motor begünstigt wird. Eine
Freilauf-Kupplung 138 bildet eine direkte Antriebsverbindung zwischen der
Turbinenwelle und der Drehmomentübertragungswelle 140.
Die Welle 140 dient als eine Drehmomenteingangswelle für
zusammengesetzte Planetenräder 142, welche Getriebeeinheiten
144 und 146 mit einem üblichen Sonnenrad 148 aufweist.
Ein Hohlrad 150 der Getriebeeinheit 14 ist mit der Welle
140 über eine Vorwärts-Antriebskupplung 152 verbunden.
Das Sonnenrad 148 ist mit der Welle 138 über eine Hohe-Übersetzung-Kupplung
154 verbunden. Eine Mittlere-Drehzahl-Übersetzungsbremse
156 kann das Sonnenrad 148 abbremsen, wenn die Kupplung
154 nicht im Eingriff ist. Der Träger 158 für die Getriebeeinheit
144 ist mit einer Drehmomentausgangswelle 160 verbunden.
Ein Hohlrad 162 für die Getriebeeinheit 146
ist mit der Welle 160 verbunden. Der Träger 164 für
die Getriebeeinheit 146 ist mit einer Rückwärts-Bremstrommel
166 verbunden. Ein Rückwärts-Bremsband 168 umgibt die
Trommel 166 und verankert den Träger 164 während des
Rückwärts-Antriebs. Während eines Vorwärts-Antriebs mit niedriger
Drehzahl wird die Bremstrommel 166 mit dem Getriebegehäuse durch eine
Freilaufkupplung 170 verankert.
Das Getriebe arbeitet in der dritten Getriebestufe, wenn die mittlere
Bremse 156 und die Vorwärts-Kupplung 152 im Eingriff miteinander
sind. Eine synchrone Herunterschaltung in die zweite Getriebestufe von der dritten
Getriebestufe aus erfolgt über ein Außereingriffbringen der Bremse
156, des Ausgangs-Reibelementes, und ein Ineingriffbringen der Freilaufbremse
136, des Ineingriffkomm-Reibelements, während die Vorwärts-Kupplung
152 im Eingriff gehalten wird. Vergleichbar ergibt sich eine synchrone
manuelle Herunterschaltung von der dritten Getriebestufe in die zweite Getriebestufe
über ein Außereingriffbringen der Bremse 156 und ein Ineingriffbringen
der Freilaufbremse 136, während die Vorwärts-Kupplung
152 im Eingriff gehalten wird.
3 repräsentiert graphisch die Änderungen
in der gefilterten Motordrehzahl NEBART, einer gefilterten Turbinendrehzahl NTBART,
einer synchronen Drehzahl, welche aus der Drehzahl der Turbine berechnet wird, d.h.,
dem Produkt der aktuellen Ausgangswellendrehzahl OSS und dem Übersetzungsverhältnis
des Getriebes. Die Zone "X" repräsentiert eine Periode, bevor eine Leerlastlaufbedingungs-Herunterschaltung
durch die Regelungseinheit 18 über ein Ausgeben eines PWM-Befehls
an die Solenoide SS1 und SS2 initiiert wird, um den Druck der Servos zu ändern,
die mit dem Außereingriffkomm-Reibelement und dem Ineingriffkomm-Reibelement
assoziiert sind.
Während jeder Regelungsschleife der Regelvorrichtung werden die
Ausgangsbedingungen des aktuellen Modus geprüft, vor dem Eintritt in den nächsten
Modus. Wenn die Ausgangsbedingungen des aktuellen Modus befriedigend sind, dann
kann die Regellogik während der Übersetzungsänderung mit dem nächsten
Modus fortfahren. Andernfalls verbleibt die Regelung bei dem aktuellen Modus. Die
Regellogik wird ausgeführt und die Ausgangs-Regelungssignale, die an die Solenoide
übertragen werden, welche die Reibelemente des Getriebes regeln, werden in
Echtzeit erfasst.
Die digitale Regelvorrichtung 18 erhält Eingangssignale
von Sensoren. Eine Regelungslogik wird ausgeführt und die Ausgangsregelsignale
werden in Echtzeit an die Solenoide gesendet, die die Reibelemente regeln. Die Motordrehzahl,
die Getriebe-Eingangsdrehzahl und -Ausgangsdrehzahl werden von den Sensoren bestimmt,
die in der Hardware lokalisiert sind. Andere Eingänge sind die Drosselklappenposition,
die Getriebebereichs-Wahlhebelposition und Getriebeöltemperatursignale. Für
die obigen Signale werden basierend auf der Schalt-Regelungslogik Ausgangssignale
berechnet.
Die folgenden Eingänge werden von den Sensoren ausgelesen, in
Verarbeitungseinheiten umgewandelt und gefiltert:
Motordrehzahl (nebart),
Getriebe-Turbinendrehzahl (ntbart),
Getriebeausgangswellendrehzahl (nobart),
Getriebeöltemperatur,
Getriebebereichs-Wahlhebelposition (PDL), und
Gaspedalposition (dd_trans).
