| Dokumentenidentifikation |
DE102006004075B4 03.01.2008 |
| Titel |
Vorrichtung und Verfahren zur Verringerung des Intensitätsrauschens und Mikroskop mit Vorrichtung zur Verringerung des Intensitätsrauschens |
| Anmelder |
Leica Microsystems CMS GmbH, 35578 Wetzlar, DE |
| Erfinder |
Storz, Rafael, Dr., 69115 Heidelberg, DE; Widzgowski, Bernd, 69221 Dossenheim, DE |
| DE-Anmeldedatum |
28.01.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006004075 |
| Offenlegungstag |
09.08.2007 |
| Veröffentlichungstag der Patenterteilung |
03.01.2008 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
03.01.2008 |
| IPC-Hauptklasse |
G02B 27/14(2006.01)A, F, I, 20060128, B, H, DE
|
| IPC-Nebenklasse |
G02B 21/00(2006.01)A, L, I, 20060128, B, H, DE
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verringerung des Intensitätsrauschens
von gepulstem Laserlicht, das aus einer Abfolge von Laserpulsen besteht.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Verringerung des Intensitätsrauschens
von Laserpulsen eines aus einem optischen Bauteil austretenden Laserlichts.
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Mikroskop mit einer Vorrichtung
zur Verringerung des Intensitätsrauschens. Dabei umfasst das Mikroskop einen
Laser, der eine Abfolge an Laserpulsen erzeugt. Ebenso umfasst das Mikroskop mindestens
ein Objektiv, welches das vom Laser erzeugte Licht auf eine zu untersuchende Probe
abbildet. Dem Laser ist ein optisches Bauelement nachgeschaltet, das das vom Laser
erzeugte Licht bei einmaligem Durchlauf spektral verbreitert.
Das deutsche Patent DE 43 41
553 C1 offenbart eine Vorrichtung zum Homogenisieren der Lichtverteilung
eines Laserstrahls. Dabei ist im Strahlengang des Laserstrahls ein optisches System
vorgesehen, dass einen Strahlteiler und drei Umlenkspiegel aufweist. Der vom Strahlteiler
reflektierte und von den Umlenkspiegeln umgelenkte Teilstrahl, sowie der vom Strahlteiler
transmittierte Teilstrahl sind zu einem Gesamtstrahl zusammengeführt, dessen
Teilstrahlen einen Versatz aufweisen. Durch die beiden einen Versatz aufweisenden
Teilstrahlen ergibt sich eine sehr hohe Homogenität des Lichtstrahlbündels,
wobei der Gesamtstrahl die gleiche Strahldivergenz aufweist, wie der Primärstrahl.
Die Umlenkspiegel haben eine geringe numerische Apparatur und sind somit kostengünstig.
Die Vorrichtung wird vorzugsweise in der Materialbearbeitung mittels Laserstrahlung
eingesetzt.
Die deutsche Patentanmeldung DE
199 31 751 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Reduzierung der Peak-Leistung
einer Laserpuls-Lichtquelle. Bei der Vorrichtung ist in dem Strahlengang wenigstens
eine Strahlenteilereinrichtung angeordnet, durch die über reflektierende Bauteile
eine Umwegleitung für wenigstens einen Teil Lichtstrahl mit anschließender
Wiedervereinigung an einem Strahlvereinigungsglied mit dem oder den anderen Teil
Lichtstrahlen zu einem Gesamtstrahl erzeugt wird.
Die deutsche Patentanmeldung DE
101 15 509 A1 offenbart eine Anordnung zum Untersuchen mikroskopischer
Präparate mit einem Scanmikroskop. Das Scanmikroskop umfasst eine Beleuchtungseinrichtung,
die einen Laser und ein optisches Bauelement umfasst, das dem Laser nachgeschaltet
ist. Das optische Bauelement besteht vorzugsweise aus mikrostrukturiertem bzw. Photonic-Band-Gap-Material
oder aus einer als Photonic-Band-Gap-Material ausgebildeten Lichtleitfaser. Alternativ
geeignet ist aber auch jedes Material bzw. jede Faser, die das Spektrum verbreitert,
also auch z.B. hochdotierte Gläser oder eine getaperte Faser. Das in das spektral
verbreiternde Material, z.B. das Photonic-Band-Gap-Material, eingebrachte Laserlicht
wird durch dieses Material spektral verbreitert, sodass dem Benutzer eine Vielzahl
von Wellenlängen zur Beleuchtung der Probe zur Verfügung stehen. Nachteilig
ist, dass die Intensitäten der Laserimpulse hinsichtlich der unterschiedlichen
Wellenlängen zeitlich schwanken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Vorrichtung
zu schaffen, mit der die starken Intensitätsschwankungen der einzelnen Laserimpulse
der einzelnen Wellenlängen weggemittelt werden können.
