Das Abfüllen von Verbrauchsmaterial aus einem Behälter in
ein Aufnahmemittel ist besonders von Bedeutung bei elektrografischen Druckeinrichtungen.
Bei diesem Einsatzfall ist es erforderlich, Toner als Verbrauchsmaterial in mindestens
eine Entwicklerstation als Aufnahmemittel ständig einzubringen. Die Funktion
einer solchen Druckeinrichtung ist z.B. aus WO
00/19278 A1 bekannt. Dort ist ebenso das Ergänzen von Toner in die
Entwicklerstationen beschrieben, auf WO 00/19278
A1 wird darum ausdrücklich hingewiesen und deren Inhalt wird ergänzend
in die Offenbarung aufgenommen. Es ist beschrieben, wie ein Behälter mit Toner
mit einer Entwicklerstation verbunden werden kann, um neuen Toner in die Entwicklerstation
einzufüllen. Zudem ist beschrieben, wie der Inhalt des Behälters für
den Toner z.B. in einem Transponder festgehalten werden kann, um zu gewährleisten,
dass in die Entwicklerstation nur der richtige Toner eingefüllt wird. Die Tonertransportverbindung
zwischen der Entwicklerstation und dem Tonerbehälter wird durch einen Tonerförderkanal
hergestellt, an dem eine elektrische Kodierleitung fest angeordnet ist, über
die eine elektrische Verbindung zwischen dem Tonerbehälter und der Entwicklerstation
besteht. Über diese Kodierleitung kann sichergestellt werden, dass der Tonerförderkanal
an die zugeordnete Entwicklerstation und den richtigen Tonerbehälter angeschlossen
ist.
In DE 10 2004 039 678
A1 ist ein Tonervorratsbehälter beschrieben, mit dem Toner sicher
transportiert werden kann und aus dem Toner in eine Entwicklerstation eingefüllt
werden kann.
EP 1 584 990 A1 offenbart eine Vorrichtung
zur Versorgung einer elektrofotografischen Farbdruckeinrichtung mit Toner. Die Entwicklerstationen
der Druckeinrichtung, die in einem Gehäuse angeordnet ist, wird mit Toner aus
Tonervorratsflaschen versorgt, die außerhalb der Druckeinrichtung in einer
Transporteinrichtung angeordnet sind. Die Tonervorratsflaschen sind jeweils über
einen Tonertransportkanal mit der zugeordneten Entwicklerstation verbunden. Der
Tonertransport von den Tonervorratsflaschen in die jeweilige Entwicklerstation wird
durch Sensoren gesteuert, die in der Entwicklerstation angeordnet sind und deren
Füllstand mit Toner messen. Wenn der Tonerstand den Sensor unterschreitet,
wird neuer Toner aus der Tonervorratsflasche in die Entwicklerstation gesaugt.
DE 102 23 206 A1 beschreibt eine
Vorrichtung und ein Verfahren zum Dosieren von Tonermaterial in einem elektrofotografischen
Drucker. Die Entwicklerstation jedes Druckgerätes des Druckers weist einen
Zwischenspeicher für Toner auf, vom dem Toner in die Entwicklerstation transportiert
werden kann. Der Toner in dem Zwischenspeicher wird aus einem Tonervorratsbehälter
aufgefüllt, von dem Toner in den Zwischenspeicher gesaugt werden kann. Mit
einem Tonervorratsbehälter können z.B. zwei Entwicklerstationen mit Toner
versorgt werden. Dazu wird eine gemeinsame Saugvorrichtung verwendet, die mit Hilfe
von Ventilen entweder in der einen oder anderen Entwicklerstation Saugkraft erzeugt,
durch die Toner in die entsprechende Entwicklerstation gesaugt wird. Aus
9 ergibt sich, wie die Saugventile gesteuert werden, wenn beide
Entwicklerstationen Toner anfordern. Die zuerst Toner anfordernde Entwicklerstation
erhält zunächst den Saugtakt, anschließend die andere Entwicklerstation.
Diese abwechselnde Saugtaktzuteilung endet dann, wenn eine der Entwicklerstationen
meldet, dass ihr Tonerbedarf erfüllt ist. Dann wird nur noch der andere Entwicklerstation
der Saugtakt zugeteilt.
Aus US 5 329 340 A ergibt
sich eine weitere elektrofotografische Druckeinrichtung, bei der der Tonervorratsbehälter
außerhalb der Druckeinrichtung angeordnet ist. Der Tonervorratsbehälter
ist über einen Tonertransportkanal mit der Entwicklerstation der Druckeinrichtung
verbunden. Hier ist in der Entwicklerstation ebenfalls ein Tonerzwischenspeicher
vorgesehen, in die der Toner aus dem Tonervorratsbehälter gefördert wird.
WO 2000/019 278 A1 beschreibt
eine Anordnung, bei der verhindert wird, dass in einen Tonervorratsbehälter
falscher Toner eingefüllt wird bzw. verhindert wird, dass aus einem Tonervorratsbehälter
falscher Toner in eine Entwicklerstation eingefüllt wird. Um dies zu vermeiden,
wird an dem Tonervorratsbehälter ein Speicher, z.B. ein Transponder, angeordnet,
in dem die Daten des Toners gespeichert sind. Bevor Toner aus dem Tonervorratsbehälter
in die Entwicklerstation eingefüllt wird, wird an Hand des Inhaltes des Speichers
überprüft, ob der für die Entwicklerstation geeignete Toner in dem
Tonervorratsbehälter enthalten ist.
DE 103 28 600 A1 beschäftigt
sich mit einer Vorrichtung zum Fördern von Toner aus einem Tonervorratsbehälter
in die Entwicklerstation eines elektrofotografischen Druckers. Der Tonervorratsbehälter
ist außerhalb der Entwicklerstation angeordnet. Toner aus dem Tonervorratsbehälter
wird in einen Tonerzwischenspeicher bei Bedarf gesaugt und von dort in die Entwicklerstation.
Um zu vermeiden, dass falscher Toner in die Entwicklerstation gelangt, ist am Tonervorratsbehälter
ein Transponder angeordnet, in dem die Daten des Toners gespeichert sind.
US 2003/198 487 A1 offenbart
eine Anordnung zum Einfüllen von Toner aus Tonervorratsbehältern in Entwicklerstationen
einer elektrofotografischen Druckeinrichtung. Dazu wird eine gemeinsame Saugvorrichtung
verwendet. Der Saugtakt wird nacheinander den einzelnen Tonervorratsbehältern zugeteilt.
Das von der Erfindung zu lösende Problem besteht darin, bei einer
elektrografischen Druckeinrichtung, die auch mehrere Druckwerke mit jeweils mehreren
Entwicklerstationen aufweisen kann, die Tonerversorgung aus mehreren Tonervorratsbehältern
sicher zu stellen.
Dieses Problem wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst.