Die folgenden Parameter werden aus den Sensoreingängen abgeleitet:
Schlupf über dem Drehmomentwandler (slip_act) = nebart – ntbart;
Ableitung der Motordrehzahl, der Turbinendrehzahl und der Ausgangsdrehzahl nach
der Zeit;
die aktuelle synchrone Übersetzungsdrehzahl (cur_sync_os) = Ausgangswellendrehzahl
* aktuelles Übersetzungsverhältnis;
die nächste synchrone Übersetzungsdrehzahl (exe_sync_os) = Ausgangswellendrehzahl
* auszuführendes Übersetzungsverhältnis;
Fahrzeuggeschwindigkeit (vsbart) = Ausgangswellendrehzahl * Umwandlungskonstante;
Prozent der abgeschlossenen Schaltung (pcsftcmpt);
Nettomotordrehmoment (tq_net);
Raddrehmoment (tq_wheel); und
Übersetzungsverhältnis (rt_trans).
Die Endlosschleifen-(target-N)-Regelungslogik besteht aus vier Modi,
wobei drei ausgeführt werden und eine eine Alternative ist: Schaltungsstart,
Motordrehzahlrampe, Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendung und Turbinenabtrieb-
Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendung. Alle Kalibrierungen, die in den Schaltungen
umfasst sind, sind einzigartig für jede jeweilige Übersetzungsverhältnis-Änderung.
Eine Bezugnahme auf "kalibrierbar oder kalibriert" bedeutet ein Skalar oder eine
Funktion, deren Wert eine vorbestimmte Größe ist, welche geändert
oder durch Ändern des Regelalgorithmus kalibriert werden kann, um eine gewünschte
Leistungscharakteristik einzustellen oder zu erzeugen. Kalibrierte Funktionswerte
werden in einem Speicher gespeichert, wobei die aktuellen Größen von diesen
aus einer Lesetabelle bezogen auf eine andere Variable oder einen Satz von Variablen,
die Argumente oder Indizes der Funktion bestimmt werden.
In jeder Schleife werden die Ausgangsbedingungen von dem aktuellen
Modus zum nächsten Modus geprüft. Wenn die Ausgangsbedingungen befriedigend
sind, dann wird die Regelungslogik, für den sich ergebenden Modus ausgeführt.
Andernfalls verbleibt die Regelung im aktuellen Modus und die Regelungslogik für
den aktuellen Modus wird ausgeführt. Die Eingangsbedingungen, die Ausgangsbedingungen
und die Regelungslogik werden für jeden Modus beschrieben.
Wenn eine synchrone Herunterschaltung initiiert wird, geht die Regelungsvorrichtung
in den Schaltungsstart-Modus, welcher die Motordrehzahl auf synchrone Drehzahl plus
eine Abweichung regelt, bis ein neutrales Intervall auftritt. Die Turbinendrehzahl
wird als Rückführgröße verwendet, um eine Steigerung der Motordrehzahl
zu regeln.
Zunächst werden einige Abfragen gemacht, ob die Regelung in den
Motordrehzahlrampe-Modus weitergehen soll. Wenn sich die aktuelle Getriebe-Turbinendrehzahl
von (aktuelle synchrone Getriebedrehzahl + anfängliche (Turbinendrehzahl –
synchrone Drehzahl)) durch eine kalibrierbare Größe unterscheidet [(ntbart-(cur_sync_os
-ntdelssyncstr))] >= NEUINTDET[TYPE2GEAR[trg_sftp_cur]-1]];
oder ein Vorgangs-Timer eine Elementlöse-Überwachungszeit übersteigt
[trg_evnt_tmr >= trgelwd_tm]; oder der erwartete Löse-Kupplungsdruck <
der Kupplungshubdruck ist, geht die Regelung zum Motordrehzahlrampe-Modus.
Während der ersten Schleifenausführung des Schaltungsstart-Modus
werden die folgenden Schritte ausgeführt. Der Vorgangs-Timer (trg_evnt_tmr)
wird auf Null gesetzt. Die Elementlöse-Überwachungszeit (trgelrwd_tm)
wird auf eine Kalibrierungskonstante gesetzt, welche vorzugsweise spezifisch für
die aktuelle Getriebeschaltung trgelrwd-tm ist und die eine Funktion fn(gear, tot)
ist, die im elektronischen Speicher gespeichert wird. Die Funktion wird im Speicher
durch ihre Argumente, die aktuelle Übersetzung und die Getriebeöltemperatur
indexiert. Die Motordrehzahl wird geregelt mittels der Summe einer berechenbaren
Abweichung plus einer vorhergesagten aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl
plus der Differenz zwischen der Turbinendrehzahl und der aktuellen synchronen Ausgangswellendrehzahl
(Turbinendrehzahl - cur_sync_os) beim Start der Schaltung, ntdelsyncstr. Die geregelte
Motordrehzahl wird als die folgende Gleichung ausgedrückt:
[trg_n_t = (cur_synpr_os + cur_sync_ofs + ntdelsyncstr], wobei
cur_synpr_os = vorhergesagte aktuelle synchrone Übersetzungsdrehzahl (= nächste
synchrone Eingangswellendrehzahl), die auf der Ausgangswellendrehzahl und dem nächsten
Übersetzungsverhältnis basiert;
cur_sync_ofs = kalibrierbare Abweichung zur synchronen Drehzahl; und
ntdelsyncstr = Turbinendrehzahl – cur_sync_os beim Start der Schaltung.
Während der Ausführung von anschließenden Schleifen
des Schaltungsstart-Modus werden die folgenden Schritte ausgeführt.
Die Motordrehzahl wird auf eine kalibrierbare Abweichung + das Maximum der vorhergesagten
Turbinendrehzahl und (der aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl + ntdelsyncstr)
geregelt. Die Steigerung der Turbinendrehzahl wird als Rückführung verwendet,
um die geforderte Motordrehzahl gemäß der folgenden Gleichung zu erhöhen:
[trg_n_t = max [(cur_synpr_os + netdelsyncstr), trg_tss_pred) + cur_syn_ofs]
wobei trg_ss_pred = vorhergesagte Turbinendrehzahl.