Die Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
Des weiteren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zu schaffen, mit dem starke Schwankungen der einzelnen Laserpulse bei den einzelnen
Wellenlängen weggemittelt werden können.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, das die Merkmale
des Anspruchs 12 umfasst.
Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Mikroskop zu
schaffen, das eine spektral verbreiterte Laserbeleuchtung für eine Probe zur
Verfügung stellt, und dabei sicherstellt, dass die einzelnen Laserimpulse bei
den einzelnen Wellenlängen im Wesentlichen zeitlich konstante Intensitäten
aufweisen. Diese Aufgabe wir durch ein Mikroskop gelöst, das die Merkmale des
Anspruchs 18 umfasst.
Die Vorrichtung zur Verringerung des Intensitätsrauschens von
gepulstem Laserlicht, das aus einer Abfolge von Laserpulsen besteht, besitzt einen
Eingang und einen Ausgang. Am Eingang der Vorrichtung ist ein erster Strahlteiler,
und am Ausgang der Vorrichtung ist ein zweiter Strahlteiler vorgesehen. In optischer
Wirkstellung zum ersten und zweiten Strahlteiler sind mehrere Umlenkmittel derart
angeordnet, dass mindestens eine erste optische Laufstrecke, mindestens eine zweite
optische Laufstrecke und mindestens eine dritte optische Laufstrecke ausgebildet
ist. Die mindestens drei Laufstrecken sind derart bemessen, dass am Ausgang der
Vorrichtung die Laserpulse in den verschiedenen optischen Laufstrecken zeitlich
und räumlich zusammenfallen.
Die Laufstrecken entsprechen einem ganzzahligen Vielfachen der räumlichen
Abstände der Pulse. Es ist besonders vorteilhaft, wenn die
Vorrichtung drei optische Laufstrecken umfasst, die die oben erwähnten Bedingungen
erfüllen, weil dann mit besonders geringen Verlusten gearbeitet werden kann.
Die erste optische Laufstrecke ist durch den ersten Strahlteiler und
den zweiten Strahlteiler festgelegt. Die zweite optische Laufstrecke ist durch den
ersten Strahlteiler, einem ersten Umlenkmittel, einem zweiten Umlenkmittel und dem
zweiten Strahlteiler festgelegt. Die dritte optische Laufstrecke verläuft durch
den ersten und zweiten Strahlteiler, ein drittes Umlenkmittel, ein viertes Umlenkmittel,
und wieder den ersten und zweiten Strahlteiler.
Ebenso ist es denkbar, dass mehrere Vorrichtungen zur Verringerung
des Intensitätsrauschens von Laserpulsen hintereinander geschaltet oder kaskadiert
sind.
Ferner ist das Verfahren zur Verringerung des Intensitätsrauschens
von Laserpulsen eines aus einem optischen Bauteil austretenden Laserlichts vorteilhaft,
wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
- • dass das aus dem optischen Bauteil austretende gepulste Laserlicht,
das aus einer Abfolge von Laserpulsen besteht, in eine erste optische Laufstrecke,
eine zweite optische Laufstrecke und eine dritte optische Laufstrecke aufgeteilt
wird, wobei die erste optische Laufstrecke zwischen einem ersten Strahlteiler und
einem zweiten Strahlteiler ausgebildet wird, wobei die zweite optische Laufstrecke
durch den ersten Strahlteiler, einem ersten Umlenkmittel, einem zweiten Umlenkmittel
und dem zweiten Strahlteiler gebildet wird, und wobei die dritte optische Laufstrecke
durch den ersten Strahlteiler, den zweiten Strahlteiler, ein drittes Umlenkmittel,
ein viertes Umlenkmittel, und wieder den ersten und zweiten Strahlteiler gebildet
wird, und
- • dass das Laserlicht nach Durchlaufen der ersten optischen Laufstrecke,
der zweiten optischen Laufstrecke und der dritten optischen Laufstrecke überlagert
wird, wobei die Laserpulse aus den verschie denen optischen Laufstrecken zeitlich
und räumlich zusammenfallen.