Die elektrografische Druckeinrichtung weist mindestens ein Druckwerk
auf, das mindestens eine Entwicklerstation enthält, durch die auf einem Zwischenträger
erzeugte Ladungsbilder mit Toner eingefärbt werden. Zur Ergänzung des
Toners in der Entwicklerstation ist mindestens ein außerhalb des Druckwerks
angeordneter Tonervorratsbehälter vorgesehen, der durch einen Tonertransportkanal
mit der Entwicklerstation verbunden ist.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass elektrografische Druckeinrichtungen
in der Regel modulartig aufgebaut sind, wobei einzelne Module als Aggregate ausgebildet
sein können, die eine mechanische, elektrische und/oder steuerungstechnische
Einheit bilden. Ein Druckwerk kann dabei ein derartiges Modul bzw. Aggregat sein
und der außerhalb des Druckwerks angeordnete Tonervorratsbehälter kann
gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung insbesondere
mechanisch unabhängig vom Druckwerk vorgesehen und weiterhin unabhängig
von ihm innerhalb oder auch außerhalb der Druckeinrichtung aufgestellt und/oder
gehaltert werden. Er kann insbesondere in gegenüber den Abmessungen des Druckwerks
deutlichem räumlichem Abstand vom Druckwerk oder sogar von der Druckeinrichtung
angeordnet sein und/oder mechanisch nur über den Tonertransportkanal mit dem
Druckwerk verbunden sein.
Weitere vorteilhafte Ausführungsfomen der Erfindung ergeben sich
aus den abhängigen Ansprüchen.
Besonders vorteilhaft ist die Erfindung, wenn eine Mehrzahl von Druckwerken
mit jeweils einer Mehrzahl von Entwicklerstationen vorgesehen sind. Die Tonerergänzung
kann dann durch außerhalb der Druckwerke angeordnete Tonervorratsbehälter
erfolgen, die jeweils über einen Tonertransportkanal mit einer Entwicklerstation
oder mehreren Entwicklerstationen verbunden sind, die einem oder mehreren Druckwerken
zugeordnet sein können.
Es ist jedoch auch möglich, zur Ergänzung des Toners in
den Entwicklerstationen neben den außerhalb dem jeweiligen Druckwerk angeordneten
Tonervorratsbehältern zusätzlich Tonervorratsbehälter innerhalb der
Druckwerke vorzusehen, die über einen internen Tonertransportkanal mit den
Entwicklerstationen verbunden sind. Die Tonervorratsbehälter können aber
auch außerhalb der Druckeinrichtung angeordnet sein.
Die Entwicklerstationen der Druckwerke können zudem derart ausgeführt
werden, dass sie auch manuell mit Toner versorgt werden können, z.B. durch
manuelles Auffüllen eines in der Entwicklerstation integrierten Tonerspeichers.
Der einzelne Tonertransportkanal kann als Saugkanal ausgeführt
sein, durch den Toner in die verbundene Entwicklerstation gesaugt werden kann.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die außerhalb der
Druckwerke angeordneten Tonervorratsbehälter in einer Tonertransporteinheit
gelagert sind, so dass sie leicht bewegbar sind.
Um die in den Tonervorratsbehältern enthaltene Farbe ermitteln
zu können, können diese mit einem einen Speicher aufweisenden ersten Schaltkreis
versehen sein, in dem zumindest die im zugeordneten Tonervorratsbehälter eingefüllte
Farbe gespeichert ist. Die Farbinformation kann dabei in einem am Tonervorratsbehälter
angeordneten Transponder gespeichert sein.
Entsprechend kann den Tonertransporteinheiten jeweils ein zweiter
Schaltkreis mit einem Speicher zugeordnet werden, in dem zumindest die im zugeordneten
Tonervorratsbehälter eingefüllte Farbe gespeichert ist. Das gleiche gilt
für die Entwicklerstationen; hier kann pro Entwicklerstation ein dritter Schaltkreis
mit einem Speicher vorgesehen werden, in dem zumindest die eingefüllte Farbe
gespeichert ist. Um Informationen, z.B. eine Information über die Farbe, zwischen
den Schaltkreisen der Entwicklerstationen und den Tonervorratsbehältern austauschen
zu können, können den Tonertransportkanälen elektrische Verbindungsleitungen
(ping-Leitungen) zugeordnet werden. Diese können um die zugeordneten Tonertransportkanäle
gewickelt werden. Die Verbindungsleitungen (ping-Leitungen) können aber auch
nur dazu verwendet werden, um abzufragen, welche Entwicklerstation mit welcher Tonertransporteinheit
und dem darin angeordneten Tonervorratsbehälter verbunden ist.
Zur Koordinierung der Zusammenarbeit der Komponenten der Tonerversorgung
(Entwicklerstationen, Tonervorratsbehälter, Tonertransporteinheiten) kann ein
Hauptsteuermodul vorgesehen werden, das die Abläufe in den Druckwerken steuert
und dabei insbesondere die jeweils in den Entwicklerstationen und Tonervorratsbehältern
enthaltenen Farben abfragt. Da die Farbe auch in der Tonertransporteinheit gespeichert
ist, kann diese ebenfalls abgefragt werden. Dazu ist das Hauptsteuermodul
zur Überwachung der Entwicklerstationen über einen Bus mit dem dritten
Schaltkreis der jeweiligen Entwicklerstationen der Druckwerke verbunden. Zusätzlich
kann ein Substeuermodul vorgesehen werden, das über einen Bus mit dem ersten
und zweiten Schaltkreis und dem Hauptsteuermodul verbunden ist, das zumindest die
in den Schaltkreisen der Tonertransporteinheiten und Tonervorratsbehältern
gespeicherten Farben erfasst und dem Hauptsteuermodul übermittelt. Aus den
von den Entwicklerstationen und dem Substeuermodul gelieferten Informationen kann
das Hauptsteuermodul erkennen, welcher Tonervorratsbehälter mit welcher Entwicklerstation
verbunden ist. Wenn diese Verbindung durch die ping-Leitung abgefragt wird, wird
das Ergebnis der Abfrage an das Hauptsteuermodul übergeben. Das Hauptsteuermodul
stellt dann fest, ob die Verbindungen korrekt sind und vergleicht die Tonerfarben
der Entwicklerstationen und der Tonervorratsbehälter; die Information über
die Tonerfarben erhält das Hauptsteuermodul über den Bus.
Zudem kann das Hauptsteuermodul den Ausbauzustand der Druckwerke und
Tonervorratsbehälter mit allen möglichen Kombinationen von Verbindungen
von Tonervorratsbehältern mit Entwicklerstationen erfassen. Dann kann das Hauptsteuermodul
den Ausbauzustand auf einem Bedienfeld dem Bediener anzeigen.
Dabei kann das Hauptsteuermodul an Hand der in den Schaltkreisen der
Entwicklerstationen und Tonervorratsbehälter bzw. Tonertransporteinheiten hinterlegten
Farbinformationen feststellen, ob die jeweilige Entwicklerstation mit einem Tonervorratsbehälter
verbunden ist, der die richtige Farbe enthält. Dann ist es vorteilhaft, wenn
die Tonertransporteinheit beim Einsetzen eines Tonervorratsbehälters dessen
Farbe registriert und dies dem Substeuermodul mitteilt, die diese Information an
das Hauptsteuermodul weitergibt. Zur Information für den Bediener kann das
Hauptsteuermodul einen Farbwechsel auf dem Bedienfeld anzeigen. Dies ist zweckmäßig,
da der Bediener korrigierende Maßnahmen ergreifen kann, wenn ein ungewünschter
Farbwechsel stattgefunden hat. Um zu verhindern, dass zwar die gespeicherten Farben
des Toners in der Entwicklerstation und dem zugeordneten Tonervorratsbehälter
übereinstimmen, jedoch der verbindende Tonertransportkanal bei einem Farbwechsel
nicht getauscht oder gereinigt worden ist, kann nach einem Farbwechsel im Tonervorratsbehälter
der Bediener durch das Hauptsteuermodul über das Bedienfeld veranlasst werden,
zunächst die mit der vorher verwendeten Farbe kontaktierten Komponenten des
Tonertransportkanals zu wechseln oder zu reinigen, um anschließend erst aufgefordert
zu werden, die neue Farbe in den zweiten Schaltkreis der Tonertransporteinheit einspeichern
zu lassen.