Die Motordrehzahl kann durch Manipulieren von irgendeinem der verschiedenen
Motorparameter inklusive Motorausgangsdrehmoment, Motorluftfluss, Drosselklappenposition
des Motors, Zündzeitpunkt und Motor-Luft-Treibstoff-Verhältnis geregelt
werden.
Ein Alternative zu dem Schaltungsstart-Modus, der oben diskutiert
wurde, wird ein berechneter Motorimpuls-Drehmoment-Ansatz eingesetzt. Nach dem Beginn
von einer synchronen Herunterschaltung werden einige Abfragen gemacht, um zu bestimmen,
ob die Regelung zum Motordrehzahlrampe-Modus weitergegangen ist. Wenn die aktuelle
Getriebe-Turbinendrehzahl sich von der berechneten Eingangsdrehzahl unterscheidet,
um einen kalibrierbaren Betrag
[|ntbart – nobart * rt_gr_prev| > minslip];
oder ein Impulstimer die Impulsverzögerungszeit überschreitet
[tqea_imp_tmr > tqea_imp_dl],
fährt die Regelung mit dem Motordrehzahlrampe-Modus fort.
Die alternative Schaltungsstart-Modus-Rampenstrategie weist die folgenden
Schritte auf. Motor unter Turbinendrehzahl. Impulstimer (tqea_imp_tmr] wird auf
Null gesetzt. Impulszeitpunkt (tqea_imp_tm) und Impulsverzögerung (tqea_imp_dl)
werden auf schaltungsspezifische Berechnungskonstanten gesetzt, tqea_imp_dl = FN(gr_cm,
vsbart). Der Druck auf die Außereingriffkommkupplung wird während jeder
Schleife entlang einer Rampe reduziert, bis sie eine Höhe unter einem Ladedruckwert
erreicht. Ein geschätzter Außereingriffkommkupplungsdruck nimmt ein System
erster Ordnung an. Schließlich wird der Ineingriffkommkupplungsdruck auf einen
Kolbenhubdruck gesetzt, und ein relativ hoher Druck mit kurzer Dauer wird verwendet,
um schnell die Freiräume der Reibscheiben, der Abstandsplatten, der Rückhalteplatte
und des Kolbens der Ineingriffkommkupplung und ihrem hydraulischen Servo zu verringern,
ohne die Kupplung in Eingriff zu bringen.
Die Regelungsstrategie des Motordrehzahlrampe-Modus ist, die Motordrehzahlanforderung
von seiner aktuellen Größe auf die nächste synchrone Übersetzungsdrehzahl
+ eine Abweichung zu erhöhen (oder hochlaufen zu lassen), welches ein kalibrierbares
Skalar oder eine Konstante ist.
Der Ausgang des Motordrehzahlrampe-Modus zu dem Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus,
wenn die geregelte Motordrehzahl-Steigerungsrampe abgeschlossen ist, bevor der Übersetzungswechsel
beginnt, oder wenn der aktuelle Wert der Motordrehzahl-Anforderung + dem Rampenschritt
größer ist als die vorhergesagte nächste synchrone Getriebedrehzahl
+ einer Abweichung.
(trg_n_t + ramp_step) >= (exe_sync_os + exe_sync_ofs)]
Verlasse den Motordrehzahlrampe-Modus zum Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus,
wenn das Verhältnis begonnen hat zu wechseln, bevor die Rampe abgeschlossen
wurde, oder wenn die Turbinendrehzahl über die Motordrehzahl steigt, welches
einen negativen slip_act Wert erzeugt. Slip ist die Differenz zwischen der Drehzahl
der Turbinenwelle relativ zur Drehzahl der Motorwelle.
Slip_act muss kleiner als ein kalibrierbarer Wert sein, [slip_act
<= FN(gear)].
Während der ersten Schleifenausführung des Motordrehzahlrampe-Modus
werden die folgenden Schritte ausgeführt. Setzen der Motordrehzahlrampe durch
Berechnen des Rampenstartwertes aus der folgenden Gleichung:
[Rampenstartwert = max ((cur_synpr_os + netdelsyncstr), trg_tss_pred) + cur_syn_ofs],
wobei
cur_synpr_os = vorhergesagte aktuelle synchrone Übersetzungsdrehzahl, die auf
der Ausgangswellendrehzahl basiert
ntdelsyncstr = Turbinendrehzahl – cur_sync_os beim Start der Schaltung
cur_sync_os = die aktuelle synchrone Übersetzungsdrehzahl, die auf der Ausgangswellendrehzahl
basiert,
trtss_pred = die vorhergesagte Turbinendrehzahl
cur_syncur_ufs = die Abweichung zur aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl.
Berechne den letzten Zielwert aus [exe_sync_os + exe_sync_ofs] wobei
exe_sync_os = auszuführende (nächste) synchrone Übersetzungsdrehzahl,
die auf der Ausgangswellendrehzahl basiert,
exe_sync_ofs = Abweichung zur auszuführenden (nächsten) synchronen Übersetzungsdrehzahl.