Weiter ist ein Mikroskop von Vorteil, das eine Vorrichtung zur Verringerung
des Intensitätsrauschens einer Abfolge von Laserimpulsen umfasst, die von einem
Laser erzeugt worden sind. Das Mikroskop umfasst mindestens ein Objektiv, das das
von dem Laser erzeugte Licht auf eine zu untersuchende Probe abbildet. Dem Laser
ist ein optisches Bauelement nachgeschaltet, das das vom Laser erzeugte Licht bei
spektral verbreitert. Dem optischen Bauelement ist eine Vorrichtung nachgeschaltet,
wobei die Vorrichtung einen Eingang und einen Ausgang aufweist. Am Eingang ist ein
erster Strahlteiler und am Ausgang ist ein zweiter Strahlteiler vorgesehen. In optischer
Wirkstellung zum ersten und zweiten Strahlteiler sind mehrere Umlenkmittel derart
angeordnet, dass mindestens eine erste optische Laufstrecke, eine zweite optisch
Laufstrecke und mindestens eine dritte optische Laufstrecke ausgebildet ist, die
derart bemessen sind, dass am Ausgang der Vorrichtung die Laserpulse in den verschiedenen
optischen Laufstrecken zeitlich und räumlich zusammenfallen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung können den
Unteransprüchen entnommen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt
und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben. Dabei zeigen:
1: die erfindungsgemäße Vorrichtung, die
in ein Konfokalmikroskop eingesetzt, bzw. im Beleuchtungsstrahlengang eines Konfokalmikroskops
angeordnet ist;
2 ein Vergleich zwischen den Laserpulsen am Eingang
der erfindungsgemäßen Vorrichtung und den Laserpulsen am Ausgang der erfindungsgemäßen
Vorrichtung;
3: einen schematischen Aufbau der Vorrichtung zur Verringerung
des Intensitätsrauschens von Laserpulsen;
4: eine Anordnung bei der die erfindungsgemäße
Vorrichtung kaskadiert ist;
5: die erfindungsgemäße Vorrichtung, die
mit Stellelementen und einem Rechner verbunden ist, um die Laufstrecken der einzelnen
Laserpulse innerhalb der Vorrichtung abzugleichen; und
6: eine graphische Darstellung der Mittelung der Intensitätsschwankungen
in Abhängigkeit von der Anzahl der die Vorrichtung durchlaufenden Pulse.
1 zeigt ein Konfokalmikroskop, das ein optisches Bauelement
3 zur spektralen Verbreiterung eines von einem Pulslaser 1 erzeugten
Laserpulses verwendet. Der Pulslaser 1 definiert einen gepulsten Laserstrahl,
der durch das optische Bauelement 3 geleitet wird. Das optische Bauelement
ist vorzugsweise ein „Photonic-Band-Gap-Material". Das optische Bauelement
3 kann als Lichtleitfaser ausgebildet sein. Ebenso ist es möglich,
dass in einer anderen Ausführungsform das optische Bauelement 3 aus
einer herkömmlichen Lichtleitfaser besteht, die in einem Bereich eine Verjüngung
des Außendurchmessers aufweist. Hier spricht man von einer „getaperte
Faser". Eine weitere Ausführungsform kann aus hochdotierten
Fasern bestehen, die analog zu den Photonic-Band-Gap-Materialien arbeiten. Nach
dem Verlassen des optischen Bauelements 3 tritt das spektral breitbandige
Licht 4 in eine Vorrichtung 20 ein, die zur Verringerung des Intensitätsrauschens
der aus dem optischen Bauelement 3 austretenden Lichtpulse vorgesehen ist.
Das aus der Vorrichtung 20 austretende Beleuchtungslicht wird mit einer
ersten Optik 5 auf ein Beleuchtungspinhole 6 abgebildet und trifft
anschließend auf einen Strahlteiler 7. Vom Strahlteiler
7 gelangt das spektral breitbandige Beleuchtungslicht 4 zu einer
zweiten Optik 8, die einen parallelen Lichtstrahl 4a erzeugt,
der auf einen Scanspiegel 9 trifft. Dem Scanspiegel sind mehrere Optiken
10 und 11 nachgeschaltet, die den Lichtstrahl 4a formen.