Das Hauptsteuermodul erzeugt somit ein Fehlersignal, wenn bei Farbwechsel
innerhalb einer Tonertransporteinheit bzw. Einsetzen eines Tonervorratsbehälters
mit einer anderen Farbe die Komponenten des Tonertransportkanals zwischen Tonervorratsbehälter
und Entwicklerstation, über die die vorausgehende Farbe transportiert worden
ist, nicht ausgetauscht oder gereinigt worden sind. Damit wird verhindert, dass
der Toner anderer Farbe durch die Farbreste in diesen Komponenten verschmutzt werden
kann. Besonders wichtig ist es in diesem Fall, den Tonertransportkanal zu reinigen
oder auszutauschen. Die Fehlermeldung zeigt an, dass die in der Tonertransporteinheit
gespeicherte Farbe des Toners von der in dem Tonervorratsbehälter enthaltenen
Farbe abweicht. Dann ist davon auszugehen, dass der Farbwechsel unbeabsichtigt war
oder unvollkommen vollzogen worden ist. Sollten die Tonertransportkanäle ebenfalls
mit einem elektrischen Schaltkreis mit Speicher versehen sein, kann die Farbinformation
dort gespeichert werden und durch Abfrage festgestellt werden, ob bei einem Farbwechsel
der Tonertransportkanal gereinigt oder ausgetauscht worden ist.
Die Stromversorgung der Schaltkreise in den Tonertransporteinheiten
erfolgt zweckmäßigerweise über den Bus, der die Tonertransporteinheiten
mit dem Hauptsteuermodul verbindet. Die ersten Schaltkreise, soweit sie als Transponder
realisiert sind, benötigen keine eigene Stromversorgung, da der zweite Schaltkreis
mit dem Tranponder kommuniziert.
Wenn z.B. die Druckeinrichtung eingeschaltet wird, ist es zweckmäßig,
die Komponenten, die bei der Entwicklung der Tonerbilder von Bedeutung sind, zu
überprüfen. In einem ersten Schritt können die Entwicklerstationen
daraufhin überprüft werden
- – welche Entwicklerstation im jeweiligen Druckwerk eingesetzt ist,
- – welche Tonerfarbe in der jeweiligen Entwicklerstation enthalten ist,
- – auf welche Weise die jeweilige Entwicklerstation mit Toner versorgt
wird.
Bei der Überprüfung der Tonerversorgung kann untersucht
werden, ob der Toner durch eine außerhalb des jeweiligen Druckwerkes angeordnete
Tonertransporteinheit bzw. dessen Tonervorratsbehälter ergänzt wird oder
durch einen im jeweiligen Druckwerk angeordneten Tonervorratsbehälter oder
ob die Tonerergänzung manuell erfolgt.
In einem weiteren Schritt können die Tonertransporteinheiten
daraufhin überprüft werden,
- – wie viele Tonertransporteinheiten in der Druckeinrichtung angeordnet
sind,
- – welche Tonerfarben die in den Transporteinheiten gelagerten Tonervorratsbehälter
aufweisen,
- – ob die Tonertransporteinheiten funktionsfähig sind,
- – welche Tonerfarbe in der Tonertransporteinheit gespeichert ist; dadurch
kann festgelegt werden, welche Tonerfarbe ein Tonervorratsbehälter enthalten
sollte, der in die Tonertransporteinheit eingesetzt wird, da nur aus solchen Tonervorratbehältern
Toner in die zugeordnete Entwicklerstation gefördert werden darf.
Weiterhin kann die Funktionsfähigkeit der Tonertransporteinheiten
dahingehend überprüft werden, ob
- – ein Tonervorratsbehälter eingesetzt ist,
- – der Tonertransportkanal betriebsfähig angeschlossen ist.
Zudem kann die Verbindung zwischen Tonertransporteinheit und jeweiliger
Entwicklerstation über die jeweilige Verbindungsleitung abgefragt werden und
dabei überprüft werden.
Schließlich kann noch überprüft werden,
- – ob ein Tonervorratsbehälter vorhanden ist,
- – ob der Inhalt des Tonervorratsbehälters lesbar ist,
- – welche Tonerfarbe sich in dem Tonervorratsbehälter befindet,
- – ob der Tonervorratsbehälter leer ist.
Das Hauptsteuermodul erfasst dabei die Konfiguration von Entwicklerstationen,
Tonertransporteinheiten und Tonervorratsbehältern und stellt die aktuelle Situation
der Tonerversorgung fest. Zur Information des Bedieners kann die aktuelle Konfiguration
auf dem Bedienfeld dargestellt werden.
Sollten bei diesem Prüfvorgang Abweichungen der aktuellen Konfiguration
von der Soll-Konfiguration und der aktuellen Funktion von der Sollfunktion von dem
Hauptsteuermodul festgestellt werden, wird diese eine Fehlermeldung absetzen bzw.
diese auf dem Bedienfeld z.B. grafisch anzeigen.
Besonders wichtig ist es, dass das Hauptsteuermodul überprüft,
ob die Tonerfarben in den zugeordneten Entwicklerstationen, Tonervorratsbehältern,
Tonertransporteinheiten übereinstimmen, wobei zuerst eine dahingehende Überprüfung
der Entwicklerstation und der Tonertransporteinheit und dann der Tonertransporteinheit
und des Tonervorratsbehälters durchgeführt wird. Zweckmäßig
ist es, wenn das Hauptsteuermodul den Druckbetrieb unterbindet, wenn die Tonerfarben
der zugeordneten Entwicklerstation, Tonertransporteinheit oder Tonervorratsbehälter
nicht übereinstimmen.
Weiterhin sollte das Hauptsteuermodul die jeweilige Entwicklerstation
und zwar dessen Schaltkreis dahingehend abfragen, wie dessen Tonerversorgung (manuell,
durch Unterdruck) ausgeführt ist und in Abhängigkeit des Ergebnisses die
Tonerzufuhr zur Entwicklerstation einstellen. Ebenso sollte bei Änderung der
Tonerversorgung der jeweiligen Entwicklerstation die in dessen dritten Schaltkreis
gespeicherte Information von dem Hauptsteuermodul entsprechend eingestellt werden.
Die manuelle Einstellung kann von einem Bediener vorgenommen werden.
Zur Ergänzung des Toners in den Entwicklerstationen sind somit
Tonervorratsbehälter vorgesehen, die durch einen Tonertransportkanal mit den
Entwicklerstationen verbunden sind. Zur Versorgung der Entwicklerstationen mit Toner
ist eine von einem Versorgungsmanager gesteuerte Tonertransportvorrichtung vorgesehen,
die Toner aus den Tonervorratsbehältern in die Entwicklerstationen transportiert.