Schlage dann den übersetzungsabhängigen kalibrierbaren Rampenzeitpunkt
nach. Berechne die Rampenrate aus (letztem Zielwert – Startwert)/Rampenzeitpunkt,
und Berechne den Motordrehzahl-Abfragewert aus
trg_n_t = (Rampenstartwert + Rampenschritt)]
Während der Ausführung der anschließenden Schleifen
des Motordrehzahlrampe-Modus werden die folgenden Schritte ausgeführt. Da es
für die Ausgangswellendrehzahl möglich ist, sich während der Rampe
zu ändern, berechne erneut den letzten Ziel-Motordrehzahl-Abfragewert aus der
folgenden Gleichung:
[trg_rmp_tarv = exe_synpr_os + exe_syn_ofs]
wobei
exe_synpr_os = auszuführende vorhergesagte synchrone Übersetzungsdrehzahl
(der letzten Übersetzung),
exe_syn_ofs = auszuführende synchrone Übersetzungsdrehzahl-Abweichung
(der letzten Übersetzung).
Zwei wahrscheinliche Ereignisse werden auftreten: entweder wird der
Rampenwert den vorhergesagten Zielwert während der Ausführung des Motordrehzahlrampe-Modus
übersteigen oder eine Übersetzungsverhältnis-Änderung wird auftreten
und abgeschlossen sein, während die Motordrehzahl ansteigt und bevor die Rampe
abgeschlossen ist.
Eine Alternative zu dem oben diskutierten Motordrehzahlrampe-Modus,
ein berechneter Motor-Impuls-Drehmoment-Ansatz kann eingesetzt werden. Mehrere Abfragen
werden gemacht, um zunächst zu bestimmen, ob die Regelung den Schaltungsende-Modus
erreicht hat. Verlasse den Motordrehzahlrampe-Modus zum Schaltungsende-Modus, wenn
die Motordrehzahl innerhalb eines kalibrierbaren Zielwert-Reduktions-(tqeatargrd)-Limits
ist, wobei tqeatargrd die Motordrehzahl-Ziel-Verhältnisreduktion ist
[nebart > (tqeatargrd * engine_speed_des)],
oder das Übersetzungsverhältnis erreicht die nächste Übersetzungsstufe
[pcsftcmpt > target percent shift complete (pcsftpnse),
wobei
pcsftcmpt die Prozent der vollständigen Schaltung sind, und pcsftpnse das Zielverhältnis
in Prozent, um die Vollständigkeit der Schaltung zu indizieren,
oder Turbinendrehzahl > Motordrehzahl und Erhöhung schneller als Motordrehzahl
und Übersetzungsverhältnis erreicht den nächsten Übersetzungswert
[ntbart > nebart & ndtbart > ndebart & pcsftcmpt > pcsftpnesc]
wobei
ntbart die Getriebe-Turbinendrehzahl, RPM ist,
ndtbart = ein Integral der Turbinendrehzahl über die Zeit, RPM-s
ndebart = eine Ableitung der Motordrehzahl nach der Zeit, RPM/s
pcsftcmpt = Prozent der vollständigen Schaltung, und
pcsftpnesc = Zielverhältnis in Prozent, um den Motordrehzahl-Regelungsmodus
zu verlassen.
Während der ersten Ausführungsschleife der alternativen
Motordrehzahlrampe-Modus-Strategie werden die folgenden Schritte ausgeführt.
Berechne die aktuelle Motordrehzahl (engine_speed_strt), welche die Motordrehzahl
beim Start des Drehmomentimpulses ist.
Während der Ausführung der anschließenden Schleifen
der alternativen Motordrehzahlrampe-Modus-Strategie werden die folgenden Schritte
ausgeführt. Berechne die gewünschte Motordrehzahl. Da die Fahrzeuggeschwindigkeit
sehr wahrscheinlich nicht konstant auf Grund der Leerlastlaufbedingung mit möglichem
Radbremsen ist, wird eine Endlosschleifen-Regelung bei gewünschter Motordrehzahl
durchgeführt. Dies bietet ein besseres Verhalten gegenüber dem Überschießen
der gewünschten Motordrehzahl. Berechne die verbleibende Impulszeit (imp_tmr)
aus der folgenden Gleichung:
imp_tmr = tqea_imp_tm + tqea_imp_dl – tqea_imp_tmr,
wobei
imp_tmr = verbleibende Impulszeit
tqea_imp_tm = gesamte Impulszeit
tqea_imp_dl = Impulsverzögerung vom Start der Schaltung
tqea_imp_tmr = verstrichene Impulszeit
Berechne anschließend die vorhergesagte Ausgangswellendrehzahl
aus dem Folgenden:
nopred = nobart + ndobart * imp_tmr,
wobei
nopred = vorhergesagte Ausgangswellendrehzahl am Ende eines Impulses (RPM)
nobart = Getriebeausgangswellendrehzahl (RPM)
ndobart = Ableitung der Ausgangswellendrehzahl nach der Zeit (RPM/s)
imp_tmr = verbleibende Impulszeit, und
der Maximalwert für ndobart ist Null.
Berechne die gewünschte Motordrehzahl aus der Gleichung:
Engine_speed_des = nopred * rt_gr_nxt,
wobei
nopred = vorhergesagte Ausgangswellendrehzahl zum Ende des Impulses (RPM), und
rt_gr_nxt = nächstes Übersetzungsverhältnis.
Bestimme das Impulsdrehmoment durch Anwenden der Moment-Erhaltungsgleichung
an der Motorgrenze unter Verwendung von Durchschnitts-Reibwerten über dem gesamten
Integral. Die Grenze besteht aus einem Netto-Motor-Impulsdrehmoment (tqea_imp_add),
einem Motor-Reibdrehmoment (fric_tq) und einem Zusatz-Lastdrehmoment (accld_tq),
das erforderlich ist, um die gewünschte Änderung der Motordrehzahl (mntm_tq)
zu erzielen.