Der Lichtstrahl 4a gelangt zu einem Objektiv 12, von dem er auf
die Probe 13 abgebildet wird. Das von der Probe reflektierende oder ausgehende
Licht definiert einen Beobachtungsstrahlengang 4b. Das Licht des Beobachtungsstrahlengangs
4b tritt abermals durch die zweite Optik 8 und wird auf ein Detektionspinhole
14 abgebildet, das vor einem Detektor 15 angebracht ist. Durch
das optische Bauelement 3 ist es möglich, das für die Untersuchung
der Probe 13 notwendige Laserlicht entsprechend der vom Benutzer gewünschten
spektralen Zusammensetzung zur Verfügung zu stellen. Hinzu kommt, dass die
erfindungsgemäße Vorrichtung 20 dafür sorgt, dass aus dem
optischen Bauelement 3 austretenden Laserpulse in der Intensität gemittelt
sind, sodass auf der Probe keinerlei oder nur geringe Intensitätsschwankungen
der einzelnen Laserpulse vorliegen.
2 zeigt die Laserpulse, wie sie aus dem optischen Bauteil
3 (1) austreten. Auf der Abszisse
17 ist die Zeit t aufgetragen, auf der Ordinate 18 ist die Intensität
I aufgetragen. Die Pulse 16 sind im gleichen zeitlichen Abstand &Dgr;t
voneinander beabstandet. Jedoch schwanken die Pulse unmittelbar nach dem Austreten
aus dem optischen Bauteil 3 hinsichtlich der Intensität. Die Pulse
19 sind hinsichtlich ihrer Intensität, wie ebenfalls in
2 gezeigt, nach der Mittlung konstant. Der zeitliche
Abstand &Dgr;t der einzelnen Pulse 19 ist nach der Mittlung unverändert.
3 zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung
20 zur Verringerung des Intensitätsrauschens von gepulstem Laserlicht.
Die Vorrichtung 20 umfasst einen Eingang 21 und einen Ausgang
22. Über den Eingang 21 wird das aus dem optischen Bauteil
3 austretende Laserlicht 4 in die Vorrichtung 20 eingespeist.
Dem Eingang 21 ist ein erster Strahlteiler 23 nachgeordnet. Der
erste Strahlteiler 23 ist als Neutralstahlteiler ausgebildet, d.h. der
Strahlteiler 23 ist unabhängig von der Wellenlänge des auf den
Strahlteiler 23 auftreffenden Lichts. Dem Ausgang 22 ist ein zweiter
Strahlteiler 24 vorgeordnet. Der zweite Strahlteiler 24 ist ebenfalls
als Neutralstrahlteiler ausgebildet. Die Vorrichtung 20 ist von einem Gehäuse
25 umgeben, in dem der Eingang 21 und der Ausgang 22
ausgebildet sind. Im Gehäuse 25 der Vorrichtung 20 ist ferner
ein erstes Umlenkmittel 26, ein zweites Umlenkmittel 27, ein drittes
Umlenkmittel 28 und ein viertes Umlenkmittel 29 vorgesehen. Die
Vorrichtung 20 hat eine erste Laufstrecke 201, eine zweite Laufstrecke
202 und eine dritte Laufstrecke 203 ausgebildet. Die erste optische
Laufstrecke 201 ist zwischen dem ersten Strahlteiler 23 und dem
zweiten Strahlteiler 24 bestimmt. Die zweite Laufstrecke 202 der
Vorrichtung 20 ist durch den ersten Strahlteiler 23, dem ersten
Umlenkmittel 26, dem zweiten Umlenkmittel 27 und dem zweiten Strahlteiler
24 bestimmt. Die dritte optische Laufstrecke 203 der Vorrichtung
20 ist durch den ersten Strahlteiler 23, den zweiten Strahlteiler
24, dem dritten Umlenkmittel 28, dem vierten Umlenkmittel
29, und wieder dem ersten und zweiten Strahlteiler bestimmt.
Der erste Stahlteiler 23, der zweite Strahlteiler
24 und die Umlenkmittel 26, 27, 28 und
29 sind derart im Gehäuse 25 der Vorrichtung 20
angeordnet, dass die erste optische Laufstrecke 201, die zweite Laufstrecke
202 und die dritte Laufstrecke 203 derart bemessen sind, dass
am Ausgang 22 der Vorrichtung 20 die Laserpulse in den verschiedenen
optischen Laufstrecken 201, 202 und 203 zeitlich und
räumlich zusammenfallen. Die optischen Laufstrecken 201,
202 und 203 entsprechen ganzzahligen Vielfachen der räumlichen
bzw. zeitlichen Abstände &Dgr;t der Pulse 16. In der bevorzugten
Ausführungsform umfasst die Vorrichtung drei optische Laufstrecken
201, 202 und 203.