Bei Tonerbedarf geben die Entwicklerstationen Toneranforderungen an den Versorgungsmanager
ab, die dieser koordiniert und der dann den Entwicklerstationen die Versorgungserlaubnis
in Takten zuteilt. Die Takte können gleiche Zeitdauer aufweisen.
Die rechtzeitige Versorgung der Mehrzahl von Entwicklerstationen einer
derartigen Druckeinrichtung mit Toner ist für deren Betrieb von großer
Bedeutung. Erfindungsgemäß kann dazu eine Saugvorrichtung als Tonertransportvorrichtung
vorgesehen werden, die durch Unterdruck Toner aus den Tonervorratsbehältern
in die Entwicklerstationen transportiert und die von einem Saugtaktmanager als Versorgungsmanager
gesteuert wird. Bei Tonerbedarf geben die Entwicklerstationen Sauganforderungen
als Toneranforderungen an den Saugtaktmanager ab; der Saugtaktmanager koordiniert
die Sauganforderungen der Entwicklerstationen und teilt den Entwicklerstationen
die Saugerlaubnis in Saugtakten zu, die zeitlich begrenzt sein können. Der
Saugtaktmanager kann in einer Hauptsteuereinheit der Druckeinrichtung als Steuersoftware
integriert werden.
Besonders günstig ist es, wenn der Saugtaktmanager die den Entwicklerstationen
zugeteilten Saugtakte derart an die Entwicklerstationen verteilt, dass für
die Versorgung der Entwicklerstationen der Druckwerke eine einzige Saugvorrichtung
ausreicht. Dabei kann der Saugtaktmanager den Saugtakt gleichzeitig nur einer Entwicklerstation
zuteilen. Bei mehreren Druckwerken kann der Saugtaktmanager den Saugtakt gleichzeitig
nur einer Entwicklerstation pro Druckwerk zuteilen.
Zweckmäßig ist, wenn der Saugtaktmanager den Saugtakt nur
einer Entwicklerstation zuteilt, die nicht gleichzeitig Toner z.B. zur Entwicklung
von Ladungsbildern fördert (Förderzyklus). Der Saugtaktmanager teilt einer
Entwicklerstation jedoch keinen Saugtakt zu, wenn bereits einer Entwicklerstation
die Saugerlaubnis für denselben Tonervorratsbehälter zugeteilt worden
ist.
Weiterhin kann der Saugtaktmanager derart realisiert werden, dass
er nach einer einer Entwicklerstation zugeteilten vorgegebenen Anzahl von Saugtakten
dieser die Saugerlaubnis entzieht (Zwangspause), z.B. kann er einer Entwicklerstation
nach zwei Saugtakten die Saugerlaubnis entziehen. Während einer Zwangspause
kann der Saugmanager die Saugerlaubnis an eine andere eine Sauganforderung abgebende
Entwicklerstation vergeben.
Zur Koordinierung der Sauganforderungen der Entwicklerstationen können
diese in einen ersten FIFO-Speicher in der Reihenfolge deren Eingangs beim Saugtaktmanager
eingespeichert werden. Der Saugtaktmanager untersucht dann die Sauganforderungen
in der Reihenfolge deren Einspeicherung in den ersten FIFO-Speicher dahingehend,
ob ihnen eine Saugerlaubnis zugeteilt werden kann. Dies ist der Fall, wenn keiner
anderen Entwicklerstation die Saugerlaubnis bereits zugeteilt worden ist und wenn
die zu prüfende Entwicklerstation keinen Toner fördert (Förderzyklus).
Sollte die zu prüfende Entwicklerstation gerade Toner fördern,
wird ihr keine Saugerlaubnis erteilt. Nach Beendigung der Förderzyklen der
zu prüfenden Entwicklerstation kann statt dessen deren Sauganforderung in einen
zweiten FIFO-Speicher eingespeichert werden. Dann wird bei der Prüfung der
Saugerlaubnis der weiteren im ersten FIFO-Speicher gespeicherten Sauganforderungen
anderer Entwicklerstationen zuerst untersucht, ob eine Sauganforderung einer im
zweiten FIFO-Speicher gespeicherten Entwicklerstation vorliegt und für diesen
Fall diese vor der Sauganforderung der im ersten FIFO-Speicher gespeicherten Entwicklerstationen
erfüllt.
Zweckmäßig ist es, wenn bei einer Entwicklerstation, der
eine Saugerlaubnis zugeteilt worden ist, die Förderfunktion gesperrt wird bis
der Saugzyklus beendet ist.
Bei der Priorisierung der Sauganforderungen von verschiedenen Entwicklerstationen
bei der Zuteilung einer Saugerlaubnis können folgende Gesichtspunkte berücksichtigt
werden:
- – der zukünftige Tonerbedarf der Entwicklerstationen; dieser kann
z.B. an Hand der zukünftig zu entwickelnden Ladungsbilder ermittelt werden;
- – die Tonerkonzentration in der Entwicklerstation;
- – beim Betrieb eines Druckwerkes ist die Entwicklung von Ladungsbilder
vorrangig.
Die Priorität bei der Zuteilung einer Saugerlaubnis kann nach
einem starren Kriterium vergeben werden. Das Kriterium kann z.B. nach Ablauf einer
vorgegebenen Anzahl von Fördertakten bei einer Entwicklerstation vorliegen.
Die Zuteilung einer Saugerlaubnis kann trotz Vorliegens eines obigen
Kriteriums bei einer Entwicklerstation an eine andere Entwicklerstation erfolgen,
wenn die Sauganforderung dieser Entwicklerstation für den Druckbetrieb höhere
Priorität hat. Dazu können vor der Zuteilung einer Saugerlaubnis an eine
Entwicklerstation die Prioritäten aller eine Sauganforderung stellenden Entwicklerstationen
untersucht werden und die Saugerlaubnis der Entwicklerstation zugeteilt werden,
die für die Aufrechterhaltung des Druckbetriebes die größte Bedeutung
hat.
An Hand eines Ausführungsbeispieles, das in den Figuren dargestellt
ist, wird die Erfindung weiter erläutert.
Es zeigen:
1 eine Darstellung der Tonerversorgung unter Verwendung
von externen Tonertransporteinheiten bei einer elektrografischen Druckeinrichtung,
2 eine Ablaufdiagram, das den Wechsel eines Tonervorratsbehälters
in der Tonertransporteinheit darstellt,
3 ein Diagramm, das den Ablauf der von dem Hauptsteuermodul
gesteuerten Aufnahme des aktuellen Tonerversorgungssystems darstellt,
4 die prinzipielle Darstellung des Ablaufs des Saugvorganges,
5 ein Zeitdiagramm, das die zeitliche Lage der Bearbeitung
der Sauganforderungen von drei Entwicklerstationen darstellt,
6 ein Ablaufdiagramm, das als Beispiel die Bearbeitung
von Sauganforderungen von mehreren Entwicklerstationen darstellt.