Berechne das Motor-Reibdrehmoment wie folgt:
fric_tq = (fnfric_tq(engine_speed_strt, ect) + fnfric_tq(engine_speed_des, etc)/2,
wobei
fnfric_tq = Funktion des Motor-Reibdrehmoments
engine_speed_strt = Motordrehzahl beim Start des Drehmomentimpulses
ect = Motorkühlmitteltemperatur, und
engine_speed_des = gewünschte Motordrehzahl zum Ende des Drehmomentimpulses.
Berechne das Durchschnitts-Zusatz-Lastdrehmoment wie folgt:
accld_tq = (fnaccld_tq(engine_speed_strt) + fnaccld_tq(engine_speed_des)/2
Berechne das Delta-Motordrehzahl-Bewegungsdrehmoment wie folgt:
mntm_tq = i_eng * (engine_speed_des – engine_speed strt)/tqea_imp_tm,
wobei
mntm_tq = Bewegungsdrehmoment, um die Motordrehzahl zu ändern i_eng = Motor-Rotationsträgheit
(inklusive der Trägheit der Kurbelwelle), und
tqea_imp_tm = gesamte Impulszeit.
Berechne das Impuls-Drehmomentprofil, um es zu dem Basis-Drehmoment
dazu zu addieren:
tqea_imp_add = (fric_tq + accld_tq + mntm tq) * fnimpkp(rt_targrd),
wobei
tqea_imp_add = Impulsdrehmoment, um es dem Basisdrehmoment hinzu zu addieren, und
rt_targrd = (aktuelle Motordrehzahl – engine_speed_strt)/(engine_speed_des
– engine_speed_strt)
Dieses Impulsdrehmoment wird in jeder Schleife zum Leerlastlauflevel
des Motordrehmoments hinzuaddiert.
Die Regelungsstrategie des Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
ist, die Motordrehzahl auf die synchrone Drehzahl korrespondierend zu dem nächsten
Übersetzungsverhältnis zu regeln und zu beobachten, ob die Übersetzungsverhältnisänderung
abgeschlossen ist.
Verlasse den Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus zu
einem nicht geschalteten Modus, wenn die Turbinendrehzahl innerhalb eines kalibrierbaren
Grenzwertes der neuen synchronen Getriebedrehzahl über ein kalibrierbares Zeitintervall
ist, d.h., wenn der abgeschlossene Verhältnisänderungs-Timer (trgrtcmp_tmr)
> FN(gear) ist.
Während der ersten Ausführungsschleife des Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
werden die folgenden Schritte ausgeführt: initialisiere den Verhältnisänderungs-Abschlu-Timer
auf Null; berechne den Motordrehzahl-Anforderungswert, und beobachte, ob die aktuelle
Übersetzungsverhältnisänderung abgeschlossen ist.
Berechne den Motordrehzahl-Anforderungswert aus dem Folgenden:
[trg_n_t = exe_sync_os + exe_sync_ofs], wobei
exe_sync_os = die auszuführende oder nächste synchrone Getriebedrehzahl
basierend auf der Ausgangswellendrehzahl,
exe_sync_ofs = eine Abweichung von der auszuführenden synchronen Übersetzungsdrehzahl.
Lösche den Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer,
wenn die Turbinendrehzahl nicht innerhalb eines kalibrierbaren Grenzwertes der neuen
synchronen Übersetzungsdrehzahl ist. Vorzugsweise, wenn die Turbinendrehzahl
nicht innerhalb des kalibrierbaren Grenzwertes der neuen synchronen Übersetzungsdrehzahl
während fortlaufender Ausführungsschleifen des Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
ist, dann ist der Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer gelöscht.
Andernfalls bleibt der Timer (die Zeitsteuerungsvorrichtung) ungelöscht.
Diese Zusammenhänge werden ausgedrückt durch
[abs(ntbart – exe_sync_os) > FN(gear),
wobei
ntbart = Getriebe-Turbinendrehzahl (RPM).
Während der Ausführung der nachfolgenden Schleifen des Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
werden die folgenden Schritte ausgeführt: erhöhe den Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer,
berechne den Motordrehzahl-Anforderungswert und beobachte, ob
die Übersetzungsveränderung abgeschlossen ist.
Die Regelungsstrategie des Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
ist, die Motordrehzahl zu regeln, sodass sie der Turbinendrehzahlsteigerung folgt
und zu beobachten, ob die Übersetzungsveränderung abgeschlossen ist.
Verlasse den Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
zu einem Nicht-Schaltungs-Modus, wenn die Turbinendrehzahl innerhalb eines kalibrierbaren
Grenzwertes der neuen synchronen Getriebedrehzahl über ein kalibrierbares Intervall
hinweg ist. Vorzugsweise, wenn die Turbinendrehzahl innerhalb des kalibrierbaren
Grenzwertes der neuen synchronen Getriebedrehzahl während fünf aufeinanderfolgender
Ausführungsschleifen des Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
ist, dann wird der Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer gelöscht.
Andernfalls verbleibt der Timer ungelöscht. Ein Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer
(trgrtcmptmr) wird kontinuierlich überwacht, um festzustellen, wenn die I folgende
Gleichung zutrifft: (trgrtcmp_tmr) > FN(gear).
Während der ersten Ausführungsschleife des Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
werden die folgenden Schritte ausgeführt: initialisiere den Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer
auf Null, berechne den Motordrehzahl-Anforderungswert, und beobachte die Übersetzungsänderung,
um abgeschlossen zu sein.