4 zeigt eine Kaskadierung der Vorrichtung
20 zur Verringerung des Intensitätsrauschens von gepulstem Laserlicht.
Dazu werden mehrere Vorrichtungen 20 hintereinander geschaltet. Der Ausgang
22 einer Vorrichtung 20 ist mit dem Eingang 21 der darauffolgenden
Vorrichtung 20 verbunden. Dadurch erreicht man eine mehrfache Überlagerung
der Pulse, und somit eine weitere Ausnivellierung des Intensitätsrauschens
der einzelnen Laserpulse. Der Aufbau der Vorrichtung 20 zur Verringerung
des Intensitätsrauschens von gepulstem Laserlicht ist mit dem in
3 geschilderten Aufbau identisch, sodass hier auf den
Aufbau der Vorrichtung 20 nicht näher eingegangen werden muss.
5 zeigt die Vorrichtung 20 zur Verringerung
des Intensitätsrauschens von gepulstem Laserlicht, die mit einer Messeinrichtung
32 zur Überwachung der Pulsüberlagerung versehen ist. In dem
Laserlicht, das aus dem Ausgang 22 der Vorrichtung 20 austritt,
ist ein Auskoppelelement 30 vorgesehen, das einen kleinen Teil des aus
der Vorrichtung 20 austretenden Laserlichts auskoppelt und auf die Messeinrichtung
32 richtet. Die Messeinrichtung 32 dient dazu, den Grad der Überlagerung
der einzelnen Pulse zu bestimmen. Mindestens ein Umlenkelement in der zweiten optischen
Laufstrecke 202 und der dritten optischen Laufstrecke
203 ist mit einem Stellelement 34, 36 versehen. In der
hier dargestellten Ausführungsform ist das zweite Umlenkmittel 27
in der zweiten optischen Laufstrecke 202 mit dem Stellelement
34 versehen. Ebenso ist das dritte Umlenkelement 28 in der dritten
optischen Laufstrecke 203 mit dem Stellelement 36 versehen. Die
Stellelemente 34 und 36 sind über elektrische Leitungen
35 mit der Messeinrichtung 32 verbunden. Die Messeinrichtung
32 liefert über die elektrischen Leitungen 35 entsprechende
Signale an die jeweiligen Stellelemente 34 und 36, damit die optischen
Laufstrecken angepasst werden können, um somit eine optimale Überlagerung
der Pulse am Ausgang 22 der Vorrichtung 20 zu erzielen. Bei der
Überlagerung der Laserpulse gilt die Beziehung: a = c: (2 × f). Dabei
ist c die Lichtgeschwindigkeit, f die Repetitionsrate des Lasers 1, und
a ist dabei eine optische Weglänge innerhalb der Vorrichtung 20.
6 zeigt eine graphische Darstellung des Rauschverhaltens
der optischen Pulsaddierung. Dabei ist auf der Abszisse 40 die Anzahl der
Pulse aufgetragen. Auf der Ordinate 41 ist die Intensität der aus
der Vorrichtung 20 austretenden Pulse in willkürlichen Einheiten aufgetragen.
Der mit den Rauten markierte Graph 42 stellt die Pulse dar, so wie sie
in die Vorrichtung 20 zur Pulsaddierung eingegeben werden. Es ist deutlich
zu sehen, dass die Pulse des Graphen 42 um 20% um den Intensitätsmittelwert
100 schwanken. Der mit den ausgefüllten Kreisen dargestellte Graph
43 zeigt nach einer gewissen Anzahl von Pulsen, die ungefähr ≥
20 ist, ein deutliches Einschwingen auf den Intensitätsmittelwert
100.