Aus 1 ergibt sich die Darstellung einer
Tonerversorgung bei einer elektrografischen Druckeinrichtung DR, deren sonstiger,
insbesondere elektrischer und mechanischer Aufbau (z.B. Papiertransporteinrichtung,
Umdruckstation, Fixiereinheit, Gerätesteuerung) als bekannt vorausgesetzt wird
und z.B. der WO 00/19278 entnehmbar ist,
deren Inhalt in die Offenbarung aufgenommen wird. Die Druckeinrichtung DR weist
als Beispiel zwei Druckwerke A und B auf, die jeweils Entwicklerstationen EWS enthalten.
Z.B. weist das Druckwerk A die Entwicklerstationen 1 bis 5 und
das Druckwerk B die Entwicklerstationen 6 bis 10 auf. Der sonstige
elektromechanische bzw. physikalische Aufbau der Druckwerke A und B wird als bekannt
vorausgesetzt. Die Druckeinrichtung DR wird nach außen mechanisch und ggf.
elektrostatisch zumindest weitgehend durch eine an ihr angebrachte Außenverkleidung
AVK abgeschirmt.
Von der Tonerversorgung sind die Entwicklerstationen 1 bis
10 gezeigt, die in bekannter Weise zur Entwicklung von Ladungsbildern,
die z.B. auf einem Fotoleiter als Zwischenträger erzeugt worden sind, dienen.
In den Entwicklerstationen 1 bis 10 ist jeweils Entwickler enthalten,
der zumindest Toner aufweist, der zur Einfärbung der Ladungsbilder verwendet
wird. Der Toner kann von unterschiedlicher Farbe sein, um Farbbilder erzeugen zu
können. Bei der Entwicklung der Ladungsbilder wird Toner verbraucht, der beim
Betrieb ergänzt werden muss. Zu diesem Zwecke sind in 1
drei Tonervorratsbehälter TF 11, 12, 13 vorgesehen,
die außerhalb der Druckeinrichtung DR bzw. deren Außenverkleidung AVK
aufgestellt und über Tonertransportkanäle 14, 15,
16 mit Entwicklerstationen verbunden sind. Über diese Tonertransportkanäle
14, 15, 16 kann Toner in die Entwicklerstationen transportiert
werden. Dazu kann z.B. ein Unterdrucksystem vorgesehen werden wie es in der
WO 00/19278 näher beschrieben ist und
das durch Unterdruck in den Tonertransportkanälen den Toner in die zugeordneten
Entwicklerstationen saugt; in diesem Fall sind die Tonertransportkanäle Saugkanäle.
Sie können aus flexiblem Material z.B. als Schläuche ausgebildet sein.
In 1 sind die Tonervorratsbehälter
11–13 jeweils in Tonertransporteinheiten ETT
17 bis 19 angeordnet, um diese leichter transportieren zu können.
Dann muss die einzelne Tonertransporteinheit 17 bis 19 einen Anschluss
für den Tonertransportkanal 14 bis 16 aufweisen, der mit
dem jeweiligen Tonervorratsbehälter 11 bis 13 verbunden ist.
Im Ausführungsbeispiel der 1 ist
der Tonervorratsbehälter 11 über den Tonertransportkanal
14 mit der Entwicklerstation 2 und 6 verbunden, der Tonervorratsbehälter
12 ist über den Tonertransportkanal 15 mit der Entwicklerstation
4 und 7 verbunden, der Tonervorratsbehälter 13 ist
dagegen nur über den Tonertransportkanal 16 mit der Entwicklerstation
10 verbunden. Die Entwicklerstationen, die nicht an externe Tonervorratsbehälter
angeschlossen sind, werden intern mit Toner versorgt, z.B. durch interne Tonervorratsbehälter,
die über Tonertransportkanäle mit der Entwicklerstation verbunden sind,
oder der Toner wird manuell ergänzt, indem vom Bediener Toner aus einem Behälter
entsprechend DE 10 2004 039 678 in
die Entwicklerstation eingefüllt wird. Es bestehen somit drei Möglichkeiten
der Tonerversorgung der Entwicklerstationen EWS:
- – die Versorgung durch intern angeordnete Tonervorratsbehälter,
- – die Versorgung durch extern angeordnete Tonervorratsbehälter (außerhalb
der Druckwerke bzw. der Druckeinrichtung) und
- – die manuelle Versorgung.
Um die Tonerversorgung der Druckwerke A, B überwachen zu können,
z.B. um sicher zu stellen, dass rechtzeitig Toner in den Entwicklerstationen EWS
ergänzt wird und dass der richtige Toner in die Entwicklerstationen EWS eingefüllt
wird, ist jeder Tonervorratsbehälter 11 bis 13 jeweils mit
einem einen Speicher enthaltenden ersten Schaltkreis 20, jede Tonertransporteinheit
17 bis 19 jeweils mit einem zweiten einen Speicher aufweisenden
Schaltkreis 21 und die Entwicklerstationen 1 bis 10 jeweils
mit einen Speicher aufweisenden dritten Schaltkreis 22 versehen. Der Speicher
des ersten Schaltkreises 20 kann z. B. ein am Tonervorratsbehälter
angeordneter Transponder entsprechend WO
00/19278 A1 sein.
Die Schaltkreise enthalten zumindest Informationen über den in
den Komponenten der Tonerversorgung (Entwicklerstationen, Tonervorratsbehälter,
Tonertransporteinheiten) enthaltenen Toner und dessen Farbe. Insbesondere die Schaltkreise
21, 22 können zudem ein Software-Steuerungsprogramm und einen
Mikroprozessor enthalten. Der Informationsaustausch zwischen den Tonervorratsbehältern
bzw. den Tonertransporteinheiten und den Entwicklerstationen EWS kann über
elektrische Verbindungsleitungen 23 (ping-Leitung) erfolgen, die die Tonervorratsbehälter
TF bzw. Tonertransporteinheiten ETT mit den zugeordneten Entwicklerstationen EWS
verbinden. Diese Verbindungsleitungen 23 können z. B. um die Tonertransportkanäle
gewickelt werden, in 1 ist dies durch schräge
Striche an den Tonertransportkanälen 14 bis 16 dargestellt.
Durch diese Verbindungsleitungen 23 kann die Information, die in den ersten
und zweiten Schaltkreisen enthalten sind, den Entwicklerstationen zugeführt
werden. Dabei kann die Druckeinrichtung DR z.B. feststellen, welche Tonertransporteinheit
bzw. Tonervorratsbehälter mit welcher Entwicklerstation verbunden ist und dabei
feststellen, ob der Tonervorratsbehälter bezogen auf die Farbe mit der richtigen
Entwicklerstation verbunden ist. Die Verbindungsleitung kann jedoch auch nur dazu
eingesetzt werden, um festzustellen, ob ein Tonervorratsbehälter bzw. eine
Tonertransporteinheit mit der zugeordneten Entwicklerstation EWS über einen
Tonertransportkanal verbunden ist.
Die Schaltkreise 20, 21 der Tonervorratsbehälter
TF bzw. der Tonertransporteinheiten ETT können weiterhin über einen Bus
24 mit einem Substeuermodul 25 verbunden sein, das die Informationen
aus den ersten und zweiten Sachaltkreisen 20, 21 abfragt und sammelt.