Berechne einen Motordrehzahl-Anforderungswert, um die vorhergesagte
Turbinendrehzahlsteigerung durch einen kalibrierbaren Wert zu verkleinern. Um ein
Überschiessen der nächsten synchronen Getriebedrehzahl zu verhindern,
setze den Motordrehzahl-Anforderungswert auf das Minimum der vorhergesagten Turbinendrehzahlsteigerung
plus einer Abweichung und der nächsten synchronen Getriebedrehzahl plus einer
Abweichung.
Trg_n_t = min[(trg_tss_pred + trg_tss_pred_ofs), (exe_sync_os + exe_sync_ofs)],
wobei
trg_tss_pred = vorhergesagte Turbinendrehzahl
trg_tss_pred_ofs = Abweichung auf die vorhergesagte Turbinendrehzahl aus FN[gear]
exe_sync_ofs = auszuführende (nächste) synchrone Getriebedrehzahl basierend
auf der Ausgangswellendrehzahl, und
exe_sync_ofs = Abweichung auf die auszuführende (nächste) synchrone Getriebedrehzahl.
Lösche den Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer,
wenn die Turbinendrehzahl nicht innerhalb eines berechenbaren Grenzwertes der neuen
synchronen Getriebedrehzahl [abs(ntbart – exe_sync_os) > FN(gear)] ist.
Während der Ausführung der nachfolgenden Schleifen des Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
werden die folgenden Schritte ausgeführt: erhöhe den Übersetzungsänderungs-Abschluß-Timer,
berechne einen Motordrehzahl-Anforderungswert und beobachte, ob die Übersetzungsänderung
abgeschlossen ist und führe den gleichen Algorithmus wie für die erste
Schleife des Turbinenabtrieb-Leerlastlauferfassung/Bremselementanwendungs-Modus
aus.
Verlasse in einen Nicht-Schaltungs-Modus, wenn das Übersetzungsverhältnis
ein Zielverhältnis erreicht hat, d.h., [pcsftcmpt > pcsftpnse],
wobei
pcsftcmpt = Prozent der vollständigen Schaltung
pcsftptnse = Zielverhältnis in Prozent, um die Vollständigkeit der Schaltung
zu indizieren, und eine minimale Zeit in dem Schaltungsende-Modus ist abgelaufen
oder die maximal erlaubte Zeit in dem Schaltungsende-Modus ist abgelaufen.
Eine Regelungsstrategie ist, ein Motordrehmoment durch Verzögern
des Zündfunken zum modulieren.
Prozent der Drehmomentreduktion = tr_lim_mod = fn(nebart),
wobei
tr_lim_mod = Prozent der Motordrehmomentreduktion.
Verzögerung des Zündfunken für eine Zeit = fn(nebart).
Eine Impulsdrehmomentrampe bis auf Null über die Zeit = fn(nebart). Eine Reibelementdruckrampe,
bis sie einen Leitungsdruck erreicht. Die Rampe kann eine parabolische Rampe sein.
Gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weist ein Verfahren zum Regeln eines Motors, der eine Motordrehzahl aufweist
und mit einem Getriebe verbunden ist, das eine Eingangsdrehzahl, eine Ausgangsdrehzahl,
eine aktuellen Übersetzung und eine nächsten Übersetzung aufweist,
die folgenden Schritte auf: Bestimmen einer synchronen Eingangsdrehzahl basierend
auf der aktuellen Übersetzung und einem Parameter, der die Getriebe-Ausgangsdrehzahl
angibt, Erzeugen eines ersten Hinweises, das eine Übersetzungsverhältnis-Änderung
von der aktuellen Übersetzung zur nächsten Übersetzung initiiert
wurde, und in Antwort auf den ersten Hinweis Einstellen eines Motorbetätigungsparameters,
um die Motordrehzahl zu regeln, sodass die Eingangsdrehzahl bei der oder unter der
synchronen Eingangsdrehzahl aufrecht erhalten bleibt.
Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
kann die aktuelle Übersetzung ein erstes Übersetzungsverhältnis und
die nächste Übersetzung ein zweites Übersetzungsverhältnis aufweisen,
das größer als das erste Übersetzungsverhältnis ist.
Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform kann das
Verfahren ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer zweiten synchronen Eingangsdrehzahl
basierend auf der nächsten Übersetzung und einem Parameter, der die Getriebe-Ausgangsdrehzahl
angibt, und Einstellen eines Motorbetätigungsparameters, um die Motordrehzahl
progressiv zu steigern, sodass die Eingangsdrehzahl während der Übersetzungsverhältnis-Änderung
bei der oder unter der zweiten synchronen Eingangsdrehzahl aufrecht erhalten bleibt.
Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
kann das Getriebe eine Drehmomentwandler-Turbinendrehzahl aufweisen, die mit der
Motordrehzahl gekuppelt ist, und das Übersetzungsverhältnis wird durch
Außereingriffbringen eines Ausgangs-Reibelementes erzeugt, wobei das Verfahren
ferner die Schritte aufweist: Bestimmen einer zweiten synchronen Eingangsdrehzahl
basierend auf der nächsten Übersetzung und einem Parameter, der die Getriebe-Ausgangsdrehzahl
angibt, Erzeugen eines zweiten Hinweises, das die Turbinendrehzahl größer
als die synchrone Eingangsdrehzahl ist, und in Antwort auf den zweiten Hinweis Einstellen
eines Motorbetätigungsparameters, um die Motordrehzahl zu erhöhen, sodass
die Eingangsdrehzahl bei der oder unter der zweiten synchronen Eingangsdrehzahl
aufrecht erhalten bleibt.
Gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
kann der Motorbetätigungsparameter ein Motorausgangsdrehmoment, ein Motorluftfluss,
eine Drosselklappenposition des Motors, eine Zündzeitpunkt, ein Motorluft-Treibstoff-Verhältnis
oder ein Treibstofffluss sein.
Ein Verfahren gemäß einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung zum Regeln eines Antriebsstranges, der einen Motor, ein automatisches
Getriebe mit einem Ausgangs-Reibelement, das während einer Übersetzungsverhältnis-Änderung
außer Eingriff zu bringen ist, und ein Drehmomentwandler mit einer Turbine
aufweist, weist die Schritte auf: Initiieren einer Übersetzungsverhältnis-Änderung
von einem aktuellen Übersetzungsverhältnis zu einem nächsten Übersetzungsverhältnis,
Bestimmen eines Wertes, der eine gewünschte Motordrehzahl repräsentiert,
bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes detektiert wird, Bestimmen
einer Steigerungsrate der gewünschten Motordrehzahl während einer Periode,
die auf die Detektion des Außereingriffbringens des Ausgangs-Reibelementes
folgt, Erhöhen des gewünschten Motordrehzahlwertes beim Start der Periode
durch die bestimmte Steigerungsrate der gewünschten Motordrehzahl während
der Periode, und Verwenden des gewünschten Motordrehzahlwertes, um die Motordrehzahl
während der Übersetzungsverhältnis-Änderung zu regeln.
Das Verfahren gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung, bei dem der Schritt des Bestimmens eines Wertes, der eine gewünschte
Motordrehzahl repräsentiert, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
detektiert wird, ferner die Schritte aufweisen kann: Bestimmen einer vorhergesagten
aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl und einer Abweichung der aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl, Setzen der gewünschten Motordrehzahl
auf die vorhergesagte aktuelle synchrone Übersetzungsdrehzahl plus einer Abweichung
von der aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl, und ferner aufweisend Verwenden
des gewünschten Motordrehzahlwertes, um die Motordrehzahl zu regeln, bis ein
Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelements während der Übersetzungsverhältnis-Änderung
detektiert wird.
Das Verfahren gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung, bei dem der Schritt des Bestimmens eines Wertes, der eine gewünschte
Motordrehzahl repräsentiert, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
detektiert wird, ferner die Schritte aufweisen kann: Bestimmen einer vorhergesagten
aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl und einer Abweichung der aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl, Bestimmen einer vorhergesagten Ziel-Turbinendrehzahl,
Setzen der gewünschten Motordrehzahl auf die Summe von dem Abstand der aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl plus dem größeren Wert der vorhergesagten
Ziel-Turbinendrehzahl und der vorhergesagten aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl,
und ferner aufweisend Verwenden des gewünschten Motordrehzahlwertes, um die
Motordrehzahl zu regeln, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
während der Übersetzungsverhältnisänderung detektiert wird.
Das Verfahren gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung, bei dem der Schritt des Bestimmens der Steigerungsrate der gewünschten
Motordrehzahl während der Periode, die auf die Detektion des Außereingriffbringens
des Ausgangs-Reibelementes folgt, ferner die Schritte aufweisen kann: Bestimmen
einer gewünschten Ziel-Motordrehzahl während der Periode, Bestimmen einer
gewünschten Motordrehzahl zu Beginn der Periode, Bestimmen der Länge der
Periode, die zu dem aktuellen Übersetzungsverhältnis korrespondiert, Berechnen
der Dauer der gewünschten Motordrehzahl-Änderung während
der Periode mittels Dividieren der Differenz der gewünschten Ziel-Motordrehzahl
und der gewünschten Motordrehzahl zu Beginn der Periode durch die Länge
der Periode.
Das Verfahren gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, bei dem der Schritt des Bestimmens einer Steigerungsrate der gewünschten
Motordrehzahl während der Periode, die auf die Detektion des Außereingriffbringens
des Ausgangs-Reibelements folgt, ferner folgende Schritte aufweisen kann: Bestimmen
einer vorhergesagten aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl und einer Abweichung
von der aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl, Bestimmen einer vorhergesagten
Ziel-Turbinendrehzahl, Bestimmen der Länge der Periode, die mit dem aktuellen
Übersetzungsverhältnis korrespondiert, und Berechnen der Dauer der gewünschten
Motordrehzahl-Änderung während der Periode mittels Dividieren der Differenz
der Summe der Abweichung der aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl plus
dem größeren Werte der vorhergesagten Ziel-Turbinendrehzahl und der vorhergesagten
aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl durch die Länge der Periode.
Das Verfahren gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, bei dem der Schritt des Erhöhens des gewünschten Motordrehzahlwertes
beim Start der Periode durch die bestimmte Steigerungsrate während der Periode
ferner den Schritt aufweisen kann: wiederholendes Erhöhen mit häufigen
Intervallen des gewünschten Motordrehzahlwertes über die Dauer der gewünschten
Motordrehzahl-Änderung.
Das Verfahren gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kann ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer nächsten
synchronen Übersetzungsdrehzahl und eines Grenzwertes der nächsten synchronen
Übersetzungsdrehzahl, Bestimmen einer Ziel-Motordrehzahl basierend auf zumindest
teilweise der nächsten synchronen Übersetzungsdrehzahl, und diskontinuierliches
Verwenden des gewünschten Motordrehzahlwertes, um die Motordrehzahl während
der Übersetzungsverhältnis-Änderung zu regeln, wenn die Turbinendrehzahl
innerhalb des Grenzwertes der nächsten synchronen Übersetzungsdrehzahl
für eine vorbestimmte Periode ist.