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| Anspruch[de] |
Vorrichtung zur Verringerung des Intensitätsrauschens von gepulstem
Laserlicht, das aus einer Abfolge von Laserpulsen besteht, dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorrichtung (20) einen Eingang (21) und einen Ausgang
(22) aufweist, dass am Eingang (21) ein erster Strahlteiler (23)
und am Ausgang (22) ein zweiter Strahlteiler (24) vorgesehen ist,
dass in optischer Wirkstellung zum ersten und zweiten Strahlteiler (23,
24) mehrere Umlenkmittel (26, 27, 28,
29) derart angeordnet sind, dass mindestens eine erste optische Laufstrecke
(201), eine zweite optische Laufstrecke (202) und eine dritte
optische Laufstrecke (203) ausgebildet ist, die derart bemessen sind, dass
am Ausgang (22) der Vorrichtung die Laserpulse in den verschiedenen optischen
Laufstrecken zeitlich und räumlich zusammenfallen.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Laufstecken (201,
202, 203) ganzzahligen Vielfachen der räumlichen Abstände
der Pulse entsprechen.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung (20) drei
optische Laufstrecken (201, 202, 203) umfasst.
Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die erste optische Laufstrecke (201)
zwischen dem ersten Strahlteiler (23) und dem zweiten Strahlteiler (24)
ausgebildet ist, wobei die zweite optische Laufstrecke (202) durch den
ersten Strahlteiler (23) einem ersten Umlenkmittel (26), einem
zweiten Umlenkmittel (27) und dem zweiten Strahlteiler (24) gebildet
ist, und wobei die dritte optische Laufstrecke (203) durch den ersten Strahlteiler
(23), den zweiten Strahlteiler (24), einem dritten Umlenkmittel
(28), einem vierten Umlenkmittel (29), und wieder dem ersten und
zweiten Strahlteiler (23, 24) gebildet ist.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei mehrere Vorrichtungen (20)
zur Verringerung des Intensitätsrauschens von Laserpulsen hintereinander geschaltet
sind.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der erste Strahlteiler
(23) und der zweite Strahlteiler (24) als Neutralstrahlteiler
ausgebildet ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei, Mittel (34,
36) zur Anpassung der Laufstrecke in mindestens zwei der drei Laufstecken
vorgesehen sind.
Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei eine Messeinrichtung (32)
vorgesehen ist, die das zeitliche und räumliche Zusammenfallen der Laserpulse
ermittelt.
Vorrichtung nach Anspruch 8, wobei Stellelemente (32,
34) mit mindestens einem der Umlenkmittel in den Laufstrecken verbunden
sind und die Umlenkmittel derart verstellen, dass Laufzeitunterschiede der Pulse
ausgleichbar sind.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das von mindestens
einem Laser (1) erzeugte Laserlicht vor dem Einspeisen in die Vorrichtung
(20) ein spektral verbreiterndes Bauteil (3) durchläuft.
Vorrichtung nach Anspruch 10, wobei das spektral verbreiternde Bauteil
(3) eine mikrostrukturierte Faser, eine getaperte Faser, Photonic-Band-Gap-Material,
oder ein hochdotiertes Glas umfasst.
Verfahren zur Verringerung des Intensitätsrauschens von Laserpulsen
eines aus einem optischen Bauteil (3) austretenden Laserlichts (4),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
• dass das dem optischen Bauteil (3) austretende gepulste Laserlicht
in eine erste optische Laufstrecke (201), eine zweite optische Laufstrecke
(202) und eine dritte optische Laufstrecke (203) aufgeteilt wird,
wobei die erste optische Laufstrecke (201) zwischen einem
ersten Strahlteiler (23) und einem zweiten Strahlteiler (24) ausgebildet
wird, wobei die zweite optische Laufstrecke (202) durch den ersten Strahlteiler
(23), einem ersten Umlenkmittel (26), einem zweiten Umlenkmittel
(27) und dem zweiten Strahlteiler (24) gebildet wird, und wobei
die dritte optische Laufstrecke (203) durch den ersten Strahlteiler (23),
den zweiten Strahlteiler (24), ein drittes Umlenkmittel (28),
ein viertes Umlenkmittel (29), und wieder den ersten und zweiten Strahlteiler
(23, 24) gebildet wird, und
• dass das Laserlicht nach Durchlaufen der ersten optischen Laufstrecke (201),
der zweiten optischen Laufstrecke (202) und der dritten optischen Laufstrecke
(203) überlagert wird, wobei die Laserpulse in den verschiedenen optischen
Laufstrecken zeitlich und räumlich zusammenfallen.
Verfahren nach Anspruch 12, wobei Mittel (34, 36)
zur Anpassung der Laufstrecke in mindestens zwei der drei Laufstecken vorgesehen
werden.