Das Substeuermodul 25 ist mit einem Hauptsteuermodul 26 verbunden,
das zudem mit den dritten Schaltkreisen 22 der Entwicklerstationen EWS
verbunden ist. Das Hauptsteuermodul 26 erhält somit Informationen
über den Zustand der Entwicklerstationen EWS und der Tonervorratsbehälter
TF und Tonertransporteinheiten ETT. Es kann aus diesen Informationen die Druckeinrichtung
DR steuern, z.B. Fehlermeldungen abgeben, wenn die Tonerversorgung der Entwicklerstationen
gestört ist. Es ist zweckmäßig, wenn das Hauptsteuermodul
den Zustand der Tonerversorgung auf einem Bedienfeld BDF für den Bediener anzeigt,
z. B. mit einem grafischen Menü.
Der Informationsaustausch zwischen den Tonervorratbehältern TF
und den Entwicklerstationen EWS ist besonders zweckmäßig, wenn ein neuer
Tonervorratbehälter in eine Tonertransporteinheit eingesetzt wird. Dabei kann
die Farbe des neuen Toners im Vergleich zu der des vorher verwendeten Toners (alter
Toner) geändert sein. Um zu verhindern, dass der neue Toner durch Reste des
alten Toners verschmutzt wird, müssen alle vom alten Toner benutzten Komponenten
des Transportweges zur Entwicklerstation ausgetauscht oder gereinigt werden. Dies
gilt besonders für den Tonertransportkanal und die Anschlusskomponenten für
den Tonertransportkanal an dem Tonvorratsbehälter. Wenn dieser Tausch oder
Reinigung nicht ausgeführt worden ist, darf der neue Toner nicht zur Entwicklerstation
transportiert werden. Dazu ist erforderlich, zu erkennen, wenn die Tonerfarbe eines
Tonervorratsbehälters, der in eine Tonertransporteinheit eingestellt ist, von
der im zweiten Schaltkreis gespeicherten Farbe abweicht. Sollte dies der Fall sein,
wird die Tonertransportfunktion gesperrt. Ein dazu eingesetztes Verfahren kann
2 entnommen werden. In einem Schritt S21 wird der bisher
verwendete Tonervorratsbehälter TF aus der Tonertransporteinheit ETT entnommen.
In Schritt S22 wird der Bediener aufgefordert, den Tonertransportkanal zwischen
der Tonertransporteinheit ETT und der Entwicklerstation zu reinigen. Anschließend
wird in Schritt S23 ein neuer Tonervorratsbehälter TF in die Tonertransporteinheit
ETT eingestellt. Im Schritt S24 wird überprüft, ob der erste Schaltkreis
des Tonervorratsbehälters TF lesbar ist. Ist dies nicht der Fall, wird in Schritt
S25 eine entsprechende Meldung abgegeben und in Schritt S26 der Bediener aufgefordert,
einen lesbarer Tonervorratsbehälter TF in die Tonertransporteinheit einzustellen.
Wenn der Schritt S24 ergibt, dass der Tonervorratsbehälter TF lesbar ist, wird
in Schritt S27 untersucht, ob die Farbe des Toners in dem eingesetzten Tonervorratsbehälter
TF der gewünschten Farbe entspricht. Ist dies nicht der Fall, wird Schritt
S23 wiederholt. Ist dies aber der Fall, kann die Tonerfarbe am Bedienfeld ausgegeben
werden (Schritt S28). Die Tonerfarbe wird schließlich in den zweiten Schaltkreis
eingeschrieben (Schritt S29). Die neue Tonerfarbe kann erst in den zweiten Schaltkreis
der Tonertransporteinheit eingeschrieben werden, wenn der Tonertransportkanal vorher
gereinigt worden ist. Durch Abfrage des zweite Schaltkreises kann somit festgestellt
werden, ob dies erfolgt ist, da dann die Tonerfarbe in den Schaltkreisen der Entwicklerstation
EWS, des Tonervorratsbehälters TF und der Tonertransporteinheit ETT übereinstimmt.
Die Tonertransporteinheit ETT kann als Transportbehälter realisiert
sein, in den der Tonervorratbehälter derart eingefügt wird, dass Toner
aus dessen Auslassöffnung über einen in der Tonertransporteinheit angeordneten
Anschluss in den an der Tonertransporteinheit befestigten Tonertransportkanal abgesaugt
werden kann. Der Tonervorratsbehälter und der Anschluss in der Tonertransporteinheit
kann entsprechend der DE 10 2004 039 678
ausgeführt sein. Auch diese Veröffentlichung wird hiermit durch Bezugnahme
in die vorliegende Beschreibung aufgenommen.
Im folgenden wird die Konfiguration der Komponenten der Tonerversorgung
und insbesondere deren Funktion weiter erläutert:
Es befindet sich eine wählbare Anzahl von Tonertransporteinheiten ETT, z.B.
9 Tonertransporteinheiten, außerhalb der Druckwerke in der Druckeinrichtung
DR. Diese sind mittels des Bus 24 an das Substeuermodul 25 angeschlossen,
das in der Druckeinrichtung DR angeordnet ist. Die Stromversorgung (das Netzteil
befindet sich in der Druckeinrichtung DR) und der Datentransfer werden über
den Bus 24 realisiert. Die Tonertransporteinheiten ETT haben die Aufgabe,
die Entwicklerstationen EWS mit Toner zu versorgen. Zu diesem Zweck sind sie mit
einem Tonertransportkanal 14–16, z.B. einem Tonersaugschlauch,
mit der zugeordneten Entwicklerstation verbunden. Um den Tonertransportkanal ist
neben einer Masseleitung die sog. Pingleitung 23 (Verbindungsleitung) gewickelt.
Über sie werden Stromimpulse gesendet, die von der zugeordneten Entwicklerstation
empfangen werden. Damit lässt sich feststellen, welche Tonertransporteinheit
mit welcher Entwicklerstation verbunden ist. In der Druckeinrichtung DR sind die
Entwicklerstationen EWS und das Substeuermodul 25 für die Tonertransporteinheiten
ETT über den Bus 24 mit dem Hauptsteuermodul 26 verbunden,
wodurch der „Informationskreis" geschlossen ist.
Das Pingsignal über die Verbindungsleitungen 23 kann
realisiert werden durch:
- – einen einfachen Impuls, oder
- – eine komplexe Abfolge von sich ändernden elektrischen Signalen.
Die Änderungsmöglichkeiten bestehen in der Länge, der Intensität,
der Polarität und der zeitlichen Änderung der Signale.
Diese Variationen können genutzt werden, um eindeutige Verbindungen
aufnehmen zu können und nicht Gefahr zu laufen, z. B. wegen eines Störimpulses
falsche Zusammenhänge anzunehmen.
Eine an dem Substeuermodul 25 angeschlossene Tonertransporteinheit
ETT kann mit
- – keiner Entwicklerstation EWS,
- – einer Entwicklerstation EWS oder
- – oder mehreren, z.B. zwei, Entwicklerstationen EWS verbunden sein.
Neben dem Tonervorratsbehälter TF (erster Schaltkreis
20, Transponder) und der Entwicklerstation EWS (dritter Schaltkreis
22) ist auch auf der Tonertransporteinheit ETT (zweiter Schaltkreis
21) die Tonerfarbe bzw. der Tonername in einem zweiten Schaltkreis gespeichert.