Das Verfahren gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung kann ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer vorhergesagten
Turbinendrehzahl, Bestimmen einer nächsten synchronen Übersetzungsdrehzahl
und eines Grenzwertes für die nächste synchronen Übersetzungsdrehzahl,
und Erzeugen eines Befehles, um eine Motordrehzahl zu erzeugen, die geringer als
die vorhergesagt Turbinendrehzahl und die nächsten synchrone Übersetzungsdrehzahl
ist, und diskontinuierliches Verwenden des gewünschten Motordrehzahlwertes,
um die Motordrehzahl während der Übersetzungsverhältnis-Änderung
zu Regeln, wenn die Turbinendrehzahl innerhalb des Grenzwertes der nächsten
synchronen Übersetzungsdrehzahl für eine vorbestimmte Periode ist.
Gemäß einer dritten bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung weist das Verfahren zum Regeln von Leerlastlauf-Herunterschaltungen in
einem Fahrzeug-Antriebsstrang, der einen Verbrennungsmotor, der mit einem automatischen
Getriebe zum Erzeugen mehrerer Übersetzungsverhältnisse gekuppelt ist,
und eine rotierenden Drehmomentwandlerturbine aufweist, die antreibbar mit dem Getriebeeingang
und hydrokinetisch mit einem Motor verbunden ist, wobei der Antriebsstrang ebenfalls
eine elektronische Regelungsvorrichtung in Kommunikation mit dem Motor und dem automatischen
Getriebe zum Regeln des Außereingriffbringens eines Außereingriffkomm-Reibelementes,
des Ineingriffbringens eines Ineingriffkomm-Reibelementes und der Motordrehzahl
während eines Übersetzungsverhältnisses aufweist, die Schritte auf:
Erzeugen eines Befehles, um eine Verhältnisänderung von einem aktuellen
Übersetzungsverhältnis zu einem nächsten Übersetzungsverhältnis
zu initiieren, Bestimmen einer vorhergesagten aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl
und einer Abweichung von der aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl, Erzeugen
eines Befehls, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelements detektiert
ist, um eine Motordrehzahl basierend auf zumindest einem Teil der vorhergesagten
aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl und der Abweichung der aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl zu erzeugen.
Vorzugsweise kann das Verfahren gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer nächsten synchronen
Übersetzungsdrehzahl, Bestimmen einer Steigerungsrate der Motordrehzahl über
eine vorherbestimmte Periode, die auf einer Detektion des Außereingriffbringens
des Ausgangs-Reibelementes folgt, und Erzeugen eines Befehls in häufigen Intervallen,
um eine Motordrehzahl zu erzeugen, die periodisch mit der Steigerungsrate erhöht
wird.
Vorzugsweise kann beim Verfahren gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung der Schritt des Bestimmens einer Steigerungsrate der Motordrehzahl
ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer Dauer der Motordrehzahl-Steigerung
bis zum Auftreten der darauf folgenden Detektion des Außereingriffbringens
des Ausgangs-Reibelementes basierend auf zumindest einem Teil der Differenz des
Wertes der nächsten synchronen Übersetzungsdrehzahl und des Wertes der
vorhergesagten aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl
plus der Abweichung der aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl.
Vorzugsweise kann beim Verfahren gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung der Schritt des Bestimmens eines Wertes, der eine gewünschte
Motordrehzahl repräsentiert, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
detektiert wird, ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer vorhergesagten aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl und einer Abweichung von der aktuellen synchronen
Übersetzungsdrehzahl, Setzen der gewünschten Motordrehzahl auf die vorhergesagte
aktuelle synchrone Übersetzungsdrehzahl plus einer Abweichung von der aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl, und Verwenden des gewünschten Motordrehzahlwertes,
um die Motordrehzahl zu regeln, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
während der Übersetzungsverhältnis-Änderung detektiert wird.
Vorzugsweise kann beim Verfahren gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung der Schritt des Bestimmens eines Wertes, der eine gewünschte
Motordrehzahl repräsentiert, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
detektiert ist, ferner die Schritte aufweisen: Bestimmen einer vorhergesagten aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl und einer Abweichung von der aktuellen synchronen
Übersetzungsdrehzahl, Bestimmen einer vorhergesagten Ziel-Turbinendrehzahl,
Setzen der gewünschten Motordrehzahl auf die Summe der Abweichung der aktuellen
synchronen Übersetzungsdrehzahl plus dem größeren Wert der vorhergesagten
Ziel-Turbinendrehzahl und der vorhergesagten aktuellen synchronen Übersetzungsdrehzahl,
wobei ferner vorgesehen ist, Verwenden des gewünschten Motordrehzahlwertes,
um die Motordrehzahl zu regeln, bis ein Außereingriffbringen des Ausgangs-Reibelementes
während der Übersetzungsverhältnis-Änderung detektiert ist.
Gemäß der Bestimmungen der Patentstatuten wurde das Prinzip
und der Modus der Betätigung dieser Erfindung in seiner bevorzugten Ausführungsform
erläutert und illustriert. Jedoch muss es verstanden werden, dass diese Erfindung
anderweitig als spezifisch erläutert und illustriert angewendet werden kann,
ohne sich von ihrem Umfang zu entfernen.