Verfahren nach Anspruch 12, wobei das zeitliche und räumliche Zusammenfallen
der Laserpulse mit einer Messeinrichtung (32) ermittelt wird.
Verfahren nach Anspruch 14, wobei Stellelemente (32,
34) mit mindestens einem der Umlenkmittel in den Laufstrecken verbunden
sind, und die Umlenkmittel derart verstellen, dass Laufzeitunterschiede der Pulse
ausgeglichen werden.
Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei von mindestens
einem Laser (1) Laserlicht erzeugt wird, das vor dem Einspeisen in die
Vorrichtung (20) zur Verringerung des Intensitätsrauschens ein spektral
verbreiterndes Bauteil (3) durchläuft.
Verfahren nach Anspruch 16, wobei das spektral verbreiternde Bauteil
(3) eine mikrostrukturierte Faser, eine getaperte Faser, Photonic-Band-Gap-Material,
oder ein hochdotiertes Glas umfasst.
Mikroskop mit einer Vorrichtung zur Verringerung des Intensitätsrauschens,
das einen Laser (1), der eine Abfolge von Laserpulsen erzeugt, und mindestens
ein Objektiv (12) umfasst, das das von dem Laser (1) erzeugte
Licht auf eine zu untersuchende Probe (13) abbildet, dass dem Laser (1)
ein optisches Bauelement (3) nachgeschaltet ist, das das vom Laser (1)
erzeugte Licht spektral verbreitert, dadurch gekennzeichnet, dass dem optischen
Bauelement (3) die Vorrichtung (20) zur Verringerung des Intensitätsrauschens
nachgeschaltet ist, und dass die Vorrichtung (20) einen Eingang (21)
und einen Ausgang (22) aufweist, dass am Eingang (21) ein erster
Strahlteiler (23) und am Ausgang (22) ein zweiter Strahlteiler
(24) vorgesehen ist, dass in optischer Wirkstellung zum ersten und zweiten
Strahlteiler (23, 24) mehrere Umlenkmittel (26,
27, 28, 29) derart angeordnet sind, dass mindestens eine
erste optische Laufstrecke (201), eine zweite optische Laufstrecke (202)
und eine dritte optische Laufstrecke (203) ausgebildet ist, die derart
bemessen sind, dass am Ausgang der Vorrichtung (20) die Laserpulse in den
verschiedenen optischen Laufstrecken zeitlich und räumlich zusammenfallen.
Mikroskop nach Anspruch 18, wobei die Laufstecken (201,
202, 203) ganzzahligen Vielfachen der räumlichen Abstände
der Pulse entsprechen.
Mikroskop nach Anspruch 18, wobei die Vorrichtung (20) drei
optische Laufstrecken (201, 202, 203) umfasst.
Mikroskop nach Anspruch 18, wobei die erste optische Laufstrecke (201)
zwischen dem ersten Strahlteiler (23) und dem zweiten Strahlteiler (24)
ausgebildet ist, wobei die zweite optische Laufstrecke (202) durch den
ersten Strahlteiler (23), einem ersten Umlenkmittel (26), einem
zweiten Umlenkmittel (27) und dem zweiten Strahlteiler (24) gebildet
ist, und wobei die dritte optische Laufstrecke (203) durch den ersten und
zweiten Strahlteiler (24, 24), einem dritten Umlenkmittel (28),
einem vierten Umlenkmittel (29), und wieder dem ersten und zweiten Strahlteiler
(23, 24) gebildet ist.
Mikroskop nach Anspruch 18, wobei mehrere Vorrichtungen (20)
zur Verringerung des Intensitätsrauschens von Laserpulsen hintereinander geschaltet
sind.
Mikroskop nach einem der Ansprüche 18 bis 22, wobei der erste Strahlteiler
(23) und der zweite Strahlteiler (24) als Neutralstrahlteiler
ausgebildet ist.
Mikroskop nach Anspruch 18, wobei eine Messeinrichtung (32)
vorgesehen ist, die das zeitliche und räumliche Zusammenfallen der Laserpulse
ermittelt.
Mikroskop nach Anspruch 24, wobei Stellelemente (34,
36) mit mindestens einem der Umlenkmittel in den Laufstrecken verbunden
sind, und die Umlenkmittel derart verstellen, dass Laufzeitunterschiede der Pulse
ausgleichbar sind.
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