Diese Informationen sind wichtig, da Umbauten an der Tonerversorgung erkannt und
damit Fehler und Verschmutzungen verhindert werden müssen.
Die aktuelle Situation der Tonerversorgung (der Komponenten: Entwicklerstation
EWS, Tonertransporteinheit ETT, Tonervorratsbehälter TF) wird registriert und
in der Druckeinrichtung DR verarbeitet. Entsprechend der erfassten Konfiguration
der Komponenten werden Anzeigen (z.B. in Menüs), Warnungen, Fehler im Bedienfeld
BDF angezeigt. Dabei wird z. B. folgendermaßen vorgegangen:
- – In Menüs wird graphisch die aktuelle Situation der Komponenten
dargestellt, inkl. der vorhandenen Tonertransportkanäle.
- – Die Farbübereinstimmungen werden geprüft. Dabei muss die
Tonerfarbe der Entwicklerstation, der Tonertransporteinheit und des Tonervorratsbehälters
übereinstimmen, um einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.
- – Bei der Prüfung der Farbübereinstimmung werden zwei unterschiedliche
Kreise überprüft:
Kreis A: Entwicklerstation EWS-Tonertransporteinheit ETT
Kreis B: Tonertransporteinheit ETT-Tonervorratsbehälter TF.
Entsprechend der Überprüfung der beiden Kreise werden im
Fehlerfall unterschiedliche Meldungen ausgegeben und auf dem Bedienfeld angezeigt.
Auf Grund der verschiedenen Möglichkeiten, die angeben, wie die
einzelnen Entwicklerstationen EWS mit Toner versorgt werden können, ist es
wichtig, dass die Druckeinrichtung DR die Konfiguration der Komponenten bezüglich
der Tonerversorgung kennt. Hierzu steht der Druckereinrichtung DR, dem Hauptsteuermodul
26, ein Abfrageverfahren zur Verfügung, durch das das gegebene Tonerversorgungssystem
erfasst wird und bei auftretenden Fehlern entsprechende Fehlermeldungen abgegeben
werden.
Beim Einschalten der Druckeinrichtung DR wird durch das Hauptsteuermodul
26 ein Ablauf (3) gestartet, der die Konfiguration
der Druckeinrichtung DR bezüglich der Tonerversorgung aufnimmt. Dabei werden
nacheinander die Daten folgender Komponenten der Tonerversorgung erfasst:
- • Entwicklerstationen (für alle Entwicklerstationen EWS) →
EWS-Test (Schritt S1):
- – Welche Entwicklerstationen sind vorhanden?
- – Welche Tonerfarben sind in die jeweiligen Entwicklerstationen eingefüllt?
- – Wie werden die Entwicklerstationen mit Toner versorgt (mittels Saugfunktion
oder manuell)?
- • Tonertransporteinheiten (für alle Tonertransporteinheiten ETT)
→ ETT-Test (Schritt S2):
- – Wie viele Tonertransporteinheiten sind vorhanden?
- – Welche Farben sind den Tonertransporteinheiten zugeordnet?
- – Liegt ein Fehler an den Tonertransporteinheiten vor (z. B. kein Tonervorratsbehälter
eingestellt)?
- • Tonervorratsbehälter (für alle Tonervorratsbehälter
TF) → TF-Test (Schritt S3):
- – Ist ein Tonervorratsbehälter in die zugeordnete Tonertransporteinheit
ETT eingesetzt?
- – Ist der Tonervorratsbehälter lesbar?
- – Welche Tonerfarbe befindet sich in dem Tonervorratsbehälter?
- – Stimmt die Tonerfarbe der Tonertransporteinheit ETT mit der das Tonervorratsbehälters
TF überein?
- • Verbindung Entwicklerstation EWS → Tonertransporteinheit ETT
(Schritt S4):
- – Mittels Signal "ping-Signal" werden die Verbindungen zwischen den Tonertransporteinheiten
ETT und den Entwicklerstationen EWS abgefragt.
Nach jedem Schritt S wird das Ergebnis am Bedienfeld angezeigt.
An Hand der 4 bis 6
wird nun im folgenden erläutert, wie die Versorgung der Entwicklerstationen
mit Toner optimal durchgeführt werden kann:
Aus 4 ergibt sich ein Ablaufdiagramm, das die Arbeitsweise
eines Saugtaktmanagers zeigt, der in dem Hauptsteuermodul integriert ist. Im Druckbetrieb
z.B. zweier Druckwerke A, B ist der Saugtaktmanager zur Koordinierung der Sauganforderungen
der Entwicklerstationen EWS verantwortlich. Der Saugtaktmanager wird tätig,
wenn Tonerbedarf von einer oder mehreren Entwicklerstationen EWS angemeldet worden
ist (Sauganforderung Schritt S5 und S6). Die Entwicklerstationen EWS übermitteln
ihre Sauganforderungen an den Saugtaktmanager (Schritt S7). Der Saugtaktmanager
koordiniert die Sauganforderungen und erteilt einer Entwicklerstation die Saugerlaubnis
(Schritt S8). In Saugtakten wird der Entwicklerstation der Toner zugeführt
(Schritt S9).
5 zeigt in einem Zeitdiagramm die Zuteilung der Saugerlaubnis
an z.B. drei Entwicklerstationen EWS1 bis EWS3 durch den Saugtaktmanager. Die Entwicklerstation
EWS1 (erste Zeile) meldet in einem ersten Takt (Zeitdauer z.B. eine Sekunde) Tonerbedarf
an (Sauganforderung t1). Der Saugtaktmanager erteilt der Entwicklerstation EWS1
die Saugerlaubnis für z.B. zwei Saugtakte st1 und st2 (schwarz ausgefüllt).
Während des Saugtaktes st1 stellt die Entwicklerstation EWS2 (Zeile 2) eine
Sauganforderung t2. Die Entwicklerstation EWS2 muss abwarten bis die Saugtakte st1
und st2 für die Entwicklerstation EWS1 vorüber sind.
Jetzt erteilt der Saugtaktmanager der Entwicklerstation EWS2 die Saugerlaubnis für
zwei Saugtakte st3 und st4. Wenn jetzt die Entwicklerstation EWS1 die nächste
Sauganforderung t3 abgibt, muss diese zunächst auf die Saugerlaubnis warten.
In der Wartezeit kann die Entwicklerstation EWS1 Toner zur Entwicklung von Ladungsbildern
fördern (gestrichelte Takte Ft). In der Zwischenzeit hat die Entwicklerstation
EWS3 eine Sauganforderung t4 gestellt. Diese wird der Sauganforderung t3 vorgezogen,
da die Entwicklerstation EWS3 noch nicht mit Toner versorgt worden ist und die Entwicklerstation
EWS1 noch mit Toner fördern beschäftigt ist. In Saugtakten st5 und st6
erhält die Entwicklerstation EWS3 die Saugerlaubnis. Nach Beendigung der Saugtakte
st5 und st6 wird die Sauganforderung t3 der Entwicklerstation EWS1 vom Saugtaktmanager
bedient und dieser die Saugerlaubnis für die Saugtakte st7, st8 zugeteilt,
da keine weitere Sauganforderungen von anderen Entwicklerstationen vorliegen.
In 5 sind als Beispiel Takte von jeweils
1 Sekunde gewählt worden. Selbstverständlich können die Takte auch
eine andere Zeitdauer haben oder von unterschiedlicher Dauer sein. Ebenso ist es
möglich, dass eine Saugerlaubnis über eine größere Anzahl von
Saugtakten erteilt wird. Weiterhin ist aus 5 entnehmbar,
dass die Saugerlaubnis nicht in der Reihenfolge des Eingangs der Sauganforderungen
erteilt wird. Vielmehr wird angestrebt, die Entwicklerstationen entsprechend ihres
Tonerbedarfs zu bedienen.
Dementsprechend wird der Entwicklerstation EWS3 früher die Saugerlaubnis
erteilt als der Entwicklerstation EWS1, obwohl die Entwicklerstation EWS1 früher
eine Sauganforderung gestellt hat als die Entwicklerstation EWS3.
Den Sauganforderungen der Entwicklerstationen können somit Prioritäten
zugeteilt werden, die so gewählt werden, dass der Betrieb der Druckeinrichtung
optimiert ist. Bei der Priorisierung können folgende Faktoren berücksichtigt
werden:
- • Der zu erwartende Tonerbedarf der einzelnen Entwicklerstationen, dieser
kann aus den zu druckenden Daten ermittelt werden.
- • Der Füllstand des Tonerbehälters in der jeweiligen Entwicklerstation.
- • Ein Wechsel des Tonerbehälters in der Entwicklerstation.
- • Ein Tonertransportproblem ist in einer Entwicklerstation behoben worden.
- • Die Tonerkonzentration ist in einer Entwicklerstation abgesunken.
Neben der Priorisierung der Zuteilung der Saugtakte auf die Entwicklerstationen
können auch die Fördertakte priorisiert werden und dies bei der Zuteilung
der Saugtakte an die Entwicklerstationen berücksichtigt werden. Dadurch wird
festgelegt, welcher Prozess (saugen oder fördern) bei der jeweiligen Entwicklerstation
wichtiger ist.
Die Prioritäten können auch nach starren Regeln vergeben
werden. Z.B. vergibt der Saugtaktmanager eine Saugerlaubnis an eine Entwicklerstation,
wenn diese z.B. seit 10 Fördertakten nicht mehr mit Toner versorgt worden ist.
Die Prioritätsvergabe kann aber auch dynamisch erfolgen. Dabei werden die einzelnen
die Tonerversorgung beeinflussenden Faktoren nicht isoliert betrachtet, sondern
es findet ein Bewerten dieser Faktoren bei allen Entwicklerstationen statt. Z.B.
sei eine Entwicklerstation seit 10 Fördertakten nicht mit Toner versorgt worden,
dann ist es möglich, dass diese Entwicklerstation abweichend vom obigen Beispiel
nicht die höchste Priorität erhält, da z.B. die Tonerkonzentration
einer anderen Entwicklerstation zu stark abgesunken ist und eine Fehlermeldung deswegen
droht.
Die Arbeitsweise des Saugtaktmanagers wird an Hand der 6
weiter erläutert. Die Entwicklerstationen, z.B. die Entwicklerstation X, meldet
eine Sauganforderung t1 an (Schritt S10). Die Sauganforderungen der Entwicklerstationen
werden in der Reihenfolge des Eingangs beim Saugtaktmanager in einem FIFO-Speicher
A abgespeichert. Die zuerst in den FIFO-Speicher A eingespeicherte Sauganforderung
t1 wird anschließend bearbeitet; es wird festgestellt, ob in einem zweiten
FIFO-Speicher B eine Sauganforderung enthalten ist (Schritt S11). Es wird zunächst
angenommen, dass dies nicht der Fall ist. Dann erhält die Sauganforderung t1
eine erste Saugerlaubnis (Schritt S12). Im nächsten Schritt S13 wird festgestellt,
ob gerade eine andere Entwicklerstation Toner saugt, solange dies der Fall ist,
kann die Sauganforderung t1 nicht bedient werden. Ist dies nicht der Fall, erhält
die Sauganforderung t1 eine zweite Saugerlaubnis (Schritt S14). Im folgenden Schritt
S15 wird untersucht, ob die Entwicklerstation mit der Sauganforderung t1 gerade
Toner fördert. Ist dies nicht der Fall, wird die Sauganforderung t1 vom Saugtaktmanager
genehmigt (Schritt S16) und die entsprechende Entwicklerstation X bekommt die Saugerlaubnis.
Jetzt wird der Entwicklerstation X das Fördern von Toner gesperrt (Schritt
S17) und sie kann Toner aus einem Tonervorratsbehälter in Saugtakten saugen
(Schritt S18). Nach Ablauf der Saugtakte wird die Tonerfördersperre wieder
aufgehoben (Schritt S19).
Wenn in Schritt S15 festgestellt wird, dass die Entwicklerstation
X gerade Toner fördert, wird in einem Schritt S20 gewartet bis die Förderzyklen
beendet sind und dann die Sauganforderung t1 in den FIFO-Speicher B eingespeichert.
Sollte bei der weiteren Bearbeitung der Sauganforderungen
aus dem FIFO-Speicher A bei Schritt S11 eine Sauganforderung aus dem FIFO-Speicher
B vorliegen, dann wird diese vorgezogen (Schritt S12) und die Sauganforderung aus
dem FIFO-Speicher A muss warten. Erst wenn alle Sauganforderungen aus dem FIFO-Speicher
B bearbeitet sind, kann wieder eine Sauganforderung aus dem FIFO-Speicher A bedient
werden.
6 zeigt ein Beispiel, wie der Saugtaktmanager die Sauganforderungen
mehrerer Entwicklerstationen abarbeiten kann. Auf dieses Ausführungsbeispiel
ist die Erfindung jedoch nicht beschränkt. Vielmehr kann die Arbeitsweise des
Saugtaktmanagers an den jeweiligen Aufbau der Druckeinrichtung und an deren gewünschte
Betriebsweise angepasst werden.
Die Erfindung eignet sich zur Anwendung in diversen Druckgerätearten,
insbesondere in elektrografischen Druckeinrichtungen, zu denen beispielsweise elektrofotografische
Druckgeräte, magnetografische Druckgeräte und ionografische Druckgeräte
zählen, die aber nicht auf diese beschränkt sind.
- A, B
- Druckwerke
- AVK
- Außenverkleidung
- BDF
- Bedienfeld
- DR
- Druckeinrichtung
- EWS
- Entwicklerstation
- ETT
- Tonertransporteinheit
- TF
- Tonervorratsbehälter
- 1 bis 10
- Entwicklerstationen EWS
- 11 bis 13
- Tonervorratsbehälter TF
- 14 bis 16
- Tonertransportkanäle
- 17 bis 19
- Tonertransporteinheiten ETT
- 20
- erster Schaltkreis
- 21
- zweiter Schaltkreis
- 22
- dritter Schaltkreis
- 23
- Verbindungsleitung (ging-Leitung)
- 24
- Bus
- 25
- Substeuermodul
- 26
- Hauptsteuermodul
- t
- Sauganforderung
- st
- Saugtakte
- S
- Schritt im Ablaufdiagramm
- X
- Entwicklerstation
- Ft
- Fördertakt